Meiji-Portraits
- O -
Erklärung zur Namensliste >> << Explanation of Names' List
1.
Dies sind alle berücksichtigten Personen mit dem Buchstaben - O - . Die Namen wurden getrennt nach Ausländer und Japaner angeordnet. Spezifische Beschreibungen werden kontinuierlich ergänzt. Fett gedruckte Namen wurden bereits bearbeitet, nutzen Sie auch den Link.

These are all considered persons with the letter - O - . Names have been separately arranged by Foreigners and Japanese. Specific descriptions will be continuously added. Bolded names have been edited, please use also the Link.

2.
Reihenfolge der Anordnung je Zeile <<>> Sequence per Line

Nachname, Vorname [Namensvarianten] / Aufenthalt innerhalb des Zeitraumes P / Herkunft / Beschäftigungsgruppe / Bemerkungen

Surname, Christian Name [Variants of Name] / Stay within the Period of P/ Origin / Group of Occupation / Remarks




1. AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS
(JAPANER >>> <<< JAPANESE)

O’BRIEN, John J. / P III / USA / FE-T /
O’BRIEN, Michael J. / P III / GB / DIP /
O’BRIEN, R. / P I / GB / SH /
O’BRIEN, Thomas James / P III / USA / DIP /
O’BRIEN, W. F. / P II / GB / FE-T-RW /
O’DELL, D. H. / P III / USA / TR /
O’DRISCOLL, John [DRISCOLL] / P I / GB / DIP /
O’HARA, H. / P II / UKN / TR /
O’LEARY, J. / P II / USA / TR /
O’LEARY, T. S. / P III / USA / MIL /
O’NEIL, J. / P II / UKN / SER /
O’NEIL, J. L. H. / P III / UKN / TR /
O’SHEA, J. / P III / UKN / JOU /
O’SULLIVAN, M. / P II / GB / FE-T /
O’TOOLE, P. / P II / UKN / JOU /
OAKES, Barney / P III / UKN / SER /
OASTLER, James [OASTETTER] / P I - II / GB / FE-T-SH-L / Lighthouse
OASTLER, Wm. / P I - III / GB / FE-T-RW + ENG /
OBEE, Ernest Isaac / P III / USA / MIS /
OBERLEIN, C. F. / P II - III / USA / TR /

ODLUM, Edward

OEHME, - / P II / DE / ENG /
OEHMICHEN, Alex. / P III / UKN / TR /
OELKE, T. D. [J. D. W.] [D.] / P I - II / DE / TR /
OESTERREICHER, Tobias Frh. von / P II / AT / SC /

OESTMANN, Anton [A.] / P I - III / DE / TR /
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- Wenn Sie die Japan-Directories konsultieren, muss A. Oestmann im Jahr 1868 als nächster nach Carl Illies bei L. Kniffler & Co. in Yokohama angestellt worden sein.Bereits im folgenden Jahr wurde A. Oestmann in die Filiale in Yokohama # 54 versetzt. Ab 1. Januar 1873 war er Prokurist in Kobe, wo er bis 1877 die Niederlassung leitete. 1878 schied er aus dem Knifflerschen Unternehmen aus und wurde Leiter mit Prokura bei R. Richter & Co., Kommissions-Kaufmann, Kobe # 47. Bereits 1881 ging die Firma in Liquidation und Anton Oestmann gründete 1882 am gleichen Standort seine eigene Handels- und Versicherungs-Agentur, die unter A. Oestmann & Co., Kobe # 47, firmierte. Zusätzlich wurde er amtierender Konsul für Dänemark und Holland in Kobe.
Ab 1887 wurde auch eine Niederlassung in Yokohama eröffnet, die von seinem Bruder Carl Oestmann geleitet wurde. Im Jahr 1896 schloss er einen Vertrag mit Siemens & Halske zur Übernahme der kaufmännischen Angelegenheiten ab, der 1897 gelöst wurde, da Siemens das Büro ab 1898 in eigener Regie leitete.
Er war langjähriges Mitglied des Club Concordia und 1897/ 98 Präsident des Clubs.
A. Oestmann & Co. existierte 1908 immer noch, obwohl Anton Oestmann Japan 1902 verlassen hat. Er hatte in Hamburg eine Niederlassung gegründet und koordinierte die Japan - Geschäfte. Die Leitung der Firma in Japan hatte er in Kobe Louis Bobsien und in Yokohama Alfred Dreyer übertragen.
- If you consult the Japan Directories, A. Oestmann must have been employed in 1868 as the next to Carl Illies at L. Kniffler & Co. in Yokohama. Already in the following year A. Oestmann was shifted to the branch in Yokohama # 54. As of January 1, 1873 he became an authorized signatory in Kobe, where he headed the office until 1877. In 1878 he resigned from the Kniffler - company and joined R. Richter & Co., Commission Merchant, Kobe # 47, and he was also authorized to sign per procuration. In 1881, the company went into liquidation and Anton Oestmann founded in 1882, at the same location, his own Trade and Insurance Agency, which operated under A. Oestmann & Co., Kobe # 47. In addition, he was appointed Acting Consul for Denmark and Holland in Kobe.
In 1887 a branch was opened in Yokohama, which was run by his brother Carl Oestmann. In 1896 he concluded an agreement with Siemens & Halske for the acquisition of commercial matters, which was dissolved in 1897 because Siemens headed the office on their own as of 1898.
He was a longtime member of the Club Concordia and in 1897/98 even appointed president of the club.
A. Oestmann & Co. still existed in 1908, although Anton Oestmann had left Japan in 1902. He had established a branch in Hamburg and coordinated there the Japan business. The management of the company in Japan he had transmitted in Kobe to Louis Bobsien and in Yokohama to Alfred Dreyer.


OESTMANN, Carl / P II - III / DE / TR /
- Sicherlich angeregt durch seinen Bruder Anton Oestmann, kam er 1876 nach Japan. Er wurde bei Carl Rohde & Co. in Yokohama # 23 angestellt. Im folgenden Jahr wechselte er zu Gutschow & Co., Yokohama # 92 und im Jahr 1878 wurde er bei L. Kniffler & Co. in der Niederlassung in Kobe angestellt. Als Kniffler & Co. 1881 in Liquidation ging, wurde er von Illies & Co. in Yokohama # 54 eingestellt.
Im Jahr 1884 ist er als Angestellter von Simon, Evers & Co. gelistet, zuerst in Kobe # 101 und im folgenden Jahr in der Niederlassung in Yokohama # 25.
Erst 1887 hatte sich sein Bruder Anton entschlossen, eine Niederlassung seiner Firma in Yokohama zu eröffnen. Carl wurde bei A. Oestmann & Co., angestellt, gründete die Filiale in Yokohama # 168, die 1888 nach Yokohama # 74 dauerhaft verlegt wurde und erhielt Prokura. Diesen Posten hatte er bis 1891 inne. Danach hat er Japan verlassen und ist nicht mehr gelistet.
- Surely animated by his brother Anton Oestmann, he came to Japan in 1876. He was employed by Carl Rohde & Co. in Yokohama # 23. The following year he joined Gutschow & Co., Yokohama # 92 and in 1878 he was employed at L. Kniffler & Co. in the Kobe branch. Because Kniffler & Co. went into liquidation in 1881, he was taken over by Illies & Co. in Yokohama # 54.
In 1884, he is recorded as a clerk at Simon, Evers & Co., listed first in Kobe # 101 and the following year at their Yokohama branch # 25.
Only in 1887, his brother Anton had decided to open a branch of his company in Yokohama. Carl was employed by A. Oestmann & Co.. He founded the branch in Yokohama # 168, which moved permanently to Yokohama # 74 in 1888 and was authorized to sign per procuration. He held this post until 1891when he left Japan. Afterwards he is no longer listed in Japan.


OESTMANN, Walter / P IV / DE / TR /
- Er kam 1906 im Auftrag von Winckler & Co. nach Japan und wurde in der Niederlassung in Kobe eingesetzt. Als der 1. Weltkrieg begann, war er immer noch bei Winckler & Co. angestellt.
Mit der deutschen Kriegserklärung an Russland brach am 1. August 1914 der Weltkrieg aus und auch aus Japan wurden Deutsche rekrutiert. Walter Oestmann wurde als Seesoldat (Ersatzreservist) zur 6. Kompanie des III. Seebataillons kommandiert. Bereits im November 1914 geriet er in Gefangenschaft und wurde zuerst im Lager Matsuyama interniert, später ins Lager Bando verlegt.
Im Dezember 1919 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Er ging nicht nach Japan sondern nach Hamburg, Deutschland. Diese Entscheidung könnte auf eine Verwandtschaft zu Anton Oestmann schließen, eine Bestätigung konnte nicht erbracht werden.
- In 1906, he came to Japan on behalf of Winckler & Co. and was employed in the office in Kobe. When the 1st World War began, he was still employed at Winckler & Co.
With the German declaration of war against Russia on August 1, 1914, the World War broke out and also Germans working in Japan were recruited. Walter Oestmann was commanded as Sea Soldier (alternative reservist) to the 6th Company of the III Sea Battalion. In November 1914 he was taken prisoner and was first interned in the Camp Matsuyama, later relocated to the Camp Bando.
In December 1919 he was released from war captivity. He did not go to Japan but to Hamburg, Germany. This decision could suppose a relationship to Anton Oestmann, however, a proof could not be provided.


OFFICER, John / P III / UKN / TR /
OFFICER, Samuel M. / P III / USA /
OFFLIES, C. / P II / UKN / TR /
OGDEN, D. Elton / P III / USA / TR / Miss
OGDEN, D. F. / P II / UKN / MED /
OGDEN, Joseph / P II / GB / FE-T-RW /
OGSTON, C. H. / P I / USA / TR /
OHERRON, M. / P III / UKN / TR /
OHL, A. / P II / FR / FE-MIL /
OHL, H. / P I - II / DE / TR /

OHLY, Richard Nikolaus

OHRT, A. / P IV / DE / TR /
- Er war ab 1906 für Simon, Evers & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, in Japan und wurde in der Kobe Filiale angestellt.
- As of 1906 he stayed in Japan and was employed at Simon, Evers & Co., Trade and Insurance Agency, at their Kobe branch.

OHRT, Emil

OJEDA, Emilio de / P I - II / ES / DIP / * 29.07.1845 - † 04.06.1911
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- Nach einem Rechtsstudium begann seine diplomatische Laufbahn im Jahr 1863 als Dolmetscher-Eleve in China, danach arbeitete er ein Jahr in Macao und von 1866 bis 1868 war er in der spanischen Gesandtschaft in Rom. 1869 wurde er nach Russland geschickt, wo er aber nur kurze Zeit weilte, denn im gleichen Jahr wurde er als 2. Sekretär an die spanische Gesandtschaft in Yokohama # 142 Bluff berufen. Im Jahr 1873 und 1874 amtierte er als Charge d’Affaires ad interim und ab 1875 wurde er zum 1. Sekretär befördert.
Am 20.10.1874 heiratete er Julia Brooke in der britischen Gesandtschaft in Yokohama.
Im Jahr 1878 verließ er Japan, um seine neue Stelle in Rom anzutreten. In der Folge arbeitete er in den Gesandtschaften bzw. Konsulaten von Great Britain, Bolivien, Uruguay, Peru, Brasilien, Griechenland und Marokko.
Er war Sekretär der spanischen Delegation, die im Jahr 1898 an der Unterzeichnung des Vertrags von Paris teilnahm, um den Krieg in Kuba zu beenden.
Danach war er Staatssekrtär und amtierte auch mehrmals als Staatsminister. Im Jahr 1906 wird er spanischer Botschafter am Heiligen Stuhl von Rom. Diesen Posten bekleidete er bis zu seinem Tod.
- After finishing law studies, his diplomatic career began in 1863 as a student interpreter in China; afterwards he worked for a year in Macao and from 1866 to 1868 he was involved in the Spanish Legation of Rome. In 1869 he was sent to Russia but stayed there only for a short time, because, in the same year, he was appointed 2nd Secretary of the Spanish Legation in Yokohama # 142 Bluff. In 1873 and 1874 he acted as Charge d'Affaires ad interim and as of 1875 he was promoted to 1st Secretary.
On October 20, 1874 he married Julia Brooke in the British legation of Yokohama.
In 1878 he left Japan to take up his new post in Rome. He subsequently worked in the legations and consulates resp. of Great Britain, Bolivia, Uruguay, Peru, Brazil, Greece and Morocco.
He was secretary of the Spanish delegation which participated in 1898 at the Treaty of Paris to end the war in Cuba.
After that he was installed Deputy Minister of State and also served several times as Acting Minister of State. In 1906 he was appointed Spanish ambassador to the Holy See of Rome and held this post until his death.


OLDENBURG, Erwin / P III / DE / TR /
- Der aus Lübeck stammende Erwin Oldenburg kam 1895 nach Japan und arbeitete für Delacamp & Co., Versicherungs-Agentur, Kobe # 121. Er arbeitete für diese Firma bis 1898. Im folgenden Jahr ist er nicht in Japan gelistet. Er war ganz sicher auf Heimaturlaub und heiratete, denn ab 1900 ist auch seine Frau in Japan gelistet. Erwin Oldenburg ist nun in Partnerschaft mit Fritz Scheidt, der bisher als Öffentlicher Seideninspektor in Kobe arbeitete, als Makler gelistet. Sie firmierten unter Oldenburg & Scheidt, Bill and Bullion Broker, Kobe 21. Diese Partnerschaft war sehr stabil und währte 1908 immer noch am gleichen Standort.
Mit der Eröffnung der Deutschen Schule in Kobe im September 1909 wurde auch ein Kind der Familie Oldenburg eingeschult.
- Erwin Oldenburg, a native of Luebeck, came in 1895 to Japan and started to work for Delacamp & Co., Insurance Agency, Kobe # 121. He worked for this company until 1898. The following year, he is not listed in Japan. He certainly was on home leave and married because from 1900 on, also his wife is recorded in Japan. Erwin Oldenburg is now listed as a broker in partnership with Fritz Scheidt, who previously worked as a Public Silk Inspector in Kobe. They operated under Oldenburg & Scheidt, Bill and Bullion Broker, Kobe 21. This partnership was very stable and lasted still in 1908, at the same location.
With the opening of the German School in Kobe in September 1909, also a child of the Oldenburg family was put to school.


OLDHAM, C. F. / P I / GB / MIL /
- Leutnant. Er war mit dem 1. Bataillon, 10. Regiment der britischen Armee 1869 in Yokohama, Japan. (1. Mission)
Im Jahr 1877 war er nochmals auf einer Inspektionsreise auf der HMS Sylvia in Japan.
- Lieutenant. He was in Japan with the 1st Battalion, 10th Regiment of H. B. M.’s Army, staying in Yokohama in 1869. (1st Mission)
In 1877 he was again in Japan on Surveying Service on the HMS Sylvia.


OLDHAM, L. / P III / USA / MIS /
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- Postkarte von L. Oldham von Tokyo Ushigome, aufgegeben am 26.03.1896 in die USA.

- Postcard from L. Oldham, posted Tokyo Ushigome on March 26, 1896 to the USA.



- Sie wurde ab 1892 von der "Kirche Christi" als Missionar in Tokyo Ushigome eingesetzt. Sie arbeitete hier bis 1906. Ab 1906 arbeitete sie in Tokyo Koishikawa.

- In 1892 she was sent to Japan as missionary of the Church of Christ stationed in Tokyo Ushigome. She worked there until 1906. As of 1906 she worked in Tokyo Koishikawa.



OLDIS, F. A. / P III / UKN / TR /
OLDS, C. B. / P III / USA / MIS /
OLEA, M. [OBA] / P I / UKN / TR /
OLIER, Marie / P II - III / FR / MIS / 1848 - 1920
OLIPHANT, Laurence [OLYPHANT] / P I / GB / DIP / 1829 - 1888
OLIVER, James M. / P III / USA / SER / 1852 - 1917
OLIVER, W. / P III / UKN / TR /
OLMSTEAD, Joseph / P III / UKN / SER /
OLMSTED, F. H. / P II - III / UKN / TR /
OLOROVSKII, Aleksandr E. ОЛОРОВСКИЙ Александр Е. [OLAROVSKI] [OLAROWSKY] [OROLOVSKIJ] / P II / RUS / DIP /

OLSEN, Canute / P II - III / NO / QFE-SH + TR /
- Er wurde am 21.06.1851 in Norwegen geboren. Als Seemann kam er 1885 nach Japan, gerade als die Nippon Yūsen Kaisha gegründet wurde und ein großer Bedarf an Spezialisten bestand. Er wurde als 1. Offizier auf der Takasago-maru angestellt; im Jahr 1891 wurde er Kapitän auf der Kumamoto-maru.
Als er die Japanerin Kin heiratete, die am 15.10.1880 in Kobe geboren wurde, ließ er sich 1898 in Kobe nieder. Er wurde bei Wheeler & Co., Uhrmacher und Jewelier in Kobe, angestellt. Bereits 1899 wechselte er zu Boyes & Co., Niederlassung Kobe, und 1900 wurde er in die Filiale nach Yokohama # 153 versetzt. Als 1902 die Liquidation der Firma Boyes & Co. begann, hat C. Olsen seine eigene Firma gegründet, die auf seinem erlernten Beruf basierte - er wurde Allgemeiner und Marine-Inspektor, Yokohama # 73. Auch seine Frau lebte ab diesem Zeitpunkt mit in Yokohama.
C. Olsen starb am 20.10.1920 in Tokyo und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt. Seine Frau Kin Olsen starb während des Großen Erdbebens am 01.09.1923 und wurde neben ihm beigesetzt.
- He was born on June 21, 1851 in Norway. In 1885 he came to Japan as a mariner, just when the Nippon Yūsen Kaisha was established and thus, there was a great demand for specialists. He was employed as Chief Officer on the Takasago-maru; in 1891 he appointred Captain on the Kumamoto-maru.
When he married the Japanese Kin, who was born on October 15, 1880 in Kobe, he settled in Kobe in 1898. He was employed at Wheeler & Co., Watchmakers and Jewellers in Kobe. Already in 1899 he joined Boyes & Co., at their Kobe branch, and in 1900 he was shifted to their branch in Yokohama # 153. In 1902, when the liquidation of Boyes & Co. started, C. Olsen founded his own company, which was based on his former profession - he became a General and Marine Surveyor, Yokohama # 73. From then on, his wife lived in Yokohama, too.
C. Olsen died on October 20, 1920 in Tokyo and was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama. His wife Kin Olsen died in the Great Earthquake on September 1, 1923 and was buried next to him.


OLSEN, John [OLSON] / GB / P II - III / TR /
- Er kam 1871 im Auftrag der Firma Nachtigal & Co., Fleischerei, Kolonialwaren und Schiffsversorger, nach Japan und wurde in der Filiale in Kobe # 97 eingesetzt. Im Jahr 1876 ging Nachtigal & Co. in Konkurs und im gleichen Jahr wurde John Olsen unter seinem Namen selbständiger Stauer/ Schiffsbelader und Segelhersteller in Kobe # 5 Native Bund. Später änderte sich seine Adresse mehrfach, er blieb aber immer in Kobe. Hier starb er auch am 08.02.1895 und wurde auf dem Ono-Friedhof von Kobe beigesetzt.
- In 1871 he came to Japan on behalf of Nachtigal & Co., Butchers, Shipchandlers, and Storekeepers and was installed in their branch in Kobe # 97. In 1876, Nachtigal & Co. went bankruptcy and in the same year, John Olsen became, under his name, independent stevedore and sailmaker in Kobe # 5, Native Town. Later, his address changed several times, but he always remained in Kobe. Here he also died on February 8, 1895 and was buried in the Ono Cemetery of Kobe.

OLSEN, O. [Olaves] / P III / NO / TR /
- Er war von 1896 bis 1898 bei Henry Julien in Kobe # 2 Division Street angestellt. Nachdem sich Dick, Bruhn & Co. nach ihrer Gründung im Jahr 1897 stabilisiert hatten, wechselte O. Olsen 1899 zu dieser Firma. 1908 war er immer noch bei dieser Firma angestellt.
- He was employed from 1896 to 1898 at Henry Julien in Kobe # 2 Division Street. When Dick, Bruhn & Co. had stabilized after its founding in 1897, O. Olsen joined in 1899 this company. In 1908 he was still employed there.

OLTMANS, Albert

OTTOLINI, Ettore [E.] [ALTOLINI] [OTTOLINI] / P II / IT / TR /
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Köhler-Auktion Wiesbaden 1997
- Brief vom japanischen Postamt in Shanghai I. J. Postal Agency vom JUN 7 per Tokio-maru an E. Oltolini in Tokyo mit rotem YOKOHAMA PAID ALL JUN 15 (1876).

- Cover from the Japanese Post Office Shanghai I. J. Postal Agency JUN 7 per steamer Tokio-maru to E. Ottolini in Tokyo with red YOKOHAMA PAID ALL JUN 15 (1876).



- Es ist über ihn nahezu nichts bekannt. Oltolini war in den Jahren 1876 bis 1880 mindestens 5x in Japan anwesend. Diese Information stammt aus zeitgenössigen Zeitungen. In den Japan Directories ist er nicht gelistet, er hatte also keinen festen Wohnsitz. Ein Brief vom Juni 1876 belegt, dass er über die italienische Gesandtschaft in Tokyo zu erreichen war. Passagierlisten zeigen, dass er immer in Gruppen mit mehreren Seidenhändlern reiste, so dass die Vermutung nahe liegt, dass auch er selbständiger Seidenhändler war. Weitere Spurensuche ist erforderlich.
- There is almost nothing known about him. Oltolini was present in Japan at least five times in the years from 1876 to 1880. This information results from contemporary newspapers. The Japan Directories do not record him, thus, he had no fixed abode. A letter dated June 1876 shows that he was reachable through the Italian Legation in Tokyo. Passenger lists prove that he generally traveled in groups with several silk merchants, so it seems likely that he also was an independent silk merchant. Further clues have to be searched for.

ONDERDONK, H. K. A. / P III / UKN / TR /
- Er ist ab 1897 als Mitarbeiter von Frazar & Co., Handels- und Versicherungsagentur, Yokohama 200, gelistet. Auch seine Frau begleitete ihn und sie lebten in Yokohama # 258 Bluff. Er war bei der Firma nur zwei Jahre angestellt. Im Jahr 1899 sind H. K. A. Onderdonk und Frau in den Japan Directories nur als Bewohner in # 1554 Nakamura, Negishi, eingetragen. Im folgenden Jahr arbeitete er für Andrews & George, Vertreter für verschiedene Hersteller, Yokohama # 242 und im Jahr 1901 haben sie Japan wieder verlassen.
- As of 1897, he is recorded as an employee of Frazar & Co., Trading and Insurance Agency, Yokohama 200. His wife accompanied him and they resided in Yokohama # 258 Bluff. He was employed by this company for just two years. In 1899 the Japan Directory lists H. K. A. Onderdonk and wife only as residents at # 1554 Nakamura, Negishi. The following year he worked for Andrews & George, agents for various manufacturers, Yokohama # 242 and in 1901 they have left Japan again.

OORDT / siehe - see / LAUWERECHT, Hendrik van Oordt van

OORDT, J. G. T. van [I. G. F.] / P II / NL / TR /
- Er arbeitete nur 1871 bei Oordt & Co. in Yokohama # 12 und war sicherlich ein Verwandter von W. C. van Oordt.
- He worked only in 1871 for Oordt & Co. in Yokohama # 12 and was certainly a relative of W. C. van Oordt.

OORDT, Wilhelm Cornelis van [Willem C.] [Van ORDT] / P I - II / NL / TR /
- Er wurde am 23.12.1842 in Rotterdam geboren. Wilhelm wurde als Kaufmann ausgebildet und arbeitete später in Praya, Indonesien. Im Jahr 1868 entschloss er sich nach Japan zu gehen und gründete in diesem Jahr eine Handels- und Versicherungs-Agentur, die unter Oordt & Co., Yokohama # 38, firmierte; im Jahr 1869 verlegte er den Firmensitz nach Yokohama # 12. Seine Firma erlangte eine stabile Marktposition und W. C. van Oordt erwarb sich ein hohes Ansehen, so dass er 1875 als holländischer Konsul für Yokohama berufen wurde. Gleichzeitig wurde er auch als amtierender Konsul für Schweden und Norwegen eingesetzt.
Offensichtlich nahmen die konsularischen Aufgaben immer mehr zu, vielleicht gingen auch die Geschäfte zurück, so dass er im Jahr 1876 seine Firma aufgab; ab dem Jahr 1877 wird die Firma nicht mehr in den Directories gelistet und W. C. van Oordt wirkte ausschließlich nur noch als Konsul. Seine Amtszeit als Konsul endete jedoch 1879.
Von 1880 bis 1886 ist er als selbständiger Wechsel- und Edelmetall-Makler in Yokohama # 28 tätig.
Im Jahr 1886 wird er Eigentümer des Club Hotel Chambers, Yokohama # 5. Mit seinem plötzlichen Tod am 02.07.1887 wurde dieser Hotelteil in das Club Hotel integriert. Wilhelm C. van Oordt wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama beigesetzt.
- He was born on December 23, 1842 in Rotterdam. Wilhelm was apprenticed as a merchant and worked later in Praya, Indonesia. In 1868 he decided to go to Japan and founded in the same year a Trading and Insurance Agency, which operated under Oordt & Co., Yokohama # 38; in 1869 he headquartered the company at Yokohama # 12. His company achieved a stable market position and W. C. van Oordt gained a high reputation; thus he was appointed Dutch Consul for Yokohama in 1875. At the same time he was also appointed Acting Consul for Sweden and Norway.
Obviously, the consular functions grew increasingly, possibly also the business went backwards, and consequently he abandoned his company in 1876; as of 1877, the company is no longer listed in the Directories and W. C. van Oordt only served exclusively as consul. In 1879, however, his tenure as consul ended.
From 1880 to 1886 he had become an independent Bill and Bullion Broker in Yokohama # 28.
In 1886, he is the proprietor of the Club Hotel Chambers, Yokohama # 5. With his sudden death on July 2, 1887 this hotel part was integrated into the Club Hotel . William C. van Oordt was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.


OPITZ, Gustav / P I - II / DE / TR /
- Er kam 1869 nach Japan und wurde bei der Import-Export Handelsagentur Fabre, Boerne & Co., Yokohama # 81a, angestellt. Im Jahr 1871 trennten sich A. Fabre und Boerne, und Gustav Opitz wurde in der neuen Firma A. Fabre & Co. nicht mehr angestellt. Opitz wird in den Japan Directories für 1872 und 1873 nicht aufgeführt. Im Jahr 1874 ist er Mitarbeiter bei der neu gegründeten Firma M. Cohen & Co., Yokohama # 28. Diese Handelsfirma existierte nur ein Jahr; im folgenden Jahr 1875 ist M. Cohen & Co. vom japanischen Markt verschwunden und auch M. Cohen und Gustav Opitz sind nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1869 he came to Japan and was employed at the Import-Export Trade Agency Fabre, Boerne & Co., Yokohama # 81a. In 1871, A. Fabre and Boerne parted and Gustav Opitz was no longer employed in the new company A. Fabre & Co. Opitz is not listed in the Japan Directories for 1872 and 1873. In 1874 he is an employee at the newly founded company M. Cohen & Co., Yokohama # 28. This trading company existed only one year; in the following year of 1875, M. Cohen & Co. has disappeared from the Japanese market and also M. Cohen and Gustav Opitz are no longer listed in Japan.

OPPENHEIMER, Edw. D. / P II / USA / TR /
- Er kam 1889 nach Japan und arbeitete für J. R. Simon & Co., Export-Import-Kaufmann, Yokohama # 83. Im Jahr 1891 verlegte die Firma ihren Sitz nach Yokohama # 14. E. D. Oppenheimer arbeitete für diese Firma bis 1893.
Nach einem Heimaturlaub kam er Ende 1893 zurück und gründete eine Firma, die unter Thomas B. van Buren & Co.. Kaufmann, Yokohama # 245, firmierte. Die Firma war ab 1894 wirksam und E. D. Oppenheimer war der Leiter; der Eigentümer Thomas B. van Buren selbst war nicht in Japan, sondern in New York. Dieses Arbeitsverhältnis dauerte jedoch nicht sehr lange. Im Jahr 1896 wurde T. B. van Buren & Co. wieder liquidiert. Im gleichen Jahr und am gleichen Standort wurde nun E. D. Oppenheimer & Co., Seidenkaufmann, gegründet; er hatte einen japanischen Mitarbeiter. Im Jahr 1897 ist auch diese Firma nicht mehr in den Japan Directories gelistet.
Ein verwandtschaftliches Verhältnis zu den Brüden Oppenheimer scheint nicht bestanden zu haben.
- He came to Japan in 1889 and worked for J. R. Simon & Co., Export-Import Merchant, Yokohama # 83. In 1891, the company moved its headquarters to Yokohama # 14. E. D. Oppenheimer worked for this company until 1893.
After a home leave he returned late 1893 and founded a company operating under Thomas B. van Buren & Co., Merchant, Yokohama # 245. The company became effective as of 1894 and E. D. Oppenheimer was appointed manager; the proprietor B. Thomas van Buren himself had never been to Japan but worked in New York. However, this employment relationship did not last very long. In 1896, T. B. van Buren & Co. was liquidated again. In the same year and at the same location now E. D. Oppenheimer & Co., Silk Merchant, was established; he had one Japanese employee. In 1897, also this company is no longer recorded in the Japan Directories.
A kinship to the Oppenheimer Freres didn't seem to have existed.


OPPENHEIMER, I.

OPPENHEIMER, M. / - / FR / TR /
- Die Firma Oppenheimer Freres (Gebr. Oppenheimer) bestand aus den Brüdern I. und M. Oppenheimer, wobei I. Oppenheimer die Firma in Japan gründete und selbst auch viele Jahre in Japan arbeitete. M. Oppenheimer hingegen war nie in Japan, vielleicht besuchsweise für eine kurze Zeit, aber generell koordinierte er die Geschäftsprozesse von Paris aus. Erst nach seinem Tod wurde die Firma "Oppenheimer Freres" per 30.06.1906 liquidiert und dann unter dem Namen von I. Oppenheimer fortgeführt.
- The company Oppenheimer Freres (Oppenheimer Bros.) consisted of the brothers I. and M. Oppenheimer,whereas I. Oppenheimer founded the company in Japan, and even worked himself in Japan for many years. M. Oppenheimer, however, was never in Japan, possibly on visit for a short time, but in general he coordinated business processes in Paris. Only after his death, the company "Oppenheimer Freres" was liquidated by June 30, 1906 and then continued under the name of I. Oppenheimer.

OPPENHEIMER, S. / P II / FR / TR /
- Die französische Firma Bacharach, Oppenheimer & Co. wurde 1881 in Yokohama # 154 gegründet, eine Niederlassung war auch in Paris. Die Firma wurde 1888 liquidiert und von A. Worch übernommen.
S. Oppenheimer kam erst 1887 nach Japan und wickelte die Firma zusammen mit N. Bacharach ab.
- The French company Bacharach, Oppenheimer & Co. was established in Yokohama # 154 in 1881, a branch also existed in Paris. This company was liquidated in 1888 and was taken over by A. Worch.
S. Oppenheimer came only in 1887 to Japan and liquidated the company together with N. Bacharach.


ORAM, William Adams / P II / UKN / TR /
ORBAN, Michel / P II / UKN / TR /
ORCEL, Jean Marie / P II / FR / FE-MIL /
ORD, H. L. / P II / UKN / FE-T-SH /
ORFINI, E. / P III / IT / DIP /
ORIENCE, Piel / P III / UKN / FE-ED /

ORIGONI, Orfeo / P III / IT / TR + DIP /
- Als Graf Augusto Valentinis die Italienische Handelsgesellschaft 1897 in Japan gründete, wurde Graf Orfeo Origoni als Leiter der Niederlassung in Kobe # 93 eingesetzt. Aber bereits 1898 wurde die Handelsgesellschaft wieder geschlossen. Graf Orfeo Origoni wurde im gleichen Jahr von den Gebr. Bowden & Co., Export-Import-Kaufmann, Kobe # 70, angestellt. Ab 1900 wurde er als Amtierender Konsul des Konsulats von Italien berufen. Im Jahr 1902 hat er Japan verlassen.
- When Count Augusto Valentinis founded in Japan the Italian Commercial Agency in 1897, Count Orfeo Origoni was appointed manager of the branch in Kobe # 93. But the trading company was closed again in 1898. In the same year, Count Orfeo Origoni was employed by the Bowden Bros. & Co., Export-Import Merchant, Kobe # 70. As of 1900 he was appointed Acting Consul of the Italian Consulate. In 1902 he left Japan.

ORLIK, Emil

ORMEA, A. / P I - II / FR / TR /
ORNSTEIN, B. / P III / UKN / TR /
ORNSTEIN, N. / P III / UKN / TR /
ORNY, Victor / P I - II / FR / TR /
ORR, Alice M. / P II / USA / MIS / Miss
ORR, Joseph / P II / USA / FE-T-SH / 1842 - 1883
ORR, R. H. / P III / GB / MIS /
ORTEZ, John / P III / UKN / SER /
ORTH, Eugen / P III / DE / TR /
ORTH, Hugo / P II - III / DE / TR /
ORTIZ, J. / P II - III / ES / SER /
ORTMANS, H. Alph. / P I - II / DE / TR /
ORTON, T. J. / P I / GB / MIL / Surgeon
ORTON, Thomas / P I / FR / FE-MIL /
ORY, German M. de / P II / ES / DIP /
OSBORN, C. M. / P III / USA / MIS / Miss
OSBORN, E. T. / P III / USA / TR /
OSBORN, Geo. [G.] / P III / UKN / TR /
OSBORN, Percival / P I - III / GB / FE-ED / 1842 - 1905
OSBORNE, C. C. / P III / UKN / TR /
OSBORNE, Geo. / P II / GB / FE-MIL-ED /
OSBORNE, J. / P III / UKN / TR /
OSBORNE, John / P II / GB / DIP /
OSDALE, T. P./ P II / UKN / TR /
OSENBRUEGGE, - [OSSENBRUEGGE] / P III / CH / TR /
OSOUF, Pierre Marie [Petrus Maria] / P II - III / FR / MIS / 1829 - 1906

OSTEN, Ludwig von Zansen (genannt) von der / P II / DE / DIP + FE (12 Mon.) / 1844 - 1899 /
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- Er kam 1875 als Dolmetscher-Eleve nach Tokyo an die Deutsche Gesandtschaft und wurde 1881 zum 2. Dolmetscher berufen. Seine Amtszeit endete am 31.12.1885. Ab 01.01.1886 wurde er von der japanischen Regierung für ein Jahr als Berater im Auswärtigen Amt in Tokyo angestellt. Im Jahr 1887 hat er Japan wieder verlassen. Offensichtlich hatte Osten weiterhin Kontakte nach Japan, wie diese Postkarte vom 30.06.1898 aus Yokohama belegt.

- In 1875 he came to Japan as Student Interpreter at the German Legation of Tokyo. In 1881 he was appointed 2nd Interpreter. His tenure ended on December 31, 1885. As of January 1, 1886 he was employed for one year by the Japanese government as advisor of the Foreign Ministry in Tokyo. In 1887 he left Japan again. Obviously Osten kept further on contacts to Japan, as this postcard from Yokohama, posted on June 30, 1898, proves.


OSTERMAYER, M. / P II / DE / TR /
OSTIANI, Alexander Fé d’ / P II / IT / DIP /
OSTLE, John Sharp / P II / GB / MIS /

OSTWALD, Martin

OSTWELL, N. / P III / DE / JOU /
OTTESEN, P. / P III / SW / DIP /
OTTLEY, Chas. / P III / GB / DIP /
OTTO, Alice E. [A. M.] / P III / USA / MIS /

OTTOFY, Louis / P II - III / USA / MED /
- Nach 1865 kamen amerikanische Zahnärzte zunehmend nach Japan aufgrund einer Reihe von Ereignissen, von denen die wichtigsten wohl waren, dass sich die politische Situation in Japan stabilisiert, der Bürgerkrieges in den USA (1861-1865) die wirtschaftliche Lage verschlechtert und das alles den "Unternehmergeist" beflügelt hatte, auch nach Möglichkeiten in einem neuen Land zu suchen. Die Zahl der Ausländer, die in der Auslands-Siedlung von Yokohama lebten, war bis 1867 auf 600 gestiegen und erhöhte sich stetig.
So kam der Zahnchirurg Louis Ottofy 1888 nach Yokohama und und eröffnete seine Zahnarztpraxis in Yokohama # 87. Er arbeitete hier als Zahnarzt bis 1902, danach hat er Japan verlassen. Louis Ottofy hat die Praxis dem japanischen Zahnarzt K. Kuroda übergeben, der die Praxis fortführte.
- After 1865, American dentists increasingly arrived in Japan for a number of reasons, the main ones being, the stabilization of the Japanese political situation, the outbreak of the Civil War in the USA (1861-1865), and the “frontier spirit”, in search of opportunities in a new land. The number of foreigners living in the Yokohama Foreign Settlement had risen to 600 by 1867 and was steadily rising.
Thus, dental surgeon Louis Ottofy came to Yokohama in 1888 and opened a dental practice in Yokohama # 87. He worked here as a dentist until 1902, thereafter he left Japan. Louis Ottofy handed over the practice to the Japanese dentist, K. Kuroda, who continued the practice.


OTTOSON, John W. [OTTOSAN] / P II - III / UKN / TR /
OTZISK, F. / P III / UKN / TR /
OUCHTERLONY, H. / P III / UKN / TR /
OUEDA, C. [OUEIDA] / P II / UKN / DIP / French Consulate
OUSTINOFF, Michel [OSTINOV] / I P III / RUS / DIP /
OUTERBRIDGE, Howard Wilkinson / P III / CAN / MIS /
OUTREY, Maxime d’ / P I - II / FR / DIP /
OVANS, L. J. / P III / CAN / MIS / Miss
OVERWEG, - / P I / DE / TR /
OVESEN, H. E. / P II / DK / FE-T-PT /
OWEN, - / P II / USA / FE-T /
OWEN, A. R. / P III / CAN / TR /
OWEN, D. G. / P III / GB / TR /
OWEN, E. / P III / UKN / TR /
OWEN, H. J. / P III / UKN /
OWEN, M. C. / P III / UKN / TR /
OWENS, Jno. / P II / UKN / FE-T /
OWRE, Alfred / P II / FR / FE-MIL-ED /

OWSTON, Alan

OWSTON, Francis

OXFORD, James Samuel / P III / UKN / MIS /
OXLAD, M. J. / P II - III / GB / MIS / Miss
OXLAY, E. H. / P II / UKN / TR /
OXLEY, Charles [OZLEY] / P I - II / UKN / JOU /
OXLEY, E. G. / P II / GB / FE-T-SH /
OXLEY, H. G. / P III / UKN / TR /
OXLEY, J. / P II / GB / MIL /

OZIER, Paul
- O -    
ODLUM
Edward Faraday
1850 - 1935

27.11.1850 in Tullamore, Peel Country, ONT, CAN
04.05.1935 in Vancouver, BCO, CAN

Er erwarb den B.A. vom Victoria College, Cobourg, Ontario. Dann besuchte er die University of Toronto und schloss sein Studium im Jahr 1883 ab. Er lehrte am Cobourg Collegiate und wurde später Direktor der Pembroke High School.
Die methodistische Kirche von Kanada schickte ihn und seine Frau Mary nach Japan als Missionare und sie trafen am 11.02.1887 ein. Er begann als Lehrer an der Tokyo Eiwa Gakkō Boys School, Tokyo # 13 Higashi Torii Zaka, Azabu, und bald darauf wurde er Direktor dieser Schule.
Jedoch starb seine Frau Mary am 09.05.1888 und hinterließ drei kleine Kinder. Sie wurde auf dem Aoyama Friedhof, Tokyo, beigesetzt.
Er beschloss, nach Kanada zurückzugehen und verließ Japan am 21.03.1889. Er lebte in Vancouver und arbeitete als Lehrer und Schriftsteller.
Er heiratete wieder und hatte mindestens drei weitere Kinder. Söhne: Edward F.; Victor Wentworth; Oswald B.; Garnet († in 1904 in Südafrika); Joseph W. († 1915 in Frankreich).


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27.11.1850 in Tullamore, Peel Country, ONT, CAN
04.05.1935 in Vancouver, BCO, CAN

He acquired the B.A. from Victoria College, Cobourg, Ontario. Then he attended the University of Toronto and graduated in 1883. He taught at Coburg Collegiate and afterwards became the principal of the Pembroke High School.
The Methodist Church of Canada sent him and his wife Mary to Japan as missionaries and they arrived on February 11, 1887. He started to teach at the Tokyo Eiwa Gakkō Boys School, Tokyo # 13 Higashi Torii Zaka, Azabu, and soon after he became Principal of this school.
However, his wife Mary died on May 9, 1888 leaving him with three small children.
She was buried in the Aoyama Cemetery, Tokyo.
He decided to return to Canada and left Japan on March 21, 1889. After returning to Canada he lived in Vancouver and worked as a teacher and writer.
He married again and had at least three more children. Sons: Edward F.; Victor Wentworth; Oswald B.; Garnet (killed in 1904 in South Africa); Joseph W. (killed in France in 1915).



- Brief vom 20.01.1888 an den Direktor Professor E. Odlum mit einem Dankschreiben der Polizeibehörde.

- Cover posted Jan. 20, 1888 to Principal Professor E. Odlum with a letter of thanks of the police department.
___
/ P III / CAN / MIS /
OHLY
Richard Nikolaus


[OHEY]
[OHLZ]





















Nachdem Taiwan nach dem Chinesisch-Japanischen Krieg 1894-95 gemäß Friedensvertrag von Shimonoseki Japan zugesprochen wurde, begann auch eine wirtschaftliche Integrierung. So kam R. N. Ohly 1896 als Leiter der Firma A. Butler & Co., nach Tamsui, Taiwan, die Firma war als Vertreter für die North German Marine Insurance Co., The Nippon Sea and Land Insurance Co., Verein Hamburger Assecuradeure; Magdeburg Fire Insurance Co., Steam Ship Sin Kai, etc. tätig. 1898 übernahm er als Nachfolger die Firma, wobei er vor allem als Vertreter der Royal Dutch Petroleum Co. Langkat, für Taiwan agierte, privat lebte er in Twatutia.
1902 gab er diese Tätigkeit auf und er wurde von der Firma Tait & Co. angestellt, die die Schiffsgesellschaft P. & O. S. N. Co., sowie die Versicherungen North China Insurance Co., Union Insurance Society of Canton, Java Sea and Fire Insurance Co. mit Sitz in Anping, Taiwan, vertrat.
Ab 1904 übernahm er die Niederlassung der Firma in Yokohama # 75, privat lebte er in Yokohama 1,162 Negishi.
Richard Nikolaus Ohly heiratete die Tochter von Clara Matsuno, Frieda (Frida) Fumi Matsuno, die am 12.10.1877 in Japan geboren wurde. Sie verstarb bereits im Alter von 24 Jahren und hinterließ zwei Kinder, Herthe Fumi (* 1899) und Waldemar Hazama (* 1901). Die Kinder wuchsen bei der Oma Clara Matsuno auf, die 1910, nach dem Tod ihres Mannes, mit den Kindern Japan verließ, die Kinder gingen dann in Wickersdorf/ Saalfeld in Thüringen, Deutschland, zur Schule.



After the Chinese-Japanese war of 1894-95 China cedes Taiwan to Japan according to the peace treaty of Shimonoseki and following an economic integration also started. Thus, R. N. Ohly came to Tamsui, Taiwan in 1896 as manager of A. Butler & Co., Merchants, acting as Agents for the North German Marine Insurance Co., The Nippon Sea and Land Insurance Co., Verein Hamburger Assecuradeure; Magdeburg Fire Insurance Co., Steam Ship Sin Kai, etc. In 1898 he became sole merchant and successor of this company, now primarily specialised as agent for Taiwan of the Royal Dutch Petroleum Co. Langkat, privately residing at Twatutia.
In 1902 he abandoned this business and joined Tait & Co., Merchants, located at Anping, Taiwan, representing the shipping company P. & O. S. N. Co., as well as the insurance companies of North China Insurance Co., Union Insurance Society of Canton, Java Sea and Fire Insurance Co.
As of 1904 he managed the branch of this company in Yokohama # 75, privately he resided in Yokohama 1,162 Negishi.
Richard Nikolaus Ohly married the daughter of Clara Matsuno, Frieda (Frida) Fumi Matsuno, born in Japan on October 12, 1877. She died at the young age of 24 years and left two children, Herthe Fumi (* 1899) and Waldemar Hazama (* 1901). The children grew up with the grandma Clara Matsuno who left Japan in 1910 for Germany after the death of her husband and the children attended the school at Wickersdorf/ Saalfeld in Thuringia, Germany.
___
/ P III / DE / TR /
OHRT
Emil Heinrich
1868 - 1934




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23.10.1868 in Hahnheide b. Trittau, DE
23. 9.1934 in Hamburg, DE

Nach dem Schulbesuch und Abitur in Rendsburg am 06.03.1888 studierte er Rechtswissenschaften in München, Berlin und Kiel. Während seiner Berliner Studienjahre lernte er an dem gerade gegründeten Orientalischen Seminar die japanische Sprache und Landesgeschichte.
Offenbar war er von Anfang an gewillt, im diplomatischen Dienst nach Japan zu gehen. Am 17.07.1891 legte er in Berlin das Diplomexamen für Japanisch ab, und promovierte am 06.12.1892 zum Dr. jur. an der Universität Kiel.
Am 15.12.1892 trat er in den preußischen Justizdienst und wurde am 13.05.1893 in den Auswärtigen Dienst berufen. Er wurde als „Dolmetschereleve" der deutschen Gesandtschaft in Tokyo zugeteilt; am 10.08.1893 begann er seinen Dienst.

Bis zu seiner Ernennung zum Dolmetscher bei der Botschaft in Tokyo am 13.01.1907 war er u.a. an den Konsulaten in Tamsui/ Formosa, Kobe/Osaka und in Yokohama beschäftigt.

Im Oktober 1911 wurde Ohrt nach Nagasaki geschickt - er wurde Nachfolger von K. Mechlenburg - er wurde am 24.11.1911 zum Konsul ernannt; aber schon im April 1913 wurde er nach Kobe versetzt und leitete dort ab 28.04.1913 das Konsulat; er löste hier F. A. Thiel ab.
Nach der japanischen Kriegserklärung an Deutschland musste Ohrt zusammen mit allen Diplomaten Japan verlassen. Danach war er angestellt in verschiedenen Orten in den USA (Konsul in Atlanta, New York, Cincinatti, Chicago, Seattle) bis zur US-Kriegserklärung und Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Er reiste nach Deutschland am 07.02.1918 zurück und wurde 1919 zum Leiter des Japanreferats des Auswärtigen Amts ernannt.
Bereits am 15.07.1921 wurde er wieder nach Japan geschickt, jetzt als Generalkonsul in Yokohama. Nach dem großen Erdbeben in Tokyo im Jahr 1923, bei dem Emil Ohrt sein ganzes Hab und Gut verloren hat, wurde das Konsulat von Yokohama nach Kobe verlagert und Ohrt siedelte nach Kobe um. Er übernahm die Geschäfte am 04.10.1923. Dort blieb er bis zu seiner Pensionierung am 10.11.1933.
Emil Ohrt war aktives Mitglied der OAG, wo er auch Vorträge hielt, wie beispielsweise "F. W. Grube's Reise nach Indien und China 1843-1845".
Wie eine Karte an Oscar Loew zeigt, war er auch Kegelwart der Deutschen Kegelgesellschaft Tokyo.
Emil Ohrt war nicht verheiratet.
Im Mai 1934 kehrte Ohrt nach Schleswig-Holstein, Deutschland zurück, um seinen Lebensabend in der Heimat zu verbringen.
Schon während seines Aufenthaltes in Kobe hatte er ernsthafte Probleme mit seiner Gesundheit. Durch ein lange bestehendes Gallen- und Leberleiden verschlimmerte sich sein Zustand in bedenklicher Weise und er wurde im September 1934 nach Hamburg ins Vereinshospital überführt. Er musste am 20.09.1934 operiert werden, jedoch beendete der Tod am 23. September ein ereignisreiches und verdienstvolles Leben.


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Postkarte von Dr. Ohrt vom 31.01.1895 aus Tokyo nach Sonderberg in Schleswig-Holstein, heute Dänemark.

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Postkarte vom 06.02.1914 aus Kobe von Konsul Ohrt.
23.10.1868 in Hahnheide nr. Trittau, DE
23. 9.1934 in Hamburg, DE

After attending school and senior high school in Rendsburg on March 6, 1888, he studied law in Munich, Berlin and Kiel. During his Berlin student years he also studied the Japanese language, Culture and History at the Oriental Institute recently founded.
Apparently he planned to go to Japan by order of the diplomatic service from the very beginning. On July 17, 1891 he acquired the diploma for Japanese in Berlin and a doctorate in law from the University of Kiel on December 6, 1892.
On December 15, 1892 he joined the Prussian judicial service and was appointed to the Foreign Office on May 13, 1893. He was assigned as "Student Interpreter" to the German Legation of Tokyo; on August 10, 1893, he began his service in Tokyo.
Until his appointment as interpreter at the Embassy in Tokyo on January 13, 1907 he was, inter alia, employed at the consulates in Tamsui / Formosa, Kobe / Osaka and Yokohama.
In October 1911, Ohrt was sent to Nagasaki - he succeeded K. Mechlenburg - and was appointed Consul on November 24, 1911; however, already in April 1913 he was transferred to Kobe and headed there the consulate as of April 28, 1913; he succeeded here F. A. Thiel.
After the Japanese declaration of war on Germany, Ohrt together with all other diplomats had to leave Japan. Afterwards he was employed at different places in the USA (consul in Atlanta, New York, Cincinnati, Chicago, and Seattle) until the American declaration of war and termination of diplomatic relations. He returned to Germany on February 7, 1918 and was appointed in 1919 head of the Japan Department of the Foreign Ministry.
Already on July 15, 1921, he was sent back to Japan, now as Consul General in Yokohama. After the Great Earthquake in Tokyo in 1923, in which Emil Ohrt had lost all his possessions, the consulate was transferred from Yokohama to Kobe and Emil Ohrt moved to Kobe. He took over the duties on October 4, 1923 and he continued to work there until his retirement on November 10, 1933.
Emil Ohrt was an active member of the OAG, where he also held lectures such as "F. W. Grube's trip to India and China 1843-1845".
According to a card addressed to Oscar Loew he was skittles attendant of the German Skittles Society Tokyo, too.
Emil Ohrt was not married.
In May 1934, Ohrt returned to Schleswig-Holstein, Germany to spend his evening of life in his home country.

Even during his stay in Kobe he had serious problems with his health. Due to a long-standing gallbladder and liver ailments, his health state worsened in an alarming way and he was delivered into the Club Hospital Hamburg in September 1934.

He had to be operated on September 20, 1934; however, death ended an eventful and meritorious life on September 23, 1934.


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Postcard posted on Jan. 31, 1895 from Tokyo by Dr. Ohrt to Sonderberg in Schleswig-Holstein, today Denmark.

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Postcard from Kobe posted on Febr. 6, 1914 by Consul Ohrt.
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/ P III / DE / DIP /
OLTMANS
Albert
1854 - 1939





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Die hintere Reihe zeigt von links nach rechts die Lehrer KUMANO Yūshichi, D. Ruigh, A. Oltmans und M. N. Wyckoff. In der vorderen Reihe sitzt ganz rechts FURUKAWA Takeo alias Frank Flucawa.
Back row depicts from left to right the teachers KUMANO Yūshichi, D. Ruigh, A. Oltmans and M. N. Wyckoff. In the front row on the far right is seating FURUKAWA Takeo alias Frank Flucawa.

19.11.1854 in Zuidbroek, Groningen, NL
11.06.1939 in Tokyo

1873 wanderte er in die USA aus, er studierte und erhielt 1883 den B.A. vom Hope College und danach beendete er 1886 das New Brunswick Theological Seminary.
Oltmans ging danach sofort als Missionar der American Reformed Church Mission zur Unterstützung von H. Stout nach Japan. Er und seine Frau Alice geb. Voorhoorst kamen am 16.10.1886 in Nagasaki an. Die Ankunft erfolgte mit dem Baubeginn der zwei Schulgebäude der Reformed Church. Die Schule für Jungen, genannt Steele Academy (später Tōzan Gakuin), wurde in der # 9 Higashiyamate und die Schule für Mädchen, Sturges Seminary, in der # 14 Higashiyamate, gebaut. Im Sommer 1887 war der Bau abgeschlossen und A. Oltmans wurde Verantwortlicher für die Steele Academy und Mary Brokaw für das Sturges Seminary. Letzteres öffnete am 14.09.1887, die Steele Academy 12 Tage später.
Oltmans leitete die Steele Academy als erster Direktor bis 1889.
Danach widmete er sich der Missionsarbeit im Kyūshū Gebiet, insbesondere in der Saga-Präfektur.
1902 ging er nach Tokyo und wirkte als Professor an der Meiji Gakuin, er lehrte klassische Sprachen wie z. B. Hebräisch, Latein, und Griechisch und das Alte Testament.
M. N. Wyckoff und D. Ruigh waren Kollegen und u. a. Sasaki Kuni und Furukawa Takeo seine Studenten.
Als Vorsitzender des Vorstandes hatte er bis 1921 entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Schule. 1926 beendete er seinen Dienst in der Meiji Gakuin.
Er war sehr in der sozialen Fürsorge engagiert und kümmerte sich insbesondere um die Hilfe Leprakranker, er gründete auch ein privates Sanatorium.
Im Dezember 1938 wurde er bettlägerig und 1939 starb er in der Unterkunft des Meiji Gakuin Komplexes in Tokyo. Er wurde in dem Zuishō-ji von Tokyo Shirokane beigesetzt.


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Postkarte von Nagasaki 09.05.1887, Transit Yokohama, in die USA von der Steele Academy, A. Oltmans.
19.11.1854 in Zuidbroek, Groningen, NL
11.06.1939 in Tokyo

In 1873 he immigrated to the USA, studied and received his B.A. from Hope College in 1883 and then graduated from the New Brunswick Theological Seminary in 1886.
Oltmans immediately went to Japan as a missionary with the American Reformed Church Mission to assist H. Stout. He and his wife Alice nee Voorhoorst arrived in Nagasaki on October 16, 1886. Oltmans’ arrival coincided with the beginning of construction of the Reformed Church’s two school buildings. The boys’ school, called Steele Academy (later Tōzan Gakuin), was constructed at # 9 and the girls’ school, Sturges Seminary, was built nearby at # 14 Higashiyamate. Construction was completed in the summer of 1887. Oltmans was placed in charge of Steele Academy and Mary Brokaw was named principal of Sturges Seminary. Sturges opened on September 14, 1887, Steele Academy opened twelve days later. Oltmans administered Steele Academy as its first principal until 1889.
Afterwards he devoted himself to missionary work in the Kyūshū region, in particular in Saga-ken.
In 1902 he went to Tokyo and acted as Professor at the Meiji Gakuin in classical languages such as Hebrew, Latin, and Greek and he also taught the Old Testament.
M. N. Wyckoff and D. Ruigh were colleagues and among others, Sasaki Kuni and Furukawa Takeo his students.
As chairman of the Board of Directors until 1921 he substantially influenced the development of this school. In 1926 he resigned from the Meiji Gakuin.
He was very eager in social welfare and took special care of the "Mission To Lepers" and established a private sanatorium.

He comes to lie down in a sickbed in December 1938 and he died at the lodgings of the Meiji Gakuin premises in Tokyo in 1939. He is buried in the Zuishō-ji of Tokyo Shirokane.


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Postcard posted Nagasaki May 9, 1887, transit Yokohama, to the USA from the Steele Academy, A. Oltmans.
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/ P II – III / NL / MIS /
OPPENHEIMER
I.


[J.]
[T.]
[OPPENHEIM]







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Die Firma "Oppenheimer Freres" (Gebr. Oppenheimer) wurde im Jahr 1874 in Yokohama gegründet. Eigentümer der Firma waren die Brüder I. und M. Oppenheimer, wobei I. Oppenheimer die Firma gründete; der Sitz der Firma war in Yokohama # 71 und sie firmierten als "Allgemeiner Kaufmann und Importeur".
M. Oppenheimer hingegen war nie in Japan, vielleicht besuchsweise für eine kurze Zeit, aber generell koordinierte er die Geschäftsprozesse von Paris aus.

I. Oppenheimer entwickelte die Firma langsam aber kontinuierlich. Bis 1876 arbeitete er alleine in Japan und erst 1877 hatte er drei französische Mitarbeiter.
Die Anzahl der Mitarbeiter entwickelte sich stetig und so wurde der Firmensitz 1878 nach Yokohama # 186 und im Jahr 1882 dauerhaft nach Yokohama # 13 verlegt.
Auch wurde im Jahr 1880 eine Filiale in Kobe gegründet, die von Henri Blum geleitet wurde.

Von 1885 bis 1899 war auch I. Oppenheimer nicht mehr in Japan und arbeitete ebenfalls in Paris. Das war sicherlich bedingt durch den Gesundheitszustand von M. Oppenheimer. Die Leitung der Filialen in Kobe und Yokohama wurde in diesem Zeitraum vertrauensvollen Mitarbeitern übertragen, die auch Prokura erhielten, wie beispielsweise H. Blum, E. Fribourg, Ad. Levy, I. Bickart, etc.

Nachdem I. Oppenheimer von 1899 bis 1901 wieder in Japan weilte, war er danach wieder in Paris. Sein Bruder M. Oppenheimer war gestorben und I. Oppenheimer kam im Jahr 1904 wieder zurück nach Japan.
Im Japan Chronicle vom 01.07.1906 wird berichtet:
“Die Partnerschaft zwischen dem verstorbenen M. Oppenheimer und I. Oppenheimer erlischt zum 30.06.1906, die Firma “Oppenheimer Freres” existiert ab diesem Zeitpunkt nicht mehr.
I. Oppenheimer ist mit der Liquidation beauftragt. 01.07.1906.
Ich habe ab diesem Datum die von der Firma Oppenheimer Freres durchgeführten Aufträge übernommen und führe sie in meinem eigenen Namen fort.
In meinem Namen und mit Prokura werden Ishidore Bickart in Yokohama und Edmond Blum in Kobe verantwortlich zeichnen. I. Oppenheimer"

Die von den Oppenheimer Freres geschaffenen Grundlagen waren über viele Jahre bis nach dem 2. Weltkrieg wirksam.

P. S.
Die Mainichi Daily News vom 11.11.1970 informierte:
“Oppenheimer & Cie., eine in Kobe existierende Handelsfirma, wird am 12.11.1970 ihr 100-jähriges Bestehen im Oriental Hotel von Kobe feiern.
Präsident Rene A. Bickart wird seine Gäste willkommen heißen."
Diese Information scheint nicht wahrheitsgetreu zu sein, da die Firma in Japan 1874 gegründet wurde. Möglicherweise wurde die Firma im November 1870 in Frankreich gegründet.


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The company "Oppenheimer Freres" (Oppenheimer Bros.) was founded in 1874 in Yokohama. Proprietors of the company were the brothers I. and M. Oppenheimer, wheras I. Oppenheimer founded the firm which was headquartered in Yokohama # 71 and they operated as "General Merchant and Importers".
M. Oppenheimer, however, was never in Japan, possibly only on visit for a short time, but in general he coordinated business processes in Paris.

I. Oppenheimer developed the company slowly but continuously. Until 1876 he worked alone in Japan and only in 1877 he had three French employees.
The number of employees grew steadily and so the company moved in 1878 to Yokohama # 186 and in 1882 permanently to Yokohama # 13.
Also, a branch was established in Kobe in 1880, which was managed by Henri Blum.

From 1885 to 1899 I. Oppenheimer did not stay in Japan but also worked in Paris. This was certainly due to the state of health of his brother M. Oppenheimer.
During his absence from Japan the management of the branches of Kobe and Yokohama was transferred to trusting employees who were also authorized to sign per procuration, such as H. Blum, E. Fribourg, Ad. Levy, I. Bickart, etc.

I. Oppenheimer stayed again in Japan from 1899 to 1901 but afterwards he was back in Paris. His brother M. Oppenheimer had died and I. O. came only back to Japan in 1904.

The Japan Chronicle of July 1, 1906 informed:
“The agreement of partnership between the late M. Oppenheimer and I. Oppenheimer expired on June 30, 1906, the firm “Oppenheimer Freres” ceased to exist on that date.

I. Oppenheimer is in charge of the liquidation.
July 1st, 1906.
I have from this date taken over the business hitherdo conducted under the name of Oppenheimer Freres and will continue it under my own name.
Ishidore Bickart in Yokohama and Edmond Blum in Kobe will be in charge of my interests and sign per procuration.
I. Oppenheimer"

The fundamentals created by the Oppenheimer Freres were effective for many years until after the World War II.

P. S.
The Mainichi Daily News of November 11, 1970 informed:
“Oppenheimer & Cie., a trading firm located at Kobe, will celebrate the centenary of its operation at the Oriental Hotel, Kobe on November 12.
President Rene A. Bickart will receive the guests."
This information does not appear to be veridical, since the company was founded in Japan in 1874.
Possibly the company was founded in November 1870 in France.


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/ P II – III / FR / TR /
ORLIK
Emil
1870 - 1932


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Emil Orlik – Selbstportait – self-portrait

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- Postkarte aus Tokyo von Emil Orlik an seinen Freund Max Lehrs in Dresden.
- Postcard from Tokyo by Emil Orlik to his friend Max Lehrs in Dresden.


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- Emil Orlik: Maler, Holzschneider und Drucker in Japan (Triptychon)
- Emil Orlik: Painter, Wood Cutter and Printer in Japan (Triptychon)


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- Emil Orlik, Bucheinband zu "Kokoro", 1905
- Emil Orlik, Book cover for "Kokoro", 1905


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- Plakat zu einem Vortrag von Emil Orlik 1910 im damaligen Saalbau in der Frankfurter Junghofstraße.
- Poster for a lecture by Emil Orlik 1910 in the former "Saalbau" in Frankfurt's Junghofstrasse.

21.07.1870 Prag, AT (heute CZ)
28.09.1932 in Berlin, DE

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten viele europäische Künstler eine Zuneigung zu einem neu entdeckten Paradies: Japan. Aus europäischer Sicht schien dies ferne Land damals fast nur aus malerischen Landschaften, blühenden Kirschbäumen und zarten Geishas zu bestehen. Bei dem Maler Emil Orlik jedoch hatte die Japan-Sehnsucht andere Gründe. Er wurde durch die Kunst selbst hingezogen, genauer gesagt: durch die Technik des japanischen Farbholzschnitts ukiyo-e.

Orlik, Sohn eines Schneidermeisters in Prag, studierte nach dem Abitur von 1891 bis 1893 an der Münchner Kunstakademie Malerei und Graphik. Zu seinen Freunden gehörte der fünf Jahre jüngere, ebenfalls aus Prag stammende Rainer Maria Rilke. Schon recht bald war Orlik von der japanischen Kunst des Farbholzschnitts fasziniert. "Lange Zeit, bevor ich an die Möglichkeit denken konnte, nach Japan zu reisen", erinnerte er sich, "führte mich meine Phantasie dorthin. Als ich aber zum Holzschnitt kam, zur schwarzen Platte farbige gesellte und der Arbeitsweise der Japaner in diesen Versuchen nachspürte - da wurde der Wunsch zur Begierde: hinüberzufahren und die seltene Kunst und Technik an Ort und Stelle zu studieren."

Um sich in der Technik des Farbholzschnittes zu vervollkommnen, begann Orlík am 04.03.1900 "auf eigene Hand" eine Reise nach Japan, finanziert durch Honorare für Aufsätze in Zeitschriften wie "Pan" und "Jugend", durch Verkäufe von Drucken und durch ein "Kaňka"-Stipendium der "Gesellschaft zur Förderung Deutscher Wissenschaft, Kunst und Literatur in Böhmen".
Die Fahrt führte ihn über Wien, Genua, Neapel, Port Said, Aden, Colombo, George Town und Hongkong nach Yokohama. Am 25.04.1900 ließ er sich im Tokyoter Stadtteil Tsukiji im Metropole Hotel nieder. Hier waren übrigens sieben Jahre zuvor die schottischen Maler George Henry und Edward Atkinson Hornel abgestiegen. Im Juli schrieb Orlik seinem Freund, dem Assistenten am Dresdner Kupferstichkabinett Max Peter Lehrs:
".....Bin jetzt mitten im Arbeiten - Holzschnitte. Serie von Lithographien aus Tokio. Skizzen. Sonst geht es mir aufs beste - trotz der Wärme in China, aber wir Japaner sind ja auch Feinde. Nächstens mehr. Hoffentlich geht es dem ganzen Lehrs'schen Haus aufs beste, denn die herzlichsten echt japanischen Grüße sendet Emil Orlik."

Im Sommer 1900 machte Orlik von Nikkō aus eine fünfwöchige Fußwanderung nach Kyoto. In Japan traf er unter anderem mit dem japanischen Maler Kanō Tomonobu und dem Schriftsteller Lafcadio Hearn zusammen, aber auch mit Helen Hyde.
Orlik blieb bis Februar 1901 in Japan und kehrte erst im November 1901 nach München zurück. In dieser Zeit entstanden die Mappenwerke "Die Reise nach Japan" (München: Bruckmann 1921) mit 12 Skizzen der Stationen seiner Reise, sowie die Sammlung "Aus Japan" (Tokyo: Koshiba & Co. 1904) mit 16 Radierungen und Lithographien, in der die Eindrücke seines Japan-Aufenthalts, vor allem Straßenszenen und Menschen, festgehalten wurden.

Während seine Sammlung "Aus Japan" nur eine Auflage von 50 Exemplaren besaß, fanden die von Emil Orlik mit "Buchschmuck" ausgestatteten Übersetzungen der Bücher von Lafcadio Hearn im deutschen Sprachraum weite Verbreitung. Zeitweilig erschien jährlich ein neuer Band im Verlag Rütten & Loening, damals in Frankfurt am Main. Von ihrer englischen Fassung unterschieden sich die Bände in einem bemerkenswerten Detail. Einprägsame exotische Wörter und Namen waren nun durchgängig als Buchtitel gewählt worden.
Zuerst erschien
1905 "Kokoro" (Herz);
1906 folgte "Lotos. Blicke in das unbekannte Japan", Band I;
1907 "Izumo. Blicke in das unbekannte Japan", Band II;
1908 "Kyūshū. Träume und Studien aus dem Neuen Japan";
1909 "Kwaidan. Seltsame Geschichten und Studien aus Japan" und zuletzt
1910 "Buddha. Gesammelte Geschichten und Studien aus Japan".

Ende 1911 begann Orlik eine zweite Ostasienreise. Sie führte ihn zunächst nach Ägypten - wo er sich, nun auch von diesem Land begeistert, länger als geplant aufhielt. Im Juli 1912 erreichte er dann wiederum Tokyo. Die zweite Begegnung mit einem Japan, das sich in seinen Augen offenbar sehr verändert hatte, enttäuschte ihn. Es "ist heiß und immer Regen hier," schrieb er am 12.07.1912 seinem Freund Max Lehrs. Nach nur acht Tagen reiste Orlik ab und fuhr mit der Transsibirischen Eisenbahn direkt nach Europa zurück.
Orlik hatte um 1904 eine Professur als Leiter der Graphik-Klasse der staatlichen Lehranstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin erhalten.
Die deutsche Reichshauptstadt wurde nach Prag, München und Wien sein vierter Aufenthaltsort. Orlik schloss sich nun der Künstlergruppe "Berliner Secession" an. 1917 wurde er als Pressezeichner zur Friedenskonferenz von Brest-Litovsk eingeladen. Seine Lehrtätigkeit setzte er bis zu seiner Pensionierung 1930 fort.

Er starb am 28.09.1932 in Berlin an einem Herzinfarkt, neun Tage nach seinem großen Freund Max Slevogt.
21.07.1870 Prag, AT (today CZ)
28.09.1932 in Berlin, DE

Towards the end of the 19th century, many European artists developed a love for a newly discovered paradise: Japan.
As seen from Europe, this far country then seemed to consist almost only of picturesque landscapes, blossoming cherry trees and tender geishas.
For the painter Emil Orlik, however, the desire for Japan had quite other reasons. He was attracted by the art itself, to be more precise: by the technique of Japanese wood colour prints ukiyo-e.

Orlik, a tailor's son from Prague, attended, after graduation from school, between 1891 and 1893, the Munich Academy of Arts, studying painting and graphics. One of his friends was the poet Rainer Maria Rilke, five years younger and from Prague as well. Already in his early years, Orlik became fascinated by the Japanese art of colour woodblock printing. "A long time before I could think of making a voyage to Japan", he recollected, "my fantasy had already taken me there. But when I came to make woodcuts, adding colour plates to black ones and so trying to investigate the technique of the Japanese - the wish became a longing desire: to get there and to study on location the rare art and technique."

To achieve perfection in the technique of colour wood cutting, Orlik started on March 4, 1900 "by his own hand" a journey to Japan, financially supported by fees for articles in magazines like "Pan" and "Jugend" (Youth), by selling of prints and by a "Kaňka"-grant from the "Society for Promotion of German Science, Art and Literature in Bohemia".
The trip led from Vienna, Genoa, Naples, Port Said, Aden, Colombo, George Town and Hong Kong to Yokohama.
On April 25, 1900 he settled in the Metropole Hotel in Tokyo's Tsukiji quarter. It was, by the way, the same hotel where seven years ago the Scottish painters George Henry and Edward Atkinson Hornel had begun their visit to Japan. In July, Orlik wrote to his friend, the assistant in the Dresden Copper Print Room, Max Peter Lehrs:
"…..I'm surrounded by work - wood cuts. Series of lithographies from Tokio. Sketches.
Otherwise, I'm very fine - in spite of the heat in China, but we Japanese also are enemies. More to come.
I hope the whole Lehrs' house is fine, then the heartiest true Japanese greetings from Emil Orlik."

In the summer of 1900, Orlik made a five weeks wandering on foot from Nikkō to Kyoto. In Japan he met among others the Japanese painter Kanō Tomonobu and the writer Lafcadio Hearn, but also with Helen Hyde.

Orlik stayed in Japan till February of 1901, returning to Munich only in November of 1901.
At this time, the portfolio "The Journey to Japan" (Die Reise nach Japan, Munich: Bruckmann 1921) with 12 sketches of the stages of his journey was completed, as well as the collection "From Japan" (Aus Japan, Tokyo: Koshiba & Co. 1904), containing 16 etchings and lithographies which depicted impressions from his stay in Japan, mainly street scenes and people.

Whereas his collection "From Japan" had appeared in only 50 copies, the translations of books by Lafcadio Hearn, designed by Emil Orlik's book decoration were widely spread in German speaking countries.
Temporarily, a new book was published every year by the publishing house Ruetten & Loening, then in Frankfurt.
From the English version the books differed in a remarkable detail. Catchy exotic words and names had now been chosen as titles throughout.

The first to appear was, in 1905, "Kokoro", originally: Kokoro. Hints and Echoes of Japanese Inner Life; 1906 followed "Lotos. Glimpses of Unfamiliar Japan, Vol. I; 1907 "Izumo. Blicke in das unbekannte Japan (Glimpses of Unfamiliar Japan, Vol. II); 1908 "Kyūshū. Out of the East. Reveries and Studies in New Japan; 1909 "Kwaidan. Stories and Studies of Strange Things and, finally 1910, "Buddha. Gleanings in Buddha-Fields. Studies of Hand and Soul in Far East".

Towards the end of 1911, Orlik started his second journey to East Asia. It first led him to Egypt - where he, now fascinated by this country as well, stayed longer than he had originally planned. In July of 1912 he arrived at Tokyo once more. The second encounter with a Japan that, in his eyes, had deeply changed was disappointing for him. It "is hot and always raining here", he wrote on 12.07.1912 to his friend Max Lehrs. After a mere eight days, he departed and went by the Trans-Siberian Railway straight back to Europe.

Orlik had received around 1904 the title of a Professor as head of the graphics class of the government-run teaching institute of the Arts and Crafts Museum in Berlin.
After Prague, Munich and Vienna, the German capital was his forth place of residence. Orlik now became a member of the artists' group "Berlin Secession". 1917 he was invited to take part as a press illustrator on the Peace Conference of Brest-Litovsk. His teaching post he retained until his retirement in 1930.

He died from a heart attack in Berlin on 28.09.1932, nine days after his great friend Max Slevogt.
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/ P IV / DE / ART /
OSTWALD
Martin





































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Er wurde 1870 in Zerkwitz, Spreewald, geboren. Im Jahr 1903 wurde er als Missionar der Allgemeinen Evangelisch-Protestantischen Missions-Gesellschaft nach Japan delegiert und arbeitete in Tokyo Koishikawa. Seine Gottesdienste hielt er in der Deutschen Kirche Tokyo ab.

Die im April 1902 gegründete Deutsche Japan-Post sollte "die deutsche Position" vertreten. Der Redakteur Dr. Karl Mischke vertrat jedoch nationalistische Gedanken. Da die Zeitung von japanischer Seite aber oft trotzdem als amtliches Sprachrohr interpretiert wurde, hat sie mehr geschadet als genützt. 1907 wurde Mischke auf Drängen des Auswärtigen Amtes zwangsweise abgelöst. Nachfolger wurde Martin Ostwald.
Missionar Ostwald war im Laufe der Zeit immer mehr über den Missionsalltag frustriet und er äußerte auch sein Missfallen. Im Jahr 1908 kündigte ihm die Missionsleitung, nachdem er erklärt hatte, dass die praktische Missionsarbeit in Japan erfolglos bleibt und er sich deshalb lieber auf eine akademische und literarische Arbeit konzentrieren möchte.

Nach der Kündigung der Missionsarbeit blieb er weiter in Japan. Er konnte nun seiner Berufung nachgehen und wurde später Chefredakteur und Herausgeber der Deutschen Japan-Post, Yokohama # 60. Erst mit Beginn des 1. Weltkrieges wurde im September 1914 die Zeitung eingestellt.
Im Jahr 1912 ist er auch als Chefredakteur und Herausgeber der Zeitung "Japan Daily Herald" gelistet.

Martin Ostwald lebte mit seiner Frau Dora Maria in # 2,261 Negishi.
Er war auch ein aktives Mitglied der OAG; anläßlich einer Veranstaltung am 30.01.1907 hielt er einen Vortrag über "Frauengestalten der Mythologie und ältesten Geschichte Japan".


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He was born in 1870 in Zerkwitz, Spreewald. In 1903 he was delegated to Japan as a missionary of the General Evangelical Protestant Missionary Society and worked in Tokyo Koishikawa. His church services he held in the German Church Tokyo.

The German Japan-Post was established in April 1902 and it should represent "the German position". However, the editor Dr. Karl Mischke advocated nationalist ideas. As the newspaper was often still interpreted as an official mouthpiece by the Japanese side, it took more harm than advantage. In 1907 Mischke was replaced forcibly at the urging of the Foreign Office. He was succeeded by Martin Ostwald.

Missionary Ostwald became during his stay more and more frustrated about the daily missionary life and he also expressed his displeasure. In 1908, the mission leadership cancelled his contract, after he had declared that the practical missionary work in Japan will never be successful and therefore he prefers to focus on an academic and literary work.
After the termination of missionary work, he remained in Japan. He could now pursue his vocation and then eventually became editor-in-chief and publisher of the German Japan-Post, Yokohama # 60 until the beginning of World War I when the paper was ceased in September 1914.
In 1912 he is also recorded editor-in-chief and publisher of the paper "Japan Daily Herald".

Martin Ostwald resided with his wife Dora Maria at # 2,261 Negishi.
He was also an active member of the OAG; during a meeting on January 30, 1907 he also lectured on "Female figures of mythology and ancient Japanese history".


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/ P IV / DE / MIS + JOU /
OWSTON
Alan
1853 - 1915


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Kame Owston





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Owston - Family




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Owston's House in Kanagawa







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07.08.1853 in Pirbright, Surrey, GB
30.11.1915 in Yokohama. Japan

Seine Eltern waren Reverend Francis Owston, Vikar in Pirbright seit 40 Jahren, und Eliza geb. Stedman. Alan Owston hatte einen älteren Bruder Francis und eine jüngere Schwester, Bertha (1864-1952).

Alan verließ nach seiner Ausbildung 1871 England und ging nach Asien. Er wurde
(1) - Geschäftsmann
(2) - Amateur-Naturforscher
(3) - Segler und Gründer des Yacht - Clubs von Yokohama in Japan.
(4) - Familienvorstand

(1) Sein Berufsleben
Er kam 1872 nach Japan und wurde bei Lane, Crawford & Co., Ladenbesitzer, Schneider und Ausstatter, Yokohama # 59, angestellt. Er arbeitete für das Unternehmen bis 1877, als er zu Kirby & Co., Yokohama # 59, wechselte. Aber 1878 verließ er auch diese Firma wieder und bereitete sein eigenes Geschäft vor.
Seine eigene Firma Owstan & Co. als Kommissions-Händler und Generalimporteur, Yokohama # 179, leitete er ab 1879.

Das Geschäft erweiterte sich und 1882 nahm er einen Partner, H. J. Snow, jetzt firmierten sie unter Owston, Snow & Co., Importeure, am gleichen Standort.
Die Partnerschaft dauerte nur bis 1885 und Alan Owston fungierte wieder als alleiniger Inhaber. Von 1888 bis 1891 arbeitete auch sein Bruder Francis in seiner Firma.
Ab 1895 ist er als Kaufmann und Naturforscher gelistet; zu dieser Zeit hatte die Firma 12 japanische Mitarbeiter, zwei von ihnen waren teilweise in Guam und den Karolinen tätig.

Noch 1895 wurde er zusätzlich Partner von T. M. Laffin in der Yokohama Menagerie Co., Yokohama # 179, die Partnerschaft endete wieder im Jahr 1900.

Sein Handelsgeschäft wurde angegeben als:
Alleinvertreter in Japan für die J. C. Nicholson Tool Co., Newcastle-on-Tyne; Körting Bros., London, Ingenieure; John Monerciff, North British Glass Works, Perth; Blackstone & Co.; Stamford Oil- and Gas Engines; J. J. Saville & Co., Sheffield Steel and Files."

In den folgenden Jahren vertrat seine Agentur mehr und mehr Unternehmen, überwiegend britischen Firmen. Aufgrund dieses zunehmenden Import-Geschäfts war er auch in der Lage, seine teure Amateur-Naturforschung zu finanzieren.

(2) Naturforscher
Naturforscher Alan Owston entdeckte viele neue Tierarten im Pazifikrand zwischen etwa 1880 und 1915. Viele dieser Tiere tragen seinen Namen sowohl in der populären als auch der wissenschaftlichen Nomenklatur, wie z. B. der Owston Fleckenroller (Chrotogale owstoni). Er sammelte oder organisierte Sammlungen von einer Vielzahl von Meerestieren.
Das Carnegie Naturkunde-Museum in Pittsburgh hat eine Sammlung von 1.364 seiner asiatischen Fische. Seine Sammlungen können heute in vielen Museen gefunden werden. Auch das Smithsonian-Zentrum besitzt eine umfangreiche Sammlung seiner Reptilien, Vögel und Fische.

Er ist auch für seine Tiefseeschwamm-Sammlung im Naturkunde-Museum von London bekannt, die auch ein hübsches Porträtfoto von ihm aus Japan mit einem seiner Riesenschwämme besitzen.

Viele Forschungsprojekte wurden gestartet, als man die einzigartige Fauna des Misaki Bereiches entdeckt und neue oder seltene Arten wurden von der neu gebauten Misaki Meeresbiologie-Station gemeldet.
Alan Owston unterstützte diese Station sehr. Oft segelte er durch die Bucht von Sagami mit seiner geliebten Hoch-Geschwindigkeits-Yacht, der "Golden Hind", und sammelte Meerestiere. Die so gesammelten Proben wurden häufig der Station übergeben.
Manchmal segelte er zusammen mit den Mitarbeitern der Station; das war eine große Hilfe für sie, da sie zu der Zeit noch kein voll ausgestattetes Boot hatten.

siehe auch weitere Naturforscher:
- GAINES, Marshall R.
- GLOVER, Tomisaburō
- GULICK, John Thomas
- HIRASE, Y.

(3) Segler
Als begeisterter Segler wurde er der Gründer des Yokohama Yacht-Clubs.
Alan Owston wurde als Segler geschätzt und wurde auch als Yacht-Designer bekannt. Er, Professor Charles D. West, und Alfred Rogers konstruierten zusammen eine Yacht namens "Hokiboshi" (Komet). Alan ist auch Co-Autor des Buches aus dem Jahr 1893 mit dem Titel "Yachten des Yokohama Segel-Clubs", wo Design-Spezifikationen und Fotos, darunter auch die der "Hokoboshi", vorgestellt werden.

(4) Familie
Alan war zweimal mit einer Japanerin verheiratet. Seine erste Frau Shimada Rei Ikao heiratete er etwa 1880 und aus dieser Ehe ging ein Kind hervor; Susie Owston wurde am 20.12.1879 in Yokohama geboren und starb am 04.10.1970 in San Antonio, Bexar County, Texas.

Seine zweite Frau wurde MIRAHARA Kame (Edith), geboren am 02.03.1875 in Japan. Sie heirateten etwa 1893 und hatten 8 Kinder, alle geboren in Yokohama.
Sie starb am 11.10.1923 in Vancouver, British Columbia, Kanada.

Alan Owston verstarb am 30.11.1915 in Yokohama, Japan. Es wird gesagt, er wurde auf dem Negishi-Ausländer- Friedhof beigesetzt, ein Grabstein konnte jedoch nicht gefunden werden.


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Angebot als Kaufmann….
Offer as Merchant….


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Informations- und Werbe- Postkarte an die Universität Leipzig mit der Vorstellung des weltweit größten bekannten Schwammes, jetzt in der Sammlung von Alan Owston.
Der Schwamm wird ganz sicher von Nagayo K. vorgestellt, der als Assistent und Naturforscher bei A. Owston ab 1901 arbeitete, aber nicht auf der Karte genannt wird.
07.08.1853 at Pirbright, Surrey, GB
30.11.1915 in Yokohama. Japan

His parents were Reverend Francis Owston, Vicar at Pirbright for 40 years, and Eliza nee Stedman. Alan Owston had an older brother Francis and a younger sister, Bertha (1864-1952).

After his education, Alan Owston left England for Asia in 1871. He became a
(1) - businessman
(2) - amateur naturalist
(3) - yachtsman and founder of the Yokohama Yacht Club in Japan.
(4) - Family head

(1) His Working Life
He arrived in Japan in 1872 and was employed with Lane, Crawford & Co., Storekeepers, Tailors and Outfitters, Yokohama # 59. He worked for this company until 1877 when he joined Kirby & Co., Yokohama # 59.
But in 1878 he left this company again and prepared his own business.
As of 1879, he led his own business Owstan & Co. as a Commission Merchant and General Importer, Yokohama # 179.

The business expanded and in 1882 he took a partner, H. J. Snow, now operating under Owston, Snow & Co., Importers, at the same location.
The partnership lasted only until 1885, and Alan Owston acted again as sole proprietor. From 1888 until 1891 his brother Francis also worked in this business.
As of 1895, Alan Owston is recorded as Merchant and Naturalist; at this time his staff consisted of 12 Japanese employees, two of them were also partly engaged in Guam and the Caroline Islands.
Still in 1895, he became additionally partner of T. M. Laffin in the Yokohama Menagerie Co., Yokohama # 179, the partnership ended in 1900 again.

His merchant business is specified as:
"Sole Agent in Japan for the J. C. Nicholson Tool Co., Newcastle-on-Tyne; Körting Bros., London, Engineers; John Monerciff, North British Glass Works, Perth; Blackstone & Co.; Stamford Oil and Gas Engines; J. J. Saville & Co., Sheffield Steel and Files."

In the following years his agency represented more and more companies, predominantly British ones. Due to this increasing import business he was also able to afford his expensive amateur natural research.

(2) Naturalist
Naturalist Alan Owston discovered many new species of animals in the Pacific Rim between about 1880 and 1915. Many of these animals bear his name both in popular and scientific nomenclature, e. g. the Owston's palm civet (Chrotogale owstoni). He collected or arranged to have collected a wide range of marine specimens.

The Carnegie Museum of Natural History Pittsburgh has a collection of 1,364 of his Asian fishes. His collections can be found in many museums today.
Also the Smithsonian Centre owns a comprehensive collection of his reptiles, birds and fishes.

He is also noted for his deep-sea sponge collection at the Natural History Museum, London which also has a charming photographic portrait of him from Japan with one of his giant sponges.

Many research projects were started when the unique fauna of the Misaki area was discovered and new or rare species were reported from the newly built Misaki Marine Biological Station.
Kind aid to this Station was also given by Alan Owston. He often sailed about the Bay of Sagami in his beloved high-speed yacht, the “Golden Hind,” and collected marine animals. The specimens he thus obtained were frequently presented to the Station.

Sometimes he sailed together with the staff of the Station; this was a great help to them, because they had no fully-equipped boat at that time.

see also further naturalists:
- GAINES, Marshall R.
- GLOVER, Tomisaburō
- GULICK, John Thomas
- HIRASE, Y.

(3) Yachtsman
As an enthusiastic yachtsman he became the founder of the Yokohama Yacht Club.
Alan Owston was appreciated as a yachtsman and was also known as a yacht designer. He, Professor Charles D. West, and Alfred Rogers were involved in the design of a yacht called the “Hokiboshi” (comet). Alan is also co-author of the book dated 1893 called “Yachts of the Yokohama Sailing Club” where design specifications and photographs are featured, among them also the "Hokoboshi.


(4) Family
Alan was married twice to Japanese women. He first married Shimada Rei Ikao about in 1880 and one child resulted from this marriage; Susie Owston was born December 20, 1879 in Yokohama and died October 4, 1970 in San Antonio, Bexar County, Texas.

His second wife became MIRAHARA Kame (Edith), born in Japan on March 2, 1875. They married about in 1893 and had 8 children, all born in Yokohama.
She passed away on October 11, 1923 in Vancouver, British Columbia, Canada.
Alan Owston passed away on November 30, 1915 in Yokohama, Japan. It is said, he is buried in the Negishi Foreigners' Cemetery, a gravestone, however, couldn’t be found.


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Angebot als Naturforscher….
Offer as Naturalist….


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Informing and Advertising postcard to the University of Leipzig introducing the largest known sponge worldwide, now in the collection of Alan Owston.
The sponge is most surely presented by Nagayo K., naturalist and assistant with A. Owston since 1901, but he is not named in the card.
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/ P II – III / GB / TR + SC /
OWSTON
Francis
1852 - 1927


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27.04.1852 in Pirbright, Surrey, GB
27.01.1927 in Farnham, Surrey, GB

Älterer Bruder von Alan Owston.
Nach seiner Ausbildung fuhr er zur See und avancierte zum Kapitän. Sicher durch den Erfolg seines Bruders beeinflusst, beschloss er auch nach Japan zu gehen.
Er wird in Japan zum ersten Mal 1888 als Mitarbeiter von Alan Owston, Yokohama # 179 gelistet. Möglicherweise war er bereits als Kapitän in die Geschäfte involviert, da die meisten seiner Importe aus GB kamen. Im Jahr 1889 erhielt er für die Firma Prokura.
Ab dieser Zeit ist auch Frau F. Owston registriert. Der Stammbaum nennt als seine Frau Edith Flint Kilby, geboren 1883. Dies ist offensichtlich falsch. Sie könnte eine Schwester von Edward Flint Kilby sein, Kaufmann in Yokohama, weitere Nachforschungen sind erforderlich.

Es scheint, dass das Meer ihn etwa 1892 wieder rief, er ist nicht mehr bei seinem Bruder tätig und nur noch als Resident mit seiner Frau erfasst. Ab 1895 arbeitete er bei Captain A. Weston, Landungs- und Schiffsagent, West Hatoba, Yokohama.
Schließlich, im Jahr 1898, gründete er seine eigene Firma, die unter F. Owston & Co., Stau- und Lande-Agent, Yokohama # 50, firmierte. 1908 leitete er diese Firma immer noch.

Er starb im Jahr 1927 in GB: Seine Frau folgte ihm am 27.02.1966 in Shortheath Cr Farnham , Surrey, GB.
27.04.1852 in Pirbright, Surrey, GB
27.01.1927 in Farnham, Surrey, GB

Elder brother of Alan Owston.
After his education he went to sea and advanced to a Captain. Surely influenced by the success of his brother, he decided also to settle in Japan.
He is recorded in Japan for the first time in 1888 as employee of Alan Owston, Yokohama # 179. Possibly he had been involved in this business as a Captain beforehand, as most of his imports came from GB. In 1889 he was authorized to sign per procuration.
As of this time, Mrs. F. Owston is recorded. The ancestry table mentioned as wife Edith Flint Kilby, born in 1883. It is obvious, that this must be wrong. It could be a sister of Edward Flint Kilby, Merchant in Yokohama, but further research is necessary.

It seems, the sea called him again around in 1892, he is not listed with his brother any more, only as resident with his wife and as of 1895, he was employed with Captain A. Weston, Landing and Shipping Agent, at the Yokohama West Hatoba.

Finally, in 1898 he founded his own company, operating under F. Owston & Co, Stevedores and Landing Agents, Yokohama # 50. In 1908 he headed still this company.

He died in 1927 in GB, his wife followed him on February 27, 1966 in Shortheath Cr Farnham, Surrey, GB.
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/ P II – III / GB / TR /
OZIER
Paul
1838 - 1904










































1838 ca.
1904

Bergbau-Ingenieur; er studierte an der Bergbauschule École Nationale Supérieure des Mines de Saint-Étienne, France. Nach Abschluß reiste er im Sommer 1876 in die USA, um die aktuellsten Bergbau-Ausrüstungen und Verfahren in Vorbereitung seines Einsatzes in Japan zu studieren. Er wurde von der Shimazu-Familie engagiert (Satsuma-ken, Süd-Kyūshū), um bei der Entwicklung ihrer YamaganoGoldmine in Kagoshima mit zu helfen.
An Bord eines Paketschiffes fuhr er am 04.07.1877 von San Francisco nach Japan. Zwei Reisende aus Kagoshima berichteten ihm von der gerade stattfindenden Satsuma-Rebellion.
Sein ursprünglicher Vertrag lief über zwei Jahre und begann am 01.05.1877. Obwohl der Satsuma-Aufstand am 24.09.1877 niedergeschlagen war, fanden immer noch Kämpfe in dem Gebiet statt, so dass die Regierung keine Reisegenehmigung für Ausländer erteilte. Oziers Tätigkeitsbeginn verschob sich auf den März 1878 und er lebte die 8 Monate seit seiner Ankunft am 22.07.1877 in Unsicherheit. Sein Anfangsvertrag endete am 30.04.1879, wurde jedoch bis zum 31.08.1880 verlängert.
In der Yamagano Goldmine verbesserte und bereitete er Pläne für die Stollen vor, verbesserte die Schmelzverfahren und leitete Materialanalysen. Nach Ablauf seines Vertrages zog er nach Yokohama # 52, wo er im "Hotel des Colonies " wohnte. Er wollte Japan im März 1881 verlassen, die Abwicklung seiner Geschäfte dauerte aber länger. Er zog von Yokohama nach Odawara-cho im Tsukiji Distrikt in Tokyo.
Ozier fuhr von Japan ab Yokohama auf dem französischen Packschiff Volga am 21.01.1882 nach Frankreich und lebte in Lyon.


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Brief von Yokohama, Bau Francais, 14.04.1873 und Nummernstempel „5118“ nach St. Etienne, Loire, France, Transit Marseille 31.05.1873 und Ankunft 01.06.1873. Absender: A. Fabre & Co., Yokohama.
1838 c.
1904

Mining engineer; he graduated from the École Nationale Supérieure des Mines de Saint-Étienne, France. In the summer of 1876, Ozier traveled to the USA to study the latest mining equipment and methods in preparation for taking up a post as a mining engineer in Japan. He had been engaged by the Shimazu family (formerly lords of the Satsuma-ken in southern Kyūshū) to help in the development of their Yamagano gold mine in Kagoshima. Ozier sailed from San Francisco on 04.07.1877 on a packet ship bound for Japan. On board ship he happened to meet two travelers from Kagoshima, who told him the news about the Satsuma Rebellion going on there at the time.
Ozier's original contract term was for two years starting on 01.05.1877. Although the Satsuma Rebellion had been quelled by 24.09.1877, fighting continued in the region. As a consequence the government would not issue travel permits to foreigners, and as a result the start of Ozier's service was changed to March 1878 and he spent the eight months following his arrival in Japan on 22.07.1877 in a state of uncertainty. His initial contract lasted until 30.04.1879 but was prolonged until 31.08.1880.
At the Yamagano gold mine he improved and prepared plans of the tunnels, improved smelting techniques, and conducted mineral analysis. On completion of his contract, Ozier moved to Yokohama # 52 at the "Hotel des Colonies ". He had planned to leave Japan by March 1881, but winding up his affairs kept him some time longer. He moved from Yokohama to Odawara-cho in the Tsukiji district, Tokyo.
Ozier left Japan from Yokohama aboard the French packet ship Volga on 21.01.1882 for France and he started to live in Lyon.


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Letter posted Yokohama, Bau Francais, 14.04.1873 with Number Cancel “5118“ to St. Etienne, Loire, France, transit Marseille 31.05.1873 and arrival 01.06.1873. Sender: A. Fabre & Co., Yokohama.
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/ P II / FR / FE-R /
2. JAPANER >>> <<< JAPANESE
(AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS)

ŌBA Jirō [OBA Jiro] 大庭二郎 / JAP / SA / 1864 - 1933
ŌBA Shigema 大場茂馬 / JAP / SA / 1869 - 1920
ŌBA Shigemi 大場茂美 / JAP / SA /
OBATA Bunzaburō 小幡文三郎 / JAP / SA /
OCHIAI Kentarō / JAP / POL / 1873 - 1926
OCHIAI Toyosaburō 落合豊三郎 / JAP / SA /
ODA Hajime 織田一 / JAP / SA / 1864 - 1914
ŌDAIRA Hikoichi [ODAIRA] 大平彦一 / JAP / SA / 1874 - 1946
ŌFUJI Takahiko 大藤高彦 / JAP / SA / 1867 - 1943
ŌGA Uneguma [OGA] / JAP / SA /
ŌGAI see/ siehe MORI Ōgai [Rintarō]
OGASAWARA Nagamichi 小笠原長行 / JAP / POL / 1822 - 1891
OGATA Keijirō 緒方桂次郎 / JAP / SA / 1871 - 1945
OGATA Koreyoshi / JAP / SA / 1843 - 1909
OGATA Masakiyo 緒方正清 / JAP / SA / 1864 - 1919
OGATA Masanori 緒方正規 / JAP / SA / 1854 - 1919
OGATA Mitsutarō 緒方光太郎 / JAP / SA /
OGATA Shūjirō 緒方収次郎 / JAP / SA / 1857 - 1942
OGAWA Gōtarō 小川郷太郎 / JAP / SA / 1876 - 1945
OGAWA Isshin 小川一眞 / JAP / SA / 1860 - 1930
OGAWA Kazumasa 小川一眞 / JAP / SA / 1860 - 1929
OGAWA Sagorō 小川瑳五郎 / JAP / SA / 1876 - 1951
OGAWA Sannosuke 小川三之助 / JAP / SA /
OGAWA Shigejirō / JAP / SA / 1862 - 1925
OGIHARA Unrai [OGIWARA] 荻原雲来 / JAP / SA / 1869 - 1937
OGINO Ginko 荻野吟子 / JAP / MED / 1851 - 1913
OGIWARA Morie 荻原守衛 / JAP / SA / 1879 - 1910
OGUCHI Chūta 小口忠太 / JAP / SA / 1875 - 1945

OGUNI Iwao 小國 磐 / JAP / SA / MIL / 1856 - 1901
- Er wurde im März 1856 geboren und war mit nur 15 Jahren der jüngste der zehn Kadetten der Heeresoffiziersschule Osaka, die 1870 vom japanischen Militärministerium nach Frankreich geschickt wurden, um dort die westliche moderne "Kriegskunst" zu studieren. Dort wurde er neun Jahre lang zum Artillerie- und Pionier-Offizier ausgebildet. In Japan bildete er nun seinerseits wieder Offiziere beider Waffengattungen aus.
Oguni besuchte den vierten Jahrgang der neuen Heeresoffiziersschule, wo er unter anderem bei Charles Buland französisch lernte. Mit Buland und neun weiteren Kadetten reiste er Ende 1870 nach Frankreich. Dort besuchte er bis etwa 1873 die Regierungsschule Melun (Seine et Marne), dann studierte er Bauwesen an der renommierten École Polytechnique in Paris und wechselte vermutlich anschließend noch auf die Artillerieschule in Fontainebleau.
1880 kehrte er, inzwischen Pionier-Hauptmann, nach Japan zurück. Er wurde Lehrer an der Militärschule, später Oberstleutnant und Professor an der Artillerie- und Pionierschule. Zum Oberst befördert, wurde er dann mit der Leitung des Pionierwesens in den neuen japanischen Kolonien beauftragt. 1897 wurde er zum Mitglied der Abteilung Militärbauwesen ernannt. Als solcher war er auch für den Bau der Küstenverteidigung verantwortlich.
Oguni starb unerwartet am 01.02.1901 im Alter von 45 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt war er Generalleutnant und Direktor der Artillerieschule.
- He was born in March 1856 and being only 15 years old, was the youngest of the ten cadets from the army Officers School Osaka sent to France in 1870 by the Japanese Military Ministry to study modern Western warfare. For nine years he was trained there to an artillery and pioneer officer. Back in Japan, he was now on his turn training officers of both branches.
Oguni attended the fourth year of the new Army Officers School, where he was also taught French by Charles Buland. Towards the end of 1870, he went to France with Buland and nine other cadets. There he attended till about 1873 the Government School in Melun (Seine et Marne), then he studied construction at the renowned École Polytechnique in Paris, and thereafter probably still joining the Artillery School in Fontainebleau.
In 1880 he returned to Japan, meanwhile as a pioneer captain. He became teacher at the Military School, later lieutenant colonel and professor at the Artillery and Pioneer School. Promoted to colonel he was entrusted with the direction of pioneering in the new Japanese colonies. In 1897 he was nominated member of the department for military construction. As such he was also responsible for the erection of the Japanese coast defence.
Oguni died unexpectedly on February 1, 1901 at the age of 45 years. At this time he was a lieutenant general and director of the artillery school.


OGURA Shōtarō 小倉庄太郎 / JAP / SA /
ŌHARA Mitsuru [OHARA] 大原躬弦 / JAP / SA / 1855 - 1919
OHARA Tsutō 小原伝 / JAP / SA /
ŌHASHI Sahei [OHASHI] 大橋佐平 / JAP / JOU / 1835 - 1901
ŌHASHI Shintarō [OHASHI Shintaro] 大橋新太郎 / JAP / SA / 1863 - 1944
ŌHASHI Takichi 大橋多吉 / JAP / SA / 1879 - 1956
ŌHIGASHI Gitetsu [OHIGASHI] 大東義徹 / JAP / POL / 1842 - 1905
ŌI Kikutarō [OI] 大井菊太郎 / JAP / SA / 1864 - 1951
ŌI Seiichi 大井清一 / JAP / SA /
OINUMA Sōroku 生沼曹六 / JAP / SA / 1876 - 1944
ŌISHI Shigekichi 大石繁吉 / JAP / SA /
ŌISHI Yoshioto 大石良乙 / JAP / SA / 1849 - 1878
OKA Asajirō 丘浅次郎 / JAP / SA / 1866 - 1944
OKA Genkyō 岡玄卿 / JAP / SA / 1852 - 1925
OKA Ichinosuke 岡市之助 / JAP / SA / 1860 - 1916
OKABE Tamekichi 岡部為吉 / JAP / SA / 1874 - 1922
OKADA Asatarō 岡田朝太郎 / JAP / SA / 1868 - 1936
OKADA Eikichi 岡田榮吉 / JAP / SA / 1872 - 1916
OKADA Harukichi 岡田春吉 / JAP / SA /
OKADA Hinoto 岡田日人 / JAP / SA /
OKADA Hisao 岡田久男 / JAP / SA /
OKADA Inasaburō 岡田稲三郎 / JAP / SA /
OKADA Katsuo 岡田勝男 / JAP / SA /
OKADA Keisuke 岡田啓介 / JAP / MIL / 1868 - 1952
OKADA Kunitarō 岡田国太郎 / JAP / SA / 1860 - 1939
OKADA Saburōsuke 岡田三郎助 / JAP / ART / 1869 - 1939
OKADA Shōsaku 岡田庄作 / JAP / SA / 1873 - 1937
OKADA Toyokichi 岡田豊吉 / JAP / SA /
OKADA Tsuruya 岡田鶴也 / JAP / SA / 1873 - 1928
OKADA Waichirō 岡田和一郎 / JAP / SA / 1864 - 1938

OKAKURA Tenshin 岡倉 天心

OKAKURA Yoshisaburō 岡倉 由三郎 [Yoshisaburo] / JAP / SA / ED / 1868 - 1936
- Autor und Sprachwissenschaftler, Befürworter einer Ausbildung der Japaner in englischer Sprache. In Yokohama geboren, er war der jüngere Bruder von OKAKURA Tenshin. Er studierte Englisch mit Basil Hall Chamberlain an der Tokyo University und wurde 1894 Professor an der Seventh Higher School und war ab 1896 für 25 Jahre Professor an der Tokyo Higher Normal School. In diesen Jahren besuchte er Großbritannien und die USA. Im Winter-Semester 1903/ 1904 und 1904 besuchte er die Universität von Berlin.
Er war berühmt als Radiolehrer für die englische Sprache, nachdem er sein Amt an der Tokyo Higher Normal School niedergelegt hatte. Er stellte ein großes Englisch-Japanisches Wörterbuch zusammen und wurde Professor an der St. Paul's (Rikkyō) Universität in Tokyo. Seine bekanntesten Werke sind "The Japanese Spirit" und "The Life and Thought of Japan“.
- Author and linguistic, doyen of English language education in Japan. Born in Yokohama, he was the younger brother of OKAKURA Tenshin. He studied English with Basil Hall Chamberlain at Tokyo University and was appointed professor at the Seventh Higher School (1894) and was professor at the Tokyo Higher Normal School for 25 years from 1896. In the interval, he visited Britain and the USA. In the winter term of 1903/ 1904 and 1904 he studied at the University of Berlin.
He was famous as radio teacher of the English language after resigning from the Tokyo Higher Normal School. Compiled a large English-Japanese dictionary and became professor at St. Paul's (Rikkyō) University in Tokyo. His most famous books include "The Japanese Spirit" and "The Life and Thought of Japan".


OKAMATSU Santarō 岡松 参太郎

OKAMI Yoshiji 岡見義治 / JAP / SA / 1862 - 1943
OKAMOTO Haruzō 岡本春三 / JAP / SA /
OKAMOTO Heishirō / JAP / MIL /
OKAMOTO Masaki 岡本正喜 / JAP / SA /
OKAMOTO Ryūnosuke / JAP / MIL / 1852 - 1912
OKAMOTO Shin'ichi / JAP / SA /
OKAMOTO Yanamatsu 岡本梁松 / JAP / SA / 1863 - 1945
OKAMOTO Yoshijirō 岡本芳二郎 / JAP / SA /
OKAMURA Teruhiko 岡村輝彦 / JAP / SA / 1855 - 1917
OKAMURA Tsukasa 岡村司 / JAP / SA / 1866 - 1922
OKANO Keijirō 岡野敬次郎 / JAP / SA / 1865 - 1925
OKANO Noboru 岡野昇 / JAP / SA / 1876 - 1948
ŌKAWA Heizaburō 大川平三郎 / JAP / BM / 1860 - 1936
OKAZAKI Kunisuke 岡崎邦輔 / JAP / SA / 1854 - 1936
OKAZAKI Tōmitsu 岡崎遠光 / JAP / SA /
OKAZAWA Kuwashi 岡沢精 / JAP / MIL / 1844 - 1908
ŌKI Takatō 大木喬任 / JAP / ED / 1832 - 1899
OKINO Tadao 沖野忠雄 / JAP / SA / 1854 - 1921
ŌKŌCHI Masatoshi 大河内正敏 / JAP / SA / 1878 - 1952
ŌKOHIRA Saizō 大河平才蔵 / JAP / SA /
OKONOGI Shinrokurō 小此木信六郎 / JAP / SA / 1867 - 1928
ŌKŌTO Sōji 大河戸宗治 / JAP / SA / 1877 - 1960
OKU Yasukata 奥保鞏 / JAP / MIL / 1846 - 1930

ŌKUBO Haruno 大久保 春野

ŌKUBO Ichiō 大久保一翁 / JAP / POL / 1817 - 1888

ŌKUBO Toshimichi 大久保利通

ŌKUBO Toshitake 大久保利武 / JAP / SA / 1865 - 1943
OKUDA Masaka 奥田正香 / JAP / BM / 1847 - 1921
ŌKUMA Shigenobu 大隈重信 / JAP / POL / 1838 - 1922

OKUMURA Eisaku 奥村 鋭作

OKUMURA Hideo 奥村英夫 / JAP / SA /
OKUMURA Shōzō 奥村省三 / JAP / SA /
ŌKURA Kihachirō 大倉喜八郞 / JAP / BM / 1837 - 1928
ŌKURA Kishichirō 大倉喜七郎 / JAP / SA /
ŌKURO Yasusaburō 大黒安三郎 / JAP / SA / 1870 - 1915
OKUYAMA Yoshiaki 奥山義章 / JAP / SA / 1850 - 1912
OMI Kaoru 尾見薫 / JAP / SA / 1874 - 1924
ŌMIWA Chōbee 大三輪長兵衛 / JAP / BM / 1835 - 1908
ŌMORI Fusakichi [OMORI] 大森房吉 / JAP / SA / 1867 - 1923
ŌMORI Hidetarō 大森英太郎 / JAP / SA /
ŌMORI Junzō 大森順造 / JAP / SA /
ŌMORI Zenkai 大森禅戒 / JAP / SA / 1871 - 1947
ŌMURA Arichika [OMURA] 大村有隣 / JAP / SA /
ŌMURA Jintarō 大村仁太朗 / JAP / SA / 1863 - 1907
ŌMURA Masujirō 大村益次郎 / JAP / ED / 1825 - 1869
ONAKA Morizō 尾中守三 / JAP / SA / 1877 - 1920
ŌNISHI Hajime[ONISHI] 大西祝 / JAP / SA / 1860 - 1900
ŌNISHI Hideji 大西秀治 / JAP / SA /
ŌNISHI Yoshiaki 大西克知 / JAP / SA / 1865 - 1932
ŌNISHI Yoshitaka 大西克孝 / JAP / SA / 1862 - 1933
ONO Gorō 小野五郎 / JAP / SA /
ŌNO Naoe 大野直枝 / JAP / SA / 1875 - 1913
ONO Sanenobu 小野実信 / JAP / SA /
ONODERA Shigetarō 小野寺重太郎 / JAP / SA /
ONOZUKA Kiheiji 小野塚喜平次 / JAP / SA / 1870 - 1944
OSADA Shūtō [Shuto] 長田秋濤 / JAP / SA / 1871 - 1915

OSAKA Yuguma 小坂 勇熊[ŌSAKA] [Kosaka Chihirō 小坂 千尋] / JAP / SA / 1850 - 1891
- Osaka Yuguma, ein Kadett vom ersten Jahrgang der neuen Heeresoffiziersschule Osaka, wurde 1870 mit neun seiner Kameraden zur weiteren Ausbildung nach Frankreich entsandt. Begleitet wurde die Gruppe von ihrem Französischlehrer, Leutnant Charles Buland.
Osaka besuchte in Frankreich die École Saint-Louis in Paris und ab 1873 die französische Offiziersschule Saint-Cyr. 1875 machte er an der französischen Generalstabsakademie eine zweijährige Spezialausbildung; danach reiste er ein halbes Jahr durch Frankreich zum Studium der Festungsanlagen rund um Paris, aber auch an der Nordostgrenze Frankreichs und in der Normandie.
Nach seiner Rückkehr 1878 nach Japan wurde er als Infanterie-Hauptmann Lehrer an der Militärschule und dann mit der Verwaltung der Heeresoffiziersschule beauftragt. 1888 kehrte er mit dem späteren Militärminister Yamagata Aritomo nach Europa zurück. Osaka blieb dort für ein weiteres Jahr; er soll in dieser Zeit mit dem deutschen Offizier Jacob Meckel zusammengearbeitet haben, der zuvor als Militärberater in Tokyo gewesen war.
Osaka, nun Oberstleutnant, diente anschließend in der Abteilung für Heeresangelegenheiten des japanischen Militärministeriums und wurde danach als Oberst Leiter des Ersten Büros des Generalstabs.
Obwohl er eine beträchtliche Zeit in Frankreich ausgebildet worden war, hat Osaka Yuguma zweifellos dazu beigetragen, den zunächst im japanischen Heer vorherrschenden französischen Einfluss zugunsten des deutschen Vorbilds zurückzudrängen. Sein früher Tod hinderte ihn daran, einen wichtigeren militärischen Rang zu erreichen.
- Osaka Yuguma, a cadet in the first year of the new Army Officers School in Osaka, was in 1870, together with nine of his comrades, sent to France for further education. The group was accompanied by their teacher of French, lieutenant Charles Buland.
Osaka attended in France the École Saint-Louis in Paris and as of 1873 the French Officers School Saint-Cyr. In 1875, he underwent a two years special training at the French General Staff Academy; thereafter he travelled for half a year through France to study the fortifications around Paris as well as those at the French North Eastern boundary and in Normandy.
After his return to Japan in 1878 Osaka became, as an infantry captain, teacher at the Military School and was successively entrusted with the management of the Army Officers School. In 1888 he returned in company of the later Military Minister Yamagata Aritomo to Europe. Osaka stayed there for another year; he is said to have now collaborated with the German officer Jacob Meckel, who had previously been military adviser in Tokyo.
Osaka, now Lieutenant-Colonel, served afterwards in the Office for Army Affairs of the Japanese Military Ministry, becoming thereafter, as a Colonel, director of the General Staff's First Bureau.
Despite of being trained for a considerable time in France, Osaka Yuguma had without doubt contributed to reduce the French influence, originally prevailing in the Japanese army, in favour of the German model. His early death prevented him to attain a more important military rank.


ŌSAKA Yūkichi 大幸勇吉 / JAP / SA / 1866 - 1950
OSAKI Sutezō / JAP / SA /
ŌSAKO Naomichi [OSAKO] 大迫尚道 / JAP / SA /
ŌSAKO Naotoshi 大迫尚敏 / JAP / SA /
OSATAKE Takeshi 尾佐竹猛 / JAP / L / 1880 - 1946
ŌSAWA Gakutarō [OSAWA Gakutaro] 大澤岳太郎 / JAP / SA / 1863 - 1920
ŌSAWA Kaiyū 大澤界雄 / JAP / SA /
ŌSAWA Kenji 大澤謙二 / JAP / SA /
ŌSE Jintarō 大瀬甚太郎 / JAP / SA / 1865 - 1944
ŌSEKI Kyūgorō 大関久五郎 / JAP / SA / 1875 - 1918
OSHIDA Tokurō 押田徳郎 / JAP / SA /
ŌSHIMA Ken-ichi [OSHIMA] 大島健一 / JAP / SA /
ŌSHIMA Kintarō 大島金太郎 / JAP / SA / 1871 - 1934
ŌSHIMA Michitarō [OSHIMA Michitaro] 大島道太郎 / JAP / SA / 1860 - 1921
ŌSHIMA Sadayasu 大島貞恭 / JAP / SA /
ŌSHIMA Senjirō 大島専次郎 / JAP / SA / 1864 - 1902
ŌSUMI Akio [OSUMI] 大角岑生 / JAP / SA /
OTA Kenjirō 織田顕次郎 / JAP / SA /
ŌTA Kōshi [OTA] 太田孝之 / JAP / SA / 1879 - 1953
ŌTA Masanori 太田正徳 / JAP / SA /
ŌTA Sanjirō 大田三次郎 / JAP / SA /
ŌTAKE Sawaji [OTAKE] 大竹沢治 / JAP / SA /
ŌTAKI Terutarō 大滝照太郎 / JAP / SA /
ŌTANI Eiryō 大谷營亮 / JAP / SA /
ŌTANI Kahei [OTANI] 大谷嘉兵衛 / JAP / BM / 1844 - 1933
ŌTANI Shūan 大谷周庵 / JAP / SA / 1857 - 1934
ŌTATSUME Paul Shigetora 大立目重虎 / JAP / SA / 1864 - 1895
ŌTORI Jirō [OTORI] 大鳥次郎 / JAP / SA / 1873 - 1906
ŌTORI Keisuke 大鳥圭介 / JAP / POL / 1833 - 1911
OTOTAKE Iwazō 乙竹岩造 / JAP / SA / 1875 - 1953
ŌTSUKA Iichirō [OTSUKA] 大塚猪一郎 / JAP / SA /
ŌTSUKA Rikutarō 大塚陸太郎 / JAP / SA /
ŌTSUKA Yasuji 大塚保治 / JAP / SA / 1868 - 1931
ŌTSUKI Chiri大塚千里 / JAP / SA / 1873 - 1914
ŌTSUKI Hajime 大槻弌 / JAP / SA /
ŌTSUKI Ukichi 大槻宇吉 / JAP / SA /
ŌUCHI Takeshi 大内健 / JAP / SA / 1864 - 1894
ŌURA Kanatake / JAP / POL /
ŌYAGI Taizō 大屋木耐三 / JAP / SA /
OYAMA Atsushi 小山温 / JAP / SA /

ŌYAMA Iwao 大山巌

OYAMA Ryūtoku 小山龍徳 / JAP / SA / 1860 - 1933
ŌYAMA Sukeichi 大山助一 / JAP / SA / 1858 - 1922
OZAKI Heihachirō 尾崎平八郎 / JAP / SA / 1847 - 1874
OZAKI Masawaka / JAP / BM /
OZAKI Yukio 尾崎行雄 / JAP / POL / 1858 - 1954
- O -    
OKAKURA
Tenshin
岡倉 天心
1862 – 1913

[Kakuzō]
[岡倉 覚三]


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03.11.1952
14.02.1862 in Yokohama, Japan
02.09.1913 in Akakura, Niigata-ken, Japan

Er wurde als Sohn von Okakura Kambei geboren, Samurai aus Fukui, der nach der Meiji-Restauration Seidenhändler in Yokohama wurde. Aufgrund vieler ungewöhnlicher Umstände erhielt er seine Erstausbildung nahezu nur von ausländischen christlichen Missionaren. Im Teenager-Alter konnte er sehr gut Englisch lesen und schreiben, war aber Analphabet im Japanischen, obwohl er später dann auch Japanisch lesen und schreiben lernte, konnte aber immer besser Englisch als Japanisch schreiben. 1880 absolvierte er die Universität von Tokyo und begann beim Ministerium für Erziehung, wo er seine erste praktische Erfahrung mit japanischer Kunst als Übersetzer von Fenollosa machte. Er spezialisierte sich auf Malerei und etwa 1884 ging er nach Europa, um auf diesem Gebiet Erfahrung zu sammeln. Nach der Rückkehr nach Japan gründete er eine Kunstschule, deren Direktor er 1890 wurde, den Posten hatte er bis 1897 inne. 1898 gründete er die Japanische Akademie der Künste und widmete sich der Ausbildung von Künstlern, wie z. B. Yokoyama Taikan, Shimomura Kanzan and Hishida Shunsō. Zusammen mit Hashimoto Gahō und anderen gründete er auch Japanische Institut der Schönen Künste.
Er besuchte Indien und die USA und wurde 1904 Haupt-Kurator der Orientalischen Abteilung des Museums der Künste in Boston, einen Posten, den er bis zu seinem Tod bekleidete. - 1905 zog er nach Itsura, Ibaraki-ken und lehrte an der Universität Tokyo die Geschichte der schönen Künste. Er war Juror bei Kunstausstellungen des Instituts der schönen Künste.
Er starb in seiner Villa in Akakura, Niigata-ken. Die japanischen Künste brachte er der westlichen Welt durch seine Bücher näher, z. B. "Die Ideale des Osten", "Erwachendes Japan", "Das Buch vom Tee", etc.
14.02.1862 in Yokohama, Japan
02.09.1913 at Akakura, Niigata-ken, Japan

He was born the son of Okakura Kambei, a clansman of Fukui, who became a silk merchant in Yokohama after the Meiji Restoration. Owing to an unusual set of circumstances, he received nearly all of his early education from foreign Christian missionaries. By the time he was a teenager, he could read and write English very well but was illiterate in Japanese. Although he did eventually also learn to write in Japanese, he was always a better writer of English than of Japanese. In 1880, he graduated from Tokyo University and entered the Ministry of Education.
He became interested in fine arts under the influence of Ernest Fenollosa, American connoisseur of Japanese fine arts when he served as his interpreter. He specialized in paintings and about in 1884 he went to Europe to research in this field. After returning to Japan he endeavored to set up the Tokyo Fine Arts School and became director of this school in 1890. He held the post until 1898, when he founded the Japan Art Academy and devoting himself to training artists, including Yokoyama Taikan, Shimomura Kanzan and Hishida Shunsō.
Together with Hashimoto Gahō and others, he also founded the Japan Fine Arts Institute.
He visited India and the USA and became chief curator of the Oriental fine arts section of the Boston Museum in 1904, a post he held until his death.
In 1905, he moved to Itsura, Ibaraki-ken but lectured on the history of fine arts at Tokyo University.
He was a judge of exhibitions of the Fine Arts Institute.
He died at his villa at Akakura, Niigata-ken.
He introduced Japanese fine arts to the West through books including "The Ideals of the East", "The Awakening of Japan", "The Book of Tea", etc.
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/ JAP / SA /
OKAMATSU
Santarō
岡松 参太郎
1871 - 1921


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Okamatsu Santarō

















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- Okamatsus Name als Autograph
- Okamatsu's name as an autograph























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Der Stab der Ostasiatischen Wirtschaftsforschungs-Büros im Jahr 1912
- Staff of the East Asian Economic Investigation Bureau in 1912

23.09.1871 in Nobeoka (heute Miyazaki-ken), Japan
15.12.1921

Okamatsu war in einem konfuzianischen japanischen Haus aufgewachsen und daher mit der Religion, der Kultur und den Bräuchen Chinas vertraut. Er wurde Jurist und war als solcher auch in Europa ausgebildet worden. Nachdem Japan durch den Sieg im Chinesisch-Japanischen Krieg 1895 neue Kolonialmacht geworden war, wurde Okamatsu durch seine genaue Kenntnis der chinesischen Kultur einerseits und der asiatischen und europäischen Rechtssysteme andererseits zu einem wichtigen Vertreter des "wissenschaftlichen Kolonialismus".
Santarōs Vater war der berühmte konfuzianische Gelehrte (jugakusha) Okamatsu Ōkoku, der als Sinologie in der frühen Meiji-Ära Karriere machte. Santarō selbst studierte bis 1894 Recht an der Universität Tokyo und, nach seinem Abschluss, im Ausland Zivilrecht und internationales Privatrecht. Von April 1996 bis 1898 studierte er in Berlin und Halle und war danach Student in Frankreich und in Italien. Nach Japan im August 1899 zurückgekehrt, wurde er Professor an der Juristischen Fakultät der Kaiserlichen Universität Kyoto. Im Juni 1901 erwarb er das juristische Doktorat (hōgaku hakushi). Im September 1901 wurde er von Gotō Shimpei, dem Zivilgouverneur von Taiwan (Formosa), zum Mitglied einer Kommission zur Erforschung der Verhältnisse in Japans erster Kolonie ernannt. Es wurde eine umfangreiche und lang dauernde Aufgabe.
Seit Jahrhunderten war Japan fast völlig abgeschieden gewesen, sogar von seinen asiatischen Nachbarn.
Für Chinesen (und auch Holländer) gab es gewisse Ausnahmen, wobei Chinesen immer als unterlegen angesehen wurden.
Dieses überlieferte Vorurteil hatte nachteilige Auswirkungen auf die Kolonialverwaltung von Taiwan, die anfänglich ausschließlich vom Militär ausgeübt wurde. Aber als Gotō im März 1898 sein Amt als Zivilgouverneur antrat, begann sich diese Haltung zu ändern.
Gotō war überzeugt, dass es für eine effektive Verwaltung der Kolonie nötig sei, westliche wissenschaftliche Methoden anzuwenden. Im September 1898 wurde ein "Provisorisches Büro zur Erfassung des Grundbesitzes in Taiwan" eingerichtet, das die vorhandenen Dokumente auswerten und Feldforschung betreiben sollte, um zuverlässige Daten über Grundbesitz, Erbfolgeregelungen und das Rechtssystem in Taiwan zu erhalten.
Die sich über mehrere Jahre erstreckende Anhäufung von Karten, Daten und Statistiken machten Taiwan zum "am gründlichsten inventarisierten Kolonialgebiet auf der Welt".
Im April 1901 war der Untersuchungsgegenstand beträchtlich erweitert worden. Gotō gründete eine neue Kommission, das "Provisorische Komitee für die Erforschung des 'Alten Brauchtums' auf Taiwan". Mit der "Kaiserlichen Verordnung" Nr. 196 vom Oktober wurde die Arbeit der Kommission zu einer wichtigen Staatsangelegenheit. Vorsitzender war Gotō am Sitz der Kolonialverwaltung in Taihoku (Taipeh), aber zum wichtigsten Mann wurde Okamatsu.
Gotō gelang es, den Juraprofessor als seine "rechte Hand" zu gewinnen, obwohl dieser sein Amt als Hochschullehrer in Kyoto beibehielt. Okamatsu beteiligte sich an der Festlegung der Forschungsthemen sowie an der Organisation der verschiedenen Abteilungen und Sektionen. Er reiste oft nach Taiwan, um den Fortgang der Arbeiten zu überwachen.

Als die "Brauchtums-Kommission" ihre Arbeit aufnahm, gab es zwei Abteilungen; die erste untersuchte das Gesetze-System, und die zweite war mit den wirtschaftlichen Unterschieden zwischen Japan und Taiwan befasst. Eine dritte Abteilung wurde später ins Leben gerufen. 1903 wurde die erste Abteilung um eine weitere Sektion erweitert, die sich auf die Gesetzeslage in Festland-China konzentrierte.
1909 wurde eine neue Sektion angegliedert, die sich um die Erforschung der "barbarischen Völker" kümmerte, die in den Bergen Taiwans lebten.
Ursprünglich war Okamatsu Leiter der ersten Abteilung; die zweite wurde vom Dekan der Juristischen Fakultät in Kyoto geführt, Oda Yorozu. Etwa 15 Mitglieder gehörten zu der eigentlichen Kommission; das gesamte Team umfasste bis zu etwa 100 Personen. Der erste Bericht wurde von Okamatsu bereits 1902 veröffentlicht. Die englische Fassung lautete: "Provisional Report on Investigations of Laws and Customs in the Island of Formosa. Compiled by the Order of the Governor-General of Formosa by Okamatsu Santarō, Member of the Commission for the Investigation of Old Laws and Customs in Formosa".
In den Jahren 1910 und 1911 wurden zwei weitere Berichte veröffentlicht, die unter dem Titel "Taiwanesisches Privatrecht" eine Darstellung der bisherigen Justiz und Rechtspflege in Taiwan gaben.
Okamatsu befürwortete ein besonderes Zivilgesetzbuch für Taiwan, das auf die besonderen Traditionen der Insel Rücksicht nehmen sollte. Es gab bereits mehrere Entwürfe, aber das Vorhaben wurde aufgegeben, als sich das Prinzip der Assimilation in der japanischen Kolonialpolitik mehr und mehr durchzusetzen begann.

Okamatsus Förderer Gotō Shimpei war im November 1906 Präsident der "Südmandschurischen Eisenbahngesellschaft" geworden. Auch hier rief er eine Forschungseinrichtung ins Leben, das "Ostasiatische Wirtschaftsforschungs-Büro". Okamatsu wurde Mitglied im Direktorium der Eisenbahngesellschaft und leitete auch dieses Forschungsbüro. Gotō und Okamatsu hatten beide in Deutschland studiert, und so erklärt sich, dass im "Ostasiatischen Wirtschaftsforschungs-Büro" nacheinander einige Deutsche tätig wurden. Der erste von ihnen war ab 1908 Karl Thieß, gefolgt 1911 von Otto Wiedfeldt und zuletzt von Matrin Behrend.
Okamatsu trat 1913 in den Ruhestand und starb 1921. Er hatte in wichtigen Funktionen Pionierarbeit für die japanische Kolonialisierung geleistet.
Das "Ostasiatische Wirtschaftsforschungs-Büro" bestand weiter und seine Tätigkeit wurde immer umfangreicher. Ab 1929 wurde es unter dem Präsidenten Ōkawa Shūmei Befürworter und Unterstützer einer gewaltsamen Ausdehnung Japans über Ostasien. Jetzt trat militärische Grausamkeit an die Stelle der kulturellen Rücksichtnahme, wie sie einst von Gotō und Okamatsu angestrebt worden war.
23.09.1871 in Nobeoka (today Miyazaki-ken), Japan
15.12.1921

Okamatsu had grown up in a Confucian Japanese home and was therefore familiar with the religion, the culture and customs of China.
He became a jurist and was as such also trained in Europe. When Japan had become a new colonial power after the victory in the Chinese-Japanese War in 1895, Okamatsu's intimate knowledge of the Chinese culture on the one hand and of the Asian and European law systems on the other hand, made him an important representative of "scientific colonialism".
Santarō's father had been the renowned Confucian scholar (jugakusha) Okamatsu Ōkoku, who made a career as a sinologist in the early Meiji era. Santarō himself studied law at the University of Tokyo. After graduation in 1894, he studied abroad Civil Law and Private International Law. From April 1896 to 1898 he studied in Berlin and Halle, and was thereafter student in France and in Italy. When he returned to Japan in August of 1899, he was made a Professor at the Law College of the Kyoto Imperial University.
In June of 1901, he became a Doctor of Law (hōgaku hakushi). In September of 1901, he was appointed member of a commission for investigation of the situation in Japan's first colony by Gotō Shimpei, the civilian governor of Taiwan (Formosa).
It was to become an extensive and long lasting task.
For centuries, Japan had been almost completely secluded, even from its Asian neighbours.
For Chinese (and also Dutchmen), there were certain exceptions, with Chinese always being considered as inferior.

This traditional prejudice had a negative effect on the colonial administration of Taiwan, which was initially exercised only by the military.
But when Gotō took office as a civilian governor in March 1898, this attitude began to change.
Gotō was convinced that it would be necessary to use Western methods of scientific research for an effective administration of the colony. In September of 1898 a "Provisional Bureau for Land Registration in Taiwan" was established, which should examine the existing documents and perform field research in order to get reliable data on land-ownership and the systems of inheritance and law in Taiwan.
The accumulation of maps, data and statistics over a number of years made Taiwan one of the "most thoroughly inventoried colonial areas in the world".
In April 1901, the field of research and investigation was considerably widened. Gotō founded a new "Provisional Commission for the Investigation of Taiwanese Old Customs and Habits". By "Imperial Ordinance" No. 196, issued in October, this Commission became an important state affair.
Gotō was appointed head of the Commission at the colonial administration in Taihoku (Taipei), but the most important man became Okamatsu.

Gotō succeeded to recruit the law professor as his "right-hand man", even though Okamatsu kept his duty as a university lecturer in Kyoto. Okamatsu was involved in determining the research themes and in organizing the various departments and branches.
He travelled repeatedly to Taiwan to supervise the work's progress.
When the "Old Customs Commission" started, there were two departments; the first investigated the legal system, and the second one concerned with the economic differences between Japan and Taiwan. A third department was established in later years. In 1903, the first department was enlarged by another section which concentrated their investigations on the laws of the Chinese main land.
In 1909, a new section was organized which devoted to the research on the "barbarian tribes" living in the Taiwanese mountains.
Originally Okamatsu was head of the first department; the second department was led by Oda Yorozu, a colleague from the Law Faculty of Kyoto University. Some fifteen members belonged to the investigation commission proper, and the complete team numbered to about 100 men. The first report was published by Okamatsu already in 1902. The English edition read: "Provisional Report on Investigations of Laws and Customs in the Island of Formosa. Compiled by the Order of the Governor-General of Formosa by Okamatsu Santarō, Member of the Commission for the Investigation of Old Laws and Customs in Formosa".
In 1910 and 1911, two more reports were published, which were entitled "Taiwanese Private Law", giving a description of the current justice and legal system in Taiwan.

Okamatsu advocated a special civil code for Taiwan, which should take into account the particular traditions of the island.
There were already several drafts, but the project was abandoned when the principle of assimilation began to become more and more predominant in Japanese colonial policy.
Okamatsu's sponsor Gotō Shimpei had become President of the "South Manchurian Railway Company" in November of 1906 Here also, he brought a research institute into being, the "East Asian Economic Investigation Bureau". Okamatsu, having become member of the Board of Directors of the railway company, also headed this research office. Gotō and Okamatsu had both been studying in Germany, and this explains why some Germans were active in the East Asian Economic Investigation Bureau. The first of them was, from 1908 on, the political scientist Karl Thiess, followed in 1911 by Otto Wiedfeldt and ultimately by Martin Behrend.

Okamatsu retired in 1913 and died in 1921. He had performed in important functions pioneering work for Japanese colonization.
The "East Asian Economic Investigation Bureau" continued to work and was getting bigger and bigger over the years. As of 1929 it was presided by Ōkawa Shūmei and became a proponent and supporter for Japan's violent expansion over East Asia.
Military cruelty should now take the place of cultural consideration once intended by Gotō and Okamatsu.
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/ JAP / SA / SC /
ŌKUBO
Haruno
大久保 春野
1846 - 1915

[OKUBO]
[HORIE Teiichirō 堀江提一郎]


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General Ōkubo 1913
08.10.1846 in Tōtōmi (heute Shizuoka-ken)
08.10.1846 in Tōtōmi (today Shizuoka-ken)

Ōkubo Haruno war einer der führenden japanischen Generale in Japans Kriegen gegen China und Russland und zuletzt Befehlshaber der Truppen im von Japan besetzten Korea.
Er war auch einer der ranghöchsten in Frankreich ausgebildeten japanischen Offiziere: als Horie Teiichirō gehörte er 1870 zu den zehn Kadetten der Offiziersschule Osaka, die zur weiteren Ausbildung nach Frankreich geschickt worden waren.
Horie Teiichirō kam aus einer zum Ōkubo-Clan gehörenden Samurai-Familie in der damaligen Provinz Tōtōmi. Man sagt, als Junge soll er bereits mit seinem Vater im Boshin-Krieg gegen die Shōgunats-Regierung gekämpft haben.
1869 besuchte er das "Collège franco-japonais de Yokohama", wo er auch mit Verwaltungsaufgaben betraut wurde.
Einer seiner Lehrer dort war der französische Leutnant Charles Buland, der auch Französisch an der neuen kaiserlichen Offiziersschule in Osaka unterrichtete.
Horie wurde als Kadett im ersten Jahrgang an der Offiziersschule aufgenommen und vermutlich auf Empfehlung von Buland mit neun anderen Kadetten dazu bestimmt, das Studium in Frankreich fortzusetzen.
Die Kadetten wurden nach ihrer Ankunft in Marseille auf verschiedene Einrichtungen in Frankreich verteilt. Horie besuchte zuerst die Schule in Toulon, wechselte zur Regierungsschule in Melun (Seine et Marne) 1873, um Militärrecht zu studieren, und besuchte dann die Schule im Pariser Stadtteil Faubourg Poissonière.
Im Juli, vielleicht aber auch erst Ende 1875, kehrte er nach Japan zurück. Er hatte nun den Rang eines Hauptmanns und trug den Namen, unter dem er militärische Karriere machten sollte, Ōkubo Haruno.
Die Karriere war stetig und steil. Nach einer Verwendung in verschiedenen Stäben im jetzigen Heeresministerium wurde Ōkubo im Mai 1880 Bataillonschef beim 14. Infanterieregiment in Kumamoto, im Dezember 1882 war er Oberstleutnant im Generalstab, und im März 1886 übernahm er als Oberst den Befehl über das 12. Infanterie-Regiment. Im Juni 1890 wurde Ōkubo in das Büro der Heeresinspektion versetzt und war zunächst Kommandant der Heeresakademie in Toyama und ab Juni des nächsten Jahres Direktor der Kaiserlich-japanischen Heeresakademie in Tokyo-Ichigaya, der Nachfolgerin der früheren Heeresoffiziersschule Osaka.
Nach einer Zeit als Stabschef der 2. Infanterie-Division in Sendai erfolgte 1894 Ōkubos Beförderung zum Generalmajor. Im Japanisch-chinesischen Krieg kommandierte er die 7. Infanterie-Brigade, die an den Kämpfen in der Mandschurei und danach an der Eroberung von Formosa (Taiwan) teilnahm. Im Dezember 1897 wurde Ōkubo das Kommando über die 1. Brigade der Kaiserlichen Garde übertragen.

1900 wurde er als Generalleutnant Stabschef der Generalinspektion der Militärischen Ausbildung. Vom 05.05.1902 bis 06.07.1906 war er Kommandant der 6. Infanterie-Division in Kumamoto, die im Japanisch-Russischen Krieg in der Mandschurei eingesetzt war; anschließend war er bis zum 21.12.1908 Kommandeur der 3. Infanterie-Division in Nagoya.
Im September 1907 wurde Ōkubo der Adelstitel "Baron" (danshaku) verliehen, und am 07.08.1908 erhielt er den vollen Generalsrang, die höchste Position für einen in Frankreich ausgebildeten japanischen Armeeoffizier. Am 18.08.1911 schied Ōkubo Haruno aus dem aktiven Dienst aus. Er war zuletzt Befehlshaber der "Chōsen-Armee" gewesen, wie die japanischen Truppen in Korea genannt wurden. Nach seinem Tod wurde Ōkubo mit dem "Zweiten Hofrang" (ni-i) geehrt.
26.01.1915
26.01.1915

Ōkubo Haruno was one of the leading generals in Japan's wars against China and Russia, ending his career as Commander of the troops in Korea occupied by Japan.
He also was on of the highest ranking Japanese officers trained in France: as Horie Teiichirō he had belonged to the ten Japanese cadets from the Officers School at Osaka who in 1870 had been sent to France for their further education.

Horie Teiichirō came from a samurai family belonging to the Ōkubo clan in the former province of Tōtōmi. It is said he also fought as a boy with his father in the Boshin-War against the shōgunate government.
In 1869 he attended the "Collège franco-japonais de Yokohama", where he was also given administrative tasks.

One of his teachers there was the French lieutenant Charles Buland, who also taught French at the new Imperial Officers' School in Osaka.
Horie was accepted as a cadet in the first year at the officers' school and, presumably on the recommendation of Buland, chosen with nine further cadets from Osaka to continue their studies in France.
After their arrival in Marseilles, the Japanese cadets were distributed to various institutions in France. Horie first attended the school in Toulon, changed in 1873 to the government school in Melun (Seine et Marne) in order to study military law and then attended a school in the Paris district of Faubourg Poissonière.
In July, or possibly at the end of 1875, he returned to Japan. He now had the rank of a captain, bearing the name under which he was to make a military career, Ōkubo Haruno.
The career was steady and steep. After being employed in various staffs of the Army Ministry, Ōkubo was given command of a battalion in the 14th Infantry Regiment in Kumamoto in May of 1880; in December of 1882 he was a Lieutenant-General in the General Staff, and in March 1886 he took as a Colonel command of the 12th Infantry Regiment. In June of 1890, Ōkubo was transferred to the Army Inspection Office and was at first head of the Army Academy in Toyama (tactics and fencing school), and from June of next year director of the Imperial Japanese Army Academy in Tokyo-Ichigaya, the successor of the former Army Officers School Osaka.
After a time as chief of staff of the 2nd Infantry Division in Sendai, Ōkubo's promotion to Major General took place in 1894. In the Japanese-Chinese War, he commanded the 7th Infantry Brigade, which took part in the battles in Manchuria and then in the conquest of Formosa (Taiwan). In December 1897, Ōkubo was given command of the 1st Brigade of the Imperial Guard,

In 1900, he became as a Lieutenant General Chief of Staff of the general inspectorate of military training. From May 5, 1902 to July 6, 1906 he was head of the 6th Infantry Division in Kumamoto, which was deployed in Manchuria during the Japanese-Russian War; afterwards he was commander of the 3rd Infantry Division in Nagoya till 21.12.1908.

In September of 1907 Ōkubo was awarded the nobility title of a "Baron" (danshaku), and on August 7, 1908 he got the rank of a "full" General, the highest position for a Japanese army officer trained in France. On August 18, 1911 Ōkubo Haruno resigned from active service.
His last employment had been head of the "Chōsen Army," as the Japanese troops in Korea were called.
After his death, Ōkubo was honoured with the 2nd court rank (ni-i).
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/ JAP / SA / MIL /
ŌKUBO
Toshimichi
大久保利通
1830 – 1878

[OKUBO]


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26.09.1830 in Kagoshima
14.05.1878 in Kagoshima

Bedeutende Persönlichkeit während der Meiji - Restauration, der großen Einfluß bei der Einführung westlicher Ideen hatte. Er unterstützte den Kaiser gegen das Shōgunat und arbeitete für die Überwindung der feudalen Verhältnisse. Er war ein mächtiger Politiker in der neuen Regierung und wirkte als Staatsrat und Finanzminister. Als Stellvertreter von Iwakura Tomomi nahm er an der Iwakura-Mission nach den USA und Europa teil. 1874 wurde er Innenminister, durch diese Machtposition realisierte er bedeutende Beschlüsse wie die Landsteuerreform und die Förderung neuer Industrie, ebenso unterstützte er eine militärische Expedition nach Taiwan. Nach der Satsuma-Rebellion 1877 (siehe Saigō Takamori), wo er auf der Seite der Regierung stand, wurde er vermutlich von Anhängern des Satsuma han 1878 ermordet.
siehe auch Chronologie November 1871
26.09.1830 in Kagoshima
14.05.1878 in Kagoshima

A major figure in the Meiji restoration, he was influential in introducing Western ideas to Japan. He supported the emperor against the shōgun and worked to eliminate feudalism. He was a powerful figure in the new government, serving as councillor and finance minister. During the Iwakura Mission from 1871 on to the USA and Europe he served as one of the deputies of Iwakura Tomomi.
In 1874 he became home minister, thereby gaining government power and carrying out important policies such as land tax reforms and encouragement of new industry as well as sponsoring a military expedition to Taiwan. After the Satsuma rebellion of 1877 ( see Saigō Takamori ), in which he took the government side, he was assassinated, presumably by a fellow clansman of Satsuma.

see also Chronology November 1871
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/ JAP / POL /
OKUMURA
Eisaku
奥村 鋭作
1870 - 1945















20.05.1870 in Suzuka, Mie-ken, Japan
12.11.1945 in Tottori, Tottori-ken, Japan

Von 1889 bis 1891 absolvierte er die Kaiserlich-Japanische Armee-Kriegsschule in Tokyo und gehörte zur 2. Gruppe der Absolventen der Infantrie der neu eingeweihten Akademie.
Von 1896 bis 1899 besuchte er die kaiserlich-japanische Militärakademie in Tokyo, die er mit Auszeichnung abschloss. - Ein Brief der deutschen Gesandtschaft in Tokyo vom 19.09.1902 informiert, dass "Hauptmann Okumura Japan am 20.09. verlassen wird. Sein Aufenthalt in Deutschland wird auf 3 Jahre eingeschätzt."
Er änderte sein Ziel aufgrund eines Befehls von General Fukushima Yasumasa. Sein Tagebuch belegt, dass er von November 1902 bis Februar 1904 in Österreich/ Ungarn weilte und danach nach Japan zurückkehrte, um am Russisch-Japanischen Krieg teilzunehmen.
Nach dem Krieg wurde er zum Major befördert und im Mai 1906 kehrte er nach Österreich/ Ungarn zurück, wo er dann bis September 1907 weilte.
Sein höchster militärischer Rang war Generalleutnant, den er 1919 erhielt.

Dank an Mutsuyo Okumura Unger, eine der Enkeltöchter von Okumura Eisaku, für diese Informationen.
20.05.1870 in Suzuka, Mie-ken, Japan
12.11.1945 in Tottori, Tottori-ken, Japan

From 1889 to 1891 he attended the Imperial Japanese Army Academy in Tokyo and he belonged to the 2nd group of infantry graduates of the newly inaugurated academy.
From 1896 to 1899 he attended the Imperial Japanese Army War College in Tokyo and graduated with distinction. - A letter of the German Legation of Tokyo dated September 19, 1902, informs that "Captain Okumura will leave Japan on September 20. His stay in Germany is calculated for 3 years."
He changed his mind by order of General Fukushima Yasumasa. His diary proves that he stayed in the Austro-Hungarian Empire from November 1902 to February 1904.
Afterwards he returned to Japan to participate in the Russo-Japanese war.
After the war he was promoted Major and in May 1906 he returned to the Austro-Hungarian Empire staying there until September 1907.
His highest military rank was a Lieutenant General promoted in 1919.

As for the information thanks to Mutsuyo Okumura Unger, one of Okumura Eisaku’s granddaughters.
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/ JAP / SA / MIL /
ŌYAMA
Iwao
大山巌
1842 – 1916

[OYAMA]





























12.11.1842 in Kagoshima
10.12.1916 in Tokyo

Sohn eines samurai des Satsuma-han, Cousin von Saigō Takamori. Seit Beginn der Meiji-Restauration übernahm er militärische Aufgaben. 1870 ging er zum Studium an die École Spéciale Militaire de Saint-Cyr in Frankreich, wurde Beobachter des Deutsch-Französischen Krieges vom August 1870 bis Januar 1871 und weilte dann 3 Jahre in Genf. Er kehrte 1875 nach Japan zurück und wurde zum Armee-Generalmajor befördert, danach setzte er sein Studium in Frankreich fort, 1872-1874 lebte er auch teilweise in Genf/ CH. - Im Satsuma-Aufstand war er Stellvertretender Kommandeur der 1. Brigadeeinheit. Später war er stellv. Chef des Generalstabs und Armee-Generalstabs. Er unternahm vom Februar 1884 bis Januar 1885 eine Studienreise nach Europa. Seine Deutschlanderkenntnisse führten zur teilweisen Umstellung des japanischen Militärwesens. - Er wurde zum Heeresminister und gleichzeitig zum Minister der Marine ernannt (1885), Bildungsminister (1890), und erneut Heeresminister (1891), Mitglied des Staatsrates. Im Japanisch-Chinesischen Krieg befehligte er die 2. Armee und wurde zum Marschall 1898 befördert. Danach Chef des Armee-Generalstabs, Mitglied des Oberhauses, Stellvertretender Kommandant der Streitkräfte in der Mandschurei im Russisch-Japanischen Krieg (1904-05). Unter Kaiser Taishō war er Großsiegelbewahrer.

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ŌYAMA Iwao – Feldmarschall – Oberbefehlshaber der japanischen Armee in der Mandschurei während des Russisch-Japanischen Krieges 1904-05. Offizielle Postkarte des Ministeriums für Nachrichtenwesen zur Feier des Geburtstages seiner Majestät an der Front.

ŌYAMA Iwao – Field Marshal – Commander-in-Chief of the Japanese Army in Manchuria during the Russo-Japanese War 1904-05. This official postcard issued by the Ministry of Communication commemorates the Celebration of His Majesty’s birthday at the front.
12.11.1842 in Kagoshima
10.12.1916 in Tokyo

Son of a samurai of the Satsuma-han and cousin of Saigō Takamori. Since the Meiji Restoration he fulfilled military tasks. In 1870 he went over to France to study at the École Spéciale Militaire de Saint-Cyr and became observer of the Franco-German War from August 1870 - January 1871. Afterwards he stayed in Geneva for three years. He returned to Japan in 1875 to be promoted to army major general and afterwards he continued his studies in France, partly living in Geneva/ CH from 1872-1874. - He served as commander in chief of the Detached First Brigade during the Satsuma Rebellion. Later he successively held posts such as vice-chief of the General Staff Office and the Army General Staff. - He visited Europe to study military service systems from February 1884 until January 1885 and his stay in Germany convinced him to adopt this system . He was appointed War Minister and concurrently Navy Minister (1885), Education Minister (1890) and again War Minister (1891). Was also appointed a member of the Privy Council. Commanded the Second Army in the Sino-Japanese War and was made a marshal (1898). He was subsequently chief of the Army General Staff, a member of the House of Peers, commander-in-chief of the expeditionary forces in Manchuria in the Russo-Japanese War (1904-05). After Emperor Taishō ascended the throne, he was appointed Lord Keeper of the Privy Seal.

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Offizielle Postkarte des Ministeriums für Nachrichtenwesen zum Andenken an die siegreiche Rückkehr des Oberbefehlshabers der japanischen Armee in der Mandschurei nach Tokyo. Rechtes Foto zeigt ŌYAMA Iwao und linkes zeigt General KODAMA Gentarō, Vize-Oberbefehlshaber.

Official postcard issued by the Ministry of Communication on the occasion of triumphal return of the Commander-in-Chief of the Manchurian Army to Tokyo. Right-hand photo depicts ŌYAMA Iwao and left-hand photo General KODAMA Gentarō, Vice Commander-in-Chief.
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/ JAP / MIL / SA /