Meiji-Portraits
- Y -
Erklärung zur Namensliste >> << Explanation of Names' List
1.
Dies sind alle berücksichtigten Personen mit dem Buchstaben - Y - . Die Namen wurden getrennt nach Ausländer und Japaner angeordnet. Spezifische Beschreibungen werden kontinuierlich ergänzt. Fett gedruckte Namen wurden bereits bearbeitet, nutzen Sie auch den Link.

These are all considered persons with the letter - Y - . Names have been separately arranged by Foreigners and Japanese. Specific descriptions will be continuously added. Bolded names have been edited, please use also the Link.

2.
Reihenfolge der Anordnung je Zeile <<>> Sequence per Line

Nachname, Vorname [Namensvarianten] / Aufenthalt innerhalb des Zeitraumes P / Herkunft / Beschäftigungsgruppe / Bemerkungen

Surname, Christian Name [Variants of Name] / Stay within the Period of P/ Origin / Group of Occupation / Remarks




1. AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS
(JAPANER >>> <<< JAPANESE)

YANJOUL, N. / P III / RUS / DIP /
YANNY, George / P III / UKN / TR /
YASTREBOFF, J. [YASTREBOV] / P III / RUS / MED /
YATE, - / P III / GB / MIL / Observer Russo-Japanese War
YATES, Maude / P III / USA / MIS /
YAUSS, Karl / P II / UKN / FE-MIL /
YEO, Emmanuel / P II / UKN / FE-MIL /
YEOMAN, W. / P II / GB / TR /
YEOMANS, H. / P II - III / UKN / SER /
YESAKI, I. [YESAKY] / P III / UKN / FE-T /
YGREC, Henry / P I / FR / FE-MIL /
YORKE, JOHN [T.] / P I / GB / TR /
YOUD, F. M. / P II / GB / TR /
YOUNG, A. C. / P II / GB / TR /
YOUNG, Andrew / P II / GB / FE-T-RW
YOUNG, Arthur Morgan / P III / GB / JOU / 1874 - 1942
YOUNG, Bessie / P III / USA / MIS /

YOUNG, Charlotte / P II / GB / SER / see-siehe YOUNG, Christopher John Henry

YOUNG, Christopher John Henry

YOUNG, Douglas M. / P III / GB / JOU /
YOUNG, F. W. / P II / UKN / TR /
YOUNG, Frederick / P II / UKN / SER /
YOUNG, G. / P I / GB / SER /
YOUNG, G. B. / P II / UKN / FE-T-SH /
YOUNG, H. A. / P III / GB / TR /

YOUNG, Henrietta Rachel

YOUNG, Jack / P I - III / UKN / TR /
YOUNG, James M. / P I / GB / TR /
YOUNG, John / P I / GB / ENG / 1821 - 1873
YOUNG, John Brown / P II / GB / FE-T-RW /
YOUNG, L. R. / P III / GB / TR /
YOUNG, Margaret Mary / P III / CAN / MIS / 1865 - 1940
YOUNG, Mariana / P III / USA / MIS /

YOUNG, Robert

YOUNG, W. / P II / GB / TR /
YOUNG, W. H. / P III / UKN / SER /
YOUNG, W. S. / P II - III / GB / TR /
YOUNG, William / P I / UKN / TR /
YOUNGMAN, Kate M. / P II - III / USA / MIS / 1841 - 1910
YOUNGREN, August H. / P III / USA / MIS /
YUILL, A. / P II / GB / FE-T-SH /
YULE, Alexandre H. / P I / GB / TR /
- Y -    
YOUNG
Christopher John Henry
1838 – 1907




























1838 auf Helgoland (damals GB)
24.03.1907 in Yokohama

Kapitän. Nach seiner Ausbildung zum Kapitän befuhr er in den ersten Jahren die Linien zwischen Panama, Neuseeland und Australien. 1874 kam er nach Japan und wurde von der Mitsubishi Mail Steamship Co., Tokyo, als Kapitän angestellt, 1875 wurde er Kaptän auf dem Dampfer Tokai Maru. Bald darauf unterzeichnete er einen Vertrag mit der japanischen Regierung, der vom 09.05.1876 bis 31.01.1877 lief. In dieser Zeit hatte er den Auftrag, den früheren P. & O. - Schaufelraddampfer Delta nach England zu überführen, der nach einigen Jahren erfolgreichen Einsatzes auf der Mitsubishi Mail S. S. Co. Linie Yokohama-Shanghai umgerüstet werden sollte. Er überwachte die Änderungen und brachte den "jetzigen" Schrauben-Dampfer nach Japan zurück, nun umbenannt in Takasago Maru. Auf diesem Schiff blieb er die folgenden Jahre Kapitän. 1885 wurde die Mitsubishi Mail Steamship Co. Teil der neu gegründeten Nippon Yūsen Kaisha (NYK - Japan Mail Steamship Co.) und er wurde übernommen. 1888 erhielt er das Kommando des Dampfers Yamashiro Maru.
Für seine Leistungen im Truppentransport während des Chinesisch-Japanischen Krieges 1894-1895 wurde er vom Kaiser ausgezeichnet. Auch während des Russisch-Japanischen Krieges führte er Truppentransporte durch.
Aus gesundheitlichen Gründen war er schließlich gezwungen, seine schwere Arbeit aufzugeben, in den letzten beiden Jahren war er mehr oder weniger Invalide.
Seine Frau Charlotte wurde 1840 geboren. 1874/ 1875 arbeitete sie Haushälterin im Occidental Hotel, (früher International Hotel) in Yokohama # 18. Sie hatten einen Sohn und zwei Töchter
- Henrietta Rachel, verheiratet mit Edward B. Stuart Edwards
- Alice Louise, verheiratet mit Lessey Pollard
Privat lebten sie in Yokohama # 119 Bluff.
Charlotte starb kurz nach ihrem Mann am 07. September 1907, beide sind auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama bestattet.
1838 on Heligoland (then GB)
24.03.1907 in Yokohama

Captain. Christopher Young in early manhood was in command of steamers running between Panama, New Zealand and Australia. In 1874 he came to Japan and was employed as captain of the Mitsubishi Mail Steamship Co., Tokyo, in 1875 he was in charge of the S.S. Tokai Maru. Soon after he signed a contract with the Japanese government which run from May 9, 1876 until January 31, 1877. During this time he was commissioned to take to England the former P. & O. paddle-wheel S.S. Delta, which after some years' successful service on the Yokohama-Shanghai line of the Mitsubishi Mail S. S. Co., was sent to North Britain to be refitted as a new steamer. Captain Young helped to superintend her alterations and brought her back to Japan a screw steamer and renamed the Takasago Maru. He was captain on this ship for the following years. In 1885 the Mitsubishi Mail Steamship Co. became part of the newly established Nippon Yūsen Kaisha (NYK - Japan Mail Steamship Co.) and he was taken over. In 1888 he was appointed commander of the S.S Yamashiro Maru.
For his services during the Sino-Japanese war 1894-1895 in the trooping business he was decorated by the Emperor, and again during the Russo-Japanese hostilities he took his share in transport duty.
But advancing years compelled him, finally to relinquish this arduous work, and the last two years have seen him more or less of an invalid.
His wife Charlotte was born in 1840. In 1874/ 1875 she was employed as housekeeper of the Occidental Hotel, (former International Hotel) at Yokohama # 18. They had a son and two daughters,
- Henrietta Rachel, married to Edward B. Stuart Edwards
- Alice Louise, married to Lessey Pollard
Privately they lived in Yokohama # 119 Bluff.
Charlotte Young died shortly after her husband, on September 7th, 1907, both are buried in the Yokohama Foreigners' Cemetery.
___
/ P II – III / GB / FE-SH /
YOUNG
Henrietta Rachel
1869 -

[Etta]

1869 in Yokohama


Tochter von Christopher John Henry YOUNG. Sie kam 1891 im Auftrag der Auslandsmission der Methodistisch-Protestantischen Kirche zurück nach Japan. Von 1891 bis 1893 lehrte sie Englisch an der Eiwa Gakkō Boys Schule in Yokohama.
Am 20. Februar 1896 heiratete sie Edward B. Stuart Edwards .
1869 in Yokohama


Daughter of Christopher John Henry YOUNG. She came back to Japan in 1891 appointed by the Board of Foreign Missions of the Methodist Protestant Church. From 1891 until 1893 she taught English at the Yokohama Eiwa Gakkō Boys School.
On February 20, 1896 she married Edward B. Stuart Edwards .
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/ P III / GB / MIS /
YOUNG
Robert
1858 – 1922







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Annie Crocket Young nee Miller - 1895








































09.10.1858 in London
07.11.1922 in Kobe, bestattet auf dem Ausländerfriedhof

Er wurde als eines von vier Kindern in Westminster, London geboren. Die Eltern waren Schotten, der Vater Tischler von Beruf. Robert besuchte die Berufsschule in Westminster, schloß die Druckerlehre bei Spottiswoode & Co. ab, und wurde Setzer und Lektor bei der Saturday Review. Er unterhielt eine enge und lebenslange Verbindung zur „South Place Ethical Society“, dessen Leiter Dr. Moncure Conway, ein amerikanischer Gegner der Sklaverei und ein religiöser Revisionist, ihn sehr inspirierte. - 1888 kam er nach Japan und wurde von 1889-1890 Leiter der Hiogo News. 1889 heiratete er Annie Crockett geb. Miller, Tochter von George Walker Miller, in Kobe. Im Alter von 33 Jahren, 1891, verließ er die Hiogo News und gründete den Kobe Chronicle in Kobe # 7 Division Street mit einem Startkapital von ¥ 1000, die erste Ausgabe erschien am 02.10.1891. Alleine mit seiner Frau Annie betrieb er die Zeitung, und sie wohnten privat in Kobe # 37 Yamamoto-dori Ichome. 1898 kaufte Young die Hiogo News, die er als gesonderte Zeitung mit einem eigenständigen Editor, B. A. Hale, betrieb, bis die gesamte Hiogo News Anlage durch ein Feuer zerstört wurde. Die Mitarbeiter der Hiogo News wurden beim Chronicle integriert. Am 08.01.1902 wurde aus Kobe Weekly Chronicle die Japan Chronicle Weekly, Kobe 7 Sakaye-machi. Am 05.01.1905 nannte Young den Kobe Chronicle um und aus diesem wurde der Japan Chronicle, der Umfang der Zeitung wuchs von 4 auf 8 Seiten, und wurde die beliebteste, englisch-sprachige Zeitung mit den besten Verkaufsquoten in Japan. 1912 zog die Zeitung in das Büro in Kobe # 65 Namwa-machi. - In seiner Zeitung veröffentlichte er auch Beiträge bekannter Autoren wie Bertrand Russell und Lafcadio Hearn, der auch eine kurze Zeit Co-Editor war. Als Editor des Japan Chronicle war Young eine herausragende Persönlichkeit des Journalismus im Fernen Osten, freimütig, offen und kritisch. Dies zeigte sich auch in Auseinandersetzungen mit Captain Francis Brinkley (1841-1912) und seiner Zeitung, der Japan Weekly Mail, einem halb-offiziellem Organ, das Japan in der englisch-sprachigen Welt in allem unterstützte und verteidigte und dafür Zuschüsse und andere Vergünstigungen von der japanischen Regierung erhielt.
Anfang der 1890er Jahre nahm jedoch auch Young regierungsseitige Mittel für die Popularisierung des Endes der Extraterritorialität an, was wahrscheinlich auch der Grund für seine Audienz beim Kaiser 1903 war, eine Ehre, die Brinkley niemals zuteil wurde. - Young war dagegen, dass seine Söhne am Krieg teilnahmen, sie meldeten sich alle jedoch freiwillig. Der älteste Sohn Arthur und wahrscheinlicher Nachfolger von R. Young starb 1917 an der Westfront in Belgien. Young wurde immer kritischer gegenüber militärischen Aktionen und er kam in Konflikte mit der japanischen Außenpolitik. Der Verlust eines Sohnes und einer Tochter im Kindesalter schienen seine Ansichten zu verhärten und trugen ganz sicher auch zum plötzlichen Tod durch Herzversagen in seinem Heim in Kobe bei. - Seine Frau Annie Crockett Young geb. Miller wurde am 20.06.1872 in Yokohama geboren. Nach dem Tod ihres Mannes heiratete sie 1929 Thomas Sloane Harloe aus San Francisco. Sie starb in San Francisco im Mai 1947, sie wurde im Woodlawn Memorial Park in San Francisco, California bestattet.
Die Young’s hatten 5 Kinder, die alle in Kobe geboren wurden. Arthur Conway * 1890; Douglas George * 1893; Eric Andrew * 1896; eine Tochter die als Kind schon starb; Ethel Margaret * 1903, sie ist die Großmutter des Informanten der Miller-Familie. Douglas, der zweite Sohn, diente in der Air Force als Captain und wurde nach dem Krieg Fluginstrukteur in Kobe. Ethel, das jüngste Kind, heiratete Reginald Stewart-Scott in Portsmouth, England, zog 1926 nach Tientsin, China und kehrte nach dem 2. WK nach Japan zurück. Der dritte Sohn Eric war Kradmelder an der Westfront bevor er nach Japan zurückkehrte, wo er Eigentümer des Chronicle und nach dem Tod seines Vaters leitender Direktor wurde. Es mußten gravierende ökonomische und leitungsseitige Probleme im Zeitungsbetrieb überwunden werden, die für einen ohne Erfahrung kaum zu meistern waren. 1926 verschwand er auf einer Kreuzfahrt, vermutlich ist er ertrunken. Sein älterer Bruder Douglas wurde leitender Direktor. 1940 mußte die Zeitung an die Japan Times & Advertiser zwangsweise verkauft werden.
09.10.1858 in London
07.11.1922 in Kobe, buried in the Kobe Foreign Cemetery

Born in Westminster, London, one of four children of Scottish parents, his father a cabinetmaker. Robert attended the “Westminster Training School”, then completed a printer’s apprenticeship with Spottiswoode & Co., then becoming a compositor and Reader with the Saturday Review. Young maintained a close association with the South Place Ethical Society throughout his life, where he met and was inspired by its leader Dr. Moncure Conway, an American anti-slavery and religious revisionist.
In 1888 he came to Japan and became a manager with the Hiogo News, from 1889-1890. - In 1889 he married Annie Crockett nee Miller in Kobe daughter of George Walker Miller. In 1891, at the age of thirty-three, Young left the Hiogo News to establish the Kobe Chronicle at Kobe # 7 Division Street, with a starting capital of ¥ 1000, the first issue appeared on 02.10.1891. Together with his wife Annie, they single handedly ran the newspaper residing privately at Kobe # 37 Yamamoto-dori Ichome. In 1898, Young bought the Hiogo News and ran it as a separate paper with its own editor, B.A. Hale until after a fire destroyed the entire Hiogo News plant. Hiogo News staff were incorporared under the Chronicle masthead. On January 8th, 1902, the Kobe Weekly Chronicle became the Japan Chronicle Weekly at Kobe 7 Sakaye-machi. On January 5th, 1905, Young renamed the daily edition of the Kobe Chronicle the Japan Chronicle and the paper grew from four to eight pages becoming the most popular, best-selling English-language newspaper in Japan. In 1912 his office moved to Kobe # 65 Namwa-machi.
He published articles by famous writers such as Bertrand Russell and Lafcadio Hearn, who was joint editor for a short period. As editor of the Japan Chronicle Young was an outstanding figure in Far Eastern journalism, outspoken, frank and critical as evident through a series of clashes with Captain Francis Brinkley (1841-1912) and his newspaper, the Japan Weekly Mail, a semi-official organ, promoting and defending Japan to the English-speaking world and receiving subsidies and other benefits from the Japanese government in return.
However, in the early nineties, he accepted government funds to argue the case for ending extraterritoriality which is likely the reason he gained an audience with the Meiji Emperor in 1903, an honour never granted to Brinkley.
Young was against his sons fighting in the Great War, however all three joined voluntarily. Arthur the eldest son and likely successor to Robert in the business, died in 1917 on the Western Front in Belgium. Young became increasingly critical of all military excursions and his principles set him at odds with Japan’s foreign policy. The loss of his son and a daughter in infancy were seen to have contributed to a hardening of Young’s views and his subsequent sudden death from a heart attack at his home in Kōbe on the night of November 7th, 1922.
His wife Annie Crockett Young nee Miller was born on June 20th, 1872 in Yokohama. After her husband’s death she remarried in 1929, to Thomas Sloane Harloe from San Francisco. Annie died in San Francisco in May 1947, she is buried in Woodlawn Memorial Park in San Francisco, California.
The Young’s had five children, all born in Kobe: Arthur Conway * 1890; Douglas George * 1893; Eric Andrew * 1896; a daughter who died in childhood; Ethel Margaret * 1903, this is the grandmother of the informant of the Miller-family. Douglas, the second son, had served in the Air Force as a Captain and had become a flying instructor in Kobe after the war. Ethel, the youngest child, married Reginald Stewart-Scott in Portsmouth, England, moved to Tientsin, China in 1926, returning to Japan after WW2.
The third son, Eric, had been a corporal dispatch rider on the Western Front before returning to Japan where ownership of the Chronicle passed to him, and he became managing director after his father’s death. There were daunting problems to overcome in the newspaper especially for someone with no financial training or management experience. In 1926, he disappeared on a cruise, presumably drowning.
His elder brother Douglas became managing director. In 1940 the paper was forcibly sold to the Japan Times & Advertiser.
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/ P II – III / GB / JOU /
2. JAPANER >>> <<< JAPANESE
(AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS)

YABE Hisakatsu 矢部長克 / JAP / SA /
YABE Tatsusaburō 矢部辰三郎 / JAP / SA /
YABUKI Sugatarō see KATAYAMA Sen
YAE Michio 八戸道雄 / JAP / SA /
YAGI Akira 八木雕 / JAP / POL / 1828 - 1910
YAGI Itsurō 八木逸郎 / JAP / SA / 1863 - 1945
YAGI Kyūtarō 矢木久太郎 / JAP / SA / 1870 - 1953
YAHAGI Eizō 矢作榮藏 / JAP / SA / 1870 - 1933
YAKUWA Gishichirō 八鍬儀七郎 / JAP / SA /
YAMABE Takeo 山辺丈夫 / JAP / SA / 1851 - 1920
YAMADA Akiyoshi 山田顕義 / JAP / SA / 1844 - 1892
YAMADA Buntarō 山田文太郎 / JAP / SA / 1861 - 1932
YAMADA Fukunosuke 山田復之助 / JAP / SA / 1880 - 1964
YAMADA Gentarō 山田玄太郎 / JAP / SA /
YAMADA Hisao 山田久雄 / JAP / SA /

YAMADA Isaburō山田猪三郎

YAMADA Jirō 山田次郎 / JAP / SA /
YAMADA Kandō 山田管道 / JAP / SA /
YAMADA Kumeko 山田久米子 / JAP / MED / 1847 - 1911
YAMADA Kunihiko 山田邦彦 / JAP / SA / 1871 - 1925
YAMADA Naoya 山田直矢 / JAP / SA / 1860 - 1939
YAMADA Rikutsui 山田陸槌 / JAP / SA /
YAMADA Ryūichi 山田隆一 / JAP / SA /
YAMADA Saburō 山田三郎 / JAP / SA / 1869 - 1965
YAMADA Tetsuzō 山田鉄蔵 / JAP / SA / 1864 - 1925
YAMADA Torakichi 山田寅吉 / JAP / SA / 1853 - 1927
YAMAGAMI Kanesuke 山上兼輔 / JAP / SA /

YAMAGATA Aritomo 山県有朋

YAMAGATA Isaburō / JAP / SA / 1857 - 1927
YAMAGATA Nakaki 山形仲芸 / JAP / SA / 1857 - 1922
YAMAGISHI Mitsunobu 山岸光宣 / JAP / SA / 1879 - 1943
YAMAGIWA Katsusaburō [Katsuburo] 山極勝三郎 / JAP / SA / 1863 - 1930
YAMAGUCHI Einosuke 山口鋭之助 / JAP / SA / 1862 - 1945
YAMAGUCHI Hanroku 山口半六 / JAP / SA / 1858 - 1900
YAMAGUCHI Hidetaka 山口秀高 / JAP / SA / 1865 - 1916
YAMAGUCHI Hiroo 山口弘夫 / JAP / SA / 1866 - 1933
YAMAGUCHI Keizō 山口圭蔵 / JAP / SA /
YAMAGUCHI Kōichi 山口弘一 / JAP / SA /
YAMAGUCHI Kotarō [Kotaro] 山口小太郎 / JAP / SA / 1867 - 1917
YAMAGUCHI Moto-omi 山口素臣 / JAP / SA / 1846 - 1904

YAMAGUCHI Naoyoshi 山口尚芳

YAMAKAWA Futaba 山川二葉 / JAP / ED / 1844 - 1909
YAMAKAWA Gitarō [Gitaro] 山川義太郎 / JAP / SA / 1860 - 1933
YAMAKAWA Kenjirō 山川健次郎 / JAP / SA / 1854 - 1931
YAMAKAWA Shinkichi 山川真吉 / JAP / SA /
YAMAKAWA Sutematsu / JAP / SA /
YAMAKAWA Yukio 山川幸男 / JAP / SA /
YAMAMOTO Chōji 山本長治 / JAP / SA /
YAMAMOTO Eisuke 山本英輔 / JAP / SA /

YAMAMOTO, Gonnohyōe 山本権兵衛

YAMAMOTO Naoyuki 山本尚之 / JAP / SA /
YAMAMOTO Nobumi 山本延身 / JAP / SA /
YAMAMOTO Shigeru 山本茂 / JAP / SA /
YAMAMOTO Sōichi 山本宗一 / JAP / SA /
YAMAMOTO Tadataka 山本忠孝 / JAP / SA /
YAMAMOTO Teijirō 山本悌二郎 / JAP / SA / 1870 - 1937
YAMAMURA Eikichi 山村鋭吉 / JAP / SA /

YAMANAKA Nobuyoshi 山中 信儀 / JAP / MIL / 1851 - 1926

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- Baron. General-Leutnant der Infantrie.
Er stammte aus Yamaguchi-ken und wurde am 15.02.1851 geboren. Am 04.02.1872 wurde er zum Leutnant der Infantrie befördert. Im Mai 1893 wurde er Leiter der Unteroffiziersschule und im Dezember 1894 zum Hauptmann der Infantrie befördert. Im Dezember 1895 wurde er Kommandant des 21. Infantrie-Regiments. Im September 1896 wechselte er als Kommandant zum 19. Infantrie-Regiment und im November des gleichen Jahres zum 37. Infantrie-Regiment. Im August 1899 wurde er zum General-Major befördert und wurde 2. Brigade-Kommandant in Taiwan.
Er nahm als Kommandant der 10. Infantrie-Brigade am Russisch-Japanischen Krieg teil und kämpfte in den Schlachten um Port Arthur, Mukden, etc. Im Juli 1905 wurde er General-Leutnant und gründete als Kommandant die 16. Infantrie-Division neu.
Aufgrund seiner Verdienste wurde er am 21.09.1907 als Baron in den Adelsstand erhoben. Im Januar 1913 wird er in die Reserve übernommen. - Er starb am 18.04.1926.
Die Postkarte zeigt ihn als Kommandant der 16. Infantrie-Division mit dem Hauptquartier im Jahr 1909.
- Baron. Lieutenant-General of Infantry.
He came from Yamaguchi-ken and was born on February 15, 1851. He was promoted to lieutenant of infantry on February 4, 1872. In May 1893 he was appointed chief of the school for non-commissioned officers, and promoted to Colonel of Infantry in December 1894. In December 1895 he became commander of the 21st Infantry Regiment. In September 1896 he changed to the 19th Infantry Regiment as commander, and in November of the same year to the 37th Infantry Regiment. In August 1899 he was appointed Major-General of Infantry and became 2nd Brigade Commander in Taiwan.
He took part in the Russo-Japanese War as commander of the 10th Infantry Brigade and fought in the Battles of Port Arthur, Mukden, etc. In July 1905 he became Lieutenant-General and re-built as commander the 16th Infantry Division.
Due to his achievements he received a knighthood as baron on September 21, 1907. In January 1913 he was recorded as officer in reserve. - He died on April 18, 1926.
The postcard depicts him as Commander-in-Chief of the 16th Infantry Division with the headquarters in 1909.


YAMANASHI Hanzō 山梨半造 / JAP / SA /
YAMANASHI Katsunoshin 山梨勝之進 / JAP / SA / 1877 - 1967
YAMANE Bunsaku 山根文策 / JAP / SA /
YAMANE Masatsugu 山根正次 / JAP / SA / 1857 - 1925
YAMANE Takesuke 山根武亮 / JAP / SA /

YAMANOBE Takeo 山辺 丈夫

YAMANOUCHI Masuji 山内満寿治 / JAP / SA / 1860 - 1919
YAMANOUCHI Toyokage 山内豊景 / JAP / SA /
YAMAO Jun'ichi 山尾準一 / JAP / SA /

YAMAO Yōzō 山尾庸三

YAMAOKA Mannosuke 山岡萬之助 / JAP / SA /
YAMAOKA Tetsutarō 山岡鉄太郎 / JAP / SA / 1836 - 1888
YAMASHINA NO MIYA Kikumaro Shinnō 山階宮菊麿親王 / JAP / SA /
YAMASHITA Seiichi 山下精一 / JAP / SA /
YAMASHITA Yoku 山下翼 / JAP / SA /
YAMATO Ryōsaku 大和良作 / JAP / SA / 1877 - 1936
YAMAUCHI Shizuo 山内静夫 / JAP / SA /
YAMAUCHI Toyoshige 山内豊信 / JAP / POL / 1827 - 1872
YAMAWAKI Kuroshi 山脇玄 / JAP / SA / 1849 - 1925
YAMAYA Tokujirō 山谷徳次郎 / JAP / SA /
YAMAZA Enjirō 山座円次郎 / JAP / POL / 1866 - 1914
YAMAZAKI Kakujirō 山崎覚次郎 / JAP / SA / 1868 - 1945
YAMAZAKI Masatada 山崎正董 / JAP / SA / 1872 - 1950
YAMAZAKI Miki 山崎幹 / JAP / SA /
YAMAZAKI Naokata 山崎直方 / JAP / SA / 1870 - 1929
YAMAZAKI Tomozō 山崎友造 / JAP / SA /
YAMAZAKI Toyosaburō 山崎豊三郎 / JAP / SA /
YANAGIDA Kunio 柳田邦夫 / JAP / SC / 1875 - 1962
YANAGIZAWA Yasutoshi [YANAGISAWA] 柳沢保恵 / JAP / SA / 1870 - 1936
YANOME Magoichi 矢野目孫一 / JAP / SA /
YASHIRO Rokurō 矢代六郎 / JAP / SA / 1861 - 1930
YASHIRO Toyoo 八代豊雄 / JAP / SA / 1879 - 1943
YASUDA Minoru 安田登 / JAP / SA /
YASUDA Zenjirō 安田善次郎 / JAP / BM / 1838 - 1921
YASUKAWA Seizaburō [Seizaburo] 安川清三郎 / JAP / SA / 1877 - 1936
YATABE Ryōkichi [Ryokichi] 矢田部良吉 / JAP / SA / 1851 - 1899
YAZU Naohide 谷津直秀 / JAP / SC / 1877 - 1947
YODA Shōkei 依田昌兮 / JAP / SA / 1861 - 1906
YOKOBORI Jisaburō 横堀治三郎 / JAP / SA / 1871 - 1938
YOKOGAWA Shirō 横川四郎 / JAP / SA /
YOKOO Michiaki 横尾道銘 / JAP / SA /
YOKOTA Einosuke 横田栄之助 / JAP / BM / 1872 - 1942
YOKOTA Kōtarō 横田鋼太郎 / JAP / SA /
YOKOTA Kuniomi 横田國臣 / JAP / SA / 1850 - 1923
YOKOTA Sennosuke 横田千之助 / JAP / L / 1870 - 1925
YOKOTE Chiyonosuke 横手千代之助 / JAP / SA / 1870 - 1941
YOKOYAMA Matajirō [Matajiro] 横山又次郎 / JAP / SA / 1860 - 1942
YOKOYAMA Shin 横山軫 / JAP / SA /
YOKOYAMA Taikan [Hidemaro] / JAP / ART / 1868 - 1958
YONEKURA Ippei 米倉一平 / JAP / BM / 1831 - 1904
YOSANO Akiko / JAP / ART / 1878 - 1942
YOSHIDA Eijirō 吉田永次郎 / JAP / SA /
YOSHIDA Gorō 吉田梧郎 / JAP / SA /
YOSHIDA Heitarō 吉田平太郎 / JAP / SA /
YOSHIDA Kumaji 吉田熊次 / JAP / SA /
YOSHIDA Sakuya 吉田昨弥 / JAP / SA /
YOSHIDA Seichi 吉田静致 / JAP / SA / 1872 - 1945
YOSHIDA Shinshichirō 吉田新七郎 / JAP / SA /

YOSHIDA Shōin 吉田松陰

YOSHIDA Shūho 吉田周甫 / JAP / SA /
YOSHIDA Tanzō 吉田坦藏 / JAP / SA /
YOSHIDA Tetsutarō 吉田鉄太郎 / JAP / SA /
YOSHIDA Toyohiko 吉田豊彦 / JAP / SA / 1873 - 1951
YOSHIE Takuji 吉江琢児 / JAP / SA / 1874 - 1947
YOSHII Ichizō 吉井一三 / JAP / SA /
YOSHII Tōmaro 善井桃麿 / JAP / SA /
YOSHIKAWA Akimasa 芳川顯正 / JAP / SA / 1841 - 1920
YOSHIKAWA Ikuzō 吉川為久蔵 / JAP / SA / 1871 - 1942
YOSHIKAWA Jitsuo 吉川実夫 / JAP / SA / 1878 - 1915
YOSHIKAWA Kamejirō 吉川亀次郎 / JAP / SA /
YOSHIMACHI Tarōichi 吉町太郎一 / JAP / SA / 1873 - 1961
YOSHIMASU Ryoko / JAP / SA /
YOSHIMASU Yūtarō 吉益雄太郎 / JAP / SA /
YOSHIMATSU Komazō 吉松駒造 / JAP / SA / 1858 - 1923
YOSHIMOTO Kōzō 吉本光蔵 / JAP / SA /
YOSHIMOTO Seitarō 吉本清太郎 / JAP / SA / 1873 - 1937
YOSHIMURA Buntei / JAP / SA /
YOSHIMURA Kenzō 吉村健藏 / JAP / SA /
YOSHIMURA Kiyohisa 吉村清尚 / JAP / SA /
YOSHIMURA Kiyoshi / JAP / BM /
YOSHIOKA Ryōhei 吉岡量平 / JAP / SA /

YOSHIOKA Yayoi 吉岡彌生

YOSHITAKE Einoshin 吉武栄之進 / JAP / SA / 1864 - 1927
YOSHITAKE Hanji 吉武繁次 / JAP / SA /

YUKAWA Gen'yō 湯川 玄洋 [Genyou] / JAP / SA / MED / 1867 - 1935
- Er stammte aus Wakayama und wurde nach Deutschland delegiert, um sein Medizinstudium fortzusetzen. Er begann "Innere Medizin" im Wintersemester 1900/ 01 an der Universität in Würzburg zu studieren und wechselte im Sommersemester 1901 zur Universität Erlangen, wo er 1902 den Doktortitel erwarb.
Er kehrte danach nach Japan zurück und eröffnete später ein privates Hospital für Magen- und Darm-Krankheiten in Wakayama-ken.
- He came from Wakayama and was delegated to Germany to continue his medical studies. He began to study "Internal Medicine" at the University of Wuerzburg in the Winter Term of 1900/01 and joined the University of Erlangen in the Summer Term 1901, where he acquired his doctorate in 1902.
Afterwards he returned to Japan and later opened a private hospital for gastrointestinal diseases in Wakayama-ken.


YUKAWA Onsaku 湯川 温作 / JAP / SA / MIL / 1856 - 1878
- Yukawa Onsaku gehörte zur zweiten Gruppe japanischer Kadetten der Heeresoffiziersschule Osaka, die 1872 zum Studium nach Frankreich geschickt wurden. Das später prominenteste Mitglied dieser Gruppe war Sone Arasuke. Sein Kamerad Yukawa Onsaku erkrankte während seiner Zeit in Frankreich. Auf dem Rückweg nach Japan starb er in Hongkong.
Yukawa sollte in Frankreich insbesondere Artillerie studieren. Nach der Ankunft besuchte er zunächst die "École élémentaire" in Beauvais (Oise). 1874 wechselte er auf die "École Laurent" in Paris; sowohl 1873 wie im folgenden Jahr war er dort der zweitbeste Schüler. 1875 setzte er seine Ausbildung auf dem "Lycée Saint-Louis" in Paris fort und besuchte dann ab 1877 die Eliteschule "École Polytechnique".
Bereits im ersten Jahr seines Aufenthalts auf der École Polytechnique erkrankte Yukawa offenbar schwer. Er musste aus Krankheitsgründen seine Ausbildung abbrechen und nach Japan zurückkehren. Während der Rückfahrt starb er am 05,08.1878 in Hongkong, ohne seine Heimat wiedergesehen zu haben. Sein Grab liegt in Hongkong; der Friedhof trägt den etwas irreführenden Namen "Happy Valley".

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TOMBE DE
ONSAKU YUKAWA
OFFICIER JAPONAIS
MORT À HONGKONG LE 5. AOÛT 1878
À L'AGE DE 22 ANS
EN RENTRANT DE LA FRANCE À SA PATRIE

- Yukawa Onsaku belonged to the second group of Japanese cadets of the Army Officers' School Osaka who had been sent in 1872 to France for further education. The member of this group who became most prominent in later years was Sone Arasuke. His comrade Yukawa Onsaku fell ill during his stay in France. On his way back to Japan, he died in Hong Kong.
Yukawa was to study artillery in France in particular. After arrival, he first attended the "École élémentaire" in Beauvais (Oise), changing in 1874 to the "École Laurent" in Paris. In 1873 as well as in the following year he was the second-best student there. In 1875 he continued his education at the "Lycée Saint-Louis" in Paris and then, from 1877 onwards, attended the elite school "École Polytechnique".
Already in the first year of his stay at the École Polytechnique, Yukawa fell apparently seriously ill. Because of health reasons, he had to interrupt his education and had to return to Japan. On the way back he died in Hong Kong on August 5, 1878, without ever having seen his home country again.
His grave lies in Hong Kong; the cemetery bears the somewhat misleading name "Happy Valley".



YUMOTO Takehiko 湯本武比古 / JAP / SA / 1857 - 1925
YUNOME Suketaka 湯目補隆 / JAP / SA /
YURI Kimimasa 由利公正 / JAP / POL / 1829 - 1909
- Y -    
YAMADA
Isaburō
山田猪三郎
1864 - 1913










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Die beiden Marken stellen zusammen ein Bild dar, in dem das erste in Japan gebaute Flugzeug und das Luftschiff „Yamada No. 1“ zeigt.
Both the stamps form a single design, depicting the first Japanese-built airplane and the Airship “Yamada No. 1”.























09.01.1864 in Wakayama-ken
08.04.1913 in Tokyo

Erfinder. Unternehmer. Sohn eines samurai des Wakayama Clans.
Aufgrund des Untergangs eines britischen Dampfers 1886 wurde er angeregt, Rettungsausrüstungen herzustellen. 1888 gründete er eine entsprechende Firma in Osaka, nachdem er die Verarbeitung von Gummi erlernt hatte. 1892 zog er mit seiner Firma nach Tokyo und 1894 gründete er zusätzlich die Kikyū Seisakusho (Ballon-Herstellung), die heutige Wetter-Ballon-Co., die sich noch immer in Ōta-ku Tokyo befindet. 1900 gab er die Produktion von Rettungsausrüstungen auf, die Yamada-Flugballons wurden patentiert und er verlegte sich auf die Herstellung von Militär-Flugballons. Sie erwiesen sich von großem Nutzen bei der Eroberung von Port Arthur während des Russisch-Japanischen Krieges (1904-05). Zum ersten Mal wurden Ballons durch die japanische Armee eingesetzt.
Im April 1909 fuhr der Amerikaner Charles Kenney Hamilton sein nicht starres, lenkbares Luftschiff mit großer öffentlicher Aufmerksamkeit über den Ueno Park in Tokyo. Es ist unklar, wie stark diese Fahrt die PMBRA-Provisorische Gesellschaft zur Erforschung von Militär-Ballons beeinflußte, aber eine ihrer ersten Handlungen war den Bau eines Luftschiffes zu veranlassen. Den Auftrag für die Hülle erhielt Yamada Isaburō und für die Gondel die Hirokoa Eisenwerke. Yamada's erstes Luftschiff basierte auf seinen Erfahrungen und dem Studium des Hamilton Luftschiffes. Yamada's Konstruktion war auch nicht starr, etwa 18 m lang und mit Wasserstoff gefüllt. Eine offene, röhrenförmige Gondel, fast so lang wie das Luftschiff, war unterhalb der Hülle angebracht, im Zentrum der Gondel war eine kleine Plattform für den Steuermann und ein 12 PS-Motor mit Antriebsschraube. Hinten war ein Steuerruder, an jeder Seite die japanische Flagge und ein Höhenruder zwischen Platform und vorderem Gondelteil. Am 08.09.1910 führte er die erste erfolgreiche freie Fahrt mit einem in Japan gebautem Yamada Luftschiff No. 1 durch. Dieses Modell wurde verbessert, jetzt etwa 33 m lang, die zentrale Plattform trug einen wassergekühlten 50 PS-Vierzylinder-Reihen-Benzinmotor, mit Antriebsschraube, genannt Yamada No. 2; die erste Fahrt erfolgte am 07.02.1911 und dann erneut eine Fahrt am 08.02.1911 von Ōsaki bis zum Aoyama Paradeplatz.- Beim Anzurren des Luftschiffes No. 2 am 23.02.1911 wurde es durch starken Wind zerstört und No. 3 produziert, sein erster Einsatz fand am 01.07.1911 statt. Dieses Luftschiff No. 3 unternahm eine Rundfahrt von 20 km ab Ōsaki anläßlich des Kaiserbesuches am 17.09.1911.
Es gibt einige Unklarheiten zu den Aktivitäten der einzelnen Luftschiffe, auch über die folgenden No 4 und 5.
Ungeachtet der Anstrengungen und Versuche bei Yamada's ersten zwei Luftschiffen war PMBRA vom Potential der Luftschiffe beeindruckt, und sie entwickelten ihr eigenes 1911. Pläne und Spezifikationen wurden etwa im August 1911 abgeschlossen, Aufträge wurden wieder an Yamada und Hirokoa vergeben.
Danach erhielt Yamada keine weiteren Aufträge mehr von der Armee oder Marine für Militär-Ballons und mit dem Ausbruch der chinesischen Revolution (1912) ging er nach China und bot seine Leistungen und Ballons an.
Die Verhandlungen wurden vermutlich wegen seines Gesundheitszustandes abgebrochen, Yamada Isaburō verstarb kurz darauf plötzlich.
Nach seinem Tod wurde die Firma zur Ballon-Herstellung an Herrn Toyama, dem Ehemann seiner Tochter, übergeben, die Firma existiert noch heute.
Chronologie 19.12.1910 - Luftfahrt
09.01.1864 in Wakayama-ken
08.04.1913 in Tokyo

Inventor. Businessman. Son of a samurai of the Wakayama clan.
Due to a British steamer shipwreck in 1886 he was induced to start the production of lifesaving equipments and his firm appears in 1888 in Osaka after he learnt to process gum by foreigners. In 1892 he transferred this company to Tokyo and in 1894 he additionally founded the Kikyū Seisakusho (Balloon Manufacturing Works), the present Weather Balloon Co., still located at this place in Ōta-ku Tokyo. In 1900 he abandoned the production of lifesaving equipments, the Yamada-type flying balloons were patented and following he turned into the manufacture of military flying balloons. They proved to be of great use in the attack on Port Arthur during the Russo-Japanese War (1904-05). This was the first time balloons were used in warfare by the Japanese Army.
In April 1909 the American Charles Kenney Hamilton flew his non-rigid dirigible airship over the Ueno Park of Tokyo and he received high publicity. How much this demonstration influenced the Provisional Military Balloon Research Association (PMBRA) is unknown, but one of its first actions was to arrange for the building of an indigenous non-rigid airship. The order to produce the envelope designed for carrying a gondola to be built by the Hirokoa Ironworks was given to Yamada Isaburō. Yamada's first airship was based on this experience, also on what he had learnt from studying the Hamilton model. Yamada's design was also a non-rigid type, approximately 60ft long filled with hydrogen. An open tubular gondola almost as long as the envelope was suspended below it, in the centre of which was a small platform for the helmsman and a 12hp motor car engine driving a pusher propeller. There was a rudder at the rear, proudly displaying a Japanese flag on each side and a small elevator between the platform and the front of the gondola for flight control. On September 8, 1910 he succeeded in a free flight with the domestically built Yamada Airship No. 1. This type was improved, now appr. 108 ft. long, the centre platform now carried a 50hp four cylinder in-line water-cooled petrol engine, again driving a pusher propeller, named No. 2, which flew for the first time on February 7, 1911 and on the next day in free flight from Ōsaki to the Aoyama Parade Ground.
During mooring on February 23, 1911 Airship No. 2 was destroyed by a strong wind and No. 3 was produced which flew on July 1 for the first time. This No. 3 airship performed a circumduction flight of 20 km from Ōsaki on the occasion of the Imperial visit on September 17, 1911.
There is confusion between the activities of the airships, also over the following Nos. 4 and 5.
Notwithstanding the trials and tribulations of Yamada's first two airships, PMBRA were sufficiently impressed with their potential to design their own in 1911. Plans and specification were completed by August 1911 and once again orders were given to Yamada for the envelope and to Hirokoa Ironworks for the gondola.
Afterwards Yamada did not get any further orders from the army or navy for military balloons and with the outbreak of the Chinese Revolution (1912) he went to China and offered his services and balloons.
The negogiations were cancelled for unknown reasons, most surely for his health problems as Yamada Isaburō died suddenly soon after.
After his death the balloon manufacturing plant was handed over to Mr. Toyama, the husband of his daughter and the company is still existing today.
Chronology 19.12.1910 - Aviation
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/ JAP / BM /
YAMAGATA
Aritomo
山県有朋
1838 - 1922















22.04.1838 in Hagi, Chōshū-han (heute Yamagata-ken)
01.02.1922 in Odawara

Er wurde in einer Samurai-Familie von Hagi, Chōshū-han geboren, studierte an der Shokasonjuku, einer von Yoshida Shōin geleiteten Privatsschule. Im Boshin Krieg 1868-1869 wurde er zum Stabsoffizier befördert. - 1869 ging er im Auftrag der Regierung nach Europa, um die militärischen Systeme zu analysieren. Nach seiner Rückkehr nach Japan 1870 begann er die Japanische Armee zu modernisieren, die er nach der preußischen Armee formte. 1873 führte Yamagata die allgemeine dreijährige Wehrpflicht mit weiteren vier Jahre in der Reserve als Grundlage einer modernen Armee ein.
Er und sein Nachfolger Katsura Tarō legten den Grundstein für einen Generalstab, der das Hauptinstrument seiner politischen Macht wurde. Er bewirkte den Kaisererlaß für Soldaten und Seeleute, der den moralischen Kern der japanischen Armee bis Ende 1945 bildete. 1877 befehligte er die modernisierte kaiserliche Armee gegen die rebellierenden Truppen unter Führung von Saigō Takamori und wurde anschließend eine der zentralen Personen der japanischen Armee bis 1920, aber auch ein einflußreicher Politiker.
Er wird als Begründer der modernen japanischen Armee bezeichnet. Während seiner langen und vielschichtigen Karriere hatte er u. a. folgende wichtige Regierungsposten inne: erster Kriegsminister (1972); Innenminister während drei Kabinetts (1885-91); Premierminister (1889-91, 1898-1900); Chef des Generalstabs (1874-76, 1878-82, 1884-85); Kommandierender General der Ersten Armee im Sino-Japanischen Krieg (1894-95); Präsident des Staatsrates (1893-94, 1905-09, 1909-22). Yamagata wurde 1898 in den Rang eines Generalfeldmarschalls befördert. Er war ab 1901 über viele Jahre als genrō tätig.
22.04.1838 in Hagi, Chōshū-han (today Yamagata-ken)
01.02.1922 in Odawara

He was born in a samurai family of Hagi, Chōshū-han, studied at the Shokasonjuku, a private school run by Yoshida Shōin. During the Boshin War 1868-1869 he was appointed a staff officer.
In 1869 he went to Europe under the governmental order to research military systems of European Forces. After his return to Japan in 1870, Yamagata energetically modernized the Japanese army, which he modeled after the Prussian army. In 1873 he introduced the general conscription lasting 3 years with additional 4 years as reservist as the base of a modern army.
He and his follower Katsura Tarō pushed through the foundation of the General Staff Office, which became the main source of Yamagata’s political power. He had the Emperor Meiji write the Imperial Rescript to soldiers and sailors as well. This document was considered the moral core of the Japanese Army until its end in 1945. He had led the newly modernized Imperial Army against a rebellion led by Saigō Takamori in 1877 and then became one of the central figures in the Japanese army until the 1920s, but also an influential politician.
He has been termed the founder of the modern Japanese Army. During his long and versatile career, he held the following important governmental posts, among others: first War Minister (1872); Home Minister during three Cabinets (1885-91); Prime Minister (1889-91, 1898-1900); Chief of the General Staff (1874-76, 1878-82, 1884-85); Commanding General, First Army, Sino-Japanese War (1894-95); President of the Privy Council (1893-94, 1905-09, 1909-22). Yamagata held the rank of Field Marshal since 1898. From 1901 on he was also active for many years as genrō.
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/ JAP / POL + MIL /
YAMAGUCHI
Naoyoshi
山口尚芳
1839 – 1894


Politiker; Gefolgsmann des Saga Clan. In frühen Jahren studierte er Holländisch in Nagasaki. 1868 war er tätig im Bureau für Auswärtige Angelegenheiten und war stellvertretender Delegationsleiter der Iwakura-Mission nach den USA und Europa (1871-1873). 1875 wurde er Mitglied des Senats und bei Gründung des Parlaments 1890 wurde er für das House of Peers nominiert.
siehe auch Chronologie November 1871

Politician. Retainer of Saga Clan. Studied Dutch in Nagasaki when young. Joined the Bureau of Foreign Affairs (1868). Followed Ambassador Iwakura Tomomi to America and Europe as vice-envoy (1871-1873). Became a member of Senate (1875). Upon the establishment of National Diet (1890), was nominated to House of Peers.

see also Chronology November 1871
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/ JAP / POL /
YAMAMOTO
Gonnohyōe
山本権兵衛
1852 – 1933

[Gonbee]
[Gonbei]









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- Die Korvette "Leipzig" zu Beginn ihrer Dienstzeit - Nach dem Umbau von 1885 hatte sie zwei Schornsteine.
- The Corvette "Leipzig" at the beginning of her career - After her reconstruction in 1885 she had two funnels.
26.11.1852 in Kagoshima, Satsuma han (heute Kagoshima-ken)
08.12.1933 in Tokyo

Admiral. Sohn eines samurai, der beim daimyo Shimazu diente. Als Jugendlicher nahm er am Konflikt zwischen England und Satsuma teil, kämpfte im Boshin Krieg, der das Tokugawa Shogunat beendete. Er war auch auf einem der Schiffe, die Enomoto Takeaki nach Hokkaidō 1869 verfolgten. Nach der erfolgreichen Meiji-Restauration besuchte Yamamoto Vorbereitungsschulen in Tokyo, ab 1870 die kaiserliche japanische Marineakademie. Nach Abschluß 1874 unternahm er (zusammen mit KATAOKA Shichirō) eine Ausbildungsreise nach Europa und Südamerika auf den kaiserlich-deutschen Kreuzern Vineta und Leipzig von Januar 1877 bis Mai 1878 und als junger Offizier hatte er bereits große Erfahrung. Er schrieb ein Handbuch über die Geschützbedienung in der Marine, das zum Standardwerk wurde. Er wirkte als Offizier auf dem Kreuzer Naniwa bei der Überfahrt von Elswick nach Japan (1865-86). Von 1887-1888 begleitete er den Marine-Minister Kabayama Sukenori in die USA und nach Europa. Danach war er Kommandant auf den Kreuzern Amagi, Takao, and Takachiho.
Ab 1893 arbeitete er beim Marine-Minister Saigō Tsugumichi und er wurde der eigentliche Leiter der Marine und leitete zahlreiche Reformen ein. Er beführwortete auch eine aggressive Strategie im Chinesisch-Japanischen Krieg (1894-1895). - Yamamoto wurde schnell befördert, Konteradmiral (1895), Vizeadmiral und Marine-Minister (1898-1906). Den Titel danshaku (Baron) erhielt er 1902 und 1904 wurde er zum Admiral befördert.
Als Marine-Minister während des Russisch-Japanischen Krieges zeigte er starke Führungsqualitäten und war verantwortlich für die Ernenung von Tōgō Heihachirō als Oberbefehlshaber der Kombinierten Flotte.
1907 erhielt er den Titel eines hakushaku (Graf).
Von 1913-14 war er Premierminister. Während dieser Zeit hob er das Gesetz auf, dass Marine- und Armee-Minister aktive Offiziere gewesen sein mußten. Er hatte den Leumund, liberal und ein Befürworter der öffentlichen Forderung nach Demokratie und einer verfassungsmäßigen Regierung zu sein. Seine Regierung war jedoch Vorwürfen der Korruption aufgrund des Siemens-Vickers-Skandals betreffs der Marine-Bewaffnung ausgesetzt und er mußte mit seinem gesamten Kabinett zurücktreten. Seine persönlich Beteiligung konnte jedoch nie bewiesen werden. 1914 wurde Admiral Yamamoto in die Marine-Reserve versetzt. Er wurde erneut als Premierminister im nationalen Notstand nach dem großen Kantō-Erbeben im „Erdbeben-Kabinett“ 1923-1924 eingesetzt. Im Januar 1924 traten er und sein Kabinett zurück und er zog sich aus dem politischen Leben vollständig zurück.
26.11.1852 in Kagoshima, Satsuma han (now Kagoshima-ken)
08.12.1933 in Tokyo

Admiral. Son of a samurai who served the Shimazu daimyo. As a youth, he took part in the Anglo-Satsuma conflict, later joined the fights in the Boshin-War that ended the Tokugawa shogunate. He was also aboard one of the ships that pursued Enomoto Takeaki to Hokkaidō in 1869. After the success of the Meiji Restoration, Yamamoto attended preparatory schools in Tokyo, in 1870 he entered the Imperial Japanese Naval Academy. After graduation in 1874, he went on a training cruise to Europe and South America aboard of the Imperial German Navy vessels Vineta and Leipzig from January 1877 to May 1878 (together with KATAOKA Shichirō), and as junior officer acquired much sea experience. He wrote a gunnery manual that became the standard for the Imperial Japanese Navy and served as executive officer of the cruiser Naniwa on its voyage from Elswick to Japan (1885-86). From 1887-1888 he accompanied Navy Minister Kabayama Sukenori on a trip to the United States and Europe. Afterwards he became successively commander of the cruisers Amagi, Takao, and Takachiho.
Working under Navy Minister Saigō Tsugumichi from 1893, Yamamoto became the real leader of the navy; initiating numerous reforms. He also pushed for an aggressive strategy in the Sino-Japanese War (1894-95). Yamamoto’s subsequent rise through the ranks was rapid: rear admiral (1895); vice admiral and Navy Minister (1898-1906). He was raised to the rank of danshaku (baron) in 1902; and he was promoted to the rank of admiral in 1904. As Minister of the Navy during the Russo-Japanese War, Yamamoto showed strong leadership and was responsible for appointing Tōgō Heihachirō as commander-in-chief of the Combined Fleet. Yamamoto was elevated to hakushaku (count) in 1907. Yamamoto served as Prime Minister in 1913-14. During this term, he abolished the rule that both the Navy Minister and Army Minister had to be active duty officers, and he had a reputation for being a liberal and a supporter of public claims for democracy and constitutional government. However, his administration was plagued by charges of corruption; and he was forced to resign with his entire cabinet to take responsibility for the Siemens-Vickers Naval Armaments scandal. He was never proven to have been involved personally. Admiral Yamamoto was transferred to naval reserve in 1914. - Yamamoto was recalled to government as Prime Minister again in the emergency crisis "earthquake cabinet" (1923-24) following the Great Kantō Earthquake. However, he and his cabinet resigned again in January 1924. Subsequently, Yamamoto withdrew from political life completely.
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/ JAP / SA / MIL /
YAMANOBE
Takeo
山辺 丈夫
1851 - 1920


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YAMANOBE Takeo

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- Yamanobes Stellengesuch im "Manchester Guardian"
- Yamanobe's "Situations Wanted" advertisement in the "Manchester Guardian"


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Shibusawa Eiichi, ca. 1883

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"The Science of Cotton Spinning"
- übersetzt ins Japanische von Yamanobe für den eigenen Gebrauch
- translated into Japanese by Yamanobe for his own use.


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William Edward Briggs - "Illustrated London News", 15.05.1880

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Die Baumwollfabrik Osaka - Osaka Spinning Mill

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- Spinnerei-Saal der Baumwollfabrik Osaka, 1908
- Spinning room at the Osaka Mill, 1908

30.12.1851 in Iwami-han, Japan
14.05.1920

Am 9. August 1879 erschien eine etwas ungewöhnliche Kleinanzeige im "Manchester Guardian":
"Ein ausländischer Herr, Englisch sprechend, möchte praktische Erfahrungen in der Baumwoll-Spinnerei und -Weberei machen und dafür eine bescheidene Prämie zahlen. Zuschrift, unter Angabe der Zahl der Spindeln und Webstühle und der erforderlichen Summe sowie weiterer Details unter Chiffre E 166 beim Verlag." Dieser Herr war der Japaner Yamanobe Takeo, Ingenieurstudent in Cambridge und etwa zwanzig Jahre später Vorsitzender der einflussreichen "Vereinigung der Baumwollfabrikanten Japans".
Takeo wurde 1851 als Angehöriger des Tsuwano-Clans in der Provinz Iwami (heute Shimane-ken) geboren, aber drei Jahre später von der Samurai-Familie Yamanobe adoptiert. 1872 ging er nach Tokyo um Englisch zu lernen, und schrieb sich dann 1877 am University College, London, für ein Ökonomie-Studium ein.
Eigentlich strebte er eine Tätigkeit im Versicherungsgewerbe an, aber die Dinge nahmen eine andere Wendung.

Gegen 1879 hatte Shibusawa Eiichi, ein vormaliges Mitglied des japanischen Finanzministeriums und dann Gründer der japanischen "Ersten Nationalbank" (Dai-ichi kokuritsu ginkō) beschlossen, sich durch Gründung einer privaten Fabrik am Baumwollgeschäft zu beteiligen, und suchte einen japanischen Fachmann für die technische Seite. Ein Bekannter, Tsuda Tsukane, empfahl ihm dafür Yamanobe.

Shibusawa, der ohnehin zu einem Besuch der Londoner Niederlassung von Mitsui Bussan nach London reiste, fragte Yamanobe, und der willigte ein.
Für den Betrag von 1.500 Yen zur Deckung der Lebens - und Ausbildungskosten - etwa 10.000 US-Dollar nach heutigem Geldwert - begann Yamanobe nun ein Ingenieurstudium am King's College in Cambridge.

Außerdem fertigte er für sich eine gekürzte Übersetzung von James Hydes Handbuch "Die Wissenschaft des Baumwollspinnens, praktisch angeordnet und vereinfacht", das 1867 bei John Heywood in Manchester erschienen war.

Aber Yamanobes Versuche, zusätzlich eine praktische Ausbildung in einer britischen Baumwollfabrik zu erhalten, scheiterten. Daher schaltete er die erwähnte Anzeige im "Manchester Guardian".

Antwort kam von William Edward Briggs, dem Eigentümer der Rose Hill Spinnerei in Blackburn, einer Fabrik mit 28,000 Spindeln und 392 Webstühlen.
Yamanobe zahlte ihm 150 Pfund Sterling und begann mit regulären Arbeitsschichten in der Spinnerei. Durch Vermittlung von Briggs war Yamanobe bald auch in der Lage, andere Baumwollbetriebe in Lancashire zu besuchen. So wurde er mit dem gesamten Produktionsprozess vertraut, von der Handhabung der Rohbaumwolle bis zur Verpackung des Endprodukts.

Im Juni 1880 kehrte Yamanobe nach Japan zurück. Er besprach mit Shibusawa die Auslegung der neuen japanischen Baumwollfabrik. Yamanobe wies darauf hin, dass keine erfolgreiche britische Spinnerei weniger als 10.000 Spindeln besaß, die fünffache Größe der japanischen "staatlich geleitetem Firmen".

Daher wurde für die neue Fabrik ebenfalls diese Größe zu Grunde gelegt. Zu Beginn besaß sie 15 Sätze von Drehspinnmaschinen mit je 700 Spindeln, also insgesamt 10.500 Spindeln.
Als Antriebsquelle empfahl Yamanobe - zum ersten Mal in Japan-Dampf, da dieser verlässlicher war und eine vom Wasser unabhängig Standortwahl ermöglichte, eher in der Nähe der zukünftigen Arbeitskräfte und Transportwege.

Für die Finanzierung der Gesellschaft wurden 250.000 Yen von 95 Anteileignern gesammelt, von reichen Kaufleuten und Bekannten Shibusawas.

Die Erste Nationalbank stellte das Betriebskapital zur Verfügung. Am 03.05.1882 wurde die Spinnereigesellschaft Osaka (Ōsaka bōseki K. K., kurz: Ōsakabō) gegründet. Es wurde ein Grundstück in Sangenya, Nishinari-gun, bei Osaka ausgewählt und ein zweigeschossiges Gebäude im typisch englischen Stil errichtet. Nachdem die Anordnung der Fabrik von Henry Ainlie von Platt & Co. festgelegt worden war, bestellte Yamanobe über Watanabe Senjirō, dem Leiter der Londoner Niederlassung des Handelshauses Mitsui Bussan, Textilmaschinen von Platt in Oldham und Dampfmaschinen von Hick, Hargreaves & Co. in Bolton, beide in Lancashire.
Ein Ingenieur von Platt, William Nield, den Yamanobe bereits aus England kannte, kam im Juni 1883 nach Osaka, um die Montage der Maschinen zu überwachen. Yamanobe wurde zunächst technischer Leiter, 1895 Direktor, 1896 geschäftsführender Direktor und schließlich 1898 Präsident der Fabrik.

Bereits am 26.08.1883 nutzte die Fabrik in Osaka künstliches Licht, um Nachtarbeit zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wurden 650 Petroleumlampen angebracht, aber Dutzende von ihnen zerplatzten jede Nacht, und die Versicherungsgesellschaften weigerten sich, dieses Risiko abzudecken.
Daher schlug der Inspektor der Fabrik, Yajima Sakurō, elektrische Beleuchtung als risikofreie Lichtquelle vor. Im Jahr 1886, nur fünf Jahre, nachdem Edison die elektrische Beleuchtung auf der Internationalen Elektrizitätsausstellung in Paris erstmals öffentlich vorgestellt hatte, wurde ein Generator zur Stromversorgung der Glühbirnen installiert, und trug dazu bei, dass diese wirtschaftlicher war als alle anderen Baumwollfabriken.

Yamanobe modernisierte die Fabrik weiterhin. 1887 reiste er erneut nach Lancashire. Neben einem Besuch des Verlags Heywood bestellte er von Mitsui Bussan, die seit dem 01.12.1886 den Alleinvertrieb für Platt in Japan übernommen hatte, Maschinen für eine nunmehr dritte Ausbaustufe in Osaka.
Diese dritte Fabrik hatte nun 30,000 zusätzliche Spindeln, und die jetzt eingeführten neuen Ringspinnmaschinen waren von einem inzwischen mehrheitlich weiblichen Personal besser zu bedienen.
Als im August 1882 die erste Vereinigung der japanischen Baumwollfabrikanten (Dai-Nihon bōseki rengō kai, abgekürzt Bōren) gegründet wurde, war auch Yamanobe zugegen.
1888 wurde die Vereinigung umstrukturiert und Yamanobe wurde ihr Vorsitzender.

Er war auch die treibende Kraft, als am 26.06.1914 die beiden größten japanischen Baumwollfabriken, Ōsakabō und Miebō, sich zur neuen Gesellschaft Tōyōbō vereinigten, die nun insgesamt 440,000 Spinnereimaschinen und 10,000 Webstühle besaß; Präsident für die nächsten zwei Jahre wurde wieder Yamanobe.

Der junge Mann, der einst mit Hilfe einer Kleinanzeige die Praxis der Baumwollherstellung in England kennen lernen wollte, repräsentierte nun eine japanische Textilindustrie, die sich bald anschicken sollte, die britische auf dem Weltmarkt zu übertreffen.
30.12.1851 in Iwami-han, Japan
14.05.1920

On August 9, 1879, a rather unusual classified advertisement appeared in the "Manchester Guardian":
"A Foreign Gentleman, speaking English, wishes to learn practical spinning and weaving cotton goods experiences; would pay moderate premium.
Address, stating number of spindles and looms, premium required and full details, under E 166, at the printer's."
This gentleman happened to be the Japanese Yamanobe Takeo, student of mechanical engineering in Cambridge and some twenty years later president of the mighty "Japan Cotton Spinners' Association".

Takeo was born in 1851 as a member of the Tsuwano clan in Iwami province (today Shimane-ken), but was adopted three years later by the samurai family Yamanobe. In 1872 he went to Tokyo to study English, and subsequently enrolled in 1877 at the University College, London, to study economics.
Originally he intended a career in the insurance business, but things took another turn.

Towards 1879, Shibusawa Eiichi, a former member of the Japanese Ministry of Finance and founder of the Japanese "First National Bank" (Dai-ichi kokuritsu ginkō) had decided to enter the cotton business by founding a privately owned mill, and was looking for a native expert for the technical side. A friend of him, Tsuda Tsukane, recommended Yamanobe for this job.

Shibusawa, who was going to London anyway for a visit of the London branch of Mitsui & Co. (Mitsui Bussan), asked Yamanobe, and he agreed.
For an amount of 1,500 Yen to cover living and educational expenses - about 10,000 US dollars in today's value - Yamanobe now began to study mechanical engineering at King's College in Cambridge.

Besides, he made for himself an abridged translation of James Hyde's manual "The Science of Cotton Spinning. Practically arranged and simplified", published in 1867 by John Heywood in Manchester.

But Yamanobe's attempts to get an additional practical training in a British cotton mill failed. Therefore he placed the already mentioned advertisement in the "Manchester Guardian".

The advertisement was answered by William Edward Briggs, proprietor of the Rose Hill Mill in Blackburn, a factory comprising 28,000 spindles and 392 looms.
Yamanobe paid him 150 pounds and began to work regular shifts in the spinning rooms. Introduced by Briggs, Yamanobe was soon also able to visit other Lancashire cotton factories.
Thus, he became familiar with the complete production process from handling the raw cotton to packaging the finished product.

In Juni of 1880, Yamanobe returned to Japan. With Shibusawa, he discussed the specifications for the new Japanese cotton mill.
Yamanobe argued that no successful British spinning mill operated less than 10,000 spindles, which was five times the size of the Japanese "governmental mills".

Therefore, this size was planned for the new mill as well.
At first, it comprised 15 sets of twist spinning mules each with 700 spindles, totalling in 10,500 spindles in all.

As power source, Yamanobe proposed - for the first time in Japan - steam, being more reliable and enabling to choose a location independent of water and closer to future work hands and transport routes.

A for the financing of the company, 250.000 Yen were collected from 95 shareholders, from rich merchants and friends of Shibusawa.

The First National Bank lent the working capital. On May 3, 1882, the Osaka Spinning Company (Ōsaka bōseki K. K., in short: Ōsakabō) was founded.
A site in Sangenya, Nishinari-gun, near Osaka was chosen and a two-storey brick building in typical British style was erected.
After the layout of the factory had been designed by Henry Ainlie of Platt, Yamanobe ordered from Watanabe Senjirō, head of the London branch of the trading company Mitsui & Co., textile machines from Platt of Oldham and steam engines from Hick, Hargreaves & Co. of Bolton, both in Lancashire.
An engineer from Platt,William Nield, whom Yamanobe already knew from England, arrived in June of 1883 at Osaka to supervise the assembling of the machines. Yamanobe at first became technical director, in 1895 director, a year later managing director and finally in 1898 president of the plant.

Already on August 26, 1883, the Osaka mill used artificial lighting to enable night shifts.
For this purpose, 650 oil lamps were installed, but a score of them burst every night, and the insurance companies refused to cover the risk.

Therefore, the mill's inspector Yajima Sakurō proposed electric lighting as a hazard-free source, and in 1886, a generator was installed to feed the electric bulbs. Only five years after Edison had presented electric lighting for the first time to the public at the International Exposition of Electricity in Paris, it was used in the Osaka cotton mill and made the plant more economic than all other cotton mills in Japan.

Yamanobe continued to modernize the plant steadily. In 1887 he went again to Lancashire.
Besides of visiting Heywood publishers, he ordered from Mitsui & Co., since December 1, 1886 Platt's sole agent for Japan, machines for a meanwhile third mill in Osaka.
This third mill had now additional 30.000 spindles, and the now introduced ring spinning frames were easier to serve, so they could be better handled by a meanwhile mostly female personnel.

When in August of 1882, the first association of Japanese Cotton Spinners (Dai-Nihon bōseki rengō kai, abbreviated Bōren) had been founded, Yamanobe was also present.
In 1888, the association was reorganized and now Yamanobe became its chairman.

He also was the driving force when on June 26, 1914 the two most important Japanese mills, Ōsakabō und Miebō, merged to establish the new company Tōyōbō, which had now altogether 440,000 spinning machines and 10,000 looms, and whose president for the next two years became again Yamanobe.

The young man, who once wanted to learn the praxis of cotton manufacturing in England by means of an advertisement, now represented a Japanese textile industry that soon was going to surpass Britain's on the world market.
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/ JAP / SA / ENG /
YAMAO
Yōzō
山尾庸三
1837 - 1917




05.11.1837 in Akiu, Chōshū han (heute Yamaguchi-ken)
21.12.1917

Er erhielt eine traditionelle Ausbildung als samurai in einer Privatschule in Edo (Tokyo). Als Mitglied der Chōshū Five (siehe Inoue Kaoru) kam er 1863 nach England, begann an der University College London zu studieren und zwischen 1866 und 1868 lebte er in Glasgow. Während dieser Zeit arbeitete er auf der Napier’s Schiffswerft an der Clyde und gleichzeitig besuchte er Anderson’s College zusammen mit Henry Dyer. Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er Mitglied der Meiji Regierung und war eine Zeit verantwortlich für die Schiffswerft in Yokohama. Als Henry Dyer nach Japan kam, war Yamao amtierender Vize-Minister des Industrieministeriums und in dieser Eigenschaft für die Bildung des ICE zuständig. Yamao übernahm das Amt des Rectors des ICE und er war ein großer Verfechter für die Notwendigkeit einer technischen Ausbildung zur Unterstützung der Industrialisierung Japans. Dyer and Yamao hatten ein besonders gutes Verhältnis, welches zweifelsohne aus der gemeinsamen Vergangenheit resultierte.
05.11.1837 in Akiu, Chōshū han (today Yamaguchi-ken)
21.12.1917

He had received the traditional training of a samurai at a private school in Edo (Tokyo). He was a member of the Chōshū Five (see Inoue Kaoru), arriving in England in 1863. At first he studied at the University College of London and between 1866 and 1868 he lived in Glasgow. During this period he worked at Napier's shipyard on the Clyde and at the same time he attended classes at Anderson's College alongside Henry Dyer.
After returning to Japan, Yamao entered the Meiji government and was for a while in charge of the Yokohama Shipbuilding Yard. By the time Henry Dyer went to Japan, Yamao Yōzō was Acting Vice Minister of Public Works and as such was responsible for setting up the Imperial College of Engineering. Yamao assumed the office of rector of the ICE and was a strong advocate of the need for technical education to support the industrialisation of Japan. Henry Dyer and Yamao had an extremely good relationship during this period, strengthened no doubt by their common background.
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/ JAP / POL /
YOSHIDA
Shōin
吉田松陰
1830 – 1859

[Yoshida Noritaka]
[Yoshida Torajirō]


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20.09.1830 in Matsumoto
21.11.1859 in Edo (Tokyo)

Nach einer Grundausbildung in der han-Schule von Hagi reiste er zu Studienzwecke durch Japan. Er erlernte dann Schießwesen und westliche Wissenschaften durch Holländisch. 1854 versuchte er, sich auf Perry’s Kriegsschiff „Pohatan“, welches im Hafen von Shimoda lag, abzusetzen. Er wurde jedoch erwischt und inhaftiert. Später gründete er eine Privatschule, Shoka Sonjuku, wo er etwa 80 Studenten ausbildete,einschließlich Itō Hirobumi und Yamagata Aritomo. So förderte er herausragende Persönlichkeiten, die später eine aktive Rolle während der letzten Tagen des Tokugawa Shogunats und in der Meiji-Ära übernahmen. Er war ein Führer der sonnō-jōi Bewegung und bekämpfte weiterhin Ausländer und ihre Unterstützer. Als Ii Naosuke nach Kyoto ging, um eine Bestätigung für die Öffnung von Häfen für einen ausländischen Handel einzuholen, versuchte Yoshida ihn zu töten, wurde jedoch inhaftiert und zum Tode verurteilt. Er wurde am 21.11.1859 in Tokyo hingerichtet.
20.09.1830 in Matsumoto
21.11.1859 in Edo (Tokyo)

After his basic education at the han school of Hagi he travelled around the country to study. He then learned gunnery and Western studies through the Dutch language. In 1854 he attempted to stow away on the American warship “Pohatan” anchored at Shimoda Port but was caught and thrown into jail. Later he started a private school, Shoka Sonjuku, where he taught about 80 students, including Itō Hirobumi and Yamagata Aritomo. Thus, he fostered outstanding human resources who played active roles from the final days of the Tokugawa regime through the early Meiji Era. He was a leader of the sonnō-jōi and continued to oppose foreigners and their supporters. When Ii Naosuke was sent to Kyoto to obtain the consent of the Court for the opening of the country to foreign commerce, he sought to take his life, but was arrested and put to death. On 21.11.1859 he was executed in Tokyo.
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/ JAP / ED /
YOSHIOKA
Yayoi
吉岡彌生
1871 – 1959

[WASHIYAMA, Yayoi]



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29.04.1871 in Kakegawa, Shizuoka-ken
22.05.1959 in Tokyo

Mediziner. Sie wuchs auf, als Bildung für Frauen noch verpönt war. Ihr Vater war Arzt und ein Verfechter für eine Grundbildung auch für Landkinder. Vor diesem Hintergrund studierte auch sie Medizin und erhielt 1892 als 27. Frau in Japan die medizinische Lizenz vom medizinischem College Saisei Gakusha. Aufgrund der Schwierigkeiten auf ihrem Bildungsweg entschloß sie sich, eine eigene medizinische Schule für Frauen zu gründen. Am 05.12.1900 eröffnete sie in Tokyo die Joigakkō (Medizinische Schule für Frauen ), die 1912 umbenannt wurde in Tokyo Joshi Igaku Semmon Gakkō (Medizinische Fachschule für Frauen). Den Absolventen dieser Schule wurde jedoch erst nach 1912 erlaubt, Medizin zu praktizieren, als die japanische Regierung Frauen erlaubte, sich zu den nationalen medizinischen Prüfungen einzuschreiben.
Während ihres gesamten Lebens war sie politisch engagiert. In den 1930er Jahren war sie in die Bewegung für das Frauenwahlrecht involviert und 1938 wurde sie und 10 andere führende Frauen in den von der japanischen Regierung gebildeten „Rat zur Verbesserung der Lebensart der Nation“ berufen. Während des Krieges war sie eine führende Persönlichkeit in diversen patriotischen Frauen- und Jugend-Vereinen. Nach Ende des Krieges war sie wieder in Organisationen zur Förderung der Frauenbildung tätig. - Yoshioka Yayoi wurde auf einer japanischen 80-Yen - Sondermarke anläßlich „100 Jahre des Beginns einer höheren Ausbildung für Frauen“ am 20.09.2000 abgebildet (links), zusammen mit Naruse Jinzō (oben) und Tsuda Umeko (rechts).
29.04.1871 in Kakegawa, Shizuoka-ken
22.05.1959 in Tokyo

Physician. She grew up when women’s education was scorned. Her father was a physician, who also advocated primary education for the village children. From this background she also studied medicine, graduated from the Saisei-Gakusha Medical College, and received the 27th medical license granted to a woman in Japan in 1892. Realizing the difficulty of this career path for women in Japan, she resolved to start her own school of medicine. On 05.12.1900 she opened Tokyo Joigakkō (Tokyo Women’s Medical School), which was renamed Tokyo Joshi Igaku Semmon Gakkō (Tokyo Women’s Medical Professional School) in 1912. The graduates of this school were only allowed to practice medicine past 1912, when the Japanese government permitted women to enroll in the national medical examination.
Yoshioka Yayoi was politically active through her life. In the 1930s, she was involved in the Japanese women’s suffrage movement, and in 1938, the Japanese government appointed Yoshioka and ten other female leaders to the "Emergency Council to Improve the Nation’s Ways of Living", a pre-war mobilization effort. She was a leading figure in various wartime patriotic women’s and youth associations. After the end of the war, she turned again to organizations promoting the education of women.
Yoshioka Yayoi was depicted (left) on an 80-Yen Japanese commemorative postage stamp on the occasion of the “100th anniversary of establishing higher education for women” on September 20, 2000 together with Naruse Jinzō (top) and Tsuda Umeko (right).
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/ JAP / MED + ED /