Meiji-Portraits
- Y -
Erklärung zur Namensliste >> << Explanation of Names' List
1.
Dies sind alle berücksichtigten Personen mit dem Buchstaben - Y - . Die Namen wurden getrennt nach Ausländer und Japaner angeordnet. Spezifische Beschreibungen werden kontinuierlich ergänzt. Fett gedruckte Namen wurden bereits bearbeitet, nutzen Sie auch den Link.

These are all considered persons with the letter - Y - . Names have been separately arranged by Foreigners and Japanese. Specific descriptions will be continuously added. Bolded names have been edited, please use also the Link.

2.
Reihenfolge der Anordnung je Zeile <<>> Sequence per Line

Nachname, Vorname [Namensvarianten] / Aufenthalt innerhalb des Zeitraumes P / Herkunft / Beschäftigungsgruppe / Bemerkungen

Surname, Christian Name [Variants of Name] / Stay within the Period of P/ Origin / Group of Occupation / Remarks




1. AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS
(JAPANER >>> <<< JAPANESE)

YANJOUL, N. / P III / RUS / DIP /
YANNY, George / P III / UKN / TR /
YASTREBOFF, J. [YASTREBOV] / P III / RUS / MED /
YATE, - / P III / GB / MIL / Observer Russo-Japanese War
YATES, Maude / P III / USA / MIS /
YAUSS, Karl / P II / UKN / FE-MIL /
YEO, Emmanuel / P II / UKN / FE-MIL /
YEOMAN, W. / P II / GB / TR /
YEOMANS, H. / P II - III / UKN / SER /
YESAKI, I. [YESAKY] / P III / UKN / FE-T /
YGREC, Henry / P I / FR / FE-MIL /
YORKE, JOHN [T.] / P I / GB / TR /
YOUD, F. M. / P II / GB / TR /
YOUNG, A. C. / P II / GB / TR /
YOUNG, Andrew / P II / GB / FE-T-RW
YOUNG, Arthur Morgan / P III / GB / JOU / 1874 - 1942
YOUNG, Bessie / P III / USA / MIS /

YOUNG, Charlotte / P II / GB / SER / see-siehe YOUNG, Christopher John Henry

YOUNG, Christopher John Henry

YOUNG, Douglas M. / P III / GB / JOU /
YOUNG, F. W. / P II / UKN / TR /
YOUNG, Frederick / P II / UKN / SER /
YOUNG, G. / P I / GB / SER /
YOUNG, G. B. / P II / UKN / FE-T-SH /
YOUNG, H. A. / P III / GB / TR /

YOUNG, Henrietta Rachel

YOUNG, Jack / P I - III / UKN / TR /
YOUNG, James M. / P I / GB / TR /
YOUNG, John / P I / GB / ENG / 1821 - 1873
YOUNG, John Brown / P II / GB / FE-T-RW /
YOUNG, L. R. / P III / GB / TR /
YOUNG, Margaret Mary / P III / CAN / MIS / 1865 - 1940
YOUNG, Mariana / P III / USA / MIS /

YOUNG, Robert

YOUNG, W. / P II / GB / TR /
YOUNG, W. H. / P III / UKN / SER /
YOUNG, W. S. / P II - III / GB / TR /
YOUNG, William / P I / UKN / TR /
YOUNGMAN, Kate M. / P II - III / USA / MIS / 1841 - 1910
YOUNGREN, August H. / P III / USA / MIS /
YUILL, A. / P II / GB / FE-T-SH /
YULE, Alexandre H. / P I / GB / TR /
- Y -    
YOUNG
Christopher John Henry
1838 – 1907




























1838 auf Helgoland (damals GB)
24.03.1907 in Yokohama

Kapitän. Nach seiner Ausbildung zum Kapitän befuhr er in den ersten Jahren die Linien zwischen Panama, Neuseeland und Australien. 1874 kam er nach Japan und wurde von der Mitsubishi Mail Steamship Co., Tokyo, als Kapitän angestellt, 1875 wurde er Kaptän auf dem Dampfer Tokai Maru. Bald darauf unterzeichnete er einen Vertrag mit der japanischen Regierung, der vom 09.05.1876 bis 31.01.1877 lief. In dieser Zeit hatte er den Auftrag, den früheren P. & O. - Schaufelraddampfer Delta nach England zu überführen, der nach einigen Jahren erfolgreichen Einsatzes auf der Mitsubishi Mail S. S. Co. Linie Yokohama-Shanghai umgerüstet werden sollte. Er überwachte die Änderungen und brachte den "jetzigen" Schrauben-Dampfer nach Japan zurück, nun umbenannt in Takasago Maru. Auf diesem Schiff blieb er die folgenden Jahre Kapitän. 1885 wurde die Mitsubishi Mail Steamship Co. Teil der neu gegründeten Nippon Yūsen Kaisha (NYK - Japan Mail Steamship Co.) und er wurde übernommen. 1888 erhielt er das Kommando des Dampfers Yamashiro Maru.
Für seine Leistungen im Truppentransport während des Chinesisch-Japanischen Krieges 1894-1895 wurde er vom Kaiser ausgezeichnet. Auch während des Russisch-Japanischen Krieges führte er Truppentransporte durch.
Aus gesundheitlichen Gründen war er schließlich gezwungen, seine schwere Arbeit aufzugeben, in den letzten beiden Jahren war er mehr oder weniger Invalide.
Seine Frau Charlotte wurde 1840 geboren. 1874/ 1875 arbeitete sie Haushälterin im Occidental Hotel, (früher International Hotel) in Yokohama # 18. Sie hatten einen Sohn und zwei Töchter
- Henrietta Rachel, verheiratet mit Edward B. Stuart Edwards
- Alice Louise, verheiratet mit Lessey Pollard
Privat lebten sie in Yokohama # 119 Bluff.
Charlotte starb kurz nach ihrem Mann am 07. September 1907, beide sind auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama bestattet.
1838 on Heligoland (then GB)
24.03.1907 in Yokohama

Captain. Christopher Young in early manhood was in command of steamers running between Panama, New Zealand and Australia. In 1874 he came to Japan and was employed as captain of the Mitsubishi Mail Steamship Co., Tokyo, in 1875 he was in charge of the S.S. Tokai Maru. Soon after he signed a contract with the Japanese government which run from May 9, 1876 until January 31, 1877. During this time he was commissioned to take to England the former P. & O. paddle-wheel S.S. Delta, which after some years' successful service on the Yokohama-Shanghai line of the Mitsubishi Mail S. S. Co., was sent to North Britain to be refitted as a new steamer. Captain Young helped to superintend her alterations and brought her back to Japan a screw steamer and renamed the Takasago Maru. He was captain on this ship for the following years. In 1885 the Mitsubishi Mail Steamship Co. became part of the newly established Nippon Yūsen Kaisha (NYK - Japan Mail Steamship Co.) and he was taken over. In 1888 he was appointed commander of the S.S Yamashiro Maru.
For his services during the Sino-Japanese war 1894-1895 in the trooping business he was decorated by the Emperor, and again during the Russo-Japanese hostilities he took his share in transport duty.
But advancing years compelled him, finally to relinquish this arduous work, and the last two years have seen him more or less of an invalid.
His wife Charlotte was born in 1840. In 1874/ 1875 she was employed as housekeeper of the Occidental Hotel, (former International Hotel) at Yokohama # 18. They had a son and two daughters,
- Henrietta Rachel, married to Edward B. Stuart Edwards
- Alice Louise, married to Lessey Pollard
Privately they lived in Yokohama # 119 Bluff.
Charlotte Young died shortly after her husband, on September 7th, 1907, both are buried in the Yokohama Foreigners' Cemetery.
___
/ P II – III / GB / FE-SH /
YOUNG
Henrietta Rachel
1869 -

[Etta]

1869 in Yokohama


Tochter von Christopher John Henry YOUNG. Sie kam 1891 im Auftrag der Auslandsmission der Methodistisch-Protestantischen Kirche zurück nach Japan. Von 1891 bis 1893 lehrte sie Englisch an der Eiwa Gakkō Boys Schule in Yokohama.
Am 20. Februar 1896 heiratete sie Edward B. Stuart Edwards .
1869 in Yokohama


Daughter of Christopher John Henry YOUNG. She came back to Japan in 1891 appointed by the Board of Foreign Missions of the Methodist Protestant Church. From 1891 until 1893 she taught English at the Yokohama Eiwa Gakkō Boys School.
On February 20, 1896 she married Edward B. Stuart Edwards .
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/ P III / GB / MIS /
YOUNG
Robert
1858 – 1922







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Annie Crocket Young nee Miller - 1895








































09.10.1858 in London
07.11.1922 in Kobe, bestattet auf dem Ausländerfriedhof

Er wurde als eines von vier Kindern in Westminster, London geboren. Die Eltern waren Schotten, der Vater Tischler von Beruf. Robert besuchte die Berufsschule in Westminster, schloß die Druckerlehre bei Spottiswoode & Co. ab, und wurde Setzer und Lektor bei der Saturday Review. Er unterhielt eine enge und lebenslange Verbindung zur „South Place Ethical Society“, dessen Leiter Dr. Moncure Conway, ein amerikanischer Gegner der Sklaverei und ein religiöser Revisionist, ihn sehr inspirierte. - 1888 kam er nach Japan und wurde von 1889-1890 Leiter der Hiogo News. 1889 heiratete er Annie Crockett geb. Miller, Tochter von George Walker Miller, in Kobe. Im Alter von 33 Jahren, 1891, verließ er die Hiogo News und gründete den Kobe Chronicle in Kobe # 7 Division Street mit einem Startkapital von ¥ 1000, die erste Ausgabe erschien am 02.10.1891. Alleine mit seiner Frau Annie betrieb er die Zeitung, und sie wohnten privat in Kobe # 37 Yamamoto-dori Ichome. 1898 kaufte Young die Hiogo News, die er als gesonderte Zeitung mit einem eigenständigen Editor, B. A. Hale, betrieb, bis die gesamte Hiogo News Anlage durch ein Feuer zerstört wurde. Die Mitarbeiter der Hiogo News wurden beim Chronicle integriert. Am 08.01.1902 wurde aus Kobe Weekly Chronicle die Japan Chronicle Weekly, Kobe 7 Sakaye-machi. Am 05.01.1905 nannte Young den Kobe Chronicle um und aus diesem wurde der Japan Chronicle, der Umfang der Zeitung wuchs von 4 auf 8 Seiten, und wurde die beliebteste, englisch-sprachige Zeitung mit den besten Verkaufsquoten in Japan. 1912 zog die Zeitung in das Büro in Kobe # 65 Namwa-machi. - In seiner Zeitung veröffentlichte er auch Beiträge bekannter Autoren wie Bertrand Russell und Lafcadio Hearn, der auch eine kurze Zeit Co-Editor war. Als Editor des Japan Chronicle war Young eine herausragende Persönlichkeit des Journalismus im Fernen Osten, freimütig, offen und kritisch. Dies zeigte sich auch in Auseinandersetzungen mit Captain Francis Brinkley (1841-1912) und seiner Zeitung, der Japan Weekly Mail, einem halb-offiziellem Organ, das Japan in der englisch-sprachigen Welt in allem unterstützte und verteidigte und dafür Zuschüsse und andere Vergünstigungen von der japanischen Regierung erhielt.
Anfang der 1890er Jahre nahm jedoch auch Young regierungsseitige Mittel für die Popularisierung des Endes der Extraterritorialität an, was wahrscheinlich auch der Grund für seine Audienz beim Kaiser 1903 war, eine Ehre, die Brinkley niemals zuteil wurde. - Young war dagegen, dass seine Söhne am Krieg teilnahmen, sie meldeten sich alle jedoch freiwillig. Der älteste Sohn Arthur und wahrscheinlicher Nachfolger von R. Young starb 1917 an der Westfront in Belgien. Young wurde immer kritischer gegenüber militärischen Aktionen und er kam in Konflikte mit der japanischen Außenpolitik. Der Verlust eines Sohnes und einer Tochter im Kindesalter schienen seine Ansichten zu verhärten und trugen ganz sicher auch zum plötzlichen Tod durch Herzversagen in seinem Heim in Kobe bei. - Seine Frau Annie Crockett Young geb. Miller wurde am 20.06.1872 in Yokohama geboren. Nach dem Tod ihres Mannes heiratete sie 1929 Thomas Sloane Harloe aus San Francisco. Sie starb in San Francisco im Mai 1947, sie wurde im Woodlawn Memorial Park in San Francisco, California bestattet.
Die Young’s hatten 5 Kinder, die alle in Kobe geboren wurden. Arthur Conway * 1890; Douglas George * 1893; Eric Andrew * 1896; eine Tochter die als Kind schon starb; Ethel Margaret * 1903, sie ist die Großmutter des Informanten der Miller-Familie. Douglas, der zweite Sohn, diente in der Air Force als Captain und wurde nach dem Krieg Fluginstrukteur in Kobe. Ethel, das jüngste Kind, heiratete Reginald Stewart-Scott in Portsmouth, England, zog 1926 nach Tientsin, China und kehrte nach dem 2. WK nach Japan zurück. Der dritte Sohn Eric war Kradmelder an der Westfront bevor er nach Japan zurückkehrte, wo er Eigentümer des Chronicle und nach dem Tod seines Vaters leitender Direktor wurde. Es mußten gravierende ökonomische und leitungsseitige Probleme im Zeitungsbetrieb überwunden werden, die für einen ohne Erfahrung kaum zu meistern waren. 1926 verschwand er auf einer Kreuzfahrt, vermutlich ist er ertrunken. Sein älterer Bruder Douglas wurde leitender Direktor. 1940 mußte die Zeitung an die Japan Times & Advertiser zwangsweise verkauft werden.
09.10.1858 in London
07.11.1922 in Kobe, buried in the Kobe Foreign Cemetery

Born in Westminster, London, one of four children of Scottish parents, his father a cabinetmaker. Robert attended the “Westminster Training School”, then completed a printer’s apprenticeship with Spottiswoode & Co., then becoming a compositor and Reader with the Saturday Review. Young maintained a close association with the South Place Ethical Society throughout his life, where he met and was inspired by its leader Dr. Moncure Conway, an American anti-slavery and religious revisionist.
In 1888 he came to Japan and became a manager with the Hiogo News, from 1889-1890. - In 1889 he married Annie Crockett nee Miller in Kobe daughter of George Walker Miller. In 1891, at the age of thirty-three, Young left the Hiogo News to establish the Kobe Chronicle at Kobe # 7 Division Street, with a starting capital of ¥ 1000, the first issue appeared on 02.10.1891. Together with his wife Annie, they single handedly ran the newspaper residing privately at Kobe # 37 Yamamoto-dori Ichome. In 1898, Young bought the Hiogo News and ran it as a separate paper with its own editor, B.A. Hale until after a fire destroyed the entire Hiogo News plant. Hiogo News staff were incorporared under the Chronicle masthead. On January 8th, 1902, the Kobe Weekly Chronicle became the Japan Chronicle Weekly at Kobe 7 Sakaye-machi. On January 5th, 1905, Young renamed the daily edition of the Kobe Chronicle the Japan Chronicle and the paper grew from four to eight pages becoming the most popular, best-selling English-language newspaper in Japan. In 1912 his office moved to Kobe # 65 Namwa-machi.
He published articles by famous writers such as Bertrand Russell and Lafcadio Hearn, who was joint editor for a short period. As editor of the Japan Chronicle Young was an outstanding figure in Far Eastern journalism, outspoken, frank and critical as evident through a series of clashes with Captain Francis Brinkley (1841-1912) and his newspaper, the Japan Weekly Mail, a semi-official organ, promoting and defending Japan to the English-speaking world and receiving subsidies and other benefits from the Japanese government in return.
However, in the early nineties, he accepted government funds to argue the case for ending extraterritoriality which is likely the reason he gained an audience with the Meiji Emperor in 1903, an honour never granted to Brinkley.
Young was against his sons fighting in the Great War, however all three joined voluntarily. Arthur the eldest son and likely successor to Robert in the business, died in 1917 on the Western Front in Belgium. Young became increasingly critical of all military excursions and his principles set him at odds with Japan’s foreign policy. The loss of his son and a daughter in infancy were seen to have contributed to a hardening of Young’s views and his subsequent sudden death from a heart attack at his home in Kōbe on the night of November 7th, 1922.
His wife Annie Crockett Young nee Miller was born on June 20th, 1872 in Yokohama. After her husband’s death she remarried in 1929, to Thomas Sloane Harloe from San Francisco. Annie died in San Francisco in May 1947, she is buried in Woodlawn Memorial Park in San Francisco, California.
The Young’s had five children, all born in Kobe: Arthur Conway * 1890; Douglas George * 1893; Eric Andrew * 1896; a daughter who died in childhood; Ethel Margaret * 1903, this is the grandmother of the informant of the Miller-family. Douglas, the second son, had served in the Air Force as a Captain and had become a flying instructor in Kobe after the war. Ethel, the youngest child, married Reginald Stewart-Scott in Portsmouth, England, moved to Tientsin, China in 1926, returning to Japan after WW2.
The third son, Eric, had been a corporal dispatch rider on the Western Front before returning to Japan where ownership of the Chronicle passed to him, and he became managing director after his father’s death. There were daunting problems to overcome in the newspaper especially for someone with no financial training or management experience. In 1926, he disappeared on a cruise, presumably drowning.
His elder brother Douglas became managing director. In 1940 the paper was forcibly sold to the Japan Times & Advertiser.
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/ P II – III / GB / JOU /
2. JAPANER >>> <<< JAPANESE
(AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS)

YABE Hisakatsu 矢部 長克 / JAP / SA / SC / 1878 - 1969
- Geologe. Er wurde in Tokyo geboren und absolvierte die im Jahr 1901 die Universität Tokyo, Fakultät für Naturwissenschaften und er spezialisierte sich auf Geologie.
Von 1908 bis 1912 studierte er in Europa und den USA, wobei er in Deutschland begann und Paläontologie an der Universität Berlin vom Sommersemester 1908 bis zum Wintersemester 1908/ 09 studierte.
Nach seiner Rückkehr nach Japan im Jahr 1912 wurde er promoviert (Dr.sc.) und als Professor an die Tōhoku Universität berufen, wo er von 1912 bis 1939 wirkte.
- Geologist. He was born in Tokyo and graduated in 1901 from the University of Tokyo, Faculty of Science and he specialized in geology.
From 1908 to 1912 he studied in Europe and the USA, and he began in Germany studying paleontology at the University of Berlin from the summer semester 1908 to the winter semester 1908/ 09.
After his return to Japan in 1912, he received his doctorate (Dr.sc.) and was appointed professor at Tōhoku University, where he worked from 1912 to 1939.


YABE Tatsusaburō 矢部 辰三郎 / JAP / SA / MIL /
* 10.03.1863
† 29.03.1924
- Im Jahr 1884 wurde er 2. Assistent im Präfektur-Krankenhaus von Okayama. 1886 ging er zur Marine und arbeitete in der Sanitätsabteilung. Im selben Jahr wurde er nach vielen Tests als Marine - Militärarzt eingesetzt. Ab 1892 lehrte er an der medizinischen Militärschule.
Er wurde vom Marineministerium zu weiteren Studien nach Frankreich und Deutschland delegiert, wo er von 1897 bis 1901 weilte. Nach seiner Rückkehr wurde er Direktor des Yokosuka- und später des Sasebo- Marine-Krankenhauses. Er wurde Sanitäts-Konteradmiral und vom Dezember 1915 bis Dezember 1917 Direktor der Marinehochschule für Medizin Kaigun Guni Gakkō.
- In 1884 he became 2nd assistant in the Prefectural Hospital of Okayama. In 1886 he joined the Navy and worked in the medical department. In the same year he was deployed, after many tests, as a Navy Military Surgeon. As of 1892 he lectured at the Medical Military College.
He was delegated by the Ministry of Navy for further studies to France and Germany, where he stayed from 1897 to 1901. Upon his return, he became director of the Yokosuka and later of the Sasebo Navy Hospital. He became Sanitary Rear-Admiral and from December 1915 to December 1917 was appointed director of the naval college for medicine Kaigun Guni Gakkō.


YABUKI Sugatarō / siehe - see / KATAYAMA Sen

YAE Michio 八戸 道雄 / JAP / SA / SC /
- Er absolvierte ein Zusatzstudium für Forstwirtschaft an der Universität München im Wintersemester 1902/ 03.
Nach seiner Rückkehr wurde er Lektor an der Tokyo Universität.
- He completed an additional study in forestry at the University of Munich in the winter semester 1902/03. - Upon his return, he became a lecturer at Tokyo University.

YAGI Akira 八木 雕 / JAP / SC / 1828 - 1910
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- Er wurde in Nagoya, Aichi-ken, als Sohn eines Inuyama Clan Samurai geboren. Seit seiner Kindheit liebte er das Lernen und wurde später Lehrer der Clanschule. Nach der Meiji-Restauration arbeitete er für die neue Regierung, er diente im Innenministerium. 1893 wurde er an das Nara Imperial Museum berufen. Nach seinem Ruhestand verlegte er seine Residenz nach Nagoya, Mitake-cho in der Präfektur Gifu.


- He was born in Nagoya, Aichi-ken, as son of an Inuyama Clan samurai. From his childhood, he enjoyed studying, and later became tutor of the clan school. After the Meiji Restoration he worked for the new government, he served in the Home Ministry. In 1893 he was appointed to work at the Nara Imperial Museum. After retiring, he moved his residence to Nagoya and Mitake-cho in Gifu Prefecture.


YAGI Itsurō 八木 逸郎 / JAP / SA / MED /
- Er wurde nach Absolvierung seines Medizinstudiums nach Deutschland delegiert, um sich als Facharzt für Augenheilkunde zu qualifizieren. Er studierte an der Universität Rostock vom Wintersemester 1901/ 02 bis zum Sommersemester 1902. Im Jahr 1902 erwarb er den Doktortitel in Rostock mit der Dissertation „Einiges über Adstringentien und deren Ersatzmittel in der Augenheilkunde“.
Nach seiner Rückkehr nach Japan praktizierte er als Arzt in Nara.
- After completing his medical studies, he was delegated to Germany to qualify as a specialist in ophthalmology. He studied at the University of Rostock from the winter semester 1901/ 02 to the summer semester 1902. In 1902 he acquired the doctorate in Rostock with the dissertation "A few things about astringents and their substitutes in ophthalmology". - After returning to Japan, he practiced as a doctor in Nara.

YAGI Kyūtarō 矢木 久太郎 / JAP / SA / SC / 1870 - 1953
- Er war Lehrer am Sapporo Agricultural College und wurde zum Studium der Naturwissenschaften an die Technische Hochschule München im Wintersemester 1897/ 98 delegiert. Ziel war es, ihn als Braumeister der Sapporo Brauerei vorzubereiten, um sich von dem eigennützigen Max Pohlmann unabhängig zu machen. Während seines Aufenthaltes in Deutschland wurde er als Braumeister bei der Brauerei Pschorr in München ausgebildet.
Nach der Privatisierung im Jahre 1886 fusionierte Sapporo 1906 mit der Nippon Bier und der Osaka-Brewery zur Dai-Nihon Bier. Danach wurde Yagi Kyūtarō Chefbrauer der Dai Nihon Biru Kabushikigaisha.
- He was a teacher at the Sapporo Agricultural College and was delegated to study Natural Sciences at the Technical University of Munich in the winter semester 1897/ 98. The aim was to prepare him as a brewing master of the Sapporo Brewery, to make the company independent of the selfish Max Pohlmann. During his stay in Germany, he was trained as a brewing master at the brewery Pschorr in Munich.
The Sapporo Brewery merged in 1906 with the Nippon Beer and the Osaka Brewery to make Dai-Nihon Beer. Then Yagi Kyūtaro became Chief Brewer of Dai Nihon Biru Kabushikigaisha.


YAHAGI Eizō 矢作 榮藏 [Eizo] / JAP / SA / SC / 1870 - 1933
- Ökonom. Er wurde in Saitama-ken geboren und machte 1895 seinen Abschluss an der Universität Tokyo, Fakultät Recht. Er spezialisierte sich auf Agrarökonomie und ging 1903 nach Europa, um weitere Studien zu betreiben.
Er begann in Deutschland an der Universität Heidelberg im Sommersemester 1903 bis zum Sommersemester 1904 und studierte Kameralistik. Im Wintersemester 1904/ 05 bis zum Sommersemester 1905 ging er an die Universität Bonn und studierte Staatswissenschaft.
Als er 1907 nach Japan zurückkehrte, wurde er Professor an seiner Alma Mater und im Jahr 1919 Dekan seiner Wirtschaftsfakultät. Er wurde Mitglied der Akademie, der Japanischen Landwirtschaftlichen Vereinigung und des Zentralrats der Industriegewerkschaften. Er war Delegierter Japans bei der Internationalen Arbeitskonferenz und des Treffens der Internationalen Landwirtschaftsvereinigung.
Publikationen unter anderen: „Keizai seisaku“ (Wirtschaftspolitik), „Nōgyō seisaku“ (Agrarpolitik).
- Economist. He was born in Saitama-ken and graduated from Law College of Tokyo University in 1895. He specialized in agricultural economics and in 1903 he proceeded to Europe for further studies.
He started in Germany at the University Heidelberg in the summer semester 1903 to the summer semester 1904 majoring in cameralistics. In the winter semester 1904/ 05 to summer semester 1905 he proceeded to the University Bonn majoring in Political Science.
Upon returning to Japan in 1907 he rejoined his alma mater as professor and became dean of its Faculty of Economics in 1919. He became a member of Academy, Japan Agricultural Association and the Central Council of Industrial Unions. Served as Japan's delegate to International Labor Conference and the meeting of International Agricultural Association.
Publications among others: "Keizai seisaku" (Economic Policy), "Nōgyō seisaku" (Agricultural Policy).


YAKUWA Gishichirō 八鍬 儀七郎 / JAP / SA / SC /
- Er absolvierte ein Zusatzstudium in Landwirtschaft in Deutschland an der Universität Göttingen im Sommersemester 1909. Danach kehrte er nach Japan zurück und wurde Professor an der Tokyo Universität.
Publikationen unter anderen: „Saikin chikusan hanron kyōkasho“ (Grundriss der modernen Viehzucht), „Sakumotsu engei kyōkasho“ (Lehrbuch für Getreide und Gartenbau), „Yōkeigaku“ (Die Lehre von der Hühnerzucht).
- He completed an additional study in agriculture in Germany at the University of Göttingen in the summer semester of 1909. He then returned to Japan and became a professor at Tokyo University.
Publications among others: "Saikin chikusan hanron kyōkasho" (Outline of Modern Livestock), "Sakumotsu engei kyōkasho" (Textbook for Cereals and Horticulture), "Yōkeigaku" (Teaching of Chicken Breeding).


YAMABE Takeo 山辺 丈夫 / JAP / BM / 1851 - 1920
- Er wurde in Tsuwano, Hyogo-ken geboren und studierte Englisch in Tokyo. Er machte seinen Abschluss an der Keio-Universität und begleitete 1877 Kamei Koreaki, ehemaliger Lehnsherr des Tsuwano-Clans, nach England.
Er blieb in England und studierte Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwesen an der Universität London. Dort erhielt er eine praktische Ausbildung in verschiedenen Fabriken. 1883 kehrte er nach Japan zurück und wurde technischer Leiter der Osaka Spinnerei. 1898 wurde er zum Direktor ernannt. Er führte die Dampfkraft und die Nachtschicht für dieses Werk ein und erreichte den technischen Durchbruch in der Baumwollspinnerei.
Als seine Firma und die Mie Spinning Company zur Tōyō Spinning Company vereinigt wurden, übernahm er 1914 die Präsidentschaft der neuen Firma. Er trat 1916 zurück.
Er trug wesentlich zur Entwicklung der japanischen Spinnerei-Industrie bei, als sie noch in der Anfangsphase war.
- He was born in Tsuwano, Hyogo-ken and studied English at Tokyo. He graduated from Keio University and in 1877 he accompanied Kamei Koreaki, former lord of the Tsuwano Clan, to England.
He continued to stay in England and studied economics and engineering at London University, and received a practical training at various factories there. Returning home in 1883 he was appointed technical manager of Osaka Spinning Mill and eventually became its director in 1898. He introduced steam power and night-shift work for this mill and achieved the engineering breakthrough in cotton spinning.
When his company and Mie Spinning Company were merged to form Tōyō Spinning Company he assumed the presidency of the new company in 1914. He resigned in 1916. - He contributed greatly to the Japanese spinning industry when it was still in its embryonic stage.


YAMADA Akiyoshi 山田 顕義 / JAP / MIL + POL / 1844 - 1892
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- Er wurde in Yamaguchi geboren, Sohn eines Hagi Clan Samurai. Nach seinem Studium an der Clan-Schule schloss er sich der Bewegung an, um den Kaiser zu verehren und die Barbaren zu vertreiben. Er spielte eine aktive Rolle im Boshin-Krieg. Im Jahr 1869 wurde er Offizier des Armee-Marine-Ministeriums.
1871 wurde er zum Generalmajor der Armee befördert und nahm an der Iwakura-Mission teil.
Er diente in den Saga und Satsuma Rebellionen und unterwarf die Rebellengruppen der Samurai-Nachkommen. Im Jahr 1878 wurde er Generalleutnant. Während seiner Tätigkeit als Ratsmitglied übte er nacheinander Ministerposten aus als Industrieminister, Innenminister und dann Justizminister in den ersten Kabinetten von Itō, Kuroda, Yamagata und Matsukata. Er arbeitete an der Entwicklung des japanischen Gesetzbuches mit und war an der Gründung der heutigen Kokugakuin Universität und der heutigen Nihon Universität beteiligt.
- He was born in Yamaguchi, son of a Hagi Clan samurai. After studying at the clan school he joined the movement to revere the Emperor and expel the barbarians. He played an active part in the Boshin War. In 1869, he became officer of Army-Navy Ministry.
In 1871 he was promoted to army major general and attended the Iwakura mission.
Serving in the Saga and Satsuma Rebellions, he subdued the rebel groups of samurai descendants. In 1878 he became lieutenant general. While serving as councillor he successively held ministerial posts as industry minister, home minister, and then justice minister in the first Itō, Kuroda, Yamagata, and Matsukata cabinets. He worked to develop the legal code and was involved in the founding of the present Kokugakuin University and the present Nihon University.


YAMADA Buntarō 山田 文太郎 / JAP / SA / ENG / 1861 - 1932
- Sein Vater war ein Samurai der Präfektur Fukui, aber 1875 wurde er von Yamada Shimon adoptiert.
Er wurde nach Deutschland geschickt, um von 1889 bis 1891 an der Bergakademie Freiberg Bergbautechnik zu studieren. Nach seiner Rückkehr wurde er als Ingenieur der Silbermine Ikuno eingesetzt, die 1889 kaiserliches Eigentum geworden war. 1896 kaufte Mitsui Mining Co. die Silbermine und Yamada wechselte zu diesem neuen Besitzer und wurde Leiter der Kamioka Mine (Mitsui Kamioka Kōzan). - 1901 promovierte er zum Ingenieur.
- His father was a samurai of the Fukui prefecture, but in 1875 he was adopted by Yamada Shimon. - He was sent to Germany to study mining engineering at the Bergakademie Freiberg from 1889 until 1891.
After returning home, he was employed as an engineer of the Ikuno Silver Mine which had become Imperial property in 1889. In 1896, Mitsui Mining Co. bought the silver mine and Yamada joined this new proprietor and was appointed manager of the Kamioka Mine (Mitsui Kamioka Kōzan).
In 1901 he acquired a doctorate of engineering.


YAMADA Isaburō山田猪三郎

YAMADA Jirō 山田 次郎 / JAP / SA / MED /
- Er wurde zur Fortsetzung seines Medizinstudiums nach Deutschland delegiert und spezialisierte sich auf Bakteriologie an der Universität Würzburg vom Sommersemester 1904 bis zum Sommersemester 1905.
Im Jahr 1905 erwarb er den Doktortitel in Würzburg mit der Dissertation „Untersuchungen über die quantitative Absorption der Dämpfe und einiger Säuren durch Tier und Mensch“. - Danach verlieren sich seine Spuren.
- He was delegated to continue his medical studies in Germany and majored bacteriology at the University of Würzburg from the summer semester 1904 to the summer semester 1905.
In 1905 he acquired his doctorate in Würzburg with the dissertation "Studies on the quantitative absorption of vapors and some acids by animals and humans". - After that, his traces are lost.


YAMADA Kandō 山田 管道 [Kando] / JAP / SA / MED /
- Er setzte sein medizinisches Studium in Deutschland an der Universität München fort und belegte Innere Medizin vom Wintersemester 1900/ 01 bis Wintersemester 1901/ 02 und wechselte im Sommersemester 1902 an die Universität Berlin. - Im Jahr 1901 erwarb er in München den Doktortitel mit der Dissertation „Ein Fall von Septicopyämie mit Lokalisation an den Pulmonalklappen“.
Nach seiner Rückkehr nach Japan praktizierte er als Arzt in den Präfekturen Hyogo und Nagoya.
- He continued his medical studies in Germany at the University of Munich and majored in Internal Medicine from the winter semester 1900/ 01 to the winter semester 1901/ 02 and joined the University of Berlin in the summer semester 1902. - In 1901, he acquired his doctorate in Munich with the dissertation "A case of Septicopyaemia with Localization at the Pulmonary Valves".
After returning to Japan, he practiced as a doctor in the prefectures of Hyogo and Nagoya.


YAMADA Kōsaku 山田 耕筰 [Kosaku] [Kósçak Yamada] / JAP / SA / ART / 1886 - 1965
* 06.06.1886 in Tokyo
† 29.12.1965 in Tokyo
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- Yamada Kōsaku wurde als sechstes von 8 Kindern geboren. Nachdem die Familie nach Tokyo gezogen war, wurde sein Vater erfolgreicher Börsenmakler, allerdings ging sein Unternehmen bald nach der Geburt von Kōsaku in Konkurs. Die Familie zog nach Yokosuka, wo der Vater ein Buchgeschäft eröffnete. Auch die Tage in Yokosuka waren gezählt. Das väterliche Geschäft fiel einem Brand zum Opfer, und als Kōsaku sieben Jahre wird, ging die Familie wieder nach Tokyo und zwei Jahre später starb der Vater an Krebs.
Er wohnte dann in einem Wohnheim, wo er tagsüber in einer Druckerei arbeitete und danach die Abendschule besuchte. Später wandte er sich an seine älteste Schwester in Okayama mit dem Wunsch nach einer ordentlichen Schulausbildung. Seine Schwester war 13 Jahre älter, Lehrerin und mit einem Engländer verheiratet, der ebenfalls Lehrer und diplomierter Organist war. Er förderte die musikalischen Interessen des Jungen in jeder Hinsicht.
Kōsakus Mutter starb, als er 17 Jahre alt war. Sein Traum, Komponist zu werden, war unverändert. Im Jahr 1904 schrieb er sich an der Kaiserlichen Musikakademie in Ueno, Tokyo, ein und widmete sich insbesondere der Vokalmusik, da Komposition erst ab 1930 gelehrt wurde. Wer also Komposition studieren wollte, mußte selber einen Weg finden. Die Akademie war nach deutschem Muster aufgebaut und Kōsaku hatte zwei deutsche Lehrer: August Junker und Heinrich Werkmeister von der Berliner Hochschule für Musik. Bei ihnen lernte er Cello und Musiktheorie und versuchte sich mit kleinen Kompositionen.
H. Werkmeister legte seinem wohlhabenen Privatschüler Iwasaki Koyota, Neffe von Iwasaki Yatarō, nahe, Yamada Kōsaku nach Studienabschluß 1910 zu unterstützen. Iwasaki förderte die junge westliche Musikszene Japans im großen Stil und gab Yamada die Summe für ein dreijähriges Deutschland-Stipendium.
Yamada Kōsaku studierte „Komposition“ an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin von April 1910 bis Januar 1913.
Die drei Studienjahre in Berlin waren außerordentlich fruchtbar. Unter seinen Berliner Arbeiten hat die „Symphonie in F-Dur“ eine Beziehung zu Dierhagen an der Ostsee, wo er sie im August 1912 abschloß. Die Symphonie war - zusammen mit der symphonischen Vertonung eines Mörike-Gedichts („Die Herbstfeier“) - seine Berliner Abschlußarbeit in „Komposition“ gewesen. Kōsaku hatte, als er in Berlin studierte, wiederholt Dierhagen besucht und diesen Ort in sein Herz geschlossen. Er kehrte 1913 nach Japan zurück und gilt als Pionier klassischer Instrumentalmusik in Japan.
Neben seiner kompositorischen Tätigkeit trat er international als Dirigent auf. Er gründete 1920 die Japanische Musiktheater-Gesellschaft, 1925 die Japanische Symphonieorchester-Gesellschaft, 1929 das Orchesters der Tokyo-Philharmonie und 1939 das Japanischen Symphonieorchester.
Yamada komponierte acht Opern (u. a. Korofune), fünf Sinfonien und sechs sinfonische Dichtungen, drei „Tanzpoesien“, eine Orchestersuite, Chorwerke, Lieder, etc. Sein Gesamtwerk umfasst mehr als 1.600 Arbeiten.
Bei Auftritten im Ausland verwendete er den Namen Kósçak Yamada. - Er erlitt 1963 einen Schlaganfall und starb 1865 im Alter von 79 Jahren.
- Yamada Kōsaku was born as the sixth of 8 children. After the family moved to Tokyo, his father became a successful stockbroker, however, his undertaking went bankrupt soon after the birth of Kōsaku. The family moved to Yokosuka, where the father opened a bookstore. Also the days in Yokosuka were numbered. His father's business felt victim to a fire, and when Kōsaku turns seven, the family went back to Tokyo, and two years later his father died of cancer. He then lived in a boarding house where he worked in a printing shop during daytime and then attended a night school. Later, he turned to his eldest sister in Okayama with a desire for proper education. His sister was 13 years older, a teacher and married to an Englishman who was also a teacher and a certified organist. He promoted the boy's musical interests in every way.
Kosaku's mother died when he was 17 years old. His dream of becoming a composer was unchanged. In 1904, he enrolled at the Imperial Music Academy in Ueno, Tokyo, and majored in vocal music, since composition was lectured only as of 1930. Thus, if you wanted to study composition, you had to find your own way. The academy was based on the German pattern and Kōsaku had two German teachers: August Junker and Heinrich Werkmeister of the Berlin Academy of Music. With them he learned cello and music theory and tried with small compositions.
H. Werkmeister suggested his wealthy private student Iwasaki Koyota, nephew of Iwasaki Yatarō, to support Yamada Kōsaku after his graduation in 1910. Iwasaki promoted Japan's young western music scene on a grand scale and gave Yamada the sum for a three-year scholarship in Germany.
Yamada Kōsaku studied composition at the Prussian Academy of Arts in Berlin from April 1910 to January 1913.
The three years of study in Berlin were extremely fruitful. Among his works in Berlin, the "Symphony in F major" has a relationship with Dierhagen on the Baltic Sea, where he completed this work in August 1912.
This symphony - together with the symphonic setting of a Mörike poem ("Die Herbstfeier") - had been his final graduation work in Berlin in "Composition". Kōsaku visited Dierhagen repeatedly when he was studying in Berlin and he took the place into his heart. He returned to Japan in 1913 and is considered a pioneer of classical instrumental music in Japan.
In addition to his compositional work, he appeared internationally as a conductor. He founded the Japanese Music Theater Society in 1920, the Japanese Symphony Orchestra Society in 1925, the Tokyo Philharmonic Orchestra in 1929, and the Japanese Symphony Orchestra in 1939.Yamada composed eight operas (including Korofune), five symphonies and six symphonic poems, three "dance poems", an orchestral suite, choral works, songs, etc. His complete works comprise more than 1,600 works. For performances abroad he used the name Kósçak Yamada. He suffered a stroke in 1963 and died in 1865 at the age of 79 years.


YAMADA Kunihiko 山田 邦彦 / JAP / SA / ENG / 1871 - 1925 /
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- Postkarte aus Hiroshima vom 13.12.1898, Transit Nagasaki, nach Freiburg an Kunihiko YAMADA, Ankunft 04.02.1899, unterfrankiert um 1 Sen und Nachgebührstempel.

- Postcard from Hiroshima posted posted on Dec. 13, 1898, transit Nagasaki to Kunihiko YAMADA, arrival Feb. 4, 1899, underpaid by 1 Sen and Postage Due cancel.

- Er setzte sein Studium in Deutschland an der Bergakademie Freiberg fort und studierte Hüttenkunde vom Wintersemester 1897/ 98 bis zum Sommersemester 1899.
Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er Professor an der Kyoto Universität und Direktor der Bergbauschule Chikuhō Kōzan Gakkō. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Pädagogik, unter anderen „Chūgaku kōbutsukai shin kyōkasho“ (Neues Lehrbuch der Mittelstufe für die Welt der Mineralien), „Gakkō kyōiku gyōseihō“ (Verwaltungsrecht der Schulbildung).
- He continued his studies in Germany at the Bergakademie Freiberg and studied metallurgical engineering from the winter semester 1897/ 98 to the summer semester 1899.
After his return to Japan, he became a professor at Kyoto University and director of the Mining School Chikuhō Kōzan Gakkō.. He published numerous works on pedagogy, including "Chūgaku kōbutsukai shin kyōkasho" (New Textbook of the Intermediate Classes for the World of Minerals), "Gakkō kyōiku gyōseihō" (Aministrative Law of Education).


YAMADA Naoya 山田 直矢 / JAP / SA / ENG / 1860 - 1939
* 11.03.1860
† 09.01.1939
- Er setzte sein Studium in Deutschland an der Bergakademie Freiberg fort und studierte Hüttenkunde vom Wintersemester 1887/ 88 bis zum Wintersemester 1888/ 89. Nach seiner Rückkehr wurde er Direktor des zu Mitsui gehörenden Steinkohlebergwerks Ishikari Sekitan Kabushiki-gaisha.
- He continued his studies in Germany at the Bergakademie Freiberg and majored in metallurgical engineering from the winter semester 1887/ 88 to the winter semester 1888/ 89. Upon his return he became director of the Mitsui owned coal mine Ishikari Sekitan Kabushiki-gaisha.

YAMADA Ryūichi 山田 隆一 / JAP / SA / MIL / 1867 - 1919
* 15.08.1867
† 07.03.1919
- Im Auftrag des Heeresministeriums weilte er zur Fortbildung von Juli 1897 bis November 1901 in Deutschland, wo er zum 4. Garderegiment in Berlin abkommandiert wurde. In seiner weiteren Laufbahn wurde er bis zum Generalleutnant befördert.
- On behalf of the Ministry of Army, he stayed for training from July 1897 to November 1901 in Germany, where he was commanded to the 4th Guards Regiment in Berlin. In his further career he was promoted to lieutenant general.

YAMADA Saburō 山田 三郎 / JAP / SA / L / 1869 - 1965
- Nachdem er 1896 sein Jurastudium an der Tokyo University abgeschlossen hatte, absolvierte er ein Aufbaustudium im internationalen Recht und ging 1897 nach Deutschland, um weiter zu studieren. Er begann im Sommersemester 1898 an der Universität Heidelberg, wechselte vom Wintersemester 1898/99 bis zum Sommersemester 1899 an die Universität Göttingen und ging dann im Wintersemester 1899/1900 an die Universität Berlin.
Nach seiner Rückkehr nach Japan kehrte er 1901 als Professor zu seiner Alma Mater zurück und promovierte im darauffolgenden Jahr zum Dr. jur. Später wurde er Dekan der Rechtsfakultät der Tokyo Universität.
Yamada Saburō zog sich nach 30 Jahren Dienstzeit von der Universität Tokyo zurück und wurde 1931 Präsident der Universität Keijō (Seoul).
Für einige Zeit war er auch verbunden mit Hōgaku Kyōkai Zasshi, dem Journal der juristischen Gesellschaft. Er gilt als höchste Autorität des Völkerrechts in Japan.
1848 wurde er zum emeritierten Professor der Universität Tokyo und zum Präsidenten der Japanischen Akademie (Gakushin) ernannt.
- After graduating from Law Department of Tokyo University in 1896 he took a postgraduate course in international law and in 1897 proceeced to Germany for further studies. He started at the University Heidelberg in the summer semester 1898, proceeded to the University Göttingen from the winter semester 1898/ 99 to the summer semester 1899 and then to the University Berlin in the winter semester 1899/ 1900.
Upon returning to Japan he rejoined his alma mater as professor in 1901 and the following year was conferred a doctorate, LL.D. Later he became dean of the Law Faculty of the Tokyo University.
Yamada Saburō retired from Tokyo University after 30 years’ service to become president of Keijō (Seoul) University in 1931.
For some time he was also connected with Hōgaku Kyōkai Zasshi, the Journal of the Judicial Association. He is considered the highest authority on international law in Japan.
In 1848 he was appointed Emeritus professor of Tokyo University and President of Japanese Academy (Gakushiin).


YAMADA Tetsuzō 山田 鉄蔵 / JAP / SA / MED / 1864 - 1925
- Er stammte aus Nagai-shi, Yamagata-ken und wurde nach Abschluß seines Medizinstudiums an der Tokyo Universität zu einem Studium der Neurologie nach Deutschland delegiert. Im Sommersemester 1896 studierte er an der Universität Heidelberg und wechselte dann an die Universität Berlin vom Wintersemester 1896/ 97 bis zum Sommersemester 1897.
Nach seiner Rückkehr wurde er Professor der Medizinischen Fachschule Jikeikai Igaku Senmon Gakkō.
Seine bekannteste Publikation ist „Kinsei nō sekizuibyōgaku“ (Moderne Lehre der Hirn- und Rückenmarkerkrankungen).
- He came from Nagai-shi, Yamagata-ken and was delegated to study neurology in Germany after completing his medical studies at Tokyo University. In the summer semester of 1896 he studied at the University of Heidelberg and then joined the University of Berlin from the winter semester of 1896/ 97 to the summer semester of 1897.
After his return he became a professor of the medical college Jikeikai Igaku Senmon Gakkō.
His most famous publication is "Kinsei nō sekizuibyōgaku" (Modern Lessons of Brain and Spinal Cord Diseases).


YAMADA Torakichi 山田 寅吉 / JAP / SA / ENG / 1853 - 1927
- Bauingenieur. Doktor Ing. Er wurde in Fukuoka-ken geboren, ältester Sohn von Yamada Chūgo. Ab 1867 studierte er in England und Frankreich und promovierte 1876 an der Ecole Centrale in Paris.
Nach seiner Rückkehr arbeitete er ab 1879 als Chefdesigner für die Entwässerung des Inawashiro Sees in Fukushima-ken. Er war auch mit der Planung des Baus der Kyūshū-Eisenbahn, des Hafenbetriebs in Moji, der Sanuki-Eisenbahn, der Entwässerung des Ōtsu-Kanals und der Ausbaggerung des Kiso-Flusses beschäftigt. Er leitete den „Rund-um-die-Uhr-Bau“ von Abschnitten der Keifu und Keigi Eisenbahn in Korea. Er war während des Russisch-Japanischen Krieges (1904-05) für den Transport von Truppen verantwortlich.
- Civil engineer. Doctor of Engineering. He was born in Fukuoka-ken, eldest son of Yamada Chūgo. As of 1867, he studied in England and France and graduated from Ecole Centrale University in 1876.
After his return, in 1879, he served as chief designer for the drainage of Inawashiro Lake in Fukushima-ken. He was also engaged in planning the construction of Kyūshū Railway, the harbor works at Moji, the Sanuki Railway, drainage of Ōtsu Canal and dredging of Kiso River. He directed round-the-clock construction of sections of Keifu Railway and Keigi Railway in Korea. He was engaged in the transportation of troops during the Russo-Japanese War (1904-05).


YAMAGAMI Kanesuke 山上 兼輔 / JAP / SA / MED /
- Nach seinem Medizinstudium an der Universität Tokyo wurde er für ein Zusatzstudium in Hals-, Nasen- und Ohren-Krankheiten nach Deutschland delegiert. Er begann sein Studium an der Universität München vom Sommersemester 1898 bis zum Sommersemester 1900 und studierte weiter im Wintersemester 1900/ 01 an der Universität Berlin.
Im Jahr 1900 erwarb er den Doktortitel in München mit der Dissertation „Über die komplizierte Schädelfractur“.
Nach seiner Rückkehr nach Japan praktizierte er als Arzt in Tokyo.
- After studying medicine at the University of Tokyo, he was delegated to Germany for additional studies in ear, nose and throat diseases. He began his studies at the University of Munich from the summer semester 1898 to the summer semester 1900 and continued his studies in the winter semester 1900/ 01 at the University of Berlin.
In 1900 he acquired the doctorate in Munich with the dissertation "On the Complicated Skull Fracture".
After returning to Japan, he practiced as a doctor in Tokyo.


YAMAGATA Aritomo 山県有朋

YAMAGATA Isaburō 山縣 伊三郎 / JAP / SA / POL /
* 06.02.1858
† 24.09.1927
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- Yamagata wurde als Sohn des Samurai Katsu Kanesuke und Toshiko, der älteren Schwester von Yamagata Aritomo, in der Provinz Nagato in der Chōshū Domain (heute Yamaguchi-ken) geboren. Da dieser keine Kinder hatte, wurde er 1861 von Yamagata Aritomo adoptiert, um den Familiennamen weiter zu führen.
Nach der Meiji-Restauration begleitete Yamagata Isaburō die Iwakura-Mission in die USA und nach Europa, um dann in Deutschland zu studieren. Er studierte von 1871 bis 1876 Rechtswissenschaften an der Universität Berlin.
Nach seiner Rückkehr nach Japan arbeitete er als Übersetzer im Außenministerium, war von März 1880 bis Dezember 1882 in der japanischen Gesandtschaft in Berlin tätig und diente anschließend im Kabinett für Gesetzesgebung. Er ging dann zum Innenministerium und diente als Sekretär des Gouverneurs von Aichi-ken, bevor er selbst zum Gouverneur von Tokushima-ken und dann von Mie-ken ernannt wurde. Später wurde er Leiter des Büros für lokale Angelegenheiten im Innenministerium und stieg zum Vizeminister auf.
Im Jahr 1906 wurde Yamagata Minister für Kommunikation in der 1. Saionji-Regierung (siehe auch Nakashōji Ren). Seine Hauptleistung bestand darin, den Zusammenbruch der Saionji-Regierung herbeigeführt zu haben, indem er auf Geheiß von Yamagata Aritomo einen haushaltspolitischen Stillstand über die Eisenbahnfinanzierung herbeiführte.
Im Juli 1908 erhielt Yamagata einen Sitz im House of Peers im japanischen Parlament. Im Jahr 1910, nach dem Rücktritt von Itō Hirobumi als Resident-General von Korea, begleitete Yamagata den neuen Resident Sone Arasuke als stellvertretenden General-Resident nach Korea. Nach der formellen Annexion Koreas an das japanische Kaiserreich blieb Yamagata die nächsten neun Jahre als Generalinspektor von Korea unter der Amtsgewalt von Generalgouverneur Terauchi Masatake und Hasegawa Yoshimichi. Obwohl er als der führende Kandidat für die Nachfolge von Hasegawa vorgesehen war, wurde Yamagata während der Regierungsreorganisation im Anschluss an die Bewegung vom 1. März 1919 seines Amtes enthoben. Danach diente er von Mai 1920 bis September 1922 als Generalgouverneur von Kwantung Nach dem Tod seines Adoptivvaters Yamagata Aritomo erbte er den Kazoku-Titel Kōshaku (Prinz). Danach diente er bis zu seinem Tod 1927 im Staatsrat.
- Yamagata was born in Nagato Province in Chōshū Domain (present-day Yamaguchi-ken), as the son of samurai Katsu Kanesuke and Toshiko, the elder sister of Yamagata Aritomo. As the latter had no children, he was adopted by Yamagata Aritomo in 1861 to carry on the family name.
After the Meiji Restoration, he accompanied the Iwakura-Mission to the USA and Europe, remaining in Germany for studies. He studied Law at the University of Berlin from 1871 to 1876.
On his return to Japan, he worked as a translator at the Foreign Ministry, acted in the Japanese Legation in Berlin from March 1880 to December 1882 and subsequently served on the Cabinet Legislation Bureau. He then entered the Home Ministry and served as Secretary to the governor of Aichi-ken before being appointed governor of Tokushima-ken, followed by Mie-ken. He was later promoted to Director of the Local Affairs Bureau within the Home Ministry, and rose to the post of Vice Minister.
In 1906, Yamagata entered the 1st Saionji administration as Minister of Communications (see also Nakashōji Ren). His chief achievement was to bring about the collapse of the Saionji administration by creating a budgetary deadlock over railroad funding at the behest of Yamagata Aritomo.
In July 1908, Yamagata was appointed to a seat in the House of Peers in the Diet of Japan. In 1910, following the resignation of Itō Hirobumi as Resident-General of Korea, Yamagata accompanied the new Resident Sone Arasuke to Korea as Deputy Resident-General. Following the formal annexation of Korea to the Empire of Japan, Yamagata remained for the next nine years as Inspector-General of Korea, under the tenure of Governor-General Terauchi Masatake and Hasegawa Yoshimichi. Although considered to be the leading candidate to replace Hasegawa, Yamagata was removed from office during the government reorganization following the March 1 Movement in 1919. He subsequently served as Governors-General of Kwantung Leased Territory from May 1920 to September 1922. In 1922, after the death of his foster-father Yamagata Aritomo, he inherited the kazoku title of kōshaku (prince). Afterwards, he served on the Privy Council until his death in 1927.


YAMAGATA Nakaki 山形 仲芸 / JAP / SA / MED / 1857 - 1922
- Er absolvierte ein Aufbau-Studium in Chirurgie an der Universität Berlin vom Sommersemester 1897 bis Wintersemester 1898/ 99. Danach kehrte er wieder nach Japan zurück und wurde zunächst Direktor der Medizinischen Fachschule Sendai Igaku Senmon Gakkō, und später Dekan der Medizinischen Fakultät der Tōhoku-Universität.
- He completed a postgraduate study in surgery at the University of Berlin from the summer semester 1897 to the winter semester 1898/ 99. He then returned to Japan and became director of the Medical College Sendai Igaku Senmon Gakkō, and later Dean of the Tōhoku University, Medical Faculty.

YAMAGISHI Mitsunobu 山岸 光宣 / JAP / SA / ED / 1879 - 1943
- Er studierte Deutsche Literatur an der Universität Berlin vom Wintersemester 1909/ 10 bis zum Sommersemester 1911. Nach seiner Rückkehr wurde er Professor für Germanistik an der Waseda Universität.
Er ist Autor verschiedener Werke zur deutschen Literatur und Sprache.
- He studied German literature at the University of Berlin from the winter semester 1909/ 10 until the summer semester 1911. After his return he became professor of German Philology at the Waseda University.
He is the author of various works on German literature and language.


YAMAGIWA Katsusaburō 山極 勝三郎 [Katsuburo] / JAP / SA / MED / 1863 - 1930
* 23.02.1863
† 02.03.1930
- Er wurde in Ueno-machi, Nagano-ken geboren, sein ursprünglicher Familienname war Yamamoto. Er studierte Deutsch an der Tokyo Foreign Language School und absolvierte danach ein Medizinstudium an der Tokyo University. Er wurde 1891 Assistenzprofessor an seiner Alma Mater und ging nach Deutschland, um weiter zu studieren. Er schrieb sich im Wintersemester 1891/ 92 bis zum Wintersemester 1893/ 94 an der Universität Berlin ein und studierte Pathologie. Sein Professor war unter anderem Rudolf Virchow.
Er kehrte 1894 nach Japan zurück und wurde Professor an der Universität Tokyo. Er wirkte in diesem Posten mehr als 39 Jahre bis zu seinem Ruhestand aufgrund der Altersgrenze.
Er diente auch als Gastprofessor am Offizierskollegium der Marine. 1894 besuchte er die Internationale Medizin-Konferenz in Italien. Im selben Jahr ging er nach Formosa, um Forschungen zu Parasiten zu unternehmen. Es gelang ihm, durch fortgesetzte Einreibung von Teer, Krebs in die Ohrmuschel eines Kaninchens zu induzieren. Für seine Forschung erhielt er den Akademiepreis. - Im Jahr 1907 veröffentlichte er die Zeitung "Gan" (Krebs).
Er diente als Mitglied des nicht ständigen Ausschusses für die Untersuchung von Beri-Beri und war auch Mitglied der Japan Academy und Ehrenmitglied der Cancer Investigation Society (Krebsforschungsgesellschaft).
Zu seinen Arbeiten gehören "Allgemeine Beschreibung der Pathologie", "Pathologie von Beri-Beri" und "Zur Entstehung von Magenkrebs". - Er war auch ein bekannter Haiku - Dichter unter dem Pseudonym Shinzan oder Kyokuzan.
- He was born in Ueno-machi, Nagano-ken, his original family name was Yamamoto. He studied German at Tokyo Foreign Language School and afterwards graduated in medicine from Tokyo University. He was appointed assistant professor of his alma mater in 1891 and proceeded to Germany for further studies. He enrolled at Berlin University from the winter semester 1891/ 92 until the winter semester 1893/ 94 and majored in pathology. He also studied under Professor Rudolf Virchow.
He returned to Japan in 1894 and became professor of Tokyo University. He served in this post for more than 39 years, till his retirement due to age limit. He also served as visiting professor of Naval Staff Officers' College.
In 1894 he attended International Medical Conference in Italy. In the same year he proceeded to Formosa to study parasites. He succeeded in inducing cancer in the pinna of a rabbit by continued embrocation of tar. He was awarded the Academy Prize for his research. In 1907 he published the paper “Gan” (Cancer).
He served as member of Temporary Committee for the Investigation of Beri-Beri and was also a member of Japan Academy and honorary member of Cancer Investigation Society.
His works include "General Outline of Pathology", "Pathology of Beri-Beri" and "On Generation of Stomach Cancer." - He was also a well-known haiku poet under the pen-name Shinzan or Kyokuzan.


YAMAGUCHI Einosuke 山口 鋭之助 / JAP / SA / SC / 1862 - 1945
- Er studierte Naturwissenschaft an der Universität Berlin vom Sommersemester 1898 bis Sommersemester 1899 und wechselte dann im Sommersemester 1900 an die Universität Göttingen.
Nach seiner Rückkehr wurde er Professor für Physik an der Kyoto Universität, Präsident der Nihon Universität und Direktor der Universität Gakushūin.
Publikationen unter anderen „Measurement of the Force of gravity at Naha (Okinawa) und Kagoshima“ (Tokyo 1884), Butsurigaku: futsū kyōiku (Physik Allgemeinbildung), Mitautor von Romaji tokuhon (Romaji-Lesebuch).
- He studied Natural Science at the University of Berlin from the summer semester 1898 to summer semester 1899 and then joined the University of Göttingen in the summer semester 1900.
Upon his return, he became professor of physics at Kyoto University, president of Nihon University and director of Gakushūin University.
Publications including "Measurement of the Force of gravity at Naha (Okinawa) and Kagoshima" (Tokyo 1884), Butsurigaku: futsū kyōiku (General Education of Physics), co-author of “Romaji tokuhon” (Romaji Reading Book).

YAMAGUCHI Hanroku 山口 半六 / JAP / SA / ENG / 1858 - 1900
- Architekt. Er wurde in Shimane-ken geboren und besuchte ab 1871 die Daigaku Nankō, Vorgänger der Tokyo University. Er wurde 1876 vom Bildungsministerium nach Frankreich entsandt und studierte Architektur in Paris.
1881 kehrte er nach Japan zurück und im folgenden Jahr arbeitete er für die Mitsubishi Mail Steamship Company bis 1885 und er war für Bauleistungen verantwortlich.
1885 ging er zum Bildungsministerium und beteiligte sich am Aufbau der Tokyo University und anderer Schulen unter direkter Aufsicht des Ministeriums. 1894 wechselte er zur Kuwabara Construction Company. Als 1897 beschlossen wurde, die Stadt Osaka zu vergrößern, wurde er mit der Planung neuer Straßen beauftragt.
- Architect. He was born in Shimane-ken and in 1871 joined Daigaku Nankō, predecessor of Tokyo University. He was dispatched to France by the Education Ministry in 1876 and he studied architecture in Paris. In 1881 he returned to Japan and the following year was employed by Mitsubishi Mail Steamship Company being in charge of construction works until 1885.
In 1885 he joined the Education Ministry and participated in the construction of Tokyo University and other schools under the direct supervision of the ministry. In 1894 he joined Kuwabara Construction Company. As of 1897, when it was decided to enlarge Osaka City, he was appointed in charge of planning of new streets.


YAMAGUCHI Hidetaka 山口 秀高 / JAP / SA / MED / 1866 - 1916
- Augenarzt. Er wurde in Tokyo geboren und schloss 1889 sein Studium an der Tokyo University ab. Er wurde 1890 zum Direktor des Okinawa-Krankenhauses ernannt, trat jedoch 1894 zurück. Danach ging er zur Japan Life Insurance Company als Arzt.
1897 wurde er Direktor des Taihoku-Krankenhauses (Sotokufu-Hospital) in Formosa und wurde 1899 zum Chefarzt des Generalgouverneurs von Formosa und gleichzeitig zum Professor des Taiwan Medical College ernannt.
Im Jahr 1902 ging er nach Deutschland und Österreich zum weiteren Studium und begann im Sommersemester 1902 bis zum Wintersemester 1903/04 an der Universität Freiburg mit Hauptfach Augenheilkunde. Er kehrte 1904 zurück und eröffnete seine Praxis als Augenarzt in Kanda, Tokyo.
- Ophthalmologist. He was born in Tokyo and graduated from Tokyo University in 1889. He was appointed director of Okinawa Hospital in 1890 but resigned in 1894. Afterwards he joined the Japan Life Insurance Company as physician.
In 1897 he became director of Taihoku Hospital (Sotokufu-Hospital) in Formosa and was appointed chief physician to Governor-General of Formosa and concurrently professor of Taiwan Medical College in 1899.
In 1902 he proceeded to Germany and Austria for further studies and started at the University Freiburg in the summer semester 1902 until the winter semester 1903/ 04 and majored in ophthalmology. He returned in 1904 and set up practice as ophthalmologist at Kanda, Tokyo.


YAMAGUCHI Hiroo 山口 弘夫 / JAP / SA / MIL-MED / 1866 - 1933 /
* 26.12.1866
† 1933
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- Postkarte aus Tokyo vom 30.09.1906 nach Berlin an Dr. H. Yamaguchi, Ankunft 28.10.1906.

- Postcard from Tokyo posted on September 30, 1906 addressed to Dr. H. Yamaguchi in Berlin, arrival 28.10.1906.


- Er studierte in Deutschland Innere Medizin und begann sein Studium an der Universität Berlin vom Wintersemester 1903/ 04 bis zum Sommersemester 1904. Danach war er an der Universität in Würzburg und vom Februar 1906 bis Dezember 1907 wieder in Berlin. Vom Januar bis Mai 1907 war er zum Königlich - Bayrischen Infanterieregiment in Würzburg als Militärarzt abkommandiert. - Nach seiner Rückkehr nach Japan war er Militärarzt und Hospitaldirektor.
- He studied internal medicine in Germany and began his studies at the University of Berlin from the winter semester 1903/ 04 until the summer semester 1904. Thereafter he studied at the University of Würzburg and from February 1906 to December 1907 he was back in Berlin. From January to May 1907 he was commanded to the Royal Bavarian Infantry Regiment in Würzburg as a military doctor. - After his return to Japan, he was a military doctor and hospital director.

YAMAGUCHI Keizō 山口 圭蔵 / JAP / SA / MIL /
* 03.11.1861
† 15.06.1932
- Er wurde als Offizier vom japanischen Heeresministerium im Rahmen seiner Spezialisierung vom März 1888 bis Dezember 1890 nach Deutschland delegiert. Im Jahr 1890 war er für ein Jahr dem 8. Westfälischen Infanterieregiment Nr. 57 in Wesel bei General Jacob Meckel attachiert.
Nach seiner Rückkehr wurde er bis zum Generalmajor befördert und er lehrte als Professor an der Militärakademie Rikugun Daigaku.
Publikationen unter anderen: „Oshū taisen to Nihon no shōrai“ (Europas großer Krieg und Japans Zukunft), 1917; „Senjutsu kōkyū roku“ (Aufzeichnungen strategischer Studien).
- He was delegated to Germany as an officer by the Japanese Ministry of Army in the context of his specialization from March 1888 to December 1890. In 1890 he was attached to the 8th Westphalian Infantry Regiment No. 57 in Wesel with General Jacob Meckel for one year.
Upon his return, he was promoted up to Major General and he taught as a professor at the Military Academy Rikugun Daigaku.
Publications among others: "Oshū taisen to Nihon no shōrai" (Europe's Great War and Japan's Future), 1917; "Senjutsu kōkyū roku" (Records of Strategic Studies).


YAMAGUCHI Kōichi 山口 弘一 / JAP / SA / L /
- Er hatte Recht an der Universität Tokyo studiert und absolvierte ein Zusatzstudium in Recht in Deutschland an der Universität Leipzig als Gasthörer im Sommersemester 1901.
Nach seiner Rückkehr wurde er Professor der Handelshochschule Tōkyō Shōgyō Daigaku.
Publikationen unter anderen: „Shinzokuhō oyobi kokusai shinzokuhō no kenkyū“ (Studien zum Familienrecht und zum internationalen Familienrecht); „Kokusai shihō: kan“ (Internationales Privatrecht).
- He had studied law at the University of Tokyo and completed an additional study in law in Germany at the University of Leipzig as a guest auditor in the summer semester of 1901.
After his return he became a professor of the commercial college Tokyo Shōgyō Daigaku.
Publications among others: "Shinzokuhō oyobi kokusai shinzokuhō no kenkyū" (Studies on Family Law and International Family Law); "Kokusai shihō: kan" (International Private Law).


YAMAGUCHI Kotarō 山口 小太郎 [Kotaro] / JAP / SA / ED / 1867 - 1917
- Philologe. Er wurde in Tokyo geboren und machte 1884 seinen Abschluss an der Tokyo Foreign Language School (Sprachenschule). Er wurde Lehrer und nach einigen Jahren setzte er sein Studium der deutschen Literatur und Geschichte an der Tokyo Universität fort. 1891 wurde er zum Professor der Ersten Höheren Schule ernannt. Gleichzeitig wurde er Professor der Peers 'School. Er hat die Zeitschrift "Doitsugo Zasshi" herausgegeben und deutsche Schulbücher geschrieben.
1900 ging er nach Deutschland, um weiter zu studieren, und begann im Wintersemester 1900/ 01 an der Universität Berlin mit dem Hauptfach Philologie. Er studierte ab dem Sommersemester 1901 bis zum Wintersemester 1901/02 an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig. Danach wechselte er im Sommersemester 1902 an die Universität München mit dem Schwerpunkt Germanistik und studierte im Wintersemester 1902/ 03 an die Universität Heidelberg.
1903 kehrte er nach Japan zurück und wurde Professor an der Universität Gakushūin und der Fremdsprachenschule Tōkyō Gaikokugo Gakkō.
Publikationen unter anderen: Mitautor von „Deutsches Lesebuch für japanische Schulen“ (Tokyo 1898); „Doitsu bunpō kyōkasho“ (Lehrbuch der deutschen Grammatik, 1902); „Deutsche Hand-Fibel für die Bedürfnisse des deutschen Sprachunterrichts in den japanischen Schulen“ (Tokyo).
- Philologist. He was born in Tokyo and graduated from Tokyo Foreign Language School in 1884. He became a teacher and after several years he continued his studies of German literature and history at Tokyo University. In 1891 he was appointed professor of the First Higher School. Concurrently became professor of Peers' School. He edited the magazine “Doitsugo Zasshi” (German Language Magazine) and wrote German textbooks.
In 1900 he proceeded to Germany for further studies and started at the University of Berlin in the winter semester 1900/ 01, majoring in philology. He joined the Leipzig University, faculty of philosophy, from the summer semester 1901 until the winter semester 1901/ 02. Afterwards he joined the Munich University in the summer semester 1902, majoring in germanistics and the Heidelberg University in the winter semester 1902/ 03.
In 1903 he returned to Japan and was appointed professor of the University Gakushūin and the Foreign Language School Tōkyō Gaikokugo Gakkō.
Publications among others: Co-author of "German Reading Book for Japanese Schools" (Tokyo 1898); "Doitsu bunpō kyōkasho" (Textbook of German Grammar, 1902); "German Hand Primer for the Needs of German Language Teaching in the Japanese Schools" (Tokyo).


YAMAGUCHI Motoomi 山口 素臣 / JAP / SA / MIL / 1846 - 1904
* 08.06.1846
† 07.08.1904
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- Offizier. Er wurde in Yamaguchi-ken geboren und begann eine militärische Karriere. Während des Boshin-Krieges im Jahr 1868 nahm er an Kämpfen in den Bezirken Hokuriku und Tōhoku als Offizier der Kiheitai (Kavallerie) unter Führung von Takasugi Shinsaku teil. 1873 wurde er Major und beteiligte sich 1877 an den Aktionen während der Saga-Affäre und der Seinan-Affäre. 1877 ging er nach Amerika und Deutschland; in Deutschland war er im Heeresministerium von September 1887 bis Mai 1888.
Während des chinesisch-japanischen Krieges 1894 - 1895 diente er als Kommandeur der 3. Infanterie-Brigade. Im Jahr 1896 wurde er zum Generalleutnant befördert und während der Boxer-Rebellion war er Kommandant der 5. Division.
- Officer. He was born in Yamaguchi-ken. He entered a military career and during the Boshin War in 1868, he saw action in battles in Hokuriku and Tōhoku districts as an officer in Kiheitai (cavalry) led by Takasugi Shinsaku. In 1873 he became a major and took part in the actions during the Saga Affair and the Seinan Affair in 1877. In 1877 he proceeded to America and Germany for further studies staying in Germany at the Ministry of Army from September 1887 to May 1888.
During the Sino-Japanese War 1894 - 1895 he served as commander of 3rd Infantry Brigade. In 1896 he was promoted lieutenant general and during the Boxer Rebellion became commander of 5th Division.


YAMAGUCHI Naoyoshi 山口尚芳

YAMAGUCHI Tatsuya 山口 辰弥 / JAP / SA / ENG /
- F. L. Verny gründete auch im Yokosuka Arsenal eine Schule zur Ausbildung von Ingenieuren und von Handwerkern. Mehrere französische Ingenieuere, wie zum Beispiel Adolphe F. E. Dupont, der an der École Polytechnique studiert hatte, oder Paul Pierre Sarda,lehrten an diesen Schulen.
Verny etablierte ein Ausbildungssystem auf zwei Ebenen mit einem Studium im Ausland. Durch den Vorschlag von Hida Hamagorō wurde ein Auslandsstudium 1871 seitens der Regierung offiziell erlaubt und es wurde ein Stipendium vergeben.
In den Jahren der französischen Führung der Yokosuka-Werft wurden insgesamt acht Studenten nach Frankreich entsandt, um dort an der französischen Marineakademie zu studieren. Die Entsandten wurden nach ihrer Rückkehr oft Leiter einer Schiffswerft oder nahmen leitende Funktionen im technischen Bereich wahr. So studierte Yamaguchi Tatsuya als einer der ersten Absolventen aus dem Jahrgang 1870 der Yokosuka-Ingenieurschule, Schiffbau und Maschinenbau in Cherbourg und erwarb dort die Qualifikation eines Schiffbau-Ingenieurs. Nach der Rückkehr nach Japan wurde er zunächst Professor an der Yokosuka-Ingenieurschule. Dann war er im Rahmen seiner Tätigkeit im Marine-Ministerium für den Ausbau der Marine zuständig. Anschließend wurde er Leiter der Onohama-Werft in Kobe und war zuständig für den Bau von Torpedobooten. Dann leitete er die Yokosuka-Schiffswerft. Nach seinem Rücktritt 1904 nahm er eine Stelle als Leiter der Uraga-Schiffswerft an und trug dort zu technischen Unterweisungen beim Kriegsschiffbau bei.
- F. L. Verny also founded a school for training engineers and craftsmen at Yokosuka Arsenal. Several French engineers, such as Adolphe F. E. Dupont, who had studied at the École Polytechnique, or Paul Pierre Sarda, taught at these schools.
Verny established a training system on two levels with a study abroad.
By the suggestion of Hida Hamagorō a study abroad was officially allowed by the government in 1871 and a scholarship was awarded.
During the years of French leadership of the Yokosuka Arsenal, a total of eight students had been sent to France to study at the French Naval Academy. The delegates often became the head of a shipyard after their return, or took on managerial positions in the technical field. Thus, Yamaguchi Tatsuya was one of the first 1870 graduates of the Yokosuka engineering school to study shipbuilding and mechanical engineering in Cherbourg, where he earned the qualifications of a shipbuilding engineer. After returning to Japan, he first became a professor at the Yokosuka Engineering School. Then he was responsible for the development of the Navy as part of his work in the Ministry of Navy. Afterwards he became head of the Onohama shipyard in Kobe and was responsible for the construction of torpedo boats. Then he directed the Yokosuka shipyard. After his resignation in 1904, he took a job as head of the Uraga shipyard and contributed there to technical instruction in warship construction.


YAMAKAWA Gitarō 山川 義太郎 [Gitaro] / JAP / SA / ENG / 1860 - 1933
- Er wurde in Tokyo geboren. der älteste Sohn von Yamakawa Tatsuzō. Nach dem Abschluss seines Studiums an der Kōbu Daigaku im Jahr 1882, einem Vorgänger der Universität Tokyo, mit dem Grad eines Ingenieurs, wurde er 1886 zum Lehrer und Berater der Telegraph Training School ernannt. 1887 kehrte er als Assistenz-Professor an seine Alma Mater zurück und wurde 1896 nach Europa und Amerika zu weiteren Studien geschickt. Nach seiner Rückkehr nach Japan nach 3 Jahren ging er wieder an seine Alma Mater als Professor. Im Jahr 1923 legte er sein Amt nieder.
Er war auch Direktor der Electric Academy, der Illumination Association und Leiter des Komitees der Electric Industrial Association. Er tat viel, um die Entwicklung der elektrischen Industrie und der Energiewirtschaft in Japan zu fördern.
- He was born in Tokyo, the eldest son of Yamakawa Tatsuzō. After graduating from Kōbu Daigaku in 1882, a predecessor of Tokyo University with a degree in engineering, he was appointed teacher and adviser to Telegraph Training School in 1886. In 1887 he returned to his alma mater as assistant professor and was sent to Europe and America for further studies in 1896. Upon returning to Japan after 3 years he rejoined his alma mater as professor. In 1923 he resigned from office.
He was also director of Electric Academy, of Illumination Association and chief of the committee of the Electric Industrial Association. He did much to boost the electric industry and power development in Japan.


YAMAKAWA Kenjirō 山川 健次郎 [Kenjiro] / JAP / SA / 1854 - 1931
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- Er wurde 1854 als dritter Sohn eines Samurai des Aizu Han (heute Fukushima-ken) geboren. Er besuchte die Han-Schule bis zum Alter von 14 Jahren. Nach der Restaurierung ging Yamakawa nach Tokyo und studierte Englisch, Algebra und Geometrie.
Er wurde zum Studium in die USA geschickt und wurde der erste japanische Student, der 1872 das Yale College besuchte und 1875 einen Bachelor of Physics an der Universität erwarb. Nach seinem Abschluss kehrte er nach Japan zurück, wo er eine erfolgreiche Karriere als renommierter Physiker, Lehrer und Universitätsverwalter begann. 1875 wurde er Assistenzprofessor am Tokyo Kaisei Gakkō und 1879 erster Professor für Physik an der Tokyo Imperial University. Im Jahr 1896, als Dozent an der Tokyo Imperial University, war er der Erste, der Röntgenforschung in Japan durchführte und er gilt als eine der Gründungsfiguren der japanischen Physik. Er war Präsident der Kaiserlichen Universität von Tokyo und der Kaiserlichen Universität von Kyoto und Gründungspräsident der Kaiserlichen Universität von Kyūshū. Während seiner Amtszeit als Präsident der Universität von Tokyo trug er zur Modernisierung der Universitätsverwaltung in Japan bei. Er wurde später mit dem Titel danshaku geadelt.
Seine Schwester war YAMAKAWA Sutematsu.
- He was born in 1854, the third son of a samurai of the Aizu han (present Fukushima-ken). He attended the Han school until aged 14 years. Following the restoration, Yamakawa went to Tokyo and studied English, algebra and geometry.
He was sent to study in the USA and became the first Japanese student who entered Yale College in 1872 and earned a Bachelor of Physics degree from the University in 1875. Following his graduation, he returned to Japan where he went on to an accomplished career as a renowned physicist, teacher, and university administrator. In 1875 he became assistant professor at the Tokyo Kaisei Gakkō and in 1879 he was appointed the first professor of physics at the Tokyo Imperial University. In 1896, while a faculty member at the Tokyo Imperial University, he became the first to carry out X-ray research in Japan and is regarded as one of the founding figures of Japanese physics. He went on to serve as the president of Tokyo Imperial University and Kyoto Imperial University, and as the founding president of Kyūshū Imperial University. During his tenure as the president of the University of Tokyo, he contributed to the modernization of university administration in Japan. He was later ennobled with the title of danshaku.
His sister was YAMAKAWA Sutematsu.


YAMAKAWA Sutematsu 山川 捨松 [Stemats] / JAP / SA / ED + POL /
* 16.03.1860
† 18.02.1919
- Fünf junge Japanerinnen reisten mit der Iwakura Mission in die USA, um dort ausgebildet zu werden. Dies wird immer wieder als Beispiel für liberales Denken in den ersten Jahren des neuen Regimes genannt. Diese fünf Mädchen waren Yamakawa Sutematsu, Yoshimasu Ryoko, Ueda Teiko, Nagai Shigeko und Tsuda Umeko.
Die zwölfjährige Yamakawa Sutematsu aus einer Samurai-Familie von Aizu begann ihren Aufenthalt in den USA in New Haven, Connecticut. Die japanische Regierung bezahlte ihre gesamten Lebens- und Bildungsausgaben. Sie lebte bei der Familie von Dr. Leonard Bacon, Pfarrer der New Haven Center Church, Professor für Theologie an der Yale University und Vater von vierzehn Kindern. Die jüngste und mit Satemimsu vergleichbare Altersgruppe war Alice Bacon. Sie wurden wie Schwestern und entwickelten eine lebenslange Freundschaft.
Die Vorbereitungen für den Aufenthalt und Unterricht von der jungen "Stemats", wie sie genannt wurde, waren sorgfältig zwischen ihrem Bruder Kenjirō und Rev. und Frau Bacon vor ihrer Ankunft in den USA und dann für die Yale Universität ausgearbeitet worden.
Als sie in das Bacon-Haus kam, übernahmen Frau Bacon und die zwei jüngsten Bacon-Töchter den Unterricht; sie ging zuerst nicht zur Schule und lernte, wie eine Amerikanerin ihr Haus führt und Nellie Bacon gab ihr auf Wunsch Klavierstunden. Außerdem wurde sie als Mitglied der Familie behandelt.
Nach Sutematsus Abschluss an der New Haven High School ging sie zum Vassar College in Poughkeepsie, New York. Sie erwarb 1882 als erste Japanerin einen B.A. - Abschluß.
Nach ihrer Rückkehr nach Japan heiratete sie 1883 den japanischen Kriegsminister Oyama Iwao. Im Laufe der Jahre übernahm sie Führungsaufgaben im Rahmen ihrer Position als Ehefrau eines der mächtigsten Männer Japans. Sie wurde Sponsor patriotischer Aktivitäten von Frauen, unterstützte aber auch weiterhin die Bildung von Frauen und die Beziehungen zum Westen. Während des Russisch-Japanischen Krieges von 1904 bis 1905 arbeitete sie als freiwillige Krankenschwester für den Freiwilligen-Pflege-Verband der Rotkreuz-Damen in Japan und die Patriotische Damen-Vereinigung.
- Five young Japanese girls travelled with the Iwakura Mission to the USA to be educated in the USA. This is always mentioned as an example of liberal thinking in the early years of the new regime. These five girls were Yamakawa Sutematsu, Yoshimasu Ryoko, Ueda Teiko, Nagai Shigeko, and Tsuda Umeko.
Twelve-year-old Yamakawa Sutematsu of a samurai family of Aizu began her sojourn in the United States in New Haven, Connecticut. The Japanese government paid all of her living and educational expenses. She lived with the family of Dr. Leonard Bacon, minister of New Haven's Center Church, a professor of theology at Yale University, and the father of fourteen children. The youngest and comparable in age to Sutematsu was Alice Bacon. They became like sisters and developed a lifelong friendship. The arrangements for the care and teaching of young "Stemats", as she was called, had been carefully worked out between her brother Kenjirō, then at Yale University, and the Rev. and Mrs. Bacon prior to her arrival in the United States.
When she came into the Bacon home, Mrs. Bacon and the two youngest Bacon daughters would instruct her; she would not go to school at first, she would learn how an American lady keeps house and Nellie Bacon would give her piano lessons if they were desired. In addition, she would be treated as a member of the family.
Upon Sutematsu's graduation from New Haven High School, she went to Vassar College in Poughkeepsie, New York. She graduated in 1882, the first Japanese woman to earn a B.A.
After her return to Japan she married in 1883 Japan's Minister of War, Oyama Iwao. Over the years, she exerted leadership, acting in a traditional way from her position as the wife of one of Japan's most powerful men. She became a sponsor of women's patriotic activities, but also continued to support the advancement of women's education and ties with the West. During the Russo-Japanese War from 1904 to 1905, she worked as a volunteer nurse for the Japan Red Cross Ladies’ Volunteer Nursing Association and the Ladies’ Patriotic Association.


YAMAKAWA Shinkichi 山川 真吉 / JAP / SA / ENG /
- Er absolvierte ein Zusatzstudium in Tiefbau an der Technischen Hochschule Berlin vom Sommersemester 1903 bis zum Sommersemester 1904. Nach seiner Rückkehr wurde er Professor der Technischen Hochschule Sendai Kōtō Kōgyō Gakkō.
- He completed additional studies in civil engineering at the Technical University of Berlin from the summer semester of 1903 to the summer semester of 1904. After his return, he became a professor of the Technical College Sendai Kōtō Kōgyō Gakkō.

YAMAKAWA Yukio 山川 幸男

YAMAMOTO, Gonnohyōe 山本権兵衛

YAMAMOTO Naoyuki 山本 尚之 / JAP / SA / SC /
- Nach seinem Studium an der Universität Tokyo wurde er zu einem Zusatzstudium an die Technische Hochschule Berlin delegiert, wo er Architektur vom Sommersemester 1890 bis zum Wintersemester 1890/ 91 studierte. Danach verlieren sich seine Spuren.
- After studying at the University of Tokyo, he was delegated to Germany to an additional study at the Technical University of Berlin, majoring in architecture from the summer semester of 1890 to the winter semester of 1890/91. After that, his traces are lost.

YAMAMOTO Nobumi 山本 延身 / JAP / SA / MIL /
* 20.12.1863
† 08.01.1917
- Er wurde vom japanischen Armeeministerium als Unterleutnant nach Deutschland kommandiert, wo er von Januar 1893 bis April 1895 und vom Januar 1896 bis Mai 1898 ausgebildet wurde. In seiner weiteren Laufbahn wurde er bis zum Generalmajor befördert.
- He was commanded by the Japanese Ministry of Army as a second lieutenant to Germany, where he was trained from January 1893 to April 1895 and from January 1896 to May 1898. In his further career he was promoted to Major General.

YAMAMOTO Sōichi 山本 宗一 / JAP / SA / MED /
- Nach seinem Medizinstudium in Japan wurde er nach Deutschland zu einem Facharzt-Studium für Psychiatrie delegiert. Er begann an der Universität Jena vom Wintersemester 1897/ 98 bis zum Sommersemester 1898 und wechselte dann im Wintersemester 1898/ 99 an die Universität Heidelberg. Er beendete sein Studium im Sommersemester 1899 an der Universität Berlin.
Im Jahr 1898 erwarb er den Doktortitel in Jena mit der Dissertation „Über organische Erkrankungen des Rückenmarks in Folge von Erschütterung“.
Nach seiner Rückkehr nach Japan im Jahr 1900 wurde er Direktor des Psychiatrie-Hospitals in Osaka.
- After his medical studies in Japan, he was delegated to Germany for a specialist study in psychiatry. He began at the University of Jena from the winter semester of 1897/ 98 to the summer semester of 1898 and then joined the University of Heidelberg in the winter semester of 1898/ 99. He finished his studies in the summer semester of 1899 at the University of Berlin.
In 1898 he acquired a doctorate in Jena with the thesis "On Organic Diseases of the Spinal Cord as a Result of Vibrations". - Upon his return to Japan in 1900, he became director of the Psychiatric Hospital in Osaka.


YAMAMOTO Teijirō 山本 悌二郎 / JAP / SA / BM + POL / 1870 - 1937
* 10.01.1870 in Sado Island, Niigata-ken
† 14.12.1937 in Tokyo
- Nach dem Besuch der Grundschule ging er nach Tokyo und besuchte die deutsche Schule Doitsu Kyōkai Gakkō.
1886 ging er nach Deutschland zu weiteren Studien. Er belegte „Landwirtschaft“ an der Ingenieur-Hochschule Bautzen vom Sommersemester 1887 bis zum Sommersemester 1888. Nach einem Praktikum besuchte er die Universität Halle im Wintersemester 1891/ 92 und die Universität Leipzig vom Sommersemester 1892 bis zum Wintersemester 1892/ 93.
Am 19.03.1894 promovierte er zum Doktor der Agrarwissenschaft an der Universität in Leipzig mit der Dissertation „Staatliche Maßregeln und öffentliche Einrichtungen zur Förderung der deutschen Rinderzucht“.
Nach seiner Rückkehr 1897 war er zunächst Dozent, später in einer Gewerbebank, spezialisiert auf die Finanzierung von Agrarbetrieben.
Nach der Gründung einer Zuckerfabrik in Taiwan war er für kurze Zeit als ihr Leiter berufen, im Jahr 1904 ging er allerdings in die Politik. Seine Wirkungszeit als Abgeordneter dauerte 30 Jahre und er wurde Landwirtschaftsminister in den Kabinetten von Tanaka (1927) und Inukai (1931).
Er war Mitglied und Schriftführer der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Kansai Doku Wa Kai (siehe Robert Koops und Frewderic Violet). - Am 14.12.1937 starb er im Alter von 78 Jahren.
- After attending primary school, he went to Tokyo and attended the German school Doitsu Kyōkai Gakkō. In 1886 he went to Germany for further studies. He majored in "Agriculture" at the Bautzen Engineering College from the summer semester 1887 to the summer semester 1888. After a practical training he enrolled at the University of Halle in the winter semester 1891/ 92 and joined the University of Leipzig from the summer semester 1892 to the winter semester 1892/ 93.
On March 19, 1894 he acquired his doctorate in agricultural science from the University of Leipzig with the dissertation "State Measures and Public Institutions for the Promotion of German Cattle Breeding".
After his return to Japan in 1897, he worked first as a lecturer, later in a business bank, specialized in financing of farms. After founding a sugar factory in Taiwan, he was briefly appointed its manager; however, in 1904 he went into politics. His term of office as a member of parliament lasted for 30 years and he became Minister of Agriculture in the cabinets of Tanaka (1927) and Inukai (1931).
He was a member and secretary of the German-Japanese Society Kansai Doku Wa Kai (see Robert Koops and Frewderic Violet). - On December 14, 1937 he died at the age of 78 years.


YAMANAKA Nobuyoshi 山中 信儀 / JAP / MIL / 1851 - 1926

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- Baron. General-Leutnant der Infantrie.
Er stammte aus Yamaguchi-ken und wurde am 15.02.1851 geboren. Am 04.02.1872 wurde er zum Leutnant der Infantrie befördert. Im Mai 1893 wurde er Leiter der Unteroffiziersschule und im Dezember 1894 zum Hauptmann der Infantrie befördert. Im Dezember 1895 wurde er Kommandant des 21. Infantrie-Regiments. Im September 1896 wechselte er als Kommandant zum 19. Infantrie-Regiment und im November des gleichen Jahres zum 37. Infantrie-Regiment. Im August 1899 wurde er zum General-Major befördert und wurde 2. Brigade-Kommandant in Taiwan.
Er nahm als Kommandant der 10. Infantrie-Brigade am Russisch-Japanischen Krieg teil und kämpfte in den Schlachten um Port Arthur, Mukden, etc. Im Juli 1905 wurde er General-Leutnant und gründete als Kommandant die 16. Infantrie-Division neu.
Aufgrund seiner Verdienste wurde er am 21.09.1907 als Baron in den Adelsstand erhoben. Im Januar 1913 wird er in die Reserve übernommen. - Er starb am 18.04.1926.
Die Postkarte zeigt ihn als Kommandant der 16. Infantrie-Division mit dem Hauptquartier im Jahr 1909.
- Baron. Lieutenant-General of Infantry.
He came from Yamaguchi-ken and was born on February 15, 1851. He was promoted to lieutenant of infantry on February 4, 1872. In May 1893 he was appointed chief of the school for non-commissioned officers, and promoted to Colonel of Infantry in December 1894. In December 1895 he became commander of the 21st Infantry Regiment. In September 1896 he changed to the 19th Infantry Regiment as commander, and in November of the same year to the 37th Infantry Regiment. In August 1899 he was appointed Major-General of Infantry and became 2nd Brigade Commander in Taiwan.
He took part in the Russo-Japanese War as commander of the 10th Infantry Brigade and fought in the Battles of Port Arthur, Mukden, etc. In July 1905 he became Lieutenant-General and re-built as commander the 16th Infantry Division.
Due to his achievements he received a knighthood as baron on September 21, 1907. In January 1913 he was recorded as officer in reserve. - He died on April 18, 1926.
The postcard depicts him as Commander-in-Chief of the 16th Infantry Division with the headquarters in 1909.


YAMANASHI Hanzō 山梨 半造 / JAP / SA / MIL / 1864 - 1944
- Er war ein japanischer Armeeoffizier, der während des russisch-japanischen Krieges als Stabsoffizier diente und in späteren Jahren eine führende Rolle in der kaiserlich-japanischen Armee spielte. Geboren in einer Bauernfamilie in der Provinz Sagami (heute Kanagawa-ken), absolvierte Yamanashi 1886 die Militärakademie und 1892 das Army Staff College. Während des Ersten Chinesisch-Japanischen Krieges 1894-95 diente er als stellvertretender Kommandeur einer Infanterie-Brigade und dann als Zugführer.
Er wurde von August 1898 bis Oktober 1902 als Hauptmann nach Deutschland zu einem Militärstudium in Dresden und Berlin entsandt.
Während des Russisch-Japanischen Krieges diente Major Yamanashi als stellvertretender Stabschef der Zweiten Armee und wurde 1904 zum Oberstleutnant befördert. Er wurde dann Stabschef der 3. Division. Nach dem Krieg wurde er als Militärattaché von Januar 1907 bis November 1908 nach Deutschland und dann nach Österreich gesandt. Im Jahr 1911 wurde er Kommandeur eines Regiments und zum Generalmajor befördert. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs diente Yamanashi als Stabschef der 18. Unabhängigen Division bei der Einnahme des deutschen Hafens in Tsingtao [Qingdao], China. Nach dem Krieg wurde er zum stellvertretenden Militärminister ernannt und dann weiter zum General befördert und diente zwei Jahre als Armeeminister. In diesen Rollen behinderte Yamanashi die Modernisierung der Armee nach dem Vorbild des europäischen Modells. 1923 kommandierte er nach dem Erdbeben von Tokyo 1923 das Kanto - Hauptquartier im Kriegsrecht. Yamanashi beendete seinen Dienst als Generalgouverneur von Korea von 1927 bis 1929 und zog sich aufgrund von Korruptionsskandalen bald aus der Öffentlichkeit zurück.
- He was a Japanese army officer who served as staff officer during the Russo-Japanese War and became a leading figure in the Imperial Japanese Army in later years. Born to a peasant family in Sagami Province (present-day Kanagawa-ken), Yamanashi graduated from the Military Academy in 1886 and the Army Staff College in 1892. During the First Sino-Japanese War 1894-1895, he served as a deputy commander of an infantry brigade and then as a platoon commander.
In 1898 he was sent to Germany as a Captain for four years of military studies in Dresden and Berlin from August 1898 to October 1902.
During the Russo-Japanese War, Yamanashi, by then a Major, served as deputy chief of staff of the Second Army and was promoted to lieutenant colonel later in 1904. He was then assigned as chief of staff of the 3rd Division. Following the war, he was sent to Germany as a Military Attaché from January 1907 to November 1908 and then to Austria. In 1911 he was made a commander of a regiment and was promoted to Major General. Following the outbreak of World War I, Yamanashi served as chief of staff of the 18th Independent Division during the capture of the German port at Tsingtao [Qingdao], China. After the war, he was appointed deputy army minister and then further promoted to General and served two years as army minister. In these roles Yamanashi hampered the modernization of the army on the European model in the wake of the war. In 1923 he commanded the Kanto martial law headquarters following the Tokyo earthquake of 1923. Yamanashi ended his service as governor-general of Korea from 1927 until 1929 and soon retired from the public due to his embroilment in corruption scandals.


YAMANASHI Katsunoshin 山梨 勝之進 / JAP / MIL / 1877 - 1967
* 26.07.1877 in Sendai
† 17.12.1967
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- Er wurde als ältester Sohn eines Samurai des Date-Clans geboren. In der Schule studierte er orientalische Klassiker, aber im Alter von 13 Jahren wurde er von amerikanischen Missionaren unterrichtet. Am 29.01.1895 trat er in die Marineakademie in Etajima ein und von diesem Tag an kam er unter den Einfluss Großbritanniens und der Royal Navy. Er diente auf dem Segeldampfer Kongo und ab 1898 auf den Schlachtschiffen Fuji und Yashima. Am 15.05.1900 wurde er angewiesen, nach England zu reisen, um den Bau des Schlachtschiffs Mikasa zu überwachen. Er blieb in England bis zum 13.03.1902, als die Mikasa Portsmouth nach Yokosuka verließ.
Zu den Jahren, die er in England verbrachte, zählten die neun Monate dauernden Verhandlungen zur Vorbereitung der Anglo-Japanischen Allianz, der Vertrag wurde am 30.01.1902 unterzeichnet. Im russisch-japanischen Krieg spielte er eine aktive Rolle bei der Blockade von Port Arthur als Navigationsoffizier des Schlachtschiffes Saien, später diente er auf dem Fuso. Zwischen dem Russisch-Japanischen Krieg und dem Ersten Weltkrieg verbrachte Yamanashi die meiste Zeit im Marine-Ministerium als Privatsekretär des Marineministers. Im Jahr 1939 verließ er den aktiven Dienst und begann im gleichen Jahr seine zweite Karriere als Erzieher. Er wurde vom Kaiser ernannt, die Ausbildung des Kronprinzen Akihito zu übernehmen und wurde Präsident der Peers' School.
- He was born as the eldest son of a samurai of the Date clan. At school he studied oriental classics but at the age of 13 he was taught by American missionaries. On January 29, 1895 he entered the Naval Academy at Etajima and from that day he came under the influence of Britain and the Royal Navy. He served on the sail-steamer Kongo and from 1898 on the battleships Fuji and Yashima. On May 15, 1900 he was instructed to travel to England to oversee the construction of the battleship Mikasa. He remained in England until March 13, 1902 when Mikasa left Portsmouth for Yokosuka.
The years he spent in Britain included the nine months of negotiations in preparating the Anglo-Japanese Alliance, the treaty was signed on January 30, 1902. In the Russo-Japanese war he played an active part in the blockade of Port Arthur as the navigation officer of the battleship Saien, later he served on the Fuso. Between the Russo-Japanese War and the First World War Yamanashi spent much time in the Navy Ministry as private secretary to the minister of the Navy. In 1939 he left the active service and in 1939 he started his second career as an educator. He was appointed by the Emperor to take charge of Crown Prince Akihito’s education and became president of the Peers’ School.


YAMANE Bunsaku 山根 文策 / JAP / SA / MED /
- Nach seinem Medizinstudium in Japan wurde er zur Spezialisierung auf Innere Medizin nach Deutschland gesandt, wo er an der Universität Berlin vom Wintersemester 1891/ 92 bis zum Sommersemester 1894 studierte.
Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er Direktor des Yūsen-Hospitals in Yokohama.
- After studying medicine in Japan, he was sent to Germany to specialize in internal medicine, where he studied at the University of Berlin from the winter semester 1891/ 92 to the summer semester 1894.
Upon his return to Japan, he became director of Yūsen Hospital in Yokohama.


YAMANE Masatsugu 山根 正次 / JAP / SA / MED / 1857 - 1925
- Nach seinem Medizinstudium in Japan wurde er zur Spezialisierung auf Hygiene nach Deutschland gesandt, wo er an der Universität Berlin vom Wintersemester 1887/ 88 bis zum Sommersemester 1888 studierte.
Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er Direktor der Medizinischen Fachschule Nippon Igaku Senmon Gakkō.
Publikationen unter anderen „Fujin no seikatsu“ (Das Leben der Frau).
- After studying medicine in Japan, he was sent to Germany to specialize in hygiene, where he studied at the University of Berlin from the winter semester 1887/ 88 to the summer semester 1888.
Upon his return to Japan, he became director of the Medical College Nippon Igaku Senmon Gakkō.
Publications among others "Fujin no seikatsu" (The Life of the Woman).


YAMANE Takesuke 山根 武亮 / JAP / SA / MIL / 1853 - 1928
* 24.03.1853 in Hagi, today Yamaguchi-ken
† 04.04.1928
- Er wurde als zweiter Sohn von Yamane Shuhei, einem Samurai des Chōshū-Clans, geboren. Im Februar 1875 trat er in die Militärakademie ein und schloss im Dezember 1878 sein Studium ab. Von Juni 1885 bis Februar 1887 wurde er in Deutschland ausgebildet.
Er diente als Stabschef der 6. Division, Stabschef der 12. Division und im April 1900 wurde er zum Generalmajor der Armee befördert. Nach dem Kommando über die Sasebo Festung wurde er Kommandant der Garnisonsarmee Seikoku.
Er erhielt das Kommando als zeitweiliger Militär-Eisenbahn-Superintendent im russisch-japanischen Krieg und erfüllte seine Aufgaben in Incheon. Er diente als Eisenbahnaufseher und Kommandant der Shimonoseki Festung, und im Juli 1906 wurde er zum Generalleutnant der Armee befördert. Nach seinem Kommando als Chef der 8. und 12. Division und der Konoe-Division wurde er im Februar 1915 mit kleineren Aufgaben betraut.
Ab Juli 1918 diente er als Präsident von Sanyo Denki Kidō Kaisha (Sanden Kōtsū Kabushiki Kaisha), bis er 1928 starb.
- He was born as the second son of Yamane Shuhei, a samurai of the Chōshū clan. In February 1875 he entered the military academy and graduated in December 1878.
From June 1885 until February 1887 he was trained in Germany.
He served as Chief of Staff of the 6th Division, Chief of Staff of the 12th Division, promoted to Major General of the Army in April 1900. Following the command of the Sasebo Fortress, he became commander of the Seikoku garrison army.
He went commanded as a temporary military railway superintendent in the Russo-Japanese War and carried out his duties in Incheon. He served as railway supervisor and commander for Shimonoseki fortress, and in July 1906 he became the lieutenant general of the army. After going through as chief of the eighth division, the 12th division and the Konoe division, he was transferred to a backing role in February 1915.
As of July 1918 he served as president of Sanyo Denki Kidō Kaisha (Sanden Kōtsū Kabushiki Kaisha) until he died in 1928.


YAMANOBE Takeo 山辺 丈夫

YAMANOUCHI Masuji 山内満寿治 / JAP / SA / 1860 - 1919
YAMANOUCHI Toyokage 山内豊景 / JAP / SA /
YAMAO Jun'ichi 山尾準一 / JAP / SA /

YAMAO Yōzō 山尾庸三

YAMAOKA Mannosuke 山岡萬之助 / JAP / SA /
YAMAOKA Tetsutarō 山岡鉄太郎 / JAP / SA / 1836 - 1888
YAMASHINA NO MIYA Kikumaro Shinnō 山階宮菊麿親王 / JAP / SA /
YAMASHITA Seiichi 山下精一 / JAP / SA /
YAMASHITA Yoku 山下翼 / JAP / SA /
YAMATO Ryōsaku 大和良作 / JAP / SA / 1877 - 1936
YAMAUCHI Shizuo 山内静夫 / JAP / SA /
YAMAUCHI Toyoshige 山内豊信 / JAP / POL / 1827 - 1872
YAMAWAKI Kuroshi 山脇玄 / JAP / SA / 1849 - 1925
YAMAYA Tokujirō 山谷徳次郎 / JAP / SA /
YAMAZA Enjirō 山座円次郎 / JAP / POL / 1866 - 1914
YAMAZAKI Kakujirō 山崎覚次郎 / JAP / SA / 1868 - 1945
YAMAZAKI Masatada 山崎正董 / JAP / SA / 1872 - 1950
YAMAZAKI Miki 山崎幹 / JAP / SA /
YAMAZAKI Naokata 山崎直方 / JAP / SA / 1870 - 1929
YAMAZAKI Tomozō 山崎友造 / JAP / SA /
YAMAZAKI Toyosaburō 山崎豊三郎 / JAP / SA /
YANAGIDA Kunio 柳田邦夫 / JAP / SC / 1875 - 1962
YANAGIZAWA Yasutoshi [YANAGISAWA] 柳沢保恵 / JAP / SA / 1870 - 1936
YANOME Magoichi 矢野目孫一 / JAP / SA /
YASHIRO Rokurō 矢代六郎 / JAP / SA / 1861 - 1930
YASHIRO Toyoo 八代豊雄 / JAP / SA / 1879 - 1943
YASUDA Minoru 安田登 / JAP / SA /
YASUDA Zenjirō 安田善次郎 / JAP / BM / 1838 - 1921
YASUKAWA Seizaburō [Seizaburo] 安川清三郎 / JAP / SA / 1877 - 1936
YATABE Ryōkichi [Ryokichi] 矢田部良吉 / JAP / SA / 1851 - 1899
YAZU Naohide 谷津直秀 / JAP / SC / 1877 - 1947
YODA Shōkei 依田昌兮 / JAP / SA / 1861 - 1906
YOKOBORI Jisaburō 横堀治三郎 / JAP / SA / 1871 - 1938
YOKOGAWA Shirō 横川四郎 / JAP / SA /
YOKOO Michiaki 横尾道銘 / JAP / SA /
YOKOTA Einosuke 横田栄之助 / JAP / BM / 1872 - 1942
YOKOTA Kōtarō 横田鋼太郎 / JAP / SA /
YOKOTA Kuniomi 横田國臣 / JAP / SA / 1850 - 1923
YOKOTA Sennosuke 横田千之助 / JAP / L / 1870 - 1925
YOKOTE Chiyonosuke 横手千代之助 / JAP / SA / 1870 - 1941

YOKOYAMA Matajirō 横山 又次郎 [Matajiro] / JAP / SA / SC / 1860 - 1942
- Geologe. Er wurde in Nagasaki-ken geboren. Nach seinem Abschluss an der Universität von Tokyo ging er nach Deutschland für weitere Studien. Er begann sein Studium im Wintersemester 1886/87 und setzte dies bis zum Sommersemester 1889 an der Universität München in den Naturwissenschaften fort.
Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er als Professor für Geologie an seiner Alma Mater berufen und leistete hervorragende Dienste für die Entwicklung der Paläontologie in Japan.
Publikationen unter anderem:
„Koseibutsugaku“ (Die Paläonotologie), „Kaiyōgaku kōwa“ (Vorträge zur Meereskunde), „Zen sekai shi“ (Geschichte der vorgeschichtlichen Zeit), „Shizen chishitsugaku“ (Natur-Geologie), „Catalogue of marine, freshwater and land shells of Japan in the Mineral Museum of the Imperial Geological Survey of Japan“ (Tōkyō 1931).
- Geologist. He was born in Nagasaki-ken. After graduating from Tokyo University, he proceeded to Germany for further studies. He started his studies in the winter semester 1886/ 87 and continued until the summer semester 1889 at the University of Munich majoring in natural science.
Upon returning home he rejoined his alma mater as professor of geology and rendered distinguished services to the development of paleontology in Japan.
Publications among others: "Koseibutsugaku" (The Paleonotology), "Kaiyōgaku kōwa" (Lectures on Oceanography), "Zen sekai shi" (History of prehistoric times), "Shizen chishitsugaku" (Nature Geology), "Catalog of marine, freshwater and land shells of Japan in the Mineral Museum of the Imperial Geological Survey of Japan "(Tōkyō 1931).


YOKOYAMA Matsusaburō 横山 松三郎

YOKOYAMA Shin 横山 軫 / JAP / SA / MED /
- Er stammte aus Hakodate und führte sein Medizin-Studium in Deutschland an der Universität Tübingen vom Sommersemester 1901 bis Wintersemester 1902/03 fort. Danach verlieren sich seine Spuren.
- He came from Hakodate and continued his medical studies in Germany at the University of Tübingen from the summer semester of 1901 to the winter semester of 1902/ 03. After that, his tracks are lost.

YOKOYAMA Taikan 横山 大観

YOKOYAMA Yasumichi 横山 寧道 / JAP / SA / MED /
- In den Jahren 1913 und 1914 setzte er sein Medizinstudium in Deutschland an den Universitäten Berlin und Straßburg fort und spezialisierte sich auf Augenheilkunde.
Nach seiner Rückkehr wurde er Leiter der Yokoyama Augenklinik.
- In the years 1913 and 1914 he continued his medical studies in Germany at the Universities of Berlin and Strasbourg and specialized in ophthalmology.
Upon his return, he became head of the Yokoyama Eye Clinic.


YOKOYAMA Yūgo 横山 有五 / JAP SA / MED /
- Er wurde am 05.04.1880 in Sendai geboren und studierte Medizin in Deutschland. Er kam im August 1911 nach Göttingen und begamm im Wintersemester 1911/ 12 an der Universität Göttingen. Danach wechselte er an die Universität Berlin und studierte hier vom Sommersemester 1912 bis zum Sommersemester 1913. - Nach seiner Rückkehr nach Japan praktizierte er als Arzt in Sendai.
- He was born on April 5, 1880 in Sendai and studied medicine in Germany. He came to Göttingen in August 1911 and began to study at the University of Göttingen in the winter semester of 1911/12. He then joined the University of Berlin and studied here from the summer semester of 1912 to the summer semester of 1913. After returning to Japan, he practiced as a doctor in Sendai.

YONEKURA Ippei 米倉一平 / JAP / BM / 1831 - 1904
YOSANO Akiko / JAP / ART / 1878 - 1942
YOSHIDA Eijirō 吉田永次郎 / JAP / SA /
YOSHIDA Gorō 吉田梧郎 / JAP / SA /
YOSHIDA Heitarō 吉田平太郎 / JAP / SA /
YOSHIDA Kumaji 吉田熊次 / JAP / SA /
YOSHIDA Sakuya 吉田昨弥 / JAP / SA /
YOSHIDA Seichi 吉田静致 / JAP / SA / 1872 - 1945
YOSHIDA Shinshichirō 吉田新七郎 / JAP / SA /

YOSHIDA Shōin 吉田松陰

YOSHIDA Shūho 吉田周甫 / JAP / SA /
YOSHIDA Tanzō 吉田坦藏 / JAP / SA /
YOSHIDA Tetsutarō 吉田鉄太郎 / JAP / SA /
YOSHIDA Toyohiko 吉田豊彦 / JAP / SA / 1873 - 1951
YOSHIE Takuji 吉江琢児 / JAP / SA / 1874 - 1947
YOSHII Ichizō 吉井一三 / JAP / SA /
YOSHII Tōmaro 善井桃麿 / JAP / SA /
YOSHIKAWA Akimasa 芳川顯正 / JAP / SA / 1841 - 1920
YOSHIKAWA Ikuzō 吉川為久蔵 / JAP / SA / 1871 - 1942
YOSHIKAWA Jitsuo 吉川実夫 / JAP / SA / 1878 - 1915
YOSHIKAWA Kamejirō 吉川亀次郎 / JAP / SA /
YOSHIMACHI Tarōichi 吉町太郎一 / JAP / SA / 1873 - 1961
YOSHIMASU Ryoko / JAP / SA /
YOSHIMASU Yūtarō 吉益雄太郎 / JAP / SA /
YOSHIMATSU Komazō 吉松駒造 / JAP / SA / 1858 - 1923
YOSHIMOTO Kōzō 吉本光蔵 / JAP / SA /
YOSHIMOTO Seitarō 吉本清太郎 / JAP / SA / 1873 - 1937
YOSHIMURA Buntei / JAP / SA /
YOSHIMURA Kenzō 吉村健藏 / JAP / SA /
YOSHIMURA Kiyohisa 吉村清尚 / JAP / SA /
YOSHIMURA Kiyoshi / JAP / BM /
YOSHIOKA Ryōhei 吉岡量平 / JAP / SA /

YOSHIOKA Yayoi 吉岡彌生

YOSHITAKE Einoshin 吉武栄之進 / JAP / SA / 1864 - 1927
YOSHITAKE Hanji 吉武繁次 / JAP / SA /

YUKAWA Gen'yō 湯川 玄洋 [Genyou] / JAP / SA / MED / 1867 - 1935
- Er stammte aus Wakayama und wurde nach Deutschland delegiert, um sein Medizinstudium fortzusetzen. Er begann "Innere Medizin" im Wintersemester 1900/ 01 an der Universität in Würzburg zu studieren und wechselte im Sommersemester 1901 zur Universität Erlangen, wo er 1902 den Doktortitel erwarb.
Er kehrte danach nach Japan zurück und eröffnete später ein privates Hospital für Magen- und Darm-Krankheiten in Wakayama-ken.
- He came from Wakayama and was delegated to Germany to continue his medical studies. He began to study "Internal Medicine" at the University of Wuerzburg in the Winter Term of 1900/01 and joined the University of Erlangen in the Summer Term 1901, where he acquired his doctorate in 1902.
Afterwards he returned to Japan and later opened a private hospital for gastrointestinal diseases in Wakayama-ken.


YUKAWA Onsaku 湯川 温作 / JAP / SA / MIL / 1856 - 1878
- Yukawa Onsaku gehörte zur zweiten Gruppe japanischer Kadetten der Heeresoffiziersschule Osaka, die 1872 zum Studium nach Frankreich geschickt wurden. Das später prominenteste Mitglied dieser Gruppe war Sone Arasuke. Sein Kamerad Yukawa Onsaku erkrankte während seiner Zeit in Frankreich. Auf dem Rückweg nach Japan starb er in Hongkong.
Yukawa sollte in Frankreich insbesondere Artillerie studieren. Nach der Ankunft besuchte er zunächst die "École élémentaire" in Beauvais (Oise). 1874 wechselte er auf die "École Laurent" in Paris; sowohl 1873 wie im folgenden Jahr war er dort der zweitbeste Schüler. 1875 setzte er seine Ausbildung auf dem "Lycée Saint-Louis" in Paris fort und besuchte dann ab 1877 die Eliteschule "École Polytechnique".
Bereits im ersten Jahr seines Aufenthalts auf der École Polytechnique erkrankte Yukawa offenbar schwer. Er musste aus Krankheitsgründen seine Ausbildung abbrechen und nach Japan zurückkehren. Während der Rückfahrt starb er am 05,08.1878 in Hongkong, ohne seine Heimat wiedergesehen zu haben. Sein Grab liegt in Hongkong; der Friedhof trägt den etwas irreführenden Namen "Happy Valley".

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TOMBE DE
ONSAKU YUKAWA
OFFICIER JAPONAIS
MORT À HONGKONG LE 5. AOÛT 1878
À L'AGE DE 22 ANS
EN RENTRANT DE LA FRANCE À SA PATRIE

- Yukawa Onsaku belonged to the second group of Japanese cadets of the Army Officers' School Osaka who had been sent in 1872 to France for further education. The member of this group who became most prominent in later years was Sone Arasuke. His comrade Yukawa Onsaku fell ill during his stay in France. On his way back to Japan, he died in Hong Kong.
Yukawa was to study artillery in France in particular. After arrival, he first attended the "École élémentaire" in Beauvais (Oise), changing in 1874 to the "École Laurent" in Paris. In 1873 as well as in the following year he was the second-best student there. In 1875 he continued his education at the "Lycée Saint-Louis" in Paris and then, from 1877 onwards, attended the elite school "École Polytechnique".
Already in the first year of his stay at the École Polytechnique, Yukawa fell apparently seriously ill. Because of health reasons, he had to interrupt his education and had to return to Japan. On the way back he died in Hong Kong on August 5, 1878, without ever having seen his home country again.
His grave lies in Hong Kong; the cemetery bears the somewhat misleading name "Happy Valley".



YUMOTO Takehiko 湯本武比古 / JAP / SA / 1857 - 1925
YUNOME Suketaka 湯目補隆 / JAP / SA /
YURI Kimimasa 由利公正 / JAP / POL / 1829 - 1909
- Y -    
YAMADA
Isaburō
山田猪三郎
1864 - 1913










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Die beiden Marken stellen zusammen ein Bild dar, in dem das erste in Japan gebaute Flugzeug und das Luftschiff „Yamada No. 1“ zeigt.
Both the stamps form a single design, depicting the first Japanese-built airplane and the Airship “Yamada No. 1”.























09.01.1864 in Wakayama-ken
08.04.1913 in Tokyo

Erfinder. Unternehmer. Sohn eines samurai des Wakayama Clans.
Aufgrund des Untergangs eines britischen Dampfers 1886 wurde er angeregt, Rettungsausrüstungen herzustellen. 1888 gründete er eine entsprechende Firma in Osaka, nachdem er die Verarbeitung von Gummi erlernt hatte. 1892 zog er mit seiner Firma nach Tokyo und 1894 gründete er zusätzlich die Kikyū Seisakusho (Ballon-Herstellung), die heutige Wetter-Ballon-Co., die sich noch immer in Ōta-ku Tokyo befindet. 1900 gab er die Produktion von Rettungsausrüstungen auf, die Yamada-Flugballons wurden patentiert und er verlegte sich auf die Herstellung von Militär-Flugballons. Sie erwiesen sich von großem Nutzen bei der Eroberung von Port Arthur während des Russisch-Japanischen Krieges (1904-05). Zum ersten Mal wurden Ballons durch die japanische Armee eingesetzt.
Im April 1909 fuhr der Amerikaner Charles Kenney Hamilton sein nicht starres, lenkbares Luftschiff mit großer öffentlicher Aufmerksamkeit über den Ueno Park in Tokyo. Es ist unklar, wie stark diese Fahrt die PMBRA-Provisorische Gesellschaft zur Erforschung von Militär-Ballons beeinflußte, aber eine ihrer ersten Handlungen war den Bau eines Luftschiffes zu veranlassen. Den Auftrag für die Hülle erhielt Yamada Isaburō und für die Gondel die Hirokoa Eisenwerke. Yamada's erstes Luftschiff basierte auf seinen Erfahrungen und dem Studium des Hamilton Luftschiffes. Yamada's Konstruktion war auch nicht starr, etwa 18 m lang und mit Wasserstoff gefüllt. Eine offene, röhrenförmige Gondel, fast so lang wie das Luftschiff, war unterhalb der Hülle angebracht, im Zentrum der Gondel war eine kleine Plattform für den Steuermann und ein 12 PS-Motor mit Antriebsschraube. Hinten war ein Steuerruder, an jeder Seite die japanische Flagge und ein Höhenruder zwischen Platform und vorderem Gondelteil. Am 08.09.1910 führte er die erste erfolgreiche freie Fahrt mit einem in Japan gebautem Yamada Luftschiff No. 1 durch. Dieses Modell wurde verbessert, jetzt etwa 33 m lang, die zentrale Plattform trug einen wassergekühlten 50 PS-Vierzylinder-Reihen-Benzinmotor, mit Antriebsschraube, genannt Yamada No. 2; die erste Fahrt erfolgte am 07.02.1911 und dann erneut eine Fahrt am 08.02.1911 von Ōsaki bis zum Aoyama Paradeplatz.- Beim Anzurren des Luftschiffes No. 2 am 23.02.1911 wurde es durch starken Wind zerstört und No. 3 produziert, sein erster Einsatz fand am 01.07.1911 statt. Dieses Luftschiff No. 3 unternahm eine Rundfahrt von 20 km ab Ōsaki anläßlich des Kaiserbesuches am 17.09.1911.
Es gibt einige Unklarheiten zu den Aktivitäten der einzelnen Luftschiffe, auch über die folgenden No 4 und 5.
Ungeachtet der Anstrengungen und Versuche bei Yamada's ersten zwei Luftschiffen war PMBRA vom Potential der Luftschiffe beeindruckt, und sie entwickelten ihr eigenes 1911. Pläne und Spezifikationen wurden etwa im August 1911 abgeschlossen, Aufträge wurden wieder an Yamada und Hirokoa vergeben.
Danach erhielt Yamada keine weiteren Aufträge mehr von der Armee oder Marine für Militär-Ballons und mit dem Ausbruch der chinesischen Revolution (1912) ging er nach China und bot seine Leistungen und Ballons an.
Die Verhandlungen wurden vermutlich wegen seines Gesundheitszustandes abgebrochen, Yamada Isaburō verstarb kurz darauf plötzlich.
Nach seinem Tod wurde die Firma zur Ballon-Herstellung an Herrn Toyama, dem Ehemann seiner Tochter, übergeben, die Firma existiert noch heute.
Chronologie 19.12.1910 - Luftfahrt
09.01.1864 in Wakayama-ken
08.04.1913 in Tokyo

Inventor. Businessman. Son of a samurai of the Wakayama clan.
Due to a British steamer shipwreck in 1886 he was induced to start the production of lifesaving equipments and his firm appears in 1888 in Osaka after he learnt to process gum by foreigners. In 1892 he transferred this company to Tokyo and in 1894 he additionally founded the Kikyū Seisakusho (Balloon Manufacturing Works), the present Weather Balloon Co., still located at this place in Ōta-ku Tokyo. In 1900 he abandoned the production of lifesaving equipments, the Yamada-type flying balloons were patented and following he turned into the manufacture of military flying balloons. They proved to be of great use in the attack on Port Arthur during the Russo-Japanese War (1904-05). This was the first time balloons were used in warfare by the Japanese Army.
In April 1909 the American Charles Kenney Hamilton flew his non-rigid dirigible airship over the Ueno Park of Tokyo and he received high publicity. How much this demonstration influenced the Provisional Military Balloon Research Association (PMBRA) is unknown, but one of its first actions was to arrange for the building of an indigenous non-rigid airship. The order to produce the envelope designed for carrying a gondola to be built by the Hirokoa Ironworks was given to Yamada Isaburō. Yamada's first airship was based on this experience, also on what he had learnt from studying the Hamilton model. Yamada's design was also a non-rigid type, approximately 60ft long filled with hydrogen. An open tubular gondola almost as long as the envelope was suspended below it, in the centre of which was a small platform for the helmsman and a 12hp motor car engine driving a pusher propeller. There was a rudder at the rear, proudly displaying a Japanese flag on each side and a small elevator between the platform and the front of the gondola for flight control. On September 8, 1910 he succeeded in a free flight with the domestically built Yamada Airship No. 1. This type was improved, now appr. 108 ft. long, the centre platform now carried a 50hp four cylinder in-line water-cooled petrol engine, again driving a pusher propeller, named No. 2, which flew for the first time on February 7, 1911 and on the next day in free flight from Ōsaki to the Aoyama Parade Ground.
During mooring on February 23, 1911 Airship No. 2 was destroyed by a strong wind and No. 3 was produced which flew on July 1 for the first time. This No. 3 airship performed a circumduction flight of 20 km from Ōsaki on the occasion of the Imperial visit on September 17, 1911.
There is confusion between the activities of the airships, also over the following Nos. 4 and 5.
Notwithstanding the trials and tribulations of Yamada's first two airships, PMBRA were sufficiently impressed with their potential to design their own in 1911. Plans and specification were completed by August 1911 and once again orders were given to Yamada for the envelope and to Hirokoa Ironworks for the gondola.
Afterwards Yamada did not get any further orders from the army or navy for military balloons and with the outbreak of the Chinese Revolution (1912) he went to China and offered his services and balloons.
The negogiations were cancelled for unknown reasons, most surely for his health problems as Yamada Isaburō died suddenly soon after.
After his death the balloon manufacturing plant was handed over to Mr. Toyama, the husband of his daughter and the company is still existing today.
Chronology 19.12.1910 - Aviation
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/ JAP / BM /
YAMAGATA
Aritomo
山県有朋
1838 - 1922















22.04.1838 in Hagi, Chōshū-han (heute Yamagata-ken)
01.02.1922 in Odawara

Er wurde in einer Samurai-Familie von Hagi, Chōshū-han geboren, studierte an der Shokasonjuku, einer von Yoshida Shōin geleiteten Privatsschule. Im Boshin Krieg 1868-1869 wurde er zum Stabsoffizier befördert. - 1869 ging er im Auftrag der Regierung nach Europa, um die militärischen Systeme zu analysieren. Nach seiner Rückkehr nach Japan 1870 begann er die Japanische Armee zu modernisieren, die er nach der preußischen Armee formte. 1873 führte Yamagata die allgemeine dreijährige Wehrpflicht mit weiteren vier Jahre in der Reserve als Grundlage einer modernen Armee ein.
Er und sein Nachfolger Katsura Tarō legten den Grundstein für einen Generalstab, der das Hauptinstrument seiner politischen Macht wurde. Er bewirkte den Kaisererlaß für Soldaten und Seeleute, der den moralischen Kern der japanischen Armee bis Ende 1945 bildete. 1877 befehligte er die modernisierte kaiserliche Armee gegen die rebellierenden Truppen unter Führung von Saigō Takamori und wurde anschließend eine der zentralen Personen der japanischen Armee bis 1920, aber auch ein einflußreicher Politiker.
Er wird als Begründer der modernen japanischen Armee bezeichnet. Während seiner langen und vielschichtigen Karriere hatte er u. a. folgende wichtige Regierungsposten inne: erster Kriegsminister (1972); Innenminister während drei Kabinetts (1885-91); Premierminister (1889-91, 1898-1900); Chef des Generalstabs (1874-76, 1878-82, 1884-85); Kommandierender General der Ersten Armee im Sino-Japanischen Krieg (1894-95); Präsident des Staatsrates (1893-94, 1905-09, 1909-22). Yamagata wurde 1898 in den Rang eines Generalfeldmarschalls befördert. Er war ab 1901 über viele Jahre als genrō tätig.
22.04.1838 in Hagi, Chōshū-han (today Yamagata-ken)
01.02.1922 in Odawara

He was born in a samurai family of Hagi, Chōshū-han, studied at the Shokasonjuku, a private school run by Yoshida Shōin. During the Boshin War 1868-1869 he was appointed a staff officer.
In 1869 he went to Europe under the governmental order to research military systems of European Forces. After his return to Japan in 1870, Yamagata energetically modernized the Japanese army, which he modeled after the Prussian army. In 1873 he introduced the general conscription lasting 3 years with additional 4 years as reservist as the base of a modern army.
He and his follower Katsura Tarō pushed through the foundation of the General Staff Office, which became the main source of Yamagata’s political power. He had the Emperor Meiji write the Imperial Rescript to soldiers and sailors as well. This document was considered the moral core of the Japanese Army until its end in 1945. He had led the newly modernized Imperial Army against a rebellion led by Saigō Takamori in 1877 and then became one of the central figures in the Japanese army until the 1920s, but also an influential politician.
He has been termed the founder of the modern Japanese Army. During his long and versatile career, he held the following important governmental posts, among others: first War Minister (1872); Home Minister during three Cabinets (1885-91); Prime Minister (1889-91, 1898-1900); Chief of the General Staff (1874-76, 1878-82, 1884-85); Commanding General, First Army, Sino-Japanese War (1894-95); President of the Privy Council (1893-94, 1905-09, 1909-22). Yamagata held the rank of Field Marshal since 1898. From 1901 on he was also active for many years as genrō.
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/ JAP / POL + MIL /
YAMAGUCHI
Naoyoshi
山口尚芳
1839 – 1894


Politiker; Gefolgsmann des Saga Clan. In frühen Jahren studierte er Holländisch in Nagasaki. 1868 war er tätig im Bureau für Auswärtige Angelegenheiten und war stellvertretender Delegationsleiter der Iwakura-Mission nach den USA und Europa (1871-1873). 1875 wurde er Mitglied des Senats und bei Gründung des Parlaments 1890 wurde er für das House of Peers nominiert.
siehe auch Chronologie November 1871

Politician. Retainer of Saga Clan. Studied Dutch in Nagasaki when young. Joined the Bureau of Foreign Affairs (1868). Followed Ambassador Iwakura Tomomi to America and Europe as vice-envoy (1871-1873). Became a member of Senate (1875). Upon the establishment of National Diet (1890), was nominated to House of Peers.

see also Chronology November 1871
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/ JAP / POL /
YAMAKAWA
Yukio
山川 幸男
1868 - 1922

[山川 幸雄]


21.02.1868 in Kōchi-shi, Tosa Provinz (heute Kōchi-ken)
26.05.1922 in Tokyo

Er wurde als ältester Sohn von Yamakawa Yukiyoshi, einem Clan Arzt, geboren. Ursprünglich wollte er Arzt werden. Ab 1883 besuchte er eine private Schule und studierte Deutsch und Mathematik.
Ab Oktober 1885 studierte er auf eigene Kosten an einem Gymnasium in Potsdam, Deutschland. Sein Lehrer für Deutsch war Otto Friedrich und ab März 1886 lernte er auch Latein. Ab 1887 studierte er Geschichte, Geographie, Mathematik, Englisch, Französisch und Griechisch.
Im April 1888 schrieb er sich an der Potsdamer Oberschule ein. Danach studierte er vom Sommersemester 1889 bis zum Wintersemester 1893/ 94 an der juristischen Fakultät der Universität Berlin Öffentliches Recht. Ab April 1895 hatte er einen praktischen Einsatz am Berliner Amtsgericht, wo Handels- und Zivilrecht Schwerpunkt waren.
Im Sommer 1898 wurde er an die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Göttingen versetzt, wo er 1900 mit der Dissertation „Zur Lehre von der Mitthäterschaft, ein Beitrag zur Interpretation des § 47 des Strafgestzbuches für das Deutsche Reich“. den Doktortitel erwarb.
Nach seiner Rückkehr wurde er ab 26.08.1902 Lehrer am 3. Gymnasium von Kyoto und lehrte Deutsch, Recht und Latein. Am 19.01.1908 wurde er Professor der First Higher School, der Nihon Universität und der Hōsei Universität in Tokyo und lehrte Deutsch und Recht.
Aus gesundheitlichen Gründen ging er am 25.12.1913 in den Ruhestand.
Er starb am 26.05.1922 und wurde auf dem Yanaka Friedhof in Tokyo beigesetzt.


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Brief vom 01.04.1899 aus Tokyo an Y. Yamakawa in Berlin von seinem Vater. Der Brief kam am 13.05.99 an, als Yamakawa bereits nach Göttingen versetzt war und der Brief wurde nach Göttingen weitergeleitet.

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Brief von Dr. Y. Yamakawa vom 09.11.1910 aus Koishikawa, Tokyo nach Berlin. Nach seiner Rückkehr nach Japan hielt er Kontakt zu Freunden in Berlin.
21.02.1868 in Kōchi-shi, Tosa Province (today Kōchi-ken)
26.05.1922 in Tokyo

He was born the eldest son of Yamakawa Yukiyoshi, a clan doctor. Originally he wanted to become a doctor. From 1883 he attended a private school and studied German and mathematics.
As of October 1885 he studied at his own expense at a Junior High School in Potsdam, Germany. His teacher for German was Otto Friedrich and as of March 1886 he also learned Latin. As of 1887 he studied history, geography, mathematics, English, French and Greek.
In April 1888 he enrolled at the Potsdam Senior High School. Afterwards he studied “Public Law” at the Law Faculty of the University of Berlin from the summer semester 1889 to the winter semester 1893/ 94. From April 1895 on, he had a practical assignment at the Berlin district court, where commercial and civil laws were the focus.
In the summer of 1898 he was transferred to the University of Göttingen, Faculty of Law, where he acquired a doctorate in 1900 with the dissertation "On the Doctrine of Compliancy, a Contribution to the Interpretation of § 47 of the Penal Code of the German Reich".
After his return, as of August 26, 1902, he became a teacher at the 3rd Higher School of Kyoto and taught German, Law and Latin. On January 19, 1908 he became a professor of the 1st Higher School, Nihon University and Hōsei University in Tokyo and taught German and Law.
For health reasons, he retired on December 25, 1913.

He died on May 26. 1922 and was buried in the Yanaka Cemetery of Tokyo.


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Cover posted on Apr. 1, 1899 from Tokyo to Berlin by his father. The letter arrived on May 13, 1899 when Yamakawa had already been transferred to Göttingen and the letter was forwarded.


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Cover from Dr. Y. Yamakawa posted on November 9, 1910 at Koishikawa, Tokyo to Berlin. After his return to Japan he kept contacts to friends in Berlin.
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/ JAP / SA / ED /
YAMAMOTO
Gonnohyōe
山本権兵衛
1852 – 1933

[Gonbee]
[Gonbei]









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- Die Korvette "Leipzig" zu Beginn ihrer Dienstzeit - Nach dem Umbau von 1885 hatte sie zwei Schornsteine.
- The Corvette "Leipzig" at the beginning of her career - After her reconstruction in 1885 she had two funnels.
26.11.1852 in Kagoshima, Satsuma han (heute Kagoshima-ken)
08.12.1933 in Tokyo

Admiral. Sohn eines samurai, der beim daimyo Shimazu diente. Als Jugendlicher nahm er am Konflikt zwischen England und Satsuma teil, kämpfte im Boshin Krieg, der das Tokugawa Shogunat beendete. Er war auch auf einem der Schiffe, die Enomoto Takeaki nach Hokkaidō 1869 verfolgten. Nach der erfolgreichen Meiji-Restauration besuchte Yamamoto Vorbereitungsschulen in Tokyo, ab 1870 die kaiserliche japanische Marineakademie. Nach Abschluß 1874 unternahm er (zusammen mit KATAOKA Shichirō) eine Ausbildungsreise nach Europa und Südamerika auf den kaiserlich-deutschen Kreuzern Vineta und Leipzig von Januar 1877 bis Mai 1878 und als junger Offizier hatte er bereits große Erfahrung. Er schrieb ein Handbuch über die Geschützbedienung in der Marine, das zum Standardwerk wurde. Er wirkte als Offizier auf dem Kreuzer Naniwa bei der Überfahrt von Elswick nach Japan (1865-86). Von 1887-1888 begleitete er den Marine-Minister Kabayama Sukenori in die USA und nach Europa. Danach war er Kommandant auf den Kreuzern Amagi, Takao, and Takachiho.
Ab 1893 arbeitete er beim Marine-Minister Saigō Tsugumichi und er wurde der eigentliche Leiter der Marine und leitete zahlreiche Reformen ein. Er beführwortete auch eine aggressive Strategie im Chinesisch-Japanischen Krieg (1894-1895). - Yamamoto wurde schnell befördert, Konteradmiral (1895), Vizeadmiral und Marine-Minister (1898-1906). Den Titel danshaku (Baron) erhielt er 1902 und 1904 wurde er zum Admiral befördert.
Als Marine-Minister während des Russisch-Japanischen Krieges zeigte er starke Führungsqualitäten und war verantwortlich für die Ernenung von Tōgō Heihachirō als Oberbefehlshaber der Kombinierten Flotte.
1907 erhielt er den Titel eines hakushaku (Graf).
Von 1913-14 war er Premierminister. Während dieser Zeit hob er das Gesetz auf, dass Marine- und Armee-Minister aktive Offiziere gewesen sein mußten. Er hatte den Leumund, liberal und ein Befürworter der öffentlichen Forderung nach Demokratie und einer verfassungsmäßigen Regierung zu sein. Seine Regierung war jedoch Vorwürfen der Korruption aufgrund des Siemens-Vickers-Skandals betreffs der Marine-Bewaffnung ausgesetzt und er mußte mit seinem gesamten Kabinett zurücktreten. Seine persönlich Beteiligung konnte jedoch nie bewiesen werden. 1914 wurde Admiral Yamamoto in die Marine-Reserve versetzt. Er wurde erneut als Premierminister im nationalen Notstand nach dem großen Kantō-Erbeben im „Erdbeben-Kabinett“ 1923-1924 eingesetzt. Im Januar 1924 traten er und sein Kabinett zurück und er zog sich aus dem politischen Leben vollständig zurück.
26.11.1852 in Kagoshima, Satsuma han (now Kagoshima-ken)
08.12.1933 in Tokyo

Admiral. Son of a samurai who served the Shimazu daimyo. As a youth, he took part in the Anglo-Satsuma conflict, later joined the fights in the Boshin-War that ended the Tokugawa shogunate. He was also aboard one of the ships that pursued Enomoto Takeaki to Hokkaidō in 1869. After the success of the Meiji Restoration, Yamamoto attended preparatory schools in Tokyo, in 1870 he entered the Imperial Japanese Naval Academy. After graduation in 1874, he went on a training cruise to Europe and South America aboard of the Imperial German Navy vessels Vineta and Leipzig from January 1877 to May 1878 (together with KATAOKA Shichirō), and as junior officer acquired much sea experience. He wrote a gunnery manual that became the standard for the Imperial Japanese Navy and served as executive officer of the cruiser Naniwa on its voyage from Elswick to Japan (1885-86). From 1887-1888 he accompanied Navy Minister Kabayama Sukenori on a trip to the United States and Europe. Afterwards he became successively commander of the cruisers Amagi, Takao, and Takachiho.
Working under Navy Minister Saigō Tsugumichi from 1893, Yamamoto became the real leader of the navy; initiating numerous reforms. He also pushed for an aggressive strategy in the Sino-Japanese War (1894-95). Yamamoto’s subsequent rise through the ranks was rapid: rear admiral (1895); vice admiral and Navy Minister (1898-1906). He was raised to the rank of danshaku (baron) in 1902; and he was promoted to the rank of admiral in 1904. As Minister of the Navy during the Russo-Japanese War, Yamamoto showed strong leadership and was responsible for appointing Tōgō Heihachirō as commander-in-chief of the Combined Fleet. Yamamoto was elevated to hakushaku (count) in 1907.
Yamamoto served as Prime Minister in 1913-14. During this term, he abolished the rule that both the Navy Minister and Army Minister had to be active duty officers, and he had a reputation for being a liberal and a supporter of public claims for democracy and constitutional government. However, his administration was plagued by charges of corruption; and he was forced to resign with his entire cabinet to take responsibility for the Siemens-Vickers Naval Armaments scandal. He was never proven to have been involved personally. Admiral Yamamoto was transferred to naval reserve in 1914. - Yamamoto was recalled to government as Prime Minister again in the emergency crisis "earthquake cabinet" (1923-24) following the Great Kantō Earthquake. However, he and his cabinet resigned again in January 1924. Subsequently, Yamamoto withdrew from political life completely.
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/ JAP / SA / MIL /
YAMANOBE
Takeo
山辺 丈夫
1851 - 1920


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YAMANOBE Takeo

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- Yamanobes Stellengesuch im "Manchester Guardian"
- Yamanobe's "Situations Wanted" advertisement in the "Manchester Guardian"


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Shibusawa Eiichi, ca. 1883

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"The Science of Cotton Spinning"
- übersetzt ins Japanische von Yamanobe für den eigenen Gebrauch
- translated into Japanese by Yamanobe for his own use.


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William Edward Briggs - "Illustrated London News", 15.05.1880

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Die Baumwollfabrik Osaka - Osaka Spinning Mill

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- Spinnerei-Saal der Baumwollfabrik Osaka, 1908
- Spinning room at the Osaka Mill, 1908

30.12.1851 in Iwami-han, Japan
14.05.1920

Am 9. August 1879 erschien eine etwas ungewöhnliche Kleinanzeige im "Manchester Guardian":
"Ein ausländischer Herr, Englisch sprechend, möchte praktische Erfahrungen in der Baumwoll-Spinnerei und -Weberei machen und dafür eine bescheidene Prämie zahlen. Zuschrift, unter Angabe der Zahl der Spindeln und Webstühle und der erforderlichen Summe sowie weiterer Details unter Chiffre E 166 beim Verlag." Dieser Herr war der Japaner Yamanobe Takeo, Ingenieurstudent in Cambridge und etwa zwanzig Jahre später Vorsitzender der einflussreichen "Vereinigung der Baumwollfabrikanten Japans".
Takeo wurde 1851 als Angehöriger des Tsuwano-Clans in der Provinz Iwami (heute Shimane-ken) geboren, aber drei Jahre später von der Samurai-Familie Yamanobe adoptiert. 1872 ging er nach Tokyo um Englisch zu lernen, und schrieb sich dann 1877 am University College, London, für ein Ökonomie-Studium ein.
Eigentlich strebte er eine Tätigkeit im Versicherungsgewerbe an, aber die Dinge nahmen eine andere Wendung.
Gegen 1879 hatte Shibusawa Eiichi, ein vormaliges Mitglied des japanischen Finanzministeriums und dann Gründer der japanischen "Ersten Nationalbank" (Dai-ichi kokuritsu ginkō) beschlossen, sich durch Gründung einer privaten Fabrik am Baumwollgeschäft zu beteiligen, und suchte einen japanischen Fachmann für die technische Seite. Ein Bekannter, Tsuda Tsukane, empfahl ihm dafür Yamanobe.

Shibusawa, der ohnehin zu einem Besuch der Londoner Niederlassung von Mitsui Bussan nach London reiste, fragte Yamanobe, und der willigte ein.
Für den Betrag von 1.500 Yen zur Deckung der Lebens - und Ausbildungskosten - etwa 10.000 US-Dollar nach heutigem Geldwert - begann Yamanobe nun ein Ingenieurstudium am King's College in Cambridge.

Außerdem fertigte er für sich eine gekürzte Übersetzung von James Hydes Handbuch "Die Wissenschaft des Baumwollspinnens, praktisch angeordnet und vereinfacht", das 1867 bei John Heywood in Manchester erschienen war.

Aber Yamanobes Versuche, zusätzlich eine praktische Ausbildung in einer britischen Baumwollfabrik zu erhalten, scheiterten. Daher schaltete er die erwähnte Anzeige im "Manchester Guardian".

Antwort kam von William Edward Briggs, dem Eigentümer der Rose Hill Spinnerei in Blackburn, einer Fabrik mit 28,000 Spindeln und 392 Webstühlen.
Yamanobe zahlte ihm 150 Pfund Sterling und begann mit regulären Arbeitsschichten in der Spinnerei. Durch Vermittlung von Briggs war Yamanobe bald auch in der Lage, andere Baumwollbetriebe in Lancashire zu besuchen. So wurde er mit dem gesamten Produktionsprozess vertraut, von der Handhabung der Rohbaumwolle bis zur Verpackung des Endprodukts.

Im Juni 1880 kehrte Yamanobe nach Japan zurück. Er besprach mit Shibusawa die Auslegung der neuen japanischen Baumwollfabrik. Yamanobe wies darauf hin, dass keine erfolgreiche britische Spinnerei weniger als 10.000 Spindeln besaß, die fünffache Größe der japanischen "staatlich geleitetem Firmen".

Daher wurde für die neue Fabrik ebenfalls diese Größe zu Grunde gelegt. Zu Beginn besaß sie 15 Sätze von Drehspinnmaschinen mit je 700 Spindeln, also insgesamt 10.500 Spindeln.
Als Antriebsquelle empfahl Yamanobe - zum ersten Mal in Japan-Dampf, da dieser verlässlicher war und eine vom Wasser unabhängig Standortwahl ermöglichte, eher in der Nähe der zukünftigen Arbeitskräfte und Transportwege.

Für die Finanzierung der Gesellschaft wurden 250.000 Yen von 95 Anteileignern gesammelt, von reichen Kaufleuten und Bekannten Shibusawas.

Die Erste Nationalbank stellte das Betriebskapital zur Verfügung. Am 03.05.1882 wurde die Spinnereigesellschaft Osaka (Ōsaka bōseki K. K., kurz: Ōsakabō) gegründet. Es wurde ein Grundstück in Sangenya, Nishinari-gun, bei Osaka ausgewählt und ein zweigeschossiges Gebäude im typisch englischen Stil errichtet. Nachdem die Anordnung der Fabrik von Henry Ainlie von Platt & Co. festgelegt worden war, bestellte Yamanobe über Watanabe Senjirō, dem Leiter der Londoner Niederlassung des Handelshauses Mitsui Bussan, Textilmaschinen von Platt in Oldham und Dampfmaschinen von Hick, Hargreaves & Co. in Bolton, beide in Lancashire.
Ein Ingenieur von Platt, William Nield, den Yamanobe bereits aus England kannte, kam im Juni 1883 nach Osaka, um die Montage der Maschinen zu überwachen. Yamanobe wurde zunächst technischer Leiter, 1895 Direktor, 1896 geschäftsführender Direktor und schließlich 1898 Präsident der Fabrik.

Bereits am 26.08.1883 nutzte die Fabrik in Osaka künstliches Licht, um Nachtarbeit zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wurden 650 Petroleumlampen angebracht, aber Dutzende von ihnen zerplatzten jede Nacht, und die Versicherungsgesellschaften weigerten sich, dieses Risiko abzudecken.
Daher schlug der Inspektor der Fabrik, Yajima Sakurō, elektrische Beleuchtung als risikofreie Lichtquelle vor. Im Jahr 1886, nur fünf Jahre, nachdem Edison die elektrische Beleuchtung auf der Internationalen Elektrizitätsausstellung in Paris erstmals öffentlich vorgestellt hatte, wurde ein Generator zur Stromversorgung der Glühbirnen installiert, und trug dazu bei, dass diese wirtschaftlicher war als alle anderen Baumwollfabriken.

Yamanobe modernisierte die Fabrik weiterhin. 1887 reiste er erneut nach Lancashire. Neben einem Besuch des Verlags Heywood bestellte er von Mitsui Bussan, die seit dem 01.12.1886 den Alleinvertrieb für Platt in Japan übernommen hatte, Maschinen für eine nunmehr dritte Ausbaustufe in Osaka.
Diese dritte Fabrik hatte nun 30,000 zusätzliche Spindeln, und die jetzt eingeführten neuen Ringspinnmaschinen waren von einem inzwischen mehrheitlich weiblichen Personal besser zu bedienen.
Als im August 1882 die erste Vereinigung der japanischen Baumwollfabrikanten (Dai-Nihon bōseki rengō kai, abgekürzt Bōren) gegründet wurde, war auch Yamanobe zugegen.
1888 wurde die Vereinigung umstrukturiert und Yamanobe wurde ihr Vorsitzender.

Er war auch die treibende Kraft, als am 26.06.1914 die beiden größten japanischen Baumwollfabriken, Ōsakabō und Miebō, sich zur neuen Gesellschaft Tōyōbō vereinigten, die nun insgesamt 440,000 Spinnereimaschinen und 10,000 Webstühle besaß; Präsident für die nächsten zwei Jahre wurde wieder Yamanobe.

Der junge Mann, der einst mit Hilfe einer Kleinanzeige die Praxis der Baumwollherstellung in England kennen lernen wollte, repräsentierte nun eine japanische Textilindustrie, die sich bald anschicken sollte, die britische auf dem Weltmarkt zu übertreffen.
30.12.1851 in Iwami-han, Japan
14.05.1920

On August 9, 1879, a rather unusual classified advertisement appeared in the "Manchester Guardian":
"A Foreign Gentleman, speaking English, wishes to learn practical spinning and weaving cotton goods experiences; would pay moderate premium.
Address, stating number of spindles and looms, premium required and full details, under E 166, at the printer's."
This gentleman happened to be the Japanese Yamanobe Takeo, student of mechanical engineering in Cambridge and some twenty years later president of the mighty "Japan Cotton Spinners' Association".

Takeo was born in 1851 as a member of the Tsuwano clan in Iwami province (today Shimane-ken), but was adopted three years later by the samurai family Yamanobe. In 1872 he went to Tokyo to study English, and subsequently enrolled in 1877 at the University College, London, to study economics.
Originally he intended a career in the insurance business, but things took another turn.

Towards 1879, Shibusawa Eiichi, a former member of the Japanese Ministry of Finance and founder of the Japanese "First National Bank" (Dai-ichi kokuritsu ginkō) had decided to enter the cotton business by founding a privately owned mill, and was looking for a native expert for the technical side. A friend of him, Tsuda Tsukane, recommended Yamanobe for this job.

Shibusawa, who was going to London anyway for a visit of the London branch of Mitsui & Co. (Mitsui Bussan), asked Yamanobe, and he agreed.
For an amount of 1,500 Yen to cover living and educational expenses - about 10,000 US dollars in today's value - Yamanobe now began to study mechanical engineering at King's College in Cambridge.

Besides, he made for himself an abridged translation of James Hyde's manual "The Science of Cotton Spinning. Practically arranged and simplified", published in 1867 by John Heywood in Manchester.

But Yamanobe's attempts to get an additional practical training in a British cotton mill failed. Therefore he placed the already mentioned advertisement in the "Manchester Guardian".

The advertisement was answered by William Edward Briggs, proprietor of the Rose Hill Mill in Blackburn, a factory comprising 28,000 spindles and 392 looms.
Yamanobe paid him 150 pounds and began to work regular shifts in the spinning rooms. Introduced by Briggs, Yamanobe was soon also able to visit other Lancashire cotton factories.
Thus, he became familiar with the complete production process from handling the raw cotton to packaging the finished product.

In Juni of 1880, Yamanobe returned to Japan. With Shibusawa, he discussed the specifications for the new Japanese cotton mill.
Yamanobe argued that no successful British spinning mill operated less than 10,000 spindles, which was five times the size of the Japanese "governmental mills".

Therefore, this size was planned for the new mill as well.
At first, it comprised 15 sets of twist spinning mules each with 700 spindles, totalling in 10,500 spindles in all.

As power source, Yamanobe proposed - for the first time in Japan - steam, being more reliable and enabling to choose a location independent of water and closer to future work hands and transport routes.

A for the financing of the company, 250.000 Yen were collected from 95 shareholders, from rich merchants and friends of Shibusawa.

The First National Bank lent the working capital. On May 3, 1882, the Osaka Spinning Company (Ōsaka bōseki K. K., in short: Ōsakabō) was founded.
A site in Sangenya, Nishinari-gun, near Osaka was chosen and a two-storey brick building in typical British style was erected.
After the layout of the factory had been designed by Henry Ainlie of Platt, Yamanobe ordered from Watanabe Senjirō, head of the London branch of the trading company Mitsui & Co., textile machines from Platt of Oldham and steam engines from Hick, Hargreaves & Co. of Bolton, both in Lancashire.
An engineer from Platt,William Nield, whom Yamanobe already knew from England, arrived in June of 1883 at Osaka to supervise the assembling of the machines. Yamanobe at first became technical director, in 1895 director, a year later managing director and finally in 1898 president of the plant.

Already on August 26, 1883, the Osaka mill used artificial lighting to enable night shifts.
For this purpose, 650 oil lamps were installed, but a score of them burst every night, and the insurance companies refused to cover the risk.

Therefore, the mill's inspector Yajima Sakurō proposed electric lighting as a hazard-free source, and in 1886, a generator was installed to feed the electric bulbs. Only five years after Edison had presented electric lighting for the first time to the public at the International Exposition of Electricity in Paris, it was used in the Osaka cotton mill and made the plant more economic than all other cotton mills in Japan.

Yamanobe continued to modernize the plant steadily. In 1887 he went again to Lancashire.
Besides of visiting Heywood publishers, he ordered from Mitsui & Co., since December 1, 1886 Platt's sole agent for Japan, machines for a meanwhile third mill in Osaka.
This third mill had now additional 30.000 spindles, and the now introduced ring spinning frames were easier to serve, so they could be better handled by a meanwhile mostly female personnel.

When in August of 1882, the first association of Japanese Cotton Spinners (Dai-Nihon bōseki rengō kai, abbreviated Bōren) had been founded, Yamanobe was also present.
In 1888, the association was reorganized and now Yamanobe became its chairman.

He also was the driving force when on June 26, 1914 the two most important Japanese mills, Ōsakabō und Miebō, merged to establish the new company Tōyōbō, which had now altogether 440,000 spinning machines and 10,000 looms, and whose president for the next two years became again Yamanobe.

The young man, who once wanted to learn the praxis of cotton manufacturing in England by means of an advertisement, now represented a Japanese textile industry that soon was going to surpass Britain's on the world market.
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/ JAP / SA / ENG /
YAMAO
Yōzō
山尾庸三
1837 - 1917




05.11.1837 in Akiu, Chōshū han (heute Yamaguchi-ken)
21.12.1917

Er erhielt eine traditionelle Ausbildung als samurai in einer Privatschule in Edo (Tokyo). Als Mitglied der Chōshū Five (siehe Inoue Kaoru) kam er 1863 nach England, begann an der University College London zu studieren und zwischen 1866 und 1868 lebte er in Glasgow. Während dieser Zeit arbeitete er auf der Napier’s Schiffswerft an der Clyde und gleichzeitig besuchte er Anderson’s College zusammen mit Henry Dyer. Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er Mitglied der Meiji Regierung und war eine Zeit verantwortlich für die Schiffswerft in Yokohama. Als Henry Dyer nach Japan kam, war Yamao amtierender Vize-Minister des Industrieministeriums und in dieser Eigenschaft für die Bildung des ICE zuständig. Yamao übernahm das Amt des Rectors des ICE und er war ein großer Verfechter für die Notwendigkeit einer technischen Ausbildung zur Unterstützung der Industrialisierung Japans. Dyer and Yamao hatten ein besonders gutes Verhältnis, welches zweifelsohne aus der gemeinsamen Vergangenheit resultierte.
05.11.1837 in Akiu, Chōshū han (today Yamaguchi-ken)
21.12.1917

He had received the traditional training of a samurai at a private school in Edo (Tokyo). He was a member of the Chōshū Five (see Inoue Kaoru), arriving in England in 1863. At first he studied at the University College of London and between 1866 and 1868 he lived in Glasgow. During this period he worked at Napier's shipyard on the Clyde and at the same time he attended classes at Anderson's College alongside Henry Dyer.
After returning to Japan, Yamao entered the Meiji government and was for a while in charge of the Yokohama Shipbuilding Yard. By the time Henry Dyer went to Japan, Yamao Yōzō was Acting Vice Minister of Public Works and as such was responsible for setting up the Imperial College of Engineering. Yamao assumed the office of rector of the ICE and was a strong advocate of the need for technical education to support the industrialisation of Japan. Henry Dyer and Yamao had an extremely good relationship during this period, strengthened no doubt by their common background.
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/ JAP / POL /
YOKOYAMA
Matsusaburō
横山 松三郎
1838 - 1884

[Bunroku]


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Yokoyama Matsusaburō, ca. 1875
- Kleinformat-Abzug auf Albuminpapier
- Small-format albumen print


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Eliphalet M. Brown jr.,
- "Entrance to a Temple in Hakotadi". Daguerreotypie 1854
- - "Entrance to a Temple in Hakotadi". Daguerreotype 1854


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Yokoyama Matsusaburō - 1871
- Burg Edo. Kolorierter Abzug auf Albuminpapier
- Edo Castle. Hand-coloured albumen print


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Yokoyama Matsusaburō ca. 1881/ 1884
- Selbstportrait
- Self-portrait

10.10.1838 in Etorofu, heute Iturup, RU
15.10.1884 in Tokyo

Yokoyama Matsusaburō war Maler, Lithograph und Kunsterzieher. Unter dem Eindruck der nach Japan gekommenen Daguerreotypien wandte er sich auch der Fotografie zu. Er war der erste japanische Künstler, der stereografische Bilder machte, und einer der ersten Künstler überhaupt, der eine Synthese von Malerei und Fotografie versuchte.
Yokoyama Bunroku, wie er zuerst hieß, wurde auf der Insel Etorofu geboren. Seine Eltern zogen nach Hakodate, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte.
Hakodate war einer der ersten Häfen in Japan, die für Ausländer geöffnet wurden, und Yokoyama kam so fast zwangsläufig und mehrfach mit Fotografen und ihrer neuartigen Tätigkeit in Berührung.
Die ersten Begegnungen fanden in der Zeit zwischen dem 17.5. und 1.6.1854 statt, als die "Schwarzen Schiffe" der US-Expedition unter Matthew Calbraith Perry zur Verhandlung eines Handelsvertrags in Hakodate waren.
Der offizielle Fotograf der Expedition, Eliphalet M. Brown, jr., nutzte den Aufenthalt für einige Daguerrotypien. Eine dieser Aufnahmen zeigt beispielsweise den Eingang zu einem Tempel in Hakodate.

Diese Vorgänge müssen bei dem jungen Yokoyama, damals wohl noch Lehrling bei einem kimono-Händler, einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben, um so mehr, als sie sich in ganz ähnlicher Form wiederholten. Am 9./1.10.1854 erreichte der russische Admiral Putjatin auf seinem neuen Flaggschiff Diana Hakodate.
Auch diese Expedition wurde von einem Zeichner und Fotografen begleitet, dem Kapitänleutnant Alexander Fjodorowitsch Moschaiskij, und auch dieser fertigte einige Daguerreotypien in den Straßen der Stadt.
Danach erhielt Yokoyama die Gelegenheit, bei einem russischen Maler in Hakodate zu arbeiten, der einen Assistenten gesucht hatte. Der Name dieses Malers wird mit "Lehmann" oder "Leman" angegeben.
Von den Lebensdaten her könnte es sich um Jurii Jakowvlevitsch Leman (deutsche Namensversion: Georg Julius Lehmann) handeln, der sich vor allem in Frankreich einen Namen als Portraitist machte. Er arbeitete auch zeitweilig in England; Aufenthalte in Japan sind von ihm allerdings nicht bekannt geworden.
Auf jeden Fall arbeitete Yokoyama danach in Yokohama bei dem japanischen Fotografen Shimo'oka Renjō und kehrte dann wieder nach Hakodate zurück, wo er seine fotografischen Kenntnisse bei dem bis 1865 dort amtierenden russischen Konsul Iosif Antonowitsch Goschkewitsch weiter vertiefen konnte.
Als Amateurfotograf hatte Goschkewitsch auch andere Japaner beeinflusst, die später Berufsfotografen wurden, so etwa Kizu Kōkichi.
Diese letzten Jahre in Hakodate bedeuteten das endgültige Ende von Yokoyamas Lehrzeit. 1868 eröffnete er in Yokohama ein eigenes Studio mit dem Namen Tsūten-rō, das er noch im gleichen Jahr nach Ryōgoku, Edo (Tokyo) verlegte. 1871 erhielt er von der Meiji-Regierung den Auftrag, eine fotografische Dokumentation der Burg von Edo vor ihrem bevorstehenden Umbau anzufertigen. 64 dieser Aufnahmen wurde 1872 unter dem Titel Kyū-Edo-jō shashin-chō (Fotografisches Album der früheren Burg Edo) veröffentlicht.
1876 verkaufte Yokoyama sein Atelier an seinen damaligen Assistenten und begann eine Lehrtätigkeit an der Kaiserlichen Militärakademie (Rikugun Shikan Gakkō) in Tokyo, wo er Fotografie und Lithographie unterrichtete. 1881 war er aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, diese Tätigkeit aufzugeben, gründete aber eine eigene "Fotolithografische Gesellschaft" (Shashin sekiban-sha). In dieser Zeit entwickelte er eine neue Technik, die er "shashin abura-e" (Foto-Ölbild) nannte. Er löste sorgfältig die Emulsionsschicht von der Vorderseite einer Fotografie ab und trug dann Ölfarbe auf der Rückseite auf. So entstand eine Art "Zwitter" zwischen Fotografie und Malerei, bei der fotografische Präzision sich mit dem leuchtenden Glanz der Farbe verband.
Bei Yokoyama war erstmals im Alter von 15 Jahren Tuberkulose diagnostiziert worden. Die Krankheit erreichte nach 1881 ein offenes Stadium. Yokoyama verbrachte die letzten Jahre seines Lebens damit, immer neue "fotografische Ölgemälde" zu produzieren.
Eines seiner letzten Bilder ist ein "shashin abura-e" Selbstbildnis. Es zeigt einen sehr ernst in die Kamera blickenden, wohl bereits deutlich von seiner Krankheit gezeichneten Mann.
Yokoyama starb 1884. Er hatte seine genaue Vorgehensweise geheim gehalten und sie nur seinem Schützling Azukizawa Ryōichi enthüllt. Dieser entwickelte dann eine eigene Technik, für die er 1885 ein Patent für 15 Jahre erhielt.
Er bezeichnete sich nun als "Patent-Ölmaler" und wandte sein Verfahren auf Standardfotos für Souvenir-Alben an.
10.10.1838 in Etorofu, today Iturup, RU
15.10.1884 in Tokyo

Yokoyama Matsusaburō was a painter, lithographer and art teacher. Impressed by the first daguerreotypes that came to Japan, he also turned to photography.
He was the first Japanese artist to make stereographic images, and was one of the first artists ever to attempt a synthesis of painting and photography.

Yokoyama Bunroku, as he was first called, was born on the island of Etorofu. His parents moved to Hakodate, where he spent his childhood and youth.
Hakodate was one of Japan's first ports open to foreigners, and Yokoyama was almost inevitably and repeatedly exposed to photographers and their novel activities.

The first of these encounters took place in the period between May 17, and June 1, 1854, when the "black ships" of the American expedition under Matthew Calbraith Perry were negotiating a trade agreement in Hakodate.
The official photographer of the expedition, Eliphalet M. Brown, jr., used the call to make some daguerreotypes. For example, one of these photographs shows the entrance to a temple in Hakodate.

These events must have left a lasting impression on young Yokoyama, who was then probably an apprentice to a kimono trader. The events came repeatedly and were almost identical.
On October 9/1, 1854, the Russian Admiral Putjatin arrived on his new flagship Diana at Hakodate.
This expedition was also accompanied by a draughtsman and photographer, Commander Alexander Fjodorowitsch Moschaiskij, who also made some daguerreotypes in the city streets.
Afterwards, Yokoyama was given the opportunity to work with a Russian painter in Hakodate, who was looking for an assistant. The name of this painter is given as "Lehmann" or "Leman". From the data of his life it could have been Jurij Jakovlevitch Leman (German name version: Georg Julius Lehmann), who made himself a name, especially in France, as a portraitist.
He also worked temporarily in England; any stays in Japan, however, are not known.
In any case, Yokoyama then worked in Yokohama with the Japanese photographer Shimo'oka Renjō and then returned to Hakodate, where he was able to get even more profound photographic knowledge by the Russian consul Iosif Antonowitsch Goschkewitsch , who was acting in Hakodate until 1865.

As an amateur photographer Goshkevitch had influenced other Japanese who then became professional photographers, among them Kizu Kōkichi.
These last years in Hakodate mark definitely the end of Yokoyama's apprenticeship. In 1868 he opened his own studio in Yokohama, which he had named Tsūten-rō and which he moved to Ryōgoku, Edo (Tokyo) at the end of the year. In Edo, Yokoyama was commissioned by the Meiji government in 1871 to produce a photographic documentation of Edo Castle before its upcoming rebuild. 64 of these photographs were published in 1872 under the title Kyū-Edo-jō shashin-chō (Photographic Album of the Former Edo Castle).
In 1876, Yokoyama sold his studio to his then assistant and began teaching at the Imperial Military Academy (Rikugun Shikan Gakkō) in Tokyo, where he taught photography and lithography. In 1881 he was, for health reasons, forced to give up this activity, but founded his own "Photolithographic Society" (Shashin sekiban-sha). During this time, he developed a new technique, which he called "shashin abura-e" (photographic oil painting). He carefully removed the emulsion layer from the front of a photograph and then applied oil paint on the back.
Thus a kind of "hermaphrodite" between photography and painting was created, combining photographic exactness with the brilliance of colour.

Yokoyama was first diagnosed with tuberculosis at the age of 15. The disease reached an overt stage after 1881. Yokoyama spent the last years of his life producing ever new "photographic oil paintings".

One of his last works is a self-portrait, created as a "shashin abura-e". It shows a man looking very seriously into the camera, probably already clearly marked by his illness.

Yokoyama died in 1884. He had kept his exact procedure secret, revealing it only to his protégé Azukizawa Ryōichi. Azukizawa then developed his own technique, for which he received a patent for 15 years in 1885.

Now he called himself a "patent oil-painter", Azukizawa applied his method to standard photographs for souvenir albums.
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/ JAP / ART /
YOKOYAMA
Taikan
横山 大観
1868 - 1958


[YOKOYAMA Hidemaro横山 秀麿]
[SAKAI Hidezō 酒井 秀歳]
[SAKAI Hidematsu 酒井 秀松]


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Yokoyama's works have been depicted on Japanese postage stamps


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10.02.1967: 50 Yen “Snowy Peak with Cranes” (1958)

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10.03.1983: 60 Yen “Muga” (1896)

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01.06.1985: 2x 60 Yen “Night Sakura” (1929)
02.11.1868 in Mito, Ibaraki-ken, Japan
26.02.1958 in Tokyo

Er wurde als ältester Sohn von Sakai Sutehiko in einer Ex-Samurai-Familie im Mito-Clan, geboren, die nach der Meiji-Restauration mühsam versuchte, mit Sake-Handel ihr Leben zu fristen.
Er ist besser bekannt unter seinem Künstlernamen Taikan oder als Yokoyama Taikan, da er in die Yokoyama Familie, Verwandte seiner Mutter, adoptiert wurde.
Mit seiner Familie zog er 1878 nach Tokyo. Er studierte an der Tokyo Furitsu Daiichi Chūgakkō (Hibiya High School) und er interessierte sich für die englische Sprache und westliche Ölmalerei. Er studierte auch bei einem der großen Maler der Zeit, Kanō Hōgai, der der Meister der Kanō-Schule war.
Im Jahr 1889 wurde Yokoyama für die erste Klasse der Tokyo Bijutsu Gakkō (dem Vorgänger der Tokyo National University of Fine Arts and Music), immatrikuliert, die gerade von Okakura Kakuzō (Okakura Tenshin) eröffnet worden war. In der Schule studierte er bei dem Künster der Kanō-Schule Hashimoto Gahō.
Nach seinem Abschluss unterrichtete Yokoyama ein Jahr lang an der "Kyoto Shiritsu Bijutsu Kōgei Gakkō" (dem Vorgänger der Kunstuniversität von Kyoto) und studierte buddhistische Malerei. Um diese Zeit begann er sein Pseudonym "Taikan" zu verwenden.
Er kehrte 1896 als Assistenzprofessor an die Tokyo Bijutsu Gakkō nach Tokyo zurück. Er trat von dieser Position nach nur einem Jahr zurück, als sein Mentor, Okakura Tenshin, gezwungen wurde, aus politischen Gründen zurückzutreten und Yokoyama unterstütze Okakura bei der Gründung der Japan Fine Arts Academy (Nihon Bijutsuin).
Nach dem Tod seiner Frau reiste Yokoyama ausgiebig nach Übersee und besuchte Kalkutta, New York City, Boston, London, Berlin und Paris.
Im Jahr 1914 konzentrierte sich Yokoyama auf die Wiederbelebung der Japan Fine Arts Academy, die nach Okakura Tenshins Tod 1913 geschlossen wurde.
Taikan war extrem einflussreich in der Entwicklung der Nihon-ga-Technik, nachdem er von der traditionellen Methode der Linienzeichnung abgewichen war.
Zusammen mit Hishida Shunsō entwickelte er einen neuen Stil, indem er die Linien eliminierte und sich auf verschwommene, weiche Farben konzentrierte.
Während er in seiner Zuwendung zu japanischen Themen und dem Ausdruck des japanischen Geistes konservativ ist, beherrscht er doch die traditionellen Techniken der westlichen Malerei.
Einige seiner Werke wurden von der Kulturbehörde als wichtiges Kulturgut eingestuft.
Er war einer der ersten, der 1937 bei der Einführung mit dem Kulturorden ausgezeichnet wurde.
Sogar einige von Yokoyamas Arbeiten wurden von der japanischen Regierung, der Postverwaltung, ausgewählt und auf Gedenkbriefmarken herausgegeben.
- "Snowy Peak with Cranes" (1958), zum Internationalen Tourismusjahres, befindet sich jetzt im Yokoyama Taikan Memorial Museum, Tokyo
- "Muga" oder "Unschuld" (1896), als Teil der Reihe "Moderne Kunst", befindet sich jetzt im Tokyo National Museum.
Dieses Gemälde war das erste Werk, bei dem er die Signatur Taikan verwendete. Es wurde auf Seide gemalt und misst 84,6 x 143 cm. Es zeigt ein kleines Kind in Kleidung, die zu groß ist und im frühen Frühling an einem ländlichen Ufer spaziert.
- "Night Sakura" (1929) zum Gedenken an den 50. Jahrestag von Radio Japan, jetzt im Okura Museum of Art, Tokyo

Am 26.02.1958 starb Yokoyama Taikan im Alter von 29 Jahren in Tokyo. Sein ehemaliges Haus ist nun als Yokoyama Taikan Memorial Museum zugänglich.
02.11.1868 in Mito, Ibaraki-ken, Japan
26.02.1958 in Tokyo

He was born as the eldest son of Sakai Sutehiko, an ex-samurai family in Mito clan, who, after the Meiji Restoration, laboriously tried to eke out their lives with sake trading.
He is better known under his art name Taikan or as Yokoyama Taikan, because he was adopted into the Yokoyama family, relatives of his mother.
With his family, he moved to Tokyo in 1878. He studied at the Tokyo Furitsu Daiichi Chūgakkō (Hibiya High School), and was interested in the English language and in western style oil painting. He also studied under one of the great painters of the time, Kanō Hōgai, who was the master of the Kanō school.
In 1889, Yokoyama enrolled in the first graduating class of the Tokyo Bijutsu Gakkō (the predecessor to the Tokyo National University of Fine Arts and Music), which had just been opened by Okakura Kakuzō (aka Okakura Tenshin). In school, he studied under the Kanō school artist Hashimoto Gahō.
After graduation, Yokoyama spent a year teaching at "Kyoto Shiritsu Bijutsu Kōgei Gakkō" (the predecessor to the Kyoto City University of Arts) in Kyoto, studying Buddhist painting. Around that time, he started to use his "Taikan" pseudonym.

He returned to Tokyo in 1896 as an assistant professor at the Tokyo Bijutsu Gakkō.
He resigned that position only a year later, when his mentor, Okakura Tenshin, was forced to resign for political reasons, and Yokoyama joined Okakura in establishing the Japan Fine Arts Academy (Nihon Bijutsuin).
After the death of his wife, Yokoyama traveled extensively overseas, visiting Calcutta, New York City, Boston, London, Berlin and Paris.
In 1914, Yokoyama concentrated on reviving the Japan Fine Arts Academy, which had closed down upon Okakura Tenshin´s death in 1913.
Taikan was extremely influential in the evolution of the Nihon-ga technique, having departed from the traditional method of line drawing.
Together with Hishida Shunsō, he developed a new style, eliminating the lines and concentrating on soft, blurred polychromes.
While he is conservative in his devotion to Japanese subjects and the expression of the Japanese spirit he is yet free of traditional techniques with Western methods well at his command.
A number of his works have been classified as Important Cultural Property by the Agency for Cultural Affairs.
He was one of the first people to be awarded the Order of Culture when it was established in 1937.
Even several of Yokoyama's works have been selected by the Japanese government, Postal Administration, and were released on commemorative postage stamps.
- “Snowy Peak with Cranes” (1958), as part of the International Tourist Year commemoration, now at the Yokoyama Taikan Memorial Museum, Tokyo
- “Muga” or “Innocence” (1896), as part of the Modern Art series, now located at the Tokyo National Museum.

This painting was the first work for which he used the signature Taikan. It was painted on silk and measures 84.6 x 143 cm. It shows a young child in clothes too large, strolling along a rural river bank in early spring.

- “Night Sakura” (1929), commemorating the 50th anniversary of Radio Japan, now at Okura Museum of Art, Tokyo

On February 26, 1958, Yokoyama Taikan died in Tokyo at the age of eighty-nine; his former house is now open to the public as the Yokoyama Taikan Memorial Museum.
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/ JAP / ART /
YOSHIDA
Shōin
吉田松陰
1830 – 1859

[Yoshida Noritaka]
[Yoshida Torajirō]


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20.09.1830 in Matsumoto
21.11.1859 in Edo (Tokyo)

Nach einer Grundausbildung in der han-Schule von Hagi reiste er zu Studienzwecke durch Japan. Er erlernte dann Schießwesen und westliche Wissenschaften durch Holländisch. 1854 versuchte er, sich auf Perry’s Kriegsschiff „Pohatan“, welches im Hafen von Shimoda lag, abzusetzen. Er wurde jedoch erwischt und inhaftiert. Später gründete er eine Privatschule, Shoka Sonjuku, wo er etwa 80 Studenten ausbildete,einschließlich Itō Hirobumi und Yamagata Aritomo. So förderte er herausragende Persönlichkeiten, die später eine aktive Rolle während der letzten Tagen des Tokugawa Shogunats und in der Meiji-Ära übernahmen. Er war ein Führer der sonnō-jōi Bewegung und bekämpfte weiterhin Ausländer und ihre Unterstützer. Als Ii Naosuke nach Kyoto ging, um eine Bestätigung für die Öffnung von Häfen für einen ausländischen Handel einzuholen, versuchte Yoshida ihn zu töten, wurde jedoch inhaftiert und zum Tode verurteilt. Er wurde am 21.11.1859 in Tokyo hingerichtet.
20.09.1830 in Matsumoto
21.11.1859 in Edo (Tokyo)

After his basic education at the han school of Hagi he travelled around the country to study. He then learned gunnery and Western studies through the Dutch language. In 1854 he attempted to stow away on the American warship “Pohatan” anchored at Shimoda Port but was caught and thrown into jail. Later he started a private school, Shoka Sonjuku, where he taught about 80 students, including Itō Hirobumi and Yamagata Aritomo. Thus, he fostered outstanding human resources who played active roles from the final days of the Tokugawa regime through the early Meiji Era. He was a leader of the sonnō-jōi and continued to oppose foreigners and their supporters. When Ii Naosuke was sent to Kyoto to obtain the consent of the Court for the opening of the country to foreign commerce, he sought to take his life, but was arrested and put to death. On 21.11.1859 he was executed in Tokyo.
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/ JAP / ED /
YOSHIOKA
Yayoi
吉岡彌生
1871 – 1959

[WASHIYAMA, Yayoi]



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29.04.1871 in Kakegawa, Shizuoka-ken
22.05.1959 in Tokyo

Mediziner. Sie wuchs auf, als Bildung für Frauen noch verpönt war. Ihr Vater war Arzt und ein Verfechter für eine Grundbildung auch für Landkinder. Vor diesem Hintergrund studierte auch sie Medizin und erhielt 1892 als 27. Frau in Japan die medizinische Lizenz vom medizinischem College Saisei Gakusha. Aufgrund der Schwierigkeiten auf ihrem Bildungsweg entschloß sie sich, eine eigene medizinische Schule für Frauen zu gründen. Am 05.12.1900 eröffnete sie in Tokyo die Joigakkō (Medizinische Schule für Frauen ), die 1912 umbenannt wurde in Tokyo Joshi Igaku Semmon Gakkō (Medizinische Fachschule für Frauen). Den Absolventen dieser Schule wurde jedoch erst nach 1912 erlaubt, Medizin zu praktizieren, als die japanische Regierung Frauen erlaubte, sich zu den nationalen medizinischen Prüfungen einzuschreiben.
Während ihres gesamten Lebens war sie politisch engagiert. In den 1930er Jahren war sie in die Bewegung für das Frauenwahlrecht involviert und 1938 wurde sie und 10 andere führende Frauen in den von der japanischen Regierung gebildeten „Rat zur Verbesserung der Lebensart der Nation“ berufen. Während des Krieges war sie eine führende Persönlichkeit in diversen patriotischen Frauen- und Jugend-Vereinen. Nach Ende des Krieges war sie wieder in Organisationen zur Förderung der Frauenbildung tätig. - Yoshioka Yayoi wurde auf einer japanischen 80-Yen - Sondermarke anläßlich „100 Jahre des Beginns einer höheren Ausbildung für Frauen“ am 20.09.2000 abgebildet (links), zusammen mit Naruse Jinzō (oben) und Tsuda Umeko (rechts).
29.04.1871 in Kakegawa, Shizuoka-ken
22.05.1959 in Tokyo

Physician. She grew up when women’s education was scorned. Her father was a physician, who also advocated primary education for the village children. From this background she also studied medicine, graduated from the Saisei-Gakusha Medical College, and received the 27th medical license granted to a woman in Japan in 1892. Realizing the difficulty of this career path for women in Japan, she resolved to start her own school of medicine. On 05.12.1900 she opened Tokyo Joigakkō (Tokyo Women’s Medical School), which was renamed Tokyo Joshi Igaku Semmon Gakkō (Tokyo Women’s Medical Professional School) in 1912. The graduates of this school were only allowed to practice medicine past 1912, when the Japanese government permitted women to enroll in the national medical examination.
Yoshioka Yayoi was politically active through her life. In the 1930s, she was involved in the Japanese women’s suffrage movement, and in 1938, the Japanese government appointed Yoshioka and ten other female leaders to the "Emergency Council to Improve the Nation’s Ways of Living", a pre-war mobilization effort. She was a leading figure in various wartime patriotic women’s and youth associations. After the end of the war, she turned again to organizations promoting the education of women.
Yoshioka Yayoi was depicted (left) on an 80-Yen Japanese commemorative postage stamp on the occasion of the “100th anniversary of establishing higher education for women” on September 20, 2000 together with Naruse Jinzō (top) and Tsuda Umeko (right).
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/ JAP / MED + ED /