Meiji-Portraits
- E -
Erklärung zur Namensliste >> << Explanation of Names' List
1.
Dies sind alle berücksichtigten Personen mit dem Buchstaben - E - . Die Namen wurden getrennt nach Ausländer und Japaner angeordnet. Spezifische Beschreibungen werden kontinuierlich ergänzt. Fett gedruckte Namen wurden bereits bearbeitet, nutzen Sie auch den Link.

These are all considered persons with the letter - E - . Names have been separately arranged by Foreigners and Japanese. Specific descriptions will be continuously added. Bolded names have been edited, please use also the Link.

2.
Reihenfolge der Anordnung je Zeile <<>> Sequence per Line

Nachname, Vorname [Namensvarianten] / Aufenthalt innerhalb des Zeitraumes P / Herkunft / Beschäftigungsgruppe / Bemerkungen

Surname, Christian Name [Variants of Name] / Stay within the Period of P/ Origin / Group of Occupation / Remarks




1. AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS
(JAPANER >>> <<< JAPANESE)



EADES, James / P IV / GB / TR /

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- Er kam erst 1909 nach Japan und gründete eine Seiden-Handlung, die unter James Eades & Co. in Yokohama firmierte. Die Firma arbeitete auch während des 1. Weltkrieges.

- In 1909 he came to Japan and founded a silk trade operating under James Eades & Co., Yokohama. The company also worked during World War I.


- Brief aus Rhodesien vom 22.07.1911, Eingangsstempel rückseitig Yokohama 03.09.1911.
- Cover from Rhodesia posted 22.07.1911, arrival cancel on reverse 03.09.1911.



EAGER, Richard / P II / GB / FE-T-RW (37 Mon.) /
- Er schloß einen Arbeitsvertrag mit der japanischen Regierung in London, gemäß dem er ab 10.09.1873 in Yokohama als Vorarbeiter im Industrieministerium, Bereich Eisenbahnen, Abteilung Lokomotiven, tätig wurde. 1876 war er im Bahnhof von Shinbashi eingesetzt, sein Vertrag endete am 16.10.1876.
- He signed a contract in London with the Japanese government to start work in Yokohama on 10.09.1873 as Foreman within the Ministry of Public Works, Imperial Government Railways, Locomotive Department. In 1876 he was employed in the station of Shinbashi, his contract ended on 16.10.1876.

EAGLING, Ephraim [EAGLINGS / P II - III / USA / MED + TR /
- Er kam 1873 als Apotheker nach Japan und arbeitete im US-Marine-Hospital in Yokohama # 99 Bluff. Er arbeitete in dieser Funktion bis 1903. Ab 1906 wird er bei Cornes & Co., Yokohama # 50, als Mitarbeiter gelistet.
Im Januar 1889 heiratete er Mary Ellen Abbey, Tochter von Richard Abbey, in der Christ-Kirche von Yokohama. Sie hatten eine Tochter, F. L. Eagling, die 1908 noch bei ihren Eltern, Yokohama # 43 Bluff, lebte.
- In 1873 he came to Japan as an apothecary and worked in the U. S. Naval Hospital, Yokohama # 99 Bluff. He worked in this capacity until 1903. As of 1906 he is recorded as an employee with Cornes & Co., Yokohama # 50.
In January 1889, he married Mary Ellen Abbey, daughter of Richard Abbey, in the Christ Church of Yokohama. They had a daughter, F. L. Eagling who still lived with her parents at Yokohama # 43 Bluff in 1908.


EAST, Alfred

EASTHAM, James / P II - III / GB / ENG /
- Er kam 1888 nach Osaka, um bei Dembo Cotton Mills in Osaka die Montage von Textil-Maschinen zu überwachen. Nach einem Jahr verließ er Japan wieder. Die Fabrik wurde jedoch durch das große Erdbeben vom 28.10.1891 völlig zerstört.
1896 kam er wieder nach Osaka, einem Zentrum der japanischen Textilindustrie, wo er als Vetreter für den Textilmaschinen-Hersteller Dobson & Barlow aus Bolton bei Manchester, fungierte. 1898 wurde das Büro wieder geschlossen und er verließ Japan.
- In 1888, he came to Osaka to supervise the installation of textil machineries at the Dembo Cotton Mills in Osaka. After a year he left Japan again. The factory, however, was totally destroyed by the great earthquake of October 28, 1891.
In 1896 he came back to Osaka, a center of the Japanese textile industry. He was sent as Agent for Dobson and Barlow with works at Bolton, near Manchester where the company manufactured machinery for the textile mills. In 1898, the office was closed and he left Japan.


EASTLACK, Frank Warrington

EASTLACK, William Clarke

EASTLACK, W. R. / P II / GB / TR /
- Er arbeitete 1880 und 1881 im Auftrag der China and Japan Trading Co. in der Filiale in Kobe # 4. Danach hat er Japan wieder verlassen.
- In 1880 and 1881 he worked on behalf of the China and Japan Trading Co. at the branch in Kobe # 4. Afterwards he left Japan again.

EASTON, A. J. / P II - III / GB / TR /
- Für die Versicherung "Union Assuarance Society of Canton" war immer über einen bestimmten Zeitraum wenigstens ein Vertreter im Wechsel in Japan, dessen Sitz in Yokohama # 32, ab 1892 in # 50 war. Er wechselte sich im Allgemeinen mit C. W. Baird ab.
A. J. Easton arbeite für diese Versicherung in Japan von 1886 bis 1889, dann wieder 1892 bis 1895 und 1898 bis 1901. 1904 wurde die Filiale nach Yokohama # 74 verlegt und er war bis 1907 als Leiter verantwortlich.
- The insurance company "Union Assuarance Society of Canton" had always at least one representative alternately in Japan; the company was located in Yokohama # 32, from 1892 on at # 50. He alternated in general with C. W. Baird.
A. J. Easton had worked for this company in Japan from 1886 to 1889, then again ftom 1892 to 1895 and 1898 to 1901. In 1904 the branch was moved to Yokohama # 74 and he was in charge of the office until 1907.


EASTWOOD, Albert / P II / GB / FE-MIL-ED (29 Mon.) /
- Er schloss bereits in England einen Vertrag mit bevollmächtigten Vertretern der japanischen Regierung, Marine-Ministerium, ab, um als Instrukteur am Marine-College in Tokyo, Tsukiji, zu lehren. Sein Vertrag begann am 25.11.1876 und lief über 3 Jahre. Der Vertrag wurde jedoch vorfristig am 15.04.1879 mit Wirkung ab Mai 1879 gekündigt. Er lehrte den Umgang, Bedienung und Technik von Geschützen, vor allem Kanonen. Nach Ablauf des Vertrages ging er nach England zurück.
- He signed already in England a contract with authorized representatives of the Japanese Government, Navy Department, to work as an instructor at the Naval College in Tokyo, Tsukiji. His contract started on November 25, 1876 and ran over 3 years. The contract was terminated on April 15, 1879 before the set date effective from May 1879. He taught handling, operation and equipment of guns, especially cannons. After the contract expired he went back to England.

EATON, A. / P III / USA / ENG /
- Er kam im Auftrag von E. H. Hunter 1890 nach Japan und begann als Beratungsingenieur in der Niederlassung von Osaka zu arbeiten. Hunter & Co. war u. a. auch Vertreter für die Osaka Iron Works (Eisenwerke von Osaka) mit Schiffbau und Trockendoch in Osaka # 36. Sein Vertrag lief über 3 Jahre und als dieser 1892 erfüllt war, verließ er Japan.
- He came to Japan in 1890 by order of E. H. Hunter and started to work at the branch of Osaka as Consulting Engineer. Hunter & Co. was among others also agent for the Osaka Iron Works, with the Shipbuilding Yard and Dry Dock at Osaka # 36. His contract ran over 3 years and when it expired in 1892 he left Japan.

EATON, George [G.] / P II - III / GB / FE-ED (48 Mon.) + TR /
- Ab 1869 wurde er von Hudson, Malcolm & Co., Kommissions- und Versicherungs-Agentur, Yokohama # 73, angestellt. Während dieser Zeit erhielt er am 02.11.1872 ein Angebot der japanischen Regierung, Industrieministerium (Kōbu-shō), um als Assistenz-Lehrer in der Vermessungs-Abteilung Tokyo zu arbeiten, welches er annahm. Sein Vertrag lief vom 01.01.1873 bis 12.01.1874.
Danach wurde er 1904 als Leiter der Firma Yorindo Co., # 16, Moto Mannen-Bashi, Ni-chome, Tokyo Tsukiji, eingesetzt.
Von 1876 bis 1878 wurde er erneut von der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung (Mombu-shō) als Lehrer für Englisch an der Sprachschule in Hiroshima (Eigo Gakkō), angestellt. - Weitere Informationen liegen nicht vor.
- As of 1869 he was employed with Hudson, Malcolm & Co., Commission and Insurance Agency, Yokohama # 73. During this time he received an offer on November 2, 1872 of the Japanese government, Ministry of Public Works (Kōbu-shō), to work as Assistant Teacher in the Survey Section, Tokyo which he accepted. His contract ran from January 1, 1873 to January 12, 1874.
Afterwards, in 1904, he was appointed Manager of the Yorindo Co., # 16, Moto Mannen-Bashi, Ni-chome, Tokyo Tsukiji.
From 1876 to 1878 he was again employed by the Japanese government, Ministry of Education (Mombu-shō) as teacher of the English Language School (Eigo Gakkō), Hiroshima. - His later traces are unknown.


EATON, Isaac [J.] / P II / GB / FE-ED (94 Mon.) + TR /
- Er wurde etwa 1844 in Macclesfield, Cheshire, England, geboren, die Volkszählung von 1851 führt ihn mit einem Alter von 7 Jahren. Die britische Zählung erfasst ihn erneut 1861, als nächstes taucht er dann 1871 in Japan auf, wo er sich in Kobe niederließ. Er versuchte sein Glück als selbständiger Kommissionär und Börsen-Makler in Kobe (Hyōgo) # 76 Division Street. Als er hier arbeitete und wohnte, wurde er von der japanischen Regierung, Finanzministerium, angestellt, um die Zollverwaltung von Kobe vom Januar bis März 1872 zu unterstützen.
Nach dem Ende der Vertragszeit wurde der Vertrag ab April 1872 für weitere 3 Monate für die Zollverwaltung von Osaka verlängert, und dann nochmals vom 01.01.1873 bis 07.03.1873. Vom 01.05.1873 bis 31.07.1880 arbeitete er als Englisch-Lehrer im Auftrag der Regierung, Ministerium für Erziehung, zuerst am Osaka-College und dann an der Sprachschule von Osaka (Eigo Gakkō).
Als sein Vertrag 1880 auslief, zog er nach Yokohama und wurde von A. W. Glennie, öffentlich bestellter Tee-Inspektor und allgemeiner Kommissions-Händler, Yokohama # 96, angestellt, und er arbeitete für diese Firma bis 1884. 1884 ging er zu Wilkin & Robison, Versicherungs-Agentur, Yokohama # 3. Von 1886 bis 1889 gehörte er zur Belegschaft der Versicherungsagentur von Strachan & Co., Yokohama # 63.
1888 wird er lediglich als Bewohner von Yokohama # 52-A Bluff gelistet. Weitere Stationen in Japan sind nicht bekannt.
Es liegt keine offizielle Bestätigung einer japanischen Ehefrau vor, aber offensichtlich war er mit einer Japanerin verheiratet, sie hatten einen Sohn, der in der japanischen Marine diente.
Isaac Eaton schrieb auch eine kleine Reiseerzählung in Englisch, die von Hikita Tomosaburō (匹田友三郎) ins Japanische übesetzt und als Awashima Yuki in Japan 1881 mit einem chinesischen Vorwort gedruckt wurde. Hikita zeigte darin auf, dass Isaac Eaton ihm während seines Studiums in Osaka sehr unterstützte.
Er ist als Mitglied der Asiatic Society von Yokohama gelistet und hielt auch offenbar Vorträge.
Ab 1889 wird er nicht mehr in den japanischen Branchenbüchern geführt, aber die britische Volkszählung hat ihn 1891 wieder erfasst. Er ist bei seinem Vater und der Familie in Macclesfield gelistet, allerdings als alleinstehend und geistesschwach beschrieben.
- He was born around 1844 in Macclesfield, Cheshire, England, the census of 1851 mentions him as 7 years old. The British census recorded him again in 1861, next he resurfaced in 1871 in Japan where he settled in Kobe. He tried his luck as sole Bill and Bullion Broker and Commission Agent, Kobe (Hyōgo) # 76 Division Street. While residing and working there, he was employed by the Japanese government, Ministry of Finance, to assist at the Kobe Customs House from January to March 1872. After the contact expired it was prolonged from April 1872 for another three months to assist the Customs House of Osaka and then again from January 1, 1873 to March 7, 1873. From May 1, 1873 until July 31, 1880 he worked as teacher of English, employed by the government, Ministry of Education, at first at the Osaka College followed by the Foreign Language School of Osaka (Eigo Gakkō).
When his contract expired in 1880, he moved to Yokohama and was employed with A. W. Glennie, Public Tea Inspector and General Commission Agent, Yokohama # 96 staying at this company to 1884. In 1884 he joined Wilkin & Robison, Insurance Agency, Yokohama # 3. From 1886 to 1889 he belonged to the staff of Strachan & Co., Insurance Agency, Yokohama # 63.
In 1888 he is only recorded as resident of Yokohama # 52-A Bluff. Later traces in Japan are not known.
There is no official record of a Japanese wife but apparently he married a Japanese woman and they had a son who served in the Japanese Imperial Navy.
Isaac Eaton also wrote a small a travel narrative in English published in translated form as Awashima Yuki, in Japan in 1881 by Hikita Tomosaburō (匹田友三郎), who also wrote a Chinese foreword and translated the travelogue. Hikita indicated that Isaac Eaton had kindly helped him during his time studying at Osaka.
He is recorded as a member of the Asiatic Society of Yokohama and apparently he also gave talks.
The Japan Directories don't list him any more as of 1889 but the British census registered him back in 1891. He is recorded with father and family in Macclesfield, but described as single and as imbecile.


EATON, J. / P I / GB / TR /
- Er wird nur 1865 als Angestellter von Glover & Co. in der Niederlassung von Yokohama geführt. Weitere Informationen liegen nicht vor.
- He is only recorded in 1865 as clerk at Glover & Co., Merchants, at his Yokohama branch. Nothing else is known.

EATON, J. / P II / USA / TR /
- Er ist von 1871 bis 1873 als selbständiger Seiden-Inspektor in Tokyo Tsukiji # 2 gelistet. Unter der gleichen Adresse ist auch F. H. Gilbert, Seidenkaufmann, aufgeführt, so dass beide ganz sicher geschäftlich verbunden waren.
- From 1871 to 1873he is recorded as sole Silk Inspector at Tokyo, Tsukiji # 2. Under the same address we find F. H. Gilbert, Silk Merchant, thus, both were certainly connected on business.

EATON, Joseph A. / P IV / USA / TR + DIP /
- Er war ab 1907 als Agent der Standard Oil Co. von New York in Japan. Er war auch als Vize-Konsul des amerikanischen Konsulats von Nagasaki tätig.
- Staying in Japan past 1907 as Agent for the Standard Oil Co. of New York. He was also engaged as Vice-Consul of the U. S. consulate of Nagasaki.

EATON, L. M. [M. L.] / P III / USA / MIS /
- 1888 wurde Miss L. M. Eaton als Missionar der American Baptist Missionary Union nach Japan entsandt und arbeitete in Yokohama # 73 Bluff. Obwohl sie in den folgenden 3 Jahren als Missionar in Osaka namentlich geführt ist, wird sie als abwesend gekennzeichnet.
- In 1888 Miss Eaton was sent as Missionary of the American Baptist Missionary Union to Japan and stayed at Yokohama # 73 Bluff. Although she is recorded in the JD's for the next three years at Osaka nominally, she is marked as absent.

EAVES, George / P II / GB / MIS /
- Er kam 1886 als Missionar der Baptist Missionary Society nach Japan und arbeitete in Tokyo. Am 29.11.1887 heiratete er Clara Curtis in der Britischen Gesandtschaft. 1888 verließen beide Japan wieder und gingen nach England.
- In 1886 he came to Japan as missionary of the Baptist Missionary Society and took office in Tokyo. He was married to Clara Curtis on November 11, 1887 in the British Legation. In 1888 both left Japan again for England.

EBBESON, C. J. / P II / GB / TR /
- Er war nur 1874 in Japan und als Lagerverwalter bei der Chartered Mercantile Bank of India, London and China, Yokohama # 78, angestellt.
- He stayed only in 1874 in Japan and was employed as a godown-keeper of the Chartered Mercantile Bank of India, London and China, Yokohama # 78.

EBBS, Mark J. / siehe - see / ABBS, Mark John

EBERLIN, Louis / P III / GB / SER /
- Ab etwa 1895 wurden in Yokohama # 149 eine Vielzahl kleiner Restaurants und Saloons etabliert, die allerdings im Allgemeinen nicht lange existierten. So wird 1895 als Eigentümer des Saloons "Man at the Wheel" Louis Eberlin gelistet. Im folgenden Jahr bestand der Saloon bereits nicht mehr und auch Eberlin ist nicht mehr in Japan gelistet.
- As of about 1895 a large number of small restaurants and saloons were established in Yokohama # 149 that did not exist, however, generally very long. In 1895, Louis Eberlin is listed as the proprietor of the saloon "Man at the Wheel". The following year the Saloon didn't exist any more and also Eberlin is no longer listed in Japan.

EBNER, Georg

EBY, - / P II / GB / FE-T-SH /
EBY, Charles S. [EBEY] / P II / CAN / FE-ED + MIS /
ECCARD, Charles / P I - II / FR / TR /
ECHEMAN, Armand Pierre Andre [ECHMANN] [ECKMANN] / P II / FR / FE-MIL /
ECHIMMER, - / P I / UKN / TR /
ECKARDT, Theo. / P III / DE / TR /
ECKELS, O. / P II / UKN / TR /

ECKERT, Franz

ECKLEY, George / P III / UKN / TR /
ECKRAM, Charles / P II / GB / FE-MIL /
EDAY, M. / P III / GB / FE-T-PT /
EDDISON, E. / P III / UKN / ENG /
EDDY, Ellen C. [EDDIE] / P II / USA / MIS / Miss
EDDY, H. G. / P II / USA / MIS /

EDE, C. W. / P II / GB / TR /
- Er war nur 1885 in Japan und arbeitete für die Union Assurance Society of Canton, Yokohama # 32, die zu der Zeit von C. W. Baird geleitet wurde.
- He stayed only in 1885 in Japan and worked for the Union Assurance Society of Canton, Yokohama # 32, which was headed at that time by C. W. Baird.

EDE, Cecil Zohrab [C. Z.] / P III / GB / TR /
- Er war der Sohn der Schwester von Ryle und Edward Zohrab Holme. Nach seiner Ausbildung kam er 1889 im Auftrag von Jardine, Matheson & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur nach Japan, und wurde in der Filiale in Kobe # 107, eingesetzt, wo sein Onkel Ryle Holme noch Leiter der Filiale war. C. Z. Ede arbeitete bis 1899 für diese Firma in Kobe, danach verlieren sich seine Spuren.
Es ist nicht bekannt, ob er in Japan blieb. Hamada Akira vermutet, dass C. Z. Ede die Japanerin Nagaya Kogiku, seine Urgroßmutter, heiratete. Diese Beziehung wird von ihm noch untersucht.
- He was the son of the sister of Ryle and Edward Zohrab Holme. After his education, in 1889, he came to Japan on behalf of Jardine, Matheson & Co., Trade and Insurance Agency, and had been employed in the branch in Kobe # 107 where his uncle Ryle Holme was still head of the branch. C. Z. Ede worked until 1899 for this company in Kobe, and then his traces got lost.
It is not known whether he remained in Japan. Hamada Akira supposes that C. Z. Ede married the Japanese Nagaya Kogiku, his great-grandmother. This relationship is still being investigated by him.


EDELMAIER, Wm. / P III / UKN / SER /
EDELMAN, A. / P I / GB / TR /
EDEN, H. B. / P III / UKN / SH /
EDEN, Paul M. / see PAUL, Maurice Eden
EDGAR, D. / P II / UKN / TR /
EDIS, Mary / P III / UKN / SER / Miss
EDMEADES, E. / P III / UKN / MIS / Miss
EDMONDS, E. / P III / UKN / FE-R /
EDMONDS, W. J. [W. G.] / P II - III / UKN / MIS /
EDMUNDS, H. S. / P III / UKN / TR /
EDMUNDS, H. W. S. / P II / UKN / TR /

EDWARDS, - - / P II / GB / FE-SH (12 Mon.) /
- Er unterzeichnete in Osaka einen Vertrag mit der japanischen Regierung für eine Tätigkeit als 2. Schiffsoffizier für die Kaufleute Doi Ichitarō und Nakagawa Kamenosuke in Tosa-gun, Kōchi, Nōnin-machi. Sein Vertrag lief vom November 1870 bis Dezember 1871. Danach wurde er von den Kaufleuten für ein weiteres Jahr direkt angestellt. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He signed a contract in Osaka with the Japanese government to work as second-class mariner officer for the merchants Doi Ichitarō and Nakagawa Kamenosuke in Tosa-gun, Kōchi, Nōnin-machi. His contract ran from November 1870 to December 1871. Then he was hired directly from the merchants for another year. Afterwards he is no longer listed in Japan.

EDWARDS, Edward B. Stuart / P III / USA / TR /
- Er kam 1890 nach Japan und begann für Mourilyan, Heimann & Co., Versicherungs- und Handels-Agentur, Yokohama # 35, zu arbeiten. 1892 wurde er in die Niederlassung Kobe # 34 und 35 versetzt, kam aber 1895 nach Yokohama zurück. 1899 wechselte er zur American Trading Co., Yokohama # 28, wo er bis zum stellvertretenden und amtierenden Verkaufsleiter 1907 aufstieg.
Am 20.02.1896 heiratete er Henrietta Rachel Young, Tochter von Christopher John Henry Young, in der Christ Church Yokohama.
Er ist mit William D. Stuart Edwards verwandt, der bereits seit 1885 für Mourilyan, Heimann & Co. arbeitete und ihn ganz sicher für eine Arbeit in Japan beeinflusste.
- He came to Japan in 1890 and joined Mourilyan, Heimann & Co., Insurance Agency, Yokohama # 35. In 1892 he was transferred to their Kobe Branch # 34 and 35 but returned to Yokohama in 1895.
In 1899 he changed to the American Trading Co., Yokohama # 28 advancing to Sub- and Acting Agent in 1907.
On February 20, 1896 he married Henrietta Rachel Young, daughter of Christopher John Henry Young, at Christ Church Yokohama.
He is related to William D. Stuart Edwards, who worked since 1885 for Mourilyan, Heimann & Co. and certainly influenced him for a job in Japan.


EDWARDS, Ernest Richard (1871 - 1948)
- Er verbrachte seine Kindheit in Japan, sprach fließend Japanisch und kehrte im Alter von elf Jahren mit seinen Eltern nach England zurück. Nach seiner Ausbildung lehrte er an der University College School von London und erhielt seinen Doktor an der Sorbonne Paris mit einer Dissertation zur japanischen Phonetik (Etude Phonetique de La Langue Japonaise - 1903). Dieses Buch nutzte auch Sergej ELISSEEFF für seine Studien.
Auf der Grundlage der bestehenden Lebensläufe der Personen, die in diesem Zeitraum in Japan gelebt haben, wird vermutet, dass er der Sohn von James Edwards ist, obwohl kein Beweis hierfür vorliegt.
- He spent his childhood in Japan, spoke fluently Japanese, and returned to England with his parents at the age of eleven. After his education, he taught at the University College School in London and obtained his doctorate from the Sorbonne Paris with a thesis on Japanese phonetics (Etude de La Langue Japonaise Phonetique - 1903). Sergej ELISSEEFF used this book also for his studies.
On the basis of the existing CVs of those who lived during this period in Japan, it is believed that he is the son of James Edwards, although there is no proof of this.


EDWARDS, F. / P II / USA / DIP /
- Er war nur 1872 als Beamter des US-Konsulats in Yokohama im Einsatz.
- He served only in 1872 as clerk of the U.S. Consulate in Yokohama.

EDWARDS, G. J. [George] / P II / GB / SH /
- Nach der Gründung der Nippon Yūsen Kaisha wurde er bei dieser Firma von 1885 bis 1889 als 1. Offizier auf der Satsuma-maru (1810 Tonnen, 250 PS) angestellt. Ab 1887 wohnte auch seine Frau in Yokohama.
Von 1891 bis 1895 ist er als Kapitän in Kobe # 49 Yama gelistet, auch seine Frau wohnte unter dieser Adresse.
- After the founding of Nippon Yūsen Kaisha he was employed by this company from 1885 to 1889 as Chief Officer on the Satsuma-maru (1810 tons, 250 HP). As of 1887 his wife also resided in Yokohama.
From 1891 to 1895 he is recorded as captain in Kobe # 49 Yama, his wife also resided at this address.


EDWARDS, G. R. / P III / GB / TR /
- Er kam im Auftrag von Dodwell, Carlill & Co., Speditions- und Versicherungs- Agentur, 1895 nach Japan, und arbeitete in der Niederlassung in Kobe # 7. Als der Vertrag 1897 auslief, verliess er Japan wieder.
- In 1895 he came to Japan on behalf of Dodwell, Carlill & Co., Shipping and Insurance Agency, and worked in their office in Kobe # 7 When the contract expired in 1897, he left Japan again.

EDWARDS, Guy / P III / GB / TR /
- Er wird 1892 als Bewohner in Yokohama # 30 gelistet, 1893 als Mitarbeiter von Strome & Co., Kaufmann, Yokohama # 12 und danach wird er nicht mehr in Japan geführt.
- In 1892 he is listed as resident in Yokohama # 30, in 1893 as employee of Strome & Co., Merchants, Yokohama # 12 and afterwards he is no longer recorded in Japan.

EDWARDS, Hugh / P IV / GB / MIL / Observer Russo-Japanese War / 1873 - 1916
- 1888 trat er in die Royal Navy und wurde 1892 zum Unterleutnant und im Jahre 1894 zum Leutnant befördert. Er diente auf der HMS Talbot und wurde während des Russisch-Japanischen Krieges als Beobachter der japanischen Ausschiffung in Chemulpo ab Februar 1904 eingesetzt. Nach dem russisch-japanischen Krieg wurde er 1905 zum Commander befördert und später, im Jahre 1913, zum Kapitän.
- He entered the Royal Navy in 1888 and was promoted to Sub-Lieutenant in 1892 and Lieutenant in 1894. He served on the HMS Talbot and during the Russo-Japanese War he became Observer of the Japanese Disembarkation at Chemulpo in February 1904. After the RJW he was promoted to Commander in 1905 and later, in 1913, to Captain.

EDWARDS, J. F. Cox / P III / GB / TR /
- Er war zweimal als Buchhalter der Hong Kong & Shanghai Banking Corporation in Japan und arbeitete in Yokohama # 2. Seine Einsatzzeit war von 1891 bis 1893 und 1902 bis 1905.
Ein verwandtschaftliches Verhältnis zu R. C. Edwards konnte nicht nachgewiesen werden.
- He was twice as accountant of the Hong Kong & Shanghai Banking Corporation in Japan and worked in Yokohama # 2. His terms of office took place from 1891 to 1893 and 1902 to 1905.
A kinship to R. C. Edwards could not be proved.


EDWARDS, James / P I - II / GB / TR /
- Er kam bereits 1867 nach Japan und ließ sich in Yokohama nieder. Am 06.06.1868 heiratete er Harriett Paramore in der britischen Gesandtschaft. 1869 gründete er unter seinen Namen ein Ladengeschäft und einen Kommissionshandel in Yokohama # 89. Er betrieb dieses Geschäft bis 1882, danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
P. S. siehe auch EDWARDS, Ernest Richard
- Already in 1867 he came to Japan and settled in Yokohama. On June 6, 1868 he married Harriett Paramore in the British legation. In 1869 he founded a store and a commission agency under his name in Yokohama # 89. He operated this business until 1882; afterwards he is no longer listed in Japan.
P. S. siehe auch EDWARDS, Ernest Richard


EDWARDS, R. C. / P IV / GB / TR /
- Er kam 1904 im Auftrag der Hong Kong & Shanghai Banking Corporation nach Japan und arbeitete in der Niederlassung in Yokohama # 2. Etwa 1908 wurde er zum Leiter der Niederlassung in Nagasaki # 42 Sagarimatsu, berufen.
In Nagasaki heiratete er Helena Page, Tochter von William Finch Page, die 1880 in Kobe geboren wurde. Sie wohnte vor ihrer Heirat mehrere Jahre in Yokohama. Sie war eine ausgezeichnete Geigerin, starb aber bereits am 01.03.1917. Sie wurde auf dem Friedhof Sakamoto International Addition, Nagasaki, bestattet. Sie hinterließ ihren Ehemann mit drei Kindern. - Ein verwandtschaftliches Verhältnis zu J. F. Coc Edwards konnte nicht nachgewiesen werden.
- In 1904 he came to Japan on behalf of the Hong Kong & Shanghai Banking Corporation and worked in the branch at Yokohama # 2. Around in 1908 he was appointed head of the branch at Nagasaki # 42 Sagarimatsu.
In Nagasaki, he married Helena Page, daughter of William Finch Page who was born in Kobe in 1880. She lived several years in Yokohama before her marriage. She was an accomplished violinist but died already on March 1, 1917, buried at the Sakamoto International Cemetery Addition, Nagasaki. She left behind her husband with three children. - A kinship to J. F. Coc Edwards could not be proved.


EDWARDS, Robert / P II / GB / ENG /
- Er war von 1870 bis 1873 bei Whitfield & Dowson, Bauingenieure und Kessel-Hersteller, Schiffsmakler, Architekten, Landvermessung, etc. in Yokohama # 69 angestellt. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He was employed from 1870 to 1873 with Whitfield & Dowson, Civil Engineers and Boiler Makers, Shipwrights, Architects, Surveyors and Land Agents at Yokohama # 69. Afterwards he is no longer recorded in Japan.

EDWARDS, William [EDWARD] / P II / GB / FE-T-RW (36 Mon.) /
- Er unterzeichnete einen Vertrag mit dem japanischen Industrie-Ministerium, Bereich Eisenbahnwesen, als Vorarbeiter für den Gleisbau. Der Vertrag begann am 08.10.1873 und endete nach 3 Jahren am 08.10.1876.
- He signed a contract with the Japanese Public Ministry, Department of Railways, as Foreman of the track layers. The contract started on October 8, 1873 and ended after 3 years on October 8, 1876.

EDWARDS, William Doron Stuart / P II - III / GB / TR /
- 1885 kam er im Auftrag für Mourilyan, Heimann & Co., nach Japan und begann in der Niederlassung von Yokohama # 35. 1894 wurde er in die Filiale nach Kobe versetzt, wo er Prokura erhielt. Am 24.10.1895 heiratete er Mary Harding Fenn in der Union Protestant Church von Kobe.
1902 beendete Mourilyan, Heimann & Co. die Geschäftstätigkeit in Japan und er wechselte noch im gleichen Jahr zur Kobe-Niederlassung der American Trading Co. in # 99 Kita-machi. Es scheint, dass diese Arbeit nicht nach seiner Vorstellung war. 1904 zog er wieder nach Yokohama, um bei Bernhard & Co., Agenten für die Union Assurance Society von London, als Leiter mit Prokura zu arbeiten. - 1907 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
Der Verwandtschaftsgrad zu Edward B. Stuart Edwards konnte nicht ermittelt werden.
- In 1885 he came to Japan by order of Mourilyan, Heimann & Co. and started in the branch at Yokohama # 35. In 1894 he was transferred to their Kobe branch and received the power to sign per procuration. On October 24, 1895 he married Mary Harding Fenn in the Union Protestant Church of Kobe.
In 1902, Mourilyan, Heimann & Co. abandoned their business in Japan and in the same year he joined the Kobe branch of the American Trading Co. at # 99 Kita-machi. It seems that this job was not according to his idea. In 1904 he moved back to Yokohama and joined Bernhard & Co., agents for the Union Assurance Society of London, and became manager with the allowance to sign per procuration. - In 1907, however, he is no longer listed in Japan.
The degree of relationship to Edward B. Stuart Edwards could not be determined.


EERENS, Chas. E. de / P III / NL / TR /
EFFERSOE, H. / P II / DK / FE-T-PT /
EFFORD, C. J. / P III / UKN / MED /
EFFORD, John James / P II - III / GB / FE-T-SH /
EGAN, T. W. Watkins / P I / GB / JOU /
EGART, H. / P II / GB / FE-T-SH-L / Lighthouse

EGER, Karl [EGERT] / P IV / DE / DIP /

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- Private Postkarte von Nagasaki, 09.09.1904, nach Deutschland.

- Private postcard from Nagasaki, 09.09.1904, to Germany.






- Von 1904-1905 als Beamter im deutschen Konsulat von Nagasaki, # 11 Ōura, Bund, tätig, private Residenz unter # 9 Ōura, Bund.
- Clerk of the German consulate of Nagasaki, # 11 Ōura, Bund, private residence at # 11 Ōura, Bund from 1904 to 1905.

EGERTON, Lebbeus jun. / P I / USA / TR /
- Er war der einzige Sohn des gleichnamigen Farmers, Offiziers und Politikers und wurde am 12.03.1812 in Randolph, Vermont, geboren. Über seine persönlche Entwicklung ist nichts bekannt, 1861 wird er jedoch als Mitarbeiter von Robert Arnold & Co. in Nagasaki gelistet. Diese Firma wurde im Juli 1861 gegründet, aber bereits 1862 wieder liquidiert. So kam er in Kontakt mit Everett Frazar, der 1856 Frazar & Co. in Shanghai gründete und mit der zweiten Expedition von Commodore Perry 1858 nach Japan kam. Da aber zu dieser Zeit der zukünftige Handel mit Japan unbestimmt war und er die Situation eher schlecht einschätzte, kehrte er nach Shanghai zurück. Er hatte aber immer Kontakte nach Nagasaki, dem erfolgreichsten Gebiet zu dieser Zeit, um bei entsprechenden Möglichkeiten seine Geschäfte zu beginnen. Diese Rolle der Kontaktperson übernahm Lebbeus Egerton bis 1864, danach verließ er Japan und lebte wieder einige Jahre in Vermont. Später ließ er sich in Troy, New York, nieder, wo er gemäß Volkszählung und Kirchennotizen eine Frau, Jane Baldwyn, hatte, die in England geboren wurde. Sie hatten fünf Kinder, die alle in Vermont geboren wurden.
- He was the only son of the farmer, officer and politician of the same name and born on March 12, 1812 in Randolph, Vermont. His personal development is not known; in 1861, however, he is listed as an employee of Robert Arnold & Co. in Nagasaki. This company was founded in July 1861 but again liquidated in 1862. So he came in contact with Everett Frazar, who founded Frazar & Co. in Shanghai in 1856 and came up to Japan with the second expedition of Commodore Perry in 1858. At this time the future trade with Japan was vague and he assessed the situation rather poor; for this reason he returned to Shanghai. But he always had contacts to Nagasaki as the most prosperous region at this time to begin a business as soon as possible. Lebbeus Egerton took this role as a contact person until 1864; afterwards he left Japan and lived a few years in Vermont. He later settled in Troy, New York, where census and church records indicate that he had a wife, Jane Baldwyn, born in England, and five children , all born in Vermont.

EGGEBRECHT, Hans / P IV / DE / TR /

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- Er stammte aus Berlin-Steglitz und arbeitete etwa ab 1909 für C. Illies & Co. Er begann in der Niederlassung in Kobe und arbeitete später in Yokohama. Im August 1914 meldete er sich als freiwilliger Seesoldat für die 6. Kompanie des 3. Seebataillons. Im November 1914 kam er in japanische Kriegsgefangenschaft und wurde zuerst in Matsuyama und ab 09.04.1917 im Lager Bando interniert. Oft konnte er sich als Dolmetscher nützlich machen.
Er wurde von seinen früheren Kollegen in der Gefangenschaft unterstützt. Karte vom 08.05.1916 aus Yokohama an ihn im Lager Matsuyama mit entsprechenden Zensurstempeln. - Im Dezember 1919 wurde er in die Heimat entlassen.
- He came from Berlin-Steglitz and worked from about 1909 at C. Illies & Co. at first in their Kobe branch, and later in Yokohama. In August 1914, he enlisted as a Volunteer Sea Soldier for the 3rd Sea Battalion of the 6th Company. In November 1914, he became a Japanese prisoner of war and was first interned at the Camp of Matsuyama. On April 9, 1917 he was transferred to the Camp of Bando. Often he could make himself useful as an interpreter. During his captivity he was supported by his former colleagues. Postcard from Yokohama posted to him on August 5, 1916 to the Camp of Matsuyama with corresponding censorships. - In December 1919 he was released home.

EGGERT, K. / P III / DE / TR /
- Er war nur 1896 für A. Meier & Co., Vertreter für das Bureau Veritas, in Japan und arbeitete in der Niederlassung in Kobe # 68.
- He was only in Japan in 1896 for A. Meier & Co., Agents for the Bureau Veritas, and worked in the branch office in Kobe # 68.

EGGERT, Udo

EGLI, A. / P II - III / CH / TR /
- Er kam 1889 im Auftrag der Firma Ziegler & Merian, Versicherungs-Agentur, nach Japan und arbeitete in der Filiale in Yokohama # 47. Karl Ziegler verließ 1890 Japan, 1892 wurde die Firma J. R. Merian & Co. gegründet und A. Egli erhielt Prokura. 1896 wurde auch die Firma Merian & Co. aufgelöst und Egli wechselte 1897 zu Siber, Brennwald & Co., Yokohama # 90. Nach dem Tod von Caspar Brennwald 1899, entstand am gleichen Standort Siber, Wolff & Co., und A. Egli wurde übernommen. Von 1901 bis 1903 ist er nicht in Japan gelistet, ab 1904 arbeitet er für eine kurze Zeit bei Raspe & Co., Yokohama # 199. Ab 1907 wird er nicht mehr in Japan gelistet.
- He arrived in Japan in 1889 on behalf of the company Ziegler & Merian, Insurance Agency, and worked in the branch in Yokohama # 47. Karl Ziegler left Japan in 1890, in 1892, J. R. Merian & Co. was founded and A. Egli was authorized to sign per procuration. In 1896, Merian & Co. was dissolved and in 1897, Egli joined Siber, Brennwald & Co., Yokohama # 90. After the death of Caspar Brennwald in 1899, Siber, Wolff & Co. was established at the same site and A. Egli was taken over. From 1901 to 1903 he is not listed in Japan, as of 1904 he worked for a short time at Raspe & Co., Yokohama # 199. From 1907 on he is no longer listed in Japan.

EHLERS, Paul / P III / DE / TR /
EHLERS, R. / P III / DE / TR /
EHLERT, Friedrich / P II / DE / FE-MIL /
EHMANN, Paul / P III / DE / FE-ED / 1858 - 1901
EHRENBERG, Gus. / P II / UKN / TR /

EHRIG, Gustav W.

EHRISMANN, Fritz

EHRLEY, G. / P III / GB / TR /
- Er war nur 1896 und 1897 in Japan gelistet, wo er als Bote und Kundenwerber bei Jack Young, Stau-, Landungs- und Versand-Agent in Kobe, Kaigan-dori (Native Bund) # 97, angestellt war.
- He was recorded in Japan only in 1896 and 1897 where he was employed as a Runner with Jack Young, Stevedore, Landing and Shipping Agents, Kobe, Kaigan-dori (Native Bund) # 97.

EHRLICH, Paul
- siehe bei HATA Sahachirō, wo sein Einfluss auf die japanische Medizin und die Mediziner Kitasato Shibasaburō und Shiga Kiyoshi dargelegt wird.
- see at HATA Sahachirō, where his influence on Japanese medicine and the doctors Kitasato Shibasaburō and Kiyoshi Shiga is presented.

EICHELBERG, Erwin / P III / DE / FE-R /
EIJKMAN, J. F. [EICKMAN] [EYKMAN] / P II / NL / FE-MED /

EINAIGL, Eugen [EINAIGLE] / P III / AT / TR /
- C. W. W. Braune gründete 1899 mit Partner Eugen Einaigl die Versicherungs-Agentur Einaigl, Braune & Co. mit Filialen in Kobe # 2 Ikutamaye und Yokohama # 75. Die Firma hatte nur eine kurze Lebensdauer, bereits 1902 wird sie liquidiert. Eugen Einaigl war scheinbar nie oder nur auf Dienstreise in Japan gewesen, er weilte als Koordinator in Wien.
- C. W. W. Braune founded in 1899 in partnership with Eugen Einaigl the insurance agency Einaigl, Braune & Co. with branches in Kobe # 2, Ikutamaye and Yokohama # 75. This company, however, was only short-lived - already in 1902 it was liquidated. Eugen Einaigl had apparently never been or only on business trip to Japan, he stayed as a coordinator in Vienna.

EISCHER, F. / P I / UKN / TR /
EISENDECHER, Karl von / P II / DE / DIP / 1841 - 1934
EISLER, John / P I / DE / TR /
EITHER, G. / P II / UKN / TR /

EKSTRAND, Johan Wilhelm

EKSTRAND, Tieke Alexander

ELBES, G. J. / P I / GB / TR /
- Er war nur 1868 im Auftrag der Hong Kong and Shanghai Banking Corporation in Japan und arbeitete in der Filiale in Yokohama # 62. Später ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He had been in Japan only in 1868 on behalf of the Hong Kong and Shanghai Banking Corporation and worked in the branch at Yokohama # 62. Later, he is no longer recorded in Japan.

ELDER, John P. / P II / USA / FE-ED (3 Mon.) /
- Er unterzeichnete mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, einen Vertrag, gemäß dem er nur vom 01.05. bis 31.07.1879 in Tokyo als Lehrer für Englisch arbeitete.
- He signed a contract with the Japanese Government, Ministry of Education, according to which he only worked from May 1 to July 31, 1879 in Tokyo as a teacher of English.

ELDER, Sam J. / P II / GB / TR /
- Von 1872 bis 1876 arbeitete er in Japan als Assistent des Buchhalters der Oriental Bank Corporation in der Filiale von Yokohama # 11.
- From 1872 to 1876 he worked in Japan as an Assistant Accountant of the Oriental Bank Corporation in the branch of Yokohama # 11.

ELDRED, Carolyn Elizabeth / P II - III / USA / MIS /
- Sie kam 1877 als Missionar der American Presbyterian Mission nach Japan und begann ihre Arbeit in Tokyo # 12 Ginza, San-chome. Im Oktober 1880 heiratete sie Robert Young Davidson in der britischen Gesandtschaft.
- In 1877 she came to Japan as missionary of the American Presbyterian Mission and started to work in Tokyo, # 12 Ginza, San-chome. In October 1880 she married Robert Young Davidson in the British Legation.

ELDRIDGE, James Stuart

ELFELDT, Fritz

ELFEN, A. / P II / UKN / TR /
ELFEN, E. C. / P II / UKN / TR /
ELFEN, H. / P II / UKN / TR /

ELGAR, Francis

ELGIN, Lord James Bruce / P I / GB / DIP / 1811 - 1863
ELIAS, Ellis [ELLIAS] / P I / GB / TR /
ELIAS, Herbert / P I / GB / TR /
ELIASEN, T. A. B. / P II / DK / FE-T-PT /
ELIE / see SOEUR St. Elie
ELINSKE, M. / P III / UKN / TR /

ELISSEEFF, Sergej - ЕЛИСЕЕВ Сергей Григорьевич

ELKAN, Walter / P III / DE / TR /

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- Er kam 1894 nach Japan und eröffnete sein Büro als Vertreter des Kunstverlages R. Wagner, Berlin, in Yokohama # 50. 1895 verlegte er sein Büro nach Yokohama # 70, im darauffolgenden Jahr ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1894 he came to Japan and opened his office as a representative of the Art Publisher R. Wagner, Berlin, in Yokohama # 50. In 1895 he shifted his office to Yokohama # 70; in the following year he is no longer listed in Japan.

- Postkarte an seinen Bruder Albert in Hamburg mit privatem Inhalt; Aufgabe Yokohama am 20.06.1895, Ankunftsstempel Hamburg-Pöseldorf 25.07.1895.
- Postcard to his brother Albert in Hamburg with private contents, posted in Yokohama on June 6, 1895, arrival cancel Hamburg-Poeseldorf 25.07.1895.



ELKED, A. / P IV / UKN / TR /
- Ab 1904 war er als Sub-Manager der Russo-Chinese Bank in Japan. 1904 arbeitete er in der Filiale in Yokohama # 180, ab 1907 in der Filiale Yokohama # 77.
- As of 1904, he served as Sub-Manager of the Russo-Chinese Bank in Japan. In 1904 he worked in the branch at Yokohama # 180, from 1907 on in the branch at Yokohama # 77.

ELKINGTON, H. O. / P IV / GB / SER /
- Ab 1906 im Hafenbüro von Yokohama als Dolmetscher/ Übersetzer im Einsatz.
- As of 1906 engaged as Interprete/ Translator at the Harbour Office of Yokohama.

ELLEDER, J. / P IV / RUS / DIP /
- Sekretär im russischen Konsulat von Nagasaki. Es ist nichts weiter bekannt.
- Secretary of the Russian Consulate of Nagasaki. Nothing else is known.

ELLEDER, R. / P IV / RUS / TR /
- Agent der Russischen Freiwilligen-Flotte, Nagasaki. Es ist nichts weiter bekannt.
- Agent of the Russian Volunteer Fleet, Nagasaki. Nothing else is known.

ELLERTON, Frederick / P IV / GB / TR /
- 1901 wurde er bei der Standard Oil Co. of New York, Kobe # 56-A Naniwa-machi angestellt und er arbeitete für diese Firma bis 1905. Privat lebte er bei seinen Eltern in der # 13 Kyo-machi, Kobe. Sein weiterer Werdegang ist nicht bekannt.
Sohn von James und Jane Ellerton, sie sind im selben Grab auf dem Shuhogahara Ausländer-Friedhof in Kobe beigesetzt.
- In 1901 he was employed with Standard Oil Co. of New York, Kobe # 56-A Naniwa-machi and he continued to work for this company until 1905. Privately he lived with his parents at # 13 Kyo-machi, Kobe. Later traces are not known.
Son of James and Jane Ellerton, they all share the same grave on the Shuhogahara Foreign Cemetery, Kobe.


ELLERTON, James

ELLERTON, Montague

ELLIOT, Henry R. [ELLIOTT] / P II / USA / FE-ED /
ELLIOT, J. / P II / UKN / JOU /
ELLIOT, W. T. / P II / UKN / SER /
ELLIOTT, - [ELLIOT] / P II / UKN / MIS /
ELLIOTT, A. W. / P I / GB / MIL /
ELLIOTT, F. L. / P III / UKN / TR /
ELLIOTT, George [ELLIOT] / P II / GB / FE-T-RW /
ELLIOTT, I. / P II / GB / FE-T /
ELLIOTT, J. R. / P II - III / UKN / TR /
ELLIOTT, M. / P II / UKN / TR /
ELLIOTT, M. / P III / GB / MIS / Miss
ELLIOTT, Mary J. / P II / USA / MIS / Miss

ELLIOTT, W. St. George / P II / USA / MED /
- Nach 1865 kamen amerikanische Zahnärzte zunehmend nach Japan aufgrund einer Reihe von Ereignissen, von denen die wichtigsten wohl waren, dass sich die politische Situation in Japan stabilisiert, der Bürgerkrieges in den USA (1861-1865) die wirtschaftliche Lage verschlechtert und das alles den "Unternehmergeist" beflügelt hatte, auch nach Möglichkeiten in einem neuen Land zu suchen. Die Zahl der Ausländer, die in der Auslands-Siedlung von Yokohama lebten, war bis 1867 auf 600 gestiegen und erhöhte sich stetig.
W. St. George Elliott nahm als Militärmediziner im amerikanischen Bürgerkrieg teil. Danach hat er in Philadelphia sein zahnmedizinisches Studium abgeschlossen. Im Jahr 1870 kam er nach Japan und hat in Yokohama #57 seine Zahnarztpraxis eröffnet. Er behandelte nicht nur Patienten, sondern unterrichtete auch an der Medizinschule. Im Jahr 1881 hat er Japan verlassen, die Praxis hat er Dr. H. Mason Perkins übergeben.
- After 1865, American dentists increasingly arrived in Japan for a number of reasons, the main ones being, the stabilization of the Japanese political situation, the outbreak of the Civil War in the USA (1861-1865), and the “frontier spirit”, in search of opportunities in a new land. The number of foreigners living in the Yokohama Foreign Settlement had risen to 600 by 1867 and was steadily rising.
W. St. George Elliott participated as a military doctor in the American Civil War. He then completed his dental studies in Philadelphia. In 1870 he came to Japan and opened his dental practice in Yokohama # 57. He didn´t only treat patients, but also taught at the medical school. In 1881 he left Japan, and hehanded the practice to Dr. H. Mason Perkins.


ELLIOTT, William / P III / CAN / MIS /
ELLIS, C. / P III / GB / MIS /
ELLIS, Charles / P III / UKN / SER /
ELLIS, G. W. / P III / UKN / TR /
ELLIS, George / P II / GB / FE-T-RW /
ELLIS, H. B. / P II / USA / FE-T-SH /
ELLIS, James / P II / GB / FE-T-SH /
ELLIS, L. / P III / GB / MIS / Miss
ELLIS, M. L. / P III / UKN / TR /
ELLIS, Sarah / P III / GB / MIS / Miss
ELLMAN, M. [ELMAN] / P II / UKN / TR /
ELLON, Fritz / P III / DE / FE-MIL-ED /
ELLSON, L: R. / P III / UKN / TR /
ELMDREW, I. / P II / UKN / TR /
ELMENHORST, W. H. / P III / DE / TR /
ELMER, G. / P II / USA / DIP /
ELMER, Geo. W. [ELLMER] / P II / USA / MIS
ELMORE, L. A. / P III / UKN / MIS /

ELMSTONE, Christopher Thomas

ELNITZKY, G. [ELNITSKI] ЕЛЬНИЦКИЙ / P II / RUS / DIP /
ELPHINSTONE , S. / P III / UKN / TR /
ELSTER, J. / P III / DK / FE-T-PT /
ELTON, A. E. / P III / UKN / TR /
ELWIN, W. / P III / UKN / MIS /
ELZAS, Em. / P III / UKN / JOU /

EMANUEL, A. H.

EMANUEL, Georges / P II / FR / TR /
- Er lebte nur 1871 in Japan und arbeitete für Pequignot & Co. , Französische Mietstallung und Pferdeverleih, Yokohama # 137, die in diesem Jahr eröffnet wurde.
- He lived in Japan only in 1871 and worked for Pequignot & Co. , French Livery Stable, Yokohama # 137, which was opend in this year.

EMBERSON, Robert / P IV / CAN / MIS / 1866 - 1910
- Robert Emerson wurde im Februar 1866 in Peterborough, Ontario, Kanada, geboren. Er erwarb den BA am Victoria College. Nach seiner Ordination von der Methodistischen Kirche heiratete er Hester Anne Harris (1876 - 1964) und sie wurden beide als Missionare der Canadian Methodist Church Mission nach Japan gesandt. Sie trafen im September 1900 ein und begannen ihre Arbeit in Shizuoka. 1902 gründete er eine englische Abendschule und er unterrichtete auch Englisch an der Shizuoka Junior High School. Er war maßgeblich beteiligt an der Gründung eines Waisenhauses im Mai 1907 für Kriegswaisen nach dem Russisch-Japanischen Krieg.
Im Dezember 1909 gingen sie zurück nach Kanada, im Frühjahr 1909 wurde bei Robert Leberkrebs diagnostiziert. Er starb in Toronto am 28.02.1910.
- He was born in February 1866 at Peterborough, Ontario, Canada. Robert acquired the BA from Victoria College. After his ordination by the Methodist Church he married Hester Anne Harris (1876 - 1964) and they were sent as missionaries of the Canadian Methodist Church Mission to Japan and arrived in September 1900. He started his work at Shizuoka; in 1902 he established an English night school and he also taught English at the Shizuoka Junior High School. He was instrumental in founding an orphanage in May 1907 for war-orphans after the Russo-Japanese War.
In December 1909 they went back to Canada due to his liver cancer which was detected in spring of 1909. He died at Toronto on February 28, 1910.


EMELIANOFF, D. G. [EMILIANOFF] [EMELJANOV] [Емельянов, Д. Г.] / P III / RUS / TR /
- Ab 1898 war er in Japan und eröffnete in Nagasaki ein Ladengeschäft für medizinische Versorgung. Aus diesem Geschäft entwickelte sich 1899 die Russian Medical Hall, die unter seiner Leitung stand. So schnell wie diese Versorgungslinie entstand, so schnell verschwand sie auch wieder - 1900 existierte die Medical Hall nicht mehr und Emelianoff hat Japan verlassen.
- As of 1898 he stayed in Japan and opened a Medical Shop in Nagasaki. From this shop the Russian Medical Hall developed in 1899 under his management. As fast as this supply line was established as fast it disappeared again - in 1900 this Medical Hall did not exist any more and Emelianoff had left Japan.

EMERSON, Edwin

EMERSON, Samuel D. I. [Samuel Delucenna Ingham] / P IV / USA / TR /
- Er kam 1900 nach Japan und lebte in Tokyo # 14-A Tsukiji, ab 1902 wohnte auch seine Frau in Tokyo. 1904 zogen sie nach # 19 Tsukiji. Ab 1906 wird er als Leiter der Tokyo Trading Co., Tokyo, # 14 Ginza, Kyobashi-ku, gelistet. Über sein wechselhaftes Leben siehe auch unter Edwin Emerson.
- He came to Japan in 1900 and lived in Tokyo # 14-A Tsukiji, from 1902 on his wife lived in Tokyo, too. In 1904 they moved to # 19 Tsukiji. From 1906 on he is recorded the head of the Tokyo Trading Co., Tokyo, # 14 Ginza, Kyobashi-ku. About his unsettled life see also Edwin Emerson.

EMERY, Walter / P II - III / GB / FE-T-SH-L + TR / 1841 - 1909,Lighthouse
EMETER, - / P II / FR / FE-T-SH-Y / Yokosuka

EMMANUEL, S. Yeo [EMANUEL] / P II / GB / FE-MIL (51 Mon.) /
- Er gehörte der Archibald L. Douglas - Marine - Mission zur Unterstützung der japanischen Marine an. Sein Vertrag begann am 28.07.1873, er wurde vom Marine-Ministerium (Kaigunshō) angestellt und war für die Ausbildung von Seefahrern an der Marine-Akademie in Tokyo zuständig. Nach Ablauf seines Vertrages am 22.10.1877 kehrte er nach GB zurück.
- He was member of the Archibald L. Douglas - Marine - Mission in order to support the Japanese Navy. His contract started on July 28, 1873; he was employed by the Ministry of Navy (Kaigunshō) and responsible for the mariner education at the Imperial Naval College in Tokyo. After his contract expired on October 22, 1877, he left Japan for GB.

EMMERSON, B. / P II / UKN / SER /
EMMETT, E. C. / P III / UKN / TR /
EMORY, George B. / P II / UKN / TR /
EMORY, W. / P II / GB / DIP /
ENAM, - / P II / UKN / TR /
ENDE, Hermann / P II - III / DE / ENG / 1829 - 1907

ENDERS, Paul / P III / DE / QFE-R /
- Er war von 1891 bis 1894 als Assistent des Bierbrauers Hermann Heckert von der Japan Brewery, Yokohama # 123 Bluff, angestellt. Sein Nachfolger wurde 1894 Rudolf von Mann.
- From 1891 until 1894 he was employed as assistant to brewer Hermann Heckert, Japan Brewery, Yokohama # 123 Bluff. He was succeeded by Rudolf von Mann in 1894.

ENDICOTT, Samuel / P II - III / UKN / TR /
ENGEL / P II / FR / FE-MIL-ED /
ENGELHARDT, H. [ENGLEHARDT] / P II / UKN / TR /
ENGELIEN, - / P III / DE / MIL /

ENGERT, Moritz

ENGLAND, John / P II / GB / FE-T-RW / 1824 - 1877
ENGLING, Ephraim / P II / USA / MED /
ENGLISH, A. / P II / UKN / FE-ED /
ENGSTROM, C. L. / P III / UKN / MIS /
ENGSTROM, S. / P III / UKN / MIS /
ENJABAL, Casimir / P III / FR / MIS /
ENRIQUE, M. / P II / ES / DIP /
ENSIGN, Horace S. / P III / UKN / MIS /
ENSLIE, James Joseph / P I - III / GB / DIP /
ENSOR, George / P II / GB / MIS /
ENSWORTH, H. A. / P III / GB / TR /
ENTHOVEN, B. / P II / UKN / TR /
ENTICKNAP, P. / P III / UKN / TR /
ENZMANN, Josefina / P II / UKN / SER /
EPHIMY, P. / P II / RUS / MIS /

EPPINGER, Louis

ERCKERT, Friedrich Carl von

ERDMANN, J. P. / P III / USA / MIS /
ERDMANNSDOERFFER, Ernst / P III / DE / FE-MIL /
ERENS, P. de / P III / UKN / TR /
EREVEGNIAC, G. L. / P II / FR / FE-T /
ERFFMEYER, Edna Leona / P III / USA / MIS /
ERFFMEYER, Florence / P III / USA / MIS /
ERICH, G. / P III / DE / TR /
ERICHSEN, J. A. / P III / DK / FE-T-PT /
ERICKSON, - / P II / FR / FE-MIL /
ERICKSON, Swan M. / P II / USA / MIS / 1881 - 1946
ERMERINS, Christian Jacob [ERMERIUS] / P II / NL / FE-MED / 1842 - 1880
ERRIDGE, Chas. B. / P III / GB / MED /
ERSKINE, W. H. / P III / GB / MIS /

ESCHER, Georg Arnold

ESCOMBE, Frank / P I - II / GB / TR /
- Er kam 1868 im Auftrag von Aspinall, Cornes & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, nach Japan und wurde in der Filiale in Yokohama # 35 angestellt. Er arbeitete bei dieser Firma bis 1874. 1873 wurde die Filiale in Yokohama geschlossen. William G. Aspinall beendete seine Partnerschaft und Cornes & Co. wurde auf dem gleichen Grundstück gegründet. 1874 existierte noch die Filiale der ursprünglichen Firma in Kobe, die aber 1874 ebenfall liquidiert wurde. Frank Escombe wurde von Cornes & Co. nicht übernommen. 1874 arbeitete er in Tokyo Tsukiji und er wurde 1875 als Agent der Mitsubishi Mail Steam Ship Co. in der Niederlassung in Hakodate eingesetzt. 1877 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1868 he arrived in JAPAN on behalf of Aspinall, Cornes & Co., Merchants and Insurance Agency, and was employed in their branch in Yokohama # 35. He worked with this company until 1874. In 1873, the branch in Yokohama was closed. William G. Aspinall ended his partnership and Cornes & Co. was founded in the same premises. In 1874, the Kobe branch of the original company still existed but it was also liquidated in 1874. Frank Escombe was not taken over by Cornes & Co. In 1874, he worked in Tokyo Tsukiji and he was engaged in 1875 as Agent of the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. in their Hakodate Office. In 1877, he is no longer listed in Japan.

ESDALE - Family
ESDALE, Charles
ESDALE, Charles James
ESDALE, James
ESDALE, James Thomas

ESKRIGGE, Thomas / P I / GB / TR /
ESPADA, Gonzalo Jimenez de la / P III / ES / FE-ED /
ESPEISSE, Ch. / P III / UKN / SER /
ESPIEUX, - [ESPRIEUX] / P III / FR / FE-MED /
ESS, Ary W. van / P III / GB / RES / 1839 - 1913
ESTIENNE, G. [ESTIEME] / P II / FR / TR /
ESTILL, T. / P III / GB / MIS /

ETZEL, Günther von

ETZEL, L. L. / P III / UKN / TR /
- Er war nur 1895 in Japan und arbeitete bei T. M. Laffin, Exchange Market, Yokohama # 42.
- He stayed only in 1895 in Japan and worked at the Exchange Market, proprietor T. M. Laffin, Yokohama # 42.

EULENBURG, Friedrich Albrecht Graf zu / P I / DE / DIP / 1815 - 1881
EUREICA, T. H. / P II / GB / FE-ED /
EUSDEN, Richard / P I - II / GB / DIP /
EUSTACE, Frederick Owen / P II - III / GB / TR /

EUSTACE, James / see - siehe JAMES, Eustace

EUZIÈRE, Jules [EUZIERE] / P II / FR / SER /

EVANS, A. / P III / USA / MIS /
- Sie kam 1894 als Missionar nach Japan, delegiert von der Missionsgesellschaft der Church of England und sie begann ihre Tätigkeit in Matsue. Sie arbeitete hier bis 1902, als sie nach Hakodate versetzt wurde. Ab 1907 war sie in Asahigawa tätig.
- She came to Japan in 1894 dispatched as missionary by the Church of England Missionary Society and took office in Matsue. She stayed there until 1902 when she was transferred to Hakodate. From 1907 on she worked in Asahigawa.

EVANS, A. R. / P IV / UKN / TR /
- Er weilte nur 1901 und 1902 in Kobe, wo er als Sekretär des Kobe Regatta und Athletik-Klubs tätig war.
- He stayed in Kobe in 1901 and 1902 working as Secretary of the Kobe Regatta & Athletic Club.

EVANS, C. H. / P IV / GB / TR /
- Er lebte nur 1900 in Japan und war angestellt bei J. Clifford Wilkinson, einziger Eigentümer von Tansan und Niwo Mineral Wassers, Kobe # 82.
- He resided only in 1900 in Japan, employed with J. Clifford Wilkinson, Sole Proprietor of Tansan and Niwo Mineral Waters, Kobe # 82.

EVANS, Charles Hoskins

EVANS, D. J. / P IV / UKN / JOU /
- 1908 wurde er als Redakteur der Zeitschrift "Japan Chronicle", Kobe (Eigentümer Robert Young) eingesetzt, privat lebte er mit Frau in der # 8, Kitano-cho Shichome, Kobe.
- In 1908 he was appointed Sub-Editor of the “Japan Chronicle”, Kobe (proprietor Robert Young), privately residing with wife at # 8, Kitano-cho Shichome, Kobe.

EVANS, E. B. / P IV / USA / DIP /
- Ab 1907 war er im amerikanischen Konsulat in Kobe/ Osaka angestellt.
- From 1907 on he was clerk of the US Consulate in Kobe/ Osaka.

EVANS, Emily / P II / GB / FE-ED (60 Mon.) /
- Frau von Hornby Evans. Sie kamen beide 1871 in Japan an und wohnten am Anfang in Hyōgo # 41. Sie unterschrieben beide in Osaka einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung. Ihr erster Vertrag lief vom 09.04.1872 bis 08.04.1873, der bis 15.03.1874 verlängert wurde. Sie lehrte an der Junior High School für Mädchen in Kyoto. 1874 zog sie mit ihrem Mann nach Nagasaki.
1876 wurden sie nach Tokyo versetzt, wo sie Englisch an der Sprachschule Eigo Gakkō lehrte. Sie wohnten privat in der # 5, Suzuki-cho, Surugadai, Tokyo bis sie 1878 Japan wieder verließen.
- Wife of Hornby Evans. They arrived both in 1871 in Japan, residing in Hyōgo # 41 at the beginning. Both signed a contract in Osaka with the Japanese government, Department of Education. Her first contract ran from April 9, 1872 to April 8, 1873 which was prolonged until March 15, 1874. She taught at the Junior High School for girls in Kyoto. In 1874 she moved with her husband to Nagasaki.
In 1876 they were transferred to Tokyo where she taught English at the Language School Eigo Gakkō. They resided privately at # 5, Suzuki-cho, Surugadai, Tokyo until they left Japan in 1878.


EVANS, Hornby [T. Hornby] / P II / GB / FE-ED (60 Mon.) /
- Mann von Emily Evans. Sie kamen beide 1871 in Japan an und wohnten am Anfang in Hyōgo # 41. Sie unterschrieben beide in Osaka einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung. Sein erster Vertrag lief vom 09.04.1872 bis 08.04.1873, der bis 15.03.1874 verlängert wurde und er lehrte an der Junior High School in Kyoto. 1874 zog er mit seiner Frau nach Nagasaki, er wurde Lehrer an der Sprachschule der Regierung.
1876 wurden sie nach Tokyo versetzt, wo er Englisch und Englische Literatur an der Sprachschule Eigo Gakkō lehrte. Sie wohnten privat in der # 5, Suzuki-cho, Surugadai, Tokyo bis sie 1878 Japan verließen.
- Husband of Emily Evans. They arrived both in 1871 in Japan, residing in Hyōgo # 41 at the beginning. Both signed a contract in Osaka with the Japanese government, Department of Education. His first contract ran from April 9, 1872 to April 8, 1873 which was prolonged until March 15, 1874 and he taught at the Junior High School in Kyoto. In 1874 he was transferred to Nagasaki as teacher at the Imperial Government Foreign Language School.
In 1876 they moved to Tokyo where he taught English and English literature at the language school Eigo Gakkō. They resided privately at # 5, Suzuki-cho, Surugadai, Tokyo until they left Japan in 1878.


EVANS, John R. [T.] [EVENS] / P II / GB / TR /
- Er kam 1870 nach Japan und wurde als Assistent bei B. Harrold, Eigentümer des Fulton Market, Yokohama # 40, angestellt. Er blieb bei dieser Firma bis 1871.
1872 zog er nach Kobe und wurde bei Holme, Ringer & Co., Versicherungs-Agentur, Kobe # 85 bis 1874 angestellt.
Er heiratete Mary Ann Dennehey in Yokohama 1870.
- He came to Japan in 1870 and was employed as assistant of B. Harrold, proprietor of the Fulton Market, Yokohama # 40. He stayed with this firm until 1871.
In 1872 he moved to Kobe and was employed with Holme, Ringer & Co., Insurance Agency, Kobe # 85 until 1874.
He married Mary Ann Dennehey in Yokohama in 1870.


EVANS, Joseph H. [EVENS] / P I / GB / DIP + TR /
- 1859 kam er als lokaler Vertreter für die Firma Dent & Co., Kaufleute, nach Nagasaki, # 1 Ōura. Er wurde der erste portugiesische Konsul in Nagasaki von 1859 bis 1861. Nach 1861 setzte er seine Tätigkeit für Dent & Co. in ihrer Niederlassung in Hankow/ China fort.
- He came to Japan in 1859 as local representative of Dent & Co. ., Merchants, in Nagasaki, # 1 Ōura. He became the initial Portuguese Consul in Nagasaki from 1859 to 1861. Afterwards he continued to work for Dent & Co. in their branch in Hankow/ China.

EVANS, L. / P III / UKN / FE-ED /
- Frau L. Evans kam 1899 nach Japan, um als Lehrer an der Rikkyō Jo Gakkō (St. Margaret's Schule), Tokyo # 26 Tsukiji zu arbeiten, sie blieb zwei Jahre.
- Mrs. L. Evans came to Japan in 1899 as teacher at the Rikkyō Jo Gakkō (St. Margaret's School), Tokyo # 26 Tsukiji staying for two years.

EVANS, N. G. / P IV / UKN / TR /
- Tätig ab 1907 als Buchhalter an der International Banking Corporation, Yokohama # 74.
- From 1907 on Accountant at the International Banking Corporation, Yokohama # 74.

EVANS, Sara [Sala] / P III / USA / MIS /
- Sie wurde als Missionar von der American Presbyterian Mission (Süd) delegiert und sie kam 1893 nach Japan, wo sie ihre Arbeit an der Ei-Wa Jo Gakkō von Kōchi aufnahm. Sie arbeitete hier wenigstens bis 1908, Weiteres ist nicht bekannt.
- She came to Japan in 1893 dispatched as missionary by the American Presbyterian Mission (South) and she took office in the Ei-Wa Jo Gakkō of Kōchi. She stayed there at least until 1908, further traces are not known.

EVANS, T. / P IV / UKN / TR /
- Er began 1901 in Nagasaki für W. D. Wentworth, Speditions-Agenten zu arbeiten und er blieb hier nur bis 1902.
- He joined W. D. Wentworth, Stevedores, Landing, Shipping and Forwarding Agents, in Nagasaki in 1901, he stayed only until 1902.

EVANS, T. J. / P II / UKN / FE-SH (36 Mon.) /
- Als die Nippon Yūsen Kaisha 1885 gegründet wurde, wurde er als 1. Offizier auf der Genkai Maru angestellt. Er arbeitete für die NYK bis 1888.
- When the Nippon Yūsen Kaisha was founded in 1885 he was employed as Chief Officer on the Genkai Maru. He worked for NYK until 1888.

EVANS, W. H. / P IV / GB / MIS /
- Er kam 1907 zusammen mit seiner Frau nach Japan, wo er als Stabs-Kapitän der Heilsarmee arbeitete, sie wohnten in Tokyo #11, Ginza Nichome.
- He came to Japan together with his wife in 1907 to act as Staff-Captain of the Salvation Army, residing at Tokyo #11, Ginza Nichome.

EVANS, William Halbeck

EVERDING, Emma Augusta / P II / USA / MIS / 1858 - 1892
* 08.08.1858 in Brooklyn, NY, USA
† 13.01.1892 in Syracuse, NY, USA

- Ihre Ankunft in Nagasaki am 13. Dezember 1883 bedeutete, dass zum ersten Mal wieder ein weiblicher Missionar der Methodist Episcopal Church, der seit dem Eintreffen der Gründer der Kwassui Jo Gakkō (Mädchenschule) im Jahr 1879, Elizabeth Russell und Jennie Gheer, an der Schule eingesetzt wurde.
Everding erhielt ihren BA von der Universität in Syracuse im Jahre 1882. Sie war Mitglied der Auslands-Missionsgesellschaft für Frauen in Baltimore. In Kwassui organisierte Everding ab 1885 den wissenschaftlichen Zweig der Schule. Sie blieb nur bis zum 6. Juni 1889 in Kwassui, da ihr Gesundheitszustand immer schlechter wurde und sie von Miss Russell nach Hause begleitet werden musste. Sie starb am 13. Januar 1892 in Syracus an Krebs.
- Her arrival in Nagasaki on December 13, 1883 marked the first time that a female missionary of the Methodist Episcopal Church had been dispatched to Kwassui Jo Gakkō (girls´ school) since the coming of the school’s founders, Elizabeth Russell and Jennie Gheer, in 1879. Everding received her B.A. from Syracuse University in 1882. She was a member of the Baltimore Branch of the Women’s Foreign Missionary Society. At Kwassui, Everding organized the Science Department as of 1885. She remained at Kwassui only until June 6, 1889, because her health broke down and she had to be accompanied home by Miss Russell. She passed away of cancer in Syracus on January 13, 1892.

EVERS, August Carl Otto

EVERS, August Ernst / P IV / DE / TR /
- Sohn von August und Caroline Evers, 1873 in Kobe geboren. Nach seiner Ausbildung in Deutschland kam er 1900 wieder nach Japan zurück und wurde bei Simon, Evers & Co. in der Kobe Filiale angestellt. Ab 1906 arbeitete er in der Niederlassung in Yokohama # 25.
Als Kurt Meissner am 13.02.1906 im Auftrag der Firma Simon, Evers & Co. nach Japan kam, wurde er von August E. Evers empfangen. Zu dieser Zeit arbeitete August E. Evers als Buchhalter, er hat aber Japan etwa 1908 verlassen und zog nach Hamburg.
- Son of August and Caroline Evers, born in Kobe in 1873. After his education in Germany he returned to Japan in 1900 and was employed by Simon, Evers & Co. in the Kobe branch. From 1906 on he worked in the branch in Yokohama # 25.
When Kurt Meissner came to Japan on 13.02.1906 on behalf of Simon, Evers & Co., he was received by August E. Evers. At this time August E. Evers worked as an accountant, but he left Japan about in 1908 and moved to Hamburg.


EVERSON, W. H. / P I - II / GB / SER /
- Im Jahr 1869 gründete er einen der ersten Friseursalons in Yokohama # 59. Er betrieb diesen Salon nur zwei Jahre und im Jahr 1871 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1869, he founded one of the first Hair Dressing Saloons in Yokohama # 59. He ran this saloon only for two years and in 1871 he was no longer listed in Japan.

EVIN, -- [ÉVIN] [EVEN] / P II / FR / FE-T-SH-Y (36 Mon.) /
- Er gehörte zum Aufbaustab für das Yokosuka Stahlwerk (Schiffswerft) und sein Vertrag mit dem Marine-Ministerium lief vom 07.05.1871 bis zum 06.05.1874. Er war als Gießer im Stahlwerk angestellt.
- He belonged to the staff to construct the Yokosuka Steel Works (Shipyard) and his contract with the Ministry of Navy ran from May 7, 1871 until May 6, 1874. He was employed as a founder in the steelworks.

EVINGTON, Henry

EVISON, Ernest Edward

EVRARD, Felix / P I - III / FR / DIP + MIS / 1844 - 1919
EWALD, E. [EWALT] / P II / UKN / SH /
EWART, W. / P I - II / GB / TR /
EWING, James Alfred / P II / GB / FE-ED / 1855 - 1935
EWYCK, D. J. van [D. G.] [EWYCH] / P II / NL / TR /
EXNER, Austin / DE / P II / FE-R /
EXNER, H. Ottomar / P II / DE / FE-R /
EXTON, T. / P II / UKN / TR /
EYCKMANN, - / P II / UKN / FE-MED /
EYERS, William P II / UKN / FE-ED /
EYK, J. van der / P I / NL / FE-T /
EYKSTAEDT, - [EIKSTAEDT] / P I - III / SW / FE-T-SH /

EYMARD-Family
EYMARD, Cesar Joseph
EYMARD, Charles
EYMARD, Claude Nicolas
EYMARD, Claude Simon
EYMARD, Cyprien
EYMARD, Joseph
PETIT, Georges

EYMOND, A. / P II / FR / TR /
- Die Firma Malleval & Pallies, Hersteller von Mineralwasser, wurde 1870 aufgelöst und Victor Pallies gründete seine eigene Firma, unter seinem Namen, als Wein- und Spirituosen-Kaufmann, Yokohama # 41. Mit Beginn der Tätigkeit dieser Firma wurde A. Eymond angestellt. Aber bereits im folgenden Jahr ist die Firma nicht mehr existent und auch A. Eymond ist nicht mehr in Japan gelistet.
- The company Malleval & Pallies, Mineral Water Manufacturer, was dissolved in 1870 and Victor Pallies founded his own company, under his name, as a Wine and Spirit Merchant, Yokohama # 41. With the beginning of this company, A. Eymond was employed. But already in the following year, the company did not exist any more and A. Eymond is no longer listed in Japan.

EYTEL, W. / P II / DE / TR /

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- Postkarte vom 11.12.1886 aus Tokyo, Ankunft am gleichen Tag in Yokohama. Der Absender, Franz Eckert, schreibt, dass er am 18.12. eine Kapelle mit 25 Mann und am 04.01. eine Kapaelle mit 20 Mann senden wird. Hatte W. Eytel eine Weihnachts- und Neujahrsfeier oder seine Abschiedsfeier organisiert?

- Postcard from Tokyo posted 11.12.1886, arriving on the same day in Yokohama. The sender, Franz Eckert, writes that he will send a band with 25 men on December 18, and a band with 20 men on January 4. Had W. Eytel organized a Christmas and New Year celebration or his farewell party?




- Er kam 1878 im Auftrag von Ahrens & Co. nach Japan und wurde in der Niederlassung in Kobe # 66 eingestellt. Er arbeitete in Kobe bis 1884 und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des "Club Concordia“ im Jahr 1879.
1884 wurde er in die Niederlassung in Yokohama # 29 einesetzt. Als im Oktober 1886 Hinrich Ahrens starb und die neu organisiert wurde, verließ er 1887 Japan.
- In 1878 he arrived in 1878 on behalf of Ahrens & Co. and was employed in the branch at Kobe # 66. He worked in Kobe until 1884 and was one of the founding members of the "Club Concordia“ in 1879.
In 1884 he was transferred to the branch at Yokohama # 29. In October 1886 Hinrich Ahrens died and when the company was re-organized, he left Japan in 1897.


EYTON, John Latham jun. / P II - III / GB / TR /
EYTON, John Latham Owen / P I - II / GB / TR + JOU /
EYTON, L. W. [L.] / P III / UKN / TR /
EZRA, E. J. / P III / UKN / TR /
- E -    
EAST
Alfred
1844 - 1913


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Alfred East 1912
Selbstportrait - Self Portrait


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Alfred East - Portrait von – by Philip A. de Laszlo



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Alfred East
- Japanische Impressionen (Öl auf Karton bzw. Leinwand)
- Japanese Impressions (oil on board and canvas resp.)

15.12.1844 in Kettering, Northants, GB
28.09.1913 in London, GB

Alfred East soll bereits gezeichnet haben, noch bevor er sprechen konnte. Er wurde freiberuflicher und erfolgreicher Landschaftsmaler und war 1889 einer der ersten britischen Künstler überhaupt, der in Japan arbeitete.

Alfred East war das jüngste von elf Kindern des Inhabers einer Schuh-Manufaktur - ein Familienbetrieb. Nach dem Besuch der "Grammar School" in Kettering, Northamptonshire, studierte er gegen den Willen seiner Eltern an der "Glasgow School of Arts". Nach seinem Abschluss arbeitete er weiterhin im elterlichen Geschäft.
Er war bereits über 30 Jahre alt, als er beschloss, sich als Künstler selbstständig zu machen. Studienreisen führten ihn nach Frankreich, Italien, Spanien und Nordafrika. Im April 1888 hatte er in der Galerie der "Fine Arts Society" in London eine Gemeinschaftsausstellung mit William Ayerst Ingram und mit Thomas Cooper Gotch, der ebenfalls aus einer Schustersfamilie in Kettering stammte.

Der geschäftsführende Direktor der "Fine Arts Society", Marcus Bourbe Huish, war selbst Japan-begeistert und veröffentlichte 1889 das Buch "Japan and its Art". Huish überzeugte Alfred East, als Maler nach Japan zu reisen und sorgte auch für eine finanzielle Unterstützung.

Im Dezember 1888 begann East seine Reise nach Japan. Begleitet wurde er von Arthur Lasenby Liberty, dem Gründer von "Liberty & Co.", einem Luxusgeschäft in der Londoner Regent Street, das sich auf den Handel mit japanischen Kunstgewerbeartikeln spezialisiert hatte. Libertys (zweite) Frau Emma war begeisterte Fotografin. Zu dieser Reisegruppe gehörte noch Charles Holme, der ursprünglich mit Seide handelte, aber dann die Kunstzeitschrift "The Studio" gründete. Sie kamen mit dem P & O - Dampfer Verona im Februar 1889 in Nagasaki an.

In Japan blieb die Reisegruppe nicht immer zusammen. "Murray's Hand Book Japan", ein von Ernest M. Satow und A. G. S. Hawes verfasster und erstmals 1881 erschienener Reiseführer, ermöglichte es Ausländern, ihre Reiserouten selbstständiger zu planen.

Liberty beispielsweise interessierte sich hauptsächlich für die Suche nach "curios", Raritäten, und East brachte viel Zeit damit zu, umherzuschweifen, Motive zu suchen und zu malen. Daher reiste East fast nur alleine. Sein Weg führte ihn, wie die meisten Touristen damals und wie auch den Maler Alfred Parsons drei Jahre später, von Nagasaki über Kobe, Osaka, Kyoto und Nara zum Biwa-See, und dann weiter nach Tokyo, Hakone, Kamakura und Nikko.
Das Ehepaar Liberty sowie Holme verließen Japan im Juni 1889 in Richtung San Francisco.

Emma Liberty hatte etwa tausend Fotos in Japan aufgenommen. 50 davon wurden für ein kleines Buch ausgewählt, das 1910 erschien: "Japan. Ein Bildbericht von Frau Lasenby Liberty"
East selbst kehrte im Herbst 1889 von Yokohama nach England zurück. Seine Ausstellung von 104 "japanischen" Bildern in der "Fine Arts Society" in London im März 1890 wurde ein großer Erfolg, wahrscheinlich gerade weil seine Sicht Japans aus westlichen Augen erfolgte.
Alfred East war jetzt als "lyrischer Landschaftsmaler" etabliert.

1906 wurde Alfred East zum Präsidenten der "Royal Society of British Artists" gewählt. Im gleichen Jahr erschien sowohl in London als auch in Philadelphia, USA, sein Buch "Die Kunst der Landschaftsmalerei mit Ölfarben". Die amerikanische Ausgabe trug viel zu dem großen Erfolg von Easts gefälligen Bildern auf dem amerikanischen Markt bei. 1910 wurde East als "Sir Alfred" geadelt. Er stiftete seine Gemäldesammlung seiner Heimatgemeinde Kettering. Am 01.07.1913, nur wenige Wochen vor seinem Tod wurde dort die dafür errichtete "Alfred East Art Gallery" eröffnet.
15.12.1844 in Kettering, Northants, GB
28.09.1913 in London, GB

Alfred East is said to have been able to draw still before he could talk. He became a professional and successful landscape painter, and he was in 1889 one of the very first British artists to work in Japan.

Alfred East was the youngest of eleven children of a shoe manufacturer - a family business. After having attended the Grammar School at Kettering, Northamptonshire, East studied, against the will of his parents, at the "Glasgow School of Arts". After his grauduation he continued to work in the shoe business of his parents.
He was already more than thirty years old when he decided to become an independent artist. Study travels took him to France, Italy, Spain and North Africa. In April of 1888, he had, in the galleries of the London Fine Arts Society, a collective exhibition with William Ayerst Ingram and Thomas Cooper Gotch, who also came from a shoemaker's family in Kettering.

The managing director of the Fine Arts Society, Marcus Bourbe Huish, was an enthusiast of Japan himself and published the book "Japan and its Art" in 1889. Huish convinced Alfred East to go to Japan as a painter and cared for financial support as well.

In December of 1888, East began his journey to Japan. He was accompanied by Arthur Lasenby Liberty, the founder of "Liberty & Co.", a luxury shop in London's Regent Street, specialized in hand-made artefacts from Japan.
Liberty's (second) wife Emma was a keen photographer.
The party was supplemented by Charles Holme, initially a silk trader but in 1893 founder of the art magazine "The Studio".
They arrived at Nagasaki aboard the P & O steamer Verona in February of 1889.

In Japan, the party did not always stay together. "Murray's Hand Book Japan", a travel guide written by Ernest M. Satow and A. G. S. Hawes and published for the first time in 1881, enabled foreigners to plan their routes more on their own.

Liberty, for instance, was mainly interested in the search for "curios" , and East used to spend much time rambling around, looking for motifs and painting.
So, East usually travelled alone. His route led him, like most tourists at that time and also the artist Alfred Parsons three years later, from Nagasaki to Kobe, Osaka, Kyoto and Nara to Lake Biwa, and then on to Tokyo, Hakone, Kamakura and Nikko.
The Liberty couple and Holme left Japan in June 1889 for San Francisco.

Emma Liberty had taken about thousand photographs in Japan. 50 of them were selected for a booklet published in 1910: "Japan. A Pictorial Record by Mrs Lasenby Liberty".
East himself returned from Yokohama to Great Britain in autumn of 1889.
His exhibition of 104 "Japanese" paintings in London's Fine Arts Society became, in March of 1890, a great success, probably just because he had given a view of Japan under Western eyes.
Alfred East was now established as a "lyrical landscape painter".

In 1906, Alfred East was elected president of the "Royal Society of British Artists". In the same year his book "The Art of Landscape Painting in Oil Colour" was published in London as well as in Philadelphia, USA. The American edition contributed a great deal to the success of East's attractive paintings on the American market. In 1910 East was knighted and became "Sir Alfred". He donated his collection of paintings to his native borough of Kettering. On July 1, 1913, only a few weeks before his death, the purposely built "Alfred East Art Gallery" in Kettering was inaugurated.
___
/ P II / GB / ART /
EASTLACK
Frank Warrington
1858 - 1905

[Frederick]
[EASTLAKE]





































22.01.1858 in Livingston, New Jersey, USA
18.02.1905 in Tokyo

Er war der älteste Sohn von William Clark Eastlack. Bereits als Kind begann er Latein, Griechisch und viele andere Sprachen zu lernen. Als er 10 Jahre alt war, besuchte er für Kinder eine Vorbereitungsschule zur Universität in Philadelphia. 1871 begleitete er seinen Vater nach Deutschland, besuchte ein Gymnasium, ging dann nach Paris zum Jura-Studium, kam nach Deutschland zurück und studierte weiter an der Berliner Universität Medizin, Philosophie und Linguistik, auf dem zuletzt genannten Gebiet erwarb er den Doktortitel.
1884 ging er nach Japan und lebte mit seinen Eltern. Er wurde von der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, als Sprachlehrer an der Keiō Universität, Tokyo angestellt. Seine Einsatzzeit begann am 01.02.1884 und endete am 30.04.1886.
1885 heiratete er Ōta Naomi und er konnte ein großes Haus in Tokyo, Kojimachi, mit Unterstützung von Fukuzawa Yukichi mieten. Hier traf sich auch die Bible Research Society und später entwickelte sich das Haus zu einer Art Kirche.
1885 wurde er auch Herausgeber der Wochenzeitung Anglo-Japanese Review, aber bereits im Januar 1886 gründete er seine eigene englisch-sprachige Wochenzeitung The Tokyo Independent als Eigentümer und Herausgeber in Zusammenarbeit mit Isobe Yaichirō, aber bereits im folgenden Jahr wurde sie wieder eingestellt. In November 1891 gab er The Tokyo Spectacle heraus, aber auch diese wurde wieder innerhalb eines Jahres eingestellt.
Im February 1888 gründete er die Nationale Gesellschaft für Englische Literatur (Kokumin Eigakukai) in Kanda, Tokyo mit Isobe als Sekretär. Obwohl diese Gesellschaft sehr erfolgreich war, gründeten sie 1890 beide weiterhin das House of Japanese-English Literature.

Außerdem gründete Frank Warrington Eastlack 1896 eine English Philology School in Tokyo, Kanda.
Er übersetzte als erster Mori Ōgai's Werk Maihime (Tänzerin) ins Englische (My Lady of the Dance).

Zusammen mit der Sanseido Co. gab er Bücher zur englischen Literatur heraus und trug maßgeblich zur englisch-sprachigen Ausbildung in Japan bei. Zu seinen Arbeiten zählen Easy Conversation in English, German and Japanese und ein English-Japanese Dictionary of Colloquial and Idiomatic Phrases.
Er erlitt eine Lungenentzündung und starb im Krankenhaus von Tokyo. Er wurde auf dem Aoyama Friedhof von Tokyo im Grab seiner Eltern beigesetzt.
22.01.1858 in Livingston, New Jersey, USA
18.02.1905 in Tokyo

He was the eldest son of William Clark Eastlack. Already as a child he began to learn Latin, Greek and many other languages. When he was 10 years he entered a preparatory university for children at Philadelphia. In 1871 he accompanied his father to Germany, graduated from a gymnasium, turned to Paris to study law, returned to Germany to continue at the University of Berlin with medicine, philosophy, and linguistics, in the latter subject he acquired a doctor’s degree.

In 1884 he joined his parents who stayed in Japan. He was employed by the Japanese government, Ministry of Education, as teacher of philology at the Keiō University, Tokyo. His term started on February 1, 1884 and was ceased on April 30, 1886.
In 1885 he married Ōta Naomi and rent a large house in Tokyo, Kojimachi, supported by Fukuzawa Yukichi. There the Bible Research Society held their meetings and later this house developed to a kind of church.

In 1885 he became also editor of the weekly paper Anglo-Japanese Review but already in January 1886 he launched the English weekly paper The Tokyo Independent as owner and editor in cooperation with Isobe Yaichirō; it was, however, discontinued in the next year. In November 1891 he published The Tokyo Spectacle but within one year it was again driven into discontinuance of publication.

In February 1888 he founded the National English Literature Society (Kokumin Eigakukai) in Kanda, Tokyo with Isobe as secretary. Though the English Literature Society was successful, they both additionally founded the House of Japanese - English Literature in 1890.

Furthermore, in 1896, Frank Warrington Eastlack founded an English Philology School in Tokyo, Kanda.
He was the first to translate Mori Ōgai's work Maihime into English (My Lady of the Dance).

He published with Sanseido Co. English literature books and contributed a great deal to the English education in Japan.
Among his works are Easy Conversation in English, German and Japanese and an English-Japanese Dictionary of Colloquial and Idiomatic Phrases.

He suffered from pneumonia and died at hospital in Tokyo. He was buried with his parents in the Aoyama cemetery, Tokyo.
___
/ P II – III / USA / FE-ED (26 Mon.) + JOU /
EASTLACK
William Clark
1834 - 1887

[EASTLAKE)


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Dr. Eastlack – 09.10.1865
- Inserat im Japan Herald zur Eröffnung der Praxis
- Advertisement in the Japan Herald announcing the opening of the dental clinic.


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- Gemeinsames Inserat von Eastlack + Winn in der Japan Weekly Mail vom 28.05.1870
- Advertisement placed jointly by Eastlack + Winn in the Japan Weekly Mail of May 28, 1870.


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25.03.1834 in Gloucester County, New Jersey, USA
26.02.1887 in Tokyo, Japan

Er studierte Zahnmedizin und nach seinem Abschluss heiratete er im Jahre 1855, ließ sich in Philadelphia nieder und praktizierte als unabhängiger Zahnarzt.
Er verließ die USA für eine Reise über den Pazifik im Januar 1860. Er führte Zahnarzt-Praxen in Hong Kong und Shanghai und kam dann am 27.09.1865 nach Japan, wo er in der Ausländersiedlung, Yokohama # 108, seine Arztpraxis eröffnete.
Geht man von einer Reihe von Anzeigen im Japan Herald aus, dann war seine Klinik ca. 7 Monate ab 09.10.1865 geöffnet. So wurde Eastlack der erste ausländische Zahnarzt, der in Japan praktizierte und damit den Weg für spätere ausländische Zahnärzte ebnete, die ihre Praxen in Yokohama und Kobe eröffneten. Sie stellten japanische Zahnarzthelfer ein, die das Wissen und die Fähigkeiten der modernen Zahnmedizin von ihren Tutoren übernahmen und später selbst professionelle Zahnärzte wurden.
Eastlack muss ein zweites Mal in Japan gewesen sein, aber die genaue Zeit seines zweiten Japanbesuches ist nicht bekannt. Ferner erscheint der Name von Eastlack nicht in den Yokohama Directories - Ausgaben von 1868-1880.
Dass Eastlack wieder in Japan war, kann man erneut einer Anzeige entnehmen, die er zusammen mit W. W. Winn in der Japan Times platzierte:
"Dr. Winn kann professionell in der ehemaligen Praxis von Dr Eastlack, Yokohama # 16, konsultiert werden. 28.05.1870".

Das bedeutet, dass Eastlack diese Praxis in Yokohama # 16 bereits zuvor besaß.
Im Jahr 1871 ging er zu weiteren Studien nach Deutschland und nahm seinen Sohn, Frank Warrington Eastlack, mit, der in Deutschland ein Gymnasium besuchte.
Im Jahr 1873, nachdem er in die USA zurückgekehrt war, wurde ihm der Titel Dr. med von der Universität Ohio verliehen.
Im Jahr 1875 besuchte er Deutschland erneut und hielt einen Vortrag anläßlich der Tagung der American Dental Society of Europe in Hamburg am 03.08.1875.
Danach praktizierte er wieder Zahnmedizin in Hong Kong bis 1880 und kam nach Yokohama im Jahre 1881 zurück, wo er in Yokohama # 66 wohnte und praktiziete.
Im Jahre 1884 kam sein Sohn Frank nach Japan, von da an lebten alle in Tokyo, Kojimachi; ihr Wohnsitz wurde auch für christliche Missionsarbeit genutzt.
Er war gut in die japanische Gesellschaft integriert und hatte Kontakten zu vielen bekannten Personen, unter anderem lehrte er auch Fukuzawa Yukichi und Ozaki Yukio in Englisch; darüber hinaus lehrte er auch Schüler in der Zahnmedizin.
Er starb im Jahr 1887 im Büro seines Sohnes in Tokyo und wurde auf dem Aoyama Friedhof begraben.

Im Jahr 1985 errichtete die Zahnärztliche Vereinigung der Präfektur Kanagawa ein Denkmal anläßlich des 125. Jahrestages der Ankunft von Eastlack in Japan und damit der "Geburtsstunde westlicher Zahnmedizin in Japan".
25.03.1834 in Gloucester County, New Jersey, USA
26.02.1887 in Tokyo, Japan

He studied dentistry and after his graduation he married in 1855, settled in Philadelphia and practiced as independent dentist.
He left the USA for a journey across the Pacific in January 1860. After setting up practices in Hong Kong and Shanghai, he arrived in Japan on September 27th, 1865 to open his medical practice at Yokohama # 108, Foreign Settlement.

Judging from a series of advertisements in the Japan Herald, his clinic was open for approximately 7 months from October 9th, 1865. Thus, Eastlack became the first foreign dentist to practice in Japan, paving the way for the subsequent arrival of other foreign dentists, who opened their own practices in Yokohama and Kobe. They hired Japanese dental assistants who assimilated the knowledge and skills of modern dentistry from their tutors, going on, in later years, to become, themselves, professional dentists.
Eastlack must have been a second time in Japan, however, the exact time period of his second Japan visit is unknown. Further, the name of Eastlack does not appear in The Yokohama Directories, issues of 1868-1880.
That Eastlack came to Japan again can be inferred from the advertisement he placed jointly with W. W. Winn in the Japan Times:
“Dr. Winn can be consulted professionally at Dr. Eastlack’s former office # 16, Yokohama, May 28th, 1870.”

This implies that Eastlack had this practice at Yokohama # 16 before that date.
In 1871 he went to Germany for further studies and took his son, Frank Warrington Eastlack, with him who attended a gymnasium in Germany.
In 1873, after having returned to the USA, he was awarded the degree Dr. med. from Ohio University.

In 1875 he visited Germany again and gave a lecture at the American Dental Society of Europe Meeting in Hamburg on August 3rd, 1875.
Afterwards he practiced again dental medicine in Hong Kong until 1880 and came back to Yokohama in 1881, residing and practicing at # 66 Yokohama.
In 1884 his son Frank came to Japan, from then on they all resided in Tokyo, Kojimachi; their residence was also used for Christian missionary work.
He was well established in the Japanese society with contacts to many famous persons, among others he also taught Fukuzawa Yukichi and Ozaki Yukio in English; moreover he also taught pupils in dentistry.

He died in 1887 in the office of his son in Tokyo and was buried in the Aoyama cemetery.

In 1985, the Kanagawa Prefecture Dental Association erected a monument to commemorate the 125th anniversary of Eastlack’s arrival in Japan and thus "the birth of Western Medical Dentistry in Japan".
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/ P I – II / USA / MED /
EBNER
Georg





Er kam im Auftrag von Simon, Evers & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur 1901 nach Japan.
Gemäß seiner Karte traf er im Mai 1901 in Kobe ein; er arbeitete in der SECO-Niederlassung in Kobe # 101, Yedo-machi.

Gemäß seiner Postkarte waren seine ersten Eindrücke von seiner neuen Wirkungsstätte vielversprechend. Er hat aber bereits 1904 die Arbeit in Japan wieder beendet, ab 1905 wird er nicht mehr in Japan gelistet.


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- Das ist eine der ersten Postkarten, die er nach seiner Ankuft in Japan schrieb; Kobe 03.06.1901 an einen Freund in Togo, Deutsch-West-Afrika, Ankunft Lome 02.08.1901.

- This is one of the first postcards he wrote after his arrival in Japan; Kobe June 3, 1901 to a friend in Togo, German West Africa, Lome arrival August 2, 1901.



In 1901 he came to Japan on behalf of Simon, Evers & Co., Trade and Insurance Agency.
According to his card he arrived in May 1901 at Kobe; he started to workin the SECO branch at Kobe # 101, Yedo-machi.

According to his postcard his first impressions of his new place of work were promising. But already in 1904 he finished his work in Japan and in 1905 he is no longer listed in Japan.


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/ P IV / DE / TR /
ECKERT
Franz
1852 - 1916

[Franz von ECKERT]
[EKKERT]


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- Deckblatt der überreichten Noten der Nationalhymne, Entwurf von Adolf Netto
- Cover sheet of the presented notes designed by Adolf Netto.


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- Franz Eckert war aktives Mitglied der OAG und wurde auch als Karikatur vom Mitglied Scott verewigt.
- Franz Eckert was an active member of the OAG and has been perpetuated as a cartoon by member Scott.


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- Grabstein von F. Eckert mit gestohlenem Medaillon.
- Grave stone of F. Eckert with stolen medaillon.


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- Der Bildhauer Axel Richter schuf dieses Medaillon für den Grabstein von Franz Eckert.
- Sculptor Axel Richter created this medallion for the grave stone of Franz Eckert.

05.04.1852 in Neurode/ Glatz, Schlesien, DE (heute Nowa Ruda, Polen)
06.08.1916 in Keijō (Seoul), Korea

Franz Eckert wurde als Sohn eines Gerichtsbeamten geboren. Er besuchte verschiedene Schulen und war musikalisch sehr begabt. Aus diesem Grund absolvierte er später auch die Konservatorien in Breslau (heute Wroclaw) und Dresden.
Anschließend wurde er Militärmusiker in Neisse. Während jener Zeit erhielt er einen Ruf nach Wilhelmshaven, wo er Marine-Kapellmeister werden sollte.
Da die deutsche Marine-Verwaltung einen Musiker für die japanische Marine suchte, wurde Franz Eckert empfohlen und er wurde von der japanischen Regierung, Marine-Ministerium, bestätigt.
Er wurde von der deutschen Marine nach Tokyo gebracht und traf im März 1879 ein. Sein erster Vertrag als Direktor der Marine-Kapelle und Nachfolger von John William Fenton lief vom 30.03.1879 über 2 Jahre und wurde dann bis 29.02.1882 verlängert.
Westliche Musik war zu dieser Zeit in Japan nicht besonders populär. Eckert leistete Pionierarbeit, indem er nicht nur die fremden Instrumente, sondern auch westliche Melodien und Harmonien vermittelte. Vom Frühjahr 1880 an führte Eckert als Marinekapellmeister die deutsche Militärmusik ein.

Er war immer bemüht, auch Schülern Musik näher zu bringen. Die Liedersammlung für das Liederbuch an japanischen Grundschulen wurde 1881, 1883 und 1884 in drei Bänden publiziert. Für dieses Liederbuch schrieb auch er einige Arrangements.

Eckert erhielt 1883 zusätzlich zu seiner Tätigkeit bei der japanischen Marinekapelle eine Teilzeitanstellung im Ministerium für Bildung, wo er zuerst für den Musik-Prüfungsausschuss im Bereich der Blas- und Streichmusik tätig war und vom 30.03.1884 bis 29.03.1886 als Musiklehrer in Tokyo, Shiba, arbeitete.

Ab März 1888 wurde Eckert in die Abteilung für Klassische Musik des Kaiserlichen Hofamtes berufen, gründete die Militärkapelle der kaiserlichen Garde und die Militärkapelle der kaiserlichen japanischen Militärakademie. Er komponierte eine Vielzahl zeremonieller Stücke sowohl für den Hof als auch für das Militär und führte viele westliche Musikinstrumenten sowie Theorien über Melodie und Harmonie ein.

Zwischen 1892 und 1894 arbeitete er nebenberuflich als Lehrer für deutsche Militärmusik bei der Militärkapelle in Toyama. Zu dieser Zeit gründete er auch das Orchester des kaiserlichen Hofes in Tokyo. Die wichtigste Aufgabe jener Zeit war für ihn aber die Herausgabe des Liederbuchs für japanische Grundschulen.

1897 komponierte Eckert anlässlich der Beerdigung der Kaiserinmutter Eishō (1835-1897 - Witwe des Kaisers Kōmei) das Lied Kanashimi no kiwami (Unermesslicher Schmerz), das seit jener Zeit am japanischen Hof bei solchen Anlässen gespielt wird.

Bereits 1880 wurde Franz Eckert vom japanischen Marine-Ministerium um Hilfe bei der Entwicklung einer international anerkannten Nationalhymne gebeten.
Zu dieser Zeit wurde die Notwendigkeit einer Hymne besonders in der Marine dringlich, da japanische Offiziere nicht in der Lage waren, ihre eigene Hymne bei Flaggenzeremonien auf See zu singen. Die bestehende Hymne wurde von John William Fenton 1869 geschaffen.
Eckert wählte aus mehreren Vorschlägen eine von Hayashi Hiromori autorisierte Melodie in der gagaku-Tonart "ichikotsu-rissen", die etwa dem dorischen Modus der westlichen Kirchentonarten entspricht. Diese harmonisierte und instrumentierte er für westliche Militärkapellen mit einigen Variationen für eine Bespielbarkeit auf See.

Diese Vertonung der alten Verse Kimi Ga Yo wurde am 03.11.1880 anlässlich des Geburtstags des Meiji-Tennō im kaiserlichen Palast erstmals aufgeführt. Das Deckblatt für die bei diesem Anlass überreichten Noten hatte Eckerts Landsmann, der Metallurge Curt Adolph Netto (1847-1909) entworfen.
Acht Jahre später wurde die Partitur vom Marine-Ministerium herausgegeben und allgemein bekannt gemacht.

Am 31.03.1899 beendete Eckert aus gesundheitlichen Gründen seine Tätigkeit in Japan und begab sich nach Deutschland. Bereits 1888 wurde ihm der Ehrentitel "Königlich-Preußischer Musikdirektor" verliehen, aber seine Tätigkeit in Berlin ist nicht genau bekannt.
Sein Aufenthalt in Deutschland währte nicht lange. Nachdem sich sein Gesundheitszustand gebessert hatte, nahm er eine Einladung des Koreanischen Kaiserreiches an, ein Hoforchester aufzubauen und Musiker in europäischer Musik auszubilden.
Diese Einladung wurde durch den deutschen Vertreter in Seoul, Heinrich Weipert, vermittelt. Natürlich kannte man auch in Korea Franz Eckert durch seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit in Japan.

Am 19.02.1901 traf Eckert in Seoul ein. Seine Aufgaben in Korea waren mit denen in Japan vergleichbar.
Er hatte auch bald ein kleines Hoforchester (Blaskapelle) mit 24 Musikern aufgestellt, die er bis auf 70 Musiker erhöhte. Die Kapelle trat regelmäßig bei Hofe auf und musizierte auch jeden Donnerstag im Pagoda-Park.

Eckert wurde bald aufgefordert, die Musik für die Nationalhymne von Korea zu schreiben, die Daehan jeguk Aegukga, die vermutlich am 01.01.1902 vor dem Kaiser uraufgeführt wurde und Elemente aus Werken von Wagner hatte.
Doch nur wenige Jahre später, 1910, wurde Korea von Japan annektiert und die Hymne wurde zugunsten der früheren Schöpfung von Eckert, die Kimigayo, verboten.

Während des Ersten Weltkrieges waren die Mittel beschränkt, so dass das Orchester verkleinert wurde. Auch hinderten erneute gesundheitliche Probleme Eckert an der Fortführung seiner Funktionen und er trat deshalb Anfang 1916 zurück.
Franz Eckert starb am 08.08.1916 in Seoul an Magenkrebs, er wurde auf dem Ausländerfriedhof von Seoul begraben.

Ein schlichter Grabstein, angefertigt in Berlin, markiert sein Grab. Den zentralen Schmuck bildete ein bronzenes Bildnis-Medaillon, welches im Korea-Krieg gestohlen wurde.
Durch die persönliche Initiative des Kunsthistorikers Dr. Martin H. Schmidt konnte ein neues Medaillon mit dem Porträt des Musikers vom Hamburger Bildhauers Axel Richter entworfen und in Bronze gegossen werden.
Dieses Medaillon wurde 2008 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125. Jahrestag der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Korea an der Grabstele angebracht.
(siehe auch SCOTT - Tokio Gesang Verein)


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- Persönliche Einladung von F. Eckert an den Kaufmann E. Wex zu seinem Konzert am 21.05.1881 im Ueno-Park.
- Personal Invitation by F. Eckert, E. Wex to the merchant to his concert on 05.21.1881 in Ueno Park.
05.04.1852 in Neurode/ Glatz, Silesia, DE (now Nowa Ruda, Poland)
06.08.1916 in Keijō (Seoul), Korea

Franz Eckert was born the son of a court official. He attended various schools and was very musically gifted. For this reason he also graduated later from the Conservatories of Breslau (now Wroclaw) and Dresden.

Afterwards he became a military musician at Neisse. During that time he was appointed to Wilhelmshaven to become bandmaster of the Imperial Navy there.
Since the German naval administration was looking for a musician for the Japanese navy, Franz Eckert was recommended and he was also confirmed by the Japanese Government, Navy Department.
He was brought by the German Navy to Tokyo and arrived in March, 1879. His first contract as director of the Navy Band and successor to John William Fenton ran from March 30, 1879 for 2 years and was then prolonged until February29, 1882.
Western music was not very popular at that time in Japan. Eckert pioneered by the mediation and introduction of not only foreign instruments but also western melodies and harmonies. As of spring 1880 Eckert inaugurated the German military music as Naval bandmaster.

He was always trying to give also pupils an understanding of music. The collection of songs for the songbook of Japanese primary schools was published in 1881, 1883 and 1884 in three volumes. For this book he also wrote some songs arrangements.

In 1883, additionally to his work with the Japanese Navy Band, Eckert was employed in a part-time job at the Ministry of Education where he first worked for the Music Audit Committee in the scope of ​​brass and string music and then as a music teacher in Tokyo, Shiba, from March 30, 1884 to March 29, 1886.

As of March 1888, Eckert joined the Department of Classical Music of the Imperial Household Ministry, established the military band of the Imperial Guards, and founded the military band of the Imperial Japanese Army Academy. He was active in composing ceremonial music for both the Court and for the military, while introducing a variety of Western musical instruments and musical theories on melody and harmony.

Between 1892 and 1894 he worked avocationally as a teacher of German military music at the military band of Toyama. During this time he also founded the Imperial Court Orchestra in Tokyo. But the most important task at that time was for him the publication of the songbook for Japanese primary schools.

In 1897, on the occasion of the funeral of Dowager Empress Eishō (1835-1897 - widow of Emperor Kōmei), Eckert composed the song Kanashimi no kiwami (Immense Pain), which is played at the Japanese Court on such occasions since that time.

Already in 1880, Franz Eckert was asked for help by the Japanese Ministry of Navy in developing an internationally accepted anthem.
At the time, the need for an anthem was especially pressing in the Navy, as Japanese officers were embarrassed by their inability to sing their own anthem at flag ceremonies at sea. The existing anthem had been created by John William Fenton in 1869.
Eckert chose among several proposals the melody authorized by Hayashi Hiromori created in gagaku key "ichikotsu-rissen", which roughly corresponds to the Dorian key of Western church keys. This melody he harmonized and orchestrated for Western military bands and made suitable modifications for a playability at sea.

This setting of the old verses Kimi Ga Yo was performed for the first time on November 3, 1880 on the occasion of the birthday of Meiji Tennō in the Imperial Palace. The cover sheet for the presented notes on that occasion had been designed by Eckert's compatriot, the metallurgist Adolph Curt Netto (1847-1909).
Eight years later, the score was published by the Navy Department and made ​​generally known.

On March 31, 1899 Eckert terminated his activities in Japan for health reasons and went to Germany.
Already in 1888 he was awarded the honorary title "Royal Prussian Music Director", his work in Berlin, however, is not exactly known.
His stay in Germany was short, and soon after his health had improved, he accepted an invitation extended by the Korean Empire to build a court orchestra and to train musicians in European musical instruments and techniques.

This invitation was mediated by the German representative in Seoul, Heinrich Weipert. Of course Franz Eckert was also known in Korea through his many years of successful activities in Japan.

Eckert arrived in Seoul on February 19, 1901. His duties in Korea were similar to those in Japan.
He soon had established a small court orchestra (Brass Band) of 24 musicians, which he subsequently built up to 70 members. The orchestra performed regularly at the court and has also played every Thursday in Pagoda Park.

Eckert was soon called upon to supply the harmony for the national anthem of Korea, the Daehan jeguk Aegukga which presumably premiered on January 1, 1902, in the presence of the Emperor with elements from the works of Wagner.

However, only a few years later, in 1910, Korea was annexed by Japan and the anthem was banned in favor of Eckert's earlier creation, the Kimigayo.

During the First World War, the resources were limited, so the orchestra was reduced. Also new health problems prevented Eckert from continuing to perform his functions and therefore he resigned early in 1916.

Franz Eckert died from stomach cancer on August 8, 1916 in Seoul; he was buried in the foreigners' cemetery of Seoul.

A plain grave stone, made ​​in Berlin, marks his grave. The central decoration formed ​​a bronze portrait medallion that was stolen during the Korean War.
Due to the personal commitment of the art historian Dr. Martin H. Schmidt, a new medallion with a portrait of the musician was designed and cast in bronze by the Hamburg sculptor Axel Richter.
This medallion was attached to the grave stele in 2008 during the celebrations for the 125th anniversary of bilateral relations between Germany and Korea.
(see also SCOTT - Tokio Choral Society)


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- Einladung an H. Baehr zur Abschiedsfeier von F. Eckert und Pfarrer Christlieb am 11.03.1899.
- Invitation to H. Baehr for the farewell party on March 11, 1899 for F. Eckert and Pastor Christlieb.
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/ P II – III / DE / FE-ED (240 Mon.) /
EGGERT
Udo
1848 - 1893

[Uda]



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Grabstein – Gravestone
Aoyama Cemetery Tokyo

Photo:
das-japanische-gedaechtnis

19.06.1848 in Alkersleben, DE
01.03.1893 in Kamakura, Japan

Er studierte an den Universitäten von Halle, Leipzig und Göttingen und erwarb 1875 den Doktor für Volkswirtschaft. Er wurde 1880 in Göttingen Dozent für Volkswirtschaft und wurde später als Professor berufen. Er lehrte Volks- und Finanzwirtschaft. 1886 unterzeichnete er in Deutschland einen Vertrag mit Vertretern der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, Fakultät Recht, um an der Universität von Tokyo Volks- und Finanzwirtschaft zu lehren.
Im Februar 1887 trafen er und seine Frau mit 3 Kindern in Tokyo ein.
Sein Vertrag begann am 06.03.1887 und lief bis zum 05.03.1890. Danach wurde der Vertrag bis zum 05.03.1893 verlängert.
Zusätzlich war er vom 23.05.1890 auch als Berater des Finanz-Ministeriums bis 27.02.1893 tätig.
Er starb an Typhus in Kamakura 1893 und wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Aoyama, Tokyo, beigesetzt.
Er war Autor des Buches "Land Reform in Japan, specially based on the development of credit associations", Druck 1890 in Tokyo.


- Postkarte aus Hong Kong vom 17.06.1890 nach Tokyo, Ankunft 23.06.1890, Transit Kobe 22.06. Die Karte ist an Anna Holzmann c/o Prof. Eggert adressiert, sie ist aber in den Adressbüchern nicht gelistet.

- Postcard from Hong Kong to Tokyo, posted 17.06.1890, arrival 23.06.1890, transit Kobe 22.06. The card is addressed to Anna Holzmann c/ o Prof. Eggert, but she is not listed in the Japan Directories.
19.06.1848 in Alkersleben, DE
01.03.1893 in Kamakura, Japan

He studied at the Universities of Halle, Leipzig and Goettingen and acquired a degree of doctor in political economy in 1875. He became a tutor at the University of Goettingen in 1880 and later advanced to professor. He taught political economy and public finance. In 1886 he signed a contract in Germany with representatives of the Japanese government, Ministry of Education, Department of Law, to lecture political and public economy at the University of Tokyo. In February 1887 he and his wife arrived with 3 children in Tokyo.
His contract began on March 6, 1887 and ended on March 5, 1890. Thereafter, the contract was extended until March 5, 1893.
Additionally, he was also engaged as advisor of the Ministry of Finance from May 23, 1890 to February 27, 1893.
He died of typhoid fever in Kamakura in 1893 and was buried in the Foreigners' Cemetery of Aoyama, Tokyo.
He was the author of the book "Land Reform in Japan, specially based on the development of credit associations", printed in 1890 in Tokyo.


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/ P II – III / DE / FE-ED (72 Mon.) /
EHRIG
Gustav W.
1875 – 1919

17.03.1875
10.05.1919 in Kobe, Japan

Er kam 1898 nach Japan, wahrscheinlich als Seemann, und wurde bei Jack Young, Stau-, Landungs- und Versand-Agenten, in Kobe, Kaigan-dori (Native Bund) # 97, angestellt. Er arbeitete für diese Firma bis 1902 und ging dann zu J. Lyons & Co., eine Firma in gleicher Branche in Kobe # 18, Akashi-machi. Zusätzlich war diese Firma auch als Zollagent für die Hafenverwaltung verpflichtet.
1908 war er immer noch bei dieser Firma. Er lebte immer in Kobe, wo er bereits 1919 starb.


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Urlaubskarte aus Onsen, einem Schwefelbad, vom 28.07.1905 an Madame G. Ehrig in Kobe, Ankunft 30.07.1905.
17.03.1875
10.05.1919 in Kobe, Japan

In 1898 he came to Japan, probably as a sailor, and was employed with Jack Young, Stevedores, Landing and Shipping Agents, Kobe, Kaigan-dori (Native Bund) # 97. He worked for this company until 1902 and then joined J. Lyons & Co., a company in the same branch at Kobe # 18, Akashi-machi. In addition, this company was committed as Customs House Brokers for the Port Authority.
In 1908, he still worked for this company. He always resided in Kobe where he already died in 1919.


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Holiday Card from Onsen, a sulphur spa, posted on July 28, 1905 to Madam G. Ehrig in Kobe, arrival July 30, 1905.
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/ P III / USA / TR /
EHRISMANN
Fritz
1867 - 1940

[Friedrich]

15.02.1867 in Zürich, Schweiz
19.09.1940 in Yokohama, Japan

Er kam 1888 im Auftrag der Handels- und Versicherungs-Agentur Siber & Brennwald nach Japan und arbeitete in der Filiale in Yokohama # 90. Er arbeitete im Prinzip immer für diese Firma und war Spezialist für Seidenprodukte, Rohseide und deren Export.
Das Schweizer Firmengesetz schreibt vor, dass der Name eines verstorbenen Partners nicht im Namen der Firma erscheinen soll und als 1899 Caspar Brennwald starb, entstand am gleichen Standort Siber, Wolff & Co., und Fritz Ehrismann wurde übernommen. 1900 erhielt er Prokura und arbeitete bis 1906 in Yokohama.
1906 wurde er als Leiter von Siber, Wolff & Co. in Kobe eingesetzt.
Nach dem Tod von Arnold Wolff 1909 entstand die Firma Siber, Hegner & Co. Fritz Ehrismann arbeitete weiter in Japan in der Leitung dieser Firma bis zu seinem Tod im Jahr 1940.
Er wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.
15.02.1867 in Zurich, Switzerland
19.09.1940 in Yokohama, Japan

In 1888 he arrived in Japan on behalf of Siber & Brennwald, Export-Import Trade and Insurance Agency; he worked in the branch at Yokohama # 90. In principle, he always worked for this company and was a specialist for silk products, raw silk and their export.
The Swiss company laws dictate that the name of a deceased partner shall not be used in the trade designation and when Caspar Brennwald died in 1899, Siber, Wolff & Co. was established at the same site and Fritz Ehrismann was taken over. In 1900, he received the power to sign per procuration and worked in Yokohama until 1906.
In 1906 he was appointed manager of the Kobe branch of Siber, Wolff & Co.
After the death of Arnold Wolff in 1909, Siber, Hegner & Co. was established and Fritz Ehrismann continued to work with this company in Japan with managerial tasks until his death in 1940.
He was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.
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/ P II – III / CH / TR /
EKSTRAND
Johan Wilhelm
1834 - 1912


[J. W.]
[F. W.]
[Jan Willem]
[ECKSTRAND]
[EKSTRAUD]


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1834
1912

Kapitän. Er schloß mit der japanischen Regierung einen Vertrag als FE in Yokohama ab, der erste Vetrag lief von April 1872 bis Juli 1872. Sein Vertrag wurde kontinuierlich als Betreiber-Instrukteur verlängert. 1873 wurde er von der National Mail Steam Ship Co. in Yokohama und vom 01.02.1874 bis 31.12.1874 von der Mitsubishi Mail Steam Ship Co., Tokyo angestellt.
Sein erstes Kommando als Kapitän erhielt er für die Nagoyai-maru von der Mitsubishi Mail Steamship Co., Tokyo. Sein Kommando wechselte, 1876 wurde er Kapitän auf der Chiri-maru, 1877 war er im Hauptbüro von Mitsubishi in Yokohama tätig, 1878 wieder als Kapitän auf der Kanagawa-maru, 1879 Shinagawa-maru und Sekirio-maru, von 1880 bis 1884 auf der Kanagawa-maru. 1885 wurde die Mitsubishi Mail Steamship Co. Teil der neu gegründeten Nippon Yūsen Kaisha (NYK - Japanese Post Shipping Co.) und er wurde übernommen. Von 1885-1888 befehligte er die Kumamoto-maru, von 1889-1892 die Nagato-maru, von 1893-1894 die Omi-maru.
Er setzte seine Tätigkeit bei der Nippon Yūsen Kaisha bis zur Pensionierung fort, von 1901-1902 wieder als Kapitän, jetzt auf der Kaga-maru.
Ab 1874 wurde er von seiner Frau Trijntje (Kurzform für Catharina) Komst (* 29.06.1836 in Amsterdam) begleitet und sie wohnten bis 1886 privat in Yokohama # 100 Bluff. Von 1887 bis 1892 wohnten sie # 35 Bluff, von 1893 bis 1895 # 243 Bluff, von 1896 bis 1912 wieder in der # 100 Bluff.
Sie hatten folgende Kinder:
- Christina Maria Ekstrand (* 1859, verheiratet mit James Drummond in 1876)
- Tieke Alexander (* 16.12.1860 in Amsterdam)
- Johanna Wilhelmina (* 14.01.1874 Yokohama - 26.07.1882 Yokohama)
- Thomas Hendrik (* 13.01.1876 Yokohama - 21.01.1876 Yokohama)
- Catharina Maria (* 14.01.1877 Yokohama), lebte in Yokohama # 243 Bluff von 1894-1895, 1896-1903 at # 100 Bluff.
- Emma Elsie Elisabeth (* 18.07.1878 in Yokohama), living in Yokohama # 243 Bluff von 1894-1895, 1896-1904 in # 100 Bluff.
1834
1912

Captain. He concluded a contract with the Japanese government as FE in Yokohama, the first contract ran from April 1872 until July 1872. His contract was continuously prolonged as operator instructor, in 1873 engaged with the National Mail Steam Ship Co. in Yokohama and from 01.02.1874 until 31.12.1874 with the Mitsubishi Mail Steam Ship Co., Tokyo.
His first command as captain he received on the Nagoyai-maru with the Mitsubishi Mail Steamship Co., Tokyo. His commands changed, 1876 he was captain on the Chiri-maru, 1877 he was occupied in the Mitsubishi Head Office Yokohama, 1878 commander of the Kanagawa-maru, 1879 Shinagawa-maru and Sekirio-maru. From 1880 until 1884 he commanded the Kanagawa-maru. In 1885 the Mitsubishi Mail Steamship Co. became part of the newly established Nippon Yūsen Kaisha (NYK - Japanese Post Shipping Co.) and he was taken over. From 1885-1888 he commanded the Kumamoto-maru, from 1889-1892 the Nagato-maru, from 1893-1894 the Omi-maru.
He continued to work with the Nippon Yūsen Kaisha until his retirement, from 1901-1902 again as commander, now on the Kaga-maru.
From 1874 on he was accompanied by his wife Trijntje (short for Catharina) Komst (* June 6, 1836 in Amsterdam) and they resided privately in Yokohama # 100 Bluff until 1886. From 1887 until 1892 they resided at # 35 Bluff, from 1893 until 1895 at # 243 Bluff, from 1896 until 1912 at # 100 Bluff.
They had following children:
- Christina Maria Ekstrand (* 1859, married to James Drummond in 1876)
- Tieke Alexander (* 16.12.1860 in Amsterdam)
- Johanna Wilhelmina (* 14.01.1874 Yokohama - 26.07.1882 Yokohama)
- Thomas Hendrik (* 13.01.1876 Yokohama - 21.01.1876 Yokohama)
- Catharina Maria (* 14.01.1877 Yokohama), living in Yokohama # 243 Bluff from 1894-1895, 1896-1903 at # 100 Bluff.
- Emma Elsie Elisabeth (* 18.07.1878 in Yokohama), living in Yokohama Bluff # 243 from 1894-1895, 1896-1904 at Bluff # 100.
___
/ P II – III / NL / FE-T-SH (32 Mon.) /
EKSTRAND
Tieke Alexander
1860 - 1896


[A.]
[F. A.]
[ECKSTRAND]







16.12.1860 in Amsterdam, NL
23.03.1896 in Kobe

Sohn von Johan und Trijntje Ekstrand. Er kam 1879 nach Japan und eröffnete sein eigenes Geschäft als Kommissionskaufmann in Yokohama # 43. Aufgrund einiger Anfangsprobleme nahm er 1880 zusätzlich eine Anstellung bei Peter Hussey & Co., Kommissions-Kaufmann, der seine Firma an gleichen Firmensitz eröffnete. Bereits 1881 setzte er seine eigenen Aktivitäten fort, jetzt in # 104 Yokohama. Als die Mitsubishi Mail Steam Ship Co. Auslandsagenten suchte, bewarb er sich und wurde von 1882-1884 in Shanghai stationiert.
1885 wurde die Mitsubishi Mail Steamship Co. Teil der neu gegründeten Nippon Yūsen Kaisha (NYK - Japanese Post Shipping Co.) und er wurde übernommen und in Kobe eingesetzt, wo er bis 1892 tätig war.
1886 heiratete er Margaretha geb. Meijer und sie wohnten privat in Kobe # 93, 1889 zogen sie in die # 78.
16.12.1860 in Amsterdam, NL
23.03.1896 in Kobe

Son of Johan and Trijntje Ekstrand, born in Amsterdam. He came to Japan in 1879 and started his own business as sole Commission Merchant in Yokohama # 43. Due to initial problems he took an additional employment in 1880 with Peter Hussey & Co., Commission Merchant, who had established his firm at the same site. But in 1881 he continued his own business, now in Yokohama # 104.
When the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. searched for agents abroad he applied and he was stationed in Shanghai from 1882-1884.
In 1885 the Mitsubishi Mail Steamship Co. became part of the newly established Nippon Yūsen Kaisha (NYK - Japanese Post Shipping Co.) and he was taken over to be set up in the Kobe Branch where he stayed until 1892.
In 1886 he married Margaretha nee Meijer, they resided in Kobe # 93, in 1889 they moved to Kobe # 78.
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/ P II - III / NL / TR /
ELDRIDGE
James Stuart
1843 - 1901

[Stuart ELDRIDGE]
[ELDRIIDSGE]




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02.01.1843 in Philadelphia, Penn., USA
16.11.1901 in Yokohama, Japan

Im Alter von 17 Jahren trat er der US-Armee bei. Von 1864 bis 1866 war er als Adjutant im Stab von General Thomas tätig. Danach wurde er nach Washington zum Stab von General Howard versetzt. Er diente auch kurzzeitig bei General Grant, mit dem er persönlich eng befreundet war und mit dem er seine früheren Beziehungen nach dessen Besuch in Japan wieder belebte. Eldridge war der erste Bibliothekar des US-Ministeriums für Landwirtschaft.
Als er in Washington DC lebte und noch im Stab von General Howard diente, begann er an der medizinischen Fakultät der Georgetown Universität zu studieren und erhielt 1868 den Doktortitel.
Später wurde er Dozent an seinem College, wo er bis zu seiner Ausreise nach Japan tätig war.
Er kam am 23.08.1871 nach Yokohama als Sekretär und Mediziner der wissenschaftlichen Mission unter Horace Capron.
Die japanische Regierung ernannte Dr. Eldridge zum Oberarzt des Kaitakushi (Ministerium für Kolonialisierung) und er wurde ab Mai 1872 in Hakodate stationiert. Ab dieser Zeit begann er in offiziellen Briefen an die Regierung "chf. Srg. Kaitakushi" nach seinem Namen zu setzen.
Im August 1872 gründete er in Hakodate eine medizinische Schule und bildete private und staatlich gestützte japanische Studenten aus. Seine Lehrfächer waren hauptsächlich Anatomie, Physiologie, Chirurgie, Therapeutik, Pharmakologie, Geburtshilfe und Gynäkologie. Als Zusatz-Fächer lehrte er auch Literatur und den "menschlichen Körper" und er verlangte die Teilnahme seiner Studenten, wenn er Patienten behandelte und wenn er medizinische Untersuchungen und Operationen selbst durchführte.
Neben diesen Aufgaben gab er auch ein medizinisches Magazin heraus "Moderne Medizinische Wissenschaft" - man sagt, es sei das erste dieser Art in Japanisch in Japan gewesen. Es wurde von einem seiner Studenten, K. Honda, übersetzt, die Auflage betrug ca. 500 Exemplare.
Nach Ablauf seines Vertrages mit der japanischen Regierung 1875 wäre er gern in Hokkaidō geblieben.
Die Finanzlage des Kaitakushi konnte dies jedoch nicht ermöglichen.
Aus diesem Grund ging er nach Yokohama und ließ sich hier nieder, wo er aktiv bis zu seinem Tod tätig war.

Er bekleidete viele Stelle, einschließlich die des Direktors des Zentral-Krankenhauses von Yokohama # 82 Bluff; er wurde in dieser Funktion erst von Dr. Neil Gordon Munro abgelöst.
1883 wurde er durch die japanische Regierung als Mitglied des Central Sanitary Board und zum Berater des Kanagawa Prefectural Sanitary Board berufen. 1900 wurde er als Vize-Präsident des Sei-I-Kai, der Gesellschaft für Fortschrittliche Medizinische Wissenschaft, eingesetzt.

Ab 1895 war er als Konsul für das Konsulat von Hawaii bis zum 07.07.1898 tätig, als Hawaii Teil der USA wurde. 1898 war er auch Amtierender Konsul für Dänemark.

Er starb 1901 im Alter von 58 Jahren in seiner Residenz auf dem Bluff. Er wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama eingeäschert.

Er war mit Frances Heath Eldridge verheiratet, die am 30.05.1930 starb und neben ihrem Mann bestattet wurde.
Sie hatten eine Tochter Beatrix Stuart, die am 01.11.1898 Frederick May Tegner in der Christ Church von Yokohama heiratete.

Seine wissenschaftlichen medizinischen Arbeiten beinhalten u. a. Beiträge über Beri-Beri, die Pfeilgifte der Ainu, Echinokokkose in der weiblichen Blase, das Auftreten der inneren Erweiterung von Arterien bei europäischen Bewohnern in Japan, die ubiquitären Mikroben und die Pest.
02.01.1843 in Philadelphia, Penn., USA
16.11.1901 in Yokohama, Japan

He entered the US Army at the age of 17. From 1864 till i866, he acted on General Thomas' staff as Adjutant-General. He was then ordered to Washington and appointed to the staff of General Howard. He served also for a short time with General Grant, who was a warm personal friend, and on General Grant's visit to Japan they renewed their old-time relations. Eldridge was the first librarian of the Agricultural Department of the U. S. Government.
During his residence in Washington DC, and while still on the staff of General Howard, Eldridge entered the Faculty of Medicine at Georgetown University and graduated with the degree of MD in 1868.
He later became a lecturer at his college and held this appointment until he left for Japan.
On August 23, 1871 he arrived in Yokohama as Secretary and Physician to the Scientific Mission under General Horace Capron.
The Japanese Government appointed Dr Eldridge Surgeon-General of the Kaitakushi (Colonization Department) and he was stationed at Hakodate from May 1872. From this time he began to use "chf. Srg. Kaitakushi" after his name in his official letters to the Japanese Government. At Hakodate he established a medical school in August 1872, and trained Japanese students, both government sponsored and private. His main areas covered anatomy, physiology, surgery, therapeutics, pharmacology, obstetrics, and gynecology. Further, as extra-curricular lectures, he taught the study of the human body, literature, and required his students to observe while he treated patients. He also insisted on their presence during medical examinations and surgical operations that he carried out himself.
In addition to these duties he published a medical magazine "Modern Medical Science", said to be the first medical journal ever published in Japan in Japanese, being translated by K. Honda, one of his medical students, some 500 copies were distributed in Japan.
Upon the expiration of his contract with the Japanese Government in 1875, he would have wished to remain in Hokkaidō, but the financial status of the Kaitakushi could not afford it.
Thus he settled in Yokohama where he remained in active work until his death.

He held many offices, including that of the director of the General Hospital of Yokohama # 82 Bluff in which appointment he was succeeded by Dr. Neil Gordon Munro.
He was appointed a Member of the Central Sanitary Board by the Japanese Government in 1883, and an Advisor to the Kanagawa Prefectural Sanitary Board. In 1900 he was appointed Vice-President of the Sei-I-Kai, the Society for the Advancement of Medical Science in Japan.

From 1895 on he was Consul of the Hawaiian Consulate until July 7, 1898 when Hawaii became part of the USA. In 1898 he was also Acting Consul for Denmark.

He died in 1901 at the age of 58 in his residence on the Bluff of Yokohama. He was cremated and his ashes buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.

He was married to Frances Heath Eldridge, she died on May 30, 1930 and was buried beside her husband.
They had a daughter, Beatrix Stuart, who married Frederick May Tegner at the Christ Church of Yokohama on 01.11.1898.

Among Eldridge's contributions to medical literature were papers on Beri-Beri, on the Arrow Poison of the Ainu, on Echinococci in the female bladder, on the Occurrence of Internal Aneurysm in European Residents in Japan, on the Ubiquitous Microbe and on Plague.
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/ P II – III / USA / FE-MED /
ELFELDT
Fritz





Er kam 1906 nach Japan und wurde nach Paul Bauer Herausgeber der Zeitschrift "Deustche Japan - Post" mit Sitz in Yokohama # 85-c.
Die Zeitung erschien wöchentlich vom April 1902 bis September 1914, mit einigen Unterbrechungen, und behandelte vor allem deutsche Interessen in Japan.
Ihr Erscheinen wurde aufgrund des 1. Weltkrieges eingestellt.


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He came in 1906 to Japan as Editor of the paper "Deustche Japan - Post", with its headquarters at Yokohama # 85-c, succeeding Paul Bauer.
The paper was published weekly from April 1902 to September 1914, with some interruptions, and dealt primarily with German interests in Japan.
The newspaper was discontinued because of the events of World War I.


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/ P IV / DE / JOU /
ELGAR
Francis
1845 – 1909


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- Anzahl und Herkunft der Schiffbaustudenten in Glasgow 1890-1900.
- Number and nationality of students of naval architecture in Glasgow 1890-1900.






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- Elgars Grab auf dem Highgate-Friedhof
- Elgar's grave on the Highgate cemetery

24.04.1845 Portsmouth , GB
17.01.1909 Monte Carlo/Monaco

Der britische Schiffsarchitekt Francis Elgar war von 1879 bis 1881 als Berater in Japan tätig. Wohl größeren Einfluss auf die japanische Marinetechnik hatte er aber in den Jahren zuvor als enger Mitarbeiter des Schiffskonstrukteurs Edward Reed, und ab 1883 in seinem Amt als der weltweit erste akademische Lehrer für Schiffbau an der Universität in Glasgow.

Elgar begann 1859 eine Lehre zum Schiffbauer auf der Marinewerft Portsmouth, auf der auch sein Vater arbeitete. Ein Stipendium ermöglichte ihm von 1864 bis Mai 1867 eine weiterführende Ausbildung auf der neu gegründeten "Royal School of Naval Architecture and Marine Engineering" in London South Kensington. Danach war Elgar Schiffbau-Offizier in der britischen Marine. 1871 schied er auf eigenen Wunsch aus, um "chief professional assistant" des berühmten Schiffsarchitekten Edward Reed zu werden, dem früheren Chefkonstrukteur der Royal Navy, der sich nach dem Ausscheiden aus dem Amt als beratender Architekt in London niedergelassen hatte.
Für Reed bereitete Elgar Material für den Gerichtsprozess über den Untergang der HMS Captain vor. Ab 1874 war er als Nachfolger Reeds Geschäftsführer der Schiffswerft Earle & Co. in Hull. 1876 wurde auch er selbstständiger Schiffsarchitekt in London. Als solcher hatte Elgar Anteil an neuen und wichtigen Entwürfen Reeds für ausländische Kriegsschiffe und an der Aufsicht über deren Bau.
Das gilt insbesondere für die von Reed entworfenen Panzerschiffe für die japanische Marine, Fusō, Kongō und Hiei, die von 1875 bis 1878 bei Earle und anderen britischen Werften gebaut wurden.

Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Marineministerium, als Berater im Schiffbau, der vom 03.01.1880 bis 25.06.1881 lief. Vermutlich war er von Reed empfohlen worden. Der Vertrag wurde jedoch bereits am 12.02.1881 aufgehoben und er hat Japan wieder verlassen.
Eine seiner wichtigsten Empfehlungen dort war die Einführung eines einheitlichen Maßsystems bei der Marine. Die bedeutendste Marinewerft Yokosuka mit ihren französischen Wurzeln gebrauchte das metrische System, während in den übrigen Marinewerften mit "Zoll" und "Fuß" gerechnet wurde. Die in England gebauten neuen Panzerschiffe waren nach "zölligen" Maßen entworfen worden, ihre Krupp-Kanonen nach metrischen.

Elgars Vorschläge für eine Vereinheitlichung waren nicht sehr erfolgreich. In Yokosuka, wo ab 1885 mit Émile Bertin erneut ein Franzose leitend tätig war, hielt man weiterhin dem metrischen System die Treue. Erst am 05.10.1917 wurde in der japanischen Marine ein einheitliches Maßsystem eingeführt. Seitdem erfolgten Berechnungen endgültig nach den "handlicheren" metrischen Maßeinheiten.

Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien war Elgar in London selbstständiger Berater der führenden britischen Schifffahrtsgesellschaften. Insbesondere beschäftigte er sich mit den Ursachen für Schiffsuntergänge, zum Beispiel des Dampfers Austral 1881 im Hafen von Sydney, oder der Daphne, die bei ihrem Stapellauf 1883 im Clyde kenterte.

1883 schließlich wurde er zum Inhaber der weltweit ersten Professur für Schiffbau an der Universität Glasgow ernannt. Hier stellten Japaner in dem Jahrzehnt von 1890 bis 1900 die nach Großbritannien und den USA drittgrößte Gruppe Schiffbaustudenten. Einer von ihnen war beispielsweise Fuji Tetsutarō, der von 1896 bis 1899 in Glasgow zum Spezialisten für den damals neuartigen Turbinenantrieb ausgebildet wurde.

1886 berief die britische Admiralität Elgar auf den neu geschaffenen Posten eines Direktors der britischen Marinewerften; 1892 wurde er Direktor der bekannten Werft "Fairfield" in Govan bei Glasgow.
Hier schuf er als Schiffskonstrukteur seine Meisterwerke: die kanadischen Transatlantikdampfer Empress of Britain und Empress of Ireland.
1908 wurde Elgar Vorstandsvorsitzender der Werft Cammell, Laird & Co., wenig später bekleidete er dieses Amt auch bei Fairfield.

Francis Elgar starb unerwartet bei einem Aufenthalt in Monte Carlo; er wurde auf dem East-Highgate-Friedhof im Londoner Stadtteil Camden beigesetzt.
24.04.1845 Portsmouth , GB
17.01.1909 Monte Carlo/Monaco

The British naval architect Francis Elgar acted from 1879 till 1881 in Japan as an adviser to the Japanese naval ministry. But he probably had a more important influence on the Japanese naval technique in the years before as chief assistant of the ship constructor Edward Reed, and from 1883 as the world's first academic teacher of shipbuilding at the University of Glasgow.

Elgar was from 1859 on apprentice to a shipwright at the Royal Dockyard in Portsmouth where his father was employed as well. A scholarship enabled him to pass in 1864 on to an advanced instruction at the newly established "Royal School of Naval Architecture and Marine Engineering" in South Kensington, London. After graduating in May 1867, he became shipbuilding officer in the British Navy. In 1871 he took his leave to become chief professional assistant to the famous naval architect Edward Reed, the former chief constructor of the Royal Navy, who had left the office to settle as a consulting naval architect in London.

Elgar prepared for Reed the evidence for the court martial on the capsizing of HMS Captain. As of 1874, he succeeded Reed as manager of the shipyard Earle & Co. in Hull.
In 1876, he also became an independent naval architect in London. As such, Elgar took an important part in new designs of foreign warships and also supervised their construction.
This was especially the case regarding the armoured ships ordered by the Japanese Navy, Fusō, Kongō and Hiei, designed by Reed, which were built from 1875 to 1878 at Earle's and other British shipyards.

He signed a contract with the Japanes government, Navy Ministry, as an advisor in shipbuilding, and the contract ran from January 3, 1880 until June 25, 1881.
Probably he had been recommended by Reed. The contract was, however, already cancelled on February 12, 1881 and he left Japan again.
One of his most urgent recommendations there was the adoption of a single unified system of measurement in the navy.
The most important navy yard at Yokosuka with its French roots used the metric system, whereas the other shipyards relied on British "inches" and "feet".
The new armoured ships built in England had been designed to British measurements, their Krupp canons to metric ones.

Elgar's proposals for unification were not very successful. Yokosuka, from 1885 on again directed by a Frenchman, Émile Bertin, kept faithfully to the metric system. It was only on October 5, 1917 that the Japanese navy finally adopted a single system of measurement.
From now on, calculations were definitely made in the more "convenient" metric system.

Back to Great Britain, Elgar became in London an independent adviser for the leading British shipping lines. In particular, he investigated the reasons that caused ships to sink, for instance the sinking of the steamer Austral in 1881 in the port of Sydney, or of the Daphne, capsizing during her launch in 1883 on the Clyde.

In 1883 finally, he became the world's first Professor of naval architecture at the University of Glasgow. In the decade between 1890 and 1900, Japanese were the third important group of students of naval architecture at Glasgow, surpassed only by Great Britain and the USA. One of them was, for instance, Fuji Tetsutarō, who became in Glasgow between 1896 and 1899 expert for the then new turbine propulsion.

In 1886, Elgar was appointed by the British Admiralty general director of the British Royal Dockyards; 1892 becoming director of the famous "Fairfield" yard in Govan near Glasgow.
Here, he created his master pieces as naval constructor: the Canadian transatlantic liners Empress of Britain and Empress of Ireland.
In 1908, Elgar became chairman of the shipyard Cammell, Laird & Co., some time later he acted as chairman of Fairfield's as well.

Francis Elgar died suddenly during a stay in Monte Carlo; he was buried on the East Highgate cemetery in the London borough of Camden.
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/ P II / GB / FE-ED-FE-T-SH (15 Mon.) /
ELISSEEFF
Sergej Grigorjewitsch
1889 – 1975


ЕЛИСЕЕВ
Сергей Григорьевич



[Serge]
[ELISSÉEFF]
[ELISSEEW]
[ELISSEIEF]
[JELISEJEW]


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13.01.1889 in St. Petersburg, Rußland
13.04.1975 in Paris, Frankreich

Sergej Elisseeff wurde als dritter Sohn einer wohlhabenden St. Petersburger Händlerfamilie geboren. Zu Hause wurde oft französisch gesprochen und im Alter von sechs Jahren wurde er in Deutsch unterrichtet. Bis zum 10. Lebensjahr erhielt er Privatunterricht und besuchte dann das Larinsky-Gymnasium, wo Latein und Griechisch gelehrt wurden. Mit 12 Jahren begann er Englisch zu lernen. 1907 schloss er das Gymnasium ab. Danach studierte er in Berlin Japanisch und Chinesisch und knüpfte erste Bekanntschaften mit Japanern, die in Berlin studierten, z. B. mit dem Philosophen Kuwaki Gen'yoku, dem Philologen Shinmura Izuru und dem Historiker Hara Katsurō.

Er kam im September 1908 über Sibirien nach Japan, um an der Kaiserlichen Universität Tokyo zu studieren. Dies war mit Schwierigkeiten verbunden, da er der erste Ausländer war, der als regulärer Student immatrikuliert werden wollte, ohne vorher eine japanische Oberschule (kōtō gakkō) besucht zu haben.
Für offizielle Angelegenheiten ist in Japan ein Hanko (persönliches Siegel) erforderlich und er verwendete lebenslang für seinen Namen die lautmalerische Umschrift seines Namens als 英利世夫 (ei-ri-se-fu).
In Tokyo mietete er ein Haus in Hongo # 2 Yayoicho, das er mit einer japanischen Familie teilte. Zur Verbesserung seiner japanischen Sprachkenntnisse nahm er Privatunterricht.
Er studierte unter anderem Aspekte der klassischen und modernen japanischen Sprache, allgemeine Linguistik sowie Philosophie; seine Dozenten waren unter anderem Karl Florenz und Raphael von Koeber. Er spezialisierte sich auf japanische Literatur, insbesondere auf die Haiku von Bashō Matsuo, dem Thema seiner Abschlussarbeit im Juni 1912.
Danach schrieb er sich in der Graduierten-Schule (大学院 - Daigakuin) der Universität ein, die er im Juni 1914 abschloss.
Als Mitglied der OAG schrieb er auch einen Beitrag in den OAG-Mitteilungen über "Das Theater in Japan im Jahr 1913".
1914 verließ er Japan und heiratete am 22.11.1914 in St. Petersburg Vera Eiche; sie hatten zwei Söhne, Nikita (1915-1997) und Vadime (1918-2002).
Ab Januar 1916 war er an der Petrograder Universität (St. Petersburg hieß von 1914-1924 Petrograd) Privatdozent für japanische Sprache. Gleichzeitig war er für das Außenministerium als offizieller Dolmetscher tätig. Die Handelskammer wählte ihn zum Vize-Präsidenten der Abteilung Fernost. Ebenso wurde er Assistenzprofessor für Chinesische Kunst am Institut für Kunstgeschichte.
Für seine Dissertation weilte er 1917 noch einmal in Japan. Seine Dokumente wurden als Teil der diplomatischen Post gesandt und gingen durch die Ereignisse der Großen Oktoberrevolution verloren.
Mit der Revolution verlor er nicht nur sein Privatvermögen, sondern auch die seine Arbeit im Außenministerium.
Sein Gehalt als Dozent war zu niedrig, weitere mögliche Anstellungen entsprachen nicht seiner Qualifikation und Vorstellung.
Aus diesem Grund emmigrierte er und seine Familie im Sommer 1920 ohne Papiere über den Golf von Finnland. Nach einem einmonatigen Aufenthalt in Finnland folgten drei Monate in Stockholm.
Im Januar 1921 erreichte die Familie Paris. Dort fand er eine Anstellung am Museum Guimet, zugleich war er bis 1929 als Dolmetscher für die japanische Botschaft in Paris angestellt.

Andererseits versuchte er seine akademische Karriere fortzusetzen. 1922 gab er an der Sorbonne einen Kurs zur Literatur der Tokugawa-Zeit. An der École de Langues Orientales Vivantes, wo er bis 1930 tätig war, erläuterte er die Grammatik der japanischen literarischen Schriftsprache. 1930 wurde er Maître de Conférences an der École des Hautes Études der Sorbonne. Zwei Jahre später folgte die volle Professur (Directeur d'Études). Während seiner Pariser Jahre publizierte er regelmäßig.
1931 nahm das Ehepaar Elisseeff die französische Staatsangehörigkeit an.
Das 1928 gegründete Harvard-Yenching-Institut suchte 1932 einen Direktor. Der Wunschkandidat Paul Pellitot lehnte ab, aber schlug statt seiner Elisseeff vor. Um ihn kennenzulernen erhielt er daraufhin 1932-33 eine Gastprofessur des Department for Eastern Languages der Universität Harvard, Cambridge, USA.
1934 wurde er dann Direktor des Harvard-Yenching-Instituts und Professor für fernöstliche Sprachen, später auch Leiter des Department for Eastern Languages.
Besonders im Zweiten Weltkrieg waren seine Japanischkurse für Militärpersonal von großer Bedeutung. Er unterstützte auch den US-Nachrichtendienst Office of Strategic Services (OSS) als „Berater“.
Seine beiden 1942 und 1944 erschienenen Lehrbücher Elementary Japanese for University Students und Elementary Japanese for College Students waren über Jahre Standardwerke in den USA.
Im August 1956 trat er als Institutsdirektor zurück. Bis zum Ende des folgenden akademischen Jahres lehrte er noch weiter in Harvard.
Nach seiner Pensionierung im Juni 1957 lebte das Ehepaar wieder in Paris, wo er 1975 verstarb.


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- Postkarte aus Tokyo vom 02.10.1909 nach Berlin mit einer Buchbestellung, die seine Interessen widerspiegelt: Philosophie, Kunst und japanische Phonetik von Ernest Richard Edwards.

- Postcard posted from Tokyo on 02.10.1909 to Berlin with a book order that reflects his interests: philosophy, art and Japanese phonetics by Ernest Richard Edwards.
13.01.1889 in St. Petersburg, Russia
13.04.1975 in Paris, Frankreich

Sergei Elisseeff was born as the third son of a wealthy merchant family of St. Petersburg. At home very often French was spoken and at the age of six years, Sergej was taught in German.
Until his 10th year he received private lessons and then visited the Larinsky-Gymnasium where Latin and Greek were taught. At the age of 12 he began to learn English. In 1907 he graduated from the Gymnasium. Afterwards he studied Japanese and Chinese in Berlin and made ​​first acquaintances with Japanese studying in Berlin, such as with the philosopher Kuwaki Gen'yoku, the philologist Shinmura Izuru, and with the historian Hara Katsurō.

In September 1908 he arrived in Japan via Siberia to study at the Imperial University of Tokyo. The enrolment was associated with difficulties since he was the first foreigner who wanted to be matriculated as a regular student, without having previously attended a Japanese secondary school (kōtō gakkō).
For official matters a Hanko (personal seal) is required in Japan and he used for the rest of his life for his name the onomatopoetic transliteration of his name as 英利世夫 (ei-ri-se-fu).
He rent a house in Tokyo Hongo # 2 Yayoicho, which he shared with a Japanese family. In order to improve his Japanese language skills, he also took private lessons.
Especially he studied aspects of the classical and modern Japanese language, general linguistics, and philosophy, and his lecturers had been among others Karl Florenz and Raphael von Koeber. He specialized in Japanese literature, in particular in the haiku of Bashō Matsuo, and on this subject he wrote his final papers in June 1912.
Afterwards he entered the Graduate School of the University (大学院 - Daigakuin) and graduated from it in June 1914.

As a member of the OAG he also wrote a paper in the OAG-news on "The Theatre in Japan in 1913".
In 1914 he left Japan and on November 22, 1914 he married Vera Eiche in St. Petersburg; they had two sons, Nikita (1915-1997) and Vadime (1918-2002).
From January 1916 he was private lecturer for the Japanese language at the University of Petrograd (St. Petersburg was named Petrograd from 1914 to 1924). At the same time he was appointed official interpreter for the Foreign Office. The Chamber of Commerce elected him Vice President of the Far East Department and became also Assistant Professor for Chinese Art at the Institute of Art History.
In 1917 he stayed again in Japan for his dissertation. His documents were sent as part of the diplomatic post and were lost due to the events of the Great October Revolution.
With the revolution he didn't lose only his private property but also his job in the Ministry of Foreign Affairs.
His salary as a lecturer was not enough to live; further subordinate employments did not meet his qualification and imagination.

For this reason, he and his family emigrated in the summer of 1920 without papers across the Gulf of Finland. A one-month stay in Finland was followed by three months in Stockholm.
In January 1921, the family reached Paris. There he found a job at the Museum Guimet; at the same time he was also engaged as an interpreter for the Japanese Embassy in Paris.

On the other hand, he tried to continue his academic career. In 1922 he lectured at the Sorbonne on literature of the Tokugawa period. At the École de Langues Orientales Vivantes, where he taught until 1930, he lectured on the grammar of Japanese literary written language. In 1930 he became Maître de Conférences at the École des Hautes Études of the Sorbonne. Two years later, the full professorship (Directeur d' Études) followed.
During his years in Paris, he published regularly.
In 1931, the couple Elisseeff was nationalized in France.

In 1932, the Harvard-Yenching Institute, founded in 1928, was looking for a director. The ideal candidate Paul Pellitot refused, but suggested instead of him Sergej Elisseeff. In order to get to know him, he became 1932-33 a visiting professor of the Department of Eastern Languages ​​at Harvard University, Cambridge, USA.
In 1934, he was director of the Harvard-Yenching Institute and professor of Oriental languages​​, and later Head of the Department of Eastern Languages.
Especially during the Second World War his Japanese courses for military personnel were extremely important. He also supported the U.S. Intelligence Service Office of Strategic Services (OSS) as an "advisor".
Both his 1942 and 1944 published textbooks on Elementary Japanese for University Students and Elementary Japanese for College Students were for years the standard works in the USA.
In August 1956, he resigned as director of the institute. By the end of the following academic year, he continued to teach at Harvard.
After his retirement in June 1957, the couple lived in Paris again, where he died in 1975.


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/ P IV / RUS / SC /
ELLERTON
James
1844 - 1918

[ELLELTON]


























1844
??.04.1918 in Kobe

Auf der Grundlage eines Vertrages mit der japanischen Regierung, Ministerium des Innern, kam er 1876 nach Japan, um als Ingenieur, Gutachter, Kontrolleur und Instrukteur für Schiffsbau bei der General-Direktion der Kaiserlichen Post in Tokyo und Yokohama zu arbeiten.
Ellerton hatte eine technische Hochschule besucht und dann eine Lehrzeit im Schiffbau und Schiffsmaschinenbau absolviert.
Sein erster Vertrag lief vom 16.09.1876 bis 15.09.1879. Er wurde Mitglied der Prüfungskommission für ausländische Kapitäne und Steuerleute, tätig in der japanischen Handelsmarine, und Mitglied des Seeamtes zur Untersuchung von Schiffsunfällen. Dieses Amt war erst 1876 neu geschaffen worden.
Seine Arbeitsstätte war das Hauptpostamt Tokyo. Er bereitete die Prüfungen für das Fach Maschinenkunde vor. In der Kommission war auch Erwin Knipping, der für Navigation zuständig war.
Weiterhin wurden Vorschriften für Häfen und bei Unfällen ausgearbeitet und alle japanischen Handelsschiffe auf ihre Seetüchtigkeit untersucht.
Sein Vertrag wurde nur einmal verlängert und endete im May 1881.
Neben dieser Tätigkeit arbeitete er auch zusätzlich mit A. F. MacNab zusammen.

Nach seiner Entlassung zog er nach Kobe und 1882 wurde er bei E. C. Kirby & Co., Ingenieure und Schiffbauer, Kobe Iron Works angestellt und 1884 als Leitender Ingenieur bei den Osaka Iron Works and Dock Co. eingesetzt.
Ab 1888 arbeitete er als beratender Ingenieur für E. H. Hunter & Co., Osaka Iron Works, Schiffbau und Trockendock sowie Handels- und Versicherungs-Agentur, Osaka # 36. - 1892 gründete er seine eigene Firma unter dem Namen J. Ellerton, Ingenieur-Beratung, Schiffs-Architekt, Allgemeiner Schiffs-Inspektor, auch für Lloyds, seine Firma und Wohnung befanden sich in der # 13 Kyo-machi, Kobe. 1902 wurde der Sitz der Firma nach # 53 Harima-machi, Kobe, verlegt, privat wohnte er weiterhin in # 13 Kyo-machi, auch 1908 ist er dort noch gelistet..
James Ellerton war verheiratet und seine Frau Jane kam 1877 nach Japan. Sie hatten vier Kinder
- Sohn Montague Ellerton
- Sohn Frederick Ellerton
- Tochter Edith Ellerton (geb. 01.08.1886 in Kobe, gest. 1968 in London, England, verheiratet mit Percy Layton Spence)
- Tochter Marion Ellerton (heiratete 1899 G. H. Davies)

James, Jane und Frederick Ellerton sind im selben Grab auf dem Shuhogahara Ausländer-Friedhof in Kobe beigesetzt.
1844
??.04.1918 in Kobe

He came to Japan in 1876 on the base of a contract with the Japanese government, Ministry of Interior, to be employed as engineer, examiner, surveyor, and instructor of marine engineering of the Direction General of Imperial Posts in Tokyo and Yokohama.
Ellerton attended a technical college and then completed an apprenticeship in shipbuilding and marine engineering.

His first contract ran from September 16, 1876 to September 15, 1879. He became a member of the Examination Committee for Foreign Captains and Helmsmen of the Japanese merchant marine and a member of the Maritime Office for investigation of maritime casualties. This office was newly created only in 1876.
His working place was the main Post Office Tokyo. He prepared the tests in mechanical engineering. Erwin Knipping was also a member of this Commission, who was responsible for navigation.
Further regulations for ports and accidents have been prepared and all Japanese merchant ships examined for their seaworthiness.
His contract was prolonged only once and the term ended in May 1881.
Besides this job he also worked together with A. F. MacNab.

After his discharge he moved to Kobe and in 1882 he was employed with E. C. Kirby & Co., Engineers and Ship Builders, Kobe Iron Works and in 1884 he advanced to the Managing Engineer, Osaka Iron Works and Dock Co.
From 1888 he worked as consulting engineer for E. H. Hunter & Co., Osaka Iron Works, Shipbuilding Yards and Dry Dock, Trade and Insurance Agency, Osaka # 36.
In 1892 he established his own business under J. Ellerton, Consulting Engineer, Naval Architect, General Marine Surveyor, and Surveyor to Lloyds, his firm and residence were located # 13 Kyo-machi, Kobe.
In 1902 the seat of his business was transferred to # 53 Harima-machi, Kobe, privately he continued to reside at # 13 Kyo-machi and in 1908 he is still listed there.
James Ellerton was married and his wife Jane joined him in 1877. They had four children
- son Montague Ellerton
- son Frederick Ellerton
- daughter Edith Ellerton (born 01.08.1886 in Kobe, she died in1968 in London, England, she married Percy Layton Spence)
- daughter Marion Ellerton ( married G. H. Davies in 1899 )
James, Jane and Frederick Ellerton are buried in the same grave on the Shuhogahara Foreign Cemetery, Kobe.
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/ P II – III / GB / FE-T (56 Mon.) + ENG /
ELLERTON
Montague
1880 - 1954

[Monty]






30.06.1880
11.09.1954 in Yokohama

1901 wurde er bei Birch, Kirby & Co., Kaufmann und Ingenieure, Kobe angestellt und 1908 arbeitete er für diese Firma immer noch.
Sein weiterer Werdegang ist nicht bekannt.
Sohn von James und Jane Ellerton. Er heiratete Mabel Eliza [Lila] Harrington aus Prospect, Adelaide, Australia, geb. am 05.01.1890. Nach seinem Tod 1954 lebte sie bei der Tochter Patricia Mary Ellerton (geb. in Japan, Ausbildung in Australien, zurück nach Japan und Heirat eines britischen Diplomaten, sie wurde Lady Gore-Booth). Sie starb in London am 29.06.1973, Monty und Lila sind beide auf dem YFC beigesetzt.
30.06.1880
11.09.1954 in Yokohama

In 1906 he was employed with Birch, Kirby & Co., Merchants and Engineers, Kobe and in 1908 he still worked for this company.
Later traces are not known.
Son of James und Jane Ellerton. He married Mabel Eliza [Lila] Harrington from Prospect, Adelaide, Australia, born on 05.01.1890.
After his death in 1954 she lived with her daughter Patricia Mary Ellerton (born in Japan, educated in Australia, back to Japan and married a British diplomat and became Lady Gore-Booth). She died in London on 29.06.1973, Monty and Lila are both buried in the YFC.
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/ P IV / GB / TR /
ELMSTONE
Christopher Thomas
1822 - 1889

[C. T.]
[C. F.]














1822 in Gosport, Hampshire, GB
1889 in West Ham Essex, GB

1847 erwarb Christopher Thomas Elmstone seine Seefahrt-Lizenz in London, nachdem er zuvor als Maat auf dem 774 Ton. "Joseph Somes" gefahren war. Diese Schiff ist durch seine Transporte von Strafgefangenen und Emigranten von England nach Australien bekannt.
1856 heiratete er Helen Jeffreys in Westminster London, ihr Sohn Christopher Jeffreys Elmstone wurde 1857 in London geboren, starb aber bereits 1880 wieder.
Ende 1859 kam Christopher Thomas Elmstone mit seiner Frau nach Japan und fand Anstellung bei Sassoon, Sons & Co., Kanagawa. Zu dieser Zeit hatten sich lediglich etwa 30 ausländische Händler, vorwiegend Engländer, in dieser neuen und noch ungastlichen Siedlung von Kanagawa niedergelassen. Bereits am 11.02.1860 wurde das erste englische Baby geboren - Helen J. Elmstone.
Er ist in Japan nur bis 1861 gelistet. Es wird vermutet, dass die junge Familie die rauen Bedingungen der neuen Gemeinschaft nicht verkraften konnte und so wieder nach England zurückkehrte. Sie ließen sich in GB nieder, weitere Kinder wurden geboren (* 1865 - Edith Mary; * 1867 - Margaret Harriet; * 1869 - Frederick George).
1889 starb Christopher Thomas Elmstone, seine Frau erst 1914.
1822 in Gosport, Hampshire, GB
1889 in West Ham Essex, GB

In 1847 Christopher Thomas Elmstone gained his Mariners Licence in London with previous service noted as Mate on the 774 Ton, Joseph Somes of London. This ship is well noted for the transportation of convicts and immigrants, from England to Australia.
In 1856 he married Helen Jeffreys in Westminster London, their son Christopher Jeffreys Elmstone was born in London in 1857 but died in 1880 again.
At the end of 1859 Christopher Thomas Elmstone came to Japan with his wife and he was employed with Sassoon, Sons & Co., Kanagawa. At that time about only 30 foreign traders, the majority British, were established in this new and not very comfortable settlement of Kanagawa. Already, on February 11, 1860, the first English baby had been born, Helen J. Elmstone.
He is only listed in Japan until 1861. It is supposed, that the young family could not withstand the rough conditions in the newly established community and left Japan for GB again. They settled in GB and further children were born (* 1865 - Edith Mary; * 1867 - Margaret Harriet; * 1869 - Frederick George).
In 1889 Christopher Thomas Elmstone died, his wife in 1914.
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/ P I / GB / TR /
EMANUEL
A. H.





A. H. Emanuel kam 1895 nach Japan und gründete sofort seine eigene Firma, die unter Emanuel & Co., Import - Export - und Kommissions-Handel, Yokohama # 127, firmierte. Die Firma hatte noch einen holländischen (E. Batavus) und einen japanischen Mitarbeiter. Durch anfängliche Erfolge wuchs der Mitarbeiterstamm und die Firma zog im folgenden Jahr nach Yokohama # 164.

Im Jahr 1897 mussten sie erneut umziehen, wir finden Emanuel & Co. jetzt in Yokohama # 55, die Firma hat jetzt 12 japanische Angestellte.
1898 wird die Firma nicht mehr gelistet, sie befindet sich in Liquidation.
Gemäß einer Postkarte vom 01.07.1898 wurde Emanuel & Co. von Pope & Co. übernommen, der Standort blieb Yokohama # 55, Main Street.


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A. H. Emanuel came to Japan in 1895 and immediately started his own company that operated under Emanuel & Co., Importers, Exporters and Commission Merchants, Yokohama # 127. The company had a Dutch (E. Batavus) and one Japanese employee. Through initial successes the staff grew and the company moved to Yokohama # 164 in the following year.

In 1897, they had to move again, we find Emanuel & Co. now in Yokohama # 55, the staff of the company consisted now 12 Japanese employees.
In 1898 the company is no longer listed, it went into liquidation.
According to a postcard dated July 1, 1898 Emanuel & Co. was acquired by Pope & Co., the office remained at Yokohama # 55, Main Street.


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- Postkarte vom 15.04.1898 nach Berlin, in der keine Probleme der Firma angesprochen wurden.
Eine Postkarte vom 01.07.1898 beweist schon die Übernahme von Emanuel & Co. durch Pope & Co.

- Postcard from April 15, 1898 to Berlin, where no problems of the company are mentioned, and another postcard from July 1, 1898 which already proves the acquisition of Emanuel & Co. by Pope & Co.
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/ P III / DE / TR /
EMERSON
Edwin
1823 – 1908


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Edwin Emerson

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Mary Louise Emerson



Die Emersons waren eine amerikanische Familie, die in den USA, Europa und Japan lebten und während der zweiten Hälfte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sehr viel reisten.
Edwin Emerson kam ursprünglich aus New York City. Nach einer Ausbildung als Drucker und kurzzeitig als Journalist besuchte er von 1845-1849 Princeton und danach das Theologische Seminar in Princeton von 1849-1852.
1852 heiratete er Mary Louisa Ingham aus Trenton, New Jersey, und er wurde Pfarrer der presbyterianischen Kirche von Greencastle, Pennsylvania. In Greencastle wohnten sie die nächsten 8 Jahre.
1860 wurde Emerson als Professor für Englische Literatur an die Universität von Troy, New York, berufen. In Troy wurde Emerson ein begeisteter Amateur-Fotograf.
1862 bemerkte er die schlechte finanzielle Lage der Universität von Troy und da er auch glaubte, dass eine Ausbildung seiner Kinder in Europa günstiger wäre, zogen sie nach Europa und ließen sich 1863 in Paris nieder. In Paris besuchten die Kinder französische Schulen und beide, Edwin und Mary Emerson, studierten an der Sorbonne Französische Sprache und Literatur, und Edwin begann zusätzlich noch ein Sonderstudium über Volkswirtschaft.
Die Familie wuchs und in der Zwischenzeit hatten sie folgende Kinder:
Harrington, 1853-1931
Samuel D. I., 1855-ca.1930
Alfred, 1859-1943
Margaret, born 1863
George Hale, born 1866
Edwin Jr., 1869-1859

Alle Söhne der Emerson's besuchten im entsprechenden Alter die Internatsschule mit Namen Knaben-Anstalt von Neuwied, DE, am Rhein gelegen.

Als sie in Frankreich lebten, schrieb Edwin Emerson auch Artikel für französische Journale. Im May 1864 wurde er Herausgeber des British Journal of Photography, nach 6 Monaten gab er aber diese Tätigkeit wieder auf. 1867 zogen sie von Paris nach London, wo sie nur 6 Monate blieben. Im März 1868 verließen sie London wieder, blieben 5 Monate in Bonn, um dann von Oktober 1868 bis 1872 in Dresden zu leben. Danach zogen sie nach München, wo sie die nächsten 22 Jahre bis 1894 verbrachten.
Die Auflösung der Familie begann 1876, als Harrington und Samuel zurück in die USA gingen.
1883 starb seine Frau Mary Louise. Edwin und seine Tochter Margaret kehrten in die USA 1894 zurück und lebten bei Alfred's Familie in Ithaca, New York, bei Samuel's Familie in Denver, Colorado, und in einem Haus in Morningside Heights nahe der Columbia Universität in New York City. 1899 kehrten sie nach Paris zurück, wo Margaret 1901 ihren Abschluss an der Sorbonne machte.
Im gleichen Jahr, 1901, gingen Edwin und seine Tochter Margaret nach Tokyo und sie lebten bei Samuel D. I. Emerson, der bereits seit 1900 in Tokyo Tsukiji # 14-A bzw. # 19 lebte.
1902 wurde Margaret Professor für moderne Sprachen an der Universität für Frauen in Tokyo.
Ab 1906 wohnte Edwin in Yokohama # 61 Bluff und Ende 1907 sind er, Margaret und Edith Emerson (1888-1965) unter # 67-A Bluff gelistet. Edith war die Tochter seines Sohnes Alfred Emerson, die eine berühmte Malerin wurde.
Edwin Emerson died in Japan in 1908.

Was ereignete sich mit seinen Kindern?
Hier noch eine kurze Zusammenfassung:
Alle 6 Kinder kehrten schließlich in die USA zurück.
1876 wurde Harrington Professor für moderne Sprachen an der Universität von Nebraska, remaining in that post for six years.
Samuel ließ sich auch in Nebraska nieder, und gründete in Milford eine Bank. Harrington und George beteiligten sich dann am Bankgeschäft von Samuel in Nebraska.
Gemeinsam beteiligten sich die Brüder in weiteren Geschäften, Landspekulationen und im Bergbau von Nebraska und Colorado.
Um die Jahrhundertwende war Samuel in ein Unternehmen in Tokyo, Japan involviert.
George und Edwin Jr. besuchten die Cornell Universität. George wurde Rechtsanwalt in New York City, und Edwin Jr. Schriftsteller und Journalist, er lebte auf Staten Island. Alle, mit Ausnahme von George und Margaret, heirateten und hatten Kinder. George, Edwin Jr., und Margaret Emerson wohnte an ihrem Lebensabend in New York City.
Alfred Emerson war Archäologe mit Ausgrabungen in Griechenland und Nordafrika. Er hatte die Universitäten von München und Princeton besucht. Nach einer Professur an der Universität von Lake Forest, Illinois und Miami, Ohio, ging er an die Cornell Universität, wo er den Lehrstuhl für klassische Archäologie von 1891-1898 innehatte.
Alfred Emerson heiratete 1887 Alice Edwards, eine Pianistin. Ihre Kinder waren Edith, eine Malerin, die in Philadelphia lebte und Gertrude Sen, Herausgeber eines asiatischen Magazins, die in Indien lebte.


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- Postkarte von Edwin Emerson, aufgegeben Tokyo 20.05.1902 an seinen Sohn George in New York mit Informationen und Anfrage zur Familie.
- Postcard from Edwin Emerson, posted Tokyo 20.05.1902 to his son George in New York with information and inquiry to the family.



The Emersons were an American family who lived in the USA, Europe, and Japan and travelled widely during the second half of the nineteenth and early twentieth centuries.
Edwin Emerson was originally from New York City. After early training as a printer and some work as a journalist, he entered Princeton in 1845, graduated in 1849, then attended the Princeton Theological Seminary from 1849-1852.
In 1852 he married Mary Louisa Ingham, of Trenton, New Jersey, and became the pastor of the Presbyterian Church in Greencastle, Pennsylvania. Greencastle was the family's home for the next eight years.

In 1860 Emerson was made a professor of English literature at the University of Troy, New York. At Troy, Emerson became an enthusiastic amateur photographer.
In 1862, feeling that their children would benefit from European educations and aware that the University of Troy was failing financially, the Emersons moved to Europe, settling in Paris in 1863. In Paris, the children attended French schools, and both Edwin and Mary Emerson studied French language and literature. Edwin Emerson attended lectures at the Sorbonne on a variety of topics, and made a particular study of political economy.
The family grew and in the meantime they had following children:
Harrington, 1853-1931
Samuel D.I., 1855-ca.1930
Alfred, 1859-1943
Margaret, born 1863
George Hale, born 1866
Edwin Jr., 1869-1859

All of the Emerson sons, once they were old enough, attended the boarding school named Knaben-Anstalt at Neuwied, Germany, located at the river Rhine.

During their period in France Edwin Emerson contributed articles to French journals. In May 1864 he became the editor of the British Journal of Photography, but gave the position up six months later. In 1867 the family left their home in Paris and went to London, where they remained for six months. In March, 1868 they left London, rested in Bonn for five months, and in October, 1868 they went to Dresden and remained there until 1872. Afterwards they moved to Munich, where they lived for twentytwo years until 1894.
The dissolution of the family began in 1876 when Harrington and Samuel moved to the United States.
In 1883, his wife Mary Louise died. Edwin and his daughter Margaret returned to the USA in 1894 and they stayed with Alfred's family in Ithaca, New York, with Samuel's family in Denver, Colorado, and in a house in Morningside Heights near Columbia University in New York City.
They returned to Paris in 1899, and Margaret graduated from the Sorbonne in 1901.
In the same year, 1901, Edwin and his daughter Margeret moved to Tokyo to join Samuel D. I. Emerson, who had settled there since 1900, residing at Tsukiji # 14-A and # 19 resp.
In 1902 Margaret became a professor of modern languages at the University for Women in Tokyo.
As of 1906 Edwin resided at Yokohama # 61 Bluff and at the end of 1907 he, Margaret and Edith Emerson (1888-1965) are recorded at # 67-A Bluff. Edith was the daughter of his son Alfred Emerson, and she became a famous painter.
Edwin Emerson died in Japan in 1908.

What happened with his children?
Here is a brief summary:
All six Emerson children eventually returned to the USA.
In 1876 Harrington became a professor of modern languages at the State University of Nebraska, remaining in that post for six years.
Samuel also settled in Nebraska, forming a bank at Milford. Harrington and George both eventually joined Samuel in the banking business in Nebraska.
Together the brothers became involved in other business ventures, land speculation, and mining in Nebraska and Colorado.
Samuel was involved with a business venture in Tokyo, Japan by the turn of the century.
George and Edwin Jr. attended Cornell University. George became a lawyer in New York City, and Edwin Jr. became a writer and journalist and lived on Staten Island. All, with the exceptions of George and Margaret, married and had children. George, Edwin Jr., and Margaret Emerson had all settled in New York City by the ends of their lives.
Alfred Emerson was an archaeologist who excavated sites in Greece and North Africa. He was educated at the University of Munich and Princeton University. After holding professorships at Lake Forest University in Illinois and Miami University in Ohio, he went to Cornell University where he held a chair in classical archaeology from 1891-1898.
Alfred Emerson married Alice Edwards, a pianist, in 1887. Their children were Edith, an artist who settled in Philadelphia and Gertrude Sen, an editor of an Asian magazine who lived in India.


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- Brief an Edwin Emerson aus Atlantic City 03.07.1903, Transit Seattle 08.07.1903 nach Tokyo, Ankunft 27.07.1903, an seine Addresse in Tokyo # 19 Tsukiji.
- Letter to Edwin Emerson from Atlantic City 03.07.1903, transit Seattle 08.07.1903 to Tokyo, arrival 27.07.1903; addressed to his residence in Tokyo # 19 Tsukiji.
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/ P IV / USA / ED /
ENGERT
Moritz


[ANGART]



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- Briefmarke der Deutschen Post vom 07.08.2008 zum 125. Geburtstag von Joachim Ringelnatz mit einem Scherenschnitt seines Freundes Ernst Moritz Engert.
- Stamp of the German Post issued on August 7, 2008 commemorating the 125th birthday of Joachim Ringelnatz depicting a silhouette designed by his friend Ernst Moritz Engert.





Er kam 1870 als Kaufmann im Auftrag der Firma Schultze, Reis & Co. nach Japan und begann seine Arbeit in der Filiale in Yokohama # 24. 1873 wird die Firma in Yokohama nicht mehr gelistet. Moritz Engert wird in die Filiale nach Kobe versetzt. 1874 musste aber die Firma, die eine der ältesten deutschen Firmen in Japan war, Konkurs anmelden. Im gleichen Jahr wechselte er zu Walsh, Hall & Co., Export, Import und Versicherungsagentur, Yokohama # 2. Er arbeitete für diese Firma bis 1886. In dieser Zeit schuf er die Grundlagen für seine eigene Firma. Ab 1887 wird er als selbständiger Finanzmakler M. Engert in Yokohama # 91 bzw. # 92 gelistet.
1888 war er in Deutschland auf Heimaturlaub und kam 1889 verheiratet mit seiner Frau Hedwig zurück. Seine Frau war Lehrerin und Journalistin. Sie wohnten in Yokohama # 144 Bluff.
Am 24.02.1892 wurde in Yokohama ihr Sohn Ernst Moritz Engert geboren, der ein berühmter Silhouettenkünstler, Grafiker und Maler wurde († 14.08.1986), und auch ihre Tochter Dora. 1900 verließ Hedwig mit den Kindern Japan.
Ihr Mann Moritz folgte erst Ende 1902, nachdem er noch einige geschäftliche Angelegenheiten geklärt hatte. Sie ließen sich in Deutschland in Gera nieder.
1896 integrierte er J. de Cuers de Cogolin als Partner und sie firmierten unter Engert & de Cuers, Finanzmakler. 1902 wurde ein weiterer Partner aufgenommen, G. G. Brady. Die Firma lautete nun Engert, de Cuers & Brady, 1906 wurde auch eine Filiale in Kobe eröffnet.


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- Postkarte der Familie Engert an die Schwester von Moritz, Aufgabe Yokohama 08.12.1897 nach Ludwigstadt, Ankunft 03.01.1898.
- Postcard of the Engert family to the sister of Moritz, posted Yokohama 08.12.1897 to Ludwigstadt, arrival 03.01.1898.


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- Postkarte aus Yokohama vom 22.04.1902 an seine Frau Hedwig mit Grüßen an sie und die Kinder. Er berichtet auch über den Fortgang der Erweiterung seiner Firma mit einem neuen Partner.

- Postcard from Yokohama posted 22.04.1902 to his wife Hedwig with regards to her and the children. He also reports on the progress of the expansion of his company with a new partner.



He arrived in 1870 in Japan as a merchant on behalf of the Schultze, Reis & Co. and started working in the branch in Yokohama # 24. In 1873, the company is not registered any more in Yokohama. Moritz Engert is shifted to the Kobe branch. In 1874, however, the company, which was one of Germany's oldest companies in Japan, went bankrupt. In the same year he joined Walsh, Hall & Co., Export - Import Trade and Insurance Agency, at Yokohama # 2. He worked for that company until 1886. During this time he laid the foundations for his own business. In 1887 he is listed as an independent Bill and Bullion Broker M. Engert at Yokohama # 91 and # 92 resp.
In 1888 he was in Germany on home leave and in 1889 he retuned married with his wife Hedwig. His wife was a teacher and journalist. They resided in Yokohama # 144 Bluff.

On February 24, 1892 their son Ernst Moritz Engert was born in Yokohama, who became a famous silhouette and graphic artist and painter († 14.08.1986), and her daughter Dora.
In 1900, Hedwig left Japan with the children. Her husband Moritz followed at the end of 1902, after he had clarified some business matters. In Germany they settled at Gera.

In 1896 he integrated J. de Cuers de Cogolin as a partner and they operated under the name Engert & de Cuers, Bill and Bullion Brokers. In 1902, another partner was involved, G. G. Brady, now operating under Engert, de Cuers & Brady; in 1906 a branch was opened in Kobe.


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- Postkarte vom 31.03.1900 aus Yokohama nach Kobe an Hedwig Engert, die in Kobe über C. Illies & Co. zugestellt wurde. Vielleicht war sie auf der Abschiedsrunde?
- Postcard from Yokohama posted 31.03.1900 to Hedwig Engert at Kobe delivered via C. Illies & Co. Maybe she was on her farewell round?


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- Postkarte aus Yokohama, Aufgabe am 02.12.1905 vom Konsul P. Ritter an Herr und Frau Engert in Gera. Die Postkarte wurde nach Rinteln weitergeleitet, wo sie sich aufhielten - ihr Sohn besuchte das Ernestinum in Rinteln.
- Postcard from Yokohama posted on 02.12.1905 by Consul P. Ritter addressed to Mr. and Mrs. Ernert at Gera. The card was transferred to Rinteln where they were staying – their son attended the Ernestinum at Rinteln.
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/ P II – III / DE / TR /
EPPINGER
Louis
???? - 1907






















14.06.1907 (YFC)

Ab 1891 war er Leiter des Grand Hotels, Yokohama # 18 - 20 Bund. Diese Tätigkeit führte er bis 1904 aus, als er beratender Leiter wurde. 1906 wurde er zum Direktor ernannt. Er war mit einer Japanerin verheiratet.

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Grand Hotel-Brief von Yokohama, 22.07.1896, nach DE, rückseitig mit Abbildung des Hotels.

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Postkarte aus dem Jahr 1901 mit Abbildung des Hotels und eine Gesamtansicht des Hotels von 1909.

14.06.1907 (YFC)

He was Manager of the Grand Hotel, Yokohama # 18 - 20, Bund from 1891 until 1904 when he became Advisory Manager. In 1906 he was appointed Director of this hotel.
He was married with a Japanese wife.


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Grand Hotel Cover of Yokohama, 22.07.1896 to DE, on reverse the hotel is depicted.

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Postcard depicting the hotel in 1901 and a card with the whole view of the hotel of 1909.
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/ P III / USA / SER /
ERCKERT
Friedrich Carl von
1869 – 1923

[Friedrich Karl von]
[Carl Friedrich von]


17.03.1869 in Berlin
06.02.1923 am Vulkan Lanin, Chile

Friedrich Carl von Erckert wurde als Sohn eines preußischen Offiziers geboren. Er besuchte die Silligsche Erziehungsanstalt für Knaben in Vevey/Schweiz und anschließend beendete er das Französische Gymnasium in Berlin am 03.9.1887 mit dem Abitur. Er studierte von 1887 - 88 in Berlin Jura, ab 03.04.1888 absolvierte er den preußischen Militärdienst, im November 1888 bestand er das Offiziersexamen, später wurde er zum Rittmeister d. R. befördert. Am 03.10.1891 wurde er an die Botschaft in Rom abkommandiert, wo er bis 29.04.1893 tätig war, danach Einsatz in London und er beendete seinen Militärdienst am 29.05.1895.
Nachdem er die Prüfung für eine diplomatische Laufbahn bestanden hatte, arbeitete er im Auswärtigen Amt in Berlin. Von 1895 - 1897 war dann er in Rio de Janeiro, danach bis 1898 in Guatemala und von 1899-1901 in Lissabon tätig.

Am 25.04.1902 trat er seinen Dienst als 1. Sekretär der Gesandtschaft Tokyos an, wo er bis 29.03.1907 tätig war.

Da Graf von Arco-Valley seine Tätigkeit am 03.03.1906 in Tokyo beendete, wurde er am 28.02.1906 zum Botschaftsrat berufen. Am 22.05.1906 wurde Alfons Mumm von Schwarzenstein als Botschafter berufen. F. C. von Erckert verließ Japan im April 1907 und wurde danach im Auswärtigen Amt in Berlin eingesetzt. Ab 30.08.1910 war er als Gesandter in Santiago de Chile. -Er verstarb am 06.02.1923 an den Folgen eines Unfalls am Vulkan Lanin in Chile.




- Als Mitglied der OAG wurde F. C. von Erckert am 23.03.1907 feierlich verabschiedet. Einladungskarte an Kurt Schwabach vom 15.03.1907.

- As a member of the OAG, F. C. von Erckert was given a farewell ceremony on March 23, 1907. Invitation card to Kurt Schwabach posted 15.03.1907.

17.03.1869 in Berlin
06.02.1923 at Vulcano Lanin, Chile

Friedrich Carl von Erckert was born the son of a Prussian officer. He attended Sillig's Reformatory for boys in Vevey/ Switzerland and then graduated from the French Gymnasium in Berlin on March 9, 1887 with the Abitur. From 1887 - 1888 he studied law in Berlin and as of April 3, 1888 he did his Prussian military service, in November 1888 he passed the officer's exams and later was promoted to Cavalry Captain (in reserve).
On October 3, 1891 he was assigned to the Embassy in Rome, where he worked until April 29, 1893, followed by London; he finished his military service on May 29, 1895.

After he had passed his examinations for a diplomatic career, he was employed in the Foreign Office in Berlin. From 1895 - 1897 he was engaged in the diplomatic service in Rio de Janeiro, then until 1898 in Guatemala and from 1899 to 1901 in Lisbon.
On April 25, 1902 he took up his duties as first Secretary at the Legation of Tokyo, where he worked until March 29, 1907.
Since Graf von Arco-Valley ceased his activities in Tokyo on March 03, 1906, he was appointed Counsellor on February 28, 1906. On May 22, 1906 Alfons Mumm von Schwarzenstein was appointed ambassador. F. C. von Erckert left Japan in April 1907 and was then employed in the Foreign Office in Berlin. As of August 30, 1910 he was appointed Envoy in Santiago de Chile. - As consequence of an accident at the Lanin volcano in Chile he died on February 6, 1923.


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/ P IV / DE / DIP /
ESCHER
Georg Arnold
1843 - 1939

[George A.]
[ESHER]
[ESSCHER]


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10.05.1843 in Leeuwarden, NL
14.06.1939 in Arnhem, NL

Bau-Ingenieur.
Im September 1873 kam er zusammen mit Johannes de Rijke auf Empfehlung von C. J. van Doorn nach Japan, um mehrere Ingenieurbau-Projekte zu leiten.
Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Innenministerium, Büro für Ingenieurwesen, der vom 25.09.1873 bis 24.09. 1876 lief. Der Vertrag wurde verlängert, auf sein Gesuch hin aber wurde seine Einsatz am 30.07.1878 beendet. - Zunächst arbeitete er in Osaka # 17 Kawaguchi, privat wohnte er Osaka # 4 Concession. Seine Aufgabe bestand in der Konstruktion und Überwachung der Regulierung des Hauptstromes der Flüsse Yodogawa und Shinano einschließlich entsprechender Reparaturen. Er beteiligte sich auch vom Mai bis Dezember 1876 an der Gestaltung der Kuzuriyū Flußmündung.
Seine Lösung der Veränderung des Mikuni-Hafens, Fukui-ken, wurde von der japanischen Regierung als wichtiges Kulturgut anerkannt, welches als Escher Damm bekannt ist.

Während seiner Zeit in Japan war er mit einer Japanerin liiert, in Briefen an seine Mutter berichtete er über eine tiefe Zuneigung. Er erwähnt aber auch, dass sich die Mutter keine Sorgen zu machen braucht über eventuelle Kinder und dass die japanische Frau mit einer finanziellen Abfindung in Japan bleiben wird, wenn er nach Holland zurückkehrt.

Er verließ Japan 1878 und wurde später Ober-Ingenieur eingesetzt.
Sein Sohn Maurits Cornelis Escher wurde ein weltbekannter Künstler.
10.05.1843 in Leeuwarden, NL
14.06.1939 in Arnhem, NL

Civil Engineer.
He came to Japan in September 1873 along with Johannes de Rijke on recommandation of C. J. van Doorn to lead several civil engineering projects.
He signed a contract with the Japanese government, Home Department, Engineering Bureau which ran from September 25, 1873 to September 24, 1876. The contract was prolonged, the term was set to end on July 30, 1878 by his petition.
At first he worked at Osaka# 17 Kawaguchi, privately residing in Osaka # 4 Concession, having been engaged in designing and supervising the main stream regulation of the rivers Yodogawa and Shinano including corresponding repair work. He also participated in the river mouth construction of Kuzuriyū River, Fukui-ken from May to December 1876. His results of the restoration of the Mikuni harbor, Fukui-ken were recognized by the Japanese government as an Important Cultural Property, known as Escher Bank.

During his time in Japan, he felt deep feelings towards a Japanese woman and in letters addressed to his mother he reported about this matter. But he also mentioned that his mother doesn't need to be concerned about eventual children and that the Japanese woman will remain in Japan with a financial agreement, when he returns to Holland.

He left Japan in 1878, and continued on to become a master engineer.
His son Maurits Cornelis Escher has become a world-renowned artist.
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/ P II / NL / FE-T (58 Mon.) /
ESDALE – Family


James ESDALE (1818-1902)

heiratete am 24.12.1840

Hester geb. Armstrong (1817-1902)
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Sie hatten die folgenden Kinder:
1. William Andrew Esdale (*10.02.1842 in England, gest. 14.11.1866 in Yokohama, bestattet auf dem YFC)
2. Mary Margaret Esdale (*18.03.1844 in England, gest. 20.02.1850)
3. Esther Esdale (*06.05.1846 in England)
4. James Armstrong Esdale (*14.07.1848 in England, gest. 20.12.1848)
5. Mary Jane Esdale (*ca. 1849 in England)

6. James Thomas ESDALE (*1850-1916) verheiratet mit Elizabeth Ann geb. Umbrick (1858-1948)
6.1. Elsie Catherine Esdale (*20.04.1890 in Yokohama - 1970)
6.2. James Brinkworth Esdale (*10.01.1892 in Yokohama - 07.01.1947)
6.3. Ernest William Esdale (*1894 in Yokohama - 1950)
6.4. Harold Grant Esdale (*1896 in Yokohama)

7. Charles ESDALE (1854-1886) heiratete Anna Henriette Friederici
7.1. Charles James August Esdale, Zwilling (*11.11.1881 in Kobe, gest. 19.03.1949 in Sutton, Surrey, GB)
7.2.Cecilia Esdale, Zwilling (*11.11.1881 in Kobe, bestattet 01.04.1904), verheiratet mit Walter Pietzcker
7.3. Amy Esdale (*07.11.1884 in Kobe, gest. 1958)
7.4. Daisy Esdale (*25.12.1885 in Kobe, gest. ca. 1966)

8. Jessie Esdale (*ca. 1856 in Irland), verheiratete in erster Ehe mit Johannes Hermann Boulet, nach dessen Tod mit George Nachtigal, verwitwet, 3. Heirat mit August Langfeldt
9. Sarah Ann Esdale (*ca. 1858 Irland)

James ESDALE (1818-1902)

married on 24.12.1840

Hester nee Armstrong (1817-1902)
_____________

They had the following children:
1. William Andrew Esdale (*10.02.1842 in England, died 14.11.1866 Yokohama, buried in the YFC)
2. Mary Margaret Esdale (*18.03.1844 in England, died 20.02.1850)
3. Esther Esdale (*06.05.1846 in England)
4. James Armstrong Esdale (*14.07.1848 in England, died 20.12.1848)
5. Mary Jane Esdale (*ca. 1849 in England)

6. James Thomas ESDALE (*1850-1916) married to Elizabeth Ann nee Umbrick (1858-1948)
6.1. Elsie Catherine Esdale (*20.04.1890 in Yokohama - 1970)
6.2. James Brinkworth Esdale (*10.01.1892 in Yokohama - 07.01.1947)
6.3. Ernest William Esdale (*1894 in Yokohama - 1950)
6.4. Harold Grant Esdale (*1896 in Yokohama)

7. Charles ESDALE (1854-1886) married Anna Henriette Friederici
7.1. Charles James August Esdale, twin
(*11.11.1881 in Kobe, died 19.03.1949 in Sutton, Surrey, GB)
7.2.Cecilia Esdale, twin (*11.11.1881 in Kobe, buried 01.04.1904), married to Walter Pietzcker
7.3. Amy Esdale (*07.11.1884 in Kobe, died 1958)
7.4. Daisy Esdale (*25.12.1885 in Kobe, died about 1966)

8. Jessie Esdale (*ca. 1856 in Ireland), married in first marriage with Johannes Hermann Boulet, after his death with George Nachtigal, widowed, 3rd marriage with August Langfeldt
9. Sarah Ann Esdale (*ca. 1858 Ireland)

ESDALE
Charles
1854 – 1886


















11.07.1854 in Fermoy, Cork, Ireland
19.03.1886 in Kobe, Japan

1868 kam er nach Japan und wurde in der Firma seines Vaters James Esdale, Schneider und Ausstatter, Yokohama # 31, angestellt. Mitte 1869 wechselte er zur Firma Aspinall, Cornes & Co., Versicherungs-Agentur, Yokohama # 35 und 1871 ging er als Assistant bis 1873 zu Whitfield & Dowson, Bauingenieure und Hersteller von Dampfkesseln, Schiffsbauer, Architekten, Vermesser und Grundstücks-Makler, Yokohama # 69. In diesem Jahr zog er nach Kobe und arbeitete für Kirby & Co., kehrte 1874 nach Yokohama zurück, um für Walsh, Hall & Co., Versicherungs-Agentur, Yokohama # 2 zu arbeiten. Ab 1876 arbeitete er bei der Mitsubishi Mail Steam Ship Co. (1885 umstrukturiert zu Nippon Yūsen Kaisha), zuerst in der Zentrale in Tokyo, 1878 in Yokohama Kaigan Dori und ab 1880 war er im Kobe-Büro bis zu seinem Tod 1886 tätig.
Er heiratete Anna Henriette geb. Friederici am 13.04.1880 in Kanagawa, Japan, sie hatten 4 Kinder. (siehe ESDALE-Familie).
Nach dem Tod ihres Mannes arbeitete sie als Lehrerin, 1889 und 1890 an der Kyoto Jo Gakkō (Mädchenschule) und von 1891 bis 1894 an der Chū Gakkō (Mittelschule) von Hikone, Shiga-ken. Danach lebte sie in Kobe und starb auch hier am 19.07.1943.
11.07.1854 at Fermoy, Cork, Ireland
19.03.1886 in Kobe, Japan

He arrived in Japan in 1868 and got employed in the company of his father James Esdale, Tailor and Outfitter, Yokohama # 31. In the midst of 1869 he changed to Aspinall, Cornes & Co., Insurance Agency, Yokohama# 35 and in 1871 he joined Whitfield & Dowson, Civil Engineers and Boiler Makers, Shipwrights, Architects, Surveyors and Land Agents, Yokohama # 69 and worked as assistant until 1873. In this year he moved to Kobe and got employed with Kirby & Co., returned to Yokohama in 1874 to work for Walsh, Hall & Co., Insurance Agency, Yokohama # 2. From 1876 on he was employed with the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. (restructured to Nippon Yūsen Kaisha in 1885), at first at the Head Office in Tokyo, 1878 in Yokohama Kaigan Dori and in 1880 he took up office in Kobe staying there until his death in 1886.
He married Anna Henriette nee Friederici on 13.04.1880 in Kanagawa, Japan, they had four children (see ESDALE-Family).
After the death of her husband she worked as a teacher, 1889 and 1890 at the Kyoto Jo Gakkō (Girls' School) and from 1891 until 1894 at the Chū Gakkō (Secondary School) of Hikone, Shiga-ken. Afterwards she lived in Kobe and died there on 19.07.1943.
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/ P I – II / IR / TR /
ESDALE
Charles James
1881 - 1949

[Karl]

11.11.1881 in Kobe
19.03.1949 in Sutton, Surrey, GB

Sohn von Charles und Anna Esdale. Nach seiner Grundausbildung begann er 1898 für M. Raspe & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, Kobe # 91 zu arbeiten. Er blieb bei dieser Firma bis 1904, als er zum japanischen Kaufmann T. Yuasa in Kobe # 21 Sakaye-machi wechselte.
11.11.1881 in Kobe
19.03.1949 in Sutton, Surrey, GB

Son of Charles and Anna Esdale. After his basic education he started to work with M. Raspe & Co., Trade and Insurance Agents, Kobe # 91 in 1898.
He stayed with this company until 1904 when he joined the company of the Japanese merchant T. Yuasa in Kobe # 21 Sakaye-machi.
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/ P III / GB / TR /
ESDALE
James
1818 – 1902













04.10.1818 in Dundalk, Louth, Irland
09.07.1902 in Yokohama, Japan

Er kam 1867 nach Japan und gründete seine eigene Firma unter seinen Namen James Esdale als Schneider und Ausstatter, Yokohama # 31. 1869 konnte er die Ernennung als HBM-Armee- und Marine-Schneider & Ausstatter erreichen, er wirkte bis 1876 an der gleichen Adresse. 1877 zog er nach Tokyo # 16 Ginza, da er einen Vertrag mit der japanischen Regierung abgeschlossen hatte, gemäß dem er als Schneider-Ausbilder in der Schneiderei von Yamagishi Jirō tätig war. Nach Ablauf seines Vertrages 1881 kehrte er nach Yokohama zurück und ging in den Ruhestand.
Er heiratete Hester geb. Armstrong (1817-1902) am 24.12.1840 im St. Paul, Covent Garden, Middlesex, GB. Sie hatten neun Kinder (siehe ESDALE-Family).
Privat lebten sie viele Jahre im Bluff von Yokohama, bis 1881 zusammen mit ihrer Tochter Jessie.
Er starb 1902 und seine Frau starb nur 8 Tage nach ihm, beide sind auf dem YFC bestattet, ebenso wie ihr ältester Sohn William Andrew Esdale (1842-1866).
04.10.1818 in Dundalk, Louth, Ireland
09.07.1902 in Yokohama, Japan

He arrived in Japan in 1867 and established his own business under his name James Esdale as Tailor and Outfitter, Yokohama # 31. In 1869 he succeeded in the appointment as HBM-Army & Navy Tailor & Outfitter, and he operated under the same address until 1876. In 1877 he moved to Tokyo # 16 Ginza as he had signed a contract with the Japanese government as sewing teacher to teach at the tailoring of Yamagishi Jirō.
After the contract expired in 1881 he returned to Yokohama and he retired entirely from business.
He married Hester nee Armstrong (1817-1902) on 24.12.1840 at St. Paul, Covent Garden, Middlesex, England. They had nine children (see ESDALE-Family).
Privately they lived many years in the Bluff of Yokohama, until 1881 together with her daughter Jessie.
He died in 1902 and his wife died only 8 days after him, both are buried in the YFC, as well as William Andrew Esdale, their eldest son (1842-1866).
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/ P I – III / IR / TR + FE-T (48 Mon.) /
ESDALE
James Thomas
1850 - 1916

[James jun.]
[J. T.]
[J. L.]





1850, getauft 04.08.1850, St. Andrew's, Newcastle-On-Tyn, Northumberland, GB
15.04.1916 in Yokohama, bestattet auf dem YFC

Er kam zusammen mit seinem Vater James Esdale 1867 nach Japan. Zunächst begann er als Kellner im Yokohama United Club, Yokohama # 5, bis 1869 zu arbeiten, parallel unterstützte er aber auch seinen Vater beim Aufbau seiner Schneiderei in Yokohama # 31.
1871 ging er zur Firma Wilkin & Robison, Versicherungs-Agentur, Yokohama # 3, wo er bis 1882 arbeitete, als er dann zu Strachan & Co., Versicherungs-Agentur, Yokohama # 63 bzw. ab 1889 in der # 71 arbeitete.
Er heiratete Elizabeth Ann geb. Umbrick (1858-1948) am 03.10.1886 und nach ihrer Heirat wohnten sie in Yokohama # 72 Bluff, nach 1907 # 125 Bluff.
Sie hatten vier Kinder, die alle in Yokohama geboren wurden (siehe ESDALE-Family).
1850, Christened 04.08.1850, St. Andrew's, Newcastle-On-Tyn, Northumberland, GB
15.04.1916 in Yokohama, buried in the YFC

He came together with his father James Esdale to Japan in 1867. At first he started to work as a steward of the Yokohama United Club, Yokohama # 5, staying there until 1869. Parallelly he assisted his father in establishing the tailoring business at Yokohama # 31.
In 1871 he joined Wilkin & Robison, Insurance Agency, Yokohama # 3, working there until 1882 when he changed to Strachan & Co., Insurance Agency, Yokohama # 63 and # 71 resp. from 1889.
He married Elizabeth Ann nee Umbrick (1858-1948) on October 3, 1886 and after her marriage they resided in Yokohama # 72 Bluff, past 1907 # 125 Bluff.
They had four children all born in Yokohama (see ESDALE-Family).
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/ P I – III / GB / TR /
ETZEL
Günther von
1862 – 1948

[Gunther]


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14.12.1862 in Magdeburg, DE
21.01.1948 in Wiesbaden, DE

Günther war der Sohn von Hermann von Etzel (1812-1883) und seiner Ehefrau Augusta, geborene Koch (1833-1875).
Gleich nach der Grundschule beschloss er, sein Karriere in der Armee zu machen. Er trat am 19.03.1881 der preußischen Armee bei und wurde am 13.09.1882 in den Rang eines Sekondeleutnants befördert. Etzel wurde stetig befördert, am 10.09.1890 zum Oberleutnant, am 22.03.1895 zum Hauptmann und dann am 19.09.1901 zum Major.
Der Feldzug nach China 1900, um den Boxeraufstand niederzuschlagen, war für ihn die erste Möglichkeit, sich vor dem Feind zu beweisen.

Am 08.12.1900 wurde er dem Stab des Oberkommandos unter Feldmarschall Alfred von Waldersee zugeordnet.
Mit viel Geschick gelang es ihm, sein Ansehen bei den in der Regel misstrauigen japanischen Offizieren zu sichern.
Er wurde ein äußerst kenntnisreicher Experte der japanischen Armee, dem nationalen Charakter und den Antriebsmotiven dieser Nation.
Ab 6. August 1901, nach seiner Rückkehr, wurde er wieder dem Großen Generalstab in Berlin zugeordnet.
Etzels nächstes Kommando war Militär-Attaché an der deutschen Botschaft in Tokyo ab 29.05.1902, wobei er auf den guten Ruf mit den Japanern bauen konnte.
Dies war besonders für die Zeit des russisch- japanischen Krieg von 1904-1905 wichtig, da er als offizieller Militärbeobachter bei der kaiserlichen japanischen Armee eingesetzt wurde.
Er erlangte so Einblicke in die Funktionsweise der modernisierten japanischen Armee im Kampf gegen einen erfahrenen Feind.
Nach dem Ende des Krieges blieb Etzel als Militärattaché bis zum 17.12.1908 in Tokyo, als er nach Deutschland zurück gerufen wurde. In Deutschland erhielt er das Kommando über das Dragoner - Regiment Nr. 14 in Colmar.
Im Ersten Weltkrieg wurde Etzel Kommandeur der 33. Division, die an der ersten deutschen Offensive an der Westfront beteiligt werden. Später wurde er Kommandant der Garde-Kavallerie-Division und am 27.01.1918 zum Generalleutnant befördert.
Ab dem 23.06.1918 befehligte als Generalmajor das XVII. Armee-Korps, und vom 27. August des gleichen Jahres das XVIII. Armee-Korps.

Am 04.04.1919 schied er aus dem Dienst und ging in den Ruhestand.
Dennoch wurde ihm aufgrund seiner großen Erfolge im Kriegseinsatz der Charakter eines Generals der Kavallerie am 27.08.1939 verliehen.

Etzel heiratete am 31.07.1914 Wera Helene von Klingspor, die Tochter des General-Leutnants Leopold von Klingspor, ein hochdekorierter Veteran des Deutsch-Französischen Krieges von 1870 und Kommandant der Festung Magdeburg.

Durch diese Ehe hatte Etzel zwei Töchter, die älteste Gesetha von Etzel († 2001) und Vera von Etzel.
Er starb in Wiesbaden im Jahr 1948.


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Militär-Feldpost-Kartenbrief mit japanischer Kriegsflagge vom Major von Etzel vom 23.06.1904, zensiert, von der 1. Armee, 10. Feldpostamt. Transit Yokohama, Ankunft Berlin 08.08.1904.

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- Postkarte von Major von Etzel vom 09.07.1904, 1. Armee, 11. Feldpostamt nach Berlin, Transit Moji.
- Postcard from Major von Etzel, posted 09.07.1904, 1st Army, 11th Fieldpost-Office, censured, to Berlin, transit Moji.


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- Postkarte von Major von Etzel vom 23.03.1905, 1. Armee, 12. Feldpostamt, zensiert, nach Berlin, Transit Yokohama.

- Postcard from Major von Etzel, posted 23.03.1905, 1st Army, 12th Fieldpost-Office, censured, to Berlin, transit Yokohama.
14.12.1862 in Magdeburg, DE
21.01.1948 in Wiesbaden, DE

Guenther was the son of Hermann von Etzel (1812-1883) and his wife Augusta, nee Koch (1833-1875).
He decided to make a life career in the army right from completing his primary schooling. He entered the Prussian Army on March 19, 1881 and received the junior rank of Second Lieutenant on September 13, 1882. Etzel was steadily promoted to First Lieutenant on September 10, 1890, Captain on March 22, 1895, and then to Major on September 19, 1901.
The China campaign of 1900 to suppress the Boxer Rebellion afforded him his first opportunity to prove himself before the enemy.

On December 8, 1900 he was assigned to the staff of the High Command under Field Marshal Alfred von Waldersee.
With great skill he managed to secure his standing with the generally suspicious Japanese officers corps.
He became a most knowledgeable expert of the Japanese army, its national character, and the driving motives of that nation.
As of August 6, 1901, after his return, he was again active in the Great General Staff in Berlin.
Etzel’s next assignment was to be Military Attaché to the German Embassy in Tokyo, Japan from May 29, 1902, utilizing his good reputation with the Japanese.
This was most important for the period of the Russo-Japanese War of 1904-1905. He was embedded within the Imperial Japanese Army and appointed an official military observer.
He had an inside look at the workings of the modernized Japanese army in action against a well-experineced enemy.

After the end of the war, Etzel remained as Military Attaché in Tokyo until December 17, 1908, when he was summoned back to Germany. In Germany he was ordered to command the Dragoons Regiment No. 14 at Colmar.
In the First World War, Etzel was made commander of the 33rd Division, which participated in the initial German offensive on the Western Front. He was later commander of the Guards Cavalry Division and promoted to Lieutenant General on January 27, 1918.
From June 23, 1918 he commanded as Major General the XVII. Army Corps, and from August 27 of the same year the XVIII. Army Corps.

He resigned from service on April 4, 1919, and went into retirement.
Still, his good war record permitted him to be granted the honourary promotion (Charakter) to General der Kavallerie on August 27, 1939.

On July 31, 1914, Etzel married Wera Helene von Klingspor, the daughter of Lt. Gen. Leopold von Klingspor, a highly decorated veteran of the Franco-Prussian War of 1870 and commander of Fortress Magdeburg.

By this marriage Etzel had two daughters, the eldest being Gesetha von Etzel († 2001) and Vera von Etzel.
He died in Wiesbaden in 1948.


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Military Fieldpost Letter Card with Japanese War Flag from Major von Etzel posted 23.06.1904, censored, at the 1st Army, 10th Fieldpost Office. Transit Yokohama, arrival Berlin 08.08.1904.

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- Postkarte von Major von Etzel vom 10.01.1905, 1. Armee, 12. Feldpostamt, zensiert, nach Berlin, Transit Moji.
- Postcard from Major von Etzel, posted 10.01.1905, 1st Army, 12th Fieldpost-Office, censured, to Berlin, transit Moji.


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- Eine Vielzahl von Karten zeigen Szenen oder hilfreiche Personen des russisch-japanischen Krieges, hier Förderer des Japanischen Roten Kreuzes
- A variety of cards are depicting scenes or helpful people of the Russo-Japanese War. This card shows promoters of the Japanese Red Cross.
Oben/ top - SANO Tsunetami
Links/ left - HANABUSA Yoshitada
Rechts/ right – MATSUDAIRA Norikata
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/ P IV / DE / MIL + DIP / Observer Russo-Japanese War
EVANS
Charles Hoskin


[EVENS]














Pfarrer mit Frau.
Er kam 1894 im Auftrag der American Episcopal Mission nach Japan und begann in Nara zu arbeiten. 1897 wurde er nach Tokyo # 54 Tsukiji versetzt, ab 1902 weilten sie in Maebashi.


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Zwei Postkarten an Frau Charles Evans von 1899 und 1901 an ihre Anschrift in Tokyo Tsukiji.



Reverend with wife.
He came to Japan in 1894 dispatched by the American Episcopal Mission and took office in Nara. In 1897 he was transferred to Tokyo # 54 Tsukiji and from 1902 on they stayed in Maebashi.


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Two postcards to Mrs. Charles Evans from 1899 and 1901 to her address in Tokyo Tsukiji.
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/ P III / USA / MIS /
EVANS
William Halbeck
1858 - 1930

[Holbeck)


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Evans & Co.

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Mutabe Coal Co.
1858 in Linwood, Pennsylvania, USA
22.02.1930 in Shimonoseki, Japan

Im Februar 1890 hatte er als Apotheker auf dem Dampfer der amerikanischen Marine namens Petrol angeheuert und im Mai 1893 erreichte er Yokohama auf diesem Schiff. Er verließ die Marine und wurde bei Brett & Co., Japan Dispensary (Apotheke), Yokohama # 60, angestellt, privat wohnte er in Yokohama # 128. Ende 1894 ging er zusammen mit seiner Frau Joana nach Nagasaki und ließ sich hier nieder. Als William Hooper, Eigentümer der Medical Hall und Hersteller von Selterwasser in der Ōura # 11 an der Hauptstrasse, im April 1895 starb, kaufte er diese Firma und gründete Evans & Co. im Mai 1895, die weiter unter dem bekannten Namen der Medical Hall arbeitete.
Bald darauf verlegte W. H. Evans die Apotheke in die # 42, Sagarimatsu, wo sie sich bis zum Auktionsverkauf im September 1904 auch noch befand.
Am 13.11.1902 starb seine Frau Joana im Alter von 41 Jahren an Krebs. Sie wurde auf dem Internationalen Friedhof Sakamoto in Nagasaki bestattet.
Nachdem er die Medical Hall verkauft hatte, ging er zur Mutabe Coal Co., die Filialen in Nagasaki and Karatsu hatten und er zog mit seinen Kindern nach Karatsu.
Er starb in Shimonoseki und sein Leichnam wurde nach Nagasaki zur Bestattung neben seiner Frau gebracht.
Er hatte mit seiner Frau Joana drei Kinder, die alle in Nagasaki geboren wurden
- William H. Evans Jr., geb. 1895, gest. im Dezember 1950 in Hajang-ri, heute Nord-Korea während des Korea Krieges (sein Sohn Bill ist der Informant dieses Eintrags.
- Thomas Evans
- eine Tochter
1858 in Linwood, Pennsylvania, USA
22.02.1930 in Shimonoseki, Japan

He was hired as pharmacist on board the U.S. naval steamship Petrol in February 1890 and arrived in May 1893 in Yokohama on this ship. He left the Navy there and was employed with Brett & Co., Japan Dispensary, Yokohama # 60, privately residing at Yokohama # 128. At the end of 1894 he came to Nagasaki together with his wife Joana and he settle there.
When William Hooper, the proprietor of the Medical Hall and Aerated Water Manufactory, located at the rear of Ōura # 11 facing Main Street, died in April 1895, he bought this company and established Evans & Co. in May 1895, operating under the well-known name of Medical Hall.
Soon after, Evans moved the pharmacy to # 42, Sagarimatsu remaining there until he sold the company at auction in September 1904.
On 13.11.1902 his wife Joana died of cancer at the age of forty-one. She was buried at Sakamoto International Cemetery, Nakasaki.
After he had sold the Medical Hall he joined the Mutabe Coal Co., which had offices in Nagasaki and Karatsu and he moved with his children to Karatsu.
He died in Shimonoseki and his body was carried to Nagasaki for burial next to his wife.
He had three children with his wife Joana, all born in Nagasaki
- William H. Evans Jr., born in 1895, died in December 1950 at Hajang-ri, now North Korea during the Korean War (his son Bill is the informant of this entry.
- Thomas Evans
- a daughter
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/ P III / USA / TR /
EVERS
August Carl Otto
1841 – 1904


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1901











































































































































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22.04.1841 in Hamburg, DE
02.06.1904 in Kobe, Japan

Als Sohn eines Hamburger Kaufmanns erlernte auch er den Kaufmannsberuf.
Nach der Lehre bei der Reederei-, Import-, und Exportfirma Wachsmuth & Krogmann arbeitete er in einer kleineren Agentur. Sein Ziel war China und er fuhr im Frühjahr 1862 nach Hong Kong, wo er bei einem Schiffsbedarfshändler arbeitete.
Auf dieser Fahrt nach Hong Kong machte er die Bekanntschaft mit L. Kniffler, der ihn Ende 1862 in seiner Firma in Nagasaki anstellte. Bis 1866 arbeitete Evers für die Firma abwechselnd in Nagasaki unter Kniffler oder in Yokohama # 54 unter Gildermeister.
Im Jahr 1866 erhielt er Prokura und wurde mit der Einrichtung der geplanten neuen Niederlassung in Kobe beauftragt.

Als am 1.1.1868 etwa 50 ha Land in der Nähe des Dorfes Kobe von der japanischen Regierung zum Kauf für ausländische Geschäftsleute angeboten wurde, waren unter den ersten Interessenten auch schon etwa 30 Deutsche.
August Evers erwarb für seine Firma das Grundstück No. 12 am·Bund.
Damit war eine persönliche Repräsentanz am Ort der neuen Niederlassung erforderlich, um einen Ansprechpartner für die japanischen Behörden und den anderen ausländischen Vertretern zu haben und den Betrieb vorzubereiten.
August Evers übernahm diese Aufgabe noch im selben Jahr.
Er wurde Teilhaber von L. Kniffler & Co. und Leiter der neu eröffneten Niederlassung in Hyogo (Kobe).
Außerdem wurde er Konsul des Norddeutschen Bundes und für das Deutsche Kaiserreich in Hyogo.
Als Evers 1872 auf Urlaub nach Hamburg ging, war Kobe als Handelsplatz schon so bedeutend, dass das Generalkonsulat Yokohama im Mai 1872 Vizekonsul Dr. Johann Heinrich Focke zur Wahrnehmung der Geschäfte nach Hyogo sandte.
Nach einer kurzen Bekanntschaft in Yokohama trafen sich Julius Simon und August Evers in Kobe erneut.
Sie erkannten die riesige Chance der beginnenden Industrialisierung Japans und beschlossen die Gründung einer gemeinsamen Firma.
Julius Simon löste seinen Arbeitsvertrag mit Gütschow & Co. vor seiner Rückkehr nach Hamburg im April 1871.

Im Jahr darauf kam August Evers nach Deutschland zum Jahresurlaub. Während seines Aufenthaltes in Deutschland heiratete er am 26.10.1872 in Hamburg Caroline Mathilde Hammond. In der Ehe wurden vier Kinder geboren, alle in Kobe, zwei starben jedoch in jungen Jahren.
In diesem Jahresurlaub verständigte sich August Evers auch mit L. Kniffler in Düsseldorf über sein Ausscheiden.
Am 2. Januar 1873 wurde das gemeinsame Geschäft Simon, Evers & Co. (SECO) als offene Handelsgesellschaft unter der Nummer 13453 im Handelsregister der Hansestadt beurkundet. Noch im selben Jahr ging August Evers mit seiner Frau zurück nach Japan. Sein Partner Julius Simon blieb als Geschäftsführer der neuen Firma in Hamburg.
So brauchten sie für die geplante Niederlassung in Yokohama einen verläßlichen und interessierten Leiter, den sie in Martin Burchard gefunden hatten. Er war der Cousin von Julius Simon.
Die Filialen in Kobe und Yokohama # 25 wurden in Japan angemeldet. Evers arbeitete ab 1875 wieder in Kobe.
Die Firma lieferte Reis als Konsignationsware der japanischen Regierung unter der Marke „S.E.C.“ nach Deutschland und Holland, und importierte nach Japan im Wesentlichen Drogen, Farben und Chemikalien, Drahtstifte, Eisendraht und verschiedene Textilien. Durch die Vertretung der Deutschen Dampfschiff-Reederei (Kingsin-Linie) waren sie auch an deren Schiffsverkäufen, vor allem an die Tōyō Kisen Kaisha, beteiligt, bis die japanische Werftindustrie an Bedeutung zunahm.
Die japanische Industrie entwickelte sich rasant. Die chemische Industrie, die Metallverarbeitung, die Werften und der Maschinenbau gewannen schnell an Bedeutung. Entsprechend änderte sich auch der Bedarf an gehandelten Waren. Bald exportierte SECO komplette Maschinen, Bremssysteme für die japanische Staatsbahn, den ersten elektrischen Aufzug des Landes für ein Warenhaus, die erste Zentralheizung für den Kaiserpalast.
Auch der ständig wachsende Energiebedarf wurde ein gutes Geschäft. Komplette Kleinkraftwerke mit Wasserturbinen oder Benzinmotoren sowie die Ausrüstung zur Elektrifizierung ganzer Städte wurden von SECO nach Japan verkauft.
Erst 47 Jahre alt, starb Julius Simon 1893. Nach seinem Tod wurde ab 01.01.1895 Maximilian Kaufmann in Yokohama und Albert Simon in Kobe als persönlich haftende Gesellschafter eingesetzt.
Albert Simon war der Sohn von Georg Simon, Bruder von Julius Simons Frau Helene, geb. Simon.
Als Albert Simon bei SECO nach dem Tod von Evers 1905 ausschied, um in die väterliche Firma Simon, Israel & Co. in Hamburg einzutreten, ging Julius Saenger erneut für eine Übergangszeit nach Kobe.

Kurz bevor Evers 1904 starb, hatte er noch Ingenieur Ludwig Leybold mit 25.000 Mark unterstützt, der seit 1895 mehrere europäische Hersteller in Japan mit der Firma L. Leybold Shōkan, Tokyo und Osaka, vertreten hatte. Durch diese Teilhaberschaft zu Leybold verbesserte SECO sein technisches Know-how. Aber Leybold verstarb schon 1907. Seine Position erhielt der erst zweiundzwanzigjährige Kurt Meissner, wenige Jahre vorher noch Lehrling bei SECO.

Auch im Interesse der Firma war Evers einige Zeit Vorsitzender der Allgemeinen Handelskammer von Kobe und Osaka und Mitglied des Gemeinderates.
Von 1866 bis 1868 war er Präsident des Club Germania in Yokohama und zählte zu den Gründern und bis an sein Lebenende zu den Förderern der am 22.03.1873 gegründeten OAG (Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens).

August Evers spielte eine äußerst prominente Rolle im Leben der deutschen Gemeinde von Kobe. Bereits am 18.Juli 1868 gründeten die deutschen Kaufleute den Club Union, und Evers wurde der Präsident. Die Mitte der 1870er Jahre schwierige wirtschaftliche Lage führte zur Auflösung des Club Union. Evers verkaufte das deutsche Clubgebäude an die Amerikaner und mietete die Clubräume des International Club. Am 22. Oktober 1879 wurde dann der neue Club Concordia gegründet; erster Präsident wurde Charles Braess.
Als Nachfolger von Chas. Braess war August Evers, ab 1882 der zweite Präsident des Club Concordia. Unter seiner Leitung gelang es dem Club Concordia, eine gesunde finanzielle Grundlage zu erreichen. Die Mitgliederzahl wuchs stetig. Das ursprünglich nur mietweise übernommene Erdgeschoss in No. 79 erwies sich immer mehr als zu klein, besonders auch für die Unterbringung der stattlichen Bibliothek. Schon 1883 konnte das Grundstück und Gebäude No. 79 gekauft werden. Folgende Notiz ist in den Akten des Deutschen Konsulats bzw. des Amtsgerichts Kobe zu finden:
" Das Grundstück No. 79, Kyo Machi, Ausländer-Siedlung, Kobe, wurde am 8. Mai 1883 durch den Club Concordia käuflich erworben. Bisheriger Eigentümer war der Holländer W. C. Bonger."
Bis 1890 behielt Evers die Präsidentschaft, ihm folgte 1891 Jacob Winckler.
Am 3. März 1896 brannte der Club Concordia ab; am 11. November 1897 wurde ein Neubau eingeweiht, der bis zur Konfiskation durch die Japaner am 11. Juli 1918 gesellschaftlicher Mittelpunkt der Deutschen in Kobe blieb.
Er war auch Mitglied des Kobe Regatta & Athletics Club (K. R. & A. C.).

August Evers starb am 02.06.1904 in Kobe, wo er neben seiner am 08.01.1897 verstorbenen Gattin Caroline auf dem Ono Friedhof beigesetzt wurde.
Er hinterließ einen Sohn August Ernst Evers und eine Tochter Alma, die Wilhelm Stoffregen heiratete.

Nach dem Tod der SECO - Gründer übernahmen J. Saenger und M. Kaufmann die Führung der Firma.
Nach einer Krise, hervorgerufen durch einen Mitarbeiter, Fr. Luedecke, der bei Spekulationen an Japans Börse in Osaka 1908 beträchtliche Summen verlor, wurden die Firmenlagers von Simon, Evers & Co. im Auftrag der Gläubigerbanken (Deutsch-Asiatische Bank, Hongkong & Shanghai Banking Corporation, Charteted Bank of India, Australia and China) beschlagnahmt. Zwar konnten die Teilhaber von SECO das Unternehmen retten, mussten aber der Umwandlung in eine GmbH zustimmen, der heute noch unter Simon, Evers & Co. GmbH existiert.

SECO ist eine der wenigen deutschen Firmen, die seit der Meiji-Zeit in Japan vertreten sind; 2013 wurde das 140jährige Jubiläum gefeiert.
22.04.1841 in Hamburg, DE
02.06.1904 in Kobe, Japan

As the son of a Hamburg merchant he also completed a commercial apprenticeship.
After his apprenticeship at the shipping, import and export company Wachsmuth & Krogmann he worked in a smaller agency. His aim was China, and he sailed to Hong Kong in the spring of 1862, where he worked for a shipchandler.

On this journey to Hong Kong he got acquainted with L. Kniffler, who employed him at the end of 1862 in his company in Nagasaki. Until 1866, Evers worked alternately in Nagasaki under Kniffler or in Yokohama # 54 under Gildermeister.
In 1866 he was authorized to sign per procuration and was commissioned to set up the planned new branch office in Kobe.

When on January 1, 1868, about 50 ha of land near the village of Kobe was offered by the Japanese government in order to be bought by foreign businessmen, even some 30 Germans were among the first prospective buyers.
August Evers purchased Plot No. 12 at the Bund.

This required a personal representation at the location of the new branch office in order to have a contact person for the Japanese authorities and the other foreign representatives and to prepare the operation of the office.
August Evers took over this task in the same year.
He became a partner of L. Kniffler & Co. and head of the newly opened branch in Hyogo (Kobe).
He also was appointed Consul of the North German Confederation and for the German Empire in Hyogo.
When Evers went to Hamburg on holiday in 1872, Kobe has become so important that the Consulate General of Yokohama sent Vice Consul Dr. Johann Heinrich Focke to Hyogo to assume the office in May 1872.
In Kobe Julius Simon and August Evers met again after they had already got briefly acquainted in Yokohama.
They recognized the huge opportunity that the starting industrialization of Japan offered and decided to found a joint company.
Julius Simon cancelled his employment contract with Guetschow & Co. before his return to Hamburg in April 1871.
The following year, August Evers came to Germany for an annual holiday. During his stay in Germany he married Caroline Mathilde Hammond on October 26, 1872 in Hamburg. In this marriage four children were born, all in Kobe; two children, however, died at a young age.
During this annual holiday, August Evers also agreed with L. Kniffler in Dusseldorf about his leave from the company.
On January 2, 1873 the mutual business Simon, Evers & Co. (SECO) was registered as an open trading company under the number 13453 in the Trade Register of the Hanseatic City. In the same year August Evers went back to Japan with his wife. His partner Julius Simon remained as managing director of the new company in Hamburg.
Thus, they wanted a reliable and interested manager for the planned branch office in Yokohama, which they had found in Martin Burchard. He was the cousin of Julius Simon.

The branches in Kobe and Yokohama # 25 have been registered in Japan. Evers worked again in Kobe as of 1875.
The company supplied rice as consignment goods of the Japanese government under the brand "S.E.C." to Germany and Holland, and imported into Japan essentially drugs, paints and chemicals, wire pins, wire mesh and various textiles. Through the representation of the German Steam Shipping Line (Kingsin line) they also participated in their ship sales, especially to the Tōyō Kisen Kaisha, until the Japanese shipbuilding industry increased in importance.

The Japanese industry developed rapidly. The chemical industry, metal processing, shipyards and mechanical engineering quickly gained in importance.
Accordingly, the demand for goods wanted also changed. Soon, SECO exported complete machines, brake systems for the Japanese national railway, the first electric elevator of the country for a department store, the first central heating for the Imperial Palace.
Also the ever-growing energy requirement became a profitable business. Complete small-scale power plants with water turbines or gasoline engines as well as equipment for the electrification of whole cities were sold by SECO to Japan.
Julius Simon died in 1893 when he was only 47 years old. After his death, as of January 1, 1895, Maximilian Kaufmann was appointed as personally liable partner in Yokohama and Albert Simon in Kobe.
Albert Simon was the son of Georg Simon, brother of Julius Simon's wife Helene, née Simon.
When Albert Simon withdrew from SECO after the death of Evers in 1905 to enter the paternal company Simon, Israel & Co. in Hamburg, Julius Saenger again went to Kobe for a transitional period.

Shortly before Evers died in 1904, he had still supported engineer Ludwig Leybold with 25,000 marks, who represented several European manufacturers in Japan since 1895 with the company L. Leybold Shōkan, Tokyo and Osaka. Through this partnership to Leybold, SECO improved its technical know-how. But Leybold died as early as 1907. Kurt Meissner, only twenty-two years old, received his position; a few years ago he had been an apprentice at SECO in Hamburg.
Also in the interests of the company, Evers was for some time chairman of the General Chamber of Commerce of Kobe and Osaka and a member of the Municipal Council.
From 1866 to 1868 he was president of the Club Germania in Yokohama and was one of its founders and until the end of his life he was sponsor of the OAG (Society of Natural History and Ethnology of East Asia) founded on March 22, 1873.

August Evers played an extremely prominent role in the life of the German community of Kobe. Already on July 18, 1868, the German merchants founded the Club Union, and Evers became the president. In the middle of the 1870s, a difficult economic situation led to the dissolution of the Club Union. Evers sold the German club building to the Americans and rented the club rooms of the International Club. On October 22, 1879, the new Club Concordia was founded and Charles Braess was the first president.

The successor of Chas. Braess became August Evers, as of 1882 the second president of the Club Concordia. Under his leadership, the Club Concordia succeeded in achieving a healthy financial basis, with the number of members growing steadily, and the ground floor in No. 79, originally only rented, proved more and more to be too small, particularly for accommodating the imposing library. Already in 1883 it was possible to purchase land and building No. 79.
In the files of the German Consulate and the District Court of Kobe resp., the following note can be found:
"The property No. 79, Kyo Machi, Foreigners´ Settlement of Kobe, was purchased by the Club Concordia on May 8, 1883. The previous owner was the Dutchman W. C. Bonger."

Until 1890 Evers retained the presidency, followed by Jacob Winckler in 1891.
On March 3, 1896 the Club Concordia burned down; on November 11, 1897 a new building was inaugurated, which continued to be the social center of the Germans in Kobe until the confiscation by the Japanese on July 11, 1918.
He was also a member of the Kobe Regatta & Athletics Club (K. R. & A. C.).

August Evers died on June 2, 1904 in Kobe, where he was buried in the Ono cemetery next to his wife Caroline, who died on January 8, 1897.
He left a son August Ernst Evers and a daughter Alma, who married Wilhelm Stoffregen.

After the death of the SECO - founders, J. Saenger and M. Kaufmann took over the management of the company.
After a crisis, caused by an employee, Fr. Luedecke, who lost considerable sums in speculation at the Japanese stock exchange in Osaka in 1908, Simon, Evers & Co.'s stores were confiscated by the creditor banks (Deutsch-Asiatische Bank, Hongkong & Shanghai Banking Corporation, Charteted Bank of India, Australia and China). Although the SECO shareholders were able to save the company, they had to agree to the conversion to a GmbH which ist still existing today under Simon, Evers & Co. GmbH.

SECO is one of the few German companies that have been represented in Japan since the Meiji Era; in 2013 the 140th anniversary was celebrated.
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/ P I – II / DE / TR /
EVINGTON
Henry
1848 - 1912


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Photo by
National Portrait Gallery London



Henry wurde 1848 in Manchester geboren. Er studierte an der Universität Oxford, Pembroke College und erwarb 1873 den B.A. Nach seiner Priesterweihe wurde er als Missionar nach Japan von der britischen Christian Missionary Society berufen und kam 1874 in Japan an.
Er unterstützte Theodore Charles Warren in Osaka und übernahm die Missionsarbeit in der Region Osaka. 1876 wurde er zum Priester in Osaka berufen.
1892 wurde er nach Kumamoto versetzt, wo er auch ein Krankenhaus gründete.
Im März 1894 wurde er zum Bischof von Kyūshū geweiht und nahm seinen Sitz in Nagasaki.
1909 ging er nach 15-jähriger Amtszeit in seine Heimat zurück.
Er war verheiratet, seine Schwiegereltern waren Robert und Mary Bedford, die auch Missionare in Japan waren.


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- Postkarte an Bishop Evington in Nagasaki vom 26.03.1904 aus Oita von Pfarrer Henry L. Bleby.
- Postcard to Bishop Evington in Nagasaki from Oita posted 26.03.1904 by Rev. Henry L. Bleby.



Henry was born in 1848 in Manchester. He graduated from Oxford University, Pembroke College in 1873 and acquired the B. A. After his ordination he was appointed missionary to Japan by the British Christian Missionary Society and arrived in Japan in 1874.
He joined Theodore Charles Warren in Osaka and engaged in missionary work in the Osaka region. In 1876 he was appointed priest in Osaka.
In 1892 he was transferred to Kumamoto where he also established a hospital.
In March 1894 he was consecrated as Bishop of Kyūshū and took his office in Nagasaki.
He went back to his own country in 1909 after holding this post for 15 years.
He was married and his parents-in-law were Robert and Mary Bedford, who also had been missionaries to Japan.


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- Postkarte an Bishop Evington in Nagasaki vom 06.10.1906 aus Fukuoka von Pfarrer A. B. Hutchinson.
- Postcard to Bishop Evington in Nagasaki from Fukuola posted 06.10.1906 to Rev. A. B. Hutchinson.
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/ P II – III / GB / MIS /
EVISON
Ernest Edward
1865 - 1932


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London Gazette - 12.04.1889

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Ernest Edward Evison 1927

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??.07.1865
02.04.1932 in Coulsdon, Surrey, GB

Er wurde in der Familie eines Kaufmanns geboren, sein Vater Edward Evison war Kolonialwaren-Händler in Boston, Lincolnshire. Ernest Edward trat in seine Fußstapfen, er wurde Partner von Cornelius Brabrook Pare und William Eyre Arthur als Kaufmann und Importeur japanischer Waren unter dem Firmen-Namen von Pare & Arthur, London. Diese Partnerschaft wurde im gegenseitigen Einvernehmen per 26.03.1889 aufgelöst, sofern es William Eyre Arthur betraf, der in Japan mit William Robert Bond eine ähnliche Firma gründete, die unter Arthur & Bond, Fine Art Gallery, firmierte.

Cornelius Brabrook Pare and Ernest Edward Evison führten das Geschäft weiter unter C. B. Pare & Co. und schließlich konnte Ernest Edward Evison seine eigene Firma E. Evison & Co. in London gründen, die "Japanische & Chinesische Seide, Jades, Kuriositäten, Porzellan, Geschenkartikel, etc." importierte. Sein Büro war in der 48-50 St. Mary Axe, London, EC 3.
1892 gründete er eine Firma in Japan in Partnerschaft mit John Geen und P. J. Stutchbury, die unter Geen, Evison, Stutchbury & Co., Export-Kaufmann, Yokohama # 251 firmierte. 1896 verlegte die Firma ihren Sitz nach Yokohama # 86. Die betrieben auch eine Filiale in Kobe # 73.
Es scheint, als ob Ernest E. Evison nur zeitweilig in Japan war und er der Leiter und Partner in London war. Die Firma ist in Yokohama bis 1905 gelistet.
Ernest Edward Evison war der Urgroßvater des Informanten dieses Beitrages.


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??.07.1865
02.04.1932 in Coulsdon, Surrey, GB

He was born in a merchant's family, his father Edward Evison was a grocer from Boston, Lincolnshire.
Ernest Edward followed in his footsteps and started a company in partnership with Cornelius Brabrook Pare and William Eyre Arthur, carrying on business as Japanese Importers and Merchants, under the firm of Pare & Arthur, London. This partnership has been dissolved, by mutual consent, so far as concerns the said William Eyre Arthur, as from the March 26, 1889. W. E. Arthur established a similar business in Japan with William Robert Bond operating under Arthur & Bond, Fine Art Gallery.

Cornelius Brabrook Pare and Ernest Edward Evison carried on the said business under the firm of C. B. Pare & Co. and eventually Ernest Edward Evison could establish his own firm E. Evison & Co. in London acting as Importer of "Japanese & Chinese Silks, Jades, Curios, China, Fancy Goods, etc.". Its offices were located at 48-50 St. Mary Axe, London, EC 3.

In 1892 he founded a company in Japan in partnership with John Geen and P. J. Stutchbury operating under Geen, Evison, Stutchbury & Co., Export Merchants, Yokohama # 251. In 1896 the company moved to Yokohama # 86.
They also operated a branch in Kobe # 73.
It seems he visited Japan only temporarily and he was the manager and partner in London.
The company is listed in Yokohama until 1905.
Ernest Edward Evison was the great grandfather of the informant of this essay.


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/ P III / GB / TR /
EYMARD - Family


Jean-Simon Eymard (* 1794 in Fontenil, Vorort von Briançon) und Cecile Eymard geb. Turin (* 1818 in Pragelato, Piemonte, heute Italien), Heirat 1843, sie hatten folgende Kinder:
1. Claude Nicolas Simon Eymard (1844-1908) verheiratet mit Therese geb. Bonabello (1847-1899)

1.1. Cecile Eymard (* 1869) - verheiratet und lebte in Shanghai
1.2. Claude Simon Eymard [Claudin] (1874-1932)
1.3. Charles Eymard (1879-1952)
1.4. Cyprien Pierre Marc Eymard (1884-1916)
1.5. Giovanina Eymard [Nina]
1.6. Cesar Joseph Eymard (1886-1938)


2. Eulalie (* 1847 in Fontenil, Vorort von Briançon, gestorben 1914 in Rouen), Heirat 1863 mit Marcel Petit (Musiker im 22. Infanterie-Regiment, gestorben 1897)
[Ur-Großeltern des Informanten]

2.1. Eulalie Petit
2.2. Jules Petit (1867-1909); Musician, died at Sfax, Tunesia
2.3. Georges Petit (1868-1898)
2.4. Cecile Petit
2.5. Julien Petit (* 1878 in Rouen, gestorben 1948 in einem Vorert von Rouen) [grandfather of the informant]
2.6. Lucien Petit (* 1879)


3. Joseph Eymard

3.1. Marie Eymard, verheiratet mit Albert Colomb, in Shanghai lebend


4. Pauline Eymard (Lebensdaten sind nicht bekannt) - verheiratet mit Herrn Jourdan, der viel trank und sie schlug; Bruder Claude Nicolas half und bezahlte eine Scheidung; sie kam nach Japan nur kurzzeitig zu Besuch.

Jean-Simon Eymard (* 1794 in Fontenil, suburb of Briançon) and Cecile Eymard nee Turin (* 1818 in Pragelato, Piemonte, now Italy), married in 1843, they had following children

1. Claude Nicolas Simon Eymard (1844-1908) married to Therese neé Bonabello (1847-1899)

1.1. Cecile Eymard (* 1869) - married and lived in Shanghai.

1.2. Claude Simon Eymard [Claudin] (1874-1932)
1.3. Charles Eymard (1879-1952)
1.4. Cyprien Pierre Marc Eymard (1884-1916)
1.5. Giovanina Eymard [Nina]
1.6. Cesar Joseph Eymard (1886-1938)


2. Eulalie (* 1847 in Fontenil suburb of Briançon, died in 1914 in Rouen) married in 1863 to Marcel Petit (musician in the 22th Infantry Regiment, died 1897)
[great grandparents of the Informant]

2.1. Eulalie Petit
2.2. Jules Petit (1867-1909); Musician, died at Sfax, Tunesia
2.3. Georges Petit (1868-1898)
2.4. Cecile Petit
2.5. Julien Petit (* 1878 in Rouen, died in in 1948 in Rouen suburb) [Großvater des Informanten]
2.6. Lucien Petit (* 1879)


3. Joseph Eymard

3.1. Marie Eymard, married to Albert Colomb, living in Shanghai


4. Pauline Eymard (no life dates known) - married to Mr. Jourdan, who used to drink and beat her and brother Claude Nicolas helped her and paid for a divorce; she stayed in Japan only on visits for shorter periods.

EYMARD
Cesar Joseph
1886 – 1938

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12.09.1886 in Yokohama
28.10.1938 in Yokohama

Jüngste Sohn von Claude Nicolas Eymard. Nach seiner Schulzeit trat er in die Firma seines Vaters C. Eymard & Co. ein, wo er 1904 in Yokohama # 253 begann.
Nach dem Tod seines Vaters wurde er Partner in der Gesellschaft zusammen mit seinen Brüdern Claude und Charles. - Privat wohnte er im Bluff von Yokohama, # 665, Honmoku-machi, Aza Tentokuji “La Rafale”.
12.09.1886 in Yokohama
28.10.1938 in Yokohama

Youngest son of Claude Nicolas Eymard. After his basic education he also entered to work with C. Eymard & Co. , starting in 1904 in Yokohama # 253.
After the death of his father he became partner in the company together with his brothers Claude and Charles.
Privately he resided in the Bluff of Yokohama, # 665, Honmoku-machi, Aza Tentokuji “La Rafale”.
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/ P IV / FR / TR /
EYMARD
Charles Leopold Nicolas
1879 - 1952


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Lucette Eymard
(aus Sammlung / from collection Charles A. Samson)

13.01.1879 in Piemontese/ IT
27.03.1952 in Yokohama

Zweiter Sohn von Claude Nicolas Eymard. Schon in jungen Jahren zeigte er eine gewisse Strenge und Härte, geerbet von seinem Vater.
Nach seiner Grundausbildung trat er 1896 in die Firma seines Vaters C. Eymard & Co. , Yokohama # 163 ein.
Nach dem Tod seines Vaters wurde Charles Partner von Eymard & Co.
Charles war mit zwei Japanerinnen verheiratet.
Aus erster Ehe gingen aus jetziger Kenntnis mindestens zwei Töchter hervor:

(1) Charlotte Eymard - * ca. 1906 in Yokohama. Sie heiratete später den Schweizer Albert Weiss, Verkaufs-Ingenieur, aus Bassersdorf.
(2) Lucette Marie Eymard - * 13.12.1909 - † 22.10.1989
Sie war eine enge Freundin von Marguerite Francis und Lucetta heiratete später Georg Rudolph Fachtmann.

Mit der zweiten Japanerin, Suge Sato Eymard, geb. am 07.10.1894, gest. am 19.05.1953 in Yokohama, hatte er einen Sohn Edouard (1924-1981), alle sind auf dem Yokohama Ausländer - Friedhof bestattet.

Privat lebte er zunächst bei seinen Eltern in Yokohama # 154 Bluff, ab 1902 wohnten sie im Bluff von Yokohama, # 665, Honmoku-machi, Aza Tentokuji “La Rafale”.



P. S.
Das Foto von Lucette Eymard, der besten Freundin von Marguerite Francis, stammt aus der Sammlung von Charles A. Samson.
13.01.1879 in Piemontese/ IT
27.03.1952 in Yokohama

Second son of Claude Nicolas Eymard. Even in young age Charles had some kind of rigor and severity inherited from his father.
After his basic education he also entered to work with C. Eymard & Co. , starting in 1896 in Yokohama # 163.
Charles became partner of Eymard & Co. after the death of his father.
Charles was married with two Japanese women.
From the first marriage at least two daughters emerged:

(1) Charlotte Eymard - * about 1906 in Yokohama. She later married the Swiss Albert Weiss, sales engineer, from Bassersdorf.

(2) Lucette Marie Eymard - * 13.12.1909 - † 22.10.1989
She was a close friend of Marguerite Francis and later Lucetta married Georg Rudolph Fachtmann.

With the second Japanese, Suge Sato Eymard, born on October 7, 1894, died on May 19, 1953 in Yokohama, he had a son Edouard (1924-1981), all buried in the Yokohama Foreigners' Cemetery.

Privately he resided at first with his parents, Yokohama # 154 Bluff, as of 1902 they resided in Yokohama Bluff # 665, Honmoku-machi, Aza Tentokuji “La Rafale”.



P. S.
The photo of Lucette Eymard, the best friend of Marguerite Francis, comes from the collection of Charles A. Samson.
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/ P III / FR / TR /
EYMARD
Claude Nicolas Simon
1844 – 1908






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C. Eymard & Co., Yokohama # 253, Yamashita-cho




















20.01.1844 at Briancon, Frankreich
30.01.1908 in Yokohama

Er wuchs in Briancon auf und ging nach seiner Schulzeit nach Lyon, dem Zentrum der französischen Seidenindustrie mit vielen Verbindungen zum Fernen Osten. Als junger und couragierter Mann ging er 1879 nach Japan, um sein Glück zu suchen. Als Spezialist in Seide wurde er von Bavier & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, Yokohama # 76 angestellt, wo er bis 30.06.1885 blieb, um dann seine eigene Firma C. Eymard & Co. , Seidenhandel und Allgemeine Importe in Yokohama # 26 zu gründen. Aufgrund seiner harten Arbeit, Disziplin und Optimismus wuchs die Firma ständig. Eymard & Co exportierte ausschließlich nach Frankreich, wo die zuvor in Yokohama sorgfältig geprüften und klassifizierten Seidenabfälle für die unterschiedlichsten Zwecke weiter verwendet werden. In der Spitzen-Saisonzeit bildete der Firmensitz ein Zentrum höchster Aktivität, wo auch die Seiden-Ballen zur Inspektion ausgelegt waren, und dann bis 500 Personen mit Sortieren, Gradieren und Auslesen beschäftigt waren.
1891 zog Eymard & Co. nach Yokohama # 163 und 1901 in ihr endgültiges Objekt in Yokohama # 253, Yamashita-cho, wobei # 163 weiterhin zusätzlich für die Seidenabfall-Lagerung genutzt wurde. Aufgrund der ständigen Steigerung der Seidenproduktion mußten sie ihr Objekte erweitern und 1907 wurden Yokohama # 163, 253 und 271 für den Seidenabfall und # 251 für Rohseide genutzt.
1908 hinterließ er ein blühendes Unternehmen seinen drei Söhnen als Partner, Claude jr., Charles und Cesar.
Er war mit Thérèse neé Bonabello, geb. am 08.12.1847 in Perosa/ Italy, verheiratet. Sie starb am 06.08.1899 in Yokohama. Sie hatten zwei Töchter und 4 Söhne.

siehe Eymard-Family


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Objekt gefüllt mit Ballen von Seidenabfall
Compound filled with bales of waste silk
20.01.1844 at Briancon, France
30.01.1908 in Yokohama

He grew up in Briancon and after his basic education went to Lyon, the centre of the French silk industry with many links to the Far East. As a young courageous man he went to seek his fortune in Yokohama in 1879. As a specialist in silk he was employed with Bavier & Co., Merchants and Insurance Agency, Yokohama # 76 where he stayed until June 30, 1885 when he established his own company C. Eymard & Co. , Silk Merchant and General Importer in Yokohama # 26. Due to his severe work, discipline, and fundamental optimism the company steadily expanded. Eymard & Co. exported entirely to France, where the waste silk, carefully examined and classified in Yokohama, is utilised for many purpcses. In the height of the season the company compound is a scene of great activity with scores of bales of waste silk, laid out and opened for inspection. At such times about 500 persons are employed, sorting, grading, and picking over the material as it comes from the filatures.
In 1891, Eymard & Co. moved to Yokohama # 163 and in 1901 to their final premises in Yokohama # 253, Yamashita-cho, still additionally using # 163 as Waste Silk Godown. Due to the continuous increase of the silk production they had to extend their premises and in 1907 they established the Waste Silk Department in # 163, 253, and 271 and the Raw Silk Department in # 251.
In 1908, he left a thriving business to three of his sons as partners, Claude jr., Charles and Cesar.
He was married to Thérèse neé Bonabello, born on 08.12.1847 at Perosa/ Italy. She died on August 6, 1899 in Yokohama. They had two daughters and 4 boys.

see Eymard-Family


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Frauen bei der Arbeit an Seidenabfällen
Women at work on waste silk
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/ P II – III / FR / TR /
EYMARD
Claude Simon
1874 - 1932

[Claudin]
[C. Eymard fils]


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1873 in Yokohama
1932

ÄltesterSohn von Claude Nicholas Eymard. Nach seiner Schulzeit trat er 1890 in die Firma seines Vaters C. Eymard & Co. , Yokohama # 26 ein und wuchs damit auf. Als die Firma plante, sich auch nach China zu erweitern, weilte er von 1898 -1900 in Shanghai. Danach setzte er seine Tätigkeit bei C. Eymard & Co. in Yokohama fort, nach dem Tod seines Vaters wurde er Partner in der Firma. Er war mit Jenny [Jeanne] nee Chevallard verheiratet und sie wohnten in Yokohama # 154 Bluff.

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1873 in Yokohama
1932

Eldest son of Claude Nicholas Eymard. After his basic education he started to work with C. Eymard & Co. , in 1890 to grow up with the enterprise in # 26 Yokohama. When the company planned to expand to China, he stayed in Shanghai from 1898 until 1900. Afterwards he continued to work with C. Eymard & Co. in Yokohama, after the death of his father he became partner in this company. He was married to Jenny [Jeanne] nee Chevallard and they resided in Yokohama # 154 Bluff.





Brief an seine Frau Jenny aus Turin vom 05.12.1907, Ankunft 29.12.1907 in Yokohama (# 154, Bluff)

Cover to his wife from Torino posted December 5, 1907, arrival on December 29, 1907 in Yokohama (#154, Bluff)
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/ P III / FR / TR /
EYMARD
Cyprien Pierre Marc
1884 - 1916

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22.01.1884 in Yokohama
07.10.1916 bei Verdun

Sohn von Claud N. Eymard.
Er wurde Soldat und nahm am 1. WK teil. In der Schlacht von Verdun fiel er und hinterließ seine Frau Jeanny geb. Dourille und drei Töchter.
Er wurde auf dem Friedhof von Briançon bestattet.
22.01.1884 in Yokohama
07.10.1916 at Verdun

Son of Claude N. Eymard.
He became a soldier and took part in the WW I. He died in the battle of Verdun. He left his wife Jeanny nee Dourille and three Töchter.
He is buried in the cemetery of Briançon.
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/ P III / FR / TR /
EYMARD
Joseph










Bruder von Claude Nicolas Eymard. Claude N. Eymard versuchte immer, Verwandte in seiner erfolgreichen Firma zu integrieren. Joseph kann 1887 in Japan an, um bei C. Eymard & Co. zu arbeiten. Die Beziehung zwischen den beiden Brüdern wurde schwierig und so ging er seinen eigenen Weg. 1889 verließ er Japan wieder, wahrscheinlich nach China, denn 1893 war er Direktor einer Kardierfirma. - Nach einem Aufenthalt um 1894 in FR plante er wieder nach dem Fernen Osten zu gehen, vermutlich wieder nach China, Spuren in Japan konnten nicht gefunden werden.
Seine Tochter Marie aus erster Ehe lebte in Shanghai, verheiratet mit Albert Colomb (sie hatten zwei Kinder, Josepf-Pierre *1894 und Henri *1898).



Brother of Claude Nicolas Eymard. Claude N. Eymard always tried to involve relatives into his successful company. Joseph arrived in 1887 to work with C. Eymard & Co. The relationship between the brothers became difficult and he went his own way. In 1889 he left Japan again, possibly to China, because in 1893 he worked as Director of a carding plant.
After a stay in France around 1894 he planned to go to the Far East again, possibly to China, traces in Japan could not found.
His daughter Marie from his first marriage lived in Shanghai, she married Albert Colomb (they had two children, Josepf-Pierre *1894 and Henri *1898).
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/ P II / FR / TR /
EYMARD
Louise
1844 – 1919

[Elle]
07.05 1844 in Lyon
28.12.1919 in Yokohama

Sie wurde auf dem Ausländer-Friedhof in Yokohama beigesetzt.
Forschungen betreffs einer Familienzugehörigkeit laufen noch.
07.05 1844 in Lyon
28.12.1919 in Yokohama

She is buried in the Yokohama Foreign Cemetery.

Researches on her relation to the family are still pending.
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/ P III / FR / UKN /
PETIT
Geoges
1868 - 1898

[J.]


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1868
1898

Neffe von Claude Nicolas Eymard, Sohn seiner Schwester Eulalia Petit.
Nach seiner Schulzeit verließ er mit 18 Jahren sein zu Hause, um bei seinem Onkel in Yokohama zu arbeiten, der gerade seine eigene Firma im Seidenhandel gegründet hatte. Eigentlich sollte sein älterer Bruder Jules kommen, die Mutter hatte aber diese Entscheidung getroffen.
Er schiffte sich von Marseille am 15.08.1886 auf der Natal ein, nach einer unruhigen Fahrt von 6 Wochen traf er in Yokohama ein.
Claude N. Eymard bot ihm freie Verpflegung und Unterkunft in Yokohama # 26, und eine Entlohnung abhängig vom Erfolg des Unternehmens, jedoch ausreichend, um das Leben zu genießen und etwas zu sparen. Ermußte im Büro arbeiten und wurde in allen Aufgabenbereiche unterrichtet. Bald wurde aber offensichtlich, dass er die Prinzipien seines Onkels nicht erfüllen konnte, seine Neigung zur Verschwendung und sein Geldbedarf stießen auf Mißfallen. Folglich schickte ihn sein Onkel kurzerhand am 05.11.1887 von Yokohama auf der Natal über Kobe zurück, am 20.12.1887 war er wieder in Marseilles.
Später versah Georges seinen Militärdienst. Er war immer in Geldnöten, nach einem Briefkopf war er zeitweilig Leiter einer Firma. Er starb aber jung und hinterließ zwei Söhne, Gaston und Georges jr.

siehe Eymard-Family
1868
1898

Nephew of Claude Nicolas Eymard, son of his sister Eulalia Petit.
After his basic education he left his home, when he was 18 years old to join his uncle Claude Nicolas Eymard who had just established his own silk business in Yokohama. Originally his elder brother Jules should join the uncle, but his mother preferred to despatch him.
He embarked from Marseille on August 15, 1886 on the Natal and after an uncomfortable voyage of six weeks he arrived in Yokohama.
Claude N. Eymard offered him free board and lodging in Yokohama # 26 including a certain amount for his work depending on the profit sufficiently for his enjoyment and he claimed from George to save something as a main point. He had to work in the office to be prepared on all business processes. But very soon it became obvious, he could not fulfil the principles of his uncle, his taste for spending and the need for huge money did not suit together. Thus, his uncle embarked him in Yokohama on November 5, 1887 on the Natal to go home again via Kobe, he reached Marseilles on December 20, 1887.
Afterwards Georges did his military service. He was always in need of money, then, judging from a letterhead, he also managed a business for some time. He died young, leaving two sons, Gaston and Georges jr.

see Eymard-Family
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/ P II / FR / TR /
2. JAPANER >>> <<< JAPANESE
(AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS)

EBARA Soroku 江原 素六

EBINA Ryūshi 海老名龍四 / JAP / ENG / 1868 - 1902
EGASHIRA Yasutarō 江頭 安太郎 / JAP / MIL / 1865 - 1913
EGI Gakusui 江木鰐水 / JAP / ED / 1810 - 1881
EGI Yasuo 江木保男 / JAP / BM / 1856 - 1898
EGUCHI Tatsuo 江口 龍夫 / JAP / SA /
EMORI Jōkichirō 江守襄吉郎 / JAP / SA / 1870 - 1919
ENDŌ Hidesaburō 遠藤秀三郎 / JAP / SA /
ENDŌ Kichisaburō 遠藤吉三郎 / JAP / SA / 1874 - 1921

ENDŌ Kinsuke 遠藤謹助

ENDŌ Masanao 遠藤政直 / JAP / SA / 1883 - 1941
ENDŌ Shinji 遠藤慎司 / JAP / SA /
ENJŌJI Kiyoshi 圓城寺清 / JAP / JOU / 1870 - 1908

ENOMOTO Takeaki 榎本武揚
- E -    
EBARA
Soroku
江原 素六
1842 – 1922

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YMCA Headquarter + Ebara Soroku
10.03.1842 in Edo (Tokyo), Japan
19.05.1922 in Tokyo

Er war ein samurai der späten Edo-Zeit, der später Erzieher und Politiker in der Meiji-Ära wurde.
Er war der Sohn eines Gefolgsmannes des Tokugawa-Shogunats. Aufgrund seiner guten Leistungen als Schüler und auf der terako-ya (Tempelschule) wurde er für die Shōgunat- Militärakademie ausgewählt.
Nach seiner Teilnahme am Boshin Krieg besuchte er die USA. Als er wieder zurückkam, zog er nach Shizuoka-ken und half beim Aufbau des Numazu Militär-Akademie und der Numazu Junior High School.
Er konvertierte zum Christentum und wurde am 15.01.1877 von dem Missionar George Meacham der Canada Methodist Church getauft.
In logischer Folge gründete er dann auch die Numazu Kirche.
Später wurde Ebara der 5. Präsident der Tokyo YMCA (siehe Postkarte).

Im Jahre 1890 wurde er in erster Wahl in das Repräsentantenhaus gewählt und wirkte als Mitglied der Liberalen Partei, der Kenseikai (die später die Liberal-Demokratische Partei wurde) und der Rikken Seiyūkai.
1912 wurde er in das Oberhaus gewält.

Ebara ist auch als Gründer und erster Direktor der Azabu High School (damals noch Mittelschule) bekannt.
Er starb an Gehirnblutung.
10.03.1842 in Edo (Tokyo), Japan
19.05.1922 in Tokyo

He was a samurai of the late Edo period who went on to become an educator and politician in the Meiji era.
He was born the son of a retainer of the Tokugawa Shogunate. He was selected for the Shogunal military academy due to his performance as pupil and at the terako-ya (Temple School).
Following his participation during the Boshin War he visited the USA. On his return to Japan he moved to Shizuoka-ken and assisted in establishing the Numazu Military Academy and Numazu Junior High School.
He converted to Christianity and was baptized on January 15, 1877 by the missionary George Meacham of the Canada Methodist Church.
As a logical consequence he also established the Numazu Church.
Later Ebara served as the 5th president of the Tokyo YMCA (see postcard).

In 1890, he was elected in the first election of the House of Representatives and served as the member of the Liberal Party, the Kenseikai (which later became the Liberal Democratic Party), and the Rikken Seiyūkai.
In 1912, he was appointed to the House of Peers.

Ebara is also remembered as the founder of Azabu High School (then a middle school) and its first principal.
He died of cerebral hemorrhage.
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/ JAP / ED + POL /
ENDŌ
Kinsuke
遠藤謹助
1836 – 1893

[ENDO]



31.03.1836 in Hagi, Chōshū han (heute Yamaguchi-ken)
1893

Er war ein Mitglied der Chōshū Five (siehe Inoue Kaoru), kam 1863 in England an. Er studierte an der University College London und kehrte 1866 nach Japan zurück. Nach der Meiji Restauration und der Bildung der neuen Regierung wirkte er als Direktor der Nationalen Münze in Osaka von 1870. Er blieb in dieser Fuktion länger als 11 Jahre, die zweitlängste Dienstzeit, die ein Direktor in der Münze absolvierte.
31.03.1836 at Hagi, Chōshū han (today Yamaguchi-ken)
1893

He was a member of the Chōshū Five (see Inoue Kaoru), arriving in England in 1863. He studied at the University College of London and returned to Japan in 1866.
After the Meiji Restoration and the establishment of the new government he served as the head of the new National Mint in Osaka from 1870 on staying there for more than 11 years, the second longest term of office among Mint directors.
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/ JAP / POL /
ENOMOTO
Takeaki
榎本武揚
1836 – 1908






05.10.1836 in Edo (Tokyo)
26.10.1908 in Tokyo

Gefolgsmann des Tokugawa Shogunats. 1856 besuchte er das Ausbildungszentrum für Marineoffiziere in Nagasaki, später wurde er zum Direktor der Marineschule des Shogunats ernannt. 1862 reiste er nach Holland, um seine Studien fortzusetzen und die Herstellung der Kaiyō Maru in Rotterdam zu überwachen, ein Kriegsschiff, welches vom Shogunat bestellt wurde. Das Schiff wurde 1866 fertiggestellt und Enomoto brachte es 1867 nach Japan, wo das Shogunat kurz vor seinem Ende war. Bekannt ist, dass Enomoto sich weigerte, das Schiff der neuen Regierungsarmee zu übergeben und die Kaiyō Maru nach Hakodate brachte, wo sich weitere Abtrünnige zusammen gefunden hatten. Nach seiner Rehabilitierung 1872 bekleidete er eine Reihe von Funktionen in der Regierung.
1874 wurde er Vize-Admiral und Gesandter in Rußland, er schloß den Vertrag über den Tausch von den Kurilen und Sachalin in dieser Zeit. Danach war er Marinemimister und Gesandter in China (1882) und wurde 1885 Minister für Telekommunikation im 1. Itō-Kabinett. Später hatte er weitere wichtige Ministerposten inne einschließlich Minister für Landwirtschaft und Handel, und Bildungsminister im Kuroda-Kabinett, Bildungsminister im 1. Yamagata und Außenminister im 1. Matsukata Kabinett.
05.10.1836 in Edo (Tokyo)
26.10.1908 in Tokyo

Retainer of the Tokugawa Shogunate. In 1856, he entered the Navy Officer Training School in Nagasaki, later he was appointed director of the Shogunate naval school. In 1862 he travelled to Holland to further his studies and to supervise the construction of the Kaiyō Maru warship at Rotterdam, commissioned by the Shogunate. The Kaiyō Maru was completed in 1866, and Enomoto brought her to Japan in 1867, as the Shogunate government came to an end. Many know the story of how Enomoto then refused to hand over the ship to the new government army, and he took the Kaiyō Maru to Hakodate where other renegade warships had gathered. After his rehabilitation in 1872 he held several posts in the government.
In 1874, he became a vice admiral and minister to Russia, he concluded the treaty with that country under which the Kuriles and Sakhalin were exchanged. After serving as navy minister and minister to China (1882), he became communications minister(1885) in the first Itō cabinet. Later, he held important ministerial posts including those of agriculture and commerce minister and education minister in the Kuroda cabinet, education minister in the first Yamagata and foreign minister in the first Matsukata cabinets.
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/ JAP / MIL / SA /