Meiji-Portraits
- H -
Erklärung zur Namensliste >> << Explanation of Names' List
1.
Dies sind alle berücksichtigten Personen mit dem Buchstaben - H - . Die Namen wurden getrennt nach Ausländer und Japaner angeordnet. Spezifische Beschreibungen werden kontinuierlich ergänzt. Fett gedruckte Namen wurden bereits bearbeitet, nutzen Sie auch den Link.

These are all considered persons with the letter - H - . Names have been separately arranged by Foreigners and Japanese. Specific descriptions will be continuously added. Bolded names have been edited, please use also the Link.

2.
Reihenfolge der Anordnung je Zeile <<>> Sequence per Line

Nachname, Vorname [Namensvarianten] / Aufenthalt innerhalb des Zeitraumes P / Herkunft / Beschäftigungsgruppe / Bemerkungen

Surname, Christian Name [Variants of Name] / Stay within the Period of P/ Origin / Group of Occupation / Remarks




1. AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS
(JAPANER >>> <<< JAPANESE)

HAALCKE, J. / P II / DE / TR /
- Er kam im Jahr 1887 im Auftrag von Illies & Co. nach Japan und wurde in der Niederlassung in Yokohama # 54 eingesetzt. Aus unbekannten Gründen ist er bereits 1889 nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1887 he came to Japan on behalf of Illies & Co. and was installed in their branch in Yokohama # 54. For unknown reasons, he is already not listed any more in Japan in 1889.

HAAN, Everhart Bernhardus de / P II / NL / TR /
- Er war ab 1870 in Japan und wurde bei J. Carst & Co., Schiffsversorger und Inhaber einer Kolonialwarenhandlung, Yokohama # 26, angestellt. Als die Firma im Jahr 1872 in Konkurs ging, hat er Japan wieder verlassen.
- As of 1870 he stayed in Japan and was employed by J. Carst & Co., Ship Chandler & General Storekeeper, Yokohama # 26. When the company went bankrupt in 1872, he left Japan again.

HAAS, Hans

HAASE, Carl / P III / DE / FE-R /
HAASE, J. R. / P III / UKN / TR /
HAASE, W. / P II / DE / FE-R /

HABER, Ludwig / P II / DE / TR + DIP / 1843 - 1874
* 15.03.1843 in Brieg, Schlesien, DE (heute/ now Brzeg in Poland)
† 11.08.1874 in Hakodate, Japan
Für Vergrößerung klicken
Für Vergrößerung klicken
- Ludwig Haber kam 1873 nach Japan und ließ sich als Kaufmann in Yokohama # 25 nieder.
Nach der Rückkehr von Conrad Gärtner von Hakodate nach Deutschland im Jahr 1873, lebten nur noch Deutsche in Hakodate, die für das Amt des Konsuls nicht in Frage kamen. Man war daher bemüht, das Konsulat in Hakodate wieder zu besetzen und konnte Ludwig Haber trotz seines unbedeutenden Geschäfts für einen Umzug nach Hakodate gewinnen.
In Februar 1874 traf er in Hakodate ein und übernahm sein Amt. Er hatte die offizielle Bestätigung aus Deutschland noch nicht erhalten, als er im August 1874 in Hakodate von einem rōnin (herrenloser Samurai) getötet wurde.
Haber hatte gerade Besuch von seinem Freund F. M. Hilgendorf, der in Tokyo Fischreisesen lehrte. Er entging dem Anschlag, da sie sich bei einem Spaziergang kurze Zeit getrennt hatten. Haber wurde von Tazaki Hidechika, einem früheren samurai aus Akita, erschossen. Er wurde auf dem Ausländerfriedhof von Hakodate beigesetzt und es wurde auch ein Denkmal am Unfallort errichtet.
Das Konsulat wurde noch einige Zeit durch den englischen Konsul Richard Eusden weitergeführt und im August/September 1876 durch Legationsekretär Felix Freiherr von Gutschmid endgültig geschlossen.
- Ludwig Haber came to Japan in 1873 and settled as a merchant in Yokohama # 25.
After the return of Conrad Gärtner from Hakodate to Germany in 1873, only Germans lived in Hakodate, who were not eligible for the office of consul. Efforts were therefore made to occupy the consulate in Hakodate again and Ludwig Haber could be won for the position of Consul in Hakodate despite his only insignificant business.
In February 1874 he arrived in Hakodate and took office. He had not yet received his official confirmation from Germany when he was killed in August 1874 in Hakodate by a rōnin (abandoned samurai).
Haber had just been visited by his friend F. M. Hilgendorf, who taught science of fishery in Tokyo. He escaped the attack because they had separated for a short period during a walk. Haber was shot dead by Tazaki Hidechika, a former samurai from Akita. He was buried at the foreigners´ cemetery of Hakodate and a monument was erected at the spot of accident.
The Consulate was continued for some time by the British Consul Richard Eusden and was finally closed in August / September 1876 by Legation Secretary Felix Freiherr von Gutschmid.


HACK, Wilton / P II / GB / FE-ED + MIS /
HACKETT, Thomas / see HOWLETT
HACKLEY, R. J. / P II / UKN / FE-T-SH /
HADDEN, Geo Clifford / P III / UKN / TR /
HADDOW, J. [HADDO] [HADOW] / P I - II / GB / TR /
HADEN, T. H. / P III / USA / MIS /
HADFIELD, - / P III / UKN / TR /
HADLEY, J. / P II / UKN / TR /
HADLOW, Henry / P II / GB / MED /
HAEFFERT, G. / P III / UKN / TR /

HAEFKER, Johann Otto Jacob - [HAEFKER-THOMSEN]

HAEGER, R. / siehe - see / HAGER, Richard

HAEHN, Wilhelm / P II / DE / FE-T /
HAENEL, Wilhelm Heinrich / P II / DE / TR /

HAENNI, Charles

HAESLOOP, H.

HAEUSLER, Helene [HÄUSLER] [HAEUSSLER] / P III / DE / SER /
siehe - see - GRAUERT, Hermann

HAFEN, Edmund / P III / DE / DIP /
- Er wurde 1899 vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten nach Japan delegiert, um im deutschen Konsulat von Yokohama zu arbeiten. 1904 wurde er als Sekretär an das deutsche Konsulat nach Kobe versetzt, wo er 1909 immer noch tätig war.
- In 1899 he was delegated to Japan by the Ministry of Foreign Affairs to work in the German Consulate of Yokohama. In 1904 he was transferred as secretary to the German Consulate of Kobe, where he was still active in 1909.

HAFFENDEN, John / P II / GB / FE-SH (12 Mon.) + TR /
- Er unterzeichnete einen Vertrag als Berater der Mitsubishi Mail Steam Ship Co. und arbeitete ab 18.04.1877 in der Zentrale in Tokyo. Der Vertrag lief am 08.05.1878 aus. Er blieb in Japan und ging zur China and Japan Trading Co., Yokohama # 89. Im Jahr 1880 wurde er selbständiger Vertreter für Reuter's Telegram Co. und Versand- und Kommissions-Agent, er firmierte in Yokohama # 43. Im folgenden Jahr wird die Firma noch gelistet, er aber wird als abwesend geführt. Ab 1882 werden weder die Firma noch er in den Japan Directories erfasst.
- He signed a contract as an advisor of the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. and worked from April 18, 1877 at the headquarters in Tokyo. The contract expired on May 8, 1878. He remained in Japan and joined the China and Japan Trading Co., Yokohama # 89. In 1880 he became an independent Agent for Reuter's Telegram Co. and Forwarding and Commission Agent, operating at Yokohama # 43. The following year, the company is still listed, but he is mentioned as absent. In 1882, neither the Company nor he is recorded in the Japan Directories.

HAGART, Hugh W.

HAGEDORN, Charles / P I / DE / TR /
HAGEDORN, F. / P II / DE / TR /
HAGEMAN, M. F. / P II / UKN / TR /
HAGEMEYER, C. H. / P III / DE / TR /

HAGEN, Emil / P IV / DE / QFE-ED /
Für Vergrößerung klicken


- Gemäß seiner Postkarte aus Tokyo Koishikawa vom 22.2.1911mit einem seltenen Postleitstempel "über Sibirien nach Deutschland", adressiert an seine Mutter, ist er als Deutsch-Lehrer angestellt. Seine Frau Mimi und Kinder lebten ebenfalls in Tokyo. Weitere Einzelheiten über seine Tätigkeit sind nicht bekannt.


- According to his postcard, posted on February 22, 1911 from Tokyo Koishikawa with a rare postal routing cancel "via Sibiria to Germany" addressed to his mother, he was employed as a teacher for the German language. His wife Mimi and children were also residing in Tokyo. Further details about his activities are not known.



HAGEN, Paul

HAGEN, W.

HAGENAH, J. / P II / DE / DIP /
- Er war von 1875 bis 1881 in der deutschen Gesandtschaft in Tokyo als Bote und Dienstleister angestellt. Danach hat er Japan wieder verlassen.
- From 1875 to 1881 he was employed in the German Legation of Tokyo as Messenger and Valet. Then he left Japan again.

HAGENS, E. [HAYENS] [G.] / P I - II / DE / TR /
- Er kam 1869 im Auftrag von Groesser & Co. nach Japan, um in der Filiale in Yokohama # 180 zu arbeiten. 1877 hat er die Firma aus unbekannten Gründen verlassen und er ist auch 1878 und 1879 nicht in Japan gelistet.
1880 ist er wieder in Japan als Angestellter der Firma Bacharach, Oppenheimer & Co. Der Hauptsitz der Firma befand sich in Paris und E. Hagens arbeitete zusammen mit A. Worch in der Niederlassung in Yokohama # 28-A. 1882 wurde die Filiale nach Yokohama # 154 verlegt und E. Hagens wurde Leiter der Niederlassung. 1888 wurde Bacharach, Oppenheimer & Co. liquidiert und aus dieser Firma entwickelte sich Worch & Co., an den gleichen Standorten und dem nahezu gleichen Leistungsumfang, mit den beiden Inhabern A. Worch und E. Hagens. A. Worch übernahm die Geschäfte in Paris und E. Hagens blieb weiterhin in Yokohama. 1890 wurde eine weitere Filiale in Hamburg eröffnet. Die Leitung dieser Filiale übernahm E. Hagens ab 1890 bis zur Liquidierung der Firma im Jahr 1904.
- He arrived in Japan in 1869 on behalf of Groesser & Co. to work in the branch of Yokohama # 180. In 1877 he left the company for reasons unknown and moreover, he is not listed in Japan in 1878 and 1879.
In 1880 he is back in Japan as an employee of Bacharach, Oppenheimer & Co. The company's headquarters was in Paris and E. Hagens collaborated with A. Worch in the branch of Yokohama # 28-A. In 1882 the branch was shifted to Yokohama # 154 and E. Hagens became head of the office. In 1888, Bacharach, Oppenheimer & Co. was liquidated and on the base of this company Worch & Co. developed, at the same locations and chiefly with the same scope of business, with the two prorietors of A. Worch and E. Hagens. A. Worch took over the business in Paris and E. Hagens remained in Yokohama. In 1890 another branch was opened in Hamburg. E. Hagens became manager of this branch from 1890 until the liquidation of the company in 1904.


HAGER, Richard [HAEGER] / P II / UKN / TR /
- Er war von 1871 bis 1874 in Japan und arbeitete als Assistant bei der Firma Ladage & Oelke, Schneider und Ausstatter, Yokohama # 53. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He stayed from 1871 to 1874 in Japan and worked as an assistant at the company Ladage & Oelke, Tailors and Outfitters, Yokohama # 53. After that he is no longer listed in Japan.

HAGER, Samuel Eugene

HAGGARD, Arthur / P III / GB / SER /
HAGGE, H. / P II / UKN / TR /
HAGGITT, J. R. / P II / UKN / TR /

HAGIN, Fred Eugene / P IV / USA / MIS / 1868 - 1938
- Nach mehreren Jahren pastoraler Arbeit in den USA kam Reverend Fred Eugene Hagin im Jahr 1900 als Missionar der United Christian Missionary Society nach Japan. In Tokyo lebend, widmete er all seine Zeit der evangelistischen Arbeit in dieser Stadt und den umliegenden Städten und Dörfern 20 Jahre lang. Neben seiner evangelistischen Arbeit war F. E. Hagin maßgeblich an der Gründung des Asakusa Kaikan, einem sozialen Arbeitszentrum in Asakusa, beteiligt. Er war auch Autor von "Das Kreuz in Japan" sowie viele kürzere Artikel, die sich mit den Juden und der Prophezeiung befassen.
Nach seiner Rückkehr in die USA wirkte er in mehreren Gemeinden als Geistlicher und arbeitete mehrere Jahre für die Missionsgesellschaft. Er suchte in jeder Hinsicht Interesse an der Arbeit in Japan zu wecken, wo er sich so viele Jahre engagiert hatte. - Er starb am 16. Juli 1938 in Glendale, Kalifornien.
- After several years of pastoral work in the USA, Reverend Fred Eugene Hagin came to Japan in 1900 as a missionary under the United Christian Missionary Society. Residing in Tokyo, he gave all his time to evangelistic work in that city and surrounding towns and villages for 20 years. In addition to his evangelistic work F. E. Hagin was instrumental in founding the Asakusa Kaikan, a social work center in Asakusa. He was also author of “The Cross in Japan” as well as many shorter articles dealing with the Jews and prophecy.
Following his return ti the USA he served several congregations as minister and gave several years in work for the Mission Society and sought in every way to arouse interest in the work in Japan to which he had given so many devoted years. - He died at Glendale, California, on July 16, 1938.


HAGMAIER, Carl

HAGMANN, Gustav / P III / DE / TR /
- Er kam 1898 nach Japan und wurde von Retz & Co., Export- und Import - Kaufmann, Yokohama # 214, angestellt, wo er bis 1903 arbeitete. Im Jahr 1904 wechselte er zu Nabholz & Co., Yokohama # 95. Er zog 1906 nach Kobe und arbeitete für Tait & Co., wo er Prokura erhielt und schließlich zum Geschäftsführer avancierte.
Er war mit einer Japanerin verheiratet und sie hatten eine Tochter. - Bei Mobilmachung wurde er im August 1914 als Unteroffizier der 7. Kompanie, 3. Seebattaillon, zugeordnet. Am 05.11.1914 ist er bei Tsingtao gefallen und beigesetzt.
Seine Schwester Margarethe Hagmann lebte etwa ab 1911 in Yokohama und war Sekretärin im Büro von Dr. Karl Vogt. Sie starb im Jahr 1917.
- He came to Japan in 1898 and was employed with Retz & Co., Export - Import - Merchants, Yokohama # 214, where he worked until 1903. In 1904 he joined Nabholz & Co., Yokohama # 95. In 1906 he moved to Kobe and joined Tait & Co., where he was authorized to sign per procuration and finally advanced to Managing Director.
He was married to a Japanese woman and they had a daughter. - In August 1914, at mobilization, he was assigned a sergeant in the 7th Company, 3rd Sea Battaillon. Already on November 5, 1914 he was fatally injured and buried at Tsingtao.
His sister Margaret Hagmann lived from about 1911 in Yokohama and was a secretary in the office of Dr. Karl Vogt. She died in 1917.


HAHN, Albert / P II / DE / FE-ED ( 7 Mon.) + TR /
- Er kam 1871 nach Japan und ließ sich als selbständiger Klavier-Stimmer in Yokohama # 121 nieder. Er konnte einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, unterschreiben, um als Deutsch-Lehrer zu arbeiteten. Sein erster Vertrag begann am 01.02.1873 in der Provinz Ishikawa. Vom 01.06.1873 bis 31.08.1873 lehrte er in der Provinz Wakayama. Ab 1874 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1871 he came to Japan and settled as a sole piano tuner in Yokohama # 121.
He could sign a contract with the Japanese government, Ministry of Education, to work as a German language teacher. His first contract started on February 1, 1873 in the Province of Ishikawa. From June 1, 1873 until August 31, 1873 he taught in the Province of Wakayama. As of 1874 he is no longer listed in Japan.


HAHN, Carl

HAHN, Emilie / P III / DE / SER / siehe - see / HAHN, Carl

HAHN, F. S. / P IV / DE / TR /
- Er ist von 1901 bis 1904 als Mitarbeiter von Strachan & Co., Versicherungs-Agentur, Kobe # 1, Kaigan-dori, gelistet. Weitere Spuren sind nicht bekannt.
Ein gewisser S. Hahn wird etwa um 1910 als Eigentümer von Hahn & Co. in Nagasaki gelistet. Es konnte kein Nachweis erbracht werden, dass es sich um die gleiche Person handelt.
- He is recorded from 1901 to 1904 as an employee of Strachan & Co., Insurance Agency, Kobe # 1, Kaigan-dori. Further traces could not be secured.
Around 1910, a certain S. Hahn is listed as the owner of Hahn & Co. in Nagasaki. No proof could be furnished that it is the same person.


HAHN, Friedrich Carl Arnold

HAHN, O. H. / P IV / FR / TR /
- Ab 1900 war er für die Gebr. Bruhl, Hauptsitz Paris, in der Niederlassung in Yokohama # 61, ab 1901 in Yokohama # 22, im Einsatz. 1902 wurde er in die Filiale nach Kobe versetzt.
1904 wechselte er zu Strauss & Co., Kaufmann, Kobe Branch, # 96 Higashi-machi. In dieser Firma avancierte er zum Leiter und erhielt 1907 Prokura.
- As of 1900 he was employed for Bruhl Freres, Headquarters in Paris, at their branch of Yokohama # 61, as of 1901 at Yokohama # 22. In 1902 he was transferred to the Kobe branch.
In 1904 he joined Strauss & Co., Merchant, Kobe Branch, # 96 Higashi-machi. In this company he advanced to manager and in 1907 he was authorized to sign per procuration.


HAIGHT, Milton / P III / CAN / QFE-ED / 1855 - 1896
- Er wurde am 08.04.1855 in Ontario, Kanada geboren. Nach seinem Abschluss an der Universität von Toronto im Jahr 1884 lehrte er an der High School für ein Jahr. Er setzte seine Studien an der Johns-Hopkins-Universität für zwei Jahre fort und studierte Mathematik. Er wurde von der japanischen Regierung als Lehrer an der Landwirtschaftsschule Sapporo eingeladen und traf in Yokohama im Januar 1888 ein. Seinen neuen Posten übernahm er in Sapporo am 05.02.1888 und blieb in Sapporo bis August 1892. Neben Mathematik unterrichtete er auch Physik und Englisch.
Während seines Aufenthalts in Sapporo lernte er Katherine B. Light kennen und sie heirateten am 17.07.1891 in der Kirche von Hakodate.
Sie verließen Japan im Jahr 1892 und gingen wieder nach Kanada, wo er als Professor für Mathematik in Vancouver arbeitete - Er erkrankte an Typhus und starb plötzlich am 04.08.1896 in Ontario Waterloo.
- He was born on April 8, 1855 in Ontario, Canada. After his graduation from from Toronto University in 1884 he lectured at the high school for one year. He continued his studies at the Johns Hopkins University for two years and majored in mathematics. He was invited by the Japanese government as teacher at the Sapporo Agricultural School and arrived in Yokohama in January 1888. He started for his new post in Sapporo on February 5, 1888, staying in Sapporo until August, 1892. Besides mathematics he also taught physics and English.
During his stay in Sapporo he got acquainted with Katherine B. Light and they married on July 17, 1891 in the Church of Hakodate.
They left Japan in 1892 for Canada and he became Professor of Mathematics in Vancouver. - He fell ill with typhoid fever in Ontario Waterloo and on August 4, 1896 and died suddenly.


HAIL, Alexander Durham

HAIL, John Baxter

HAIL, John Eugen

HAIL, William J. / P III / GB / FE-MIL-ED /
- Von 1900 bis 1903 war er Angestellter des Kriegsministeriums, Bereich Marine, Instrukteur für English am Marine-Akademie, Tokyo.
- From 1900 to 1903 he was employee of the Ministry of War, Naval Department, Instructor in English in the Naval College, Tokyo

HAILER, L.

HAIMOVICH, M. / P II / UKN / SER /
HAINES, G. [HAINS] / P II / GB / FE-T-RW /
HAINES, Georges / P II / GB / FE-T-RW /
HAINES, M. M. / P III / UKN / MIS /

HAKE, Theodor [HAAKE]

HALBOUT, A. A. / P II - III / FR / MIS /
HALDANE, Aylmer / P III / GB / MIL / 1862 - 1950, Observer Russo-Japanese War
HALE, Bertram Augustus / P III / GB / JOU /

HALEY, Cora / P IV / USA / QFE-ED + MIS /
- Ehefrau von HALEY, George
- wife of HALEY, George

HALEY, George / P IV / USA / MIS /
Für Vergrößerung klicken
- Postkarte aus Whitinsville vom 09.07.1906 nach Tokyo, Ankunft 06.08.1906 with amerikanischem und japanischem Nachgebühr-Stempel.
- Postcard from Whitinsville posted July 9, 1906 to Tokyo, arrival August 6, 1906 with American and Japanese Postage Due cancels


- Er kam mit seiner Frau Cora Anfang 1906 als Missionar der Evangelical Association nach Japan und sie ließen sich in Tokyo Tsukiji nieder. Seine Frau arbeitete als Lehrer an der Schule für ausländische Kinder in Tokyo # 17, Tsukiji. Sie waren 1908 noch in Tokyo tätig.
- In early 1906 he came with his wife Cora to Japan as a missionary of the Evangelical Association and they settled in Tokyo Tsukiji. His wife was engaged as a teacher at the Tokyo School for Foreign Children, Tokyo # 17, Tsukiji. They were still active in Tokyo in 1908.


HALKA, A. / P III / UKN / TR /
- Er ließ sich 1891 in Osaka # 16, Concession als Export-Import-Kaufmann nieder und firmierte unter Halka & Co. Er betrieb die Firma ohne Angestellte, nach zwei Jahren verließ er Japan wieder; 1893 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1891 he settled in Osaka # 16, Concession as Export-Import-Merchant and operated under Halka & Co. He managed the company without any employees; after two years he left Japan again. In 1893, he is not listed any more in Japan.

HALL, A. D. / P II / GB / TR /
- Als er 1883 nach Japan kam, wurde er bei Middleton & Co., Versicherungs-Agentur, Yokohama # 22, angestellt. Im Jahr 1884 verließ er Middleton & Co. und gründete seine eigene Firma, die unter A. D. Hall & Co. am gleichen Standort, Yokohama # 22, mit dem gleichen Tätigkeitsbereich firmierte. Das Geschäft schien nicht gut zu laufen, denn 1885 ist die Firma und auch er nicht mehr registriert.
- When he came to Japan in 1883, he was employed with Middleton & Co., Insurance Agency, Yokohama # 22. In 1884 he left Middleton & Co. and founded his own company, which operated under A. D. Hall & Co. at the same location, Yokohama # 22, and in the same field of business. It seems, he was not very successful because in 1885 the company and he are no longer registered.

HALL, A. R. S. / P IV / GB / TR /
- Ab 1907 bei Strachan & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, Yokohama # 71, angestellt.
- As of 1907, employee at Strachan & Co., Trade and Insurance Agency, Yokohama # 71.

HALL, Alexander / P II / GB / ENG / 1858 - 1876
- Bruder von William Hall. Er kam 1871 nach Nagasaki, Japan, um als Ingenieur bei Glover & Co. für das Takashima-Bergwerk zu arbeiten. Er wurde als Assistent für den General-Direktor der Takashima-Mine, F. A. Potter, eingesetzt.
Er starb unerwartet am 14.07.1876 im Alter von 28 Jahren und wurde auf dem Internationalen Friedhof Ōura in Nagasaki beigesetzt.
- Brother of William Hall. In 1871 he came to Nagasaki, Japan, to work as an engineer at Glover & Co. for the Takashima Colliery. He was engaged as an assistant to the Director General of the Takashima mine, F. A. Potter.
He died unexpectedly on July 14, 1876 at the age of 28 years and was buried at the International Cemetery of Ōura in Nagasaki.


HALL, C. F. [F. C.] / P II / GB / FE-ED (10 Mon.) /
- Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung als Englisch-Lehrer, der am 10.01.1871 an der Kaiseijo in Tokyo begann. Sein erster Vertrag lief nur bis 10. April 1871, wurde aber bis 28.02.1872 verlängert. Obwohl sein Vertrag im Februar 1872 endete, ist er noch 1873 in Tokyo gelistet. E. Knipping, ein früherer Kollege, erwähnte ihn in seinem Tagebuch dann als Auktionator in Yokohama.
- He signed a contract with the Japanese government as an English teacher and started at the Kaiseijo of Tokyo on January 10, 1871. His first contract lasted only until April 10, 1871 but was extended until February 28, 1872. Although his contract ended in February 1872, he is still listed in Tokyo in 1873. E. Knipping, a former colleague, mentioned him in his diary later as an auctioneer in Yokohama.

HALL, C. H. H. / P II - III / US / MED /
- Von 1886 bis 1889 war er für die amerikanische Marine als Chirurg im Marine-Hospital, Yokohama # 99 Bluff eingesetzt. 1889 beendete er seine Tätigkeit bei der US-Navy und eröffnete in Yokohama # 66 eine Privatpraxis und ab 1891 zusätzlich ein Sanatorium in Yokohama # 39, die er 1908 immer noch leitete.
Ab 1898 war er Mitglied des Aufsichtsrates des Grand Hotels, Yokohama # 18 - 20 und ab 1900 Vorstandsvorsitzender.
- From 1886 to 1889 he worked for the U.S. Navy as a surgeon in the Marine Hospital, Yokohama # 99 Bluff. In 1889 he finished his work at the U.S. Navy and opened in Yokohama # 66 a private practice, Dr. Hall's Consulting Rooms, and in 1891 additionally Dr. Hall's Private Sanatorium in Yokohama # 39. In 1908 he still ran both medical establishments.
As of 1898 he was a Member of the Director’s Board, Grand Hotels, Yokohama # 18 - 20 and as of 1900 Chairman of the Board.


HALL, Chandler Prince [Charles] [C. P.] / P II - III / USA / FE-ED (7 Mon.) + TR / 1855 - 1897
- Sohn von Francis Hall. Nach seiner Ausbildung kam er im September 1871 nach Japan. In Yokohama unterzeichnete er einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, als Lehrer für English in Obama, heute Fukui-ken. Die Einsatzzeit begann im Oktober 1871und war auf 200 Tage befristet. Danach wurde er bei Walsh, Hall & Co., Yokohama # 2, angestellt. Ab 1879, als Walsh, Hall & Co. Eigentümer der Kobe Paper Mill wurde, wurde er nach Kobe versetzt, wo er in der Niederlassung in Kobe # 32 arbeitete. Fortan arbeitete er immer für Walsh, Hall & Co. in Kobe, bis er unerwartet am 18.01.1897 verstarb. Er wurde auf dem Ono-Friedhof von Kobe beigesetzt.
- Son of Francis Hall. After his education he came to Japan in September 1871. He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Education, as a teacher of English at Obama, today Fukui-ken. The term commenced in October 1871und was limited to 200 days. Afterwards he was employed with Walsh, Hall & Co., Yokohama # 2. In 1879, when Walsh, Hall & Co. became proprietor of the Kobe Paper Mill, he was transferred to Kobe, where he worked in the office at Kobe # 32. From then on he always worked for Walsh, Hall & Co. in Kobe until he unexpectedly passed away on January 18, 1897. He was buried in the Ono Cemetery of Kobe.

HALL, Edward /
- Er war Partner der Firma Hall, Holtz & Co., Schiffsversorgung, die bereits 1863 in Shanghai/ China existierte. Die kontinuierliche Entwicklung Japans veranlasste sie, 1867 eine Niederlassung in Nagasaki zu gründen, später kamen dann Filialen auch in Kobe (1871) und Yokohama (1875) hinzu. Weder Edward Hall noch A. Holtz waren dauerhaft in Japan, die Leitung der Niederlassungen wurde geeigneten Personen übertragen.
- He was partner of the firm Hall, Holtz & Co., Ship Chandllers, which already has existed in Shanghai / China in 1863. The continuous development of Japan caused them in 1867 to found a branch in Nagasaki; later branches were opened in Kobe (1871) and Yokohama (1875). Neither Edward Hall nor A. Holtz ever stayed permanently in Japan; the management of the branches was transferred to appropriate staff.

HALL, F. J. / P II - III / GB / TR /
- Er kam 1889 im Auftrag der New Oriental Bank nach Japan und arbeitete in der Filiale in Yokohama # 11. Als die Bank 1893 in Konkurs ging, wechselte er zu Cornes & Co., Versicherungs-Agentur, Yokohama # 50. 1908 arbeitete er immer noch für Cornes & Co. in Yokohama.
Als begeisteter Ruderer war er auch Sekretär des Y. A. R. C. (Yokohama Athletic Rowing Club), wie eine Karte von 1895 bestätigt.
- In 1889 he came to Japan by order of the New Oriental Bank and worked in the branch of Yokohama # 11 When the bank went bankrupt in 1893, he joined Cornes & Co., Insurance Agency, Yokohama # 50. In 1908 he was still working for Cornes & Co. in Yokohama.
As an enthusiastic rower, he was also secretary of the Y.A.R.C. (Yokohama Athletic Rowing Club), as confirmed by a postcard of 1895.


HALL, Francis [Frank] / P I / USA / JOU + TR / 1822 - 1902 /
- Francis Hall wurde in New England geboren und ist auch dort aufgewachsen. Er gründete eine erfolgreiche Buchhandlung in Elmira, New York, heiratete und sie hatten einen Sohn, Chandler Prince. Bald darauf wurde er jedoch Witwer. Im Jahr 1859 beschloss er nach Japan zu gehen, um Material für ein Buch über das Land zu sammeln und als Korrespondent für die New York Tribune zu arbeiten. Nachdem er die Möglichkeiten für einen Handel in Yokohama sah, wurde er Partner von John G. Walsh und trug dazu bei, das Handelshaus von Walsh, Hall & Co. zu günden. Er lebte in der Phase des Übergangs von der Tokugawa zur Meiji-Ära in den Hafenstädten Yokohama bzw. Kanagawa. Walsh, Hall, & Co. entwickelte sich zu einem der wichtigsten amerikanischen Handelshäuser in Japan und später wurde auch sein Sohn Mitarbeiter.
Als Journalist arbeitete Hall als Auslandskorrespondent für die New York Tribune, die fast siebzig seiner Depeschen aus Japan veröffentlichte. Noch wichtiger zum Nutzen für die Nachwelt sind jedoch seine Tagebuch-Notizen; er führte das Tagebuch während seines Japan-Aufenthaltes vom November 1859 bis Juli 1866.
Er blieb bis 1866 in Japan und nahm danach großen Einfluss auf die Meinungsbildung in den USA. Sein Buch "Japan aus amerikanischer Sicht" ist eine aufschlussreiche und sensible Darstellung Japans am Vorabend der Moderne.
- Francis Hall was born and raised in New England and started a successful book-selling business in Elmira, New York. He married and they had a son, Chandler Prince, but shortly afterwards became a widower. In 1859 he eventually made his way to Japan to collect material for a book on the country and to serve as a correspondent for the NewYork Tribune. Seeing the opportunities for commerce in Yokohama, he became partner of John G. Walsh and helped create the trading house of Walsh, Hall & Co., living in the port cities of Yokohama and Kanagawa during the transition between the Tokugawa and Meiji periods. Walsh, Hall, & Co. became one of the most important American trading houses in Japan and later, also his son became a staff member.
As a journalist, Hall served as a foreign correspondent for the New York Tribune, which published nearly seventy of his dispatches from Japan. More importantly for posterity's sake, Hall kept a journal documenting his stay in the country from November 1859 to July 1866.
He stayed until 1866 and afterwards became an influential opinion-maker in the USA. His book “Japan through American Eyes” is an insightful and sensitive portrayal of Japan on the eve of modernity.


HALL, George Rogers / P I / USA / SC / 1820 - 1899
Für Vergrößerung klicken

- Er wurde im März 1820 in Bristol, Rhode Island geboren. Hall studierte am Trinity College (Hartford) und der Harvard Medical School. 1846 ging er nach China und praktizierte als Arzt in der Auslandsniederlassung von Shanghai. 1854 gab er seine Praxis auf und wurde Kaufmann. Er machte eine Reise nach Japan im Jahr 1855, ließ sich in Yokohama von 1861 bis 1863 nieder und kam erneut nach Japan im Jahre 1875. Er schickte Pflanzen-Muster aus China in die USA, von denen einige heute seinen Namen tragen, und er war die erste Person, die japanische Pflanzen direkt in die USA sandten. Er kehrte in die USA im Jahre 1864 zurück, ließ sich in Bristol, Rhode Island, nieder und lebte auch zeitweilig in Jacksonville und in Fort George Island, Florida. Er starb am 24. Dezember 1899 in Milton, Massachusetts.
- He was born in March 1820 in Bristol, Rhode Island. Hall graduated from Trinity College (Hartford) and Harvard Medical School. He went to China in 1846 and practiced medicine in the foreign settlement of Shanghai. He gave up his medical practice and became involved in trade 1854. He made a voyage to Japan in 1855, settled in Yokohama from 1861 to 1863 and came again in 1875. He sent specimens of plants from China to the USA, some of which now bear his name, and was the first person to send Japanese plants directly to the USA. He returned to the United States in 1864, settled in Bristol, Rhode Island, and Jacksonville and Fort George Island, Florida. He died on December 24, 1899, in Milton, Massachusetts.


HALL, John

HALL, John Carey

HALL, John William

HALL, Marie E. / P IV / USA / RES /
- Sie ist ab 1902 in Yokohama gelistet, wobei ihre Tätigkeit unbekannt ist. Gemäß den Japan Directories könnte man schlussfolgern, dass sie die Ehefrau von C. H. H. Hall ist, die aber getrennt lebten. Ihr Grabstein auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama besagt: * 08.05.1857 in New Orleans - † 19.09.1931 in Yokohama.
- As of 1902 she is listed in Yokohama, her occupation, however, is unknown. According to the Japan Directories we could conclude that she is the wife of C. H. H. Hall, but they resided separately. Her grave stone on the Foreigners' Cemetery of Yokohama says: * 08.05.1857 in New Orleans - † 19.09.1931 in Yokohama.

HALL, P. B. / P II / USA / MIS /
- Er war nur 1889 als Missionar für die amerikanische Glaubensgemeinschaft "The Church of Christ" in Tokyo # 10, danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He stayed only in 1889 as a missionary for the American congregation "The Church of Christ" in Tokyo # 10. Afterwards he is no longer recorded in Japan.

HALL, Samuel / P III / GB / SER /
- Er kam 1890 mit seiner Frau nach Japan und wurde Eigentümer des "Star Restaurant", Yokohama # 81. Er betrieb das Restaurant bis zu seinem Tod; am 11.09.1895 starb er im Alter von 69 Jahren. Nach seinem Tod führte seine Frau das "Star Restaurant" noch zwei Jahre in Yokohama # 102 weiter. 1898 ist sie nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1890 he came to Japan with his wife and became owner of the "Star Restaurant". Yokohama # 81. He ran the restaurant until his death; he died on September 11, 1895 at the age of 69 years. After his death, his wife led on the "Star Restaurant" for two more years in Yokohama # 102. As of 1898, she is no longer listed in Japan.

HALL, Samuel / P II / USA / MIL-MED /
- Er war nur 1878 im US-Marine-Hospital, Yokohama # 99 Bluff als Pfleger im Dienst.
- He was only in 1878 on duty as a nurse of the U.S. Marine Hospital, Yokohama # 99 Bluff.

HALL, W. / P II / GB / FE-T-SH (12 Mon.) + ENG /
- Sein Vertrag mit der japanischen Regierung als Ingenieur bei der Mitsubishi Mail Steam Ship Co. begann am 01.04.1873 und endete am 01.04.1874. Er war auf der Horai-maru eingesetzt. Nach dem Ende seines Vertrages arbeitete er noch ein Jahr bei Whitfield & Dowson, Eisenwerke, Yokohama # 69. Ab 1876 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- His contract with the Japanese government as an engineer of the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. commenced on April 1, 1873 and ended after one year on April 1, 1874. He worked on the steamer Horai-maru. After his contract expired he worked another year for Whitfield & Dowson, Iron Works, Yokohama # 69. As of 1876 he is not recorded any more in Japan.

HALL, W. / P II / GB / FE-T-SH (12 Mon.) + ENG /
- Er kam 1880 nach Japan und arbeitete als Ingenieur für E. C. Kirby & Co., Eisenwerke in Kobe. Er beendete seine Tätigkeit 1882, um für ein Jahr als Ingenieur bei der Mitsubishi Mail Steam Ship Co. auf der Takachiho-maru zu arbeiten. 1884 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1880 he came to Japan and worked as an engineer for E. C. Kirby & Co., Iron Works in Kobe. He finished his work in 1882 in order to work for one year as an engineer on the Takachiho-maru for the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. In 1884, he is no longer listed in Japan.

HALL, William / P III / GB / FE-T-SH (48 Mon.) /
- Bruder von Alexander Hall (manche Quellen bezeichnen ihn als Vater, was allerdings alterbedingt nicht möglich ist). Er arbeitete als Schiffbauer bei der schottischen Firma John Fraser & Son in Aberdeen. Wahrscheinlich von Alexander Hall angeregt, entschloss er sich, auch nach Japan zu gehen. Seinen Vertrag mit der japanischen Regierung, den er im Alter von 31 Jahren unterzeichnete, begann am 18.06.1873 als Kapitän für die Mitsubishi Mail Steam Ship Co. Er fuhr auf dem Dampfer Kōun-maru. Sein Vertrag wurde mit Unterbrechungen bis zum 28.05.1879 verlängert. Danach hat er Japan wieder verlassen.
"The Rising Sun & Nagasaki Express" vom 19.01.1884 berichtete, dass William Hall gemäß einer Telegramm-Information am 16.01.1884 in Ayr, Schottland, im Alter von 43 Jahren verstorben ist.
- Brother of Alexander Hall (some sources refer to him as the father, but this is not possible due to age). He worked as a shipbuilder in the Scottish company of John Fraser & Son in Aberdeen. Probably inspired by Alexander Hall, he decided to go to Japan, too. His contract with the Japanese government, which he signed at the age of 31 years, commenced on June 18, 1873 as captain for the Mitsubishi Mail Steam Ship Co., appointed to the steamer Kōun-maru. His contract was extended, with interruptions, until May 28, 1879. Then he left Japan again.
"The Rising Sun & Nagasaki Express" of January19, 1884 reported on the base of a telegram that William Hall died on January 16, 1884 in Ayr, Scotland, at the age of 43 years.


HALL, W. Oliver [Oliver] [H. Oliver] / P IV / GB / ENG /
- Er kam 1901 nach Japan und begann als Ingenieur für Birch, Kirby & Co. in der Niederlassung in Tokyo zu arbeiten. 1902 wurde er nach Kobe versetzt. Fortan lebte er in Kobe, obwohl er 1904 zu Samuel & Co., Versicherungs-Agentur, wechselte, und ab 1906 in der Agentur für verschiedene Schifffahrtsgesellschaften (Pacific Mail Steam Ship Co., O. & O. S. S. Co., Toyo Kisen Kaisha, Portland & Asiatic S. S. Co.) in Kobe arbeitete.
- In 1901 he came to Japan and started to work as an engineer for Birch, Kirby & Co. in the branch office of Tokyo. In 1902 he was transferred to Kobe. From then on he lived in Kobe, but in 1904 he joined Samuel & Co., Insurance Agency and as of 1906 he worked at the Agency for various shipping companies (Pacific Mail Steam Ship Co., O. & O.S.S.Co., Toyo Kisen Kaisha, and Portland & Asiatic S.S.Co.) in Kobe.

HALL, William Silver / P II - III / GB / TR /
* 17.06.1844 at Isley Walton, Leicestershire, GB
† 26.07.1906 in Karuizawa, Japan
- Er wurde an der Repton School und am Brighton College ausgebildet. 1863 erhielt er eine Lehre bei Sharp, Stewart and Co., Manchester, und erhielt 1870 ein Whitworth-Stipendium. Im folgenden Jahr wurde er Ingenieur der Babbington Bergwerke in Nottingham, eine Position, die er bis 1873 innehatte, als er Partner in der Firma Hall, West und Co., Abbey Works, Nuneaton, wurde. 1880 ging er eine Partnerschaft in der Firma Hall und Clarke, Canal Street Iron Works, Derby, ein.
Er kam 1889 im Auftrag der Firma Takata & Co., Exporte - Importe - Versicherungen, nach Japan und ließ sich am Hauptsitz in Tokyo nieder. Da sein Einsatz langfristig angelegt war, begleitete ihn auch seine Frau. Privat hatten sie ihren Wohnsitz in Tokyo # 9-A, Tsukuji. 1897 ist auch ihre Tochter L. Silver unter der Adresse gelistet.
1899 wechselten sie ihren Wohnsitz nach Tsukiji # 4 und ihre Töchter K. und N. Silver Hall leben ab 1904 ebenfalls bei ihnen. Im Jahr 1899 verließ er Takata & Co. und gründete seine eigene Handelsagentur in Tokyo, Kojimachi. Ab dem Zeitpunkt wird er als Mitglied des Chartered Institute of British Patent Agents, Kojimachi, geführt.
Gemäß einer Postkarte vom 01.03.1907 werden Geschäftspartner informiert, dass W. Silver Hall verstorben ist und als Nachfolger W. A. de Havilland fungiert.
- He was educated at Repton School and Brighton College. In 1863 he was apprenticed to Sharp, Stewart and Co., of Manchester, and obtained in 1870 a Whitworth Scholarship. In the following year he was appointed engineer to the Babbington Collieries, Nottingham, which position he held until 1873, when be became a partner in the firm of Hall, West and Co., Abbey Works, Nuneaton. In 1880 he entered into partnership in the firm of Hall and Clarke, Canal Street Iron Works, Derby.
He arrived in 1889 in Japan on behalf of the firm Takata & Co., Exports - Imports - Insurances, and settled at the headquarters in Tokyo. Since his employment was long-termed,his wife accompanied him. Privately, they had their residence in Tokyo # 9-A, Tsukuji. As of 1897, also their daughter L. Silver Hall is listed at this address.
In 1899 they changed their residence to Tsukiji # 4 and as of 1904 also their daughters K. and N. Silver Hall lived with them. In 1899 he left Takata & Co. and started his own Trading Agency in Tokyo, Kojimachi. From then on he is also recorded as member of the Chartered Institute of British Patent Agents, Kojimachi.
According to a postcard of March 1, 1907 business partners are informed that W. Silver Hall is deceased and W. A. de Havilland has become his successor.


HALLENSLEBEN, W. / P I / DE / TR /
HALLER, Cora Emma / P III / USA / MIS/
HALLIBURTON, C. D. / P II / UKN / TR /

HALLIER, Emil

HALLIFAX, Thomas Edward [HALIFAX]

HALLOWAY, H. C. / see HOLLOWAY
HALLOWELL, M. C. / P III / USA / MIS / Miss

HALMHUBER, Karl Adolph Philip / P II / DE / MIS / 1850 - 1919
* 05.04.1850 in Stuttgart, DE
† 09.04.1919 in Detroit, MI, USA
- Nach seinem Abschluss am Polytechnischen Institut in Stuttgart, dessen Präsident sein Vater war, studierte er an den Universitäten Strassburg, Genf und Basel. Ab 1873 war er Pfarrer der Evangelischen Kirche in Bern. Weil er im Oktober 1875 zum Missionar der Evangelical Association of North America nach Japan ernannt wurde, ging er im April 1876 nach Amerika, um am North Western (North Central) College in Naperville Englisch zu lernen. Nach einem halben Jahr reiste er nach Japan und kam am 13.11.1876 in Yokohama an. In den Jahren 1876 und 1877 wurde er zunächst in Yokohama stationiert.
Am 11.12.1877 heiratete er Fredericka Kaechele in Tokyo. Fredericka wurde am 06.08.1858 in Morriston, Ontario, Kanada geboren. Ihr Vater war Rektor des evangelischen Theologischen Seminars in Reutlingen, wo sie sich wahrscheinlich kennenlernten.
Nach ihrer Heirat wurden sie nach Osaka versetzt und arbeiteten dort bis 1882. Am 26. Juni 1882 verließen sie Japan wieder.
Nachdem er Japan verlassen hatte, war er bis 1885 Pastor in Deutschland. Er trat der Michigan-Konferenz im Jahre 1887 bei und diente Kirchen in diesem Staat bis 1907, als er zum Superintendenten des Altersheimes in Ebenezer, NY, ernannt wurde und dort bis 1911 diente. Seine Frau wirkte in diesem Heim als Leiterin, sie starb aber am 23.09.1909.
Von 1912 bis zum Ruhestand im Jahr 1917 war er wieder Pastor in Michigan.
Adolph Halmhuber starb am 09. 04.1919 an einem Schlaganfall. Beide wurden auf dem Woodmere Friedhof in Detroit, Michigan, begraben. - Die Familie hatte 8 Kinder; die ersten beiden wurden 1880 und 1882 in Osaka geboren. - Er war der Autor von „Japan und die Christliche Mission“ (Cleveland, 1884).
- After graduating from the Polytechnic Institute in Stuttgart, of which his father was president, he studied at Universities in Strassburg, Geneva, and Basel. As of 1873 he was pastor of the Evangelical Church in Berne. Because he was appointed a missionary of the Evangelical Association of North America to Japan in October 1875, he went to America to study English at North Western (North Central) College, Naperville, IL, in April 1876. After half a year he departed for Japan and arrived in Yokohama on November 13, 1876. In 1876 and 1877 he was at first stationed in Yokohama.
On December 11, 1877 he married Fredericka Kaechele in Tokyo. Fredericka was born on August 6, 1858 in Morriston, Ontario, Canada. Her father was principal of the Evangelical Association’s theological seminary at Reutlingen, Germany, where they most probably got acquainted. After their marriage they were transferred to Osaka and they worked there until 1882. They left Japan again on June 26, 1882.
After leaving Japan he was a pastor in Germany to 1885. He joined the Michigan Conference in 1887 and served churches in that state to 1907 when he was appointed Superintendent of the Old Peoples Home, Ebenezer, NY, serving there to 1911. His wife acted in this Old Peoples´ Home as Matron, but died on September 23, 1909.
He was a pastor in Michigan again from 1912 until retirement in 1917.
Adolph Halmhuber died from apoplectic stroke on April 9, 1919. They were both buried in the Woodmere Cemetery of Detroit, MI. - The family had 8 children; the first two were born in Osaka in 1880 and 1882.
He was the author of Japan und die Christliche Mission (Cleveland, 1884).


HALPHEN, J. L. [HALPHNE] / P II / UKN / TR /
HALSEY, L. S. / P III / MIS / Miss
HALSEY, R. L. / P III / USA / MIS /
HALSEY, W. / P II / GB / FE-T-RW /
HALSTINS, O. / P II / UKN / TR /
HALTERMAN, A. / P II / NL / FE-T /
HALVORSEN, A. / P II / UKN / SER /
HAM, William John / P III / UKN / SER /
HAMAN, D. / P II / GB / FE-T-SH /
HAMANN, G. / P III / DE / DIP + TR /
HAMANN, H. / P III / DE / TR /
HAMBIE, F. / P I / UKN / TR /

HAMBLEN, Samuel Willis / P III / USA / MIS / 1862 - 1940 / (siehe/ see Luke Washington BICKEL)
- Er war ab 1890 als Missionar der American Baptist Missionary Union in Japan und worked in Sendai bis 1900. Nach einem Urlaub kehrte er 1901 in Begleitung seiner Frau nach Japan zurück und arbeiteten danach in Tokyo, wo sie auch noch 1908 stationiert waren.
Ein Bericht der American Baptist Missionary Union für das Jahr 1929 erwähnt sie wohnhaft in Granville, Ohio, USA.
- As of 1890 he was a missionary of the American Baptist Missionary Union in Japan and worked in Sendai until 1900. After a holiday in the USA, he returned to Japan in 1901, accompanied by his wife and then worked in Tokyo, where they still were stationed in 1908.
A report of the American Baptist Missionary Union for 1929 mentions the living place of Reverend Hamblen and his wife in Granville, Ohio, USA.


HAMBLETON, G. F. / P III / USA / MIS /
HAMBLY, Thos. / P II / GB / FE-T-RW /
HAMBURGER, B. / P II / UKN / TR /
HAMEL, G. / P III / UKN / TR /
HAMILL, T. / P II / UKN / SER /
HAMILTON, A. S. / P III / UKN / TR /
HAMILTON, Arthur / P III / GB / MIS /
HAMILTON, E. / P III / UKN / JOU /
HAMILTON, George / P II / GB / FE-ED + TR /
HAMILTON, H. / P II / UKN / MIS /

HAMILTON, Heber James

HAMILTON, Ian / P III / GB / MIL / 1853 - 1947, Observer Russo-Japanese War
HAMILTON, J. / P II / UKN / FE-T-SH /
HAMILTON, J. T. / P III / USA / TR /
HAMILTON, L. C. [L. J.] / P II - III / USA / MIS / Miss
HAMILTON, Roger / P III / GB / FE-T-SH / 1853 - 1913
HAMILTON, S. / P III / UKN / MIS / Miss
HAMISFAR, Florence N. / P II / USA / MIS - MED / Miss
HAMMER, Louise / P II / DE / SER /
HAMMERSTEDT, C. / P III / DE / FE-T + TR /
HAMMERSTEIN, H. von / P III / DE / TR /

HAMMOND, Frederick C. / P III / GB / MED /
Für Vergrößerung klicken



- Er war von 1898 bis 1901 1. Medizin-Assistent im britischen Marine-Hospital in Yokohama # 115 Bluff. - Brief an ihn vom 10.09.1900.


- From 1898 to 1901 he worked as 1st Steward in the British Naval Hospital in Yokohama # 115 Bluff. - Letter to him posted on 10.09.1900.




HAMMOND, Frederick William / P II / GB / FE-MIL / 1841 - 1907
HAMMOND, Geo. / P III / GB / SER /
HAMMOND, J. B. / P III / UKN / TR /
HAMMOND, W. H. / P II - III / UKN / TR /
HAMOND, F. E. / P III / GB / MIS /
HAMPDEN, E. M. Hobart / P III / GB / DIP /
HAMPSON, A. S. / P II / GB / DIP /

HAMPTON, Mary Sophia / P II - III / USA / MIS / 1853 - 1930
* 06.05.1853 in Kalamazoo, MI, USA
† 01.07.1930 in Grandville, MI, USA
- Sie schloss das Albion College 1880 mit dem B.A. ab und wurde als Missionarin der Methodist Episcopal Church nach Japan entsandt. Sie kam am 9. Juni 1881 in Japan an. Außer zwei Perioden in Hirosaki von 1888 bis 1889 und 1890 bis 1891, als sie die Hirosaki Jo Gakkō (Mädchenschule) gründete und in dieser Zeit die Leitung der Schule übernahm, verbrachte sie den größten Teil ihrer missionarischen Tätigkeit an der Iai Jo Gakkō in Hakodate. Diese Schule ist auch als Caroline Wright Memorial Girls School bekannt. "Minnie" wurde sie von der Familie und Freunden genannt und sie war einer der Gründer der Iai Jo Gakkō Mädchenschule und deren Direktorin von 1883-87. Sie arbeitete in Hakodate bis zum 31.07.1916, als sie Japan verließ.
1917 hat sie offiziell ihre Arbeit beendet, kehrte aber 1919 nach Hakodate zurück, finanziert von den früheren Schülern der Iai und ihren Freunden in Amerika und wohnte dort bis 1923. - Sie starb an einem Gallensteinleiden im Jahr 1930.
- She graduated from Albion College with the B.A. in 1880 and was sent to Japan as a missionary of the Methodist Episcopal Church. She arrived in Japan on June 9, 1881.
Except two periods in Hirosaki from 1888 to 1889 and 1890 to 1891 when she established the Hirosaki Jo Gakkō (Girls´ School) and became its principal in those periods, she spent most of her missionary activity at the Iai Jo Gakkō at Hakodate. This school is also known as Caroline Wright Memorial Girls School. Known to family and friends as “Minnie“, she was one of the founders of Iai Jo Gakkō Girls School and its principal 1883-87.
She worked in Hakodate until July 31, 1916, when she left Japan.
Officially retired in 1917, she returned to Hakodate in 1919, financed by the alumnae of Iai and friends in America, and resided there to 1923. - She passed away of chololithiasis in 1930.


HANBURY, J. D. / P III / UKN / TR /
HANCASTER, - / P II / UKN / FE-ED /
HANCE, E. W. / P II / UKN / TR /
HANCOCK, H. C. R. / P III / UKN / TR /
HANCOCK, W. J. / P II - III / GB / FE-T + SER /
HAND, J. C. / P III / USA / MIS / Miss
HANDEL, H. / P II / DE / TR /
HANDELMAN, J. / P III / UKN / TR /
HANDELMANN, H. / P III / UKN / TR /
HANDMACHER, A. S. / P III / DE / TR /
HANDS, James Alexander H. / P III / GB / FE-T-SH /
HANKIVELL, G. / P II / GB / FE-T-RW /
HANNAH, J. B. / P II / GB / FE-T-SH /

HANNEN, John Nicholas / P II - III / GB / DIP / 1842 - 1900
* 24.08.1842 in Dulwich, London, GB
† 27.04.1900 in Shanghai, China
- Er war ein britischer Rechtsanwalt, Diplomat und Richter, der in China und Japan diente. Er war von 1891 bis 1900 Oberster Richter des Britischen Obersten Gerichtshofs für China und Japan und diente von 1891 bis 1897 gleichzeitig als Generalkonsul in Shanghai. Von 1881 bis 1891 war er Richter am Britischen Gericht für Japan.
N. J. Hannen wurde an der City of London School und am University College London ausgebildet, wo er 1862 den BA erhielt. 1866 wurde er in die Anwaltskammer „Inner Temple“ berufen. Bald nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt 1868 zog Hannen nach Shanghai, um als Anwalt zu arbeiten. Er heiratete 1869 Jessie Woodhouse.
Von 1871 bis 1874 wurde er zum stellvertretenden Richter am britischen Obersten Gerichtshof für China und Japan ernannt und hatte seinen Sitz in Yokohama. Danach kehrte er nach Shanghai zur Privatpraxis zurück. 1878 wurde er zum Kronanwalt des Obersten Gerichtshofs ernannt. Der Crown Advocate durfte Fälle von Privatkunden akzeptieren, die ihre Pflichten als Crown Advocate nicht beeinträchtigten. Im Jahr 1881 wurde er zum Richter am britischen Gericht für Japan in Yokohama berufen. Bevor er das Amt antrat, fungierte er mehr als ein Jahr als Oberster Richter des Britischen Obersten Gerichtshofs für China und Japan, bis der neue Oberste Richter, Sir Richard Rennie, von seinem langen Urlaub zurückkehrte, um das Amt wieder aufzunehmen. Im Jahr 1891, als Rennie in den Ruhestand ging, wurde er zum Obersten Richter des britischen Obersten Gerichtshofs für China und Japan und Generalkonsul in Shanghai ernannt. Diese Ernennung war das erste und einzige Mal, dass der Oberste Richter auch als Generalkonsul wirkte. Die Position des Obersten Richters und des Generalkonsuls wurde 1897 getrennt und Hannen war weiterhin Oberster Richter. - Hannen wurde am 18. Juli 1895 in Windsor Castle zum Ritter geschlagen und erhielt 1897 die Jubilee Medal.
Hannen sollte im Mai 1900 in Rente gehen. Er starb am 27. April 1900 an Herzversagen durch eine Lungenentzündung, zwei Wochen vor seiner Abreise aus Shanghai nach Wargrave, wo er ein Haus besaß, das Lake Lodge. Die Beerdigung fand in allen Ehren statt und er wurde eingeäschert. 1907 wurde seine Asche im Hannen-Mausoleum auf dem Friedhof der Marienkirche in Wargrave beigesetzt.
Hannens Nachfolger als Oberster Richter des Obersten Gerichtshofes wurde Hiram Shaw Wilkinson.
- He was a British barrister, diplomat and judge who served in China and Japan. He was the Chief Justice of the British Supreme Court for China and Japan from 1891 to 1900 and also served concurrently as Consul-General in Shanghai from 1891 to 1897. He was judge of the British Court for Japan from 1881 to 1891.
N. J. Hannen was educated at the City of London School and University College London where he obtained a BA in 1862. He was called to the Bar at the Inner Temple in 1866. Soon after qualifying as a barrister in 1868, Hannen moved to Shanghai to commence practice as a barrister. He married in 1869 to Jessie Woodhouse.
From 1871 to 1874 he was appointed Acting Assistant Judge of the British Supreme Court for China and Japan and was based in Yokohama. Following this, he returned to Shanghai to private practice. In 1878 he was appointed Crown Advocate of the Supreme Court. The Crown Advocate was allowed to accept cases from private clients that did not affect their duties as Crown Advocate.
In 1881, he was appointed as Judge for the British Court for Japan in Yokohama. Before taking up the appointment, he acted as Chief Justice of the British Supreme Court for China and Japan for more than one year until the new Chief Justice, Sir Richard Rennie, returned from long leave to take up the post. In 1891, on Rennie's retirement, he was appointed as Chief Justice of the British Supreme Court for China and Japan and Consul-General in Shanghai. This appointment was the first and only time the Chief Justice also served as Consul-General.
The position of Chief Justice and Consul General were separated in 1897 and Hannen continued as Chief Justice.
Hannen was knighted on July 18, 1895 at Windsor Castle and received the Jubilee Medal in 1897.
Hannen was due to retire in May 1900. He died of heart failure, brought on by an attack of pneumonia, on April 27, 1900, two weeks before his departure from Shanghai for the town of Wargrave, where he owned a house, Lake Lodge. - Funeral services were conducted in full honours. He was cremated and his ashes taken back to England. In 1907 his ashes were lodged in the Hannen Mausoleum in the churchyard of St Mary's Church in Wargrave.
Hannen's successor as Chief Justice of the Supreme Court became Hiram Shaw Wilkinson.


HANS, P. / P II / UKN / TR /
HANSARD, Albert William / P I / GB / JOU / 1821 - 1866
HANSARD, M. E. / P I / GB / JOU /
HANSCHILD, L. / see HAUSCHILD
HANSEE, - / P III / UKN / FE-ED /
HANSELL, Alexander N. / P II / FE-ED + ENG /

HANSEN, Aage Hellborg [H. A.] / P IV / DE / TR /
- Er kam 1900 nach Japan und wurde bei Berrick & Co., Yokohama # 75, angestellt. Bereits 1901 wechselte er zu Simon, Evers & Co., Yokohama # 25; 1902 wurde er in die Kobe Filiale umgesetzt, wo er dauerhaft arbeitete. Im Jahr 1905 erhielt er Prokura und von 1910 bis 1919 amtierte er als Konsul von Dänemark in Kobe.
- In 1900 he came to Japan and was employed by Berrick & Co., Yokohama # 75. Already in 1901 he joined Simon, Evers & Co., Yokohama # 25; in 1902 he was transferred to their Kobe branch, where he worked permanently. In 1905 he was authorized to sign per procuration and from 1910 to 1919 he acted additionally as Consul of Denmark in Kobe.

HANSEN, And. / P II - III / / DE / TR /
- Er kam 1871 nach Japan und wurde bei Nachtigal & Co., Kobe # 97 Native Town, angestellt. Im Jahr 1873 wechselte er zu John Scott & Co., Schiffsbe- und -entladungen, Kobe und 1878 gründete er unter seinem Namen ebenfalls eine Firma für Schiffsbe- und -entladungen, Hansen & Co., in Kobe # 94. Er betrieb die Firma bis etwa 1888, allerdings wechselte er in dieser Zeit mehrfach seinen Firmensitz innerhalb von Kobe. Ab 1889 ist er als Vorarbeiter bei der renommierten Speditionsfirma Nickel & Co. in Kobe, On the Bund, angestellt. Als sich 1894 die Vacuum Oil Co., Hersteller von Schmierstoffen, in Kobe # 16 gründete, wechselte And. Hansen zu dieser Firma, wo er auch noch 1908 arbeitete.
- In 1871 he came to Japan and was employed at Nachtigal & Co., Kobe # 97 Native Town. In 1873 he joined John Scott & Co., Stevedore, Kobe and in 1878 he founded under his name a Stevedore Company, too, Hansen & Co., located at Kobe # 94. He ran this company until about 1888; however, he shifted the headquartes of his company during this period several times within Kobe. As of 1889 he is employed as a foreman at the renowned Landing and Forwarding Company Nickel & Co. in Kobe, On the Bund. When in 1894 the Vacuum Oil Co., Manufacturer of Lubricants, was founded in Kobe # 16, And. Hansen joined this company and he still worked there in 1908.

HANSEN, E. G. / P IV / DE / TR /
- Er kam 1901 mit einem Vertag über 3 Jahre im Auftrag von Holme, Ringer & Co. nach Japan und wurde in der Filiale in Nagasaki eingesetzt. Als sein Vertag 1903 auslief, hat er Japan wieder verlassen.
- He arrived in 1901 in Japan with a contract over 3 years on behalf of Holme, Ringer & Co. and was incorporated in their branch in Nagasaki. When his contract expired in 1903, he left Japan again.

HANSEN, Edward / P II / DE / FE-ED (48 Mon.) /
- Er erhielt einen Vertrag von der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, um die deutsche Sprache zu lehren. Sein Vertrag begann an der Schule für ausländische Sprachen (Gaikoku Gogakkō) in Tokyo am 20.07.1873 und lief bis zum 19.01.1874. Weitere Verträge für diese Schule liefen vom 20.07.1874 bis 08.12.1874 und eine weitere Verlängerung bis zum 19.01.1876.
Zwischenzeitlich wurde er aber auch an der Kaisei Gakkō, Medizinische Fakultät, als Dozent für Pharmazie und Organische Chemie eingesetzt, allerdings nur vom 01.10.1875 bis 31.12,1875.
Danach erfolgte nochmals eine Lehrtätigkeit vom 20.01.1876 bis 19.01.1877 an der Sprachschule. Danach endete endgültig seine Tätigkeit und er hat Japan wieder verlassen.
- He received a contract from the Japanese government, Ministry of Education, in order to teach the German language. His contract began at the School of Foreign Languages (Gaikoku Gogakkō) in Tokyo on July 20, 1873 and ended on January 19, 1874. Following contracts for this school ran from July 20, 1874 to December 8, 1874 with another extension until January 19, 1876.
In the meantime he was also engaged at the Kaisei Gakkō, Faculty of Medicine, as a lecturer in pharmaceutical and organic chemistry, but this tenure lasted only from October 1, 1875 to December 31, 1875.
Afterwards he was again employed at the Foreign Language School from January 20, 1876 to January 19, 1877. Then finally his tenure ended and he left Japan again.


HANSEN, F. [V.] / P II / DK / / ENG / QFE-T-GNTC /
- Great Northern Telegraph Co. Nagasaki (1876)

HANSEN, G. / P II / DE / TR /
- Er arbeitete nur 1889 für Raspe & Co., Versicherungsagentur, Kobe # 91.
- He only worked in 1889 for Raspe & Co., Insurance Agency, in Kobe # 91.

HANSEN, Hans

HANSEN, Kate Ingeborg / P IV / USA / MIS /
* 05.07.1879 in Logan, Phillips County, Kansas, USA
† 04.01.1868 in Logan, Phillips County, Kansas, USA
- Dr. der Musik. 1906 wurde sie als Missionar der "Reformed Church in the USA" nach Japan delegiert. Sie nahm ihre Arbeit in Sendai, Miyagi-ken auf und unterrichtete an der Mädchenschule (Jo Gakkō) bis 1947. Sie lehrte insbesondere Musik und trug wesentlich zur skralen Musik Japans bei.
- Dr. of Music. In 1906 she was delegated as a missionary of the "Reformed Church in the USA" to Japan. She began work in Sendai, Miyagi-ken, and taught at the girls' school (Jo Gakkō) until 1947. Especially she taught music and contributed much to sacred music in Japan.

HANSEN, Louis H. G. [J.] / P II / DE / TR /
- Im Jahr 1872 begann er für Nachtigal & Co., Schiffs- Be-und Entladungen und Schiffshändler, in Kobe # 97, zu arbeiten. 1873 wechselte er zu Tillson & Co., Fleischer, Bäcker und Schiffsversorger, Kobe # 18, Native Town. Er arbeitete für diese Firma bis zu seinem Tod - er starb unerwartet am 23.11.1876 und wurde auf dem Ono-Friedhof von Kobe beigesetzt.
- In 1872 he started to work for Nachtigal & Co., Stevedores and Shipchandlers, in Kobe # 97. In 1873 he joined Tillson & Co., Butchers, Bakers, and Compradores, Kobe # 18, Native Town. He worked for this company until his death - he died unexpectedly on November 23, 1876 and was buried in the Ono cemetery of Kobe.

HANSEN, N. [HANSON] / P III / GB / TR /
- Er kam 1894 nach Japan und arbeitete bis 1899 als Angestellter der National Bank of China, Yokohama # 61 bzw. ab 1895 in Yokohama # 75. Als sein Vertrag endete, wechselte er 1899 zur Chartered Bank of India, Australia and China, Yokohama # 78, deren Sitz sich ab 1900 in Yokohama # 58 befand.
Im Jahr 1906 zog er nach Kobe und wurde bei der China and Japan Trading Co., in der Kobe Niederlassung angestellt, wo er auch 1908 noch arbeitete.
- He came to Japan in 1894 and worked until 1899 as a clerk of the National Bank of China, Yokohama # 61 and # 75 resp. from 1895 on. When his contract expired he joined in 1899 the Chartered Bank of India, Australia and China, Yokohama # 78; as of 1900, their seat was located in Yokohama # 58.
In 1906 N. Hansen moved to Kobe and was employed by the China and Japan Trading Co., where he still worked in 1908.


HANSEN, O. A. / P II / DK / / ENG / QFE-T-GNTC /
- Great Northern Telegraph Co. Nagasaki

HANSEN, S. [HANSON] / P II / DK / ENG / QFE-T-GNTC /
- Great Northern Telegraph Co. Nagasaki + Yokohama († 1894 - YFC)

HANSON, John S. [HANSEN] / P II / GB / FE-MIL-ED (36 Mon.) /
- Sergeant. Er wurde von der japanischen Regierung, Marine-Ministerium, als Ausbilder der Artillerie an der Marine-Akademie angestellt. Sein Vertag lief vom 01.11.1875 bis 31.10.1878; er wohnte in Tokyo # 51 Shiba Sannai.
- Sergeant. He was employed by the Japanese government, Department of Navy, as an instructor of artillery at the Naval College Tokyo. His contract ran from November 1, 1875 to October 31, 1878; he resided in Tokyo # 51 Shiba Sannai.

HAORBEE, S. / P III / UKN / TR /
HAPO, - / P II / UKN / TR /
HAPPEL, Ph. / P II - III / DE / TR /

HAPPER, John Stewart

HARCOURT, W. S. / P II / GB / FE-T-SH /
HARDACRE, Samuel / P I / GB / TR /
HARDEE, - / P II / UKN / FE-T /
HARDEN, H. W. / P III / GB / FE-R /
HARDER, W. / P II / GB / FE-R /

HARDES, Hendrik

HARDIE, Alexander / P II / CAN / FE-ED + MIS /
HARDIE, D. / P II / UKN / FE-T-SH /
HARDING, Henry / P I - II / GB / DIP + FE-T-RW + TR /
HARDING, M. / P II / UKN / TR /
HARDING, T. / P II / UKN / JOU /
HARDING, W. / P I - II / USA / TR /
HARDING, William J. / P II / GB / FE-MIL /
HARDINGE, Thomas / P II / GB / FE-ED /
HARDMAN, Charles R. / P II / UKN / TR /
HARDMAN, J. / P II / GB / FE-T-SH-L /
HARDMEAT, J. / P II / UKN / FE-T-SH /
HARDT, John / P III / UKN / TR /
HARDWICK, W. O. / P II / UKN / TR /
HARDY, - / P I / GB / T /
HARDY, Alexander / P II / UKN / FE-ED /
HARDY, C. / P II / GB / FE-T-RW /
HARDY, J. / P II / USA / FE-T-SH /
HARDY, J. T. / P II / GB / FE-R /
HARDY, James / P I / UKN / TR /
HARDY, R. G. / P III / GB / FE-ED /
HARDY, Walter / P III / UKN / TR /
HARDY, Walter H. / P II - III / UKN / FE-T-SH + TR /
HARE, Alexander Joseph / P II - III / GB / FE-ED / 1862 - 1916
HARE, D. J. / P I / UKN / TR /
HARE, H. T. [H. J.] / P II / GB / FE-T-RW /
HARE, Henry Mather / P III / GB / MED /
HARE, John / P II / GB / FE-MIL /
HARGRAVE, Isabella M. / P III / CAN / MIS / Miss
HARGREAVES, J. E. / P III / UKN / TR /
HARGREAVES, R. / P III / UKN / TR /
HARKNESS, R. / P III / UKN / MIS /

HARLAN, Kate / P III / USA / MIS / 1858 - 1933
- Kate Harlan wurde 1858 in Columbia, Tennessee, geboren und kam im April 1890 auf eigene Kosten nach Japan, ohne Berufung, nur mit dem Wunsch zu helfen. Sie wurde in die Methodist Episcopal Church (Süd) in Kobe aufgenommen. Sie war in Japan nur 16 Monate, wurde dann durch den Tod eines Familienmitgliedes nach Hause gerufen. Während ihres kurzen Aufenthalts war sie maßgeblich an der Bekehrung von mehr als vierzehn jungen Männern beteiligt, von denen einige zu führenden Persönlichkeiten in der methodistischen Kirche in Japan wurden.
Nachdem sie Japan verlassen hatte, war sie vierundzwanzig Jahre lang Privatsekretärin von W. R. Lambuth, einem der Gründer der Southern Methodist Mission in Japan. - Kate Harlan starb am 1. Juni 1933 im Alter von 74 Jahren in der Wohnung ihres Bruders in Hatboro, Pennsylvania.
- Kate Harlan was born in 1858 in Columbia, Tennessee and came to Japan at her own charges in April 1890, without appointment just with the wish to help. She was incorported into the Methodist Episcopal Church (South) in Kobe. She was in Japan but 16 months, being then called home by a death in her family. During her short stay she was instrumental in the conversion of over fourteen young men, several of whom became leaders in the Methodist church in Japan.
After leaving Japan she served for twenty-four years as private secretary to W. R. Lambuth, one of the founders of the Southern Methodist Mission in Japan. - Kate Harlan died at the home of her brother at Hatboro, Pennsylvania, on June 1, 1933 in the 74th year of her age.


HARLEY, Joseph / P I - II / USA / SER /
HARLEY, W. F. / PIII / UKN / TR /
HARLEY, William Taylor / P II / UKN / FE-T-SH /
HARLOW, Lamech / P II / GB / FE-T-SH / 1830 - 1915
HARMAN, Charles D. / P II - III / USA / TR /
HARMAN, W. / P II /
HARMAND, A. / P III / FR / SER / Mrs.
HARMAND, Auguste / P II - III / FR / TR / 1834 - 1893
HARMAND, M. J. / P III / FR / DIP /
HARMON, G. E. H. / P III / USA / MED /
HARMON, J. M. / P III / UKN / MIS /
HARMS, W. / P II / DE / MED /
HARMSSEN, A. / P III / DE / TR /
HARNOIS, Francois A. / P III / FR / MIS /
HAROLD, Bernard / P II / IR / SER /
HAROLD, F. / P III / UKN / TR /

HARPER, Alexander Stewart / P III / GB / TR /
- Die Chartered Bank of India, Australia and China wurde bis 1895 von Browne & Co. in Kobe vertreten und hatte ihren Sitz in Kobe # 26. Mit Beginn des Jahres 1895 wurde eine eigenständige Filiale der Chartered Bank of India, Australia and China in Kobe # 81 eröffnet und als erster Leiter wurde A. S. Harper berufen. Er hatte diese Position nur kurze Zeit inne, da er am 05.05.1896 im Alter von 39 Jahren in Tokyo starb. Er wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.
- The Chartered Bank of India, Australia and China was represented byBrowne & Co. in Kobe until 1895 and was headquartered in Kobe # 26. At the beginning of 1895, an independent branch of the Chartered Bank of India, Australia and China was opened in Kobe # 81 and A. S. Harper was appointed the first agent. He held this position only a short time, because he died on May 5, 1896 in Tokyo at the age of 39 years. He was buried in the Foreigners´ Cemetery of Yokohama.

HARPER, William / P II / GB / FE-SH (12 Mon.) + SH /
- Er kam als Seemann nach Japan und wurde von der japanischen Regierung für Iwasaki Yatarō auf der Taihei-maru angestellt. Sein Vertrag begann am 01.06.1872 und endete nach einem Jahr. Er blieb weiterhin in Japan und ließ sich 1876 in Kobe nieder. Er begann als Lotse für die Inlandsee und Küste im Pilot Service, Kobe # 11 bzw. Kobe # 97 ab 1880, zu arbeiten. - Er starb am 27.06.1884 und wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Kobe beigesetzt.
- He came to Japan as a sailor and was employed by the Japanese government for Iwasaki Yatarō on the Taihei-maru. His contract began on June 1, 1872 and ended after a year. He remained in Japan and settled in Kobe in 1876. He began working as a pilot for the Inland Sea and Coast with the Pilot Service, Kobe # 11 and Kobe # 97 from 1880, resp. - He died on June 6, 1884 and was buried in the Foreigners´ Cemetery of Kobe.

HARR, L. H. / P II / USA / MIS /
- Sie war nur 1873 als Missionar der American Episcopal Mission in Japan und wurde in Osaka eingestzt. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt.
- She was only in 1873 in Japan as a missionary of the American Episcopal Mission and was incorporated into Osaka. Further details are not known.

HARRAS, H. / P II / FR / TR /
HARRAS, O. / P I / FR / TR /

HARRELL, Francis Woodley / P II / USA / MIS + FE-ED (36 Mon.) / 1879 - 1904
- Er war ab 1884 als medizinischer Missionar der American Episcopal Mission mit seiner Frau in Japan und arbeitete in Tokyo. Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, um als Lehrer von 1887 für 3 Jahre an der Second Higher Middle School in Sendai zu arbeiten, wo er zusätzlich auch als medizinischer Missionar wirkte. Nach Ablauf des Vertrages haben sie Japan verlassen.
- As of 1884 he worked as medical missionary of the American Episcopal Mission with his wife in Japan and was at first staioned in Tokyo. He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Education, to work as a teacher for 3 years at the Second Higher Middle School in Sendai from 1887 on, where he also served as a medical missionary. After expiration of the contract, they left Japan.

HARRIMAN, Hattie / P IV / USA / MIS /
- Sie wurde als Missionarin der Sieben-Tage-Adventisten nach Japan delegiert und arbeitete ab 1906 als Krankenschwester im Kobe Sanatorium.
- She was delegated to Japan as a missionary of the Seventh-Day Adventist Mission and worked as a nurse at Kobe Sanatorium as of 1906.

HARRINGTON, Charles Kendall / P II - III / CAN / MIS / 1858 - 1920
* 14.03.1858 in Sydney, Cape Breton, Nova Scotia, Canada
† 13.05.1920 in Albany, New York, USA
- Harrington studierte am Acadia College und erwarb 1879 einen BA-Abschluss (und erhielt 1900 den Doktor der Theologie). Außerdem besuchte er das Morgan Park Theological Seminary in Chicago und die Newton Theological Institution of Massachussetts und schloss sein Studium 1886 ab. Er wurde für Japan als Missionar der American Baptist Missionary Union berufen und kam im Dezember 1886 zusammen mit seiner Frau nach Yokohama.
Während seines Aufenthalts in Japan war er von 1887 bis 1910 Mitglied des Lehrkörpers des Baptist Theological Seminary in Yokohama und wirkte von 1910 bis 1916 als Theologieprofessor an der Japan Baptist School.
Er war von 1910 bis 1916 auch Mitglied des revidierenden Komitees für das Neue Testament in Japanisch.
1916 kehrte er in die USA zurück und starb 1920 in New York. - Er schrieb eine Biographie "Kapitän Luke Washington Bickel von der Inland See" (1919).
P. S. Sein Bruder F. G. H. Harrington war ebenfalls Missionar in Japan.
- Harrington graduated from Acadia College and acquired a degree of BA in 1879 (and given a degree of DD in 1900). Furthermore he entered Morgan Park Theological Seminary in Chicago and attended the Newton Theological Institution of Massachussetts and graduated in 1886. He was appointed for Japan as a missionary under the American Baptist Missionary Union and arrived in Yokohama in December 1886, together with his wife.
During his stay in Japan he was a member of the teaching staff of the Baptist Theological Seminary in Yokohama from 1887 until 1910 and played an active part as Japan Baptist theological college professor from 1910 to 1916.
He was also a member of the revising committee of the Japanese New Testament from 1910 to 1916.
In 1916 he returned to the USA and died in 1920 in New York. - He wrote a biography “Captain Luke Washington Bickel of the Inland Sea” (1919).
P. S. His brother F. G. H. Harrington was also a missionary to Japan.


HARRINGTON, Edward D. / P II / GB / TR / 1840 - 1872
- Im Jahr 1870 wurde er bei Glover & Co. angestellt und arbeitete für die Takashima Mine in Nagasaki. Bereits am 5. April 1872 starb er und wurde auf dem Ōura Internationalen Friedhof von Nagasaki beerdigt.
- In 1870 he was employed as a clerk by Glover & Co. at the Takashima Colliery in Nagasaki. Already on April 5, 1872 he died and was buried in the Ōura International Cemetery of Nagasaki.

HARRINGTON, F. G. H. / P II - III / CAN / MIS /
- Sicherlich durch seinen Bruder Charles Kendall Harrington beeinflußt, entschloß auch er sich, Missionar in Japan zu werden. Er wurde von der American Baptist Missionary Union im Jahr 1887 mit siener Frau nach Japan entsandt und wurde zuerst in Tokyo eingesetzt. Ab 1891 arbeitete er in Yokohama, wo er auch noch 1908 gelistet ist.
Im Gegensatz zu seinem Bruder gibt es über sein Leben keine weiteren Informationen.
- Certainly influenced by his brother Charles Kendall Harrington, he decided to become a missionary in Japan, too. In 1887 he and his wife were sent to Japan by the American Baptist Missionary Union and were first involved in Tokyo. As of 1891 he worked in Yokohama, where he is still listed in 1908.
Unlike his brother, there is no further information about his life.


HARRINGTON, Thomas Joseph

HARRIS, A. E. / P II / UKN / TR / Miss
HARRIS, Charles / P II / GB / FE-T-SH-L /
HARRIS, Charles B. / P III / USA / DIP /
HARRIS, D. / P II / UKN / FE-R /
HARRIS, E. J. / P II / UKN / TR /
HARRIS, E. N. [N. E.] / P III / UKN / JOU /
HARRIS, F. H. C. [C. F. H.] / P III / UKN / TR /
HARRIS, Frank / P II / USA / FE-T-SH /
HARRIS, Geo. L. / P II / UKN / TR /
HARRIS, Henry Ernest [HARRIES] / P III / GB / TR /
HARRIS, Howard / P II - III / USA / MIS /
HARRIS, J. / P II - III / UKN / TR /
HARRIS, J. S. M./ P I / UKN / MED /
HARRIS, James / P I - II / FE-T-RW + MED + DIP /
HARRIS, L. P. / P III / UKN / TR /
HARRIS, M. L. / P II / USA / MIS /
HARRIS, Merriman Colbert / P II - III / USA / MIS / 1846 - 1921
HARRIS, Montague Hope Row / P II - III / UKN / TR /
HARRIS, N. E. / P III / UKN / SER /
HARRIS, T. A. / P II / UKN / TR /

HARRIS, Townsend

HARRIS, W. H. [HARRIES] / P II / GB / TR /
HARRIS, Warren E. / P III / UKN / MIS /
HARRIS, William / P I - II / GB / FE-T /
HARRIS, William / P II / USA / MIL / 1841 - 1876
HARRIS, Wm. / P III / UKN / TR /

HARRISON, C. J. / P II / GB / MIS /
- Sie wurde als Missionar der Church of Christ im Jahr 1886 nach Japan delegiert und begann ihre Arbeit in Akita. Ab 1889 arbeitete sie in Tokyo wo sie auch an der Meiji Jo Gakkō Mädchenschule lehrte. Im Jahr 1896 beendete sie ihre Arbeit in der Mission und sie hat Japan verlassen.
- In 1886 she was delegated to Japan as a missionary of the Church of Christ and started her work in Akita. As of 1889 she worked in Tokyo where she also taught at the Meiji Jo Gakkō (girls' school). In 1896 she finished her work in the mission and left Japan.

HARRISON, E. [HARRISSON] / P II / GB / TR /
- Sie war nur 1873 mit G. Bergen, Eigentümer der Firma, in Kobe registriert. Es wird vermutet, daß beide versuchten, sich als als Damenschneider und Hutmacher zu etablieren. Offensichtlich scheiterte dieser Versuch, denn danach sind sie nicht mehr in Japan gelistet.
- She was registered in Kobe only in 1873, together with G. Bergen, proprietor of the firm. It is believed that they both tried to establish themselves as dressmakers and milliners. Obviously, this attempt failed, because afterwards they are no longer listed in Japan.

HARRISON, Edward / P I / GB / TR /
- Er war ein in China ansässiger Kaufmann und wurde als Agent für die britische Firma Blain, Tate & Co. nach Nagasaki geschickt. Er kam am 7. August 1861 nach Nagasaki und wurde 1862 Partner von Glover & Co.; er war auf das Immobiliengeschäft spezialisiert. Am 31. Dezember 1868 trennte er sich wieder von Glover & Co. und die Partnerschaft endete. Er ging zurück nach China und ging seinen eigenen Weg.
- He was a China-based merchant, being sent to Nagasaki as an agent for the British firm, Blain, Tate & Co. He arrived in Nagasaki on August 7, 1861 and became partner with Glover & Co. in 1862; he was specialised in property management. On December 31, 1868 he also left Glover & Co. and the partnership ended. He went back to China and went his own way.

HARRISON, Ernest G. [E. J.] / P III / GB / JOU /
- Als er 1897 nach Japan kam, wurde er als Korrektor und Reporter bei der Japan Herald, Yokohama # 28, angestellt. Diese Position hatte er bis 1900. Im Jahr 1900 wurde der Sitz der Zeitung nach Yokohama # 81 verlegt und ab dieser Zeit wurde er Editor der Zeitung.
Im Jahr 1902 wechselte er zur „Advertiser Publishing Co.“, Yokohama # 74, wo er als Korrektor begann. Ab 1906 wurde er in dieser Firma Editor für den Japan Daily Advertiser.
- When he came to Japan in 1897, he was employed as a sub-editor and reporter at the Japan Herald, Yokohama # 28. This position he held until 1900. In 1900, the headquarters of the newspaper was moved to Yokohama # 81 and from that time he became editor of the newspaper.
In 1902, he joined the Advertiser Publishing Co., Yokohama # 74, where he began as a sub-editor. As of 1906 he became editor in this company for the Japan Daily Advertiser.


HARRISON, Fred / P I / GB / TR /
- Er war in Shanghai bei Farjard, Schauwecker & Co. angestellt. Im Jahr 1864 zog er nach Nagasaki und wurde bei Glover & Co. angestellt. Dieser Schritt wurde sicher durch Edward Harrison unterstützt, der zwischenzeitlich Partner bei Glover & Co. war. Ein verwandtschaftliches Verhältnis bestand sicher, konnte aber nicht nachgewiesen werden. Diese Vermutung wird auch dadurch erhärtet, daß Fred Harrison Glover & Co. auch verließ, als Edward Harrison Ende 1868 die Partnerschaft beendete.
- He was employed by Farjard, Schauwecker & Co. in Shanghai. In 1864 he moved to Nagasaki and was employed by Glover & Co. This step was certainly supported by Edward Harrison, who had since been a partner with Glover & Co.; a family relationship was certain, but could not be proven. This assumption is also corroborated by the fact that Fred Harrison also left Glover & Co. when Edward Harrison ended the partnership in late 1868.

HARRISON, J. Turner / P III / USA / SH + SER + TR /
HARRISON, J. Turner, Mrs. / P III / USA / TR /
- Er ist als Kapitän ab 1892 mit seiner Frau in Yokohama # 156-A Bluff gelistet. Bis zum Jahr 1895 werden beide lediglich als Einwohner gelistet. Im Jahr 1895 änderte sich jedoch ihr Leben.
In der Adresse Yokohama # 156-B befand sich die Kneipe „The Niche“; von 1895 bis 1900 wird J. Turner Harrison als Eigentümer registriert.
In diesem Zeitraum ist Mrs. Harrison Partner in Harrison & Launay, Hutmacher und Damenschneider, Yokohama # 79. Danach trennen sie sich wieder. Von 1896 bis 1900 wohnte auch ihre Tochter mit in Yokohama # 156 Bluff und obwohl sie nicht als Angestellte bei Harrison & Launay oder in The Niche“ gelistet ist, wird sie sicherlich ihre Eltern unterstützt haben.
Anfang 1901 sind sie nach Kobe verzogen, wo Kapitän J. T. Harrison als Sachverständiger für das American Bureau of Shipping, American Lloyd, Kobe # 35 Sakaye-machi, Itchome, arbeitete. Im Jahr 1906 haben sie Japan verlassen und sind nicht mehr in Japan gelistet.
- As of 1892 he is listed with his wife as a captain in Yokohama # 156-A Bluff. Until 1895, both are listed just as residents. In 1895, however, their lives changed.
At Yokohama # 156-B was located the saloon "The Niche" and from 1895 to 1900, J. Turner Harrison is registered as the proprietor.
During this period, Mrs. Harrison is a partner in Harrison & Launay, Milliners and Dressmakers, Yokohama # 79. In 1900 they separated again.
From 1896 to 1900, her daughter also lived in Yokohama # 156 Bluff and although she is not listed as an employee of Harrison & Launay or “The Niche”, she will certainly have supported her parents.
In early 1901, they moved to Kobe, where Captain J. T. Harrison worked as a surveyor of the American Bureau of Shipping, American Lloyd, Kobe # 35 Sakaye-machi, Itchome. In 1906 they left Japan and are no longer listed in Japan.


HARRISON Jessie / P III / GB / MED /
- Sie kam 1896 als Krankenschwester nach Japan und arbeitete sofort im Akasaka Hospital (Augen- und Allgemeines Hospital), # 17, Hikawa-cho, Kojimachi-ku, Tokyo. Im Jahr 1908 arbeitete sie immer noch in diesem Krankenhaus.
- She came to Japan in 1896 as a nurse and was immediately involved to the Akasaka Hospital (Eye and General Hospital), # 17, Hikawa-cho, Kojimachi-ku, Tokyo. In 1908 she still worked in this hospital.

HARRISON, Robert / P II - III / GB / DIP + SER /
- Er kam 1888 nach Japan und wurde ab 1889 in der österreichisch-ungarischen Gesandtschaft als Assistent angestellt. Bereits im Jahr 1890 ist er im Yokohama United Club, Yokohama # 5, gelistet. Auch im Yokohama United Club wurde er nur noch 1891 eingesetzt und ab 1892 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He came to Japan in 1888 and in 1889 was employed as an assistant in the Austro-Hungarian Legation. Already in 1890 he is listed in the Yokohama United Club, Yokohama # 5. Also in this Yokohama United Club he was only employed in 1891 and as of 1892 he is no longer listed in Japan.

HARRISON, T. L. / P IV / GB / SH /
- Kapitän. Er und seine Frau sind ab 1902 als Bewohner von Yokohama # 220 Bluff gelistet, auch noch 1908, eine Anstellung wird nicht genannt.
- Captain. He and his wife are listed from 1902 as residents of Yokohama # 220 Bluff, even still in 1908 but an employment is not mentioned.

HARRISON, Thomas / P II / GB / FE-R (20 Mon.) /
Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Industrie-Ministerium, um als Berater im Bergbau zu arbeiten. Sein Vertrag begann am 12.08.1876 und endete am 11.04.1878. Er war als Hauptingenieur in den Heigori und Kamaishi Minen eingestzt. Nach Ablauf seines Vertrages hat er Japan verlassen.
- He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Public Works, to work as a mining advisor. His contract began on August 12, 1876 and ended on April 11, 1878. He worked as Chief Engineer in the Heigori and Kamaishi mines. After expiration of his contract, he left Japan.

HARRISON, W. D. [H. D.] / P II / TR /
- Er wurde vom Büro der Firma Butterfield & Swire in Liverpool nach Japan gesandt, um die Leitung des Büros in Yokohama von Ende 1872 bis Anfang Juni 1873 zu übernehmen. Ende Mai 1873 erfolgte dann die dauerhafte Übernahme des Büros durch James Dodds und W. D. Harrison hat Japan wieder verlassen.
- He was sent to Japan by the Butterfield & Swire office in Liverpool to take over the management of the Yokohama office from late 1872 to early June 1873. At the end of May 1873, the office was finally taken over by James Dodds and W. D. Harrison left Japan.

HARROLD, B. / P II / UKN / SER /
HARROLD, F. / P III / UKN / TR /
HARRY, John / P III / UKN / SER /
HARRYMANN, F. / P II / UKN / TR /
HARST, L. van der / P II / NL / TR /
HARSTON, William E. / P III / GB / TR /

HART, Alfred J. [I.] / P III / USA / TR /
- Er kam 1897 nach Japan und hat sich in Yokohama niedergelassen. Er arbeitete unter seinen Namen als Verkaufsagent für verschiedene Hersteller in Yokohama # 80. Im folgenden Jahr hat er den Firmensitz nach Yokohama # 60 verlegt. Seine Geschäfte waren nicht erfolgreich; bereits im Jahr 1900 hat er Japan wieder verlassen.
- He came to Japan in 1897 and settled in Yokohama. He worked under his name as a Manufacturers’ Selling Agent, Yokohama # 80. The following year, he moved the head office to Yokohama # 60. His business was unsuccessful and already in 1900 he left Japan.

HART, Charlotte Elizabeth [Lizzie] / P II - III / CAN / MIS / 1867 - 1932
- Sie wurde 1867 in Arcadia, New Scotland, Kanada, als Tochter eines methodistischen Pastors geboren. Bekannt unter Familien und Freunden als "Lizzie", erwarb sie einen BA vom Mount Allison Ladies College, Sackville, New Brunswick. Danach wurde sie als Missionarin der Methodist Church of Canada nach Japan geschickt und kam am 27.08.1889 in Yokohama an. Von 1889 bis 1892 lehrte sie an der Toyo Eiwa Jo Gakkō in Tokyo. In den Jahren 1892 und 1893 lehrte sie an der Shizuoka Jo Gakkō und von 1893 bis 1924 arbeitete sie in Kōfu, Ueda und Nagano. Sie war in Japan Musiklehrerin, arbeitete in Kindergärten und als Missionarin. Zwei ihrer Schwestern, Nellie Goa Hart und May Hennigar, geborene Hart, waren ebenfalls Missionare in Japan, und eine andere Schwester diente in China.
Charlotte Elizabeth Hart verließ Japan im Jahr 1924 nach Kanada, wo sie am 4. Januar 1932 starb.
- She was born in 1867 in Arcadia, New Scotland, Canada, the daughter of a Methodist pastor. Known among family and friends as “Lizzie“, she acquired a BA from the Mount Allison Ladies College, Sackville, New Brunswick. Afterwards she was sent to Japan as a missionary of the Methodist Church of Canada and arrived in Yokohama on August 27, 1889. From 1889 to 1892 she taught at the Toyo Eiwa Jo Gakkō in Tokyo. In 1892 and 1893 she taught at the Shizuoka Jo Gakkō and from 1893 to 1924 she worked in Kōfu, Ueda and Nagano.
In Japan she was a music teacher, kindergarten worker, and evangelist. Two of her sisters, Nellie Goa Hart and May Hennigar, nee Hart, were also missionaries in Japan, and another sister served in China.
Charlotte Elizabeth Hart left Japan for Canada in 1924 where she also died on January 4, 1932.


HART, Henry / P II / USA / TR /
- Er war nur 1874 als Sonderbeauftragter der Pacific Mail Steam Ship Co. in Japan, Yokohama # 4.
- He was only in 1874 as Special Agent of the Pacific Mail Steam Ship Co. in Japan, Yokohama # 4.

HART, J. W. / P I - II / GB / QFE-T /
- Bauingenieur. Er kam um 1865 nach Shanghai und ging dann Mitte 1868 zusammen mit John Smedley, der Teilhaber der Firma Storey, Son & Smedley, Architekten und Bauingenieure, war, nach Kobe und eröffnete 1868 eine Niederlassung in Kobe. Im September 1869 wurde das Geschäft wieder eingestellt und John Smedley übernahm daraufhin Architektirprojekte gemeinsam mit J. W. Hart.
J. W. Hart wurde als Berater für Aufgaben im Bauingenieurwesen von der Stadtverwaltung angestellt, die vom Gouverneur von Präfektur Hyogo organisiert wurde. J. W. Hart entwarf den Plan für die Kobe-Siedlung und beaufsichtigte die Umsetzung und Drainage der Siedlung. Nach Abschluß der Arbeiten wurde auf seine Dienste verzichtet. August Otto Evers war lange Zeit als Sekretär des Gemeinderates ehrenhalber tätig. J. W. Hart vereinte danach die Aufgaben des Sekretärs mit denen des Bauingenieurs. Im November 1870 wurde Henry Charles Cobden zum Inspektor der Stadtverwaltung ernannt. 1871 wird J. W. Hart er nicht mehr in Japan gelistet.
- Civil Engineer. He came to Shanghai in about 1865 and then went on to Kobe about in the middle of 1868 together with John Smedley, who was a member of the firm Storey, Son & Smedley, Architects and Civil Engineers, and opened a branch in Kobe during 1868. In September 1869 the business was discontinued and John Smedley thereupon carried architectural projects conjointly with J. W. Hart.
J. W. Hart was engaged as an Adviser in Civil Engineering by the Municipal Councel which was organized by the Governor of Hyogo-ken. J. W. Hart drafted the plan for the Kobe Settlement and superintended the laying out and draining of the Settlement. After this work was accomplished his services were dispensed with. August Otto Evers for some time acted as honorary secretary to the Municipal Council. J. W. Hart subsequently combined the duties of secretary with those of civil engineer. In November 1870 Henry Charles Cobden was appointed Municipal Superintendent. In 1871 J. W. Hart is no longer recorded in Japan.


HART, John / P III / USA / MIS /
- Als Kapitän der Heilsarmee war er von 1895 bis 1898 in Japan und arbeitete in Tokyo. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- As Captain of the Salvation Army he worked from 1895 to 1898 in Japan and stayed in Tokyo. After that he is no longer listed in Japan.

HART, Nellie Goa / P II - III / CAN / MIS / 1863 - 1940
Für Vergrößerung klicken

- Sie wurde in Picton, Ontario, als Tochter eines methodistischen Pastors geboren und wurde als Missionarin der Methodist Church of Canada nach Japan geschickt. Sie traf am 27.08.1889 in Yokohama ein. Von 1889 bis 1893 lehrte sie an und 1893 und 1894 war sie Direktorin der Toyo Eiwa Jo Gakkō in Tokyo.
Ihre Schwester Charlotte Elizabeth Hart war ebenfalls Missionarin in Japan.
1894 verließ sie Japan wieder. Im Jahr 1896 heiratete sie William Grieve Nichol, der Arzt in Montreal war. Sie starb 1940 in Montreal und hatte Japan nie wieder besucht.
She was born in Picton, Ontario, the daughter of a Methodist pastor. She was sent to Japan as a missionary of the Methodist Church of Canada and arrived in Yokohama on August 27, 1889. From 1889 to 1893 she taught at and 1893 and 1894 she was the principal of the Toyo Eiwa Jo Gakkō in Tokyo. Her sister Charlotte Elizabeth Hart was also a missionary in Japan.
In 1894 she left Japan again. In 1896 she married William Grieve Nichol who was a physician in Montreal. She died in Montreal in 1940 and had never visited Japan again.




HART, Thomas / P II / GB / FE-T-RW (42 Mon.) /
- Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Bereich Eisenbahnwesen, um als Zugmechaniker die Einführung der Eisenbahn in Japan zu unterstützen. Sein Vertrag lief vom März 1871 und endete im Oktober 1874. Danach hat er Japan wieder verlassen.
- He signed a contract with the Japanese government, Railway Department, to assist the introduction of railways into Japan as a train mechanic. His contract ran from March 1871 and ended in October 1874. After that, he left Japan again.

HART, W. / P II / UKN / TR /
- Im Jahr 1872 kam W. Hart nach Japan und wurde bei der Firma Marmelstein & Co., Ladeninhaber, Kobe # 79, angestellt, er löste G. Jany ab. Er arbeitete für Marmelstein & Co. bis 1875 und danach hat er Japan verlassen.
- In 1872 W. Hart came to Japan and was employed by Marmelstein & Co., Storekeepers, Kobe # 79 and he succeeded G. Jany. He worked for Marmelstein & Co. until 1875 and then left Japan.

HARTE, N. / P I / NL / FE-R /
HARTER, H. M. / P III / UKN / JOU /
HARTER, R. M. / P III / UKN / TR /
HARTLAND, John Cole / P II - III / GB / TR /
HARTLEY, Charles Robert / P I - II / GB / TR /
HARTLEY, G. / P III / UKN / MIS / Miss
HARTLEY, H. / P II / GB / TR /
HARTLEY, John / P I - II / GB / TR /
HARTMAN, H. A. / P II / GB / FE-T-RW /
HARTMANN, F. / P II / UKN / TR /
HARTMANN, J. W. / P III / GB / FE-ED /
HARTMANN, Oscar / P I - II / DE / FE-T-RW + TR /
HARTMANN, V. / P I - II / DE / TR /
HARTMANNS, H. / P I / FR / TR /
HARTMANS, W. L. / P I - II / FR / TR /

HARTOG, - -

HARTSHORNE, Ann Cope / P III / USA / MIS-ED / 1860 - 1957
* 08.01.1860 in Philadelphia, Pennsyvania, USA
† 02.10.1957 in Upper Darby, Pennsylvania, USA
Für Vergrößerung klicken

- Sie wurde 1860 als Tochter von Dr. Henry Hartshorne geboren. Anna besuchte das Bryn Mawr College und die Harvard University. Sie unterstützte die Privatschule von Tsuda Umeko, nachdem sie sie während ihres Studiums am Bryn Mawr College kennengelernt hatte. Als 1900 in Kojimachi, Tokyo, eine Privatschule für Mädchen mit dem Fach englischer Literatur gegründet wurde, besuchte sie Japan als unabhängige Missionarin und arbeitete an ihrer Schule, wo sie auch die Arbeit von Alice Mabel Bacon unterstützte. Als Tsuda durch eine lange medizinische Behandlung aufgrund einer Erkrankung ausfiel, übernahm sie das Amt als stellvertretende Direktorin der Privatschule. Das Schulgebäude in Kojimachi kam durch das große Kantō - Erdbeben vom 1. September 1923 zu starken Schäden. Anna Hartshorne reiste trotz ihres fortgeschrittenen Alters von 64 Jahren allein von Yokohama, wo das Feuer immer noch schwelte, in die USA, um Gelder für den Wiederaufbau zu beschaffen. Als Tsuda Umeko im August 1929 starb, versuchte Anna C. Hartshorne die Schule mit dem nächsten Schulleiter, Hoshino Ai, wieder zu beleben. Sie verlegte 1932 die private Schule vom Tokyo Stadtbezirk nach Kodaira.
Hartshorne hatte ihr Leben der Hilfe für Tsuda gewidmet und trug wesentlich zur Ausbildung von Frauen in Japan bei. Sie kehrte im November 1940, noch vor den Pazifikkrieg, unfreiwillig in die USA zurück.
Sie ist für ihr zweibändiges Buch "Japan and her People" bekannt, das 1902 in Philadelphia veröffentlicht wurde.
Sie starb im Oktober 1957 im Alter von 97 Jahren.
- She was born in 1860, the daughter of Dr. Henry Hartshorne. Anna attended classes at both Bryn Mawr College and Harvard University. She assisted the private school establishment of Tsuda Umeko, after she became acquainted with her while studying at the Bryn Mawr College. When an English literature private supplementary school for girls was established in Kojimachi, Tokyo in 1900, she visited Japan as an independent missionary and worked at her school, also assisting the work of Alice Mabel Bacon. When Tsuda spent a long medical treatment by a disease, she hit hard work as acting virtual principal of the private school. The school building at Kojimachi came to a trifle by the big earthquake that attacked the Kantō district on September 1, 1923.
She left for the revival fund recruitment in spite of 64-year-old advanced age alone in those days from Yokohama Port which had still smoldered of the smouldering fire. While Tsuda Umeko died in August, 1929, Anna C. Hartshorne tried to revive the school with the next principal, Hoshino Ai. She moved to place the Tsuda English literature private supplementary school from Tokyo metropolitan area to Kodaira as of 1932.
Hartshorne had devoted her life to helping Tsuda and contributed largely to women's education in Japan. She went back to her own country involuntarily in November, 1940 before the Pacific Wars.
She is known for her 2 volumed book “Japan and her People”, published in Philadelphia in 1902. - She died in October, 1957, aged 97 years.


HARTSHORNE, Henry / P II / USA / MIS-MED / 1823 - 1897
* 16.03.1823 in Philadelphia, Pennsyvania, USA
† 10.02.1897 in Tokyo, Japan
Für Vergrößerung klicken

- Mitglieder der Medical Society of Hokkaidō, in der Henry Hartshorne (erste Reihe, dritter von rechts) Ehrenmitglied war. Foto 1894.

- Members of the Medical Society of Hokkaidō, of which Henry Hartshorne (front row, third from right) was an honouring member. Photo 1894.



- Er wurde in Philadelphia geboren, Sohn von Joseph Hartshorn, ein erfahrener Chirurg. Seine Mutter war die Tochter eines Geistlichen der Gesellschaft der Freunde, einer Schulkirche der Quäker, und ihr Glaube war tief. Er besuchte die medizinische Fakultät der Pennsylvania University und erwarb 1845 den Doktortitel. Er wurde von 1846 bis 1848 zum Präsidenten des Pennsylvania Hospitals gewählt.
1847 heiratete er Mary Brown, die Tochter eines Anwalts aus Philadelphia. Er wurde von 1853 bis 1860 zum Professor des Philadelphia Medical College ernannt. Ab 1860 arbeitet er zwei Jahre als Arzt am protestantisch-episkopalen Krankenhaus und widmet sich verletzten Soldaten als Chirurg während des Bürgerkrieges.
Er trat 1865 sein Amt als Professor für Hygiene an der Pennsylvania University an.
1867 veröffentlichte er "Essentials of the Principles and Practices of Medicine" und 1869 "A Conspectus of the Medical Sciences". Beide Bücher wurden ins Japanische übersetzt und wurden für Arztqualifikationsprüfungen verwendet.
1886 verlor er seine Frau Mary und er legte alle Ämter nieder und besuchte Japan mit seiner Tochter Anna C. Hartshorne. Er hielt Vorträge und befasste sich mit der Aufklärung der japanischen Medizinwelt. Er beabsichtigte, ursprünglich als unabhängiger Missionar der Gesellschaft der Freunde zu arbeiten. Er starb am 10. Februar 1897 nach einer etwa zweitägigen Krankheit in seinem Haus in Tokyo Tsukiji. Er wurde auf dem Aoyama Friedhof in Tokyo beerdigt.
- He was born in Philadelphia City, the son of Joseph Hartshorn, a skilled surgeon. His mother was the daughter of a clergyman of the Society of Friends, a Quakers´ school church, and her faith was fervent. He entered Pennsylvania University, Medical Department and acquired the degree of Doctor of Medicine in 1845. He was chosen as the president of the Pennsylvania hospital from 1846 to 1848.
He married Mary Brown, the daughter of a lawyer of Philadelphia in 1847. He is appointed Professor of the Philadelphia medical college from 1853 to 1860. As of 1860 he works as a doctor for two years at the Protestant - Episcopal Hospital and devoted to the injured soldiers as a surgeon during the Civil War. He took office as Professor of Hygienics of Pennsylvania University in 1865.
He published “Essentials of the Principles and Practices of Medicine” in 1867 and “A Conspectus of the Medical Sciences” in 1869. Both books were translated into Japanese and it was used for doctor qualification examinations.
In 1886 he lost his wife Mary and resigned all public offices and visited Japan with his daughter Anna C. Hartshorne. He gave lectures and dealt with the enlightenment of the Japanese medical world. He intended to originally work as an Independent Missionary of the Society of Friends. He died after a slightly 2-day disease at his home in Tokyo Tsukiji on February 10, 1897. He was buried in the Aoyama Cemetery of Tokyo.


HARTSPRONG, J. / P I - II / NL / TR /
- Er arbeitete bei Hegt & Co., Bureau Veritas, Yokohama # 30, von 1869 bis 1871 und ersetzte P. Hofland. Im Jahr 1871 hat er Japan verlassen.
- He worked at Hegt & Co., Bureau Veritas, Yokohama # 30, from 1869 to 1871 and replaced P. Hofland. In 1871 he left Japan.

HART-SYNNOT, Arthur Henry Seton / P III / GB / MIL / Observer Russo-Japanese War
HARTZLER, J. / P II / USA / MIS /
HARVEY, A. / P II / UKN / FE-T-SH
HARVEY, Christopher / P II / GB / MED /
HARVEY, Conrad / P II / UKN / TR /
HARVEY, E. M. / P III / USA / MIS / Miss
HARVEY, Harry W. / P III / UKN / TR /
HARVEY, Jane / P III / GB / MIS / Mrs.
HARVEY, John / P I - II / GB / TR /
HARVEY, W. / P II / UKN / TR /
HARWOOD, A. E. / P III / USA / MIS /
HARWOOD, W. / P III / GB / MED /
HASCHE, Alf. [HASCHY] / P III / DE / TR /
HASCHE, E. / P III / DE / TR /
HASE, W. / P II / DE / FE-R /
HASELWOOD, A. H. C. / P II / UKN / TR /
HASKELL, Henry Burdett / P II - III / USA / FE-R / 1847 - 1912
HASKELL, Wm. [HASKERL] / P III / UKN / TR /
HASLETT, S. [HEASLETT] / P III / GB / MIS /

HASSELL, Thomas / P I - II / GB / TR /
- Er war ab 1868 in Japan und wurde bei E. C. Kirby & Co. in Yokohama # 83 angestellt. Im Jahr 1870 zog die Firma nach Yokohama # 59 um und im gleichen Jahr wechselte T. Hassell zur Japan Butchery and Bakery (Fleischerei und Bäckerei), Yokohama # 60. Im folgenden Jahr wurde er Leiter dieser Firma, die allerdings im Jahr 1874 aufgelöst wurde. Von 1874 bis 1883 war er mit William Curtis im Hotelmanagement verbunden und leitete das Japan Hotel und Central Hotel. Im Jahr 1884 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- As of1868 he stayed in Japan and was employed by E. C. Kirby & Co., Yokohama # 83. In 1870, the company was transferred to Yokohama # 59 and in the same year, T. Hassell joined the Japan Butchery and Bakery , Yokohama # 60. The following year, he became manager of this company, which was, however, dissolved in 1874. From 1874 to 1883 he was connected to William Curtis in the hotel management and managed the Japan Hotel and Central Hotel. As of 1884 he is no longer listed in Japan.

HASSEN, A. / P II / UKN / SER /
HASSKERL, W. [HASKERL] / P III / DE / SER /
HASSLER, K. / P III / DE / TR /
HASTEDT, W. / P III / DE / TR /
HASTINGS, Frank / P III / UKN / TR /
HASTINGS, J. H. / P III / UKN / TR /
HASWELL, E. Wilson / P II / FE-T-SH /
HATCH, G. / P II / GB / MED /
HATCH, J. / P III / UKN / TR /
HATCHER, Matilda [Tillie] / P III / GB / MIS /
HATFIELD, K. G. Stacy / P III / UKN / TR /
HATHAWAY, M. A. / P III / UKN / TR /

HATTER, James / P III / USA / SER / 1843 - 1919
* 02.02.1843 in New York, USA
† 05.02.1919 in Nagasaki, Japan
- Er diente in der USA - Marine von 1869 bis 1890 und als er 1890 nach Yokohama kam, heuerte er ab. Sofort wurde er Inhaber des Marion Saloon, Yokohama 136. Im Jahre 1892 betrieb er den Game Cock Saloon an der gleichen Adresse. 1905 verkaufte er diesen Salon.
Er zog nach Nagasaki und heiratete eine japanische Frau. Im Jahr 1909 wurde er Nachfolger von Jonas White als Leiter des Seemannsheim in Nakasaki # 26 Ōura. Er betrieb dieses Heim bis zu seinem Tod. Er starb dort am 05.02.1919 nach langer Krankheit und er wurde auf Sakamoto International Cemetery Addition begraben. Er hinterließ seine japanische Frau und seinem Sohn David, der später nach Kobe ging. Frau S. Hatter starb in ihrer Wohnung in # 26 Ōura am 26.01.1928 im Alter von 69 Jahren. (Entwicklung des Seamen´s Home siehe Jonas White).
- He served in the US - Navy from 1869 to 1890 and when he came to Yokohama in 1890 he hired off. Immediately he became proprietor of the Marion Saloon, Yokohama 136. In 1892 he operated the Game Cock Saloon, at the same address. In 1905 he sold his Saloon.
He moved to Nagasaki and married a Japanese wife. In 1909 he succeeded Jonas White as manager of the Seamen’s Home at Nakasaki # 26 Ōura. He operated this Home until his death. He died there on February 5, 1919 after a long illness and was buried at Sakamoto International Cemetery Addition. He was survived by his Japanese wife and son David who later left for Kōbe. Mrs. S. Hatter passed away at her home at # 26 Ōura on January 30, 1928 at the age of 69 years. (as for the development of the Seamen´s Home see under Jonas White).


HATTON, Alfred / P I - II / GB / JOU + TR /
- Als er 1865 nach Japan kam, wurde er als Leiter der Japan Times in Yokohama eingestellt. Diese Funktion hatte er auch noch 1866. Im Jahr 1867 ist er allerdings Eigentümer einer Wäscherei, der Yokohama Washing Establishment, Yokohama # 131. Seine Frau kam 1869 nach Japan und ab diesem Zeitpunkt wird sie als Eigentümer der Wäscherei gelistet. Die Eigentumsverhältnisse konnten nicht ermittelt werden, denn im Jahr 1870 ist Thomas Hatton als Eigentümer gelistet und ab 1871 bis 1876 wieder nur Mrs. Hatton. Sie verkaufte die Wäscherei im Jahr 1876 an Hannah Morrison. Im Jahr 1877 ist auch sie nicht mehr in Japan gelistet.
- When he came to Japan in 1865, he was employed as manager of the Japan Times in Yokohama. This function he had still in 1866. In 1867, however, he is the proprietor of a laundry, the Yokohama Washing Establishment, Yokohama # 131. His wife came to Japan in 1869 and from then on, she is listed as the proprietor of the laundry. The ownership could not be determined, because in 1870, Thomas Hatton is listed as the proprietor and from 1871 to 1876 again only Mrs. Hatton is recorded. In 1876 she sold the laundry to Hannah Morrison. In 1877 she is no longer listed in Japan.

HATZFELDT, Alexander Graf von [HATZFELD] / P III / DE / DIP /
HAUCH, John Paul / P III / USA / MIS /
HAUDOIN, Chas. [HANDOIN] / P II / UKN / FE-ED /
HAUESTIEN, L. [HAUESTEIN] [HAUSTEIN] / P III / UKN / SER /
HAUGHTON, Wm. A. / P II / UKN / FE-ED /
HAUGHY, James / P I / GB / SER /
HAUM, Alvah L. / P III / UKN / FE-ED + TR /
HAUPT, - / P I / UKN / TR /
HAUPTMANN, Emanuel / P II / GB / FE-T /
HAURIE, - / P II / FR / FE-MIL /
HAUSCHILD, L. / P II / UKN / TR /
HAUSHERR, J. / P III / DE / TR /
HAUSHOFER, Karl / P III / DE / MIL / 1869 - 1946
HAUSKNECHT, Emil / P II / DE / FE-ED /
HAUTOT / G. / P III / UKN / TR /
HAVARD, J. / P II / FR / FE-T-SH-Y / Yokosuka
HAVARD, Valery / P III / USA / MIL /

HAVILLAND, George Maitland de [G. M. de] / P IV / GB / QFE-ED / 1869 - 1939
- Er wurde sicherlich von seinem Bruder Walter A. de Havialland beeinflußt, nach Japan zu gehen. 1900 und 1901 arbeitete er als Lehrer an der Mittel - und Handelsschule in Hakodate. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He was certainly influenced by his brother Walter A. de Havialland to go to Japan. In 1900 and 1901 he worked as a teacher at the Middle and Commercial School of Hakodate. After that, he is no longer listed in Japan.

HAVILLAND, Walter Augustus de

HAWES, Albert George Sidney

HAWES, J. C. / P II / USA / DIP / 1824 - 1875
- J. C. Hawes kam am 5. März 1872 von San Francisco nach Yokohama und verließ am 29. März Yokohama nach Hakodate. Er wurde vom 1. April 1872 bis zum 6. November 1875 zum US-Konsul von Hakodate ernannt.
Im Jahr 1874 wird ein Angestellter namens J. B. Hawes zusätzlich aufgeführt. Es wird angenommen, dass er ein Verwandter ist; die Beschäftigung von Verwandten war nicht ungewöhnlich. Nach einem Jahr ist J. B. Hawes nicht mehr aufgeführt, aber J. C. Hawes fungierte weiterhin als Konsul.
In der Japan Weekly Mail, 18. Dezember 1875, wurde eine Todesanzeige über den plötzlichen Tod von J. C. Hawes am 16. Dezember in der Wohnung von Kapitän J. C. Hubbard, Yokohama # 237, Bluff, bekannt gegeben. "Wir informieren mit Bedauern über den Tod von Herrn J. C. Hawes, ehemaliger Konsul der USA von Hakodate. Herr Hawes, der viele Freunde zurücklässt, die seinen Verlust bedauern, kam vor einigen Wochen nach Yokohama in der Hoffnung, den extremen Winterbedingungen von Yeso zu entkommen."
- J. C. Hawes arrived in Yokohama on March 5, 1872 from San Francisco, and left Yokohama for Hakodate on March 29. He was appointed the US consul of Hakodate from April 1, 1872 to November 6, 1875.
In 1874, a clerk named J. B. Hawes is additionally listed. It is supposed that he is a relative; the employment of relatives was not unusual. After one year, J. B. Hawes is not listed any more, but J. C. Hawes continued to act as consul.
At The Japan Weekly Mail, December 18, 1875 a Death Notice informed of the sudden death of J. C. Hawes on the 16th instant, at the residence of Captain J. C. Hubbard, Yokohama # 237, Bluff. "We announce with regret the decease of Mr. J. C. Hawes, late Consul for the United States at Hakodate. Mr. Hawes who leaves behind him many friends to deplore his loss, arrived in Yokohama a few weeks since in the hope of escaping the consequences of the extreme winter climate of Yeso."


HAWES, Mary J. [Mollie] / P III / USA / MIS /
- Sie kam am 13.09.1892 als Missionar der Methodist Episcopal Church nach Kobe, Japan. Bereits am 28.01.1893 hat sie Japan aus gesundheitlichen Gründen wieder verlassen.
- On September 13, 1892, she arrived in Kobe, Japan, as a missionary of the Methodist Episcopal Church. Already on January 28, 1893 she was forced to leave Japan for health reasons.

HAWES, W. M. / P III / GB / TR /
- Ab 1889 war er in Japan und arbeitete bei der Yokohama Drayage Co., Lande-, Transport- und Fracht-Agentur, Yokohama # 98. Im Jahr 1891 wurde Julius Helm Eigentümer der Firma und W. M. Hawes beendete seine Tätigkeit. Ab dieser Zeit bis zu seinem Tod im Jahr 1901 ist Hawes als Resident in Yokohama # 119 gelistet.
- As of 1889 he stayed in Japan and worked at the Yokohama Drayage Co., Landing, Hauling and Shipping Agents, Yokohama # 98. In 1891, Julius Helm became proprietor of this company and W. M. Hawes ceased his employment. From that time until his death in 1901 Hawes is listed as resident at Yokohama # 119.

HAWES, Wm. M. / P II / USA / MIL /
- Er war 1879 und 1880 als Pfleger im US-Marine-Hospital in Yokohama # 99 Bluff eingesetzt.
- In 1879 and 1880, he was commissioned as a Nurse in the US Naval Hospital of Yokohama # 99 Bluff.

HAWKES, - / P II / UKN / MIS /
HAWKINS, C. / P II / UKN / SER /
HAWKINS, G. W. / P III / UKN / TR /
HAWKINS, H. G. / P III / USA / MIS /
HAWKINS, H. H. / P II / GB / TR /
HAWKINS, Henry James / P II / USA / TR /
HAWKINS, J. / P I / GB / FE-T-SH-L /
HAWKINS, Peter B. / P I / USA / TR /
HAWKINS, T. / P II / UKN / TR /
HAWKINS, V. A. Caesar / P III / UKN / TR /
HAWLEY, A. / P II / UKN / TR /
HAWLEY, M. A. / P III / USA / MIS /
HAWORTH, Alice / P II - III / USA / MIS / Miss
HAWORTH, B. C. / P II - III / USA / FE-ED + MIS /
HAY, A. S. / P III / USA / ENG /
HAY, C. H. P. / P III / UKN / MIS /
HAY, Charles W. / P I - II / GB / TR /
HAY, G. / P II / GB / FE-T-SH /
HAY, G. / P III / UKN / TR /
HAY, G. Drummond / P II / GB / TR /
HAY, George / P III / GB / SH /
HAY, M. / P III / UKN / TR / Miss
HAY, R. / P III / UKN / TR /
HAY, Robert / P II - III / GB / JOU / 1858 - 1909
HAY, W. / P III / UKN / TR /
HAY, W. E. / P II /USA / MIS /
HAYBRECHT, C. / P II / UKN / FE-T /
HAYDEN, van der / P I / NL / FE-MED /
HAYES, Frederick. C. / P II / GB / FE-R /
HAYES, J. A. / P III / UKN / TR /
HAYES, M. C. / P II - III / USA / MIS /
HAYES, R. T. / P II / UKN / MED /
HAYLE, David / P II / GB / FE-MIL-ED /
HAYLE, John / P II / GB / FE-MIL /
HAYMAN, J. A. / P II / GB / FE-ED /
HAYNE, R. B. / P II / UKN / TR /

HAYNEMANN, Oscar

HAYS, Emma [HAYES] / P II - III / USA / MIS /
HAYT, O. S. / P III / USA / MIS /
HAYWARD, H. E. / P III / UKN / TR /
HAZELAND, J. J. / P III / UKN / TR /
HAZELL, W. / P II / GB / FE-T /
HAZLITT, A. [HAZLIT] / P II / UKN / FE-T /
HEAD, J. / P III / GB / MIS / Miss
HEAD, R. T. / P III / GB / TR /
HEALING, Leonard Joseph / P III / UKN / ENG /
HEALY, F. [J.] / P I / FE-T /
HEAP, M. A. / P II / UKN / SER /
HEAP, S. L. [P. L.] / P III / USA / MED /
HEARD, Augustine / P I - II / UKN / TR /

HEARN, Lafcadio [KOIZUMI Yakumo 小泉八雲]

HEARNE, Arthur / P II - III / GB / SER /
HEARNE, V. A. / P III / UKN / TR /
HEARNS, H. / P II / UKN / SER /
HEARST, J. P. / P II - III / USA / MIS /
HEATH, G. O. / P III / AU / TR /
HEATH, P. / P III / UKN / SER /
HEATH, R. F. / P II - III / USA / MIS / Miss
HEATON, C. A. [HENTON] / P III / USA / MIS /
HEBE, - [HÉBÉ] / P II / FR / TR /

HEBEN, E. Artur / P IV / DE / ENG /
Für Vergrößerung klicken
- Postkarte von E. Artur Heben vom 05.02.1907 aus Tokyo mit einer Information zu seiner neuen Anschrift bei einer Bestellung.
- Postcard from E. A. Heben posted in Tokyo on February 5, 1907 with an information of his new address with an order.


- Er kam Ende 1906 im Auftrag von Siemens-Schuckert Denki Kabushiki Kaisha (Siemens & Halske und Siemens Dynamo Werke), Elektro-Ingenieure und Auftragnehmer, nach Japan und wurde in Tokyo, # 48 Tsukiji als Ingenieur eingesetzt.
- He came to Japan at the end of 1906 by order of Siemens-Schuckert Denki Kabushiki Kaisha (Siemens & Halske and Siemens Bros. Dynamo Works), Electrical Engineers and Contractors and was employed as an engineer at their Tokyo branch, # 48 Tsukiji.


HEBERT, - [HÉBERT] / P II / FR / FE-T-SH-Y / Yokosuka
HEBERT, E. T. / P III / FR / MIS /
HECHT, - / P I - III / FR / TR /
HECK, Emile / P III / FR / FE-ED / 1868 - 1943

HECKELMAN, Frederick William

HECKERT, Hermann / P II - III / DE / FE-R /
HECO, Joseph / P II - III / USA / FE-T / 1837 - 1897, Japanese origin
HECTOR, Alexander / P II / UKN / FE-T-SH /
HEDBURG, V. / P III / UKN / MIS /

HEDENSTROEM, Mathias von / siehe - see / GEDENSTROEM, Matvei Matveevich

HEDGES, Sandford W. / P III / UKN / MIS /
HEEMSKERK, J. J. [HIEMSKERK] [HEEMSKIRK] [T. T.] / P II / NL / TR /
HEEMSTEDE, L. K. van den Berch van [HEMSTEDE] / P III / NL / TR /
HEENEY, G. F. / P III / USA / SER /

HEER, Carl Michael

HEEREN, Oscar / P II / DE / TR /
HEESCH, O. / P III / DE / TR /

HEFELE, Karl [HEFEL] / P IV / DE / QFE-ED / 1863 - 1904 /
Für Vergrößerung klicken

- Einladung der OAG zu einem Vortrag von Prof. Dr. Hefele am 30.10.1901 zum Thema "Forstliche Reiseeindrücke aus Japan"
- Invitation of the OAG to a lecture by Prof. Dr. Hefele on October 30, 1901 on the topic "Forest travel impressions from Japan"



- Er wurde im März 1863 in Augsburg, Bayern, Deutschland geboren. Er besuchte die Forstschule von Aschaffenburg, wechselte 1885 an die Universität München, um das Studium der Forstwirtschaft fortzusetzen und beendete sein Studium an der Universität im Jahre 1887. Danach arbeitete er in der Forstwirtschaft und legte 1890 eine nationale Prüfung in diesem Bereich ab. Von 1893 bis 1897 war er Assistent von Professor Franz von Baur an der Universität München. Er promovierte 1895 an seiner Universität und im nächsten Jahr wurde er als Dozent an der Universität München eingesetzt. Karl Hefele war der massgebende Wissenschaftler für den Waldschutz mit dem Spezialgebiet der Erosions-Kontrolle. Als Prof. Baur am 02.01.1897 starb, wurde er sein Nachfolger und er lehrte Forst-Vermessung.
Er wurde von der japanischen Regierung eingeladen und besuchte Japan im Januar 1901 als Dozent für Forstwirtschaft an der Universität von Tokio, Hochschule für Landwirtschaft. Er lehrte Forstwirtschaft und Forst-Erosionskontrolle. Neben seinen Vorlesungen inspiziert er die Wälder in allen Teilen Japans und machte viele nützliche Berichte und Vorschläge.
Im Jahr 1903 wurde sein Vertrag nicht verlängert und er ging nach Deutschland zurück.
- He was born in March 1863 at Augsburg, Bavaria, Germany. He entered the Forestry School of Aschaffenburg, but changed to the University of Munich in 1885 to continue the study of forestry. He graduated from the university in 1887 and assumed a job in the forestry. In 1890 he passed a national examination in this field and from 1893 to 1897 he acted as an assistant of Professor Franz von Baur at the University of Munich. He was conferred a doctorate in 1895 at his university and put up in the next year as lecturer at the Munich University. Karl Hefele was specialised in Forest Conservation and in charge of Erosion Control Engineering in particular. When Prof. Baur died on January 2, 1897 he succeeded him and taught Forest Measurement.
He was invited by the Japanese Government and visited Japan in January 1901, employed as Instructor of Forestry at the University of Tokyo, College of Agriculture. He taught Forestry Theory and Forest Erosion Control Engineering. Besides his lectures he inspected the forests of all parts of Japan and made many useful reports and proposals.
In 1903 his contract was not extended and he returned to Germany.


HEGAROT, P. / IV / SW / DIP /
- Capitaine d’Etat Major General. Von 1904 bis 1906 in Tokyo als Militärattaché in der Gesandtschaft von Schweden und Norwegen.
- Capitaine d’Etat Major General. From 1904 to 1906 in Tokyo as Military Attaché of the Legation of Sweden & Norway.

HEGNER von Juvalta, Robert / P IV / CH / TR /
- Siber & Brennwald wurde 1865 als Export-Import-Firma in Yokohama # 90 von Hermann Siber und Caspar Brennwald gegründet. Aus der Schweiz wurde eine große Vielfalt von Waren importiert, die Geschäftsmöglichkeiten waren enorm. Neben Uhren und Seidengeweben finden sich auf den Fakturen Baumwollstoffe, Unterwäsche, Handschuhe, Wolldecken, ja sogar ein Bernhardiner. Im Jahre 1872 importierten sie z. B. die gesamte Gas-Beleuchtung der Strassen für Tokyo und Yokohama aus Glasgow. Im Gegenzug wurde Rohseide nach Europa, in erster Linie nach England verkauft.
Robert Hegner von Juvalta, ein Neffe von Hermann Siber, verfügte dank seiner Tätigkeit in den Seidenspinnereien von Bergamo bereits über gute Kenntnisse des Seidengeschäftes.
Im Jahr 1888 wurde er Mitarbeiter bei Siber & Brennwald; bis 1908 ist er jedoch nicht in Japan gelistet.
Nach dem Tod von Brennwald firmierte die Firma unter Siber, Wolff & Co. und 1906 wurde Hegner Partner der Firma. Nach dem Tod von A. Wolff wurde die Firma 1910 in Siber, Hegner & Co. umbenannt.
- Siber & Brennwald was founded in 1865 by Hermann Siber and Caspar Brennwald as an Export-Import Company located at Yokohama # 90. From Switzerland a wide variety of goods was imported, the business opportunities were enormous. In addition to watches and silk fabrics we can find on the invoices cotton fabrics, underwear, gloves, blankets, and even a St. Bernard dog. In 1872 the company imported, for instance, the complete gas-lighting for the streets of Tokyo and Yokohama from Glasgow. In turn, raw silk was sold to Europe primarily to England.
Robert Hegner of Juvalta, a nephew of Hermann Siber, possessed thanks to his activities in the silk mills of Bergamo, a profound knowledge of the silk business.
In 1888 he joined Siber & Brennwald; from the Japan Directories we learn, until 1908, he had never been to Japan working there for a longer period.
After the death of Brennwald, the company operated under Siber, Wolff & Co. In 1906, Hegner became a partnernership of the firm. After the death of A. Wolff, the company was again renamed in 1910 to Siber, Hegner & Co.


HEGT, Henri Alexander Noordhoek

HEGT, Marinus Johannes Benjamin Noordhoek

HEGUEMBOURG, S. K. M. / P II / USA / MIS /
- Sie kam 1873 als Missionar der Reformed Church in America nach Japan und arbeitete in Yokohama Bluff # 221. Im Jahr 1874 ist sie nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1873 she came to Japan as a missionary of the Reformed Church in America and worked in Yokohama, Bluff # 221. Already in 1874, she is no longer listed in Japan.

HEICHER, Merlo Karl Wordsworth

HEID, Joseph / P II / DE / SER /
- Er kam 1867 nach Japan und wurde bei Rothmund, Willmann & Co.,Schneider und Ausstatter, Yokohama # 52, angestellt. E. Rothmund und W. Willmann trennten sich im folgenden Jahr und Joseph Heid hat die Firma verlassen.
Er lebte bis 1882 weiter in Yokohama und arbeitete immer als Kellner in ständig wechselnden Restaurants. Er arbeitete im North German Hotel, Yokohama # 128, Travellers´ Club, Yokohama # 31, und Windsor House, Yokohama # 18. Im Jahr 1883 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He came to Japan in 1867 and was employed by Rothmund, Willmann & Co.,Tailors and General Outfitters, Yokohama # 52. E. Rothmund and W. Willmann separated the following year and Joseph Heid left the company.
He lived until 1882 in Yokohama and always worked as a steward in ever changing restaurants. He worked at the North German Hotel, Yokohama # 128, Travellers´ Club, Yokohama # 31, and Windsor House, Yokohama # 18. In 1883, he was no longer listed in Japan.


HEIDENREICH, Peter / P IV / DE / ENG /
- Die Japaner stellten höchste Ansprüche an die Ausführung und Echtheit der gefärbten Stoffe und das war nur durch eine akkurate Anwendung der Farben möglich. Aus diesem Grund entsandte auch BASF einen Spezialist, um die richtige Anwendung zu lehren und zu überwachen. Peter Heidenreich erfüllte diese Aufgabe von 1900 bis 1904. Im Jahr 1904 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- The Japanese made the highest demands on the execution and authenticity of the dyed fabrics, and this was only possible by an accurate application of the colors. For this reason, the Bayer AG sent a specialist to teach and supervise the correct application. This task was fulfilled by Peter Heidenreich from 1900 to 1904. In 1904 he is no longer recorded in Japan.

HEIDERICH, F. / P III / UKN / SH /
HEIDKAEMPER, Georg Friedrich Hermann [HEITKEMPER] / P II / DE / FE-R + TR /
HEIM, O. W. / P III / UKN / TR /
HEIMANN, Charles Adolph / P II - III / FR / TR /

HEINE, Ed. / P IV / DE / TR /
- Er kam im Auftrag von Illies & Co. nach Japan und begann ab 1906 in der Niederlassung Yokohama # 54 zu arbeiten.
- In 1906 he came to Japan on behalf of Illies & Co. and started to work in the branch at Yokohama # 54.

HEINE, Wilhelm [William]

HEINEMANN, Hermann / P II / DE / TR /
- Er war nur 1874 in Japan und arbeitete für Paul Heinemann & Co., Handels und Versicherungs-Agentur, Yokohama # 198. Bereits im Jahr 1875 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He stayed only in 1874 in Japan and worked for Paul Heinemann & Co., Trade and Insurance Agency, Yokohama # 198. Already in 1875 he is no longer listed in Japan.

HEINEMANN, Paul [HEINEMAN] / P I - II / DE / TR /
- Er kam 1866 im Auftrag von Aspinall, Cornes & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, nach Japan und wurde in Yokohama # 34 - 35 eingesetzt. Im Jahr 1868 arbeitete er in der Filiale in Kobe, von 1869 bis 1872 war er jedoch wieder in ihrer Yokohama-Filiale. Im Jahr 1873 gründete er seine eigene Agentur, die unter Paul Heinemann & Co., Yokohama # 198, firmierte; eine Niederlassung in Kobe wurde 1876 eingerichtet. Die Firma war im Exportgeschäft engagiert mit den Schwerpunkten Tee und Seide, später auch als Generalagent des größten Kupferproduzenten Furukawa Ichibei.
Im Jahr 1874 wurde Otto Reimers bei Paul Heinemann & Co. eingestellt, der am 21. 04.1879 Partner von Paul Heinemann wurde und Hugo Delacamp erstzte. Gemeinsam leiteten sie die Firma, Heinemann in Yokohama und Reimers in Kobe. Im Jahr 1882 änderte sich die Situation: Paul Heinemann verzog nach New York und Otto Reimers wird in Yokohama eingesetzt. Diese Arbeitsverteilung blieb bis 1890 unverändert. Dann wird allerdings die Firma an Otto Reimers übertragen und in Otto Reimers & Co. geändert. Paul Heinemann wird nun stiller Partner, er arbeitete aber weiterhin in New York. Diese Partnerschaft endete 1891 und Otto Reimers wurde alleiniger Eigentümer.
- In 1866 he came to Japan on behalf of Aspinall, Cornes & Co., Trade and Insurance Agency, and he was employed in Yokohama # 34 - 35. In 1868 he worked in their branch in Kobe but from 1869 to 1872 he was again in the Yokohama branch. In 1873 he founded his own agency which operated under Paul Heinemann & Co., Yokohama # 198; a branch in Kobe was established in 1876. The company was involved in the export business with the focus on tea and silk, later also as General Agent of the largest copper producer Furukawa Ichibei.
In 1874, Otto Reimers was employed at Paul Heinemann & Co., who became a partner of Paul Heinemann on April 21, 1879, and replaced Hugo Delacamp. Together they ran the company, Heinemann in Yokohama and Reimers in Kobe. In 1882 the situation changed: Paul Heinemann moved to New York and Otto Reimers was involved in Yokohama. This work distribution remained unchanged until 1890. However, then the company was transferred to Otto Reimers and renamed Otto Reimers & Co. Paul Heinemann became now silent partner, but continued to work in New York. This partnership ended in 1891 and Otto Reimers became sole proprietor.


HEINLEIN, C. F. / P III / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken

- Postkarte aus Osaka vom 24.12.1898 an Heinlein & Co. noch an die Anschrift in Yokohama # 30. Die Karte beinhaltet Versandinformationen in Japanisch - die Firma hatte immer nur japanische Mitarbeiter.

- Postcard from Osaka, December 24, 1898 to Heinlein & Co., still addressed to Yokohama # 30. The card includes shipping information in Japanese - the company had only Japanese staff.



- Er kam 1890 nach Japan und wohnte zunächst in Tokyo Tsukiji # 33. 1892 wurde er bei E. T. Mason & Co., Kaufmann in Yokohama # 245 angestellt, privat lebte er in # 43 Bluff. Aber bereits im folgenden Jahr gründete er in Partnerschaft mit Walter B. Tuttle, der aber in New York lebte, die Export-Firma Tuttle, Heinlein & Co. in Yokohama # 28, die sich auf Seide spezialisiert hatten. Durch diese Partnerschaft gehörte er 1895 zur American Trading Co., die ihren Sitz ebenfalls in Yokohama # 28 hatten. Obwohl er bei dieser Firma die "Abteilung Seide" leitete, löste er den Vertrag und gründete 1896 seine eigene Firma, die unter Heinlein & Co., Export-, Kommissions- und Seiden-Kaufmann, Yokohama # 30, firmierte. 1899 verlegte er die Firma nach Yokohama # 76 und er übernahm die Vertretung für John V. Farwell & Co., Chicago, die sich zu einem der führenden Unternehmen für Kurzwaren, wie z. B. Textilien, Bekleidung, Hausmobilar, etc., in den USA entwickelt hatten. 1908 ist er immer noch am gleichen Standort gelistet.
- He came to Japan in 1890 and at first lived in Tokyo Tsukiji # 33. In 1892 he was employed with E. T. Mason & Co., Merchant in Yokohama # 245, privately he resided at # 43 Bluff. But already the following year he founded, in partnership with Walter B. Tuttle who lived in New York, the export company Tuttle, Heinlein & Co. in Yokohama # 28, which had specialized in silk. Through this partnership he belonged in 1895 to the American Trading Co., who had also headquartered in Yokohama # 28. Although he was appointed manager of the silk department at this company, he cancelled the contract and founded his own company in 1896, which operated under Heinlein & Co., Export, Commission and Silk Merchant, Yokohama # 30. In 1899 he moved the company to Yokohama # 76 and he became the Agent for John V. Farwell & Co., Chicago, then one of the leading US-companies for dry goods, such as textiles, clothing, home furnishings, etc. In 1908, he is still listed on the same location.


HEINRICH, Alphonse

HEINRICH von Preußen

HEINRICH XXXIII. Prinz Reuss zu Köstritz / P IV / DE / DIP / 1879 - 1942
- Er wurde am 26.07.1879 in Mauer bei Wien geboren. Er war der Sohn von Prinz Heinrich VII. Reuss-Köstritz und Prinzessin Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach.
Prinz Reuss studierte Medizin und bestand all seine medizinischen Prüfungen. Nach Abschluß seines Studiums ging er zur Armee und trat seinen Dienst im 2. Dragoner-Regiment an und wechselte dann in den diplomatischen Dienst.
In den Japan-Directories ist er als Sekretär der deutschen Gesandtschaft von Tokyo nur 1900 und 1901 gelistet. [Kurt Meissner, der erst ab 1906 in Japan arbeitete, erwähnt jedoch in seinem Buch "60 Jahre in Japan - Lebenserinnerungen", dass er gemeinsam mit ihm Veranstaltungen vorbereitet hat. Daraus kann man schlussfolgern, dass er noch einige Jahre länger in Japan arbeitete]. - Als problematisch zu bewerten ist sein Verhältnis zum Nationalsozialismus.
Er starb am 15.11.1942 in Stonsdorf, heute Staniszów, Polen.
- He was born on July 26, 1879 in Mauer near Vienna. He was the son of Prince Heinrich VII. Reuss-Koestritz and Princess Marie of Saxe-Weimar-Eisenach.
Prince Reuss studied medicine and passed all his medical examinations; he entered the army subsequently and took a commission in the 2nd Dragoon Guards, and afterwards served in the diplomatic service.
The Japan Directories record him as Secretary of the German Legation of Tokyo only in 1900 and 1901. [Kurt Meissner, who only worked in Japan as of 1906, however, mentioned in his book "60 Years in Japan - Memoirs" that he had prepared jointly with him some meetings. From this we can conclude that he has lived a few years longer in Japan]. - His relationship to the National Socialism must be assessed as problematic.
He died on November 15, 1942 in Stonsdorf, today Staniszów, Poland.


HEINZE, Heinrich [Henry] / P IV / DE / TR / 1876 - 1937
- Er war ab 1904 im Auftrag für Winckler & Co. in Japan. Zuerst arbeitete er in der Kobe-Niederlassung, ab 1907 in Yokohama # 256. Später lebte er wieder in Kobe, wo er auch am 11.07.1937 starb.
- He stayed in Japan from 1904 on behalf of Winckler & Co. At first he worked in the Kobe branch, from 1907 in Yokohama # 256. Later, he again lived in Kobe, where he also died on July 11, 1937.

HEISE, Karl Albert

HEISE, Richard Georg Johannes

HEISE, Wilhelm

HEITMANN, C. [HEITMAN] / P III / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken

- Einladungskarte der OAG vom 20.04.1901 an C. Heitmann zu einem Vortrag von Dr. M. Lehmann zum Thema Tabak in Japan.
- Invitation card of the OAG posted April 20, 1901 to C. Heitmann for a lecture by Dr. M. Lehmann on the topic of tobacco in Japan.



- Er kam 1897 im Auftrag der Handels- und Versicherungsfirma Reimers & Co. nach Japan und arbeitete in Yokohama # 198. Da sein Einsatz langfristig angelegt war, weilte auch seine Frau ab 1901 in Japan und sie wohnten privat in Yokohama # 206 Bluff. Er arbeitete immer für Reimers & Co. - C. Heitmann war Mitglied der OAG.
- In 1897 he came to Japan on behalf of the Trade and Insurance Company Reimers & Co. and worked in Yokohama # 198. Since his employment was scheduled in the long term, also his wife stayed in Japan from 1901 on and they resided privately in Yokohama # 206 Bluff. He had always worked for Reimers & Co.
C. Heitmann was a member of the OAG.


HEITMANN, W. / P III / DE / TR /
- Er weilte ab 1892 in Japan und arbeitete für A. Meier & Co., Vertreter für das Bureau Veritas, in Yokohama # 24. Ab 1895 arbeitete er in der Niederlassung in Kobe # 68. In dieser Niederlassung erhielt er 1896 Prokura und wurde ab 1906 Leiter der Niederlassung.
- He stayed from 1892 in Japan and worked for A. Meier & Co., Agents for the Bureau Veritas, in Yokohama # 24. As of 1895 he worked in the branch of Kobe at # 68. In 1896 he received there the power to sign per procuration and as of 1906, appointed head of the branch.

HEITZ, J. / P III / FR / MIS /
Für Vergrößerung klicken
- Neujahrskarte vom 31.12.1900
- New Year Greeting Card 31.12.1900



- Er wurde 1894 als Missionar der Society of Mary (Marianisten) nach Japan delegiert, um als Lehrer an der 1891 in Nagasaki, Higashi-yamate, Niban, gegründeten Schule Gyōsei Gakkō, zu unterrichten. Er arbeitete an der Schule bis 1900. Nach Ablauf seines Vertrages verliess er Japan und ab 1901 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1894 he was sent to Japan as a missionary of the Society of Mary (Marianists) to teach at the Gyōsei Gakkō at Nagasaki, Higashi-yamate, Niban, founded in 1891 by the Marianists. He worked at this school until 1900. After the contract had expired, he left Japan and as of 1901 he is no longer listed in Japan.



HELD, Peter / P IV / DE / QFE - R - Y /
- Auch er gehörte zu den Spezialisten, die in den Yawata Stahlwerken im Rahmen der Inbetriebnahme eingesetzt waren. Er unterzeichnete seinen Vertrag mit der japanischen Regierung am 07.01.1899. Die Vertragslaufzeit war vom 15.03.1900 bis 31.03.1904 festgelegt. Wie aus der Postkarte von W. Neuhäuser ersichtlich, traten bei der Inbetriebnahme Verzögerungen und offensichtlich auch größere Probleme ein. So wurde sein Vertrag bereits zum 28.09.1900 beendet und er hat Japan wieder verlassen.
- He also belonged to the staff of specialists who were employed in the Yawata Steel Works during commissioning. He signed his contract with the Japanese government on January 7, 1899. The contract term was set from March 15, 1900 until March 31, 1904. As seen from the postcard of W. Neuhäuser, delays and obviously major problems during commissioning occurred. Thus, his contract was cancelled as soon as per September 28, 1900 and he left Japan again.

HELDT, Charles [HELD] / P III / UKN / TR /
HELL, J. / P II / UKN / TR /
HELLBRONNER, G. [HELBRONNER] / P II / UKN / TR /
HELLENBRAND, F. C. / P III / UKN / TR /
HELLENDALE, P. J. [P. S.] / P II - III / UKN / TR /
HELLENDOOL, P. J. [HELLENDOAL] / P II / GB / FE-T-RW /

HELLER, Victor / P III / AT / TR /
Für Vergrößerung klicken
- Postkarte vom 20.06.1902 an V. Heller, Yokohama # 176 mit dem Ersttagsstempel der Ganzsachenausgabe anläßlich des 25. Jahrestages des Beitritts Japan zum Weltpostverein.
- Postcard posted June 20, 1902 to V. Heller, Yokohama # 176 with the First Day Cancel of the postal stationary cards commemorating the 25th anniversary of Japan's accession to the UPU.


- Er kam 1899 nach Japan und gründete die Firma Gebr. Heller (Heller Bros.), Handels- und Versicherungs-Agentur in Yokohama # 176. Sein Bruder war Hugo Heller, der in Wien die Geschäfte leitete. Im Jahr 1908 war die Firma immer noch am gleichen Standort.
- He came to Japan in 1899 and founded the company of Heller Bros., Trade and Insurance Agency in Yokohama # 176. His brother was Hugo Heller, who headed the office in Vienna. In 1908, the company was still at the same location.

HELLFRITSCH, Franz Otto

HELLWIG, J. F. / P I / NL / QFE-T-SH /
- Zur 2. holländischen Marine-Mission unter Leitung von W. J. van Kattendijke
gehörte auch Hendrik Hardes. Er erhielt die Aufgabe, in Akunoura, an der gegenüberliegenden Seite der Bucht von Nagasaki, eine neue Fabrik aufzubauen. Die Fabrik wurde unter "Fabrik für Dampftechnik", oder auf Japanisch Yōtetsusho (Eisengießerei) von Akunoura bekannt.
Die Gießerei war einige Zeit zuvor vom Daimyō von Saga in Auftrag gegeben worden; Teile waren bereits von Holland nach Japan verschifft worden. Unter der Oberaufsicht von Hardes begann der Bau der Gießerei am 19.07.1858. Das Gelände in Akunoura umfasst etwa 13.378 m². 1860 wurde die Gießerei vergrößert und am 14.06.1861 zum "Eisenwerk" umbenannt; die Fabrik wurde 1861 fertiggestellt.
Danach kehrten Hardes und die meisten Angehörigen der niederländischen Mission in ihre Heimat zurück, aber einige blieben, um die technische Leitung während des Betriebs der Fabrik sicherzustellen. Auch wurden die Einrichtungen des Eisenwerks Akunoura für Schiffsreparatur und Schiffbau kontinuierlich erweitert, so dass weitere Spezialisten angefordert wurden. Dazu gehörte auch J. F. Hellwig, der 1865 in Japan eintraf. Sein Vertrag lief bis 1869 und danach hat er Japan verlassen.
Nach dem Sturz des Shōgunats wurde die Fabrik in Akunoura 1869 von der Meiji-Regierung übernommen und zwei Jahre später der Verwaltung durch die neu gebildete Präfektur Nagasaki unterstellt.
- Member of the 2nd Dutch Naval Mission under the direction of W. J. van Kattendijke
was also Hendrik Hardes. He had the task to assemble at Akunoura, at the opposite side of Nagasaki bay, a new factory. The plant became famous under "Factory for Steam Engineering" whereas in Japanese it was at first known as the "Akunoura Iron Foundry" (yōtetsusho).
The foundry had been ordered some time ago by the daimyō of Saga; some parts had already been shipped from Holland to Japan. Under the supervision of Hardes, the construction of the foundry started on July 19, 1858. The premises at Akunoura comprised some 13,378 m². In 1860, the foundry was enlarged and on June 14, 1861 renamed to "Iron Works"; the factory was completed in 1861.
Subsequently, Hardes and most men of the Dutch mission returned home, but some were retained to provide technical guidance in the operation of the plant. Additionally, the facilities of the Akunoura Iron Works were continuously enlarged for ship repair and shipbuilding, thus, further specialists were requested. One of these specialists was J. F. Hellwig who arrived in Japan in 1865. His contract ran until 1869 and afterwards he left Japan.
After the fall of the shōgunate, the Akunoura plant was taken over by the Meiji government in 1869 and two years later put under the jurisdiction of the newly established Nagasaki prefecture.


HELLYER, Arthur T. / P III / GB / TR /
HELLYER, Frederick [HELLEYER] / P I - III / GB / TR /
HELLYER, Thomas W. / P II - III / GB / FE-T-SH + TR /
HELLYER, W. L. / P II / GB / TR /

HELM-Family

HELM, Adolf [Adolph]

HELM, Anna

HELM, Charles Julius [Karl]

HELM, James

HELM, Julius Felix

HELM, Julius Friedrich Wilhelm

HELM, Paul

HELM, Theodore

HELM, Wilhelm Carl [William]

HELM, Verling Winchel

HELM, Wilbur

HELME, N. / P II / GB / TR /
- Er war nur 1870 in Japan. In dieser Zeit war er bei Carroll & Co., Kolonialwaren und Schiffsbelieferer, Yokohama # 16, angestellt.
- He stayed only in 1870 in Japan. During this time he was employed with Carroll & Co., Storekeeper and Shipchandler, Yokohama # 16.

HEMERT, Jean Henry von [van] / P III / NL / TR /
- Sohn von Jean Philippe von HEMERT. Er kam nach seiner Ausbildung 1892 nach Japan. Da die Firma seines Vaters ökonomisch keinen weiteren Mitarbeiter erlaubte, begann er für die Japan Gazette Co., Yokohama # 70, als Buchhalter zu arbeiten. Er bekleidete diesen Posten bis 1896 und verließ danach Japan wieder. 1897 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- Son of Jean Philippe von HEMERT. After completing his studies in 1892 he came to Japan. Since his father's company didn't allow economically another employee, he started to work as accountant for the Japan Gazette Co., Yokohama # 70. He held this post until 1896 when he left Japan again. In 1897, he is no longer listed in Japan.

HEMERT, Jean Philippe von

HEMERT, Louis Philippe von

HEMMING, E. H. / P III / GB / DIP /
HEMMING, H. J. / P II / UKN / FE-T /
HEMPTINNE, M. de / P II / BE / DIP /

HENDERSON, Alexander Webster / P I / GB / TR / 1843 - 1870
- Er stammte aus Schottland und kam 1866 als Kaufmann nach Nagasaki. Er begann für Case & Co., Schiffsbedarfhändler und Allgemeiner Vertreter, Nagasaki, zu arbeiten und wechselte 1868 zu Inglis & Co., Schiffsbedarfhändler und Ladeninhaber, Nagasaki. Im folgenden Jahr ist er bei der China & Japan Trading Co. gelistet. Henderson starb am 4. September 1870 im Alter von siebenundzwanzig Jahren und wurde auf dem Ōura International Cemetery of Nagasaki beerdigt.
- He was a native of Scotland who came to work as a merchant in Nagasaki in 1866. He started at Case & Co., Ship Chandlers and General Agents, Nagasaki, and in 1868 he joined Inglis & Co., Shipchandlers and Storekeepers, Nagasaki. The following year he is listed at the China & Japan Trading Co.. Henderson died on September 4, 1870 at the age of twenty-seven and was buried at Oura International Cemetery of Nagasaki.

HENDERSON, Charles G. / P II / USA / TR /
- Er kam 1873 nach Kobe und wurde von G. Domoney & Co., Division Street # 81, angestellt. Er arbeitete nur für diese Firma, weil er bereits am 16.09.1877 starb. Er wurde auf dem Ausländerfriedhof von Kobe beigesetzt.
- He came to Kobe in 1873 and was employed by G. Domoney & Co., Division Street # 81. He only worked for this company because he died on September 16, 1877. He was buried in Foreigners´ Cemetery of Kobe.

HENDERSON, Gilbert / P I / GB / TR /
- Er kam 1861 nach Japan und ließ sich in Yokohama nieder. Nachdem er sich mit den Verhältnissen vertraut gemacht hat, eröffnete er 1862 eine Firma zur Lieferung von Lebensmitteln. Im Jahr 1864 ging er eine Partnerschaft mit William George West ein und sie firmierten unter Hendeson & West, Fleischer und Vertreter, in Yokohama. Die Firma existierte bis 1869, obwohl William West und Gilbert Henderson Japan bereits 1867 verlassen hatten.
- He came to Japan in 1861 and settled in Yokohama. After getting familiar with the circumstances, he opened a firm as Comprador and Provisioner in 1862. In 1864, he entered into a partnership with William George West and the company operated under Hendeson & West, Butchers and Compradores, in Yokohama. The company existed until 1869, although William West and Gilbert Henderson had already left Japan in 1867.

HENDERSON, J. / P I / GB / DIP /
- Er war nur 1867 als Konstabler im britischen Konsulat in Nagasaki. Im folgenden Jahr wurde er von John Brown abgelöst.
- He was only in 1867 in Japan deployed as Constable in the British consulate in Nagasaki. The following year he was succeeded by John Brown.

HENDERSON, John W.[HENDERSEN] / P I - II / AU / TR /
- Er stammte aus Süd-Australien und ging nach China, wo er im Jahr 1863 als Amtierender Buchhalter der Central Bank in Shanghai arbeitete. Im folgenden Jahr wurde er nach Japan entsandt, um in der Yokohama Filiale der Bank zu arbeiten.
Im Jahr 1866 wurde in Nagasaki die Firma Case & Co., Schiffsausstatter und Allgemeiner Vertreter, gegründet und John W. Hendersen wechselte zu dieser Firma in Nagasaki. 1868 wechselte er erneut und ging zu Walsh & Co. Da die Geschäfte von Walsh & Co. sich in Kobe gut entwickelten, wurde J. W. Hendersen 1869 nach Kobe entsandt. Er arbeitete für Walsh & Co. bzw. Walsh, Hall & Co. in Kobe bis 1876. Im Jahr 1876 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
Während seines Aufenthaltes in Japan von mehr als einer Dekade war er genug interessiert an dem, was er sah, um auch Fotos von Profis wie Felice A. Beato zu sammeln. Hendersons Erinnerungsstücke, die seine Familie überliefert hat, ergeben eine faszinierende Ausstellung, die der Londoner Händler David Newman im März 2000 unter dem Titel "J. W. Hendersons Sammlung japanischer Fotografien, entstanden von 1864-1876 ", nach New York brachte.
Einige der 75 Fotografien sind Standardattraktionen wie der Große Buddha in Kamakura; andere sind von japanischer Art, von Priestern über Arbeiter bis zu Geishas. Am interessantesten ist jedoch, wie die Sammlung eine asiatische Kultur am Rande der Veränderung zeigt. Bilder von Shinto-Schreinen wechseln sich mit denen westlicher Gewerbebauten ab. Porträts von Samurai hängen nahe denen des Kobe-Ruderclubs, zu dem Henderson gehörte. Eine Aufnahme des abgetrennten Kopfes eines Japaners, der für die Ermordung von Offizieren der britischen Armee hingerichtet wurde, bringt eine Reihe von sozialen Spannungen in den Vordergrund.
Kurz gesagt, Hendersons Bilder dokumentieren eine Welt, die existierte, bevor eine Tourismusindustrie sie romantisierte. Die einzelnen Fotografien stehen zum Verkauf, das heißt, die Sammlung wird verstreut.
- He was a native of South Australia and went to China, where he worked in 1863 as Acting Accountant of the Central Bank in Shanghai. The following year, he was sent to Japan to work in the Yokohama branch of this bank.
In 1866, the company Case & Co., Shipchandlers and General Agents, was founded in Nagasaki and John W. Hendersen joined this company in Nagasaki. In 1868 he changed again and joined Walsh & Co. Since the business of Walsh & Co. in Kobe developed well, J. W. Hendersen was sent to Kobe in 1869. He worked for Walsh & Co. and Walsh, Hall & Co. resp. in Kobe until 1876. In 1876 he is no longer listed in Japan.
John W. Henderson stayed in Japan for more than a decade and was interested enough in what he saw to collect photographs by professionals like Felice A. Beato. Henderson's cache of souvenir pictures, passed down through his family, make up this fascinating exhibition, which had been brought to New York by the London dealer David Newman in March 2000 under the title “J. W. Henderson´s Collection of Japanese Photographs formed 1864-76”.
Some of the 75 photographs are of standard attractions like the Great Buddha at Kamakura; others are of Japanese ''types,'' from priests to laborers to geishas. Most interesting, though, is how the collection reveals an Asian culture on the edge of change. Pictures of Shinto shrines alternate with those of Western commercial buildings. Portraits of samurai hang near those of the Kobe Rowing Club, to which Henderson belonged. A shot of the severed head of a Japanese man executed for the assassination of British Army officers brings a range of social tensions to the fore.
In short, Henderson's pictures document a world that existed before a tourist industry romanticized it. The individual photographs are for sale, which means the collection will be dispersed.


HENDERSON, John Y. / P II / UKN / TR /
- Er war von 1873 bis 1876 in Japan und arbeitete in dieser Zeit immer für Lane, Crawford & Co., Yokohama # 59.
In den Jahren 1874 und 1875 wirkte er auch als Kirchenvorstand der Union Church. Ab 1876 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He stayed in Japan from 1873 to 1876, always working for Lane, Crawford & Co., Yokohama # 59.
In the years 1874 and 1875 he also served as Deacon of the Union Church. As of 1876 he is no longer listed in Japan.


HENDERSON, Nevile Meyrick / P IV / GB / DIP / 1882 - 1942
* 10.06.1882 in Sedgwick Park nr Horsham, Sussex, GB
† 30.12.1942 in London, GB
- Er wurde in Eton ausgebildet und trat 1905 in den diplomatischen Dienst. Einer seiner ersten Schritte in seiner diplomatischen Karriere begann in Tokyo als Sekretär der Britischen Botschaft von 1910 bis 1912. Er entwickelte sich kontinuierlich in seiner Karriere weiter und diente 1928/29 als Gesandter in Frankreich, gefolgt von der Position als Außerordentlicher Gesandter und Bevollmächtigter Minister im Königreich Jugoslawien zwischen 1929 und 1935. Im Jahr 1935 wurde er Botschafter in Argentinien, bevor er am 28. Mai 1937 zum Botschafter in Berlin ernannt wurde. Er kehrte am 7. September 1939 nach London zurück und starb 1942 an Krebs.
- He was educated at Eton and joined the Diplomatic Service in 1905. One of his first steps in his diplomatic carrier began in Tokyo as a Secretary of the British Embassy from 1910 to 1912. He continuously advanced in his carrier and in 1928/ 29 he served as an envoy to France followed as Envoy Extraordinary and Minister Plenipotentiary to the Kingdom of Yugoslavia between 1929 and 1935. In 1935 he became Ambassador to Argentina before he was appointed Ambassador in Berlin on May 28, 1937. He returned to London on September 7, 1939 and died of cancer in 1942.

HENDERSON, P. / P II / GB / FE-T-RW (10 Mon.) /
- Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Bereich Eisenbahnwesen, um als Blechschmied die Einführung der Eisenbahn in Japan zu unterstützen. Sein Vertrag lief vom März 1873 mit einer monatlichen Verlängerung. Der Vertrag wurde im Januar 1874 wegen Fehlverhalten oder Inkompetenz gekündigt. Danach hat er Japan wieder verlassen.
- He signed a contract with the Japanese government, Railway Department, to assist the introduction of railways into Japan as a tinsmith. His contract was monthly prolonged and started in March 1871.
The contract was terminated in January 1874 for impropriety or incompetence. After that, he left Japan again.


HENDERSON, Robert / P IV / GB / ENG /
- Er war ab 1906 in Japan und arbeitete in Yokohama für die Motoren- und Eisenwerke, Yokohama # 113- 115.
- He stayed in Japan as of 1906 and worked in Yokohama for the Engine and Iron Works, Yokohama # 113-115.

HENDERSON, W. Campbell / P III / GB / TR /
- Er war nur 1898 in Japan und arbeitete für A. Cameron & Co. in Kobe # 93. Im folgenden Jahr ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He was only in Japan in 1898 and worked for A. Cameron & Co. in Kobe # 93. The following year, he is no longer listed in Japan.

HENDERSON, William Duncan / P I - II / GB / TR /
- Er war von 1869 bis 1873 im Auftrag der Chartered Mercantile Bank of India, London and China in Japan und arbeitete als amtierender Buchhalter in Yokohama # 78. Als sein Vertrag endete, hat er Japan verlassen.
- He was commissioned by the Chartered Mercantile Bank of India, London and China to Japan from 1869 to 1873 and worked as the acting accountant in Yokohama # 78. When his contract expired, he left Japan.

HENDRIQUES, E. / P III / UKN / TR /
HENDRY, J. / P II / GB / FE-T-PT /
HENDRY, J. / P II / GB / FE-T-SH /
HENDRY, J. F. [F. J.] / P II / UKN / TR /
HENLEY, H. B. / P II / UKN / TR /
HENNEBERG, Otto / P II / DE / ENG /
HENNECART, Marguerite / P III / FR / MIS / 1870 - 1940

HENNING, A. / P III / DE / TR /
- Er war nur 1895 in Japan und arbeitete für die Gebr. Helm, Lade- und Speditionsfirma, Yokohama # 42.
- He stayed only in 1895 in Japan and during this time he was employed with Helm Bros. , Stevedores, Landing and Forwarding Agents, Yokohama# 42.

HENNING, C. M.

HENNING, J. T. / P IV / GB / TR /
- Er war ab 1907 in Japan und arbeitete für die Gebr. Berrick, Yokohama # 76, die die Vetretung für eine Vielzahl britischer Maschinenbau-Betriebe übernommen hatte.
- He stayed from 1907 in Japan and worked for Berrick Bros. , Yokohama # 76, which had taken over the representation for a variety of British engineering companies.

HENNINGAR, Edward Calvin [HENNIGAR] / P IV / CAN / MIS / 1880 - 1954
- Er wurde 1880 in St. John, New Brunswick, geboren. Er besuchte die Mount Allison Universität, Sackville, und erwarb 1902 den BA und 1905 den BD. Später wurde er auch von der Universität mit dem Doktor der Theologie geehrt. 1905 wurde er auf der New Brunswick und Prince Edward Island Konferenz der Methodist Church of Canada zum Priester geweiht.
Am 26. September 1905 heiratete er May Hart, die Tochter eines methodistischen Pastors in Sackville, New Brunswick. Sie wurde am 13. April 1882 in Selma, New Scotland, geboren. Sie hatte den B.A. ebenfalls vom Mount Allison Ladies College in Sackville erworben. Nach ihrer Heirat wurden sie als Missionare nach Japan geschickt und kamen 1905 in Tokyo an, wo sie bis 1907 blieben. Weitere Schritte in ihrem Leben waren 1907 bis 1912 in Fukui; 1912 bis 1913 in Kanada; 1913 bis 1918 in Toyama; 1918 bis 1919 erneut in Kanada; 1919 bis 1930 in Matsumoto; 1930 bis 1940 in Tokyo, Zentraler Tabernakel (Hongo Chuo Kaida).
Während seiner Zeit in Tokyo war er, zusätzlich zu seiner Verbindung zur Hongo Chuo Kaida, der englischsprachige Sekretär der Japan Temperance Federation (Abstinenzbewegung). Am 30. Dezember 1940 verließen sie Japan nach Kanada.
Im Jahr 1942 zwang ihn sein angegriffener Gesundheitszustand in Vancouver, British Columbia, in Rente zu gehen. In Vancouver starb er auch am 12.11.1954 und ließ seine Frau May zurück. Zwei ihrer Schwestern, Charlotte Elizabeth und Nellie Goa Hart, waren ebenfalls Missionare in Japan. 1958 heiratete sie erneut, George Ernest Trueman, der für den YMCA (Verein junger christlicher Männer) in Japan gewesen war.
May Trueman starb am 27. Mai 1963 in Sackville.
- He was born in 1880 at St. John, New Brunswick. He attended Mount Allison University, Sackville, and acquired a B. A. in 1902 and a B. D. in 1905. Later he was also honoured by this University with the D. D. In 1905 he was ordained at the New Brunswik and Prince Edward Island Conferences by the Methodist Church of Canada.
On September 26, 1905 he married May Hart, the daughter of a Methodist pastor in Sackville, New Brunswick. She was born on April 13, 1882 in Selma, New Scotland. She had acquired the B. A., too, from Mount Allison Ladies College, Sackville. After their marriage they were sent to Japan as missionaries and arrived in Tokyo in 1905 staying there until 1907. Further steps in their life were 1907 to 1912 at Fukui; 1912 to 1913 in Canada; 1913 to 1918 at Toyama; 1918 to 1919 again in Canada; 1919 to 1930 at Matsumoto; 1930 to 1940 in Tokyo, Central Tabernacle (Hongo Chuo Kaida).
While in Tokyo, in addition to his connection to the Hongo Chuo Kaida, he was English language secretary of the Japan Temperance Federation. On December 30, 1940 they left Japan for Canada.
In 1942 ill health forced him to retire in Vancouver, British Columbia, where he also died on November 12, 1954, leaving his wife May behind. Two of her sisters, Charlotte Elizabeth and Nellie Goa Hart, were also missionaries in Japan. In 1958 she married again, George Ernest Trueman, who had been in Japan under the YMCA.
May Trueman died on May 27, 1963 at Sackville.


HENNINGER, T. / P II / UKN / FE-R /
HENNINGSEN, Jacob / P III / DK / FE-T-PT /

HENON, Augustine

HENRICH, Alphonse / P III / FR / MIS / 1860 - 1939

HENRIQUES, Charles / P IV / FR / TR /
- Er kam im Jahr 1901 im Auftrag von J. Lyons & Co. nach Kobe und arbeitete für die Firma bis 1906. Danach wechselte er zu Bamjee & Co., ein indischer Kaufmann und Kommissionsagent in Kobe.
- He came to Kobe in 1901 on behalf of J. Lyons & Co. and worked for the company until 1906. He then joined Bamjee & Co., an Indian merchant and commission agent in Kobe.

HENRIQUES, W. [W. H.] / P II / FR / TR /
- Er kam 1871 nach Japan und wurde von Kirby & Co., Kobe # 17, angestellt. Im Jahr 1873 wechselte er als Leiter zu Tillson & Co., Kobe # 18. Am 01.01.1876 wurde er Leiter des Hotel International in Yokohama # 18. Nach einer zweijährigen Tätigkeit arbeitete er von 1879 bis 1885 für Cobb & Co., Mietstallung, Yokohama # 38. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He came to Japan in 1871 and was employed by Kirby & Co., Kobe # 17. In 1873, he joined Tillson & Co., Kobe # 18. On January 1, 1876 he became Manager of the Hotel International, Yokohama # 18. After working for two years, he joined Cobb & Co., Livery Stable Keepers, Yokohama # 38, from 1879 to 1885. After that he is no longer listed in Japan.

HENRISSON, A. / P I / UKN / TR /
- Er war nur 1869 in Japan und arbeitete für Pillon & Co., Kaufmann, Yokohama # 174. Bereits im Jahr 1870 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He was only in 1869 in Japan and worked for Pillon & Co., , Merchants, Yokohama # 174. Already in 1870 he is no longer listed in Japan.

HENRY, A. / P IV / FR / MIS /
- Die Marianisten (Society of Mary, eine römisch-katholische Marien-Vereinigung) delegierte fünf Expatriate im Jahr 1887 nach Japan und sie haben einige Missionsschulen gegründet - Gyōsei Gakuen in Tokyo im Jahr 1888, Kaisei Gakuen in Nagasaki im Jahre 1891, Meisei Gakuen in Osaka im Jahr 1898 und die St. Joseph-Schule in Yokohama im Jahre 1901.
L'Abbé Henry A. wurde im Jahr 1904 nach Japan entsandt und er begann, an der Kaisei Gakuen in Nagasaki zu arbeiten. Später wurde er Direktor der L'Étoile du Matin, eine Schule der französisch Marianisten in Tokyo.
- The Marianists (Society of Mary, a Roman Catholic Marian Society) sent five expatriates to Japan in 1887 and they established a mission school, Gyōsei Gakuen in Tokyo in 1888. They also established Kaisei Gakuen in Nagasaki in 1891, Meisei Gakuen in Osaka in 1898, and St. Joseph School in Yokohama in 1901.
L'Abbé A. Henry was sent to Japan in 1904 and he started to work at the Kaisei Gakuen in Nagasaki. Later he became director of the L'Étoile du Matin, a school of the French Marianists in Tokyo.


HENRY, George

HENRY, James / P II / GB / FE-T-PT (3 Mon.) /
- Er war nur von Mai bis August 1873 als Berater des japanischen Industrie-Ministeriums, Bereich Telegraphie, in Japan und schulte das Personal auf der Denshin-maru (Telekommunikationsschiff).
- He stayed only from May to August 1873 in Japan, employed by the Japanese government, Ministry of Public Works, Department of Telecommunication, as advisor of the Denshin-maru staff (ship of telecommunication).

HENRY, M. / P II / GB / FE-T-SH-L (12 Mon.) /
- 1871 war er von der japanischen Regierung, Industrieministerium, Bereich Leuchtturmbau, angestellt als 2. Ingenieur auf dem Feuerschiff S/S Tabor.
- In 1871 he was employed by the Japanese government, Ministry of Public Works, Lighthouse Department, as 2nd Engineer on the Lighthouse Tender S/S Tabor.

HENRY, Malcom / P III / GB / TR + QFE-ED /
- Er kam 1898 nach Japan und wurde bei Moutrie & Co., Piano, Orgel und Musik-Instrumentenhändler mit Reparaturleistungen in Kobe angestellt. Er arbeitete für diese Firma in Kobe bis Ende 1899, ab 1900 wurde er in der Niederlassung in Yokohama # 61 eingesetzt.
Bevor er nach Yokohama verzog, heiratete er noch im Alter von 26 Jahren am 05.10.1899 Regina Grace Lamb in der Allerheiligen-Kirche in Kobe.
S. Moutrie gab seine Firma 1901 auf und die Firma wurde von Charles Thwaites übernommen, die nun unter Thwaites & Co. in der gleichen Branche und an gleicher Stelle firmierte.
Malcolm Henry verließ die Firma 1902 und er wurde von der japanischen Regierung an der Handelsschule in Shimonoseki als Lehrer für Englisch angestellt, ebenso wie seine Frau. 1908 waren beide immer noch in dieser Funktion.
- In 1898 he came to Japan and was employed by Moutrie & Co., Piano, Organ and Musical Instrument Dealers and Repairers at Kobe. He worked for this company in Kobe until the end of 1899 and in 1900 he was shifted to their office in Yokohama # 61.
Before he moved to Yokohama, he married at the age of 26 years Regina Grace Lamb on October 5, 1899 in the Church of All Saints in Kobe.
S. Moutrie gave up his company in 1901 and the firm was taken over in Yokohama by Charles Thwaites. He operated now under Thwaites & Co. in the same branch and at the same place.
Malcolm Henry left the company in 1902 and was employed by the Japanese government at the commercial school in Shimonoseki as an instructor of English, as well as his wife. In 1908 both were still in this position.


HENSCHEL, Otto

HENSEN, - / P II / DE / FE-ED /
HENSMAN, - / P I / GB / MED /
HENSOLT, W. / P III / UKN / TR /

HENSON, -- / P II / USA / FE-SH (12 Mon.) /
- Er war nur 1873 von der japanischen Regierung für die Präfektur-Verwaltung von Kōchi als 1. Schiffsoffizier angestellt.
- He was only hired in 1873 by theJapanese government as first-class mariner officer for the prefectural administration of Kōchi.

HENSON, H. [H. J.] / P II / GB / TR /
- Nachdem John Henson seine eigene Firma Henson & Co. in Hakodate gegründet hatte, kam sein Bruder H. Henson 1882 auch nach Japan, um in der Firma mitzuarbeiten. Die Vesicherungs-Agentur bestand nur aus diesen beiden Personen. 1886 hat er Japan wieder verlassen; er ist ab 1887 nicht mehr in Japan aufgeführt.
- After John Henson had founded his own firm Henson & Co. in Hakodate, his brother H. Henson came also to Japan in 1882 to participate in the company. The Insurance Agency consisted only of these two people. In 1886 he left Japan again; as of 1887 he is no longer listed in Japan.

HENSON, Harry Vernon [HEWSON] / P II - III / GB / TR / 1863 - 1946 /
Für Vergrößerung klicken

- Er kam 1887 nach Japan für die renommierte Handels- und Versicherungs-Firma Jardine, Matheson & Co., die sich bald nach der Öffnung Japans in Yokohama in bester Lage niedergelassen hatte - Yokohama # 1 = Ichi Ban = die Nummer 1. Er arbeitete immer für diese Firma, auch zeitweilig in den Niederlassungen in Kobe und Nagasaki und ab 1906 wieder in Yokohama.
Am 12.04.1898 heiratete er Madeleine Richards in der Christ Church von Yokohama.
Er war auch ehrenamtlicher Sekretär und Schatzmeister des Yokohama United Clubs.
Ein verwandtschaftliches Verhältnis zu H. und John Henson konnte nicht ermittelt werden.
- He came to Japan in 1887 for the renowned Trade and Insurance firm Jardine, Matheson & Co., which had settled soon after the opening of Japan in Yokohama in a prime location - Yokohama # 1 = Ichi Ban = the Number One. He worked always for this company, temporarily also in their branches in Kobe and Nagasaki, and as of 1906 again in Yokohama.
On April 12, 1898 he married Madeleine Richards at the Christ Church of Yokohama.
He was also Honorary Secretary and Treasurer of the Yokohama United Clubs.
A kinship to H. and John Henson could not be determined.


HENSON, J. S. / P II / GB / FE-MIL-ED (12 Mon.) /
- Er wurde nur 1876 von der japanischen Regierung, Marine.Ministerium, als Ausbilder in der Marine-Akademie (Imperial Naval College) in Tokyo angestellt.
- He was hired only in 1876 by the Japanese government, Naval Ministry, as an instructor in the Naval Academy (Imperial Naval College) in Tokyo.

HENSON, John [J.] / P I - III / GB / TR /
- Er kam bereits 1868 nach Japan und begann für John und Charles Hartley in der Firma Hartley & Co., Groß- und Einzelhandel für Drogerieerzeugnisse, Yokohama # 51, ab 1869 in Yokohama # 93, zu arbeiten. Er arbeitete sich schnell ein und so wurde er 1870 in die Filiale nach Osaka # 16, Foreign Concession, entsandt. Als die Filiale in Osaka 1874 geschlossen wurde, ist er ab 1875 als Einwohner von Kobe ohne Anstellung bis 1878 gelistet.
1879 wird er Leiter der Niederlassung von Blakiston, Marr & Co., Versicherungs-Agentur für die Hong Kong Fire Insurance Co. in Hakodate. 1882 gründete er seine eigene Versicherungs-Agentur, die unter Henson & Co. in Hakodate firmierte. Von 1882 bis 1886 wurde er von seinem Bruder H. Henson unterstützt, danach leitete er die Firma alleine. Er vertrat insbesondere die Hanseatic Fire Insurance Co.; Hong Kong Fire Insurance Co.; Indo-China Steam Navigation Co.; Prussian Fire Insurance Co. - 1891 gab er seine Firma auf und verließ im gleichen Jahr Japan.
- He already came to Japan in 1868 and began to work for John and Charles Hartley in the firm of Hartley & Co., Wholesale and Retail Druggists, Yokohama # 51, as of 1869 at Yokohama # 93. He got quickly used to the work and in 1870 he was sent to the branch at Osaka # 16, Foreign Concession. In 1874, the branch in Osaka was closed and from 1875 until 1878 he is recorded as resident of Kobe without employment.
In 1879 he became head of Blakiston, Marr & Co., insurance agency for the Hong Kong Fire Insurance Co. in their Hakodate branch. In 1882 he founded his own insurance agency, which operated under Henson & Co. in Hakodate. From 1882 to 1886, he was supported by his brother H. Henson; then he led the company alone. He represented in particular the Hanseatic Fire Insurance Co.; Hong Kong Fire Insurance Co.; Indo-China Steam Navigation Co.; Prussian Fire Insurance Co. In 1891 he abandoned his business and left in the same year Japan.


HENTMAEN, O. / P I / DE / TR /
HENTY, - / P III / GB / MIS / Miss
HENTY, Henry / P III / AU / TR /
HENZ, - / P III / DE / MIL /
HENZLER, R. / P III / DE / TR /

HEPBURN, James Curtis

HEPBURN, Samuel Dyer / P I - III / USA / TR /
* 04.09.1844 in Amoy, China
† 06.01.1922 in Clinton County, PA, USA
Für Vergrößerung klicken
- Samuel Dyer war der Sohn von James Curtis Hepburn und geboren in Amoy, China. Nach seiner Ausbildung in den USA kam er 1865 nach Japan und arbeitete bei Walsh, Hall & Co. in ihrer Yokohama-Niederlassung.
1874 ging er zu E. Fisher & Co, Yokohama # 14, aber er arbeitete dort nur bis 1877. Im Jahr 1877 wechselte er wieder seinen Job und ging zur Mitsubishi Mail Steam Ship Co. Als 1885 die Nippon Yūsen Kaisha gegründet wurde, wurde er übernommen und arbeitete dort bis 1892, ab 1890 als Leiter der Leichter-Abteilung.
Im Jahr 1892 ist er als Agent der Yangtse Insurance Association, Yokohama # 27 und im Jahr 1893 als Angestellter von Simon & Co., Yokohama # 14 gelistet.
Er zog 1896 nach Nagasaki, um als Leiter der Nagasaki-Filiale der Standard Oil Company von New York zu arbeiten. Im selben Jahr wirkte er kurz als amerikanischer Vizekonsul.
Hepburn und seine Frau Clara lebten zwölf Jahre in Nagasaki, bevor sie im April 1908 nach Tokyo zogen. Im Dezember 1910 verließen sie Japan und sie ließen sich in Kalifornien nieder. Samuel D. Hepburn starb am 6. Januar 1922 in Lockhaven, Pennsylvania, im Alter von siebenundsiebzig Jahren.
- Samuel Dyer was the son of James Curtis Hepburn and born in Amoy, China. After his education in the USA he came to Japan in 1865 and was employed by Walsh, Hall & Co. in their Yokohama branch.
In 1874 he joined E. Fisher & Co., Yokohama # 14, but he worked there only until 1877. In 1877 he changed again his job and joined the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. In 1885, when the Nippon Yūsen Kaisha was established, he was taken over and continued to work there until 1892, as of 1890 as manager of the Lighter Department.
In 1892 he is listed as Agent of the Yangtse Insurance Association, Yokohama # 27 and in 1893 as employee of Simon & Co., Yokohama # 14.
He moved to Nagasaki in 1896 to serve as manager of the Nagasaki branch of Standard Oil Company of New York. That same year, he served briefly as American Vice-Consul.
Hepburn and his wife Clara lived in Nagasaki for twelve years before leaving for Tokyo in April 1908. In December 1910, the couple retired to California. Samuel D. Hepburn died on January 6, 1922 in Lockhaven, Pennsylvania at the age of seventy-seven.


HERAL, F. G. [HÉRAL] / P I / FR / MIL /
- Frankreich stationierte zwischen dem Ende der 1. Militärmission (März 1868) und dem Beginn der 2. MM am 15.05.1872 eine kleine militärische Gruppe zum Schutz der französischen Bewohner. Der militärische Einsatz war etwa 1869 bis 1871, das Hauptquartier war in Homura Barracks. Der Standort-Kommandant war Hauptmann Berge. F. G. Heral war als Leutnant abkommandiert.
- Between the end of the First Military Mission (March 1868) and the beginning of the 2nd MM on May 15, 1872, France stationed a small military group to protect the French inhabitants. The military deployment was about from 1869 to 1871, the headquarters was located in the Homura Barracks. The Garrison Commander was Captain Berge. F. G. Heral was commanded as a lieutenant.

HERB, Franz

HERBERT, Alfred / P III / UKN / TR /
HERBERT, H. A. / P II / UKN / TR /
HERBERT, R. F. / P II / UKN / TR /
HERBERT, W. B. / P II - III / USA / DIP /
HERBERT, Wm. M. / P II / UKN / TR /
HERBOTZHEIMER, J. N. [HERBOLTZHEIMER] / P III / GB / MIS /
HERBST, A. / P III / DE / TR /
HERDMAN, J. / P II / GB / FE-T-SH-L/
HEREFORD, W. F. / P III / USA / MIS /
HERHAUSEN, Otto C. [HEERHAUSEN] [HERHAUSSEN] / P I - II / NL / FE-T-SH + TR /
HERHEIMER, G. / P III / DE / TR /
HERIA, T. / P II / UKN / FE-ED /

HERING, Arnold

HERING, Otto

HERISSON, Pierre Alphonse [HÉRISSON] / P II / FR / FE-T-SH-Y / Yokosuka
HERLIHY, T. / P III / UKN / SER /

HERMANN, F. [HERRMANN] / P II / DE / TR /
- Er kam 1870 im Auftrag von Carl Lehmann nach Japan und wurde in Osaka eingesetzt. Carl Lehmann war 1868 von Nagasaki nach Osaka gezogen und hatte in Partnerschaft mit Carl Oskar Hartmann aus Hamburg die Export-Import-Firma Lehmann, Hartmann & Co. in Osaka # 1, Yoriki-machi gegründet. Hier arbeitete er bis 1872; im Jahr 1873 wurde er nach Kobe versetzt. Als die Firma 1876 liquidiert wurde, hat er Japan verlassen.
- In 1870 he came to Japan on behalf of Carl Lehmann and he was inducted in Osaka. Carl Lehmann moved in 1868 from Nagasaki to Osaka and founded in partnership with Carl Oskar Hartmann from Hamburg the xport-import firm Lehmann, Hartmann & Co. in Osaka # 1, Yoriki-machi. Here he worked until 1872; in 1873 he was transferred to Kobe. When the company was liquidated in 1876, he left Japan.

HERMANN, J. / P IV / DE / TR /
- Die Weiterentwicklung und Erhöhung des Kompliziertheitsgrades von Maschinen und Ausrüstungen, die nach Japan zu liefern waren, führten mehr und mehr zur Notwendigkeit, auch technisches, erzeugnisbezogene Verkaufsingenieure auf Dauer in Japan zu etablieren. So entsandte die Maschinenfabrik Arthur Koppel AG, Berlin, den technischen Vertreter E. Wohlgemuth, der ab 1906 bei Illies & Co. , Yokohama # 54, arbeitete, die die Generalvertretung für Japan hatten. Nach A. Koppels Tod im Jahr 1908 wurde im Jahr 1909 aus den beiden Unternehmen A. Koppel und B. Orenstein die Orenstein & Koppel AG, die dann den Ingenieur J. Hermann als technischen Vertreter nach Japan delegierte.
- The further development and the increasing complexity degree of machinery and equipment to be delivered to Japan, led more and more to the need to establish permanently technical, product-related sales engineers in Japan. Thus, the engineering factory Arthur Koppel AG, Berlin, sent in 1906 the technical representative E. Wohlgemuth to Japan, who worked at the firm Illies & Co. , Yokohama # 54, which had been the general agent for this company in Japan. When A. Koppel died in 1908, the two companies of A. Koppel and B. Orenstein united to Orenstein & Koppel AG in 1909 and then the engineer J. Hermann was delegated as technical representative to Japan.

HERMANN, Karl T. [HERMENN, T. ] / P II / DE / TR + FE-ED (12 Mon.) /
- Er kam 1871 im Auftrag der Firma Fabre & Co. nach Japan und arbeitete in der Niederlassung in Yokohama # 81. Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, der vom 23.07.1872 bis 31.08.1873 lief und er als Lehrer für Deutsch und Englisch an der First Junior High School, Tokyo, lehrte. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet
- In 1871 he came to Japan on behalf of the firm Fabre & Co. and he worked in the branch at Yokohama # 81. He signed a contract with the Japanese government which ran from July 23, 1872 to August 31, 1873. He was employed as German and English teacher and he taught at the First Junior High School, Tokyo. Afterwards he is no longer recorded in Japan.

HERMANN, Valentine / P IV / USA / MIS /
- Er kam 1904 im Auftrag der Young Men’s Christian Association, American International Committee, nach Japan und arbeitete in Tokyo. 1907 wurde er zum Sekretär der Gesellschaft berufen und arbeitete in Tokyo # 50 Tsukiji.
- In 1904 he came to Japan on behalf of the Young Men's Christian Association, American International Committee, and worked in Tokyo. In 1907 he was appointed Secretary of the Association and worked in Tokyo # 50 Tsukiji.

HERMANN, Viktor

HERMANSEN, H. S. / P III / UKN / TR /
HERMES, W. / P III / UKN / TR /
HERNDON, C. G. / P III / USA / MED /
HERNER, M. / P III / GB / FE-ED /
HEROD, Joseph Rogers / P III / USA / DIP /
HEROLD, A. / P III / UKN / TR /
HERRERA, - / P III / ES / DIP / Military Attaché
HERRERA, E. A. / P III / ES / TR /
HERRING, John H. / P II - III / UKN / SER /
HERRING, T. [F.] / P II / UKN / TR /
HERRMANN, Edgar [HERMANN] / P III / DE / TR /
HERRMANN, Victor / P III / DE / ENG /
HERTHOMPER, H. / P III / UKN / TR /

HERVE, Francois [HERVÉ, François] / P III / FR / MIS / 1874 - 1973
- Er wurde als apostolischer Missionar der Römisch-Katholischen Kirche über die Societe des Missions Etrangeres of Paris (Gesellschaft des Pariser Missionsseminars) 1898 nach Japan delegiert, wo er 1899 in Sendai seine Arbeit aufnahm. Außer einer kürzeren Arbeitszeit in Kobe gehörte er immer zur Diözese Hakodate. Er kehrte 1953 von Kobe nach Hakodate zurück; er war immer ein energiereicher Missionar. Selbst im Alter von 95 Jahren lehrte er immer noch den Katechismus und predigte jeden Sonntag. Der Tod ereilte ihn stehend am 9. November 1973; er war 99 Jahre alt und wurde auf dem Kirchfriedhof von Hakodate beigesetzt.
- He was sent to Japan as Apostolic Missionary of the Roman Catholic Church by the Societe des Missions Etrangeres of Paris (Society of Foreign Missions of Paris) in 1898 and took up his work in Sendai. Except a shorter period of work in Kobe he always belonged to the Diocese of Hakodate. He returned to Hakodate from Kobe in 1953 and he was always a vital missionary, even at the age of 95 he was still teaching catechism and preaching every Sunday and death took him standing on November 9, 1973; he was 99 years old and he was buried on the Church Cemetery of Hakodate.

HERVIN, M. M. / P I / NL / QFE-MIL /
- Er war Schiffszimmermann und Mitglied der ersten (1855 - 1857) und zweiten Marine- Militär-Mission (1857 - 1859) von Holland in Japan.
- He was a ships´ carpenter and member of the first (1855 - 1857) and second Naval / Military Mission (1857 - 1859) of Holland in Japan.

HERXHEIMER, G. / P III / UKN / TR /
HERZOG, - [HERTZOG] / P II / DE / TR /
HERZOG, P. / P III / UKN / TR /
HERZOG, Richard F. / P III / UKN / TR /
HESCROFF, T. / P II / GB / FE-T-SH /
HESELTINE, Gerald A. / P II / GB / MIL /
HESNARD, Hippolyte / P II / FR / FE-ED + MED /
HESS, Carl Jacob / P II - III / CH / SER / 1838 - 1897
HESSENTHAL, G. von / P III / DE / TR /

HESSER, Mary Kathrine / P II - III / USA / MIS + FE-ED (40 Mon.) / 1853 - 1894
* 28.07.1858 in Erie, PA, USA
† 01.09.1894 in USA
Für Vergrößerung klicken
- Sie war die zweite Tochter eines Möbeltischlers, die Eltern waren aus Deutschland emigriert. Nach der Schulausbildung wurde sie Damenschneider. Als sie 24 Jahre alt war, starb ihr Vater und sie ging nach Cincinnati, Sie besuchte das Western Girls Seminary, eine höhere praktische Ausbildung, basierend auf dem protestantischen Christentum. Nach dem Schulanschluß wurde sie im Jahr 1882 als Missionar der American Presbyterian Mission nach Japan delegiert. Sie studierte zuerst Japanisch in Yokohama, war dann kurze Zeit in Osaka und wurde 1884 nach Kanazawa versetzt. Sie stellte fest, daß eine Möglichkeit zur Ausbildung von Mädchen fehlte. Im April 1885 gründete sie die Kanazawa Mädchen Schule, die später in Hokuriku Mädchen-Schule umbenannt wurde.
Mit einem Vertrag der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, lehrte sie auch an der Schule Englisch. Der Vertrag lief vom 01.07.1885 bis 01.01.1889.
Im Jahr 1891 ging sie aus gesundheitlichen Gründen in die USA und wurde in Kalifornien behandelt; sie kehrte 1893 nach Japan zurück. Sie mußte aber Japan 1894 erneut verlassen, da sich ihr Gesundheitszustand wieder verschlechterte. Sie starb in den USA am 01.09.1894.
- She was the second daughter of a furniture craftsman; her parents had emigrated from Germany. After graduation, she became a dressmaker. When she was 24 years old, her father died and she went to Cincinnati; she attended the Western Girls Seminary, a higher practical education based on Protestant Christianity. After school, she was delegated to Japan in 1882 as a missionary of the American Presbyterian Mission. She first studied Japanese in Yokohama, then spent a short time in Osaka and was transferred to Kanazawa in 1884. She noted that there was no opportunity to educate girls. In April 1885, she founded the Kanazawa Girls 'School, which was later renamed the Hokuriku Girls' School.
With a contract from the Japanese government, Ministry of Education, she also taught English at the school. The contract ran from 01.07.1885 to 01.01.1889.
In 1891, she went to the US for health reasons and was treated in California; she returned to Japan in 1893. But she had to leave Japan again in 1894, as her health deteriorated again. She died in the USA on September 1, 1894.


HESSLER, Wilhelmina / P III / USA / MIS /
HETHERINGTON, J. H. / P III / USA / MIL /
HEUSCHEL, O. / see HENSCHEL

HEUSER, Carl

HEUSER, Gottfried / P IV / DE / QFE-R-Y /
- Er kam aus Düsseldorf und wurde als Meister für die Mittel- und Feinblech-Walzenstrasse bei der Inbetriebnahme des Hüttenwerkes in Yawata unter Leitung von Gustav Toppe eingesetzt. Am 04.02.1901 unterzeichnete er einen Vertrag mit der japanischen Regierung, der vom 27.03.1901 bis 31.03.1904 lief.
Im Zusammenhang mit der Person Gottfried Heuser sind eine Reihe von Unstimmigkeiten im Verhältnis zwischen ihm und seinen deutschen Kollegen überliefert. Da Heuser ohne Familie in Japan weilte, konnte er außerhalb der Arbeitszeit ungebunden Vergnügungen nachgehen. In einer noch erhalten gebliebenen Korrespondenz treten auch noch weitere Gründe für Streitigkeiten auf. Er zeichnete sich in seinen Briefen durch einen nicht gerade hohen Bildungsgrad aus und war kaum in der Lage, sich grammatikalisch und orthografisch korrekt auszudrücken. Diesen Bildungsmangel scheint er aber durch immense handwerkliche Erfahrung kompensiert zu haben und er war immer bemüht, den japanischen Arbeitskräften wirklich etwas beizubringen. Dabei pflegte er offensichtlich auch regen privaten Verkehr mit den japanischen Arbeitskräf­ten, trank und tanzte mit ihnen. Von ihm erscheint auch ein eige­nes, mit japanischen Schriftzeichen versehenes Namens-Siegel (hanko) in seinen Briefen, was darauf hindeutet, dass er sich einige japanische Gepflogenheiten zu Eigen gemacht hatte. Sein aufgeschlossenes Wesen gegenüber den Japanern fand aber innerhalb der deutschen Kolonie keine Zustimmung, da man glaubte, eine technische Überlegenheit kann man nur ohne Wissensvermittlung bewahren.
Sein Vertrag wurde nicht verlängert und nach Vertragsende verließ er Japan wieder.
- He came from Dusseldorf and was employed as a master of the Medium Plate and Tagger Rolling Mill during commissioning the Yawata Steel Mill, led by Gustav Toppe. On February 4, 1901 he signed a his contract with the Japanese government, which ran from March 27, 1901 until March 31, 1904.
In connection with the person of Gottfried Heuser a number of inconsistencies in the relationship between him and his German colleagues have survived. Since Heuser was staying without family in Japan, he was able to pursue outside working unbound pleasures. In a still extant correspondence also further reasons for disputes occur. His letters reveal a lower level of education and he was barely able to express himself grammatically and orthographically correct. This lack of education, however, seems to have been compensated by an immense experience in craftsmanship and he was always trying to share his knowledge with the Japanese workers. He obviously encouraged private contacts with the Japanese labourers, drank and danced with them. He also used a seal provided with Japanese characters (hanko) in his letters, suggesting that he had made some Japanese customs as his own. However, his open-minded nature towards the Japanese people did not meet with the approval within the German colony because it was believed that a technical superiority can only be maintained without knowledge transfer.
His contract was not renewed and after it expired he left Japan again.


HEUSKEN, Henry C. J.

HEUZET, Anatole Emile Edmond [A. E.] [HONZET] / P III / FR / MIS / 1870 - 1944 /
- Er wurde am 28.10.1870 in Noyers-Bocage (Calvados) geboren. Nachdem er am 27.09.1895 zum Priester geweiht wurde, delegierte ihn die Société des Missions Étrangères de Paris (Gesellschaft der Pariser Auslandsmission) als Missionar nach Japan. Er verließ Frankreich am 18.12.1895 und 1896 nahm er seine Arbeit in der römisch-katholischen Mission von Nagasaki auf. Von 1897-1915 arbeitete er auf den Gotō-Inseln. Danach war er Pfarrer in Arakami bis 1920, in Hakozaki bis 1927 und in Kokura bis 1932, wo er eine Kirche mit Pfarrhaus erbaute.
Er starb am 15.09.1944 an den Folgen eines Schlaganfalls.
- He was born on 28.10.1870 in Noyers-Bocage (Calvados). After he was ordained on September 27, 1895, the Société des Missions Étrangères de Paris (Society of Foreign Missions of Paris) delegated him as a missionary to Japan. He left France on December 18, 1895 and started his work in the Roman Catholic Mission of Nagasaki in 1896. From 1897 to 1915 he worked on the Gotō Islands. After that, he was a pastor in Arakami until 1920, in Hakozaki until 1927 and in Kokura until 1932, where he built a church with rectory.
He suffered a stroke and died on 15.09.1944.


HEWETT, E. A. / P II - III / GB / TR /
- Er war mehrmals für die Peninsular and Oriental Steam Navigation Co. in Japan, allerdings jedes Mal maximal nur ein Jahr als Vertretung für einen Kollegen. So arbeitete er 1888 und 1890 in der Niederlassung Yokohama # 15 und 1893 war er amtierender Leiter in der Filiale in Kobe # 109. Später hat er nicht wieder in Japan gearbeitet.
- He stayed in Japan several times working for the Peninsular and Oriental Steam Navigation Co. as a temporary replacement for a colleague, but each time only for a maximum of one year. In 1888 and 1890 he worked in the branch of Yokohama # 15 and in 1893 he was appointed Acting Agent at the branch in Kobe # 109. Later he hadn't worked again in Japan.

HEWETT, Ella Josephine

HEWETT, George Farman [Geo.F.] [HEWITT] / P II - III / GB / TR /
Für Vergrößerung klicken

- Postkarte aus Cairo vom 27.12.1893 mit Transit Suez 28.12.1893, Hong Kong 25.01.1894 und Ankunft in Yokohama am 02.02.1894.
Der Inhalt der Karte bezieht sich auf die Lieferung von Briefmarken, so dass man schlußfolgern kann, dass Kelly & Walsh auch mit Briefmarken handelte.

- Postcard from Cairo posted on December 27, 1893 with Transit Suez 28.12.1893, Hong Kong 25l01.1894 and arrival in Yokohama on February 2, 1894.
The text of the card refers to a supply of stamps, so we can conclude that Kelly & Walsh also traded with stamps.



- Er stammte aus North Shields, GB und kam 1890 nach Japan. Er wurde bei Kelly & Walsh, Druckerei, Buchhändler, Komissionär, etc. in Yokohama # 61 angestellt. Er arbeitete immer für diese Firma. Er starb aber bereits unerwartet am 02.08.1904 in Yokohama im Alter von 53 Jahren und wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama begraben.
- He was a native of North Shields, GB and came to Japan in 1890. He was employed with Kelly & Walsh, Printers, Publishers, Booksellers, Commission Merchant, etc., Yokohama # 61. He always worked for this company although he already died unexpectedly on August 2, 1904 in Yokohama at the age of 53 years. He was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.

HEWETT, W.
- Er wird statistisch nicht erfasst, da er selbst nicht in Japan lebte. Er war zwar Eigentümer der Handelsagentur Hewett & Co., Yokohama # 41, die von 1889 bis 1892 gelistet ist, er hatte aber als Leiter mit Prokura George John Blundell eingesetzt.
- He is not statistically considered since he himself did not live in Japan. Although he was the proprietor of the Trade Agency Hewett & Co., Yokohama # 41 which had been listed from 1889 to 1892, he had appointed George John Blundell as head of the company with the authority to sign per procuration.

HEWITT, Cyrus / P I - II / AU / TR /
- Seine Person birgt noch ein Geheimnis. Er wird immer mit Cobb & Co. in Verbindung gebracht, seine Lebensgeschichte konnte aber bisher nicht erforscht werden. Obwohl er in den Japan Directories nicht genannt wird, wird er hier erwähnt, da die Entwicklung von Cobb & Co. in Japan noch nicht abgeschlossen ist.
Als Gold in den 1850er Jahren in Victoria, Australien, entdeckt wurde, kamen Menschen aus der ganzen Welt zu den "Ausgrabungsstellen" und Bergbausiedlungen entstanden über Nacht. Diese neuen Städte benötigten schnelle und zuverlässige Transportverbindungen. Vier junge Amerikaner - Freeman Cobb, John Murray Peck, James Swanton und John Lambert - begannen ein Postkutschen-Unternehmen, analog dem in den USA, zu gründen. Die erste Cobb & Co. - Kutsche lief am 30.01.1854 und beförderte Passagiere von Melbourne nach Forest Creek Diggings, heute Castlemaine. Die Kutschen kamen anfangs aus den USA, ebenso wie die ersten Fahrer. Später wurden die Kutschen in eigenen Werkstätten gebaut und den australischen Verhältnissen angepasst. Cobb & Co. halbierte die Fahrzeiten im Vergleich zur Konkurrenz. Cobb & Co. - Kutschen beförderten Passagiere und Post 70 Jahre in alle Gebiete auf dem Festland Australiens. Sie eröffneten auch Niederlassungen der Firma in Neuseeland, Südafrika und Japan.
Es wird dargelegt, dass sich Cobb & Co. in Japan im Jahr 1867 etabliert haben soll und eine erste Kutschverbindung im November 1869 von Yokohama nach Tokyo eröffnet wurde. Allerdings ist Cobb & Co. in den Japan Directories erstmal im Jahre 1871 erwähnt. Der Leiter der japanischen Niederlassung war damals J. W. Sutherland, ganz sicher der "Vater" der berühmten "Sutherland-Briefmarken", die im Januar 1871 herausgegeben wurden. Diese Marken sind sehr selten (bisher sind nur 13 Exemplare bekannt!) und müssen kurzlebig gewesen sein, denn die japanische Post eröffnete ihre Dienste im April 1871 und sie erhielten sogar ein gesetzlich festgelegtes Monopol.
Betreffs Cyrus Hewitt erwähnen australische Quellen, dass er Kutschen nach Japan brachte, die Japaner aber begannen, Konkurrenzlinien zu eröffnen, bauten die Kutschen von Cobb nach und schnell war Hewitt wieder von den Straßen verschwunden. Er verließ Japan als ruinierter Mann.
- His person still shrouds a mystery. He is always associated with Cobb & Co., but so far his life story could not be explored. Although he is not mentioned in the Japan Directories, he is all the same recorded here because the development of Cobb & Co. in Japan has not yet completed.
When gold was discovered in Victoria, Australia, in the 1850s people from all over the world rushed to the 'diggings' and mining settlements sprang up over night. These new towns needed fast and reliable transport. Four young Americans - Freeman Cobb, John Murray Peck, James Swanton and John Lambert started a stagecoach company like those in the United States. The first Cobb & Co. coach ran on 30 January 1854 carrying passengers from Melbourne to the Forest Creek Diggings, now Castlemaine. The coaches came at first from the USA as well as the first drivers. Later coaches were built in their own workshops adjusted to Australian conditions. Cobb & Co. halved the travelling times of competitors. Cobb & Co. coaches carried passengers and mail for 70 years and carried passengers and mail in every mainland of Australia. They also established branches in New Zealand, South Africa, and Japan.
Cobb & Co. is said to have been established in Japan in 1867 and a first coach line was established in November, 1869 running from Yokohama to Tokyo. But Cobb & Co. is mentioned in the Japan Directories for the first time only in 1871. The manager of the Japanese branch at that time was J. W. Sutherland, most surely the "father" of the famous "Sutherland-stamps" which had been issued in January of 1871. These stamps are very rare (only 13 copies are known until now!) and must have been short-lived, as the Japanese Post opened its domestic service in April of 1871, and above all a monopoly was legally fixed.
As for Cyrus Hewitt, Australian sources mention that he took coaches to Japan but as the Japanese started opposition lines, building coaches in imitation of Cobb’s and thus, quickly Hewitt ran off the roads. He left Japan a ruined man.


HEWITT, J. J. [J. L.] / P II / GB / FE-T-SH-L (60 Mon.) /
- Er wurde von der Japanischen Regierung, Industrie-Ministerium, Bereich Leuchtturmbau. als Chef-Steward auf dem Dampfer Thabor mit Wirkung ab 10.07.1874 angestellt. Sein Vertrag war unbefristet und wurde kontinuierlich verlängert. 1878 arbeitete er auf der Meiji-maru. Im Jahr 1879 endete sein Vertrag und er verließ Japan.
- He was employed by the Japanese Government, Ministry of Public Works, Lighthouse Department, as Chief Steward on the steamer Thabor effective from July 10, 1874. His contract was of indefinite duration and was extended continuously. In 1878 he worked on the Meiji-maru. In 1879, his contract expired and he left Japan.

HEWT, Charles / P II / UKN / TR /
HEYDE, Eugen von der / P I - II / DE / FE-T + TR /
HEYDEN, R. van der / P III / NL / TR /
HEYDEN, Wilhelm Hubertus van der / P II - III / FE-MED + MED /

HEYDENREICH, Agnes

HEYDON, Bridget / P III / IR / MIS / 1844 - 1923
HEYDORN, C. / P III / UKN / TR /
HEYDRICH, Hermann / P III / DE / FE-ED /
HEYMANN, Charles [HEYMAN] / P III / FR / TR /
HEYMANS, Vve. / P III / FR / TR / Mrs.
HEYMANSON, B. / P II / UKN / TR /
HEYNEMANN, Chas. H. / P II / GB / SER /

HEYWOOD, Caroline Gertrude / P IV / USA / MIS / 1877 - 1961
* 22.11.1877 in Holyoke, Hampden County, MA, USA
† 24.11.1961 in Marin County, CA, USA
- Nach ihrem Abschluss des Vassar College in New York besuchte sie eine Missionsschule für Frauen. Im Jahr 1904 wurde sie als Missionarin der Anglican Church Mission nach Japan delegiert. Sie arbeitete zunächst in einer Kirche in Kawagoe, Saitama-ken, und wurde 1908 Vizedirektorin der Rikkyō-Mädchenschule. Sie trug wesentlich zur Entwicklung der Schule bei, auch zum Wiederaufbau der Schule nach dem Großen Kantō-Erdbeben.
Sie setzte ihre Arbeit bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs fort und verließ dann Japan, um in den USA zu leben.
- She graduated from a woman missionary training school after having graduated from Vassar College of New York. She was delegated to Japan as a missionary of the Anglican Church Mission in 1904. She worked first at a church of Kawagoe, Saitama-ken, and was appointed Vice Principal of Rikkyō Girls’ School in 1908. She greatly contributed to the development of the school and also to the rebuilding after the Great Kantō Earthquake. - She continued her work until the outbreak of World War II when she left Japan for the USA.

HEYWOOD, G. M. / P IV / USA / MIS /
- Sie arbeitete ab 1904 als Missionar der American Episcopal Mission in Japan und arbeitete im Missionsbereich von Tokyo. Von 1904 bis 1908 arbeitete sie in Kawagoe.
- As of 1904 she worked in Japan as a missionary of the American Episcopal Mission and was involved in the Missionary District of Tokyo. From 1904 to 1908 she worked in Kawagoe.

HIATO, C. / P II / UKN / FE-ED /
HIBBARD, C. V. / P III / USA / MIS /
HIBBARD, D. O. / P III / USA / MIS /
HIBBS, J. F. / P III / GB / TR /
HICKMAN, E. H. / P III / UKN / TR /
HICKS, Braxton / P II / GB / MIS / Miss
HIERSEMANN, Paul Carl / P III / DE / RES /

HIGGINBOTHAM, F. K. [MAKINO] / P III / USA / TR /
- Als er 1894 nach Japan kam, wurde er bei den Gebr. Mendelson, Kaufmann für Seidenwaren, Yokohama # 208 angestellt. Im Jahr 1896 zog die Firma nach Yokohama # 258 um und er arbeitete für die Firma noch bis zum Jahr 1898. In diesem Jahr gründete er seine eigene Firma unter Higginbotham & Co., „Allgemeiner Kaufmann und Grundstücksmakler“, Yokohama # 55. Der Firmenname hatte aber die Besonderheit, daß er gelistet wurde als F. K. Makino (F. K. Higginbotham) - er scheint den Namen „Makino“ angenommen haben, möglicherweise durch Heirat. Im darauffolgenden Jahr wird die Firma nicht mehr in den Japan Directories genannt.
P. S. Es wird vermutet, daß er ein Sohn von J. Higginbotham ist, der bereits in den 1870/ 80er Jahren in Japan gearbeitet hatte. Auch J. Higginbotham, der ab 1897 in Japan arbeitete, wird als sein Sohn angesehen und deshalb mit J. jun. gekennzeichnet.
- When he came to Japan in 1894, he was employed by Mendelson Bros., Merchants of Manufactured Silk Goods, Yokohama # 208. In 1896, the company moved to Yokohama # 258 and he worked for the company until 1898. That year, he founded his own company under Higginbotham & Co.,, "General Merchant and Land Broker", Yokohama # 55. The company name, however, had the peculiarity that he was listed as F. K. Makino (F. K. Higginbotham) - he seems to have adopted the name "Makino", possibly by marriage. The following year, the company is no longer mentioned in the Japan Directories.
P. S. It is believed that he is a son of J. Higginbotham, who had already worked in Japan in the 1870/ 80´s.
J. Higginbotham, who worked in Japan as of 1897, is also regarded as his son and therefore he will be marked by J. jun.


HIGGINBOTHAM, J. / P II / USA / TR /
- David Scott hatte 1876 seine Firma als Marineinspektor und Zollagent im Zollgebäude in Yokohama, Sakaicho etabliert. Bis 1878 hatte er keine Mitarbeiter. Im Jahr 1878 kam J. Higginbotham nach Japan und wurde bei D. Scott eingestellt. Im Jahr 1880 hat er D. Scott verlassen und gründete mit H. O´ Hara seine eigene Firma, sie firmierten unter O´Hara & Higginbotham, Western Hatoba. Aber bereits 1881 existiert die Firma nicht mehr und J. Higginbotham ist nicht mehr gelistet.
P. S. Es wird vermutet, daß F.K. und J. jun. Higginbotham(Makino) seine Söhne sind.
- David Scott had established his company in 1876 as a Marine Surveyor and Customs´ Agent at the Customs´ House Building in Yokohama, Sakaicho. Until 1878 he had no employees. In 1878, J. Higginbotham came to Japan and was employed by D. Scott. Already in 1880 he left D. Scott and founded his own company with H. O'Hara, operating under O' Hara & Higginbotham, Western Hatoba. In 1881, however, the company does not exist anymore and J. Higginbotham is no longer listed.
P. S. It is believed that F.K. and J. jun. Higginbotham (Makino) are his sons.


HIGGINBOTHAM, J. jun. [MAKINO] / P III / USA / TR /
- Auch er kam nach Japan und arbeitete ab 1897 bei Jardine, Matheson & Co., , Yokohama # 1. Ab 1899 weilte auch seine Frau mit in Japan und privat lebten sie in Kanagawa. Kurze Zeit später, im Jahr 1900, gründete er seine eigene Firma unter seinem Namen, und sie firmierten als Aktien-, Versicherungs- und allgemeiner Makler in Yokohama # 193. Die Firma existierte 1908 immer noch an gleicher Adresse. Auch hier erfolgte um 1904 die doppelte Namensangabe Higginbotham + Makino.
- He also came to Japan and as of 1897 he worked at Jardine, Matheson & Co., , Yokohama # 1. As of 1899, his wife also stayed in Japan and privately they resided in Kanagawa. A short time later, in 1900, he founded his own company under his name, and they operated as a Share, Insurance and General Broker in Yokohama # 193. The company still existed in 1908 at the same address. Also here the double name Higginbotham and Makino was used and introduced around 1904.

HIGGINS, Joseph / P II / GB / FE-MIL /
HIGGINS, Susan B. / P II / USA / MIS / 1842 - 1879
HIGLI, J. B. / P III / FR / FE-ED /
HILDEBRAND, C. [HILDEBRANDT] / P I - II / DE / TR /
HILGENDORF, Franz Martin [Friedrich] [HILGENDORFF] / P II / DE / FE-ED /
HILL, - / P II / UKN / SER / Mrs.
HILL, Arthur / P II / GB / MIL /
HILL, Arthur T. / P III / USA / MIS /
HILL, Frederick William / P III / UKN / TR /
HILL, G. R. / P III / GB / MIS /
HILL, Geo. W. / P III / USA / MIS /
HILL, Geo. Wallace / P II / USA / FE-L /
HILL, George Birnie / P II / GB / MED /
HILL, J. / P II / GB / FE-T-SH /
HILL, J. / P II / UKN / FE-T-SH + SH /
HILL, J. C. / P III / UKN / TR /
HILL, J. W. / P II / UKN / TR /
HILL, John / P II / GB / FE-T / 1842 - 1900
HILL, M. S. [Marcus S.] / P III / UKN / TR /
HILL, Summer / P II / UKN / TR /
HILLARIO, Xavier / P II / UKN / TR /
HILLE / see SEELIG
HILLEL, E. A. / P III / UKN / TR /

HILLER, Reinhold / P II / DE / FE-ED (36 Mon.) /
- Die Präfekturverwaltung von Yamaguchi-ken bat um einen Lehrer für Deutsch und Reinhold Hiller wurde von der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, angestellt. Sein Vertrag begann am 19.01.1872 und lief über 3 Jahre. Er lehrte in Hagi-shi, Yamaguchi-ken, Deutsch, und nach Ablauf seines Vertrages kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete als Lehrer an einer Berliner Schule.
- The Yamaguchi-ken Prefecture Administration asked for a teacher of German and Reinhold Hiller was employed by the Japanese Government, Ministry of Education. His contract began on January 19, 1872 and ran for 3 years. He taught German in Hagi-shi, Yamaguchi-ken, and after his contract expired, he returned to Germany and worked as a teacher at a Berlin school.

HILLES, L. D. / P III / USA / TR /
HILLHOUSE, Percy Archibald / P III / GB / FE-ED /
HILLS, A. / P III / GB / TR /
HILLS, Frank W. / P II / UKN / TR /
HILLS, W. D. / P III / UKN / TR /
HILLSTON, J. / P II / UKN / FE-T-SH /
HILSTON, Duncan / P II / GB / MED /
HILTZ, J. R. [J. T.] / P II / UKN / TR /
HIMBECK, Friedrich Louis [HINBECK] / P III / DE / TR /
HIMEN, John James / P III / UKN / TR /
HINCH, A. E. / P III / UKN / TR /

HIND, James [J.] / P III / GB / MIS / 1861 - 1934
- Er wurde am 09.04.1861 in einem kleinen Dorf in Sussex geboren. Er studierte an der University of Cambridge, Queens College, und erwarb einen Abschluss mit dem B.A. im Februar 1881. Anfangs eröffnete er im April 1884 eine Anwaltskanzlei in London, die er bis Dezember 1887 betrieb. Danach wandte er sich dem Christentum zu und wurde im Dezember 1888 zum katholischen Priester geweiht. Im Jahr 1889 wurde er als Missionar von der Church Missionary Society nach Japan gesandt. Er begann seine Arbeit in Osaka und wandte sich 1891 nach Fukuoka. Eine weitere Station seiner Missionsarbeit wurde Kokura im Jahr 1898. Er lebte und arbeitete weiterhin in der Region Nord-Kyushu. Er baute 1925 eine Kathedrale in Tobata und blieb auch weiterhin, selbst nach seiner Pensionierung, und bemühte sich um persönlichen Missionsarbeit und missionarische Krankenhauspflege. Nach einer 44-jährigen Missionsarbeit in Nord - Kyushu starb er am 31.08.1934 im Alter von 74 Jahren; er wurde auf dem Ausländer - Friedhof vom Karuizawa begraben.
- He was born on April 9, 1861 in a small village of Sussex. He studied at the University of Cambridge, Queens College and acquired a degree of BA in February, 1881. At first he opened a lawyer office in April, 1884 in the London city until December, 1887. Afterwards he turned towards Christianity and had taken a Catholic priest ordination in December, 1888. In 1889 he was sent to Japan as a missionary by the Church Missionary Society. He started his work in Osaka and turned to Fukuoka in 1891. A further station of his missionary work was Kokura from 1898 on. He continued to live and work in the region of North Kyushu. He built a cathedral in Tobata in 1925 and remained in the region even after his resignation and continued preaching personal missionary work and hospital missionary work. After a 44-year missionary work in North Kyushu region he died on August 31, 1934 at the age of 74 years; he was buried in the Karuizawa foreigners' cemetery.

HIND, T. A. [NIND] / P III / GB / MIS /
- Als Missionar der Church of England kam er im Jahr 1900 nach Japan und begann seine Arbeit in der St. Hilda's Mission in Okayama. Im Jahr 1902 lebte auch seine Frau mit ihm in Japan. Die St. Hilda's Mission wurde 1904 in Okayama geschlossen. Er arbeitete noch 1904 und 1905 in Okayama für die Propagierung des christlichen Glaubens und dann ab 1906 in Kobe.
- As a missionary of the Church of England, he came to Japan in 1900 and began working in the St. Hilda's Mission in Okayama. From 1902 on his wife lived with him in Japan. The St. Hilda's mission was closed in Okayama in 1904. He was still working in 1904 and 1905 in Okayama for the Propagation of the Gospel and then from 1906 on in Kobe.

HINE, Ethel C. / P II / USA / TR
HINES, F. A. / P II / UKN / TR /
HINES, John L. / P III / USA / MIL /
HING, A. / P III / UKN / TR /
HING, Thomas / P II / UKN / TR /
HINLIMANN, H. [HUERLIMANN] / P II / DE / TR /
HINTON, Charles Howard H. / P III / GB / FE-ED /

HINXMANN, H. C. [HINXMAN] / P I - II / GB / MIL /
- Leutnant. Er war mit dem 1. Bataillon, 10. Regiment der britischen Armee ab 1868 in Yokohama, Japan.
- Lieutenant. He was in Japan with the 1st Battalion, 10th Regiment of H. M.’s Army, staying in Yokohama as of 1868.

HIORT, F. / P III / UKN / TR /
HIRON, A. L. / P III / UKN / TR /
HIRSCH, Emil von / P II / AT / DIP /

HIRSCHFELD, G. C.

HIRSCHMANN, Lorenz / P II / DE / SER /
- Nur 1871 betrieb er als Eigentümer die "German Tavern" in Kobe # 84 Native Town. Im folgenden Jahr existierte die Taverne nicht mehr und Hirschmann ist auch nicht mehr in Japan gelistet.
- Only in 1871 he operated as proprietor the "German Tavern" in Kobe # 84 Native Town. The following year the tavern no longer existed and Hirschmann is not recorded in Japan any more.

HIRTH, Theodore / P IV / FR / MIS / 1863 - 1911
- Er kam 1906 als Missionar der Marianisten nach Japan und lehrte an der St.-Joseph-Akademie in Yokohama # 85 Bluff. Die Schule, eine Katholische Internationale Schule, begann 1888 als Teil der Gyōsei Gakuin und wurde 1901 eine unabhängige Schule der Marianisten. Die St.-Joseph-Akademie (St. Joseph College), manchmal auch St. Joseph Institution genannt, wurde erst mit der Abschlussklasse im Juni 2000 geschlossen.
Theodore Hirth starb 1911 und wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama beigesetzt.
- In 1906 he came to Japan as a missionary of the Marianists and lectured at the Saint Joseph Academy, a Catholic International School, located in Yokohama # 85 Bluff. The school started as a division of Gyōsei Gakuin in 1888 and was established as an independent school of the Marianists in 1901. The St. Joseph Academy (St. Joseph College), sometimes also named St. Joseph Institution, closed only with the graduating class of June 2000.
Theodore Hirth died in 1911 and was buried in the International Cemetery of Yokohama.


HISSO, Giacomo / P III / IT / FE-MIL (42 Mon.) /
- Er kam im September 1884 als Assistent von Antonio Forneries nach Japan, um die Produktion von Kanonen im Osaka Arsenal zu unterstützen. Hisso unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Armeeministerium, der am 06.09.1884 begann und mit Verlängerung bis 1888 lief. Als Pompeo Grillo und Antonio Forneries ihren Einsatz im April 1888 beendeten, hat auch Giacomo Hisso Japan verlassen.
- He came to Japan in September 1884 as an assistant of Antonio Forneries to support the production of cannons in the Osaka Arsenal. HISSO signed a contract with the Japanese government, Department of Army, which started on September 6, 1884 and ran with extension until 1888. When the tenure of Pompeo Grillo and Antonio Forneries ended in April 1888, Giacomo HISSO had also left Japan.

HITCHCOCK, Edward Stevens / P II - III / USA / TR /
- Er kam als Kaufmann der American Trading Co. im Jahr 1889 nach Japan und wurde in der Niederlassung in Kobe # 17 eingesetzt. Sein Vertrag lief bis 1894.
Während seiner Tätigkeit in Kobe lernte er Agnes Wilkie Paton, Tochter von Robert Paton, kennen und sie heirateten am 12.10.1892 in der Union Protestant Church, Kobe. Im Jahr 1895 sind sie nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1889 he came to Japan as a merchant of the American Trading Co. and was employed in their branch in Kobe # 17. His contract ran until 1894.
During his stay in Kobe he got acquainted to Agnes Wilkie Paton, daughter of Robert Paton, and they married on October 12, 1892 in the Union Protestant Church of Kobe. In 1895, they are no longer listed in Japan.


HITCHCOCK, Romyn / P II / USA / FE-ED (36 Mon.) + SC / 1851 - 1923
- Er wurde am 1. Dezember 1851 in St. Louis geboren. Hitchcock besuchte die Cornell University und beendete sein Studium an der Columbia School of Mines (Bergbau). Er war tätig als Assistant Professor für Chemie an der Lehigh University von 1872-1874; im Versuchsfeld für schweren Waffen im Regierungs-Arsenal von Springfield, Massachusetts von 1874 bis 1876; Professor für Chemie und Toxikologie am Chicago Homeopathic Medical College von 1876-1877; Herausgeber des amerikanischen Quarterly Microscopical Journal und des American Microscopical Journal von 1878-1886 und Kurator des Nationalmuseums in Washington, D. C., von 1883-1886.
Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung und Erziehung, als Dozent für Englisch an der Dritten Höheren Mittelschule in Osaka, Japan (Koto Chū Gakko) und der Vertrag lief von 1886 bis 1889.
Während dieser Zeit war er zusätzlich verantwortlich für die fotografischen Arbeiten der amerikanischen Expedition nach Japan zur Erforschung der Sonnenfinsternis im Jahr 1887 und war als US-Kommissar für China in Vorbereitung der World Columbian Exposition von 1887 bis 1889 zuständig.
Er widmete sich auch der Ainu Forschung; die Ergebnisse wurden 1890 in seinem Buch "Die alten Grubenbewohner von Yezo; Die Ainus von Yezo, Japan", veröffentlicht. Später war er in die botanischen Forschung integriert.
Er starb am 30. November 1923 in Baltimore, Maryland.
- He was born on December 1, 1851, in St. Louis. Hitchcock attended the Cornell University and graduated from Columbia School of Mines. He was assistant professor of chemistry at Lehigh University from 1872 to 1874; engaged in the test of heavy guns at the government arsenal in Springfield, Massachusetts, from 1874 to 1876; professor of chemistry and toxicology in the Chicago Homeopathic Medical College in 1876-1877; editor of the American Quarterly Microscopical Journal and the American Microscopical Journal from 1878 to 1886; and curator of the National Museum in Washington, D.C., from 1883 to 1886.
He signed a contract with the Japanese government, Department of Education as Instructor of English at the Third Higher Middle School in Osaka, Japan (Koto Chū Gakkō) and the contract ran from 1886 to 1889.
During this period he was additionally in charge of the photographic work of the United States eclipse expedition to Japan in 1887, and served as U.S. commissioner to China for the World Columbian Exposition from 1887 to 1889.
He also devoted himself to Ainu research; his results were published in 1890 in his book "The ancient pit-dwellers of Yezo; The Ainos of Yezo, Japan". Later he was involved in botanical research.
He died on November 30, 1923, in Baltimore, Maryland.


HITROVO, Michel / P III / RUS / DIP /
HITZKER, E. / P III / UKN / TR /
HOAD, John Charles / P III / AU / MIL / Observer Russo-Japanese War
HOAR, Alice / P II - III / GB / MIS /
HOAR, Annie / P III / GB / MIS /
HOBA, H. K. / P II / UKN / SER /
HOBRECHT, James / P II / DE / ENG /
HOBSON, Thomas / P II / GB / FE-T-PT /
HOBY, J. U. / P II / UKN / FE-ED /
HOCHSTETTER, Gottfried / P II / DE / FE-R /
HODGES, Geo. / P II / GB / SER / Mrs.
HODGES, George / P I - III / GB / DIP /
HODGES, Olive Ireland / P III / IR / MIS / 1877 -1964
HODGES, William C. / P III / GB / MED /
HODGKINS, J. R. / P II / UKN / TR /
HODGKINSON, - / P II / GB / FE-T-SH /
HODGKINSON, George / P III / GB / TR /

HODGSON, Chistopher Pemberton / P I / GB / DIP / 1821 - 1865
- Er wurde 1821 in Großbritannien geboren. Er emigrierte 1840 nach New South Wales und blieb fünf Jahre in Australien. Er kehrte nach GB zurück und veröffentlichte seine Erinnerungen an Australien. Danach reiste er nach Ägypten, besuchte Abessinien, Arabien und Ceylon. Er wurde vom 15.10.1851 bis zum 17.03.1855 als unbezahlter Amtierender Konsul der französischen Pyrenäen berufen. Er beschäftigte sich mit dieser lokalen Geschichte und unternahm Studien zu Fossilien.
Er wurde zum Konsul von Nagasaki berufen und kam am 13. Juni 1859 mit seiner Frau und zwei Töchtern an. Er eröffnete das erste Konsulat in Nagasaki, blieb allerdings nur bis August 1859 und wurde von George Stanton Morrison abgelöst. Hodgson wurde nach Hakodate versetzt.
Aufgrund seines Verhaltens gegenüber den japanischen Behörden, der Unterlassung der Buchführung und seiner Trunkenheit wurde er im Herbst 1860 entlassen und James Joseph Enslie wurde sein Nachfolger.
Hodgson kehrte nach GB zurück, ließ sich aber schließlich wieder in den Pyrenäen nieder, wo er am 11. Oktober 1865 starb.
- C. P. Hodgson was born in the U.K. in 1821. He emigrated to New South Wales in 1840 and stayed in Australia for five years. He returned to GB and published his memories of Australia. He proceeded to Egypt and visited Abyssinia, Arabia and Ceylon. He became an unpaid acting consul of the French Pyrenees from October 15, 1851 to March 17, 1855 and engaged in this local history and study of remains.
He was appointed Consul of Nagasaki and arrived on June 13, 1859 with his wife and two daughters and opened the first consulate at Nagasaki. He stayed only until August 1859 and was replaced by George Stanton Morrison. Hodgson was transferred to Hakodate.
Due to his behavior to the Japanese authorities, failing to keep accounts, and drunkenness he was dismissed in autumn of 1860 and succeeded by James Joseph Enslie.
Hodgson returned to GB but settled finally again in the Pyrenees where he died on October 11, 1865.


HODGSON, J. G. / P II / GB / TR /
- Er kam 1870 mit einem Vertrag über 5 Jahre der Hong Kong and Shanghai Bank nach Japan und wurde in Yokohama # 62 eingesetzt. Als sein Vertrag auslief, hat er Japan im Jahr 1875 verlassen.
- He came to Japan in 1870 with a contract for 5 years of the Hong Kong and Shanghai Bank and was deployed in Yokohama # 62. When his contract expired, he left Japan in 1875.

HODGSON, J. H. / P I - II / GB / MIL /
- Leutnant. Er war mit dem 1. Bataillon, 10. Regiment der britischen Armee ab 1868 in Yokohama, Japan.
- Lieutenant. He was in Japan with the 1st Battalion, 10th Regiment of H. M.’s Army, staying in Yokohama as of 1868.

HODGSON, John H. [HADSON] / P II / GB / FE-T-RW (3 Mon.) /
- Er wurde von der japanischen Regierung, Industrie-Ministerium, Bereich Eisenbahnen, eingestellt. Seine Einsatzzeit betrug nur drei Monate vom Juli bis August 1875 als Kontrolleur.
- He was employed by the Japanese Government, Ministry of Public Works, Department of Railways. His operational time was only three months from July to August 1875 as an inspector.

HODNET, Patrick [HODNETT] / P I - III / GB / SH /
HOEBENS, George / P II / UKN / SER /

HOECK, Ernst / P IV / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken
- Er kam 1906 im Auftrag der Firma Runge & Thomas, Handels- und Versicherungs-Agentur, nach Japan. Die Firma befand sich in Yokohama # 90. Wie die abgebildete Postkarte nach Deutschland zeigt, hat er sich bald nach seiner Ankunft einen privaten Stempel anfertigen lassen, der zwar Yokohama # 90 nennt, aber nicht den Namen der Firma. Er scheint offensichtlich auch in der Firma gewohnt zu haben. Runge & Thomas haben 1907 ihren Firmensitz nach Yokohama # 206 verlegt.

- In 1906 he came to Japan on behalf of the company Runge & Thomas, Trade and Insurance Agency. The company was located in Yokohama # 90. As the figured postcard to Germany shows, soon after his arrival he has got a private cancel. His address is mentioned with Yokohama # 90 but the name of the company is missing. It seems, he obviously resided at the company. In 1907, Runge & Thomas have transferred their seat to Yokohama # 206.

HOECKERT, R. [HOEKERT] / P II - III / UKN / TR /
HOEFFNER, K. / P III / UKN / TR /
HOEFLICH, M./ P I / UKN / TR /
HOEGGVIST, M. [HOGGVIST] / P I / UKN / TR /
HOEHN, H. F. W. / P II -III / DE / FE-T /

HOEKJE, Willis Gilbert

HOENE, Wilhelm Hermann [HÖNE]

HOENINGHAUS, H. [HOENINGHAM] [HÖNINGHAUS] / P II / DE / TR /
- Er kam im Auftrag von C. E. Adolph Leysner 1879 nach Japan und arbeitete für Leysner & Co., Handels- und Versicherungs- Agentur in Niigata. Die Geschäfte in Niigata entwickelten sich nicht wie erwartet und Leysner und Hoeninghaus verließen Niigata wieder 1882. Hoeninghaus war auch zeitweiliger Vertreter des Konsuls Leysner. Das Konsulat in Niigata wurde mit der Rückkehr der letzten beiden Deutschen im März 1882 geschlossen, das Archiv wurde dem Generalkonsulat übergeben. Hoeninghaus verließ Japan Ende 1882.
P. S. Die Mutter von C. E. Adolph Leysner war eine geborene Hoeninghaus.
- In 1879 he came to Japan by order of C. E. Adolph Leysner and he worked for Leysner & Co., Trade and Insurance Agency in Niigata. The business in Niigata did not develop as expected and Leysner and Hoeninghaus left Niigata in 1882. Hoenighaus was also temporary representative of the Consul Leysner. The consulate in Niigata was closed with the return of the last two Germans in March 1882; the archive was transferred to the Consulate General. Hoeninghaus left Japan at the end of 1882.
P. S. The mother of C. E. Adolph Leysner was a née Hoeninghaus.


HOERBE, Anton H. / P IV / DE / QFE-ED /
Für Vergrößerung klicken

- Er war ab 1905 in Japan und arbeitete als Dozent für die deutsche Sprache an der Hochschule für Ingenieur- und Artilleriewesen, Tokyo im Auftrag des Kriegsministeriums (Rikugun-shō) und in gleicher Funktion an der Schule für Fremdsprachen (Gaikoku Gogakkō) in Kanda, Tokyo. Seine Tochter, E. Hoerbe, ist während seines Japan-Aufenthaltes in Yokohama # 118, Bluff gelistet. Gemäß abgebildeter Postkarte hatte er geplant, sich nach seiner Arbeit in Japan in den USA niederzulassen.

- As of 1905 he worked in Japan as a lecturer for the German language at the Artillery and Engineering College, Tokyo, on behalf of the War Department (Rikugun-shō) and he also worked in the same position at the School of Foreign Languages ​​(Gaikoku Gogakkō) in Kanda, Tokyo. His daughter, E. Hoerbe, is also listed during his stay in Japan at Yokohama # 118, Bluff. According to the figured postcard he had planned to settle down in the United States after his work in Japan.

HOEVEN, F. P. van der [J. P.] [T. P.] / P II / NL / DIP /
HOEY, Henry E. / P I / GB / TR /
HOFFENBERG, D. van / P I / NL / TR /
HOFFENFELS, Maximilian Ritter Hoffer von / P II / AT / DIP /

HOFFMAN, G. [HOFFMANN] / P II / FR / TR /
- Er war von 1871 bis 1875 bei Alfred Gerhard, Eigentümer der Navy Water Works, Yokohama # 188 bzw. 169, angestellt. Nach Vertragsende hat er Japan verlassen.
- He was employed from 1871 to 1875 by Alfred Gerhard, proprietor of the Navy Water Works, Yokohama # 188 and 169, respectively. After the end of his contract, he left Japan.

HOFFMAN, M. / P I - II / NL / TR /
- Er war als Angestellter von J. Carst & Co. von 1869 bis 1871 in Japan und arbeitete in Yokohama # 26.
- He was an employee of J. Carst & Co. and worked in Japan, Yokohama # 26, from 1869 to 1871.

HOFFMAN, William / P II - III / RUS / TR /
- Er kam erstmals im Jahr 1882 nach Japan und wurde bei Powers & Co., Komprador und Auktionator, in Nagasaki angestellt. Im Jahr 1883 hat er die Firma wieder verlassen; er heiratete 1893 in der britischen Gesandtschaft von Yokohama und er wohnte mit seiner Frau in Yokohama # 52. Im folgenden Jahr sind sie nicht mehr in Japan gelistet.
Die Russische Freiwilligen-Flotte wurde auf Befehl von Zar Alexander II. geschaffen. Etwa 1890 waren nur 7 Schiffe in der Flotte, die Anzahl wuchs aber auf 15 um 1900. Die Flotte unternahm Testeinsätze zwischen Nagasaki, Shanghai, Wladivostok und Odessa. Wie die Russische Ost-Asien-Flotte verbrachte auch sie den Winter im eisfreien Hafen von Nagasaki. Für die Flotte wurde eine Agentur in Nagasaki von Nicholas Gray 1897 eingerichtet. Er musste sich um die Versorgung der russischen Schiffe kümmern. Durch die gestiegenen Aufgaben wurde ein Mitarbeiter gesucht und William Hoffman aufgrund seiner Erfahrungen in Japan ab 1899 eingestellt.
Im Dezember 1902 überführte Gray die Agentur an die Firma M. Ginsburg & Co., Eigentümer Morris A. Ginsburg und Hoffmann hat Japan wieder verlassen.
- He first came to Japan in 1882 and was employed by Powers & Co., Compradores and Auctioneers, in Nagasaki. In 1883 he left the company again; he married in the British Legation of Yokohama in 1893 and lived with his wife in Yokohama # 52. The following year, they are no longer listed in Japan.
The Russian Volunteer Fleet was created at the behest of Tsar Alexander III. By 1890 there were only seven ships in the fleet, but this figure had grown to fifteen by 1900. The fleet made service runs between Nagasaki, Shanghai, Vladivostok and Odessa. Just like the Russian East Asian Fleet, it spent the winter in the ice-free port of Nagasaki. An agency for the fleet was established in Nagasaki by Nicholas Gray in 1897. He had to arrange for the purchase of supplies for Russian ships. Due to the increased tasks, an employee was sought and as of 1899, William Hoffman was employed because of his experiences in Japan.
In December 1902, Gray transferred the agency to M. Ginsburg & Co., proprietor Morris A. Ginsburg and Hoffmann had left Japan again.


HOFFMANN, Franz / P II - III / DE / TR /
- Er kam 1897 im Auftrag von Raspe & Co. nach Japan und wurde in der Niederlassung in Yokohama # 199 eingesetzt. Im Jahr 1900 wurde er in die Niederlasssung in Kobe # 91 versetzt, wo er bis 1904 arbeitete und dann zu Bennett, Daniel & Co., Wechsel- und Wertpapier-Makler, Kobe # 14, Maye-machi ging. Im Jahr 1908 hatte er immer noch diese Position.
- He came to Japan in 1897 on behalf of Raspe & Co. and was employed at the branch of Yokohama # 199. In 1900, he was transferred to their branch at Kobe # 91, where he worked until 1904. Then he joined Bennett, Daniel & Co., Bill and Bullion Brokers, Kobe # 14, Maye-machi. In 1908 he still had this position.

HOFFMANN, H. / P IV / DE / TR /
- Er war ab 1901 für Ahrens & Co., Nachf., in Japan angestellt und arbeitete immer in der Niederlassung in Kobe.
- He was employed by Ahrens & Co., Nachf., and worked in Japan as of 1901, and was always involved in the Kobe branch.

HOFFMANN, Hermann / P IV / DE / MIS / 1864 - 1937
* 23.06.1864 in Elberfeld, DE
† 01.06.1937 in Tokyo, Japan
- Im Jahr 1880 trat er der Gesellschaft Jesu ( Society of Jesus ) bei. Zunächst wurde er zwei Jahre als Priester ausgebildet, danach studierte er Griechisch und Latein, Philosophie und Theologie in den Niederlanden und in England und 1895 wurde er zum katholischen Priester geweiht. 1911 promovierte er zum Dokor der Philosophie und Doktor der Theologie. Pater Hoffmann traf am 24.02.1910 in Yokohama als Missionar der Society of Jesus ein und zog nach Tokyo. Am 01.041913 wurde die private Sophia-Universität (Jōchi Daigaku) eröffnet. Hermann Hoffmann war einer ihrer Gründer und wurde ihr erster Rektor. Er starb in Japan am 01.06.1937 und wurde auf dem katholischen Friedhof Tokyo Fuchū begraben.
- In 1880 he joined the Society of Jesus. He was first trained as a priest for two years, then studied Greek and Latin, philosophy and theology in the Netherlands and England, and in 1895 he was ordained a Catholic priest. In 1911 he received his doctorate in philosophy and theology. Father Hoffmann arrived in Yokohama on February 24, 1910 as a Missionary of the Society of Jesus and moved to Tokyo. On April 1, 1913 the private Sophia University (Jōchi Daigaku) was opened. Hermann Hoffmann was one of its founders and became its first rector. He died in Japan on June 1, 1937 and was buried in the Catholic cemetery Tokyo Fuchū.

HOFFMANN, Max / P IV / DE / MIL / Observer Russo-Japanese War / (collection Ken Clark)
* 25.01.1869 in Homberg/ Efze, DE
† 08.07.1927 in Bad Reichenhall, DE
Für Vergrößerung klicken

- Er trat 1887 in die deutsche Armee ein und studierte an der Preußischen Militärakademie. Danach verbrachte er sechs Monate in Russland als Dolmetscher und fünf Jahre in der russischen Abteilung des Generalstabs, wo er sich auf russische Angelegenheiten spezialisierte. Er wurde schließlich Generalstabsexperte für den östlichen Sektor (Russland und Japan).
Am 15. April 1904 schiffte er sich in Neapel ein, um im Rang eines Hauptmanns in der Mandschurei als Beobachter im russisch-japanischen Krieg zu wirken. Er war bei der 1. japanischen Armee stationiert, Major von Etzel war sein Vorgesetzter.
Im Jahr 1916 wurde er zum General der Infanterie befördert. Er war ein Militärstratege während des Ersten Weltkriegs und gilt allgemein als einer der besten Stabsoffiziere der Kaiserzeit. Seine letzte Friedensstellung war Kommandeur der 19. Infanteriedivision.
- He joined the German Army in 1887 and studied at the Prussian Military Academy. Afterwards he spent six months in Russia as an interpreter and five years in the Russian section of the General Staff where he became a specialist in Russian affairs. He eventually became the General Staffs expert on the eastern sector (Russia and Japan).
On April 15, 1904 he embarked in Neaple to be despatched, in the rank of Captain, to Manchuria as an observer in the Russo-Japanese War being stationed with the Japanese 1st Army, Major von Etzel was his superior.
In 1916 he was promoted to General of Infantry. He was a military strategist during World War I and is widely regarded as one of the finest staff officers of the imperial period. His last position in peace was Commander of 19th Division of Infantry.



HOFLAND, P. / P I / NL / TR /
- Er war nur 1868 in Japan und arbeitete für Hegt & Co., Ladeninhaber, Yokohama # 30. Er wurde durch J. Hartsprong im folgenden Jahr ersetzt.
- He was only in Japan in 1868 and worked for Hegt & Co., Storekeepers, Yokohama # 30. He was replaced by J. Hartsprong the following year.

HOFMANN, Albert / P II - III / DE / TR /
- Er hatte bei Ahrens & Co. in Hamburg Kaufmann gelernt und wurde dann für die Firma nach Japan delegiert. Er arbeitete immer für Ahrens & Co., Nachf., ab 1886 in Yokohama # 29. Im Jahr 1897 wurde er in die Niederlassung der Firma nach Kobe versetzt. Im Jahr 1904 wurde er als Prokurist berufen und wurde als Konsul für Belgien und als Vize-Konsul für Brasilien in Kobe eingesetzt.
- He was apprenticed as a merchant at Ahrens & Co. in Hamburg and was then delegated to Japan for this company. He always worked for Ahrens & Co., Nachf., as of 1886 in Yokohama # 29. In 1897 he was transferred to their branch in Kobe. In 1904 he was authorized to sign per procuration and was appointed Consul for Belgium and Vice-Consul for Brazil in Kobe.

HOFMANN, Amerigo / P IV / AT / QFE-ED / 1875 - 1945
- Doktor der Forstwirtschaft. Er wurde von der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, als Professor für Forstwirtschaft an der Universität Tokyo, College of Agriculture, von 1904 bis 1909 angestellt. Außerdem wirkte er auch als Berater im forsttechnischen Bereich.
Gemäß einer Karte an Immanuel Friedlaender mit Einladung der OAG zu einem Vortrag von Prof. A. Hofmann mit anschließender Abschiedsfeier von Prof. A. Hoffmann am 23.06.1909 beendete er 1909 seine Arbeit in Japan. Sein Vortrag über „Waldbilder aus Formosa“ ist auch Teil seines Buches, das 1913 erschien. Er präsentiert in diesem Buch die Ergebnisse und Eindrücke zahlreicher Studienreisen in die Waldgebiete Ostasiens. Er erläutert geographische, klimatische und wirtschaftliche Aspekte der asiatischen Forstwirtschaft.
- Doctor of Forestry. He was employed by the Japanese Government, Ministry of Education, as Professor of Forestry at the University of Tokyo, College of Agriculture, from 1904 to 1909. In addition, he also worked as an advisor in the forestry sector.
According to a postcard to Immanuel Friedlaender with an invitation of the OAG to a lecture of Prof. A. Hofmann with subsequent farewell party for the Professor on June 23, 1909 he finished his work in Japan in 1909. His lecture on "Forest Pictures from Formosa" is also part of his book, which appeared in 1913. In this book he presents the results and impressions of numerous study trips to the forest areas of East Asia. He explains geographic, climatic and economic aspects of Asian forestry.


HOFSOMMER, W. E. / P IV / USA / MIS /
- Ab 1906 war er als Missionar der „Reformed Dutch Mission in America“ in Japan und wurde in Tokyo Azabu stationiert.
- As of 1906, he was stationed as missionary of the "Reformed Dutch Mission in America" in Japan and was incorporated in Tokyo Azabu.

HOGAN, - / P III / UKN / MIS / Miss
HOGAN, N. E. / P II - III / GB / FE-R + TR /
HOGEN, W. / P II / GB / TR /
HOGG, Alfred / P III / GB / MED /
HOGG, Roger A. [HOG] / P II - III / GB / FE-T-SH + SH /

HOGG, Thomas / P I - II / USA / DIP + QFE-SC / 1820 - 1892
Für Vergrößerung klicken

- Er war im amerikanischen diplomatischen Dienst als Marschall, nominiert von Präsident Abraham Lincoln im Jahre 1862 für die Gesandtschaft in in Japan. Er war acht Jahre in der Position, wohnte in Yokohama # 44 Bluff und arbeitete später noch zwei Jahre für die japanische Regierung. Hogg stammte aus einer Gärtnerei-Familie und in solch einer begünstigten diplomatischen Position konnte er weit in Japan reisen. So konnte Hogg viele neue Pflanzen sammeln, die er an Parson´s Baumschule nach New York schickte. Zu seinen bedeutenden Lieferungen gehörten Kamelien (natsu-tsuhaki), der japanische Storaxbaum (ego-no-ki) und der japanische Katsura-Baum (katsura), die alle nicht nur in den USA zu wertvollen Landschaftspflanzen geworden sind.
- He was an American diplomat appointed by President Abraham Lincoln as United States Marshall in 1862 for the US-Legation in Japan. He stayed in Japan in this function for eight years and resided at Yokohama # 44 Bluff and later serving the Japanese government for two more years. Hogg came from a nursery background and in such a favored diplomatic position he was able to travel widely in Japan. Thus, Hogg was able to collect many new plants that he sent to the Parson´s nursery in New York. Among his important introductions were camelias (natsu-tsuhaki), Japanese storax tree (ego-no-ki) and Japanese katsura tree (katsura), all of which have become valuable landscape plants not only in the United States.

HOGGAN, William / P II - III / GB / TR /
- Er war von 1887 bis 1891 als Buchhalter der Chartered Bank of India, China, Australia in Japan und arbeitete in der Niederlassung in Yokohama # 78.- Während seiner Tätigkeit in Japan heiratete er in der Britischen Gesandtschaft am 05.01.1889 Lucy A. Rowe du Rien.
- From 1887 to 1891 he was as an accountant of the Chartered Bank of India, China, Australiain Japan and worked in their branch at Yokohama # 78. - During his work in Japan he married Lucy A. Rowe du Rien in the British embassy on January 5, 1889.

HOHENZOLLERN, Carl Prinz von

HOHENZOLLERN, Prinz Heinrich von / see HEINRICH von Preussen

HOHL, Ernst / P III / CH / TR /
Für Vergrößerung klicken

- Postkarte von Ernst Hohl vom 05.02.1901 aus Yokohama mit Firmen-Absender-Stempel an seinen Vater in Fallanden, Schweiz, Ankunft 11.03.1901.
- Postcard from Ernst Hohl, posted Yokohama February 5, 1901 with company sender's seal addressed to his father at Fallanden, Switzerland, arrival on March 11, 1901.



- Er war Mitarbeiter bei Siber, Wolff & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, in Yokohama # 90, ab 1899 und arbeitete immer für diese Firma. 1906 erhielt er Prokura.
- From 1899 on he was an employee of Siber, Wolff & Co., Trade and Insurance Agency, Yokohama # 90. He always worked for this company. In 1906 he was authorized to sign per procura.


HOHLER, Thomas Beaumont / P IV / GB / DIP / 1871 - 1946 /
- Hohler trat 1894 in den diplomatischen Dienst ein und wurde im August 1901 zum zweiten Sekretär der britischen Gesandtschaft von Tokyo ernannt. Er arbeitete dort bis 1906. Während des Ersten Weltkriegs war er Leiter der britischen Delegation in Mexiko und war an der Überwachung des "Zimmermann-Telegramms" beteiligt, einer geheimen diplomatischen Kommunikation, die benutzt wurde, um den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Krieg zu fördern. Im Jahr 1920 diente Hohler als Hoher Kommissar der britischen Gesandtschaft in Budapest, Ungarn. Später diente er als Leiter der britischen Handelsdelegation in Bogotá, Kolumbien, und als britischer Minister in Dänemark 1928-1933.
- Hohler entered the diplomatic service in 1894, and was appointed a Second Secretary of the British legation of Tokyo in August 1901. He worked there until 1906. During World War I, he was head of the British delegation to Mexico, and was involved in the interception of the “Zimmermann Telegram”, a secret diplomatic communication, that was used to promote the entry of the United States into the war. In 1920, Hohler served as the High Commissioner of the British Legation in Budapest, Hungary. Later he served as the head of the British Commercial delegation to Bogotá, Colombia, and as British Minister to Denmark 1928-1933.

HOHNHOLZ, H. W. [HOHNHOLTZ] [HOHNKOLZ] / P II / DE / TR /
- Im Jahr 1870 gründete H. W. Hohnholz eine Firma unter seinem Namen als Schiffsversorger und Kaufmann in Yokohama # 31. Der Firmensitz wurde 1873 kurz nach Yokohama # 82 und ab 1874 nach Yokohama # 55 verlegt.
Ab 1878 hat sich die Anzahl der Angestellten verringert, der Firmensitz wurde 1879 nach Yokohama # 40 und 1880 nach # 45 verlegt. Im Jahr 1881 wurde die Firma liquidiert.
P. S. H. W. Hohnholz war in Begleitung seiner Frau Emma. Die Japan Gazette # 2836 vom 28.04.1877 informiert, daß Emma Hohnholz an diesem Tag Sohn Edward in Yokohama # 55 geboren hat. Die # 3587 vom 13.10.1879 berichtet über den Tod von Edward am 12.10.1879 im Alter von 2 Jahren und 6 Monaten. Er wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt. Die # 3599 vom 27.10.1879 berichtet über die Geburt einer Tochter in Yokohama # 40.
- In 1870 H. W. Hohnholz founded a company under his name as a Ship Chandler and Merchant in Yokohama # 31. The head office was relocated in 1873 for a short period to Yokohama # 82 and as of 1874 to Yokohama # 55. As of 1878, the number of employees had been reduced and the company headquarters transferred to Yokohama # 40 in 1879 and to # 45 in 1880. In 1881 the company was liquidated.
P. S. H. W. Hohnholz was accompanied by his wife Emma. The Japan Gazette # 2836 of 28.04.1877 informs that Emma Hohnholz had born son Edward in Yokohama # 55 that day. The # 3587 of October 13, 1879 reports the death of Edward on October 12, 1879 at the age of 2 years and 6 months. He was buried in the Foreigners´ Cemetery of Yokohama. The # 3599 of October 27, 1879 reports the birth of a daughter in Yokohama # 40.


HOLBROOK, Ella M. / P IV / USA / MIS / 1865 - 1949
* 29.04.1865 in New London, OH;
† 23.04.1949
- Sie absolvierte die Bibelschule in Oakland, CA, und arbeitete unter der Methodist Episcopal Church in Hawaii in der japanischen Gemeinde. Ihr Vater war Pfarrer. Sie wurde von der Women Foreign Mission Society der Methodist Episcopal Church nach Japan geschickt und kam am 31.05.1901 in Tokyo an und unterrichtete bis 1903 an der Aoyama Jogakuin (Mädchen-Schule). 1903 wurde sie nach Nagoya versetzt und lehrte dort an der Seiryū Jo Gakkō bis 1906. Im Jahr 1906 ging sie in die USA zurück.
- She graduated from the Bible Training School, Oakland, CA and worked among the Japanese in Hawaii under the Methodist Episcopal Church. Her father was a clergyman. She was sent to Japan by the Woman Foreign Mission Society of the Methodist Episcopal Church and arrived in Tokyo on May 31, 1901 and taught at the Aoyama Jogakuin Girls School until 1903. In 1903 she was transferred to Nagoya and taught there at the Seiryū Jo Gakkō until 1906. In 1906 she left for the USA.

HOLBROOK, H. J. / P III / GB / TR /
- Er war nur 1897 in Japan und war bei Cabeldu & Co., Schneiderei, Textilien, Strumpfwaren und Allgemeiner Ausstatter, in Kobe angestellt. Im folgenden Jahr ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He was only in Japan in 1897 and was employed by Cabeldu & Co., Tailors, Drapers, Hosiers and General Outfitter, in Kobe. The following year he is no longer listed in Japan.

HOLBROOK, Mary A. / P III / USA / MIS-MED / 1854 - 1910
- Dr. med. Sie wurde 1890 von der American Board Mission als medizinischer Missionar nach Japan entsandt und arbeitete in Kobe. Ab 1904 arbeitete sie als Dozent an der Medizinischen Hochschule von Kobe wo sie 1908 immer noch lehrte.
- Dr. med. She was sent to Japan in 1890 by the American Board Mission as a medical missionary and worked in Kobe. As of 1904 she worked as a lecturer at the Medical College of Kobe where she still taught in 1908.

HOLBROOK, Mary Jane / P II - III / USA / MIS / 1852 - 1912
* 25.12.1852 in Timsbury, England
† 20.07.1912 in Tokyo, Japan
- Ihre Eltern wanderten in die USA aus, als sie 3 Jahre alt war. Ihr Vater war ein Geistlicher der Methodist Episcopal Church. - Mary Jane Holbrook absolvierte das Wyoming Seminar, Kingston, PA und wurde Direktor des Ingleside Seminar von Baltimore, bevor sie von der Woman Foreign Missionary Society der Methodist Episcopal Church als Missionar nach Japan entsandt wurde. Sie traf am 21.10.1878 in Japan ein. Von 1878 bis 1884 lehrte sie an der Kaigan Jogakkō Girls Schools (Aoyama Gakuin) in Tokyo; sie unterbrach ihre Arbeit von 1884 bis 1886 durch einen Aufenthalt in den USA. Danach lehrte sie von 1886 bis 1887 an der Yokohama Training School, von 1887 bis 1890 an der Gakushuin Peers Girls School in Tokyo und von 1890 bis 1912 an der Tokyo Aoyama Gakuin.
Sie gehörte zu den Gründern der Nationalen Gesellschaft der Mütter.
Zum Zeitpunkt ihrer Heirat schenkte ihr die Kaiserin einen weißen Seidenbrokat, den sie für ihr Hochzeitskleid nutzte. Am 20.06.1890 heiratete sie in der britischen Gesandtschaft in Tokyo Benjamin Chappell. Das Paar hatte drei Töchter, Mary, Constance, und Martha Jean.
Sie starb an Krebs in Tokyo am 20.07.1912 und wurde auf dem Aoyama Friedhof von Tokyo beigesetzt. Im Jahr 1925 wurde ihr Mann neben ihr beigesetzt.
- Her parents immigrated to the USA when she was 3 years old. Her father was a Methodist Episcopal clergyman.
Mary Jane Holbrook graduated from the Wyoming Seminary, Kingston, PA and became director of the Ingleside Seminary in Baltimore before being sent to Japan as a missionary by the Woman Foreign Missionary Society of the Methodist Episcopal Church. She arrived on October 21, 1878 in Japan and from 1878 to 1884 she taught at the Kaigan Jogakkō Girls School (Aoyama Gakuin) in Tokyo; she interrupted her work from 1884 to 1886 by staying in the USA. She then taught at the Yokohama Training School from 1886 to 1887, at the Gakushuin Peers Girls School in Tokyo from 1887 to 1890, and at the Tokyo Aoyama Gakuin from 1890 to 1912.
She was one of the founders of the National Mothers Association.
At the time of her marriage the Empress gave her a gift of white silk brocade which she used to make her wedding gown. On June 20, 1890 she married in the British Legation of Tokyo Benjamin Chappell.They had three daughters, all of whom gave service in Japan: Mary, Constance, and Martha Jean.
She died of cancer in Tokyo on July 20, 1912 and was buried in the Tokyo Aoyama Cemetery.


HOLBROOK, S. L. / P IV / USA / TR /
- Er war ab 1904 als Agent der Firma W. & J. Sloane, die ihren Hauptsitz in New York hatte, in Kobe, Ono # 5, Hachiman-dori Nichome, eingesetzt. Er hatte diesen Posten im Jahr 1908 immer noch.
- As of 1904 he was employed as an agent of W. & J. Sloane, headquartered in New York, at their office in Kobe, Ono # 5, Hachiman-dori Nichome. He still had this post in 1908.

HOLBURN, R. / P II / UKN / FE-T-SH /
HOLGATE, C. / P III / UKN / TR /
HOLLAND, Gania / P II - III / USA / MIS / Miss
HOLLAND, J. / P III / UKN / TR /
HOLLAND, J. C. B. Cambier / P III / UKN / SER /
HOLLAND, J. M. / P III / UKN / MIS / Miss
HOLLAND, John T. / P II / UKN / SER

HOLLEBEN, Theodor von

HOLLINGS, J. C. / P III / UKN / TR /
HOLLOWAY, H. C. / P II / USA / FE-R /
HOLLOWAY, H. M. / P III / UKN / TR /
HOLLRUNG, Max / P II / DE / SC /

HOLM, A. / P II / UKN / TR /
- Er war nur 1878 in Japan und arbeitete für John W. Hall in Yokohama # 85. Im folgenden Jahr ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He stayed only in 1878 in Japan and worked for John W. Hall in Yokohama # 85 The following year he is no longer listed in Japan.

HOLM, F. W. / P II / DE / FE-ED (24 Mon.) + TR /
- Er arbeitete vom 10.03.1873 für ein Jahr als Lehrer für Englisch in Nagoya als Präfekturangestellter. Danach arbeitete er in gleicher Funktion in der Präfektur Chiba. Nach Vertragsende begann er 1876 als Assistent für Copland & Wiegand in Yokohama # 123 Bluff zu arbeiten, allerdings ist er bereits 1877 nicht mehr in Japan gelistet.
- He worked from March 10, 1873 for one year as a teacher of English in Nagoya as prefectural employee. Afterwards he worked in the same capacity in the Chiba Prefecture. In 1876, after the contract had expired, he started to work as assistant for Copland & Wiegand, Yokohama # 123 Bluff, but already in 1877 he is no longer listed in Japan.

HOLM, H. C. L. [C.] / P IV / DE / SH /
Für Vergrößerung klicken
- Weihnachtskarte aus Rudolstadt vom 22.12.1903 (eine Marke entfernt) mit seltenem Transit über Peking/ Deutsche Post 16.01.1904; Shanhaikwan 23.01. + Shanghai 28.01./ beide Japanisches PA, nach Kobe, Ankunft 02.02.1904.
- Christmas Greeting Card posted Rudolstadt on 22.12.1903 (one stamp removed) with rare transit via Beijing/ German Post 16.01.1904; Shanhaikwan 23.01. + Shanghai 28.01./ both Japanese PO, to Kobe, arrival on 02.02.1904.


- Er war Kapitän und arbeitete ab 1900 als lizensierter Lotse auf der Inlandsee im Pilot's Service von Kobe. 1908 hatte er immer noch diese Arbeit.
- He was Captain and worked since 1900 as a licensed pilot on the Inland Sea in the Kobe Pilot Service. In 1908, he still had this job.


HOLM, Hans Joachim [J.] [H. J.] [Jochen] / P II - III / DE / TR / 1862 - 1930 /
Für Vergrößerung klicken

- Einladungskarte vom 23.10.1894 an H. J. Holm, als er bei Illies & Co. in Yokohama # 54 arbeitete.
- Invitation card posted on October 23, 1894 to H. J. Holm when he worked at Illies & Co., Yokohama # 54.



- Er kam 1882 im Auftrag von C. Illies & Co. nach Japan und er wurde in der Filiale in Yokohama # 54 eingesetzt. 1885 wurde er in die Filiale nach Kobe versetzt, wo er 1887 Prokura erhielt. Als Gustav Reddelin Ende 1887 nach Deutschland zurückkehrte, wurde H. J. Holm als Leiter der Niederlassung von Yokohama # 54 berufen. Er arbeitete zeitlebens für Illies & Co. und 1905 ist er als Teilhaber gelistet. - Er war Mitglied des deutschen Club Germania.
- In 1882 he came to Japan on behalf of C. Illies & Co. and he was engaged in the branch of Yokohama # 54. In 1885 he was transferred to the branch of Kobe, where he was authorized to sign per procuration in 1887. When Gustav Reddelin returned to Germany at the end of 1887, H. J. Holm was appointed manager of the branch of Yokohama # 54. He worked all his life for Illies & Co. and in 1905 he is listed as an associate. - He was a member of the German Club Germania.

HOLM, Paul / P III / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken
- Postkarte aus Kobe vom 29.07.1896, Transit Yokohama 30.07.1896, an seine Mutter, die offensichtlich nach dem Tod ihres Mannes ihren Lebensabend im St. Johannis-Kloster verbrachte. Ankunft in Schleswig am 03.09.1906.
- Postcard from Kobe, posted on 29.07.1896, transit 30.07.1896, to his mother who obviously spent her remaining years after her husband's death in the St.Johannis Monastry; arrival at Schleswig on September 3, 1906.



- Pastor Ernst Ludwig Holm (1831 - 1888) und seine ersten Frau Julie Elise geborene Henningsen (1839-1873) hatten 6 Kinder, Paul wurde im Jahr 1867 geboren. Nach dem Tod seiner Frau heiratete er Lucie Friederikke geborene Krüger, die alle Kinder mit ihrem Mann aufzog.
Paul Holm erhielt eine kaufmännische Ausbildung. Er arbeitete für die China Export, Import und Bank Co. in Hamburg, die ihn 1895 nach Japan als Leiter der Niederlassung in Kobe # 14 delegierte. Sein Vertrag endete nach 3 Jahren und er verließ Japan wieder. Zurück in Deutschland wechselte er zu Winckler & Co. in Hamburg und er wurde 1906 von dieser Firma erneut nach Japan delegiert.
Paul Holm war mit Therese Gloyer (1879-1944) verheiratet und sie hatten eine Tochter Hildegard (1911-1975).
- Pastor Ernst Ludwig Holm (1831 - 1888) and his first wife Julie Elise nee Henningsen (1839-1873) had 6 children, Paul was born in 1867. After his wife's death, he married Lucie Friederikke nee Krueger, who raised all the children with her husband. Paul was commercially apprenticed. He worked for the China Export, Import und Bank Co. in Hamburg, which delegated him to Japan in 1895 as manager of their branch in Kobe # 14. His contract expired after 3 years and he left Japan again. Back in Germany, he joined Winckler & Co. in Hamburg and he was again delegated to Japan by this company in 1906.
Paul Holm was married to Therese Gloyer (1879-1944) and they had a daughter Hildegard (1911-1975).


HOLMAN, Fanny / P II / GB / SER /
- siehe - see HOLMAN, William

HOLMAN, William [HOHLMANN] [POLMANN] [POHLMAMM] / P II / GB / FE-T-RW (32 Mon.) /
- Er hatte einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Industrieministerium, Bereich Eisenbahnwesen, der am 12.11.1871 über 3 Jahre lief. Kurz nach seiner Anreise heiratete er Fanny geborene Smith in Yokohama. Fanny Holman leitete nur 1871 das Bay View Hotel in Kobe # 36, welches nach nur einem Jahr wieder geschlossen wurde.
Auch William Holmann konnte seinen Vertrag nicht erfüllen. Aufgrund einer Krankheit wurde der Vertrag 1874 aufgelöst und im August 1874 verließen sie Japan.
- He had a contract with the Japanese government, Ministry of Public Works, Department of Railways, which ran over 3 years starting on December 11, 1871. Shortly after his arrival, he married Fanny nee Smith in Yokohama. Fanny Holman operated in 1871/ 1872 the Bay View Hotel in Kobe # 36, which was closed after just one year.
William Holman could not fulfill fully his contract. Due to an illness, his contract was cancelled in 1874 and they left Japan in August 1874.


HOLMBLAD, Jacob / P II / DK / ENG / GNTC
- Er war von 1871 bis 1874 als Elektriker im Auftrag der Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki # 11, Sagarimatsu and Naminohira Hill. Nach Ablauf seines Vertrages verließ er Japan wieder.
- From 1871 to 1874 he worked as an electrician on behalf of the Great Northern Telegraph Co. in Nagasaki # 11, Sagarimatsu and Naminohira Hill. At the end of his contract, he left Japan again.

HOLME, Charles [Carl] / P II - III / GB / TR + JOU / 1848 -1923
- Er wurde als Sohn eines Seidenfabrikanten am 07.10.1848 in Derby, GB geboren, und er setzte sich erfolgreich im Wollgeschäft durch. Reisen in den Fernen Osten führten zu einem bleibenden Interesse an der japanischen Kunst und seiner Handwerkskunst, und im Jahre 1891 wurde er Gründungsmitglied der britischen Japan Society.
Im Jahre 1879 gründete er in Japan die Firma Holme & Co. mit C. Dresser, Sohn von Christopher Dresser, als Leiter, mit dem Ziel, japanischen Kunstobjekte zu exportieren, unter anderem auch an A. L. Liberty.
Christopher Dresser war ein sehr aktiver und wichtiger Vermittler zur Verknüpfung östlicher und westlicher Kunstwelten. Holme und Dresser arbeiteten hauptsächlich in London, während die Geschäfte in Japan über weitere Partner vermittelt wurden.
Charles Holme gab im Jahr 1892 die Handelsgeschäfte mit Japan auf, um im folgenden Jahr das Magazin "The Studio" zu gründen, eine Zeitschrift für bildende und angewandte Kunst. Das Magazin war ein Erfolg und erreicht eine weite Verbreitung. Er gab das Magazin weiter heraus bis zu seiner Pensionierung aus gesundheitlichen Gründen im Jahr 1922. Er starb am 14. März 1923 in Upton Grey, Basingstoke.
- He was born the son of a silk manufacturer on October 7, 1848 at Derby, GB, and he set himself up successfully in the manufacture of wool. Travels in the Far East led to an abiding interest in Japanese art and craftsmanship and in 1891 he became a founding member of the British Japan Society.
In 1879 he established in Japan Holme & Co. with C. Dresser, son of Christopher Dresser, as manager, with the aim to export Japanese art objects, among others also supplying A. L. Liberty.
Christopher Dresser was a very active and important facilitator linking up the art worlds of East and West. Holme and Dresser chiefly worked in London, while the business in Japan was accomplished through various partners.
Charles Holme abandoned his trading business in 1892 to found The Studio, a journal of fine and applied arts, the following year. The magazine was a success and achieved a wide circulation. He continued to be with the magazine until his retirement through ill-health in 1922. He died on 14 March 1923 at Upton Grey, Basingstoke.


HOLME, Edward Z.

HOLME, G. C. [HELME] [HALME] / P I - II / GB / MIL /
- Er war Leutnant des 1. Battalions, 10. Infanterie-Regiments der britischen Armee, das von 1868 - 1871 in Japan mit dem Auftrag stationiert war, die ausländische (britische) Gemeinde von Yokohama zu schützen.
- Captain of the 1st Battalion, 10th Foot Regiment of H. M.´s Army, stationed in Yokohama from 1868 to 1871 and charged with protecting the small foreign (British) community in Yokohama.

HOLME, Ryle

HOLME, Thomas M. / P I / GB / RES /
- Er ist von 1861 bis 1864 als Resident von Yokohama gelistet. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt.
- From 1861 to 1864 he is listed as a resident of Yokohama. Further details are not known.

HOLMES, Charles Parsons / P IV / CAN / MIS /
* 25.12.1875 in Oxford County, ONT, Canada
† 06.07.1938 in Toronto, ONT, Canada
- Er studierte am Victoria College Toronto und erwarb einen B.A. Im Jahr 1904 heiratete er Annie Hartley (* 04.04.1873 - † 04.07.1959) und nach seiner Ordination durch die Methodist Church of Canada wurden sie als Missionare nach Japan berufen, und sie trafen am 10. Dezember 1906 in Tokyo ein. Nach einem kurzen Aufenthalt in Tokyo wurden sie nach Shizuoka (1907-1908) versetzt, gefolgt von Hamamatsu (1908-1913). Nach einem Urlaub in Kanada kehrten sie nach Japan zurück und arbeiteten von 1914 bis 1937 in Fukui. Sie verließen Japan im Juli 1937.
- He studied at Victoria College Toronto and acquired a B.A. He married in 1904 Annie Hartley (* 04.04.1873 - † 04.07.1959) and after his ordination by the Methodist Church of Canada they were appointed missionaries to Japan arriving in Tokyo on December 10, 1906. After a short stay in Tokyo they were transferred to Shizuoka (1907-1908) followed by Hamamatsu (1908-1913). After a leave in Canada they returned to Japan and worked in Fukui from 1914 to 1937. They left Japan in July 1937.

HOLMES, E. R. / P II - III / GB / TR /
- Er arbeitete ab 1876 für die Mitsubishi Mail Steamship Co. in der Agentur Shanghai und wurde im Jahr 1880 nach Hakodate versetzt. Als die Nippon Yūsen Kaisha 1885 aus der Mitsubishi Mail Steamship Co. gegründet wurde, wurde er übernommen und in der Abteilung für Allgemeine Korrespondenz in Yokohama und ab 1887 in Tokyo integriert. Er arbeitete in der Tokyo Agentur bis 1894. Im Jahr 1894 ist er nicht mehr in Japan gelistet, allerdings lebten noch 1908 seine Frau und zwei Töchter (H. und L. Holmes) und ein Sohn Raynor Holmes in Yokohama.
- As of 1876 he worked for the Mitsubishi Mail Steamship Co. in the Shanghai Agency and was transferred to Hakodate in 1880. When the Nippon Yūsen Kaisha was founded in 1885 from the Mitsubishi Mail Steamship Co., he was taken over and integrated into the General Correspondence Department in Yokohama and as of 1887 in their Tokyo Agency. He worked in Tokyo until 1894. In 1894 he is no longer listed in Japan, however, his wife and two daughters (H. and L. Holmes) and a son Raynor Holmes in Yokohama.

HOLMES, Ernest Hamilton / P III / GB / DIP /
Für Vergrößerung klicken

- Er wurde 1897 als „Dolmetscher in Ausbildung“ nach Japan delegiert und in der britischen Gesandtschaft in Tokyo eingesetzt. Im Jahr 1899 wurde er als Assistent im Konsulat Yokohama angestellt und 1901 in das Konsulat nach Kobe versetzt. Im Jahr 1902 wurde er als Amtierender Konsul in Nagasaki berufen. Später war er Vize-Konsul in Osaka und Anwalt der britischen Gesandschaft in Shimonoseki.
Er starb am 26.09.1934 in der Funktion als Generealkonsul von Yokohama und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.

- He was delegated to Japan in 1897 as a "student interpreter" and was deployed at the British Legation in Tokyo. In 1899, he was employed as an assistant at the Yokohama Consulate and in 1901 he was transferred to the consulate in Kobe. In 1902 he was appointed Acting Consul in Nagasaki. Later he became Vice-Consul in Osaka and Counceler of the British Legation in Shimonoseki.
He died on September 26, 1934 in his position as Consul General of Yokohama and was buried in the Foreigners´ Cemetery of Yokohama.



HOLMES, Gervas / P III / GB / QFE-ED /
- Er wurde von der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, im Jahr 1892 als Englisch-Lehrer an der Höheren Handelsschule in Kanda, Tokyo, angestellt. Er lehrte hier zwei Jahre und wurde 1894 an die Höhere Mittelschule von Kagoshima versetzt.
Im Jahr 1899 wurde er vom Kriegsministerium als Instrukteur für Englisch an der Militärakademie angestellt. Im Jahr 1904 hat er Japan verlassen.
- In 1892 he was employed by the Japanese government, Ministry of Education, as an instructor of English at the Higher Commercial School in Kanda, Tokyo. He taught there for two years and in 1894 was transferred to the Higher Middle School of Kagoshima.
In 1899, he was employed by the Department of War as an instructor of English at the Military Academy. In 1904 he left Japan.


HOLMES, G. N. / P II / GB / SH /
- Er war nur 1885 als 3. Ingenieur auf der Tamaura-maru von der Nippon Yūsen Kaisha angestellt.
- He was only employed as 3rd Engineer on the Tamaura-maru by Nippon Yūsen Kaisha in 1885.

HOLMES, J. / P I / GB / SER /
Im Bereich der Yokohama Siedlung # 70 befanden sich um 1870 mehrere kleine Bars und Hotels. So wurde auch 1869 das Pacific Hotel mit preiswerter Übernachtung von J. Holmes zusammen mit J. Maguire eröffnet. Das Hotel existierte in dieser Eigentümerschaft aber nur bis 18. Januar 1870, als in Yokohama # 70, wo auch Sitwell, Schoyer & Co. gelegen war, ein Brand ausbrach. Neuer Eigentümer wurde James Banks, der das Hotel in “New York Hotel” umbenannte. Aber bereits Ende 1870 gibt es einen neuen Eigentümer, Alice Strandberg, die es in „Golden Rule Hotel“ umbenannte. Innerhalb von 3 Jahren änderte sich der Hotelname dreimal und es waren immer die gleichen Räumlichkeiten in Yokohama # 70. - J. Holmes ist im Jahr 1870 nicht mehr in Japan gelistet.
- In the area of the Yokohama settlement # 70 several small bars and hotels existed around 1870. In 1869, for example, the Pacific Hotel was opened with a reasonably priced overnight stay by J. Holmes together with J. Maguire. The hotel existed in this ownership, however, only until January 18, 1870, when in Yokohama # 70, where also Sitwell, Schoyer & Co. was located, a fire broke out. The new owner became James Banks, who renamed the hotel "New York Hotel". But by the end of 1870 there was again a new proprietor, Alice Strandberg, who renamed the hotel "Golden Rule Hotel". Within 3 years, the hotel name changed three times and it was always the same premises in Yokohama # 70. - J. Holmes is no longer listed in Japan in 1870.

HOLMES, J. E. / P IV / GB / TR /
- Er war ab 1904 für Kelly & Walsh, Printers, Publishers, Booksellers, General Commission Agents, in Japan und arbeitete in der Niederlassung in Yokohama # 60. Ab 1906 wurde er als Direktor in dieser Firma eingesetzt.
- As of 1904 he worked in Japan for Kelly & Walsh, Printers, Publishers, Booksellers, General Commission Agents and was installed in the branch in Yokohama # 60. As of 1906 he was appointed director in this company.

HOLMES, L. / P III / GB / TR /
- Sie war die Tochter von E. R. Holmes und im Jahr 1894 wurde sie von S. Moutrie & Co., Importeur von Pianos, Orgeln und Musikinstrumente, Yokohama # 59, angestellt. Moutrie & Co. verlegte 1896 seinen Firmensitz nach Kobe und L. Holmes wurde entlassen. Sie lebte aber weiterhin in Yokohama mit ihrer Schwester und Mutter.
- She was the daughter of E. R. Holmes and in 1894 she was employed by S. Moutrie & Co., Importer of pianos, organs and musical instruments, Yokohama # 59. Moutrie & Co. moved its headquarters to Kobe in 1896 and L. Holmes was released. She continued to live in Yokohama with her sister and mother.

HOLMES, Lillian / P IV / USA / MIS / 1877 - 1870
* 22.03.1877 in Brooklyn, NY, USA
† 03.09.1970 in Asheville, NC, USA
- Bevor sie nach Japan kam, arbeitete sie in der Frauenabteilung der Stadtmission der Presbyterianischen Kirche als Gast - Krankenschwester in New York City. Sie wurde von der Methodist Episcopal Church als Missionarin nach China berufen. Wegen der politischen Unruhen in China musste sie aber für ein Jahr in Japan bleiben und während dieser Zeit assistierte sie in der Krankenpflege in Nagasaki. Sie kam 1911 an und verließ Japan im Januar 1913 wieder. Nach dem Verlassen von Japan diente sie bis 1938 in China. Ihre letzten Jahre verbrachte sie im Brooks-Howell Heim in Asheville.
- Before coming to Japan she worked under the Woman’s Division of City Missions of the Presbyterian Church as a visiting nurse in New York City. She was appointed by the Methodist Episcopal Church as a missionary to China but because of the political turmoil there she had to stop in Japan for one year during which time she assisted in nursing work in Nagasaki. She arrived in 1911 and left Japan again in January 1913. After leaving Japan she served in China to 1938. Her last years were spent at Brooks-Howell Home in Asheville.

HOLMES, Ponsonby R. / P II / GB / MIL /
- Er war Hauptmann des 1. Battalions, 10. Infanterie-Regiments der britischen Armee, das von 1868 - 1871 in Japan mit dem Auftrag stationiert war, die ausländische (britische) Gemeinde von Yokohama zu schützen. Er kam allerdings erst im Jahr 1870 nach dem Tod von C. J. Barnett nach Japan.
- Captain of the 1st Battalion, 10th Foot Regiment of H. M.´s Army, stationed in Yokohama from 1868 to 1871 and charged with protecting the small foreign (British) community in Yokohama. However, he did not come to Japan until 1870 after the death of C. J. Barnett.

HOLMES, Raynor / P III / GB / TR /
- Er war der Sohn von E. R. Holmes und kam nach seiner Ausbildung im Jahr 1897 nach Japan. Er wohnte bei seiner Mutter im Yokohama Bluff und wurde zuerst als Assistenz-Ingenieur in der Japan Brewery Co., Yokohama Bluff # 123, angestellt. Im Jahr 1903 wechselte er zur Vacuum Oil Co. und wurde 1906 in die Niederlassung dieser Firma in Moji eingesetzt.
- He was the son of E. R. Holmes and came to Japan after his education in 1897. He lived with his mother in the Bluff of Yokohama and was first employed as an assistant engineer at the Japan Brewery Co., Yokohama # 123 Bluff. In 1903 he joined the Vacuum Oil Co. and in 1906 was incorporated in their branch in Moji.

HOLMES, William Charles / P III / GB / TR /
- Er kam 1895 im Auftrag von Delacamp & Co. nach Japan und er wurde in der Niederlassung in Kobe # 121 eingesetzt. Er arbeitete in Japan bis 1901 und danach hat er mit seiner Familie Japan verlassen. Er hatte bereits 1896 in Kobe die Japanerin Furukawa Hagano geheiratet und ihre Töchter wurden in Kobe geboren, Sarah am 11.01.1897 und Lucy am 05.09.1898.
- He came to Japan in 1895 on behalf of Delacamp & Co. and was deployed at their branch in Kobe # 121. He worked in Japan until 1901 and then left Japan with his family. In 1896 he had already married the Japanese Furukawa Hagano in Kobe and their daughters were born in Kobe, too; Sarah on January 11, 1897 and Lucy on September 5, 1898.

HOLST, Per Augustus [August] / P II - III / SW / TR + SC /
- Er kam aus Schweden als Vertreter nach England und lebte etwa ab 1883 in diesem Land. Es ist nicht bekannt, ob er Naturgeschichte studierte oder nur an diesem Bereich sehr interessiert war. Bereits in Schweden und auch in England sammelte er Vögel, d. h., insbesondere Vogeleier.
Im Jahr 1889 reister er im Auftrag von Henry Seebohn nach Ostasien und besuchte auch Japan einschließlich der Ogasawara und Ryukyu - Inseln, im Jahr 1894 weilte er in Taiwan. Die gesammelten Muster fanden sicher auch Eingang in Seebohns Buch „The Birds of the Japanese Empire“ (1890) sowie in Seebohns weiteren Bücher über Vögel. Auf seinen Reisen in Zentralasien und Ostasien entdeckte er einige neue Tierarten, die er nach London sandte, wo sie von George Albert Boulenger kategorisiert und teilweise nach ihm benannt wurden, wie z. B. eine Froschart von Okinawa (Babina holsti).
Auch die Museen für Naturgeschichte in London und Stockholm kauften Sammlungen von ihm. Trotzdem ist nicht viel über sein persönliches Leben bekannt.
- He came from Sweden to England as an Agent and lived there from about 1883. It is not known whether he studied natural history or was only interested in this field. Already in Sweden and also in England he collected birds, i. e., in particular bird eggs.
In 1889 he traveled to East Asia on behalf of Henry Seebohn and also visited Japan, including the Ogasawara and the Ryukyu Islands, in 1894 he stayed in Taiwan. The collected specimens were surely also used in Seebohn's book "The Birds of the Japanese Empire" (1890), and in Seebohn's further books on birds. On his journeys through Central Asia and East Asia, he also discovered some new species of animals, which he sent to London, where they were categorized by George Albert Boulenger and partly named after him, for example, a frog of Okinawa (Babina holsti).
The Museums of Natural History in London and Stockholm also bought collections from him. Nevertheless, not much is known about his personal life.


HOLST, Wilhelm

HOLSTE, Heinrich [E.] [Hinrich] [HALST] / P IV / DE / TR /
- Er war ab 1900 für die Export-Import-Firma Simon, Evers & Co. in Japan. Er begann seine Arbeit in Yokohama # 25, aber bereits 1901 wurde er nach Kobe # 101-102, Yedo-machi, versetzt. 1908 arbeitete er immer noch in Kobe für Simon, Evers & Co. und erhielt Prokura.
- As of 1900 he stayed in Japan by order of the Export-Import Company Simon, Evers & Co. He started working in Yokohama # 25 but already in 1901 he was sent to Kobe # 101-102, Yedo-machi. In 1908 he was still working in Kobe for Simon, Evers & Co. and was authorized to sign per procuration.

HOLSTEIN, Christian

HOLSTEIN, M. / P II / DE / SER /
- Er kam im Jahre 1875 nach Japan und eröffnete eine Schneiderei in Yokohama # 186. Er führte dieses Geschäft als Einzelperson bis 1877 und verließ Japan wieder. Der weitere Lebensweg ist unbekannt.
- In 1875 he came to Japan and opened a Tailor Shop in Yokohama # 186. He ran this business as a sole person until 1877 when he left Japan. Further traces are unknown.

HOLSTEIN, Walter von / P IV / DE / TR /
- Er kam 1907 von Hamburg nach Japan, um für Bergmann & Co. in ihrer Filiale in Kobe 40, Akashi-machi zu arbeiten. Im Jahr 1914 arbeitete er immer noch für diese Firma, als er als See-Soldat der 6. Kompanie des III. See-Bataillions eingezogen wurde. Im November 1914 geriet er in japanische Kriegsgefangenschaft und er kam in das Kriegsgefangenen-Lager Matsuyama. Im September 1917 wurde er in das Lager Bandō überführt. Als er im Dezember 1919 entlassen wurde, ging er nach Hamburg, Deutschland, zurück.
- In 1907 he came from Hamburg to Japan to work for Bergmann & Co. at their branch in Kobe 40, Akashi-machi. In 1914 he was still working for this company, when he was conscripted as a sea-soldier of the 6th Company, III. Sea Bataillion. In November 1914 he was taken prisoner by the Japanese army and was imprisoned in the POW Camp Matsuyama. In September 1917 he was transferred to the Camp Bandō. When he was released in December 1919 he went back to Hamburg, Germany.

HOLSTIUS, Otto / P I / UKN / TR /
HOLT, N. W. / P II / USA / FE-R /
HOLTERMANN, A. / P II / NL / FE-MED /
HOLTHAM, Edmund G. / P II / FE-T-RW /
HOLTTUM, W. W. / P II / UKN / JOU /

HOLTZ, A. /
- Er war Partner der Firma Hall, Holtz & Co., Schiffsversorgung, die bereits 1863 in Shanghai/ China existierte. Die kontinuierliche Entwicklung Japans veranlasste sie, 1867 eine Niederlassung in Nagasaki zu gründen, später kamen dann Filialen auch in Kobe (1871) und Yokohama (1875) hinzu. Weder A. Holtz noch Edward Hall waren dauerhaft in Japan, die Leitung der Niederlassungen wurde geeigneten Personen übertragen.
- He was partner of the firm Hall, Holtz & Co., Ship Chandllers, which already has existed in Shanghai / China in 1863. The continuous development of Japan caused them in 1867 to found a branch in Nagasaki; later branches were opened in Kobe (1871) and Yokohama (1875). Neither A. Holtz nor Edward Hall ever stayed permanently in Japan; the management of the branches was transferred to appropriate staff.

HOLTZ, Viktor [HOLZ] [HOLT] / P II / DE / FE-ED (50 Mon.) / 1846 - 1919
- Er wurde am 03.05.1846 in Stolberg, bei Aachen geboren. Er studierte von 1865 bis 1867 an der königlichen katholischen Lehrerbildungsanstalt in Kempen, wurde anschließend Lehrer in Aachen und 1869 Lehrer am Schullehrerseminar Boppard.
Auf Anfrage der japanischen Meiji-Regierung entsandte der preußische Kultusminister den Lehrer Victor Holtz wegen seiner Fremdsprachenkenntnisse und seiner anderen Qualifikationen Ende 1870 nach Japan. Er unterzeichnete seinen Vertrag mit der japanischen Regierung in Tokyo; der Vertrag begann am 01.01.1871, er wurde mehrmals verlängert und endete schließlich im Februar 1875.
Zuerst lehrte er an der Südhochschule (Daigaku Nankō). ein Vorläufer der Universität von Tokyo. Ab 1872 lehrte Holtz an der First School of Foreign Learning. Der Name der Schule änderte sich mehrmals, und zwar in 2nd Middle School und dann nochmals zur German School. Holtz blieb der einzige Lehrer dieser Schule und er lehrte alle elf Fächer. Aufgrund einer Änderung der japanischen Schulpolitik wurde die Schule schon im August 1873 in die Kaisei Gakkō eingegliedert. Holtz wurde an die Tokyo Medical School für die restliche Vertragslaufzeit versetzt.
V. Holtz war verheiratet, er reiste aber ohne Ehefrau an. Seine Frau folgte ihm und traf ein am 25.07.1872 zusammen mit Auguste Dinger, der späteren Ehefrau von Erwin Knipping und Eugenie Kipping, seiner Schwester.
Sie kehrten 1875 nach Boppard zurück und er wurde 1877 nach Prüm bei Koblenz, 1889 nach Schrimm und 1902 nach Posen versetzt. Er starb am 03.09.1919 in Posen (heute Poznan, PL).
- He was born on May, 3, 1846 in Stolberg, near Aachen. He studied from 1865 to 1867 at the Royal Catholic Teacher’s Academy Kempen, became subsequently teacher in Aachen and in 1869, he was in charge at the teacher’s academy of Boppard.
On request of the Japanese Meiji government, the Prussian Minister of Education dispatched Victor Holtz because of his language skills and his other qualifications to Japan at the end of 1870. He signed his contract with the Japanese government in Tokyo; the contract began on January 1, 1871; it was extended several times and finally ended in February 1875.
First, he taught at the Southern College (Daigaku Nankō). a predecessor of the University of Tokyo. In 1872, Holtz taught at the First School of Foreign Learning. The name of the school changed several times, i. e. to the 2nd Middle School and then again to the German School. Holtz was the only teacher of this school and he taught all eleven subjects. Due to a change in the Japanese school policy, the school was incorporated into the Kaisei Gakkō in August 1873 and Holtz was transferred to the Tokyo Medical School for the remainder of his contract.
V. Holtz was married, but he travelled to Japan without his wife. She followed him and arrived on July 25, 1872 together with Auguste Dinger, the future wife of Erwin Knipping and Eugenie Kipping, his sister.
In 1875, Holtz returned to Boppard and was transferred 1877 to Pruem near Koblenz, 1889 to Schrimm and 1902 to Posen. He died on September 3, 1919 in Posen (today Poznan, PL).


HOLZBERGER, E. / P IV / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken
- Postkarte vom 28.01.1917 aus dem russischen Kriegsgefangenen-Lager Blagoweschtschensk am Amur an E. Holzberger mit der Bitte um Unterstützung mit Wäsche und Lebensmitteln - die Versorgung im Lager scheint sehr schlecht gewesen zu sein.
- Postcard from the Russian POW camp Blagoveshchensk-on-Amur posted on January 28, 1917 to E. Holzenberger with a request for assistance with laundry and food - the supply of the Camp seems to have been very bad.


- Er kam 1906 nach Japan im Auftrag der Firma Winckler & Co.,Yokohama 256. E. Holzberger beteiligte sich aus unbekannten Gründen nicht an der Verteidigung der deutschen Gebiete in China sondern arbeitete weiterhin in Yokohama bei der Firma Winckler & Co.
- In 1906 he came to Japan on behalf of the company Winckler & Co.,Yokohama 256. E. Holzberger did not participate in the defense of the German territories in China for reasons unknown but continued to work in Yokohama for Winckler & Co.

HOMANN, P. / P III / IKN / TR /
HOME, R. / P I / UKN / TR /
HOMER, - / P II / GB / FE-T /
HOMER, F. / P I / USA / FE-T-SH /
HONDELINK, J. / P III / NL / MIS /
HONE, Fuker / P III / / UKN / TR /
HONE, James W. / P III / GB / MED /
HONIGSBERGER, J. S. / P III / UKN / TR /
HOOD, Chas. / P II / GB / FE-R /

HOOD, G. / P I - II / GB / MIL /
- Leutnant. Er war mit dem 1. Bataillon, 10. Regiment der britischen Armee ab 1868 in Yokohama, Japan.
- Lieutenant. He was in Japan with the 1st Battalion, 10th Regiment of H. M.’s Army, staying in Yokohama as of 1868.

HOOD, George / P II - III / UKN / TR /
HOOD, James / P III / UKN / FE-T-SH /
HOOD, William / P II / GB / TR /
HOON, Robert / P III / GB / FE-T-RW /
HOOPER, Charles F. / P II - III / GB / TR /
HOOPER, E. S. / P III / UKN / TR /

HOOPER, Frances

HOOPER, Frank H. / P II - III / GB / TR / 1860 - 1898
HOOPER, H. J. / P I - III / GB / TR /
HOOPER, Hamilton / P II - III / UKN / JOU /
HOOPER, J. R. / P I / GB / TR /
HOOPER, John / P II / GB / DIP /
HOOPER, W. J. / P II / GB / DIP /
HOOPER, William John / P II - III / GB / MED /
HOOPER, Wm. H. / P II / GB / MED /
HOPE, Charles S. / P I / UKN / TR /
HOPE, R. C. / P I - III / GB / TR /
HOPE, S. R. / P III / USA / MIS /
HOPKINS, Alfred / P III / GB / SER /
HOPMAN, Albert / P III / DE / MIL / Observer Russo-Japanese War

HOPPER, Edmund Charles

HOPPS, F. W. / P III / UKN / TR /
HOPTON, Albert / P II / GB / FE-MIL /
HOPWOOD, R. H. / P II / GB / FE-R /

HORA, Karel Jan

HORE, B. C. / P III / UKN / TR /
HORMANN, Jules / P II / CH / TR /
HORN, G. W. van [HORNE] / P III / UKN / MIS /
HORN, George E. / P III / GB / FE-ED /
HORN, R. R. / P II / GB / FE-T-RW /
HORNBECK, C. R. / P II / GB / TR /
HORNBY, Edmund / P II / GB / FE-L /
HORNE, - / P III / GB / MIS / Miss
HORNE, F. W. / P III / USA / TR /
HORNE, Hugh / P III / GB / DIP /
HORNE, P. / P II / UKN / FE-ED /

HORNEL, Edward Atkinson

HORNSTEIN, C. I. / P III / USA / TR /
- Sohn von Mrs. Hornstein; nach seiner Ausbildung kam er 1907 nach Japan und arbeitete bei der American Trading Co., Yokohama # 28, privat lebte er # 87.
- Son of Mrs. Hornstein; after his education he came to Japan in 1907 and worked with the American Trading Co., Yokohama # 28, privately he resides at # 87.

HORNSTEIN, I. M. / P III / USA / TR /
- Sohn von Mrs. Hornstein; er kam Anfang 1906 mit seiner Frau nach Japan. Der Vertreter für die Russische Freiwilligen-Flotte in Nagasaki war immer noch Ginsburg & Co. in # 50 Ōura, Morris A. Ginsburg selbst kam nicht wieder nach Nagasaki zurück und I. M. Hornstein wurde Agent mit Prokura. Ginsburg & Co. schloss das Büro in Nagasaki im März 1909, die Agentur für die Russische Freiwilligen-Flotte blieb aber in # 50 Ōura, wo sie dann von N. P. Azbeleff geleitet wurde.
- Son of Mrs. Hornstein; at the beginning of 1906 he came to Japan with his wife. The agent of the Russian Volunteer Fleet t in Nagasaki was still M. Ginsburg & Co. at # 50 Ōura, but Morris A. Ginsburg himself did not return to Nagasaki, the agent became I. M. Hornstein and he signed per procuration. Ginsburg & Co. closed its Nagasaki office in March 1909, but the agency for the Russian Volunteer Fleet remained at # 50 Ōura, where it was managed by N. P. Azbeleff.

HORNSTEIN, - - , Mrs. / P III / USA / SER /
- Sie ist das erste Mal in Japan 1895 als Eigentümer des Globe Hotels, Yokohama # 164, gelistet, welches sie bis 1898 führte und dann das Hotel International, Yokohama # 188 übernahm. 1904 wurde Charles Houghton Partner im Hotel International, das Hotel ist allerdings 1907 nicht mehr gelistet.
Als ihre Söhne C. I., S. und Paul, der 1907 bei keiner Firma tätig war, nach Japan kamen, lebten alle in Yokohama # 87.
- She is listed in Japan for the first time in 1895 as proprietor of the Globe Hotel which she operated until 1898 when she took over the International Hotel, Yokohama # 188. In 1904 she entered a partnership with Charles Houghton, the hotel, however, is not mentioned any more in 1907.
When her sons C. I., S. and Paul (by 1907 he was not employed with any company) came to Japan, they all lived with her at # 87.


HORNSTEIN, S. / P III / USA / TR /
- Sohn von Mrs. Hornstein; nach seiner Ausbildung kam er 1904 nach Japan und arbeitete ab 1906 bei der American Trading Co., Yokohama # 28, privat lebte er zuerst # 188, ab 1907 in # 87.
- Son of Mrs. Hornstein; after his education he came to Japan in 1907 and worked with the American Trading Co., Yokohama # 28, privately he resides at # 87.

HORROWITZ, - / P II / UKN / SER /
HORSEWELL, G. H. / P III / UKN / FE-ED /
HORSLEY, Lee / P II / GB / FE-T-RW /
HORSTMANN, E. / P III / DE / TR /
HORT, H. / P II / UKN / TR /
HORTON, Charles / P III / GB / MED /
HORTON, George [J.] / P II / GB / FE-R /
HORTON, Nettie / P II / USA / MIS/
HOSCH, A. / P III / UKN / TR /
HOSFORD, Thos. / P II / UKN / SH /
HOSKIAER, Otto Valdemar / P II / DK / FE-T-PT / 1829 - 1895
HOSKING, Richard [HOSKINGS] [HOSKIN] / P II - III / GB / FE-T-RW / 1853 - 1898
HOSKYN, Donald T. / P III / GB / MED /
HOSSACK, A. / P I / UKN / TR /

HOSTE, A. d´ / P II / FR / SH /
- Im Jahr 1877 waren für die Compagnie des Messageries Maritimes drei Schiffe in Yokohama stationiert, S. S. Tibre, S. S. Volga und S. S. Tanais. A. d´ Hoste war als Leutnant auf der Tibre angestellt. Der Grund der Stationierung der Schiffe ist nicht bekannt, er könnte aber im Zusammenhang mit dem Satsuma-Aufstand stehen.
- In 1877, three ships were stationed in Yokohama for the Compagnie des Messageries Maritimes, S. S. Tibre, S. S. Volga and S.S. Tanais. A. d´ Hoste was hired as Lieutenant on the Tibre. The reason for the stationing of these steamships is not known, but it could be related to the Satsuma Rebellion.

HOSTETTER, Carmie [Atta Carme] / P III / USA / MIS / 1869 - 1945
- Sie wurde von der Church of Christ Missionary Society nach Japan delegiert und nahm ihre Arbeit im Jahr 1892 in Tokyo # 2, Nagasumi-cho Yotsuya auf. Sie begann ihre wohltätige Arbeit mit Lucia Scott, die 1895 noch von Alice Miller unterstützt wurden. Bald wurde ihre Arbeit unter dem Begriff Yotsuya - Mission bekannt, obwohl die Mission in Tokyo ab 1896 nicht mehr von Missionszuwendungen unterstützt wurde. So hat Carmie Hochstetter 1898 Tokyo verlassen und arbeitete danach bis 1906 in Sendai und hat danach Japan verlassen. Im Jahr 1901 wurde das Yotsuya Grundstück und die elf-jährige Erfahrung der Mission von W. D. Cunningham übernommen, ebenso wie Alice Miller, und die „Mission Cunningham“ begann.
- She was delegated to Japan by the Church of Christ Missionary Society and started her work in Tokyo # 2, Nagasumi-cho Yotsuya in 1892. She began her beneficial work with Lucia Scott, who were still supported by Alice Miller in 1895.Soon their work became known as the Yotsuya Mission, although the mission in Tokyo was no longer supported by mission funds as of 1896. Thus, Carmie Hochstetter left Tokyo in 1898 and then worked in Sendai until 1906 when she left Japan.
In 1901, the Yotsuya property and the eleven-year experience of the mission were taken over by W. D. Cunningham, together with Alice Miller, and the "Mission Cunningham" began its work.


HOUBEN, Hugo [ + HOUBEN, H. I. ]

HOUGH, J. / P II / GB / FE-R (24 Mon.) /
- Er war 1888 und 1889 im Auftrag der japanischen Regierung, Industrie-Ministerium, als Webmeister zur Ausbildung des Bedienungspersonals in Japan. 1888 übernahm er die Ausbildung in der Sangenya Cotton Mill in Osaka und 1889 in der Dembo Calico Mill in Osaka. Nach Vertragsende hat er Japan wieder verlassen.
- In 1888 and 1889 he stayed in Japan on behalf of the Japanese Government, Ministry of Public Works, as a Weaving Master for training operating personnel. In 1888 he trained the corresponding staff of the Sangenya Cotton Mill in Osaka and in 1889 the staff of the Dembo Calico Mill in Osaka. When his contract expired he left Japan again.

HOUGHTON, Charles / P III / UKN / SER /
- Als er 1904 nach Japan kam, wurde er Partner von Mrs. Hornstein im Hotel International, Yokohama # 188. Das Hotel ist allerdings 1907 nicht mehr gelistet und er ist als Hotelmanager im Grand Hotel, Yokohama # 18 - 20, tätig; privat lebte er mit seiner Frau in Yokohama # 87.
- When he came to Japan in 1904 he entered a partnership with Mrs. Hornstein with the Hotel International. This Hotel isn't, however, mentioned any more in 1907 and he worked as chief clerk in the Grand Hotel, Yokohama # 18 - 20. Privately he resided with his wife in Yokohama # 87.

HOUGHTON, Henry / P II / GB / FE-T-RW / 1840 - 1878
HOUGHTON, William A. / P II / GB / FE-ED /
HOULSTMAN, Antone / P I / UKN / SER /
HOUPT, W. A. / P I / NL / TR /
HOUSE, - / P I / GB / TR /
HOUSE, Edward Howard / P II - III / USA / FE-ED + JOU / 1836 - 1901
HOUSEAL, A. [HOUREAL] / P II / UKN / TR /
HOUSEWELL, - / P II / GB / FE-T-PT /
HOUSTON, Ella / P III / USA / MIS / 1864 - 1912
HOUSTON, J. A. / P III / UKN / FE-ED /
HOUTEN, L. van / P III / NL / TR /
HOVENBERG, D. van [HOVENBERGH] / P I / NL / TR /
HOVENBERG, George W. van [HOVENBERGH] [HOVENBURG] / P I - II / NL / TR /
HOW, G. T. / P III / UKN / TR /
HOWARD, A. T. / P III / USA / MIS /
HOWARD, B. Chandler / P II - III / USA / DIP + TR /
HOWARD, Clara / P III / UKN / MIS /
HOWARD, F. / P III / UKN / TR /
HOWARD, George / P II / GB / FE-T-SH-L /
HOWARD, J. B. J. [J. P. J.] / P II / UKN / TR /
HOWARD, P. / P II / GB / FE-T + TR /
HOWARD, R. / P I / USA / DIP /
HOWARD, R. D. / P III / GB / MIS / Miss
HOWARD, Walter / P II - III / USA / SER /

HOWE, Annie Lyon

HOWE, Gertrude / P II / USA / MIS /
- Sie wurde in Poughkeepsie, New York, am 12.09.1846 geboren. 1872 absolvierte sie die Ypsilanti Normal School und wurde noch im gleichen Jahr als Missionar der Methodist Episcopal Church nach China entsandt. Howe verbrachte den Rest ihres Lebens als Missionar in China mit Ausnahme eines kurzen Gastspiels in Nagasaki von 1884 bis 1885 wegen der Unruhen auf dem asiatischen Kontinent. Während ihres Aufenthaltes in Nagasaki unterrichtete sie an der Kwassui Jo Gakkō. Gertrude Howe starb in Nanchang, China, am 29.12.1929.
- She was born in Poughkeepsie, New York on September 12, 1846. She graduated from Ypsilanti Normal School in 1872 and then became a missionary to China with the Methodist Episcopal Church later that year. Howe spent the rest of her life as a missionary in China except for a brief stint in Nagasaki from 1884 to 1885 because of unrest on the Asian continent. While in Nagasaki, she taught at Kwassui Jo Gakkō. Gertrude Howe died in Nanchang, China on December 29, 1929.

HOWE, Henry / P II / USA / TR /
- Er kam 1871 nach Japan und gründete als Kohlenhändler seine eigene Firma Howe & Co. in Nagasaki # 29, Ōura. Bereits 1873 ist er allerdings nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1871 he came to Japan and founded as a Coal Merchant his own firm under Howe & Co. in Nagasaki # 29, Ōura. Already in 1873, however, he is no longer listed in Japan.

HOWE, Henry Augustus [H. A.] / P II / USA / TR + FE-T-PT (12 Mon.) / 1844 - 1889
- Im Auftrag von Walsh, Hall & Co. , Handels- und Versicherung-Agentur, kam er 1868 nach Japan und wurde in der Niederlassung in Yokohama # 2 eingesetzt. Nach der Einarbeitszeit wurde er 1869 in die Filiale nach Kobe versetzt und ab 1871 arbeitete er in der Filiale Nagasaki # 3 Ōura. Im August 1872 wurde er in den neuen Stadtrat gewählt, der jedoch nur bis Mai 1876 wirksam war.
H. A. Howe verließ 1874 Walsh, Hall & Co. und wurde Leitender Direktor bei Gribble & Co., Schiffs- und Versicherungs- Agentur in Nagasaki. 1877 musste jedoch Gribble & Co. die Liquidation anmelden und Howe wurde Mitarbeiter der Nagasaki - Agentur der Mitsubishi Mail Steam Ship Co. Im folgenden Jahr ging er in die Zentrale von Mitsubishi nach Tokyo.
Als er in Tokyo arbeitete, erhielt er einen Vertrag der japanischen Regierung, Ministerium für Post- und Telekommunikation, um ab November 1879 die Organisation der japanischen Post zu unterstützen. Bis Ende 1879 mussten alle ausländischen Postanstalten in Japan geschlossen werden und diese Leistungen wurden von der japanischen Post übernommen. Sein Vertrag endete 1880 and ab 1881 arbeitete er wieder in der Zentrale von Mitsubishi in Tokyo. Als die Nippon Yūsen Kaisha 1885 gegründet wurde, wurde er übernommen und er arbeitete bei dieser Firma bis zu seinem unerwarteten Tod im Jahr 1889.
- In 1868 he came to Japan on behalf of Walsh, Hall & Co. , Trade and Insurance Agency and was occupied in the branch of Yokohama # 2. After a period of vocational adjustment he was transferred in 1869 to the Kobe branch and as of 1871 he worked in the branch of Nagasaki # 3 Ōura. In August 1872, he was elected to the new Municipal Council, which, however, only was active.until May 1876.
H. A. Howe left Walsh, Hall & Co. in 1874 and became Managing Director at Gribble & Co., Shipping and Insurance Agents in Nagasaki. But in 1877, Gribble & Co. had to announce liquidation and Howe joined the staff of the Nagasaki Agency of the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. The following year he went to the Head Office of Mitsubishi in Tokyo.
When he worked in Tokyo, he was awarded a contract by the Japanese government, Ministry of Post and Telecommunications to support the Japanese Postal Authority from November 1879 on. By the end of 1879, all foreign post offices in Japan had to be closed and the Japanese Post took over these services. His contract expired in 1880 and as of 1881 he again worked at the Head Office of Mitsubishi in Tokyo. When the Nippon Yūsen Kaisha was founded in 1885, he was taken over and worked for this company until his unexpected death in 1889.


HOWE, James Watson / P IV / USA / MIS /
- Er wurde am 12.01.1877 in Stanley, York County, Nebraska geboren.
1904 erwarb er den B. A. an der Universität von New Brunswick. Danach war er als Sekretär des YMCA in Truro, Nova Scotia, tätig.
Am 12.07.1910 heiratete er in Kanada Lilly Pollard Crozier (* 1889.07.16 - † 1965.09.30). Nach ihrer Heirat wurden sie als Missionare der Methodistischen Kirche von Kanada noch im Jahr 1910 nach Japan gesandt. Sie nahmen ihre Arbeit in Tokyo auf und blieben dort bis 1912. Von 1912 bis zu ihrer Abreise im Jahr 1915 arbeitete sie in Fukui.
Nach der Rückkehr nach Kanada arbeitete er als Pfarrer. - Sie hatten zwei Kinder, Margaret und Ralph.
Er starb am 08.03.1965 in Montreal, wurde aber auf dem United Church Friedhof seines Geburtsortes in Stanley beigesetzt.
- He was born on January 12, 1877 at Stanley, York County, Nebraska.
In 1904 he acquired the B. A. at the University of New Brunswick. Afterwards he acted as a secretary of the YMCA in Truro, Nova Scotia.
On July 12, 1910 he married in Canada Lilly Pollard Crozier (* 16.07.1889 - † 30.09.1965). After their marriage they were sent to Japan as missionaries of the Methodist Church of Canada, arriving there still in 1910. They took up work in Tokyo staying there until 1912. From 1912 until their departure in 1915 they worked in Fukui.
After returning to Canada he served as a pastor. - They had two children, Margaret and Ralph.
He died on March 8, 1965 in Montreal, but was buried in the United Church Cemetery of his birthplace in Stanley.


HOWE, L. S. / P IV / GB / TR /
- Er war ab 1906 bei Ed. L. van Nierop & Co., Handels-, Verlade- und Schiffs-Agentur, Niederlassung Kobe, angestellt.
- As of 1906 he was employed with Ed. L. van Nierop & Co., Trade Agents, Landing and Shipping Co., Kobe Branch.

HOWE, Milton Adrian / P II - III / GB / MED / 1864 - 1931
- Nach seinem Studium als Zahnarzt kam er 1888 nach Japan und ließ sich in Yokohama nieder. Zunächst war seine Praxis in Yokohama # 79. Im Jahr 1893 verlegte er seine Praxis und Wohnstätte nach Yokohama # 86. Am 27.10.1894 heiratete er Annie Proctor in der St. Andrews Kirche in Tokyo und sie wohnte ebenfalls in dem neuen Heim. 1908 waren sie immer noch in Japan gelistet. Wann sie Japan verließen, ist nicht bekannt.
Er starb am 06.06.1931 im Alter von 77 Jahren in Berkely, Kalifornien.
- After graduating as a dentist, he came to Japan in 1888 and settled in Yokohama. At first, his practice as a Dental Surgeon was located in Yokohama # 79. In 1893 he transferred his Consulting Rooms and Residence to Yokohama # 86. On October 27, 1894 he married Annie Proctor at the St. Andrews Church in Tokyo and she also resided in the new home. In 1908 they were still listed in Japan. When they left Japan, is not known.
He died on June 6, 1931 at the age of 77 years in Berkeley, California.


HOWELL, Alfred / P I - II / GB / TR / 1840 - 1918
Für Vergrößerung klicken

- Im Jahr 1864 kamen Alfred Howell und seine Frau aus Shanghai und er ersetzte A. P. Porter als Manager von Dent & Co. in Hakodate. Er übernahm das Wohnhaus von Dent & Co. in Funami-cho sowie ein Pachtobjekt in der ausländischen Siedlung Omachi. Im Jahr 1866, als Dent & Co. in Konkurs ging, gründete Alfred Howell die Firma Howell & Co. Am Ende der Shogunatsära diente er gleichzeitig als portugiesischer Konsul. Er lebte in Hakodate bis 1873, dem Jahr der Weltwirtschaftskrise, und das Geschäft und die Residenz von Howell & Co. wurden an den Finanzsekretär des Unternehmens, J. A. Wilson, übertragen. Alfred Howell und seine Frau verließen Japan und kehrten in ihre Heimat zurück. Der Name des Unternehmens bestand allerdings weiterhin.
P. S. William Gunston Howell war sein Bruder.
- In 1864, Alfred Howell and his wife came from Shanghai and he replaced A. P. Porter as manager of Dent & Co. in Hakodate. He took over Dent & Co.´s residence in Funami-cho as well as a lease in the Omachi foreign settlement. In 1866, when Dent & Co. went bunkrupt, Howell established Howell & Co. At the end of the shogunate, he served concurrently as Portuguese consul. He lived in Hakodate until 1873, the year of the Great Depression, and Howell & Co.´s business and residence were transferred to the company´s financial secretary, J. A. Wilson. Alfred Howell and his wife left Japan and returned to their home country. The company´s name continued to exist.
P. S. William Gunston Howell was his brother.


HOWELL, G. / P II / GB / TR /
- Er kam 1870 nach Japan und wurde von der Peninsular and Oriental Steam Navigation Co., Yokohama # 15, angestellt und war verantwortlich für den Kohlen-Hulk Tiptree. Im Jahr 1873 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He came to Japan in 1870 and was employed by the Peninsular and Oriental Steam Navigation Co., Yokohama # 15, and was in charge of the Coal Hulk Tiptree. In 1873 he is no longer listed in Japan.

HOWELL, G. H. / P II / GB / JOU /
- Er war von 1873 bis 1877 Korrektor der Japan Mail, Yokohama # 32. Im Januar 1877 verkaufte W. G. Howell die Zeitung und G. H. Howell hat Japan verlassen.
P. S. Da William Gunston Howell Editor und Eigentümer der Zeitung war, wird vermutet, daß er ein Verwandter ist.
- From 1873 to 1877 he was employed as sub-editor of the Japan Mail, Yokohama # 32. In January 1877, W. G. Howell sold the newspaper and G. H. Howell left Japan.
P. S. Since William Gunston Howell was the editor and proprietor of the newspaper, it is believed that he is a relative.


HOWELL, L. H. / P IV / GB / TR /
- Er kam 1906 im Auftrag von Butterfield & Swire nach Japan und wurde in der Niederlassung in Kobe # 103, Yedo-machi, eingesetzt. Er arbeitete dauerhaft für diese Firma in Kobe bis 1923. Im Jahr 1924 ging er in Ruhestand.
- He came to Japan on behalf of Butterfield & Swire in 1906 and was involved at their branch in Kobe # 103, Yedo-machi. He worked permanently for this company in Kobe until 1923. In 1924 he retired.

HOWELL, William Gunston [W. G.] / P I - II / GB / JOU / 1829 - 1909
- Er kam als Kaufmann nach Japan, er konnte aber zusammen mit Horatio Nelson Lay 1869 die Japan Times kaufen. Der Name der Zeitung wurde in Japan Mail geändert, die am 31.01.1870 unter diesem Namen erstmalig erschien und bis 1917 bestand. 1871 verkaufte H. N. Lay seine Anteile an W. G. Howell, der nun Eigentümer und Editor in Yokohama # 32 gelistet ist. Er betrieb die Zeitung bis zum Januar 1877, als er sie an George C. Pearson verkaufte. Im Jahr 1877 hat er Japan verlassen. Bis zu seiner Abreise war er Mitglied des Vorstandes der Asiatic Society of Japan. - P. S. Er war der Bruder von Alfred Howell.
- He came to Japan as a merchant, but in 1869 he could buy, together with Horatio Nelson Lay, the Japan Times. The name of the newspaper was changed to Japan Mail appearing under this name for the first time on January 31, 1870 continuing until 1917. In 1871, H. N. Lay sold his shares to W. G. Howell who is now recorded as proprietor and editor in Yokohama # 32. He ran the newspaper until January 1877, when he sold it to George C. Pearson. In 1877 he left Japan. Until his departure, he was a council member of the Asiatic Society of Japan. - P. S. He was the brother of Alfred Howell.

HOWIE, J. L. / P III / CAN / MIS / Miss
HOWLAND, G. G. / P II / UKN / TR /
HOWLES, William / P I - II / GB / FE-R /
HOWLETT, T. [HACKETT] / P II / GB / FE-T /
HOY, William Edwin / P II - III / USA / MIS / 1858 - 1927
HOYA, B. H. / P III / UKN / TR /
HOYT, C. J. / P I / USA / TR /
HOYT, G. W. [W. G.] / P II - III / UKN / TR /
HOYT, Olive S. / P III / USA / MIS /
HOZIER, Wm. Hen. / P II / UKN / TR /
HUBBARD, Chas. W. / P III / UKN / MIS /
HUBBARD, John C. / P II / USA / FE-T-SH /
HUBBARD, Richard Bennet / P II / USA / DIP / 1832 - 1901
HUBENER, F. W. [HUEBENER] / P II / DE / TR /
HUBER, F. / P III / UKN / TR /
HUDDLESTEN, F. D. / P I / UKN / TR /
HUDOFFSKY, J. [H] / P I - II / DE / TR /
HUDSON, A. / P II / USA / MIS / Miss
HUDSON, G. G. / P II - III / UKN / MIS /
HUDSON, John / P I - II / GB / TR /
HUDSON, L. S. / P III / UKN / TR /
HUDSON, R. J. / P II / USA / FE-ED + MIS /
HUEBENET, H. [HUBENET] / P II / DK / FE-T-SH /
HUEBNER, Alexander Freiherr von [HUBNER] / P II / AT / DIP / 1811 - 1892
HUEBNER, M. / P II / DE / TR /
HUEHNE, A. [HUERNE] / P III / DE / MED /
HUESTIS, Benjamin N. / P I / UKN / TR /
HUET, Pierre / P I / FR / FE-T-SH-Y / Yokosuka
HUETT, C. W. / P III / USA / MIS /
HUETTEROTT, Johann Georg von [HUTTERODT] [HUETTEROTTE] / P II - III / DE / TR / 1852 - 1910
HUFFNAGEL, C. J. [C. H.] [HUFNAGEL] [HUFFNAGLE] / P I / NL / TR /

HUGGAN, James Gray / P II / GB / ENG + FE-T-SH (84 Mon.) /
- Er kam 1873 nach Osaka und unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, um als Ingenieur für Iwasaki Yatarō zu arbeiten. Der Vertrag für die Chitoshi-maru wurde am 01.07.1873 wirksam und lief über ein Jahr bis zum 01.07.1974. Iwasaki strukturierte zu dieser Zeit seine Firma um. Auf der anderen Seite benötigte E. C. Kirby & Co. zum Aufbau der Kobe Iron Works immer Ingenieure, so dass er von 1874 bis 1876 hier arbeitete.
Danach unterzeichnete er wieder einen Vertrag mit der japanischen Regierung, um als Chef-Ingenieur für die neu gegründete Mitsubishi Mail Steam Ship Co. zu arbeiten. Der Vertrag für die Heian-maru lief vom 01.02.1877 über ein Jahr bis zum 31.01.1978. Der Vertrag wurde jährlich verlängert, ab 1882 arbeitete er auf der Naniwa-maru.
Am 26.05.1884 verstarb er unerwartet und wurde auf dem Ono-Friedhof von Kobe beigesetzt.
- He came to Osaka in 1873 and signed a contract with the Japanese government to work as an engineer for Iwasaki Yatarō. The contract for the Chitoshi-maru became effective on July 1, 1873 and ran for a period of one year until July 1, 1874. At that time Iwasaki restructured his company.
On the other hand, E. C. Kirby & Co. always required engineers to build up the Kobe Iron Works; thus he worked there from 1874 to 1876.
Afterwards he signed again a contract with the Japanese government to work as chief engineer for the newly established Mitsubishi Mail Steam Ship Co. The contract for the Heian-maru ran from February 1, 1877 for a period of one year until January 31, 1978. The contract was extended annually; as of 1882 he worked on the Naniwa-maru.
On May 26, 1884 he died suddenly and was buried in the Ono Cemetery of Kobe.


HUGGAN, Robert [R.] [Richard] / P I - II / GB / ENG /
- Ingenieur. Er kam 1869 im Auftrag von Whitfield & Dowson, Bauingenieure und Kessel-Hersteller, Schiffbauer, Architekten, Vermessungs- und Grundstücks- Agenten, nach Japan und arbeitete in Yokohama # 69. 1870 wurde er zum Leiter der Filiale berufen, die sich auch "Yokohama Eisen-Werke" nannte.
1873 zog er nach Kobe und wurde Leiter und Eigentümer der Vulcan Iron Works. Mit der Gründung dieser Firma bildete er eine echte Konkurrenz zu dem entstehenden Kobe Iron Works von E. C. Kirby. Kirby erreichte, dass Robert Huggan seine Firma aufgab, Partner wurde und eine Leitungsfunktion übernahm. Er besaß ebenso wie John Taylor einen Anteil von einem Sechstel an Kirbys "Kobe Iron Works". Huggan verkaufte sein Teil 1877 an Kirby, und verließ die Firma und Japan.
P. S. In einschlägiger Literatur wird immer "Richard" Huggan genannt, alle Japan Directory benennen ihn aber immer "Robert", so dass hier auch "Robert" den Vorzug erhielt.
- Engineer. He arrived in Japan in 1869 on behalf of Whitfield & Dowson, Civil Engineers and Boiler Makers, Shipwrights, Architects, Surveyors and Land Agents, and was employed in Yokohama # 69. In 1870, he was appointed head of the branch, which is also known as "Yokohama Iron Works".
In 1873 he moved to Kobe and became director and proprietor of the "Vulcan Iron Works". With the establishment of this company he became a real competitor to the growing Kobe Iron Works of E. C. Kirby. Kirby reached that Robert Huggan gave up his company - he went into partnership with E. C. Kirby and took over a leading position in the Kobe Iron Works. He held, just like John Taylor, an one sixth share in the Kirby's "Kobe Iron Works". Huggan sold his share to Kirby in 1877 and left the company and Japan.
P. S. In the relevant literature he is always mentioned "Richard" Huggan, but all Japan Directory name him always "Robert", so that here, too, "Robert" was preferred.


HUGHES, A. M. / P III / GB / MIS / Miss
HUGHES, C. de C. / P III / UKN / TR /
HUGHES, E. E. / P III / GB / MIS / Miss
HUGHES, Grace A. / P III / USA / MIS / Miss
HUGHES, Henry / P II - III / GB / MIS /
HUGHES, J. / P II / GB / MIS /
HUGHES, John / P I / GB / TR /

HUGHES, Robert

HUGHES, William / P III / GB / MED /
HUHOLD, E. A. S. [HUEHOLD] [E. S.] / P III / GB / MIS /
HUMAN, L. / P II / UKN / TR /
HUMAN, W. / P II / GB / FE-ED /
HUMAN, W. H. / P II / GB / SER /
HUMBERCLAUDE, Henri / P III / FR / FE-ED + MIS / 1878 - 1955
HUMBERT, Aimé / P I / CH / DIP / 1819 - 1900
HUMBLE, T. / P II / GB / FE-T-PT /
HUME, C. V. / P III / GB / MIL / 1860 - 1915, Observer Russo-Japanese War
HUME, H. T. / P III / UKN / TR /
HUME, Hamilton / P II / GB / FE-T-PT /
HUME, J. T. / P II / GB / FE-T-RW /
HUME, Thos. / P I / GB / TR / 1826 - 1868
HUMPHREY, H. J. / P II / GB / FE-T-SH /
HUMPHREY, Wm. / P III / UKN / TR /
HUNGERFORD, T. E. / P II / GB / MIL /
HUNT, E. / P II - III / GB / TR /
HUNT, E. G. / P III / UKN / TR /
HUNT, F. H. / P III / GB / TR /
HUNT, F. L. / P III / UKN / TR /
HUNT, F. W. / P III / GB / MED /
HUNT, H. J. / P I - III / GB / TR /
HUNT, H. R. / P III / UKN / TR /
HUNT, Henry / P I - II / UKN / TR /
HUNT, John / P II / GB / FE-R + TR /

HUNT, Mary / P III / GB / MIS / 1865 - 1955
- Sie wurde 1865 in England geboren und kam 1890 als Missionar der Missionarsgesellschaft der Church of England nach Japan, wo sie in Osaka ihre Tätigkeit begann. 1892 wechselte sie nach Tokushima. Nachdem sie James M. Baldwin 1893 geheiratete hatte, beendete sie ihre Tätigkeit in Tokushima und unterstützte danach ihren Mann in seiner Arbeit in Nagoya, der für die "Church of England in Canada" im Einsatz war.
Sie starb am 02.02.1955 in Ottawa, Canada.
- She was born in 1865 in England and in 1890 she came to Japan as missionary of the Church of England Missionary Society and took office in Osaka. In 1892 she was transferred to Tokushima. After her marriage to James M. Baldwin in 1893 she finished the work in Tokushima and supported her husband in Nagoya who was engaged in missionary work of the Church of England in Canada.
She died on February 2, 1955 in Ottawa, Canada.


HUNT, Percy / P IV / GB / QFE-ED /
- Ab 1906 war er als Instrukteur für Mechanik an der Technischen Hochschule von Tokyo in Asakusa angestellt.
- As of 1906 he was employed as Instructor in Mechanics at the Tokyo Higher Technical School at Asakusa.

HUNT, W. [W. H.] / P II / GB / QFE-R /
- Ingenieur. Das Kansai-Gebiet gilt als das Zentrum der japanischen Baumwoll-Industrie und so wurden auch mehrere Baumwollspinnereien von England nach Osaka geliefert. W. Hunt wurde 1888 nach Japan entsandt, um in den Sangenya Cotton Mills in Osaka als technischer Berater zu arbeiten. Im Jahr 1889 war er als Kontroll-Ingenieur in den Dembo Calico Mills in Osaka eingesetzt. Nach Erfüllung seines Vertrages hat er Japan 1889 wieder verlassen.
- Engineer. The Kansai region is known as the center of the Japanese cotton industry and thus, several cotton mills were supplied from England to Osaka. W. Hunt was sent to Japan in 1888 to work in the Sangenya Cotton Mills in Osaka as a Technical Advisor. In 1889, he was employed as a Superintending Engineer in the Dembo Calico Mills in Osaka. After fulfilling his contract he left Japan in 1889 again.

HUNTER, Edward Huzlitt

HUNTER, F. H. / P II - III / GB / TR /
- Angeregt durch die Erfolge seines älteren Bruders Edward Huzlett Hunter kam er 1883 nach Japan, um in der Firma seines Bruders E. H. Hunter & Co. in # 16 Concession für die Osaka Eisenwerke zu arbeiten. Er wurde 1886 mit der Eröffnung einer Filiale in Kobe # 29 nach Kobe versetzt, wo er bis 1892 arbeitete. Danach hat er Japan wieder verlassen.
- Inspired by the success of his older brother Edward Huzlett Hunter, he came to Japan in 1883 to work for the Osaka Iron Works in the company of his brother E. H. Hunter & Co. at # 16 Concession. In 1886, when a branch at Kobe # 29 was opened, he was transferred to Kobe, where he worked until 1892. Then he left Japan again.

HUNTER, George W. [G. W.] [S. W.] / P II / GB / FE-T (36 Mon.) /
- Er arbeitete im Auftrag der japanischen Regierung, Ministerium der Finanzen, in der japanischen Münzanstalt von Osaka vom 29.04.1872 bis zum 28.04.1875. Er arbeitete als Analysator in der Silberbarren-Abteilung. Nach Vertragsende hat er Japan wieder verlassen.
- He worked on behalf of the Japanese Government, Ministry of Finance, in the Japanese Mint of Osaka from April 29, 1872 until April 28, 1875. He worked as an assayer of the Silver Bullion Department. When his contract expired he left Japan again.

HUNTER, H. / P II / GB / ENG /
- Er war nur 1873 in Japan und arbeitete für die Firma Boyd & Co., Kesselbauer, Eisengießerei, Ingenieure, etc. in Nagasaki. Später ist er nicht mehr in Japan gelistet.
Ein verwandtschaftliches Verhältnis zuEdward Huzlett Hunter konnte nicht nachgewiesen werden.
- He was only in Japan in 1873 and worked for Boyd & Co., Boiler Makers, Iron Foundry, Engineers, etc. in Nagasaki. Later, he is no longer listed in Japan.
A kinship to Edward Huzlett Hunter could not be determined.


HUNTER, J. / P IV / USA / TR /
- Er arbeitete ab 1906 für Andrews & George, Importeur für Allgemeine und Maschinenbau-Erzeugnisse und Vertreter für diverse Hersteller, Yokohama # 242.
- As of 1906, he was employed by Andrews & George, Machinery and General Importers and Manufacturers’ Agent, Yokohama # 242.

HUNTER, Jas. A. / P IV / GB / TR /
- Er ist ab 1907 bei der Firma E. H. Hunter & Co. in der Filiale Osaka gelistet. Ein verwandtschaftliches Verhältnis zu Edward Huzlett Hunter konnte nicht nachgewiesen werden.
- As of 1907 he is recorded as a clerk at E. H. Hunter & Co. in their Osaka branch. A kinship to Edward Huzlett Hunter could not be determined.

HUNTER, R. W. L. [L.] [Leo] [Lee] / P II / GB / MIL-MED + SER /
- Er arbeitete 1880 und 1881 als Pfleger im britischen Marine-Hospital in Yokohama # 115 Bluff. Japan schien ihm gefallen zu haben, er blieb in Yokohama und arbeitete von 1883 bis 1886 als Chefsteward im "Windsor House", Yokohama # 18-19. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1880 and 1881 he was occupied as a nurse in the Royal Navy Hospital, Yokohama # 115 Bluff. It seems he was pleased of Japan as he remained and worked as head steward from 1883 until 1886 at the "Windsor House", Yokohama # 18-19. Then he is no longer listed in Japan.

HUNTER, Ryūtarō [HANTA] [Riotaro] [Ryotaro] [Ryōtarō] [Ryutaro] / P III / GB / TR /
- Ryūtarō, ältester Sohn von E. H. Hunter, absolvierte die Universität von Glasgow und studierte Bauwesen. Danach kehrte er 1893 nach Japan zurück und begann in der Firma seines Vaters E. H. Hunter & Co. zu arbeiten.
Etwa zu dieser Zeit änderte er seinen Namen in "Hanta", der japanischen Form seines Namens Hunter.
Im Jahr 1895, vier Monate nachdem der Friedensvertrag mit China unterzeichnet worden war, wurde Ryūtarō Partner in der Firma E. H. Hunter & Co. und sein Vater zog sich etwas aus der vordersten Linie des Geschäfts zurück, indem er die Leitung des Iron Works Ryūtarō übertrug. 1916 zog sich E. H. Hunter vollständig aus dem Geschäftsleben zurück und Ryūtarō übernahm die Leitung der Firma.
Die Geschäftsinteressen von Ryūtarō Hanta waren vielfältig. Er wurde berufen als Präsident der Osaka Marine & Fire Insurance Co., Direktor der Osaka Iron Works, Mitglied des Vorstands der Osaka Shōsen Kaisha, etc.
- Ryūtarō, the eldest son of E. H. Hunter, graduated in civil engineering from the University of Glasgow and afterwards he came back to Japan in 1893. He started to work in the company of his father E. H. Hunter & Co. in Kobe.
About at that time he changed his name to “Hanta”, the Japanese form of his original name Hunter.
In 1895, four months after the peace treaty was signed with China, Ryūtarō became partner in the company of E. H. Hunter & Co. and his father retreated from the front line of business by transferring the direction of the iron works to Ryūtarō.
E. H. Hunter retired completely from business in 1916 and the operations of the firm were directed by Ryūtarō.
Ryūtarō Hanta's business interests were varied and widespread. He was appointed President of the Osaka Marine & Fire Insurance Co., Director of the Osaka Iron Works, Member of the Board of the Osaka Shōsen Kaisha, etc.


HUNTER, S. / P IV / USA / MIL-MED /
- Ab 1907 war er im US Marinehospital, Yokohama # 99 Bluff, im Einsatz.
- As of 1907 he was occupied in the US Navy Hospital, Yokohama # 99 Bluff.

HUNTER-BROWN, Della Iris [D. Hunter BROWN] / P III / NZ / MIS /
- Sie wurde von der New Zealand Church 1894 als Missionar nach Japan delegiert, und in Nagasaki in der Church of England Missionary Society eingesetzt. Im folgenden Jahr wurde sie nach Kagoshima versetzt und arbeitete hier bis 1902. Danach ist sie nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1894, she had been delegated to Japan as a missionary of the New Zealand Church and was employed in Nagasaki in the Church of England Missionary Society. The following year she was transferred to Kagoshima and worked there until 1902. After that, she is no longer listed in Japan.

HUON, T. / P II / P II / GB / FE-T /
HUON, Yves M. / P II - III / FR / SER / 1843 - 1906
HUOT, Charles [HUOTT] / P I - II / FR / TR /
HURDLE, William / P II / GB / FE-T-SH-L /
HURLBUT, George [HURLBURT] / P I - II / GB / TR /
HURST, - / P II / UKN / ED /
HURT, Thos. / P II / GB / FE-T-RW /
HUSS, A. / P III / FR / MIS /
HUSSEY, Peter / P II - III / USA / FE-T-SH + SH /
HUSSMANN, H. / P III / UKN / TR /
HUSSMANN, Walter / P III / UKN / TR /
HUTCHINS, - / P II / UKN / MIS / Miss
HUTCHINS, Wm. / P III / UKN / TR /
HUTCHINSON, - / P III / GB / MIL / Observer Russo-Japanese War
HUTCHINSON, - / P III / UKN / MED /

HUTCHINSON, Arthur Blackey
HUTCHINSON, Archibald Campbell
HUTCHINSON, Edward

HUTCHISON, James [HUTCHINSON] [HUTCHESON] / P II / GB / FE-T-SH /
HUTCHISON, James David / P II - III / GB / TR /
HUTCHKINS, - / P II / UKN / MIS / Miss
HUTT, Alfred Joseph / P III / FR / MIS / 1874 - 1956
HUTTON, J. K. / P III / UKN / TR /
HUTTON, M. L. / P II / UKN / TR /

HYDE, E. L. / P II / GB / TR /
- Er kam 1873 als stiller Partner von Hudson, Malcom & Co., Versicherungs-Agentur, nach Japan, die Firma hatte ihren Sitz in Yokohama # 79. Als John Hudson 1875 die Firma verließ, wurde T. Willcox als aktiver Partner aufgenommen und eine neue Firma gegründet, die an gleicher Stelle unter dem Namen Malcolm, Willcox & Co. firmierte. E. L. Hyde blieb weiterhin stiller Partner mit Prokura. 1878 beendete er seine Tätigkeit in Japan und er ist nicht mehr gelistet.
- In 1873 he came to Japan as a silent partner of Hudson, Malcom & Co., Insurance Agency, the seat of the company was located at Yokohama # 79. When John Hudson in 1875 left the company, T. Willcox was incorporated as an active partner and a new company was established at thhe same place operating under Malcolm, Willcox & Co. E. L. Hyde remained a silent partner authorized to sign per procuration. In 1878 he finished his work in Japan and is no longer listed.

HYDE, Helen

HYDE, John M. [Mc F.] / P III / USA / MIL /
- Die US-Armee unterhielt ein Depot in Nagasaki von 1899 bis 1917. Die Vorbereitungen zur Eröffnung dieses Depots begannen am 05.11.1899 mit der Ankunft von Major John M. Hyde and Lt. Ellwood G. Babbit an Bord eines US-Transportschiffes von Manila. Der Zweck des Depots bestand in der Versorgung von US-Soldaten in der Region mit Nahrung, Kleidung und Ausrüstungen. Es wurden aber auch US-Transport-Schiffe mit Kohle versorgt, die Truppen und Matrialien während des Spanisch-Amerikanschen Krieges zwischen den USA und den Philippinen beförderten.
Hyde als Quartiermeister und Babbit als Angestellter leiteten das Depot vom Hotel Nagasaki, wo sie den Hafen überblicken konnten. Es dauerte 1½ Jahre, bevor das Depot wirksam wurde. Die erste Aufgabe bestand darin, Angebote für die Lieferung von Kohle einzuholen. Im Juni 1901 erhielt das japanische Unternehmen Mitsui Bussan den Zuschlag für die Bunkerkohle aus ihrer Miike Mine. 1901 wurde auch S. R. de Souza als Dolmetscher eingestellt, ein ehemaliger Angestellter und Dolmetscher im US-Konsulat von Nagasaki. Mitsui Bussan wurde im folgenden Jahr von den Amerikanern beschuldigt, beim Gewicht und Qualität der Kohle zu betrügen. Als Ergebnis wurde ab 1903 ein Kohle-Inspektor eingestellt.
1907 zog das Depot vom Nagasaki Hotel in die Büros auf dem Gelände der Standard Oil of New York in Nagasaki # 9 Ōura.
Im Juli 1917 wurde das US-Armee-Depot in Nagasaki aus Personalmangel, der durch das amerikanische Engagement im 1. WK eintrat, geschlossen. Während seines bald 18-jährigen Betriebs waren im Depot zehn Quartiermeister, sechs Angestellte, zwei Dolmetscher und vier Kohlen-Inspektoren im Einsatz.
- The United States Army operated a depot in Nagasaki from 1899 to 1917. Preparation for the establishment of this depot began on November 5, 1899 with the arrival of Major John M. Hyde and Lt. Ellwood G. Babbit aboard an US-transport from Manila.
The purpose of the depot was to provide food, clothing and equipment to American soldiers in the region. It also furnished coal for American transport ships carrying troops and supplies between the USA and the Philippines during the Spanish-American War.
Hyde as Quartermaster and Babbit as Clerk ran the depot out of the Nagasaki Hotel overlooking the harbor. It took a year and a half for the facility to become operational. The first task was to solicit bids for the supply of coal. In June 1901, the Japanese company Mitsui Bussan finally won the contract to provide bunker coal from its Miike mines. Also in 1901, S. R. de Souza, a former Clerk and Interpreter with the U.S. consulate in Nagasaki, joined the Depot as Interpreter. The following year, the Americans accused Mitsui Bussan of fraud concerning the weighing and quality of the coal. As a result, as of 1903 a Coal Inspector was added.
In 1907 the depot moved from the Nagasaki Hotel to offices on the premises of Standard Oil of New York at Nagasaki Ōura # 9.
In July 1917 the U.S. Army Depot at Nagasaki shut down due to the shortage of personnel brought about by America's involvement in World War I. During its almost eighteen years of operation, the depot employed ten Quartermasters, six clerks, two interpreters, and four coal inspectors.


HYDE, V. / P IV / GB / MIS /
- Von 1901 bis 1903 war sie als Missionar der English Church in Japan und arbeitete in der St. Hilda's Mission in Kobe.
- From 1901 to 1903 she stayed in Japan as a missionary of the English Church and she worked in the St. Hilda's Mission in Kobe.

HYDE, W. / P II / GB / TR /
- Er kam 1865 nach Japan und wurde bei dem Kaufmann Eisler & Co. in Yokohama angestellt, wobei der Firmeninhaber nicht in Japan lebte. Im Jahr 1867 ging Eisler & Co. in Konkurs und er wechselte zu J. Carst, Schiffsversorger und Kolonialwaren, Yokohama # 26. In den folgenden Jahren verlegte sich die Firma mehr und mehr auf die Inspektion von Schiffen und wurde auch Gutachter des Deutschen Lloyd's. 1872 verkaufte J. Carst seine Firma an seinen Angestellten W. Hyde, der am gleichen Standort unter Hyde & Co. firmierte. Hyde & Co. existierte nur ein Jahr. 1873 verkaufte er seine Firma an F. G. Woodruff, der Woodruff & Co., Schiffsversorgung und Kolonialwaren, Yokohama # 26, gründete und W. Hyde als Angestellten übernahm. Das Arbeitsverhältnis entsprach nicht seinen Vorstellungen und er verließ 1874 Woodruff & Co. Nach einer kurzen Tätigkeit als Assistent im Brooklyn Hotel, Yokohama # 40, verliess er Yokohama, da er eine Anstellung bei G. Nachtigal & Co. , in Kobe # 97, gefunden hatte.
1876 versuchte er nochmals sein Glück in Yokohama und belebte seine Firma Hyde & Co. erneut. Seine Firma - Schiffsversorgung, Segell-Hersteller und allgemeine Waren befand sich in Yokohama # 31. Aber bereits 1877 wurde die Firma zur ausschließlichen Segelherstellung von H. Pagdon übernommen. W. Hyde wechselte 1877 zu James & Wilson, Milchhandlung, Yokohama # 98. Ab 1880 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He came to Japan in 1865 and was employed by the merchant Eisler & Co. in Yokohama, although the company owner did not live in Japan. In 1867, Eisler & Co went bankrupt and he joined J. Carst, shipchandler and general storekeeper, Yokohama # 26. In the following years the company concentrated more and more on marine surveying and they also became surveyor of the German Lloyd's. In 1872 J. Carst sold his business to his employee W. Hyde, who operated on the same site under Hyde & Co. But this company existed only one year. In 1873 he sold his company to F. G. Woodruff who operated under Woodruff & Co., Ships Compradores and General Storekeepers, Yokohama # 26. W. Hyde was employed by the company; the employment relationship, however, did not meet his expectations and he left Woodruff & Co. in 1874. After a short stint as an assistant at the Brooklyn Hotel, Yokohama # 40, he left Yokohama, as he had found a job with G. Nachtigal & Co. , Kobe # 97.
In 1876 he again tried his luck in Yokohama and revived his firm Hyde & Co. His company - Ship Chandlers, Sail Makers, General Storekeepers - was located at Yokohama # 31.
But in 1877 the company was taken over by H. Pagdon for the only manufacture of sails. In the same year W. Hyde joined James & Wilson, Dairymen, Yokohama # 98. As of 1880 he is no longer listed in Japan.


HYE, C. G. / P III / UKN / TR /
HYMAN, T. / P II / UKN / TR /
HYNDMAN, J. [T.] / P III / UKN / TR /
HYORT, A. W. / P III / UKN / TR /
HYVER, Jean - Pierre / P I - II / FR / TR /
- H -    
HAAS
Hans
1868 - 1934











































02.12.1868, Donndorf/ Bayreuth
10.09.1934, Leipzig

Dr.; Religionswissenschaftler, Theologe. Er studierte von 1889 in Erlangen Theologie und Klassische Philologie. Ab 1894 war er als Vikar in Aschaffenburg tätig und 1897-1898 weilte er zu Sprachstudien in Berlin und London. Seine erste Pfarrstelle nahm er 1898 für die deutsche Gemeinde in Japan an, zuerst in Tokyo und ab 1907 in Yokohama. Zusätzlich war er als Missionar des Allgemeinen Evangelisch-Protestantischen Missionsvereins tätig und er leitete die Theologische Hochschule (Shinkyō Shingakkō) dieser Mission.
Von 1900-1906 gab er die erste deutschsprachige Zeitschrift Die Wahrheit heraus.
1907, zwei Jahre vor seiner Rückkehr, heiratete er.
Für kurze Zeit, von September bis Dezember 1908, hatte er einen Vertrag mit dem Ministerium für Erziehung und lehrte Deutsch an der Universität Tokyo.
Er kehrte im September 1909 nach Deutschland zurück, wo er zunächst im Zentralvorstand der Ostasienmission und als Privatgelehrter in Heidelberg und Coburg tätig war. Aufgrund seiner religionsgeschichtlichen Forschung, insbesondere zum japanischen Buddhismus, wurde er 1913 Professor in Jena und am 1. April 1915 wurde er auf den Lehrstuhl für Religionsgeschichte der Universität Leipzig berufen.
Er beherrschte die japanische Sprache und war Autor vieler Arbeiten, insbesondere zum Buddhismus.


Für Vergrößerung klicken

Streifband zum Versand der Zeitschrift Die Wahrheit, Aufgabe 26.07.1906 nach Leipzig
Wrapper for the paper Die Wahrheit (The Truth), posted 26.7.1906 to Leipzig
02.12.1868, Donndorf nr. Bayreuth
10.09.1934, Leipzig

Dr; Religious Scientist, Theologian. In 1889 he started to study theology and classical philology at Erlangen. As of 1894 he was active as a vicar at Aschaffenburg and from 1897-1898 he stayed in Berlin and London for linguistic studies. He accepted his first parish in 1898 for the German community in Japan, at first in Tokyo and from 1907 on in Yokohama. In addition he was working as missionary of the General Evangelical Protestant Missionary Society and directed the Theological University (Shinkyō Shingakkō) of this mission.
Within 1900-1906 he published the first German language magazine Die Wahrheit (The Truth).
In 1907, two years before his return, he got married.
For quite a short time, only from September until December 1908, he signed a contract with the Department of Education to teach German at the University of Tokyo.
He returned to Germany in September 1909 where at first he was a member of the Central Board of the East Asian Mission and working as private scholar at Heidelberg and Coburg. Due to his experience on religious-historical research particularly on Japanese Buddhism he became a professor at Jena in 1913 and on 01.04.1915 he was appointed professor on the chair of religious history at the University of Leipzig.
He mastered the Japanese language and was author of many works especially on Buddhismus.


Für Vergrößerung klicken
Brief von Pfarrer Haas aus Nikkō 18.08.1902 nach Taucha/ Leipzig, Transit Tokyo 19.08.1902.
Letter posted by Pastor Haas, Nikkō 18.08.1902 to Taucha/ Leipzig, transit Tokyo 19.08.1902.


Für Vergrößerung klicken
Einladungskarte zum Gottesdienst des Pfarrers Haas für Sonntag 1.3.1908.
Invitation Card by Pastor Haas preaching on Sunday 01.03.1908.
___
/ P III / DE / QFE-ED + MIS /
HAEFKER
Johann Otto Jacob
1840 - 1885

[HAFFKER]
[HAFKER]
[HEFFKER]
[HAEFKER-THOMSEN]


Für Vergrößerung klicken
Marie A. Haefker


Für Vergrößerung klicken

26.06.1840 in Holtorf-Lunsen bei Braunschweig, DE
05.02.1885 in Yokohama, Japan

Er kam 1882 mit seiner Frau Marie geb. Hitscher (* 17.12.1845 in Bergedorf) nach Japan und zuerst wohnten sie in Yokohama # 45. Bereits 1883 werden sie als Eigentümer des Haefker's Hotel in Yokohama # 128 gelistet.
Sie betrieben das Hotel gemeinsam bis zum plötzlichen Tod von Johann O. J. Häfker im Jahr 1885.
Danach wurde Frau Häfker als Besitzerin des Hotels geführt, welches sie alleine weiter betrieb, 1887 aber nach Yokohama # 87 verlegte.
Am 07.07.1888 heiratete sie den deutschen Kapitän Andreas P. W. Thomsen.
Nach der Heirat betrieb sie das Hotel weiter bis 1891 und sie zog mit ihrem Mann nach Kobe. Am Standort des Haefker's Hotel ist 1892 das Oriental Hotel & Restaurant Francais aufgeführt.
A. P. W. Thomsen veränderte seinen Namen nach der Heirat; er fügte seinem Namen den Namen seiner Frau hinzu und adoptierte ihre Kinder. Noch heute lebt dieser Doppelname „Haefker-Thomsen“ bei den Nachfahren fort.

Fortsetzung bei Andreas P. W. Thomsen.


Für Vergrößerung klicken

Postkarte aus Kobe von Ingenieur J. Haefker-Thomsen vom 07.4.1897 mit einer Bestellung nach Berlin. Er ist der Sohn Johann von Marie A. Haefker, der von A. W. P. Thomsen adoptiert wurde, der aber als Kind in den Japan Directories nicht gelistet ist.
26.06.1840 in Holtorf-Lunsen bei Braunschweig, DE
05.02.1885 in Yokohama, Japan

In 1882 he came to Japan together with his wife Marie nee Hitscher (* 17.12.1845 in Bergedorf) and at first they resided at Yokohama # 45. Already in 1883 they are recorded as proprietors of Haefker's Hotel in Yokohama # 128.
The Hotel was mutually carried on until the sudden death of Johann O. J. Haefker in 1885.
Afterwards Mrs. Haefker was listed as proprietress of the Hotel and she continued to operate it alone; in 1887 however, she shifted it to Yokohama # 87
On July 7, 1888 she married the German Captain Andreas P. W. Thomsen.
After her marriage she kept running the Hotel to 1891 and the couple moved to Kobe. At the location of Haefker's Hotel the Oriental Hotel & Restaurant Francais is listed in 1892.

A. P. W. Thomsen changed his name after the marriage; he added the name of his wife to his name and adopted her children. Today living ancestors still bear the double name of "Haefker-Thomsen".

continued at Andreas P. W. Thomsen.


Für Vergrößerung klicken

Postcard posted by J. Haefker-Thomsen, Engineer, from Kobe on 07.04.1897 with an order to Berlin. He is the son of Johann of Marie A. Haefker, who was adopted by A. W. P. Thomsen but he is not recorded in the Japan Directories.
___
/ P II – III / DE / SER /
HAENNI
Charles
1842 - 1891

22.11.1842 in Thun, Schweiz
11.01.1891 in Yokohama, Japan

Er kam 1873 im Auftrag von Siber & Brennwald, Versicherungs-Agentur, nach Japan und wurde in der Niederlassung Yokohama # 90 eingesetzt. Er arbeitete immer für diese Firma bis zu seinem unerwarteten Tod im Jahr 1891.
Neben seiner Tätigkeit bei Siber & Brennwald war er ab 1876 Büro-Leiter des Schweizer General-Konsulats von Yokohama. Als A. Dumelin 1881 Schweizer Generalkonsul wurde, wurde Charles Haenni zum Vize-Konsul berufen.

Er war Vize-Präsident des Club Germania und Mitglied im Schweizer Schützenverein von Japan.


Für Vergrößerung klicken
Einladungskarte des Schweizer Schützenvereins.
22.11.1842 in Thun, Switzerland
11.01.1891 in Yokohama, Japan

In 1873 he came to Japan by order of Siber & Brennwald, Insurance Agency, and he was engaged in the branch of Yokohama # 90. He had always worked for this company until his unexpected death in 1891.

In addition to his work at Siber & Brennwald he was appointed Chancellor of the Swiss Consulate-General of Yokohama as of 1876. When A. Dumelin became Swiss Consul General in 1881, Charles Haenni was appointed Vice-Consul.

He acted as Vice-President of the Club Germania and was a member of the Swiss Rifle Association of Japan.


Für Vergrößerung klicken
Invitation Card of the Swiss Rifle Association.
___
/ P II / CH / TR + DIP /
HAESLOOP
H.


[HALSLOOP]




Er kam 1898 mit einem dreijährigen Arbeitsvertrag der Firma Becker & Co., Versicherungs-Agentur, nach Japan. Er arbeitete in der Filiale Yokohama # 40.
Als sein Vertrag im Jahr 1900 auslief, hat er Japan verlassen, ab 1901 ist er nicht mehr gelistet.


Für Vergrößerung klicken



In 1898 he came to Japan with a three-year contract of Becker & Co., Insurance Agency. He worked in the branch at Yokohama # 40.
When his contract expired in 1900, he left Japan and as of 1901, he is no longer recorded.


Für Vergrößerung klicken
___
/ P III / DE / TR /
HAGART
Hugh Walker
1839 – 1888

[H. W.]
[Hugh William]
[HAGGART]


Für Vergrößerung klicken




Für Vergrößerung klicken
Unterschrift von H. W. Hagart für Kobe Grundstücke # 110-116
Signature of H. W. Hagart for Kobe plots # 110-116






Sohn Harry Hagart Gray 1904
Son Harry Hagart Gray 1904

05.07.1839 in Portobello, Scotland, GB
07.07.1888 in Kobe

Die Volkszählung 1861 erfaßte ihn zu dieser Zeit als Vertreter einer deutschen Firma in London. 1864 heiratete er, allerdings starb seine Frau im gleichen Jahr. Auch lief es beruflich und folglich auch finanziell nicht gut und all diese Ereignisse führten dazu, dass es ihn aus London in die Welt zog.
Es wird angenommen, dass er etwa 1868 nach Japan kam und zuerst in Nagasaki weilte. 1869 siedelte er nach Kobe über und gründete seine eigene Handelsfirma, die unter Hagart & Co., Hyōgo [Kobe] # 10 Native Town firmierte. Eine Anzeige in der Hiogo News vom 10.11.1869 weist ihn als Vertreter für die Empire Brauerei von Shanghai aus.

Gleich zu Beginn war er auch kulturell tätig, er war Sekretär des Hiogo and Osaka Amateur Corps Dramatique, wie ein Inserat belegt.
1872 verlegte er sein Geschäft nach Kobe # 80, 1875 zog er nach Kobe # 69 und ab 1880 nach Kobe # 112 bzw. 110-113.

1874 eröffnete er zusätzlich eine Niederlassung in Yokohama # 179, die 1876 zu einer Partnerschaft mit Hermann Grauert, Yokohama # 75-A führte, aber nur zwei Jahre andauerte. Von 1878 bis 1883, als die Niederlassung in Yokohama wieder geschlossen wurde, war er als Kaufmann selbständig in Yokohama # 166 tätig.

Sein Aufenthalt in Japan wurde ab 1881 unterbrochen, die Geschäfte wurden aber von seinen Angestellten fortgesetzt.
Er hatte mit einer Japanerin einen Sohn, Harry Gray, geboren am 10.11.1869, der bis 1881 in Kobe lebte. Sein Vater nahm ihn für eine weitere Ausbildung mit nach England und lebte eine Zeit mit seinem Vater in London und wurde dann zur Ausbildung nach Schottland an die Dollar Akademie geschickt. Während dieser Zeit gründete Hugh W. Hagart eine Seiden-Import-Firma in London und heiratete im Dezember 1885 Ellen Thornton. Etwas später kehrte er alleine nach Japan zurück, sie blieb in England, um sich um seinen Sohn zu kümmern. Sie war nie in Japan.

Hugh Walker starb 1888 in Kobe # 113 Settlement. Er wurde im Onohama Friedhof beigesetzt, jedoch 1952 in den Ausländerfriedhof im Futatabi Park umgesetzt.

Harry wanderte im April 1888 von England nach Canada aus. Er ging nach West Manitoba, wo er als Kunst - Maler lebte. Er hatte neun Kinder mit seiner in Schottland geborenen Frau, Menie Noble Proctor, der Tochter eines Zahnchirurgen aus Musselburgh, Schottland, der 1881 nach Manitoba emigriert war. Bei seiner Auswanderung änderte er seinen Namen in Harry Hagart GRAY, dem Familiennamen des Informanten des Hauptteiles dieses Lebenslaufes.
05.07.1839 at Portobello, Scotland, GB
07.07.1888 in Kobe

The census of 1861 informs, that he was employed for a German firm as agent in London. He married in 1864 but his wife died the same year.
The economical situation was not the best and all these events created a strong motivation to get out of town and find work in distant parts.
It is believed he came to Japan about in 1868 staying in Nagasaki at first. In 1869 he moved to Kobe and established his own mercantile business operating under Hagart & Co., Hyōgo [Kobe] # 10 Native Town. An advertisement in the Hiogo News of November 10, 1869 shows him as Sales Agent for the Empire Brewery of Shanghai.

From the very beginning he was also culturally involved as Honorary Secretary of the Hiogo and Osaka Amateur Corps Dramatique.
In 1872 he transferred his business to Kobe # 80, in 1875 to Kobe # 69 and from 1880 on to Kobe # 112 and # 110-113 resp.

In 1874 he opened additionally a branch in Yokohama # 179 which developed to a partnership with Hermann Grauert in 1876, located in Yokohama # 75-A. This partnership, however, lasted only for two years; from 1878 until 1883 he operated as sole merchant at Yokohama # 166 when he stopped his business in Yokohama.

His stay in Japan was interrupted from 1881 on but his business was continued by his staff.
He had a son with a Japanese woman, named Harry Gray, born on November 10, 1869. He lived in Kobe until 1881 when his father brought him to GB and lived in London for a time with his father and then was sent to Dollar Academy up in Scotland.
During that period Hugh W. Hagart started a Silk Importing business in London and in December 1885 he married Ellen Thornton. Some time later he returned alone to Japan leaving her in GB for the purpose of looking after his son. Ellen never joined him in Japan.

Hugh Walker died in 1888 in Kobe at # 113 Settlement. He was buried in the Onohama Cemetery but in 1952 was moved to the Kobe Foreign Cemetery in Futatabi Park.

Harry emigrated from GB to Canada in April 1888. He went to Western Manitoba where he made a sort of living as a painter-artist. He had nine children by his Scottish born wife, Menie Noble Proctor, the daughter of a surgeon dentist from Musselburgh Scotland who had emigrated to Manitoba in 1881. On his emigration he changed his name to Harry Hagart GRAY, the family name of the informant of the main parts of this curriculum vitae.
___
/ P II / GB / TR /
HAGEN
Paul
1869 - 1927

21.01.1869
22.03.1927 in Kobe, Japan

Er kam 1896 nach Japan und wurde von Grösser & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, in Kobe # 75 angestellt. Bereits im folgenden Jahr wechselte er zu Morf & Co., Versicherungs-Agentur, Kobe # 82.

Nachdem A. O. Kleinwort 1899 starb, arbeitete Paul Hagen kurzzeitig für Einaigle, Braune & Co. in Kobe # 2, Ikutamaye.
1900 gehörte er zur Belegschaft von Nickel & Co., Spedition, Landungs-, Versand- und Schiffs-Agentur, Kobe # 3 Kaigan-dori, Nichome.
Er arbeitete für diese Firma bis 1905 und er ist ab 1906 nicht mehr in den Japan Directories gelistet.
Er kehrte später wieder nach Japan zurück und lebte in Kobe. Paul Hagen war nicht verheiratet. 1919 lebte er immer noch in Kobe.
Nach der Einnahme Tsingtaus durch die Japaner wurden Kriegsgefangene, vowiegend Deutsche, in Japan interniert.
Eine Vielzahl dieser Kriegsgefangenen wurde auch von ihm unterstützt, wie das Tagebuch von Ernst Kluge belegt.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte aus Kobe vom 15.10.1898 an Paul Hagen während seiner Tätigkeit in Yokohama.

- Postcard from Kobe posted 15.10.1898 to Paul Hagen during his work in Yokohama.


Für Vergrößerung klicken
Postkarte aus Kobe vom 19.10.1899 von Paul an seine Mutter in Deutschland.
Es scheint, dass sein Arbeitgeber möglicherweise mit Fahrrädern handelte oder er selbst ein begeisteter Fahrradfahrer war.
21.01.1869
22.03.1927 in Kobe, Japan

He came to Japan in 1896 and was employed by Grösser & Co., Trade and Insurance Agency, Kobe # 75. Already in the following year he joined Morf & Co., Insurance Agency, at Kobe # 82.

After A. O. Kleinwort died in 1899, Paul Hagen joined briefly Einaigle, Braune & Co. in Kobe # 2, Ikutamaye.

In 1900 he belonged to the staff of Nickel & Co., Stevedores, Landing, Shipping and Forwarding Agents, Kobe # 3 Kaigan-dori, Nichome.
He worked for this company until 1905 and as of 1906 he is no longer listed in the Japan Directories.
Later he returned again to Japan and lived in Kobe. Paul Hagen was not married. In 1919 he still resided in Kobe.

After the seizure of Tsingtao by the Japanese, chiefly Germans were imprisoned in POW camps in Japan.
Many of these prisoners of war were selflessly also supported by him, as the diary of Ernst Kluge evidences.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte aus Yokohama vom 13.01.1899 nach Kobe an Paul Hagen über Morf & Co. in der Phase seines Wechsels zu Einaigl, Braune & Co.
- Postcard from Yokohama, January 13, 1899 to Paul Hagen via Morf & Co. at Kobe in the period of his joining Einaigl, Braune & Co.


Für Vergrößerung klicken
Postcard from Kobe posted on 19.10.1899 by Paul to his mother in Germany.
It seems that his employer possibly traded with bicycles or he was an enthusiastic cyclist himself.
___
/ P III / DE / TR /
HAGEN
W.





Er wurde vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheit als Vize-Konsul an das deutsche Generalkonsulat in Yokohama delegiert und traf mit seiner Frau Armgard 1898 ein. Privat wohnten sie in Yokohama # 12 Bluff. 1902 wurde er zum amtierenden General-Konsul berufen und sie wohnten dann in Yokohama # 61 Bluff.
Seine Tätigkeit in Japan endete 1906.


Für Vergrößerung klicken



He was delegated by the Ministry of Foreign Affair as Vize-Consul to the German Consulate-General in Yokohama and arrived with his wife Armgard in 1898. Privately, they resided in Yokohama # 12 Bluff. In 1902 he was appointed Acting Consul-General and they lived then in Yokohama # 61 Bluff.
His work in Japan ended in 1906.


Für Vergrößerung klicken
___
/ P III / DE / DIP /
HAGER
Samuel Eugene
1869 - 1950

01.10.1869 in Jackson, KY, USA
07.11.1950 in Bradenton, FL, USA

1890 erwarb er den B.A. vom Kentucky Wesleyan College, Winchester, und 1892 den M.A. vom gleichen College. Im Jahr 1893 erwarb er den Bachelor der Theologie an der Vanderbilt University in Nashville, TN. Im selben Jahr wurde er auf der Louisville Konferenz der Methodist Episcopal Society zum Priester geweiht.
Am 15.06.1893 heiratete er Georgiana Dashiell (1867-1956) in Nashville. Nach ihrer Heirat wurden sie beide nach Japan als Missionare der Methodist Episcopal Mission gesandt. Sie kamen in Japan am 21.08.1893 an und arbeiteten 1893-1894 in Osaka; 1894-1896 in Oita; 1896-1897 in Tadotsu; 1897-1904 in Hiroshima; 1904-1919 in Kobe; 1919-1920 in den USA; 1920-1925 in Himeji; 1925-1927 in Ashiya; 1927-1928 in den USA; 1928-1940 in Himeji.
Er fungierte viele Jahre als Superintendent des Kobe- Distrikts und Schatzmeister der Mission.
Er hat auch an der Kwansei Gakuin und der Lambuth Schule gelehrt. Das Kentucky Wesleyan College ehrte ihn 1912 mit dem Doktor der Theologie. Er vermachte seine Bibliothek dem Kentucky Wesleyan College.
Seine Frau unterrichtet als Missionar Musik und hielt englische Bibelstunden und Kochkurse in ihrem Heim.
Sie hatten fünf Kinder, Blanche Dashiell; William Manson; Samuel Eugene jr.; Louise; James Walker.

Sie verließen Japan am 1. September 1940.
Er starb im Jahr 1950 und sie im Jahr 1956; beide sind auf dem Manasota Friedhof von Oneco, FL begraben.


Für Vergrößerung klicken
01.10.1869 in Jackson, KY, USA
07.11.1950 in Bradenton, FL, USA

In 1890 he acquired the B.A. from the Kentucky Wesleyan College, Winchester, and the M.A. from the same College in 1892. In 1893 he acquired the Bachelor of Divinity from the Vanderbilt University of Nashville, TN. In the same year he was ordained at the Louisville Conference of the Methodist Episcopal Society.
On June 15, 1893 he married Georgiana Dashiell (1867-1956) in Nashville. After their marriage they were both sent to Japan as missionaries of the Methodist Episcopal Mission. They arrived in Japan on August 21, 1893 and worked from 1893-1894 in Osaka; 1894-1896 in Oita; 1896-1897 in Tadotsu; 1897-1904 in Hiroshima; 1904-1919 in Kobe; 1919-1920 in USA; 1920-1925 in Himeji; 1925-1927 in Ashiya; 1927-1928 in U.S.A.; 1928-1940 in Himeji.

He acted for many years as Superintendent of the Kobe District and treasurer of the Mission.
He also taught at Kwansei Gakuin and Lambuth Training School. Kentucky Wesleyan College honoured him with the Doctor of Divinity in 1912. He bequeathed his library to the Kentucky Wesleyan College.
His wife taught as a missionary music and held English Bible and cooking classes in her home.
They had 5 children, Blanche Dashiell; William Manson; Samuel Eugene, jr.; Louise; James Walker.

They left Japan on September 1, 1940.
He died in 1950 and she in 1956; both are buried in the Manasota Cemetery of Oneco, FL.



- Postkarte aus Nashville vom 08.09.1894, Transit San Francisco 18.09.1894 nach Oita, Ankunft 19.10.1894 mit Transit Kobe 17.10.1894.

- Postcard from Nashville posted 08.09.1894, transit San Francisco 18.09.1894 to Oita, arrival 19.10.1894 with transit Kobe 17.10.1894.

___
/ P III / USA / MIS /
HAGMAIER
Carl


[Charles]
[HAGMEYER]








Für Vergrößerung klicken
Memorandum



Bergbau- und Metallurgie-Experte Ōshima Michitarō hatte in Kosaka einen englischen Silberofen eingerichtet und eine kostspielige Trockenmethode angewandt.
Curt Netto ersetzte dieses Verfahren durch die Feuchtmethode aus Mansfeld und ließ einen entsprechenden Ofen bauen. Die erforderlichen Maschinen wurden in Deutschland bestellt und auch ein Ingenieur zur Monage in der Silber-Mine in Kosaka, Akita-ken, angefordert.

Ahrens & Co. organisierte die Lieferung und Gottfried Hochstetter, Ingenieur im japanischen Industrie-Ministerium, Bereich Bergbau, befürwortete die Anstellung von Maschinen-Ingenieur Carl Hagmaier, der zusammen mit den Maschinen in Japan eintraf.
Zum Weitertransport der Maschinen mietete die Regierung einen Dampfer, und am 10.06.1875 verließ Hagmaier mit den Maschinen Yokohama.

Über seine Reise und seinen Aufenthalt in Kosaka berichtete er in den Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens.

Im Oktober 1877 wurde die Anlage als technisch modernes Bergwerk an die Besitzer übergeben.
Aus finanziellen Gründen ging die Mine später an die Firmengruppe Fujita über, aus der nach und nach einer der größten Metallkonzerne Japans wurde. Heute ist die Grube stillgelegt, in der Nähe wird aber Kupfer abgebaut.

Es scheint, dass die Delegierung des Ingenieurs im Preis der Maschinen enthalten war, da

(1) kein Vertrag von Carl Hagmaier mit der japanischen Regierung gefunden wurde
und
(2) Carl Hagmaier nach der Übergabe noch eine gewisse Zeit bei Ahrens & Co. arbeitete.
Er war u. a. im Zusammenhang mit dem Einsatz von Carl HEER aktiv, dazu gibt es eine entsprechende Aktennotiz vom 17.6.1878.



Mining expert and metallurgist Ōshima Michitarō had established an English silver oven at Kosaka and applied a costly drying method.
Curt Netto replaced this method by the wet method of Mansfeld and had an appropriate oven built. The necessary machinery were ordered in Germany and also an engineer for the machines to be assembled in the silver mine at Kosaka, Akita-ken, was requested.

Ahrens & Co. organized the delivery and Gottfried Hochstetter, engineer in the Japanese Public Ministry, Department of Mining, advocated the appointment of mechanical engineer Carl Hagmaier, who arrived in Japan together with the machinery.
The government hired a steamer for the further transport of the machines and Hagmaier left Yokohama with the machines on June 10, 1875.

He reported on his journey and his stay in Kosaka in the publication of the German Society of Natural History and Ethnology of East Asia.

In October 1877, the plant was handed over to the owners as a technically modern mine.
For financial reasons, the mine was later transferred to the Fujita Group, which gradually developed to one of the largest metal combines in Japan. Today the mine is shut down but in the vicinity a new copper mine is in operation.

It seems that the delegation of the engineer was included in the price of the machine, as

(1) no contract of Carl Hagmaier with the Japanese government found
and
(2) Carl Hagmaier still worked for some time for Ahrens & Co. after the machines had been handed over.
Among others, he was also engaged in connection with the employment of Carl HEER, there is a special memorandum dated June 17, 1878.
___
/ P II / DE / QFE-R-M /
HAHN
Carl


[C.]
[F. Carl]
[Karl]




Er kam 1898 im Auftrag von Lohmann & Co., Schneider und Ausstatter, zusammen mit seiner Frau Emilie nach Japan und arbeitete in der Niederlassung Yokohama # 53. Er arbeitete für diese Firma bis 1903. Privat lebten sie in Yokohama # 267 Bluff.
Ab 1901 änderte sich auch sein Leben. Seine Frau eröffnete in der # 4231 Makado-dori, Negishi ein Hotel, genannt Makado-Hotel, wo er sie teilweise unterstützte. Ab 1907 ist auch ihre Tochte Milley im Hotel Makado gelistet.

Zusätzlich arbeitete er ab 1904 für Max Noessler & Co., Buch- und Papierwaren-Händler, Yokohama # 80.
Ab 1906 arbeitetete er als Leiter des neuen Bekleidungs-Hauses, Yokohama # 74.

Seine Frau, die am 03.04.1853 geboren wurde, starb am 21.07.1910.
Sie wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte von Yokohama, 29.07.1898, nach Nordhausen, DE, Ankunft 25.08.1898.
- Postcard posted Yokohama, 29.07.1898, to Nordhausen, DE, arrival on August 25, 1898.



In 1898 he arrived in Japan together with his wife Emilie on behalf of Lohmann & Co., Tailors and Outfitters, and was engaged at the branch of Yokohama # 53. He worked for that company until 1903. Privately they resided at Yokohama # 267 Bluff.
As of 1901, also his life changed. His wife opened at # 4231 Makado-dori, Negishi, a hotel, named Makado-Hotel and partly he also supported her. As of 1907, also their daughter Milley is recorded in the hotel Makado.

From 1904 on he worked additionally for Max Noessler & Co., Bookseller and Stationers, Yokohama # 80.
As of 1906 he worked as Manager of The New Tailoring House, Yokohama # 74.

His wife, who was born on April 3, 1853, died on July 21, 1910.
She was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte von Yokohama, 04.02.1899, nach Nordhausen, DE.

- Postcard posted Yokohama, 04.02.1899, to Nordhausen, DE.
___
/ P III / DE / TR /
HAHN
Friedrich Carl Arnold
1869 -

[F. K. Arnold]



Für Vergrößerung klicken

28.01.1869 in Bielefeld, Deutschland


Er war der Sohn von Albert Hahn, einem preußischen Armee-Leutnant im Ruhestand und seiner Frau Berta.
Nach seiner Grundausbildung besuchte er 1887 die Reichs- Oberschule in Berlin, die er 1890 mit dem Abitur abschloss. Im Herbst des gleichen Jahres schrieb er sich an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin, Fakultät für Philosophie, ein.
Sein Studium wurde zweimal unterbrochen: zu Beginn durch den Militärdienst und am Ende für eine längere Studienreise nach GB. Im Frühjahr 1900 erhielt er schließlich den Doktor der Philosophie (cum laude) von der Universität Halle verliehen.

Vom 10.09.1901 bis zum 31.07.1903 wurde er von der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, als Lehrer der deutschen und lateinischen Sprache an der 5. Senior High School in Kumamoto angestellt. Sein Vertrag wurde bis zum 31.07.1906 verlängert. Danach bestätigte er eine weitere Verlängerung seines Vertrages für drei Jahre, aber aus persönlichen Gründen musste er Japan verlassen und ging am 31.03.1907 nach Deutschland. Er kehrte nach Japan zurück und nahm seine Arbeit am 01.09.1908 wieder auf.
Er beendete am 31.08.1909 seinen Vertrag und zog nach Nagoya, wo er als Dozent für Deutsch an der 8. Höheren Schule bis 31.03.1920 unterrichtete.
Während seines Aufenthaltes in Nagoya lehrte er zusätzlich noch Deutsch als Teilzeit- Lehrer am Aichi Medical College vom August 1910 bis März 1915.
Höchstwahrscheinlich durch den 1. WK beeinflußt, ging er nach Deutschland, aber nach dem Krieg kam er 1921 wieder nach Japan. Er nahm seine Tätigkeit als Dozent für Deutsch am Aichi Medical College, Vorbereitungskurs, am 27.03.1921 auf. Sein Vertrag lief bis zum 31.03.1933.
28.01.1869 in Bielefeld, Germany


He was the son of Albert Hahn, a retired Prussian Army Lieutenant and his wife Berta.
After his basic education he entered in 1887 the Imperial High School of Berlin and graduated from it in 1890. In the autumn of the same year, he entered the Friedrich-Wilhelm-University of the Berlin and studied at the philosophy department.
His study was interrupted twice: at the beginning for the military service and at the end for a long-term school excursion to the U.K. In spring of 1900 he was finally conferred the degree of Doctor of Philosophy (cum laude) at the University of Halle.

From September 10, 1901 until July 31, 1903 he was employed by the Japanese government, Ministry of Education, as teacher of the German and Latin languages at the 5th Senior High School at Kumamoto. His contract was prolonged until July 31, 1906.
Afterwards he confirmed another extension of his occupation for three years but for personal reasons he had to leave Japan for Germany on March 31, 1907. He returned to Japan and resumed his work on September 1, 1908.

He resigned on August 31, 1909 and moved to Nagoya to act as German lecturer on the 8th Higher School until March 31, 1920.
During his stay in Nagoya he additionally taught German as part-time teacher at the Aichi Medical College from August 1910 until March 1915.
Most surely, influenced by WW I, he went to Germany but after the war he visited Japan again in 1921. He took up his post as German lecturer at the Aichi Medical College, preparatory course, on March 27, 1921. The term of his office lasted until March 31, 1933.
___
/ P IV / DE / QFE-ED /
HAIL
Alexander Durham
1844 - 1923


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
John Eugen - Annie Margaret
Rachel - Alexander John HAIL























16.04.1844 in Macomb, Ill., USA
05.06.1923 in Osaka, Japan

Bruder von John Baxter Hail.
Er wurde 1859 auf das Magree College, Mo. geschickt. Während dieser Zeit brach der Bürgerkrieg aus und er trug sich als Freiwilliger in das 15. Regiment von Illinois ein, er diente in der Armee 3 Jahre. Nach der Ausmusterung schloss er das College ab. Dann studierte er ein Jahr am Hannover College, Indiana, beendete aber sein Studium am Waynesburgh College, Pa., 1866 mit dem B. A. und mit dem M. A. 1869 an der gleichen Schule.
Danach wurde er durch die Union der Presbyterianer geweiht und durfte das Evangelium predigen. Er wurde in den Pfarrbereich von Uniontown, Pa. eingesetzt, wohin er auch nach Abschluss des Studiums zog. Er arbeitete auch als Pfarrer in Cumberland und Berlin Heights, Ohio.
Nachdem er mehrere Jahre als Pfarrer tätig war, studierte er nochmal ein Jahr am Oberlin Theological College und nach Beendigung auch noch Medizin am Cleveland Medical College, später, 1888, wurde ihm von dieser Einrichtung der Doktor der Theologie verliehen.
Vom Vorstand für In- und Auslands-Missionen der Cumberland Presbyterian Church wurde er für einen Auslandseinsatz 1875 bestätigt.
1878 wurde er als Missionar nach Japan gesandt, wo er mit Frau und Sohn im November 1878 eintraf und in Osaka lebte.
Sein Leben als Missionar ist von ständiger Aktivität auf vielen Gebieten der Missionsarbeit gekennzeichnet.
Er war zusammen mit seinem Bruder John B. Hail der führende Geist bei der Gründung der Wilmina Mädchen-Schule, die am 17.01.1884 als Missions-Schule eröffnet und später mit der Naniwa Mädchen-Schule zusammengelegt wurde (sieh auch am Ende unter P.S.).
Neben der Lehrtätigkeit engagierte er sich stark in christlicher Missionsarbeit. In der Zeit der "Ausländischen Konzession" repräsentierte er die ausländische Gemeinschaft im Stadtrat von Osaka über mehrere Jahre.
Er wurde 1903 als Mitglied des Zentralkomitees des japanischen YMCA berufen.
Im September 1868 heiratete er Rachel Lindsey, sie zogen zwei Kinder auf
- John Eugen Hail (1873-1911)
- Annie Margaret Hail (1880-1976), sie heiratete Willis G. Hoekje
Beide Kinder wurden ebenfalls Missionare in Japan.
Er starb 1923 und wurde auf dem Ausländer-Friedhof Abeno in Osaka beigesetzt, später jedoch umgebettet zum Hattori Friedhof in Toyonaka.

P. S.
Am 01.04.1904 wurden die Mädchen-Schulen Wilmina und Naniwa zu einer Schule zusammengelegt, da die jeweiligen Trägermissionen, die Cumberland Presbyterian Church und die American Presbyterian Church sich auch vereinigt hatten. Da ihre Prinzipien sehr ähnlich waren, verbanden sie sich und kamen überein, den Namen Wilmina zu belassen, jedoch das Naniwa Grundstück und dessen Einrichtungen weiter zu nutzen, 1941 wurde dies der Vorgänger der heutigen Osaka Jogakuin.
16.04.1844 in Macomb, Ill., USA
05.06.1923 in Osaka, Japan

Brother of John Baxter Hail.
He was sent to Magree College, Mo. in 1859. While he was at this college Civil War broke out and he enlisted in the 15th Regiment of the Illinois Volunteers, and served in the army for three years. After being mustered out, he completed his college course. Then he spent one year in school at Hannover College, Indiana, but graduated from Waynesburgh College, Pa. in 1866 with the B. A. and with the M. A. in 1869 from the college.
Afterwards he was licensed and ordained to the gospel ministry by the Union Presbytery. He was called to the pastorate of the church at Uniontown, Pa., whither he removed after his graduation. He also served the church at Cumberland and at Berlin Heights, Ohio.
After serving this church for several years, he took a year's course in the Oberlin Theological College and following this graduation he studied medicine in the Cleveland Medical College, in 1888 he was conferred the Doctor of Theology from this university.
He was accepted by the Board of Foreign and Domestic Missions of the Cumberland Presbyterian Church as a candidate for the foreign field in 1875.
In 1878 he was sent as a missionary to Japan arriving in Nobember 1878 together with his wife and son and they lived in Osaka.
His missionary life has been characterized by a ceaseless activity in various fields of missionary work.
He and his brother John B. Hail were the leading spirits in founding of Wilmina Girls' School which was opened as mission school on January 17, 1884.
This school was later united with the Naniwa Girls' School (see also below under P. S.).
Besides teaching he spent much time to evangelistic work of his Mission. In the time of the Foreign Concessions he represented the foreign community on the Osaka Municipal Council for several years.
He was appointed central committee member of the Japanese YMCA in 1903.
In September 1868 he married Rachel Lindsey, they raised two children
- John Eugen Hail (1873-1911)
- Annie Margaret Hail (1880-1976), married to Willis G. Hoekje.
Both the childs became missionaries in Japan, too.
He died in 1923 and was buried in the foreign graveyard of Abeno in Osaka, but later was reinterred in the Hattori Cemetery of Toyonaka.

P. S.
On April 1, 1904 Wilmina Girls' School and Naniwa Girls School merged to become one school due to the fact that their respective mission boards, the Cumberland Presbyterian Church and the American Presbyterian Church had combined. Since their mission statements were similar, they combined them and they decided to keep the name as Wilmina Girls School and move the school to the site of Naniwa Girls School, in 1941 it became the predecessor of today's Osaka Jogakuin.
___
/ P II – III / USA / MIS /
HAIL
John Baxter
1846 -


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
John B. Hail + Alexander D. Hail
01.10.1846 in Macomb, Illinois, USA
20.12.1928 in Wakayama, Japan

Er war der jüngere Bruder von Alexander Durham Hail. John Baxter Hail studierte am Waynesburgh College und beendete diese 1870, später nahm er seinen theologischen Lehrgang am Western Theological Seminary, Pittsburgh. Danach wurde er Pfarrer an der Cumberland-Presbyterianischen Kirche in Rock Lick, W.Va.
Vom Waynesburgh College erhielt er den Titel des M.A. und dieses College verlieh ihm auch den Doktortitel für Theologie 1895.
Am 03.01.1877 kam er im Auftrag des Cumberland Presbyterian Boards in Japan zusammen mit seiner Frau an.
Er mietete ein Haus in Osaka, sein Bruder A. D. Hail lebte auch hier ab 1878 und arbeitete als Missionar.
Er und sein Buder waren die Seele bei der Gründung der Wilmina Mädchen-Schule, die als Missionsschule am 17.01.1884 eröffnet wurde. Diese Schule wurde später mit der Naniwa Mädchenschule vereinigt.
Er arbeitete 15 Jahre ununterbrochen in Osaka, 1892 hatte er seinen ersten Urlaub in den USA. Bei seiner Rückkehr nach Japan 1894 wurde er in Wakayama eingesetzt. In seiner Missionstätigkeit war er fast nur als Prediger tätig.
Er hatte viele religiöse Bücher ins Japanische übersetzt und war auch Autor zahlreicher Bücher.
Am 28.04.1875 heiratete er Mary Elizabeth Rohrer, geb. am 24.02.1847 in Masontown, Fayette County, Pennsylvania. Sie war eine Mitschülerin am Waynesburgh College.
Sie hatten zwei Kinder, die niemals in Japan lebten:
- William James Hail, * 1877 in Osaka, war mehrere Jahre als Pfarrer der Cumberland Presbyterianer in China.
- Arthur Laughlin Hail, * 1879 in Osaka, Pfarrer der Presbyterianer in the USA
Beide, John und Mary Hail, widmeten fast ihr ganzes Leben der Missionarstätigkeit, ab 1894 lebten sie in Wakayama.
Er starb 1928 an einer Lungenentzündung, seine Frau ging ein Jahr früher am 27.03.1927. Sie sind beide auf dem Wakayama Imafuku Shiei Bochi beigesetzt.
01.10.1846 in Macomb, Illinois, USA
20.12.1928 in Wakayama, Japan

He was the younger brother of Alexander Durham Hail. John Baxter Hail was educated at Waynesburgh College, graduating therefrom in 1870, and later taking his theological course at Western Theological Seminary, Pittsburgh. Afterwards he became pastor of the Cumberland Presbyterian Church at Rock Lick, W.Va.
From Waynesburgh College he received the degrees of M.A. and this college conferred upon him the degree of Doctor of Divinity in 1895.
On January 3, 1877 he arrived in Japan together with his wife, commissioned by the Cumberland Presbyterian Board.
He rented a house in Osaka, his brother A. D. Hail also lived there from 1878 on and engaged in missionary work.
He and his brother were the leading spirits in founding of Wilmina Girls' School which opened as mission school on January 17, 1884. This school was later united with the Naniwa Girls' School.
For fifteen years he labored continuously in Osaka, going home for his first furlough in 1892. On his return to Japan in 1894, he was stationed in Wakayama. His missionary activity was almost wholly preaching work.
He had translated many religious books into the Japanese language and was also the author of a number of books.
On April 28, 1875 he married Mary Elizabeth Rohrer, born on February 24, 1847 at Masontown, Fayette County, PA. She was a member of his class in Waynesburgh College.
They had two children, they never lived in Japan:
- William James Hail, * 1877 in Osaka, for several years Cumberland Presbyterian Minister in China.
- Arthur Laughlin Hail, * 1879 in Osaka, Presbyterian Minister in the USA
Both John and Mary Hail had given almost their entire life to the missionary cause, from 1894 on they had lived in Wakayama. He died in 1928 due to pneumonia, his wife preceded him on March 27,1927. They are buried in the Wakayama Imafuku Shiei Bochi.
___
/ P II – III / USA / MIS /
HAIL
John Eugen
1873 - 1911


Für Vergrößerung klicken











22.11.1873 in Cumberland, Guernsey Co., Ohio, USA
15.08.1911 nahe Karuizawa, Japan

Sohn von Alexander D. und Rachel Hail.
John Eugen Hail wuchs in Osaka, Japan auf. Zur Ausbildung wurde er in die USA geschickt und er besuchte die Cumberland University in Lebanon, Tenn., die er mit dem B.A. 1893 abschloss. 1895 schloss er seine theologischen Studien mit dem B.D. (Theologie) ab und beendete 1898 ein post-graduales Studium an der Universität von Chicago. Er wirkte als Pfarrer in Khedive, Penn. bis zu seiner Berufung im Jahr 1900 als Missionar nach Japan durch die Cumberland Presbyterianische Auslandsmission. Nach seiner Ankunft blieb er zunächst in Osaka, wo er zuerst ein Sprach-Studium aufnahm und bereits nach sechs Monaten die Sprachprüfung ablegte. Danach arbeitete er mehrere Monate im Kawaguchi Distrikt nahe Osaka, danach wurde er 1903 nach Tsu in die Ise Provinz versetzt.
Er trat in die Fußstapfen seines Vaters und Onkels, er ging aber auch neue Wege, wenn diese notwendig waren. Besondere Schwerpunkte in seiner Arbeit in Tsu waren sein Einsatz in Verbindung mit dem "Miller Kindergarten", Aufbau einer Kirche, Unterstützung der Ausstellung 1906 in Tsu, etc.
Am 12.07.1905 heiratete er Harriet J. Wyckoff, geb. 22.08.1874 in Yokohama und Tochter von M. N. Wyckoff von Tokyo, die bis zu ihrer Heirat Missionar der American Reformed Church in Japan war. Beide hatten also gute Erfahrungen in der Missionsarbeit in Japan und waren für eine solche Tätigkeit gut gerüstet.
Sie hatten eine Tochter Lindsey, geb. am 02.07.1911.
Ein tragischer Unfall ereignete sich auf dem Mount Asama, nahe Karuizawa, Japan, und John Eugen Hail starb am 15.08.1911 an seinen Verletzungen durch den am frühen Morgen ereigneten Vulkan-Ausbruch.
Seine Frau lebte weiter in Japan, sie starb am 14.02.1942 in Tokyo, beide wurden auf dem Kyodo Friedhof von Tsu, Mie-ken, bestattet.
22.11.1873 in Cumberland, Guernsey Co., Ohio, USA
15.08.1911 near Karuizawa, Japan

Son of Alexander D. and Rachel Hail.
John Eugen Hail was brought up in Osaka, Japan. He was sent to the USA for his education, and graduated from the Cumberland University at Lebanon, Tenn., with the degree of B.A. in 1893. In 1895 he graduated from his theological studies with the degree of B.D. (theology) and finished a post-graduate course at the Chicago University in 1898. He served as pastor at Khedive, Penn., until he was appointed by the Foreign Mission Board of the Cumberland Presbyterian Church as missionary to Japan in 1900. After his arrival he stayed in Osaka, at first for the language study and he passed his language examination after only six months. He then labored for several months in the Kawaguchi district near Osaka, after which in 1903 he was transferred to Tsu, in the province of Ise.
He was treading in the footsteps of his father and his uncle, besides initiating new kinds of work as new needs sprang up. Special mention must be made of his work at Tsu in connection with the "Miller Kindergarten", the upbuilding of a church, supporting the Exposition held in 1906, etc.
On July 12, 1905, he married Harriet J. Wyckoff, born on August 22, 1874 in Yokohama and daughter of M. N. Wyckoff of Tokyo, who had been up to the time of her marriage a missionary in Japan in connection with the Reformed Church in America. Both therefore had some years of experience in Mission work and were fitted for a life of great usefulness in this field.
They had a daughter Lindsey, born on July 2, 1911.
A tragic accident happened on top of Mount Asama, near Karuizawa, Japan, and John Eugen Hail died on August 15, 1911 resulting from the wounds received early that morning by an eruption from the volcano.
His wife continued to live in Japan, she died on February 14, 1942 in Tokyo, both are buried in the Kyodo Cemetery of Tsu, Mie-ken.
___
/ P III / USA / MIS /
HAILER
L.





Ingenieur. Er kam Anfang 1879 als technischer Berater nach Japan, um für Bair & Co. bzw. Ahrens & Co. in Tokyo, Tsukiji die Verkaufsaktivitäten an die japanische Regierung zu unterstützen.
1881 hat er Japan wieder verlassen.


Für Vergrößerung klicken
Postkarte von L. Hailer aus Tokyo mit seltenem TOKEI-Stempel vom 11.08., Transit Yokohama 13.08.1879 und San Francisco, Postage Paid 27.08.
Er gibt als seine Adresse H. Ahrens & Co. an, obwohl ihn die Japan Directories unter Bair & Co. aufführen.
Die beiden Firmen hatten sich 1879 getrennt. Die Trennung scheint aber doch mehr aus ökonomischen Gründen vollzogen worden zu sein.



Engineer. He came to Japan in early 1879 as a technical advisor for Bair & Co. and Ahrens & Co. in Tokyo, Tsukiji to support their sales activities with the Japanese government.
In 1881 he left Japan again.


Für Vergrößerung klicken
Postcard from L. Hailer posted on 11.08., Tokyo with rare TOKEI postmark; transit Yokohama 13.08.1879 and San Francisco, Postage Paid 27.08.
He gives as his address H. Ahrens & Co., although the Japan Directories list him under Bair & Co.
The two companies had separated in 1879; the separation seems but more to have been carried out for economic reasons.
___
/ P II / DE / ENG /
HAKE
Theodor
1851 - 1909

[T. H.]
[HAAKE]














25.03.1851 in Bremen, DE
19.09.1909 in Heidelberg, DE

Einer der ersten Mitarbeiter bei H. Ahrens & Co. war Theodor Hake, der ab 1872 in Tokyo # 41 tätig war.
Er war bereits zu Beginn seiner Tätigkeit in Japan bestrebt, sich in die deutsche Gemeinde zu integrieren. Am 08.11.1873 wurde er als Mitglied in die OAG aufgenommen.
Ab 1874 arbeitete er in der Filiale in Yokohama # 29. 1879 und 1880 war er in Kobe und als der Club Concordia 1879 in Kobe gegründet wurde, gehörte er zu den Gründungsmitgliedern. Als 1881 H. Ahrens nach London ging, um von dort die Firmenleitung zu übernehmen, wurde Theodor Hake als Verantwortlicher für den Import in Japan eingesetzt, er war dann wieder in Yokohama # 29.
Theodor Hake war immer bei H. Ahrens & Co. angestellt und aufgrund seiner langen und treuen Dienste für die Firma stellte H. Ahrens nach seinem Tod 1886 in seinem Testament dreien seiner Mitarbeiter in Japan - Theodor Hake, Emil Wismer und Georg Rudolph Mosle - anheim, die Firma weiterzuführen, allerdings auf eigene Kosten. Diese drei entschieden sich zur Übernahme der Firma und benannten sie um in H. Ahrens & Co. Nachf[olger].
Bereits am 06.03.1889 musste Theodor Hake als erster die Gruppe der Teilhaber aus gesundheitlichen Gründen verlassen und er kehrte nach Deutschland zurück.
25.03.1851 in Bremen, DE
19.09.1909 in Heidelberg, DE

One of the first employees at H. Ahrens & Co. was Theodor Hake who was working in Tokyo # 41 as of 1872.
Already at the beginning of his activities in Japan he was anxious to be integrated into the German community.
He became a member of the OAG on November 8, 1873.
As of 1874 he worked in the branch office in Yokohama # 29. In 1879 and 1880 he stayed in the Kobe branch and when the Club Concordia was founded in Kobe in 1879, he belonged to the founder members. In 1881 H. Ahrens went to London to manage the company from there and Theodor Hake was appointed responsible for the import to Japan, he then was in Yokohama # 29 again.
Theodor Hake had always been employed with H. Ahrens & Co. and due to his long and loyal services for the company H. Ahrens offered for three of his employees - Theodor Hake, Emil Wismer, and Georg Rudolph Mosle - after his death in 1886 in his last will to continue the company, however, at their own charges.
These three decided to take over the company and renamed it to H. Ahrens & Co. Nachf. (successor).
Already on March 6, 1889, Theodor Hake had to leave the group of partners for health reasons as the first and returned to Germany.
___
/ P II / DE / TR /
HALL
John
1845 - 1914

[Jock]

13.03.1845 in Dalmellington, Ayrshire, Schottland, GB
19.05.1914 in Kobe, Japan

Nach seinem Maschinenbau-Studium in Schottland entschied sich John Hall, nach Japan zu gehen. Er traf 1870 in Yokohama ein und wurde im März 1871 in der Reparatur-Werkstadt der Eisenbahn in Yokohama angestellt.
Sein Vertrag mit der japanischen Regierung begann am 24.04.1872 und er war der erste Zugführer, der die Strecke Tokyo-Shinbashi und Yokohama 1872 befuhr.
Er arbeitete für die kaiserliche Regierung, Bereich Eisenbahnwesen, mehr als 32 Jahre.
Er lebte mehrere Jahre in Tokyo und Yokohama und betrieb zusätzlich zu seiner Arbeit bei der Eisenbahn führte er einen Kolonialwarenladen in Tsukiji.

1878 wurde er als Lokführer im Bereich der Eisenbahn von Osaka eingesetzt und ab 1879 zog er nach Kobe und wurde zum Leiter des Lokomotiv-Depots, Bahnhof Kobe, berufen.
Außerdem trainierte er auch viele japanische Lokführer und befuhr selbst als Lokführer die Strecke Kyoto -Kobe.
Als er 1904 vom Eisenbahn - Büro pensioniert wurde, erhielt er eine Freifahrkarte der Eisenbahn auf Lebenszeit und ihm wurde der Orden der aufgehenden Sonne 5. Klasse verliehen.

Nach dem Ende seiner Tätigkeit bei der Eisenbahn wurde er Mitarbeiter bei A. de Ath & Co., die eng mit Cameron & Co. verbunden waren.
Die Japan Direcories ab 1908 erwähnen ihn nicht mehr, obwohl der in der Literatur mit einer späteren Tätigkeit bei Nickel & Lyon aufgeführt wird.

Er war ein angesehenes Mitglied der ausländischen Gemeinde von Kobe. Sein Name ist auch mit der Unterstützung der Stadt für gute Straßen, gepflasterten Trottoirs, guter Kanalisation und einem schönen Erholungspark verbunden.
Er war viele Jahre im Vorstand des KR & AC tätig.

Sein Haus an Suma, Ichinotani, bekannt als die "Doon Villa", wurde in den 1880er Jahren gebaut und mit einem schönen Garten umgeben.
Das Haus wurde gebaut, noch bevor die Eisenbahn nach Suma erweitert wurde und es war trotzdem ein beliebtes Ziel und eines der gastfreundlichsten Häuser in Kobe.
Er war der erste Ausländer, der hier lebte und so kann er als der Begründer dieser ausländischen Siedlung in Kobe, die immer populärer wurde, angesehen werden.

Es wird berichtet, dass der Bau seiner Villa von seinem Bruder unterstützt wurde, es konnte aber keine verwandtschaftliche Beziehung zu irgendjemandem gefunden werden. Im Ausschlußverfahren käme als möglicher Bruder J. C. Hall in Betracht.
John Hall starb in seiner "Doon Villa" in Suma, Kobe, am 19.05.1914. Er wurde auf dem ehemaligen Kasugano Ausländer-Friedhof begraben. 1961 wurden nach dessen Schließung seine Überreste zum Shuhogahara Friedhof umgebettet.
13.03.1845 at Dalmellington, Ayrshire, Scotland, GB
19.05.1914 in Kobe, Japan

After his study of mechanical engineering in Scotland, John Hall decided to go to Japan.
He arrived in Yokohama in 1870 and was employed in the repairing shop of the railways in Yokohama.
His contract with the Japanese government commenced on April 24, 1872 and he was the first motorman who ran the train linking Tokyo-Shinbashi and Yokohama in 1872.
He worked for the Imperial Government Railway Bureau of Japan for more than 32 years.
He lived in Tokyo and Yokohama for several years and in addition to his work in the railways, conducted a general provision store in Tsukiji.

In 1878 he was engaged as train driver in the Railway Department of Osaka and as of 1879 he moved to Kobe and was engaged as Foreman of the Running Shed of the Railway Bureau, Kobe Station. Additionally he also trained many Japanese motormen and acted as motorman himself on the Kyoto-Kobe-Line.
When he retired on pension from the Railway Department in 1904, he was granted a free pass on railways for life and also the fifth class Order of Rising Sun.

After his retirement from the railways he was recorded as employee of A. de Ath & Co. which were closely connected to Cameron & Co.
The Japan Direcories as of 1908 don’t mention him any more although literature states him also with a later employment at Nickel & Lyons.

He was an esteemed member of the foreign Kobe community. His name also stands for a great support to provide the town with excellent roads, paved side-walks, good drainage and a fine recrea­tion ground.

He served for many years on the committee of K. R. & A. C.

His home at Suma, Ichinotani, known as the "Doon Villa", was built some time in the 1880's and was surrounded with a fine garden.
The house was built before the railroad was extended to Suma and it was still a very popular destination and one of the most hospitable houses in Kobe.
He was the first foreigner to live there and can therefore be called the founder of this foreign settlement in Kobe which became more and more popular.

It is said, he was supported by his brother in building his villa but no relationship could be found to anybdy.
Thus, his possible brother can only be supposed by the process of elimination as J. C. Hall.

John Hall died at his “Doon Villa”, Suma, Kobe on May 19, 1914. He was buried in the former Kasugano Foreign Cemetery and his remains were moved to Shuhogahara in 1961 following the closure of the former.
___
/ P II – III / GB / FE-T-Rw (390 Mon.) + ENG /
HALL
John Carey
1844 - 1921


Für Vergrößerung klicken

22.01.1844 in Coleraine, Londonderry, Nord-Irland, GB
21.10.1921 in London, GB

Er absolvierte 1866 das Quinn College von Belfast. Am 24.01.1867 wurde er zum Dolmetscher auf Probe an der britischen Gesandtschaft in Japan ernannt. Er traf im Februar 1868 in Japan ein und wurde im Konsulardienst in Tokyo und Yokohama eingesetzt. 1871 erhielt er seine erste Beförderung zum Junior Assistent des HBM Konsulat in Kobe # 84.

Als die japanische Regierung 1871 eine Delegation zur Inspektion der Gefängnis-Systeme nach Hong Kong und Singapur auf Empfehlung des britischen Gesandten Sir Parkes entsandte, hatte er die Leitung und seine Hinweise trugen wesentlich zu einem humanerem System der Gefängnis-Verwaltung bei.
Neben dem normalen Büroalltag erhielt er als erste wichtige Aufgabe, den Standpunkt der Gesandtschaft zu den sogenannten "Han-Forderungen" zu erarbeiten. 1871 setzte sich die neue Regierung ständig ein, die Verwaltung der Provinzen zu stabilisieren.
Der erste Schritt zur Abschaffung des Feudalsystems war die Umwandlung der alten daimyos zu Gouverneuren in ihren ehemaligen Lehen (han). Zusätzlich übernahm die Zentralregierung ihre Schulden und auch ihren Grundbesitz. Es lagen über 30 solcher Schuldenfälle gegenüber britischen Kaufleuten in Kobe vor und die Gesandtschaft verlangte eine Auflistung aller Forderungen.
John Carey Hall musste jeden Schuldenfall überprüfen und darüber mit der Zielstellung berichten, dass die Forderung zwischen der Zentralregierung und der britischen Gesandtschaft geregelt werden.

Kurz nachdem Abel A. Gower 1875 in Pension ging, wurde John Carey Mieter seines schönen kleinen japanischen Hauses, lange danach noch als Gower Bungalow bekannt.

1882 wurde er zum Amtierenden Konsul des HBM-Konsulats in Nagasaki und als Amtierender Konsul für Österreich-Ungarn, Frankreich und Spanien berufen, 1883 wurde er Konsul.
In den folgenden Jahren erhielt er Berufungen zum Amtierenden Sekretär in Tokio (1884-1885), Amtierender Konsul in Yokohama (1886-1889) und Nagasaki (1890-1891), als HBM-Konsul und amtierender österreich-ungarischer Konsul für Hakodate und Niigata (1892-1894) und HBM-Konsul in Yokohama (1895).
Während all dieser Einsätze fungierte er auch als Assistenz-Richter des Konsulats.
Von 1896 bis 1902 war er wieder in Kobe als HBM Konsul und Amtierender Konsul für Österreich-Ungarn und Spanien.

Obwohl John Carey Hall mit konsularischen Aufgaben in fast jedem offenen Hafen in Japan tätig war, wird er aber vor allem mit Kobe in Verbindung gebracht, da er bereits in den ersten Tagen als Konsularassistent hier arbeitete und weil er, als Kobe die einzige sich selbst-verwaltende ausländische Gemeinschaft Japans war, er in hervorragender Weise sich für Kobe einsetzte. Er engagierte sich vor allem bei vielen Bürgerinitiativen, um aus dem Sandflecken eine geordnete, kleine Stadt mit festen Gebäuden, schönen Straßen, gepflasterte Trottoirs, guter Entwässerung und einem Erholungspark zu machen. Auch sein Einsatz für das International Hospital in kritische Phase sind unvergessen.
Von 1903 bis zu seiner Pensionierung wurde er zum Generalkonsul in Yokohama # 172 berufen.

Er zog sich von seinem Posten im Jahr 1914 zurück und ging nach London, wo er sich für die japanisch-englische Freundschaft als Vorsitzender der Japanese-Asia Society einsetzte.
John Carey Hall heiratete Agnes Goodwin in Yokohama. Sie wurde am 10.04.1850 geboren und starb am 05.07.1913. Sie wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama begraben.
John Carew Hall starb am 21.10.1921 in London im Alter von 77 Jahren. Gemäß seinem letzten Willen wurde seine Asche neben seiner Frau in Yokohama beigesetzt.
22.01.1844 in Coleraine, Londonderry, Northern Ireland
21.10.1921 in London, GB

He graduated from Quinn College of Belfast in 1866. On January 24, 1867 he was appointed interpreter probationer to the British legation to Japan. He arrived in Japan in Febru­ary, 1868, and was engaged in the Consular Service in Tokyo and Yokohama. In 1871 he received his first step in pro­motion as Junior Assistant at the HBM Consulate in Kobe # 84.

When the Japanese Government dispatched an investigating group to Hong Kong and Singapore for prison system inspection by the advice of British Minister Sir Parkes in 1871, he guided the actual place and did much by his advice to bring about a more humane system of prison treatment.

Apart from the ordinary office routine his first piece of serious work with which he was entrusted was the preparation for the Legation of a statement of what were known as the Han claims. In 1871 the new Government was steadily settling down to the business of administration in the provinces, and the first step towards the abolition of the feudal system was the conversion of the old daimyos into governors of their former fiefs (han). Additionally the Central Gov­ernment took over their debts as well as their properties. There were over 30 cases of such debts owed to British merchants in Kobel, and a statement of all such claims against the Japanese Government had been called for by the Legation. John Carey Hall had to examine and report upon each case of such debt on the understanding that it was to be settled between the Central Government and the British Legation.

Shortly after Abel A. Gower retired in 1875, John Carey became the tenant of his beautiful little Japanese house, long afterwards still known as Gower's bungalow.

In 1882 he was appointed Acting Consul of the HBM Consulate at Nagasaki and Acting Consul for Austro-Hungary, France, and Spain and in 1883 he became Consul.

In the following years he held appointments as Acting Secretary in Tokyo (1884-1885), Acting Consul in Yokohama (1886-1889) and Nagasaki (1890-1891), as HBM-Consul and Acting Austro-Hungarian Consul for Hakodate and Niigata (1892-1894), and HBM-Consul in Yokohama (1895).
During all these appointments he also acted as the assistant judge of the consul court.

From 1896 until 1902 he took again office in Kobe as HBM Consul and Acting Consul for Austro-Hungary and Spain.

Though John Carey Hall served in a Consular capacity at almost every open port in Japan, he is chiefly identified with Kobe, both be­cause of his connection with the port in early days as a Consular assistant and because, as the only foreign self-governing community in Japan, Kobe appealed to his civic instinct in a pre-eminent de­gree. He was foremost in many civic undertakings as to convert a sand patch into an orderly little town with solid buildings, excellent roads, paved side-walks, good drainage and a fine recrea­tion ground and his work on behalf of the International Hospital did much to guide that institution through a very critical period of its existence.
From 1903 until his retirement was appointed Consul-General in Yokohama at # 172.

He retired from his post in 1914 and returned to London, but contributed to the Japanese-English friendship as Chairman of the Japanese Asian Society.

John Carey Hall married Agnes Goodwin at Yokohama. She was born on April 10, 1850 and died on July 5, 1913. She was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.

John Carew Hall died on October 21, 1921 in London, aged 77 years. His ashes were buried besides his wife in Yokohama by his last will.
___
/ P II – III / GB / DIP /
HALL
John William
1848 - 1904

03.08.1848 in Blackheath, Kent, GB
03.06.1904 in Kowakidani, Japan

Er kam 1873 nach Japan und wurde bei Cheshire & Co., Buchhaltung und Havarie-Regulierung, Yokohama # 115, angestellt.
Bereits 1874 hatte er die Firma wieder verlassen und leitete die Oriental Telegram Agency, Yokohama # 55. 1876 gründete er seine eigene Firma unter seinen Namen als Kommissionär, Auktionator und Buchhalter, Yokohama # 55. Diese Firma betrieb er bis 1882 an wechselnden Standorten, richtig erfolgreich schien er aber nicht zu sein, denn von 1880 bis 1882 arbeitete er zusätzlich bei Busch, Schraub & Co., Yokohama # 92.

Ab 1883 veränderte sich seine wirtschaftliche Lage positiv, vielleicht auch durch die Aufnahme von Versicherungs-Leistungen. Seine Firma befand sich in Yokohama # 58. Ab 1890 ist er auch als Direktor der Eastern Whaling Co. gelistet.
Auch das Auktions- und Kommissions-Geschäft begann Früchte zu tragen.
Aus den Notizen von Karl Flaig wissen wir, dass er auch Eigentümer des Hotels Metropol im Ausländerviertel Tokyo Tsukiji gewesen ist und ebenso als Direktor des Club Hotels erwähnt wird. Damit im Zusammenhang steht ganz sicher auch seine zusätzliche Tätigkeit als Wein- und Spirituosen-Kaufmann ab 1899, wo er die Vertretung für Charles Wilkinson & Co., Glasgow, Whiskies; Barriere Freres, Bordeaux Clarets, and C. Meyniac & Co., Bordeaux Wines, übernommen hatte. Seine Firma befand sich nun in Yokohama # 61.

Im Alter von 56 Jahren starb John William Hall 1904 in Kowakidani.

Das Metropol-Hotel wurde im November 1906 an das Hotel Imperial verkauft.
Der Geschäftsführer bei John W. Hall, Tom Abbey, übernahm die Handels-Firma, die von nun an im Besitz der Abbey's blieb; die letzte Auktion wurde im April 1961 durchgeführt. Nach 70 Jahren schloss die Yokohama Auktions-Halle ihre Pforten - sie war in all den Jahren ein beliebter Ort für Japaner und Ausländer gewesen.


Für Vergrößerung klicken


- Auch Bewohner der Yokohama-Ausländer-Gemeinde gehörten zu seinem Kundenkreis als Versicherungsnehmer. Karte vom 25.09.1883 an G. Natermann.

- Also residents of the Yokohama foreign community belonged to his customers as policyholder. Postcard from September 25, 1883 to G. Natermann.
03.08.1848 at Blackheath, Kent, GB
03.06.1904 at Kowakidani, Japan

He came to Japan in 1873 and was employed with Cheshire & Co., Public Accountants and Average Adjusters, Yokohama # 115
Already in 1874 he left the company and headed the Oriental Telegram Agency, Yokohama # 55. In 1876 he founded his own company as Commission Agent, Auctioneer and Accountant, Yokohama # 55. He operated this company until 1882 at various locations, but it seems, he wasn't really very successful - from 1880 to 1882 he worked additionally at Busch, Schraub & Co., Yokohama # 92.

As of 1883, his economic situation changed positively, possibly influenced by the inclusion of insurance services. His company was located in Yokohama # 58. As of 1890 he is also listed as a director of the Eastern Whaling Co.

Also the auction and commission business began to bear fruits.
From the notes of Karl Flaig we know that he had been the owner of the Hotels Metropol located in the foreigners' quarters Tokyo Tsukiji and he was also mentioned as Director of the Club Hotels. Closely connected to this were most surely his additional activities as Wine and Spirits Merchant from 1899 on, when he represented Charles Wilkinson & Co., Glasgow, Whiskies; Barriere Freres, Bordeaux Clarets, and C. Meyniac & Co., Bordeaux Wines. His company was now located in Yokohama # 61.

At the age of 56 years, John William Hall died in 1904 at Kowakidani.

The Metropol Hotel was sold to the Imperial Hotel in November 1906.
The former managing director of John William Hall, Tom Abbey, took over the trading company, which remained henceforth in possesion of the Abbey's. The last auction was held in April 1961. After 70 years, the Yokohama Auction Hall closed its doors - it had been in all the years a popular place for Japanese and foreigners.


Für Vergrößerung klicken
___
/ P II – III / GB / TR /
HALLIER
Emil


[HALLER]




Er kam 1901 nach Japan, um an der School of Foreign Languages, Tokyo Kanda, Deutsch zu lehren. Prof. Emil Hallier lehrte auch 1903 gemäß den Japan Directories noch an dieser Schule. Danach ist er nicht mehr in den JD gelistet. Seine weitere Tätigkeit ist unbekannt, obwohl wir wissen, dass er weiterhin in Tokyo lebte, denn am 26.07.1908 wurde sein ältester Sohn Hans Theodor in Tokyo geboren.
Emil Hallier war mit der Kunstmalerin Maria Emilie geb Hagen verheiratet, auch ihr Vater, Theodor Hagen, war Maler. So ist es nicht verwunderlich, dass auch ihr Sohn Hans Theodor Maler wurde. Seine Mutter gab Mal- und Zeichenunterricht, u. a. für den späteren japanischen Tennō Hirohito.
Emil Hallier war später auch als Instrukteur für die deutsche Sprache an der Militärakademie in Tokyo und an der Waseda-Universität tätig.

Die deutsche Gemeinde in Kobe wuchs ständig und im Jahr 1916 mußte eine Untertertia-Klasse eingerichtet werden. Für diese standen zunächst weder Unterrichtsmittel noch ein Raum, vor allem aber keine entsprechend ausgebildeten Lehrkräfte zur Verfügung, bis Emil Hallier aus Tokyo verpflichtet werden konnte, der sogar noch sechs eigene Kinder mitbrachte.


Für Vergrößerung klicken
Brief von Prof. E. Hallier aus Tokyo, Koishikawa, vom 30.06.1902 an die Buchhandlung "Vereinshaus" von Paul Eger in Leipzig.
Die Buchhandlung wurde 1873 gegründet und 1898 von Paul Eger übernommen. Unter dem Namen "Buchhandlung an der Thomaskirche" existiert sie heute noch.


Für Vergrößerung klicken



In 1901 he came to Japan in order to teach German at the School of Foreign Languages​​, Tokyo Kanda. According to the Japan Directories, Prof. Emil Hallier still taught in 1903 at this school. Afterwards he is no longer listed in the JD. His further employment is unknown, although we know that he continued to live in Tokyo, because on July 26, 1908 his eldest son Hans Theodor was born in Tokyo.

Emil Hallier was married to the painter Maria Emilie nee Hagen, her father, Theodor Hagen, was a painter, too.
So it is not surprising that their son Hans Theodor also became a painter. His mother gave painting and drawing lessons, including also to the later Japanese Tennō Hirohito.

Later Emil Hallier worked as an instructor for the German language at the Military Academy in Tokyo and at Waseda University.

The German community in Kobe grew steadily and in 1916 another class level had to be set up. At first, for this new class neither means nor a class-room, but especially no appropriately trained teacher were available. The situation only changed, when Emil Hallier from Tokyo could be engaged and he even brought six children of his own.


Für Vergrößerung klicken
Letter of Prof. E. Hallier from Tokyo, Koishikawa, posted June 30, 1902 to the bookstore "Vereinshaus" of Paul Eger in Leipzig.
The bookstore was founded in 1873 and acquired in 1898 by Paul Eger. Under the name "Bookstore at St. Thomas Church," it still exists today.



- Er wurde bald nach Ankunft Mitglied der OAG und arbeitete aktiv mit.
Die Abbildung zeigt eine Einladungskarte vom 02.04.1907 zu einem OAG-Treffen am 01.05.1907 mit einem Vortrag von E. Hallier – "Wanderungen in Bōsō". (Bōsō ist eine Halbinsel in der Präfektur Chiba).

- He became a member of the OAG soon after his arrival and played an active part.
The figure shows an invitation card from April 2, 1907 to a OAG-meeting on May 1, 1907 with a lecture by E. Hallier - "Hiking in Bōsō". (Bōsō is a peninsula in Chiba Prefecture).

___
/ P IV / DE / QFE-ED /
HALLIFAX
Thomas Edward
1842 - 1908

[HALIFAX]





Für Vergrößerung klicken
Friedhof - Yanghajin - Cemetery

10.05.1842 in Westbury, England
24.11.1908 in Seoul, Korea

Er ging in das St. Merry College und wurde zuerst von seinem Vater und später in der Telekommunikation ausgebildet. 1870 war er zur Wartung von Telefonverbindungen in Kuba tätig. Er kam 1871 nach Japan und spielte eine bedeutende Rolle bei der Errichtung des Telefondienstes zwischen Tokyo und Nagasaki. Er hatte einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Bereich Telegrphie als Assistent des Superintendenten, der Vertrag lief vom 16.05.1871 für drei Jahre bis zum 02.07.1874. Danach hatte er verschiedene Anstellungen von 1876-1882 als Lehrer für Englisch und englische Literatur an Privatschulen in Tokyo.
1883 ging er nach Korea und lehrte Englisch in Seoul an der Tongmunhak Schule, und bildete eine Vielzahl offizieller Dolmetscher für den diplomatischen Dienst und Handel aus. 1885 wurde er als Chef der Telefonkabelverlegung zwischen Seoul und Pusan eingesetzt. - Von 1890-1893 wurde er erneut von der Japanischen Regierung angestellt, um am Gymnasium in Fukushima zu lehren, wo er u. a. auch den berühmten Historiker Asakawa Kan’ichi (1873-1948) unterrichtete.
1893 verließ er Japan wieder, um erneut in Korea Englisch zu lehren.
1906 beendete er seine Lehrtätigkeit und zog sich in den Ruhestand zurück und lebte in Seoul, wo er 1908 verstarb. Er ruht jetzt auf dem Yanghajin Friedhof von Seoul.
10.05.1842 at Westbury, England
24.11.1908 in Seoul, Korea

He was educated at St. Merry College by his father and later was trained in telecommunication. In 1870 he worked at a small town in Cuba as a telegraphic wire serviceman. He came to Japan in 1871 and played an important role in establishing telegraphic services between Tokyo and Nagasaki. He had a contract as FE with the Japanese government to work as assistant superintendent, Railways and Telegraphs Department, Telegraphs Section, the contract ran from May 16, 1871 for three years until July 2, 1874. After that he was employed in Tokyo to teach English and English literature at various private schools from 1876 until 1882.
In 1883 he went to Korea and taught English in Seoul at the Tongmunhak school, he trained a number of official interpreters for diplomatic service and trading. In 1885 he was appointed a foreman at the telegraphic wire services between Seoul and Pusan. From 1890 - 1893 he was again hired by the Japanese government to teach at the first junior High School in Fukushima and taught English among others to the famous historian Asakawa Kan’ichi (1873-1948).
In 1893 he left Japan for Korea and taught English again there.
He retired from teaching profession in 1906 but passed away in Seoul in 1908. He rests now in Yanghajin Cemetery of Seoul.
___
/ P II - III/ GB / FE-T-PT (36 Mon.) + FE-ED (72 Mon.) /
HAMILTON
Heber James
1862 – 1952


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken

16.12.1862 in Collingwood, Canada
04.01.1952 in Toronto, Canada

Ab 1881 besuchte er die Universität von Toronto und studierte Geschichte. Sein Studium schloss er 1885 ab, fand eine Anstellung in einer Anwaltskanzlei, die er aber gleich wieder beendete und noch im Herbst 1885 begann, am Wycliffe Theological College zu studieren.
1889 wurde er Priester in Port Hope an der St. -Johannes-Kirche. Er arbeitete hier etwa drei Jahre und im November 1892 besuchte er Japan als Mitglied der Wycliffe College Mission von Toronto, die zur Canadian Church Mission gehört. Er ließ sich in Nagoya nieder und war für die christliche Missionsarbeit zuständig, die er hier bis 1895 ausübte. - Während dieser Zeit, am 01.11.1894, heiratete er Mary Ann [Minnie] geb. Spence an der St. Andrews Church von Tokyo.
Ab 1896 war er mit seiner Frau in Gifu stationiert, wo er sich vor allem für die Gifu-Blindenschule einsetzte.
Die grundlegenden Arbeiten für diese Schule wurden von Reverend A. F. Chappell bald nach dem großen Erdbeben von 1891 begonnen. Zuerst wurde ein Gebäude errichtet und kostenlos dem Komitee blinder Menschen überlassen, die es als Schule, Clubraum, etc. nutzten. 1894 wurde das Institut in eine reine Blindenschule umgewandelt, die von J. K. Mori, der sein Augenlicht auch verloren hatte, geleitet wurde. 1897 wurden die Gebäude umgebaut und 1900 erweitert. Diese Veränderungen und die Eliminierung der mit der Erweiterung entstandendenen Schulden waren das Verdienst von Reverend Heber J. Hamilton.

Bis 1902 war er für die Arbeit der Canadian Missionary Society in Gifu-ken zuständig. Nach einem kurzen Aufenthalt von etwa einem Jahr in Tokyo wurde er wieder nach Nagoya versetzt, wo er eine Schule zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen (Yamashiro Junior College) gründete.

Im Jahr 1912 wurde er zum Bischof des zentralen Teils Japans berufen.
Er war immer bemüht, Gelder zum Nutzen der Bedürftigen zu sammeln. 1927 war er in der Lage, ein Tuberkulose-Sanatorium in Nagano zu eröffnen.

In seiner Jugend war er ein begeisterter Bergsteiger. Er war ein Freund von Walter Weston und sie haben auch zusammen alpines Bergsteigen in Japan durchgeführt.

Er beendete 1934 seine Tätigkeit im Chūbu-Distrikt im Alter von 70 Jahren. Sie gingen nach Kanada zurück und er setzte sich in Toronto. zur Ruhe.
Seine Frau starb 1951 und er folgte ihr im Jahr 1952. Sie sind beide auf dem St. James Friedhof von Totonto begraben.


Für Vergrößerung klicken




- Postkarte von H. J. Hamilton aus Gifu vom 24.03.1899 an seinen Bruder, der zu Besuch in Japan weilte.

- Postcard by H. J. Hamilton from Gifu, posted March 24, 1899 to his brother, who was on a visit to Japan.
16.12.1862 at Collingwood, Canada
04.01.1952 in Toronto, Canada

He entered the University of Toronto in 1881 and majored in history. He graduated from the university in 1885 and found a job in a law office, but soon after he resigned from his job and entered the Wycliffe Theological College in the autumn of the same year.
In 1889 he became a priest at Port Hope, St. John Church. He worked here for about three years and in November 1892 he visited Japan as a member of the Wycliffe College Mission of Toronto, belonging to the Canadian Church Mission. He took office in Nagoya and was in charge of Christian missionary work, staying in Nagoya until 1895. - During this time, on November 1, 1894, he married Mary Ann [Minnie] nee Spence at the St. Andrews Church of Tokyo.

As of 1896 he was stationed with his wife in Gifu and he was especially involved in the Gifu Blind School.
This school had its foundation in work begun by Reverend A. F. Chappell soon after the great earthquake of 1891. A building was first erected and lent free of charge to a committee of blind men, who used it as a school, clubroom, etc. In 1894 the institution was changed into a blind school pure and simple, under the principalship of J. K. Mori who had also lost his own sight. The buildings were remodelled in 1897 and extended during the year 1900. These changes, together with the wiping out of the debt incurred in the enlargement of the premises, were due to the exertions of Reverend Heber J. Hamilton.

He was in charge of the Canadian Missionary Society work in Gifu-ken until 1902. After a short stay of about one year in Tokyo he was again transferred to Nagoya where he established a kindergarten teacher training institution (Yamashiro Junior College).

In 1912 he was appointed Bishop of the central part district of Japan.
He was always endeavored to raise funds for the benefit of the poor and in 1927 he was able to establish a tuberculosis sanatorium in Nagano.

In his youth, he was an enthusiastic mountaineer. He was a friend to Walter Weston and they also performed Japanese Alpine mountain climbing together.

He resigned from the Chūbu District in 1934 at the age of 70 years; they returned to Canada and retired himself in Toronto.
His wife died in 1951 and he followed her in 1952. They are both buried in the Saint James Cemetery of Totonto.


Für Vergrößerung klicken
___
/ P III / CAN / MIS /
HANSEN
Hans
1874 - 1938







Für Vergrößerung klicken
Hans und Sylvia Hansen 1909

Für Vergrößerung klicken
Sylvia Becker
02.07.1874 in Hamburg, DE
14.05.1938 in Hamburg, DE

Hans Hansen, Sohn des Kapitäns Wilhelm Julius Hansen und seiner Frau Anna F. Marie geb. Johannsen, absolvierte eine kaufmännische Lehre in Hamburg.
Er kam 1897 im Auftrag von Illies & Co. nach Japan, um in der Filiale in Kobe seine Arbeit aufzunehmen. Illies & Co. hatte geplant, auch eine Filiale in Bakan, heute Shimonoseki, zu betreiben. Zum Aufbau der Filiale in Bakan wurde Hans Hansen Ende 1898 nach Bakan delegiert. Man musste aber feststellen, dass diese Entscheidung falsch war. Im Jahr 1900 wurde die Filian Bakan wieder geschlossen und nach dem gegenüberliegenden Moji verlegt. Hansen arbeitete jetzt in der Niederlassung in Yokohama # 54. Ab 1902 wurde er in der deutschen Niederlassung in Hamburg eingesetzt. Mit der Übernahme der Leitung der Firma Illies und Co. durch Carl Illies jun. wurde ein neuer betrieblicher Kurs eingeschlagen. Die damit eingetretenen neuen Strukturen schienen H. Hansen nicht zu passen. Ab 1906 wird er als Mitarbeiter bei Winckler & Co. in Kobe gelistet.
Vielleicht während seiner Tätigkeit in Deutschland ab 1902 oder auch in Japan oder China lernte Hans Hansen Sylvia Becker, die Schwester von Ernst und Robert Becker, kennen. Sylvia kam vor allem durch die Stellung Robert Becker nach Hong Kong. Am 02.01.1909 heiratete Sylvia in Hong Kong den Kaufmann Hans Hansen, der in Japan arbeitete. Möglicherweise hatte auch Ernst Becker an dieser Verbindung einen entscheidenden Einfluss, denn sicherlich kannten sie sich. Nach der Heirat lebten sie in Japan. Ihr Sohn Kurt wurde am 11.01.1910 in Yokohama geboren. Während des 1. Weltkrieges weilte die Familie Hansen in Japan.
Krankheitsbedingt kehrte Sylvia Hansen 1920 mit ihrem Sohn Kurt nach Hamburg zurück. Ihr Mann blieb in Japan.
Sylvia Hansen starb am 01.09.1920 in Hamburg.
Der Sohn Kurt wuchs im Haus von Robert und Marie Becker in Bergedorf auf und erlebte hier eine glückliche Jugend und Schulzeit. Das drückt sich auch in seinem weiteren Lebensweg aus - er studierte Chemie, promovierte und war viele Jahre Vorstandsvorsitzender, dann Aufsichtsratsvorsitzender und später Ehrenvorsitzender der BAYER AG, Leverkusen.

P. S. Weitere Informationen zu Hans Hansen und Familie Becker finden Sie hier.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte vom 10.05.1898 aus Kobe an seine Mutter in Hamburg, Ankunft 13.06.1898.
- Postcard to his mother in Hamburg, posted in Kobe on May 10, 1898, arrival on June 13, 1898.
02.07.1874 in Hamburg, DE
14.05.1938 in Hamburg, DE

Hans Hansen, son of Captain Wilhelm Julius Hansen and his wife Anna Marie F. nee Johannsen, completed a commercial apprenticeship in Hamburg.
In 1897 he arrived in Japan on behalf of Illies & Co. to take up his work in the branch of Kobe. Illies & Co. had also planned to establish a branch in Bakan, today Shimonoseki. Hans Hansen had been delegated to Bakan at the end of 1898 in order to establish a branch there. But they had to realize that this decision was wrong. In 1900, the branch of Bakan was again closed and moved to the opposite Moji. As of 1900, Hansen worked in the branch in Yokohama # 54.
From 1902 on he was incorporated in the German office in Hamburg. Due to the new management at Illies & Co. introduced by Carl Illies jun. the company changed the corporate policy.
It seems, H. Hansen could not accept the resulting new structures and as of 1906 he is listed as an employee of Winckler & Co. in Kobe.

Perhaps during his time in Germany as of 1902, or even in Japan or China, Hans Hansen got acquainted with Sylvia Becker, sister of Ernst and Robert Becker. Sylvia managed to come to Hong Kong mainly by the position of Robert Becker.
On January 2, 1909 Sylvia married in Hong Kong the merchant Hans Hansen, who worked in Japan.
Possibly also Ernst Becker had a decisive influence in this connection, because surely they knew each other. After the marriage they lived in Japan. Their son Kurt was born on January 11, 1910 in Yokohama. During the WW I, the family Hansen continued to stay in Japan.

Due to an illness, Sylvia Hansen and son Kurt returned to Hamburg in 1920. Her husband remained in Japan.
Sylvia Hansen died on September 1, 1920 in Hamburg.
Son Kurt grew up in the home of Robert and Marie Becker in Bergedorf and experienced there a happy childhood and school years. This is also reflected in his future life - he studied chemistry, acquired the title of doctor and had been for many years Chairman of the Board of Directors, then Chairman of the Board and later Honorary Chairman of the Bayer AG, Leverkusen.

P. S. Further information on Hans Hansen and the Becker family you find here.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte vom 10.10.1920 an seinen Sohn Kurt in Hamburg, nachdem seine Frau schon gestorben war.
- Postcard written on Oct. 10, 1920 to his son Kurt in Hamburg, after his wife had died.
___
/ P III / DE / TR /
HAPPER
John Stewart
1863 – 1936























09.04.1863 in Guangdong/ China
19.12.1936 in Tokyo

1892 kam er zusammen mit seiner Frau als Vertreter der Fellows Medical Manufacturing Co., Sitz Yokohama # 89, nach Japan, privat wohnten sie Yokohama # 258 Bluff.
1894 veränderte er sich beruflich und wurde Leiter von Standard Oil Co. New York in Kobe # 56, wo er bis 1900 blieb. 1901 wurde er Leiter der Niederlassung in Yokohama # 8, jetzt wohnten sie privat in Bluff 2101 Negishi.
1904 gehörte er zum Vorstand der International Oil Co., Yokohama # 8, weiterhin arbeitete er zusätzlich als Vertreter der American Trading Co., Kobe # 99 Kita-machi.
1905 wurde er in das Londoner Büro der Standard Oil Co. versetzt und hier interessierte er sich mehr und mehr für die Ukiyo-e Drucke japanischer Künstler, insbesondere aber studierte er Utagawa Hiroshige (Andō Hiroshige).
1908 kehrte er nach Japan zurück und übernahm die Leitung des Büros der Indian Oil Refining Co. in Kobe. Er und Christian Holstein und vermutlich A. Greppi waren die drei Bauträger des Tor Hotels von Kobe und als es öffnete, wurde er Direktor.
1915 heiratete er Mabel Bacon und zog nach Tokyo. Er wurde zum Leiter von Holstein & Co. in Tokyo bis 1925 berufen.
Seine Frau lehrte Englisch an der Waseda Universität.
Er starb an Herzlähmung in seiner Wohnung in Tokyo, Shibuya.
Er wurde im Tōgaku-ji Tempel in der Nähe von Andō Hiroshige bestattet. Aufgrund des Programms der Stadtplanung von Tokyo wurden sie nach Ikomaenuma, Adachi-ku umgebettet.
09.04.1863 in Guangdong/ China
19.12.1936 in Tokyo

He came to Japan together with his wife in 1892 as Representative of the Fellows Medical Manufacturing Co., Yokohama # 89, privately residing in Yokohama # 258 Bluff. In 1894 he changed his job and became Manager of the Standard Oil Co. of New York in Kōbe # 56, staying until 1900. In 1901 he became Manager of the Branch in Yokohama # 8, privately residing in the Bluff 2101 Negishi.
In 1904 he belonged to the Board of Directors of the International Oil Co., Yokohama # 8; he also acted as Agent of the American Trading Co., Kobe # 99 Kita-machi.
In 1905 he was transferred to the London office of the Standard Oil Co. and became more and more interested in the ukiyo-e prints of Japanese artists, especially he studied Utagawa Hiroshige (Andō Hiroshige).
In 1908 he returned to Japan and took office as branch manager of the Indian Oil Refining Co. of Kobe. He, Christian Holstein and presumably A. Greppi were the three promotors of the Tor-Hotel in Kobe and when it was opened, he took office as director.

In 1915 he married Mabel Bacon and moved to Tokyo. He was appointed Manager of the Holstein & Co. in Tokyo until 1925.
His wife taught English in Waseda University.
He died from cardioplegy in his living place in Tokyo, Shibuya.
He was buried in the Tōgaku-ji Temple close to Andō Hiroshige. Following the Tokyo-city replanning programmes they were moved to Ikomaenuma, Adachi-ku.
___
/ P III / USA / TR /
HARDES
Hendrik
1815 - 1871


Für Vergrößerung klicken
Hendrik Hardes









































Für Vergrößerung klicken
- Die Bucht von Nagasaki, gesehen von der "Fabrik für Dampftechnik", Akunoura.
- The bay of Nagasaki, as seen from the "Factory for steam engineering", Akunoura.
Frontispiz/ Frontispiece in "Vijf jaaren in Japan", Pompe van Meerdervoort.








Für Vergrößerung klicken
- Kosuge Slip Dock, die beiden Dampfwinden und das Maschinenhaus.
- Kosuge Slip Dock, the two steam winches and their engine house.







Für Vergrößerung klicken
- Die Bucht von Nagasaki, fotografiert von Uchida Kuichi. Das Foto wurde im Juli 1872 aufgenommen, als Kaiser Mutsuhito Nagasaki besuchte. Hinter den Bäumen sieht man die Dächer des Eisenwerks Akunoura; in der Bucht liegt die als kaiserliche Jacht dienende Korvette Ryūjō vor Anker.
- Nagasaki Bay, photographed by Uchida Kuichi. The photo was taken in July 1872 when Emperor Meiji visited Nagasaki. Behind the trees the roofs of the Akunoura Iron Works are visible; on the bay the corvette Ryūjō, used as Imperial yacht, is lying at anchor.







Für Vergrößerung klicken
- Mitsubishi-Werft, Nagasaki. Dock Nr. 1, Aussehen gegen Ende der Meiji-Ära.
- Mitsubishi Yard, Nagasaki. Dock No 1, as it looked towards the end of the Meiji Era.

10.01.1815 in Amsterdam, NL
10.04.1871 in Delft, NL

Hendrik Hardes war einer der ersten schiffstechnischen Offiziere der niederländischen Marine. Er war an der Überführung der späteren Kanrin-maru nach Japan beteiligt, mit der gleichzeitig die "Zweite Niederländische Abordnung" nach Japan gebracht wurde.
Als Mitglied dieser Mission baute Hardes in Nagasaki eine Eisengießerei auf, die zum ersten Vorläufer der später weltberühmten Mitsubishi-Werft wurde.

Der Sohn von Jacobus Hardes und Anna Hoogenbrink wurde in Amsterdam geboren und heiratete am 16.01.1836 in Den Helder eine gewisse Geurtje den Berger.
Das Paar hatte zehn Kinder: Anna wurde 1836, geboren, Leendert starb 1838, kurz nach der Geburt; ein zweiter Sohn, geboren 1839, erhielt abermals den Namen Leendert; er starb 1856. Es folgten die Mädchen Catharina 1841, Aanatje Christina Helena 1846 und Suzanna Frederika 1847. Jacobus, geboren 1849, starb im folgenden Jahr. Danach wurde zwei weitere Töchter geboren, Gijsberta 1850 und Mathilda 1857. Der 1858 letztgeborene Jacobus erhielt erneut den Namen seiner Großvaters und seines früh verstorbenen Bruders.
Zum Zeitpunkt von dessen Geburt weilte Hendrik Hardes bereits in Japan.

Hendrik Hardes war unter den ersten Niederländern, die von der Marine zum "Dampfoffizier" ausgebildet worden waren.
Die herkömmlichen "Ingenieure" der niederländischen Marine waren weiterhin mit dem eigentlichen Schiffbau befasst; die Aufgabe der neuen "Dampfoffiziere" bestand in Entwurf, Beschaffung, Bedienung und Wartung der neuartigen Dampfmaschinen und Kesselanlagen. Daraus ging 1824 der Marine-Dampffahrtdienst hervor.
1836 war Hardes Machinist auf der Fregatte Zr.Ms. Suriname. Angetrieben von einer 40-PS-Cockerill-Dampfmaschine war sie das zweite Dampfschiff im Dienst der niederländischen Marine. Im August 1836 wurde sie in Vlissingen (Flushing) zur Reparatur außer Dienst gestellt; Teile ihrer Maschinenanlage wurden in den neuen Raddampfer Cerberus eingebaut.
Vermutlich war Hardes als Spezialist für Dampfantrieb auch mit diesem Umbau befasst.
Eine der ersten holländischen Werften, die bereits Dampfantrieb und Eisen-Schiffbau verwendeten, war der kleine Betrieb von Fop Smit in Kinderdijk. Auf dieser Werft waren 1856 zwei Schraubenkorvetten für die Marine auf Kiel gelegt worden, die Bali und ein Schwesterschiff namens Japan.
Wie der Name vermuten lässt, war das zweite Schiff als Geschenk des Königs von Holland für den japanischen Shōgun vorgesehen. Als Schiff der holländischen Marine in Dienst gestellt, verließ die Japan am 23.04.1857 unter dem Kommando des Kapitänleutnants Willem Johann Cornelis Ridder Huyssen van Kattendijke Holland. Die Besatzung bestand aus 72 Offizieren und Mannschaften.
Hendrik Hardes erhielt die Auszeichnung, der verantwortliche technische Offizier des Schiffes zu werden.
Die Japan erreichte Nagasaki am 21.04.1857. Unter ihrem neuen Namen Kanrin-maru wurde sie in die Flotte des Shōguns eingegliedert. 43 Offiziere und Mannschaften der Besatzung blieben in Japan und bildeten die "Zweite Holländische Marine-Abteilung" in Japan.
Chef der Mission wurde Kattendijke selbst; er ersetzte jetzt G. C. C. Pels Rijcken als Direktor des Marine-Ausbildungszentrums Nagasaki.
In dieser Einrichtung vermittelten Mitglieder der holländischen Mission Kenntnisse in Marine- und Militärtaktik, Navigation, Mathematik, Schiffbau, Artillerie, Politischer Ökonomie und in Niederländisch.
Hendrik Hardes erhielt die Aufgabe, in Akunoura, an der gegenüberliegenden Seite der Bucht von Nagasaki, eine neue Fabrik aufzubauen. Die Fabrik wurde unter "Fabrik für Dampftechnik", oder auf Japanisch Yōtetsusho (Eisengießerei) von Akunoura bekannt.
Die Gießerei war einige Zeit zuvor vom Daimyō von Saga in Auftrag gegeben worden; Teile waren bereits von Holland nach Japan verschifft worden. Unter der Oberaufsicht von Hardes begann der Bau der Gießerei am 19.07.1858. Das Gelände in Akunoura umfasst etwa 13.378 m².

Ein amerikanischer Arzt, dessen Name nicht überliefert ist, besuchte 1859 die Baustelle und berichtete:
"Holländische Ingenieure errichten eine große Werkstatt für einen Dampfhammer und weitere Vorrichtungen zur Reparatur von Dampfschiffen. Eine Dampfmaschine ist bereits in Betrieb und treibt Drehbänke an, an denen Lehrlinge drehen, Söhne hochgestellter Persönlichkeiten, während andere formen, schmieden und feilen."
Ein Jahr darauf erhielt der britische Bevollmächtigte in Japan, Rutherford Alcock, näheren Einblick in die Fabrik. Er sah "eines der außergewöhnlichsten" Zeugnisse der Auffassungsgabe der Japaner: eine Dampfmaschine, "die von ihnen selbst gebaut wurde, nur nach Plänen in einem holländischen Buch und unter den fähigen Händen des Chefingenieurs".
Alcock konnte sich nicht mehr an den Namen dieses Ingenieurs erinnern, aber es war Hardes. Nach dem Urteil von Alcock war Hardes sich völlig im Klaren darüber, welche Mühen und Schwierigkeiten auf ihn und seine Arbeiter zukommen würden, als sie die "Basis für eine Dampferflotte legten in einem Volk, dem alle Anwendungen der modernen Wissenschaft unbekannt waren".
1860 wurde die Gießerei vergrößert und am 14.06.1861 zum "Eisenwerk" umbenannt; die Fabrik wurde 1861 fertiggestellt.
Danach kehrten Hardes und die meisten Angehörigen der niederländischen Mission in ihre Heimat zurück, aber einige blieben, um die technische Leitung während des Betriebs der Fabrik sicherzustellen.
Im Januar 1869 wurde das Kosuge Slip Dock in Nagasaki fertiggestellt. Dampfkraft ermöglichte es fast mühelos, Schiffe auf einer 229 Meter langen Rampe zur Reparatur aus dem Wasser zu ziehen.

Thomas Blake Glover hatte einst die Antriebsmaschine in seinem heimischen Aberdeen bestellt, aber Hardes, obwohl mittlerweile wieder zurück in Holland, hatte ebenfalls einen wichtigen Beitrag geleistet: Er hatte die japanischen Arbeiter in der Ziegelherstellung ausgebildet. Das Maschinenhaus des Docks enthält die älteste heute in Japan noch vorhandene Ziegelstruktur.
Nach dem Sturz des Shōgunats 1869 wurde die Fabrik in Akunoura von der Meiji-Regierung übernommen und zwei Jahre später der Verwaltung durch die neu gebildete Präfektur Nagasaki unterstellt.
Als Kaiser Mutsuhito von 28.05. bis 15.08.1872 seine erste Reise durch Japan unternahm, galt sein Besuch auch Nagasaki und dem Kosuge Slip Dock.
In den nächsten Jahren wurden die Einrichtungen des Eisenwerks Akunoura für Schiffsreparatur und Schiffbau kontinuierlich erweitert. 1879 wurde das große Tategami-Trockendock (Dock Nr. 1) fertiggestellt, dessen Bau zeitweilig von dem französischen Ingenieur Vincent Florent beaufsichtigt wurde.
Das Dock war 159 Meter lang und 27 Meter breit - eine beachtliche Größe für diese Zeit. Auf dem Kosuge Slip Dock entstand ab 1883 ein erster Neubau, der hölzerne, aber immerhin 1.416 Tonnen große Dampfer Kosuge-maru.
Trotz dieser Erfolge der bereits in Nagasaki vorhandenen Infrastruktur beschloss die japanische Regierung, den staatlichen Schiffbau auf die Regionen Kobe und Yokosuka zu konzentrieren. Privater Unternehmergeist verwandelte jedoch die bereits vorhandenen Anlagen in Akunoura, Tategami und Kosuge, zu einem der bedeutendsten Schiffbaustandorte der Welt.
Iwasaki Yatarō, der Gründer der Firma Mitsubishi, hatte 1881 von der japanischen Regierung die Takashima Kohlenmine erworben.
Kohle war die Hauptenergiequelle des Dampfzeitalters, und Iwasaki Yatarō begann als Händler und Exporteur von Kohle. Für die Verschiffung der Kohle zu Abnehmern in ganz Ostasien heuerte und kaufte er später eine Flotte von eigenen Kohlendampfern. Als auf beiden Gebieten die Schifffahrtsgesellschaft Kyōdō Uny'u Kaisha ein harter Konkurrent wurde, suchte Iwasaki Yatarō nach Möglichkeiten, selbst Schiffe zu bauen um Kosten zu senken.
Am 07.08.1884 mietete er das Eisenwerk Akunoura von der Regierung und erwarb die Werft drei Jahre später als eigenen Besitz. Im Folgenden durch den Werftdirektor Shōda Heigorō erweitert und modernisiert, wurden "Mitsubishi Zōsen", Nagasaki, und die Kawasaki-Werft in Kobe die mit Abstand wichtigsten privaten Schiffswerften in Japan.
Sie bauten die japanische Flotte von Trans-Pazifik-Passagierdampfern ebenso wie zahllose Kriegsschiffe für die Kaiserlich-Japanische Marine, von denen einige bereits zu den größten der Welt gehörten.

Hardes' Anfangsbeitrag für diese Entwicklung wurde bereits 1868 von J. L. C. Pompe van Meerdervoort als Arzt der niederländischen Japan-Mission vorhergesehen.
Pompe war zwar nicht in der Lage, die technische Seite zu beurteilen, betonte aber, dass Hendrik Hardes "in einem Zeitraum von drei Jahren aus einem Morast eine Fabrik für Dampfwesen und Industrie schaffen wird, wie sie östlich vom Kap der Guten Hoffnung nur noch in Surabaya anzutreffen ist."
10.01.1815 in Amsterdam, NL
10.04.1871 in Delft, NL

Hendrik Hardes was one of the first technical officers of the Netherlands Navy. He took part in the delivery of the later Kanrin-maru to Japan, which at the same time brought the "Second Dutch Mission" to Japan.

As a member of this mission, Hardes established at Nagasaki an iron foundry which became the first predecessor of the later world-famous Mitsubishi shipyard.

The son of Jacobus Hardes and Anna Hoogenbrink was born in Amsterdam and married on January 16, 1836 at Den Helder a certain Geurtje den Berger.
The couple had ten children: Anna was born in 1836, Leendert died in 1838 shortly after his birth; a second son, born in 1839, was again called Leendert; he died in 1856. Three girls were to follow: Catharina 1841, Aanatje Christina Helena 1846 and Suzanna Frederika 1847. Jacobus, born in 1849, died the following year. Thereafter two more daughters were born, Gijsberta 1850 and Mathilda in 1857.
The last child, Jacobus, got again his grandfather's and his deceased brother's name.
At the time of Jacobus' birth, Hendrik Hardes was already staying in Japan.

Hendrik Hardes was among the first Dutchmen trained by the navy to a "steam officer".
The traditional "engineers" of the Dutch Navy were further on concerned with the virtual construction of the ships as such, whereas the new "steam officers" had to design, procure, operate and maintain the new steam engines and their boilers.
Hence the "Naval Steam Service" arose in 1824.

In 1836 Hardes was machinist on the frigate Zr.Ms. Suriname. She was driven by a 40 HP Cockerill steam engine and was the second steamship serving in the Dutch navy. In August of 1836, she was at Flushing (Vlissingen) decommissioned for repair, her engine was partly transferred to the newly constructed side wheel steamer Cerberus.

Probably Hardes was also engaged in this reconstruction as a specialist for steam propulsion.
One of the first Dutch shipyards which had already adopted steam propulsion and iron construction was the small yard of Fop Smit in Kinderdijk. At this yard two screw corvettes had been laid down for the navy in 1856, the Bali and a sister ship named Japan.

As her name suggests, this last ship was intended to be a gift from the King of the Netherlands to the Japanese shōgun. Commissioned as a ship of the Dutch Navy, the Japan left Holland on March 23, 1857 under the command of lieutenant commander Willem Johann Cornelis Ridder Huyssen van Kattendijke. The ship was manned by a crew of 72 officers and seamen.
Hendrik Hardes had the distinction to become the ship's responsible technical officer.
The Japan arrived at Nagasaki on April 21, 1857. Under her new name Kanrin-maru she became part of the shōgunate fleet. 43 officers and seamen of her former crew remained in Japan, forming the Second Dutch Naval Mission to Japan.

As head of this mission Kattendijke himself was appointed, replacing now G. C. C. Pels Rijcken as director of the Naval Training Center in Nagasaki.
At this establishment, members of the Dutch mission gave instructions in naval and military tactics, navigation, mathematics, naval architecture, gunnery, political economy, medical sciences and in the Dutch language.
Hendrik Hardes had the task to assemble at Akunoura, at the opposite side of Nagasaki bay, a new factory. The plant became famous under "Factory for Steam Engineering" whereas in Japanese it was at first known as the "Akunoura Iron Foundry" (yōtetsusho).
The foundry had been ordered some time ago by the daimyō of Saga; some parts had already been shipped from Holland to Japan. Under the supervision of Hardes, the construction of the foundry started on July 19, 1858. The premises at Akunoura comprised some 13,378 m².

An American physician, whose name is not reported, had the occasion to visit the site in 1859 and he wrote:
"Dutch engineers are erecting a large machine shop for a steam hammer, and further appliances needed for keeping the steam navy in repair. A steam engine is already at work moving lathes, at which apprentices, sons of men of rank, are turning, whilst others are moulding, forging, and filing."

A year later, the British minister plenipotentiary in Japan, Rutherford Alcock, was granted a closer look into the factory. He saw "one of the most extraordinary" testimonies of the ingenuity of the Japanese: a steam-engine, "produced by themselves solely from the plans in a Dutch work under the able hands of the head engineer".

Alcock could not recall this engineer's name, but it was Hardes. According to Alcock, Hardes was fully realizing the labour and the difficulties he and his fellow workmen must have had to encounter when they were "laying the foundations of a steam navy among a people to whom all the appliances of modern science were entirely unknown".

In 1860, the foundry was enlarged and on June 14, 1861 renamed to "Iron Works"; the factory was completed in 1861.

Subsequently, Hardes and most men of the Dutch mission returned home, but some were retained to provide technical guidance in the operation of the plant.

In January of 1869 the Kosuge Slip Dock was completed at Nagasaki. Its steam power made it possible to haul almost effortlessly ships on a 229 metres long slope out of the water for repair.

Thomas Blake Glover had once ordered the main engine from his native Aberdeen, but Hardes, though meanwhile back in Holland, had likewise added an important contribution: He had the Japanese workers trained how to bake bricks.
The dock's engine house today contains still the oldest surviving brick structure in Japan.

After the fall of the shōgunate in 1869, the Akunoura plant was taken over by the Meiji government and two years later put under the jurisdiction of the newly established Nagasaki prefecture.
When Emperor Mutsuhito made his first tour through Japan from May 28, to August 15, 1872, he also paid a visit to Nagasaki and the Kosuge Slip Dock.
In the following years, the facilities of the Akunoura Iron Works were continuously enlarged for ship repair and shipbuilding. In 1879 the big Tategami dry dock (Dock No. 1) was completed, whose construction was temporarily supervised by the French engineer Vincent Florent.

The Dock was 159 metres long and 27 metres wide - an enormous size for this time. At the Kosuge Slip Dock, from 1883 on, the first ship built was the wooden, but 1,416 tons measuring steamer Kosuge-maru.
Despite of the success of the infrastructure already present in Nagasaki, the Japanese Government decided to concentrate government shipbuilding in the Kobe and Yokosuka areas. Private enterprise spirit, however, transformed the existent facilities around Akunoura, Kosuge and Tategami, into one of the world's major shipyard places.

In 1881, Iwasaki Yatarō, the founder of the Mitsubishi company, had acquired the Takashima Coal Mine from the Japanese Government.
Coal was the main energy source in the steam age, and Iwasaki Yatarō started as a coal trader and exporter.
For the shipment of coal to clients all over East Asia, he hired and then acquired a fleet of colliers of his own.
Competing in both of these fields with the shipping company Kyōdō Uny'u Kaisha, Iwasaki Yatarō was looking for shipbuilding facilities to minimize cost.

On August 7, 1884, he leased the Akunoura works from the Government and three years later he bought the site completely. Subsequently enlarged and modernized by the yard's director Shōda Heigorō, "Mitsubishi Zōsen", Nagasaki, and the Kawasaki Yard in Kobe became by far the most important private Japanese shipyards.

They built Japan's fleet of commercial Trans-Pacific liners as well as numerous warships for the Imperial Navy, some of them rating already among the biggest in the world.

Hardes' initial contribution to this development was foreseen already in 1868 by J. L. C. Pompe van Meerdervoort, who as a physician had been a member of the Netherlands Japan Mission.
Pompe admittedly could not judge the technical side, but emphasized that "Hendrik Hardes will create a plant for steam technique and industry from a swamp within a three years' time that equalled from East of Cape of Good Hope only at Surabaya".
___
/ P I / NL / QFE-T-SH ) /
HARRINGTON
Thomas Joseph
- 1953












23.10.1953 in London, GB

1896 kam er zum Praktikum als Übersetzer nach Japan und arbeitete in der HBM-Gesandtschaft Tokyo. 1898 wurde er 2. Assistent im HBM-Konsulat von Yokohama. 1907-1909 war er amtierender Vize-Konsul im Generalkonsulat von Yokohama. 1911 heiratete er Elsie Blundell, Tochter von George John Blundell. Im gleichen Jahr wurde er zum Vize-Konsul in Yokohama ernannt, wo er bis 1913 tätig war, von 1914 bis 1918 war er Konsul in Tamsui/ Taiwan, 1919 war er Konsul in Nagasaki. Die lokale Presse vom 27.01.1920 berichtet von seiner Versetzung nach Manila, Philippines. 1939 wurde er hier zum HBM-Botschafter berufen. Während des Krieges waren er und Elsie in Sicherheitsverwahrung und 1945 wurden sie über San Francisco, CA, USA entlassen.
Ihre letzten Jahre verbrachten sie in England, Elsie starb 1974 in Taunton, Somerset.

23.10.1953 in London, GB

He came to Japan in 1896 as student interpreter and worked at the HBM Legation in Tokyo. In 1898 he became second assistant at the HBM Consulate Yokohama. From 1907 until 1909 he was Acting Vice-Consul, HBM Consulate-General, Yokohama. In 1911 he married Elsie Blundell, daughter of George John Blundell. In this year he was appointed Vice-Consul in Yokohama until 1913, and then Consul in Tamsui/ Taiwan from 1914 to 1918. In 1919, he was Consul at Nagasaki. The local newspaper in Nagasaki says in its January 27, 1920 edition that he was transferred to Manila, Philippines. In 1939 he was appointed HBM Ambassador to the Philippines, during the war he and Elsie were impounded, in 1945 they arrived in San Francisco, CA, USA.

Their final years they lived in G.B. Elsie died in 1974 in Taunton, Somerset, GB.
___
/ P III / GB / DIP /
HARRIS
Townsend
1804 – 1878



03.10.1804 in Sandy Hills (heute Hudson Falls), N. Y.
25.02.1878 in New York, bestattet in Green-Wood Cemetery, Brooklyn

Er war viele Jahre Kaufmann in New York City. 1846 wurde er Mitglied des Ausschusses für Erziehung und wirkte als ihr Präsident von 1846 - 1848. Im Jahr 1855 wurde er zum Generalkonsul von Japan ernannt. Er kam mit seinem Sekretär Henry Heusken am 21.08.1856 in Shimoda an, wo er bis 1861 stationiert war. Er war der erste amerikanische Diplomat nach der Öffnung des Landes durch Commodore Matthew C. Perry und der erste diplomatische Vertreter, der in Edo (Tokyo) empfangen wurde. 1859 wurde er zum Gesandten in Tokyo ernannt. Da Harris zuvor einen Handelsvertrag mit Siam verhandelt hatte, gewann er das Vertrauen der Japaner und erreichte 1858 einen Handelsvertrag, der, im Gegensatz zu den Forderungen anderer westlicher Mächte, bemerkenswert gemäßigt war. 1861 kehrte er in die USA zurück. Nachfolger wurde 1861 Robert H. Pruyn.
03.10.1804 at Sandy Hills (now Hudson Falls), N. Y.
25.02.1878 in New York, buried at Green-Wood Cemetery, Brooklyn

A merchant in New York City for many years, he became a member of the Board of Education in 1846 and served as its president from 1846 - 1848. In 1855 he was appointed Consul General to Japan and he arrived together with his secretary Henry Heusken at Shimoda on 21.08.1856 and stayed there until 1861. He was the first U.S. diplomat in Japan after that country had been opened up by Commodore Matthew C. Perry and the first representative to be received at Edo (Tokyo). In 1859, Harris was raised to be Resident Minister in Tokyo.
Having previously negotiated a commercial treaty with Siam, he won the confidence of the Japanese and obtained a commercial treaty in 1858 that, in contrast to the demands of other Western powers, was notably moderate. He returned to the United States in 1861. Robert H. Pruyn succeeded him in 1861.
___
/ P I / USA / DIP /
HARTOG






Hauptmann Hartog wurde von Oktober 1908 für zwei Jahre bis 1910 zur Kaiserlich-Japanischen Infanterie abkommandiert. Die Anreise erfolgte im Frühjahr 1908 und er war zuerst in Tokyo stationiert. Er war einer der Offiziere, die zum Studium der japanischen Heeresstrukturen und der japanischen Sprache nach Japan delegiert wurden. Sie hatten in der Regel bereits zwei Jahre am Seminar für Orientalische Sprachen in Berlin Japanisch gelernt, betrieben in Japan dann etwa 6 - 9 Monate selbst Sprachpraxis und Landeskunde, um danach in japanischen Truppenteilen Dienst zu tun.
Nach einem Aufenthalt in Tokyo wurde er in Nagoya eingesetzt. (siehe auch Hauptmann Kaemmerling).


Für Vergrößerung klicken



- Postkarte von Hauptmann Hartog vom 29.05.1909 aus Nagoya mit Postleitstempel über Sibirien. Gemäß der Karte war er im IR 66 (Infanterie-Regiment) eingesetzt.

- Postcard from Captain Hartog posted on May 29, 1909 in Nagoya with postal routing via Siberia. According to the card he was assigned to the IR 66 (Infantry-Regiment).



Captain Hartog was detailed for the Imperial Japanese Infantry from October 1908 for two years until 1910. He arrived in Japan in the spring of 1908 and was first stationed in Tokyo. He was one of those officers who were sent to Japan for further studies of the Japanese army structures and the Japanese language. As a rule, prior to their stay in Japan they had studied Japanese at the Seminary for Oriental Languages in Berlin for two years followed by about 6 - 9 months of private studies in Japan regarding applied geography and the language before getting incorporated into the Japanese army.
After a stay in Tokyo he was assigned to Nagoya. (see also Captain Kaemmerling).


Für Vergrößerung klicken
___
/ P IV / DE / MIL /
HAVILLAND
Walter Augustus de
1872 – 1968

[W. A. de]

31.08.1872 in Lewisham, Kent, GB
20.05.1968 in Vancouver, Canada

Walter Augustus de Havilland wurde in einer angesehenen Familie geboren, deren Wurzeln bis in die Zeit der normannischen Eroberung zurückreichen; der Flugzeug-Konstrukteur Sir Geoffrey de Havilland war auch ein Verwandter. Er war der Sohn von Reverend Charles Richard de Havilland und Margaret Letitia Molesworth und das jüngste von 10 Kindern. Er wuchs auf der Kanalinsel Guernsey auf, dem Stammsitz der de Havillands und ging auf das Elizabeth College von Guernsey. Später besuchte er die Harrow und Cambridge Universität, wo er Theologie studierte, um den Beruf seines Vaters zu ergreifen.
Angesichts seiner akademischen Interessen meisterte er Latein, Griechisch und sogar Aramäisch. Aber er verlor das Interesse an Theologie und offenbar mit dem starren Klassensystem Englands unzufrieden, das ihm vielleicht nie ein Studium in Eton und Oxford ermöglicht hätte, wo er studieren wollte, plante er, sein Heimatland bei der nächsten Gelegenheit zu verlassen.
Nach seinem Master-Abschluss ging er 1893 nach Japan, ganz sicher im Auftrag der English Church Mission. Sein erstes Lebenszeichen aus Japan gibt es von einer Postkarte vom 19.02.1895 aus Hakodate als Reverend.
Gemäß den Japan Directories wird er 1896 in Kobe als Propagant der English Church gelistet und er arbeitete dort bis 1897.
Ab 1898 war er als Lehrer für Englisch an der 4. Higher School von Kanazawa tätig, wo er bis 1906 arbeitete. Zusätzlich wurde er als Englisch-Lehrer an der Tokyo Higher Normal School in Tokyo Koishikawa, eingesetzt, und er unterstützte auch die Young Men's Christian Association, American International Committee, Tokyo.

Im Jahr 1907 wurde er Eingetragener Anwalt für Patent- und Warenzeichen-Rechte und ausländisches Mitglied des Australasiatischen Instituts der Patentanwälte.
Nach dem Tod von W. Silver Hall übernahm er seine Handels-Agentur und informierte 1907 entsprechend seine Kunden.
1913 traf er Lilian Augusta Ruse. Sie besuchte in Tokyo ihren Bruder, der Musik an der Waseda-Universität lehrte. Zu dieser Zeit war auch Walter ein prominenter Professor für Recht an der gleichen Universität und auch eine führende Autorität in Japan für Patentrecht.
1914 verließen Walter und Lilian Japan, um nach England zu gehen. Sie heirateten am 16.11.1914 in New York City, ihre Flitterwochen verbrachten sie an den Niagara-Fällen, und reisten dann weiter nach England, kehrten aber bald nach Japan zurück.
Das Paar hatte zwei Töchter, beide wurden berühmte Schauspielerinnen, Olivia de Havilland und Joan Fontaine.
Er und Lillian Augusta Ruse wurden im Jahr 1925 wieder geschieden.
Am 16.08.1927 heiratete Walter die Japanerin Matsukura Yuki [Yoki] in der britischen Botschaft von Tokyo.
Mit den drohenden Ereignissen und den wachsenden Kräften im Pazifik geriet Walter wegen seiner Verbindung zu einer Gruppe von Engländer, die wegen Spionage verhaftet und angeklagt wurden, unter Verdacht bei der japanischen Regierung. Unter diesen Bedingungen flohen Walter und seine Frau Yuki 1940 in die USA.
Kurz nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor wurde Yuki in Colorado interniert. Walter konnte sich und seine Frau im Luxus-Ort von Broadmoor in Colorado Springs unter selbst auferlegtem Hausarrest während des bestehenden Konflikts einquartieren. Nach dem Krieg zogen sie nach Victoria, British Columbia, Kanada. Yuki starb im Jahr 1958.

Seine dritte Heirat erfolgte am 26.03.1960 mit Rosemary Beaton Connor aus Victoria, und sie wohnte in North Vancouver.
Als Walter 1968 im Alter von 96 Jahren starb, kontaktierte seine dritte Frau seine Töchtern Olivia und Joan, um sie über seinen Sterbe-Wunsch zu informieren: seine Asche soll in Guernsey verstreut werden. Sie gab jeder Tochter ein Drittel der Asche, die im Meer vor Guernsey verstreut wurde, während das restliche Drittel bei Vancouver beigestzt wurde.

P. S.
1. G. M. de Havilland war sein Bruder.
2. W. A. de Havilland war auch als Schach- und Go- Spieler bekannt. Es ist nicht überliefert, wann de Havilland Schach zu spielen gelernt hatte. In Anbetracht der begrenzten Möglichkeiten in Japan scheint es wahrscheinlich, dass er sicher während seines Studiums in Cambridge mit dem Spiel vertraut wurde.
Neben dem Erlernen orientalischer Sprachen übernahm de Havilland auch einige asiatische Freizeit-Beschäftigungen, einschließlich Go. Er verbrachte einen Großteil seiner Zeit in seinem Schach- und Go-Club und war kompetent genug, um das "ABC des Go-Spiels" als Autor 1910 zu veröffentlichen.




- Postkarte vom 01.07.1907 mit der Information seiner Kundschaft über die Übernahme der Firma von W. Silver Hall.

- Postcard from July 1, 1907 with the information of his clients on the acquisition of W. Silver Hall's company.

31.08.1872 in Lewisham, Kent, GB
20.05.1968 in Vancouver, Canada

Walter Augustus de Havilland was born into a distinguished family which traces its roots back to the time of the Norman conquest; the aircraft designer Sir Geoffrey de Havilland was a relative. He was the son of Reverend Charles Richard de Havilland and Margaret Letitia Molesworth and the youngest of 10 children. He raised in the Channel Island of Guernsey, the ancestral home of the de Havillands and was educated at Elizabeth College, Guernsey. Later he attended Harrow and Cambridge Universities, where he was reading in theology to follow in his father's profession.

Given his academic orientation, he mastered Latin, Greek, and even Aramaic. But he lost interest in theology and, apparently unhappy with England's rigid class system that had perhaps prevented him from attending Eton and Oxford, where he had wanted to study; he planned to leave his native country at the earliest opportunity.

After receiving his M.A. degree, he sailed in 1893 for Japan, most surely by order of the English Church Mission. His earliest sign of life from Japan results from a postcard posted as Reverend at Hakodate on February 19, 1895. According to the Japanese Directories he is recorded in 1896 as propagator of the English Church in Kobe and he worked there until 1897.
As of 1898 he became a teacher of English at the Fourth Higher School of Kanazawa where he worked until 1906. Additionally, from 1904 on, he was engaged as English Instructor of the Tokyo Higher Normal School, Tokyo Koishikawa, and supported the Young Men’s Christian Association, American International Committee, Tokyo.

In 1907 he became a Registered Patent and Trade Mark Agent and was accepted as a Foreign Member of the Australasian Institute of Patent Attorneys.
After the death of W. Silver Hall he took over his Trading Agency and in 1907 he informed his clients accordingly.

In 1913 he met Lilian Augusta Ruse. She was in Tokyo visiting her brother, who was teaching music at Waseda University. By this time, Walter, who had become a leading authority in Japan on patent law, was a prominent professor of law at the same university.
In 1914, Walter and Lilian left Japan together for England. They married on November 16, 1914, in New York City, honeymooned at Niagara Falls, and then resumed their trip to England. They soon returned to Japan.

The couple had two daughters, who both became famous actresses, Olivia de Havilland and Joan Fontaine.
He and Lillian Augusta Ruse were divorced in 1925.

On August 16, 1927, Walter married the Japanese woman Matsukura Yuki [Yoki] at the British Embassy of Tokyo.
With the menacing storm in the Pacific gathering strength, Walter had come under suspicion by the Japanese government because of his association with a group of Englishman who had been arrested and charged with espionage. Under these conditions, Walter and his wife Yuki fled to the United States in 1940.
Shortly after the Japanese attack on Pearl Harbor, Yuki was interned in Colorado. Walter was able to install himself and her in the luxurious resort of Broadmoor in Colorado Springs, under self-imposed house arrest, for the duration of the conflict. After the war, they moved to Victoria, British Columbia, Canada. Yuki died in 1958.

He married, thirdly, Rosemary Beaton Connor of Victoria, on March 26, 1960, and they resided in North Vancouver.

When Walter died in 1968, at the age of 96, his third wife contacted his daughters Olivia and Joan to inform them of his dying wish to have his ashes scattered in Guernsey.
She gave each daughter a third of the ashes, which were scattered in the sea off Guernsey, while the remaining third was buried near Vancouver.

P. S.
1. G. M. de Havilland was his brother.
2. W. A. de Havilland was also known as a chess and go player. It is not handed down when de Havilland learned to play chess, but considering the limited number of opportunities to play in Japan, it seems likely that he was familiar with the game at least as early as his studies at Cambridge.
Apart from learning oriental languages de Havilland also adopted some Asian pastimes, including go.
He spent much of his time at his chess and go club. He was proficient enough to author "The ABC of Go", published in 1910.


Für Vergrößerung klicken
___
/ P III / GB / MIS + QFE-ED + TR /
HAWES
Albert George Sidney
1842 - 1897

[A. G. S.]



Für Vergrößerung klicken
- A. G. S. Hawes 1883.
Portrait-Aufnahme aus dem Atelier Stillfried & Andersen.
- A. G. S. Hawes 1883.
Portrait photograph from the Stillfried & Andersen studio.





Für Vergrößerung klicken
- Die künftige Ryūjō 1869 in Aberdeen
- The future Ryūjō in 1869 at Aberdeen


Für Vergrößerung klicken
- Geschützausbildung auf der Ryūjō Anfang 1871, in der Mitte Leutnant Hawes.
- Gunnery trainees on board of the Ryūjō at the beginning of 1871, in the centre Lieutenant Hawes.


Für Vergrößerung klicken
- Murray's Hand-Book Japan, verfasst von Ernest M. Satow und A. G. S. Hawes.
Umschlag und Titelseite der 2. Auflage.
- Murray's Hand-Book Japan, written by Ernest M. Satow und A. G. S. Hawes.
Cover and title page of the 2nd edition.











Für Vergrößerung klicken
- A. G. S. Hawes, aus seinem Nachruf in: "The Pacific Commercial Advertiser", 1897
- A. G. S. Hawes, from his obituary in: "The Pacific Commercial Advertiser", 1897


Für Vergrößerung klicken
- Grab von Hawes
auf dem Oahu-Friedhof, Hawaii
- Hawes' tomb
at the Oahu Cemetery, Honolulu


09.10.1842 Wolborough, Devonshire, GB
06.08.1897 Hilo, Hawaii

Hawes, Leutnant der britischen Royal Marines, der seinen Namen meist als "A. G. S. Hawes" angab, wurde 1871 von der japanischen Regierung angestellt.
Neben seiner Tätigkeit an der Marineakademie als Ausbilder künftiger japanischer Marineoffiziere war Hawes einer der Verfasser des maßgeblichen Japan-Reiseführers.
Dieses Buch wurde bald in die Reihe der berühmten britischen "Murray's Travel Guides" mit ihrem charakteristischen roten Einband mit Goldprägung aufgenommen und erwies sich mehr als zwei Jahrzehnte lang als unentbehrlicher Begleiter für viele Ausländer bei ihrem Aufenthalt in Japan.

Hawes wurde in Wolborough bei Newton Abbot geboren. Er wurde am 23.12.1859 Seesoldat, nahm jedoch im Februar 1869 seinen Abschied, da er für eine Anstellung in Japan ausgewählt worden war.
Er traf am 07.01.1870 in Nagasaki ein und sein erster Vertrag mit der japanischen Regierung über ein Jahr begann am 12.02.1870. Ab 02.01.1871 war er Ausbilder an der Marine-Akademie (kaigun heigakkō) in Tsukiji, Tokyo, wo er japanische Seekadetten in Geschützkunde, Mathematik und Englisch unterrichtete. Die praktische Ausbildung, auch der Umgang mit Signalflaggen und Salutschüssen, fand jedoch an Bord der in Großbritannien gebauten Panzerkorvette Ryūjō, dem damals größten Schiff der japanischen Marine, statt.

Dieses Schiff war auf eigene Rechnung von der Werft Alexander Hall & Co. in Aberdeen gebaut worden, wohl zunächst in der Absicht, es an die Marine der amerikanischen Südstaaten zu verkaufen.
Nach dem Bürgerkrieg erwarb der aus Aberdeen stammende, in Nagasaki als Geschäftsmann und Waffenhändler ansässige Thomas Blake Glover das Schiff und veräußerte es weiter an den Kumamoto-Clan in der Provinz Higo.
Als Jo Sho-maru verließ das Schiff am 11.08.1869 den nördlichsten Hafen Schottlands, Thurso, und erreichte im Januar 1870 Nagasaki.
Bereits am 12.04.1870 wurde es als Geschenk der neu gebildeten Japanischen Marine übergeben und am 06.06.1870 unter dem Namen Ryūjō als Schulschiff der Marineakademie in Dienst gestellt.
Sein Vertrag mit der Regierung lief nicht ununterbrochen über viele Jahre, sondern wurde über ein bzw. zwei Jahre, manchmal sogar nur über mehrere Monate, mit größeren Zeitübergägen, abgeschlossen. Sein letzter Vertrag als militärischer Ausbilder endete am 31.03.1882. Danach lehrte er noch Englisch an der Akademie und verließ Japan Ende 1884.

Wie Hawes dazu kam, neben dieser Arbeit Verfasser eines Reiseführers zu werden, ist nicht bekannt. Seine gewonnene Freizeit durch die Vertragsgestaltung und seine Reiselust haben sicherlich diese Aufgabe unterstützt.

Der Bedarf an einem solchen Führers war aber inzwischen offenkundig. Im Juli 1880 hatte Adolfo Farsari "Keeling's Guide to Japan" publiziert, ein recht knappes Buch von etwa 160 Seiten. Bereits einige Jahre zuvor hatten Mitglieder der "Asiatic Society of Japan" begonnen, Material für einen umfassenden enzyklopädischen Reiseführer zusammenzustellen. Zu ihnen gehörten Ernest Mason Satow, Sekretär der britischen Gesandtschaft in Japan, und Basil Hall Chamberlain, damals Lehrer an der Marineakademie, an der auch Hawes lehrte, William Benjamin Mason, etc.
Das "Hand Book for Travellers in Central & Northern Japan" wurde schließlich unter den Verfassernamen Satow und Hawes veröffentlicht. Das Buch war laut Untertitel "ein Führer für Tokyo, Kyoto, Osaka, Hakodate, Nagasaki und andere Städte; für die interessantesten Teile der Hauptinsel zwischen Kobe und Aomori, mit Besteigung der wichtigsten Berge und Beschreibungen von Tempeln, historischen Anmerkungen und Erklärungen".
Ursprünglich war eine Veröffentlichung in der Reihe "Murray's Handbooks" beabsichtigt, aber John Murray III lehnte ab, da 489 Seiten seine Vorstellung von einem "Handbuch" bei weitem überstiegen. Daher erschien der Führer 1881 bei Kelly & Co. in Yokohama, # 28 Honchō-dōri.
Als sich das Buch gut verkaufte, änderte Murray seine Meinung. Trotz ihres gestiegenen Umfangs erschien eine zweite Auflage 1884 gemeinsam bei Murray in London, bei Kelly & Co. in Yokohama und bei Kelly & Walsh in Singapore, Shanghai und Hongkong. Für eine dritte Auflage 1891 wurde, da Satow nach Bangkok versetzt worden war, der Führer vollständig neu geschrieben von Basil Hall Chamberlain und William Benjamin Mason, einem Ingenieur im Dienst des japanischen Kommunikations-Ministeriums. Beiträge für diese Auflage verfassten Lafcadio Hearn und William Weston (siehe auch William Gowland). Die Beschränkung auf Zentral- und Nordjapan entfiel; dennoch wurde der Umfang des Buches von 586 auf nur noch 459 Seiten reduziert.

Murrays Japan-Führer erschien in nochmals sieben Auflagen bis 1913.
Der Umfang nahm erneut weiter zu, bis zu etwa 600 Seiten; er hielt damit Schritt mit der japanischen Expansion in Asien und behandelte inzwischen "das gesamte japanische Reich von Sachalin bis Formosa".
Bei der Vorbereitung und Ausarbeitung des Reiseführers hatte Hawes eng mit dem Diplomaten Satow zusammen gearbeitet.
Möglicherweise hat diese Beziehung dazu beigetragen oder erleichtert, dass Hawes nach Ablauf seines Vertrages mit der japanischen Regierung in den britischen diplomatischen Dienst wechselte.
Von Januar 1885 bis Ende 1887 war Hawes britischer Konsul für die an den Nyassa-See grenzenden "Gebiete der afrikanischen Könige und Häuptlinge" (Territories of the African Kings and Chiefs), das spätere britische Protektorat Malawi.
Danach scheint Hawes jeweils an verschiedenen Brennpunkten der britischen Außenpolitik Dienst getan zu haben. Im Dezember 1888 bis Juni 1889 war er im besonderen Auftrag in Sansibar, wobei er vom 04. bis 29.04.1889 auch als amtierender Generalkonsul wirkte.

Vermutlich stand seine Mission im Zusammenhang mit dem deutsch-britischen Vertrag, mit dem das Deutsche Reich auf verschiedene Gebietsansprüche in Afrika verzichtete und dafür die Hoheit über Helgoland erhielt.
Im Oktober 1889 wurde Hawes zum Konsul für die Gesellschaftsinseln (Îles de la Société) mit Dienstsitz Tahiti ernannt.
Ab Juli 1894 bekleidete er dann das Amt des britischen Bevollmächtigten und Generalkonsuls für die Republik Hawaii in Honolulu. Die Republik war erst im Jahr zuvor nach dem Sturz der Königin Lili'uokalani entstanden und stand bereits unter starkem Einfluss der USA.
Hawes versuchte die Interessen Großbritanniens und seiner Staatsbürger in Hawaii zu wahren. Viele von ihnen waren beschuldigt worden, an dem royalistischen Aufstand vom Januar 1895 beteiligt gewesen zu sein.
Hawes hatte am 13.07.1895 die ehemalige Residenz von Lili'uokalani in Kapālama als Sitz des britischen Konsulats angemietet. Am 24.05.1897 veranstaltete er eine Feier zu Ehren des "diamantenen" Regierungsjubiläums der britischen Königin Victoria. Wenig später stürzte er an Bord eines Schiffes in Hilo an der Ostküste der Hauptinsel Hawaii. Er starb an den Folgen einer Wundinfektion; sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Oahu.
09.10.1842 Wolborough, Devonshire, GB
06.08.1897 Hilo, Hawaii

Hawes, a Lieutenant of the Royal Marines who mostly gave his name as "A. G. S. Hawes", was employed by the Japanese government in 1871.
Besides his work at the Naval Academy as instructor for future Japanese naval officers, Hawes became one of the authors of the most authoritative Japan travel guide.

This book, soon included in the famous British "Murray's Travel Guide" series with their characteristic red covers and gilt lettering, proved for more than two decades an indispensable companion for many foreigners during their stay in Japan.

Hawes was born in Wolborough near Newton Abbot. Having entered the Royal Marines on December 23, 1859, he took his leave from the British Navy in February of 1869 because he had been chosen for an employment in Japan.
He arrived in Nagasaki on January 7, 1870 and his first contract with the Japanese government for a period of one year began on February 12, 1870. As of January 2, 1871, he was instructor at the Naval Academy (kaigun heigakkō) in Tsukiji, Tokyo, where he taught Japanese sea cadets in gunnery sciences, mathematics and English.
However, the practical training, including the use of signal flags and salutes, was realized aboard the British built armoured corvette Ryūjō, then the biggest ship of the Japanese Navy.

This ship had been constructed at the own account of Messrs Alexander Hall & Co. in Aberdeen, probably with the intention of selling her to the American Confederate Navy.

After the Civil War, the Aberdeen born businessman and arms trader at Nagasaki, Thomas Blake Glover, bought the ship, reselling her to the Kumamoto clan in the Higo province.

As Jo Sho-maru the vessel departed from Scotland's northernmost port of Thurso on August 11, 1869, arriving at Nagasaki in January of 1870.
Already on April 12, 1870 she was handed over as a gift to the meanwhile Imperial Japanese Navy and commissioned on June 6, 1870 as the Naval Academy's training ship Ryūjō.

His contract with the government was not on a continuous term over many years, but was concluded over one and two years resp., sometimes even only for several months, with larger intermediate periods. His last contract as a military instructor ended on March 31, 1882. Afterwards he continued to teach English at the Academy and left Japan at the end of 1884.

It is not known, how it could happen that Hawes succeeded to become, in addition to this work, an author of a travel guide. His spare time won by the configuration of contracts and his desire to travel have certainly supported this venture.
But the need for such a guide had meanwhile become obvious. In July of 1880, Adolfo Farsari in Yokohama had published "Keeling's Guide to Japan", a rather concise book of only about 160 pages. Already some years ago, members of the "Asiatic Society of Japan" had begun to collect material for a comprehensive encyclopaedic guide. Among them were Ernest Mason Satow, the Secretary of the British Legation in Japan, and Basil Hall Chamberlain, then teacher at the Naval Academy where Hawes was employed as well, William Benjamin Mason, etc.

The "Hand Book for Travellers in Central & Northern Japan" was finally published under the authorship of both Satow and Hawes.
The book was subtitled "a guide to Tokyo, Kyoto, Osaka, Hakodate, Nagasaki, and other cities; the most interesting parts of the main island between Kobe and Aomori, with ascents of the principal mountains and descriptions of temples, historical notes and legends".
Originally the authors had planned to have the book published in the "Murray's Handbooks" series, but John Murray III refused because 489 pages exceeded by far his idea of a "handbook". Thus, the guide was published in 1881 by Kelly & Co., Yokohama, # 28 Honchō-dōri.

Since the book sold well, Murray changed his mind. In spite of the size, a second edition was published in 1884 jointly by Murray in London, by Kelly & Co. in Yokohama and by Kelly & Walsh in Singapore, Shanghai and Hong Kong. For a third edition in 1891, when Satow had been transferred as Consul General to Bangkok, the guide was completely re-written by Basil Hall Chamberlain and William Benjamin Mason, a British engineer employed at the Japanese Ministry of Communications. Contributors to this edition were Lafcadio Hearn and William Weston (see also William Gowland). The limitation of the guide to central and Northern Japan was abandoned, but the size of the new edition was nevertheless reduced from prior 586 to now only 459 pages.

Murray's Japan guide was published in another seven editions till 1913.
It again grew steadily, up to some 600 pages, keeping pace with Japan's expansion in Asia, and meanwhile covering "the whole Japanese empire from Sakhalin to Formosa".

In preparing and writing the guide, Hawes had closely cooperated with the diplomat Satow.

Maybe this connection had stimulated or facilitated his subsequent change into the British diplomatic service after his contract with the Japanese government expired.

From January of 1885 to the end of 1887 he was British consul for the "Territories of the African Kings and Chiefs", the districts adjacent to Lake Nyasa, which later were to become the British protectorate of Malawi.

Thereafter, Hawes seems to have served at different focal points of British foreign policy. In December of 1888 till June of 1889 he stayed for a special mission at Zanzibar, where he was appointed Acting Consul General from April 4, to April 29, 1889.

Probably, this mission was connected to the German-British treaty, wherein the German Empire resigned from various territorial claims in Africa and, in turn, attained sovereignty over the isle of Heligoland.
In October of 1889 Hawes was appointed Consul for the Society Islands (Îles de la Société) with residence in Tahiti.

As of July 1894 he was appointed British Commissioner and Consul General of the Republic of Hawaii at Honolulu.
The Republic had been founded only a year ago, after the overthrow of Queen Lili'oukalani, and stood already under strong influence of the USA.
Hawes tried to defend the interests of Great Britain and to protect British subjects living in Hawaii, many of whom having been accused to have taken part in the royalist uprising in January of 1895.
Hawes had rented on July 13, 1895 Lili'oukalani's former residence at Kapālama for the British Consulate. On May 24, 1897 he organized a party in honour of Queen Victoria's "Diamond Jubilee".
Only a few weeks later, he fell on board of a ship in Hilo on the East coast of Hawaii's main island. He died of an infected abscess and was buried at the Cemetery of Oahu, Honolulu.
___
/ P II / GB / FE-MIL-ED (144 Mon.) /
HAYNEMANN
Oscar
1864 - 1929








Für Vergrößerung klicken
1864 in Hamburg, DE
1929 in Hamburg, DE

Er kam 1885 als Angestellter der Firma Carl Rohde & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, Yokohama # 70, mit Stammsitz in Hamburg, nach Japan. Er blieb bei dieser Firma zeitlebens.
1891 wurde er in die Filiale nach Kobe # 104 versetzt und 1893 zum Leiter mit Procura befördert.
1897 arbeitete er wieder in Yokohama und amtierte auch als Konsul für Peru.
Von 1897 bis 1904 war er Mitglied des Vorstandes der Japan Brewing Co.
1904 wurde er Teilhaber in der Firma Carl Rohde & Co. und ab 1905 war er wieder im Stammhaus der Firma in Hamburg tätig. 1908 löste er seine Teilhaberschaft.

Am 08.06.1898 heiratete er in der Christ-Kirche von Yokohama Luise Retz (* 30.06.1876 in Yokohama, † 17.02.1950 in Aalen, DE), Tochter von Friedrich Retz.
Sie hatten eine Tochter und einen Sohn, die beide in Yokohama geboren wurden
- Else * 23.09.1899, † 23.12.1982, die am 09.09.1920 Joachim de la Camp heiratete
- Fritz * 29.02.1905, Heirat 1935 mit Helene Erhardt (* 27.11.1907).
1864 in Hamburg, DE
1929 in Hamburg, DE

In 1885 he came to Japan as employee of Carl Rohde & Co., trade and insurance agency, Yokohama # 70, with headquarters in Hamburg. He stayed with this company for all his working life.
In 1891 he was transferred to their branch office in Kobe # 104 and in 1893 promoted to its manager with procuration.
In 1897 he changed again to Yokohama and was also appointed Acting Consul of Peru.
From 1897 to 1904 he was member of the board of directors of the Japan Brewing Co.
In 1904 he became associate of Carl Rohde & Co. and from 1905 on he worked again in the parent house in Hamburg. He cancelled his partnership in 1908.

On June 8, .1898 he married Luise Retz (* 30.06.1876 in Yokohama, † 17.02.1950 in Aalen, DE), daughter of Friedrich Retz, in the Christ church of Yokohama.
They had a daughter and a son, both were born in Yokohama
- Else * 23.09.1899, † 23.12.1982, she married Joachim de la Camp on 09.09.1920.
- Fritz * 29.02.1905, marriage in 1935 to Helene Erhardt (* 27.11.1907).
___
/ P II – III / DE / TR /
HEARN
Lafcadio
小泉八雲
1850 – 1904

KOIZUMI
Yakumo




Für Vergrößerung klicken
Der Hintergrund der Hearn-Marke zeigt einen Teil des Buches Kwaidan (moderne Aussprache Kaidan) der Erstauflage von 1904, die von Houghton, Mifflin & Co. in Boston und New York, gedruckt wurde. Dies ist eine Sammlung von Übersetzungen des japanischen kaidan („Geistergeschichten“)
The background of the Hearn stamp shows part of the front cover of the first edition of his 1904 book Kwaidan (modern spelling Kaidan), published by Houghton, Mifflin & Co. in Boston and New York. This is a collection of translations of Japanese kaidan ("ghost stories").

27.06.1850 on Lefkada, Greece
26.09.1904 in Tokyo

Er wurde auf der griechischen Ionischen Insel Lefkada als Sohn des Armeearztes Charles Hearn aus Irland und Rosa Antonia Kassimati aus Lefkada geboren. Sein Vater war auf Lefkada stationiert und nach der Scheidung seiner Eltern, als er sechs Jahre alt war, wurde er von seiner Tante in Dublin, Irland, aufgezogen. Er hatte eine eher zwanglose Ausbildung; als er 16 Jahre alt war, hatte er einen Unfall, bei dem er das linke Augenlicht einbüßte. Kurze Zeit später fiel sein Vater in Indien. Ein Jahr später, aufgrund des Konkurses der Tante, mußte er die Schule verlassen. Im Alter von 19 Jahren ging er in die USA, wo er für Zeitungen in Cincinnati, New Orleans, New York und Philadelphia arbeitete. Obwohl er den kritischen Realismus beherrschte, neigte er mehr zu einem exotischen Stil.
1889 entschloß er sich nach Japan zu gehen und nach seiner Ankunft in Yokohama im Frühjahr 1890 befreundete er sich mit Basil Hall Chamberlain von der Kaiserlichen Universität Tokyo. Durch seine Fürsprache wurde er im Sommer 1890 Lehrer an der Junior High School in Matsue, Shimane-ken.
Die meisten Japaner verbinden Hearn mit Matsue, da hier sein Bild von Japan geformt wurde. Heute bilden das Lafcadio Hearn Gedenkmuseum und sein früheres Wohnhaus zwei touristische Attraktionen von Matsue.
Hier in Matsue heiratete er Koizumi Setsuko (1863-1932), die Tochter einer lokalen samurai-Familie und Lehrerin an der gleichen Schule, wo Hearn lehrte. Er wurde japanischer Staatsbürger am 15.01.1896 und nahm den Nachnahmen seiner Frau an und nannte sich Koizumi Yakumo. Mit ihr hatte er eine Tochter und drei Söhne.
Hearn blieb 15 Monate in Matsue, wechselte 1891 dann zu einer neuen Lehrtätigkeit an die 5. Senior High School in Kumamoto, Kyūshū, wo er die folgenden drei Jahre verbrachte und sein Buch Blicke in das unbekannte Japan (1894) beendete. Im Oktober 1894 sicherte er sich eine journalistische Tätigkeit bei der englisch-sprachigen Zeitung Kōbe Chronicle (Herausgeber Robert Young) und 1896 begann er, mit Unterstützung von Chamberlain, Englische Literatur an der Universität Tokyo und an der Waseda Universität zu lehren.
Um der westlichen Welt Japan und seine Sitten näher zu bringen, schrieb er weitere sechs Bücher in englisch: Exotik und Rückblick (1898), Gespenstergeschichten aus Japan (1899), Beschattung (1900), Japanische Vielfalt (1901), Kwaidan-Seltsame Geschichten und Studien aus Japan und Japan: Versuch einer Interpretation (1904).
Er starb an Herzinfarkt im Alter von 54 Jahren und wurde auf dem Zōshigaya Friedhof in Tokyo beigesetzt.
27.06.1850 on Lefkada, Greece
26.09.1904 in Tokyo

He was born on the Greek Ionian Island of Lefkada, son of the army surgeon Charles Hearn, Ireland, and Rosa Antonia Kassimati of Lefkada, Greece. His father was stationed in Lefkada and after his parents’ divorce when he was six, he was brought up by an aunt in Dublin, Ireland. He had rather a casual education; when he was 16 he was injured in a playground accident and lost vision in his left eye. Soon after, his father died in India and a year later, due to his aunt’s bankruptcy, he was forced to withdraw from school.
At the age of nineteen he moved to America, where he eked out a living at newspaper work in Cincinnati, New Orleans, New York, and Philadelphia. Though capable of grim realism, he inclined usually to the exotic in theme and style.
In 1889 he decided to go to Japan, arriving in Yokohama in the spring of 1890. He became befriended with Basil Hall Chamberlain of the Imperial University of Tokyo and through his goodwill Hearn gained a teaching position as an English teacher at the Junior High School of Matsu, Shimane-ken. in the summer of 1890.
Most Japanese identify Hearn with Matsue, as it was here that his image of Japan was molded. Today, the Lafcadio Hearn Memorial Museum and Hearn's Old Residence are still two of Matsue’s most popular tourist attractions.
Here in Matsue he married Koizumi Setsuko (1863-1932), the daughter of a local samurai family and a teacher at the same school where Hearn taught. He became a Japanese citizen on January 15, 1896 adopting his wife’s surname and calling himself Koizumi Yakumo. They had three sons and a daughter.
Hearn stayed fifteen months in Matsue, moving on to another teaching position at the 5th Senior High School in Kumamoto, Kyūshū in 1891 where he spent the next three years and completed his book Glimpses of Unfamiliar Japan (1894). In October of 1894 he secured a journalism position with the English-language Kōbe Chronicle (editor Robert Young), and in 1896, with some assistance from Basil Hall Chamberlain, he began teaching English literature at Tokyo Imperial University and Waseda University.
To introduce Japan and its customs to Westerners, he wrote additionally six books in English:
Exotics and Retrospective (1898), In Ghostly Japan (1899), Shadowings (1900), A Japanese Miscellany (1901),
Kwaidan: Stories and Studies of Strange Things (1904), and
Japan: An Attempt at interpretation (1904).
He died of heart failure at the age of 54. He was buried at the Zōshigaya Cemetery, Tokyo.
___
/ P III / IR / FE-ED (50 Mon.) + ART /
HECKELMAN
Frederick Wilhelm
1872 - 1947

[Friedrich Wilhelm]
[HECKELMANN]


Für Vergrößerung klicken

Für Vergrößerung klicken
16.09.1872 in Nassau-Hallgarten, DE
28.06.1947 in Rosemead, CA, USA

Er emigrierte mit seinen Eltern 1882 in die USA und studierte an der Baldwin Wallace Universität, Berea, Ohio.
Zur North Ohio Konferenz der Methodist Episcopal Church wurde er zum Priester geweiht und vom Missionsvorstand nach Japan delegiert, wo er am 16.01.1906 eintraf, er weilte bis 1908 in Yokohama.
Er wurde von 1908 bis 1923 zum Superintendent des Hokkaidō-Distriks berufen, er wohnte in Sapporo und danach wurde er nach Tokyo versetzt, wo er an der Aoyama Gakuin lehrte und Predigten in Asakusa, Shibuya, Kamagaya, und Okawa überprüfte.
Am 24.03.1896 heiratete er May V. Duncan (geb. 08.07.1877, gest. 18.08.1950) und sie begleitete ihn in seiner Tätigkeit.
Sie war aktiv tätig bei der Nationalen Mütter-Vereinigung, der japanischen WCTU (Woman's Christian Temperance Union), und im Vorstand des Kobukan-Zentrums von Tokyo.
Sie verließen Japan am 27.03.1941, gingen in die USA und lebten als Pemsionäre in Kalifornien. Frederick und May Heckelman hatten 3 Kinder:
- Edward H. (gest. 1988)
- Grace K. (gest. 1981)
- Eleanor F., sie heiratete James L. Stewart, Sohn des Methodisten-Missionars Stephen Alexander Stewart.
16.09.1872 in Nassau-Hallgarten, DE
28.06.1947 at Rosemead, CA, USA

He immigrated with his parents to the USA in 1882 and studied at the Baldwin Wallace University, Berea, Ohio.
He was ordained at the North Ohio Conference of the Methodist Episcopal Church and was delegated to Japan by the Board of Missions arriving on January 16, 1906. He stayed in Yokohama until 1908. He was appointed Superintendent of the Hokkaidō District from 1908 to 1923, residing in Sapporo and afterwards he was transferred to Tokyo teaching at the Aoyama Gakuin and supervising preaching places at Asakusa, Shibuya, Kamagaya, and Okawa.
On March, 24, 1896 he married May V. Duncan (born July 8, 1877, died August 18, 1950) and she accompanied him during his work..
She was active in the National Mothers’ Association, the Japan WCTU (Woman's Christian Temperance Union), and on the board of Kobukan Community Center in Tokyo.
They left Japan for the USA on March 27, 1941 and lived in retirement in California. Frederick and May Heckelman had 3 children:
- Edward H. (died 1988)
- Grace K. (died 1981)
- Eleanor F., she married James L. Stewart, son of Methodist missionary Stephen Alexander Stewart.
___
/ P III / DE / MIS / + wife
HEER
Carl Michael
1838 - 1886


Für Vergrößerung klicken
Carl Michael Heer ca. 1865

Für Vergrößerung klicken
Barbara Heer ca. 1865

Für Vergrößerung klicken
Spinnerei - Spinning Mill - in Shinmachi

Für Vergrößerung klicken
C. M. Heer + Koch / Cook

Für Vergrößerung klicken
C. M. Heer + Dolmetscher / Interpreter
10.04.1838 in Rorschach/ CH
01.12.1886 in Kriens/ CH

Er wurde als zweites von 13 Kindern geboren, er überlebte die Hungerzeit von 1845/ 47, während 6 seiner Geschwister zwischen 1841 und 1849 starben. 1855 begann Carl eine Schlosserlehre in der mechanischen Werkstatt von Roman Schiller in Rorschach, der Präzisionswaagen konstruierte. Nach drei Jahren schloss er die Ausbildung erfolgreich ab und blieb noch ein weiteres Jahr. Danach ging er auf die „Walz“ zur Erweiterung seiner praktischen Erfahrungen, insbesondere in der Textiltechnik. 1862 kam Carl nach Kriens und war vorerst bis 1864 in der Maschinenfabrik Bell tätig. August Bell hatte 1860 eine Florettseidenspinnerei in der Grösse von 3000 Spindeln eröffnet. Bei der Arbeit in der Spinnerei lernte er seine zukünftige Frau, Barbara Mattmann, kennen, die er am 27.11.1865 in Kriens heiratete.
Während der Weltausstellung in Wien im Jahre 1873 unternahm Sasaki Chōjun zusammen mit dem deutschen August Greeven eine Inspektionsreise in die Schweiz, wo er auch nach Kriens zur Florettseiden-Spinnerei Bell kam. Eine besondere Entdeckung für ihn waren die Maschinen zur Herstellung von Florettseide. Sasaki empfahl der japanischen Regierung, eine Florettseiden-Spinnerei aufzubauen, wie er sie in der Schweiz inspiziert hatte. Dieser Vorschlag wurde im April 1875 aufgegriffen und ein Preisangebot für Technik und Techniker bei der Fa. Bell abgefordert, worauf Japan dann die Anlage und einen Techniker zur Installation der Maschinen und zur Instruktion der japanischen Arbeitskräfte bestellte. Das Gebiet um Shinmachi, Kōzuka (heute Gunma-ken) wurde als Standort der Fabrik festgelegt, da die Region für die Zucht von Seidenraupen seit vielen Jahren bekannt war. Gegen Ende des Jahre 1875 lag das Projekt zur Ausführung bereit, im Januar 1876 unterzeichneten die Export-Import-Firma H. Ahrens & Co. und Kawase Hideharu, Untersekretär des Innenministeriums, den Bestellvertrag für die komplette Anlage und den Instrukteur.
Die Spinnmaschinen wurden in der Firma Bell in Kriens/ CH und die Dampfmaschine sowie zusätzliche Maschinen bei der Sächsischen Maschinenfabrik in Chemnitz / DE hergestellt, die später von C. F. Martin und C. M. Heer installiert wurden. Gleichzeitig mit diesen Vorbereitungen begann im Februar 1876 der Bau der Fabrik.
Als C. M. Heer dann das Angebot erhielt, den Aufbau der Spinnerei für zwei Jahre zu betreuen, stimmte er diesem zu. Er reiste am 07.10.1876 von Kriens nach Japan, sein Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium des Innern, begann am 15.01.1877, er endete am 16.06.1878, wurde jedoch bis Dezember 1878 verlängert.
Carl erfüllte seinen Auftrag zur vollsten Zufriedenheit. Gekrönt wurde seine Arbeit mit dem Fabrikbesuch des japanischen Kaisers in Begleitung einiger Minister. Sein Wirken war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der japanischen Florettseiden-Industrie.
Im Auftrag des Direktors hatte er 1878 auch eine betriebsinterne Reparatur- Werkstatt einzurichten.
Am 15.12.1878 wurde er von der Belegschaft und den Einwohnern von Shinmachi feierlich verabschiedet. Am 19.12.1878 begann seine Rückreise von Yokohama auf dem französischen Dampfer „Volga“, und am 02.02.1879 kam er in Kriens wieder an, wo er auch von seinen 8 Kindern nach einer Abwesenheit von 2 Jahren und 4 Monaten herzlich begrüßt wurde.
Nach der Rückkehr nahm Carl in der Florettseiden-Spinnerei Bell in Kriens die Stellung als Werkmeister ein. Etwa um 1881 erlitt er beim Prüfen einer Turbine einen Unfall und wurde arbeitsunfähig. Von diesem Unfall erholte er sich nie, er verstarb am 1. Dezember 1886.
Die staatliche Spinnerei in Shinmachi wurde 1887 an Mitsui verkauft.




Bildernachweis:
Fotos: Staatsarchiv St. Gallen
Zeichnung: Kano Yoshinobu
10.04.1838 in Rorschach/ CH
01.12.1886 in Kriens/ CH

He was born the second of 13 children and survived the bad years of 1845/ 47 while 6 of his siblings died between 1841 and 1849. In 1855, Carl started a locksmith apprenticeship at the mechanical workshop of Roman Schiller at Rorschbach who designed precision scales. After three years he finished the apprenticeship successfully and remained another year in this firm. Then he went on the "waltz" in order to improve his practical experience, particularly in the field of textile engineering. Carl came to Kriens in 1862 and he worked there until 1864 in Bell’s Engineering Works. In 1860, August Bell had established a floss silk spinning mill with a capacity of 3000 spindles. When Carl worked in the spinning department he got acquainted with his future wife, Barbara Mattmann, and he married her on November 27, 1865 in Kriens.
During the world exhibition in Vienna in 1873 Sasaki Chōjun did an inspection tour to Switzerland together with the German August Greeven, also visiting there the floss silk spinning mill of August Bell in Kriens. The machines to produce floss silk were a special discovery for him. Sasaki recommended the Japanese government to build up such a floss silk spinning mill as he had inspected in Switzerland. This suggestion was seized up in April 1875 and a price offer for the machinery and a corresponding technician was requested from the Bell company. The Japanese government accepted the offer and ordered the complete plant including a technician for the installation of machines and for the instruction of Japanese workers. The region around Shinmachi, Kōzuka (today Gunma-ken) was fixed as site of the factory, since the region has been known for a long time for the breeding of silkworms. The final project was ready for execution at the end of 1875; the Export-Import-Merchants H. Ahrens & Co. and Kawase Hideharu, sub-secretary of the Ministry of the Interior, signed the contract in January 1876 for the complete plant and the instructor.
The spinning machines were produced by Bell in Kriens/ CH and the steam engine as well as some additional machines by the Saxon Engineering Works in Chemnitz/ DE, later installed by C. F. Martin and C. M. Heer. The construction of the factory started in February 1876 simultaneously with these preparations.
C. M. Heer agreed when he received the offer to supervise the installation of the spinning mill for two years. He started from Kriens to Japan on October 7, 1876, his contract with the Japanese government, Ministry of the Interior, ran from January 15, 1877 until June 16, 1878, but it was prolonged until December 1878.
Carl fulfilled his order to the fullest satisfaction. When the Japanese Emperor, accompanied by some ministers, visited the spinning factory his work was crowned. His work was an important step in the development of the Japanese floss silk industry.
According to an order of the director Carl Michael Heer had also to set up a special in-house repair shop in 1878.
On December 15, 1878 he was solemnly said good bye by the staff and the inhabitants of Shinmachi. His return journey started on December 19, 1878 from Yokohama on the French steamer "Volga" and he arrived again at home in Kriens on February 2, 1879. He was also heartily welcomed by his 8 children after an absence of 2 years and 4 months.
After his return Carl started again to work for Bell in the the position of a foreman in the floss silk spinning mill in Kriens. He had an accident about at 1881 when checking a turbine and got unable to work. He never recovered from this accident and he died on December 1, 1886.
The governmental spinning mill at Shinmachi was sold in 1887 to Mitsui.
___
/ P II / CH / FE-R (24 Mon.) /
HEGT
Henri Alexander Noordhoek
1839 - 1871

[H.A.N.]
[H. A.]


14.06.1839 in Lonneker, NL
24.12.1871 in Yokohama

Bruder von Marinus J. B. N. Hegt, einer von 13 Geschwistern. - Er kam 1861 nach Japan und wohnte in Yokohama. Zunächst betrieb er ein Geschäft in Yokohama, 1864 wurde er aber zum Sekretär des holländischen Generalkonsuls in Tokyo bis 1866 berufen.
1867 zog er nach Yokohama und wurde bei dem Kaufmann Schnell & Co., Yokohama # 44, angestellt, privat wohnte er in Yokohama # 146.
1871 starb er unerwartet an Hepatitis in der Wohnung seines Bruders in Yokohama # 50 Bluff.
14.06.1839 in Lonneker, NL
24.12.1871 in Yokohama

Brother of Marinus J. B. N. Hegt, one of 13 siblings.
He arrived in Japan in 1861 and resided in Yokohama. At first he opened a store in Yokohama but in 1864 he was appointed Secretary to the Dutch Consul-General in Tokyo and he acted in this function until 1866.
In 1867 he moved to Yokohama and he was employed with Schnell & Co., Merchant, Yokohama # 44, privately he resided in Yokohama # 146.
He died suddenly in 1871 of hepatitis at the residence of his brother in Yokohama # 50 Bluff.
___
/ P I / NL / TR + DIP /
HEGT
Marinus Johannes Benjamin Noordhoek
1821 – 1894

[M.J.B.N.]
[MJB]















































24.09.1821 in Delden, Amsterdam, NL
21.05.1894 in Yokohama

Bruder von Henri A. N. Hegt, einer von 13 Geschwistern. Er war Kapitän auf seinem eigenen Segelschiff Stad Enschede, und trieb Handel in Niederländisch- und Britisch-Indien, Australien und Japan.
1862 kam er nach Japan, verkaufte sein Schiff und ließ sich in Yokohama nieder. Er wurde selbständiger Kaufmann und 1865 gründete er Hegt & Co., Gemischtwaren, Yokohama # 30, wo er auch Munition und andere Artikel von Interesse importierte. 1869 vertrat er zusätzlich das Bureau Veritas. 1871 begann er, in einem neuen Zweig Fuß zu fassen, er produzierte Bier in Yokohama # 68 unter Hegt’s Bier und er betrieb diese Geschäft bis 1874, sein Chefbrauer E. Wiegand übernahm 1875 die Firma unter dem Namen Wiegand’s Bier an der gleichen Adresse. - Gesellschaftlich war er sehr ambitioniert. Er gründete in der Ausländer-Siedlung von Yokohama eine Feuerwehr, entwickelte die von Hand gezogenen Feuerspritzen und führte Handpumpen, die von zwei Mann bedient werden, ein. Er war außerdem Gründungsmitglied der „Goethe - Gesellschaft“, eine Stätte zur Vorführung von Dramen in Yokohama. Im Dezember 1870 entstand dafür das Gaiety Theater, gelegen an der Rückseite seines Objektes # 68. 1885 wurde die „Neue Goethe-Gesellschaft“ gebildet, er entwarf ein neues Theater, das von dem französischem Architekt P. Sarda in Yokohama # 256-57 Yamate gebaut wurde. Das Gaiety-Theater hatte eine kleine Mehrzweckhalle für Theater-, Ballett- und Konzert-Vorführungen. Beim Erdbeben 1923 wurde es zerstört, danach wurde ein kleines Museum eingerichtet.
Er war zweimal verheiratet. Seine erste Frau Charlotte geb. Blades (01.09.1829- 09.08.1860) starb an Lungenentzündung bald nach der Geburt der Tochter Charlotte Henriette Noordhoek Hegt (1859-1937), die später Wilson WALKER heiratete.
[Dies sind die direkten Vorfahren des Informanten]
Seine zweite Heirat fand 1862 in Den Haag statt mit Hendrika Binnekamp, Witwe von Jan Philipp van Buren (* 24.09.1824 in Amsterdam, NL, gest. 07.01.1907 in Yokohama). Sie war eine vornehme Dame und führte Perserkatzen in Japan ein. Sie und ihr Mann machten Miyanoshita als Sommererholungsort berühmt.
Marinus Noordhoek Hegt starb 1894 und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.
Wahrscheinlich hatte er noch eine weitere Tochter, Marianne Noordhoek Hegt. Sie wurde am 07.10.1874 in Japan geboren und heiratete noch in Japan OKAJIMA Kinya, einen Pfarrer, der 1893 in die USA immigrierte, die Familie folgte 1894. Sie hatten drei Töchter und einen Sohn. Er arbeitete als Missionar für die "Issei" (erste Generation japanischer Immigranten) in New York und Omaha/ Nebraska, und war später Professor für Japanisch an der Universität von Pennsylvania.
Sie starb am 12.08.1926 in Seattle, Washington, USA; ihre Asche wurde nach Yokohama überführt und im Grab von Marinus J. B. Hegt beigesetzt. Die Todesurkunde gibt als Vater "Marinus, Holland" an, eine Mutter wird nicht genannt. Niemand der Familie weiß etwas von dieser Tochter.
24.09.1821 in Delden, Amsterdam, NL
21.05.1894 in Yokohama

Brother of Henri A. N. Hegt, one of 13 children. He was Captain on his own sailing ship called the Stad Enschede that traded in the Dutch Indies, British Indies, Australia, and Japan.
He came to Japan in 1862 where the ship was sold and he resided in Yokohama. He became a sole merchant and in 1865 he established Hegt & Co., General Merchants, in Yokohama # 30, also dealing with munition and other articles of interest in the import business. In 1869 he additionally represented the Bureau Veritas. In 1871 he established another branch, producing beer in Yokohama # 68 under Hegt’s Beer and he run this business until 1874, in 1875 the chief brewer E. Wiegand took over this business under Wiegand’s Beer at the same address.
He was very ambitious in social activities. He formed a fire brigade in the foreign settlement of Yokohama, invented the hand-pulled fire engine, and introduced hand-operated pumps to be pumped by two men. Moreover he was a founding member of the “Goethe Company”, a place for the amateur drama presentation by the foreign residents in Yokohama.
The Gaiety Theatre was established in December 1870 at the back of his site # 68. In 1885 the “New Goethe Company” was formed, a new theatre was designed by him and built by the French architect P. Sarda in Yokohama # 256-57 Yamate. The theatre had a small multi-purpose hall for performances of plays, ballets, and musical concerts. The Gaiety Theatre collapsed in the 1923 earthquake and a small museum was erected at the site following the collapse.
He was married twice. His first wife Charlotte nee Blades (01.09.1829- 09.08.1860) died of pneumonia soon after giving birth to Charlotte Henriette Noordhoek Hegt (1859-1937) who later married Wilson WALKER.
[These are the direct ancestors of the informant]
His second marriage took place in 1862 at The Hague to Hendrika Binnekamp widow of Jan Philipp van Buren. She was born in Amsterdam, NL on September 24, 1824 and died in Yokohama on January 7, 1907. She was a very distinguished lady and introduced Persian cats to Japan. She and her husband made Miyanoshita famous as a summer resort. - Marinus Noordhoek Hegt died in 1894 and was buried in the Foreign Cemetery of Yokohama.
Most surely he had still another daughter, Marianne Noordhoek Hegt. She was born on October 7, 1874 in Japan and still in Japan she married OKAJIMA Kinya, a minister, who immigrated to the USA in 1893 and the family followed in 1894. They had three daughters and a son. He worked as missionary for the "Issei" (first generation of Japanese immigrants) in New York and Omaha/ Nebraska, and later he became professor of Japanese at the University of Pennsylvania.
She died on August 12, 1926 in Seattle, Washington, USA; her ashes were returned to Yokohama and buried in the same grave as Marinus J. B. Hegt. The death certificate lists as father "Marinus, Holland", a mother is not mentioned. No one in the family is aware of this second daughter.
___
/ P I – II / NL / TR /
HEICHER
Merlo Karl Wordsworth
1882 - 1967

[M. K. W.]


31.05.1882 in Highspire, PA, USA
21.04.1967 in Claremont, CA, USA

Er besuchte die Susquehanna Universität, Selinsgrove, PA und erwarb den B.S. und erhielt später den B.D. vom Drew Theological Seminary, Madison, NJ.
Er wurde als Missionar der Methodist Episcopal Church nach Japan delegiert und kam in Nagasaki im September 1906 an, um an der Chinzei Gakuin, eine methodistische Schule für Jungen, zu lehren. Er blieb in dieser Funktion bis 1911. Er wurde von seiner Frau Margaret Hallock (* 12.07.1881 in Steubenville, OR) begleitet. Margaret hatte am Mount Holyoke College, South Hadley, MA studiert und den B.A. erworben; den M.A. erhielt sie vom San Francisco Theological Seminary. Sie wurde auch Missionar der Methodist Episcopal Church und lehrte an Chinzei Gakuin von Nagasaki.
Sie hatten ein Kind Winchester Hallock.
Die Familie verließ Japan im Jahr 1911.
Nach dem Verlassen Japans war er von 1911 bis 1917 Pastor presbyterianischer Kirchen in New York, Iowa und Oregon, von 1917 bis 1934 Professor für Missionen am Theologischen Seminar von San Francisco und Pastor presbyterianischer Kirchen in Kalifornien von 1934 bis zum Ruhestand 1953, wo er und seine Frau in Pilgrim Place in Claremont lebten.
Seine Frau starb am 31.05.1966, er folgte ihr am 21.04.1967. Beide starben in Claremont und wurden auf dem Oak Park Friedhof von Claremont beigesetzt.


Für Vergrößerung klicken
31.05.1882 in Highspire, PA, USA
21.04.1967 in Claremont, CA, USA

He attended the Susquehanna University, Selinsgrove, PA and acquired the B.S. and later received the B.D. from the Drew Theological Seminary, Madison, NJ.
He was delegated to Japan as a missionary of the Methodist Episcopal Church and came to Nagasaki in September 1906 as to teach at the Chinzei Gakuin, the Methodist school for boys in Nagasaki. He remained in that capacity until 1911. He was accompanied by his wife Margaret Hallock (* 12.07.1881 at Steubenville, OR). Margaret had studied at Mount Holyoke College, South Hadley, MA and acquired the B.A.; the M.A. she received from the San Francisco Theological Seminary. She also became a missionary of the Methodist Episcopal Church and taught at Chinzei Gakuin of Nagasaki.
They had a child Winchester Hallock.
The family departed Japan in 1911.
After leaving Japan he was pastor of Presbyterian churches in New York, Iowa, and Oregon from 1911 to 1917; Professor of Missions at the San Francisco Theological Seminary from 1917 to 1934; and pastor of Presbyterian churches in California from 1934 to his retirement in 1953 when he and his wife entered Pilgrim Place in Claremont.

His wife died on May 31, 1966 and he followed her on April 21, 1967. Both died in Claremont and are buried in the Oak Park Cemetery of Claremont.




- Postkarte aus Prag an Frau M. H. K. Heichler während ihres Aufenthaltes in Nagasaki, Ankunft 23.07.1907.

- Postcard from Prague to Mrs. M. H. K. Heichler during her stay in Nagasaki, arrival July 23, 1907.

___
/ P IV / USA / MIS /
HEINE
Wilhelm
1827 - 1885


[William]
[Peter Bernhard Wilhelm]





W. Heine
nach einem japanischen Künstler by a Japanese artist

















30.01.1827 in Dresden
05.10.1885 in Lößnitz bei Dresden

Er studierte an der Kunstakademie Dresden und war anschließend als Architektur - und Landschaftsmaler tätig, nahm an zahlreichen Expeditionen teil und wurde durch seine Illustrationen und Zeichnungen von diesen Reisen sehr bekannt.
1849 emigrierte Heine in die USA und lebte kurz in New York City, wo er als Landschaftsmaler und Lehrer gelistet wurde. Von 1853-1854 begleitete er Commodore Matthew Perry als bedeutendster Künstler auf seiner Expedition nach Japan. Er veröffentlichte später illustrierte Berichte und illustrierte auch Reiseberichte anderer Autoren.
Im Mai 1855 wurde er amerikanischer Staatsbürger. 1859 kehrte er nach Europa zurück, machte Halt in Dresden, um dann an der preußischen Expedition nach Ostasien von 1860 - 1861 unter Leitung des Grafen Eulenburg teilzunehmen.
Mit Ausbruch des Bürgerkrieges kehrte er in die USA zurück und schloss sich der Unionsarmee an. 1868 wurde er zum General befördert. Ab 1866 wurde Heine Konsulatsangestellter der USA und war an Konsulaten in Paris, Florenz und Liverpool bis zum August 1871 tätig.
Weitere Künstler der Perry Expedition: E. Brown und H. Walke.


Für Vergrößerung klicken
Lithographie von W. Heine aus dem Bericht der Perry Expedition Erste Landung bei Kurihama

Lithography by W. Heine of the Perry Narrative Expedition
First Landing at Kurihama
30.01.1827 in Dresden, Germany
05.10.1885 at Loessnitz nr Dresden

He studied at the Art Academy of Dresden and subsequently worked as an architectural and scene painter taking part in numerous expeditions and is best known for his illustrations and paintings inspired by these journeys.
In 1849, Heine emigrated to the USA and resided in New York City, where he was listed as a landscape painter and teacher.
In 1853-1854, he accompanied Commodore Matthew Perry as principal artist on his expedition to Japan. He later published illustrated accounts of the expedition and he also illustrated travel accounts by other authors.
In May 1855 he became an American citizen. In 1859 he returned to Europe, stopping in Dresden on his way to join the Prussian expedition to East Asia in 1860 - 1861 under the leadership of Count Eulenberg.
With the outbreak of the Civil War he returned to the United States and joined the Union army. In 1868 he was promoted to the rank of general. Heine was appointed consular clerk of the United States in 1866 and served at consulates in Paris, Florence, and Liverpool until August 1871.
Further artists of the Perry Expedition: E. Brown and H. Walke.


Für Vergrößerung klicken
Lithographie von W. Heine aus dem Bericht der Perry Expedition Shimoda

Lithography by W. Heine of the Perry Narrative Expedition Shimoda
___
/ P I / DE / ART /
HEINRICH
Alphonse
1860 – 1939

[Alphonsus]
[HENRICH]
[HENRICK]


06.09.1860 in Ebersheim, Frankreich
27.12.1939 in Tokyo, Japan

Er wurde in Ebersheim, Departement Bas-Rhin im Elsass geboren. Ab 1872 besuchte er die Schule der Gesellschaft Mariä (Marianisten) in Ebersmunster, die nur etwa 2 km von seiner Heimatstadt entfernt war. Im Jahr 1876 wurde er Novize dieser Gesellschaft unter dem Noviziat von Kurt Fontaine.
1884 schrieb sich Alphonse an der Katholischen Universität von Paris ein und studierte an der Fakultät für Theologie. Er wurde am 26.09.1886 zum katholischen Priester geweiht und trat dann seine neue Stelle als Lehrer an der Marianisten-Schule in Cannes an. Im September 1887 wurde er von der Zentrale der Marianisten als Missionar nach Japan delegiert, wo er am 04.01.1888 zusammen mit 4 weiteren Marianisten, und zwar Louis Stoltz, Joseph Sennetz, Nicolas Walter und Camille Planche in Yokohama eintraf. Einen Monat nach seiner Ankunft gründete er eine Sprachschule für Französisch, die der Vorläufer der Ecole de l'Etoile du Matin (Gyōsei Gakuin) in Tokyo Kojimachi war.
Ab 1890 wurde er zum Direktor der Ecole de l' Etoile du Matin berufen und er hatte diese Funktion bis 1909 inne.
Er war auch an der Gründung der St.-Joseph-Akademie beteiligt, einer katholischen internationalen Schule, im "Bluff" von Yokohama gelegen. Die Schule begann 1888 als Teil der Gyōsei Gakuin und wurde 1901 eine unabhängige Schule der Marianisten. Die St.-Joseph-Akademie wurde erst mit der Abschlussklasse im Juni 2000 geschlossen.

Darüber hinaus war er auch aktiv bei der Gründung der Nagasaki Kaisei Schule, Osaka Gyōsei Gakko und eine Schule für behinderte Frauen in Fujimicho, Chiyoda- ku, Tokyo im Jahr 1924.
Er fungierte viele Jahre als Oberhaupt des Distrikts der japanischen Gesellschaft Mariäs. 1932 zog er sich zurück und H. Humberclaude wurde sein Nachfolger.

Er starb 1939 im Alter von 79 Jahren und wurde auf dem ausländischen Friedhof Zōshigaya, Tokyo begraben, später aber zum Friedhof der Gesellschaft Mariä in Oiso Stadt umgebettet.


Für Vergrößerung klicken
Karte aus Dayton, Ohio vom 10.02.1894, Transit über SF, 14.02.1894 an A. Heinrich in Tokyo an der Ecole de l'Etoile du Matin mit Nachporto-Stempel.
Der Schreiber bestätigt die Einladung für den 22.12.1894.
06.09.1860 in Ebersheim, France
27.12.1939 in Tokyo, Japan

He was born in Ebersheim, Departement of Bas-Rhin in the region of Elsass. In 1872 he entered the school of the Society of Mary (Marianists) at Ebersmunster which was only about 2 km remote from his hometown. In 1876 he became a novice of this Society under the noviceship of Kurt Fontaine.
In 1884 Alphonse entered the Catholic university of Paris and studied at the department of theology. He was ordained a Catholic priest on September 26, 1886 and started then for his new post as a teacher of the Marianist school at Cannes. In September 1887 he was ordered to Japan as a missionary by the headquarters of the "Society of Mary" and arrived at Yokohama on January 4, 1888 together with four fellow Marianists, i.e. Louis Stoltz, Joseph Sennetz, Nicolas Walter, and Camille Planche. One month after his arrival he established a French language school which was the forerunner of the Ecole de l’Etoile du Matin (Gyōsei Gakuin) at Tokyo Kojimachi.
As of 1890 he was appointed Director of the Ecole de l’Etoile du Matin and he held this function until 1909.
He was also engaged in the formation of the Saint Joseph Academy, a Catholic International School, located on the "Bluff" of Yokohama. The school started as a division of Gyōsei Gakuin in 1888 and was established as an independent school by the Marianists in 1901. St. Joseph Academy closed only with the graduating class of June 2000.

Additionally he was also active in establishing the Nagasaki Kaisei School, Osaka Gyōsei Gakkō, and a school for disabled women at Fujimicho, Chiyoda-ku, Tokyo in 1924.

He acted as District Principal of the Japanese Society of Mary for many years. In 1932 he retired and was succeeded by H. Humberclaude in this position.

In 1939 he died at the age of 79 years. He was buried in the foreign graveyard of Tokyo Zōshigaya, but later reintermed to the graveyard of the Society of Mary at Ōiso city.


Für Vergrößerung klicken
Postcard from Dayton, Ohio posted on February10, 1894; transit SF, Feb. 14, 1894 to A. Heinrich in Tokyo at the Ecole de l'Etoile du Matin with Postage Due stamp. The writer accepts the invitation for the December 22, 1894.
___
/ P II – III / FR / MIS /
HEINRICH von PREUSSEN
Prinz Albert Wilhelm
1862 – 1929


[Prince Henry of Prussia]


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken





14.08.1862 in Potsdam
20.04.1929 in Hemmelmark, Schleswig-Holstein

Admiral der Kaiserlichen Marine, jüngerer Bruder von Kaiser Wilhelm II.; nach dem Besuch des Gymnasiums in Kassel trat Prinz Heinrich 15-jährig in die Kaiserliche Marine ein und wurde zum Seeoffizier ausgebildet. Zur Ausbildung gehörte eine zweijährige Weltreise (1878-1880) und der Besuch der Marineakademie (1884 bis 1886). Im Rahmen der zweijährigen Weltreise schiffte er sich am 07.10.1878 ein. Die Prinz Adalbert ankerte am 23.05.1879 im Hafen von Yokohama. Prinz Heinrich weilte ein Jahr in Japan und hatte mehrere Audienzen beim japanischen Kaiser. In Suita bei Osaka kam es im Februar 1880 zu einem Jagdzwischenfall, als der inkognito reisende Prinz Heinrich verhaftet und für eine Nacht ins Präfekturgefängnis eingesperrt wurde. Er besuchte Japan noch zwei weitere Male, im Jahr 1900 und letztmals im Jahr 1912 als Vertreter des deutschen Reiches zu den Beisetzungszeremonien des Kaisers Meiji. Während seiner Aufenthalte in Japan stellte er eine kleine Sammlung japanischer Kunst- und Gebrauchsgegenstände zusammen, die heute der Öffentlichkeit zur Besichtigung zur Verfügung stehen.
Prinz Heinrich kommandierte mehrere Kriegsschiffe, darunter 1887 ein Torpedoboot und zugleich die 1. Torpedobootsdivision, 1888 die kaiserliche Yacht S.M.Y. Hohenzollern, 1889 bis 1890 den Kreuzer II. Klasse SMS Irene, 1892 das Küstenpanzerschiff SMS Beowulf und bis 1894 das Linienschiffe SMS Sachsen und anschließend bis September 1895 die SMS Wörth.
Er führte ab 1897 ein Geschwader, das sich zusammen mit dem Ostasien-Geschwader an der Unterdrückung von Unruhen in der chinesischen Region Kiautschou beteiligte und den Hafen Tsingtau für das Deutsche Reich in Besitz nahm (1898). - 1899 wurde er offiziell Chef des Ostasien-Geschwaders, im Januar 1900 gab er die Führung des Geschwaders ab und kehrte nach Europa zurück. Im Herbst wurde er Befehlshaber des I.Geschwaders und wurde 1903 Chef der Marinestation Ostsee. 1906 bis 1909 war Prinz Heinrich Chef der Hochseeflotte. 1909 wurde er zum Großadmiral befördert.
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde Prinz Heinrich zum Oberbefehlshaber der Ostsee ernannt. Mit dem Ende des Krieges und der Abschaffung der Monarchie in Deutschland schied Prinz Heinrich aus der Marine aus.
Er starb an Kehlkopfkrebs und wurde auf seinem Gut Hemmelmark bei Eckernförde beerdigt.
14.08.1862 in Potsdam
20.04.1929 in Hemmelmark, Schleswig-Holstein

Admiral of the Imperial Fleet, younger brother of Emperor Wilhelm II.; after attending the gymnasium in Kassel, the 15-year-old Henry entered the Imperial Navy cadet program. His naval education included a two-year voyage around the world (1878 to 1880), and attending the German naval academy (1884 to 1886).
Within the scope of the two-year world tour they embarked on 07.10.1878 and the Prince Adalbert anchored in the harbour of Yokohama on 23.05.1879. Prince Henry stayed in Japan for one year and he had several audiences with the Japanese Emperor. At Suita near Osaka a “hunting incident” happened in February 1880, when the Prince travelled incognito - he was arrested in the prefecture prison for a night. He visited Japan two further times, once in 1900 and another time in 1912 as representative of the German Empire on the occasion of the burial ceremonies of the Emperor Meiji.
During his stays in Japan he arranged a small collection of Japanese objects d’art and utensils which are now exhibited for the public.
Prince Henry quickly achieved command; in 1887, he commanded a torpedo boat and simultaneously the First Torpedo Boat Division; in 1888 the Imperial yacht SMY Hohenzollern; from 1889-1890 the second-class cruiser SMS Irene, in 1892 the armoured coastal defense ship SMS Beowulf, and up to 1894 the liners SMS Sachsen and SMS Woerth.
From 1897, Prince Henry commanded a squadron that took part with the East Asia Squadron in consolidating and securing the German hold on the Chinese region of Kiautschou and the port of Tsingtao in 1898.
In 1899 he became officially the commander of the East Asian Squadron, but in January of 1900 he quitted this function and returned to Europe. In autumn he became commander of the I. Squadron and in 1903 commander of the Baltic Sea naval station. From 1906 to 1909, Henry was commander of the High Seas Fleet. In 1909, he was promoted to Grand Admiral.
At the beginning of World War I, Prince Henry was named Commander-in-Chief of the Baltic Fleet. With the end of the war and the dissolution of the monarchy in Germany, Prince Henry left the Navy.
He died of throat cancer and was buried in Hemmelmark near Eckernförde, in Schleswig-Holstein.
___
/ P II / DE / DIP /
HEISE
Karl Albert
1868 - 1930

[Karl Albrecht]
[Karl ALBERTI]



Für Vergrößerung klicken
Japanese Fairy Tales




siehe auch - see also
Das japanische Gedächtnis - Karl Albert Heise



Er wurde in Schwedt in der Uckermark geboren. Sein Lebensweg ist nahezu unbekannt.

Von 1899 bis 1901 soll er Herausgeber und Redakteur des "Blatt für internationalen Spiritismus" gewesen sein.
Gemäß vorliegender Korrespondenz war er um 1910 Professor in Tokyo. Bereits zu dieser Zeit gibt es Korrespondenzen mit seinem Pseudonym Carl ALBERTI.

Mitte der 1920er Jahre lebte er wieder in Berlin.
Neben zahlreichen spiritistischen Schriften verfasste K. Alberti im Jahr 1924 zwei Japan-Romane: "Die Geisha" (Rom) sowie "Um was?" (Rom).
In jüngster Zeit wiederentdeckt wurde er durch eine Anthologie japanischer Märchen und Fabeln ("Eine Sammlung der schönsten Märchen, Sagen und Fabeln Japans für die deutsche Jugend, ausgewählt und frei ins Deutsche übersetzt von Prof. Carl Alberti", Straubing, Cl Attenkoffer, 1913).


Für Vergrößerung klicken
- Brief aus Berlin vom 03.10.1910 an Prof. Carl Alberti in Tokyo, wo bereits sein Pseudonym angewendet wurde.

- Cover from Berlin of October 3, 1910 to Prof. Carl Alberti in Tokyo, which already bears his pseudonym.



He was born in Schwedt in the Uckermark of Germany. His life is almost unknown.

From 1899 to 1901 he was said to be publisher and editor of the "Journal of International Spiritualism".
According to the present correspondence, he was professor in 1910 in Tokyo. Already at this time, there are correspondences with his pseudonym Carl ALBERTI.

In the midst of the 1920s, he lived again in Berlin.
In addition to numerous spiritualist writings K. Alberti wrote in 1924 two novels covering Japan: "The Geisha" (Rome) and "For what?" (Rome).
He was re-discovered in recent times by an anthology of Japanese fairy tales and fables ("A collection of the most beautiful fairy tales, legends and myths of Japan for the German youth, chosen and freely translated into German by Prof. Carl Alberti", Straubing, Cl Attenkoffer, 1913).


Für Vergrößerung klicken
- Brief von Prof. Carl Alberti vom 10.12.1911 mit seinem Absenderstempel in Japanisch.

- Cover from Prof. Carl Alberti posted on December 10, 1911 bearing the sender's name cancel in Japanese.
___
/ P IV / DE / QFE-ED /
(collection unknown)
HEISE
Richard Georg Johann Magnus
1869 – 1940


Für Vergrößerung klicken
- Richard Heise mit seiner japanischen Frau Yoshi und drei ihrer Kinder.
- Richard Heise with his Japanese wife Yoshi and three of their children.


Für Vergrößerung klicken

Für Vergrößerung klicken
- Die Gräber von Richard und Erich Heise in der Nähe von Aizu-Wakamatsu
- Graves of Richard and Erich Heise near Aizu-Wakamatsu.




siehe auch - see also
Das japanisches Gedächtnis - Richard Heise



01.05.1869 in Kiel, Deutschland
11.04.1940 in Peking, China

Sein Vater war Geistlicher und Dozent an der Universität von Kiel, auch war er einige Zeit als Missionar in Indien tätig. Seine Mutter kam aus einer dänischen Familie, die der Königsfamilie nahestand. Richard wuchs in Kiel auf. Nach dem Abschluss des Gymnasiums besuchte er drei Jahre die Universität, beendete diese aber wieder aus gesundheitlichen Gründen und arbeitete in der Landwirtschaft in Ostrussland und Schlesien. Danach diente er bei der Armee in Posen und Görlitz und wurde als Reserve-Offizier entlassen. Er arbeitete danach 5 Jahre als Deutsch-Lehrer in England und Frankreich an verschiedenen Schulen.
Im August 1902 kam er nach Japan, der Grund für diese Entscheidung ist aber unbekannt. Zu vermuten ist, dass er von dem Gründer der Anglistik in Japan, Kanda Naibu, der in London und in Kiel studiert hatte, nach Japan eingeladen worden war.
Richard Heise unterrichtete in Tokyo Deutsch an der "Hochschule für Handel" (heute: Hitotsubashi Universität) und an der Gakushuin-Universität.
Durch sein klares Unterrichtskonzept erfreute er sich großer Beliebtheit unter seinen Schülern. Er blieb während des ersten Weltkriegs in Japan und kehrte erst 1924 nach Deutschland zurück.
Richard Heise, der über 20 Jahre in Japan gelebt hatte, unterrichtete viele hochstehende Politiker und Adlige in der deutschen Sprache und er kannte auch viele einflussreiche Wissenschaftler. So hatte er jahrelang enge Beziehungen zu dem berühmten japanischen Bakteriologen Kitasato Shibasaburō, für den er offenbar Veröffentlichungen und Briefe in deutscher Sprache Korrektur las.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland lebte er kurze Zeit in Reinbek in Schleswig-Holstein und zog dann in die Schweiz, wo er von 1928 - 1930 mit seiner Familie in Genf lebte. Hier schrieb er auch seine beiden Bücher "Über Loyalität in Japan" und „Über die Religionen in Japan"; beide Bücher wurden im Jahr 1931 in Genf veröffentlicht.

Während seines Aufenthaltes in Japan hatte er die Japanerin Wada Yoshi (1895-1942) geheiratet. Er hatte mit Yoshi vier Kinder, zwei Söhne und zwei Töchter; der älteste Sohn hieß Erich Kameichiro.
Erich Heise (1913-1983) war in den 1930er Jahren Geschäftsführer einer Firma in Mukden in der Mandschurei. Er kehrte nach dem zweiten Weltkrieg nach Japan zurück, gründete zuerst eine Importfirma für Maschinenteile und später mit einem japanischen Partner die sehr bekannte Kosmetikfirma „Nivea-Kao".
Außerdem war er einige Zeit Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan.

Richard und Yoshi Heise wollten offenbar ihren Sohn Erich in China besuchen und reisten nach Peking; dort erkrankte er und starb am 11.04.1940 in einem Hospital.

Da Heise den Wunsch hatte, in Japan zu sterben oder dort begraben zu werden, haben sein Sohn und ehemalige Schüler der Handelshochschule diesen Wunsch erfüllt und ihn nach Aizu-Wakamatsu überführt.
Er wurde auf dem Iimori-Hügel bei Aizu-Wakamatsu, Fukushima-ken, beigesetzt.
Dieser Hügel ist auch der letzte Ruheplatz der "Truppe der Weißen Tiger" (byakkotai), die in Loyalität zu ihrem Lehensherrn im Boshin-Krieg Selbstmord (sempukku) begingen. Die Geschichte der byakkotai lebt heute in Japan fort, der Hügel beherbergt Denkmale und ein Museum.

Die jungen Helden wurden in einem japanischen Gedicht von Doi Bansui (1871-1952) verewigt, das von Taki Rentarō vertont wurde "Mond über der alten Burg".

Später wurden hier auf dem Iimori-Hügel bei Aizu-Wakamatsu auch seine Frau Yoshi und sein Sohn Erich mit seiner Frau Nina beigesetzt, obwohl Erich und Nina in München gestorben waren.
01.05.1869 in Kiel, Germany
11.04.1940 in Peking, China

His father was a clergyman and a tutor at the University of Kiel, and also had been in India for a time as a missionary. His mother came from a Danish family that was close to the royal family. Richard grew up in Kiel. After he graduated from a gymnasium he attended the university for three years but had to cease for health reasons and began working in the agriculture in eastern Russia and Silesia.
Thereafter, he served in the army in Poznan and Goerlitz and was discharged from the military service as a reserve officer. He then worked for five years as a teacher for German in England and France at various schools.

In August 1902 he came to Japan but the reason for this decision is unknown. We can assume, however, that he had been invited to Japan by the founder of English Studies in Japan, Kanda Naibu, who had studied in London and Kiel.

Richard Heise taught German in Tokyo at the "Commercial College" (now Hitotsubashi University) and at Gakushuin University.
Through his clear teaching concept he enjoyed great popularity among his pupils. He remained in Japan during the First World War and returned to Germany only in 1924.

Richard Heise, who had lived over 20 years in Japan, taught many high-ranking politicians and nobles in the German language and he also knew many influential scientists. Thus, he held for years a close relationship to the famous Japanese bacteriologist Kitasato Shibasaburō and obviously he proofread his publications and letters in the German language.

After his return to Germany he lived for a short time in Reinbek in Schleswig-Holstein and then moved to Switzerland, where he lived with his family from 1928 - 1930 in Geneva. Here he wrote his two books "About Loyalty in Japan" and "About the Religions in Japan"; both the books were published in 1931 in Geneva.

During his stay in Japan, he married the Japanese woman Wada Yoshi (1895-1942). He had four children with Yoshi, two sons and two daughters; the eldest son was named Erich Kameichiro.
Erich Heise (1913-1983) was General Director of a company in Mukden in Manchuria in the 1930's. He returned to Japan after the Second World War, founded an import company for machine parts at first, and later, with a Japanese partner, the very well-known cosmetics company "Nivea-Kao".

Furthermore, he was appointed President of the German Chamber of Industry and Commerce in Japan for some time.

Richard and Yoshi Heise apparently wanted to visit their son in China and travelled to Beijing, where he fell ill and died on 11 April 1940 in a hospital.

Since Heise had the wish to die in Japan or at least to be buried there, his son and alumni of the Commercial College have fulfilled this wish and transferred him to Aizu-Wakamatsu.
He was buried on the Iimori Hill near Aizu-Wakamatsu, Fukushima-ken.
This hill is also the last resting place of the "White Tiger Force" (byakkotai), who committed suicide (sempukku) in loyalty to their feudal lord in the Boshin War.
The history of byakkotai today lives on in Japan, the hill also houses monuments and a museum.

The young heroes were immortalized in a Japanese poem by Doi Bansui (1871-1952), which was set to music by Taki Rentarō "Moon Over the Old Castle".

Later, his wife Yoshi and his son Erich with his wife Nina were also buried here on the Iimori Hill near Aizu-Wakamatsu, although Erich and Nina had died in Munich.
___
/ P IV / DE / QFE-ED /
HEISE
Wilhelm
1846 – 1895

[William]













Für Vergrößerung klicken
- Sein Absender-Stempel als Bauingenieur.
- His sender's cancel as Civil Engineer











siehe auch - see also
Das japanische Gedächtnis - Wilhelm Heise
27.07.1846 in Hamburg, Deutschland
24.04.1895 in Tokyo, Japan

Vermutlich durch die Vermittlung von Adrian & Co. kam der Bau-Ingenieur Wilhelm Heise nach Japan und wurde ab März 1871 vom Lehnsherrn des Kanazawa-han eingestellt.
Er hatte die Aufgabe, die Kaga Eisenwerke (Kashū Hyōgo Seitetsushō) des Kanazawa-han in Kobe # 35, die der Herstellung von Eisenprodukten und dem Schiffsbau dienen sollten, aufzubauen.

Das Werk ging wegen schwerer finanzieller Probleme aber schon im folgenden Jahr an das Industrieministerium über und wurde 1886 an Kawasaki Shōzō verkauft.
Wilhelm Heise's erster Vertrag mit der japanischen Regierung lief etwas länger als ein Jahr und endete am 27.05.1872.
Mit dem Übergang des Eisenwerkes an das Industrie-Ministerium wurde sein Vertrag als Leiter des Eisenwerkes zweimal verlängert, und zwar
- vom 25.04.1872 bis 31.05.1873
- vom 01.06.1873 bis 31.05.1874

Als 1876 die japanische Regierung Gottfried Wagner zur Organisierung der japanischen Teilnahme an der Weltausstellung in Philadelphia einsetzte, fungierte Wilhelm Heise als Dozent für Wagner während seiner Abwesenheit an der Kaisei Gakkō. Sein Vertrag lief vom 17.04.1876 bis 31.07.1877.
Danach arbeitete er weiterhin bis 1886 als Ingenieur im Industrieministerium. In dieser Zeit erstellte er auch die Baupläne für die berühmte Brücke (Nijūbashi) zum Kaiserpalast. In dem Zusammenhang empfahl er auch den Einbau einer zentralen Heizung mittels Dampf als Heizungssystem für den Kaiserpalast.
Ab 1879 arbeitete er in Kobe und von 1880 bis 1882 wurde er als Berater im Ani-Bergwerk eingesetzt.
Vom 11.02.1884 bis 05.02.1886 arbeitete er als Dozent im Eisenwerk Kobe. Als das Eisenwek im Jahr 1886 an Kawasaki Shōzō verkauft wurde, endete sein Vertrag mit dem Industrie-Ministerium.
Da Wilhelm Heise die japanischen Verhältnisse und die Sprache gut kannte, auch gute Kontakte zu Regierungskreisen hatte, wurde er von Carl Rohde & Co. als Leiter von Sasuga & Co. angestellt.

Mitte der 1880-er Jahre gründete C. Rohde & Co. unter formeller Leitung des japanischen Strohmanns Sasuga Chōsuke die Firma Sasuga & Co., die die Funktionen einer Tokyo-Niederlassung ausübte. Diesem Unternehmen wurden für das Regierungsgeschäft die Vertretungen von Siemens & Halske, Krupp (Kriegsmaterial) sowie der belgischen Société Cockerill übertragen. Später folgten für das Liefergeschäft an die regierungseigene Wolltuchfabrik in Senju die Agentur der Farbenfabrik Bayer & Co. und für das Submissionsgeschäft mit der Regierung die Vertretung der Lokomotivfabrik Krauss & Co. und der Vulcan-AG (Lokomotiven und Schiffbau).

Der japanische Präsident Sasuga Chōsuke hatte de facto keinen Einfluß auf die Geschäftsführung, sondern sollte nur die japanischen Beziehungen pflegen. Der tatsächliche Leiter blieb der Ingenieur Wilhelm Heise. Sasuga wurde um 1894 gegen Ozaki Masawaka ausgewechselt.
Er starb 1895 an Lungenentzündung und wurde auf dem Ausländer-Friedhof Aoyama in Tokyo beigesetzt. Zum Todestag gibt es eine kleine Unstimmigkeit. Der Todesschein gibt als Todestag den 24.04., 13 Uhr an, der Grabstein allerdings besagt 23.04.1895.


Für Vergrößerung klicken
Seimon Tetsubashi (Nijūbashi)
27.07.1846 in Hamburg, Germany
24.04.1895 in Tokyo, Japan

Civil Engineer Wilhelm Heise came to Japan probably by the mediation of Adrian & Co. and as of March 1871 he was employed by the feudal lord of the Kanazawa-han.
He had the task to establish the Kaga Ironworks (Kashū Hyōgo Seitetsushō) of the Kanazawa-han in Kobe # 35 which should serve to produce iron products and to support shipbuilding.

But, due to severe financial problems, the work was handed to the Ministry Public Works in the following year and sold to Kawasaki Shōzō in 1886.
William Heise's first contract with the Japanese government ran a little longer than one year and ended on May 27, 1872.

With the transition of the iron works to the Ministry of Public Worls his contract was extended twice as head of the iron works, namely
- from April 25, 1872 to May 31, 1873
- from June 1, 1873 to May 31, 1874

In 1876, the Japanese government appointed Gottfried Wagner to organize the Japanese participation in the World Exposition of Philadelphia and during his absence William Heise served as a lecturer for Wagner at the Kaisei Gakkō. This contract ran from April 17, 1876 to July 31, 1877.

Afterwards he continued working as an engineer in the Ministry of Public Works until 1886. During this time he also created the blueprints for the famous bridge (Nijūbashi) to the Imperial Palace. In this connection, he also suggested a central steam heating as heating system for the Imperial Palace.
As of 1879 he worked in Kobe and from 1880 to 1882 he was engaged as an advisor in the Ani Mine.
From February 11, 1884 to February 5, 1886 he worked as a lecturer in the ironworks of Kobe. When this company was sold in 1886 to Kawasaki Shōzō, his contact with the Ministry of Public Works expired.
Since Wilhelm Heise knew very well the Japanese relations and the language, and he also had good contacts to government circles, he was employed by Carl Rohde & Co. as head of Sasuga & Co.

In the mid-1880s C. Rohde & Co. founded under the formal leadership of the Japanese stooge Sasuga Chōsuke the firm of Sasuga & Co., which exercised the functions of a Tokyo office. In order to realise the business with the government, this company was appointed representatives of Siemens & Halske, Krupp (war materials), and the Belgian Société Cockerill. Later followed the Agency of Farbenfabrik Bayer & Co. for the supply business to the government-owned woolen cloth factory in Senju. As for the tender (submission) business with the State Railways, they became representatives of the locomotive factory of Krauss & Co. and the Vulcan AG (locomotives and shipbuilding).

The Japanese President Sasuga Chōsuke had de facto no influence on the management, but should care only about the Japanese relations. The actual director was the engineer Wilhelm Heise. Around 1894, Sasuga was replaced against Ozaki Masawaka.
He died in 1895 of pneumonia and was buried in the foreigners' cemetery of Aoyama in Tokyo. There is a little discrepancy to his day of death. The death certificate indicates his death on April 24 at 1 p. m., but the grave stone says April 23, 1895.


Für Vergrößerung klicken
Seimon Ishibashi (Meganebashi)
___
/ P II – III / DE / FE-R (180 Mon.) + TR /
HELLFRITSCH
Franz Otto
1875 - 1939

[F. O.]
[HELLFRELZSCH]

15.12.1875
14.11.1939 in Kobe

Ab 1904 war er als Lehrer für die deutsche Sprache an der 6. Höheren Schule von Okayama im Auftrag der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, eingesetzt.

Eine Tochter von F. O. Hellfritzsch heiratete Andreas Haefker-Thomsen, Sohn von Marie Haefker.

Er starb 1939 in Kobe und wurde auf dem Ausländer-Friedhof beigesetzt.
15.12.1875
14.11.1939 in Kobe

From 1904 on he was employed as a German language teacher at the 6th Higher School of Okayama on behalf of the Japanese Government, Ministry of Education.

A daughter of F. O. Hellfritzsch married Andreas Haefker-Thomsen, son of Marie Haefker.

He died in 1939 in Kobe and was buried in the Foreigners' Cemetery.
___
/ P IV / DE / QFE-ED /
HELM-Family


Zusammenfassung
Summary


Für Vergrößerung klicken
Part of the Helm-family; photo taken in 1913 in Yokohama


Johann Theodor Julius HELM
1800 - 1864
+
Caroline Charlotte Sophie HELM (geb. Hartwig)
1819 - 1906

Sie hatten 9 Kinder:

1. Julius Friedrich Wilhelm * 1840-1922
heiratete
Hiro HELM (geb. KOMIYA)
1854 - 1904

Sie hatten 8 Kinder:
1.1. Caroline * 1875
1.2. Marie Agnes Josephina * 1877
1.3. Carl Julius Gustav Adolf * 1879
1.4. James Theodor * 1883
1.5. Julius Felix Heinrich * 1887
1.6. Elizabeth Alice Clara * 1889
1.7. Wilhelm Karl Friedrich [Willie] * 1891
1.8. Louisa Marie Anna * 1894

2. Gustav Karl Theodor * 1841
3. Adolf Eduard Theodor * 1843
4. Charlotte Sophie Caroline * 1845
5. Theodor Karl Wilhelm * 1847
6. Karl Johannes Hugo * 1849
7. Anna Elizabeth Caroline * 1851-1934, heiratete Julius Carl Theodor Kaufner
8. Wilhelm Karl August * 1853
9. Paul Richard August * 1855

Johann Theodor Julius HELM
1800 - 1864
+
Caroline Charlotte Sophie HELM (nee Hartwig)
1819 - 1906

They had 9 children:

1. Julius Friedrich Wilhelm * 1840-1922
married
Hiro HELM (nee KOMIYA)
1854 - 1904

They had 8 children:
1.1. Caroline * 1875
1.2. Marie Agnes Josephina * 1877
1.3. Carl Julius Gustav Adolf * 1879
1.4. James Theodor * 1883
1.5. Julius Felix Heinrich * 1887
1.6. Elizabeth Alice Clara * 1889
1.7. Wilhelm Karl Friedrich [Willie] * 1891
1.8. Louisa Marie Anna * 1894

2. Gustav Karl Theodor * 1841
3. Adolf Eduard Theodor * 1843
4. Charlotte Sophie Caroline * 1845
5. Theodor Karl Wilhelm * 1847
6. Karl Johannes Hugo * 1849
7. Anna Elizabeth Caroline * 1851-1934, married Julius Carl Theodor Kaufner
8. Wilhelm Karl August * 1853
9. Paul Richard August * 1855

HELM
Adolf Eduard Theodor
1843 - 1889

[Adolph]














10.05.1843 in Rosow, bei Stettin
1889 in Deutschland

Bruder von Julius Friedrich Wilhelm; mit seinem Bruder Julius wanderte er 1868 von Rosow in die USA aus, fand eine Arbeit in New York als Maler von Vogelkäfigen. Julius fuhr weiter nach Japan. Aufgrund einer Einladung von Julius kam er Ende 1870 ebenfalls nach Japan. Die beiden Brüder erhielten vom General-Konsul Max von Brandt die Information, dass sie beim Daimyo von Wakayama zur Unterstützung von Carl Köppen tätig werden können, der die vielfältigen Arbeiten nicht mehr alleine bewältigen konnte. Am 13. Mai 1871 erreichten sie über Kobe per Schiff Wakayama. Aufgrund seiner Erfahrungen wurde Julius Instrukteur der Pioniere. Adolph Helm dagegen war in Deutschland nur als Einjähriger bei der Infanterie gewesen und war als militärischer Ausbilder nicht zu gebrauchen. Er wurde Köppens Adjudant und als Deutschlehrer für einige Kinder eingesetzt. Er wurde außerdem beauftragt, ein deutsches Wörterbuch zu verfassen, doch wurde dieses nie vollendet.
Im August 1871 wurden die Domains in Präfekturen umgewandelt, regionales Militär abgeschafft, so dass bereits Ende 1871 die Tätigkeit in Wakayama ein schnelles Ende fand.
Im Anschluß daran war er kurz als Assistent bei der Firma Carroll & Co., Schiffsmakler und Kommissionär, in der Niederlassung Kobe tätig bevor er einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, als Lehrer für die deutsche Sprache unterzeichnete. Der Vertrag lief vom 01.01.1873 bis 07.07.1873 an der Tokyo Kaisei Gakkō und wurde für die Sprachschule (Gaikoku Gogakkō) Tokyo bis 23.08.1882 erweitert.
Danach verließ er Japan und lebte in Deutschland.
10.05.1843 at Rosow, near Stettin
1889 in Germany

Brother von Julius Friedrich Wilhelm; he left Rosow for the USA in 1868 with his brother Julius and found a job in New York as a painter of bird cages. Julius went on to Japan. Adolf was invited by his brother Julius and he arrived in Yokohama at the end of 1870. By the introduction of the Prussian consul general Max von Brandt both brothers became employees of the Daimyo of Wakayama to act as adjutants of the instructor at infantry, Carl Koeppen who couldn’t cope alone any longer with the various tasks. They reached Wakayama via Kobe by ship on May 13th, 1871.
Due to his experiences Julius became instructor of the pioneers. Adolph Helm, however, had served in the infantry only for one year and he could not be used as military instructor. He became personal adjutant of Koeppens and was engaged as a German teacher for some children. In addition, he also dealt with the editing of a German dictionary in Wakayama, which didn’t reach implementation.
The establishment of prefectures in place of feudal domains in August 1871 and the abolition of regional military caused a sudden end of their job in Wakayama at the end of 1871.
After that he was engaged for a short period as assistant with Carroll & Co., Ship Chandlers and General Commission Agents, Kobe Branch before he signed a contract with the Japanese government, Ministry of Education, to work as teacher of the German language. The contract ran from the 01.01.1873 to 07-07-1873 at the Tokyo Kaisei Gakkō and the contract was prolonged to 23.08.1882 for the Tokyo Language School (Gaikoku Gogakkō). After that he left Japan and lived in Germany.
___
/ P II / DE / FE-ED (108 Mon.) + TR /
HELM
Anna Elizabeth Caroline
1851 – 1934



Anna mit einer ihrer Nichten
Anna with one of her niece

08.04.1851 in Rosow, bei Stettin
16.04.1934 in San Francisco

Schwester von Julius Friedrich Wilhelm Helm; Heirat mit Hermann Kaufner (siehe auch Sohn Julius Carl Theodor Kaufner)
Sie kam 1884 und 1892 nach Japan für jeweils etwa ein Jahr.
08.04.1851 at Rosow, near Stettin
16.04.1934 in San Francisco

Sister of Julius Friedrich Wilhelm Helm; marriage to Hermann Kaufner (see also son Julius Carl Theodor Kaufner)
In 1884 and 1892 she stayed in Japan each for one year about.
HELM
Carl Julius Gustav Adolf
1879 – 1933

[Karl]
[Charles

08.01.1879 in Yokohama
08.02.1933 in Yokohama, YFC

Sohn von Julius Friedrich Wilhelm Helm und Hiro Helm geb. KOMIYA.
1895 begann er, in dem Familienbetrieb Helm Bros., Speditionsunternehmen, Yokohama # 42 zu arbeiten. Vor Beginn des 1. Weltkrieges übernahm er die Leitung der Firma. Er wurde als Japaner eingebürgert.
08.01.1879 in Yokohama
08.02.1933 in Yokohama, YFC

Son of Julius Friedrich Wilhelm Helm und Hiro Helm nee KOMIYA
He started to work in the family firm Helm Bros., Stevedores, Landing and Forwarding Agents, Yokohama # 42 in 1895. He took over management of Helm Bros. before WW I. He became Japanese citizenship.
___
/ P III / DE / TR /
HELM
James Theodor
1883 - 1959



James - als Soldat / as soldier
14.09.1883 in Yokohama
30.04.1959 in California

Sohn von Julius Friedrich Wilhelm Helm und Hiro Helm, geb. KOMIYA
Er begann seine Tätigkeit 1898 im Familienbetrieb Helm Bros., Speditionsfirma, Yokohama # 42, wechselte aber bereits nach einem Jahr zur Russo-Chinese Bank, Yokohama # 77. Ab 1901 bis 1908 war er Leiter der Yokohama Dampf-Wäscherei, Yokohama # 125.
Er heiratete 1906 Eliza S. geb. Widemann, ab 1909 lebten sie in Kobe, alle 4 Kinder wurden hier geboren. Er war tätig für Helm Bros. in der Niederlassung Kobe.
14.09.1883 in Yokohama
30.04.1959 in California

Son of Julius Friedrich Wilhelm Helm and Hiro Helm nee KOMIYA
He started his work with the family firm Helm Bros., Stevedores, Landing and Forwarding Agents, Yokohama # 42. After one year he transferred to the Russo-Chinese Bank, Yokohama # 77 but from 1901 until 1908 he managed the Yokohama Steam Laundry, Yokohama # 125. In 1906 he married Eliza S. nee Widemann, from 1909 on they had lived in Kobe where all their 4 children were born. He was employed with Helm Bros., Kobe Branch.
___
/ P III / DE / TR /
HELM
Julius Felix Heinrich
1887 – 1956






1953 in Yokohama
30.03.1887 in New York
29.03.1956 in Oakland, CA

Sohn von Julius Friedrich Wilhelm Helm und Hiro Helm, geb. KOMIYA
Er ist in Kobe und Yokohama aufgewachsen, studierte in New York.
Er begann seine Tätigkeit 1904 bei der Commercial Union Assurance Co. of London, Yokohama # 72, wechselte kurz 1905 zu Raspe & Co., Handelsagentur in Yokohama # 199 and ab 1906 war er im Familienbetrieb Helm Bros., Speditionsfirma, Yokohama # 43, tätig. 1925 heiratete er die Tochter Betty von E. Stucken, sie hatten 3 Kinder, die alle in Yokohama geboren und aufgewachsen sind.
30.03.1887 in New York
29.03.1956 in Oakland, CA

Son of Julius Friedrich Wilhelm Helm and Hiro Helm nee KOMIYA
He was brought up in Kobe and Yokohama, had studied in New York.
He started his business career with the Commercial Union Assurance Co. of London, Yokohama # 72 in 1904 and changed for a short period to Raspe & Co., Trade Agency, Yokohama # 199 in 1905. From 1906 on he was employed with Helm Bros., Stevedores, Landing and Forwarding Agents, Yokohama # 43. He married Betty Stucken, daughter of E. Stucken in 1925, their 3 children were all born and brought up in Yokohama.
___
/ P III / DE / TR /
HELM
Julius Friedrich Wilhelm
1840 – 1922










Für Vergrößerung klicken
Julius + Hiro Helm, ca. 1898
23.07.1840 in Rosow
16.05.1922 in Yokohama

Er ist der älteste Sohn von Johann Theodor Julius Helm und Caroline Charlotte Sophie Helm geb. Hartwig. Er ist auf dem elterlichen Gut in Rosow aufgewachsen, hatte ab 1856 eine Lehrzeit auf verschiedenen Gütern und war anschließend Gutsinspektor. Zwischen 1861 und 1863 leistete er in Stettin bei den Pionieren seinen Militärdienst ab und 1866 nahm er am Krieg gegen Österreich teil. Inzwischen war nach dem Tod des Vaters 1864 das Gut verkauft worden. So entschlossen sich Julius und sein Bruder Adolf 1868 in die USA auszuwandern. Adolf blieb in den USA, Julius fuhr weiter nach Japan. Seine erste Anstellung war 1869 bei Krieger & Co., Kaufmann für Allgemeine Waren, Yokohama # 81. Julius entschloß sich, seinen Bruder Adolf nach Yokohama einzuladen und nach seiner Ankunft Ende 1870 erhielten die Brüder vom General-Konsul Max von Brandt die Information, dass sie beim Daimyo von Wakayama zur Unterstützung von Carl I. W. Köppen tätig werden können, der die vielfältigen Arbeiten nicht mehr alleine bewältigen konnte. Am 13. Mai 1871 erreichten sie über Kobe per Schiff Wakayama. Aufgrund seiner Erfahrungen wurde Julius erfolgreicher Instrukteur der Pioniere. Im August 1871 wurden die Domains in Präfekturen umgewandelt, das regionale Militär abgeschafft, so dass bereits Ende 1871 die Tätigkeit in Wakayama ein schnelles Ende fand. - Im Anschluß an seine Tätigkeit in Wakayama fuhr er nach Deutschland, um ein Export-Import-Geschäft vorzubereiten, welches jedoch scheiterte, so dass er nach seiner Rückkehr eine Anstellung bei Carroll & Co. in Yokohama # 16, Schiffsmakler und Kommissionshändler, von 1874-1875 aufnahm. 1876 und 1877 übernahm er eine Tätigkeit bei James & Wilson, Fuhr- und Milchgeschäft, Yokohama # 98. Er übernahm auch 1877 zusätzlich noch die Leiterfunktion der Yokohama Drayage Co., war kurzzeitig Berater der japanischen Regierung (FE) in Fragen der Milchverarbeitung und Milchverkaufs und erwarb schließlich im Jahr 1879 die Yokohama Drayage Co., Rolltransporte, Yokohama # 124. 1882 gründete er die Firma J. Helm & W. H. Smith zur Unterstützung der Drayage Co., die Partnerschaft endete bereits nach einem Jahr. 1885 verkaufte er diese Firma an S. Tomiyama. - Er wurde im gleichen Jahr von Paul Georg von Moellendorff als landwirtschaftlicher Instrukteur nach Korea berufen. Diese Tätigkeit endete kurz nach seiner Ankunft, da P. G. von Moellendorff 1885 von seiner Funktion in Korea entbunden wurde. Julius kam nach Yokohama zurück, um aber in die USA zu reisen und in Virginia eine Farm zu betreiben, die er 1887 seinem in New York lebenden Bruder Gustav übergab. Er kehrte nach Yokohama zurück und wurde 1888 erneut Manager der Yokohama Drayage Co., Yokohama # 98, nun im Besitz von K. Sasaki. Die japanischen Eigentümer wechselten, er blieb Manager bis 1890, als die Firma in Konkurs ging. 1891 war er selbständiger Lade- und Speditionsagent und 1892 gründete er mit seinem Bruder Paul, der seit 1885 in gleicher Branche tätig war, die Firma Helm Bros., Lade- und Speditionsfirma, Yokohama # 98. - Da die Helm Bros. auch eine Niederlassung in Kobe betrieben, versuchte Julius, die hier ansässigen Konkurrenten auszuschalten. 1893 wurde er Partner von Nickel & Co. in Kobe, die Helm-Niederlassung wurde aufgelöst und Paul wurde Inhaber der Helm Bros. Julius’ Partnerschaft mit Nickel endete 1894, 1895 kaufte Julius das Geschäft des Chinesen Jack Young, der es aber 1896 zurückkaufen konnte. Der Grund hierfür war, dass Paul 1895 seine Tätigkeit im Speditionsgeschäft beendete und Julius das Geschäft seines Bruders in Yokohama # 42 und # 98 zurückkaufte.
Julius beteiligte sich 1899 an der Gründung einer englischen Aktiengesellschaft, Helm Bros. Ltd. mit 186.000 Yen Stammkapital, Filialen in Kobe, Moji, Shimonoseki, und Osaka und er wurde leitender Direktor. - Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden auf Druck der englischen Regierung alle Deutschen entlassen und Julius kehrte 1915 nach DE zurück. Vor seiner Abreise nach Deutschland besuchte er nach 42 Jahren noch einmal Wakayama (1914). Er fand keine Spur an der Stätte seines Wirkens, auch keinen bekannten Menschen mehr.
Erst 1921 konnte er wieder nach Yokohama fahren, wo er aber schon im folgenden Jahr starb.
1875 heiratete er die Japanerin KOMIYA Hiro (1854 - 1904), sie hatten 8 Kinder. Nach ihrem Tod heiratete er nochmal 1906, eine Deutsche. Nach seinem Tod brachte seine Frau ihn nach DE, wo er neben seiner Mutter in Löcknitz bestattet wurde.
23.07.1840 at Rosow
16.05.1922 in Yokohama

He is the eldest son of Johann Theodor Julius Helm und Caroline Charlotte Sophie Helm nee Hartwig. He was brought up on the parental manor at Rosow, from 1856 on he apprenticed at different manors and afterwards he became inspector of a manor. Between 1861 and 1863 he served his military service as corporal with the pioneers at Stettin and in 1866 he took part in the Prussian-Austrian war. In the meantime his father had died in 1864 and the manor had been sold. Thus, Julius and his brother Adolf decided to emigrate to the USA in 1868. Adolf stayed in New York and Julius went on to Japan. He found his first employment in 1869 with Krieger & Co., General Store, Yokohama # 81. Julius decided to invite his brother Adolf to Yokohama and he arrived at the end of 1870. By the introduction of the Prussian consul general Max von Brandt both brothers became employees of the Daimyo of Wakayama to act as adjutants of the instructor at infantry, Carl Koeppen who couldn’t cope alone any longer with the various tasks. They reached Wakayama via Kobe by ship on May 13th, 1871. Due to his experiences Julius became a successful instructor of the pioneers. The establishment of prefectures in place of feudal domains in August 1871 and the abolition of regional military caused a sudden end of their job in Wakayama at the end of 1871. - Following his activity in Wakayama he went to Germany to prepare an export - import business which, however, failed. For this reason, after his return, he took an employment with Carroll & Co., Ship Chandlers and General Commission Agents, Yokohama # 16, being engaged from 1874 to 1875. Next he worked for James & Wilson, Truck and Dairymen, Yokohama # 98 from 1876 to 1877. In 1877 he was additionally manager of the Yokohama Drayage Co. followed by a short advising job with the Japanese government as foreign employee (FE) regarding milk processing and milk sale and in 1879 he eventually bought the Yokohama Drayage Co., Landing, Hauling, and Shipping Agents, Yokohama # 124. In 1882 he established the firm “J. Helm & W. H. Smith” to support the Yokohama Drayage Co. The partnership ended already after one year. - In 1885 he sold this company to S. Tomiyama. - In the same year he was appointed by Paul Georg von Moellendorff as an agricultural instructor to Korea. This activity ended, however, shortly after his arrival because P. G. von Moellendorff was released from his function in Korea in 1885. Julius came back to Yokohama, he didn’t stay for long but travelled to the USA to buy and operate a farm in Virginia. In 1887 he submitted this farm to his brother Gustav who had lived in New York. Julius returned to Yokohama and in 1888 he became again manager of the Yokohama Drayage Co., Yokohama # 98, now in the possession of K. Sasaki. The Japanese proprietors changed, he remained manager until 1890 when the company went bankrupt. In 1891 he became independent Landing, Hauling and Shipping Agent, Yokohama # 98. His brother Paul was busy in the same trade since 1885 and in 1892 Julius and Paul established Helm Bros., Landing, Hauling and Shipping Agents, Yokohama # 98. - Helm Bros. also operated a branch in Kobe and Julius tried to eliminate competitors at Kobe. In 1893 he became partner of Nickel & Co. at Kobe, the Helm Bros. branch was closed and Paul became the proprietor of Helm Bros. Julius’ partnership with Nickel & Co. ended in 1894, and Julius bought the business of the Chinese Jack Young in 1895 who, however, could buy it back in 1896. The reason for this was the fact that Paul ceased his activity in the drayage business in 1895 and Julius could buy this firm back from his brother, now situated in Yokohama # 42 and # 98. Julius participated in the foundation of an English public limited company and Helm Bros. Ltd. was founded in 1899 with 186,000 Yen share capital and branch offices in Kobe, Moji, Shimonoseki and Osaka and he became a Managing Director. - After the outbreak of World War I all Germans were dismissed from British enterprises on pressure of the British government and Julius returned to Germany in 1915. Before his departure to Germany he went again to Wakayama (1914) after 42 years. He didn't find any traces or any known person at the place of his former work. - Only in 1921 he could return to Yokohama but he died here in the following year. - In 1875 he married the Japanese KOMIYA Hiro (1854 - 1904), and they had 8 children. After her death he married again in 1906, a German. After his death in 1922 his wife brought him to Germany where he was buried next to his mother at Loecknitz.
___
/ P I - III / DE / FE-MIL (7 Mon.) + TR /
HELM
Paul Richard August
1855 -













20.02.1855 in Rosow, bei Stettin


Bruder von Julius Friedrich Wilhelm; Ing.;
Er kam als Schiffsingenieur 1884 nach Yokohama und ließ sich hier nieder. Zunächst war er als Ingenieur auf der Nagoya-maru der Mitsubishi Mail Steam Ship Co. angestellt. Bereits 1885 begann er als selbständiger Lade-und Schiffsagent in Yokohama, English Hatoba, tätig zu sein, privat wohnte er in Yokohama # 128. Er gründete 1887 die Drayage Co., Rolltransporte, Yokohama # 115 und war Vertreter für die Nakayama Kaisōten Boat Co. Zusammen mit seinem Bruder Julius gründeten sie 1892 Helm Bros., Lade- und Speditionsagenten, Yokohama # 98. Als sich Julius um die Geschäfte in Kobe kümmerte, wurde er 1893 der Inhaber der Firma, die sich nun in Yokohama # 70, # 98 und Western Hatoba befand.
Ende 1895 beendete Paul seine Tätigkeit im Speditionsgeschäft und Julius kaufte Helm Bros. zurück.
Die weitere Entwicklung von Paul ist nicht vollständig nachvollziehbar.
1896 weilte Paul nicht in Japan und 1897 und 1898 war er mit seiner Ehefrau unter Yokohama # 65 Bluff „The Grove“ im Japan Directory gelistet. 1899 und 1900 leben sie immer noch in Yokohama # 65 Bluff, allerdings wird „The Grove“ nicht mehr genannt. 1901 und 1902 ist das Ehepaar nicht in Japan anwesesend. 1904 wohnte Paul ohne Frau in # 485 Kitagata-machi und 1907 ist seine Frau wieder mit in Yokohama, beide wohnen nun in Yokohama # 156 Bluff und Paul unterhielt zusätzlich ein Büro in Yokohama # 80, das Betätigungsfeld ebenso wie sein weitere Leben sind nicht bekannt. Er lebte 1913 immer noch in Yokohama.
20.02.1855 at Rosow, near Stettin


Brother of Julius Friedrich Wilhelm; Eng.;
He came to Yokohama as a marine engineer in 1884 and settled here. At first he was employed on the Nagoya-maru of the Mitsubishi Mail Steam Ship Co. as an engineer. Already in 1885 he started as an independent Landing and Shipping Agent, Yokohama, English Hatoba, his private residence at Yokohama # 128. In 1887 he founded the Drayage Co., Landing and Shipping Agents and Agent for the Nakayama Kaisōten Boat Co., Yokohama # 115. Together with his brother Julius they founded in 1892 Helm Bros., a drayage business, Yokohama # 98. In 1893, when Julius cared about the business in Kobe, he became the proprietor of this firm, now located in Yokohama # 70, # 98 and Western Hatoba.
At the end of 1895 Paul finished his activities in the drayage business and his brother Julius bought Helm Bros. back.
Paul's further life isn't entirely traceable. 1896 Paul didn't stay in Japan and in 1897 and 1898 he was listed in the Japan Directory together with his wife under Yokohama # 65 Bluff "The Grove". In 1899 and 1900 they are still living in Yokohama # 65 Bluff, but "The Grove" is not mentioned any more.
The couple had not been in Japan in 1901 and 1902. In 1904 Paul lived in # 485 Kitagata-machi without his wife, but his wife is back to Yokohama in 1907, both living then in Yokohama # 156 Bluff. At this time Paul ran an office in Yokohama # 80, the field of his activity as well as his further life are unknown. In 1913 he still lived in Yokohama.
___
/ P II - III / DE / TR /
HELM
Theodor Karl Wilhelm
1847 – 1910

[Carl]


Für Vergrößerung klicken


01.12.1847 in Rosow
11.11.1910 in Prenzlau

Bruder von Julius Friedrich Wilhelm;
Er kam 1878 nach Yokohama, um die Cliff Molkerei/ Käserei zu leiten. Es war eine der ersten Käsereien in Japan, die sich in Yokohama, New Road, Negishi befand. Er leitete die Molkerei bis Ende 1884.
Er heiratete 1880 Agnes Anna Luise geb. Rakow, die von 1882-1884 ebenfalls in der Molkerei tätig war. 1885 verließen sie Japan wieder und lebten in den USA.
01.12.1847 at Rosow
11.11.1910 at Prenzlau

Brother of Julius Friedrich Wilhelm;
In 1878 he came to Yokohama to manage the Cliff Dairy. The Cliff Dairy was one of the first dairies in Japan located in Yokohama, New Road, Negishi. He managed the dairy by the end of 1884.
In 1880 he married Agnes Anna Luise nee Rakow, who stayed in Yokohama from 1882-1884 being engaged in the dairy, too.
In 1885 they left Japan again and lived in the USA.
___
/ P II / DE / TR /
HELM
Wilhelm Carl Friedrich
1891 – 1951

[William]
[Willie]

08.10.1891 in Yokohama
08.11.1951 in Wiesbaden, Deutschland

Sohn von Julius Friedrich Wilhelm Helm und Hiro Helm, geb. KOMIYA
Er war ab August 1914 im Einsatz in Tsingtau als Unteroffizier der Reserve im III. Seebataillon. Er wurde im November 1914 von den Japanern gefangen genommen und in das Kriegsgefangenen-Lager Kumamoto (Gef. Nr. 3368) gebracht, ab 09.06.1915 im Lager Kurume, ab 16.09.1916 im Lager Aonogohara. Er wurde im Dezember 1919 entlassen und verblieb zunächst in Japan. 1922 heiratete er Agnes Petrovna Falaleeva, sie hatten zusammen 6 Kinder und 2 Kinder aus erster Ehe von Agnes P. Falaleeva. 1925 ist er als Inhaber der Firma Helm & Weber in Mukden, Mandschurei, aufgeführt. 1947 kehrte er nach Deutschland zurück.
08.10.1891 in Yokohama
08.11.1951 at Wiesbaden, Germany

Son of Julius Friedrich Wilhelm Helm and Hiro Helm nee KOMIYA
He was in action in Tsingtau as a non-commissioned officer of the reserve of the III. Sea Battalion as of August 1914. He was captured by the Japanese in November 1914, and brought into the Prisoner of War Camp of Kumamoto (Prisoner # 3368), from 09.06.1915 to Camp of Kurume, from 16.09.1916 to Camp of Aonagahara. In December 1919 he was dismissed but remained in Japan. In 1922 he married Agnes Petrovna Falaleeva, the couple had 6 children and 2 children from the first marriage of Agnes Petrovna Falaleeva. He is listed as proprietor of the firm Helm & Weber in Mukden, Manchuria, in 1925. He returned to Germany in 1947.
HELM
Verling Winchel
1875 - 1907

19.02.1875 in Marion, IN, USA
29.10.1907 in Kobe, Japan

Im Jahr 1896 absolvierte er die DePaul University, Greencastle, IN, und erwarb den BA.
Von 1896 bis 1899 arbeitete er als Sekretär des YMCA in Indiana und Okio.
Am 24. 08.1899 heiratete er Martha E. Teal und nach ihrer Heirat wurden sie als Missionare der Methodist Episcopal Church nach Japan geschickt. Sie kamen in Japan am 16.12.1899 und er arbeitete in Tokyo als koordinierender Sekretär der YMCA. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Zusammenführung mehrerer städtischer YMCA's zu einem nationalen Verband 1902 und bei der Vereinigung dieses Verbandes mit der nationalen Organisation der Studenten-YMCA zur National Federation of YMCA in 1903.

Im Jahre 1907 wurden sie von Tokyo nach Kobe versetzt, aber bald darauf verstarb er. Nach seinem Tod kehrte seine Frau in die USA zurück und wirkte viele Jahre als Sekretärin des YWCA der DePauw University.
Sie hatten vier Kinder, die alle in Japan geboren wurden.
Sein Bruder Wilbur war für die YMCA auch in Japan.
19.02.1875 in Marion, IN, USA
29.10.1907 in Kobe, Japan

In 1896 he graduated from the DePauw University, Greencastle, IN, and acquired a BA.
From 1896 to 1899 he acted as a Secretary of the YMCA in Indiana and Okio.
On August 24, 1899 he married Martha E. Teal and after their marriage they were sent to Japan as missionaries of the Methodist Episcopal Church. They arrived in Japan on December 16, 1899 and took up work in Tokyo as Co-operating Secretary of the YMCA.
He played an important role in helping to organize the several city-YMCA's into a national federation in 1902 and then to unite this with the national organization of student-YMCA's into the National Federation of YMCA's in 1903.

In 1907 they were transferred from Tokyo to Kobe, but soon after he died suddenly. After his death his wife returned to the USA and served for many years as YWCA Secretary at DePauw University.
They had four children which were all born in Japan.
His brother Wilbur was in Japan with the YMCA, too.
___
/ P III / USA / MIS /
HELM
Wilbur
1879 - 1970

07.08.1879 in Marion, IN, USA
05.12.1970 in Evanston, IL, USA

Bruder von Verling Winchel Helm.
Im Jahr 1899 absolvierte er die DePaul University, Greencastle, IN, und erwarb den BA und 1900 den MA. Einen weiteren MA erhielt er 1901 von der Princeton University, NJ. Danach arbeitete er als Lateinlehrer an seinen Universitäten.
Am 07.11.1903 heiratete er Margarethe Stevenson Nutt und nach ihrer Heirat wurden sie als Missionare der Methodist Episcopal Church nach Japan geschickt. Sie trafen in Nagasaki 1904 ein und er arbeitete für die städtische YMCA von Nagasaki. Sie blieben nur ein Jahr in Japan und kehrten 1905 in die USA zurück.
Danach war er Lehrer und Schulverwalter und wurde 1915 Geschäftsführer der Gesellschaft. Ab 1920 war er Anlageberater und Berater für Firmen und Öffentlichkeitsarbeit. Als Phi-Beta-Kappa-College-Absolvent war er Herausgeber des Cicero Orations and Letters (American Book Company, 1913) und lieferte viele Beiträge für Zeitschriften zum Thema Bildung, Wirtschaft und gesellschaftlicher Verantwortung.
Er starb 1970 und wurde auf dem Memorial Park Cemetery von Evanstone, IL, USA bestattet.
07.08.1879 in Marion, IN, USA
05.12.1970 in Evanston, IL, USA

Brother of Verling Winchel Helm.
In 1899 he graduated from the DePauw University, Greencastle, IN, and acquired a BA, and in 1900 the MA. Another MA he acquired in 1901 from Princeton University, NJ. Afterwards he worked as a Latin teacher at his universities.
On November 7, 1903 he married Margaretta Stevenson Nutt and after their marriage they were sent to Japan as missionaries of the Methodist Episcopal Church. They arrived in Nagasaki in 1904 and he worked with the Nagasaki City YMCA. They stayed only one year in Japan and left in 1905.

Afterwards he was a teacher and school administrator to 1915 when he became a company executive and from 1920 was an investment advisor and business and public relations consultant. A Phi Beta Kappa college graduate, he was the editor of Cicero’s Orations and Letters (American Book Company, 1913), and contributor to many periodicals in the fields of education, economics, and civic responsibility.

He died in 1970 and was buried in the Memorial Park Cemetery of Evanstone, IL, USA.
___
/ P IV / USA / MIS /
HEMERT
Jean Philippe von
1831 - 1894

[van]


25.03.1831 in Amsterdam, NL
03.09.1894 in Miyanoshita, Japan

1871 kam er als Angestellter von Carst, Lels & Co., Versicherungs- und Handels-Agentur, Yokohama # 25, nach Japan. 1873 wurde das Geschäft aufgegeben und verkauft, und Jean Philippe van Hemert gründete seine eigene Firma als Agent für die Second Colonial Sea and Fire Insurance Co., und die Java Sea and Fire Insurance Co., beide von Batavia, Java. Seine Firma befand sich an gleicher Stelle, Yokohama # 25. Später übernahm er auch die Vertretung für weitere Versicherungen.
1881 wurde er zum Liquidator der Netherland Trading Society ernannt, diese Funktion hatte er die nächsten Jahre inne.
Ab 1887 wurde er von seinem Sohn Louis Philippe von Hemert unterstützt.

Ab 1889 lebte auch seine Tochter mit ihm und 1900 kam auch seine Frau Louisa Friederike geb. Duemcke nach Japan. Die Familie lebte zunächst in ihrer Residenz in Yokohama # 10 Bund zusammen, 1892 zogen sie aber in ihre Residenz in # 85 Bluff. 1892 kam auch Sohn Jean Henry nach Japan, er arbeitete aber nicht in der Firma seines Vaters. Es scheint, dass die Geschäfte rückläufig waren, weil ab 1892 nur Jean Philippe selbst das Büro führte.

Während eines Urlaubs 1894 starb er unerwartet im Naraya Hotel, Miyanoshita. Er wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama beigesetzt.
25.03.1831 in Amsterdam, NL
03.09.1894 in Miyanoshita, Japan

In 1871 he came to Japan as a clerk of Carst, Lels & Co., Insurance and Trade Agency, Yokohama # 25. In 1873 the business was abandoned and sold and Jean Philippe van Hemert founded his own business as Agent for the Second Colonial Sea and Fire Insurance Co., and the Java Sea and Fire Insurance Co., both of Batavia, Java. His firm was located at the same site, Yokohama # 25. Later he adopted the representation of further insurances.

In 1881 he was appointed Liquidator of the Netherland Trading Society and he acted in this function for the next years.
As of 1887 he was assisted by his son Louis Philippe von Hemert.

From 1889 also his daughter lived with him and in 1900 his wife Louisa Frederica nee Duemcke came to Japan, too. The family lived at first together in their residence at Yokohama # 10 Bund, in 1892 they moved to their residence at # 85 Bluff. In 1892 also son Jean Henry came to Japan but he did not work in the firm of his father. It seems that the business declined because from 1892 on the office was only managed by Jean Philippe himself.

During a holiday in 1894 he died suddenly in the Naraya Hotel, Miyanoshita. He was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.
___
/ P II – III / NL / TR /
HEMERT
Louis Philippe von
1865 -

[van]





Nach seiner Ausbildung kam er 1887 nach Japan und begann in der Firma seines Vaters, Jean Philippe van Hemert, Yokohama # 25, zu arbeiten. Er arbeitete bis 1891 in dieser Firma.
Ab diesem Zeitpunkt schienen die Geschäfte rückläufig zu laufen, denn der Vater leitete nur noch allein die Firma und Louis Philippe wechselte zu Macondray Bros. & Co., Commission Agents, Yokohama # 30. Auch als die Firma einen weiteren Partner aufnahm und nun Macondray Bros. & Lockard hieß, arbeitete er weiterhin für diese Firma, bis er durch den plötzlichen Tod seines Vaters 1894 seine Arbeit hier beendete.

Er wurde als Nachlassverwalter für den Besitz von Jean Philippe von Hemert eingesetzt. Außerdem nutzte er die Geschäftsgrundlage und begann als Grundstücksmakler, Kommissionshändler und Vertreter für Ruinart Pere & Fils' Champagnes am bekannten Standort Yokohama # 25.
Im Jahr 1900 gab er die Firma auf. Ab 1902 ist er als Agent für die Java Sea and Fire Insurance Co. Batavia, Netherlands Lloyds, und Board of Underwriters of Amsterdam, in Yokohama # 193, gelistet. Zu dieser Zeit wohnte er mit seiner Mutter zusammen in Yokohama # 177 Bluff. Ab 1907 ist kein Hemert mehr in Japan gelistet.


Für Vergrößerung klicken
Brief von Louis Philippe von Hemert vom 17.01.1898 nach Brüssel, Transit New York, Ankunft 11.02.1898.

Für Vergrößerung klicken
Postkarte von L. Ph. von Heben von Yokohama 18.06.1896 nach Batavia, Ankunft 03.07.1896 mit kaum lesbarem Absender-Stampel von Yokohama # 25.



After his education he came to Japan in 1887 and started to work in the company of his father, Jean Philippe van Hemert, Yokohama # 25. He worked until 1891 in this company.
As of this point, the business seemed to run in decline because the father ran only alone the company and Louis Philippe joined Macondray Bros. & Co., Commission Agents, Yokohama # 30.
Even when the company took up another partner, now named Macondray Bros. & Lockard, he continued to work for this company, until he finished his work here by the sudden death of his father in 1894.

He was appointed Executor of the Estate of Jean Philippe von Hemert. He also took advantage of the business base and started as a Land Agent, Commission Merchant, and Agents for Ruinart Pere & Fils' Champagnes at the known location, Yokohama # 25.
In 1900, he abandoned his business. From 1902 on he acted as an agent for the Java Sea and Fire Insurance Co. Batavia, Netherlands Lloyds, and the Board of Underwriters of Amsterdam, listed in Yokohama # 193. At this time he lived with his mother in Yokohama # 177 Bluff. As of 1907, none of the Hemert's is listed in Japan any more.


Für Vergrößerung klicken
Cover from Louis Philippe von Hemert posted January 17, 1898 to Brussels, transit New York, arrival February 11, 1898.

Für Vergrößerung klicken
Postcard from L. Ph. von Hemert, posted Yokohama 18.06.1896 to Batavia, arrival on July 3, 1896 with hardly legible sender's address cancel of Yokohama # 25.
___
/ P II – III / NL / TR /
HENNING
C. M.



Für Vergrößerung klicken




Die Japan Directories belegen nicht, dass C. M. Henning offensichtlich auch private Geschäfte betrieb. Er ist von 1903 bis 1905 als Sekretär der Manufacturers Life Insurance Co. of Canada in Yokohama # 23 gelistet. Diese Versicherung hatte auch eine Filiale in Tokyo, Tsukiji # 15-B.

Gemäß einer vorliegenden Korrespondenz betrieb er in Partnerschaft mit dem Arzt H. M. Perkins die Firma Henning & Perkins, die jedoch in keinem Japan Directory benannt ist und folglich sicher nicht lange existierte.
Ab 1906 ist weder Henning noch Perkins in Japan noch gelistet.


Für Vergrößerung klicken



The Japan Directories do not reveal that C. M. Henning obviously also ran a private businesses. He is listed from 1903 to 1905 as secretary of the Manufacturers Life Insurance Co. of Canada in Yokohama # 23. This insurance company also had a branch in Tokyo, Tsukiji # 15-B.

According to an existing correspondence he operated in partnership with doctor H. M. Perkins the company of Henning & Perkins, which isn't, however, recorded in any Japan Directory and thus surely did not exist for long.
From 1906 neither Henning nor Perkins is still listed in Japan.


Für Vergrößerung klicken
___
/ P IV / CAN / TR /
HENON
Augustine



Für Vergrößerung klicken




Augustine Henon war ein guter Kollege von F. Coignet. Er wurde in der Ikuno Silbermine (Tajima Povince, jetzt Hyogo-ken) als Arzt von 1872-1975 eingesetzt, angestellt vom Industrie-Ministerium, Abteilung Bergbau.
Sein Vertrag begann am 01.08.1872. Informationen über sein früheres Leben, wie auch das Geburtsdatum etc., fehlen. Das gezeigte Bild ist das einzig gegenwärtig existierende Bild.
Henon's Arbeitsvertrag wurde am 28.06.1872 in St. Etienne zwischen ihm und F. Coignet, der kurzzeitig in Frankreich war, unterzeichnet.
Er kam in Yokohama zusammen mit dem Ehepaar Coignets am 21.09.1872 an.
Henon ging alleine nach Japan, er liess seine Frau in FR zurück. Er schrieb häufig Briefe an sie, einige sind aus der "Henon Korrespondence" bis heute erhalten.
Während seines Aufenthalts in Ikuno betreute er medizinisch die französischen und japanischen Mitarbeiter der Mine.
Die Laufzeit des Arbeitsvertrages von Dr. Henon lief bis 31.07.1874, wurde aber um ein Jahr bis Juli 1875, und danach auf monatlicher Basis bis Oktober verlängert.
Am 12.10.1875 ging er an Bord der Volga in Yokohama und er verließ Japan.

P. S.
Details über französische FE und ihre Korrespondenzen siehe: The French Post Offices in Yokohama by Matsumoto Jun'ichi, ISBN 9963579744 und überarbeitete Ausgabe
ISBN 978-4-88963-751-9.


Für Vergrößerung klicken



Augustine Henon was a good colleague of F. Coignet. He was stationed at the Ikuno Silver Mine (Tajima Povince, now Hyogo-ken) as a physician from 1872 to 1975, employed by the Ministry of Public Works, Mining Department.
He entered that employment on August 01, 1872. Information regarding his career such as date of birth etc. is missing.
The picture shown is the only existing one at present.
Henon's contract of employment was signed on June 28, 1872 at St. Etienne between him and F. Coignet, who was temporarily in France.
He arrived in Yokohama together with the Coignet couple on September 21, 1872.
Henon came to Japan alone leaving his wife in France. He wrote frequently letters to her and several survived until now, called the Henon Correspondence.
During his stay at Ikuno he medically cared about the French and Japanese employees of the Ikuno mine.
The term of Dr. Henon's employment contract expired on July 31, 1874 but it was extended for one year until July 1875 and thereafter on a monthly basis until October.
On October 12, 1875 he boarded the Volga in Yokohama and left Japan.

P. S.
Details on French FE and their correspondences see:
The French Post Offices in Yokohama by Matsumoto Jun'ichi, ISBN 9963579744 and revised edition
ISBN 978-4-88963-751-9.



- Brief von A. Henon an seine Frau, transit Yokohama 07.06.1874, Ankunft Lyon 29.08.1874. Der Brief lief über das französische Postamt in Yokohama, Nummern-Stempel 5118.

- Cover from A. Henon to his wife, transit Yokohama 07.06.1874, arrival Lyon 29.08.2874. The cover was delivered through the French PO in Yokohama with 5118 obliterator.

___
/ P II / FR / FE-R-M-MED (36 Mon.) /
HENRY
George
1858 - 1943

[HENDRY]



Für Vergrößerung klicken




























Für Vergrößerung klicken
George Henry
- "Ein Zuhause in Japan", Aquarell, 1894
- "An At Home in Japan", watercolour, 1894

14.03.1858 Irvine/ Ayrshire, GB
23.12.1943 Kensington, London, GB

Finanzielle Unterstützung durch zwei vermögende Glasgower Bürger ermöglichte es George Henry und seinem Freund Edward Atkinson Hornel aus der Künstlergruppe "Glasgow Boys", nach Japan zu reisen. Der Aufenthalt war mit dreizehn Monaten eigentlich kurz; im Fall von Henry war auch der künstlerische Ertrag gering: die meisten seiner Ölbilder wurden auf der Rückreise zerstört.
George Hendry, der später das "d" in seinem Nachnamen wegließ und sich Henry nannte, besuchte für kurze Zeit die Kunsthochschule in Glasgow und nahm dann Privatunterricht im Atelier von William York MacGregor in der Bath Street in Glasgow.
Aus den dort verkehrenden Künstlern entstand die lose Gruppe der "Glasgow Boys", die sich vor allem der Landschaftsmalerei nach Art des französischen Spätimpressionismus verschrieben hatten. Mitglieder der "Glasgow Boys" hielten sich für ihre "plein-air"-Malerei 1881 in Brig o' Turk in den Trossachs auf. 1884 arbeitete Henry mit James Guthrie, Arthur Melville und Edward Walton in Cockburnspath an der Ostküste Schottlands.
Im folgenden Jahr lernte er Edward A. Hornel kennen, mit dem er zusammen in Galloway und dann abermals ein Jahr darauf in Hornels Wohnort Kirkcudbright malte.

Henrys Bild "Eine Landschaft in Galloway" wurde von der Kritik entweder in den höchsten Tönen gepriesen oder gänzlich zerrissen. In Zusammenarbeit mit Hornel malte Henry das Bild "Die Druiden bringen den Mistelzweig herein", die Sensation bei seiner ersten Ausstellung 1890 in London.
Im Februar 1893 brachen Henry und Hornel nach Japan auf. Die Reise wurde ermöglicht durch den Kunsthändler Alexander Reid aus Glasgow, der unter anderem mit Vincent van Gogh befreundet war, und den Reeder und Kunstsammler William Burrell. Die beiden "Glasgow Boys" schifften sich am 18.02.1893 in Liverpool ein und erreichten Nagasaki am 21.04.1893.
Von Nagasaki fuhren Henry und Hornel weiter nach Tsukiji, Tokyo, wo sie zunächst im Metropol Hotel wohnten - wie Jahre später auch der Maler Emil Orlik.

In Japan haben sie sich im Herbst 1893 in ihrer künstlerischen Zusammenarbeit getrennt. Henry zog in das Kai Ki Kwan Hotel in Chiba auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht von Tokyo; im Januar 1894 wohnte er in # 93 Tatemachi in Kanazawa. Die Rückreise traten sie wieder gemeinsam an. Am 19.05.1894 verließen Henry und Hornel Yokohama und erreichten am 11.07.1894 Großbritannien.

Die Reise endete für Henry wenig glücklich. "Ich habe gerade meine Leinwand ausgerollt", schrieb er an Hornel, "und, Himmel, was für ein Ergebnis!" Mit wenigen Ausnahmen waren seine Ölbilder auf der Überfahrt durch Hitze ausgetrocknet und völlig zerbröselt.
Nur seine Aquarelle hatten ohne Schaden überlebt.
Henry war verzweifelt. "Ich habe über dem ganzen japanischen Zeugs gebrütet und mache mit anderen Arbeiten weiter", schrieb er an Hornel. "Wenn ich mich in Stimmung fühle, könnte ich das ein oder andere Japsen-Stück fertigstellen, aber anfangen und die ganze Arbeit von vorn beginnen - nein, danke. Nicht für mich!"
An der Ausstellung der japanischen Bilder in Glasgow scheint sich Henry kaum oder sogar überhaupt nicht beteiligt zu haben.
Er ließ sich gegen Ende des Jahrhunderts als Maler in London nieder und fertigte vor allem Portraits im konventionellen Stil für vermögende und oftmals adlige Auftraggeber. Auch in künstlerischer Hinsicht kehrte er nie wieder nach Japan zurück.
14.03.1858 Irvine/ Ayrshire, GB
23.12.1943 Kensington, London, GB

Financial support from two wealthy Glasgow citizens enabled George Henry and his friend Edward Atkinson Hornel from the artists' group "Glasgow Boys" to travel to Japan.
They stayed there for only thirteen months; in Henry's case, even the artistic outcome was scarce: most of his oil paintings had been destroyed on the way home.

George Hendry, who later dropped the "d" in his family name and called himself Henry, attended for a short period the Glasgow School of Arts, subsequently taking private lessons in William York MacGregor's studio in Glasgow's Bath Street.
The artists who used to meet there formed the loose artist group of the "Glasgow Boys", engaged above all in painting landscapes in the manner of the French Post-Impressionism.
Members of the "Glasgow Boys" stayed for "plein air" painting in 1881 at Brig o' Turk in the Trossachs.
In 1884 Henry worked with James Guthrie, Arthur Melville and Edward Walton in Cockburnspath at the Scottish East coast.

In the following year he became acquainted to Edward A. Hornel, painting with him in Galloway and then, another year later, in Hornel's home town Kirkcudbright.

Henry's painting "A Galloway Landscape" was either highly esteemed by the critics or completely damned.
In collaboration with Hornel, Henry painted the picture "The Druids Bringing in the Mistletoe", the sensation at its first exhibition 1890 in London.

In February of 1893, Henry and Hornel left for Japan. The voyage was made possible by the Glasgow art dealer Alexander Reid, a friend of Vincent van Gogh, and by the ship owner and art collector William Burrell.
The two "Glasgow Boys" embarked on February 18, 1893 at Liverpool and arrived at Nagasaki on April 21, 1893.

From Nagasaki, Henry and Hornel travelled on to Tsukiji, Tokyo, where they lived at first in the Metropol Hotel - like, years later, the painter Emil Orlik.

In Japan they have separated themselves in their artistic collaboration in autumn of 1893. Henry moved to the Kai Ki Kwan Hotel at Chiba on the opposite side of Tokyo Bay; in January of 1894 he lived in # 93 Tatemachi at Kanazawa.
On the way back they were again travelling together. On May 19, 1894, Henry and Hornel departed from Yokohama and arrived in Great Britain on July 11, 1894.

For Henry, the journey back had a really unhappy ending. "I just got my canvas unrolled", he wrote to Hornel, "and heaven, what a result!" With a few exceptions, his oils had dried out on the way home from heat and turned simply into a mass of cracks.
Only his watercolours had survived without damage.
Henry was in despair. "I have chucked over all the Japanese stuff and am going on with other work", he wrote to Hornel:
"If I feel in the humour I may take up a Jap thing now and again and finish it, but to start and attempt to work them up right off, No thank you, not for me!"

At the exhibition of the Japanese paintings in Glasgow, Henry seems to have taken part very little or even not at all.

At the turn of the century he settled in London as a painter, mainly painting portraits in a conventional style for wealthy and often noble clients.
Also from an artistic point of view, he never returned to Japan.
___
/ P III / GB / ART /
HENSCHEL
Otto


[HEUSCHEL]




Er war von 1896 bis 1899 in Japan und lebte in Nagasaki. In dieser Zeit war er Leiter des Club Hotels. 1900 wird dieses Hotel nicht mehr in den Japan Directories erwähnt. Ob eine Verschmelzung mit einem anderen Hotel erfolgte, ist nicht bekannt.
Mit der Hotelschließung hat auch Otto Henschel Japan verlassen, 1900 ist er nicht mehr gelistet.


Für Vergrößerung klicken



From 1896 to 1899 he stayed in Japan and lived in Nagasaki. During this time he was Manager of the Club Hotel. As of 1900 this hotel is no longer mentioned in the Japan Directories. Whether a merger with another hotel took place is not known.
With the closure of the hotel Otto Henschel left Japan; in 1900 he is not recorded any more in Japan.


Für Vergrößerung klicken
___
/ P III / DE / SER /
HEPBURN
James Curtis
1815 - 1911





Für Vergrößerung klicken
James Curtis Hepburn




Für Vergrößerung klicken
Clarissa Maria ("Clara Mary") Leete Hepburn




Für Vergrößerung klicken
Clara + Jemes Hepburn
13.03.1815 in Milton, PA, USA
21.09.1911 in East Orange, NJ, USA

Arzt, Übersetzer, Erzieher und christlicher Missionar der Presbyterian Church Mission.
Hepburn absolvierte das College of New Jersey (heute Princeton University) mit einem Master-Abschluss im Jahr 1832 und besuchte dann die University of Pennsylvania, Medizinische Fakultät, wo er seinen Master-Abschluss im Jahr 1836 erhielt, und wurde Arzt.
Im Jahr 1840 heiratete er Clara M. Leete (1818-1906), die seinen Wunsch teilte, Missionsarbeit in Übersee zu leisten. Er entschloss sich, zusammen mit seiner Frau als Missionsarzt für die presbyterianische Kirche nach China zu gehen, wo sie aber zwei Jahre (1841 bis 1843) in Singapur bleiben mussten, weil der Opiumkrieg im Gange war und chinesische Häfen für Ausländer geschlossen waren. Von 1843 bis 1845 arbeitete er in Amoy (heute Xiamen), China, wo auch ihr Sohn Samuel Hepburn geboren wurde, der später in Japan als Kaufmann arbeitete. Die Familie kehrte 1845 in die USA zurück und er praktizierte in New York City.
1859 gingen Hepburn und seine Frau als medizinischer Missionar der American Presbyterian Mission nach Japan. Nach der Ankunft in Nagasaki im Oktober 1859 zog Hepburn schnell in den neu eröffneten Vertragshafen von Yokohama um und eröffnete im April 1861 seine erste Klinik im Soko-ji (Tempel). Hepburns Familie wohnte mit dem niederländischen reformierten Pfarrer Reverend Samuel Robbins Brown zusammen und alle wurden schnell in die örtliche ausländische Gemeinschaft aufgenommen.
Hepburn wurde zum Ehrenarzt des US-Konsuls Townsend Harris ernannt.
Im Frühjahr 1862 zogen Hepburn und seine Familie nach Yokohama Kyoryuchi # 39, im Herzen des Ausländerviertels. Dort gründete er zusammen mit seiner Frau Clara die Hepburn School. Die Hepburn School, die Clara leitete, war sehr erfolgreich, hauptsächlich dank der Bemühungen sehr kompetenter Lehrerinnen, wie Mary E. Kidder.
Die Hepburn-Schule zog 1880 nach Tokyo Tsukiji um und wurde in Tsukiji Daigakkō (Tsukiji-Akademie) umbenannt.
Diese Akademie, die sich mit anderen christlichen Schulen verband, zog 1887 in die Shirogane-Gegend im Minato Ward, Tokyo, und wurde Meiji Gakuin Universität. Im Jahr 1889 wurde Hepburn gebeten, als Präsident der Meiji Gakuin zu wirken, und er akzeptierte diese Funktion widerwillig. Schüchtern und zurückhaltend, lehnte er es ab, im Rampenlicht zu stehen und trat 1891 vom Posten zurück. Er lehrte auch Physiologie und Hygiene an der Meiji Gakuin.
Im Mai 1867 veröffentlichte Hepburn in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Assistenten Kishida Ginkō ein japanisch-englisches Wörterbuch, das sich schnell zum Standardreferenzwerk für angehende japanische Studenten entwickelte. In der dritten Ausgabe des Wörterbuchs von 1886 übernahm Hepburn ein neues System zur Romanisierung der japanischen Sprache, welches von der Gesellschaft zur Romanisierung des japanischen Alphabets (Rōmajikai) weiter entwickelt wurde. Dieses System ist weithin bekannt als die Hepburn-Umschrift.
Die Veröffentlichungskosten der ersten Ausgabe des Wörterbuchs wurden von der amerikanischen Firma in Yokohama, Walsh, Hall & Co., unterstützt.
Eine weitere große Leistung Hepburn´s war die Veröffentlichung des Alten und Neuen Testaments in japanischer Sprache.
1880 kam die Übersetzung des Neuen Testaments heraus, und 1887 die des Alten Testaments, wodurch die christliche Bibel zum ersten Mal vollständig auf Japanisch verfügbar gemacht wurde.
Die Übersetzung der Testamente war Hepburns lang gehegtes Ziel seit seiner Ankunft in Japan gewesen, und natürlich hätte er das nicht alleine tun können. Er setzte 1874 ein Komitee für die Übersetzung des Neuen Testaments ein und machte Samuel Robbins Brown zum Leiter. Zwei oder drei weitere Amerikaner, die in Yokohama lebten, sowie eine Reihe japanischer Assistenten waren ebenfalls beteiligt. Brown ging kurz vor Abschluss des Projekts in die USA zurück.
Die Hepburns waren seit dreiunddreißig Jahren in Japan; Hepburn war siebenundsiebzig, und die oft kranke Clara war vierundsiebzig. Mit zunehmendem Alter wurde das Heimweh stärker und sie beschlossen schließlich, in die USA zurückzukehren. Die Hepburns verließen den Hafen von Yokohama am 22.10.1892. Sie verbrachten den Winter in Pasadena und zogen im Mai des folgenden Jahres nach East Orange, New Jersey. Danach lebten sie ruhig bis zum 04.03.1906, als Clara im Alter von 78 Jahren starb.
Am 21.09.1911 brach im Hepburn-Schlafsaal der Meiji-Gakuin-Universität ein Feuer unbekannter Herkunft aus und das Gebäude brannte ab. Am selben Tag starb James Hepburn in East Orange, New Jersey, im Alter von 96 Jahren.
13.03.1815 in Milton, PA, USA
21.09.1911 in East Orange, NJ, USA

Physician, Translator, Educator, and Christian Missionary of Presbyterian Church Mission.
Hepburn graduated from the College of New Jersey (now Princeton University) with a master´s degree in 1832 and then attended the University of Pennsylvania, Medical Faculty, where he received his M. D. degree in 1836, and became a physician.
In 1840, he married Clara M. Leete (1818-1906), who shared his desire to engage in missionary work overseas. He decided to go to China as a medical missionary, together with his wife, under the Board of Foreign Missions of the Presbyterian Church but had to stay in Singapore for two years (1841 to 1843) because the Opium War was under way and Chinese ports were closed to foreigners. From 1843 to 1845 he worked in Amoy (now Xiamen), China, where also their son Samuel Hepburn was born, who later worked in Japan as a merchant. The family returned to the USA in 1845 and he practiced medicine in New York City.
In 1859, Hepburn and his wife went to Japan as a medical missionary with the American Presbyterian Mission. After first arriving in Nagasaki in October 1859, Hepburn swiftly relocated to the newly opened treaty port of Yokohama, opening his first clinic in April 1861 at the Soko-ji (temple). Hepburn's family shared accommodation with the Dutch Reformed minister Reverend Samuel Robbins Brown and all were quickly absorbed into the local foreign community.
Hepburn being appointed honorary physician to the US Consul, Townsend Harris.

In the spring of 1862 Hepburn and his family relocated to Yokohama Kyoryuchi # 39, in the heart of the foreigners´ settlement. There, in addition to his clinic, he and his wife Clara founded the Hepburn School. The Hepburn School that Clara led was very successful, largely thanks to the efforts of very competent women teachers, such as Mary E. Kidder.
The Hepburn school moved to Tokyo Tsukiji in 1880, and was renamed Tsukiji Daigakkō (Tsukiji Academy).
This academy, joining forces with other Christian schools, moved to the Shirogane area of Minato Ward, Tokyo, in 1887 to become Meiji Gakuin University.
In 1889, Hepburn was asked to serve as president of the Meiji Gakuin, and he accepted with reluctance.
Shy and reserved by disposition, he disliked being in the limelight and resigned from the post in 1891. But he also taught physiology and hygienics at the Meiji Gakuin.
In May 1867, with the collaboration of his long-time assistant Kishida Ginkō, Hepburn published a Japanese-English dictionary which rapidly became the standard reference work for prospective students of Japanese.
In the dictionary's third edition of 1886, Hepburn adopted a new system for romanization of the Japanese language, further developed by the Society for the Romanization of the Japanese Alphabet (Rōmajikai). This system is widely known as the Hepburn romanization because Hepburn's dictionary popularized it.
The publication costs of the first edition of the dictionary were supported by the American firm in Yokohama called Walsh, Hall & Co.,
Another great Hepburn achievement was the publication of the Japanese translation of the Old and New Testaments.

In 1880, the translation of the New Testament came out, and in 1887 that of the Old Testament, making the Christian Bible available in full in Japanese for the first time.

The translation of the testaments had been Hepburn's long-cherished goal since arriving in Japan, and of course it was not something he could have done alone. He set up a committee on translation of the New Testament in 1874 and made Samuel Robbins Brown its head. Two or three more Americans living in Yokohama as well as a number of Japanese assistants were also involved. Brown went back to the United States just before the project was completed.

The Hepburns had been in Japan for thirty-three years; Hepburn was seventy-seven, and the often-ill Clara was seventy-four. With age, the nostalgia for home grew stronger, and they finally decided to go back to the USA. The Hepburns left Yokohama port on October 22, 1892. They spent the winter in Pasadena and moved to East Orange, New Jersey, in May the following year.
They lived quietly thereafter until March 4, 1906 when Clara died at the age of eighty-eight.

On September 21, 1911, a fire of unknown origin broke out in the Hepburn dormitory at Meiji Gakuin University and the building burned down. That same day in East Orange, New Jersey, James Hepburn passed away at the age of ninety-six.
___
/ P I – III / USA / MIS-MED + SC /
(coll. Dr. Tani)
HERB
Franz


[Francis]





Auf der Suche nach neuen Handelspartnern wurde die Aufmerksamkeit der Schweizer durch die erzielten Ergebnisse von Admiral Matthew Calbraith Perry auf Japan gelenkt.
Die Schweizer Textilindustrie steckte damals in einer Krise, auch die Uhrenindustrie sah große Möglichkeiten in Japan. Mit dem Abschluss erster Verträge mit Japan entschlossen sich auch die Schweizer, eine Handelsmission nach Japan zu entsenden. Aber erst A. Humbert gelang es, den 1. Freundschafts-und Handelsvertrag zwischen der Schweiz und Japan am 06.02.1864 abzuschließen, der im Juli 1964 ratifiziert wurde. Damit begann ein umfangreicher Handel und viele Schweizer versuchten ihr Glück in Japan.

Franz Herb kam 1888 nach Japan und begann für die Gebr. Wagen (Wagen Freres), Trade and Insurance Agents, Yokohama # 57, zu arbeiten.
Nach zwei Jahren, im Jahr 1890, gründete er seine eigene Handelsfirma und firmierte unter Herb & Co., Yokohama # 95, ab 1896 in Yokohama # 76.

Franz Herb hatte sich vor allem auf die Lieferung von Uhren konzentriert. Durch die Erhöhung der Importzölle, eine flexible amerikanische Konkurrenz und weiterer Erscheinungen sank der Schweizer Marktanteil innerhalb von 5 Jahren von 86% auf 47% im Jahre 1902 und so mussten mehrere Importfirmen im Laufe dieser Entwicklung schliessen. Auch Herb & Co. war davon betroffen und Franz Herb musste sein grosses Uhrenlager ab 1894 zu Liquidationspreisen verkaufen.
Er blieb in Japan und versuchte nochmal, seine ökonomische Lage als Einzelhandelskaufmann zu verbessern. Er verlegte seine Firma nach Yokohama # 177. Sein Sohn Franz jun. unterstützte ihn ab diesem Zeitpunkt, aber bereits 1902 hat die Familie Japan verlassen und sie sind nicht mehr in Japan gelistet.
Franz Herb war verheiratet und seine Frau war ebenfalls mit in Japan. Sie integrierten sich in die deutsch-sprachige Gemeinschaft. Frau Herb war eine ausgezeichnete Pianistin und trat bei vielen Hauskonzerten auf. Franz Herb war u. a. auch Mitglied der deutsch-evangelischen Gemeinde und als Schriftführer tätig.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte aus Port Said, Ägypten, vom 25.05.1895 an Franz Herb mit privaten Informationen. Ankunftsstempel rückseitig, 08.07.1895.
- Postcard from Port Said, Egypt, from May 25, 1895 to Francis Herb with private information. Arrival cancel on reverse, July 8, 1895.



In search of new trading partners the Swiss attention was guided to Japan due to the results achieved by Admiral Matthew Calbraith Perry.

The Swiss textile industry was then in a crisis and also the watch industryexpected great opportunities in Japan. With the conclusion of first contracts with Japan the Swiss also decided to send a trade mission to Japan.
But only A. Humbert succeeded to conclude the first Agreement on Friendship and Trade between Switzerland and Japan on February 6, 1864 which was ratified in July 1964. This was the start for an extensive trade and many Swiss tried their luck in Japan.

Franz Herb came to Japan in 1888 and started to work for Wagen Bros. (Wagen Freres), Trade and Insurance Agents, Yokohama # 57.
After two years, in 1890, he founded his own trading company and operated under Herb & Co., Yokohama # 95, in 1896 he moved to Yokohama # 76.

Franz Herb had focused mainly on the supply of watches. Due to an increase of import duties, a more flexible American competition and other phenomena the Swiss market share dropped within 5 years from 86 % to 47% in 1902 and thus several import companies had to close during the course of this development.
Even Herb & Co. was affected from this tense situation and as of 1894, Francis Herb had to sell his large watches stock at liquidation prices. He continued to stay in Japan and tried again to improve his economic situation as a retailer; he transferred his company to Yokohama # 177.
His son Franz jun. supported him from this time, but already in 1902 the family left Japan and they are no longer listed in Japan.

Franz Herb was married and his wife stayed with him in Japan. They played both an active role in the German-speaking community. Mrs. Herb was an excellent pianist and appeared at many house concerts. Franz Herb was also a member of the German Evangelical Church, and worked as a secretary.


Für Vergrößerung klicken
- Karte der deutsch-evangelischen Gemeinde von Yokohama vom 16.06.1897 an Mitglieder zur Bestätigung ihrer Mitgliedschaft.

- Postcard of the German-Evangelical Community of Yokohama from June 16, 1897 to members to confirm their membership.
___
/ P II – III / CH / TR /
HERING
Arnold





Er hatte einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, für eine Lehrtätigkeit in Hikone-ken von Dezember 1871 bis 24. April 1872 mit einer Verlängerung bis 25.06.1872 in Tokyo abgeschlossen. Anschließend erhielt er einen Vetrag bis 30.09.1873 für eine Lehrtätigkeit in Tokyo. Er lehrte Englisch und Deutsch in beiden Fällen.


He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Education, in Tokyo to teach in Hikone-ken from December 1871 until April 24, 1872, prolonged until 25.06.1872.
Afterwards he was contracted as teacher in Tokyo until September 30, 1873.
In both cases he taught English and German.
___
/ P II / DE / FE-ED (21 Mon.) /
HERING
Otto Bernhard
1859 - 1929





Für Vergrößerung klicken
ca. 1885









09.01.1859 in Triptis/ Thüringen, DE
14.04.1929 in Weimar

Er besuchte die Volksschule in Triptis und das Gymnasium in Altenburg. 1879 legte er das Abitur ab und begann in Jena Philosophie und Theologie zu studieren, Abschluss 1882 mit Bacc. theol., am 18.07.1882 erfolgte seine Promotion in Jena.
Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, um als Lehrer an der Deutschen Vereinsschule in Tokyo (Doitsugaku kyōkai gakkō) Deutsch und Latein zu lehren, später lehrte er zusätzlich noch Geschichte und Ethik. Sein Vertrag begann am 01.04.1885, obwohl er erst am 11.05.1885 in Tokyo eintraf. Der Vertrag endete am 31.03.1888, wurde jedoch bis Mai 1890 verlängert.
Otto Hering heirate Agnes Liddy geb. Gruner (1863-1964) am 28.02.1885 und sie hatten drei Kinder, die beiden Töchter wurden in Tokyo geboren (17.05.1886 - 1958 Johanna Marie; 20.12.1888 - 1964 Walpurga Gertrud [Valli] und Heinrich Martin 1896-1959).
Von 1888-1890 war Frau Hering Lehrerin an der Handarbeitsschule (auch Klöppelschule genannt). Die Schule verfolgte das Ziel einer beruflichen und religiösen Ausbildung.
Nach dem Ende seiner Tätigkeit in Japan erfolgte am 03.05.1891 seine Ordination und er war bis 27.12.1924 als Pfarrer in Oberrossla bei Apolda/ Thüringen tätig.

Bemerkung:
1881 wurde von einflussreichen pro-deutschen Japanern unter Schirmherrschaft des Prinzen Kitashirakawa der Verein für deutsche Wissenschaft (Doitsu Gaku Kyōkai) gegründet. Das Lehrinstitut dieses Vereins war die Deutsche Vereinsschule (Doitsugaku kyōkai gakkō), die im Oktober 1883 eröffnet wurde, später umbenannt in Mittelschule des Vereins für deutsche Wissenschaften (Doitsugakkai chūgakkō) in Kanda/Tokyo. Diese Schule entsprach einem deutschen Gymnasium mit einer juristischen Fakultät.
09.01.1859 in Triptis/ Thuringia, DE
14.04.1929 in Weimar

He attended the elementary school at Triptis and the secondary school at Altenburg. He graduated in 1879 and started to study philosophy and theology at Jena; in 1882 he acquired the B. D. and the doctorate on July 18, 1882 at Jena.
On the base of a contract with the Japanese government, Ministry of Education, he came to Japan as Foreign Employee to teach German and Latin, later additionally History and Ethics, at the German Union School in Tokyo (Doitsugaku kyōkai gakkō). His contract started on 01.04.1885 although he only arrived in Tokyo on 11.05.1885. The contract ended on 31.03.1888 but was prolonged until May 1890.

Otto Hering married Agnes Liddy nee Gruner (1863-1964) on February 28, 1885 and they had three children, both of the daughters were born in Tokyo (17.05.1886 - 1958 Johanna Marie; 20.12.1888 - 1964 Walpurga Gertrud [Valli], and Heinrich Martin 1896-1959). From 1888-1890 Mrs. Hering was a teacher at the School of Needleworks (also called Bobbin School). The school pursued a professional and religious education.

After the contract expired they returned to Germany and on May 3, 1891 he was ordained. He became a priest and was in office until December 27, 1924 at Oberrossla, near Apolda/Thuringia .
Remark:
In 1881 the Society of German Sciences (Doitsu Gaku Kyōkai) was established by influential pro-German Japanese, patronised by Prince Kitashirakawa. The faculty of this society was the German Union School (Doitsugaku kyōkai gakkō) which was opened in October 1883 in Kanda/Tokyo. Later it was renamed to Senior High School of the the Society of German Sciences (Doitsugakkai chūgakkō). This school corresponded to a German gymnasium with a legal faculty.
___
/ P II / DE / FE-ED (60 Mon.) /
HERMANN
Viktor
1870 -


[Victor]
[HERRMANN]


























Für Vergrößerung klicken
Hermann - Villa
ca. 1914


Für Vergrößerung klicken

nach/ past WW II


20.09.1870 in München, DE


Im Januar 1893 übernahm Hermann Kessler die Vertretung für Siemens & Halske, Japan Agency, Agentur für elektrische Dienstleistungen.
1898 wurde das Büro in Tokyo # 48 Tsukiji durch zusätzliches Personal verstärkt.
Hermann Kessler begann seine Arbeit in einer Phase der "Beleuchtungsrevolution" - die industrielle Elektrifizierung wurde eingeleitet und so konnte er schnell große Erfolge verzeichnen. Unter seiner Leitung spielte Siemens eine wichtige Rolle auf Japans Weg zur Industrienation. Aus diesem Grund wurde 1898 das Büro in Tokyo durch zusätzliches Personal verstärkt. Zu diesem Zeitpunkt traf auch im Jahr 1898 der Elektro-Ingenieur Viktor Hermann ein. Als Siemens & Halske 1900 nach Tokyo # 28 Tsukiji umzog, lebte auch seine Frau mit in Japan.
Da Siemens 1903 den Elektrohersteller Schuckert übernahm, nutzten sie diese Gelegenheit für eine umfassende Neuordnung der Unternehmensstruktur.
Mit der Verschmelzung des ehemaligen Rivalen gründete Siemens die Siemens-Schuckertwerke als spezielle Gesellschaft für den Starkstrombereich, während sich die bestehende Firma Siemens & Halske auf die Schwachstromtechnik spezialisierte.
Dank des Aufwärtstrends in Japan wurde die Japan Agency in eine unabhängige Gesellschaft japanischen Rechts als Siemens Schuckert Denki Kabushiki Kaisha (= Siemens Japan) im Jahr 1905 umgewandelt, mit Niederlassungen in Osaka, Moji (Fukuoka-ken) und Kure (Hiroshima-ken) und einer Werkstatt in Kobe für die Reparatur und Herstellung von Geräten und Maschinen.
Mit der Gründung der Niederlassung in Osaka 1906 wurde Viktor Hermann als Leiter der Siemens-Schuckert Denki Kabushiki Kaisha Osaka # 50 Yedobori, Minami-dori Itchome, Nishi-ku berufen.
Hermann Kessler verließ Japan im Jahr 1908 und kehrte nach Berlin zurück, sein Nachfolger wurde Viktor Hermann.

Viktor Hermann ließ sich 1907 ein komfortables Wohnhaus vom Architekten George de Lalande im europäischen Stil bauen. Das Haus wurde auf der Anhöhe entlang des Flusses Sumiyoshi in Kobe errichtet; Kobe wurde zu dieser Zeit noch als Vorort von Osaka bezeichnet. Dieser Distrikt stand damals im Mittelpunkt des Interesses als Wohngebiet der Oberklasse.
Im Interesse weiterer Lieferungen nach Japan wurden alle Mittel eingesetzt und schließlich war V. Hermann in den Siemens-Bestechungs-Skandal verwickelt.
Am 14.07.1914 wurde er zu einem Jahr mit 3-jähriger Bewährungszeit verurteilt. Er wurde als normaler Ingenieur in einer Siemens-Filiale eingesetzt. Eine Zeit lang glaubte er, es besteht die Möglichkeit einer Rückkehr zur früheren Funktion. Als er aber erkannte, dass dies unmöglich war, wurde das Haus 1921 an eine japanische Firma verkauft. Danach ging V. Hermann nach Tokyo, arbeitete bis 1923 weiter als Elektro-Ingenieur und kehrte dann nach Deutschland zurück. Danach verlieren sich seine Spuren vollständig.
Das frühere Wohnhaus von Viktor Hermann wurde im 2. Weltkrieg bei einem Luftangriff stark beschädigt und 1969 abgerissen. - Das Gebiet ist heute noch als "Hermann-Höhe" und als beliebtes Wohngebiet bekannt.


Für Vergrößerung klicken
Rückantwort-Karte vom 22.01.1903 an L. Leybold, Organisator einer Geburtstagsfeier für den Kaiser. Es wird informiert, dass V. Hermann an der Feier nicht teilnehmen kann.
20.09.1870 in Munich, DE


In January 1893 Hermann Kessler became the representative for Siemens & Halske, Japan Agency, an Agency for Electrical Services.
In 1898 the Tokyo office was reinforced by additional personal.
Hermann Kessler commenced his work in a period of the “Illumination Revolution” - the industrial electrification was launched and thus he had rapidly experienced great success. Under his leadership, Siemens played a major role in Japan's road to an industrial nation.
For this reason, the Tokyo Office was supported in 1898 by additional staff. At this time, i. e. in 1898, the electrical engineer Viktor Hermann also arrived. When Siemens & Halske moved to Tokyo # 28 Tsukiji in 1900, also his wife resided with him in Japan.
As Siemens took over the electric manufacturer Schuckert in 1903, this occasion was used for a sweeping reorganization of its corporate structure.
On rnerging with its former rival, Siemens founded the Siemens-Schuckert.Works as a special company for the heavy-current field, while the existing company of Siemens & Halske was specialized in weak-current engineering.

Thanks to the upward trend in Japan, the Japan Agency was upgraded to an independent corporation under Japanese law as Siemens Schuckert Denki Kabushiki Kaisha (= Siemens Japan) in 1905, with branches in Osaka, Moji (Fukuoka-ken), and Kure (Hiroshima-ken) and a special workshop in Kobe for repairing and manufacturing of appliances and machines.
When the branch in Osaka was established in 1906, Viktor Hermann was appointed manager of the Siemens-Schuckert Denki Kabushiki Kaisha at Osaka # 50 Yedobori, Minami-dori Itchome, Nishi-ku.
Hermann Kessler left Japan in 1908 and returned to Berlin; he was succeeded by Victor Herrmann.

Viktor Hermann had a comfortable residence built in 1907 by the architect George de Lalande designed in European style. The house was built on the hills along the river Sumiyoshi in Kobe; Kobe was then still considered a suburb of Osaka. This district had developed into the limelight in those days as an upper-class residential area.

In the interest of further deliveries to Japan all possibilities were used and finally V. Hermann was involved in the Siemens bribery scandal.
On July 14, 1914 he was sentenced to one year with a 3-year probation period. Then he was employed as a mere engineer in a Siemens branch. For some time he believed of his resurgence to his previous function, but when he understood that this was impossible, the house was sold in 1921 to a Japanese company.
Then V. Hermann went to Tokyo, continued to work until 1923 as an electrical engineer and then returned to Germany. After that, his traces are lost completely.

The former residence of Viktor Hermann was badly damaged during WW2 in an air raid and in 1969 it was demolished.
The area is still known as "Hermann Height" and is a popular residential area today.


Für Vergrößerung klicken
Reply Postal Stationary Card posted on January 22, 1903 to L. Leybold, organizer of the birthday celebration for the Emperor. It is announced that V. Hermann cannot participate in the ceremony.
___
/ P IV / DE / TR /
HEUSER
Carl


[E.]













Er kam am 01.10.1896 in Yokohama an, um bei der Firma Winckler & Co., Export-Import-Kaufmann, Yokohama # 256 tätig zu sein. 1899 wechselte er zur Versicherungsagentur Runge & Thomas, Yokohama # 90, ab 1901 war er in deren Niederlassung in Kobe tätig. 1902 wird er nicht mehr gelistet.


Für Vergrößerung klicken
Ganzsachen-Karte aus Nagasaki vom 29.09.1896 – Information über Ankunft in Japan und Yokohama am 01.10.1896.

Postal Stationary Card posted Nagasaki 29.09.1896 – information on arrival in Japan and transfer to Yokohama on 01.10.1896.

He arrived in Yokohama on 01.10.1896 to start his job as clerk with Winckler & Co., Export-Import-Merchant, Yokohama # 256. In 1899 he changed to Runge & Thomas, Insurance Agency, Yokohama # 90 and from 1901 he was engaged in the Kobe Branch of this firm. In 1902 he was not listed any more.


Für Vergrößerung klicken
Ganzsachen-Karte aus Yokohama vom 22.09.1897 nach einjähriger Tätigkeit.

Postal Stationary Card of 22.09.1897 after a one-year stay at Yokohama.
___
/ P III / DE / TR /
HEUSKEN
Henry C. J.
1832 – 1861

[Henricus Conradus Joannes]



Für Vergrößerung klicken
20.01.1832 in Amsterdam
15.01.1861 in Tokyo

1854 unterzeichnete Japan den Vertrag über Frieden und Freundschaft mit den USA und es wurde vereinbart, zwei Häfen, Shimoda und Hakodate, zu öffnen. Am 21.08.1856 kam T. Harris in Shimoda als Generalkonsul an, begleitet von Henry Heusken, sein holländisch sprechenden Sekretär und Dolmetscher. Heusken wurde in Amsterdam geboren und wanderte 1853 nach den USA aus. Holländisch war die offizielle Fremdsprache in Japan, seit den Holländern durch die Abschließungspolitik als einzigem westlichem Land erlaubt war, in Nagasaki/ Deshima zu wohnen und Handel zu treiben. So verstanden nur ganz wenig Japaner die englische Sprache und die Verständigung erfolgte über holländisch. Das Leben für Ausländer war zu dieser Zeit recht gefährlich. Henry Heusken ignorierte die Warnungen der Behörden, dass Ausländer die Straßen Tokyos nachts meiden sollten.

Er glaubte vielleicht, dass er durch seine Heirat mit der Japanerin Tsuyu, mit der er auch ein Kind hatte, vor Angriffen sicher zu sein.
Am 14.01.1861 wurde er jedoch von einer Gruppe samurai angegriffen. Er wurde buchstäblich von einem rasiermesserscharfem Schwert zerstückelt, wurde noch in die nahe gelegene USA-Gesandtschaft gebracht, wo er am nächsten Morgen seinen Verletzungen erlag.
Er wurde in Tokyo bestattet. Sein Grab befindet sich im Kōrinji - Tempelbereich - in Tokyo Minato.
20.01.1832 in Amsterdam
15.01.1861 in Tokyo

In 1854, Japan signed the Treaty of Peace and Amity with America and agreed to open two ports, Shimoda and Hakodate on Hokkaidō. Following the Treaty, the port of Shimoda was made open to American ships and T. Harris was dispatched as the first American Consul General, arriving on 21.08.1856, accompanied by Henry Heusken, his Dutch-speaking secretary and interpreter. He was born in Amsterdam and immigrated into New York in 1853. Dutch was the official foreign language in Japan since the Netherlands was the only Western country Japan had allowed to live and trade in Nagasaki/ Deshima due to the seclusion policy and only a few Japanese could understand English. Negotiations had been conducted through the Dutch language. Life for foreingers in that period was rather dangerous. Henry Heusken ignored the authorities’ warnings that foreigners should avoid the streets of Tokyo at night.
Surely he believed to be safe from attacks due to his marriage with the Japanese Tsuyu, with whom he also had a child.

On January 14, 1861, he was attacked by a group of samurai. Literally eviscerated by a razor-sharp sword, Heusken was carried to the nearby U.S. legation, where he expired the next morning.

He was buried in Tokyo. His grave is located at the Kōrinji - temple area - in Tokyo Minato.
___
/ P I / NL / DIP /
HEWETT
Ella Josephine
1850 - 1927


[HEWITT]
[E. J.]
[Ella J.]


Für Vergrößerung klicken

10.10.1850 in Quincy, MI, USA
31.10.1927 in Berkley, CA, USA

Nach dem Studium an der Michigan State Normal School arbeitete sie als Lehrerin an verschiedenen Schulen. Sie wurde Mitglied der American Methodist Episcopal Church und die Frauen-Missionsgesellschaft (WFMS) schickte sie als Missionar nach Japan. Sie kam in Japan am 29.10.1884 an und begann ihre Arbeit in Hakodate. Von 1884 bis 1889 fungierte sie zunächst als Lehrer, dann als Rektor der Caroline Wright Memorial Girls School (IAI Jogakkō).
Von 1889 bis 1897 war sie in den USA und arbeitete für das "WFMS-Heim für japanische Frauen und Mädchen" in San Francisco. Danach kehrte sie nach Japan zurück und fungierte als Direktor der Hirosaki Jogakkō 1897-1901. Von 1901 bis 1902 wurde sie erneut zum Rektor der Iai Jogakkō in Hakodate berufen.
Nach einem weiteren kurzen Aufenthalt in den USA im Jahr 1902 wurde sie Gründerin und Direktorin der Sendai Mädchen-Gewerbeschule und arbeitete dort bis 1918, als sie Japan vür immer verließ.
Sie starb 1927 und wurde auf dem Sunset View Friedhof von San Francisco, CA, beigesetzt.
10.10.1850 in Quincy, MI, USA
31.10.1927 in Berkley, CA, USA

After graduating from the Michigan State Normal School she worked as a teacher at several schools. She became a member of the American Methodist Episcopal Church and the Women Foreign Mission Society (WFMS) sent her as a missionary to Japan. She arrived in Japan on October 29, 1884 and started her work in Hakodate. From 1884 until 1889 she acted at first as teacher and then as principal of the Caroline Wright Memorial Girls School (Iai Jogakkō).
From 1889 to 1897 she stayed in the USA and worked in charge of the "WFMS Home for Japanese Women and Girls" in San Francisco. Afterwards she returned to Japan and acted as principal of the Hirosaki Jogakkō from 1897 to 1901. From 1901 to 1902 she was again appointed principal of the Iai Jogakkō in Hakodate.
After another short stay in the USA in 1902 she became founder and principal of the Sendai Girls Industrial School and worked there until 1918 when she left Japan for good.

She died in 1927 and was interred in the Sunset View Cemetery of San Francisco, CA.
___
/ P II – III / USA / MIS /
HEYDENREICH
Agnes





Sie wurde 1898 vom Allgemeinen Evangelisch-Protestantischen Missionsverein (AEPM) als Missionarin nach Japan delegiert. Sie arbeitete in Tokyo und das Ziel ihres Einsatzes war es, eine eigene Frauen-Mission mit Leben zu erfüllen. Die Grundlagen wurden von Auguste Diercks (1889-1894) geschaffen.
Obwohl beide Frauen sich sehr für dieses Ziel einsetzten, scheiterte dieser Versuch.
Agnes Heydenreich betreute vor allem japanische Frauen und Kinder, organisierte die Sonntagsschule und leitete diverse Frauen- und Haushalts-Zirkel. Das prinzipiell viel versprechende Konzept mußte mangels finanzieller Mittel und geeigneter Kandidatinnen beendet werden.
Dieser Bereich der Missionsarbeit wurde danach hauptsächlich von den Ehefrauen der Missionare, unterstützt von japanischen Helferinnen, übernommen.
1900 verließ Agnes Japan wieder.


Für Vergrößerung klicken

Für Vergrößerung klicken
2 Postkarten aus Deutschland an Agnes Heydenreich in Tokyo von 1898 und 1899. Der AEPM versuchte alle Möglichkeiten, finanzielle Mittel zu schaffen, auch mit der Herstellung verschiedener Postkarten mit japanischen Motiven.



In 1898 she was sent to Japan as a missionary of the General Evangelical Protestant Missionary Society (AEPM). She worked in Tokyo and the aim of her mission was to animate an own Women's mission into practice.
The fundamentals were laid by Auguste Diercks (1889-1894).
Although both women engaged strongly to reach this aim, the attempt failed.
Agnes Heydenreich mainly cared for Japanese women and children, organized the Sunday School and lead various women and household circles. The principally promising concept had to be terminated for lack of funds and qualified women candidates.
This area of ​​missionary work was then mainly taken over by the wives of missionaries, supported by Japanese assistants.

In 1900 Agnes left Japan again.


Für Vergrößerung klicken

Für Vergrößerung klicken
2 postcards from Germany to Agnes Heydenreich in Tokyo from 1898 and 1899. The AEPM tried all possibilities to create financial resources and they even produced various types of postcards depicting Japanese motifs.
___
/ P III / DE / MIS /
HIRSCHFELD
G. C.


[S. C.]













Für Vergrößerung klicken
- Brief aus Kobe vom 09.11.1898 nach DE mit dem ersten Firmenstempel.
- Letter of Kobe posted 09.11.1898 to DE with the first firm stamp
1895 kam er nach Japan, um bei Nicolle & Co., Import-Export-Kaufmann, in Kobe zu arbeiten. Bereits 1896 erhielt er Prokura-Vollmacht und wurde 1897 Partner. Sie firmierten nun unter Nicolle & Hirschfeld, Kobe # 80 Sannomiya. Die Partnerschaft endete bereits 1898 und er wurde selbständiger Kaufmann. Hirschfeld war recht erfolgreich und die Firma bestand in Kobe über die Meiji-Ära hinaus.
Solange er in Japan weilte, arbeitete er immer in Kobe.
Er arbeitete vor allem auf dem Gebiet des Buchwesens. Unter der Firma G. C. Hirschfeld Gomei Kaisha hatte er auch den Alleinvertrieb diverser Literatur für Japan inne.
Er gründete eine "deutsche wissenschaftliche Buchhandlung", in die 1919/ 1920 Otto Refardt eintrat. Die Buchhandlung wurde 1927 an eine japanische Firma verkauft. Er war auch Herausgeber der "Japanisch-Deutschen Zeitschrift für Wissenschaft und Technik".


Für Vergrößerung klicken
- Karte aus Kobe vom 20.01.1911 nach DE mit geändertem Firmenstempel.

- Card from Kobe posted 20.01.1911 to Germany with changed firm stamp

He arrived in Japan in 1895 to get engaged with Nicolle & Co., Import-Export Merchant at Kobe. Already in 1896 he was authorized to sign per procura and in 1897 he even became a partner operating now under Nicolle & Hirschfeld, Kobe # 80 Sannomiya. Partnership ended in 1898 and he became an independent merchant in Kobe. He was rather successful and his firm existed in Kobe beyond the Meiji-Era.

As long as he stayed in Japan, he always worked in Kobe.
He focussed mainly in the field of literature. Under the company of G. C. Hirschfeld Gomei Kaisha he hold also the exclusive distribution right of various literature for Japan.
He founded a "German Scientific Bookstore" and Otto Refardt joined it about in 1919/ 1920.
In 1927 the bookshop was sold to a Japanese company. He was also editor of the Japanese-German Journal of Science and Technology.


Für Vergrößerung klicken
- Karte aus Kobe vom 19.11.1912 nach DE mit erneut geändertem Firmenstempel.

- Card from Kobe posted 19.11.1912 to Germany with anew changed firm stamp

___
/ P III / DE / TR /
HOEKJE
Willis Gilbert
1844 -



Annie Margaret Hail Hoekje
03.07.1844 in Cawker City, Kansas, USA
10.01.1949 in Wyckoff, N. J., USA

Er studierte am Hope College in Holland, Michigan und erhielt den B.A. 1904 und den M.A. 1907 von der gleichen Einrichtung. 1907 beendete er auch das Western Theological Seminary und noch im gleichen Jahr ging Hoekje als Missionar der Reformed Church nach Japan.
Er hatte drei Einsätze in Nagasaki: 1907-1909, 1913-1915, und April 1927 bis 1931.
Im letzten Zeitraum war er 8. und letzter Direktor der Tōzan Gakuin. Hoekje blieb in Japan bis 1941, er kehrte vor Ausbruch des WK II in die USA zurück.
Er heiratete Annie Margaret Hail, Tochter von A. D. und Rachel Hail, geboren am 11.10.1880 in Osaka.
Sie hatten 3 Kinder, Rachel (* 1914), Jean (*1918), und Howard (*1921).
Willis Hoekje starb in Wyckoff, N. J. 1949. Seine Frau Annie lebte von Ende der 1950er Jahre in einem kirchlichen Altersheim (Pilgrim Place in Claremont, California). Sie starb im März 1976 in Los Angeles, California.
03.07.1844 in Cawker City, Kansas, USA
10.01.1949 in Wyckoff, N. J., USA

He studied at Hope College in Holland, Michigan and received a B.A. in 1904 and a M.A. from the same institution in 1907. In 1907, he graduated from the Western Theological Seminary. That same year, Hoekje went to Japan as a missionary with the Reformed Church. He spent three terms in Nagasaki: 1907-1909, 1913-1915, and April 1927 to 1931. In the latter term, he served as the eighth and final principal at Tōzan Gakuin. Hoekje remained in Japan until 1941, he returned to the United States prior to the outbreak of WWII.
He married Annie Margaret Hail, daughter of A. D. and Rachel Hail, she was born on October 11, 1880 in Osaka.
They had 3 children, Rachel (* 1914), Jean (*1918), and Howard (*1921).
Willis Hoekje died in Wyckoff, N. J. in 1949. His wife Annie lived from the end of the 1950's in a retirement home for Christian Workers (Pilgrim Place in Claremont, California). She died in March, 1976 in Los Angeles, California.
___
/ P III / USA / MIS /
HOENE
Wilhelm Hermann
1883 - 1863

[HÖNE]


Für Vergrößerung klicken
Wilhelm Hoene

Für Vergrößerung klicken
Ellen + Wilhelm Hoene

Für Vergrößerung klicken
Fangleinwand für Schmetterlinge - Kobe 1911 - Catching Canvas for butterflies
15.12.1883 in Hannover, DE
12.12.1963 in Bonn, DE

Er war das jüngste von drei Kindern und schloss nach der Schulausbildung eine kaufmännische Lehre ab. Nach seinem Militärdienst reiste er 1907 nach Japan und wurde von der Firma Bergmann & Co. in Yokohama # 154 angestellt. Ein Zweig der Firma war der Handel mit ostasiatischer Kunst. Hier erwarb er sich die Kenntnisse, die er in China als privater Sammler ostasiatischer Kunst nutzen konnte.
Wilhelm Hermann Höne heiratete 1912 Ellen Henriette, geborene Ringsted (* 12.07.1887 in Godthaab, Grönland), die 1905 nach Yokohama kam, um eine Ausbildung im Hotelwesen zu beginnen. Ein Verwandter, C. B. Clausen, besaß das Hotel Phoenix, Yokohama # 87, wo sie tätig war. - 1913 zogen sie nach Kobe, wo er in der Niederlassung der Firma Bergmann & Co. arbeitete.
Der Beginn des 1. Weltkrieges brachte für viele Deutsche in Japan große private und dienstliche Einschränkungen. 1917 konnte er schließlich alleine nach Schanghai ausreisen, Anfang 1918 folgte seine Frau, das Eigentum wurde beschlagnahmt. Zunächst arbeitete er als Aushilfslehrer in Biologie und Erdkunde an der deutschen Schule von Shanghai, ab August 1919 für etwa ein Jahr bei der Firma Carlowitz & Co., die die Firma Agfa in China vertrat, bis er dann später direkt bei Agfa China & Co. tätig wurde.
Besonders berühmt wurde Wilhelm Hermann Höne durch seine lebenslange Leidenschaft als Sammler von Schmetterlingen, die er auch in Japan und dann in China fortsetzte. So trug er eine der weltweit größten Schmetterlings-Sammlungen zusammen, die im Museum Alexander Koenig in Bonn untergebracht ist. Aufgrund seiner Leistungen im Dienste der Forschung verlieh ihm die Bonner Universität 1937 den Titel Dr. h.c.
Wilhelm Hermann und Ellen Henriette Höne hatten zwei Söhne. Sohn Paul Erik Höne ist der Informant zu dieser Biografie.


Für Vergrößerung klicken
Wilhelm Hoene und Dolmetscher vor Sammelausflug - Wilhelm Hoene with interpreter before a collecting excursion
15.12.1883 in Hannover, DE
12.12.1963 in Bonn, DE

He was the youngest of three children and after his basic education he finished a commercial apprenticeship. After his military service he travelled to Japan in 1907 and he was employed with Bergmann & Co. in Yokohama # 154. One branch of this company consisted in the trade with East Asian art. Here he acquired the knowledge which he could use later in China as a private collector of East Asian art.
In 1912 Wilhelm Hermann Höne married Ellen Henriette nee Ringsted (* 12.07.1887 in Godthaab on Greenland) who came to Yokohama in 1905 to start a training in the hotel management in the hotel Phoenix, Yokohama # 87. The owner of the hotel was a relative, C. B. Clausen.
In 1913 they moved to Kobe and he worked in the Kobe branch of Bergmann & Co.
The beginning of the 1st World War caused great private and official restrictions for many Germans in Japan. In 1917 he finally could leave alone for Shanghai, his wife followed him at the beginning of 1918 and the property was confiscated.
At first he worked as a temporary teacher of biology and geography in the German school of Shanghai, from August 1919 he worked approximately for one year for Carlowitz & Co., agents for Agfa in China until he got directly employed by Agfa China & Co.
Wilhelm Hermann Hoene got particularly famous by his lifelong passion as a collector of butterflies which he also continued in Japan and then in China. So he collected one of the worldwide largest butterfly collections; his collection is now housed in the museum of Alexander Koenig in Bonn. Due to his scientific performances in the field of research, the University of Bonn awarded him the title of Dr. h.c.

Wilhelm Hermann and Ellen Henriette Hoene had two sons. Son Paul Erik Hoene is the informer to this biography.



Für Vergrößerung klicken
E. + W. Hoene + Personal
___
/ P III / DE / TR /
HOFFMANN
Theodor Eduard
1837 – 1894

[HOFMAN]



Für Vergrößerung klicken





















17.10.1837 in Friedeberg (heute Polen)
01.04.1894 in Berlin

Sohn eines Gutsbesitzers, besuchte die Schule in Friedeberg und ab 1852 das Gymnasium in Posen (heute Poznan). 1858 begann er Medizin an der Universität in Breslau zu studieren, nach zwei Jahren wechselte er nach Berlin, wo er am 01.07.1862 promovierte. Danach leistete er seinen Militärdienst und im Juni 1863 wurde er als Arzt approbiert, zusätzlich qualifizierte er sich als Militär-Assistenzarzt.
Mit Beginn der Preussisch-Deutschen Krieges 1866 trat er wieder der Armee bei. Auf eigenen Wunsch wurde er dann im November 1866 zur preussischen Marine versetzt. 1869 legte er das Examen zum Marine-Oberstabsarzt ab und wurde als Dozent an die Militärärztliche Akademie in Berlin berufen.
Ab 1869 orientierte sich die Meiji-Regierung bei der Einführung eines systematischen medizinischen Unterrichts auf deutsche Erfahrungen. Auf Grund dieser Entscheidung forderte der Gesandte Max von Brandt in Tokyo zwei Militärärzte zur Unterstützung an, und Hoffmann sowie Oberstabsarzt Leopold Mueller wurden für diese Tätigkeit ausgewählt. Beide trafen im Juli 1871 in Tokyo ein. Dank des Einsatzes dieser beiden Ärzte wurde die Ausbildung von Medizinstudenten von Grund auf reorganisiert und auf eine wissenschaftliche Basis nach westlichem Standard gestellt.
Sein Vertrag mit der japanischen Regierung als Dozent an der medizinischen Schule Tōkō, eine Institution, die später Teil der Universität von Tokyo wurde, lief vom 07.07.1871 bis 17.08.1874, der dann um 18 Monate verlängert wurde.
Er unterrichtete vor allem die Gebiete Pharmakologie, Pathologie und innere Medizin. In der Verlängerung seines Vertrages wurde er unmittelbar Arzt am Kaiserlichen Hof und Dozent an der Imperial Academy of Medicine and Surgery in Tokyo.
Unter Hoffmanns Patienten finden wir neben dem Meiji-Tennō auch Saigō Takamori, er betreute aber auch Hermann Ritter, der an Pocken erkrankt war.
Hoffmann stand im Schatten des älteren und international erfahrenen Muellers, doch leistete er einen gleichermaßen bedeutsamen Beitrag zur Reform des medizinischen Erziehungswesens in Japan.
Am 25. November verließen beide das Land und trafen am 6. April 1876 in Berlin ein.
Hoffmann wurde am 27.04.1876 als Stabs- und Bataillonsarzt im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 zur Armee zurückversetzt. Am 17.12.1885 schied er aus dem Dienst aus. Danach praktizierte er als Allgemeinarzt in Rastatt und Davos.
17.10.1837 in Friedeberg (today Poland)
01.04.1894 in Berlin

Son of a landowner, he attended school at Friedeberg and in 1852 entered the secondary school in Posen (today Poznan). In 1858 he started to study medicine at the University of Breslau (now Wroclaw) but changed to Berlin after two years getting a doctorate on July 1, 1862. Afterwards he did his military service and in June 1863 he became an approbated physician, additionally he qualified as military assistant doctor. He joined the army again with the beginning of the the Prussian-German war in 1866. On his own request he was moved to the Prussian Navy in November 1866. In 1869 he passed the examination as Navy Senior Surgeon Major and was appointed lecturer at the Military-Medical Academy in Berlin.
As of 1869 the Meiji government chiefly used the German experiences regarding the introduction of a systematic medical training. On the base of this decision Minister Max von Brandt in Tokyo requested for two German military surgeons and Leopold Mueller as well as Theodor Hoffmann had been selected for this task and who arrived simultenuously in Tokyo in July 1871.
Both won high reputation as for their medical education that was completely reorganized and placed on a scientific Western based standard.

His contract with the Japanese government as lecturer at the medical school Tōkō, an institution which became later part of the University of Tokyo, ran from July 7, 1871 until August 17, 1874 which was then prolonged by 18 months.
He taught primarily pathology, pharmacology, and internal medicine. When his contract was prolonged he immediately became physician at the Imperial Court and lecturer at the Imperial Academy of Medicine and Surgery in Tokyo.

Among the patients of Hoffmann you find the Meiji-Tennō as well as Saigō Takamori and he also cared for Hermann Ritter who was infected by smallpox.
Hoffmann was always in the shadow of the older and internationally more experienced Mueller, but he made similarly significant contributions to the reform of the medical educational system in Japan.
Both, Mueller and Hoffmann, left Japan on November 25, 1875 and arrived in Berlin on April 6, 1876.
Hoffmann was moved back to the army on April 27, 1876 and he was appointed Staff and Battalion Physician of the "1st Emperor Alexander Guards Grenadiers".
On December 17, 1885 he left the army and worked as general practitioner at Rastatt and Davos.
___
/ P II / DE / FE-MED (54 Mon.) /
HOHENZOLLERN
Carl Anton Prinz von
1868 - 1919


Für Vergrößerung klicken






Für Vergrößerung klicken

01.09.1868 in Sigmaringen, DE
21.02.1919 in Andernach, Burg Namedy

Er wurde als dritter Sohn von Leopold von Hohenzollern und seiner Frau Antoinette geboren und erhielt die Namen Carl Anton Friedrich Wilhelm Ludwig. Das Gymnasialstudium absolvierte er in Düsseldorf und in Sigmaringen.
Im Gegensatz zu seinen älteren Brüdern Wilhelm und Ferdinand besuchte er keine Universität, sondern wurde 1887 gleich Offizier beim I. Garde-Ulanen-Regiment in Potsdam.
1894 heiratete er seine Cousine Josephine, Prinzessin von Belgien, aus dem Haus Sachsen-Coburg und sie ließen sich in Potsdam nieder. Dort kamen 1895 Stephanie, 1896 Marie-Antoinette und 1898 der Sohn Albrecht zur Welt. 1907 folgte in Berlin noch Henriette, die aber bald nach der Taufe starb.

Dank guter Beurteilung seiner militärischen Leistungen wurde er am 07.04.1900 zum Großen Generalstab nach Berlin versetzt. 1901 wurde er zum Major befördert.
Aufgrund des 1904 ausgebrochenen russisch-japanischen Krieges erhielt er Ende Juli 1904 von Kaiser Wilhelm II. den Auftrag, im japanischen Hauptquartier dem Krieg in der Mandschurei als Militärbeobachter beizuwohnen.
Am 15.08.1904 reiste er von Deutschland nach Genua und am 17.8.1904 von Genua mit der „Sachsen“ nach Yokohama.
Als Begleiter wurde Major Fritz Bronsart von Schellendorf abkommandiert und reiste mit ihm.
In Nagasaki wurden sie durch Konsul F. G. Müller-Beeck und in Kobe durch Konsul Ferdinand Krien begrüßt.
Zur persönlichen Verfügung wurden die Leutnants Boldt und Schütte abkommandiert, die aber erst mit dem nächsten Schiff nachfolgten.
Ankunft in Yokohama war am 25.09.1904 und er reiste weiter nach Tokyo. Am 26.09.1904 wurde er vom japanischen Kaiser empfangen, der seine Dankbarkeit über die Entsendung des Prinzen zum Ausdruck brachte, weil auch Deutschland ein Lehrmeister für die japanische Armee gewesen war.

Nach gesellschaftlichen Verpflichtungen reiste er am 11.10.1904 zur „Front“ über Kyoto. Am 16.10.1904 schiffter er sich auf der „Awa-maru“ in Shimonoseki ein und traf am 21.10.1904 in Liaoyang ein. Er war IV. Armee, 10. Division, zugeteilt. Am 02.01.1905 übergab der russische General Stössel die Festung Port Arthur, die General Nogi mit seiner III. Armee erobert hatte.
Am 12.02.1905 wurde er zum Hauptquartier der I. Armee verlegt, die Kämpfe um Mukden ab Anfang März verfolgte er jedoch wieder vom Oberkommando der IV. Armee.
Am 9.4.1905 überreichte er dem General der III. Armee, Baron Nogi, im Auftrag des deutschen Kaisers den Orden „Pour le Mérite“. Auf Grund seines Ersuchens wurde seine Abberufung am 9.4.1905 telegrafisch bestätigt.
Die Rückreise von der Front erfolgte am 16.4.1905 nach Tokyo. Nach dem Besuch einiger sehenswerten Orte und Landschaften schiffte er am 16.5. in Nagasaki auf dem Kreuzer „Roon“ ein und verließ Japan.
Carl Prinz von Hohenzollern schrieb über seinen Auftrag „Meine Erlebnisse während des russisch-japanischen Krieges 1904-1905“, die von Mittler & Sohn 1912 in Berlin publiziert wurden.
Nach seiner Rückkehr in Berlin schied er aus dem Generalstab aus und wurde in Anerkennung für die gewandte und erfolgreiche Durchführung seines japanischen Auftrages zum Oberstleutnant befördert und als Kommandeur des I. Garde-Dragoner-Regiments in Berlin kommandiert. Mehr als zwei Jahre führte er das Regiment und nahm dann seinen Abschied aus der Armee.
Carl Anton wurde als Offizier à la suite des 1. Garde-Dragoner-Regiments mit dem Recht zum Tragen seiner Uniform angestellt. So wurde er auch in der Rangliste der Armee weitergeführt und 1911 zum Generalmajor und 1914 zum Generalleutnant befördert.
Als 1914 der erste Weltkrieg ausbrach, wurde er zunächst der 1. Garde-Infanterie-Division zugeteilt und im Herbst 1914 dem Stab des Gardekorps.
Carl Anton nahm an der Offensive in Frankreich teil, im Mai 1915 an der Offensive in Galizien und Rußland und im Herbst 1915 kam Carl Anton mit dem Gardekorps wieder an die Westfront, wo er bis Kriegsende blieb.
Er kehrte am 18.12.1918 dem Soldatenleben erneut und endgültig den Rücken und traf am 20.12.1918 auf seinem Landsitz Burg Namedy als ein kränkelnder Mann.
Die viereinhalb Jahre Krieg, die seelischen Lasten seines Ausganges waren nicht spurlos vorüber gegangen. Zu der damals grassierenden Grippe trat eine Lungenentzündung hinzu und Carl Anton Prinz von Hohenzollern starb am 21.02.1919 im Alter von fast 51 Jahren.
01.09.1868 in Sigmaringen, DE
21.02.1919 in Andernach, Castle Namedy

He was born as the third son of Leopold von Hohenzollern and his wife Antoinette and received the names Carl Anton Friedrich Wilhelm Ludwig. He graduated from the high school in Duesseldorf and Sigmaringen.

In contrast to his older brothers Wilhelm and Ferdinand, he did not attend a university, but in 1887 he became an officer at the 1st Guard Ulan Regiment in Potsdam.

In 1894 he married his cousin Josephine, Princess of Belgium, from the house of Saxony-Coburg, and they settled in Potsdam. In 1895 Stephanie, 1896 Marie-Antoinette and 1898 the son Albrecht were born. In 1907 Henriette followed in Berlin, but she died soon after her baptism.

Thanks to a good assessment of his military achievements, he was transferred to the Grand General Staff on April 7, 1900. In 1901 he was promoted to Major.

On the occasion of the Russo-Japanese War, which had broken out in 1904, he was ordered by Kaiser Wilhelm II at the end of July, 1904, to attend the war in Manchuria as a military observer at the Japanese Headquarters.

On August 15, 1904 he traveled from Germany to Genoa and on August 17, 1904 from Genoa to Yokohama by the S/S “Sachsen”.
Major Fritz Bronsart von Schellendorf was commanded as his companion and travelled with him.
In Nagasaki they were greeted by Consul F. G. Mueller-Beeck and in Kobe by consul Ferdinand Krien.

Lieutenant Boldt and Schuette were commanded for their personal disposal, but they only followed with the next ship.
They arrived in Yokohama on September 25, 1904 and he traveled on to Tokyo. On September 26, 1904, he was received by the Japanese Emperor, who expressed his gratitude for the secondment of the prince, because Germany had also been an advisor and instructor for the Japanese army.

After social obligations, he traveled on to the frontline over Kyoto on October 11, 1904. On October 16, 1904 he embarked on the "Awa-maru" in Shimonoseki and arrived on October 21, 1904 in Liaoyang. He was assigned to the IVth Army, 10th Division. On January 1, 1905, the Russian General Stossel handed over the fortress of Port Arthur, which General Nogi had conquered with his IIIrd Army.

On February 12, 1905, he was transferred to the headquarters of the 1st Army, but the Mukden battles from the beginning of March were followed again at the IVth Army High Command.
On April 9, 1905, the Prince decorated the IIIrd Army General, Baron Nogi, with the order of "Pour le Mérite" on behalf of the German Emperor. On his request, his dismissal was confirmed by telegraph on April 9, 1905.

The return journey from the frontline started on April 16, 1905 to Tokyo. After visiting several worth seeing places and landscapes, he embarked in Nagasaki on May 16 on the cruiser "Roon" and left Japan.

Carl Prinz von Hohenzollern wrote about his assignment "My experiences during the Russo-Japanese War of 1904-1905" published by Mittler & Sohn in 1912 in Berlin.

After his return to Berlin, he withdrew from the General Staff and was promoted to the rank of lieutenant-colonel in recognition of the accomplished and successful execution of his Japanese commission and was appointed commander of the 1st Guard-Dragoon Regiment in Berlin. For more than two years he led the regiment and then took leave from the army.

Carl Anton was employed as an officer à la suite of the 1st Guard-Dragoons Regiment with the right to wear his uniform. Thus he was also carried forward in the rank list of the army, and in 1911 he was promoted to Major General and in 1914 to Lieutenant-General.

When the First World War broke out in 1914, he was first assigned to the 1st Guard Infantry Division, and in the fall of 1914, to the Staff of the Guard Corps.
Carl Anton participated in the offensive in France, in the offensive in Galicia and Russia in May 1915, and in the autumn of 1915, Carl Anton returned with the Guard Corps to the western frontline, where he remained until the end of the war.
On December 18, 1918, he ended again and definitely his soldier's life, and on December 20, 1918 he arrived at his country house, Castle Namedy, as a sickly man.

The four and a half years of war, the mental shocks of its result had not passed without a trace. A pneumonia affected him additionally to the then rampant influenza, and Carl Anton Prince von Hohenzollern died on February 21, 1919 at the age of nearly 51 years.
___
/ P IV / DE / MIL / Observer Russo-Japanese War
HOLLEBEN
Theodor von
1838 - 1913


Für Vergrößerung klicken

16.09.1838 in Stettin (heute Szczecin, PL)
31.01.1913 in Berlin-Charlottenburg, DE

Er wurde am 16.09.1838, andere Quellen sagen am 18.09.1840, in Stettin geboren. Er besuchte das Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Berlin und legte das Abitur zu Ostern 1857 ab.
Von 1857 bis 1869 studierte er Jura, Geschichte, Volkswirtschaft und Naturwissenschaften in Heidelberg, Berlin, Rostock und Göttingen. Im Dezember 1867 promovierte er in Rostock zum Dr. jur. Am Krieg gegen Frankreich 1870/ 71 nahm er als Avantageur, d. h. Offiziersanwärter teil und wurde im Februar 1871 zum Seconde Lieutenant beim Garde-Hussaren-Regiment ernannt, im September 1872 dann zum Premier-Lieutenant befördert.
Am 27.01.1872 wurde er für 3 Monate vom Heer zum Auswärtigen Amt versetzt und seine diplomatische Laufbahn begann.
Am 20.09.1872 wurde er an die deutsche Gesandtschaft in Peking berufen, Dienstantritt war am 20.04.1873. Seine Tätigkeit in Peking lief bis 01.03.1875.
Ab 01.05.1873 übernahm er die kommissarische Leitung für den aus Krankheitsgründen scheidenden Gesandten Guido von Rehfues und ab 04.05.1874 wurde er zum Legationssekretär berufen.

Am 26.11.1874 wurde er als interimistischer Geschäftsträger nach Tokyo, Japan versetzt und blieb dort in dieser Eigenschaft vom Februar bis Oktober 1875. Holleben füllte in Tokyo exakt die Vakanz aus, die zwischen dem Weggang des ersten preußisch-deutschen Vertreters in Japan, Max von Brandt, und der Ankunft des neuen Gesandten, Karl von Eisende­cher, entstanden war.
Der Antrittsbesuch Eisendechers und der offizieller Abschied Hollebens beim Tennō fanden am 03.12.1875 gemeinsam statt.

Am 25. August 1875 wurde Holleben zum Ministerresidenten bei der argentinischen Republik und Uruguay ernannt. Er übernahm die Geschäfte in Buenos Aires am 19.03.1876 und befaßte sich besonders mit den deutschen Ansiedlungen in Argentinien, Uruguay und Paraguay.

Von Januar 1882 bis Juni 1883 war Holleben beur­laubt, er musste aber vorübergehend während der Urlaubssaison im Auswärtigen Amt in Berlin Dienst tun, wo er in der Handelspolitischen Abteilung mit ostasiatischen An­gelegenheiten betraut wurde.
Nach zehnjährigem Aufenthalt in Südamerika als diplo­matischer Vertreter des Deutschen Reiches bei den La Plata-Staaten (Argentinien, Uruguay und Panama) erreichte ihn am 29.10.1885 die Ernennung zum Gesandten in Tokyo, wo er am 02.03.1886 die Geschäfte von Otto Graf von Doenhoff übernahm.

Hollebens Amtsperiode gilt als Glanz­zeit des deutschen Einflusses auf Meiji-Japan.
Deutsche Muster und Vorlagen gewannen die Oberhand im Rahmen des japanischen Modernisierungsprozesses, bei dem die westlichen Konkurrenten vorübergehend ins Hintertreffen gerieten.
Der deutsche Gesandte Holleben konnte nach Lage der Dinge mit einigem Recht die Möglichkeit einer deutschen Führungs­rolle in Japans Modernisierung in Aussicht stellen, denn das deutsche Vorbild war in der Zwischenzeit in vielen Bereichen zum Maßstab herangereift.
Hollebens Ver­dienst war es, die Bedeutung der Modernisierung in Japan richtig eingeschätzt zu haben und er trat auch aktiv für die für Japan wichtige Frage der Revision der ungleichen Verträge ein, was ihm in Japan viele Sympathien einbrachte. Seine diplomatische Gewandtheit und sein Entgegenkommen hatten Holleben zu einem allseits geschätzten Partner gemacht.
Vom 08.01.1888 bis 01.03.1889 weilte Holleben in Deutschland und nahm an den Vorbereitun­gen der Vertragsrevision in Berlin teil. Außen­minister Okuma Shigenobu hatte ei­nen neuen Vorstoß unternommen, die Revisionsbemühun­gen durch separate Verhand­lungen mit jedem einzelnen Land wieder zu beleben.
Die guten Beziehungen zum deutschen Gesandten trugen sicherlich dazu bei, dass der japanische Vertragsentwurf zuerst Deutschland präsentiert wurde. Angesichts der Bedeutung deutscher Muster und Vorlagen für die Modernisierung rechnete man in Tokyo wohl nicht mit ernsthaftem Wider­stand.
Am 11.06.1889 wurde der neue deutsch-japanische Handelsvertrag vom Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Herbert von Bismarck, und dem japanischen Gesandten, Saionji Kin­mochi, in Berlin unterzeichnet.
Holleben hatte in Deutsch­land inoffiziell sehr eng mit dem in japanischen Diensten stehenden Alexander von Siebold (1846-1911) zusammen­gearbeitet, mit dem ihn seit den 1870er Jahren eine lebens­lange Freundschaft verband. Ohne deren wichtige Vorar­beit im Stillen wäre der neue Vertrag 1889 kaum möglich gewesen.

Holleben nahm eine führende Rolle im sozialen Leben der deutschen Gemeinde in Japan ein. Er war Vorsitzender der deutsch-sprachigen evangelisch-protestan­tischen Kirchengemeinde von Tokyo-Yokohama, die vom All­gemeinen Evangelisch-Protestantischen Missionsverein (AEPM) getragen wurde. Er engagierte sich auch in Deutschland für den Bau der ersten deutschen protestantischen Kirche in Tokyo durch Spendensammlungen und so erfolgte die Grundsteinlegung noch während seiner Amtszeit am 10.12.1891. Bei der Einweihung der Kirche, sechs Jahre spä­ter, befand er sich nicht mehr in Japan.
Da Holleben bereits vor dem 05.07.1873 als Gesandtschaftsmitglied in Peking der OAG bei­getreten war, gehört er zu den 71 „Gründerväter" der Gesellschaft und erhielt die Mitgliedsnummer 69.
Am 22.12.1886 wurde er zum Vorsitzenden der OAG gewählt.
Das zentrale Anliegen der OAG unter Holleben's Leitung waren der endgültige Kauf eines Grundstückes und der Hausbau sowie notwendige Um- und Ausbauten, insbe­sondere die Errichtung einer Bibliothek. Die erste Ver­sammlung im neu errichteten OAG-Haus in Kanda, Ima­gawa-Kōji 1-8, fand am 28.10.1891 statt. Diese Versammlung war zugleich Holle­bens letzte offizielle Amtshandlung in der OAG, bevor er zu Beginn des nächsten Jahres Abschied von Ja­pan nahm.
Der verdienstvolle und beliebte kaiserliche Vertreter wurde am 23.12.1891 einstimmig von der Mitgliederversammlung der OAG zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Am 17. 11. 1891 wurde Holleben zum Gesandten in Washington ernannt. Der Meiji-Tennō verabschiedete ihn am 20.01.1892 im kaiserlichen Schloß, sein Nachfolger wurde Felix Freiherr von Gutschmid.

Von Washington aus wurde er am 22. Mai 1893 nach Stuttgart versetzt, wo er am 13. August 1893 die Geschäfte des preußischen Gesandten am württembergischen Hof in Stuttgart übernahm.
Von Stuttgart ging er 1897 erneut nach Washington, diesmal als Botschafter, wo er bis 1903 die Interessen des Deutschen Reiches vertrat.

Im Zusammenhang mit dem sogenannten Venezuela-Streitfall (1901-1903), der zu starker Kritik des deutschen Vorgehens in der amerikanischen Presse führte, wurde ihm der Rücktritt nahegelegt. Im Januar 1903 reiste Holleben aus den USA ab, er wurde von Speck von Sternburg, ein guter Freund Roosevelts, abgelöst.
Am 14.03.1903 bat er in Berlin um seine Versetzung in den Ruhestand, die ihm gewährt wurde.

Hollebens Abschied aus dem aktiven Staatsdienst ermöglichte es ihm nun, im kolonialpolitischen Sinne zu wirken. Schon ab 25.01.1904 fungierte er als Stellvertretender Vizepräsident und Geschäftsführer der Deut­schen Kolonialgesellschaft (DKG), ein Amt, das er bis zu seinem Tod 1913 bekleidete.
In seiner Eigenschaft als hoher Kolonialfunktionär un­ternahm Holleben im Jahr 1906 eine erste längere Aus­landsreise nach Nord- und Südamerika. Eine letzte Reise führte ihn schließlich nach Ost­asien, an Orte seiner früheren Wirkungsstätten. Die Studienreise durch China und Japan begann Ende 1909 bis Mai 1910, die er offenbar mit Unterstützung der DKG unternahm.

Holleben war ab 1909 Mitglied der Deutsch-Japani­schen Gesellschaft in Berlin (DJG, Wa-Doku-Kai). Dabei handelte es sich um einen recht späten Eintrittster­min, berücksichtigt man das Gründungsjahr der Gesell­schaft 1888. Trotzdem trug Holleben durch seine Japan-Erfahrungen zu einem Zuwachs im Renommee der DJG bei.

Holleben war nie verheiratet.
Er starb am 31.01.1913 in seiner Charlotten­burger Wohnung in Berlin. Er wurde auf dem neuen Garni­sonsfriedhof von Berlin beerdigt.


Für Vergrößerung klicken
16.09.1838 in Stettin (today Szczecin, PL)
31.01.1913 in Berlin-Charlottenburg, DE

He was born on September 16, 1838, other sources say September 18, 1840, in Stettin. He attended the Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Berlin and graduated with the Abitur at Easter 1857.
From 1857 to 1869 he studied law, history, economics and natural sciences in Heidelberg, Berlin, Rostock and Goettingen. In December 1867 he received his doctorate Dr. jur. in Rostock. He took part in the war against France 1870/71 as an Avantageur, i. e. an officer candidate.
In February 1871 he was appointed Second Lieutenant in the Guards Hussars Regiment and promoted to First Lieutenant in September 1872.

On January 27, 1872 he was assigned for 3 months by the army to the Foreign Office and his diplomatic career was initiated.
On September 20, 1872 he was appointed to the German Legation in Beijing; he took up his office on April 20, 1873 and acted in Beijing until March 1, 1875.
As of May 1, 1873 he was appointed to act temporarily for Minister Guido von Rehfues who had to retire for health reasons and as of May 4, 1874, he was appointed Secretary of Legation.

On November 26, 1874, he was transferred as interim Charge d'Affaires to Tokyo, Japan and remained there in that capacity from February to October 1875. Holleben occupied in Tokyo exactly the vacancy developed by the departure of the first Prussian-German representative in Japan, Max von Brandt, and the arrival of the new minister, Karl von Eisendecher.
The inaugural visit of Eisendecher and the official farewell of Holleben were held at the Tennō jointly on December 3, 1875.

On August 25, 1875 Holleben was appointed Minister Resident in the Argentine Republic and Uruguay. He assumed the office in Buenos Aires on March 19, 1876 and dealt especially with the German settlements in Argentina, Uruguay and Paraguay.

From January 1882 to June 1883 Holleben was on leave, but he had to work temporarily during the general holiday season in the Foreign Office in Berlin, where he had been assigned to the Commercial Section of East Asian affairs.

After a ten years' residence in South America as a diplomatic representative of the German Empire in the La Plata countries (Argentina, Uruguay, and Panama) he was appointed Minister to Tokyo on October 29, 1885 and he assumed the office from Otto Graf von Doenhoff on March 2, 1883.

Holleben's tenure of office is considered as a golden age of German influence in Meiji Japan. German patterns and templates gained the upper hand in the context of the Japanese modernization process in which the Western competitors fell temporarily behind.
On the merits of the case the German Minister Holleben could speak with some justification of a possible German leading role in Japan's modernization process because in the meantime the German model had matured to standard in many areas.

Holleben's merit was to have well assessed the importance of modernization in Japan and he also supported actively the reversion of uneaqual treaties, a most important matter for Japan which had earned him a lot of sympathy in Japan.
His diplomatic skill and his obligingness had Holleben made a well-respected partner.

From January 8, 1888 to March 1, 1889 Holleben didn't stay in Japan; he took part in the preparations for the treaty revision in Berlin. Foreign Minister Okuma Shigenobu had made a new attempt to revive the revision efforts by separate negotiations with each individual country.

The good relations with the German minister were certainly a reason to present the Japanese draft contract to Germany as the first nation. In respect of the importance of German patterns and templates covering the Japanese modernization, Tokyo probably hadn't expected any serious resistance.
On November 6, 1889 the new German-Japanese Trade Agreement was signed by Foreign Secretary, Herbert von Bismarck, and the Japanese Ambassador, Saionji Kin-mochi, in Berlin.
In Germany, Holleben had worked together unofficially very closely with Alexander von Siebold (1846-1911) who was an employee of the Japanese government. His friendship with him since the 1870's lasted for life. Without their important preliminary work in silence the new treaty in 1889 would hardly have been possible.

Holleben held a leading role in the social life of the German community in Japan. He was chairman of the German-speaking Evangelical-Protestant Parish of Tokyo-Yokohama, which was supported by the General Evangelical Protestant Missionary Society (AEPM).
He was also active in Germany for the construction of the first German Protestant Church in Tokyo to raise funds and thus, the foundation stone of the church building was laid during his tenure on December 10, 1891.
At the dedication of the church, six years later, he was no longer in Japan.

Since Holleben joined the OAG as a member of the Beijing Legation before May 7, 1873, he belongs to the 71 "founding fathers" of the society and received the membership number 69.
On December 22, 1886, he was elected Chairman of the OAG.
The central purpose of the OAG under Holleben's chairmanship was the final purchase of land and the house construction as well as necessary modifications and extensions, in particular the establishment of a library. The first meeting of the newly established OAG house in Kanda, Imagawa Kōji 1-8, was held on October 28, 1891. This meeting was also Holleben's last official act in the OAG before he took leave from Japan at the beginning of the following year.
The meritorious and popular Imperial representative was unanimously elected as honorary chairman by the General Assembly of the OAG on 23.12.1891.

On November 17, 1891 Holleben was appointed minister to Washington. The Meiji Tennō released him on January 20, 1892 in the Imperial Palace, and he was succeeded by Felix Freiherr von Gutschmid.

From Washington, he was transferred to Stuttgart on May 22, 1893, where he took over the business of the Prussian minister at the Wuerttemberg Court in Stuttgart on August 13, 1893.
In 1897, he went again from Stuttgart to Washington, this time as ambassador, representing the interests of the German Empire until 1903.

In connection with the so-called Venezuela dispute (1901-1903), which led to strong criticism of the German action in the American press, he was suggested to retire. In January 1903, Holleben departed from the USA; he was succeeded by Speck von Sternburg, a good friend of Roosevelt.

On March 14, 1903, he asked for retirement in Berlin, which was granted.

Holleben's retirement from active government service enabled him now to work in colonial-political sense.
Starting on January 25, 1904, he acted as Deputy Vice President and Managing Director of the German Colonial Society (DKG), a post which he held until his death in 1913.

In his capacity as a high colonial official Holleben undertook in 1906 a first extended foreign trip to North and South America. A final journey eventually led him to the Far East, to places of his former spheres of action.
The study tour through China and Japan began in late 1909 until May 1910 which he apparently undertook with the support of DKG.

As of 1909, Holleben became a member of the German-Japanese Society of Berlin (DJG, Wa-Doku-Kai). It was a rather late date of joining, considering the founding year of the Company in 1888. Nevertheless Holleben helped to increase the reputation of the DJG due to his diplomatic experiences in Japan.

Holleben was never married.
He died on January 31, 1913 in his apartment in Berlin Charlottenburg. He was buried in the new Garnison Cemetery of Berlin.




- Einladungs-Karte zur Abschiedsfeier von Theodor von Holleben am 04.01.1892, aufgegeben am 17.12.1891

- Invitation-Card for a farewell meeting of Theodor von Holleben on 04.01.1892, posted on 17.12.1891.

___
/ P II – III / DE / DIP /
HOLME
Edward Zohrab
1835 - 1909

[Zorab]





















Für Vergrößerung klicken

Für Vergrößerung klicken

- Die Baumwollfabrik Kagoshima 1872. Im Vordergrund das "Ausländerhaus" an seinem Standort in der Stadt Kagoshima. - Das "Ausländerhaus" heute.
- Kagoshima Cotton Mill in 1872. In the foreground the "Foreigners' House" on its site in Kagoshima city. - "Foreigners' House" today.

1836 in Manchester/ Lancs., GB
1909 in London, GB

Edward Holme war ein britischer Ingenieur für Textilindustriemaschinen und leitete den Aufbau der ersten Baumwollfabrik in Japan. Unmittelbar danach war er Mitgründer und Partner eines erfolgreichen Handelsunternehmens in Nagasaki, das bis zum Vorabend des Krieges 1940 tätig war.
Holme war Beschäftigter der Maschinenfabrik Platt Brothers & Co. bei Manchester, dem damaligen Weltmarktführer im Textilmaschinenbau.

Als der Satsuma-Clan die Gründung einer Textilfabrik mit westlicher Technik plante, arrangierte Holmes jüngerer Bruder Ryle Holme 1865 einen Besuch der Firma Platt. Ryle Holme arbeitete bereits seit einigen Jahren in Japan und führte jetzt die "Satsuma-Studenten" durch England (siehe auch Matsumura Junzō). Die Unterhändler aus Satsuma, Godai Tomoatsu und Niiro Hisanobu, bestellten nun, unterstützt von ihrem Dolmetscher Hori Takayuki, eine komplette Baumwollfabrik.

Die Firma Platt benannte sieben Ingenieure und Techniker, die den Zusammenbau der Anlage in Kagoshima beaufsichtigen sollten. Leiter dieser "Manchester Sieben" wurde Edward Holme - vermutlich, da sein Bruder gute Beziehungen zu Satsuma hatte. Neben Holme begleiteten drei weitere Ingenieure, A. N. Shillingford, Edward Harrison und J. Sutcliffe, den Transport der Maschinen auf dem Weg nach Japan. Der Werkstattleiter John Tettrow [Tetlow] und zwei weitere Techniker (deren Namen unbekannt sind) kamen etwas später nach.
Die "Manchester Sieben" erhielten einen Vierjahresvertrag für Japan ab dem 01.01.1866. Sie mussten für ihre Verpflegung und Einrichtung selbst aufkommen, bekamen aber eine angemessene Unterkunft zugesichert.
Auf dem Werksgelände wurde ein Haus für sie errichtet, das entweder "White Mansion", "Ingenieurshaus" oder "Ausländerhaus" genannt wurde.

Die vollständigen Pläne für die Fabrik wurden von Henry Ainlie erarbeitet und die Anlage von Platt geliefert. Die Kosten der Fabrik beliefen sich auf 10.000 Pfund Sterling. Die Schiffsladung, die 1867 in Nagasaki eintraf, umfasste drei Mulemaschinen mit je 600 Spindeln und sechs Ringspinnmaschinen, jede von ihnen mit 308 Spindeln, insgesamt also 3 648 Spindeln. Außerdem wurden einhundert Webstühle sowie die zur Vorbereitung und Ausrüstung der Stoffe nötigen Vorrichtungen nach Japan gebracht.
Statt der veranschlagten vier Jahre dauerte es nur etwa ein Jahr, die Fabrik fertig zu stellen. Sie begann ihren Betrieb 1868 mit 200 japanischen Arbeitern.
Nach Holmes Urteil hatten die Leute aus Satsuma eine schnelle Auffassungsgabe und waren in der Lage, die Webstühle nach fünf bis sechs Monaten allein, ohne europäische Hilfe, zu bedienen. Die Tagesproduktion in der Spinnerei belief sich auf 400 Pfund Garn. Obwohl allgemein als "Spinning Mill" (bōseki) bezeichnet, war die mit Wasserkraft betriebene Anlage eine vollwertige Textilfabrik mit Spinnerei und Weberei. Sie war die erste japanische Textilfabrik nach westlichem Muster.

Zu etwa der Zeit, als die Fabrik in Kagoshima fertig gestellt wurde, zeichnete sich ab, dass die Handelsgesellschaft Glover & Co. in Nagasaki, bei der Edwards Bruder Ryle angestellt war, in finanzielle Schwierigkeiten geraten würde.

Am 02.11.1868 gründete Edward Holme mit Frederick Ringer, einem Angestellten Glovers, kurzentschlossen die Handelsfirma Holme, Ringer & Co., die ebenfalls ihren Sitz in Nagasaki hatte.
Nachdem Glover 1870 tatsächlich in Konkurs ging, übernahm die neue Firma Glovers bisherige Geschäfte und dehnte sie sogar noch beträchtlich aus. Holme, Ringer & Co. besaß bald eine führende Stellung im Außenhandel von Nagasaki.
Edward Holme blieb zwar Gesellschafter, kehrte aber bald nach England zurück, um die Geschäfte der Firma von der europäischen Seite aus zu betreuen.
Er starb 1909 in London, zwei Jahre vor seinem Bruder Ryle.

Die einst von Edward Holme aufgebaute Fabrik in Kagoshima wurde 1897 geschlossen. Neue Fabriken, vor allem die Baumwollfabrik Osaka von 1883, erwiesen sich als weitaus effektiver. Sie waren größer, benutzten mit Dampf eine zuverlässigere Energiequelle und besaßen elektrische Beleuchtung, die einen Zwei-Schichten-Betrieb ermöglichte.
Das "Ausländerhaus" in Kagoshima überlebte das Werk. Für kurze Zeit als Kanonenfabrik genutzt, diente es 1877 den Satsuma-Rebellen als zeitweiliges Lazarett.
Fünf Jahre später wurde es in die Burganlage Kagoshima verbracht und wurde Bürogebäude der Schulverwaltung.
1936 wurde es an seinen jetzigen Standort umgesiedelt. Heute trägt es nicht mehr seinen ursprünglichen weißen Anstrich und ist zum bedeutenden Nationaldenkmal Japans geworden.
1836 in Manchester/ Lancs., GB
1909 in London, GB

Edward Holme was a British engineer for textile industry machines and directed the installation of the first cotton mill in Japan. Immediately thereafter he was co-founder and partner of a successful British trading company, active in Nagasaki until the eve of war in 1940.

Holme was employed at the machine factory Platt Brothers & Co. near Manchester, at that time leading the world market for textile industry machines.

Since the Satsuma domain had planned to found a textile mill with Western technique, Holme's younger brother Ryle Holme arranged in 1865 a visit of Platt's factory. Ryle Holme had already been working for a couple of years in Japan and now was leading the "Satsuma Students" through England (see also Matsumura Junzō). The representatives from Satsuma, Godai Tomoatsu and Niiro Hisanobu, now ordered, supported by their interpreter Hori Takayuki, a complete cotton mill.

Messrs Platt nominated seven engineers and technicians to supervise the assembling of their machinery in Kagoshima. Leader of these "Manchester Seven" became Edward Holme - probably because his brother had good relations to Satsuma. Besides Holme, three other engineers, A. N. Shillingford, Edward Harrison and J. Sutcliffe, accompanied the machines on their way to Japan.
The shop engineer John Tettrow [Tetlow] and two other technicians (whose names are unknown) arrived some time later.

The "Manchester Seven" got a four years' contract for Japan, starting on January 1, 1866. They had to care for their food and furniture by themselves, but an appropriate lodging was agreed on.
A house was erected for them on the factory's grounds, alternatively called "White Mansion", "Engineers' House" or "Foreigners' House".

The complete plans for the factory were elaborated by Henry Ainlie and were provided by Platt as well. The cost of the mill amounted to 10,000 pound sterling. The shipment, arriving at Nagasaki in 1867, consisted of three weft mules with 600 spindles each and six "throstle" (ring) frames, every one of them containing 308 spindles, altogether 3,648 spindles. Moreover, one hundred looms and the equipment necessary for preparing and finishing the cloth were brought to Japan.

Instead of four years as proposed, it had taken only about one year to complete the factory. It began its production in May of 1868 with 200 Japanese workers.
According to Holme's judgement, the Satsuma people learned quickly and were able to serve the looms without any European assistance after five to six months. The output of yarn amounted to 400 pounds a day.
Though commonly called "Spinning Mill" (bōseki), the water-driven factory was a complete textile plant with spinning as well as weaving facilities.
It was the first textile factory in Japan built to Western pattern.

At about the time when the Kagoshima mill was completed, it could be recognised that the trade company Glover & Co. in Nagasaki, where Edward's brother Ryle was employed, would get into financial troubles.

On November 2, 1868, in a quick decision, Edward Holme founded with Frederick Ringer, an employee of Glover, the trade company Holme, Ringer & Co., , also headquartered in Nagasaki.
After Glover had indeed gone bankrupt in 1870, the new company took over Glover's former activities, further expanding them even considerably. Holme, Ringer & Co. soon possessed a leading position in Nagasaki's export trade.

Edward Holme remained shareholder, but soon returned to England to supervise his company's business from the European side of the trade.
He died in 1909 in London, two years earlier than his brother Ryle.

The plant once installed by Edward Holme at Kagoshima was again closed in 1897. Newer mills, above all the Osaka Spinning Mill from 1883, proved to be much more effective. They were bigger, used with steam a more reliable power and possessed electric lighting to enable a two-shift production.
The "Foreigners' House" survived the mill. It was shortly used as a cannon factory, and served in 1877 as a temporary hospital for the Satsuma rebels.
Five years later it was moved to inside Kagoshima Castle and it became a school administration office.
In 1936 the house was transferred to its present location.
No longer painted in its original white, it has become an important national monument in Japan.
___
/ P I / GB / ENG + TR /
HOLME
Ryle
1839 - 1911

[Rylie]



Für Vergrößerung klicken
- Ryle Holme (rechts)
mit Hori Takayuki (links) und Godai Tomoatsu (Mitte)
- Ryle Holme (right)
with Hori Takayuki (left) and Godai Tomoatsu (centre)



Für Vergrößerung klicken
- Einstiges Wohnhaus von Ryle Holme in Nagasaki, Minami-yamate
- Ryle Holme's former house in Nagasaki, Minami-yamate

um 1839 in Manchester/ Lancs., GB
in Oktober 1911 in Manchester, GB

Sowohl bei der Mission der "Satsuma-Studenten" wie bei der Errichtung der Baumwollspinnerei in Kagoshima spielte Ryle Holme eine keineswegs nebensächliche Rolle. Dennoch ist er heute nahezu in Vergessenheit geraten.

Holme kam kurz nach 1860 nach Nagasaki und wurde enger Mitarbeiter von Thomas Blake Glover. Auf Glovers Ersuchen hin begleitete er 1865 die "Satsuma-Studenten" auf ihrer geheimen Fahrt nach England. In Hongkong kaufte er ihnen westliche Kleidung.
In England führte Holme die Japaner durch verschiedene Industrieanlagen, darunter die Textilmaschinenfabrik Platt Brothers & Co. bei Manchester. Bei dieser Firma bestellten Godai Tomoatsu und Niiro Hisanobu im Auftrag Satsumas eine komplette Baumwollfabrik. Hori Takayuki fungierte als Dolmetscher.
Ryle Holmes älterer Bruder Edward Z. Holme arbeitete damals als Ingenieur bei Platt & Co. und wurde Verantwortlicher für die Montage und Inbetriebnahme des in Kagoshima entstehenden Werks. Ryle Holmes Verbindungen mit Japan haben sicherlich Einfluss auf die Benennung seines Bruders Edward gehabt. Im Mai 1868 nahm die Fabrik ihre Arbeit auf.

Auch nach der Fertigstellung der Fabrik blieb Edward Holme noch eine Zeit lang in Japan. Am 02.11.1868 gründete er in Nagasaki mit einem früheren Mitarbeiter von Glover & Co., Frederick Ringer, die Firma Holme, Ringer & Co.

Nach Ryles Rückkehr aus England, wo er die Satsuma-Studenten begleitet hatte, wurde er 1866 Partner von Glover & Co. Aufgrund des rückläufigen Geschäfts musste er am 31.12.1868 Glover & Co. verlassen und die Partnerschaft endete.
Nachdem im August 1870 Glover & Co. in Insolvenz ging, wechselte er zu Gribble & Co., die sich auch erst gegründet hatten.
Im Jahr 1872 ging Ryle Holme, ebenso wie einige seiner früheren Glover-Kollegen, zu Holme, Ringer & Co. Die neue Firma übernahm viele Geschäfte von Glover und besaß weiterhin fast ein Monopol im Außenhandel von und nach Nagasaki.
1875 wurde Ryle Holme Leiter der Niederlassung von Holme, Ringer & Co. in Kobe, die anscheinend aber bald geschlossen wurde.
Danach, im Jahr 1876, wurde Ryle Holme in Nagasaki selbstständiger Vertreter von Jardine, Matheson & Co. und verwaltete die Rechte der Gesellschaft an den Kohlengruben von Takashima.
Auch im Geschäftsleben der Ausländersiedlung in Nagasaki spielte er eine wichtige Rolle. Von 1884 bis 1888 lebte er in # 27 B Minami-yamate und zog dann wieder nach Kobe.

1900 zog sich Ryle Holme aus seinen Geschäften zurück und ging wieder nach England.
Er verstarb 1911 in seinen Geburtsort Manchester.

Einer der Enkel Thomas Glovers, der am 30.11.1869 geborene Sohn Alexander Glovers, erhielt zu Ehren von Ryle Holme den Namen Ryle Alexander Glover.

Ryle Holmes einstiges Wohnhaus in Nagasaki, Minami-yamate, erbaut 1864/65, ist erhalten geblieben und dient heute als Ort, an dem Besucher Nagasakis verweilen und sich ausruhen können.
around 1839 Manchester/ Lancs., GB
in Oktober 1911 in Manchester, GB

In the mission of the "Satsuma Students" as well as in the erection of the Kagoshima Spinning Mill, Ryle Holme played by no means a secondary role.
Nevertheless he has today fallen almost into oblivion.

Holme came to Nagasaki shortly after 1860 and became a close collaborator of Thomas Blake Glover. On Glover's request he accompanied in 1865 the "Satsuma Students" on their secret trip to England. In Hong Kong, he bought them Western-style clothing.
In England he led the group through various industrial plants, among them the textile machine factory Platt Brothers & Co. near Manchester. From this factory, Godai Tomoatsu and Niiro Hisanobu ordered on behalf of Satsuma a complete cotton mill. Hori Takayuki acted as interpreter.

Ryle Holme's elder brother Edward Z. Holme was then working as an engineer for Platt & Co. and became responsible for the installation and commissioning of the mill to be built in Kagoshima. Ryle Holme's connections with Japan certainly had influenced the nomination of his brother Edward.
The mill started to work in May of 1868.

Even after the factory had been commissioned, Edward Holme remained for a while in Japan. On November 2, 1868 he founded in Nagasaki with a former employee of Glover & Co., Frederick Ringer, the company Holme, Ringer & Co.

After Ryle's return from England having escorted the Satsuma-students he became partner with Glover & Co. in 1866. Due to the declining business he had to leave Glover & Co. on December 31, 1868 and the partnership ended.
After bankruptcy of Glover & Co. in August 1870, he joined Gribble & Co., which was also newly founded at this stage.

In 1872, Ryle Holme, just like some of his former Glover collegues joined Holme, Ringer & Co. The new company took over parts of Glover's business and possessed almost a monopoly in foreign trade to and from Nagasaki.

In 1875, Ryle Holme became director of Holme, Ringer & Co. in the newly established branch in Kobe, which apparently was closed soon afterwards.
Subsequently, in 1876, Ryle Holme was in Nagasaki an independent representative of Jardine, Matheson & Co. and held the company's rights on the Takashima Coal Mines.
He also played an important role in business life in Nagasaki's Foreign Settlement. From 1884 to 1888 he lived in # 27 B Minami-yamate and then moved to Kobe again.

In 1900 Holme retired from his business and went back to England.
He died in 1911 in his native Manchester.

One of Thomas Glover's grandsons, born on 30.11.1869 to Alexander Glover, was named Ryle Alexander Glover in honour of Ryle Holme.

Ryle Holme's former house in Minami-yamate, built in 1864/65, has been preserved and today it is a place where Nagasaki visitors may rest and recreate.
___
/ P I - III / GB / TR /
HOLST
Wilhelm


[William]




Ab 1901 arbeitete er in Japan als Angestellter von E. L. van Nierop, Versicherungs- und Handels-Agentur, Kobe # 78, Kio-machi. Bereits 1902 wurde er als Leiter der Niederlassung Kobe eingesetzt und erhielt Prokura. 1904 wurde er in die Filiale nach Yokohama # 179 versetzt.

1906 gründete er seine eigene Firma, die unter Wm. Holst & Co., Export-Import-Merchant, Yokohama 200, firmierte.
Ein späterer Schriftwechsel belegt, dass er um 1920 in Kobe arbeitete.


Für Vergrößerung klicken
Private Postkarte von W. Holst, aufgegeben am 09.10.1902 in Kobe, Transit Yokohama 11.10.1902 nach Dresden, Ankunft 10.11.1902. Es scheint, dass W. Holst Philatelist war.



As of 1901 he worked in Japan as an employee of E. L. van Nierop, Insurance and Trade Agents, Kobe # 78, Kio-machi. Already in 1902 he was appointed manager of the Kobe branch and authorized to sign per procuration. In 1904 he was transferred to the branch of Yokohama # 179.

In 1906 he founded his own firm operating under Wm Holst & Co., Import-Export Merchant, Yokohama 200.
A later correspondence shows that he worked in Kobe around 1920.


Für Vergrößerung klicken
Private Postcard from W. Holst, posted on 09.10.1902 in Kobe, Yokohama transit 11.10.1902 to Dresden, arrival 10.11.1902. It seems, on the base of contents, that W. Holst was a philatelist.
___
/ IV / DE / TR /
HOLSTEIN
Christian
1875 - 1954

[HALSTEIN]



Helene + Christian Holstein - 1927






05.12.1875 in Hamburg
14.11.1954 in Kobe, Japan, bestattet in Hamburg

Sohn von Carl Heinrich Hermann Holstein and Maria Margaretha Friederica geb. Meyer.
1897 kam er nach Japan, um für Nickel & Co., Schiffsbe- und Entladungen, 3, Native Bund Ni-chome, Kobe für seinen Onkel C. Nickel zu arbeiten. 1904 wurde er Teilmanager und in den nächsten Jahren stieg er zum Leitenden Direktor der Firma auf. 1913 fusionierten Nickel & Co. mit Lyons zu Nickel & Lyons, Ltd., die Firma existiert noch heute.
Neben F. J. Bardens und vermutlich A. Greppi war er einer der drei Bauträger des Tor Hotels in Kobe.
Zu Beginn des 1. WK wurde Christian Holstein inhaftiert wegen der Entführung einer Schweineherde. Nach dem Verladen der Schweine auf ein Schiff nach Tsingtao fuhr das Schiff scheinbar jedoch in den Südpazifik, um ein deutsches Besatzungsschiff zu versorgen.
Dieser Vorfall veranlaßte die Japaner, das im deutschen Besitz befindliche Gebiet der Marschall-Inseln zu besetzen. Für dieses Gebiet erhielten die Japaner nach dem 1. WK ein entsprechendes Mandat.
Aufgrund dieses Ereignisses wurde Christian als Leitender Direktor entlassen. Nachdem er 1917 aus dem Gefängnis entlassen wurde, forderte er eine Gehaltsnachzahlung und Entschädigung, die abgelehnt wurden und er verklagte Nickel & Lyons. Der britische Richter gewährte letztendlich eine Entschädigung trotz seiner anti-deutschen Einstellung.
1919 gründete Christian Holstein sein eigenes Unternehmen in Japan, wo er bis zu seinem Tod 1954 lebte.
Er heiratete am 05.05.1927 Helene Esser in Hamburg und sie hatten einen Sohn, Jens C. Holstein.
05.12.1875 in Hamburg
14.11.1954 in Kobe, Japan, buried in Hamburg

Son of Carl Heinrich Hermann Holstein and Maria Margaretha Friederica nee Meyer.
He came to Japan in 1897 to work for Nickel & Co., Stevedores and Landing Agents, 3, Native Bund Ni-chome, Kobe for his uncle C. Nickel. In 1904 he became Sub-Manager and in the following years he rose up to Managing Director in this firm. In 1913 Nickel & Co. merged with Lyons to form Nickel & Lyons, Ltd. still existing today.
Beside F. J. Bardens and presumably A. Greppi he was one of the three promoters of the Tor Hotels in Kobe.
At the beginning of WW I Chr. Holstein was imprisoned for kidnapping a Japanese swineherd. After loading the herd of pigs on a ship bound for Tsingtao the Japanese swineherd was believed to have been left on board by mistake when the ship sailed instead of heading for Tsingtao, the ship apparently proceeded to the South Pacific to provision a German raider ship. This incident caused the Japanese to occupy the German owned Marshall Islands for which the Japan obtained a mandate after WW I.
Because of this event Christian was dismissed as Managing Director. After his release in 1917 he claimed back salary and contract fees but was refused. He took Nickel & Lyons to Court. The British judge, who perceived a strong anti-German sentiment prevailing at the time, awarded him compensation. - In 1919 Christian Holstein founded his own company which operated throughout Japan. He lived in Japan until his death in 1954.
He married Helene Esser on 05.05.1927 in Hamburg and they had a son, Jens C. Holstein.
___
/ P III / DE / TR /
HOOPER
Frances
1854 - 1922



08.12.1854 in Worcester, Ma., USA
12.07.1922 in Denver, Co., USA

Sie wuchs in Worcester, Mass. auf und wurde von der American Board Mission als Missionar nach Japan entsandt. Sie traf 1884 in Kyoto ein, um an der Dōshisha Mädchen-Schule zu unterrichten.
Am 10.07.1888 heiratete sie Jerome D. Davis. Sie hatten zwei Söhne, Leverett (1889-1967) and Jerome Dwight (1891-1936), Helen aus erster Ehe vervollständigte die Familie, seine erste Frau verstarb 1886.
08.12.1854 at Worcester, Ma., USA
12.07.1922 at Denver, Co., USA

She grew up at Worcester, Mass. and was sent as missionary of the American Board Mission to Japan. She arrived in Kyoto in 1884 to teach at the Dōshisha Girls' School until 1888.
On 10.07.1888 she married Jerome D. Davis. They had two sons, Leverett (1889-1967) and Jerome Dwight (1891-1936), Helen from his first marriage completed the family, his first wife had died in 1886.
___
/ P II – III / USA / MIS /
HOPPER
Edmund Charles
1856 - 1922


1856 in Norfork, England
07.06.1922 in Norwich, Norfork, England

Pfarrer. Er wurde 1880 von der “Evangelischen Kirche - Gesellschaft zur Verkündung des Evangeliums“ nach Japan delegiert und unterstützte Pfarrer Foss in Kobe. - Während seines Aufenthaltes in Kobe heiratete er 1883 Margaret Louisa Mead.
1883 war er verantwortlich für die Station in Tokyo # 48 Tsukiji. Das Ehepaar wird bis 1888 gelistet, die letzten beiden Jahre jedoch als abwesend aufgeführt.
1856 in Norfork, England
07.06.1922 in Norwich, Norfork, England

Reverend. He was despatched to Japan by the English Church - Society for the Propagation of the Gospel, and joined Reverend Foss in 1880 in Kobe.
During his stay in Kobe he married Margaret Louisa Mead in 1883.
In 1883 he took charge of the Tokyo branch, # 48 Tsukiji.
The pair is listed until 1888, but the last two years they are mentioned as absent.
___
/ P III / GB / MIS /
HORA
Karel Jan


[Karl]





Elektroingenieur. Ab 1906 war er als Leiter der Vertriebsabteilung im Gaswerk von Osaka eingesetzt.
Er arbeitete in dieser Funktion bis 1910. 1910 gründete er zusammen mit seinem Freund Jan Letzel ein Architekturbüro unter Letzel & Hora und leitete das Ingenieurbüro in Yokohama.
Er war mit einer Japanerin namens Takamoto Fuku verheiratet und am 02.12.1908 wurde ihr Sohn Karel in Yokohama geboren.
Karel Jan Hora ging mit seiner Familie 1913 nach Shanghai und Jan Letzel führte die Architekturfirma alleine weiter.


Für Vergrößerung klicken


- Postkarte aus Smyrna, Russische Post in der Levante, vom 24.11.1906 nach Osaka, Ankunft 09.01.1907 und eine Postkarte von 1911 nach Berlin von seinem Ingenieur-Büro in Yokohama (rechts).

- Postcard from Smyrna, Russian Levant, from November 24, 1906 to Osaka, arrival on January 9, 1907 and a postcard from 1911 to Berlin from his engineering office in Yokohama (right).



Electrical engineer. As of 1906 he was employed as Superintendent of the Distribution Department of the Gas Company of Osaka. He worked in that capacity until 1910. In 1910 he established an architectural firm together with his friend Jan Letzel operating under Letzel & Hora and managed the engineering office in Yokohama.
He was married to a Japanese named Takamoto Fuku an on December 2, 1908 their son Karel was born in Yokohama.

In 1913 Karel Jan Hora and his family went to Shanghai and Letzel led the architecture firm alone.


Für Vergrößerung klicken

Für Vergrößerung klicken
___
/ P IV / CZ / QFE-R /
HORNEL
Edward Atkinson
1864 - 1933


Für Vergrößerung klicken
Edward Atkinson Hornel


Für Vergrößerung klicken
Edward Atkinson Hornel + George Henry
- "Die Druiden bringen den Mistelzweig herein", Öl auf Leinwand 1890
- "The Druids Bringing in the Mistletoe", oil on canvas 1890


Für Vergrößerung klicken
Edward Atkinson Hornel
- "Musik in Japan", 1894
- "Music in Japan", 1894



Für Vergrößerung klicken
- Hornels Japanischer Garten in Broughton House - Abbildung aus der Zeitschrift
"Scottish Country Life" 1916
- Hornel's Japanese garden in Broughton House - Illustration from the magazine
"Scottish Country Life" 1916


11.07.1864 in Bacchus Marsh, Victoria, AU
30.06.1933 Kirkcudbright/Dumfries and Galloway, GB

Auf die Frage, warum er nach Japan gereist sei, antwortete der schottische Maler Edward Hornel, er sei "ein Schilfrohr im Wind" gewesen. Der Wind der Japan-Begeisterung war zeitweilig auf dem Kunstmarkt stärker zu spüren als bei den Künstlern selbst. Dieser Wind führte Hornel nach Japan und sein Werk vom Spätimpressionismus zum Japonismus.
Hornels Eltern stammten aus Kirkcudbright, GB, sie waren nach Australien ausgewandert und 1866 wieder in ihre schottische Heimat zurückgekehrt.

Edward Hornel besuchte die Kunstschule (die frühere "Trustees Academy") in Edinburgh, ging 1883 nach Antwerpen und studierte an der "Königlichen Akademie der Schönen Künste" (Koninklijke Academie voor Schone Kunsten/Académie Royale des Beaux-Arts) bei Charles Verlat.
Nach seiner Rückkehr im Herbst 1885 lernte er George Henry kennen, der dem losen Künstlerkreis der "Glasgow Boys" angehörte. Hornel und Henry arbeiteten als Landschaftsmaler in Galloway und ein Jahr später auch in Kirkcudbright zusammen.
1890 stellten sie ihre erste Gemeinschaftsarbeit fertig: "Die Druiden bringen den Mistelzweig herein". Auf der Ausstellung in der Grosvenor Gallery in London erregte das Bild wegen des Themas und der Komposition, vor allem aber wegen seiner flächigen Farbigkeit und der Verwendung unterschiedlicher Materialien wie Gesso und Blattgold großes Aufsehen.
Wahrscheinlich hatten wegen dieses Bildes der Glasgower Kunsthändler Alexander Reid und der Reeder und Kunstsammler William Burrell die Idee, beide Künstler nach Japan zu schicken.
Eine Ausstellung der Japan-Bilder von Alfred East bei der "Fine Arts Society" in London hatte 1890 außerordentlichen Erfolg gehabt.
Daher sollte auch Glasgow, die "zweite Stadt des Empire", kulturell mehr aus dem Schatten Londons hervortreten.

Henry und Hornel schifften sich am 18.02.1893 in Liverpool auf dem Dampfer Pegu der Henderson-Line ein. Sie erreichten am 05.03.1893 Suez, blieben einige Tage in Kairo und fuhren dann mit dem Dampfer Strathlyon über Singapore nach Japan. Am 21.04.1893 trafen sie in Nagasaki ein. Dann fuhren sie nach Tsukiji, Tokyo und zogen in das dortige Metropole Hotel, wo sich übrigens sieben Jahre später auch der Maler Emil Orlik aufhalten sollte.
Bereits am 20.05.1893 wurde Hornel in Ueno Mitglied der "Photographic Society of Japan" (siehe auch Samuel Cocking). Wie auch Henry benutzte er die für Touristen in großen Stückzahlen reproduzierten kommerziellen Fotografien ("Yokohama shashin") mit als Vorlage für seine japanischen Bilder.
Eigenartigerweise scheinen sowohl Hornel wie auch Henry, obwohl beide als Landschaftsmaler begonnen hatten, in Japan nur wenig gereist zu sein. Meist hielten sie sich in oder bei Tokyo auf. Hornel behielt seinen inzwischen weitgehend ausgeformten persönlichen Stil bei. "Japanisch" waren bei ihm eigentlich nur die Motive, Frauen, Kinder, Szenen in Gärten oder Parks.

Am 19.05.1894 kehrten er und Henry von Yokohama mit dem Reichspostdampfer Nürnberg nach Großbritannien zurück; sie kamen dort am 11.07.1894 an.

Während die meisten Ölbilder Henrys auf der Rückreise durch Wärme zerstört wurden, hatte Hornel Glück. Alexander Reid stellte im April 1895 in seiner Galerie "La Société des Beaux-Arts" in der Glasgower St. Vincent Street die Japan-Bilder Hornels aus, und alle wurden sofort verkauft.

Für 650 Pfund - den Preis eines einzigen Bildes - erwarb Hornel das Stadthaus Broughton House ("Bro Hoose" in lokaler Aussprache) in Kirkcudbright und legte dort einen Japanischen Garten an.

Eine Reise nach Ceylon, die er 1907 unternahm, verlief enttäuschend. 1909 trennte er sich von Reid. 1920 reiste er, begleitet von seiner älteren Schwester Elizabeth ("Tizzy"), erneut für ein halbes Jahr nach Japan. Er blieb dort vom 10.02. bis 27.07.1921, wohnte im Miyako Hotel in Kyoto, suchte nach japanischen Büchern, malte in Gärten, aber die künstlerische Ausbeute war nicht mehr sehr bedeutend.
Obwohl Hornel bewusst war, dass Japan nicht nur "ein Land der Kirschblüten und des verführerischen Teehauslebens, sondern die Heimat einer tapferen und kriegerischen Nation" war, blieb er seinem bisherigen Japanbild treu und war damit weiterhin als Künstler sehr erfolgreich.
Von diesen Reisen abgesehen, lebte und arbeitete Hornel stets in Kirkcudbright, wo sich inzwischen eine Künstlerkolonie gebildet hatte.
Er vermachte nach seinem Tod Broughton House mit seinem exotischen Japanischen Garten der Grafschaft (Stewartry) Kircudbrightshire.

Haus und Garten stehen heute unter der Ägide des "National Trust for Scotland" und erinnern an einen Mann, der fast sein gesamtes Leben in Kirkcudbright zugebracht hat. Entscheidend geprägt wurde er aber von einem Japan-Aufenthalt, der nur wenig mehr als ein Jahr dauerte.
11.07.1864 in Bacchus Marsh, Victoria, AU
30.06.1933 Kirkcudbright/Dumfries and Galloway, GB

Asked why he had gone to Japan, the Scottish painter Edward Hornel answered he had been "a reed shaken by the wind". The wind of Japan enthusiasm was sometimes stronger felt on the art market than with the artists themselves. This wind led Hornel to Japan and his work from Post-Impressionism to Japonisme.

Hornel's parents were from Kirkcudbright, GB, had emigrated to Australia but had returned to their Scottish home in 1866.

Edward Hornel attended the art school (the former "Trustees Academy") at Edinburgh, went in 1883 to Antwerp and studied at the Royal Academy of Fine Arts (Koninklijke Academie voor Schone Kunsten/Académie Royale des Beaux-Arts) under Charles Verlat.

After his return in autumn of 1885, he met George Henry from the loosely connected artists' circle "Glasgow Boys". Hornel and Henry began to collaborate as landscape painters in Galloway, also working together the following year in Kirkcudbright.
In 1890 they completed their first commonly painted work: "The Druids Bringing in the Mistletoe". Exhibited in the Grosvenor Gallery, London, the painting caused a sensations because of its theme and composition, but still more because of its flat bright colours and the combination of different materials such as gesso and gold leaf.

Probably from this painting, the Glasgow art trader Alexander Reid and the shipowner and collector William Burrell had the idea to send both the artists to Japan.

An exhibition of Japanese paintings by Alfred East at the "Fine Arts Society" in London in 1890 had been an enormous success.
Therefore, Glasgow, "Second City of the Empire", should take another cultural step out of London's shadow.

Henry and Hornel embarked on February 18, 1893 at Liverpool on the steamer Pegu of the Henderson line. They arrived at Suez on March 5, 1893, stayed at Cairo for a couple of days and sailed on the steamer Strathlyon via Singapore to Japan. On April 21, 1893 they arrived at Nagasaki. Then they went on to Tsukiji, Tokyo and resided in the local Metropole Hotel, where, incidentally, also painter Emil Orlik should reside seven years later.

Already on May 20, 1893, Hornel became at Ueno a member of the "Photographic Society of Japan" (see also Samuel Cocking). Like Henry, he also used commercial photographs reproduced for tourists in large numbers ("Yokohama shashin") as pattern for his Japanese paintings.

Strangely enough, Hornel as well as Henry, though both had begun as landscape painters, seem to have travelled in Japan only very little. Most of the time, they stayed at or near Tokyo.
Hornel kept his meanwhile established personal style. "Japanese" were above all only his motifs, women, children, scenes in gardens or parks.

On May 19, 1894 he and Henry returned from Yokohama on board of the German mail steamer Nuernberg to Great Britain. They arrived on July 11, 1894.

Whereas many of Henry's paintings had dried out on the way back and were completely cracked, Hornel had luck. When Alexander Reid exhibited in April of 1895 at his gallery "La Société des Beaux-Arts" at Glasgow's St Vincent Street Hornel's Japanese paintings, all of them were sold immediately.

For 650 pounds - the price of a single painting - Hornel bought at Kirkcudbright the town house Broughton House ("Bro Hoose" in the local pronunciation) and laid out a Japanese Garden.

A voyage to Ceylon in 1907 was disappointing. In 1909 he separated from Reid. In 1920 he travelled, accompanied by his elder sister Elizabeth ("Tizzy"), again to Japan for half a year. He stayed there from February 10 to July 27, 1921, residing in Kyoto's Miyako Hotel, looking for Japanese books, painting in gardens, but the artistic outcome was no longer very important.

Though Hornel had realized that Japan was not only "a land of cherry blossoms and seductive tea house life, but the home of a brave and warlike nation", Hornel kept his former picture of Japan and still remained a very successful artist.

Except for these voyages, Hornel used to live and work permanently at Kirkcudbright where meanwhile an artist's colony had developed.
After his death, he left Broughton House and its exotic Japanese Garden to the county (Stewartry) of Kircudbrightshire.

House and garden are now cared for by the "National Trust for Scotland" and remind of a man who spent almost all his life at Kirkcudbright.
Nevertheless, he was deeply formed by a stay in Japan that had lasted only little more than a year.
___
/ P III / GB / ART /
HOUBEN
Hugo


[HONBEN]
[P.]


Für Vergrößerung klicken




Er kam 1897 im Auftrag von Holme, Ringer & Co. nach Japan, um in der Filiale in Nagasaki zu arbeiten. Privat wohnte er in # 13-A Ōura-Yamate.
1901 ist er noch bei Holme, Ringer & Co. gelistet. Danach verlieren sich seine Spuren in Japan. Trotzdem scheint er weiterhin in Nagasaki gelebt zu haben. Ein Literatur-Hinweis besagt, dass er ab 1902 Besitzer der "Oriental Sunrise"-Zeitung war.
Gemäß einer Meldung der Nagasaki Press vom 09.04.1918 starb sein jüngster Sohn Cedric Esmond James Houben am 07.04.1918. Er wurde auf dem Ausländer-Friedhof Sakamoto/ Anbau beigesetzt.
Das Grab rechts von ihm wurde im 2. WK durch Bomben zerstört, es gehörte vermutlich einem Angehörigen der Familie.
Ab 1907 wird ein gewisser H. I. Houben als Mitarbeiter der Standard Oil Co. of New York, Yokohama # 8, gelistet.
Nähere Einzelheiten sind nicht bekannt, er war sicher auch ein Sohn von Hugo Houben.


Für Vergrößerung klicken
Postkarte an seine Schwester von einer Reise nach Chefoo, China, die aber erst nach seiner Rückkehr in Nagasaki am 07.01.1899 aufgegeben wurde.



In 1897 he came to Japan on behalf of Holme, Ringer & Co. to work in their branch in Nagasaki. Privately, he resided in # 13-A Ōura-Yamate.
In 1901, he is still listed at Holme, Ringer & Co. Then we lose his track in Japan. Nevertheless, he seems to have continued living in Nagasaki. A reference in literature states that he was proprietor of the paper "Oriental Sunrise" from 1902 on.

According to a report by the Nagasaki Press of April 9, 1918 his youngest son Cedric James Esmond Houben died on April 7, 1918. He was buried in the Foreigners' Cemetery Sakamoto / Addition.
The grave to the right of him was destroyed by bombs in WW 2; it belonged probably to a member of the family.

As of 1907, a certain H. I. Houben is listed as an employee of the Standard Oil Co. of New York, Yokohama # 8.
Further details are not known, he was probably also a son of Hugo Houben.


Für Vergrößerung klicken
Postcard to his sister from a trip to Chefoo, China, which was, however, only posted after his return in Nagasaki on January 7, 1899.
___
/ P III / AT / TR /
HOWE
Annie Lyon
1852 - 1943

[Lion]


12.01.1852 in Boston, Mass., USA
25.10.1943 in Rochester, NY, USA

Nach ihrer Grundausbildung von 1858 bis 1867 ging sie an die Rockford-Mädchen-Hochschule und studierte Musik. Als sie 1869 die Schule abschloss, arbeitete sie als Lehrer für zwei Jahre in Chicago. Danach unterrichtete sie bis 1876 in Boston und studierte zwischenzeitlich Geschichte durch einen Fernkurs.
Sie hatte sich immer gewünscht, Kinder zu betreuen und wurde 1876 Mitglied der Lehrerbildungsanstalt des Chicago Fröbel Kindergarten Vereins und absolvierte die Schule 1878. Sie gründete einen privaten Kindergarten in Chicago und fungierte als Direktor für drei Jahre. Danach wurde sie an die Schule von Miss Grand eingeladen und engagierte sich 6 Jahre lang für die Vorschulerziehung.
Als J. D. Davies, Missionar der American Board Mission in Japan, auf Urlaub in den USA weilte, suchte er in einem Vortrag nach einem geeigneten Lehrer für einen Kindergarten der Christ Church Kobe.
Annie L. Howe entschied sich, diese Herausforderung anzunehmen und besuchte Japan 1888 als Missionar der American Board Mission zum Aufbau einer Vorschulerziehung und sie arbeitete auf diesem Gebiet 40 Jahre in Japan.
Ab 1889 gründete und leitete sie den Glory Kindergarten und Ausbildungskurse für Kindergärtnerinnen in Kobe. Weil sie Spezialist für Musik war, veröffentlichte sie ein Liederbuch für Kinder und viele Lehrbücher für Lehrer.
Sie gründete 1906 die JKU (Japanische Kindergarten-Union) und wurde zum ersten Vorsitzenden berufen.
1927 ging sie auf eigenen Wunsch zurück in die USA.
Sie starb im Alter von 91 Jahren im Haus ihres älteren Bruders in Rochester.


Für Vergrößerung klicken
12.01.1852 in Boston, Mass., USA
25.10.1943 in Rochester, NY, USA

After her basic education from 1858 to 1867 she entered the Rockford Girls’ High School and majored in music. When she graduated from the school in 1869 she acted as a teacher in Chicago for two years. Afterwards she taught in Boston until 1876, and, meanwhile, studied history by a correspondence course.
She had always wanted to be a childminder and entered the association of the Chicago Froebel kindergarten teacher training school in 1876 and graduated from the school in 1878. She established a private kindergarten in Chicago and acted as a director for three years, and afterwards she was invited to the school of Miss Grand and engaged in preschool education for six years.
When J. D. Davies, missionary of the American Board Mission in Japan, stayed for holidays in the USA he appealed in a lecture for a suitable teacher to establish a kindergarten at the Kobe Christ Church.
Annie L. Howe decided to accept this challenge and visited Japan as a missionary of the American Board Mission in 1888, to build up a pre-school education and she served in the kindergarten education in Japan for 40 years.

As of 1889 she established and led the Glory Kindergarten and training courses for kindergarten teachers in Kobe. Because she was a specialist in music, she published a songbook for infants and many teachers’ textbooks.
She founded the JKU (Japanese Kindergarten Union) in 1906, and was appointed the first chairperson.
In 1927 she retired herself and went back to the USA.
She died at the age of 91 in the house of her older brother in Rochester.


Für Vergrößerung klicken
___
/ P II – III / USA / MIS /
HUGHES
Robert
1845 - 1904



















ca. 1845
06.02.1904 in Kobe

Er kam bereits 1861 nach Japan und wohnte in Nagasaki. Bald darauf wurde er in Nagasaki bei Glover & Co., eine Handels- und Versicherungs-Agentur, angestellt, wo er bis 1867 tätig war. 1868 verzog er nach Osaka und wurde Partner bei Diers, Hughes & Co., Export und Import Handel, verantwortlich für Osaka und Hyogo. 1871 gründete er seine eigene Firma Hughes & Co., Versicherungs-Agentur, in Osaka # 2 Foreign Concession. Im folgenden Jahr wurde als Mitglied in den Stadtrat gewählt.
1874 verlegte er seine Firma nach Kobe # 53, wo er bis 1893 blieb, danach zog er nach Kōbe # 21 Sakai-machi. 1891 wurde er Mitglied des Kommittees der Obersten Handelskammer von Hyogo and Osaka.
Von 1895 bis 1897 war er bei Samuel Samuel & Co., Trade and Insurance Agents, Kōbe # 54 angestellt.
1898 gründete er eine neue Handelsfirma mit Otto Cohen als Partner, firmierend unter Hughes, Cohen & Co., Kōbe # 76-A., die aber 1901 wieder eliminiert wurde.
Als er 1904 starb, hinterließ er eine Frau und ein adoptiertes Kind.
Er war einer der wenigen Ausländer außerhalb des diplomatischen Dienstes, der führende japanische Staatsmänner, wie z. B. Itō Hirobumi und Itagaki Taisuke, gut kannte.
ca. 1845
06.02.1904 in Kobe

He came to Japan in 1861 and resided in Nagasaki. Soon after he was employed with Glover & Co., Merchants and Insurance Agency, in Nagasaki where he was employed until 1867. In 1868 he moved to Osaka and became partner of Diers, Hughes & Co., Export and Import Trade, in their Branch of Osaka and Hyogo. In 1871 he established his own company Hughes & Co., Insurance Agency, in Osaka, # 2 Foreign Concession and in the following year he was elected member of the Municipal Council. In 1874 he moved to Kobe # 53 with his company staying there until 1893, when he moved to Kōbe # 21 Sakai-machi. In 1891 he became a member of the Committee of the Hyogo and Osaka General Chamber of Commerce.
From 1895 until 1897 he was employed with Samuel Samuel & Co., Trade and Insurance Agents, Kōbe # 54
In 1898 he started a new merchant business with Otto Cohen as partner forming Hughes, Cohen & Co., Kōbe # 76-A, but that company had already been closed in 1901.
When he died in 1904 he left a wife and adopted daughter.

He was one of the few foreigners outside the diplomatic service who knew leading Japanese statesmen such as Itō Hirobumi and Itagaki Taisuke well.
___
/ P I – III / GB / TR /
HUNTER
Edward Huzlitt
1843 - 1917


Für Vergrößerung klicken
Edward Huzlitt Hunter






Für Vergrößerung klicken
Aiko Hirano Hunter







Für Vergrößerung klicken
E. H. Hunter & Co.











Für Vergrößerung klicken
E. H. Hunter - Statue
1843 in Londonderry, Ireland
02.06.1917 in Kobe, Japan

Er kam im Jahr 1865 über Australien, Hong Kong und Shanghai nach Japan und ließ sich in Yokohama nieder. Er wurde von E. C. Kirby & Co., Schiffsbedarf und Gemischtwaren-Händler, Yokohama # 85, angestellt.
Am 01.01.1868 wurde der Hafen von Kobe für den Außenhandel geöffnet. E. C. Kirby gründete auch eine Niederlassung dort und entwickelte diesen Ort zu seiner Zentrale in Japan. Er begann neue Projekte, wie die Kobe Iron Works und die Onohama Werft. Aus diesem Grund wurde auch Edward Huzlitt Hunter nach Kobe versetzt.
Im Jahr 1873 jedoch verließen E. H. Hunter und ein weiterer Mitarbeiter, Akizuki Seijurō, Kirby & Co. und sie gingen mit dem Ziel nach Yokohama, gemeinsam Geschäfte durchzuführen. Akizuki erlitt eine schwere Krankheit und sie mussten ihr Vorhaben aufgeben.

Auf der Suche nach einer neuen Arbeit wurde er von der japanischen Regierung, Ministerium für Landwirtschaft, als Berater in der Tierhaltung in Niigata angestellt. Sein Vertrag begann am 06.11.1873 über einen Zeitraum von drei Monate und wurde schließlich bis zum 12.05.1874 verlängert.
Danach kehrte er nach Yokohama zurück und eröffnete seine eigene Firma, die unter E. H. Hunter & Co., Import von Baumaschinen, Maschinen-Werkzeuge und Farben, Yokohama # 68, firmierte.
Doch schon bald sah er für die Entwicklung seiner Firma bessere Möglichkeiten in Kobe. Er erwarb das Grundstück # 29 im "Konzessionsgebiet", nur zwei Straßen von dem Block entfernt, in dem E. C. Kirby seine Firma 1872 gebaut hatte.
Er verlagerte sein Unternehmen nach Kobe und eröffnete ein neues Büro für E. H. Hunter & Co., # 29 Kobe, welches den Ursprung der Osaka Iron Works bildete.
Bis zum Ende des Seinan-Krieges im September 1877 nutzte Hunter seine Privilegien als Ausländer, handelte mit Waffen und verdiente so viel Geld, das er wieder in sein Unternehmen investierte.
Während seiner Arbeit bei E. C. Kirby & Co. beschäftigte er sich intensiv mit der Technik des Schiffbaus und er beschloss, sein eigenes Eisenwerk in Osaka zu gründen, genannt Osaka Iron Works.
E. H. Hunter erkannte den großen möglichen Vorteil durch den Aufbau einer Gießerei und Schiffsreparatur-Werft in Osaka, ähnlich wie in Kobe, wo solche Arbeiten bisher durchgeführt wurden.

Die Osaka Iron Works wurden offiziell im Februar 1879 mit einem Leistungsangebot für Ingenieurarbeiten, Schiffbau und einer Werft in Osaka # 16 Concession, gegründet. Die Werft war im Delta des Flusses Aji gelegen und konnte Schiffe bis zu 1.000 Tonnen Wasserverdrängung aufnehmen. Das Werk beschäftigte etwa 200 Arbeiter und Angestellte. Die Eröffnungsfeier fand am 01.04.1881 statt; das erste Boot der Werft, das im September 1882 vom Stapel lief, war die Hatsu-maru.
In der Folgezeit entstand aus den Osaka Iron Works die heutige bedeutende Hitachi Shipbuilding Co.

Nachdem Hunter in Japan sesshaft wurde, heiratete er eine Japanerin und gründete eine Familie. Sein ältester Sohn Ryūtarō wurde an die Universität von Glasgow geschickt und studierte Bauwesen. Ryūtarō kehrte 1893 nach Japan zurück und begann in der Firma seines Vaters zu arbeiten.

Im Jahr 1895, vier Monate nachdem der Friedensvertrag mit China unterzeichnet worden war, wurde sein Sohn Ryūtarō Partner in der Firma E. H. Hunter & Co. und E. H. Hunter zog sich etwas aus der vordersten Linie des Geschäfts zurück, indem er die Leitung des Iron Works seinem Sohn übertrug, der den Namen Hanta angenommen hatte, die japanische Form für Hunter.
Im Jahr 1899 wurde Hunter Mitglied der neugebildeten Freimaurerloge in Osaka.

1915 wurden die Osaka Iron Works in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
Der Riese Hitachi ließ keine romantische Sentimentalität an die Vergangenheit aufkommen. Nur die Initialen OIW im Warenzeichen verhindern, dass die Osaka Iron Works vollkommen in Vergessenheit geraten.
E. H. Hunter war auch Pionier im Auslands - Reishandel und selbst errichtete er die Nippon Seimai Mills in Kobe, ein Reis-Polier-Unternehmens und E. H. Hunter & Co. war auch Agent für diese Firma.

Zusätzlich gehörte er dem Vorstand der Kansai Brick Company und der Osaka Cigarette Company an.

E. H. Hunter zog sich 1916 vollständig aus dem Geschäftsleben zurück, die Leitung der Firma übernahm sein Sohn.
Wie oben erwähnt, heiratete E. H. Hunter im Jahr 1874 die Japanerin Hirano Aiko, die am 10.03.1851 als Tochter eines Kräuterhändlers von Osaka geboren wurde.
Sie hatten drei Söhne und eine Tochter:
- Ryūtarō, der älteste Sohn, studierte Bauwesen an der Universität von Glasgow.
- Hanzaburō Hunter, wurde Direktor der Tai-O und der Mitate Bergbau-Gesellschaften.
- Edward Hunter; in Kobe am 19.04.1888 geboren, starb in Tokio am 30.09.1937 und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt; leitete die Hanei Co.
- Fujiko, die einzige Tochter, heiratete Kapitän Nakamura.

Seine Residenz ist auch auf einer japanischen Sonderbriefmarke, herausgegeben am 16.02.1984, dargestellt. In dieser zehnten und letzten Serie zur westlichen Architektur zeigt die zweite Marke ein Gebäude, das vom Ministerium beschrieben wird als "das größte Haus im Kolonialstil in Japan, Das Fundament ist aus Stein und die Wände wurden mit Mörtel verputzt. Eine Kolonnaden-Veranda verbindet die Süd- und Ostseite. Die vorspringenden Teile dieser Veranda haben Dreiecksgiebel mit Firstschmuck im Arabesken-Design."
Obwohl ein aktueller Beitrag besagt, dass das Haus 1907 erbaut wurde, nennt das Ministerium im japanischen Text, dass es um 1889 für A. Gureppii von einem englischen Handwerker gebaut wurde, dessen Name unbekannt ist, und dass es später von einem reichen englischen Kaufmann, E. H. Hanta, gekauft wurde."
Die englische Ankündigung des Ministeriums gibt die zwei Namen an als E. H. Hunter und A. Gleppe - der letztgenannte ist eindeutig Arthur Greppi.
Folglich muss gemäß dem Lebenslauf von A. Greppi die Residenz um 1889 gebaut worden sein.

Der "Hunter-Residenz" wurde am Nordrand von Kobe, in Kitano-cho 3-chome, erbaut. 1963 wurde diese kunstvolle Residenz von der Kobe-Stadtbehörde erworben und in den Oji Zookomplex umgesetzt, wo es als eine Art Touristenattraktion dient.
Das Direktorat der Osaka Iron Works gab eine Statue von E. H. Hunter mit Zustimmung der Aktionäre in Auftrag, um Dankbarkeit und Würdigung seiner Leistungen Ausdruck zu verleihen. Die Enthüllung fand 1915 statt. Die schöne Bronzefigur steht zweckentsprechend auf dem neuen Gelände der Osaka Iron Works in Sakurajima.
Die Statue wurde von Aoki Sotokichi, Lehrer an der Technischen Fachschule in Ishikawa-ken mit Unterstützung von Yoshida Saburō, Absolvent der Tokyo Akademie der Schönen Künste, geschaffen.

E. H. Hunter starb an Herzversagen zu Hause in Kitano, Kobe am 02.07.1917 und er wurde auf dem Kasugano Ausländer-Friedhof von Kobe beigesetzt.
Seine Frau Aiko Hunter starb in Kobe am 31.08.1939.


Für Vergrößerung klicken
Osaka Iron Works

Für Vergrößerung klicken
Hunter [Hanta] – Residence (FDC)
1843 in Londonderry, Ireland
02.06.1917 in Kobe, Japan

He came to Japan in 1865 via Australia, Hong Kong and Shanghai and settled in Yokohama. He was employed with E. C. Kirby & Co., Ship Chandlers and General Storekeepers, Yokohama # 85.
On January 1, 1868 the port of Kobe was opened for foreign trade. E. C. Kirby also established a branch there and developed this place to his headquarters in Japan and got engaged in new ventures, such as the Kobe Iron Works and the Onohama Shipyard. For this reason Edward Huzlitt Hunter was shifted to Kobe, too.
In 1873, however, E. H. Hunter and another staff member, Akizuki Seijurō, resigned from Kirby & Co., and went up to Yokohama with the object of handling some business jointly. Akizuki suffered a serious illness and they had to abandon their project.

On search for a new job he was employed by the Japanese government, Ministry of Agricultur