Meiji-Portraits
- N -
Erklärung zur Namensliste >> << Explanation of Names' List
1.
Dies sind alle berücksichtigten Personen mit dem Buchstaben - N - . Die Namen wurden getrennt nach Ausländer und Japaner angeordnet. Spezifische Beschreibungen werden kontinuierlich ergänzt. Fett gedruckte Namen wurden bereits bearbeitet, nutzen Sie auch den Link.

These are all considered persons with the letter - N - . Names have been separately arranged by Foreigners and Japanese. Specific descriptions will be continuously added. Bolded names have been edited, please use also the Link.

2.
Reihenfolge der Anordnung je Zeile <<>> Sequence per Line

Nachname, Vorname [Namensvarianten] / Aufenthalt innerhalb des Zeitraumes P / Herkunft / Beschäftigungsgruppe / Bemerkungen

Surname, Christian Name [Variants of Name] / Stay within the Period of P/ Origin / Group of Occupation / Remarks



1. AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS
(JAPANER >>> <<< JAPANESE)



NABHOLZ, Fritz

NABIC, A. / P II / GB / TR /
- Der Schuhmacher I. Kubic gründete 1871 seine Firma Kubic & Co. in Yokohama # 132 und A. Nabic wurde sein erster Mitarbeiter. Er arbeitete auch noch 1872 für ihn, im folgenden Jahr ist er jedoch nicht mehr in Japan gelistet.
- The shoemaker I. Kubic founded in 1871 Kubik & Co. in Yokohama # 132 and A. Nabic became his first employee. He worked also in 1872 for him, but the following year he is no longer listed in Japan.

NACHOD, Oskar

NACHTIGAL, George

NACK, P. / P II / UKN / TR /
NACYER, M. V. [NAEYER] / P II / BE / DIP /
NADEL, P. / P II / UKN / TR /
NAFTALY, A. [NAFTALI] / P II / DE / SER /
NAFTALY, Harry / P III / DE / TR /
NAIL, C. H. / P II / UKN / TR /
NAISMITH, John / P II / UKN / FE-T-SH /

NALBACH, Wilhelm

NANDIN, A. / P IV / USA / TR /
- Sein Vertrag lief über drei Jahre und er arbeitete für Vantine & Co. von 1901 bis 1904 in der Niederlassung in Yokohama # 268 + 269. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- His contract ran for three years and he worked for Vantine & Co. from 1901 to 1904 in their branch in Yokohama # 268 + 269. After that, he is no longer listed in Japan.

NANKIVELL, Francis Arthur / P III / GB / JOU / 1869 - 1893
- Es wird vermutet, dass er ein Sohn von George Nankivell ist. Nach seiner Ausbildung in Great Britain kam er 1893 nach Japan, wo er als Mitarbeiter bei E. V. Thorn, Eigentümer und Herausgeber der Weekly Box of Curios and Daily Reporter of Imports and Exports, Yokohama # 76, angestellt wurde. Er starb unerwartet bereits 1893.
- It is assumed that he is a son of George Nankivell . After his training in Great Britain, he came to Japan in 1893, where he was employed as a clerk by E. V. Thorn, proprietor and editor of the Weekly Box of Curios and Daily Reporters of Imports and Exports, Yokohama # 76. He died unexpectedly as early as 1893.

NANKIVELL, George [NANKINVELL] / P II - III / GB / FE-T-RW (175 Mon.) /
- Er hatte einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Industrieministerium, Bereich Eisenbahnwesen, unterzeichnet, der am 24.02.1875 begann und über 3 Jahre lief. George Nankivell traf allerdings erst am 09.05.1875 in Yokohama ein und er wurde auf der Strecke Kobe - Kyoto als Lokomotivführer eingesetzt.
Ab 1880 wurde er als verantwortlicher Werkstattmeister in der Schmiede und Kesselwerkstatt der Imperial Government Railways, Abschnitt Kyoto, Kobe und Ōtsu, Bahnhof Kobe, eingesetzt. Da George Nankivell in dieser Position festen Fuß gefasst hatte, kamen im Jahr 1882 auch seine Frau mit den zwei Töchtern nach Kobe. Sie wohnten auf dem Gelände der Bahnhofsverwaltung.
George Nankivell hatte die Funktion des Werkstattleiters bis zu seinem plötzlichen Tod. Er starb am 11.01.1891 und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Kobe beigesetzt.
Ihre Tochter Edith Elisabeth Nankivell heiratete im Jahr 1891 Wilhelm Schmidt. Sie haben 1900 Japan verlassen.
Nach dem Tod ihres Mannes lebte Frau Nankivell und ihre zweite Tochter weiter in Kobe und auch sie haben Japan 1900 verlassen.
- He had signed a contract with the Japanese government, Ministry of Public Works, Department of Railways, which started on February 24, 1875 and ran for 3 years. However, George Nankivell arrived at Yokohama only on May 9, 1875, and he was installed on the Kobe - Kyoto line as an engine driver.
Starting from 1880 he was appointed as a Foreman in charge of the Smiths and Boiler Shop of the Imperial Government Railways, Section Kyoto, Kobe and Ōtsu, Station of Kobe. Because George Nankivell was firmly established in this position, his wife and two daughters came to Kobe in 1882. They resided on the compound of the station administration.
George Nankivell had the function of the workshop foreman until his sudden death. He died on January 11, 1891 and was buried in the Foreigners’ Cemetery of Kobe.
Their daughter Edith Elisabeth Nankivell married Wilhelm Schmidt in 1891. They left Japan in 1900.
After the death of her husband, Mrs. Nankivell and her second daughter continued to live in Kobe and they also left Japan in 1900.


NAPALKOFF, George [NAPALKOV] / P III / RUS / TR /
NAPIER, W. J. G., Sir / P II - III / GB / DIP /
NARTIN, - / P II / UKN / TR /
NASH, A. E. / P III / UKN / TR / Miss
NASH, E. / P III / GB / MIS / Miss
NASH, G. P I - II / GB / SER /
NASH, George / P II / GB / TR /
NASH, S. C. / P II - III / UKN / TR /
NASH, Walter C. / P III / USA / TR / 1862 - 1896

NATERMANN, J. C. Georg [NATERMAN] / P III / DE / TR /
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- Postkarte vom 25.09.1883 von der Versicherungsagentur John W. Hall in Yokohama an G. Natermann in Yokohama # 180. Am 01.01.1883 wurde das Porto von 5 Rin auf 1 Sen angehoben, so dass die Zusatzfrankatur erforderlich wurde.

- Postcard from the insurance agency of John W. Hall posted in Yokohama on September 25, 1883 to G. Natermann in Yokohama # 180. On January 1, 1883 the postage was raised from 5 Rin to 1 Sen so that the additional franking was required.


- Georg Natermann kam 1881 im Auftrag von Groesser & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, nach Japan und wurde in die Niederlassung in Yokohama # 180 integriert. Er arbeitete in dieser Filiale bis 1887 und wurde dann in die Niederlassung nach Kobe versetzt. In Kobe wurde er 1889 zum Prokuristen berufen.
Am 30.09.1895 starb er jedoch unerwartet und er wurde auf dem Ono Friedhof von Kobe beigesetzt.
- Georg Natermann came in 1881 on behalf of Groesser & Co., Trading and Insurance Agency, to Japan and was incorporated into their branch in Yokohama # 180. He worked in this branch until 1887 and was then transferred to their Kobe branch. There he was authorized to sign per procuration in 1889.
On September 30, 1895 he died, however, unexpectedly and was buried in the Ono Cemetery of Kobe.


NATHAN, J. M. / P II / UKN / TR /
- Bruder von N. M. Nathan. Er war Partner bei Nathan & Co. und weilte nur 1869 und 1870 in Japan.
- Brother of N. M. Nathan. He became partner of Nathan & Co. and stayed only in 1869 and 1870 in Japan.

NATHAN, N. M. / P II / UKN / TR /
- Nach der Öffnung Japans für den Handel mit dem Ausland wurden eine Vielzahl von Firmen gegründet, von denen die meisten aber ebenso schnell wieder liquidiert wurden, wie sie entstanden waren.
Auch N. M. Nathan gründete 1869 zusammen mit seinem Bruder J. M. Nathan als Partner die Firma Nathan & Co., die unter seinem Namen als N. M. Nathan & Co., "Importeur ausländischer Waren", Yokohama # 71, firmierte. Im Jahr 1870 wurde der Sitz der Firma nach Yokohama # 51 verlegt wird. Die Entwicklung der Firma schien aber nicht wie geplant zu verlaufen. 1871 vertritt er die Firma alleine, er hat zusätzlich noch einen Kommissionshandel aufgenommen und der Sitz war nun in Yokohama # 70.
1872 wurde die Firma liquidiert und auch N. M. Nathan hat Japan verlassen.
- After the opening of Japan to foreign trade a large number of companies were established but most of which were liquidated just as quickly as they had arisen.
Also N. M. Nathan founded in 1869, together with his brother J. M. Nathan in partnership, the company Nathan & Co., operating under the name N. M. Nathan & Co., Importer of Foreign Goods, Yokohama # 71. In 1870, the headquarters of the company moved to Yokohama # 51. However, the development of the company did not seem to go as planned. In 1871, he represented the company alone, he additionally involved commission trade and the seat was now in Yokohama # 70.
In 1872 the company was liquidated and N. M. Nathan left Japan.


NAUDIN, Andreas [NANDIN] / P II - III / DE / TR /
- Bruder von F. Naudin und J. Naudin. Er wurde am 15.07.1851 in Bremen geboren. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung und angeregt durch seinen Bruder J. Naudin kam er 1886 nach Japan. Er wurde zuerst bei Strachan & Co., Yokohama # 63 angestellt und wechselte 1887 zu Boyes & Co., Yokohama, wo auch sein Bruder J. Naudin arbeitete. Sie wohnten auch privat zusammen in Yokohama # 46 Bluff.
Andreas Naudin arbeitete bis zu seinem Tod bei Boyes & Co. Er starb unerwartet am 30.01.1902 und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama bestattet.
- Brother of F. Naudin and J. Naudin. He was born in Bremen on July 15, 1851. After his commercial training and animated by his brother J. Naudin he came to Japan in 1886. He was first employed at Strachan & Co., Yokohama # 63. In 1887 he joined Boyes & Co., Yokohama # 153, where also his brother J. Naudin worked. Privately they lived together in Yokohama # 46 Bluff.
Andreas Naudin worked until his death at Boyes & Co. He died unexpectedly on January 30, 1902 and was buried in the Foreigners' Cemeterya of Yokohama.


NAUDIN, F. / P II / DE / TR /
- Bruder von Andreas Naudin und J. Naudin. Sicher angeregt durch seinen Bruder J. Naudin kam er 1879 nach Japan und wurde bei P. Heinemann & Co. , Versicherungs-Agentur, Yokohama # 196-198, angestellt. Im Jahr 1880 wechselte er zu A. Reimers & Co. , Yokohama # 23. Als die Firma 1883 liquidiert wurde, hat er Japan verlassen.
- Brother of Andreas Naudin and J. Naudin. Certainly inspired by his brother J. Naudin he came in 1879 to Japan and was employed at P. Heinemann & Co. , insurance agency, Yokohama # 196-198. In 1880, he joined A. Reimers & Co. , Yokohama # 23. When A. Reimers & Co. was liquidated in 1883, he left Japan.

NAUDIN, J. / P II - III / DE / TR /
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- Postkarte vom 09.04.1897 an J. Naudin mit einer Einladung der Deutsch-Evangelischen Gemeinde.

- Postcard posted April 9, 1897 to J. Naudin with an invitation of the German-Evangelical Community.



- Bruder von Andreas Naudin und F. Naudin. Er war der "Pionier der Familie", der 1873 nach Japan kam und bei Kniffler & Co. in der Niederlassung in Kobe angestellt wurde. Im nächsten Jahr arbeitete er bei Gutschow & Co. in Yokohama # 92. Im Jahr 1880 ging die Firma Gutschow & Co. in Konkurs und Frederick Boyes übernahm die Firma, die nun unter Boyes & Co., Yokohama # 153, firmierte. J. Naudin wurde Partner in dieser Firma und arbeitete bis 1899 in Yokohama. Danach hat er Japan verlassen und seine Spuren verlieren sich.
Er wohnte privat in Yokohama # 46 Bluff zusammen mit Andreas Naudin.
Bereits 1873 wurde er Mitglied der OAG und wurde ab 1890 als Schatzmeister eingesetzt.
- Brother of Andreas Naudin and F. Naudin. He was the "pioneer of the family", who came to Japan in 1873 and was employed at Kniffler & Co. in their Kobe branch. The following year he worked at Gutschow & Co. in Yokohama # 92. In 1880, the company Gutschow & Co. went bankrupt and Frederick Boyes took over the company, from then on operating under Boyes & Co., Yokohama # 153. J. Naudin became a partner in this company and worked until 1899 in Yokohama. Then he left Japan and his traces are lost.
Privately he lived in Yokohama # 46 Bluff together with Andreas Naudin.
Already in 1873 he became a member of the O. A. G. and had been appointed treasurer as of 1890.


NAUMANN, August [O.] / P II / DE / TR /
- Er war von 1870 bis 1873 bei Textor & Co. in Nagasaki angestellt. Als die Firma 1873 liquidiert wurde, hat er Japan verlassen.
- From 1870 to 1873 he was employed at Textor & Co. in Nagasaki. When the company was liquidated in 1873, he left Japan, too.

NAUMANN, Edmund Heinrich

NAYLOR, L. M. / P II - III / USA / MIS /
NEALE, E. N. / P II - III / UKN / TR /
NEALE, Edward St. John / P I / GB / DIP /
NEARY, John / P III / GB / TR /
NEBBE, A. / P II / DE / SER /
NECK, J. H. / P II / UKN / TR /
NEDDEN, W. zur / P III / DE / TR /

NEEB, Adele / P IV / USA / MED / Russo-Japanese War
- Sie war eine der neun Krankenschwestern, die Dr. Anita Newcomb McGee während ihrer Arbeit im russisch-japanischen Krieg von 1904 bis 1905 begleitete.
- She was one of the nine nurses who accompanied Dr. Anita Newcomb McGee during her work in the Russo-Japanese War 1904-05.

NEEDHAM, W. R. / P II / UKN / TR /
NEELS, S. / P I / UKN / TR /
NEELY, C. J. / P III / USA / MIS / Miss
NEFF, Clarence A. / P III / USA / MIS /
NEGE, - / P II / DE / SER / Mrs.
NEGISHI Masakazu 根岸政一 / JAP / SA / 1874 - 1935
NEGRE, A. F. [NÉGRE] / P II / FR / TR /
NEGRE, A. F. Robert / P II / FR / TR /

NEGRIER, Francois de [François NÉGRIER]

NEIL, James / P III / UKN / TR /
NEILL, A. / P III / GB / MIS /
NEINSTADT, N. J. / P II / UKN / TR /

NEITZ, Franklin Clarence

NELSON, G. S. / P III / UKN / TR /
NELSON, M. / P II / USA / MIS / Miss
NELSON, N. W. / P III / UKN / TR /
NELSON, R. W. / P I / GB / TR /
NELSON, Robert / P II / GB / MED /
NELSON, T. / P III / GB / SER /
NELSON, W. / P III / UKN / TR /
NELSON, Z. / P III / USA / MIS / Miss

NEMBRINI-GONZAGA, Carlo de [Karl Marchese Nembrini-Gonzaga] [NEMBRIE] / P II - III / AT / DIP + FE-ED (168 Mon.) / 1850 - 1903
- Er wurde am 18.02.1850 in Zara, damals noch italienisches Gebiet (heute Zadar, Kroatien), geboren. Nembrini entstammte einem illustren Adelsgeschlecht und war 1871 als See-Aspirant in die österreichisch-ungarische Marine eingetreten. Als See-Kadett 2. Klasse nahm er 1874 - 1876 an der Ostasienreise der Korvette „Erzherzog Friedrich“ teil, die im September und Oktober 1874 und im August 1875 in japanischen Häfen geankert hatte. Nach seiner Rückkehr diente Nembrini einige Monate im hydrografischen Amt, um sich auf die Offiziersprüfung vorzubereiten. Er fand allerdings wenig Begeisterung für diesen Beruf und 1877 wurde ihm der Austritt aus der Marine bewilligt. 1878 tauchte er als Sekretär des italienischen General-Konsulats in Yokohama auf. Etwa zu dieser Zeit hat er eine Japanerin, geb. Ishigane, geheiratet.
1880 unterzeichnete er seinen ersten Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, wo er in Tokyo Deutsch lehrte. Dann verlieren sich seine Spuren, im April 1888 wird er Lehrer für Englisch an der Handelsschule in Kyoto, wo er aber auch nur ein Jahr lehrte. Anschließend wird er bis 1897 als Übersetzer in der Kanagawa-Präfektur-Verwaltung, Auswärtige Angelegenheiten, angestellt. Von 1898 bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 1903 arbeitete er im Verkehrsministerium, Büro der Handelsmarine.
Er starb am 25.04.1903 in Yokohama und wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama beigesetzt.
- He was born on February 18, 1850 at Zara, at that time still Italian area (today Zadar, Croatia). He originated from an illustrious noble family and in 1871 had joined the Austrian - Hungarian Navy as a naval aspirant. He participated in the East Asian journey of the Corvette "Erzherzog Friedrich" from 1874 to 1876 as a 2nd class naval cadet and the corvette anchored in Japanese harbours in September and October 1874 and in August 1875.
After his return he served in the hydrographic office for some months in order to prepare for his commission. He found, however, only little enthusiasm for this profession and in 1877 he was allowed to leave the navy. In 1878 he resurfaced as a secretary of the Italian Consulate-General in Yokohama. Approximately at that time he also married a Japanese, nee Ishigane.
In 1880 he signed his first contract with the Japanese government, Ministry of Education, to teach German in Tokyo. Afterwards his traces are lost until April 1888 when he taught English for one year at the commercial school of Kyoto. Following he was employed as a translator in the Kanagawa prefectural administration, foreign affairs department and from 1898 until his sudden death in 1903 at the Department of Communications, Mercantile Marine Bureau.
He died on April 25, 1903 in Yokohama and was buried in Foreigners' Cemetery of Yokohama.


NEMETHY, Emil

NEPEAU, A. O.de B. [NEPEAN] / P II / GB / MIL /
NEPVEU, R. Roosmale / P III / NL / DIP /
NERI, Giovani / P III / UKN / SER /
NERING-BOEGEL, Frederick S. W. [NERRING-BOEGEL] [BOEGEL, F. Nering] [BÖGEL] / P I - III / DE / FE-T-SH + TR /
NESBITT, J. E. / P III / GB / DIP /
NESS, Gavin Parker / P II / GB / FE-L /

NETHERSOLE, Harry / P II / GB / TR + SH /
- Er kam 1871 nach Japan und ließ sich in Kobe nieder. Im Jahr 1873 ist er als Eigentümer der Yokohama Aerated Water Manufactory (Hersteller von Selterwasser) in Yokohama # 16, gelistet.
Seine Tätigkeit in Japan ist allerdings nur schlecht nachvollziehbar. Bereits 1875 ist er nicht mehr in den Japan Directories gelistet. Erst im Jahr 1884 ist er wieder als Mitglied der Besatzung der Shario-maru der Mitsubishi Mail Steam Ship Co. Auch mit der Gründung der Nippon Yūsen Kaisha wurde er übernommen und gehörte weiterhin zur Besatzung der Shario-maru. Ab 1886 ist er erneut nicht mehr gelistet. Möglicherweise sind Schiffsbesatzungen nur bedingt im Japan Directory aufgeführt, was auch die "Abwesenheit" zwischen 1875 und 1883 erklären würde.
Am 28.03.1885 heiratete er Amelia Graves in der Britischen Gesandtschaft in Yokohama. Nur 1885 ist sie als Eigentümer des Restaurants "Astor" in Yokohama # 87 gelistet, danach existierte diese Lokalität nicht mehr.
- In 1871 he came to Japan and settled in Kobe. In 1873 he is recorded the proprietor of the Yokohama Aerated Water Manufactory in Yokohama # 16.
His activities in Japan are only difficult to retrace. In 1875, he is no longer listed in the Japan Directories. Only in 1884 again, he is recorded a member of the Shario-maru crew of the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. When the Nippon Yūsen Kaisha was established he was taken over and continued to be a crew member of the Shario-maru. As of 1886, he is again no longer listed. Maybe crews are listed only conditionally in Japan Directories, which would also explain his "absence" from 1875 to 1883.
On March 28, 1885 he married Amelia Graves in the British legation in Yokohama. Only in 1885 she is recorded as proprietor of the restaurant "Astor" in Yokohama # 87, afterwards this locality is not recorded any more.


NETTE, Fritz / P III / DE / TR /
- Als 1899 die Firma Einaigle, Braune & Co. in Japan gegründet wurde, hatte die Firma eine Niederlassung in Yokohama und Kobe. Fritz Nette war als Partner dieser Firma in Kobe eingesetzt. Im Jahr 1900 war er immer noch Partner der Firma, im Folgejahr jedoch war er Leiter mit Prokura der indischen Shingtai Company in Kobe # 33 Sanchome, Kaigan-dori. Ab 1903 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- When in 1899 the company Einaigle, Braune & Co. was founded in Japan, the company had a branch in Yokohama and a Kobe branch. Fritz Nette became a partner of this company and was installed in Kobe. In 1900 he held this position in the company; in the following year, however, he was appointed manager of the Indian Shingtai Company in Kobe # 33 Sanchome, Kaigan-dori, authorized to sign per procuration. As of 1903, he is no longer listed in Japan.

NETTLESHIP, C. / P IV / GB / MIS /
- Er war ab 1890 mit seiner Frau als Missionar der Church of England in Japan und arbeitete immer in Hakodate. Im Jahr 1908 waren sie immer noch im Einsatz.
- As of 1890, he and his wife were engaged as a missionary of the Church of England in Japan and they always worked in Hakodate. In 1908, they were still in action.

NETTO, Curt Adolph

NEUBERT, Friedrich Gustav

NEUHAEUSER, Wilhelm

NEUHAUS, Gerhard / P IV / DE / QFE - R - Y /
- Auch er gehörte zu den Spezialisten, die in den Yawata Stahlwerken im Rahmen der Inbetriebnahme eingesetzt waren. Sein Vertrag mit der japanischen Regierung als Stahlgerüstmonteur lief von 1898 bis zum 31.03.1903. Sein Vertrag wurde jedoch zum 31.08.1901 gekündigt, wahrscheinlich waren bis zu diesem Termin Arbeiten für sein Spezialgebiet abgeschlossen.
- He also belonged to the staff of specialists who were employed in the Yawata Steel Works during commissioning. His contract with the Japanese government as steel scaffolding installer ran from 1898 until March 31, 1903. However, his contract was terminated as per August 31, 1901, probably all works for his special field had been completed up to this date.

NEUHOFF, Wm. [NEUHAFF] / P I - II / DE / TR /
- Er war ein langjähriger Mitarbeiter bei Textor & Co., Export - Import Händler, die bereits vor 1861 die Geschäftstätigkeit in Japan aufnahmen. W. Neuhoff ist ab 1863 bei dieser Firma in Yokohama # 29 gelistet und er arbeitete für sie bis 1874, als Textor & Co. ihre Geschäfte in Japan einstellten.
- He was a long-standing employee at Textor & Co., Export - Import Merchants who had started their business in Japan prior to 1861. W. Neuhoff is recorded in this company in Yokohama # 29 as of 1863 and worked for them until 1874, when Textor & Co. ceased their operations in Japan.

NEUL, U. M. / P II / USA / FE-T-SH (18 Mon.)
- Er wurde von der japanischen Regierung für den Kaufmann Kiya Tōemon, der Eigentümer einer großen Handelsflotte in Kanazawa war, als Ingenieur auf der Dragon-maru eingestellt. Sein Vertrag lief vom 12.08.1869 bis 12.08.1870 und wurde um 6 Monate verlängert. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He was employed by the Japanese government as an engineer on the Dragon-maru for the merchant Kiya Tōemon, who was the owner of a large merchant fleet in Kanazawa, His contract ran from August 12, 1869 to August 12, 1870 and was extended by 6 months. Then he is no longer listed in Japan.

NEUSS, Walther

NEVILLE, G. / P III / UKN / TR /
NEVILLE, Henry J. / P III / UKN / TR /
NEVILLE, Lucy / P III / GB / MIS / Miss
NEVILLE, Robert Edward / P I / GB / TR /
NEVILLS, John Franklin [NEVILLE] [NEVELLS] [Frank] / P II - III / USA / TR /
NEVIUS, John Livington / P I / USA / MIS /
NEVIUS, L. E. [NEVINS] / P I / GB / TR /
NEWALL, J. P. / P III / UKN / SER /
NEWBEGIN, W. B. / P I / UKN / TR /
NEWBERRY, J. V. / P I / GB / TR /
NEWBERY, W. T. / P II / UKN / TR /
NEWBIGGING, John / P II / UKN / FE-T-SH /
NEWBOLD, E. G. / P III / USA / MIS / Miss
NEWBY, Richard Norman / P I / GB / TR /
NEWCOMB, A. / P III / USA / TR /
NEWCOMBE, Edward / P II / GB / FE-T-RW /
NEWCOMBE, Ina [Inie] [Irene] / P III / GB / MIS /

NEWELL, Horatio Bannister

NEWELL, James / P II / GB / FE-T-RW (40 Mon.) /
- Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Industrieministerium, Bereich Eisenbahnwesen, der vom 23.09.1874 für eine Zeitdauer von 3 Jahre fixiert war. Er traf am 20.11.1874 in Yokohama ein und wurde als Vorarbeiter in der Wagenbau- und Wartungs-Abteilung in Yokohama eingesetzt. Im Jahr 1876 wurde er in den Wagenbau für die Strecke Kobe - Kyoto in Kobe eingesetzt. Sein Vertrag wurde verlängert und endete schließlich am 31.03.1878.
- He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Public Works, Railways Department, which was set for three years starting on September 23, 1874. He arrived on November 20, 1874 in Yokohama and was employed as foreman in the Construction and Maintenance Department in Yokohama. In 1876 he was transferred to the Carriage Building Department of the Kobe-Kyoto Line in Kobe. Hie contract was extended and expired finally on March 31, 1878.

NEWELL, Sophia / P IV / USA / MED / Russo-Japanese War
- Sie war eine der neun Krankenschwestern, die Dr. Anita Newcomb McGee während ihrer Arbeit im russisch-japanischen Krieg von 1904 bis 1905 begleitete.
- She was one of the nine nurses who accompanied Dr. Anita Newcomb McGee during her work in the Russo-Japanese War 1904-05.

NEWMAN, - / P III / GB / MIS / Miss
NEWMAN, Avron S. / P III / USA / MED / 1869 - 1904
NEWMAN, Charles Louis / P III / GB / TR /
NEWMAN, H. K. C. / P III / UKN / TR /
NEWMAN, J. / P III / UKN / TR /
NEWMAN, J. C. / P II / USA / MIS /
NEWMANN, S. de / P III / UKN / TR /

NEWTON, -- / GB / P II / MIS /
- Miss Newton war nur 1876 als Missionar der English Church Mission in Japan und war in Tokyo einesetzt.
- Miss Newton stayed only in 1876 as a missionary of the English Church Mission in Japan and was engaged in Tokyo.

NEWTON, Charles / P II / GB / FE-T-RW (90 Mon.) /
- Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Industrieministerium, Bereich Eisenbahnwesen, der vom August 1873 bis zum Februar 1881 lief. Er war als Vorarbeiter im Gleisbau eingestellt, zuerst auf der Strecke Yokohama - Tokyo und ab 1876 auf der Strecke Kobe- Kyoto. Von 1879 arbeitete er an der Strecke Tokyo - Yokohama. Als sein Vertrag auslief, hat er Japan im März 1881 verlassen.
- He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Public Works, Railways Department which was scheduled from August 1873 until February 1881. He was employed as foreman of the platelayers, at first on the Yokohama - Tokyo - Line and as of 1876 on the Kobe - Kyoto - Line. From 1879 on he worked on the Tokyo - Yokohama - Line. When his contract expired he left Japan in March of 1881.

NEWTON, Francis / P I / GB / TR /
- Im Jahr 1861 noch als Resident von Yokohama gelistet, war er 1862 Mitarbeiter bei Dent & Co., Kanagawa. Bei Dent & Co. arbeitete auch als Manager N. P. Kingdon, der 1863 neben seiner Position als Leiter auch zusätzlich selbständiger Agent der Union Insurance Co. war. Ab 1863 war Francis Newton als Assistent bei N. P. Kingdon gelistet, sicherlich um diese Doppelbelastung zu meistern. Aber bereits 1865 ist Newton nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1861, already listed as a resident of Yokohama, he is recorded in 1862 as an employees of Dent & Co., Kanagawa. At Dent & Co. N. P. Kingdon worked as Manager, who became in 1863, in addition to his position as head, an independent agent of the Union Insurance Co. In 1863 Francis Newton was listed as an assistant to N. P. Kingdon, certainly to master this double burden. But as early as 1865, Newton is no longer listed in Japan.

NEWTON, George Bruce / P I - II / GB / QFE-MED / 1830 - 1871
- George Newton, ein britischen Marine-Arzt, erhielt den Auftrag, Krankenhäuser für ansteckende Krankheiten in den großen Städten Japans einzurichten. Newton kam im September 1867 nach Yokohama, wohnte in Yokohama # 103 Bluff, und im folgenden Jahr wurde das erste Quarantäne-Krankenhaus eingerichtet, um den Kampf zur Ausrottunf von Krankheiten, wie z. B. Pocken und Syphilis, zu unterstützen. Der Erfolg stellte sich bald ein und Newton wurde beauftragt, ein ähnliches Hospital in Nagasaki einzurichten, welches auf dem Gelände des ehemaligen Daitokuji-Tempels entstand. Nachdem er die Eröffnung des Hospitals überwacht und erste Untersuchungen der lizensierten Prostituierten von Nagasaki durchgeführt hatte, kehrte Newton nach Yokohama zurück. Trotz der vielversprechenden Anfänge schloss das Nagasaki Quarantäne-Krankenhaus aufgrund fehlender Mittel bald darauf wieder. Im Juni 1871, im Bemühen, das Krankenhaus wieder zu öffnen, kam Newton erneut nach Nagasaki. Während er im Occidental Hotel, # 7 Oura weilte, erlitt er am 10. Juli eine plötzliche Harnvergiftung. Dr. Newton starb früh am nächsten Morgen im Alter von 41 Jahren. Die Trauerfeier fand bald darauf statt und er wurde in der Nähe des Eingangs im Internationalen Friedhof Ōura, Nagasaki, begraben. Die japanische Regierung, in Anerkennung seiner Dienste, errichtete für Dr. Newton ein Denkmal auf seinem Grab.
Nach seinem Tod wurde als Nachfolger Dr. G. B. Hill eingesetzt, der seine Arbeit fortsetzte.
- George Newton, a physician with the British navy, was assigned to establish hospitals for contagious diseases in Japan’s major cities. Newton arrived in Yokohama in September 1867, resided at Yokohama # 103 Bluff, and the following year established the first Lock Hospital to help eradicate diseases such as smallpox and syphilis. The effort proved quite successful, so Newton was assigned to Nagasaki to build a similar hospital there. Newton arrived in Nagasaki and established a hospital at the former site of Daitokuji Temple. After overseeing the opening of the hospital and the initial examinations of Nagasaki’s licensed prostitutes, Newton returned to Yokohama. In spite of its promising beginnings, the Nagasaki Lock Hospital later closed due to a lack of funds. In June 1871, in an effort to reopen the hospital, Newton once again came to Nagasaki. While staying at the Occidental Hotel at No. 7 Oura on July 10, he was stricken with a sudden case of uremia. Dr. Newton died early the following morning at the age of forty-one. The funeral service took place soon after, and he was buried just inside the front entrance to Ōura International Cemetery of Nagasaki. The Japanese government, to honor the services rendered by Dr. Newton, erected a monument over his grave.
After his death he was succeeded by Dr. G. B. Hill who continued his work.


NEWTON, James / P II / GB / FE-T-RW (80 Mon.) /
- Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Industrieministerium, Bereich Eisenbahnwesen, als Vorarbeiter im Gleisbau. Sein Vertrag begann am 17.02.1875 und er arbeitete auf der Strecke Kobe - Kyoto bis zum September 1879. Danach wurde er als Vorarbeiter für den Gleisbau im Kamaishi Bergwerk eingesetzt. Sein Vertrag lief Ende 1881 aus und er hat Japan verlassen.
- He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Public Works, Railways Department as a foreman of platelayers. His contract started on February 17, 1875 and he worked on the Kobe - Kyoto - Line until September 1879. Afterwards he joined the Kamaishi Mine as foreman of platelayers. His contract expired at the end of 1881 and he left Japan.

NEWTON, John Caldwell Calhoun

NEWWITTER, Nathan J. / P II / USA / DIP /
- Sohn eines Kaufmanns aus New York; er hatte sich bereits am 27.03.1869, erst 24 Jahre alt, um eine Konsulatsstelle in Deutschland beworden. Da er nicht angenommen wurde, folgten weitere Bewerbungen. Schließlich wurde Nathan J. Newwitter am 15.09.1875 als Konsul für Kobe (Hyogo) und Osaka berufen. Am 16.10.1875 ist er mit dem Dampfer Oceanic zu seinem neuen Posten aufgebrochen.
Während seiner Amtszeit wirkte er auch im Kobe Gemeinderat für Ausländer, aber offenbar war er der Ausgangspunkt diverser Zwistigkeiten unter den Ratsmitgliedern. So wurde er am 19.03.1877 aufgefordert, den Sitz im Gemeinderat aufzugeben. Im selben Jahr lief auch seine Amtszeit als Konsul ab und er verließ Japan.
- Son of a merchant from New York; he already applied for a consulship in Germany on March 27, 1869, only aged 24 years. As he was not accepted, further applications followed. Finally, on September 15, 1875, Nathan J. Newwitter was appointed Consul at Kobe (Hyogo) and Osaka. On October 16, 1875 he left for his new post by the steamship Oceanic.
During his tenure he also acted in the Kobe Foreign Municipal Council but evidently he was the centre of different rows among the council members. Thus, on March 19, 1877 he had been requested to resign the chair of the Minicipal Council. In the same year his tenure as consul expired and he left Japan.


NEYT, Georges / P III / BE / DIP /
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- Postkarte vom 16.06.1891 an den belgischen Gesandten in Yokohama # 118 Bluff - der Gesandte zu dieser Zeit war Georges Neyt, dessen Amtszeit kurze Zeit später endete.

- Postcard posted June 16, 1891 to the Belgian minister in Yokohama # 118 Bluff - the minister at that time was Georges Neyt, whose tenure expired before long.



- Am 01.08.1866 unterzeichnete Japan und Belgien einen Vertrag über Freundschaft, Handel und Schifffahrt. Auf belgischer Seite wurde der Vertrag verhandelt und unterzeichnet von August KINT van Roodenbeek, der erste belgische Diplomat, der Japan besuchte, nachdem das Land im Jahr 1859 geöffnet worden war.
Von da an wurden kontinuierlich Diplomaten eingesetzt. Am 28.11.1883 wurde Georges Neyt als neuer belgischer Außerordentlicher Gesandter und Bevollmächtigter Minister für Japan berufen; er traf in Yokohama im Februar 1885 ein und übernahm sofort sein Amt. Nachdem er zuerst sein Büro am Bund von Yokohama, Ausländer-Siedlung, eröffnet hatte, brachte er schließlich die belgische Gesandtschaft nach Yokohama # 118 Bluff, wo sie sich bis November 1893 befand. Neyt hat Japan etwa Mitte Juli 1891 verlassen, nachdem seine Amtszeit abgelaufen war. Erst zwei Jahre später wurde er von A. d' Anethan abgelöst. In der Zwischenzeit amtierte Paul de Groote.
Zwischen 1905 und 1910 baute Georges Neyt in Spa (Creppes) eine Burg, Le Manoir de Lébioles, die "Petit Versailles des Ardennes" genannt wurde. Heute beherbergt es ein luxuriöses Hotel mit Spa und Restaurant.
Es wurde gesagt, dass Georges Neyt ein leiblicher Sohn des Königs Leopold war.
- On August 1, 1866, Japan and Belgium signed a Treaty of Amity, Commerce and Navigation. On Belgian side, it was negotiated and signed by August KINT van Roodenbeek, the first Belgian diplomat visiting Japan after the country had opened up in 1859.
From then on, continuously diplomats have been installed. On November 28, 1883 Georges Neyt was appointed new Belgian Envoy Extraordinary and Minister Plenipotentiary for Japan; he arrived in Yokohama in February 1885 and was immediately introduced. After first having established himself on the Bund in Yokohama Foreign Settlement, he finally brought the Belgian legation to Bluff # 118 in Yokohama where it would stay till November 1893. Neyt left Japan by mid July 1891 after his tenure had expired. Only two years later he was succeeded by A. d' Anethan. In the meantime, Paul de Groote was acting minister.
Between 1905 and 1910 Georges Neyt built in Spa (Creppes) a castle, Le Manoir de Lébioles, known as the "Petit Versailles des Ardennes". It is now a luxury hotel with a spa and restaurant.
It was said that Georges Neyt was a natural son of King Leopold.


NICHOLAS, D. / P II / UKN / FE-T-SH-Y / Yokosuka
NICHOLAS, E. T. / P II - III / UKN / TR /
NICHOLL, A. [NICHOL] [NICOLAS] / P II / GB / FE-T + DIP /
NICHOLL, J. S. / P III / USA / TR /
NICHOLLS, John [NICOLLS] [NICHOLS] [NICKLES] / P II / UKN / SER /
NICHOLS, C. G. [C. W.] / P II / GB / FE-MIL /
NICHOLSON, Edward H. / P III / USA / SER / 1824 - 1900
NICHOLSON, J. / P III / UKN / TR /
NICHOLSON, J. C. / P III / UKN / TR /
NICHOLSON, William / P III / GB / MIL / Observer Russo-Japanese War

NICKEL, Carl

NICKLES, Andrew [NICKLE] [A.] / P II / GB / FE-T (60 Mon.) /
- Auf der Grundlage eines Vertrages mit der japanischen Regierung wurde er als Polizist im ausländischen Gemeindeamt von Nagasaki von 1871 bis 1875 eingesetzt. Danach hat er Japan verlassen.
- Based on a contract with the Japanese government he was employed as Constable in the Nagasaki Foreign Municipal Office from 1871 to 1875. Afterwards he left Japan.

NICKSON / see NIXON

NICOLAI / siehe - see / NIKOLAI

NICOLAS, - / P II - III / FR / SER / Mrs.
NICOLAS, David / P III / FR / FE-T-SH-Y / Yokosuka
NICOLAS, G. / P II / FR / FE-T-SH-Y / Yokosuka
NICOLAYSON, N. O. / P I - II / GB / FE-MED /
NICOLAYSON, W. / P I / GB / TR /

NICOLLE, A. / P III / USA / TR /
- Er war von 1899 bis 1901 in Japan und arbeitete für die American Trading Co., Yokohama # 28. Im Jahr 1902 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He was from 1899 to 1901 in Japan and worked for the American Trading Co., Yokohama # 28. In 1902 he is no longer listed in Japan.

NICOLLE, E. / P III / GB / JOU /
- Er war nur 1898 als Assistent in der Druckerei der Hyogo News, Kobe #1 Division Stret angestellt.
- He was employed only in 1898 as an assistant of the printing department of the Hyogo News,Kobe # 1 Division Street.

NICOLLE, J. W. / P III / GB / QFE-SH / 1844 - 1893
- Er wurde am 24.09.1844 in Guernsey geboren und kam als Seemann nach Japan. Er wurde über die japanische Regierung für die Mitsubishi Mail Steam Ship Co. als 1. Offizier auf einem Lastschiff ab 01.02.1877 angestellt. Er arbeitete für Mitsubishi bis zu seinem Tod am 17.06.1893. Er wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama beigesetzt.
- He was born in Guernsey on September 24, 1844 and came to Japan as a sailor. He was employed by the Japanese government for the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. as 1st Officer on a barge as of February 1, 1877. He worked for Mitsubishi until his death on June 17, 1893. He was buried in the Foreigners´ Cemetery of Yokohama.

NICOLLE, Percy Alfred [NICOLL] / P II - III / GB / QFE-T + TR /
* 30.07.1848 in St Brelades, Jersey, Channel Islands, GB
† 24.03.1899 in Kobe, Japan
- Er wurde von der japanischen Regierung eingeladen, um die Verwaltung der Hyogo-Präfektur als Polizeiinspektor zu beraten und er war in Kobe # 5 stationiert. Sein Vertrag begann am 05.01.1874 und wurde mehrmals bis zum 04.01,1880 verlängert. Der Vertrag wurde dann nicht mehr fortgesetzt.
Ihm gefiel das Leben in Japan und er beschloss zu bleiben. Im Jahr 1881 gründete er sein eigenes Unternehmen als Allgemeiner Kommissions - Agent unter P. A. Nicolle & Co., Kobe # 1 Ikuta Road. 1882 verlegte er sein Geschäft nach Kobe # 42. Dieses Geschäft betrieb er bis 1896. Während dieser Zeit, auf Wunsch, unterstützte er auch manchmal das britische Konsulat in Kobe als Wachtmeister.
Im Jahre 1895 stellte P. A. Nicholle G. C. Hirschfeld in Kobe ein und er wurde mit Prokura bevollmächtigt. 1897 wurde Hirschfeld als Partner aufgenommen, sie firmierten nun unter Nicolle & Hirschfeld, Import-Export-Kaufmann, Kobe # 80 Sannomiya. P. A. Nicolle selbst ging 1895 als Manager zu Geen, Evison, Stutchbury & Co., Wein und Tabakhändler, Yokohama # 251; im Jahr 1896 wurde er zum Leiter der Kobe-Niederlassung berufen und mit Prokura bevollmächtigt. Im Jahr 1898 verließ er die Firma wieder, um sich um sein eigenes Unternehmen zu kümmern, weil sein Partner Hirschfeld die Partnerschaft aufgelöst hatte - die Firma lief nun wieder unter P. A. Nicolle & Co.
Am 24. März 1899 starb er plötzlich und er wurde auf dem Ono Friedhof von Kobe neben seiner Frau begraben. Er war verheiratet mit Sarah Nicolle geborene Hollom, geboren am 25.04.1853 in Hull und sie starb am 21.06.1898.
Sarah war ganz sicher seine zweite Frau, weil zwischen 1876 und 1880 eine Heirat von P. A. Nicolle und Mary Fitzgerald in Kobe gefeiert wurde, weitere Details sind aber nicht bekannt.
- He was invited by the Japanese government to advice the administration of Hyogo-ken as Police Inspector and he was stationed at Kobe # 5. His contract started on January 5, 1874 and was several times extended until finally to January 4, 1880. Afterwards his contract was not continued any more.
He liked the life in Japan and decided to remain. In 1881 he started his own business as a General Commission Agent operating under P. A. Nicolle & Co., Kobe # 1 Ikuta Road. In 1882 he transferred his business to Kobe # 42. This business he operated until 1896. During this period, on demand, he also supported sometimes the British Consulate in Kobe as a Constable.
In 1895, P. A. Nicholle employed G. C. Hirschfeld in Kobe and he was authorized to sign per procuration. In 1897, Hirschfeld became his partner, now operating under Nicolle & Hirschfeld, Import-Export-Merchants, Kobe # 80 Sannomiya. P. A. Nicolle himself joined in 1895 Geen, Evison, Stutchbury & Co., Wine and Tobacco Merchants, as Manager in Yokohama # 251, was appointed Manager of the Kobe branch in 1896 and authorized to sign per procuration in 1897. In 1898 he left the company again in order to take care for his own company because his partner Hirschfeld had cancelled the partnership - the firm ran again under P. A. Nicolle & Co.
On March 24, 1899 he died suddenly and he was buried in the Ono Cemetery of Kobe beside his wife. He was married to Sarah Nicolle nee Hollom, born on April 25, 1853 in Hull and she died on June 21, 1898 in Kobe.
Sarah was most surely his second wife, because there is solemnized a marriage of P. A. Nicolle and Mary Fitzgerald in Kobe between 1876 and 1880, but no further details are known.


NICOLLE, P. E. / P IV / USA / TR /
- Er wurde im Jahr 1900 von der Standard Oil Co. of New York nach Japan delegiert und in der Filiale in Yokohama # 8 eingesetzt. Ab 1906 wurde er zum Direktor und Buchhalter berufen. Er wurde von seiner Frau begleitet und sie wohnten privat in Yokohama # 79 Bluff.
- In 1900, he was delegated to Japan by the Standard Oil Co. of New York and he was incorporated in the branch in Yokohama # 8. As of 1906, he was appointed director and accountant.

NICOLLE, W. G. / P IV / USA / TR /
- Er war ab 1907 im Auftrag der Standard Oil Co. of New York in Japan und arbeitete in Yokohama # 8.
- As of 1907 he was commissioned by the Standard Oil Co. of New York for Japan and worked in Yokohama # 8.

NICOLLE, William L. [W.] / P III / GB / TR /
- Er war nur 4 Jahre in Japan, von 1897 bis 1901, aber er hatte in jedem Jahr einen anderen Arbeitgeber. Als er 1897 nach Japan kam, wurde er von Samuel Samuel & Co. in Kobe # 54 angestellt. Im Jahr 1898 arbeitete er für Koch & Co., Agent der Fortuna Allgemeine Schiffsversicherung Berlin, Yokohama # 48. Er wechselte 1899 zuE. H. Tuska, Export and Import Kommissions-Kaufmann, Yokohama # 194 und schließlich arbeitete er 1900 für Berrick Bros., Agenten für die Patriotic Assurance Co., Yokohama # 75. Im Jahr 1901 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He was only 4 years in Japan, from 1897 to 1901, but he had another employer every year. When he came to Japan in 1897, he was employed by Samuel Samuel & Co. in Kobe # 54. In 1898, he worked for Koch & Co., Agent of the Fortuna General Marine Insurance Co. Berlin, Yokohama # 48. He joined E. H. Tuska, Export and Import Commission Merchant, Yokohama # 194, and finally, in 1900, he worked for Berrick Bros., Agents for the Patriotic Assurance Co., Yokohama # 75. In 1901, he is no longer listed in Japan.

NICOLLS, John / see NICHOLLS
NICOLUS, David / see NICOLAS, David

NIELD, William / P III / GB / FE-R (36 Mon.) + QFE /
- Für den Aufbau der japanischen Baumwollindustrie wurden zahlreiche Ingenieure und Techniker von der englischen Textilmaschinenfabrik Platt & Co. nach Japan entsandt. Darunter waren Henry Ainlie, Thomas Walter Dronsfield, Edward Z. Holme und William Nield.
Nield hatte mit 19 Jahren bei Platt angefangen. Nach einer handwerklichen Ausbildung montierte er Textilmaschinen von Platt in verschiedenen Ländern Europas. 1879 lernte er Yamanobe Takeo kennen, der als zukünftiger Leiter die von Shibusawa Eiichi geplante neue private Spinnerei in Osaka aufbauen sollte. Zur Unterstützung von Yamanobe und dessen Mitarbeitern schickte Platt den damals bereits 42-jährigen Nield nach Japan. Nield blieb vom Juni 1883 bis Juni 1887 in Osaka, wohnte in einem Ziegelhaus und besaß eigenes Dienstpersonal.
Als Antrieb für die neue Fabrik hatte Yamanobe bei Hick, Hargreaves & Co. eine riesige Dampfmaschine bestellt. Es war aber kein Ingenieur mitgeschickt worden, um sie aufzubauen. Daher wurde Nield gebeten, dies zu tun. Nield wollte oder konnte jedoch diese Arbeit nicht mit übernehmen. Der Zusammenbau gelang schließlich dem jungen japanischen IngenieurSaitō Tsunezō, der bei der Münzprägeanstalt Osaka tätig war und dann in die Baumwollindustrie wechselte.
Obwohl dieser Vorfall den gegenteiligen Eindruck erwecken könnte, hatte Nield nach den Worten des japanischen Assistenten Okamura Katsumasa "eine extrem präzise Kenntnis der Technologie" und war darüber hinaus "ein sehr guter Lehrer". Alle bisherigen Textilfabriken in Japan seien von unausgebildeten Arbeitern zusammengebaut worden, "angeleitet von Individuen", die in der Kagoshima-Textilfabrik gearbeitet und "nur halb-backene Kenntnisse" besessen hätten.
Osaka "war das erste Mal, dass eine japanische Baumwollfabrik ihre Arbeit erst aufnahm, nachdem sie ordnungsgemäß zusammengebaut und eingerichtet worden war, und das war ein gewaltiger Unterschied."
- In establishing the Japanese cotton industry, numerous engineers and technicians were sent to Japan by the textile machine factory Platt in Oldham. Among them were Henry Ainlie, Thomas Walter Dronsfield, Edward Z. Holme and William Nield.
Nield entered the Platt Company at the age of 19. After training to a craftsman, he installed Platt's textile machines in various European countries. In 1879 he became acquainted to Yamanobe Takeo, who, as its future director, should erect the private spinning mill planned by Shibusawa Eiichi at Osaka. To assist Yamanobe and his team, Platt sent the already 42 years old Nield to Japan. Nield stayed in Osaka from June of 1883 to June of 1887, resided in a brick house and had his own service personnel.
As motive power for the new mill, Yamanobe had ordered at Hick, Hargreaves & Co. a huge steam engine, but no engineer was sent to assemble the machine. Therefore Nield was asked to get the engine running. Nield could or would not do the job. The assembling was finally accomplished by a young Japanese engineer Saitō Tsunezō, employed at the Imperial Mint at Osaka and later changing to the cotton industry.
Though this incident might give the opposite impression, Nield had, in the words of a Japanese assistant, Okamura Katsumasa, "an extreme precise knowledge of the technology" and was, moreover, "a very good teacher". All cotton mills built up to now in Japan were, according to Okamura, assembled by uneducated workers, "guided by individuals" who had worked in the Kagoshima mill and possessed "only half-baked knowledge": Osaka "was the first time a Japanese mill started operating after being properly assembled and installed, and this made a huge difference."


NIELS, -- / P II / GB / TR /
- Er war nur 1874 in Japan und angestellt bei G. Nachtigal & Co., Fleischer, Bäcker, Schiffsausstatter, Kobe # 97, Native Town. Später ist er nicht mehr gelistet.
- He stayed only in 1874 in Japan and was employed by G. Nachtigal & Co., Butchers, Bakers, Compradores, Kobe # 97, Native Town. Later, he is no longer recorded.

NIELSEN, A. V. / P II / DK / ENG / QFE-T-GNTC /
- 1878; Elektriker der Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki.
- 1878; Electrician of the Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki.

NIELSEN, Carl / P II / DK / TR - GNTC /
- Ab 1875 wurde auch in Yokohama # 71 ein kommerzielles Büro der Great Northern Telegraph Co. eingerichtet. Der erste Agent war Carl Nielsen, der aber bereits 1876 von Frederik Kolvig abgelöst wurde.
- As of 1875, a commercial office of the Great Northern Telegraph Co. was set up in Yokohama # 71. The first agent became Carl Nielsen, but was already succeeded in 1876 by Frederik Kolvig.

NIELSEN, C. P. / P II / DK / ENG / QFE-T-GNTC /
- Er war von 1871 bis 1873 als Elektriker im Auftrag der Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki # 11, Sagarimatsu and Naminohira Hill. Nach Ablauf seines Vertrages verließ er Japan wieder.
- From 1871 to 1873 he worked as an electrician on behalf of the Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki # 11, Sagarimatsu and Naminohira Hill. At the end of his contract, he left Japan again.

NIELSEN, Frederik Carl Christian [F. C. C.] / P II / DK / ENG / QFE-T-GNTC / 1851 - 1937
- Frederik Carl Christian Nielsen, ein weiterer junger Telegrafist, zuerst in Nagasaki stationiert, erzählt in seinen Erinnerung aus den siebziger Jahren über seine Reise nach Japan. Es war das Jahr 1869, China und Japan waren in Dänemark noch ziemlich unbekannt und mit einem abenteuerlichen Nimbus umgeben, Berichte über diese Länder wurden mit Bewunderung aufgenommen. Es erregte große Sensation, als der junge Student William Bramsen eines Morgens im Dezember 1869 plötzlich rief: "Ich werde nach China gehen". Er wurde mit Fragen überschüttet, wie es dazu kam und erklärte dann, dass eine Aktiengesellschaft mit dem Ziel gegründet wurde, Telegraphenkabel in China und Japan zu legen. Das Unternehmen war auf der Suche nach jungen Männern für diesen Job, die zuerst in der Telegraphie in Berlin, Wien, Paris und London ausgebildet wurden und dann nach China durch den Suezkanal, der erst vor wenigen Monaten eröffnet worden war, entsandt wurden. Diese Möglichkeit war sehr attraktiv für F. C. C. Nielsen. Er ging sofort zu seinem Freund Severin Lauritzen, der, wie er selbst, erst vor ein paar Monate Student geworden war und sie beschlossen, sich gemeinsam um einen Job zu bewerben. Sie wurden akzeptiert, aber nur F. C. C. Nielsen wurde nach Japan geschickt.
Er war als Berater und Mitarbeiter in der Telefonvermittlung im Auftrag der Great Northern Telegraph Co. ab 1873 in Nagasaki. Er hatte sich einen guten Ruf erarbeitet und wurde immer mehr in Leitungsaufgaben der Firma einbezogen. Im Jahr 1875 wurde er nach Yokohama versetzt.
Während dieser Tätigkeit hatte er auch den Auftrag, General Waldemar Raasløff nach Nagasaki zu begleiten, als dieser Japan besuchte. Sie trafen am 21.10.1875 ein; am 01.11.1875 hat der General Nagasaki an Bord der Nagoya-maru verlassen.
Im März 1876 wurde Frederik Kolvig nach Yokohama versetzt, um seinen Freund F. C. C. Nielsen abzulösen, dessen Vertrag endete.
- Frederik Carl Christian Nielsen, another young telegraph operator, at first stationed in Nagasaki, recounts in his remembrance from the Seventies about his trip to Japan. The year was 1869, China and Japan was still fairly unknown in Denmark, and surrounded with an adventurous nimbus, reports on these countries were listened to with admiration. It aroused huge sensation when the young student William Bramsen one morning in December 1869 suddenly exclaimed: "I'm going to China". He was deluged with questions how it came about and explained then that there was formed a joint stock company with the object to lay telegraph cables in China and Japan. This Company was looking for young men for this job, who first were trained in the Telegraph in Berlin, Vienna, Paris and London and then shipped to China through the Suez Canal that only opened a few months ago.
This possibility was very attractive for F. C. C. Nielsen. He went immediately to his friend Severin Lauritzen, who, like himself, had become a student a few months ago and they decided to apply for jobs together. They were accepted but only F. C. C. Nielsen was sent to Japan.
As of 1873, he was employed as an advisor and telegraph operator on behalf of the Great Northern Telegraph Co. , at first in Nagasaki. He acquired a good reputation and became increasingly involved in the management of the company. In 1875 he was transferred to Yokohama. During this work, he also had to accompany General Waldemar Raasløff to Nagasaki when he visited Japan. They arrived on October 21, 1875; on November 1, 1875 the General left Nagasaki aboard the Nagoya-maru.
In March 1876 Frederik Kolvig was transferred to Yokohama to replace his friend F. C. C. Nielsen, whose contract expired.


NIELSEN, F. L. / P II / DK / ENG / QFE-T-GNTC /
- 1874; Elektriker der Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki.
- 1874; Electrician of the Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki.

NIELSEN, J. / P II / DK / ENG / QFE-T-GNTC /
- Er kam 1882 im Auftrag der Great Northern Telegraph Co. nach Japan und wurde als Telefon-Vermittler in Nagasaki eingesetzt, allerdings im folgenden Jahr nach Kobe versetzt. Am 28.07.1884 starb er unerwartet und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Kobe beigesetzt.
- In 1882 he came to Japan on behalf of the Great Northern Telegraph Co. and was engaged as telegraph operator in Nagasaki, however, transferred to Kobe in the following year. On July 28, 1884 he died unexpectedly and was buried in the Foreigners' Cemetery of Kobe.

NIELSEN, Jorgen Peter

NIELSEN, Leonhard [L.] [NEILSEN] / P II / DK / ENG / QFE-T-GNTC /
- Er war von 1875 bis 1878 als Elektriker im Auftrag der Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki.
Am 29.05.1875 hatte F. Kolvig und damit die GNTC das Haus von Louis Kniffler übernommen und auch Leonhard Nielsen wohnte während seiner Tätigkeit in diesem Haus. Nach Ablauf seines Vertrages verließ er Japan wieder.
- From 1875 to 1878 he worked as an electrician on behalf of the Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki. On May 29, 1875, F. Kolvig and thus the GNTC had taken over the house of Louis Kniffler and Leonhard Nielsen also resided during his tenure in this house. At the end of his contract, he left Japan again.

NIELSEN, O. / P II / DK / ENG / QFE-T-GNTC /
- 1897; Amtierender Superintendent der Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki.
- 1897; Acting Superintendent of the Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki in Nagasaki.

NIELSEN, Torger / P III / NO / ENG / 1853 - 1894
- Er wurde am 03.03.1853 in Bergen, Norwegen geboren. Er kam 1893 als Ingenieur für Samuel Samuel & Co. nach Nagasaki, um den Bau der Öltanks in Megami zu überwachen. Er starb am 28.01.1894 an Pocken und er wurde auf dem Internationalen Sakamoto Friedhof von Nagasaki beigesetzt.
- He was born on March 03, 1853 in Bergen, Norway. In 1893 he came to Nagasaki and was employed by Samuel Samuel & Co., to supervise the construction of oil tanks at Megami. He died of smallpox on January 28, 1894, buried at the Sakamoto International Cemetery Nagasaki.

NIELSON, E. [NELSON] [NIELSEN] / DK / TR /
- Er war nur 1896 bei den Gebr. Helm, Speditionsfirma, in Yokohama # 42 angestellt. Privat wohnte er in Yokohama # 124.
- He only workedin 1896 for Helm Bros., Stevedores, Landing and Forwarding Agents, in Yokohama # 42. Privately he resided in Yokohama # 124.

NIELSON, James / P II / DK / QFE-SH /
- Nachdem die Nippon Yūsen Kaisha gegründet war, wurde James Nielson als Haupt-Ingenieur auf der Nagato-maru angestellt. Sein Vertrag lief nur 1885/ 86 über 1 Jahr.
- After the Nippon Yūsen Kaisha was founded James Nielson was employed as Chief Engineer on the Nagato-maru. His contract ran only for one year in 1885/86.

NIEMANN, L. / P III / DE / TR /
NIEMEYER, C. P III / DE / TR /
NIENSTADT, J. / P II / UKN / TR /
NIENSTEAD, F. J. H. [NIENSTEADT] / P II / USA / DIP /

NIEROP, Ed. L. van / P III / NL / TR /
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- Ed. L. van Nierop gründete im Jahr 1897 eine Handels- und Versicherungsagentur mit Hauptsitz in Kobe # 78, die unter seinem Namen firmierte. Er war zunächst Vertreter der "Amsterdam Board of Underwriters". Im Jahr 1899 gründete er eine Niederlassung in Yokohama # 28, die im Jahr 1901 nach Yokohama # 179 verlegt wurde und nun unter Ed. L. van Nierop & Co. firmierten. Neben der Handels- und Versicherungsagentur wurde nun auch noch die Vertretung für verschiedene Schifffahrtslinien übernommen.
Im Rahmen der Handelsgeschäfte fungierte er auch als Partner der "China and Japan Trading Co." Auch wurden über seine Firma wenige Jahre nach den Problemen bei der Inbetriebnahme des Yawata Stahlwerkes wieder Lieferungen der Gutehoffnungshütte für die Erweiterung des Stahlwerkes realisiert.
Ab etwa 1906 war Ed. L. van Nierop nicht mehr in Japan und steuerte die Geschäfte von Holland. In Japan wurden als Leiter für die Niederlassung in Yokohama R. Werdermann und in Kobe zuerst L. van Houten eingesetzt. Von 1907 bis 1914 wurde dann Richard Reiff als Leiter der Firma E. L. van Nierop & Co. in der Niederlassung in Kobe berufen.

- Ed. L. van Nierop founded in 1897 a Trade and Insurance Agency operating under his name and headquartered in Kobe # 78. At first he was Agent of the "Amsterdam Board of Underwriters". In 1899, he founded a branch in Yokohama # 28, which was shifted to Yokohama # 179 in 1901 and now operating under Ed. L. van Nierop & Co. In addition to the Trade and Insurance Agency he also represented various shipping lines.
In the scope of his commercial transactions he also acted as a partner of the "China and Japan Trading Co." Even deliveries of the Gutehoffnungshuette for the extension of the Yawata Steel Works were again realized by his company some years after the differences at commissioning the Yawata Steel Works. As of around 1906, Ed. L. van Nierop was no longer in Japan and directed the business from Holland. In Japan he had installed as manager R. Werdermann in the Yokohama branch and at first L. van Houten in Kobe. From 1907 to 1914 Richard Reiff was appointed manager of E. L. van Nierop & Co. in the branch office of Kobe.


NIEUWENHUYSE, L. van / P II / UKN / ENG /
NIEWERTH, R. [NIEUWERTH] / P II / DE / FE-MED /
NIGMANN, G. / P III / DE / TR /
NIKER, Thomas / P I / UKN / TR /

NIKOLAI, Pater

NIMMERFALL, W. / P III / DE / TR /
- Er kam 1899 im Auftrag von Winckler & Co. nach Japan und wurde in der Niederlassung in Yokohama # 256 eingesetzt. Ab 1902 lebte auch seine Frau mit in Yokohama, sie wohnten in 3369, Sagiyama, Negishi.
Von 1904 bis 1906 ist er nicht in Japan gelistet, danach leben sie wieder in Negishi. W. Nimmerfall ist ab 1906 angestellt bei Geo. Hood Ozawa, Makler und Kommissionshändler, Yokohama # 72.
- In 1899 he came to Japan on behalf of Winckler & Co. and was employed in the branch of Yokohama # 256. As of 1902, also his wife lived with him in Yokohama and they resided at at # 3369, Sagiyama, Negishi.
From 1904 to 1906 he is not listed in Japan; then they resided again in Negishi. From 1906 on, W. Nimmerfall is employed by Geo. Hood Ozawa, Brokers and Commission Agent, Yokohama # 72.


NIND, T. A. / siehe - see / HIND, T. A.

NIPPOLD, Ottfried

NIRRNHEIM, A. / P III / DE / TR /
NISSLE, E. / P III / DE / ENG /
NIVEN, George Cecil / P III / GB / MIS /
NIVLING, Caroline / P III / USA / MIS / Miss
NIVLING, M. / P III / USA / MIS / Miss

NIX, Florenz

NIXON, J. [NICKSON] [G] / P II / UKN / SER /
NIXON, W. / P II / UKN / SER /
NOAILLES O. de [NOEILLES] [NOXILLES] / P II - III / FR / MIS /
NOBLE, Alexander Kennedy / P II / GB / TR / 1850 - 1884
NOBLE, E. / P II / UKN / FE-T-SH /
NOBLE, Jas. / P II / GB / TR /
NOBLE, John / P III / GB / TR /
NOBLE, Saxton / P III / GB / TR /
NOCK, H. M. / P III / UKN / TR /
NOCOLLE, J. W. / see NICOLLE, J. W.
NOE, J. A. de la [NOË] / P II / FR / TR /
NOEL, André Léonard / P II / FR / MIS /
NOEL, E. W. / P II - III / FR / TR /
NOEL, Peri / P III / FR / FE-ED /

NOESSLER, Max

NOLEN, M. P. / P I / USA / TR /
- Als im Jahr 1867 die Pacific Mail Steamship Company die Vertretung in Japan mit eigenem Personal besetzte, kam auch M. P. Nolen als Kapitän des Dampfers Herman nach Japan und arbeitete in der Niederlassung in Yokohama # 4. Im Jahr 1868 wurde er zum Superintendent berufen. Als im Jahr 1869 ein neuer Agent eingesetzt wurde, hat er Japan verlassen.
- When in 1867 the Pacific Mail Steamship Company occupied its representation in Japan with own staff, M. P. Nolen came to Japan as captain of the steamer Herman and worked in the office in Yokohama # 4. In 1868 he was appointed Superintendent. When a new agent was installed in 1869, he left Japan.

NOLET, Wilhelmus Hermanus Marius [W. H. M.] / P IV / NL / TR /
- Er arbeitete ab 1906 für Ed. L. van Nierop & Co. in Yokohama # 55.
- As of 1906 he worked for Ed. L. van Nierop & Co. in Yokohama # 55.

NOLTE, Ad. M. E. / P IV / DE / TR /
- Er arbeitete ab 1906 für Carlowitz & Co. mit Prokura in Kobe; zeitweilig arbeitete er auch in der Niederlassung in Hong Kong.
- As of 1906 he worked for Carlowitz & Co. in Kobe and was authorized to sign per procura; temporarily he also worked in the Hong Kong branch.

NOLTENIUS, Friedrich Hermann

NORDENSTADT, N. N. [NORDENSTEDT] / P II / FI / FE-T-RW /
NORFLEET, Ernest / P II / USA / MED /
NORMAN, A. / P II - III / GB / JOU /
NORMAN, C. A. / P III / GB / JOU /
NORMAN, D. / P III / CAN / MIS /
NORMAN, F. J. / P III / UKN / FE-ED /
NORMAN, H. C. / P III / UKN / TR /
NORMAN, H. R. / P I / GB / MIL /
NORMAN, Lucy / P III / CAN / MIS / Miss
NORMANN, Carl / P II / DK / FE-T-PT /

NORONHA, Diocleciano Lúcio [D. L.] / P II / PT / TR /
- Der Portugiese Delfino Noronha (siehe auch Vicente E. Braga) war um 1860 ein erfolgreicher Drucker in Hongkong. Die meisten seiner Söhne wurden ebenfalls Drucker und führten Betriebe, die in ganz Ostasien verteilt waren: in Canton, Shanghai oder Singapore. Diocléciano war der Mann in Manila und später in Yokohama.
Diocleciano Noronha wurde in Macau als drittes Kind von Delfino Noronha und seiner Frau Umbelina Maria geboren. 1844 verzogen die Eltern nach Hongkong. Delfino ließ sich dort als Drucker nieder und wurde, obwohl portugiesischer Staatsbürger, zum offiziellen Drucker der britischen Kolonialregierung ernannt. Seine Firma hieß zunächst "Noronha's Printing Office", nannte sich aber ab 1867 "Noronha & Sons, Printers to the Hong Kong Government".
Wie der Name nahelegt, erlernten auch die meisten der sieben Söhne des Paares im väterlichen Betrieb das Druckhandwerk. Der älteste, Henrique Lourenço de Noronha (* 09.08.1841 Macau - † 1905), folgte getreu den Fußstapfen seines Vaters und übernahm 1879 einen 20-Jahres-Vertrag als Drucker der britischen Kolonialverwaltung in Singapore, wo er später auch die "Straits Settlements Government Gazette" herausgab.
Diocleciano ging vermutlich zunächst nach Manila. Kurz nach 1870 gründete er dann in Japan eine Druckerei, mit Agentur für die Manila-Lotterie, in Yokohama # 70. Er hatte mit seiner Frau Maria Filomena, geborene Rosa Pereira (* 27.04.1846 Hongkong - † 1874 in Yokohama), drei Kinder: Clara Camila Evangelina und Umbelina María; der Name des dritten Kindes ist unbekannt. Maria Filomena Noronha starb 1874 in Yokohama und wurde auf dem Ausländerfriedhof begraben. Diocleciano Noronha starb 1878 in Yokohama, er wurde neben seiner Frau beigesetzt.
Zwei weitere Söhne von Delfino Noronha wuden ebenfalls Drucker. Leonardo Noronha (1847 - 1913) leitete die Niederlassung von Noronha & Sons in Shanghai, und ein weiterer Sohn, vermutlich Secundino António (* 09.06.1850), machte im chinesischen Kanton (Guangzhou) eine Druckerei auf.
Nach dem Tod Delfino Noronhas 1900 führten seine Söhne Henrique, Leonardo und Secundino gemeinsam den Betrieb weiter, jetzt unter dem Namen "Noronha & Co."
- The Portuguese Delfino Noronha (see also Vicente E. Braga) was around 1860 a successful printer established at Hong Kong. Most of his sons became printers as well, running printing houses spread all over Eastern Asia: at Canton, Shanghai, or Singapore. Diocleciano was the man in Manila and later on in Yokohama.
Diocleciano Noronha was born at Macau as the third child of Delfino Noronha and his wife Umbelina Maria. In 1844 the parents moved to Hong Kong. Delfino settled there as a printer and was, though a Portuguese subject, appointed official printer for the British Colonial Government. His firm was initially called "Noronha's Printing Office", changing its name in 1867 to "Noronha & Sons, Printers to the Hong Kong Government".
As the name suggests, most of the seven sons of the Noronha couple were apprenticed to printer at their father's house. The eldest, Henrique Lourenço de Noronha (* 09.08.1841 Macau - † 1905), closely followed his father's foot steps, entering in 1879 a 20 years contract as printer for the British colonial administration in Singapore, later also publishing the "Straits Settlements Government Gazette".
Diocleciano probably first went to Manila. Shortly after 1870, he founded a printing house in Japan with an agency for the Manila Lottery, at Yokohama # 70. He had with his wife Maria Filomena, nee Rosa Pereira (* 27.04.1846 Hong Kong - † 1874 in Yokohama), three children: Clara Camila Evangelina and Umbelina Maria; their third child's name is unknown. Maria Filomena Noronha died in 1874 in Yokohama and was buried in the Foreigners Cemetery of Yokohama. Diocleciano Noronha died in 1878 in Yokohama, he was buried next to his wife.
Two more of Delfino Noronha's sons became printers, too. Leonardo Noronha (1847 - 1913) managed the Shanghai branch of Noronha & Sons, and another son, probably Secundino António (* 09.06.1850), opened a printing house shop in Canton (Guangzhou) in China.
After Delfino Noronha's death in 1900, his sons Henrique, Leonrado and Secundino were commonly running the business, now under the name "Noronha & Co."


NORRIS, Herbert William Ferdinand [H. F. W.] / P III / GB / TR / 1863 - 1892
- Geboren in London, kam er im Jahr 1890 im Auftrag von Browne & Co. nach Japan und wurde in der Nagasaki Niederlassung angestellt. Er war ein begeisteter Sportler und wirkte auch als Organist in der Kirche.
Bereits am 17.02.1892 starb er unerwartet im Alter von 29 Jahren an einer Lungenentzündung in seiner Wohnung in # 21 Minamiyamate.
- Born in London, he came to Japan in 1890 on behalf of Browne & Co. and was employed at the branch in Nagasaki. He was an avid sportsman and also served as a church organist.
Already on February 17, 1892 he died of pneumonia unexpectedly at the age of 29 at his home in # 21 Minamiyamate.


NORRIS, Wm. G. / P III / USA / TR /
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- Er kam im Jahr 1894 mit großen Erwartungen als Vertreter einer regionalen Firmengruppe nach Japan, und eröffnete eine Handelsagentur unter seinen Namen in Yokohama # 245. Er war unter anderem Vertreter für die Howard Harrison Iron Co., American Copper Brass and Iron Co., Western Wheel Works, Pungent Sound Wire Nail and Steel Co., Chicago Sugar Refinery, etc. Er musste allerdings bald feststellen, dass er alleine diese Vertreterfunktion nicht erfüllen konnte. So gründete er mit W. Lockitt als Partner, der jedoch nie in Japan weilte und in New York arbeitete, die Firma Lockitt, Norris & Co. mit dem Firmensitz in Yokohama # 12 (Bund). Auch wurden zwei japanische Sachbearbeiter im Büro angestellt. Aber auch diese Firmenstruktur war nicht erfolgreich, im Jahr 1897 war die Firma vom japanischen Markt verschwunden.
- He arrived in Japan in 1894 with great expectations as representative for a regional group of manufacturers and opened a Trade Agency under his name in Yokohama # 245. He was, among others, representative of the Howard Harrison Iron Co., American Copper Brass and Iron Co., Western Wheel Works, Pungent SoundWire Nail and Steel Co., Chicago Sugar Refinery, etc. However, soon he had to discover that he could not meet alone this representative function. Thus, he and W. Lockitt as a partner founded the firm Lockitt, Norris & Co. headquartered in Yokohama # 12 (Bund). W. Lockitt never was in Japan and worked in New York. Additionally two Japanese clerks were employed. But this company structure was not successful; in 1897 the company had disappeared from the Japanese market.

NORSA, Cesare [Cesara] / P IV / IT / QFE-ED /
- Er war ab 1901 als Lehrer für Italienisch an der Schule für Ausländische Sprachen in Tokyo Kanda angestellt. Ab 1902 lehrte er zusätzlich noch Italienisch an der Universität Tokyo, Fakultät für Literatur. Sein Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, endete erst im Jahr 1911. In den letzten 4 Jahren lehrte er noch Spanisch an der Höheren Handelsschule in Tokyo Kanda.
- He was employed from 1901 as a teacher of Italian at the School of Foreign Languages in Tokyo Kanda. As of 1902 he taught additionally Italian at the University of Tokyo, Department of Literature. His contract with the Japanese Government, Ministry of Education, ended only in 1911. During the last 4 years he taught also Spanish at the Higher Commercial College in Tokyo Kanda.

NORTH, James / P II / USA / SH /
- Er kam 1871 als Seemann nach Japan und wohnte zuerst in Yokohama # 137. Kurz danach war er in der Pacific Mail Steam Ship Co. angestellt. Am 20.05.1874 starb er im Alter von 43 Jahren; er wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.
- In 1871 he came to Japan as a sailor and first resided in Yokohama # 137. Shortly thereafter, he was employed in the Pacific Mail Steam Ship Co. On May 20, 1874 he died at the age of 43 years and was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.

NORTH, John / P I - III / GB / TR /
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- Er kam 1867 als Apotheker nach Japan und wurde in der Yokohama Dispensary mit dem Eigentümer G. R. Jenkins, Yokohama # 93, angestellt. Im Jahr 1869 wird John North Eigentümer der Yokohama Dispensary mit Sitz in Yokohama # 60. Da er neben der Apotheke auch die Vertretung für mehrere Firmen übernahm, wie zum Beispiel Liebig’s Fleisch Extracts, gründete er die Firma J. North & Co. mit dem Untertitel "Yokohama Dispensary". Der Standort blieb derselbe.
Im Jahr 1874 wurde John Thompson als Partner aufgenommen und sie firmierten nun unter North, Thompson & Co., Yokohama Dispensary, Yokohama # 60 + 61. Im folgenden Jahr lautete der ergänzende Firmenname "Medical Hall and Dispensary".
Im Jahr 1878 wurde Edward C. Kirby, der eine Ausbildung als Apotheker erhalten hatte, stiller Teilhalber, der Firmenname änderte sich nicht. Diese Teilhaberschaft resultierte sicherlich aus seiner persönlichen Beziehung zur Pharmazie, denn er war bereits Eigentümer der bekannten Firma E. C. Kirby & Co.

Im Jahr 1884 wurde die Firma North, Thompson & Co. liquidiert und John North gründete mit W. Rae, der seit 1879 Mitarbeiter der Firma war, die Firma North & Rae, Medical Hall and Dispensary and Aerated Water Manufacturer, immer noch in Yokohama # 61. Erst im Jahr 1888 wurde der Firmensitz nach Yokohama # 79 verlegt. Die Postkarte vom 27.05.1888 informiert über diese Veränderung.
Obwohl die Firma North & Rae im Jahr 1908 immer noch gelistet ist, sind ab 1890 John North und W. Rae nicht mehr unter dieser Firma aufgeführt.
Ab 1892 ist er als Leiter von Fitzgerald & Co. Manufacturers and Exporters of Mineral Water, Kōbe # 21, gelistet. Im Jahr 1899 gründete John North seine eigene Firma North & Co., Aerated Water Manufacturer, Kobe # 160 Sannomiya-cho, Sanchome.
Ab 1903 gehören North & Co. und Fitzgerald & Co. zu J. L. Thompson & Co., Kobe Pharmacy and Aerated Water Factory, # 3 Kaigan-dori (Native Bund).
Obwohl diese Firmenkonstellation 1908 immer noch existierte, hat es den Anschein, dass John North 1906 in den Ruhestand ging und sich in Aza Sagiyama, Negishi-machi, der Nähe von Yokohama, niederließ. - Über sein weiteres Leben ist nichts bekannt.


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- In 1867 he came to Japan as a pharmacist and was employed at the Yokohama Dispensary with its proprietor G. R. Jenkins, Yokohama # 93. In 1869, John North became proprietor of the Yokohama Dispensary headquartered in Yokohama # 60. Besides his pharmacy he also represented several companies, such as Liebig's Meat Extracts, and for this reason he founded the firm J. North & Co. subtitled "Yokohama Dispensary". The company remained at the same location.
In 1874 John Thompson was admitted as a partner and they operated now under North, Thompson & Co., Yokohama Dispensary, Yokohama # 60 + 61. The following year, the company name was subtitled "Medical Hall and Dispensary".
In 1878, Edward C. Kirby, who had been trained as a pharmacist, became a silent partner; the company name did not change. This partnership resulted surely from his personal relationship to pharmacy, because he was already the owner of the renowned firm of E. C. Kirby & Co.

In 1884, the company North, Thompson & Co. was liquidated and John North founded with W. Rae, who was an employee of the company since 1879, the firm of North & Rae, Medical Hall and Dispensary and Aerated Water Manufacturer, still at Yokohama # 61. Only in 1888 the company moved to Yokohama # 79. The depicted postcard of May 27, 1888 informed on this change.
Although the company North & Rae is still recorded in 1908, John North and W. Rae are no longer listed in the company from 1890 on.
As of 1892, John North is recorded Manager of Fitzgerald & Co., Manufacturers and Exporters of Mineral Water, Kobe # 21. In 1899 John North founded his own company North & Co., Aerated Water Manufacturer, Kobe # 160 Sannomiya-cho, Sanchome.
As of 1903, North & Co. and Fitzgerald & Co. belong to J. L. Thompson & Co., Kobe Pharmacy and Aerated Water Factory at # 3 Kaigan-dori (Native Bund).
Although this company constellation still existed in 1908, it seems that John North retired in 1906 and settled at Aza Sagiyama, Negishi-machi, in the vicinity of Yokohama.
About his later life nothing is known.


NORTON, E. L. B. / P III / GB / MIS / Miss
NORTON, F. / P I / UKN / JOU /
NORTON, G. B. / P III / USA / MIS /
NORTON, Walter Miller / P I / GB / TR /
NOSS, Christopher / P III / USA / MIS / 1869 - 1934
NOTT, Grace [H. G.] / P III / GB / MIS / Miss
NOTTIDGE, Beatrice / P III / GB / MIS / Miss
NOYER, G. / P II / UKN / TR
NOYES, O. H. P. / P II - III / UKN / TR /
NOYES, Wm. H. / P II - III / USA / MIS /
NULLY, R. de / P II / FR / FE-T /
NUNES, A. A. / P III / PT / TR /
NUNES, G. / P III / PT / JOU /
NUNES, M. J. / P III / UKN / TR /
NUTTALL, E. P. / P II - III / GB / JOU /
NUTTALL, G. K. / P III / GB / TR /
NUTTER, F. J. / P III / GB / TR /

NUTTER, Horace / P III / GB / TR / / 1870 - 1950 / (siehe - see John J. SHAW)
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- Er wurde 1870 in Greenford, GB, geboren. Etwa 1890 lebte er in London und arbeitete für die Schiffs- und Vesicherungsfirma Browne & Co. Er kam 1899 im Auftrag von Browne & Co. nach Nagasaki. Bereits im Jahr 1900 wurde er nach Moji (heute Kitakyūshū) delegiert, um eine Niederlassung für Browne & Co. zu gründen und wurde 1902 als Leiter dieser Niederlassung berufen. Er arbeitete für diese Firma bis 1911. Im Jahr 1911 gründete er seine eigene Firma und firmierte unter Horace Nutter & Co., Export - Import Kaufmann, Moji, Er hatte die Alleinvertretung für “Sicherheits-Grubenlampen” aus England, die er an Kohlenbergwerke in Kyūshū lieferte.
Er war mit der Japanerin Tome, Tochter einer Samurai-Familie des Karatsu-Clans, verheiratet. Er pachtete ein großes Grundstück über 1000 Jahre in Karatsu wo sie zusammen lebten. Sie starb am 18.10.1945 im Alter von 67 Jahren. Tome Nutter wurde im Pine Forest Cemetery von Karatsu begraben. Horace starb am 05.09.1950, seine Asche wurde in Tomes Grab beigesetzt.
- He was born in 1870 in Greenford, GB. About in 1890 he lived in London and worked for the shipping and insurance company Browne & Co. He came to Nagasaki on behalf of Browne & Co. in 1899. Already in 1900 he was delegated to Moji (today Kitakyūshū) to found a branch office for Browne & Co. and was appointed as head of this office in 1902. He worked for this company until 1911. In 1911, he founded his own company, operating under Horace Nutter & Co., Import - Export Merchant, Moji. He had the sole representation for "Safe Mining Lamps" from England, which he sold to coal mines in Kyūshū.
He was married to the Japanese woman Tome, daughter of a samurai family of the Karatsu clan. He leased a large plot in Karatsu for a period of 1000 years and he lived there with his wife. She died on October 18, 1945 at the age of 67 years. She was buried in the Pine Forest Cemetery of Karatsu. Horace died on September 5, 1950 and his ashes were buried in Tomes grave.
Basis: Horace Nutter


NYE, Crocker / P II / USA / FE-T-SH /
NYFFENEGGER, P. / P III / UKN / SER /
NYMAN, H. / P II / GB / SER /
- N -    
NABHOLZ
Fritz
1863 -










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Nabholz & Co.










Die schweizerische Seiden-Export-Import-Firma Sieber & Waser expandierte von China nach Japan und gründete 1879 eine Niederlassung in Yokohama # 90.
Sie gewann rasch an Bedeutung und so kam 1883 Fritz Nabholz als Seidenspezialist im Auftrag von Sieber & Waser nach Japan. Als sich 1885 Sieber und Waser trennten, gründeten Nabholz & Ossenbruggen, Rohseidenhändler, 1886 eine Niederlassung in Yokohama # 95. Leiter wurde bis 1892 Fritz Abegg, der dann seine Tätigkeit in Japan beendete.
Fritz Nabholz wechselte nach der Trennung von Sieber & Waser zur neugegründeten Filiale Nabholz & Ossenbruggen. 1893 wurde er zum Leiter berufen und erhielt Prokura. Ab 1898 firmiert die Firma unter Nabholz & Co., als Eigentümer sind Hermann und H. R. Nabholz gelistet. Über die Eigentümer ebenso wie über den ursprünglichen Mit-Firmengründer Ossenbruggen [Osenbrueggen] ist nichts bekannt; gemäss den Japan Directories lebten sie nie in Japan. Der Hauptsitz der Firma war in Zürich, Schweiz. Es hat den Anschein, dass Fritz Nabholz verwandtschaftliche Beziehungen zu den Firmeneigentümern hatte.

Fritz Nabholz blieb weiter Leiter der Firma in Yokohama bis 1906; im Jahr 1907 ist er nicht mehr in Japan gelistet.

Die Firma Nabholz & Co. bestand bis 1934 und wurde dann durch H. Nabholz vom Hauptsitz in Zürich liquidiert.


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The Swiss silk export-import company Sieber & Waser expanded from China to Japan and in 1879 a branch was founded in Yokohama # 90.
They quickly gained importance and thus, Fritz Nabholz came to Japan as silk specialist on behalf of Sieber & Waser in 1883. When Sieber and Waser separated in 1885, Nabholz & Ossenbruggen, Raw Silk Merchants, founded a branch in Yokohama # 95 in 1886. Fritz Abegg was appointed manager and he acted until 1892, when he left Japan.

Fritz Nabholz joined, after the separation of Sieber & Waser, the newly founded branch Nabholz & Ossenbruggen. In 1893 he was appointed manager and was authorized to sign per procuration. As of 1898, the company operated under Nabholz & Co., as owners Hermann and H. R. Nabholz are listed. Regarding the owners as well as the co-founder of the original company, Mr. Ossenbruggen [Osenbrueggen], nothing is known; according to the Japan Directories they never lived in Japan. The company's headquarters was located in Zurich, Switzerland. It seems, Fritz Nabholz had family relations to the company proprietors.

Fritz Nabholz remained head of the company in Yokohama until 1906; in 1907, he is no longer listed in Japan.

The company Nabholz & Co. existed until 1934 and was then liquidated by H. Nabholz by the headquarters in Zurich.



- Postkarte mit Antwort vom 24.04.1904 an Miss F. Nabholz mit einem Angebot zum Klavierstimmen. In den Japan Directories sind jedoch keine weiblichen Nabholz gelistet.

- Postcard with reply posted April 1904 addressed to Miss F. Nabholzwith an offer for piano tuning. The Japan Directories, however, don't list female Nabholz.

___
/ P II – III / CH / TR /
NACHOD
Oskar
1858 - 1933












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04.03.1858 in Leipzig, DE
02.10.1933 in Dresden, DE

Kaufmann, Privatgelehrter, Japanologe.
Oskar Nachod wurde als Sohn des Leipziger Kaufmanns und Mitinhabers der Firma C. G. Reißig & Co., Moritz Nachod (1810-1889), geboren. Er besuchte die Handelshochschule in Leipzig und ging dann zur weiteren Ausbildung als Kaufmann ins Ausland.
Nach ausgedehnten Reisen durch Frankreich, England und Amerika kehrte er nach Leipzig zurück und wurde zunächst Prokurist, dann Chef der der Firma Reißig & Co., Firma für englische Manufakturwaren.

Seine Interessen lagen jedoch mehr in der Wissenschaft und er zog sich mehr und mehr aus der Leitung der Firma zurück.
Er studierte an der Universität Berlin, unter anderem auch bei Adolph von Wenckstern, nachdem er von seinem Lehrauftrag an der Universität Tokyo zurückgekehrt war.

Er begann mit dem Studium der hinterlassenen Akten der Niederländischen Ostindischen Kompagnie. Daraus entwickelte er das Thema seiner Dissertation und promovierte 1897 an der Universität Rostock.
Als unabhängiger Gelehrter, konzentrierte er seine Forschung nun auf Japan, und er lebte auch dort für einige Zeit.

1906 erschien der erste Band seiner grundlegenden Arbeit über die Geschichte Japans. Nach über zwanzigjähriger Forschungsarbeit konnte Nachod 1929 und 1930 den ersten und zweiten Teil des zweiten Bandes vorlegen.

Da er ahnte, dass seine Kräfte nicht ausreichen würden, dieses groß angelegte Werk zu vollenden, widmete er sich verstärkt der Zusammenstellung einer Bibliografie von Japan. Nach der Veröffentlichung des dritten Bandes verstarb Oskar Nachod. Sein nicht unerhebliches Vermögen hatte er im Laufe der Zeit für seine wissenschaftlichen Studien aufgebraucht. Seine Asche wurde auf dem Südfriedhof in Leipzig beigesetzt.


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Antwortkarte von Dr. Oskar Nachod nach Berlin während seiners Aufenthaltes in Japan. am 21.05.1899 aufgegeben.
Die Karte wurde bei ebay versteigert und befindet sich in unbekanntem Besitz.
04.03.1858 in Leipzig, DE
02.10.1933 in Dresden, DE

Merchant, Private Scholar, Japanologist.
Oskar Nachod was born the son of Moritz Nachod (1810-1889), a Leipzig merchant and joint proprietor of C. G. Reißig & Co. He attended the Commercial College in Leipzig and then went for further training as a merchant abroad.

After extensive travels throughout France, England and America, he returned to Leipzig and was initially authorized to sign per procuration, then head of the company Reißig & Co., a firm for British manufactured goods.

However, he was more interested in science and he withdrew further and further from the management of the company.
He studied at the University of Berlin, including under Adolph von Wenckstern, after he had returned from his teaching position at the University of Tokyo.

He began to study the files left behind the Dutch East India Company. From this research he developed the subject of his thesis and acquired his doctorate in 1897 at the University of Rostock.
As an independent scholar, he concentrated his research now on Japan, and he even lived there for some time.

In 1906, the first volume of his fundamental work on the History of Japan was published. After over twenty years of research Nachod could provide in 1929 and 1930 the first and second part of the second volume.

He knew that his forces would not be sufficient to accomplish this large-scale work, and he devoted himself increasingly to the compilation of a bibliography of Japan. Following the publication of the third volume Oskar Nachod passed away in Dresden after a long illness. Over the years he had used up his not inconsiderable fortune for his scientific studies. His ashes were buried in the Suedfriedhof (South Cemetery) of Leipzig.


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Reply Post Card from Dr. Oskar Nachod to Berlin posted during his stay in Japan on May 21, 1899.
The card was auctioned on ebay and is now in unknown ownership.
___
/ P III / DE / SC /
NACHTIGAL
George E.
1835 - 1886

[NACHTAGAL]



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Inserat – 1875 - Advertisement


13.04.1835 in Elbing, Preussen, DE
14.07.1886 in Miyanoshita, Japan, bestattet auf dem YFC

Als er 1867 nach Japan kam, fand er Anstellung bei L. J. van de Polder, Fleischerei und Agent, Yokohama # 136a.
Bald nach der Öffnung der Häfen von Kobe und Osaka gründete er 1870 seine eigene Firma, die unter Nachtigal & Co., Kaufmann, Landungs- und Schiffs-Agent, Hyōgo # 97 Native Town, firmierte. 1875 verlegte er seine Tätigkeit als Fleischer, Schiffsagent und Allgemeiner Lagerverwalter auch nach Yokohama # 26. Der Konkurrenzkampf in diesem Bereich war jedoch sehr stark und er ging 1876 in Konkurs. Er wurde daraufhin als Leiter der Yokohama Butchery (Fleischerei) eingestellt, die Firma war in Yokohama # 52 und wurde 1880 zur # 73 verlegt. 1880 wechselte der Eigentümer zu Langfeldt & Mayers, die auch mit Lebensmittel handelten und als Schiffslieferant tätig waren; sie blieben unter der alten Adresse, Yokohama # 73 und er wurde weiterhin als Leiter dieser Firma eingesetzt.
1886 starb er plötzlich und er wurde auf dem YFC bestattet.
1881 heiratete George E. Nachtigal Jessie geb. Esdale, verwitwete Boulet, Tochter von James Esdale. Nach dem Tod von George E. Nachtigal heiratete sie 1891 August Langfeldt.
13.04.1835 at Elbing, Prussia, DE
14.07.1886 at Miyanoshita, Japan, buried in the YFC

When he came to Japan in 1867 he got employed with L. J. van de Polder, Butcher and Compradore, Yokohama # 136a.
Soon after the opening of the harbours of Kobe and Osaka he established his own business in 1870 operating under Nachtigal & Co., Merchants, Landing and Shipping Compradores, Hyōgo # 97 Native Town. In 1875 he also shifted his field of operation to Yokohama # 26 as Butchers, Ships Compradores and General Storekeepers.
The competition in this field, however, was very strong and the business failed in 1876. Thus, he joined the Yokohama Butchery as manager; the company was located at Yokohama # 52 and moved to # 73 in 1880. In 1880 the ownership of this company changed to Langfeldt & Mayers, also dealing as Provision Merchants and Navy Contractors, still located at the same site at Yokohama # 73 and he continued to be manager.
He died suddenly in 1886 and was buried in the YFC.
In 1881 George E. Nachtigal married Jessie nee Esdale, widowed Boulet, daughter of James Esdale. After the death of George E. Nachtigal she married August Langfeldt in 1891.
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/ P I – II / DE / TR /
NALBACH
Wilhelm





Die Situation zum steigenden Bedarf an Eisen und Stahl im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts sowie die Entscheidung zum Bau eines staatlichen Eisen- und Hüttenwerkes in Yawata, Fukuoka-ken, werden in der "Chronologie - 18.11.1901" dargelegt. Der Auftrag zur Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme des Eisen- und Stahlwerkes wurde an die deutschen Unternehmen unter Führung der Gutehoffnungshütte in Oberhausen, DE, vergeben. Der erste Spatenstich für das Yawata Stahlwerk begann am 05.02.1897.
Man war sich im Klaren, dass ein solches Hüttenwerk nur mit den in der Gutehoffnungshütte geschulten japanischen Personal, dem in Japan vorhandenen ingenieur-technischen Personal und den zur Verfügung stehenden Arbeitskräften nicht aufgebaut werden kann. Für den Aufbau und die Anleitung beim Betrieb der Anlage mußten geeignete Kräfte in Deutschland gewonnen und in Japan eingesetzt werden.

1899 erschien in der Zeitschrift „Stahl und Eisen" eine Anzeige, in der Fachleute für den Aufbau des Stahlwerkes in Japan gesucht wurden. Bewerber um eine Stelle in Japan wurden ausgesucht und geeignete Kandidaten anschließend von der japanischen Gesandtschaft in Berlin bestätigt, wo auch die Verträge und weitere Regelungen abgeschlossen wurden.
Die beim Aufbau eingesetzten Spezialisten sind im Yawata-Stahl-Werk aufgelistet.

So wurde auch Wilhelm Nalbach ausgewählt. Er stammte aus Zwickau und wurde als Meister für das Block-, Schienen-, Träger- und Grobeisenwalzwerk eingestellt. Er unterzeichnete seinen Vertrag am 02.11.1900, der vom 20.01.1901 bis zum 31.03.1904 lief. So konnte er auch am 18.11.1901 teilnehmen, als der erste moderne Hochofen Japans angeblasen werden.
Die Bewerbungsunterlagen zeigen, dass alle Personen erfahrene und sehr gut ausgebildete Fachleute waren.
Bei der Erfüllung der Aufgaben vor Ort traten dann aber teilweise trotzdem Schwierigkeiten auf, die aber vor allem im Umgang mit den japanischen Arbeitern und den unterschiedlichen Arbeitsauffassungen begründet lagen.
Auch Wilhelm Nalbach schrieb in seinen schriftlichen Ausführungen, dass die deutschen Meister Tag und Nacht arbeiteten, die japanischen Arbeiter aber im Gegensatz häufig faul sind, die Arbeit teilweise sabotieren und nur widerwillig Aufgaben erfüllen. Dieses Verhalten führte dazu, dass die japanischen Mitarbeiter immer wieder angetrieben werden mussten.
Meister Nalbach scheint ein sehr strenges Regiment gegenüber den japanischen Arbeitskräften geführt zu haben, weshalb es dann auch zu Beschwerden von japanischer Seite kam. Aus diesem Grund und er deshalb für die Dauer von zwei Monaten vom Dienst suspendiert wurde.

Wilhelm Nalbach erfüllte seinen Vertrag bis Ende März 1904 und hat danach Japan wieder verlassen.


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Postkarte von Wilhelm Nalbach aus Yawata vom 25.01.1903, Transit Kobe 26.01.1903 an die Briefmarkenhandlung Senf in Leipzig. Er bot den Gebr. Senf die Lieferung von japanischen Briefmarken an, offensichtlich war er auch Philatelist.



The situation for the increasing demand for iron and steel in the last quarter of the 19th century as well as the decision to build a state-owned iron and steel plant in Yawata, Fukuoka-ken, are described in the "Chronology - 11/18/1901".
The contract for supply, installation and commissioning of the iron and steel works was awarded to German companies under the leadership of the Gutehoffnungshuette in Oberhausen, DE. The ground-breaking ceremony for the Yawata Steel Works took place on February 5, 1897.

They were acutely aware that such an Iron and Steel Works couldn't be realised only by the Japanese personnel trained in the Gutehoffnungshuette, with the already in Japan existing engineering potential and the available manpower.
Suitable managers had to be recruited in Germany for the installation, commissioning and training under operation in Japan.

In 1899 the journal "Steel and Iron" published an advertisement in which experts were sought for the construction of a Steel Work in Japan. Applicants for this job in Japan were selected and suitable candidates were confirmed by the Japanese embassy in Berlin, where also the contracts and further provisions were concluded.

The staff of specialists employed is recorded under the Yawata Steel Works.

Thus, also Wilhelm Nalbach had been selected. He came from Zwickau and was employed as a master at the Coarse Iron Rolling Mill for the production of bars, rails, and carriers. He signed his contract on November 2, 1900 which ran January 20, 1901 to March 31, 1904. So he could also participate in the blowing-in of the first modern blast furnace in Japan on November 18, 1901.
The application documents show that all individuals were experienced and highly trained professionals.
In fulfilling the tasks on site difficulties still occurred partly which were, however, especially due to dealing with the Japanese workers and their different attitudes to work.

Wilhelm Nalbach also wrote in his written comments that the German masters worked day and night, and the Japanese workers, by contrast, were very often lazy, sabotaged partially their work and only reluctantly fulfilled their tasks. This behaviour caused that the Japanese workers had to be driven again and again.

Master Nalbach seems to have led a very strict regime against the Japanese workers, in which case it came to complaints from the Japanese side.
For this reason he was suspended from duty for a period of two months.

Wilhelm Nalbach fulfilled his contract until the end of March 1904 and subsequently left Japan again.


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Postcard from Wilhelm Nalbach posted at Yawata on January 25, 1903, transit Kobe January 26, 1903 to the stamp dealer Senf in Leipzig. He offered to provide Japanese stamps to Senf Bros., obviously he was a philatelist, too.
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/ P IV / DE / QFE – R – Y /
NAUMANN
Edmund Heinrich
1854 - 1927


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Edmund Naumann ca. 1875

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ca. 1925
11.09.1854 in Meißen, Sachsen, DE
01.02.1927 in Frankfurt/ Main, DE

Geologe. Nach der Grundschule trat er 1870 in das Polytechnikum in Dresden ein (heute Technische Universität) und wechselte 1872 zur Universität München, wo er Paläontologie und Geologie studierte; bereits 1874 wurde ihm der Doktortitel verliehen.
Auf Empfehlung von Aoki Shūzō, Sekretär in der japanischen Gesandschaft in Berlin, unterzeichnete er einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, um an der Kaisei Gakkō (Vorläufer der Universität Tokyo) als Professor für Geologie, Mineralogie und Bergbau zu arbeiten. Sein Vertrag begann am 17.08.1875 mit der Tätigkeit am Mineralogischen Institut (Mineralien-Sammlung) und 1876 übernahm er den Lehrstuhl für Geologie. 1877 wurde das Institut Teil der neu gegründeten Universität Tokyo. Sein Vertrag an der Universität endete am 16.08.1879. Danach wechselte er zum Ministerium des Innern, wo eine Abteilung Geologie gegründet worden war. Anläßlich einer Reise durch Deutschland und die USA brachte Naumann die modernsten wissenschaftlichen Geräte für eine geologische Erkundung nach Japan, um sich nach 1880 vor allem der wissenschaftlichen Erforschung Japans zu widmen. 1882 wurde die Abteilung Geologie umfassend reorganisiert, sie wurde auch dem Ministerium für Landwirtschaft und Handel zugeordnet. Aufgrund seiner Empfehlung richtete die japanische Regierung 1882 eine zentrale Geologiebehörde ein, deren technische Leitung ihm übertragen wurde.
Naumann veröffentlichte zahlreiche Abhandlungen über den Aufbau und die Entstehung der japanischen Inseln mit einer bahnbrechenden Strukturtheorie. Er entdeckte die Fossa Magna, ein Grabenbruch im Zentrum der Hauptinsel Honshū, der Nordost- von Südwest-Japan trennt. In diesem Grabenbruch ist die Vulkantätigkeit besonders lebhaft, wie die häufigen größeren und kleineren Erdbeben, die vielen heißen Quellen und die Existenz des Fuji-san (3776 m) beweisen.
Er unternahm Forschungsreisen durch ganz Japan, eine geologisch-topographische Landesaufnahme erfolgte, er schuf die erste tektonische Karte Japans.
Während seiner Tätigkeit identifizierte er Knochen als Überbleibsel eines urzeitlichen Elefanten, „Naumann-zō“ genannt, wodurch eine feste Landverbindung mit dem asiatischen Kontinent in früher Zeit bewiesen wurde. (siehe auch William Gowlnd).
1885 wurde sein Vertrag nicht verlängert, er wurde schließlich durch Harada Toyokichi ersetzt, der bereits seit seinem 14. Lebensjahr in Deutschland lebte und in München auf dem Gebiet der Geologie promoviert hatte.
Naumann kehrte im Juni 1885 nach Deutschland zurück, zunächst war er Dozent in München und später für ein Bergbauunternehmen tätig.
11.09.1854 in Meissen, Saxony, DE
01.02.1927 in Frankfurt/ Main, DE

Geologist. After his primary school he entered the Polytechnic School (today Technical University) in 1870 in Dresden and in 1872 he changed to the University of Munich, where he studied paleontology and geology; already in 1874 he was conferred a doctorate.
On recommendation of Aoki Shūzō, Secretary of the Japanese Legation in Berlin, he signed a contract with the Japanese government, Ministry of Education, to work on the Kaisei Gakkō (forerunner of the University of Tokyo) as professor for geology, mineralogy and mining. His contract started on August 17, 1875 at the Mineralogical Institute (Collection of Minerals), in 1876 he acceded the chair of geology. In 1877 the institute was incorporated into the newly established University of Tokyo. His contract at the university ended on August 16, 1879.
After that he was transferred to the Ministry of the Interior where a department of geology had been established. On the occasion of a journey through Germany and the USA he bought recent scientific equipments for a geological survey of Japan and from 1880 on he devoted himself especially to the scientific investigation of Japan. In 1882 the department of geology had been comprehensively reorganized and it was now assigned to the Ministry of Agriculture and Commerce. Due to the recommendation of E. Naumann the Japanese government set up a central geology authority in 1882 and he was appointed technical director.
Naumann published numerous papers on the structure and the origin of the Japanese islands with a pioneering structural theory. He discovered the Fossa Magna, a rift valley in the centre of the main island Honshū, parting North-East Japan from South-West Japan. In this rift valley the activity of volcanos is particularly lively as frequent greater and smaller earthquakes, many hot sources and the existence of the highest volcanic cone, the Fuji-san (3776 m) prove.
In his capacity he ranged and investigated all over Japan, a geological-topographical land survey was carried out and drew up the first tectonic map of Japan.
During his activity he also identified bones as faunal remains of a primeval elephant named "Naumann-zō" by which the existence of a firm land link with the Asian continent in former time was definitely confirmed. (see also William Gowlnd).
In 1885 his contract was not prolonged, he was eventually replaced by Harada Toyokichi who had already lived in Germany since his 14th year of life and he was conferred a doctorate in Munich in the field of geology.
Naumann returned to Germany in June 1885, at first he was an assistant professor in Munich, later he joined a mining enterprise.
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/ P II / DE / FE-ED /
NEGRIER
Francois Oscar de
1839 - 1913


[François NÉGRIER]



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02.10.1839 in Belfort, FR
22.08.1913 vor der Küste Norwegens

General François Oscar de Négrier war einer der charismatischsten französischen Generäle der Dritten Republik, der Ruhm in Algerien im Kampf um Sud-Oranais (1881) und während des Chinesisch-Französischen Krieges (August 1884 - April 1885) gewann.
De Négrier diente mit Marschall François Achille Bazaines Rheinarmee während des Deutsch-Französischen Krieges, und war einer der französischen Offiziere, die ihre Waffen niederlegten, als sich Bazaine's Armee sich in Metz ergab. Er flüchtete dann aus preussischer Gefangenschaft und schloß sich den Armeen der nationalen Verteidigung für den Rest des Krieges an.
François de Négrier kam im Februar 1884 nach Tonkin und erhielt das Kommando über die 2. Brigade des Tonkin Expeditionskorps.

Während des Chinesisch-Französischen Krieges kommandierte er die drei französischen Kolonnen im Kepfeldzug (Oktober 1884). Die größte der Kolonnen stand unter seinem persönlichen Kommando und besiegte den rechten Flügel der Guangxi Armee (8. Oktober).

Im Januar 1885 gewann Négrier die Schlacht von Nui Bop, die oft als sein berufliches Meisterwerk angesehen wird.
Im Februar 1885 befehligte er die 2. Brigade im Lang Son-Feldzug, in dem das Tonkin Expeditionskorps die Chinesen aus ihren befestigten Lagern bei Dong Song and Bac Vie vertrieben und Lang Son gefangen nahmen.

Die Chinesen verstärkten die Guangxi Armee im März 1885 und am 22. März drang eine Einheit chinesischer Truppen unter Kommando von Feng Zicai in Tonkin ein und überfielen die französischen Vorposten bei Dong Dang.

Um die Chinesen nicht zu weiteren Angriffen zu ermutigen, entschied sich de Négrier, die Angreifer mit dem Großteil der 2. Brigade zu verfolgen und die Chinesen in ihrem Lager bei Bang Bo am Zhennan Pass anzugreifen, in der Hoffnung, dass das Überraschungselement die zahlenmäßige Unterlegenheit ausgleicht.
Am 23. März nahmen die Franzosen die Vorposten bei Bang Bo ein, am 24. März 1885 aber misslangen weitere Angriffe und de Négrier war zu einem Rückzug gezwungen. Die Schlacht von Bang Bo war die einzige Niederlage, die er in seiner ganzen militärischen Laufbahn erlitt.
Die Guangxi Armee verfolgte gedeckt die Franzosen und vier Tage später starteten sie einen verheerenden Frontalangriff auf die Abwehr von Lang Son.
Die Schlacht von Ky Lua am 28.03.1885 war ein leichter Sieg für die Franzosen, aber de Négrier wurde in die Brust geschossen und schwer verletzt.

De Négrier erholte sich schnell von seiner Verwundung und im Mai 1885, kurz nach dem Ende des Chinesisch-Französischen Krieges, wurde der zum Befehlhaber der 2. Division des erweiterten Tonkin Expeditionskorps ernannt.

Während des Russisch-Japanischen Kieges wurde de Négrier zur japanischen Armee als offizieller französischer Militärbeobachter attachiert.
Unmittelbar nach Kriegsende veröffentlichte er einen Bericht "Lehren aus dem russisch-japanischen Krieg" (London, 1905).

De Négrier war mit Abstand der beliebteste französische Kommandant in Tonkin während des Chinesisch-Französischen Krieges. Nach dem Bac Ninh Feldzug gaben die Soldaten des Tonkin Expeditionskorps den Kommandeuren vietnamesische Spitznamen: De Négrier, für seine Antriebsenergie bewundert wurde "Maolen" (Schnell!) genannt; Louis Brière de l'Isle, dessen Truppen in Bac Ninh geschlagen wurden, war "Mann Mann" (Langsam!); Millot, der de Négrier's Erfolg in Lang Son in den Augen der Soldaten verhindert hatte, wurde "Toi Toi" (Stop!).

De Négrier fand die richtigen Worte, die ihn bei den meisten französischen Soldaten beliebt machten. Sein bekanntestester Ausspruch im Dezember 1883 in Algerien, während eines Appells des 2. Bataillons der Französischen Fremdenlegion vor Abreise nach Tonkin zur Teilnahme am Bac Ninh Feldzug, lautete:
"Männer, ihr seid der Legion beigetreten, um zu sterben! Nun, ich werde Euch an den Ort bringen, wo Ihr sterben könnt!"

De Négrier besaß in hohem Maße die Eigenschaft, die als "coup d'oeil" bei den Franzosen bekannt ist - eine Fähigkeit, die Gefechtssituation sofort zu beurteilen und die richtigen Schlussfolgerung zu ziehen.

Er starb am 22.08.1913 an Bord der "Kong Harald" in den Gewässern Norwegens.
02.10.1839 in Belfort, FR
22.08.1913 off the Norwegian coast

General François Oscar de Négrier was one of the most charismatic French generals of the Third Republic, winning fame in Algeria in the Sud-Oranais campaign (1881) and in Tonkin during the Sino-French War (August 1884 - April 1885).
De Négrier served with Marshal François Achille Bazaine's Army of the Rhine during the Franco-Prussian War, and was among the French officers who laid down their arms when Bazaine surrendered his army at Metz. He subsequently escaped from Prussian captivity and joined the armies of national defence for the rest of the war.

François de Négrier arrived in Tonkin in February 1884, and was given command of the 2nd Brigade of the Tonkin Expeditionary Corps.

During the Sino-French War he commanded the three French columns involved in the Kep Campaign (October 1884). The largest of these columns, under his personal command, defeated the right wing of the Guangxi Army at the Battle of Kep (8 October).

In January 1885 de Négrier won the battle of Nui Bop, often considered his professional masterpiece.
In February 1885 he commanded the 2nd Brigade in the Lang Son Campaign, in which the Tonkin Expeditionary Corps drove the Chinese from their entrenched camps at Dong Song and Bac Vie and captured Lang Son.

The Chinese reinforced the Guangxi Army in March 1885, and on March 22, a detachment of Chinese troops from the command of Feng Zicai crossed into Tonkin and raided the French forward positions at Dong Dang.

To discourage further incursions by the Chinese, de Négrier decided to pursue the raiders across the frontier with the bulk of the 2nd Brigade and attack the Chinese in their entrenched camp at Bang Bo near Zhennan Pass, hoping that the element of surprise would make up for his lack of numbers.

On March 23, the French took the outworks of the Chinese camp at Bang Bo, but on March 24, 1885 further attacks on the Chinese miscarried, and de Négrier was forced to make a fighting retreat. The Battle of Bang Bo was the only defeat he suffered in his entire military career.
The Guangxi Army cautiously pursued the French, and four days later launched a disastrous frontal attack on the defences of Lang Son.
The battle of Ky Lua, on March 28, 1885, was a walkover victory for the French, but de Négrier was shot in the chest and seriously wounded.

De Négrier quickly recovered from his wound, and in May 1885, shortly after the end of the Sino-French War, was appointed to the command of the 2nd Division of the expanded Tonkin Expeditionary Corps.

De Négrier was attached to the Japanese army as an official French observer during the Russo-Japanese War.

He published an account of the war "Lessons from the Russo-Japanese War" (London, 1905), immediately after its close.

De Négrier was by far the most popular French commander in Tonkin during the Sino-French War. After the Bac Ninh campaign the soldiers of the Tonkin Expeditionary Corps devised Vietnamese nicknames for their commanders: De Négrier, admired for his driving energy, became "Maolen" (Quick!); Louis Brière de l'Isle, whose troops had been beaten at Bac Ninh, was "Mann Mann" (Slow!); Millot, who had prevented, in the eyes of the soldiers, de Négrier from going all the way to Lang Son and thus his success, became "Toi Toi" (Stop!).

De Négrier had a way with words that endeared him to most French soldiers.
His most famous mot was made in December 1883 in Algeria, during a review of the 2nd Battalion of the French Foreign Legion on the eve of its departure for Tonkin to take part in the Bac Ninh campaign:
"You men joined the Legion in order to die! Well, I'm going to take you to a place where you can die!"

De Négrier possessed to a high degree the quality known to the French as "coup d'oeil", the ability to make an instant assessment of the battlefield and make the appropriate response.

He died on August 22, 1913 aboard the "Kong Harald" in Norwegian waters.
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/ P IV / FR / MIL / Observer Russo-Japanese War
NEITZ
Franklin Clarence
1865 – 1928

[Frank]













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Grab – Grave
Alice Neitz, Aoyama Cemetery Tokyo

15.02.1865 in Naperville, IL, USA
??.04.1928

Im Jahr 1888 erwarb er den BA am North Western College (North Central College) in Naperville. Nach seinem Abschluss und bevor er nach Japan kam, war er Pfarrer in Illinois.

Er heiratete Alice Louisa Hauptfuehrer (1862-1892) am 22.06.1887. Sie war vor ihrer Ehe als Grundschullehrer in Illinois tätig und sie hatte auch am North Western (North Central) College von 1884 bis 1885 studiert.
Sie wurden von der Missionsgesellschaft des Evangelischen Vereins von Nordamerika nach Japan als Missionare geschickt. Sie trafen am 25.05.1890 ein und begannen ihre Arbeit in Tokyo.
In Japan arbeitete Alice mit Frauen und in der Sonntagsschule in Ushigome und Kanda.
Sie bekam eine Lungenentzündung und die Pocken und starb am 03.02.1892. Während ihrer Krankheit wurde sie von Mary Engstrom von der Scandinavian Alliance Mission versorgt. Mary dachte, sie sei immun, da sie als Kind bereits die Pocken hatte. Doch auch sie erkrankte und starb. Sie wurde ganz in der Nähe vom Grab von Alice Louisa Neitz auf dem Aoyama Friedhof bestattet. Alice wurde von einem acht Monate alten Sohn überlebt.

Allerdings musste das Leben weitergehen. Im Jahr 1893 wurde er anläßlich der Japan-Konferenz der Evangelischen Vereinigung Nordamerikas ordiniert.

Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er auch wieder, und zwar Adela Phillips, die bereits als Missionar der American Baptist Missionary Union in Japan tätig war. Sie hatten drei Kinder neben dem Sohn aus seiner ersten Ehe. Ein Sohn starb in frühester Kindheit am 21.09.1895 und wurde auf dem Ono Friedhof von Kobe begraben.
Nach seiner Ordination arbeitete er in Osaka von 1893 bis 1896 und ab 1896 war er wieder Tokyo. Im Jahr 1898 verließen sie Japan.


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- Postkarte vom 04.02.1896 von Frank C. Neitz an den Kaufmann Wilhelm Mumm, der Pfarrer Neitz gebeten hatte, ihn zu trauen.

- Postcard posted February 4, 1896 by Frank C. Neitz to the merchant Wilhelm Mumm, who had asked Pastor Neitz to marry him with his bride.

15.02.1865 in Naperville, IL, USA
??.04.1928

In 1888 he acquired the BA at the North Western College (North Central College) in Naperville. After his graduation and before coming to Japan he was a pastor in Illinois.

He married Alice Louisa Hauptfuehrer (1862-1892) on June 22, 1887. She worked as an elementary school teacher in Illinois before her marriage and also studied at the North Western (North Central) College 1884-85.
They were sent to Japan as missionaries by the Mission Society of the Evangelical Association of North America. They arrived on May 25, 1890 and took office in Tokyo.

In Japan Alice worked among women and in the Sunday schools at Ushigome and Kanda.
She contracted small pox and pneumonia and died on February 3, 1892. During her illness she was nursed by Mary Engstrom of the Scandinavian Alliance Mission. Mary thought she was immune having had small pox as a child. However, she too contracted the disease and died and is interred in a grave near Alice Louisa Neitz in the foreigners’ section of Aoyama Cemetery. Alice was survived by an eight-month old son.

However, life had to go on. In 1893 he was ordained at the Japan Conference of the Evangelical Association of North America.

After the death of his first wife, he also married again, namely Adela Phillips, who has worked as a missionary of the American Baptist Missionary Union in Japan. They had three children in addition to the son by his first marriage. One son died in earliest childhood on September 21, 1895 and was buried in the Ono Cemetery of Kobe.
After his ordination he worked in Osaka from 1893 to 1896 and as of 1896 he was again in Tokyo. In 1898 they departed Japan.


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/ P III / USA / MIS /
NEMETHY
Emil
1867 – 1943

[NÉMETHY]


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Emil Némethy ca. 1917




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Fuji Paper Co. – Iriyamase Factory



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Patent - Stoffreinigung / Material Cleaner




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Nemethy Plane
17.02.1867 in Arad, AT
06.11.1943 in Budapest, Ungarn

Mathematiker, Maschinenbau-Ingenieur, Erfinder, Luftfahrtpionier.
Er studierte Mathematik in Pilsen, AT und absolvierte die Technische Universität von Budapest.

Als Maschinenbau-Ingenieur spezialisierte er sich auf Maschinen und Ausrüstungen zur Herstellung von Papier.

Er erreichte ein hohes fachliches Ansehen durch die Einführung vollkommen neuer Technologien in der europäischen Papierproduktion.
Das führte dazu, dass die japanische Regierung mit Emil Nemethy einen Vertrag als Berater abschloss, um auch die japanische Papierherstellung zu verbessern.

Am 15.11.1887 wurde die Fuji Paper Co. in Fuji, Präfektur Shizuoka (damals noch Suruga) gegründet und der Grundstein des ersten Werkes im Distrikt Iriyamase gelegt. Am 04.01.1890 wurde die erste "Iriyamase-Anlage" in Betrieb genommen. Dieser Standort wurde gewählt, weil die örtlichen Ressourcen für die Papierherstellung besonders günstig waren. Mit der Inbetriebnahme des Werkes wurde Emil Nemethy angestellt.

Obwohl die Japan Directories ihn nicht als ausländischen Angestellten registrierten, belegt jedoch eine Postkarte von ihm, dass er ab 1890 bei der Fuji Paper Co. angestellt war.

Seine Tätigkeit in Japan endete 1896. Als er 1897 nach Ungarn zurückkehrte, wurde er Leiter der Papierfabrik in Arad. Während seiner Tätigkeit meldete er auch eine Reihe von Patenten an.

Darüber hinaus befasste er sich auch mit theoretischen und technischen Fragen zum Fliegen. Sein um 1900 konstruierter motorisierter Drachenflieger - das „Flugrad Némethy“ - ist zwar nie geflogen, die Entwicklung führte aber zu neuen Erkenntnissen im Bau von Fluggeräten und bei der Berechnung der Auftriebskraft, für die er eine spezielle Formel entwickelte.
Er verwendete als erster leichtes Stahlrohr an Stelle von bisher Holz, Papier, oder Bambus. Die ungenügende Motorleistung brachte das Gerät nur zum "Tanzen", nicht zum Fliegen. Die finanziellen Mittel hatten aber nicht ausgereicht, die Ergebnisse der Forschung in die Praxis umzusetzen.

Im Jahr 1910 baute Aurel Vlaicu auf den Ideen von Emil Nemethy sein Vlaicu II Flugzeug, das im April 1911 erstmal flog und 1912 in Aspern, Österreich, anläßlich einer Flughafenfeier zwei Medaillen erhielt.


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Postkarte vom 10.11.1890 aus Fuji, Suruga (heute Shizuoka-ken) von Ingenieur Emil Nemethy bei der Fuji Paper Co.
17.02.1867 in Arad, AT
06.11.1943 in Budapest, Hungary

Mathematician, Mechanical engineer, Inventor, Aviation Pioneer.
He studied mathematics in Pilzn, AT, and gained a degree in Mechanical Engineering from the Technical University of Budapest.
As a mechanical engineer, he specialized in machinery for paper production.

He reached a high professional reputation by introducing completely new technologies in the European paper production.
This led to the decision of the Japanese government to contract Emil Nemethy as an advisor in order also to improve the Japanese paper industry.

On November 15, 1887 the Fuji Paper Co. was founded in Fuji, Shizuoka Prefecture (then still Suruga), and the foundation stone of the first mill in the district Iriyamase was laid. On January 4, 1890 the first "Iriyamase Mill" was put into operation. This site was chosen because the local resources for paper production were particularly favourable.
With the commissioning of the mill Emil Nemethy was employed.

Although the Japan Directories had not registered him as a foreign employee, a postcard written by him proves his employment at the Fuji Paper Co. as of 1890.

His contract in Japan expired in 1896. When he returned to Hungary in 1897, he was appointed director of the paper factory in Arad. During his employment he was granted a number of patents.

In addition, he also dealt with theoretical and technical aspects of flying. His, in 1900 constructed motorized hang glider - the "Flugrad Némethy" - is never actually flown, but the development has led to new insights in the construction of aircrafts and in calculating the lift force for which he developed a formula to good use in planning.

He was the first to use lightweight tubular steel instead of previously used wood, paper, or bamboo. Insufficient engine power brought the instrument only for "dancing", not to fly. The funds had not been sufficient to put the results of research into practice.

In 1910, Aurel Vlaicu built on the principles of Emil Nemethy his Vlaicu II airplane that first flew in April 1911 and in 1912, on the occasion of an airport meeting, won two medals in Aspern, Austria.


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Postcard posted on November 10, 1890 from Fuji, Suruga (today Shizuoka-ken) by Engineer Emil Nemethy at Fuji Paper Co.
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/ P III / AT / QFE-R /
NETTO
Curt Adolph
1847 - 1909


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- Karikatur von "Scott" in einem OAG-Beitrag
- Caricature by "Scott" in an OAG – feature.












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- Gedenktafel an seinem Geburtshaus in Freiberg, Petersstr. 42. Hier befindet sich heute das Restaurant "Deutsches Haus".
- Commemorative plaque at his birthplace in Freiberg, Petersstr. 42. Today the restaurant "Deutsches Haus" is located there.

(Foto: M. Kaufmann)








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Kosaka - Mine - Zeichnung von / Drawing by C. Netto































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Mine – Mining in Japan
















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- Umschlagentwurf von Curt Netto für die von Franz Eckert bearbeitete Partitur der japanischen Nationalhymne (1880)
- Cover draft for Franz Eckert's notes of the new national anthem, designed by C. Netto in 1880.












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Paperschmetterlinge +
Japanischer Humor

21.08.1847 in Freiberg, Sachsen, DE
07.02.1909 in Frankfurt/ Main, DE

Hütten-und Bergwerks - Ingenieur.
Besonders große Mengen an Gold und Silber wurden in Japan in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts abgebaut. Das Land wurde durch unerbittliche Kämpfe mächtiger Lehnsherren zerrissen, die um die Herrschaft über das Land kämpften und eifrig in ihren Domains Gold und Silber abbauten, um Waffen zu kaufen und ihre Armeen zu finanzieren.
Diese Metalle wurden aus reichen Erzen raffiniert, die sorgfältig von Hand an der Oberfläche oder flachen unterirdischen Minen geschürft wurden. Kurz vor Ende des 16. Jahrhunderts wurde eine neue Veredelungstechnik aus China eingeführt, bei der durch Blei aus Rohkupfer Gold und Silber gewonnen werden konnte.
Als die Japaner aber tiefer ins Erdreich auf der Suche nach Vorkommen eindrangen, erwiesen sich ihre Minen gegen Wassereinbruch anfällig.
Da sie die zur Entwässerung erforderliche Technologie nicht besaßen, konnten sie die Minen nicht weiter ausbauen.
Seit Jahrhunderten wurden so die Gold-, Silber- und Kupferminen vernachlässigt und die Fördermenge ging rapide zurück.
Als die Herrschaft des Meiji Kaisers 1868 begann, war die Fördermenge der japanischen Minen auf ihrem Tiefstand.
Die Kenntnis der westlichen Bergbau- und Metallurgie-Technologie war eindeutig erforderlich.
Dabei haben vier ausländische Techniker einen großen Beitrag zur Ausbildung und Modernisierung der japanischen Bergbau- und Hüttentechnik geleistet haben:
- B. S. Lyman (1835-1920), Pionier der Geologie und Bergbauindustrie und "Vater" des Bergbaus in Hokkaidō
- J. F.Coignet (1835-1902), der moderne Verfahren im Bergbau und der Hüttentechnik in der Präfetur Hyōgo einleitete.
- J. Milne (1830-1913), der 19 Jahre lang in Japan lebte, an der Industriehochschule und der Universität von Tokyo, lehrte, und sich darüber hinaus als Seismologe weltweit einen Namen machte.
- Curt Netto (1847-1909), der wertvolle Hinweise zur Modernisierung von Japans Bergbauindustrie gab und eine wichtige Rolle in der Ausbildung in den Bereichen Bergbau und Metallurgie spielte.

Alle vier schlossen die Menschen und Landschaften Japans in ihr Herz und bildeten zahlreiche Schüler heran.
Unter ihnen ist besonders erwähnenswert Curt Netto, der die führenden Metallurgen und Stahltechniker der Meiji-Zeit ausgebildet hatte.

Curt Netto besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Freiberg. Sein Vater war Berginspektor und so nahm auch er ein Studium an der Bergakademie Freiberg im Frühjahr 1864 auf.
Im Februar 1869 bestand er das Abschlußexamen. Danach leistete er seinen einjährigen Militärdienst und nahm am Deutsch-Französischen Krieg teil.
Nach Kriegsende 1871 erhielt Netto bei seinem Schwager im Geitnerschen Schmelzfarbenwerk in Schneeberg eine Stelle als Chemiker.

Im November 1873 kam er auf Einladung der japanischen Regierung, Industrie-Ministerium, Bereich Bergbau, nach Japan. Sein Vertrag begann am 09.11.1873 und lief über 3 Jahre und wurde danach bis 17.10.1877 verlängert.

Nettos erste Aufgabe war zunächst die Modernisierung des Silber- und Kupfer-Bergwerkes in Kosaka, heutige Präfektur Akita. Er wurde von Ōshima Takato (1826-1901), ein ehemaliger Samurai des Daimyō unterstützt, dem die Mine vor der Verstaatlichung durch die Meiji-Regierung gehörte. Ōshima hatte holländische Bücher über Metallurgie studiert und 1858 den ersten Hochofen zur Stahlproduktion in Kamaishi, Iwate-ken, nach westlichem Muster gebaut.

In Kosaka hatte Ōshima einen englischen Hochofen zur Silberproduktion eingerichtet und eine kostspielige Trockenmethode angewandt. Netto ersetzte dieses Verfahren durch die Feuchtmethode aus Mansfeld.
Netto importierte weitere Ausrüstungen aus Deutschland und führte moderne deutsche Schmelzverfahren mit Flammöfen und Fällungstechniken ein.
Damit leistete er Pionierarbeit bei der Modernisierung der japanischen Kupfer-Schmelztechnologie.
Mit den aus Deutschland bestellten Maschinen kam 1875 auch der Maschineningenieur C. Hagmaier.

Im Jahr 1877 wurde die Kosaka Mine von der Regierung an den früheren Eigentümer wieder verpachtet. Damit war sein Vertrag beendet und Netto arbeitete während der nächsten 8 Jahre nach Tokyo.
Im Gebiet um Kosaka wird auch heute noch Erz gefördert. 1905 lieferte Adolf Bleichert, Bleichert & Co., für diese Mine eine Drahtseilbahn mit einer Länge von 420 m zum Transport von Erzen bei einer geplanten Tagesleistung von 10 Tonnen.
Im Oktober 1877 kam er nach Tokyo. In dieser Zeit wurden eine Reihe von Schulen, die in der Tokugawa-Zeit gegründet wurden, zusammengelegt und die Universität von Tokyo gebildet. Netto wurde der erste Professor für Bergwerks- und Hüttenkunde an der natur-wissenschaftlichen Fakultät der Universität.
Sein Vertrag an der Universität begann am 20.10.1877 und war zunächst befristet auf ein Jahr bis zum 19.10.1878. Eine Verlängerung erfolgte bis 19.10.1880 und dann erneut bis 19.10.1882.

Er führte moderne Theorien und wissenschaftliche Grundlagen in diesen Bereichen ein und erwies sich als ein umgänglicher und engagierte Lehrer.
Er hatte ein breites und fundiertes Wissen und lehrte seinen Studenten, auch im Bergbau und der Metallurgie, die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Realitäten zu beachten. In diesem Sinne war er der perfekte Lehrer für die Generation von Ingenieuren, die in den kommenden Jahren in diesem Bereich führend sein werden.
So war Netto der erste Lehrer für Japans Führungskader und Ingenieure auf dem Gebiet des Bergbaus und Metallurgie, und er schmiedete eine unschätzbare Verbindung zwischen Japan, der Bergakademie Freiberg und Deutschland.

Zu seinen frühesten Schüler gehörte Watanabe Wataru (1867-1919), der Netto's Assistent nach seinem Bachelor-Abschluss an der University wurde.
Watanabe erhielt bald eine Assistenzprofessur und im Jahr 1882 ging er nach Deutschland zum Studium an Netto' s Alma Mater, der Bergakademie.
Nach seiner Rückkehr wurde Watanabe Japans führende Autorität im Bergbau.

Ein weiterer Netto Protegé, Noro Kageyoshi (1854-1923), studierte auch an der Bergakademie und wurde Japans führende Autorität der Eisenmetallurgie. Noro ist heute berühmt für seine Schlüsselrolle beim Aufbau der staatlichen Yawata Steel Works, die im Jahre 1901 in Betrieb genommen wurden.
In Yawata passten Noro und andere japanische Ingenieure die deutsche Stahlraffinerietechnik den japanischen Bedingungen an. Die Yawata Stahlwerke wurden mit den modernsten Einrichtungen ausgestattet und daraus wurde der Firmenriese Nippon Steel.
Eine große Zahl japanischer Studenten kam während der Meiji-Ära zum Studium an die Bergakademie und Netto kümmerte sich persönlich um viele von ihnen, nachdem er wieder in Deutschland war. Unter ihnen war auch Ōshima Takato's Sohn, Michitarō, der der erste Chefingenieur bei den Yawata Steel Works nach seiner Rückkehr nach Japan wurde.

Nettos Anstellungsvertrag als Professor endete am 19.10.1882, weil er ein Jahr Urlaub nahm, den er zur Hälfte in Deutschland und zur Hälfte in Amerika und Mexiko verbrachte. In der Zeit seines Urlaubs wurde er von A. Megger vertreten. Auch Christian Bansa wird als temporärer Dozent für dieses Fachgebiet erwähnt.
Als er nach Beendigung seines Urlaubs wieder nach Japan kam, wurde er erneut von der Universität angestellt, sein Vertrag lief vom 11.09.1883 bis 10.09.1885 mit Verlängerung bis 31.12.1885. Er beendete allerdings bereits am 12.12.1885 seinen Vertrag, um nach Deutschland zurückzukehren.

Im folgenden Jahr, im März 1886, wurde die Universität von Tokyo in "Kaiserliche Universität" umbenannt. Dies markierte den Beginn des Übergangs von der Abhängigkeit ausländischer Experten zum eigenen Vertrauen in die neu ausgebildete Generation japanischer Spezialisten und die wachsende Unabhängigkeit von Japans Bildungssystems.
Die Universität von Tokyo bat Netto zu bleiben und seinen Vertrag zu verlängern, aber er weigerte sich, zuversichtlich, dass seine ehemaligen Schüler, unter ihnen Watanabe und Noro, in der Lage waren, diese Aufgabe zu übernehmen.
Netto hatte reichlich Grund auf seine Arbeit in Japan stolz zu sein; er war sicher einer der wichtigsten Förderer des Landes.

Als Mitglied der OAG schrieb er auch einen Beitrag "Über Japanisches Berg- und Hüttenwesen»", der 1879 angekündigt wurde; die Universität Tokyo publizierte 1879/80 eine englische Ausgabe ("On Mines and Mining in Japan"). 1880 erschien zudem eine japanische Fassung.

Weniger bekannt ist, dass er auch aktives und Gründungsmitglied des "Tokio Gesang-Verein" war, mit Dirigent Franz Eckert und Dr. Baelz als Präsident.

Anfang 1886 verließ er schließlich Japan. In Canton stellte sich heraus, daß die chinesische Bank, auf die er seine sicher beträchtlichen Ersparnisse überwiesen hatte, zusammengebrochen war. Über Hongkong, Siam, Burma, Indien, Ägypten, Korfu ging es weiter nach Rovigno (Rovinj), wo er sich mit Johann Georg von Hütterott traf, den er in Japan kennengelernt hatte.
In Paris besuchte er dann auch noch Martin Michael Bair. Dessen Schwager, Siegfried [Samuel] Bing, war ebenfalls in Japan sehr erfolgreich gewesen und an japanischen Holzschnitten überaus interessiert.
Wahrscheinlich hatte Bing auch von Netto solche Holzschnitte übernommen, die Netto als leidenschaftlicher Sammler von ukiyo-e Drucken zusammengetragen hatte, denn dieser brauchte nach dem Schock in Canton nichts dringender als Geld. Bing eröffnete 1886 eine Kunsthandlung in Paris, spezialisiert auf japanische Kunst.

In den folgenden drei Jahren befasste sich Curt Netto dann mit der Herstellung von technisch reinem Aluminium bei der Firma Krupp. 1889 wurde er als Technischer Leiter der „Metallgesellschaft“ in Frankfurt berufen.
1897 wurde die „Metallurgische Gesellschaft“ gegründet, Netto und der Chemiker R. de Neufville übennahmen die Leitung.
Zwei Jahre danach heiratete er schließlich. Aus dieser späten Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor.
1902 trat er, inzwischen gesundheitlich angegriffen, in den Aufsichtsrat der Metallurgischen Gesellschaft über.
Die Reisen wurden nach und nach kürzer, seit etwa 1906 unterzog er sich des öfteren Kuren in Bad Nauheim, einem Solbad nördlich von Frankfurt. Im Februar 1909 erlag er einem Herzschlag.
Nach einem Aufenthalt von 12 Jahren in Japan hinterließ er eine stattliche Anzahl Aquarelle und Skizzen, von denen viele, auch seine Briefe, im 2. Weltkrieg verloren gingen. Unter den hinterlassenen Skizzen befindet sich übrigens auch der Entwurf eines Umschlages für die Noten der japanischen Nationalhymne „Kimigayo“, deren Melodie erst 1880 von dem deutschen Militärmusiker F. Eckert im Auftrag des Marineministeriums instrumentalisiert worden war.
Die Erstaufführung fand im Kaiserpalast zum Geburtstag des Meiji-Tennōs am 3. November 1880 statt, wo auch die Noten übergeben wurden.

Der Grund, warum später so viele deutsche Bergingenieure in japanischen Minen arbeiteten, geht sicherlich auf Netto’s Einfluss zurück.
Netto war ein Mann, der durch and durch voll Humor war, er sprühte vor Witz and blieb dabei immer liebenswürdig.
Er schrieb das köstlichste aller älteren Japanbücher „Papierschmetterlinge", das auch von Basil Hall Chamberlain in „Things Japanese" sehr gelobt wird.
Ferner veröffentlichte er noch, außer einigen Werken zu seinem Fachgebiet zusammen mit dem von allen Japanern verehrten Ingenieur-Chemiker Dr. Gottfried Wagener das Buch „Japanischer Humor".

„Papierschmetterlinge" und „Japanischer Humor" sind beides Prachtwerke mit sehr vielen, zum Teil von Curt Netto selbst gezeichneten Illustrationen.

Im Jahr 1966 kam sein ältester Sohn, Willibald, nach Japan und besuchte die Kosaka Mine und die University of Tokyo.
Er übergab der Universität ein herrliches Aquarell von einer japanischen Mine, das sein Vaters gemalt hatte.


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Postkarte vom 28.01.1885 an Curt Netto mit einer Einladung zur Hauptversammlung des Gesangvereins.
21.08.1847 in Freibrg, Saxony, DE
07.02.1909 in Frankfurt/ Main, DE

Metallurgical and Mining Engineer.
Particularly large quantities of gold and silver were mined in Japan during the second half of the sixteenth century. The country was torn by incessant battles between powerful warlords who struggled for sovereignty over the country and they eagerly mined their domains for the gold and silver that would purchase arms and support armies.

These metals were refined from rich ores painstakingly dug out by hand from surface and shallow underground mines.
Near the end of the sixteenth century, a new refining technique introduced from China, using lead, made it possible to extract gold and silver from crude copper.

But as the Japanese dug deeper into the earth in search of wealth, their mines proved vulnerable to problems caused by water seepage.
Since they lacked the required technology to drain the water, they were unable to develop the mines further.
For centuries the gold, silver, and copper mines languished, and the output of precious metals rapidly declined.

When the Meiji emperor's reign began in 1868, the output of Japanese mines was at its lowest ebb.
Knowledge of Western mining and metallurgy technology was clearly necessary.
In realization of this task, four foreign specialists made outstanding contributions to the education and modernization of Japanese metallurgy and mining:
- B. S. Lyman (1835--1920), a pioneer of geology and mining industry and "father" of mining in Hokkaidō
- J. F.Coignet (1835-1902), who introduced updated mining and metallurgy techniques in the prefecture of Hyōgo.

- J. Milne (1830-1913), who lived for 19 years in Japan, taught at the Engineering College and the University of Tokyo, and gained moreover worldwide reputation as a seismologist.

- Curt Netto who provided valuable guidance in the modernization of Japans mining industry and played an important role in the education of mining and metallurgy subjects.

All four included the people and landscapes of Japan in their hearts and educated numerous students.
Particularly noteworthy, among them, is Curt Netto, who had trained the leading metallurgists and steel technician of the Meiji period.

Curt Netto attended the Elementary School and Junior High School in Freiberg. His father was a miner superintendant and thus he also took up a study in spring 1864 at the Bergakademie Freiberg.
In February 1869 he passed the final examination. Afterwards he did his one-year military service and participated in the Franco-German War.
After the war, in 1871, he obtained a job as a chemist working with enamels at the workshop of his brother-in-law Ernst August Geitner.

In November 1873, he was invited by the Japanese government, Ministry of Public Works, Mining Department, to Japan. His contract began on November 9, 1873 and ran over 3 years with a following extention until October 17, 1877.

Netto was initially assigned to modernizing the silver and copper mine at Kosaka, located in the today's Akita prefecture. He was assisted by Ōshima Takato (1826-1901), a former samurai of the daimyō who had owned the mine before it was nationalized by the new Meiji government. Ōshima had studied Dutch books on metallurgy and in 1858 had built the first Western-style blast furnace for steel production at Kamaishi in Iwate prefecture.

In Kosaka Ōshima had established an English blast furnace for the production of silver and applied a costly drying method. Netto replaced this method by the wet method of Mansfeld.
Netto imported further equipment from Germany and introduced modern German smelting techniques, using reverberatory furnaces and precipitation techniques.

He pioneered the modernization of the Japanese copper smelting technology.
With the ordered machines from Germany came in 1875 also the mechanical engineer C. Hagmaier.

In 1877, the Kosaka mine was again leased by the government to its former owner. Then his contract was terminated, Netto left for Tokyo, where he spent the next eight years.
In the area around Kosaka ore is mined even today. In 1905, Adolf Bleichert, Bleichert & Co., delivered for this mine a cable car with a length of 420 metres for the transport of ores at a planned daily output of 10 tons.

He arrived in Tokyo in October 1877. At this time a number of schools founded during the Tokugawa period were consolidated to form the University of Tokyo, and Netto became the first professor in the university's Department of Mining and Metallurgy in the Faculty of Science.

His contract at the University started on October 20, 1877 and was initially limited to one year until Oct. 19, 1878. An extension was concluded until Oct. 19, 1880 and then again until Oct. 19, 1882.

He introduced modern theory and scientific expertise in these fields, and showed himself to be an affable and dedicated teacher.
He had a broad and firm grasp of his field, and taught his students to approach their studies of mining and metallurgy with regard for the social, economic, and political realities. In this sense he was the perfect teacher for the generation of engineers who would lead the field in the years ahead.

Thus, Netto was the first teacher of Japan's leading specialists and engineers in mining and metallurgy, and he forged an invaluable link between Japan, the Bergakademie Freiberg, and Germany.

Among his earliest students was Watanabe Wataru (1867-1919), who became Netto´ s assistant after obtaining his undergraduate degree from the University of Tokyo. Watanabe advanced quickly to an assistant professorship and in 1882 went to Germany to study at Netto´ s alma mater, the Bergakademie.
Upon his return, Watanabe became Japans foremost authority on mining.

Another Netto protégé, Noro Kageyoshi (1854-1923), also went to the Bergakademie and went on to become Japans leading authority on ferrous metallurgy. Noro is famous today for his key role in building the government-operated Yawata Steel Works which opened in 1901.
At Yawata, Noro and other Japanese engineers adapted German steel refining technology to meet Japanese requirements. The Yawata Steelworks was equipped with the first modern facilities in Japan and later grew into the corporate giant, Nippon Steel.

A large number of Japanese students traveled to study at the Bergakademie during the Meiji period, and Netto looked after many of them after he himself returned to Germany. Among them was Ōshima Takato´s son, Michitarō, who became the first chief engineer at the Yawata Steel Works after returning to Japan.

Netto's contract of employment as a professor ended on October 19, 1882, when he took a one-year leave; he spent half a year in Germany and half a year in America and Mexico. During the period of his leave he was replaced by A. Megger. Christian Bansa is also mentioned as a temporary lecturer in this field.
When he returned to Japan after the end of his leave, he was employed again by the University; his contract ran now from September 11, 1883 to September 10, 1885 with extension until December 31, 1885. However, he ceased his contract already on December 12, 1885 in order to return to Germany.

The following year, in March 1886, the University of Tokyo was renamed the "Imperial University". This marked the beginning of the transition from dependence on foreign expertise to reliance on the newly trained generation of Japanese specialists and the growing independence of Japan's educational system.
The University of Tokyo had wanted Netto to stay and asked him to renew his contract, but he refused, confident that his former pupils, Watanabe and Noro among them, were fully capable of taking over.
Netto had ample reason to be proud of his work in Japan, and he was certainly one of the country's most important benefactors.
As a member of the OAG, he also wrote an article "On Japanese Mining and Metallury" which was announced for 1879; the University of Tokyo published it 1879-1880 in English (" On Mines and Mining in Japan "). In 1880 also a Japanese edition appeared.

Less known is that he also had been an active and founding member of the "Tokio Singing Club", with conductor Franz Eckert and Dr. Baelz as president.

Early in 1886 he finally left Japan. In Canton, he had to discover, that the Chinese Bank, to which he had transferred his surely considerable savings, had collapsed. Through Hong Kong, Siam, Burma, India, Egypt, Corfu he went on to Rovigno (Rovinj), where he met Johann Georg von Hutterodt to whom he got acquainted in Japan.

In Paris he visited then also Martin Michael Bair. His brother-in-law, Siegfried [Samuel] Bing, had also been very successful in Japan some time ago and was extremely interested in Japanese woodcuts.
Probably Bing had bought such woodcuts from Netto, who gathered ukiyo-e prints as a passionate collector, and after the shock in Canton, Netto needed nothing else more urgently than money.
Bing opened in 1886 in Paris an art trade specialised in Japanese art.

In the following three years, Curt Netto was engaged with the production of technically pure aluminum at the Krupp copmany. In 1889 he was appointed Technical Director of the "Metallgesellschaft" in Frankfurt.
In 1897, the "Metallurgical Company" was founded; he and the chemist R. de Neufville became managing directors.

Finally, after two years, he married. From this late marriage two daughters and a son were born.
In 1902, he joined, now with health problems, the Supervisory Board of the Metallurgical Company.
His trips became gradually shorter, since about 1906, he underwent often cures in Bad Nauheim, a saltwater spa north of Frankfurt. In February 1909, he died of a heart attack.

After a stay of 12 years in Japan, he left a considerable number of watercolors and sketches; many, including his letters, were lost in WW II.
Among the sketches left behind by the way, is also the draft design of a cover for the notes of the Japanese national anthem "Kimigayo", whose melody was instrumentalized only in 1880 by the German military musician F. Eckert by order of the Navy Department.
The first performance took place at the Imperial Palace on occasion of the birthday of Meiji Tennō held on November 3, 1880 and also the notes were handed over.

The reason why later such a lot of German mining engineers were employed in Japanese mines , certainly goes back to the influence of Netto.
Netto was a man with great sense of humor; he sparkled with wit and was always gracious.
He wrote the most exquisite of all older books on Japan, "Paper Butterflies", which is even highly praised by Basil Hall Chamberlain in "Things Japanese".
Furthermore, he published, except for a few works on his special technical subject, together with engineer-chemist Dr. Gottfried Wagener, who is honoured by all Japanese, the book titled "Japanese Humor".

"Paper Butterflies" and "Japanese Humor" are both superb works with many illustrations, partly drawn by Curt Netto himself.

In 1966, his oldest son, Willibald, came to Japan and visited the Kosaka mine and the University of Tokyo.
He presented the university with a superb watercolor of a Japanese mine his father had painted.


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Postcard from 28.01.1885 to Curt Netto with an invitation to the General Meeting of the Singing Club.
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/ P II / DE / FE-R (48 Mon.) + FE-ED (96 Mon.) /
NEUBERT
Friedrich Gustav
1867 - 1907

02.01.1867
05.06.1907 in Kobe, Japan

Er kam 1899 im Auftrag von Grösser & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, nach Japan und wurde als Leiter in der Filiale in Yokohama # 180 eingesetzt.

Am 27.11.1897 heiratete er Helene Juliane Siwiam in der Christ Church von Yokohama. Nach der Hochzeit zogen sie nach Kobe und er wurde der Leiter der Filiale von Grösser & Co. in Kobe # 31.

Im Jahr 1901 beendete er seine Tätigkeit bei Grösser & Co., um seine eigene Firma zu gründen. Ab 1902 firmierte er unter Neubert & Co., Export-Import, in Kobe # 21, Harima-machi.
Dieses Unternehmen war allerdings nicht lange auf dem japanischen Markt.
Er starb unerwartet am 05.06.1907 in Kobe und wurde auf dem Kasugano Friedhof von Kobe beigesetzt.


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Postkarte aus Yokohama vom 16.12.1891 nach New York mit Neujahrsgrüßen an einen Geschäftsfreund. Ankunftsstempel rückseitig am 04.01.1892.
02.01.1867
05.06.1907 in Kobe, Japan

In 1899 he came to Japan on behalf of Grösser & Co., Trading and Insurance Agency, and was installed as manager in their branch in Yokohama # 180.

On November 27, 1897 he married Helene Juliane Siwiam in the Christ Church of Yokohama. After the wedding they moved to Kobe and he became head of the branch of Groesser & Co. in Kobe # 31.

In 1901 he ended his job at Groesser & Co. in order to start his own business. As of 1902 he operated under Neubert & Co., Export-Import, in Kobe # 21, Harima-machi.
However, this company was not for long on the Japanese market
He died unexpectedly on June 5, 1907 in Kobe and was buried in the Kasugano Cemetery of Kobe.


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Postcard from Yokohama posted on December 16, 1891 to New York with New Year's greetings to a business partner. Arrival cancel January 4, 1892 on reverse.
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/ P III / DE / TR /
NEUHAEUSER
Wilhelm


[NEUHÄUSER]















siehe auch / see also
Wilhelm NALBACH




Der erste Spatenstich für das Yawata Stahlwerk begann am 05.02.1897. Für den Aufbau und die Anleitung beim Betrieb der Anlage mußten geeignete Kräfte in Deutschland gewonnen und in Japan eingesetzt werden.
Anläßlich dieser Werbekampagne wurde auch Wilhelm Neuhäuser für einen Einsatz in Japan gewonnen. Er unterzeichnete am 07.12.1899 seinen Vertrag mit der japanischen Regierung als Schmelzmeister für die Hochofenanlage.
Die Vertragsdauer war vom 15.03.1900 bis 31.03.1904 fixiert.
Die reale Situation auf der Baustelle veränderte jedoch die tatsächlichen Einsatzzeiten. Gemäß einer Postkarte von Wilhelm Neuhäuser, geschrieben am 24.04.1900, erfahren wir, dass er gut angekommen aber immer noch ohne Arbeit ist, da das Stahlwerk noch nicht in Betrieb genommen wurde.

Auch endete seine Einsatzzeit vor Ablauf seines Vertrages am 10.08.1902.
Danach hat er Japan verlassen.


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- Postkarte, geschrieben von W. Neuhäuser, unterschrieben auch von HELD, Peter, aus Yawata, Auslandspostamt MOJI 24. May 1900.

- Postcard written by W. Neuhaeuser, also signed by HELD, Peter, from Yawata, foreign P. O. Moji May 24, 1900.



The ground-breaking ceremony for the Yawata Steel Works took place on February 5, 1897. Suitable managers had to be recruited in Germany for the installation, commissioning and training under operation in Japan.
On the occasion of this advertising campaign also Wilhelm Neuhäuser was won for an employment in Japan. He signed his contract with the Japanese government as a melting master for the blast furnace on December 7, 1899.
The contract period was fixed from March 15, 1900 to March 31, 1904.

However, the concrete situation on the site changed the effective operating assignment. According to a postcard of Wilhelm Neuhäuser, written on April 24, 1900 we learn that he arrived safely but was still without work because the steel works had not yet been put into operation.

Also his tenure ended prior to expiration of contract on August 10, 1902.
Then he left Japan.


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/ P IV / DE / QFE – R – Y /
NEUSS
Walther










Er kam 1899 nach Japan, um bei der Firma A. Meier & Co., Versicherungsagentur, in der Niederlassung Kobe zu arbeiten. Er war für diese Firma bis 1904 tätig.





Brief an Walther Neuss über A. Meier & Co., Kobe; Aufgabe in Karlsbad 12.08.1903, Ankunftsstempel Kobe 21.09.1903.

Letter to Walther Neuss, c/ o A. Meier & Co., Kobe ; posted at Karlsbad 12.08.1903, arrival cancel Kobe 21.09.1903.

In 1899 he arrived in Japan to be engaged with the firm A. Meier & Co., Insurance Agency, Kobe Branch. He was occupied there until 1904.


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/ P III / DE / TR /
NEWELL
Horatio Bannister
1861 - 1943

27.08.1861 in E. Orrington, Maine, USA
14.08.1943 in California, USA

Er absolvierte die Amherst Universität 1883 und im Anschluss daran das Chicago Theological College im Jahr 1887.
Danach wurde er als Missionar der American Board Mission berufen und wurde nach Japan entsandt, wo er im September 1887 in Yokohama eintraf. Er reiste weiter nach Niigata und nahm dort seine Arbeit im Oktober 1887 auf.
Bereits im Januar 1888 wurde er für Nagaoka berufen.
Neben Missionsarbeit lehrte er auch Englisch an einer Privatschule.

Im Juli 1889 heiratete er Jane Cozad (1863 - 1944).
Mit ihrer Schwester Gertrude, die zwei Jahre jünger war, verließ sie im Auftrag der American Board of Foreign Missions Cleveland am 04.07.1888, um in Japan zu arbeiten. Am 16.07. fuhren sie mit dem Dampfer City of New York nach Yokohama, wo sie Anfang August eintrafen.
Ihr erstes Ziel war Kyoto, um andere Mitgliedern der amerikanischen Mission zu treffen, bevor sie an einer Schule für Jungen in Niigata, einer Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern an der Nordwestküste Japans, mit der Lehrtätigkeit begannen.
Während ihrer Tätigkeit lernte sie H. B. Newell kennen und sie heirateten.
Sie hatten zwei Söhne und zwei Töchter, die alle in Japan geboren wurden. Aus den Geburtsorten ergeben sich auch ihre weiteren Wirkungsbereiche in Japan.
- Florence C. * 07.11.1890 in Kyoto, heiratete Kenneth Beam
- J. Wellington * 31.08.1893 in Kobe
- Harriet * 03.12.1894 in Niigata
- H. Whitman * 05.02.1898 in Niigata

Von September 1892 bis Juli 1904 arbeitete er wieder in Niigata, nur unterbrochen durch einen Urlaub von Mai 1896 bis Oktober 1897; danach arbeitete er in Matsuyama.

Von 1905 bis 1928 wirkte er auch als Direktor der Universität Doshisha in Kyoto.

Während seiner Tätigkeit in Japan führte er auch Baseball für Studenten ein; es wird berichtet, dass das Eröffnungsspiel für Baseball im Nakagoshi Bezirk stattfand.

Darüber hinaus wurde ihm im Jahr 1923 der Doktortitel für Theologie von der Amherst Universität verliehen.

1923 ging er auf Antrag der Japan Congregational Church nach Keijō (Seoul = Gyeongseong), Südkorea, und arbeitete dort bis 1930. Dann kam er nach Japan zurück. Er wurde als Sekretär der American Board Mission in Japan eingesetzt.

Im Juli 1931 ging er in Ruhestand und lebte bis zu seinem Tod in Kalifornien, USA. Er starb 1943 im Alter von 81 Jahren.


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- Postkarte aus Nagaoka vom 28.03.1891 mit Transit Tokyo und Yokohama am 31.02.1891 in die USA, Ankunft 20.04.1891.

- Postcard from Nagaoka posted on 28.03.1891 with transit Tokyo and Yokohama on 31.03.1891 to the USA, arrival on April 20, 1891.
27.08.1861 in E. Orrington, Maine, USA
14.08.1943 in California, USA

He graduated from Amherst University in 1883 and following from the Chicago Theological College in 1887.
Afterwards he was appointed missionary by the American Board Mission and was dispatched to Japan, arriving in Yokohama in September of 1887. He went on to Niigata and took up his new post in October 1887.
In January 1888 he was appointed to Nagaoka and engaged there besides missionary work also in teaching English at a private school.

In July 1889 he married Jane Cozad(1863 - 1944).
With her sister Gertrude who was two years younger, she left Cleveland on July 4th, 1888 by order of the American Board of Foreign Missions to work in Japan.
On July 16th they sailed on the steamer City of New York and arrived in Yokohama in early August.
They first headed for Kyoto to meet other members of the American Mission prior to commencing teaching at a school for boys in Niigata, a city of 50,000 inhabitants located on the north west coast of the main island.

During her engagement she got acquainted with H. B. Newell and they married.
They had two sons and two daughters, who were all born in Japan; from their places of birth we can also draw conclusions about their further sphere of actions in Japan.
- Florence C. * 07.11.1890 in Kyoto, married Kenneth Beam
- J. Wellington * 31.08.1893 in Kobe
- Harriet * 03.12.1894 in Niigata
- H. Whitman * 05.02.1898 in Niigata

From September 1892 until July 1904 he worked again in Niigata, only interrupted by a holiday from May 1896 to October 1897; afterwards he was employed in Matsuyama.

From 1905 up to 1928 he also acted as a Director of the Doshisha University in Kyoto.

During his activities in Japan he introduced baseball to students; it is told that there was the opening match of baseball in the Nakagoshi district.

In addition, he was conferred a degree of Doctor of Divinity from the from the Amherst University in 1923.

At the request of the Japan Congregational Church he went to Keijō (Gyeongseong = Seoul), South Korea and worked there until 1930. Then he came back to Japan. He was appointed secretary of the American Board Mission of Japan.

In July 1931 he retired and lived until his death in California, USA. He died in 1943 at the age of 81 years.


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/ P III / USA / MIS /
NEWTON
John Caldwell Calhoun
1848 - 1931

[J. C. C.]


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John Caldwell Calhoun NEWTON

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Lettie Emma Newton


02.05.1848 in Anderson County, SC, USA
10.11.1931 in Atlanta, GA, USA

Er erwarb den BA an der Kentucky Military Institution im Jahre 1874 und den MA an der John Hopkins University, Baltimore, 1886.
Zur Kentucky Konferenz der Methodist Episcopal Society im Jahre 1874 wurde er zum Priester geweiht und in diesem Jahr heiratete er auch Lettie Emma Lay (* 06.04.1848 - † 12.08.1928); auch sie war Mitglied der Methodist Episcopal Church.
Er diente im Krieg zwischen den Staaten und war Pfarrer an Kirchen in Kentucky, bevor er nach Japan kam.
Im Jahr 1888 wurde er als Missionar für Japan durch den Missionsvorstand berufen und er und seine Frau kamen in Yokohama am 21.05.1888 an.
Als sie nach Japan kamen, brachten sie zwei Kinder mit, ein drittes wurde am 01.09.1888 geboren, starb aber bereits ein Jahr später und wurde auf dem Aoyama Friedhof von Tokyo begraben.
John Newton wurde zunächst als Vertreter der Methodist Episcopal Church, South der Fakultät für Theologie an der Eiwa Gakkō (Vorläufer der Aoyama Gakuin), damals bekannt als Philander Smith Biblical Institute, zugeordnet. Dieser Versuch der Zusammenarbeit in der theologischen Ausbildung zwischen der Methodist Episcopal Church, der kanadischen Methodisten und der Southern Methodist Missions war nicht erfolgreich und nach einem Jahr wurde er an die Kwansei Gakuin in Kobe versetzt, wo er die Theologieausbildung ins Leben rief und als Dekan von 1889 bis 1897 wirkte.
Er kehrte aus gesundheitlichen Gründen in die USA zurück und arbeitete als Pfarrer an Kirchen in Virginia bis 1904, um dann wieder in Japan an der Kwansei Gakuin zu lehren. Er war Rektor der Schule von 1916 bis 1920 und spielte eine bedeutende Rolle bei der offiziellen Anerkennung der Schule als Universität.
Er wurde vom Wofford College 1904 mit dem Doktortitel geehrt.
Als Autor schrieb er Japan, das Land, Hofstaat und Menschen (New York, 1900).

Im Jahr 1923 verließen sie Japan und er begann an der Southern Methodist University, Dallas, Texas zu lehren.
Lettie Newton verbrachte ihren Lebensabend mit ihrer Tochter Ruth, Mrs. Marvin Underwood, in Atlanta.
John Newton starb 1931 und hinterließ seine Schriften von mehr als 3.600 Stück, der Duke-Universität.


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Brief an Ruth E. Newton, c/ o J. C. Newton, ihrem Vater. Der Brief traf am 22.09.1891 in Yokohama ein und wurde nach Kobe weitergeleitet, Ankunft 23.09.

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1898
02.05.1848 in Anderson County, SC, USA
10.11.1931 in Atlanta, GA, USA

He acquired the BA from the Kentucky Military Institution in 1874 and the MA from John Hopkins University, Baltimore, in 1886.
At the Kentucky Conference of the Methodist Episcopal Society in 1874 he was ordained and in this year he also married Lettie Emma Lay (* 06.04.1848 - † 08.12.1928), also a member of the Methodist Episcopal Church.

He served in the War Between the States, and was a pastor of churches in Kentucky before coming to Japan.
In 1888 he was appointed missionary to Japan by the Board of Missions and he and his wife arrived in Yokohama on May 21, 1888.
When they arrived in Japan, they brought with them two children, a third one was born on September 1, 1888 but died one year later, buried in the Aoyama Cemetery of Tokyo.

John Newton was first assigned as the Methodist Episcopal Church, South representative on the faculty of the theology school at Tokyo Eiwa Gakkō (forerunner of Aoyama Gakuin), known then as the Philander Smith Biblical Institute. This attempt at cooperation in theological education involving the Methodist Episcopal Church, the Canadian Methodist, and the Southern Methodist missions did not succeed and after one year he was transferred to Kwansei Gakuin in Kobe where he established its school of theology and served as its dean from 1889 to 1897.
He returned to the USA for health reasons and then pastored churches in Virginia to 1904 when he returned to Japan to teach at the Kwansei Gakuin.
He was chancellor of the school from 1916 to 1920 and played a significant role in helping it to become an officially accredited university.
He was honoured by the Wofford College with the D.D. in 1904.
As an author he wrote Japan, the Country, Court and People (New York, 1900).

In 1923 they left Japan and he started to teach at Southern Methodist University, Dallas, Texas.
Lettie Newton spent her retirement years with her daughter Ruth, Mrs. Marvin Underwood, in Atlanta.
John Newton died in 1931 and left his papers, a collection of over 3,600 pieces, to Duke University.


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Cover addressed to Ruth E. Newton, c/ o J. C. Newton, her father. The cover arrived in Yokohama on Sept. 22, 1891 and was transferred to Kobe, arrival Sept. 23.

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1904
___
/ P II – III / USA / MIS /
NICKEL
Carl Theodor Matthias
1836 - 1906

[NICKLE]
[Karl]
[C. T. M.]













































05.06.1836 in Billwerder/ Hamburg
30.07.1906 in München

Kaufmann aus Deutschland, der 1864 nach Japan kam und in Nagasaki die Handelsfirma Nickel & Co. gründete. Diese Firma bestand bis 1869. Ab 1870 war er Eigentümer des Falcon-Hotels mit einer Bowling-Bahn, das sich # 31 Oura, Sagarimatsu und Naminohira befand. 1873 wurde das Hotel auf Frau Eliza N. Nickel übertragen. Ab 1877 leitete sie The Retreat in Yokohama # 108, zusätzlich 1879 das Union Restaurant and Dining Saloon in Yokohama # 107; 1881 und 1882 leitete sie The Commercial, Yokohama # 31. Sie verstarb am 28.05.1883 in Yokohama im Alter von 45 Jahren, begraben auf dem YFC. C. Nickel heiratete 1890 erneut.
1874 gründete Carl Nickel eine Kohlenhandlung mit Schiffsbeladungen in Yokohama. Diese Tätigkeit schien nicht sehr erfolgreich gewesen zu sein. Von 1879 bis 1880 war er bei Tillson & Co., Fleischer, Bäcker und Komprador in Kōbe # 18 tätig. Im Jahr 1880 gründete er erneut eine Schiffsbeladungsfirma und Kohlenhandlung in Kobe # 18 Native Bund, die er bis 1888 an wechselnden Standorten betrieb. Ab 1889 firmierte er unter Nickel & Co., Spedition, Landungs- und Schiffsagentur und Vertreter für The Kobe and Osaka Towing and Light Co., in Kobe, Native Bund. Die Helm Bros. betrieben auch eine Niederlassung in Kobe und Julius Helm versuchte, die hier ansässigen Konkurrenten auszuschalten. 1893 wurde er Partner von Nickel & Co. in Kobe, die Partnerschaft mit Nickel endete 1894.
Danach leitete er das Unternehmen wieder alleine, 1898 endete die bisherige Vertretertätigkeit und er übernahm diese nun für die Kobe Water Boat Co. 1904 wandelte Nickel sein Unternehmen in Kobe in eine englische Aktiengesellschaft, C. Nickel & Co., Ltd., um und er wurde einer der leitenden Direktoren und Manager der Firma. Die Spedition von Jack Young wurde integriert. 1907 wurde auch in Shimonoseki eine Filiale eröffnet.
Etwa 1910 fusionierten Jacob Lyons & Co. mit Nickel & Co. und es entstand Nickel & Lyons, Ltd.
Nickel und Helm blieben ständig Konkurrenten, dieser Kampf wurde erst durch den 1. Weltkrieg beendet. Auf Druck der englischen Regierung mußten beide Unternehmen bis 1915 die deutschen Direktoren und dann auch die deutschen Angestellten entlassen.







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Karte von Kobe vom 29.03.1901 nach Tsintau, Ankunft Shanghai 2.4.1901 I. J. P. O. mit Absenderstempel der Firma C. Nickel & Co. Kobe. Der Absender war Paul Hagen, ein Mitarbeiter der Firma.

Postcard posted Kobe 29.03.1901 to Tsintau, arrival Shanghai 2.4.1901 I. J. P. O. with hand stamp of the firm C. Nickel & Co., Kobe. The sender was Paul Hagen, a staff member of the company.
05.06.1836 in Billwerder/ Hamburg
30.07.1906 in Munich

Merchant from Germany, he came to Japan in 1864 and set up the trade firm Nickel & Co. in Nagasaki. This firm existed until 1869. From 1870 on he was proprietor of the Falcon Hotel with a Bowling Saloon located at # 31 Oura, Sagarimatsu und Naminohira. In 1873 this hotel was transferred to Mrs. Eliza N. Nickel. From 1877 on she managed the The Retreat in Yokohama # 108, in 1879 additionally the Union Restaurant and Dining Saloon in Yokohama # 107; 1881 and 1882 she managed The Commercial, Yokohama # 31. She died on May 28, 1883 in Yokohama aged 45 years, buried on the YFC. In 1890 C. Nickel married again.
In 1874 Carl Nickel became Stevedore and Coal Dealer in Yokohama # 121 B, but moved in the next year to Yokohama # 124. This business didn’t seem to be successful. From 1879 until 1880 he was employed with Tillson & Co., Butchers, Bakers and Compradores, Kobe # 18. In 1880 he became again independent Stevedore and Coal Merchant in Kobe # 18 Native Bund running this firm until 1888 located at alternating places. From 1889 his firm was named C. Nickel & Co., Stevedores, Landing, and Shipping Agents and Agents for The Kobe and Osaka Towing and Light Co, in Kobe, Native Bund. Helm Bros. also operated a branch in Kobe and they tried to eliminate competitors at Kobe. In 1893 Julius Helm became partner of Nickel & Co. at Kobe, their own office was closed but the partnership ended in 1894. Afterwards he managed the enterprise again, in 1898 the previous agency work ended and Nickel & Co. became agents for the Kobe Water Boat Co. now. In 1904 Nickel participated in the foundation of an English public limited company, C. Nickel & Co. Ltd. and he became one of the leading directors and continued to manage this firm. During that time Jack Young, Stevedore and Landing Agent, was incorporated with Nickels & Co. In 1907 they also opened a branch in Shimonoseki.
About in 1910 Jacob Lyons & Co. amalgamated with Nickel & Co. and Nickel & Lyons Ltd. was formed.
Helm and Nickels were always competitors and this fight was only ended by the WW I. On pressure of the British government both enterprises had to dismiss their German directors until 1915 and then also the German employees.


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Ganzsachenkarte vom 18.7.1898 nach DE an Elkan & Co. in Hamburg, für die Nickel & Co. als Handelsvertreter arbeitete.
Postal Stationary Card posted 18.07.1898 to Germany addressed to Elkan & Co. in Hamburg – Nickel & Co. acted as Trade Agent for this firm.
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/ P I – III / DE / TR /
NIELSEN
Jorgen Peter
1877 - 1963


[J. P.]
[NELSON]


18.12.1877 in Hyllested Sogn, DK
31.07.1963 in Blair, NE, USA

Jorgen Peter Nielsen wurde als ältestes Kind von Peter Nielsen und Caroline geborene Petersen geboren; fünf Geschwister kamen später in den USA zur Welt. Einige Familienmitglieder änderten den Nachnamen in "Nelson", andere behielten "Nielsen".

Peter und Caroline Nielsen und ihr ältestes Kind wanderten im Juni 1879 aus nach Council Bluffs, Pottawattamie County, Iowa, USA. Im Jahr 1884 kaufte Peter Nielsen eine 40-Morgen-Farm in Hazel Dell Township, Pottawattamie County, Iowa, wo auch Jorgen Peter aufwuchs.

J. P. Nielsen wurde ein lutherischer Pfarrer und wurde nach Japan als Missionar und Theologie - Lehrer entsandt und wirkte in Japan von 1909 bis 1927, vor allem im südlichen Japan; die abgebildete Postkarte gibt seinen Wohnsitz in Kurume an.
Nach seiner Rückkehr in die USA im Jahr 1927 wirkte er von 1931 bis 1946 als Präsident des "Trinity Seminary" in Blair, Nebraska.
J. P. Nielsen heiratete Anna Margreta Nielsen (1872-1928) in Philadelphia, Pennsylvania am 07.04.1905. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er Gertrud Jensen (1893-1978) in Royal, Iowa am 18.12.1929.
J. P. und Gertrude Nielsen blieben in Blair nach seiner Pensionierung.
J. P. und Anna Nielsen waren kinderlos. Das einzige Kind von J. P. und Gertrude Nielsen ist Carl Clemen Nielsen.
J. P. und Gertrude Nielsen wurden auf dem Friedhof von Blair, Nebraska, bestattet.


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Das Sendedatum ist kaum zu lesen. Diese Ganzsachenkarte wurde am 01.11.1911 herausgegeben, so dass die Verwendung sicher erst 1913 erfolgte, da eine schwache "2" zu erkennen ist (Taisho 2 = 1913). Der Absender J. P. Nielsen (im japanischen Absender-Stempel NELSON, Kurume-shi) bat um ein Treffen, da Pastor Winther, ebenfalls Missionar aus Dänemark, gerade in Kumamoto weilte.
18.12.1877 in Hyllested Sogn, DK
31.07.1963 in Blair, NE, USA

Jorgen Peter Nielsen was born as the oldest child of Peter Nielsen and Caroline nee Petersen; five siblings were later born in the USA.
Some family members used the surname spelling of “Nelson”, others retained “Nielsen”.

Peter and Caroline Nielsen and their oldest child immigrated to Council Bluffs, Pottawattamie County, Iowa, USA in June 1879. In 1884 Peter Nielsen bought a 40-acre farm in Hazel Dell Township, Pottawattamie County, Iowa where also Jorgen Peter grew up.

J. P. Nielsen became a Lutheran clergyman and was sent to Japan as a missionary and theology teacher and acted in Japan from 1909 to 1927, chiefly in Southern Japan; the depicted postcard states his residence in Kurume.

After his return to the USA in 1927, he served as president of Trinity Seminary in Blair, Nebraska from 1931 to 1946.

J. P. Nielsen married Anna Margreta Nielsen (1872-1928) in Philadelphia, Pennsylvania on April 7, 1905. After his first wife’s death, he married Gertrude Jensen (1893-1978) in Royal, Iowa on December 18, 1929.
J. P. and Gertrude Nielsen remained in Blair after his retirement.
J. P. and Anna Nielsen were childless. The only child of J. P. and Gertrude Nielsen is Carl Clemen Nielsen.
J. P. and Gertrude Nielsen were interred in the Blair Cemetery, Nebraska.


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The posting date is hardly legible. This postal stationary card was released on November 1, 1911; thus, it was surely only used in 1913 because a weak "2" can be recognized (Taisho 2 = 1913).
The sender J. P. Nielsen (the Japanese sender stamp reads NELSON, Kurume-shi) asked for a meeting as Pastor Winther, also a missionary from Denmark, just stayed in Kumamoto.
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/ P IV / DK / MIS /
NIKOLAI
Pater
1836 - 1912


[KASATKIN, Iwan Dmitriewitsch]

[NICOLAI]
[NIKOLAJ]
[NICHOLAS]
[NICOLASS]
[NICKOLASS]



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- Am 07.02.2000 wurde eine Marke mit dem Motiv der orthodoxen, 1916 restaurierten Kirche von Hakodate herausgegeben. Die ursprüngliche Kirche war 1907 abgebrannt.
- On Febr. 7, 2000 a stamp was issued depicting the 1916 restored Orthodox church of Hakodate which burnt down in 1907.

























































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- Nikolai Kathedrale in Tokyo. Die Kuppel der Kathedrale erscheint erstmals auf einem Sonderstempel am 11.12.1934, Postamt Kanda, Tokyo.
- Nikolai Cathedral of Tokyo. The dome of the cathedral first appears on a special cancellation of Dec. 11, 1934, Post Office Kanda, Tokyo.

























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- Das gut gepflegte Grab des Hl. Nikolai auf dem Yanaka-Friedhof bei Ueno zieht noch heute viele Besucher an.
- The well-kept grave of St. Nicholai in the Yanaka Cemetery at Ueno still attracts many visitors.
















Reference:
(1) OAG Notizen 10/ 2014
(2) Japan Philately # 36 + # 55 - Japan Philatelic Society


13.08.1836 (01.08.1836 greg. Kal.) in Jegorje-na-Berjose, Bjelskij, Smolensk, RUS
03.02.1912 (16.02.1912 greg. Kal.) in Tokyo, Japan

Wenn man das Leben des Heiligen Nikolai von Japan betrachtet, stuft man ihn schnell als den ersten russischen Japanologen ein.
Er hat ein beeindruckendes Erbe in Japan hinterlassen und die Epoche der Meiji-Ära miterlebt, kommentiert und dokumentiert. Er hatte sich die japanische Sprache so hervorragend angeeignet, dass er mit Hilfe seiner Schüler die gesamte russische Kirchenliteratur ins Japanische übersetzen konnte. Sein Einfluss war so groß, dass er bei seinem Tod eine russisch-orthodoxe Kirchengemeinde von etwa 30.000 Mitgliedern hinterließ, die sich bis zum heutigen Tage geistig-spirituell an Russland und seiner Kultur orientiert.

Mitte des 19. Jahrhunderts forderte die USA die Öffnung Japans für den Handel. Die übrigen damaligen "Großmächte" folgten.
Auch das zaristische Russland wollte nicht zurückstehen. In aller Eile wurde im Hafen von St. Petersburg eine Kriegsfregatte mit 400 Mann Besatzung und 52 Geschützen unter Deck unter dem Kommando von Vizeadmiral Graf E. W. Putjatin (1803-1883) ausgerüstet, die nach einer halben Weltumsegelung (1852-55) in Nagasaki eintraf und für Russland gleiche Rechte einforderte.
Der erste russisch-japanische Vertrag wurde am 07.02.1855 in Shimoda abgeschlossen. Russland erhielt unter anderem das Recht, ein Konsulat in Hakodate auf Hokkaidō zu errichten. An Vizeadmiral Putjatins Verhandlungen war von Anfang an als Dolmetscher für Chinesisch I. A. Goschkewitsch (1814-1899) von der russischen Gesandschaft in Peking dabei. Er wurde der erste russische Konsul in Hakodate, Japan (1858­1865). Als Teil des Abkommens wurde den russischen Diplomaten ein Kaplan erlaubt.

Als die Stelle des Kaplans im Konsulat von Hakodate 1860 frei wurde, wurde der Heilige Nikolai der russisch-orthodoxen Kirche nach Hakodate entsandt, damals noch ein frischgebackener Absolvent des theologischen Seminars in St. Petersburg.

Er wurde als Iwan Dmitriewitsch Kasatkin 1836 geboren und stammte aus dem Kreis Bjelskij im Gouvernement Smolensk, aus einem Dorf mit dem poetischen Namen "Jegorje-na-Berjose (Georg auf der Birke)". Sein Vater war Diakon und unterrichtete an der Kirchenschule des Pfarrdorfes, seine Mutter verlor er in früher Kindheit.

Deshalb verwundert es nicht, dass ihm der Weg zum theologischen Seminar vorgezeichnet war. Die Kindheit als Halbwaise und das Knabenalter im Seminar machten Iwan Kasatkin zäh und widerstandsfähig. Nach Beendigung des Seminars wurde er wegen seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten auf Staatskosten an die Petersburger Geistliche Akademie geschickt. Die Akademie vermittelte nicht nur in der Theologie ein gründliches Wissen, sondern auch in Geschichte und Philosophie und man lehrte alte und neue Sprachen.

Im Juni 1860, nach seiner Priesterweihe, nahm er den Namen des Mönches Nikolai an und wurde unter dem Namen Pater Nikolai bekannt.

Die transsibirische Eisenbahn war noch nicht einmal in Planung und so traf Pater Nikolai nach beschwerlicher Reise auf Hokkaidō am 02.06.1861 ein. Er war der Nachfolger von Ivan Makhow.
Mehr als fünfzig Jahre seines Lebens hat der spätere Erzbischof Nikolai Japan gewidmet, wo er an der Spitze der orthodoxen Mission stand. Während dieses halben Jahrhunderts musste er mehrfach seine Standhaftigkeit unter Beweis stellen.
Im ersten Jahrzehnt seines Wirkens, ab 1861, war das Christentum noch verboten. Im 17. Jahrhundert hatte die japanische Regierung die Aktivitäten katholischer Missionare unterbunden. Unter derartigen Voraussetzungen war die Verkündigung des orthodoxen Glaubens, gelinde gesagt, erschwert. Nach der Meiji-Restauration 1868, als die Meiji-Regierung sich dem Westen zuwandte, verloren die früheren Verbote an Kraft.

Doch selbst dann ereigneten sich noch bewaffnete Überfälle auf Christen, z.B. in Tokyo, Yokohama und Kyoto. Auf Hokkaidō setzte die Kolonialbehörde die frühere Verfolgung fort.
In diesen ersten schwierigen Jahren für die Missionsarbeit studierte Pater Nikolai gründlich die japanische Sprache, Geschichte, Kultur und Kunst, den Buddhismus und Konfuzianismus, ebenso die wichtigsten historisch-literarischen Denkmäler (Kojiki, Nihongi, Daini-honshi).
Dem unter I. A. Goschkewitsch errichteten russischen Konsulat gelang es, in Hakodate eine Kirche für Konsulatsangehörige und Seeleute der russischen Flotte zu erbauen, die offiziell Auferstehungskathedrale hieß. Verbunden mit der Kirche gab es Klassen für die russische Sprache und ein Lazarett; auch ein Friedhof entstand im Laufe der Zeit, wo unter anderem auch die Frau des Konsuls, Jelisaweta Goschkewitsch, und russische Seeleute beigesetzt wurden. Diese Kathedrale brannte 1907 nieder und wurde erst 1916 wieder aufgebaut.

Im Jahre 1869 fuhr er nach St. Petersburg, um sich beim Heiligen Synod für die Eröffnung einer orthodoxen Mission in der japanischen Hauptstadt einzusetzen.
Mit einer entsprechenden Genehmigung kehrte er 1871 nach Hokkaidō zurück.

Ab dieser Zeit beginnt seine Arbeit an der Übersetzung der Kirchentexte ins Japanische. Für diese wahrhaft gewaltige Arbeit brauchte es nicht nur Kenntnisse des Russischen und Japanischen, sondern auch des "Kirchenslawischen", des Altgriechischen und westlicher Sprachen.
An der Übersetzung der heiligen Bücher beteiligten sich die früher getauften Pawel Sawabe, Ioann Sakai und Jakow Urano.
Sein täglicher Mitarbeiter war Pawel Nakai. Die übersetzten Texte wurden auf einer Druckerpresse gedruckt, die sie aus Russland erhalten hatten, wodurch die weitere Verbreitung des orthodoxen Glaubens möglich wurde.
Im Winter 1872 kam Pater Anatolij von der Geistlichen Akademie Kiew nach Hakodate; sein weltlicher Name war Alexander Dmitriewitsch Tichai (1838-1893). Bald wurde er zu Pater Nikolais rechter Hand. Nachdem Pater Nikolai seine Gemeinde in Hakodate in Pater Anatolijs Obhut gegeben hatte, konnte er nach Tokyo gehen.

Im Jahr 1870 hatte der russische Gesandte in Japan die Bestätigung für ein spezielles Territorium als Teil der Russischen Gesandtschaft erhalten. Dieses Gebiet lag in Kanda, Surugadai, direkt im Zentrum von Tokyo und eines der günstigsten Standorte der Hauptstadt.
Hier gründete auch Pater Nikolai seine Wohnstätte und das Zentrum der orthodoxen Kirche.
Danach gründete er in Tokyo Tsukiji eine Schule für die russische Sprache. Die Zahl seiner Schüler wuchs auf 150 an. Mit seinen Schülern erstellte er ein russisch-japanisches Wörterbuch.
Mit der Aufhebung der antichristlichen Gesetzgebung am 24.02.1873 eröffnete sich ein weiter Raum für die missionarische Tätigkeit. Die Privatschule von Vater Nikolai wurde in eine christliche Schule umgewandelt. Das Geistliche Seminar (seikyō shingakkō) wurde 1875 eröffnet mit einem Programm über sieben Jahre. Neben der theologischen Ausbildung wurden auch Sprachen, russische und japanische Geschichte und die chinesischen Klassiker gelehrt. Das erste Männerseminar endete 1882.
Später gab es auch ein Frauenseminar, wo man Haushaltsführung, Nähen, Zeichnen und Gesang lehrte. Die erste Direktorin war Maria Alexandrowna Tscherkassowa.

Man gab eigene periodische Zeitschriften heraus, die bedeutendsten waren die „Orthodoxen Nachrichten" (Seikyō Shinpō), teils in russischer, teils in japanischer Sprache, 2x monatlich die „Orthodoxe Anekdoten" (Seikyō Yōwa) und die Frauenzeitschrift „Der Brokatsaum" (uranishiki).

Es ist schwer zu sagen, wieviele Schüler die orthodoxe Schule besuchten. Japanische Forscher (z. B. Naganawa Mitsuo) nennen eine Zahl in der Größenordnung von Tausend. Ein Teil der Absolventen des Seminars wurde nach Russland entsandt, um ihre Ausbildung dort fortzusetzen, nach St. Petersburg, Kiew, Moskau und Kasan.
Insgesamt studierten in den Meiji-Jahren (1868-1912) ungefähr zwei Dutzend Japaner an Geistlichen Akademien in Russland.
Die russische Mission empfing aber auch Schüler aus Russland, von denen später bekannte Japanologen hervorgingen.

Im Jahre 1880 fand die zweite Heimatreise von Pater Nikolai statt. Bei einer feierlichen Zeremonie im Alexander-Newskij-Kloster wurde er zum Bischof von Reval (heute Tallinn) geweiht.
Die Ernennung war nur formal. Pater Nikolai konnte sich nicht um seine estnische Gemeinde kümmern. Diese hingegen unterstützte seine Missionsarbeit in Japan.
Fast bis zum Ende des Jahres blieb er in Russland, machte eine Wallfahrt zu heiligen Orten und besuchte sein Heimatdorf. Er suchte Mitstreiter, die bereit waren, mit ihm in den Fernen Osten zu gehen, doch die Jugend reagierte kaum.

Nicht wenige Kräfte erforderte der Bau einer Kathedrale in Tokyo. Die Mittel waren nur mit Mühe zu beschaffen. Staatsgelder waren äußerst begrenzt erhältlich, und man musste sich um Spenden an Privatpersonen wenden.

Die Bauarbeiten begannen 1884 und zogen sich über sieben Jahre hin. Das architektonische Projekt lag in der Hand des Baumeisters M. A. Schtschurupow, mit der Innenausstattung war der Künstler Poschechonow betraut und die technische Bauaufsicht übernahm J. Conder.

Die Katedrale, auch Nikolai-Kathedrale genannt, wurde aus weißem Stein auf dem Hügel Surugadai errichtet. Im vergangenen Jahrhundert überragte die Kathedrale die niedrigen Gebäude der Stadt und war von jedem Punkt der Hauptstadt aus zu sehen. Im Herzen von Tokyo gelegen, war sie nur 1 km vom Burggraben des Kaiserpalastes entfernt.

Die Kathedrale war für anderthalb tausend Besucher ausgelegt. Eine von den Ausmaßen und der Prächtigkeit vergleichbare Kirche gab es im ganzen Fernen Osten nicht.

Zur Eröffnungfeier der Kathedrale am 8. März 1891 hatte sich der russische Thronfolger Zar Nicolai II. angesagt. Zusammen mit seinem Cousin Georgij ging er im Hafen von Kobe an Land, doch er schaffte es nicht bis Tokyo. In der Stadt Ōtsu wurde Zarewitsch angegriffen. Der Polizist und Fanatiker Tsuda Sanzō glaubte, die Russen hegten aggressive Absichten gegenüber Japan und schlug ihm mit dem Schwert auf den Kopf. Der Metallhelm mit der Delle vom Säbelschlag wird heute in der Eremitage aufbewahrt.

Kaiser Mutsuhito eilte mit Entschuldigungen nach Kyoto. Bischof Nikolai war bei der Begegnung als Friedensstifter und Dolmetscher zugegen.
Die Wunde erwies sich als unbedeutend, der Geschädigte lehnte jedoch die Weiterreise nach Tokyo ab.
Der Zarewitsch fuhr nach Wladiwostok, wo er sich symbolisch am Bau der Transsibirischen Eisenbahn beteiligte.

Die ursprüngliche Kirche von Pater Nikolai in Hakodate brannte 1907 nieder und wurde erst 1916 wieder aufgebaut. Der Glockenstuhl dieser Kirche wurde 1914 in die Tokyo Kathedrale eingebaut.
Während des großen Erdbebens 1923 wurde die Nikolai-Kathedrale stark beschädigt; 1929 wurde sie wieder restauriert und gilt nun als "Wichtiges Kulturgut Japans". Auch die Hakodate Kathedrale wurde als solches eingestuft.

Mit Beginn des Russisch-Japanischen Krieges 1904-1905 geriet die orthodoxe Mission in eine äußerst schwierige Lage. Die Mission wurde als „Nest von Spionen" betrachtet. Alle russischen Diplomaten und Kaufleute wurden schnellstmöglich evakuiert, Pater Nikolai jedoch verblieb auf seinem Posten. Seine Gemeinde umfasste damals 28.000 Mitglieder, und er teilte mit ihr alle Belastungen durch die immer schwieriger werdenden Umstände.
Ihn verließ nie das Gefühl der Verantwortung für die ihm anvertrauten Menschen. Es erforderte ein hohes Maß an Takt, gegenüber seinem Vaterland patriotisch zu sein und gleichzeitig die orthodoxen Japaner nicht zu gefährden.
Die öffentlichen Gottesdienste wurden eingestellt. Bei ihm waren Pater Sergij Glebow (der ehemalige Vorsteher der Botschaftskirche und Autor einer „Grammatik der russischen Sprache") und der Diakon D. Lwowskij geblieben.

Mit dem Auftauchen russischer Kriegsgefangener auf japanischem Boden (circa 73.000 Soldaten und Matrosen gerieten in Gefangenschaft), richteten sich alle Kräfte der Mission auf deren Unterstützung aus. Es wurde eine Gesellschaft zur Tröstung der Gläubigen aus 17 Priestern und 6 Diakonen gebildet, welche die russische Sprache beherrschten. Sie fuhren in die über das ganze Land verstreuten Gefangenen-Lager und versorgten sie mit religiösen und weltlichen Büchern und erstellten einen russisch-japanischen Sprachführer.

Nach dem Krieg wurde Bischof Nikolai für hervorragende Verdienste um das Vaterland zum Erzbischof erhoben und erhielt den Ehrentitel „Japonskij" („von Japan"). (1906)

Auf den Inseln Kyushu, Shikoku und Honshu (in den Regionen Kobe, Osaka und Kyoto) blieben russische Gräber zurück. Die Mission sammelte Spenden und errichtete Denkmäler. In der Stadt Matsuyama, wo 97 Menschen begraben sind, und auch in Osaka auf dem Friedhof für 89 Soldaten aus Port Arthur, wurden Kapellen errichtet.

Erzbischof Nikolai hatte seine Bestimmung gefunden. Als Priester, Pädagoge und Gelehrter leitete er viele kirchliche Amtsträgern, Schülern und Anhängern. Am Ende seines Weges in Japan zählte man mehr als 30.000 Orthodoxe; Menschen, die sich spirituell nach Russland orientierten.

Hervorgegangen aus den untersten Stufen der Geistlichkeit wurde er auf die hohe Stufe des Erzbischofs erhoben. Viele, die ihn näher kannten, bemerkten, dass er auch als Priester selbstlos geblieben war.
Nach dem gregorianischen Kalender starb der ehrwürdige Nikolaj am 16.02.1912 an einem Herzstillstand inmitten der Arbeit. Viele Menschen versammelten sich zu seiner Beerdigung, die auf dem Yanaka Friedhof von Tokyo stattfand.
Etwa 5 Monate später starb der Meiji-Kaiser.

Zu seinen Lebzeiten hatte er sich nie um die Gunst der Machthaber beworben, trotzdem nahmen an der Sterbefeier Mitglieder der japanischen Regierung und die Botschafter aller christlichen Länder teil. Der Premierminister Saionji Kinmochi legte Blumen nieder, und das Kaiserhaus schickte einen riesigen Kranz.
13.08.1836 (01.08.1836 greg. cal.) in Jegorje-na-Berjose, Bjelskij, Smolensk, RUS
03.02.1912 (16.02.1912 greg. cal.) in Tokyo, Japan

If you follow the life of Saint Nikolai of Japan, he will be quickly classified as the first Russian scholar of Japanese studies.
He has left an impressive legacy in Japan and the period of the Meiji era witnessed, commented and documented.
He had acquired the Japanese language in such perfection that he could translate the entire Russian Church literature into Japanese with the help of his students.
His influence was so great that he left behind a Russian Orthodox church community of about 30,000 members at his death, mentally and spiritually oriented until the present day to Russia and its culture.

Mid-19th century the USA forced the opening of Japan to trade. The other former "Great Powers" followed.

Even tsarist Russia did not want to be outdone. Hastily a war frigate was fitted in the port of St. Petersburg with 400 crew members and 52 guns below deck under the command of Vice Admiral Count E. W. Putjatin (1803-1883), who arrived in Nagasaki after half a world circumnavigation (1852-55) and they postulated for Russia equal rights.

The first Russian-Japanese treaty was signed on February 7, 1855 in Shimoda. Russia received, among others, the right to establish a consulate in Hakodate on Hokkaidō. I. A. Goshkewitch (1814-1899) from the Russian Legation of Beijing participated from the very beginning at the Vice Admiral Putjatins negotiations as an interpreter for Chinese.
He was appointed first Russian consul in Hakodate, Japan (1858 - 1865). As part of the agreement the Russian diplomats were allowed a chaplain.

When the post of the consulate chaplain of Hakodate got vacant in 1860, Holy Nicolai of the Russian Orthodoxe Church, then a recent graduate of the theological seminary in St. Petersburg, was sent to Hakodate.


He was born as Ivan Dmitrievich Kasatkin in 1836 and came from a village with the poetic name "Jegorje-na-Berjose (George on the birch)" in the county Bjelskij in Smolensk Governorate. His father was a deacon and taught at the church school of the parish village; he lost his mother in early childhood.

For this reason it is no surprise that his way to the theological seminar was predetermined.
The childhood as a semi- orphan and the boyhood in the seminar made Ivan Kasatkin tough and resistant.
Upon completion of the seminar he was sent, because of his exceptional skills, to the St. Petersburg Theological Academy at government expense.
The Academy gave a thorough training not only in the field of theology but also in history and philosophy, and they also taught old and new languages.

In June 1860, after his ordination, he took the name of the monk Nikolai and from then on he became known as Father Nikolai.

The Trans-Siberian Railway was not even in planning and thus, Father Nikolai arrived in Hokkaidō after an arduous trip on June 2, 1861. He was the successor of Ivan Makhow.

The later Archbishop Nikolai devoted more than fifty years of his life to Japan, where he was the head of the Orthodox Mission. During this half century, he had to prove several times his fortitude.

In the first decade of his work, as of 1861, Christianity was still banned.
In the 17th century, the Japanese government had suppressed the activities of Catholic missionaries. Under such conditions, preaching of the Orthodox faith was, to say the least, difficult. After the Meiji Restoration in 1868, when the Meiji government turned to the West, the previous prohibitions lost force.

But even then, armed robberies on Christians occurred, for example, in Tokyo, Yokohama and Kyoto. On Hokkaidō, the colonial administration continued the former persecution.

In those first difficult years for missionary work Father Nikolai studied thoroughly the Japanese language, history, culture and art, the Buddhism, Confucianism, as well as the most important historical-literary monuments (Kojiki, Nihongi, Daini-honshi).

The Russian Consulate established by I. A. Goschkewitsch succeeded to build a church in Hakodate for consulate members and sailors of the Russian fleet, which was officially called Resurrection Cathedral. Connected to the church were also classes to teach the Russian language and a hospital; also a cemetery was established in the course of time, where, among others, the wife of the consul, Jelisaweta Goshkewitch and Russian sailors were buried. This cathedral burned down in 1907 and was rebuilt only in 1916.

In 1869 he went to St. Petersburg to appeal to the Holy Synod for the opening of an Orthodox Mission in the Japanese capital.
With an appropriate authorization, he returned in 1871 to Hokkaidō.

From this time, his work with the translation of church texts into Japanese starts. For this truly tremendous job he needed not only the knowledge of the Russian and Japanese languages, but also the knowledge of "Church Slavonic", the ancient Greek and Western languages.
The translation of the holy books was assisted by formerly baptized Pawel Sawabe, Ioann Sakai and Jakov Urano.

His daily collaborator was Pavel Nakai. The translated texts were printed on a printing press, which they had received from Russia, whereby the further spread of the Orthodox faith was possible.
In winter 1872, Father Anatoly came from the Kiev Theological Academy to Hakodate; his secular name was Alexander Dmitrievich Tichai (1838-1893). Soon he became the right hand of Father Nikolai. After Father Nikolai had given his church in Hakodate into Father Anatolijs aegis, he could go to Tokyo.

In 1870 the Russian minister to Japan obtained from the Japanese government the grant of a special territory as a branch of the Russian legation. This territory was located in Kanda, Surugadai, in the very centre of Tokyo and one of the most advantageous sites in the capital.
Here Pater Nikolai also established his residence and the centre of the Orthodox Church.
Afterwards he founded in Tokyo Tsukiji a school for the Russian language. The number of his students grew to 150. With his students, he created a Russian-Japanese dictionary.

On February 24, 1873, the government ordered removal of the public notice-boards proclaiming Christianity illegal for Japanese. The private school of Father Nikolai was converted into a Christian school. The Theological Seminar (seikyō shingakkō) was opened in 1875 with a program over a period of seven years. In addition to theological training, also languages, Russian and Japanese history and the Chinese classics were taught. The first seminar of men ended in 1882.

Later there was also a women's seminar, where housekeeping, sewing, drawing and singing were taught. The first director became Maria Alexandrovna Cherkasova.

They also issued their own periodical papers, the most important ones were the "Orthodox News" (Seikyō Shinpō), partly in Russian and partly in Japanese, 2x a month the "Orthodox Anecdotes" (Seikyō Yōwa) and the women's magazine "The Brocate Hem" (uranishiki).

It is difficult to say how many students attended the orthodox school. Japanese researchers (e. g. Naganawa Mitsuo) say a figure in the order of thousand.
Some of the graduates of the seminar were sent to Russia to continue their studies; places were St. Petersburg, Kiev, Moscow, and Kazan.
Overall, during the Meiji years (1868-1912), about two dozens Japanese studied at theological academies in Russia.

But the Russian Mission also received students from Russia; from those emerged later known scholars of Japanese studies.

In 1880, Father Nikolai's second travel home took place. In a ceremony at the Alexander Nevsky Monastery, he was ordained Bishop of Reval (now Tallinn).

The appointment was only formal. Father Nikolai could not take care of his Estonian community himself. This community, however, supported his missionary work in Japan. Almost until the end of the year he remained in Russia; he made a pilgrimage to the holy places and visited his home village. He looked for comrades who were willing to go with him to the Far East, but the youth responded hardly.

The construction of a cathedral in Tokyo required many forces. The funds could only be procured with difficulty; state funds were extremely limited, and donations of individuals had to be organized.

Construction began in 1884 and protracted for seven years. The architectural project was in the hands of the architect M. A. Schtschurupow, the interior was designed by the artist Poschechonow and the technical supervision took over J. Conder.

The cathedral, also called Nikolai Cathedral, was built of white stone on the hill of Surugadai. In the past century the cathedral towered over the low buildings of the city and could be seen from any point of the capital.
Located in the heart of Tokyo, it was remote only 1 km from the moat of the Imperial Palace.

The cathedral was designed for one and a half thousand visitors. Regarding its dimensions and magnificence, there didn't exist a similar church throughout the Far East.

The Russian successor Tsar Nicolai II had announced to participate at the opening celebrations of the Cathedral on March 8, 1891. Together with his cousin Georgij, he went on land in the port of Kobe, but he did not reach Tokyo. In the city of Ōtsu Tsarevich was attacked. The policeman and fanatics Tsuda Sanzō, who believed that the Russians harbored aggressive intentions towards Japan and struck Tsarevitch with the sword on the head. The metal helmet with the dent from the saber stroke is now kept in the Ermitage.

Emperor Mutsuhito hurried with apologies to Kyoto. Bishop Nicholas was present at the meeting of the two as a peacemaker and interpreters.
The wound turned out to be insignificant, but the victim refused to travel on to Tokyo.
Tsarevitch went to Vladivostok, where he symbolically took part in the construction of the Trans-Siberian Railway.

The original church of Father Nikolai in Hakodate burned down in 1907 and was only rebuilt in 1916. The belfry of the church was built in 1914 into the Tokyo cathedral.

During the Great Earthquake of 1923, the Nikolai Cathedral suffered heavy damage; in 1929, it was restored and is now considered as an "Important Cultural Property of Japan". The Hakodate cathedral was classified as such.

With the beginning of the Russo-Japanese War 1904-1905 the Orthodox Mission came in an extremely difficult position. The mission was considered a "nest of spies". All Russian diplomats and merchants were evacuated as soon as possible; Father Nikolai, however, remained at his post. His parish then comprised about 28,000 members, and he shared with them all loads by the ever increasingly difficult circumstances.
He never lost the feeling of responsibility for the people entrusted to him. A high degree of tact was necessary to be patriotic to his native country and at the same time not to endanger the orthodox Japanese.
The public services were abandoned. He was further on assisted by Father Sergij Glebov (the former head of the Legation Church and author of the "Grammar of the Russian language") and the deacon D. Lwowskij.

With the appearance of Russian prisoners of war on Japanese soil (appr. 73,000 soldiers and sailors had been captured), all forces of the mission were concentrated on their support.
A society for the consolation of the faithful consisting of 17 priests and 6 deacons with knowledge of the Russian language had been founded.

They travelled to all prisoners' camps which were scattered all over the country and provided them with religious and secular books and created a Russian-Japanese Phrasebook.

After the war, Bishop Nikolai was raised to archbishop for outstanding contributions for his native country and awarded the special title "Japonskij" ("of Japan"). (1906)

On the islands of Kyushu, Shikoku and Honshu (in the regions of Kobe, Osaka and Kyoto) Russian graves remained. The Mission raised funds and erected monuments. In the city of Matsuyama, where 97 people are buried, and on the Osaka cemetery with 89 soldiers from Port Arthur, chapels had been erected.

Archbishop Nicholas had found his destiny. As a priest, educator and scholar, he led a large number of church officials, students and followers. At the end of his path there were more than 30,000 Orthodoxes in Japan - people who oriented themselves spiritually to Russia.

Emerging from the lowest level of the clergy, he was raised to the high level of Archbishop. Many, who knew him, saw that he also had remained selflessly as a priest.

The venerable Nikolai died according to the Gregorian calendar on February 16, 1912 due to a cardiac arrest in the midst of work. Many people gathered for his funeral, which took place on the Yanaka Cemetery of Tokyo.
About 5 months later the death of the Meiji Emperor happened.
During his lifetime he had never applied for the favor of those in power; all the same the celebration of death attended members of the Japanese government and the ambassadors of all the Christian countries. The Prime Minister Saionji Kinmochi laid down flowers, and the Imperial family sent a huge wreath.
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/ P I – III / RUS / MIS /
NIPPOLD
Ottfried
1864 - 1938


























21.05.1864 in Wiesbaden
27.07.1938, Schweiz

Dr. jur.; Sohn des Jenaer Professors Friedrich Nippold. Er besuchte die Gymnasien Burgdorf und Bern, studierte Jurisprudenz an den Universitäten Bern, Halle, Tübingen und Jena, an letzterer erwarb er 1886 den Doktorgrad und wurde anschließend Richter in Sachsen-Weimar. Er nahm 1889 die Einladung an, eine Lehrtätigkeit für drei Jahre an der Rechtsschule des Vereins für deutsche Wissenschaften (Doitsugaku Kyōkai Gakkō) in Tokyo zu übernehmen. Während seiner Tätigkeit wohnte er in Kojimachi, Tokyo. Anschließend ließ er sich in Thun als Rechtsanwalt nieder, später in Bern und erwarb 1905 die Schweizer Staatsangehörigkeit. Im gleichen Jahr habilitierte er sich an der Universität Bern im Fach Völkerrecht. 1921 wurde er Präsident des Obersten Gerichtshofs des Saarlandes in Saarlouis. 1934 kehrte er in die Schweiz zurück.

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Ganzsachen - Karte von Tokyo 03.12.1891 nach DE, in der O. Nippold seine Rückkehr im Sommer 1892 ankündigte.


Postal Stationary Card of Tokyo 03.12.1891 to DE; O. Nippold announced his return in summer 1892.
21.05.1864 in Wiesbaden
27.07.1938, Switzerland

Dr. jur.; son of Professor Friedrich Nippold of the University of Jena. He attended the Senior High School (gymnasium) at Burgdorf and in Berne and studied law at the Universities of Berne, Halle, Tuebingen, and Jena. At the latter he earend his doctorate in 1886 and afterwards he became a judge in Saxony-Weimar. In 1889, he accepted an offer to teach for three years at the Law School of the Society for German Sciences in Tokyo. During his whole stay he resided in Kojimachi, Tokyo. On his return to Germany in 1892, he worked as a lawyer in Thun, later in Berne and acquired Swiss citizenship in 1905. The same year, he passed his habilitation in International Law at the University of Berne.
In 1921 he became President of the High Court of the Saarland in Saarlouis.He returned to Switzerland in 1934.


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Ganzsachen- Karte von Tokyo 16.12.1893 an Dr. O. Nippold von seinen ehemaligen Kollegen nach Jena. Da er in Thun tätig war, entsprechende Weiterleitung, Ankunftsstempel 19.01.1894.

Postal Stationary Card of Tokyo 16.12.1893 to Dr. O. Nippold from his former colleagues addressed to Jena. The card was transferred to Thun as he worked there, arrival cancel 19.01.1894.
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/ P II - III / DE / FE-L /
NIX
Florenz





Er ist nirgends registriert und nur durch die abgebildete Karte ist erkennbar, dass er in Japan weilte. Der Inhalt der Karte lautet:
Lieber Bruder!
Ich reise am 12. Mai auf Urlaub über Amerika nach Hause, wo ich Mitte Juni eintreffe. Gib Nachricht an meine Eltern, wo du bist, damit ich dich treffen kann. Herzlichen Gruß, Dein Florenz

Kann jemand Hinweise zum Aufenthalt und Arbeit von Florenz Nix in Japan geben?


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Postkarte von Florenz, Bruder von Ludwig Nix, aus Tokyo, 28.04.1893, Transit Yokohama, nach Mainz, Deutschland.



He is not registered anywhere, and only by the depicted card we can see that he stayed in Japan. The contents of the card reads:
Dear brother!
On May 12, I go on holidays and travel home via America, where I arrive in mid-June. Please inform my parents where you will stay so I can meet you.
Kind regards, Yours, Florenz.

Can anyone give hints regarding the stay and work of Florenz Nix in Japan?


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Postcard from Florenz, brother of Ludwig Nix, posted at Tokyo on April 28, 1893, transit Yokohama, to Mainz, Germany.
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/ P III / DE / ??? /
NOESSLER
Max
1860 – 1922


[Maximilian]
[NÖßLER]
[ROESSLER]













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- Seine Kontakte mit Japan führten auch dazu, dass er Postkarten mit japanischen Motiven, hier japanische Briefmarken, hergestellte.
- His contacts with Japan also led him to produce postcards with Japanese motifs, here Japanese stamps.

13.10.1860 in Auerbach, Vogtland, DE
21.04.1922 in Bremen, DE

Max Nößler war der Sohn eines Buchdruckers aus Auerbach und später Reichenbach im Vogtland. Er besuchte die Realschule bis 1876. Danach absolvierte er eine Lehre als Buchdrucker in Mittweida und als Buchhändler in Leipzig.
Nachdem er eine Buchhändlerschule besucht hatte, arbeitete er in der väterlichen Verlagsbuchhandlung in Leipzig.

1887 ging Max nach Bremen und wurde Geschäftsführer der Verlagsbuchhandlung Heinsius. 1890 gründete er seine eigene Verlagsbuchhandlung und betrieb auch eine Buchdruckerei.

1896 lieferte er Maschinenbau-Kataloge in deutscher Sprache an das japanische Konsulat in Berlin. Seine Firma war auch Herausgeber zweier ostasiatischer Exportzeitschriften.

1897 reiste Nößler etwa ein halbes Jahr durch China und Japan und organisierte Verlagsagenturen unter anderem in Tokyo und Shanghai.

1900 wurde er zum japanischen Honorarkonsul in Bremen und ab 1906 auch für Korea berufen.

Die Firma vertiefte nun das Exportgeschäft zu diesen Ländern und übernahm die Hauptagentur für die Kaiserlich-Japanische See- und Transport-Versicherungs-Gesellschaft. Max Nößler, der gut die japanische Sprache beherrscht haben soll, führte weitere Ostasienreisen ab 1902 durch. Buch-, Kunst-, Schreibwaren- und Musikalienhandlungen entstanden in Schanghai und Yokohama.
1903 wurde eine Filiale von Max Noessler & Co., Deutsche Buchhandlung und Schreibwaren, in Yokohama # 80, eröffnet. Die Buchhandlung wurde von Carl Meyer geleitet und E. Geiser war Mitarbeiter.
1907 wurde das Geschäft nach Yokohama # 77 verlegt. Zeitweise übernahm auch W. Feldheim die Vertretung.

1904 setzte er sich dafür ein, dass 720 japanische Flüchtlinge aus Sibirien in Deutschland untergebracht wurden und über Bremerhaven wieder nach Japan reisen konnten.

Infolge der Umbrüche in Ostasien verlor er die Buchhandlungen in China und Japan und bedingt durch den Ersten Weltkrieg legte er 1914 sein Amt als japanischer Konsul nieder.
1923 wurde seine Firma liquidiert.
Die Buchhandlung in Shanghai wurde bis 1944 durch einen anderen Eigentümer noch betrieben.
13.10.1860 in Auerbach, Vogtland, DE
21.04.1922 in Bremen, DE

Max Noessler was the son of a book printer from Auerbach and later Reichenbach, Vogtland. He attended a secondary school until 1876. Afterwards he accepted apprenticeships as a printer in Mittweida and as a bookseller in Leipzig.
After his graduation from a Bookseller School he started to work in the publishing house of his father in Leipzig.

In 1887 Max went to Bremen and became Managing Director of the Publishing House Heinsius. In 1890 he established his own Publishing House and also operated a printing office.

In 1896 he delivered engineering catalogs in German language to the Japanese Consulate in Berlin.
His company was also editor of two East Asian Export magazines.
In 1897, Noessler traveled about half a year through China and Japan and organized publishing agencies, among others, in Tokyo and Shanghai.

In 1900 he was appointed Japanese Honorary Consul in Bremen and in 1906 also for Korea.

The company now deepened the export business with these countries and took over the main agency for the Imperial Japanese Marine and Transport Insurance Company. Max Noessler - it is said to have been skilled at the Japanese language - led more travels to Eastern Asia as of 1902. Books, Art, Stationeries, and Music Shops emerged in China and in Yokohama.
In 1903, a branch of Max Noessler & Co. , German Bookstore and Stationers, opened a store in Yokohama # 80. The bookstore was directed by Carl Meyer and E. Geiser belonged to the staff.
In 1907 the store was shifted to Yokohama # 77. At times, W. Feldheim represented the company in Yokohama.

In 1904, he advocated that 720 Japanese refugees from Siberia could be housed in Germany and travel back to Japan via Bremerhaven.

As a result of the upheavals in East Asia, he lost the bookstores in China and Japan; due to the First World War he laid down his post as Japanese Consul in 1914.

In 1923 his company was liquidated.
The bookstore in Shanghai was operated until 1944, but by a different owner.
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/ P IV / DE / TR /
NOLTENIUS
Friedrich Hermann
1872 - 1959

[F. H.]










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- vor seinem Wohnhaus in Tokyo Tsukiji # 28
- in front of his house in Tokyo Tsukiji # 28



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- Ausflug mit Freunden. Noltenius ist 3. von links
- Trip with friends. Noltenius is 3rd from left

11.12.1872, Ort unbekannt
30.09.1959 in Bremen, DE

Er begann seine berufliche Laufbahn mit einer kaufmännischen Lehre bei der Bremer Firma Melchers & Co. Nach dem anschließenden Militärdienst ging er als Volontär nach England, wo er bei Jonas & Colver, einer Fabrik für Maschinen und Stahlwaren in Sheffield, tätig war. 1896 erhielt er den Auftrag, für seine Firma den ostasiatischen Markt zu erkunden, und reiste über Indien und China nach Japan.

Er wurde im Jahr 1897 von der englischen Firma Sale & Co. in der Niederlassung in Yokohama # 94 angestellt, die auch die Vertretung für Jonas & Colver hatten. Er arbeitete in Yokohama bis 1900.
Im Jahr 1900 wurde er von Sale & Co. beauftragt, in Tokyo eine Filiale zu gründen - in dieser Zeit wurden vor allem mit der Regierung gute Geschäfte abgeschlossen.
Er eröffnete sein Büro in Tokyo # 28 Tsukiji; er vertrat über Sale & Co. nicht nur die Interessen für Jonas & Colver, sondern auch für die deutschen Firmen Ludwig Löwe und Mauser.
In diesem Büro hatte er einen japanischen Angestellten von Sale & Co., der perfekt Englisch sprach und bei allen Geschäften als Dolmetscher diente.
Zu seinem engeren Bekanntenkreis zählten zum Beispiel Hermann Kessler, der für die Firma Siemens tätig war, der Vertreter der Firma Krupp, Albert Schinzinger, der nur wenige Monate vor Noltenius nach Japan gekommen war, und Ludwig Leybold, der oft Partner bei sportlichen Aktivitäten war und auch die Besteigung des Fujiyama organisiert hatte.

F. H. Noltenius kehrte im Herbst nach Deutschland zurück. Er erhielt eine Stellung in der Bremer Norddeutschen Maschinen- und Armaturen-Fabrik, die für den Schiffbau arbeitete. 1906 stieg er zum kaufmännischen Geschäftsführer auf, nach der Umwandlung in die Atlas-Werke AG wurde er in deren Vorstand berufen.
Am 25.05.1907 heiratete er Elise Carlie geb. Schroeder.
Auch in den späteren Jahren blieben seine Kontakte nach Japan bestehen. In Bremen vertrat Noltenius das Kaiserreich Japan seit 1922 als Konsul und seit 1942 als Generalkonsul.
Im Jahr 1925 war er Präsident der Handelskammer von Bremen.

Friedrich Hermann Noltenius starb 1959 und wurde auf dem Riensberger Friedhof in Bremen beigesetzt.


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Postkarte aus Tokyo vom 19.12.1902 nach Tsingtau, Kiautschou, Transit Shanghai 30.01. 1902 mit Neujahrsgrüßen.
11.12.1872, location unknown
30.09.1959 in Bremen, DE

He began his career as a commercial apprentice at the firm of Melchers & Co. in Bremen. After the subsequent military service, he went as a volunteer to England, where he was employed with Jonas & Colver, a factory for machinery and steel products in Sheffield. In 1896 he was commissioned to explore the East Asian market for his company, and travelled via India and China to Japan.

In 1897 he was employed by the British firm of Sale & Co. in their office in Yokohama # 94 which had also been the agents for Jonas & Colver. He worked in Yokohama until 1900.
In 1900 he was ordered by Sale & Co. to establish a branch in Tokyo - at this time good business could be completed in particular with the government.
He opened his office at Tokyo # 28 Tsukiji; he represented through Sale & Co. not only the interests for Jonas & Colver, but also for the German company Ludwig Loewe and Mauser.
In this office he had a Japanese employee from Sale & Co. who spoke perfect English and acted as an interpreter during all business transactions.
To his immediate circle of acquaintances belonged, for example, Hermann Kessler, who worked for Siemens, Albert Schinzinger, the representative of the Krupp company, who had come to Japan only a few months before Noltenius, and Ludwig Leybold, who was often partner in sporting activities and who had also organized the Fujiyama climbing.

F. H. Noltenius returned to Germany in autumn of 1903. He received a position in the Bremen North German Machinery and Fittings factory that worked for shipbuilding companies. In 1906 he was appointed Commercial Executive Director, and after the conversion into the Atlas-Werke AG, he was appointed to the Board.
On May 25, 1907 he married Elise Carlie nee Schroeder.
Even in later years his contacts to Japan remained in force. In Bremen Noltenius represented the Empire of Japan since 1922 as consul and since 1942 as Consul General.
In 1925 he was president of the Bremen Chamber of Commerce.

Friedrich Hermann Noltenius died in 1959 and was buried in the Riensberg Cemetery of Bremen.


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Postcard from Tokyo posted Dec. 19, 1902 to Tsingtao, Kiaochow, transit Shanghai on Jan. 30, 1902 with New Year's greetings.
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/ P III / DE / TR /
NOSS
Christopher
1869 - 1934

23.09.1869 in Huntington, IN, USA
31.12.1934 in Aomori, Japan

Er studierte am Franklin & Marshal College in Lancaster, Pennsylvania und absolvierte im Jahr 1888. Von 1888 bis 1891 lehrte er Theologie an Normalschulen in Pennsylvania und danach setzte er seine theologischen Studien in New York und an der Universität Berlin, Deutschland, fort.

Im Jahr 1895 wurde er nach Japan als Missionar der American Reformed Church delegiert und begann seinen neuen Posten in Sendai. Neben der Missionsarbeit lehrte er am Sendai Theological College (Northeastern Divinity Academy). Seine christliche Missionsarbeit erfüllte er bis 1934 im Tōhoku-Gebiet mit großen Erfolgen.

Er schrieb das Buch "Tōhoku - das Schottland von Japan", das im Jahre 1918 veröffentlicht wurde, und übersetzte auch das Lehrbuch der japanischen Sprache von Rudolf Lange ins Englische.
Mit seiner ersten Frau Laura Boyer, die 1907 starb, hatte er sechs Kinder. Ihr Sohn Frederick Boyer Noss, 1901 geboren, wurde auch Missionar in Japan und arbeitete in Aomori.

Christopher Noss starb 1934 im Haus seines Sohnes in Aomori. Er wurde auf dem Kitayama Kyōdō-bochi von Sendai beigestzt.


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- Postkarte vom 06.01.1898 aus Sendai in die USA mit Transit Tokyo 07.01.98 und San Francisco 25.01.98.

- Postcard posted at Sendai on Jan. 6, 1898 to the USA with transit in Tokyo on Jan. 7 and San Francisco on Jan. 25, 1898.
23.09.1869 in Huntington, IN, USA
31.12.1934 in Aomori, Japan

He studied at the Franklin & Marshal College in Lancaster, Pennsylvania and graduated in 1888. From 1888 to 1891 he taught theology in normal schools of Pennsylvania and afterwards he continued his theological studies in New York and at the University of Berlin, Germany.

In 1895 he was sent to Japan as a missionary of the American Reformed Church and started for his new post in Sendai. Besides missionary work he taught at Sendai Theological College (Northeastern Divinity Academy). His Christian missionary work he realized in the Tōhoku district with great achievements until 1934.

He wrote a book "Tōhoku - the Scotland of Japan", published in 1918, and also translated Rudolf Lange's Textbook of the Japanese Language into English.

With his first wife Laura Boyer, who died in 1907, he had six children. Their son Frederick Boyer Noss, born in 1901, became also a missionary in Japan and worked in Aomori.

Christopher Noss died in 1934 in his son's house in Aomori. He was buried in the Kitayama Kyōdō-bochi of Sendai.


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/ P III / USA / MIS /
2. JAPANER >>> <<< JAPANESE
(AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS)

NABESHIMA Naohiro 鍋島直大 / JAP / POL / 1846 - 1921
NABESHIMA Naomasa 鍋島直正 / JAP / POL / 1814 - 1871

NAGAI Hisomu 永井潜

NAGAI Iwao 長井岩雄 / JAP / SA / MED / 1867 -
- er kam aus Nagasaki und studierte Medizin, Spezialgebiet Pädiatrie an der Universität von München vom Wintersemester 1904/05 bis zum Sommersemester 1905, wo er promovierte. Danach war er als Kinderarzt in Tokyo tätig. Publikation: Das Heranwachsen unseres Kindes (Wagako no seichō)
- he came from Nagasaki and studied at the University of Munich, department of medicine, specialised in paediatrics from the winter term of 1904/05 until the summer term of 1905 when he received a doctorate. Afterwards he acted as a paediatrician in Tokyo. Publication: The Growth of Our Children (Wagako no seichō)

NAGAI Kihachi 長井煕八 / JAP / SA / 1872 - 1939

NAGAI Nagayoshi 長井長義

NAGAI Naomune / JAP / POL / 1816 - 1891
NAGAI Shigeko / JAP / SA /
NAGAI Shinkiji [Shinkichi] / JAP / SA /

NAGAI Shūta 長井秀太 [Hideta] / JAP / SA / MED / 1876 -
- er kam aus Okayama-ken und studierte Medizin, Spezialgebiet Lungenkrankheiten an der Universität von Göttingen vom Wintersemester 1912/13 bis zum Wintersemester 1913/14, wo er promovierte. Danach war er Direktor des Nagai-Forschungsinstitutes für Tuberkulose. Publikationen: Verhaltensregeln für Lungenpatienten (Hai kanja yōjōbyō hiketsu); Behandlung von Erkrankungen der Atmungsorgane (Kokyūkibyō ryōyō zensho); etc.
- he came from Okayama-ken and studied at the University of Gottingen, department of medicine, specialised in tuberculosis from the winter term of 1912/13 until the winter term of 1913/14 when he received a doctorate. Afterwards he became director of the Nagai Research Institute for Tuberculosis. Publications: Behavioral Rules of Pulmonary Patients (Hai kanja yōjōbyō hiketsu); Treatment of Respiratory Organ Deseases (Kokyūkibyō ryōyō zensho); etc.

NAGAMATSU Atsusuke 長松篤瑤 / JAP / SA / 1864 - 1941
NAGANO Bunji 長野文治 / JAP / SA / 1873 - 1931
NAGANO Junzō 長野純蔵 / JAP / SA /
NAGAO Toshirō 長尾駿郎 / JAP / SA /
NAGAO Tsunekichi 長尾恒吉 / JAP / SA /
NAGAO Yoshitomo 長尾美知 / JAP / SA / 1876 - 1958
NAGAOKA Gaishi 長岡外史 / JAP / SA / 1858 - 1933

NAGAOKA Hantarō [Hantaro] 長岡半太郎

NAGAOKA Hideshirō 長岡秀四郎 / JAP / SA /
NAGAOKA Moriyoshi / JAP / POL /
NAGAOKA Muneyoshi 長岡宗好 / JAP / SA / 1866 - 1907
NAGASAWA Kanaye / JAP / SA /
NAGASE Hōsuke [Hosuke] 長瀬鳳輔 / JAP / SA / 1865 - 1926
NAGAYAMA Motohiko 永山元彦 / JAP / SA /
NAGAYAMA Totsu 中山訥 / JAP / SA /
NAGAYO Matarō / JAP / SA / 1878 - 1941
NAGAYO Shōkichi [Shokichi] 長輿稱吉 / JAP / SA / 1866 - 1912
NAGURA Ryōzō 名倉良三 / JAP / SA /
NAITŌ Tōru 内藤 逹 / JAP / SA / 1871 - 1938
NAKA Fumio 中文雄 / JAP / SA /
NAKA Kin'ichi 中金一 / JAP / SA / 1873 -1942
NAKAGAWA Aisaku 中川愛咲 / JAP / SA /
NAKAGAWA Jūzen 中川十全 / JAP / SA / 1866 - 1923
NAKAGAWA Kōsuke 中川幸助 / JAP / SA /
NAKAGAWA Kōtarō 中川孝太郎 / JAP / SA / 1873 - 1937
NAKAGAWA Senkichi 中川銓吉 / JAP / SA / 1876 - 1942
NAKAGAWA Shōhei [Shohei] / JAP / SA /
NAKAHAMA Tōichirō [Toichiro] 中濱東一郎 / JAP / SA / 1857 - 1937
NAKAHARA Tokutarō 中原徳太郎 / JAP / SA / 1871 - 1927
NAKAI Chōzaburō 中井長三郎 / JAP / SA /
NAKAI Motokichi 中井元吉 / JAP / SA / 1878 - 1905
NAKAI Yoshigusu / JAP / BM / 1853 - 1903
NAKAIZUMI Yukinori 中泉行徳 / JAP / SA / 1871 - 1945
NAKAJIMA Eiji 中島鋭治 / JAP / SA / 1858 - 1925
NAKAJIMA Hanjirō中島半次郎 / JAP / SA / 1871 - 1926
NAKAJIMA Kazuyoshi [Itsuka] 中島一可 / JAP / SA / 1853 - 1893
NAKAJIMA Kentarō 中島鍵太郎 / JAP / SA /
NAKAJIMA Noboru / JAP / SA /
NAKAJIMA Nobuyuki 中島信行 / JAP / POL / 1846 - 1899
NAKAJIMA Rikizō / JAP / SA / 1858 - 1918
NAKAMIGAWA Hikojirō 中上川彦次郎 / JAP / SA / 1854 - 1901
NAKAMURA Akika 中村秋香 / JAP / ED / 1841 - 1910
NAKAMURA Hiroyasu / JAP / POL /
NAKAMURA Keiu [Masanao] 中村正直 [敬宇] / JAP / ED / 1832 - 1891
NAKAMURA Ken'ichirō 中村健一郎 / JAP / SA / 1869 - 1940
NAKAMURA Kiyo-o 中村精男 / JAP / SA / 1855 - 1931
NAKAMURA Kōnosuke / JAP / SA / 1872 - 1945
NAKAMURA Seiichi 中村精一 / JAP / SA /
NAKAMURA Seiji 中村清二 / JAP / SA /
NAKAMURA Shingo 中村進午 / JAP / SA / 1870 - 1939
NAKAMURA Tomiji 中村富治 / JAP / SA /
NAKAMURA Yaroku 中村弥六 / JAP / SA / 1854 - 1929
NAKANISHI Kametarō 中西亀太郎 / JAP / SA / 1868 - 1942
NAKANO Buei 中野武営 / JAP / BM / 1848 - 1918
NAKANO Goichi 中野梧一 / JAP / BM / 1842 - 1883
NAKANO Hatsune 中野初子 / JAP / SA / 1859 - 1914
NAKANO Kan-ichi 中野慣一 / JAP / BM / 1847 - 1928
NAKARAI Sunao 半井朴 / JAP / SA /
NAKASHIMA Ken 中島健 / JAP / SA /
NAKAYAMA Kanrokurō / JAP / POL /
NAKAYAMA Kyūshirō中山久四郎 / JAP / SA / 1874 - 1961
NAKAYAMA Masao 中山政夫 / JAP / SA /
NAKAYAMA Morihiko 中山森彦 / JAP / SA / 1867 - 1957
NAKAYAMA Shigeki 中山茂樹 / JAP / SA /
NAKAYAMA Tadayasu 中山忠能 / JAP / POL / 1809 - 1888
NAKAZAWA Hikokichi 中沢彦吉 / JAP / BM / 1839 - 1912
NAKAZAWA Iwata 中澤岩太 / JAP / SA / 1858 - 1943
NAKAZAWA Ryōji 中沢亮治 / JAP / SA / 1878 - 1974
NAKAZAWA Tatsuzō 中沢達三 / JAP / SA /
NAMBA Masashi 灘波正 / JAP / SA / 1859 - 1920
NAMBU Hidemaro 南部英麿 / JAP / SA / 1856 - 1910
NAMIKAWA Rijirō 並河里二郎 / JAP / SA /
NAMURA Taizō 名村泰蔵 / JAP / SA / 1840 - 1907
NANBA Kaname 灘波要 / JAP / SA / 1873 - 1929
NANBA Teruho 灘波輝秀 / JAP / SA /
NANBU Jirō 南部次郎 / JAP / POL / 1835 - 1911
NANBU Takaichi 南部孝一 / JAP / SA / 1874 - 1919
NANBU Tatsuhei 南部辰丙 / JAP / SA /
NAOKI Rintarō 直木倫太郎 / JAP / SA / 1876 - 1943
NARA Aisaburō 奈良愛三郎 / JAP / SA /
NARA Takeji 奈良武次 / JAP / SA /
NARABARA Takekuma / JAP / SA /

NARAHARA Sanji 奈良原三次

NARAKI Shunzō 楢木俊蔵 / JAP / SA /

NARASAKI Raizō 楢崎 頼三 / JAP / MIL /
* 13.05.1845 in Nagato, heute/ today Yamaguchi-ken
† 17.02.1875 in Paris, France
- Narasaki Raizō gehörte zu den zehn Kadetten der Heeresoffiziersschule in Osaka, die 1870 zur weiteren Ausbildung nach Frankreich geschickt wurden. Wie drei seiner Kameraden starb er dort an einer Infektionskrankheit.
Der Sohn von Narasaki Toyosuke stammte aus der früheren Provinz Nagato. Er gehörte zum ersten Lehrgang der neuen Offiziersschule; sein Französischlehrer war der Leutnant Charles Buland, in dessen Begleitung die zehn jungen Japaner nach Frankreich reisten. Nach der Ankunft 1871 wurde Narasaki zum Studium des französischen Militärrechts auf die Regierungsschule in Paris geschickt. Er wohnte in Paris im 5. Arrondissement in der Rue Gay-Lussac Nr. 6. Heute befindet sich hier das "Hôtel Elysa-Luxembourg".
Nach vierjährigem Aufenthalt in Frankreich verstarb Narasaki Raizō in Paris; sein Grab liegt auf dem Friedhof Montparnasse. Während auf dem Totenschein sein Alter mit 27 angegeben ist, war er laut seinem Grabstein 29 Jahre alt. Die Jahreszahlen sind dort nach dem alten japanischen Kalender angegeben, der im Jahr 660 v. Chr. beginnt.

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RAIZO NARASSAKI
NÉ À NAGATO JAPON
LE 15 MAI 2505
DÉCÉDÉ À PARIS
LE 17 FEVRIER 2535



- Narasaki Raizō belonged to the ten cadets from the Army Officer School Osaka who in 1870 were sent to France for their further education. Like three of his comrades he died there of an infectious disease.
The son of Narasaki Toyosuke came from the former Nagato province. He belonged to the first year of the new officers school; his teacher of French was lieutenant Charles Buland, in whose company the ten young Japanese travelled to France. After their arrival in 1871, Narasaki was sent to Paris to study French military law at the Governmental School. He lived in Paris in the 5th arrondissement, Rue Gay-Lussac Nr 6. Today there is the "Hôtel Elysa-Luxembourg".
After having stayed four years in France, Narasaki Raizō died in Paris; his grave is on the Montparnasse cemetery. Whereas his age is given as 27 years on the death certificate, he was 29 years of age according to his tombstone. The years are counted here according to the old Japanese calendar which starts in 660 B.C.


NARUSE Jinzō 成瀬仁蔵

NASA Tadayuki 奈左忠行 / JAP / SA / 1864 - 1934
NATSUME Sōseki 夏目漱石 / JAP / SA / 1867 - 1916
NIHO Kamematsu 仁保亀松 / JAP / SA / 1868 - 1943
NIIDA Masutarō 仁井田益太郎 / JAP / SA / 1868 - 1945
NIIJIMA Yoshinao 新島善直 / JAP / SA /
NIISHIMA Jō [NEESIMA Joseph Hardy] [NIIJIMA] 新島襄 / JAP / SA / 1843 - 1890
NINOMIYA Kumajirō 二宮熊次郎 / JAP / SA / 1865 - 1916
NIRE Kagenori 仁礼景範 / JAP / SA / 1831 - 1900
NISHI Hirokichi 西広吉 / JAP / SA /
NISHI Yoshikatsu 西義克 / JAP / SA /
NISHI, Amane 西周 / JAP / SA / 1829 - 1897
NISHIDA Kitarō [Kitaro] 西田幾多郎 / JAP / SC / 1870 - 1945
NISHIDA Sei 西田精 / JAP / SA / 1877 - 1944

NISHIGAWA Toranosuke

NISHIMURA, Katsuzō 西村 勝三 / JAP / BM / 1836 - 1907
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- Unternehmer. Nishimura hatte Chemie in Nagasaki studiert und eine Firma zur Herstellung von Backsteinen gegründet. Zu Beginn der 1870er Jahre, als Yokohama und Tokyo beleuchtet werden sollten, versuchte die japanische Regierung zu verhindern, dieses strategisch wichtige Projekt in die Hände von Ausländern fallen zu lassen. So gründeten zehn wohlhabende und einflussreiche japanische Unternehmer um Takashima Kaemon und Nishimura Katsuro ein Konsortium namens "Nippon Sachū", um dieses Projekt zu realisieren. Als technischer Berater und Manager wurde Henri August Pelegrin von der japanischen Regierung vertraglich gebunden. Während dieser Zeit informierte Pelegrin auch Nishimura über die Möglichkeit zur Herstellung von Schamottesteinen und Nishimura begann mit der Produktion von diesem neuen Produkt ​​in großer Stückzahl im Jahre 1875.
Danach stieg er in die Herstellung von Glas ein. Die Glasfabrik in Shinagawa, Tokio, wurde 1876 gegründet, die unter Leitung des Industrie-Ministeriums stand, aber ständig mit Verlust arbeitete.
Im Jahre 1885 kaufte Nishimura die Fabrik für 79.950 Yen, die Bezahlung erfolgte in Raten über 55 Jahre mit Zahlungsbeginn ab 1890. Er versuchte umgehend, die Anlage zu modernisieren; dazu unternahm er auch eine Reise nach Europa, um Produktionstechniken zu studieren. Danach eingeleitete Verbesserungen brachten allerdings nicht den gewünschten Erfolg. Er konzentrierte sich wieder auf die Ziegelherstellung. Sein Traum war es, Ziegel für Gasgeneratoren herzustellen. Nach Überwindung einer Menge von Schwierigkeiten gelang es ihm schließlich, Schamotteziegel herzustellen, die vergleichbar mit importieren Ziegel waren.
Anschließend lieferte er Formsteine ​​für einen Test in einem Säureproduktionsofen bei der Druckerei des Ministeriums der Finanzen, dann Schamottesteine ​​für eine Glasschmelzwanne, und so weiter. Er verbreiterte den Anwendungsbereich und förderte die inländische Produktion von Schamottesteine. Im Jahre 1894 erhielt er ein Patent für "Silicium-Schamotte-Ziegel" und er begann mit der Produktion von feuerfesten Materialien für die Eisen- und Stahlherstellung. Im Jahr 1903 re-organisierte er sein Unternehmen und nannte es "Shinagawa Refractories Co." Nach dem russisch-japanischen Krieg wurde die Eisenbahn verstaatlicht, die Gas-Produktion erweitert und es gab auch einen Bauboom. Im Einklang mit dem Wachstum dieser Branchen unternahm auch Nishimura alle Anstrengungen, Ziegel und Fliesen für jeden Bedarfsfall herzustellen. Als führender Hersteller aller feuerfesten Schamotte nahmen sie auch eine dominierende Position in der Feinkeramik und Keramikfaserbereichen ein, die auf über viele Jahre entwickelten Technologien beruhte.
- Entrepreneur. Nishimura had studied chemistry in Nagasaki and started a brick manufacturing company. At the beginning of the 1870's, when Yokohama and Tokyo were to be illuminated, the Japanese Government tried to prevent this strategically important project to fall into the hands of foreigners. Thus, ten wealthy and influential Japanese around Takashima Kaemon and Nishimura Katsurō founded a consortium called "Nippon Sachū" to realise this project. As technical advisor and manager Henri August Pelegrin was commissioned by the Japanese government. During this time Pelegrin also introduced firebricks to Nishimura and he began producing fire bricks on a large scale in 1875.
Afterwards he ventured into glass manufacturing. The glass factory at Shinagawa, Tokyo, was established in 1876, but it was run by the Ministry of Public Works at continued losses. In 1885 Nishimura bought the factory for 79,950 Yen, to be paid in instalments over fifty-five years with payments starting in 1890. He lost no time in trying to modernize the plant; he made a trip to Europe to study production techniques and introduced a few improvements with no major success. He returned to brick manufacture. His dream was to make bricks for gas generators. After overcoming a lot of difficulties, he succeeded in producing a "fire brick" that was comparable to the imported products; subsequently, he supplied shaped bricks for a test with an acid production furnace for the Printing Bureau of the Ministry of Finance, fire bricks for a glass tank furnace, and so on. He broadened the applications and promoted domestic production of fire bricks. In 1894, he obtained a patent for a "silica fire brick" and then began the production for iron and steel refractories. In 1903 he reorganized his enterprise into "Shinagawa Refractories Co." After the Russo-Japanese War, the railway was nationalized, the gas business was developed, and there was also a construction boom. In line with the growth of these activities, Nishimura made efforts to provide bricks and tiles for all purposes. Being the leading comprehensive refractory maker, they have also established a strong position in the fine ceramics and ceramics fiber fields, based upon technology developed over many years.


NISHIMURA Kenkichi / JAP / SA /
NISHIMURA Toyosaku 西村豊作 / JAP / SA /
NISHIMURA Yasuji 西村靖次 / JAP / SA /
NISHIMURA Yasuyoshi 西村安敬 / JAP / SA / 1873 - 1937
NISHIO Kyōko 西尾京子 / JAP / MED / 1844 - 1913
NISHIYAMA Nobumitsu 西山信光 / JAP / SA / 1873 - 1942
NISHIYAMA Sōzō 西山荘三 / JAP / SA /
NITOBE Inazō 新渡戸稲造 / JAP / SA / 1862 - 1933
NITTA Chōjirō / JAP / BM /
NITTA Naoshi 信田直 / JAP / SA / 1874 - 1936
NIWA Tōkichirō 丹羽藤吉郎 / JAP / SA / 1857 - 1930
NODA Akira 野田明 / JAP / SA /
NODA Hiromichi / JAP / SA / 1844 - 1913
NODA Saburō 野田三郎 / JAP / SA / 1882 - 1975
NODA Yoshio 野田義夫 / JAP / SA / 1874 - 1950

NOGI Maresuke 乃木希典

NOGUCHI Hideyo 野口英世

NOJIMA Enzō 野島円蔵 / JAP / SA /
NOJIRI Seiichi 野尻精一 / JAP / SA / 1860 - 1932
NOMURA Junji 野村淳治 / JAP / SA / 1876 - 1950
NOMURA Kichisaburō / JAP / SA /

NOMURA Kosaburō 野村 小三郎 [直赫 Naoaki] / JAP / SA / MIL / 1855 - 1876
* 15.01.1855 in Orafune, heute/ today Setouchi/Okayama-ken, Japan
† 26.06.1876 in Amélie-les-Bains/Pyrenées Orientales, FR

- 1870 bestimmte das japanische Militärministerium (hyōbushō) zehn Kadetten der Offiziersschule in Osaka zum weiteren Studium nach Frankreich. Vier dieser jungen Japaner verstarben in Frankreich, vermutlich alle an Tuberkulose. Nach Maeda Sōma, Bekki Shōsaburō und Narasaki Raizō war Nomura Kosaburō das letzte Opfer dieser Gruppe. Auch ein Krankenhaus- und Kuraufenthalt am Fuß der Pyrenäen konnte ihn nicht mehr retten.
Nomura kam aus einer Samurai-Familie, wurde aber nach dem Tod seiner Vaters Toemon und seiner Mutter Oteru Vollwaise. Ab 1869 besuchte er die Heeresoffiziersschule heigaku-ryō in Osaka. 1870 war er Schüler des 2. Jahrgangs, als er mit neun anderen dazu bestimmt wurde, die Ausbildung in Frankreich fortzusetzen. Die Gruppe reiste, begleitet von Charles Buland, von Yokohama nach Marseille, wo sie im Februar 1871 eintraf. Die angehenden japanischen Offiziere wurden auf verschiedene Schulen in Frankreich geschickt.
Nomura besuchte das Lycée Louis le Grand (École Descartes) in Paris; er wohnte dort bei einem Herrn Lelaix, Impasse Royer-Collard Nr. 9, im 5. Arrondissement in der Nähe des Jardin du Luxembourg. Über Nomuras Leben in Frankreich ist nur wenig bekannt. Am 09.07.1872 kehrte er von einem Aufenthalt in Nizza nach Paris zurück; am 26.11.1872 nahm er am Begräbnis seines an Tuberkulose gestorbenen Freundes Bekki Shōsaburō in Fontainebleau teil. Am 15.07.1873 hat er offenbar einen Abend mit den anderen japanischen Kadetten und mit den Mitgliedern der vor ihrer Abfahrt nach Japan erneut in Frankreich weilenden Iwakura-Mission zugebracht. Tags darauf wurde ein Gruppenbild gemacht.
Nomura war offenbar ebenfalls von der Tuberkulose befallen. Er wurde 1876 zum Aufenthalt in die trockene Luft Südfrankreichs geschickt. Die Wahl der zuständigen Stellen fiel auf den Kurort Amélie-les-Bains bei Perpignan. Dort gab es nicht nur verschiedene, teilweise noch auf die Römerzeit zurückgehende Heilbäder, sondern auch ein neues Militärkrankenhaus. Nomuras Leben konnte dennoch nicht mehr gerettet werden. Er starb am 26.06.1876 in Amélie-les-Bains und wurde auf dem Gemeindefriedhof bestattet, in einem vergleichsweise aufwendigen Grab. Eine 1,60 m hohe Marmorstele trägt vorne die japanischen Schriftzeichen: "Grab von Nomura Kosaburō, japanischer Militärkadett". Auf der linken Seite ist, ebenfalls in Japanisch, vermerkt: "Gestorben am 26. Juni im Jahr Meiji 9". Die Grabplatte selbst trägt eine französische Aufschrift.
Nomuras Grab blieb fast völlig vergessen. Erst um das Jahr 2000 begannen Amateurhistoriker nachzuforschen, welches Schicksal dazu geführt hatte, dass ein junger japanischer Kadett vor fast 120 Jahren in Südfrankreich bestattet wurde, und die Gemeinde Amélie-les-Bains beauftragte eine junge japanische Studentin der Universität Perpignan mit Nachforschungen über mögliche Verwandte Nomuras in Japan.
Heute gibt es in Perpignan die Vereinigung "Les Amis de Kosaburō" (Die Freunde von Kosaburō), die sich zum Ziel gemacht hat, das Gedenken an Nomura Kosaburō zu bewahren und sein Grab in Amélie-les-Bains zu pflegen.
- In 1870 decided the Japanese Military Ministry (hyōbushō) to send ten cadets from the officers' school in Osaka to France for their further studies. Four of these young Japanese died in France, probably all of tuberculosis. After Maeda Sōma, Bekki Shōsaburō and Narasaki Raizō, Nomura Kosaburō was the last victim of this group. Even a stay in a hospital and health resort at the foot of the Pyrenees could not save his life.
Nomura came from a samurai family, but lived after the death of his father Toemon and his mother Oteru in an orphanage. From 1869 on he attended the Army Officers' School heigaku-ryō at Osaka. He was in 1870 student of the 2nd class when he and nine others were chosen to continue their education in France. The group travelled, accompanied by Charles Buland, from Yokohama to Marseilles where they arrived in February 1871. The future Japanese officers were sent to different schools in France.
Nomura attended the Lycée Louis le Grand (École Descartes) in Paris; he was living there at a Monsieur Lelaix, Impasse Royer-Collard Nr 9, in the 5th Arondissement near the Jardin du Luxembourg. Only very little is known about his life in France. On July 9, 1872 he returned to Paris from a stay in Nice; on November 26, 1872 he took part at the funeral of his friend Bekki Shōsaburō who had died in Fontainebleau on tuberculosis. On July 15, 1873 he apparently spent an evening with the other Japanese cadets and with members of the Iwakura-Mission who were again staying in France before they departed back to Japan. The next day a group picture was taken.
Evidently Nomura, too, had been infected by tuberculosis. He was sent in 1876 for a stay in the dry air of Southern France. The choice of the responsible officials was the health resort Amélie-les-Bains near Perpignan. There were not only some spas, partly even going back to Roman times, but a new Military Hospital as well. Nevertheless, Nomura's life could not be saved. On June 26, 1876 he died in in Amélie-les-Bains and was buried at the local cemetery, in a comparable expensive grave. A marble column of 1.60 m height bears in front the Japanese characters: "Tomb of Nomura Kosaburō, Japanese Military Cadet". On the left side is written, also in Japanese: "Died on June 26, in the Year of Meiji 9". The grave itself bears the French inscription.
Nomura's grave remained almost completely forgotten. It was only around the year 2000 that amateur historians began to investigate which fate had led to the burial of a young Japanese cadet in Southern France some 120 years ago. The Community of Amélie-les-Bains ordered a young Japanese woman student at the University of Perpignan to explore if there happen to be any relatives of Nomura in Japan.
Today, in Perpignan, the association "Les Amis de Kosaburō" (Friends of Kosaburō) exists, and they devote to preserve the memory of Nomura Kosaburō and to cultivate his grave in Amélie-les-Bains.


NOMURA Sanjūrō 野村三十郎 / JAP / SA / 1866 - 1915
NOMURA Yasushi 野村靖 / JAP / POL / 1842 - 1909
NONAKA Katsuaki 野中勝明 / JAP / SA /
NONAMI Rokichi 野並魯吉 / JAP / SA / 1855 - 1927
NONAMI Shizuo 野波静雄 / JAP / SA /
NORO, Kageyoshi 野呂景義 / JAP / SA / 1854 - 1923
NOSE Shizuta 能勢静太 / JAP / SA / 1851 - 1912
NOSHIRI Iwao 野尻巌 / JAP / SA /
NOZU Michitsura 野津道貫 / JAP / MIL / 1841 - 1908
NUKADA Yutaka 額田豊 / JAP / SA / 1878 - 1972
NUNOKAWA Kōsaku 布川興策 / JAP / SA / 1875 - 1954
- N -    
NAGAI
Hisomu
永井潜
1876 - 1957








14.11.1876 in Takehara, Hiroshima-ken
17.05.1957 in Fujisawa

Dr. med. Nach der Grundschule besuchte er ab 1889 das Gymnasium von Fukuyama, welches er 1894 abschloß. Im gleichen Jahr ging er nach Tokyo, besuchte eine Vorbereitungsschule, lernte Deutsch und begann 1895 ein Medizinstudium an der Universität von Tokyo. Er schloß das Studium 1902 ab und ging für weitere Studien nach DE, wo er an der Universität Göttingen, medizinische Fakultät, im Sommersemester 1903 begann und bis zum Wintersemester 1905/06 im Spezialfach Physiologie studierte. Nach seiner Rückkehr nach Japan (1906) wurde er Assistenzprofessor an der Universität von Tokyo, wo er auch 1912 promovierte. 1915 wurde er zum Professor berufen, später wurde er zum Dekan der medizinischen Fakultät der Universität von Tokyo befördert. 1923 wurde er zum Direktor der medizinischen Fakultät der Universität von Taipei berufen.
Er war Direktor verschiedener Organisationen und wurde Präsident der „Medizinischen Gesellschaft von Tokyo“ und der „Gesellschaft für Rassenhygiene Japans“. Nach seiner Pensionierung (1937) war er Professor emeritus an der Universität von Tokyo und Honorarprofessor an der Universität Peking.
Er war auch publizistisch tätig und schrieb u. a. Medizin und Philosophie (Igaku to tetsugaku); Lesebuch für Verheiratete: der Kanon des Geschlechtslebens (Kekkon dokuhon: seiseikatsu no kyōten); Einführung in die Eugenik (Yūseigaku gairon ); Entwicklungsgeschichte der Medizin aus philosophischer Sicht (Tetsugaku yori mitaru igaku hattatsu shi)
14.11.1876 in Takehara, Hiroshima-ken
17.05.1957 in Fujisawa

MD. After the elementary school he entered the junior high school of Fukuyama in 1889 and graduated from it in 1894. He went to Tokyo in the same year, attended a preparatory school, kearned German and in 1895 he entered the University of Tokyo, medical department.
He graduated from it in 1902 and went to Germany for further studies starting with the summer term of 1903 until the winter term of 1905/06 at the University of Goettingen, department of medicine specialised in physiology. After returning to Japan (1906), he was appointed assistant professor at the University of Tokyo and received his doctorate in 1912. In 1915 he was appointed professor, later he was promoted to dean of the Tokyo University, Medical Department. In 1923 he was appointed director at the Taipei University, medical department.
He was also appointed director of various organizations and became president of the Tokyo Medical Association and the Japan Racial Hygiene Association. After he reached the age limit (1937), he became professor emeritus at Tokyo University and from 1939 until 1947 honorary professor at the University of Peking.
He wrote a number of books including "Medicine and Philosophy” (Igaku to tetsugaku); “Reading Book for Couples: the canons of sexual life (Kekkon dokuhon: seiseikatsu no kyōten); Introduction to Eugenics (Yūseigaku gairon ); History of Development of Medicine from Philosophical View (Tetsugaku yori mitaru igaku hattatsu shi).
___
/ JAP / SA / MED /
NAGAI
Nagayoshi
長井長義
1845 – 1929

[Naoyasu 直安]





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Statue im Hauptquartier der Pharmazeutischen Gesellschaft Japans
Statue at the HQ of the Pharmaceutical Society of Japan

24.07.1845 in der Myodo Gemeinde, Awa Provinz (heute Tokushima –ken)
10.02.1927 in Tokyo

Pharmazeut, Chemiker; er wurde als Sohn eines Arztes geboren; besuchte zunächst die Schule für chinesische Wissenschaft und nahm 1866 das Studium der westlichen rangaku Medizin in Nagasaki auf, Fortsetzung seiner Studien ab 1868 in Tokyo. Als einer der ersten Auslandsstipendiaten reiste er zum Studium nach Deutschland, traf am 31.05.1871 in Berlin ein, immatrikulierte sich an der Universität Berlin und begann im Sommersemester 1872 Physik, Botanik und Chemie zu studieren. Während seines Aufenthaltes in Berlin wohnte er beim japanischen Diplomat Aoki Shūzō. Er war von den Vorlesungen von Prof. A. W. Hofmann, einer Kapazität auf dem Gebiet der organischen Chemie, beeindruckt und 1879 wurde er Assistent in seinem Laboratorium. Nach seiner Promotion am 01.12.1881 kehrte er am 29.05.1884 nach Japan zurück und wurde am 25.06.1884 zum Professor für Chemie und Pharmazie an der Kaiserlichen Universität Tokyo berufen. - 1886 reiste er wieder nach Deutschland und heiratete Therese Schumacher, mit der er nach Japan zurückkehrte. Sie war als Lehrer für Deutsch tätig und bemühte sich, deutsche Küche und Kultur in Japan zu verbreiten. 1923 beherbergten sie Albert Einstein und seine Frau während ihres Japan-Besuches. Sie hatten eine Tochter Elsa und einen Sohn Alexander, der als Diplomat an der japanischen Botschaft in Berlin bis zum Ende des 2. WK tätig war und später Patentanwalt wurde. - Als erster Präsident der „Gesellschaft für Pharmazie Japans“ (PSJ-gegründet 1880) hatte er einen wesentlichen Einfluß auf die Verbreitung und Entwicklung der japanische Pharmazie und Chemie. Er gilt als Begründer der wissenschaftlichen Pharmazie in Japan und ist einer der Initiatoren der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland. Er machte sich durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen einen Namen, z.B. durch die Entdeckung des Ephedrin, ein Basis-Medikament, das noch heute weltweit in der Pharma-Industrie Verwendung findet.
24.07.1845 in Myodo District, Awa Province (present-day Tokushima –ken)
10.02.1927 in Tokyo

Pharmacologist, Chemist; he was born as the son of a doctor, at first he attended a school for Chinese sciences and started studying rangaku medicine at the Dutch Medical School of Nagasaki in 1866. In 1868 he continued his studies at the Imperial University (now University of Tokyo). He was sent under government sponsorship to Germany, arrived on 31.05.1871 in Berlin, entered the University of Berlin and started to study physics, botany, and chemistry with the summer term of 1872. While in Berlin, he resided at the home of Japanese diplomat Aoki Shūzō. He was influenced by the lectures of Prof. A. W. Hofmann, a capacity on the field of organic chemistry and he became an assistant at his laboratory in 1879. After his doctorate on 01.12.1881 he returned to Japan arriving on 29.05.1884 and he was appointed Professor of Chemistry and Pharmacy at the Imperial University of Tokyo on 25.06.1884.
In 1886 he travelled again to Germany and married Therese Schumacher. On their return to Japan, she became a lecturer of the German language and was active in introducing German foods and culture to Japan. In 1923, Nagai and his wife hosted Albert Einstein and his wife during their visit to Japan. They had a daughter Elsa and a son Alexander who served as a diplomat at the embassy of Japan in Berlin until the end of World War II and became later a patent attorney.
As first president of the Pharmaceutical Society of Japan (PSJ, founded in 1880) he had an important impact on the propagation and development of chemistry and pharmaceutical sciences.
He is regarded as the founder of the scientific pharmacy in Japan and he is one of the initiators of the scientific and social relations between Japan and Germany. He built up a reputation by outstanding scientific achievements, e.g. by the isolation of ephedrine, a basis medicine, still used worldwide in the pharmaceutical industry today.
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/ JAP / SA / MED /
NAGAOKA
Hantarō
長岡半太郎
1865 – 1950

[Hantaro]


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19.08.1865 in Ōmura, Nagasaki-ken
11.12.1950 in Tokyo

Physiker. Dr. sc. Nagaoka war einer der hervorragendsten Physiker Japans in der ersten Hälfte des 20. Jh. Er schloß 1887 sein Studium an der Universität Tokyo, Sektion Physik ab und wurde Assistenzprofessor. Er studierte in Deutschland vom Sommersemester 1883 bis zum Wintersemester 1895/96 in Berlin und München und als er nach Japan zurückkehrte, wurde er Professor an seiner alma mater. Seine Forschungsgebiete lagen in der Geophysik, Spektroskopie, Elektromagnetismus und Metallurgie. Im Markenbild wird seine Theorie des Atommodells dargestellt. Sein Saturn-Modell wurde am 05.12.1903 in einem Vortrag vorgestellt, der 1904 veröffentlicht wurde. Er lehrte an der Universität Tokyo (1896-1926), wurde Mitglied des physikalischen Forschungsinstitutes 1917, erster Präsident der Universität Osaka 1931 und ab 1906 Mitglied der Kaiserlichen Akademie (Gakushiin), deren Präsident er von 1939 bis 1948 war.
19.08.1865 in Ōmura, Nagasaki-ken
11.12.1950 in Tokyo

Physicist. Doctor of Science. Nagaoka was Japan's most eminent physicist in the first half of the 20th century. He graduated from Tokyo University, Section of Physics, in 1887 and became assistant professor. He studied in Germany from the summer term of 1893 until the winter term 1895/96 in Berlin and Munich, and when he returned to Japan he became professor at his alma mater. His research interests included geophysics, spectroscopy, electromagnetism, and metallurgy. The diagrams in the stamp background refer to the work for which he is best known: his theory of atomic models. His "Saturnian model" was announced in a 05.12.1903 lecture, published in 1904. He taught at Tokyo University (1896-1926), became a member of the Physical Research Institute in 1917, the first president of the Osaka University in 1931, and from 1906 member of the Imperial Academy (Gakushiin) and appointed president from 1939 to 1948.
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/ JAP / SA / SC /
NARAHARA
Sanji
奈良原三次
1877 - 1944







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Narahara No. 2 – Aviation & Science Museum, Aomori.










11.02.1877 in Kagoshima (heute Kagoshima-shi, Kōrai-chō)
14.07.1944

Leutnant. Sohn des Baron Narahara Shigeru, Gouverneur von Okinawa-ken.
Nach seiner Grundausbildung besuchte er die Universität von Tokyo, die er 1908 im Fach Ingenieurwesen abschloß. Etwa zu dieser Zeit stellte er bereits seine eigene Konstruktion für ein Flugzeug vor. Im April 1908 trat er der Marine bei und wurde im Marinearsenal Yokosuka als Assistenz-Ingenieur eingesetzt. Durch seine Kenntnisse in der Luftfahrt wurde er Mitglied der 1909 gegründeten Provisorischen Forschungsgesellschaft für Militär-Ballons (PMBRA). Unabhängig von seiner offiziellen Arbeit bei PMBRA begann er sein Flugzeug im Garten seines Vaters, jetzt in Yotsuya, Tokyo, zu bauen. Nach seinem ersten Flugzeug und der Unmöglichkeit, im Garten weiter tätig zu sein, gründete er die Tokyo Hikoki Seisakusho (Tokyo Flugzeug-Werkstatt) in Tsunohazu, Shinjuku, Tokyo.
Am 05.05.1911 wurde der erste Flug in einem in Japan gebautem zivilen Flugzeug von Narahara Sanji in seinem eigenen Narahara Model 2-Flugzeug durchgeführt, und auch von ihm privat finanziert. Er flog über etwa 60 m in Tokorozawa, Saitama-ken, dem 1. Flugplatz in Japan.
Das Flugzeug wurde konstruiert und gebaut von Nagahara Sanji und es war 10 m lang und 9,2 m breit, ausgerüstet mit einem 50 PS-Gnom- Motor. Aufgrund der stabilen Flugqualität fanden in vielen Städten Japans Vorführungen statt.
Er versuchte bereits 1910 zu fliegen, die Maschine mit einem Anzani Motor, bekannt unter Narahara No. 1, hatte aber mit 25 HP zu wenig Leistung und erreichte nur eine Höhe von 30 cm.
Das Flugzeug Narahara Nr. 3 und auch Nr. 4, bekannt unter dem Namen Ōtori, waren erfolgreiche Flugzeuge.
Durch familiären Druck mußte Narahara das Fliegen und schließlich auch die Konstruktion und den Bau von Flugzeugen Ende 1913 aufgeben. 1930 wurde er dann zum Vorsitzenden des japanischen Klubs für Leichtflugzeuge von Tsudanuma (Narashino-shi) berufen.

Chronologie 19.12.1910 - Luftfahrt
11.02.1877 in Kagoshima (today Kagoshima-shi, Kōrai-chō)
14.07.1944

Lieutenant. Son of Baron Narahara Shigeru, Governor of Okinawa-ken.
After his basic education he studied at the University of Tokyo and in 1908 he graduated in engineering. Around that time he had already published his own design for an aeroplane. In April 1908 he joined the Navy and was assigned to the Yokosuka Naval Arsenal as a Naval Assistant Engineer. Because of his recognized talent for aviation he became a member of the Provisional Military Balloon Research Association (PMBRA) organized in 1909. Separate from his official work with the PMBRA, Narahara started building his aeroplane in his father's garden, then at Yotsuya, Tokyo. After his first aeroplane, and unable to continue building aircraft there, Narahara established the Tokyo Hikoki Seisakusho (Tokyo Aeroplane Manufacturing Works) in Tsunohazu, Shinjuku, Tokyo.
On May 5, 1911 the first flight in a Japanese-built civil airplane was realised by Narahara Sanji in his own "Narahara Model 2" - plane, also privately financed by him. He flew about 60 meters at Tokorozawa, Saitama-ken, at Japan’s first airfield, completed only on 04.04.1911.
The plane was designed and built by Nagahara Sanji, and it was 10 meters long, 9.2 meters wide, and equipped with a 50-horsepower Gnome engine. Because its flying quality was so stable, it flew to many cities throughout Japan for demonstrations.
He attempted to fly an aircraft in 1910, but, the machine, known as the Narahara No.1, was not sufficiently powered, utilizing a 25HP Anzani engine, and only achieved an altitude of 30 cm.
The Narahara No.3 Aeroplane was successful as was the Narahara No.4 Aeroplane, known under the name of Ōtori.
Familial pressure induced Narahara to give up flying and ultimately to cease designing and building aircraft as well at the end of 1913. But in 1930 he took office as the chairman of board of the Japan light airplane club of Tsudanuma (Narashino-shi).

Chronology 19.12.1910 - Aviation
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/ JAP / MIL /
NARUSE
Jinzō
成瀬仁蔵
1858 – 1919

[Jinzo]



02.08.1858 in Yamaguchi
04.03.1919 in Tokyo

Sohn eines samurai im Chōshū han (Yamaguchi). 1875 besuchte er die Lehrerausbildungsschule von Yamaguchi und nach Abschluß wurde er Rektor der Grundschule. 1877 trat er dem Christentum bei. Als die Baika Jogakkō (Baika Mädchenschule) in Ōsaka 1878 öffnete, wurde er Hauptlehrer, 1882 trat er aber vom Schuldienst zurück und begann eine geistliche Tätigkeit. 1886 wurde er der Kirche von Niigata zugeordnet und er gründete die “Mädchenschule von Niigata”. Ende 1890 ging er in die USA und studierte am Theologischen Priesterseminar von Andover. Während dieser Zeit besuchte er viele Schulen in den USA und studierte insbesondere die Themen „Frauenbildung“ und „Sozialfürsorge“. Im Januar 1894 kam er nach Japan zurück und wurde bis 1896 Präsident der Baika Girls’ School. Dann begann er eine Werbe-Kampagne zur Gründung einer Frauen-Universität, und am 20.04.1901 eröffnete er die Nihon Joshi Daigakkō, heute Nihon Joshi Daigaku (Japan’s Universität für Frauen) in Tokyo.
Naruse Jinzō (oben) wurde auf einer japanischen 80-Yen - Sondermarke anläßlich „100 Jahre des Beginns einer höheren Ausbildung für Frauen“ am 20.09.2000 abgebildet, zusammen mit Tsuda Umeko (rechts)und Yoshioka Yayoi (links).
Er starb an Leberkrebs und wurde auf dem Zōshigaya Friedhof von Tokyo begraben.
02.08.1858 in Yamaguchi
04.03.1919 in Tokyo

Son of a samurai of the Chōshū han (Yamaguchi). In 1875 he entered the Yamaguchi Teachers’ Training School and became a primary school principal after graduation. In 1877 he converted to Christianity. When the Baika Jogakkō (Baika Girls’ School) in Ōsaka opened in 1878 he became head instructor, but in 1882 he resigned from this school and started clerical work. In 1886 he was assigned to the church of Niigata and founded Niigata Girls’ School.
At the end of 1890 he went to the USA to study at the Andover Theological Seminary. During this time he visited many schools in the USA and studied mainly education for women and social welfare. In January 1894 he came back to Japan and became President of the Baika Girls’ School until 1896. At that time he started a campaign to found a women’s university and on 20.04.1901 he opened Nihon Joshi Daigakkō, now Nihon Joshi Daigaku (Japan Women’s University) in Tokyo, marking an epoch in women's education in Japan.
Naruse Jinzō (top) was depicted on an 80-Yen Japanese commemorative postage stamp on the occasion of the “100th anniversary of establishing higher education for women” on September 20, 2000 together with Tsuda Umeko (right) and Yoshioka Yayoi (left).
He died from liver cancer and is buried on the Tokyo Zōshigaya Cemetery.
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/ JAP / SA / ED /
NISHIGAWA
Toranosuke
西川虎之助
1854 – 1922

[NISHIKAWA]


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NISHIGAWA, Toranosuke + Katie Henriette Nellie nee Winter ca. 1874









22.02.1854 in Hiroshima
23.01.1922 in Tokyo

Er stammte aus einer samurai-Familie, die seit Jahrhunderten in der Gegend um Hiroshima lebte und mit dem Asano Clan verbunden war. Sein Vater Nishigawa Risaburō Yasushi (1821-1871) war einer von sechs Polizeipräsidenten in Edo (Tokyo), vor und nach der Meiji-Restauration verantwortlich für den 1.Bezirk Kayaba-cho, heute im zentralen Distrikt von Chūō-ku in Tokyo gelegen. Toranosuke war sein ältester Sohn. Er wurde auf Anweisung des Clans 1869 mit 15 Jahren zum Studium nach London geschickt und studierte dort im Hauptfach Angewandte Chemie. In England hatte er auch Katie Henriette Nellie Winter (1850-1920), kennengelernt, in deren Elternhaus er logiert hatte, sie haben 1874 in Kensington geheiratet. Im Jahr 1879 kehrte er nach Japan zurück. Hier arbeitete Nishigawa Toranosuke in verschiedenen Berufen, darunter als technischer Sachverständiger im Finanzministerium (Druckerei) und 1892 als Generaldirektor von Osaka Yuō K.K. (Schwefel).
1901 wurde er an der Universität Tokyo zum Dr. h.c. der Ingenieurwissenschaften (Kōgaku) promoviert, da er zu den Pionieren der modernen japanischen Chemie-Industrie gezählt wurde.
Nishigawa Toranosuke und Frau hatten 4 Töchter und einen Sohn:
- Tochter Gladys Mabel Aki Nishikawa heiratete Ernst Behr;
- Tochter Kiyo Nellie Nishigawa heiratete Enoch Howard Vickers;
- Tochter Maud Kate Asako Nishigawa;
- Sohn Victor Henry Seishin Nishigawa studierte an der Universität von Manchester und schloss 1914 mit dem Bau-Ingenieur ab, er arbeitete in London und Wales.
Nishigawa Toranosuke ist zusammen mit seiner Frau und zwei seiner Töchter in einem großen Familiengrab in Tokyo auf dem Friedhof Aoyama begraben.
22.02.1854 in Hiroshima
23.01.1922 in Tokyo

He descended from a samurai family connected to the Asano clan which lived in the area around Hiroshima for centuries. His father Nishigawa Risaburō Yasushi (1821-1871) was one of the six chief constables in Edo (Tokyo), before and after the Meiji restoration responsible for the 1st district of Kayaba-cho, now located in the central district of Chūō-ku in Tokyo.
Toranosuke was his oldest son. When he was aged 15 years he was ordered by the clan in 1869 to study in London and he majored in applied chemistry.
In England he got acquainted with Katie Henriette Nellie Winter (1850-1920), he lodged in in the home of her parents, and they married in 1874 in Kensington.
In 1879 he returned to Japan accompanied by his wife.
Nishigawa Toranosuke worked in different professions, among others as technical expert in the Ministry of Finance (Printing Department) and in 1892 he was appointed Director-General of Osaka Yuō K.K. (Sulphur).
In 1901 he was honored with the Dr. h.c. of Engineering Sciences (Kōgaku) of the Tokyo University as he is considered a pioneer of the modern Japanese chemistry industry.
Nishigawa Toranosuke and his wife had 4 daughters and a son:
- daughter Gladys Mabel Aki Nishikawa married Ernst Behr;
- daughter Kiyo Nellie Nishigawa married Enoch Howard Vickers;
- daughter Maud Kate Asako Nishigawa;
- son Victor Henry Seishin Nishigawa who graduated with a civil engineering degree from the University of Manchester in 1914, and practiced in London and Wales.
Nishigawa Toranosuke is buried together with his wife and two of their daughters in a big family grave in the Aoyama Cemetery of Tokyo.
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/ JAP / SA / ENG /
NOGI
Maresuke
乃木希典
1849 - 1912


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Karte von Gen. Nogi vom 04.04.1905 – Feldpostamt der 3. Armee nach Deutschland
Card posted on 04.04.1905 by Gen. Nogi – Field Post Office of the 3rd Army to Germany

25.12.1849 in Tokyo
13.09.1912 in Tokyo

General. Er wurde als Sohn eines samurai im Tokyo-Wohnsitz des Chōfu Clans aus Chōfu (heute Yamaguchi-ken) geboren. Seine militärische Ausbildung erhielt er nach französischem Muster in der Militärschule von Fushimi.
1871 wurde er als Major zur neu gebildeten Japanischen Armee berufen. 1875 wurde er Attaché für das 14. Infanterie- Regiment. Im folgenden Jahr wurde er zum Stabsoffizier für die Reginaltruppen von Kumamoto berufen und ihm wurde das Kommando für das 1. Infanterie-Regiment übertragen. Für seine Dienste beim Satsuma-Aufstand gegen die Truppen von Saigō Takamori wurde er zum Oberstleutnant befördert.
Am 27.08.1876 heiratete Nogi Sadano Shizuko, Tochter eines Satsuma samurai. Am 28.08.1877 wurde ihr erster Sohn Katsunori geboren, 1878 wurde er Oberst. Im darauffolgenden Jahr wurde der 2. Sohn Yasunori geboren. - Von Januar 1887 bis Juni 1888 kam Nogi mit einem Empfehlungsschreiben des Tennō Meiji nach Deutschland, um Militär-Strategie und Taktik zu studieren. In seiner Begleitung befand sich Kawakami Sōroku.
1894, im Chinesisch-Japanischen Krieg, diente Nogi als Generalmajor, befehligte die 1. Infanterie-Brigade und besetzte Port Arthur. Im folgenden Jahr wurde er zum Generalleutnant befördert und als Kommandeur der 2. Infanterie-Brigade ernannt, um Taiwan zu besetzen. Nogi wurde zum 3. japanischen General-Gouverneur vom 14.10.1896 bis Februar 1898 eingesetzt. Nach dem Krieg wurde ihm der Titel danshaku (Baron) verliehen.
1899 wurde er nach Japan zurück berufen und als Kommandeur der neu gebildeten 11. Infanterie-Brigade in Kagawa-ken eingesetzt.
1904 wurde Nogi zum aktiven Dienst auf Grund des Russisch-Japanischen Krieges zurückberufen, zum Armee-General befördert, ihm wurde das Kommando der 3. Japanischen Armee übertragen mit dem Ziel der Einnahme von Port Arthur. Seine Kräfte landeten kurz nach der Schlacht von Nanshan, bei der sein ältester Sohn bei der 2. Armee fiel. Der Angriff auf Port Arthur entwickelte sich zu einer langwierigen Belagerung, die vom 01.08.1904 bis 02.01.1905 dauerte und große Verluste auf beiden Seiten fordete, auch Nogi’s 2. Sohn fiel. Nach der Einnahme von Port Arthur wurde Nogi als Nationalheld betrachtet. Er führte seine 3. Armee gegen die russischen Kräfte in der entscheidenden Schlacht von Mukden, die den Krieg zu Lande beendete.
Nach dem Krieg erhielt Nogi den Titel hakushaku (Graf). Als Präsident der Peers’ School von 1908-1912 war er der Mentor des jungen Hirohito, späterer Kaiser Japans. Nogi spendete einen großen Teil seines privaten Vermögens für Krankenhäuser mit verwundeten Soldaten und für die Errichtung von Denkmalen im ganzen Land zur Erinnerung an die im Russisch-Japanischen Krieg Gefallenen.
Nogi und seine Frau begingen seppuku bzw. jigai kurz nach der Beerdigung des Kaisers Meiji.
25.12.1849 in Tokyo
13.09.1912 in Tokyo

General. Nogi was born as the son of a samurai at the Edo residence of the Chōfu clan from Chōshū (present day Yamaguchi-ken). He received a military training in the French style and graduated from the Military School at Fushimi.
In 1871, he was commissioned as a major when the army system was established. In 1875, he became the 14th Infantry Regiment's attaché. The next year, Nogi was named as the Kumamoto regional troop's Staff Officer, and transferred to command the 1st Infantry Regiment. For his service in the Satsuma Rebellion, against the forces of Saigō Takamori in Kyūshū, he was promoted to lieutenant colonel.
On 27 August 1876, Nogi married Sadano Shizuko, daughter of a Satsuma samurai. On 28 August 1877, their first son Katsunori was born, in 1878, he became a colonel. The next year, his second son, Yasunori, was born. - From January 1887 until June 1888 Nogi stayed in Germany with a letter of recommandation of the Tennō Meiji to study military strategy and tactics. He was accompanied by Kawakami Sōroku.
In 1894, during the Sino-Japanese War, Nogi served as major general in command of the 1st Infantry Brigade and occupied Port Arthur. The following year, he was promoted to lieutenant general and assigned to the 2nd Infantry Brigade to invade Taiwan. Nogi was appointed as the third Japanese Governor-General of Taiwan from 14 October 1896 to February 1898. After the war, he was elevated to danshaku (baron).
In 1899, he was recalled to Japan, and placed in command of the newly formed 11th Infantry Brigade, based in Kagawa-ken. In 1904, Nogi was recalled to active service on the occasion of the Russo-Japanese War, and was promoted to army general in command of the Japanese 3rd Army and assigned to the capture of the Russian port of Port Arthur. Nogi's forces landed shortly after the Battle of Nanshan, in which his eldest son, serving with the Japanese 2nd Army, was killed. The attack against Port Arthur quickly turned into the lengthy siege lasting from 1 August 1904 to 2 January 1905, costing the Japanese massive losses, including Nogi's second son. After the fall of Port Arthur, Nogi was regarded as a national hero. He led his 3rd Army against the Russian forces at the final Battle of Mukden, ending the land combat phase of operations of the war.
After the war, Nogi was elevated to the title hakushaku (count). As President of the Peers’ School from 1908-1912, he was the mentor of the young Hirohito, the future emperor of Japan. Nogi spent most of his personal fortune on hospitals for wounded soldiers and on memorial monuments erected around the country in commemoration of those killed during the Russo-Japanese War.
Nogi and his wife committed respectively seppuku and jigai shortly after the Emperor Meiji's funeral.
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/ JAP / SA / MIL /
NOGUCHI
Hideyo
野口英世
1876 – 1928

[NOGUCHI Seisaku]







Erste Ausgabe der Serie “Kulturelle Personen“ 1949-1952
First Issue of the “Cultural Persons' Series” 1949-1952


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Hideyo Noguchi Africa Prize

24.11.1876 in Inawashiro, Fukushima-ken, Japan
21.05.1928 in Accra, Goldküste (heute Ghana)

Sein ursprünglicher Name war Noguchi Seisaku. Im Alter von nur zwei Jahren fiel er in ein Feuer, seine linke Hand verkrüppelte. Die Familie war arm, jedoch ein Lehrer, Sakae Kobayashi, unterstützte seine Ausbildung und er fand einen Arzt, der die Hand operierte. Später wurde er Assistent bei diesem Arzt und er bestand 1897 die nationale Medizinprüfung, und er wählte den Namen Noguchi Hideyo.
Im September 1898 wurde Noguchi als medizinischer Bibliothekar bei dem berühmten Bakteriologen Kitasato Shibasaburō am Institut für Infektionskrankheiten angestellt. Anfang 1898 besuchte das Institut eine Kommission der medizinischen Schule John Hopkins, der Simon Flexner angehörte. Noguchi traf Flexner und er informierte ihn über seinen Wunsch, in die USA zu kommen. Er nahm die Anfrage nicht ernst. Noguchi jedoch fand Freunde, die die Überfahrt bezahlten und sich um seine Mutter kümmerten und, innerhalb weniger Monate, erschien er im Büro von Flexner an der Universität von Pennsylvania, um mit dem „Professor“ zu arbeiten. Flexner half Noguchi ein Studium zu finanzieren und er studierte die Wirkung von Schlangengiften und die Entwicklung von Gegengiften. Er wurde in den nächsten Jahren ein kompetenter Bakteriologe. 1903-1904 studierte er in Kopenhagen und kehrte dann in die USA zu Flexner zurück, der zwischenzeitlich der erste Direktor des neu gegründeten Rockefeller-Instituts für medizinische Forschung geworden war. Noguchi setzte seine Forschung über Schlangengifte fort, aber er erforschte auch andere Probleme wie z. B. Spirochäte, Syphillis, Gelbfieber, Tuberkulose, etc. Seine Entdeckungen machten ihn berühmt. Er wurde zu Vorträgen nach Wien eingeladen, besuchte Nobelpreisträger Paul Ehrlich am königlich-preußischem Institut für experimentelle Therapie in Frankfurt und wurde 1915 nach Japan eingeladen, um den Preis der japanischen Akademie zu erhalten; zuvor war er bereits zum ständigen Mitglied des Rockefeller Instituts berufen worden. - 1911 hatte er die Amerikanerin Mary Dardis geheiratet, sie hatten keine Kinder.
1918 isolierte er die Spirochäte, die ein schreckliches Fieber in Ecuador verursacht hatte und bereitete ein Gegenmittel vor. Die unter Leitung von Henry Beeuwkes stehende Gelbfieber-Expedition in Afrika bat 1925 Noguchi um Unterstützung und er reiste nach Accra. Als er das Gelbfieber erforschte, steckte er sich selbst an, wie verschiedene andere der Expeditionsmitglieder ebenfalls, und er verstarb 1928 in Accra. - Er wurde mehrmals philatelistisch geehrt, u. a. auch auf der Marke # 5 der 20. Jhd.-Serie 2. Am 23.05.2008 wurde er mit einem horizontalen Zusammendruck anläßlich der Vergabe des 1. Hideyo Noguchi Afrika Preises geehrt.
24.11.1876 at Inawashiro, Fukushima-ken, Japan
21.05.1928 in Accra, Gold Coast (today Ghana)

His original name was Noguchi Seisaku. When he was only two, he fell into a fire and burned and crippled his left hand. The family was poor, but a teacher, Sakae Kobayashi, sponsored his education and found a surgeon who operated on the injured hand. Later the boy became the surgeon’s assistant and he passed the national medical examinations in 1897 and choiced the name Noguchi Hideyo.
In September 1898 Noguchi was employed as medical librarian with the prominent bacteriologist, Kitasato Shibasaburō, at the Institute of Infectious Diseases. In early 1899 a medical commission from John Hopkins Medical School, which included Simon Flexner, visited the institute. Noguchi met Flexner and expressed his wish to come to the United States. Flexner responded with courtesy and did not take the inquiry seriously. Noguchi, however, solicited friends to pay his passage and to look after his mother and, within a few months, he appeared in Flexner’s office at the University of Pennsylvania to work with “the Professor”. Flexner helped Noguchi to find a study sponsoring and he studied the action of snake venoms and the development of antitoxins under Flexner’s direction. He became a competent bacteriologist over the next several years.
In 1903-1904 he studied in Copenhagen and then returned to the United States to join Flexner, who had become the first director of the newly founded Rockefeller Institute of Medical Research. Noguchi continued his research on snake venoms, and he also researched and published on many other problems, such as spirochetes, syphilis, yellow fever, tuberculosis, etc. His discoveries brought Noguchi fame. He was invited to speak in Vienna, visited Paul Ehrlich, the Nobel-winning bacteriologist and immunologist at the Royal Prussian Institute for Experimental Therapy in Frankfurt, and was summoned home to receive the Imperial Prize of the Japanese Academy in 1915; earlier he had been made a full member of the Rockefeller Institute.
He married an American, Mary Dardis, in 1911; they had no children.
In 1918 he isolated the spirochete that caused a deadly fever in Ecuador and prepared a vaccine.
In 1925 a yellow fever commission in Africa, led by Henry Beeuwkes, asked for his support and he travelled to Accra. While researching yellow fever, he contracted the disease himself, as did several members of the expedition, and died in Accra, Ghana in 1928.
He was philatelically honoured several times, also on 20th Centuary Series No. 2, Stamp # 5.
On 23.05.2008 he was honoured with a horizontally se-tenant issue commemorating the 1st Hideyo Noguchi Africa Prize.
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/ JAP / SA / MED /