Meiji-Portraits
- S -
Erklärung zur Namensliste >> << Explanation of Names' List
1.
Dies sind alle berücksichtigten Personen mit dem Buchstaben - S - . Die Namen wurden getrennt nach Ausländer und Japaner angeordnet. Spezifische Beschreibungen werden kontinuierlich ergänzt. Fett gedruckte Namen wurden bereits bearbeitet, nutzen Sie auch den Link.

These are all considered persons with the letter - S - . Names have been separately arranged by Foreigners and Japanese. Specific descriptions will be continuously added. Bolded names have been edited, please use also the Link.

2.
Reihenfolge der Anordnung je Zeile <<>> Sequence per Line

Nachname, Vorname [Namensvarianten] / Aufenthalt innerhalb des Zeitraumes P / Herkunft / Beschäftigungsgruppe / Bemerkungen

Surname, Christian Name [Variants of Name] / Stay within the Period of P/ Origin / Group of Occupation / Remarks




1. AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS
(JAPANER >>> <<< JAPANESE)

SA, E. de / P II / GB / SER /
- Sohn von L. J. de Sa. Er war 1872 und 1873 im "Japan Hotel", Yokohama # 44 als Hotelboy angestellt. 1874 hat er wie seine Eltern Japan verlassen.
- L. J. de Sa. He was employed as a hotelboy in 1872 and 1873 in the "Japan Hotel", Yokohama # 44. In 1874 he left Japan like his parents.

SA, L. J. de / P I - II / GB / TR /
- Er war ab 1867 in Japan und arbeitete für Walsh & Co., Eport-Import-Kaufmann, in Nagasaki. Walsh & Co. agierte zuerst in Nagsaki und Walsh, Hall & Co. in Yokohama, obwohl beide Firmen die gleichen Eigentümer hatten.
Im Jahr 1871 wurde L. J. de Sa zu Walsh, Hall & Co. nach Yokohama # 2 versetzt. Hier arbeitete er bis Ende 1873 und 1874 hat er Japan wieder verlassen.
- As of 1867 he stayed in Japan and worked for Walsh & Co., Eport-Import-Merchants, in Nagasaki. Walsh & Co. operated at first in Nagsaki and Walsh, Hall & Co. in Yokohama, although both companies had the same owners.
In 1871, L. J. de Sa was transferred to Walsh, Hall & Co., Yokohama # 2. Here he worked until the end of 1873 and in 1874 he left Japan again.


SAAKE, -- / P II / USA / SER /
- Er war nur 1871 in Japan und arbeitete als Assistent im Brooklyn Hotel, Yokohama # 40.
- He stayed only in 1871 in Japan and worked as an assistant in the Brooklyn Hotel, Yokohama # 40.

SACCONI, Pietro / P II / IT / TR / 1839 - 1883
- Pietro Sacconi gehört zu der kleinen Gruppe von Italienern mit ständigem Wohnsitz in Yokohama; die meisten waren nur eine gewisse Zeit anwesend, wenn Lieferungen von Seidenraupeneiern vorbereitet werden mussten.
Sacconi kam im August 1875 nach Japan und gründete die Firma Sacconi & Co. in Yokohama # 81, wo auch Vittorio Aymonin firmierte. Schwerpunkt der Firma von Sacconi war der Export von Seidenraupeneiern an seine Firma in Piacenza und Mailand.
Im Jahr 1876 ist er zusätzlich als Leiter bei P. Beretta & Co. gelistet, die sich dem Handel ostasiatischer Kunst nach Europa widmete. Sacconi betrieb in Mailand ein ähnliches Geschäft.
Im Dezember 1880 hat er Japan wieder verlassen. Er starb im Jahr 1883 in Somalia.
Pietro Sacconi belongs to the small group of Italians with permanent residence in Yokohama; most of them were only present for a certain period of time, when supplies of silkworm eggs had to be prepared.
Sacconi came to Japan in August 1875 and founded Sacconi & Co. in Yokohama # 81, where Vittorio Aymonin also operated. The main focus of Sacconi's company was the export of silkworm eggs to his company in Piacenza and Milan.
In 1876, he is additionally recorded as manager of P. Beretta & Co., who was involved in the trade of East Asian art to Europe. Sacconi operated a similar business in Milan.
In December 1880 he left Japan again. Sacconi died in Somalia in 1883.


SACHS, M. J. / P II - III / GB / TR /
- Er lebte und arbeitete nur zwei Jahre in Japan; in dieser Zeit war er bei zwei Firmen angestellt. Im Jahr 1899 arbeitete er bei Berrick Bros., Vertreter der Patriotic Assurance Co., Yokohama # 75 und 1900 bei Browne & Co., Vertreter für die Shipping Lines and Insurance Agency, Yokohama # 72. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He lived and worked in Japan for only two years; during this period he was employed by two companies. In 1899, he worked for Berrick Bros., agents of the Patriotic Assurance Co., Yokohama # 75, and in 1900 for Browne & Co., agents of the Shipping Lines and Insurance Agency, Yokohama # 72. Afterwards he is no longer listed in Japan.

SACHSE, Richard

SACSON, Gustavus / P II / CH / FE-SH /
SADEWASSER, Otto / P I - II / UKN / TR /
SADEWASSER, V. / P III / UKN / TR /
SADLER, Arthur Lindsay / P III / GB / FE-ED / 1882 - 1970
SAELMANS, Max / P III / DE / DIP /

SAENGER, Julius [SANGER] / P II - III / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken

- Postkarte vom 05.03.1888 an Julius Saenger in Yokohama # 25 mit einer Einladung des Clubs Germania.

- Postcard from March 5, 1888 to Julius Saenger in Yokohama # 25 with an invitation of the Club Germania.


- Julius Saenger hatte eine kaufmännische Lehre bei Simon, Evers & Co. (SECO) absolviert und kam 1887 im Auftrag der Firma nach Japan wo er zuerst in Yokohama # 25 eingesetzt wurde. Im Jahr 1889 wurde er in die Filiale nach Kobe # 101 versetzt, wo er 1892 Prokura erhielt.
Im Jahr 1895 hat er Japan wieder verlassen, heiratete in Hamburg Elsa Auguste Abendana Belmonte. Er arbeitete fortan in Hamburg für SECO. Trotzdem war er von Zeit zu Zeit in Erfüllung seiner Aufgaben in Japan. So weilte er zum Beispiel im Februar 1906 in Japan, als Kurt Meissner seine Tätigkeit in Japan begann. Saenger war auch sein Chef in Hamburg und hatte Meissner auf seinen Einsatz vorbereitet.
1929 starb Julius Saenger, der fast ein Vierteljahrhundert den Hamburger Zweig des Unternehmens geführt hatte.
- Julius Saenger had a commercial apprenticeship at Simon, Evers & Co. (SECO) and in 1887 was commissioned by the company to Japan where he was first employed in Yokohama # 25. In 1889, he was transferred to the branch in Kobe # 101, where he was authorized to sign the company per procuration in 1892.
In 1895 he left Japan again and married in Hamburg Elsa Auguste Abendana Belmonte. From then on he worked for SECO in Hamburg. Nevertheless, from time to time he was fulfilling duties in Japan. For example, he stayed in Japan in February 1906, when Kurt Meissner began his career in Japan. Saenger was also his boss in Hamburg and had prepared Meissner for his task in Japan.
In 1929, Julius Saenger died, who had led the Hamburg branch of the company for nearly a quarter of a century.


SAETTERLUND, A. see SETTERLUND
SAFFERTY, C. B. / P III / USA / MIS /
SAGEL, Wilhelm / P II / AT / TR /
SAILER, F. / P II / FR / SER /
SAKREVSKII, P. / see ZAKREVSKII, P.

SALABELLE-Family

SALABELLE, Alfred Xavier

SALABELLE, Auguste

SALABELLE, Lucie Louise

SALABELLE, Lucien

SALABELLE, Stephane

SALCOLI / siehe - see / SARCOLI

SALE, Charles V. / P III / GB / TR /
SALE, F. G. [Fred. Geo.] / P II - III / GB / TR /
SALE, George / P II - III / GB / TR /
SALE, Herbert William / P II - III / GB / TR /
SALE, R. S. [Robt. S.] / P III / GB / TR /
SALE, Vivian M. / P III / GB / TR /
SALES, Francois de / P II - III / FR / MIS /
SALINGER, Edgar / P III / UKN / TR /
SALMON, Charles / P II / USA / SER + DIP /
SALMON, Marie Amedee / P II - III / FR / MIS /
SALOMON, Henri / P II / USA / SER /
SALOMONSEN, R. / P III / UKN / TR /

SALSICCIONI, Giovanni / P IV / IT / TR /
Für Vergrößerung klicken
Für Vergrößerung klicken


- Giovanni Salsiccioni ist noch vollkommen unbekannt. Es existieren Karten und Briefe an ihn in Kobe, teilweise auch mit eingedruckter Empfängeradresse, was auf einen längeren Aufenthalt schließen läßt. Auch der Inhalt der abgebildeten Karte vom 27.03.1901 mit der Absicht, die Briefmarkenzeitschrift "Echo de la Timbrologie" zu abonnieren, weist auf einen längeren Aufenthalt in Kobe hin.
Trotzdem gibt es in den Japan Directories nicht einen einzigen Eintrag, der über seinen Aufenthalt und seine Tätigkeit Aufschluss gibt.
Die erste bekannte Korrespondenz ist die abgebildete Karte und die letzte Korrespondenz stammt aus dem Jahr 1904. Daraus schlussfolgernd, lebte er wenigstens von 1901 bis 1905 in Kobe. Weitere Erforschung ist notwendig.

- Giovanni Salsiccioni is still completely unknown. There are existing cards and letters addressed to him in Kobe, partly also with imprinted addressee, which suggests a longer stay. Also the contents of the pictured card dated March 27, 1901 with the intention of subscribing the philatelic paper "Echo de la Timbrologie" refers to a longer stay in Kobe.
Nevertheless, there is not a single entry in the Japan Directories, which gives an insight into his stay and his activities.
The first known correspondence is the depicted card and the last correspondence dates from 1904. From this we can conclude, that he lived at least from 1901 to 1905 in Kobe. Further research is necessary.




SALTAREL, P. M. [P. H.] / P III / FR / TR + DIP /
Für Vergrößerung klicken

- Postkarte vom 27.08.1889 aus Surabaja, Niederländisch-Indien (heute Indonesien) nach Tokyo, Japan, Ankunft 04.10.1889 und Weiterleitung nach Yokohama, weil er zwischenzeitlich in Yokohama # 108 Bluff wohnte. Ankunft Yokohama 05.10.1889 - er schien offensichtlich sehr bekannt gewesen zu sein.


- Postcard posted on Aug. 27, 1889 from Surabaja, Dutch-India (today Indonesia) to Tokyo, Japan, arrival in Tokyo on October 4, 1889, forwarded to Yokohama because he lived in Yokohama # 108 Bluff in the meantime. Arrival Yokohama, October 5, 1889 - he seemed to have been very well known.


- P. M. Saltarel ist einer der unstetigsten Ausländer, der im Meiji-Japan gelebt hat. Er begann 1879 als Buchhalter im Grand Hotel, Yokohama # 20. Im folgenden Jahr ist er hier nicht mehr beschäftigt - er ist in Yokoham # 133 gelistet. Unter dieser Adresse befanden sich das P. Clausen's Hotel und das Europe Hotel. Es ist nicht bekannt, ob er hier wohnte und/ oder ebenfalls als Buchhalter arbeitete. Im Jahr 1881 ist er als Resident in Yokohama # 101 Bluff und 1882 als Aushilfsdolmetscher im französischen Konsulat, Yokohama # 74, gelistet. In den Jahren 1883 bis 1885 ist er nicht in den Japan Directories aufgeführt. Ursache dafür könnte sein, dass er nicht in Japan weilte oder er bei einer japanischen Firma angestellt war, wie das später auch erfolgte. Im Jahr 1886 wohnte er in Yokohama # 86, und 1887 arbeitete er für M. Shimizu in Tokyo, Urajinbo-cho. 1888 finden wir ihn als selbständigen Kaufmann in Yokohama # 32. Aber auch dieses Geschäft hatte er 1889 wieder aufgegeben und er ist mit seiner privaten Adresse in Yokohama # 108-A angegeben. Im Jahr 1890 ist er Mitglied im ausländischen Komitee der Geographischen Gesellschaft Tokyos. Von 1891 bis 1893 ist er Konsul des mexikanischen Konsulats in Yokohama # 164 bzw. Yokohama # 73. Ab 1894 ist er nicht mehr als Konsul berufen und bis 1900 als Resident von Yokohama # 72 registriert. Danach verlieren sich seine Spuren, offensichtlich hatte er Japan wieder verlassen.
- P. M. Saltarel is one of the most unstable foreigners who lived in Meiji Japan. He began as a book-keeper at the Grand Hotel, Yokohama # 20 in 1879. He is not listed here anymore in the following year but in Yokoham # 133. At this address were located the P. Clausen's Hotel and the Europe Hotel. It is not known whether he lived here and / or worked as a book-keeper. In 1881, he was recorded as a resident in Yokohama # 101 Bluff, and in 1882 as an Auxiliary Interpreter of the French Consulate, Yokohama # 74. In the years from 1883 to 1885 he is not listed in the Japan Directories. The reason for this case could be that he was not staying in Japan or was employed by a Japanese company, as it happened later. In 1886 he lived in Yokohama # 86, and in 1887 he worked for M. Shimizu in Tokyo, Urajinbo-cho. In 1888 we find him as an independent merchant in Yokohama # 32. But he also gave up this business in 1889 and his private address is given in Yokohama # 108-A. In 1890 he was a member of the Foreign Committee of the Geographical Society of Tokyo. From 1891 to 1893, he was consul of the Mexican Consulate in Yokohama # 164 and Yokohama # 73 resp. As of 1894, he was no longer consul and was registered as resident of Yokohama # 72 until 1900. Then his tracks are lost, obviously he had left Japan again.

SALTER, George H. C. / P II / USA / FE-ED /
SALVERY, A. / P II - III / FR / SER /
SALVERY, Jean F. A. [SALVORY] / P II - III / FR / SER /
SALVERY, L. / P III / FR / SER /
SAMAH, W. S. / P II / UKN / FE-ED /
SAMARIVA, Guiseppe [SOMARIVA] / P III / IT / SER /
SAMBUCK, J. / P II / UKN / SER /
SAMIE, Louis / P I - III / FR / FE-MIL-ED + DIP /
SAMOILOV, W. [SAMOYLOFF] САМОЙЛОВ Владимир Константинович / P III / RUS / DIP /
SAMPSON, John / P III / UKN / ENG /
SAMS, W. F. B. / P I / GB / TR /
SAMSON, D. / P II / GB / FE-T-RW /
SAMSON, P. / P III / UKN / TR /
SAMSON, Rudolf / P III / UKN / TR /

SAMUEL, G. G. / P III / GB / TR /
- Als Angestellter der Firma Samuel Samuel & Co., Handels-Agentur, wurde er 1906 nach Japan in die Niederlassung Yokohama # 27delegiert, ab 1907 zeichnete er procura.
- In 1906 he was delegated to Japan to work in the Yokohama branch of Samuel Samuel & Co., Trade Agents, Yokohama # 27. From 1907 on he signed per procuration.

SAMUEL, Marcus

SAMUEL, Samuel

SAMUELS, F. V.

SAMUELS, Jennie / P II / USA / MIS /
- 1889 und 1890 ist sie lediglich als Einwohner von Yokohama unter # 75-A aufgeführt.
Ab 1907 ist Jennie Samuels im Einsatz als Missionar der Presbyterian Church of USA, in Sun-Chun, Korea.
- In 1889 and 1890 she is only listed as resident of Yokohama at # 75-A.
From 1907 Jennie Samuels is listed as Missionary of the Presbyterian Church of USA, at Sun-Chun in Korea.


SAMUELS, Joseph / P II - III / DE / SER /
Für Vergrößerung klicken

- Von 1887 bis 1889 ist er als Eigentümer des Travellers Hotel, Yokohama # 136, registriert. In den folgenden Jahren wird er nicht mehr in Japan erwähnt, 1898 ist er aber erneut als Eigentümer des The Globe Hotel, Yokohama # 164, gelistet. 1900 verließ er Japan wieder.

- From 1887 to 1889 he is listed as proprietor of the Travellers Hotel, Yokohama # 136. In the following years he is not listed any more until 1898 when he is again mentioned as proprietor of The Globe Hotel, Yokohama # 164. In 1900 he left Japan.


SAMUELS, S. B. / P II / USA / TR /
- Er kam 1881 nach Japan und wurde von J. Middleton, Versicherungs-Agentur, Yokohama # 22, angestellt. Er blieb nur bis 1883 in Japan, privat wohnte er in Yokohama # 61.
- He came to Japan in 1881 and was employed with J. Middleton, Insurance Agency, Yokohama # 22. He stayed only until 1883 when he left Japan again. Privately he resided in Yokohama # 61, Bluff.

SAN, Edward de [Eduardus Ludovicus Franciscus] / P II / NL / TR /
- Er kam 1874 nach Japan und wurde bei Chipman, Stone & Co., Yokohama # 28, angestellt. Im folgenden Jahr wurde er in die Filiale der Firma in Kobe # 46 eingesetzt. Als im Jahr 1876 die Firma in Liquidation ging, gründete E. de San in Partnerschaft mit August Stein die Firma E. de San & Stein in Kobe # 46.. Von 1878 firmierten sie unter Kobe # 70. Im Jahr 1880 lösten sie die Partnerschaft und E. de San firmierte ab sofort unter E. de San & Co., Kobe # 70 und ab 1882 in Kobe # 87. Eine Filiale in Nagasaki existierte nur 1881.
Diese eigene Selbständigkeit war nicht erfolgreich; im Jahr 1883 wurde die Firma liquidiert und Edward de San ist nicht mehr in Japan gelistet.
- He came to Japan in 1874 and was employed by Chipman, Stone & Co., Yokohama # 28. The following year, he was involved in the company's branch in Kobe # 46. When the company went into liquidation in 1876, E. de San, in partnership with August Stein, founded E. de San & Stein in Kobe # 46. As of 1878, they were trading at Kobe # 70. In 1880, the partnership expired and E. de San now operated under E. de San & Co. , Kobe # 70, and as of 1882 in Kobe # 87. A branch in Nagasaki existed only in 1881.
The independent business was not successful; in 1883 the company was liquidated and Edward de San is no longer listed in Japan.


SANBORN, Henry F. [SANBOM] / P III / GB / SER /
- Als er 1899 nach Japan kam, wurde er als Aquisiteur im Oriental Hotel, Kobe # 80, angestellt. Im Jahr 1901 wurde er Leiter des Cliff House Hotel, Nagasaki; 1902 war er aber wieder zurück in Kobe als Aquisiteur im Oriental Hotel, Kobe # 80. Ab 1904 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- When he came to Japan in 1899, he was employed as an agent at the Oriental Hotel, Kobe # 80. In 1901 he became manager of the Cliff House Hotel, Nagasaki; in 1902, however, he returned to Kobe, again employed as agent in the Oriental Hotel, Kobe # 80. As of 1904 he was no longer listed in Japan.

SANCHES, J. / P II / UKN / JOU /
- Er war nur 1867 in Japan und arbeitete im Büro der Japan Herald, Yokohama # 37.
- He was only in 1867 in Japan and worked in the office of the Japan Herald, Yokohama # 37.

SANDBERG, Paul / P IV / DE / TR / 1873 - 1923
- Er wurde ab 1907 als amtierender Leiter der Deutsch-Asiatischen Bank, Yokohama # 180, eingesetzt.
Es liegen keine Informationen über sein weiteres Leben vor. Es ist nur bekannt, dass er am 01.09.1923 starb, sicherlich durch das große Kanto-Erdbeben und er wurde in Kobe auf dem Kasugano-Friedhof beigesetzt.
- As of 1907 he was appointed Acting Manager of the Deutsch-Asiatischen Bank, (German-Asian Bank), Yokohama # 180.
There is no information about his future life. It is only known that he died on September 1, 1923, certainly by the Great Kantō earthquake and he was buried in the Kobe Kasugano Cemetery.


SANDEMANN, Fred / P II / GB / FE-ED (48 Mon.) /
- Er kam aus London und war Verkäufer in einem Eisenwarengeschäft. Trotzdem kam er Ende 1870 als Englisch-Lehrer nach Japan, sein Vertrag mit der japanischen Regierung begann am 01.01.1871 und lief bis zum 30.06.1871. In dieser Zeit lehrte er an der University South School, einem Vorgänger der Imperial Tokyo University. Am 03.10.1871 setzte er seine Lehrtätigkeit fort. Er wurde vom Industrie-Ministerium, Bereich Leuchtturmbau, angestellt und sein Vertrag wurde monatlich verlängert. Der Vertrag wurde schließlich am 30.11.1874 gekündigt und er hat Japan wieder verlassen.
- He came from London and was a salesman in a hardware store. Nevertheless, he came to Japan at the end of 1870 as an English teacher, his contract with the Japanese government began on January 1, 1871 and ran until June 30, 1871. During this time, he taught at the University South School, a predecessor of the Imperial Tokyo University. On October 3, 1871 he continued his teaching activities; he was employed by the Ministry of Public Works, Lighthouse Department and his contract was extended monthly. The contract was finally terminated on November 30, 1874 and he left Japan again.

SANDER, B. [R.] / P IV / DE / TR /
- Er kam 1900 im Auftrag von Becker & Co. nach Japan und arbeitete in Yokohama # 40. Als sein Vertrag nach 3 Jahren endete, hat er Japan im Jahr 1903 wieder verlassen.
- He came to Japan in 1900 on behalf of Becker & Co. and worked in Yokohama # 40. When his contract ended after three years, he left Japan in 1903.

SANDER, Mary A. [M.] / P III / GB / MIS /
Für Vergrößerung klicken

- Postkarte aus Yonago vom 10.03.1894 an M. Sander in Osaka, Ankunft 12.03.1894. Gemäß dem Kartentext war sie zur Erholung in Osaka. Offensichtlich hatte sie aber ihren Aufenthalt bereits beendet, denn die Karte wurde am 14.03.1894 wieder nach Yonago zurück gesandt.

- Postcard from Yonago posted on March 10, 1894 to M. Sander in Osaka, arrival March 12, 1894. According to the text of the postcard, she was to rest in Osaka. Obviously, however, she had already left because the card was returned to Yonago on March 14, 1894.



- Sie wurde von der Missionsgesellschaft der Church of England als Missionar nach Japan delegiert. Sie traf 1892 ein und nahme ihre Arbeit in der Diözese von Osaka, Sitz Matsue, auf und arbeitete zunächst in Yonago. Von 1895 bis 1901 arbeitete sie in Hiroshima und war 1901 und 1902 in England. Als sie 1903 wieder nach Japan zurückkehrte, arbeitete sie zuerst wieder in Yonago und ab 1907 wieder in Hiroshima.
- She was delegated by the Missionary Society of the Church of England as a missionary to Japan. She arrived in 1892 and began her work in the diocese of Osaka, main seat at Matsue, and she worked first in Yonago. From 1895 to 1901 she worked in Hiroshima and stayed in England in 1901 and 1902. When she returned to Japan in 1903 she was engaged again in Yonago and as of 1907 she was back in Hiroshima.

SANDERS, Frederick Hervert

SANDERS, Jacob H. August

SANDERS, J. Maynard [SAUNDERS]

SANDERSON, C. F. / P II / USA / TR /
SANDFORD, F. S. / P III / USA / SER /
SANDILAND, B. A. / P II / UKN / SER /
SANDROCK, Edouard / P III / FR / MIS / 1879 - 1958
SANDS, C. A. / P II / USA / MIS /
SANDS, W. F. / P III / USA / DIP /
SANDS, William Gregory / P II / UKN / TR /
SANDSTEDE, F. [SANDSEDE] / P III / UKN / TR /
SANDWITH, John H. / P II / GB / FE-MIL /
SANEVSKII / see ZANEVSII
SANGSTER, M. / P II / UKN / TR /
SANGSTER, P. / P II / UKN / TR /
SANGSTER, Wm. / P I / GB / TR /
SANGUINETTI, V. / P III / IT / TR /
SANMAUER, I. / P II / GB / DIP /
SANNBY, John William / P II / GB / MIS /
SANSOM, Sir George B. / P III / GB / DIP /
SANSOM, Thos. Elliott / P III / GB / TR /
SANSON, E. / P II / FR / TR /
SANTEE, Helen C. / P III / USA / MIS /
SANTOS, B. F. dos / P III / PT / TR /
SANTOS, E. dos / P III / PT / TR /
SANTOS, F. X. dos / P III / PT / TR /
SANTOS, J. M. dos / P I - III / PT / JOU /
SAPHIERE, Adolf / P III / AT / TR /
SAPHIERE, Tobias S. [SAPHYR] [SAPHIR] / AT / SER /

SARABEL / siehe - see / SALABELLE

SARAZIN, François

SARCOLI, Adolfo [SALCOLI] / P IV / IT / ART / 1867-1936
Für Vergrößerung klicken
- Der erste Ausländer, der als Lehrer und Gitarrist in Japan tätig war, war Adolfo Sarcoli, der 1911 nach Japan kam. Adolfo Sarcoli wurde am 6. März 1867 in Sienna geboren und vor seiner Ankunft in Japan war er als Operntenor bekannt und durch seine Rolle als Rodolfo in "La Boheme" und als Performer auf Mandoline und Gitarre berühmt. In Japan trat er mit der Keiō-Privatschule (heute Universitäts-Mandolinenorchester) auf und war als Gesangslehrer tätig. Viele seiner Schüler wurden in japanischen Opernkreisen bekannt. Er komponierte mehrere Werke für Gitarre, die seinen eigenen Auftritte ergänzten. - Er starb am 12. März 1936 im Alter von 69 Jahren und wurde auf dem katholischen Friedhof Fuchu von Tokyo begraben.
- The first foreigner to be active as a teacher and performer of the guitar came to Japan in 1911. Adolfo Sarcoli was born on March 6, 1867 in Sienna and before his arrival in Japan was known as an opera tenor known by his role of Rodolfo in "La Boheme" and as performer on the mandolin and guitar. In Japan he performed with the Keiō private school (now a university) mandolin orchestra and was active as a vocal teacher. Many of his students went on to become well known in Japanese opera circles. He composed several compositions for the guitar and in addition to performing them himself his students often used them in their own performances. - He died on March 12, 1936, at the age of 69 years, and was buried in the Catholic Fuchū graveyard of Tokyo.

SARDA, G. / P II / FR / FE-R (36 Mon.) /
Für Vergrößerung klicken
- Er hatte einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Marine-Ministerium, der vom 08.08.1873 bis 07.08.1876 lief, um als technischer Berater für Armaturen zu arbeiten. Nach Ankunft in Japan arbeitete er als Assistenz-Ingenieur in der Yokohama Gas Company, Werk in Noge, 1874/ 1875 ist er als Klempner und Gasmonteur in Yokohama # 185 gelistet und 1876/ 1877 ohne Angabe einer Tätigkeit in Yokohama # 166-F. In seiner Akte ist vermerkt, dass er eine Kostenerstattung von 25 $ für die Fahrt von Marseilles nach Paris am 15.10.1878 erhalten hat.
P. S. Es scheint kein verwandtschaftliches Verhältnis zu Paul Pierre Sarda bestanden zu haben. - G. Sarda war immer sehr an Japan interessiert und hielt Kontakt zu Japan, wie diese Postkarte belegt.
- He had a contract with the Japanese Government, Ministry of Navy, which ran from August 8, 1873 to August 7, 1876, with an employment as technical advisor for fittings. After arriving in Japan he worked as an assistant engineer in the Yokohama Gas Company, at the Noge Works, 1874/1875 he is recorded as plumber and gas fitter in Yokohama # 185 and 1876/1877 listed without specifying his activity in Yokohama # 166-F. In his file is a note that he received a refund of $ 25 for the trip from Marseille to Paris on October15, 1878.
P. S. It seems there had been no kinship to Paul Pierre Sarda. - G. Sarda had always been very interested in Japan and kept contacts with Japan, as this postcard proves.


SARDA, J. / P III / FR / TR /
- Er war 1890 und 1891 als Angestellter der Bank Comptoir National d’Escompte de Paris in Japan und arbeitete in der Filiale in Yokohama # 2. Da er privat in Yokohama # 46 Bluff gemeldet war, wo auch Paul Pierre Sarda lebte, wird ein verwandtschaftliches Verhältnis vermutet.
Mit der Schließung der Bankfiliale in Yokohama im Jahr 1892 hat auch J. Sarda Japan verlassen.
- In 1890 and 1891 he is recorded as an employee of the Bank Comptoir National d’Escompte de Paris in Japan and worked in the branch in Yokohama # 2. Because he was privately recorded under Yokohama # 46 Bluff where also Paul Pierre Sarda lived, a kinship ratio is suspected.
With the closure of the bank branch in Yokohama in 1892, J. Sarda had left Japan, too.


SARDA, Paul Pierre

SARDAIGNE, D. A. / P II - III / FR / SER /
SARDAIGNE, J. / P II / FR / SER /
SARDAIGNE, L. / P III / FR / SER /
SARDAIGNE, M. / P III / FR / SER /
SARFODEN, - / P II / UKN / TR /

SARGEANT, W. J. / P IV / USA / TR /
- Er arbeitete ab 1906 für F. W. Horne & Co., Handelsagentur, in der Niederlassung in Osaka.
- As of 1906 he worked for F. W. Horne & Co., Trade Agents, in their Osaka branch.

SARGENT, Charles Sprague / P III / USA / SC / 1841 - 1927
Für Vergrößerung klicken

- Er wurde am 24. April 1841 in Boston, US-Bundesstaat Massachusetts geboren. Sein Vater war ein reicher Handelskaufmann und aus diesem Grund konnte er auch an einer Privatschule ausgebildet werden; dann besuchte er die Harvard University und absolvierte sie im Jahr 1862. Er nahm am Bürgerkrieg im Jahre 1863 für die Armee der konföderierten Staaten teil, wurde zum Oberst befördert, aber dann 1865 allmählich aus dem Militärdienst entlassen. Er weilte drei Jahre in Europa und als er nach Amerika zurückkehrte, heiratete er und eröffnete einen botanischen Garten in den Vororten von Boston. Er wurde Direktor des botanischen Gartens der Harvard University im Jahre 1872 und erhielt eine zusätzliche Stelle als Universitätsprofessors für Botanik von 1879 bis bis zu seinem Tod 1927. Er wurde außerdem als Direktors des neuen „Arnold´s Baumgarten“ im Jahre 1873 berufen.
Er besuchte Japan zum Studium japanischer Pflanzen im August 1892 und begann in Hokkaidō, Mt. Hakkoda-san, und ging dann nach Karuizawa, Hakone, Kiso und kehrte im November des Jahres von Yokohama in sein eigenes Land zurück. Er fasste diese Forschungsergebnisse in "Forest Flora of Japan" zusammen und veröffentlichte sie 1894. Er starb am 22. März 1927 in Boston.
- He was born on April 24, 1841 at Boston, US State of Massachusetts. His father was a wealthy trading merchant and for this reason he could be educated at a private school and then entered Harvard University and graduated in 1862. He took part in the Civil War in 1863 in the Confederate States Army, was promoted to a colonel, but was gradually being discharged from military service in 1865. He stayed in Europe for three years and when he returned to U.S.A. he married and made a botanical garden in the suburbs of Boston. He was appointed director of the botanical garden attached to Harvard University in 1872 and held an additional post of the university professor to lecture on botany from 1879 to 1927. He holds an additional post of Director of the new Arnold tree garden in 1873. He visited Japan for a Japanese plant study in August, 1892 and started around Hokkaidō, Mt. Hakkoda-san, and continued at Karuizawa, Hakone, Kiso and went back to his own country from Yokohama in November of the year. He summarized this result in “ Forest Flora of Japan “ and published it in 1894. He died on March 22, 1927 in Boston.

SARGENT, E. A. [SARGEANT] / P II - III / USA / TR /
- Die Havanna Cigar Company, auch J. M. Kelly & Co., News Agents and Tabacconists, genannt, hatte ihren Sitz in Shanghai und sie eröffneten 1875 eine Filiale in Yokohama unter Leitung von E. A. Sargent. (siehe auch Firmengeschichte Kelly & Walsh).
Bereits im Jahr 1876 kam auch seine Frau nach Japan und privat wohnten sie in Yokohama # 90 Bluff.
Im Jahr 1878 erhielt er Prokura und verlegte die Firma nach Yokohama # 28 und auch privat verzog er nach # 16 Bluff.
Im Jahr 1878 gründete er in Partnerschaft mit A. Farsari seine eigene Firma in der gleichen Branche und sie firmierten als Sargent, Farsari & Co., News Agents, Tobacconists, Booksellers, Yokohama # 60 bzw. in # 80 ab 1879.
Im Jahr 1883 löste sich die Partnerschaft und E. A. Sargent wurde von der American Clock & Brass Co., die 1884 The American Trading Co. wurde, in Yokohama # 28 angestellt.
Als der bisherige Leiter, C. W. Dimock, 1884 für diese Firma als Leiter in die Niederlassung nach Kobe versetzt wurde, hatte E. A. Sargent die Verantwortung für Yokohama. Im Jahr 1890 wurde er Bereichsagent in Yokohama und 1895 löste er C. W. Dimock in Kobe als Agent ab. Diese Position hatte er bis zum Jahr 1903, danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
P. S.
1. Es wird vermutet, dass N. J. Sargent sein Bruder ist, ein Nachweis konnte nicht erbracht werden.
2. Auf Grund der vorliegenden Korrespondenz in deutscher Sprache wird vermutet, dass er die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hat.
- The Havana Cigar Company, also known as J. M. Kelly & Co., News Agents and Tabacconists, was based in Shanghai and they opened a branch in Yokohama in 1875, headed by E. A. Sargent. (see also company history of Kelly & Walsh).
Already in 1876 also his wife came to Japan and privately they resided in Yokohama # 90 Bluff. In 1878, he was authorized to sign per procuration and moved the company to Yokohama # 28 and also privately he moved to # 16 Bluff.
In 1878, in partnership with A. Farsari, he founded his own company in the same industry, and they operated under Sargent, Farsari & Co., News Agents, Tobacconists, Booksellers, Yokohama # 60, and as of 1879 in # 80 resp.
In 1883, the partnership broke down and E. A. Sargent was employed by the American Clock & Brass Co., which became in 1884 The American Trading Co. in Yokohama # 28.
When the previous director, C. W. Dimock, was transferred to the branch office in Kobe in 1884, E. A. Sargent became responsible for Yokohama. In 1890 he became Sub-Agent in Yokohama and in 1895 he succeeded C. W. Dimock in Kobe as the Agent. He held this position until 1903, after then he was no longer listed in Japan.
P. S.
1. It is assumed that N. J. Sargent is his brother, a proof could not be secured.
2. On the basis of the present correspondence in German, it is assumed that he has adopted American citizenship.


SARGENT, F. E. / P III / USA / TR /
- Er kam 1898 in Begleitung seiner Frau nach Japan. Privat lebten sie in Yokohama # 157 Bluff und F. E. Sargent wurde bei H. Macarthur & Co., Yokohama # 10, angestellt. Er beendete 1899 seine Tätigkeit und sie haben Japan im Jahr 1900 verlassen.
- He came to Japan in 1898 accompanied by his wife. Privately they resided in Yokohama # 157 Bluff. F. E. Sargent was employed by H. Macarthur & Co., Yokohama # 10. He ended his job in 1899 and they left Japan in 1900.

SARGENT, N. G. [N. P.] / P IV / USA / TR /
- Er war von 1903 bis 1906 in Japan und arbeitete für die Handels- und Versicherungs-Agentur Samuel, Samuel & Co. in Kobe. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He stayed in Japan from 1903 to 1906 and worked for the Trade and Insurance Agency Samuel, Samuel & Co. in Kobe. After that, he is no longer listed in Japan.

SARGENT, N. J. / P II / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken
- Sein Leben in Japan ist besonders undurchsichtig und lückenhaft. Obwohl zum Beispiel ein Brief von 1888 mit seiner Eingangsbestätigung existiert, wird er erstmals 1893 als Mitarbeiter der American Trading Co., Yokohama # 28, in den Japan Directories erwähnt. Auch Postkarten an die Firma N. J. Sargent & Co. in # 39 Creekside Yokohama, existieren, obwohl eine solche Firma nie in den Japan Directories genannt wird. Die Adresse ist die selbe, unter der E. A. Sargent seine Korrespondenz erhalten hat.
Gemäß dem Inhalt der existierenden Karten haben E. A. und N. J. Sargent auch mit Briefmarken gehandelt.
Nachdem E. A. Sargent als Agent der American Trading Co. im Jahr 1895 in Kobe berufen wurde, wird auch N. J. Sargent 1897 als Mitarbeiter der Japan Trading Co. in Kobe gelistet, jedoch auch wieder nur in diesem Jahr.
Danach tauchte er erst 1904 wieder als Mitarbeiter der Vacuum Oil Co. in Kobe auf, wieder nur in diesem Jahr. Danach verlieren sich seine Spuren vollständig.
P. S. Es wird vermutet, dass er der Bruder von E. A. Sargent ist, ein Beweis konnte nicht erbracht werden.

His life in Japan is particularly opaque and incomplete. Although, for example, a letter of 1888 exists with his confirmation of receipt, he is mentioned for the first time in the Japan Directories only in 1893 as an employee of American Trading Co., Yokohama # 28. Also postcards to N. J. Sargent & Co. in # 39 Creekside Yokohama, exist, although such a company is never mentioned in the Japan Directories. By the way, this address is the same one under which E. A. Sargent received his correspondences.
According to the content of the existing postcards, E. A. and N. J. Sargent also traded with stamps.
After E. A. Sargent was appointed Agent of the American Trading Co. in Kobe in 1895, N. J. Sargent is listed as an employee of the Japan Trading Co. in Kobe in 1897, but again only this year.
After that he did not appear again until 1904 and only in this year he was employed by the Vacuum Oil Co. in Kobe. Then his tracks are completely lost.
P. S. It is assumed that he is the brother of E. A. Sargent, a proof could not be secured.



SARJEANT, -- / P II / GB / QFE-T /
- Er ist als Leiter des Polizeidienstes der Kanagawa Präfekturverwaltung mit einem Dienstende am 10.02.1875 in der Unesco Zusammenstellung der „Ausländischen Angestellten“ aufgeführt. Der Beginn seiner Arbeit ist nicht angegeben.
- He is listed in the Unesco compilation of "Foreign Employees" as head of the police department of the Kanagawa Prefectural Administration with a tenure until February 10, 1875. The beginning of his work is not given.

SARLE, Edwin / P III / GB / MED /
SARP, E. H. / P II / GB / FE-ED /
SARRA-GALLET, F. [GALLET] / P II / UKN / TR /
SARTOFF, Vissarion Luvovich [SARTOV] [SARTOW] / P I - II / FE-ED + MIS / 1838 - 1874
SARTORIUS, E. H. / P III / GB / DIP /
SATCHELL, C. A. / P II / GB / MIS /
SATCHELL, Thomas / P III / GB / JOU / 1867 - 1958
SATOW, Frank A. / P II / GB / L /
SATOW, H. / P II / GB / TR /
SATOW, Sir Ernest Mason / P I - III / GB / DIP / 1843 - 1929
SAUBIAC, L. / P II - III / FR / SER /
SAUER, R. / P III / DE / TR /
SAUMAREZ, James [SANMAREZ] / P II / GB / DIP /
SAUNBY, J. W. / P II - III / CAN / MIS /

SAUNDERS, J. B. / P III / UKN / TR /
- Dr. med. Sein Einsatz in Japan, wo ihn seine Frau und Tochter begleiteten, begann 1904. Er war Vetreter und medizinischer Referent für Japan für die Manufacturers’ Life Insurance Co., Tokyo # 15 Tsukiji bzw. für die Manufacturers Life Insurance Co. of Canada, Yokohama # 23.
- Dr. med. He was in Japan from 1904 until 1906 together with his wife and daughter as representative and Medical Referee for Japan of the Manufacturers’ Life Insurance Co., Tokyo # 15 Tsukiji and for the Manufacturers Life Insurance Co. of Canada, Yokohama # 23 resp.

SAUNDERS, R. / P II / UKN / TR /
- Er war nur 1884 in Japan und war bei MacArthur & Co., Schiffs-, Fracht- und Zoll-Makler, Yokohama # 70 angestellt.
- He was only in 1884 in Japan and was employed with MacArthur & Co., Ship, Freight and Customs Broker, Yokohama # 70.

SAUNDERSON, S. / P III / UKN / ENG /
SAURET, Michel [SAUREL] / P II - III / FR / MIS / 1850 - 1917
SAUTER, H. / P III / UKN / TR /
SAUVELET, Guillaume [SAUVALET] [SAUVLET] / P II / NL / FE-ED /

SAVATIER, Paul Amédée Ludovic

SAVATIER, Paul Lous Leon / P III / FR / TR /
- Sohn von SAVATIER, Paul Amédée Ludovic. Er wurde 1873 in Yokohama geboren. Nach seiner Ausbildung in Frankreich wurde er bei der französischen Schiffsgesellschaft Compagnie des Messageries Maritimes angestellt und 1893 als 3. Assistent in der Niederlassung in Yokohama # 9 eingesetzt. Er arbeitete 3 Jahre in Yokohama und hat danach Japan verlassen.
- Son of SAVATIER, Paul Amédée Ludovic. He was born in 1873 in Yokohama. After completing his education in France, he was employed by the French shipping company Compagnie des Messageries Maritimes and in 1893 he was inducted as 3rd assistant in their branch in Yokohama # 9. He worked for 3 years in Yokohama and then has left Japan.

SAVEEDRA, Diego [SAVEDERA] / P III / ES / DIP /
- Nur 1898 in Japan - Sekretär der spanischen Gesandtschaft in Japan, # 24, Tsukiji, Tokyo.
- Only in 1898 in Japan - Secretary of the Legation of Spain in Japan, # 24, Tsukiji, Tokyo.

SAVIO, Ercole / P II / IT / TR /
- In den Konsularunterlagen wird angezeigt, dass Ercole Savio 1870 nach Japan kam und nur 1870 in Yokohama im Auftrag des „Seidenraupen-Komitees“ (Comitato Bacologico) von Busto Arsizio weilte.
Es konnte nicht ermittelt werden, ob eine familiäre Beziehung zum Seidenraupenzüchter Pietro Savio aus Aleessandria oder Stefano Savio aus Saluzzo besteht oder ob es einfach nur eine Namensgleichheit ist.
- The consular documents indicate that Ercole Savio came to Japan in 1870 and was only in 1870 in Yokohama on behalf of the "Silkworm Committee" (Comitato Bacologico) of Busto Arsizio.
It could not be ascertained whether a familar relationship existed with the silkworm breeder Pietro Savio from Aleessandria or Stefano Savio from Saluzzo or whether it is just a name equality.


SAVIO, Pietro / P I - II / IT / DIP + TR / 1838-1904
Für Vergrößerung klicken

- Pietro Savio auf einer seiner Expeditionen in Japan.

- Pietro Savio on one of his expeditions in Japan.
(Ref.: I Viaggi di Pietro Savio (1838-1904) - Teresa Ciapparoni LA ROCCA)


- Pietro Savio ist einer der wenigen italienischen Seidenraupenhändler, der seine Erfahrungen in Japan in zwei bemerkenswerten Büchern darlegte, die 1870 und 1876 von E. Treves publiziert wurden. Außerdem wurde jetzt ein Tagebuch entdeckt, das er über viele Jahre geführt hatte, der Japanteil allerdings ist recht spärlich und trotzdem zeigt es uns, dass er auch im italienischen Konsulat beschäftigt war.
Er war der Sohn einer reichen Kaufmannsfamilie in Alessandria. Pietro absolvierte eine dreijährige Lehrzeit von 1854-1856 bei dem Kaufmann Richard in Mailand. Offenbar hatte er danach keinen bestimmten Beruf ausgeübt und im Jahr 1865 versuchte er in Florenz eine Filiale der väterlichen Firma zu gründen.
Glückliche Umstände führten ihn im Jahr 1867 nach Japan. Auf der Reise traf er Cristoforo Robecchi, der als italienischer Konsul für Yokohama designiert war, und er freundete sich mit ihm an. So erhielt er ein Angebot, im Konsulat zu arbeiten. In diesen Jahren studierte er Japanisch und hat sich gut mit den japanischen Verhältnissen vertraut gemacht. So übersetzte er eine japanische Arbeit über die Seidenraupenzucht ins Italienische, eine wertvolle Arbeit für die wachsende Zahl der italienischen Seidenhändler, wodurch auch sein Interesse an der Seidenraupenzucht geweckt wurde. Im Juni 1869 nahm er an einer Expedition mit dem italienischen Gesandten, Vittorio Sallier de la Tour und weiteren italienischen Seidenraupenzüchtern in das Innere Japans teil; die Zucht von Seidenraupen wurde der Schwerpunkt seines ersten Buches.
Im Herbst des Jahres 1869 lehnte er das Angebot ab, italienischer Konsul in Niigata zu werden. Er entschloss sich aber für den Handel mit Seidenraupen, das benötigte Kapital erhielt er von seiner Familie.
Mit der Aufnahme dieses Geschäfts begleitete er jährlich einmal die Lieferungen der Seidenraupen nach Italien. Diesen Handel mit Seidenraupen führte er bis 1880 aus. In dieser Zeit entwickelte er sich zu einem der wichtigsten Exporteure der japanischen Seidenraupen. Es wird dargelegt, dass er im Jahr 1876 75.000 Kartons exportiert haben soll. Savio pflegte enge Beziehungen zu großen japanischen Seidenraupenzüchtern und das gegenseitige Vertrauen führte zu diesen Erfolgen. Durch die hohe Qualität wurden seine Lieferungen auch in Italien geschätzt.
Sein zweites Buch beinhaltet die Ergebnisse seiner Expedition im Jahr 1874, in dem Pietro Savio auch seine kartographischen Fähigkeiten zeigt.
Aus seinem Tagebuch wissen wir auch, dass er offiziell von der italienischen Gesandtschaft berufen wurde, wie auch andere Diplomaten, beispielsweise auch A. B. Mitford (Lord Redesdale), Zeuge eines seppuku zu werden, der von einem Rebellen wegen seines Mordversuches gefordert wurde.
Als sich der Handel mit Seidenraupen rückläufig entwickelte, kehrte er im Januar 1881 nach Italien zurück. Ein weiterer Grund für seine Rückkehr könnte auch der Tod seines Bruders Carlo im Jahre 1880 gewesen sein, weil Carlo offensichtlich eng mit Pietro zusammenarbeitete und den Vertrieb in Italien organisierte.
Obwohl er danach nicht mehr in Japan lebte und arbeitete, wissen wir aus Anzeigen in Zeitschriften, dass er danach immer noch als Händler und Züchter von Seidenraupen arbeitete.
- Pietro Savio is one of the few Italian silkworm dealers who wrote down his experiences in Japan in two remarkable books published by E. Treves in 1870 and 1876. In addition, a diary was recently discovered which he kept over many years, but the Japanese part is rather sparse, but it shows that he was also employed in the Italian consulate.
He was the son of a wealthy merchant family in Alessandria. Pietro completed a three-year apprenticeship from 1854 - 1856 at the merchant Richard in Milan. Apparently, he had not exercised a certain profession after that, and in 1865 he tried to establish a branch of the paternal firm in Florence. Happy circumstances led him to Japan in 1867. On the journey he met Cristoforo Robecchi, who was designated as an Italian consul for Yokohama, and he made friends with him. Following he received an offer to work in the consulate. During these years he studied Japanese and became well acquainted with Japanese conditions. Thus he translated a Japanese work on silkworm breeding into Italian, a valuable work for the growing number of Italian silk traders, which also influenced his interest in silkworm farming. In June, 1869, he took part in an expedition with the Italian minister, Vittorio Sallier de la Tour, and further Italian silkworm-breeders, into the interior of Japan; the breeding of silkworms became the focus of his first book.
In the autumn of 1869, he declined the offer to become the Italian consul in Niigata. He decided to trade with silkworms, the necessary capital he received from his family.
With the commencement of this business, yearly once he accompanied the deliveries of silkworms to Italy. He executed this business with silkworms until 1880. During this time he developed into one of the most important exporters of Japanese silkworms. It is said that in 1876 he exported 75,000 cartons. Savio maintained close ties with large Japanese silkworms breeders and mutual trust led to his successes. Due to the high quality, his deliveries were also appreciated in Italy.
His second book covers the results of his expedition in 1874, in which Pietro Savio also shows his cartographic abilities. From his diary, we also know that he was officially appointed by the Italian legation, as other diplomats like A. B. Mitford (Lord Redesdale), too, to witness a seppuku who was requested for a rebel due to his assassination attempt.
When trade with silkworms declined, he returned to Italy in January 1881. Another reason for his return could also have been the death of his brother Carlo in 1880, because Carlo obviously worked closely with Pietro and organized the distribution in Italy. Although he was no longer living and working in Japan, we know from advertisements in papers that he later still worked as a trader and breeder of silkworms.


SAVORY, George

SAVORY, George Alfred / P III / GB / TR /
- Sohn von George Savory, sein Beruf war Pferdetrainer. Am 27.10.1894 heiratete er die Witwe Alice Wales in der Christ Kirche von Yokohama.
Danach ist er nicht mehr in Japan aufgeführt.
- Son of George Savory, his profession was a Horse Trainer. On October 27, 1894 he married widow Alice Wales at Christ Church Yokohama.
Afterwards she is not listed any more in Japan.


SAVORY, Nathaniel

SAWTER, - [SOWTER] / P III / UKN / ED /
SAWTER, E. [SOWTER] / P III / UKN / ED /
SAWTER, N. [SOWTER] / P III / UKN / ED /
SAWYER, James / P II / UKN / TR /
SAYSBERG, G. / P I / UKN / TR /
SCAULAN, F. E. / P I / GB / MED /
SCHAAL, Ferdinand / P I - II / FR / TR /
SCHAAR, A. / P III / UKN / TR /

SCHAARSCHMIDT, J. / P IV / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken




- Postkarte vom 07.04.1909 an J. Schaarschmidt mit einer Einladung der OAG.


- Postcard of April 7, 1909 addressed to J. Schaarschmidt with an invitation of the OAG.






Für Vergrößerung klicken


- Er kam 1906 im Auftrag der Firma Raspe & Co. nach Japan und arbeitete in der Filiale in Yokohama # 199. Sein Vertrag lief nur über 3 Jahre und 1910 hat er Japan wieder verlassen.


- He came to Japan in 1906 on behalf of Raspe & Co. and worked in their branch in Yokohama # 199. His contract ran for only 3 years and in 1910 he left Japan again.





SCHAEFER, H. [SCHÄFER] / P IV / DE / MED /
- Er ist ab 1906 als Obersanitätsmaat im Kaiserlich-Deutschen Marine-Lazarett in Yokohama # 40 Bluff gelistet. Zu der Zeit war der Leiter des Lazaretts Dr. Heinrich Matthiolius, der 1908 von Dr. Rudolf Scholtz abgelöst wurde, der als letzter Arzt bis zur Schließung am 31.12.1911 in Yokohama tätig war.
- As of 1906 he was employed as Senior Medical Petty Officer in the Imperial German Navy Hospital in Yokohama # 40 - 41 Bluff. At that time the head of the hospital was Dr. Heinrich Matthiolius, who was replaced by Dr. Rudolf Scholtz in 1908, who was the last surgeon to work for the Yokohama hospital until its closure on December 31, 1911.

SCHAEFER, Hermann [SCHÄFER] / P IV / DE / TR /
- Er wurde am 02.07.1887 in Marburg als eines von 9 Kindern des Gymnasiallehrers Carl Schaefer und seiner Frau Maria geboren. Er absolvierte eine Lehre als Kaufmann, studierte in Hamburg und wurde 1909 für Bergmann & Co. nach Japan delegiert. Er arbeitete in der Niederlassung in Yokohama # 154.
Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges nahm sein gewohntes Leben im August 1914 ein jähes Ende. Er wurde als freiwilliger Seesoldat der 6. Kompanie, III. Seebataillon zugeordnet. Bald darauf war er Kriegsgefangener und wurde zuerst im Lager Matsuyama interniert und im Frühjahr 1917 in das Lager Bando verlegt.
In der Zeit seiner Gefangenschaft wurde er auch von Freunden in Japan unterstützt und er hielt auch Kontakt, wie eine Karte an A. Dreyer belegt.
Im Dezember 1919 wurde er entlassen. Von 1921 bis 1931 arbeitete er wieder in Japan und kehrte dann dauerhaft nach Deutschland zurück.
Er starb am 25.08.1879 in Homburg.
- He was born in Marburg on July 2nd, 1887 as one of nine children of the high school teacher Carl Schaefer and his wife Maria. He apprenticed as a merchant, studied in Hamburg and was delegated to Japan in 1909 for Bergmann & Co. He worked in their branch office in Yokohama # 154.
With the outbreak of the First World War his usual life came to an abrupt end in August 1914. He became a voluntary naval soldier of the 6th Company, III. Sea Battalion. Soon after, he became a prisoner of war and was at first interned in the Matsuyama Camp and transferred to the Bando camp in spring of 1917.
In the time of his imprisonment, he was also supported by friends in Japan, and he also kept in touch with them, as a card addressed to A. Dreyer proves.
In December 1919 he was released. From 1921 to 1931 he worked again in Japan and then returned permanently to Germany. - He died in Homburg on 25.08.1879.


SCHAEFER, L. [SCHÄFER] / P II / DE / FE-T-PT (36 Mon.) /
- Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung als Elektriker und Mechaniker für das Ministerium für Eisenbahn und Telegraphie. Er wurde im Bereich Telegraphie Yokohama eingesetzt und sein Vertrag begann am 14.01.1872 für einen Zeitraum von 3 Jahren. Der Vertrag endete schließlich am 21.01.1875. Danach isr er noch in Tokyo # 1 Kobiki-cho Hatchome gelistet und er hat Japan 1877 wieder verlassen.
- He signed a contract with the Japanese government as an electrician and mechanician for the Ministry of Railways and Telegraphs. He was involved in the Telegraphs Section Yokohama and his contract began on January 14, 1872 runnung for a period of 3 years. The contract ended finally on January 21, 1875. Afterwards, he is still listed in Tokyo # 1 Kobiki-cho Hatchome and he left Japan in 1877.

SCHAEFFER, A. [SCHÄFFER] / P II / DE / TR + DIP /
- Er kam 1872 nach Japan und arbeitete für Schultze, Reis & Co. in Yokohama # 24. Bereits im Jahr 1873 wurde die Firma liquidiert und aus ihr erwuchs die Firma Reis, Van der Heyde & Co. A. Schaeffer wurde übernommen und er arbeitete weiterhin für diese Firma, allerdings nur bis 1875. Im Jahr 1875 wurde er Sekretär im deutschen Konsulat von Yokohama. Diese Position bekleidete er bis 1880 und im Jahr 1881 wurde er von J. Puetz abgelöst. A. Schaeffer hat danach Japan wieder verlassen.
- He came to Japan in 1872 and worked for Schultze, Reis & Co. in Yokohama # 24. In 1873 the company was liquidated and from this company Reis, Van der Heyde & Co. arose. A. Schaeffer was taken over and continued to work for this company, but only until 1875. In 1875 he became secretary of the German Consulate of Yokohama. This position he held until 1880 and in 1881 he was succeeded by J. Puetz. A. Schaeffer then left Japan again.

SCHAEFFER, A. G. / P I / GB / TR /
- Er war nur 1865 in Japan und arbeitete für Alt & Co. in Nagasaki.
- He stayed only in 1865 in Japan and worked for Alt & Co. in Nagasaki.

SCHAEFFER, E. [SCHÄFFER] / P III / DE / TR / (s. Ludwig Hermann Loenholm)
- M. Bair & Co. wird im Frühjahr 1881 aufgelöst und M. Bair überträgt seine geschäftlichen Rechte auf Takata Shinzō, der Takata & Co. [Takata Shōkai] gründete.
Takata übernahm den Engländer J. K. Scott, vormaliger Teilhaber bei Bair & Co., als Gesellschafter und auch H. Ahrens hatte eine stille Beteiligung. H. Ahrens & Co. übernahm die Vertretung für Takata & Co. in Europa vom Londoner Büro.
Im Jahr 1891 wird E. Schaeffer von Takata & Co. in Tokyo # 18 Ginza angestellt. Von 1897 bis 1899 arbeitete er im Londoner Büro von Takata & Co. und im Jahr 1900 war er wieder zurück in Tokyo als Leiter des Büros. Auch begleitete ihn jetzt seine Frau, er scheint also zwischenzeitlich geheiratet zu haben.
Er entwickelte sich zu einem unentbehrlichen Mitarbeiter und wurde sogar Teilhaber von Takata & Co. Ab 1907 war er wieder Leiter der Niederlassung in London.
- M. Bair & Co. was dissolved in spring 1881 and M. Bair assigned all his commercial rights to Takata Shinzō who established Takata & Co. [Takata Shōkai]. Takata incorporated the Englishman J. K. Scott, former partner of Bair & Co., as associate and also H. Ahrens became a silent partner. The branch office of H. Ahrens & Co. in London represented Takata & Co. in Europe.
In 1891, E. Schaeffer was employed by Takata & Co. in Tokyo # 18 Ginza. From 1897 to 1899 he worked in the London office of Takata & Co. and in 1900 he was back in Tokyo as manager of this office. His wife also accompanied him now, so he seems to have married in the meantime.
He became an indispensable employee and even a partner of Takata & Co. As of 1907 he was again manager of the branch office in London.


SCHAEFFER, Fr. [SCHÄFFER] / P II / DE / TR /
- Er war von 1873 bis 1875 in Japan und arbeitete für Hecht, Lilienthal & Co., Yokohama # 8. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- - He stayed from 1873 to 1875 in Japan and worked for Hecht, Lilienthal & Co., Yokohama # 8. Afterwards, he is no longer recorded in Japan.

SCHAEFFER, Ignaz Freiherr von [SCHÄFFER] / P II / AT / DIP /
* 28.10.1821 in Wien
† 17.04.1872 in Wien

- Im Jahr 1871 wurde ein neuer österreichisch-ungarischer Gesandter, Heinrich Freiherr von Calice, eingesetzt, der bis März 1874 in Tokyo im Amt blieb. Im Lauf des Jahres 1873 verbesserten sich die Beziehungen zwischen Japan und Österreich durch eine Einladung Japans zur Teilnahme an der Wiener Weltausstellung 1873. Im März 1874 wurde Ignaz Freiherr von Schaeffer zum Minister für Japan berufen und er löste Calice ab. Ignaz Freiherr von Schaeffer wirkte bis Mai 1877, als er von Carl Ritter von Boleslawski abgelöst wurde. Während dieser Einsatzzeit markierten keine wichtigen Ereignisse die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Nach Ablauf seiner Amtszeit war er weiterhin diplomatisch tätig. Seine letzte Amtszeit lief von 1881 bis 1886 in Washington.
- In 1871 a new Austro-Hungarian Minister became Heinrich Freiherr von Calice who remained in Tokyo until March, 1874. During the year of 1873 relations between Japan and Austria were made closer by an invitation from Vienna asking Japan to participate in the Vienna World Exposition of 1873. Thus, in March 1874, Ignaz Freiherr von Schaeffer was appointed Minister to Japan and succeeded Calice. Ignaz Freiherr von Schaeffer acted until May 1877, when he was succeded by Carl Ritter von Boleslawski. During his period of office no important events marked the relations between the two countries. After his tenure expired he continued to be in diplomatic service. His last tenure ran from 1881 to 1886 in Washington.

SCHAETZCHEN, F. C. [SCHATZCHEN] [SCHAECHZEN] [T. C.] [C. T.] [/ P II - III / DE / QFE-SH /
* 01.01.1862
† 22.12.1915 in Kobe

- Als die Nippon Yūsen Kaisha im Jahr 1885 gegründet wurde, wurde er als 3. Ingenieur auf der Nagoya-maru angestellt. Er arbeitete dauerhaft bis zu seinem Tod in wechselnden Funktionen für die Nippon Yūsen Kaisha.
Im Jahr 1892 heiratete er Elena A. (* 21.11.1873) und sie wohnten in Yokohama # 184 Bluff. Ihr Sohn Albert W. Schaetzchen wurde am 04.04.1912 geboren. Etwa um diese Zeit hat sich die Familie in Kobe niedergelassen, wo F. C. Schätzchen am 22.12.1915 starb. Seine Frau Elena starb am 05.05.1938 in Kobe und ihr Sohn Albert am 06.10.1952, ebenfalls in Kobe.
- When the Nippon Yūsen Kaisha was founded in 1885, he was hired as 3rd class engineer on the Nagoya-maru. He worked permanently until his death in varying functions for the Nippon Yūsen Kaisha.
In 1892 he married Elena A. (* 21.11.1873) and they lived in Yokohama # 184 Bluff. Her son Albert W. Schaetzchen was born on April 4, 1912. About this time, the family settled in Kobe, where F. C. Schatzchen died on December 22, 1915. His wife Elena died on May 5, 1938 and her son Albert on October 6, 1952, both also in Kobe.


SCHARBAU, Henry

SCHARFE, -- / P II / DE / SER /
- Er arbeitete 1881 und 1882 als Pfleger im deutschen Marine-Hospital, Yokohama # 40 + 41 Bluff.
- He worked in 1881 and 1882 as a steward in the German Naval Hospital, Yokohama # 40 + 41 Bluff.

SCHARIEN, F. / P III / DE / TR /
- Er kam 1898 für Heyn, Broeckelmann & Co., Vertretung der Continental Versicherungsgesellschaft Mannheim, nach Japan und arbeitete in Kobe # 27-29, Sannomiya-cho, Ichome. Die Firma existierte nur bis 1902, aber F. Scharien blieb in Kobe. Er wechselte 1902 zu Boyes & Co., die Firma hatte ihren Firmensitz an die gleiche Adresse verlegt, wo die Continental-Versicherung war. Im Jahr 1904 wechselte er zu Carlowitz & Co., Kobe # 124 Higashi-machi. Aber auch hier konnte er nicht heimisch werden und er hat 1906 Japan verlassen.
- He came to Japan in 1898 for Heyn, Broeckelmann & Co., Agents of the Continental Insurance Company, Mannheim, and worked in Kobe # 27-29, Sannomiya-cho, Ichome. The company existed only until 1902, but F. Scharia continued to stay in Kobe. He joined Boyes & Co. in 1902, the company had settled their headquarters at the same address where the Continental Insurance existed. In 1904 he joined Carlowitz & Co., Kobe # 124 Higashi-machi. But he could not feel at home and he left Japan in 1906.

SCHARPF, E. / P III / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken

- Postkarte vom 10.03.1899 an E. Scharpf an seine Privatadresse in Yokohama # 46 Bluff mit einer Einladung zum Gottesdienst von Pfarrer H. Haas.

- Postcard posted on March 10, 1899 to E. Scharpf to his private address in Yokohama # 46 Bluff with an invitation to the service of Pastor H. Haas.



- Er kam 1898 nach Japan und wurde von der Handelsfirma Gysin & Schoeninger in der Filiale in Yokohama # 93 angestellt. Nach einer Einarbeitungszeit wurde er etwa Mitte 1899 in die Kobe - Filiale versetzt. Er hatte schnell das Vertrauen der Firmenleitung gewonnen und so erhielt er bereits im Jahr 1900 Prokura. Trotz dieses Vertrauensbeweises hat er 1902 Japan wieder verlassen.
- He came to Japan in 1898 and was employed by the trading company Gysin & Schoeninger in their branch in Yokohama # 93. After an induction period, he was transferred to the Kobe branch around the middle of 1899. He had quickly won the trust of the company management, and thus he was authorized to sign per procuration in 1900. Despite this trust, he left Japan in 1902.

SCHARSCHMIDT, Clemens / P IV / DE / QFE-ED /
- Ab 1904 lehrte er Deutsch und Latein an der 6. Höheren Schule von Okayama. Im Jahr 1908 war er immer noch im Amt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er Nachfolger von Dr. Rudolf Lange als Japanisch-Lehrer am Seminar für Orientalische Sprachen in Berlin.
- As of 1904 he taught German and Latin at the 6th Higher School of Okayama. In 1908 he was still in office. After his return to Germany, he succeeded Dr. Rudolf Lange as Japanese instructor at the Seminary of Oriental Languages in Berlin.

SCHAUINSLAND, Hugo Hermann / P IV / DE / SC /
- Er wurde am 30. Mai 1857 in Waldienen, Ostpreußen, geboren und war ein berühmter deutscher Zoologe. Er studierte Naturwissenschaften an der Universität Genf und Zoologie an der Universität Königsberg und promovierte 1883. Nach Abschluss des Studiums forschte er in Neapel und München. Im Jahr 1887 wurde er Gründungsdirektor der Städtischen Sammlungen für Naturgeschichte und Ethnographie, später bekannt als das "Übersee-Museum Bremen". Schauinsland war der erste Direktor des Museums und wirkte in dieser Funktion bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1933.
In den Jahren 1896-97 führte er wissenschaftliche Forschungen im Pazifik, einschließlich der Hawaii-Inseln, durch. Er hatte auch die japanische Sammlung erweitert und aus diesem Grunde unternahm er drei Reisen durch Japan, 1905/06, dann 1907/08 und 1913/14, alle Reisen und Aufkäufe wurden von Ahrens & Co. Nachf. unterstützt.
Mehrere Lebewesen wurden ihm zu Ehren benannt, wie die hawaiianische Mönchsrobbe (Monachus schauinslandi).
Er starb am 5. Juni 1937 in Bremen.
- He was born on May 30, 1857 in Waldienen, East Prussia and was a famous German zoologist. He studied natural sciences at the University of Geneva and zoology at the University of Koenigsberg, obtaining his doctorate in 1883. Following graduation he conducted researches in Naples and Munich. In 1887 he became founding director of the Städtischen Sammlungen für Naturgeschichte und Ethnographie (Natural History and Ethnographic Museum of Bremen), later to be known as the “Übersee-Museum Bremen”(Overseas Museum of Bremen). Schauinsland became the first director of this museum and acted in this function until his retirement in 1933.
In 1896-97 he conducted scientific research in the Pacific, including the Hawaiian Islands. He also enlarged the Japanese collection and for this reason he undertook three journeys through Japan, 1905/06, then 1907/ 08 and 1913/ 14, all journeys and purchases were supported by Ahrens & Co. Nachf.
Several creatures are named in his honour, such as the Hawaiian monk seal (Monachus schauinslandi).
He died on June 5, 1937 in Bremen.


SCHAUMANN, Johann / P III / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken

- Postkarte vom 29.04.1903 aus Kobe an seine Mutter, Ankunft in Lübzow am 27.05.1903, Transit Hannover 26.05.1903.
- Postcard posted on April 29, 1903 from Kobe to his mother, arrival in Luebzow on May 27, 1903, transit Hannover May 26, 1903.



- Er arbeitete dauerhaft für Otto Reimers & Co. in der Niederlassung in Kobe # 8. Er traf 1899 in Kobe ein und war dort bis 1909 angestellt. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He worked permanently for Otto Reimers & Co. in their branch in Kobe # 8. He arrived in Kobe in 1899 and worked there until 1909. After that, he is no longer listed in Japan.


SCHEDEL, Josef Maria

SCHEEL, H. / P III / DE / TR /
SCHEERER, F. P III / DE / TR /
SCHEERER, Otto / P III / DE / FE-ED /
SCHEIDGES, R. / P III / DE / TR /

SCHEIDT, Johann Friedrich

SCHELLENBAUM, H. / P IV / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken
Für Vergrößerung klicken

- Postkarte mit Ansicht des „German Club“ aus Yokohama vom 20.11.1900. Bald nach seiner Anreise wurde er Mitglied des Club Germania.
- Postcard with view of the "German Club" from Yokohama posted November 20, 1900. Soon after his arrival he became a member of Club Germania.


- Er war für die Handelsfirma Strauss & Co. von 1901 bis 1904 in Japan und arbeitete in der Niederlassung in Yokohama # 204. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He stayed in Japan for the trading company Strauss & Co. from 1901 to 1904 and worked in the branch at Yokohama # 204. Afterwards he is no longer recorded in Japan.


SCHELLENBERG, Martin

SCHELLENBERGER, A. / P IV / DE / TR /
- Er war von 1902 bis 1905 für Rohde & Co. in Japan und arbeitete in der Filiale in Yokohama # 70.
- He stayed in Japan from 1902 to 1905 and worked for Rohde & Co. in their branch in Yokohama # 70.

SCHELLENDORFF, Friedrich Heinrich Bruno Julius Bronsart von [Fritz von BRONSART] / P IV / DE / MIL / Observer Russo-Japanese War
* 16.06.1864 in Berlin
† 23.01.1950 in Kühlungsborn

Friedrich war der Sohn des preußischen Generals und späteren Kriegsministers Paul Bronsart von Schellendorff und wuchs auf dessen Rittergut in Ostpreußen auf. Er schlug wie alle seine Brüder eine militärische Laufbahn ein und heiratete 1887 in Schwerin seine Kusine Veronica Bronsart von Schellendorff (1867-1968). Die Botanikerin Huberta von Bronsart (1892-1978) ist ihre Tochter.
Am 15.04.1882 verließ Bronsart das Kadettenkorps und wurde dem 1. Garde-Infanterie-Regiment in Potsdam zugeteilt. Er begann eine Karriere als Generalstabsoffizier und studierte von 1890 bis 1893 an der Kriegsakademie. Während seiner militärischen Laufbahn wirkte er viele Jahre im Generalstab der Armee und 1901 zum Major befördert.
Am 06.08.1904 wurde er zum Begleiter und Berater des zum japanischen Heer als Militärbeobachter entsandten Prinzen Carl Anton von Hohenzollern abkommandiert. Damit wurde auch Fritz von Bronsart Militätbeobachter im russisch-japanischen Krieg. Zur persönlichen Verfügung wurden die Leutnants Boldt und Schütte abkommandiert.
Sie fuhren am 17.08.1904 von Genua mit dem Dampfer „Sachsen“ nach Yokohama. In Nagasaki wurden sie durch Konsul F. G. Müller-Beeck und in Kobe durch Konsul Ferdinand Krien begrüßt. Am 11.10.1904 verließen sie Tokyo, Abfahrt von Shimonoseki am 16.10. in Richtung Kriegsschauplatz in der Mandschurei.
Die Rückreise von der Front erfolgte am 16.4.1905 nach Tokyo. Nach dem Besuch einiger sehenswerten Orte und Landschaften schiffte er am 16.5.1905 in Nagasaki auf dem Kreuzer „Roon“ ein und verließ Japan.
Im Jahr 1906 veröffentlichte er ein Buch über diese Erfahrung: „Sechs Monate beim Japanischen Heer“, publiziert von Mittler und Sohn, Berlin 1906.
Als Oberst Bronsart von Schellendorff im Dezember 1913 nach Konstantinopel entsandt wurde, gehörte er zu den führenden Offizieren der Deutschen Militärmission im Osmanischen Reich. 1914 wurde er zum Chef des Generalstabs der osmanischen Armee ernannt. Während des Ersten Weltkriegs gehörte er zu den engsten Mitarbeitern des türkischen Kriegsministers Enver Pascha und stimmte alle militärischen Belange mit ihm ab.
Er war an führender Stelle am Völkermord an den Armeniern beteiligt.
- Friedrich was the son of the Prussian General and later Minister of War Paul Bronsart von Schellendorff and grew up on his estate in East Prussia. He pursued a military career like all his brothers and married his cousin Veronica Bronsart von Schellendorff (1867-1968) in Schwerin in 1887. The botanist Huberta von Bronsart (1892-1978) is her daughter.
On April 15, 1882, Bronsart left the cadet corps and was assigned to the 1st Guard Infantry Regiment in Potsdam. He began a career as a general staff officer and studied from 1890 to 1893 at the academy of war. During his military career, he worked for many years in the General Staff of the Army and in 1901 was promoted to Major.
On August 6, 1904 he was commanded to accompany and advise Prince Carl Anton von Hohenzollern who was sent to the Japanese army as a military advisor. Thus, Fritz von Bronsart became a military observer of the Russo-Japanese War, too. Lieutenant Boldt and Schuette were commanded for their personal disposal.
They embarked in Genoa on August 17, 1904 on the steamer "Sachsen" for Yokohama. In Nagasaki they were greeted by Consul F. G. Miiller-Beeck and in Kobe by consul Ferdinand Krien. On October 11, 1904 they left Tokyo and departed from Shimonoseki on October 16 for the frontline in Manchuria.
The return journey from the frontline took place on April 16, 1905 to Tokyo. After visiting several worth seeing places and landscapes, he embarked on the cruiser "Roon" on May 16, 1905 in Nagasaki and left Japan.
In 1906 he published a book on this experience: "Six Months in the Japanese Army" published by Mittler und Sohn, Berlin, 1906.
When Colonel Bronsart von Schellendorff was sent to Constantinople in December 1913, he was one of the leading officers of the German Military Mission in the Ottoman Empire. In 1914 he was appointed head of the General Staff of the Ottoman Army. During the First World War, he was one of the closest collaborators of the Turkish Minister of War, Enver Pasha, and agreed with him on all military matters. He was a leading member of the genocide of the Armenians.


SCHELLING, Gustav von / P III / DE / DIP / 1858 - 1897
- Er wurde am 23.081858 in Berlin als Sohn von Hermann von Schelling (1824-1908) und seiner ersten Frau Leonie von Treuburg (1838-1877) geboren. Hermann von Schelling wirkte vom 31.01.1889 bis 13.11.1894 als preußischer Justizminister. Auch sein Sohn schlug eine Regierungslaufbahn ein und wurde Rat im Auswärtigen Amt.
Im Jahr 1887 wurde er nach Japan als Vize-Konsul des deutschen Generalkonsulats in Yokohama # 81 entsandt. Gleichzeitig war er amtierender Konsul für die Niederlande, Schweden und Norwegen. Privat wohnte er in Yokohama # 72 Bluff. Sein Einsatz endete 1889 und er hat Japan am 08.10.1889 von Yokohama nach Deutschland wieder verlassen. - Er starb bereits am 16.05.1897 in Berlin.
- He was born in Berlin on August 23, 1858 as the son of Hermann von Schelling (1824-1908) and his first wife Leonie von Treuburg (1838-1877). Hermann von Schelling was also appointed Prussian Minister of Justice and served from January 31, 1889 to November 13, 1894. His son also entered a government career and became a council at the Foreign Office.
In 1887 he was sent to Japan as Vice Consul of the German Consulate-General in Yokohama # 81. At the same time he was Acting Consul for the Netherlands, Sweden and Norway. He lived privately in Yokohama # 72 Bluff. His tenure ended in 1889 and he left Japan from Yokohama for Germany on October 8, 1889. - He died already on May 16, 1897 in Berlin.


SCHEMER, E. H. / P II / NL / QFE-T-SH
- Er wurde ab Juli 1870 als Kapitän auf der Heian-maru von Iwasaki Yasutarō angestellt. Iwasaki hatte 1870 die Tsukumo Trading Co. gegründet und betrieb einen Schiffsdienst zwischen Kōchi, Kobe, Osaka und Tokyo. Ab 01.07.1873 arbeitete er in Tokyo als Kapitän auf der Hiryō-maru. Sein Vertrag endete am 30.06.1874.
- He was employed by Iwasaki Yasutarō as a captain on the Heian-maru as of July 1870. Iwasaki had founded the Tsukumo Trading Co. in 1870 and operated a shipping service between Kōchi, Kobe, Osaka, and Tokyo. As of July 1, 1873 he worked in Tokyo as Captain on the Hiryō-maru. His contract ended on June 30, 1874.

SCHEMER, I. W. / P II / NL / FE-T-SH (11 Mon.)
- Die 1875 gegründete Mitsubishi Mail Steam Ship Co. entwickelte sich rasch und folglich wuchs auch der Bedarf an geschultem Personal für die größer werdende Schiffsflotte.
I. W. Schemer unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, der vom 01.02.1876 bis 13.01.1877 lief. Er wurde als Kapitän auf der Shinagawa-maru eingesetzt. Später ist er nicht mehr in Japan gelistet-
- The Mitsubishi Mail Steam Ship Co., which was founded in 1875, developed rapidly and consequently the demand for trained personnel raised for the growing ship fleet.
I. W. Schemer signed a contract with the Japanese government, which ran from February 1, 1876 to January 13, 1877. He was assigned captain on the Shinagawa-maru. Later he is no longer listed in Japan.


SCHEMNITZ, John / siehe - see / CHEMNITZ, John

SCHENCK, Carl August [SCHENK]

SCHENCK, J. D. / P III / USA / MIS / Mrs.
- Als Mitglied der Reformed Dutch Church Mission in America wurde sie als Missionar nach Japan delegiert, obwohl sie nicht vom Missionsfond unterstützt wurde. Sie arbeitete von 1899 bis 1901 in Nagano.
- As a member of the Reformed Dutch Church Mission in America, she was delegated to Japan as a missionary although she was not supported by the Mission Fund. She worked from 1899 to 1901 in Nagano.

SCHENDEL, Leopold [SCHENDAL] / P II / DE / FE-ED (72 Mon.) /
- Er wurde am 24.08.1847 in Kesselberg (heute Jarocin, PO) geboren und studierte Mathematik. Er wurde auf diesem Gebiet bald berühmt und so erhielt er eine Einladung von der japanischen Regierung. Sein erster Vertrag begann am 13.01.1875 und lief bis 12.01.1877 als Professor an der Kaiserlichen Akademie für Medizin und Chirurgie in Tokyo und er lehrte Arithmetik und Mathematik. Als der Vertrag von Dr. Hermann Funk im Jahr 1876 endete, übernahm er teilweise auch seine Fächer, wie beispielsweise Physik, Latein und Deutsch.
Der Vertrag von Schendel wurde bereits vor Ablauf am 01.12.1876 bis 12.01.1879 verlängert und er wurde als „ausländischer Direktor“ für die Vorbereitungskurse des Medizinischen Bereiches berufen. Diese Position behielt er auch inne, als sein Vertrag vom 13.01.1879 bis schließlich 12.01.1882 weiterhin verlängert wurde.
Er war eng mit der Familie Erwin Knipping befreundet und Knipping nahm auch Unterricht in höherer Mathematik bei ihm. - Als sein Vertrag im Januar 1882 endete, hat er Japan wieder verlassen.
- He was born on August 24, 1847 in Kesselberg (today Jarocin, PO) and studied mathematics. He soon became famous in this field, and thus he received an invitation from the Japanese government. His first contract began on January 13, 1875 and ran until January 12, 1877 as a professor at the Imperial Academy of Medicine and Surgery in Tokyo and he taught arithmetic and mathematics. When the contract of Dr. Hermann Funk ended in 1876, he partly took over his subjects and taught additionally Physics, Latin and German.
Schendel's contract was extended from December 1, 1876 to January 12, 1879, still before his former contract expired and he was appointed as "foreign director" for the preparatory courses of the medical department. He also held this position when his contract was extended from January 13, 1889 to finally January 12, 1882.
He was closely befriended with the family of Erwin Knipping , and Knipping himself also took lessons in higher mathematics with him. - When his contract ended in January 1882, he left Japan.


SCHENKEL, E. / siehe - see / SCHINKEL, E.

SCHEPEL, J. A. H. [F. A. H.] / P I - II / NL / FE-ED /
SCHERBAK, H. / P III / UKN / TR /
SCHERBININ, A. A. / P III / RUS / SH /
SCHERBININA, Christina / P III / GB / RES / 1879 - 1966
SCHERER, Geo. / P III / GB / TR + JOU /
SCHERER, James A. B. [J. S. B.] / P III / USA / MIS /
SCHERESCHEWSKY, Samuel Isaac Joseph / P III / USA / MIS / 1831 - 1906
SCHERMBECK, - von / P II / NL / MIL /
SCHERZER, Karl Ritter von / P II / AT / SC / 1821 - 1903
SCHEU, Martin [SHEU] / P II / USA / FE-T /

SCHEUBE, Heinrich Botho

SCHEUER, - / P III / USA / TR /
SCHEUTEN, F. / P III / UKN / TR /
SCHEUTEN, H. A. / P II - III / LN / TR /
SCHEUTEN, K. / P III / UKN / TR /
SCHEUTEN, P. / P III / UKN / TR /
SCHEVITCH, Dimitri [SCHEWITCH, Dimitri de] [SCHEWITZ] [SHEVICH, Dmitrii Egorovich] ШЕВИЧ Дмитрий Егорович / P II / RUS / DIP /
SCHIEDT, F. / see SCHEIDT, F.
SCHIEDT, W. / P I / UKN / TR /
SCHIEGUN, J. / P III / UKN / TR /
SCHIEVITCH, - / P II / RUS / DIP /

SCHIFF, Felix

SCHIFF, Hermann / P I - II / NL / TR /
- Er wurde 1836 geboren und absolvierte eine Lehre als Kaufmann. Er kam mit dem holländischen Handelsschiff Zwaluw von Batavia am 16.04.1859 nach Nagasaki und ließ sich hier nieder. Er unterstützte Julius Adrian beim Aufbau der Firma Adrian & Co. und Hermann Schiff wurde 1864 Partner in dieser Firma. Im Jahr 1871 befand sich die Firma jedoch in Liquidation.
Hermann Schiff wurde 1868 als Konsul für das Konsulat von Dänemark in Nagasaki nominiert. Diese Position hatte er bis 1873 inne, wobei er 1871 in Kobe als Konsul für Dänemark fungierte.
Er heiratete 1867 Dorothea Agatha van Leeuven und am 22.07.1868 wurde ihre Tochter Wilhelmina Maria Schiff in Nagasaki geboren. Bereits am 02.04.1869 starb seine Frau und sie wurde auf dem Internationalen Ōura Friedhof in Nagasaki beigesetzt. - Im Jahr 1873 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He was born in 1836 and had an apprenticeship as a merchant. He came to Nagasaki with the Dutch merchant ship Zwaluw from Batavia. He arrived on April 16, 1858 in Nagasaki and settled here. He supported Julius Adrian in setting up the company Adrian & Co. and Hermann Schiff became in 1864 partner in this company. In 1871, however, the company was in liquidation.
Hermann Schiff was nominated Consul for the Consulate of Denmark in Nagasaki in 1868. He held this position until 1873, interrupted by serving as consul for Denmark in Kobe in 1871.
He married Dorothea Agatha van Leeuven in 1867 and their daughter Wilhelmina Maria Schiff was born in Nagasaki on July 22, 1868. On April 2, 1869, however, his wife died and she was buried in the International Ōura Cemetery of Nagasaki. - In 1873 he was no longer recorded in Japan.


SCHILD, Ludwig / P IV / DE / TR /
- Er kam 1907 im Auftrag der China Export - Import & Bank Compagnie nach Japan und arbeitete in der Filiale in Kobe # 75, Kyo-machi. Im Jahr 1910 arbeitete er immer noch in dieser firma in Kobe.
- He came to Japan in 1907 on behalf of the China Export - Import & Bank Compagnie and he was installed in their branch in Kobe # 75, Kyo-machi. In 1910 he still worked in this company in Kobe.

SCHILLER, Carl E. [Karl] / P II / DE / FE-ED (24 Mon.) /
- Er wurde von der japanischen Regierung angestellt und wurde als Berater in der Präfekturverwaltung von Wakayama eingesetzt. Sein Vertrag begann am 08.05.1873 für einen Zeitraum von zwei Jahren. Er wurde von seiner Frau Amaida begleitet, die mit dem Ministerium für Bildung einen Vertrag hatte, den sie aber wegen Krankheit nicht erfüllen konnte.
- He was employed by the Japanese government and was engaged as an advisor in the administration of the Wakayama Prefecture. His contract started on May 8, 1873 for a period of two years. He was accompanied by his wife Amaida, who was employed by the Ministry of Education but because of illness she could not work.

SCHILLER, Emil

SCHILLER, Guiseppe / P II - III / USA / TR / 1838 - 1898
- Er stammte aus Lusk, Russland, der am 24. Juni 1875 in New York als amerikanischer Staatsbürger eingebürgert wurde. Schiller kam als Seemann nach Nagasaki, eröffnete aber bald ein Geschäft in der ausländischen Siedlung. Er blieb für drei Jahre, bevor sein Mobilar über eine Auktion an Samuel Goldman im Juli 1878 verkauft wurde und er nach Indien ging. 1893 kehrte Schiller endgültig nach Nagasaki zurück; diesmal eröffnete er ein Schneidergeschäft an der Rückseite von Nr. 9 Ōura, gegenüber der Hauptstraße. Für die nächsten fünf Jahre betrieb er und seine Frau Bertha das Geschäft, aber am 13. April 1898 starb Giuseppe Schiller an dem, was man als „Überarbeitung“ bezeichnet. Seine Frau Bertha starb an Asthma am 12. Februar 1907 in Nagasaki. Beide sind in Nagasaki auf dem Sakamoto International Cemetery, Hebräische Sektion, begraben.
- He was a native of Lusk, Russia who was naturalized as an American citizen in New York on June 24, 1875. Schiller came to Nagasaki as sailor, but soon opened a store in the foreign settlement. He stayed for three years, before selling his stock at auction to Samuel Goldman in July 1878 and leaving for India. In 1893, Schiller returned permanently to Nagasaki; this time, he opened a tailor shop at the back of No. 9 Ōura, facing Main Street. For the next five years, he and his wife Bertha operated the shop, but on April 13, 1898, Giuseppe Schiller died of what was described as overwork. His wife Bertha died of asthma on February 12, 1907 in Nagasaki. Both are buried at Sakamoto International Cemetery, Hebrew Section, Nagasaki.

SCHILLÈS, -- [SCHILLES] / P II / FR / FE-MIL (22 Mon.) + QFE /
- Er gehörte zur 2. Französischen Militär-Mission. Sein Vertrag mit der japanischen Regierung, Armee-Ministerium, lief vom 24.06.1873 bis 11.04.1875. Er traf am 23.06.1873 in Begleitung seiner Frau in Yokohama ein.
Während der 2. Militär-Mission wurde auch eine Waffenfabrik errichtet und er arbeitete als Schlosser in der Artillerie-Herstellung. Nachdem sein Vertrag ausgelaufen war, blieb er noch 1876 und 1877 in Tokyo und arbeitete als Schlosser bei Zoheishi (Waffenfabrik der Armee), Mito Yashiki, Koishikawa. Im Jahr 1878 sind sie nicht mehr in Japan gelistet.
- He was a member of the 2nd French Military Mission. His contract with the Japanese government, Ministry of Army, ran from June 24, 1873 to April 11, 1875. He arrived in Yokohama on June 23, 1873 and was accompanied by his wife.
During the 2nd Military Mission, a factory of arms was also built and he worked as a locksmith in the artillery production. After his contract expired, he remained in Tokyo in 1876 and 1877 and worked as a locksmith at Zoheishi (Army Factory of Arms), Mito Yashiki, Koishikawa. In 1878 they are no longer recorded in Japan.


SCHILLING, A. / P II / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken
- Im Jahr 1885 erscheint erstmals die Firma A. Schilling & Co. in Yokohama # 242, allerdings wird im ersten Jahr die Firma ohne Mitarbeiter und immer ohne Firmenprofil genannt. Die Firma A. Schilling & Co. existierte nur bis 1888 mit einem einzigen Mitarbeiter (F. E. Worthington), ab 1889 gab es die Firma nicht mehr. A. Schilling jedoch ist nie in Japan gelistet, er lebte offensichtlich nie dort; es wird vermutet, dass der Stammsitz seiner Firma in China lag und er eine Erweiterung in Japan suchte.
- In 1885, the company A. Schilling & Co. in Yokohama # 242 appears for the first time, but the company is only mentioned without any employees and without trade branches. A. Schilling & Co. existed only until 1888 and as of 1886 with a single clerk (F. E. Worthington). In 1889, the company no longer registered. A. Schilling, however, is never listed in Japan, he obviously did not live there; it is assumed that his company's headquarters were located in China and he was just trying to expand in Japan.

SCHINKEL, E. [SCHENKEL] / P III / DE / TR /
- Er war nur 1890/ 1891 bei P. Helm & Co., Rolltransporte (Drayage Co.), in Yokohama # 115, angestellt. Als Paul Helm zusammen mit seinem Bruder Julius im Jahr 1892 Helm Bros., Lade- und Speditionsagenten in Yokohama gründete, wurde er nicht übernommen. Er hat Japan wieder verlassen.
- He was only employed in 1890/1891 by P. Helm & Co., Drayage Co., in Yokohama # 115. When Paul Helm, together with his brother Julius, founded Helm Bros., Stevedores, Landing, and Shipping Agents, in 1892, he was not taken over. Schinkel left Japan again.

SCHINNE, Otto / P I - III / DE / TR /
* 11.10.1846 in Burg, bei Magdeburg, DE
† 27.10.1907 in Yokohama

- Er kam bereits 1866 nach Japan und wurde bei Rudolph Lindau & Co. in Yokohama angestellt. Lindau & Co. ging 1868 in Liquidation und Schinne wechselte zu Walsh, Hall & Co. in Yokohama # 2, wo er bis 1870 arbeitete. Im Jahr 1871 gründete er unter seinen Namen seine eigene Firma und er firmierte als „Allgemeiner Agent und Kommissions-Kaufmann“ in Yokohama # 153.
Im Jahr 1874 wurde H. Francke sein Partner und sie firmierten unter Schinne & Francke mit gleichem Geschäftsprofil in Yokohama # 154. In den Jahren 1875 und 1876 war Schinne im Urlaub und auf Dienstreise und H. Francke leitete die Firma alleine; 1877 war Otto Schinne wieder zurück. Aber die Firma hatte offensichtlich Probleme. H. Francke hat 1879 Japan verlassen und die Firma Schinne & Francke wurde 1883 liquidiert.
Otto Schinne ist in den Jahren 1884 bis 1886 nicht in den Japan Directories aufgeführt, aber 1886 ist er Mitarbeiter bei Wilkin & Robison in Yokohama # 3. Als sich 1890 Robison & Co. aus Wilkin & Robison entwickelte, wurde er von dieser Firma übernommen und erhielt 1892 Prokura.
Im Jahr 1897hat er die Firma verlassen und ging zur japanischen Firma Nozawaya, # 30. Benten-dori Nichome, die mit Seide handelte. Privat lebte er in Yokohama # 272-A. Das war seine letzte Arbeitsetappe. Otto Schinne starb 1907 und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.
- He came to Japan already in 1866 and was employed by Rudolph Lindau & Co. in Yokohama. Lindau & Co. went into liquidation in 1868 and Schinne joined Walsh, Hall & Co. in Yokohama # 2, where he worked until 1870. In 1871, he founded his own company under his name, and he operated as "General Agent and Commission Merchant" in Yokohama # 153.
In 1874, H. Francke became his partner and they operated now under Schinne & Francke in the same business branch in Yokohama # 154. In the years 1875 and 1876, Schinne was on vacation and on a business trip, and H. Francke managed the business alone; in 1877 Otto Schinne was back again. But the company obviously had problems. H. Francke left Japan in 1879 and the company Schinne & Francke was liquidated in 1883.
Otto Schinne was not listed in the Japan Directories in the years 1884 to 1886, but in 1886 he was a clerk at Wilkin & Robison in Yokohama # 3. When Robinson & Co. developed from Wilkin & Robison in 1890, he was taken over and was authorized to sign per procuration in 1892.
In 1897 he left the company and joined the Japanese company Nozawaya, # 30. Benten-dori Nichome, which traded with silk. He lived privately in Yokohama # 272-A. This was his last employment. Otto Schinne died in 1907 and was buried in the Foreigners´ Cemetery of Yokohama.


SCHINZINGER, Albert Joseph Fridolin

SCHIRMER, Alfred

SCHIWINN, P. / P II / DE / FE-R /
SCHLAFFKE, G. / P II - III / DE / MED /
SCHLEGELMILCH, Donna Lowra / P III / USA / MIS / 1887 - 1973
SCHLESINGER, - / P III / DE / TR /
SCHLESINGER, M. / P II / UKN / FE-T-SH /
SCHLESSER, N. / P II - III / UKN / TR /
SCHLIPPENBACK [SCHLIPPENBACH] / see SHLIPPENBAKH

SCHLUETER, C. C. [SCHLUTER] [SCKLUTER] / P I / DE /
- C. H. Schmidt & Co. wurde 1869 in Yokohama # 159 gegründet und C. C. Schlueter war sein Mitarbeiter. Diese Firma existierte nur kurze Zeit, bereits 1871 ist C. H. Schmidt & Co. nicht mehr gelistet. C. C. Schlueter hat Japan verlassen.
- C. H. Schmidt & Co. was founded in Yokohama # 159 in 1869 and C. C. Schlueter was his clerk. This company existed only for a short time, already in 1871, C. H. Schmidt & Co. is no longer listed. C. C. Schlueter left Japan.

SCHLUETER, Franz H. [SCHLUTER]

SCHLUETER, K. / P IV / DE / TR /
- Er arbeitete ab 1907 für H. Ahrens & Co., Nachf., in Yokohama # 29.
- As of 1907 he worked for H. Ahrens & Co., Nachf., in Yokohama # 29.

SCHLUETER, Peter G. H. [SCHLÜTER] [SCHLUTER] [P. G. H.] / P II / DE / TR /
- Er kam 1870 nach Japan und ließ sich in Hakodate nieder. In Partnerschaft mit H. Strandt gründete er hier die Firma Schlüter & Strandt, Schiffsagenten und die Firma existierte bis zum Jahr 1884. Sein Partner hat Japan bereits 1880 verlassen, Peter Schlüter verließ Japan zwei Jahre später. Die Firma wurde danach von H. Gosch vertreten; die Geschäfte waren jedoch rückläufig und die Firma wurde 1884 liquidiert.
Als Peter Schlüter 1870 in Hakodate eintraf, war er neben der Firmengründung zusätzlich noch als Wachtmeister im Konsulat des Norddeutschen Bundes beschäftigt. Diese Funktion übte er aber nur noch 1871 aus, danach war er mit seiner eigenen Firma ausgelastet.
- He came to Japan in 1870 and settled in Hakodate. In partnership with H. Strandt , he founded the company Schlueter & Strandt, Compradores, and the company existed until 1884. His partner, however, left Japan as early as 1880, Peter Schlueter left Japan two years later. The company was then represented by H. Gosch; but the business was declining and liquidated in 1884.
When Peter Schlueter arrived in Hakodate in 1870, he was additionally employed as a Constable of the Consulate of the North German Federation. This function, however, he held only until 1872, afterwards he was engaged with his own company.


SCHLUMBERGER, P. A. / P III / DE / TR /
- Die Russo-Chinese Bank wurde 1897 in Nagasaki eröffnet und P. A. Schlumberger wurde als erster Leiter der Filiale berufen. Er war nur ein Jahr in Nagasaki und wurde 1898 von E. Carlson abgelöst.
- The Russo-Chinese Bank was opened in Nagasaki in 1897 and P.A. Schlumberger was appointed the first manager of the branch. He was only one year in Nagasaki and was succeeded by E. Carlson in 1898.

SCHMACKER, Philipp Bernhard / P II - III / DE / SC / 1852 - 1896
Für Vergrößerung klicken
- Er wurde im Dezember 1852 in Bremen, DE, geboren, er stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Im Jahr 1872 ging er nach China und lebte in Hong Kong, später in Canton und Shanghai. Als Richard von Carlowitz seinen Firmensitz nach Shanghai verlegte, wurde P. B. Schmacker Partner bei Carlowitz & Co. Während seiner Geschäftsreisen in ganz China und Asien, später dann auch explizit in Japan, sammelte er Weichtiere und Land - und Süsswasser - Schalentiere. Seine Sammlung und Forschungsergebnisse sandte er nach Deutschland an Oscar Boettger. Gemeinsam werteten sie die Ergebnisse aus und übergaben eine wissenschaftliche Auswertung der malakolischen Gesellschaft im Jahr 1894.
Er starb unerwartet im März 1896 und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt. Seine Sammlung wurde der Stadt Bremen übergeben.
- He was born in December 1852 in Bremen, DE, in a trading family. In 1872 he went to China and lived in Hong Kong, later in Canton and Shanghai. When Richard von Carlowitz relocated his main seat to Shanghai, P. B. Schmacker became a partner of Carlowitz & Co. During his business trips all over China and Asia, later also explicitly in Japan, he collected molluscs and land and freshwater shellfishes. He sent his collected items and research results to Germany to Oscar Boettger. Together they evaluated the results and handed over a scientific paper to the Malacological Society in 1894.
He died unexpectedly in March 1896 and was buried at the Foreigners´ Cemetery of Yokohama. His collection was presented to the city of Bremen.


SCHMAEDECKE, W. [SCHMÄDECKE] [SCHMADECKE] / P III / DE / TR /
Für Vergrößerung klicken


- Postkarte von R. Lehmann vom 12.05.1898 aus Tokyo an W. Schmaedecke in Yokohama # 61 mit einer Einladung zu einem Picknick am 29.05.1898 aus Anlass der Abreise des Legationssekretärs C. G. von Treutler und seiner Frau.


- Postcard from R. Lehmann posted May 12, 1898 from Tokyo to W. Schmaedecke in Yokohama # 61 with an invitation to a picnic on May 29, 1898 on the occasion of the departure of the legation secretary C. G. von Treutler and his wife.



- Er kam 1894 im Auftrag von Ahrens & Co., Nachf., nach Japan und wurde in der Niederlassung in Yokohama # 29 eigesetzt. Von 1896 bis 1899 arbeitete er im zeitweiligen Büro von Ahrens & Co., Nachf., in Yokohama # 61, da der Sitz in Yokoahma # 29 umgebaut und vergrößert wurde. Ab 1899 war das neue Büro in Yokohama # 29 wieder betriebsbereit und auch W. Schmaedecke arbeitete wieder hier. Er arbeitete dauerhaft bei Ahrens & Co., Nachf., und ab 1904 lebte auch seine Frau mit in Japan und sie wohnten in Yokohama # 223 Bluff.
Ab 1906 gehörte er mit zum Aufsichtsrat der Normal Dispensary, (Deutsche Apotheke).
W. Schmaedecke arbeitete bis 1909 für Ahrens & Co., Nachf., in Japan, danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He came to Japan in 1894 on behalf of Ahrens & Co., Nachf., and was installed in their branch in Yokohama # 29. From 1896 to 1899 he worked in the temporary office of Ahrens & Co., Nachf., at Yokohama # 61, since the seat in Yokohama # 29 was reconstructed and enlarged. As of 1899, the new office in Yokohama # 29 was again in operation and W. Schmaedecke returned there. In Japan he worked permanently at Ahrens & Co., Nachf. From 1904 on, his wife also lived in Japan and they resided in Yokohama # 223 Bluff.
As of 1906 he belonged to the Board of Directors of the Normal Dispensary, (German Dispensary).
W. Schmaedecke and his wife left Japan in 1909.


SCHMALBECK, Carl / P III / DE / TR /
- Er arbeitete ab 1898 für Morf & Co., Versicherungs-Agentur, in ihrer Niederlassung in Kobe # 82. Der Leiter der Firma, A. Kleinwort, starb im Jahr 1899 und Morf & Co. wurde liquidiert. Aus diesem Grund wechselte Carl Schmalbeck zu Worch & Co. in Yokohama # 154. Er arbeitete für diese Firma bis 1904. Im Jahr 1904 beendete Worch & Co. seine Aktivitäten in Japan und der Leiter, Otto Bergmann, übernahm die Firma, die nun unter Bergmann & Co. in Partnerschaft mit M. F. Bengen firmierte. Schmalbeck wurde von Bergmann & Co. übernommen und arbeitete 1908 noch in der Filiale in Yokohama # 154.
- As of 1898 he worked for Morf & Co., Insurance Agency, in their branch in Kobe # 82. The manager of the company, A. Kleinwort, died in 1899 and Morf & Co. was liquidated. For this reason, Carl Schmalbeck joined Worch & Co. in Yokohama # 154. He worked for this company until 1904. In 1904, Worch & Co. ceased their activities in Japan and the manager, Otto Bergmann, became proprietor of the company in partnership with M. F. Bengen now operating under Bergmann & Co. Schmalbeck was taken over by Bergmann & Co. and was still working in their branch in Yokohama # 154 in 1908.

SCHMAUSSER, Ch. [SCHMANNER] / P IV / DE / TR /
- Er war ab 1901 für A. G. Mosle & Co. als Buchhalter in Japan und arbeitete in Tokyo # 19 Ginza. Sein Vertrag endete nach 5 Jahren und 1906 ist er nicht mehr in Japan gelistet. Sein Tätigkeitsende kann auch damit in Zusammenhang stehen, weil Alexander Georg Mosle seine Firma 1906 an Georg Benjmin Dodwell verkaufte.
- As of 1901 he worked for A. G. Mosle & Co. as an accountant in Japan at their branch in Tokyo # 19 Ginza. His contract expired after 5 years and in 1906 he is no longer listed in Japan. The end of his employment may also be connected to the fact that Alexander Georg Mosle sold his company to Georg Benjmin Dodwell in 1906.

SCHMELZ, Leonard Fr. Hilarius [SHUMEI Hirayo] / P IV / DE / MIS /
* 08.01.1884 in Borsch/ Geisa, DE
† 13. August 1953 in Tokyo, Japan
- Er was Franciskanerpater und kam 1910 als Missionar nach Sapporo, wo er einer der ersten Missionare war, die sich für Sozialwerke engagiert haben. Er blieb zeitlebens mit nur kurzen Unterbrechungen bis zu seinem Tod in Japan. Zuletzt arbeitete er in der Leprastation in Biwasaki.
Im Lauf seines Lebens in Japan nahm er den japanischen Namen Shumei Hirayo an.
- He was a Franciscan father and came to Sapporo as a missionary in 1910, where he became one of the first missionaries dedicated to social work. He stayed in Japan all his life until his death with only brief interruptions. Many years he worked at the Leprastation in Biwasaki.
In the course of his life in Japan, he adopted the Japanese name Shumei Hirayo.


SCHMELZER, Hartmann / P IV/ DE / QFE-R-Y /
- Er stammte aus Hamm in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Abitur schlug er eine technische Laufbahn ein. Aus seinem Bewerbungsschreiben für das Yawata Stahlwerk kennen wir seinen Lebenslauf, der bis zu seiner Arbeitsaufnahme folgende Hauptetappen beinhaltete:
- Westfälische Union AG für Bergbau, Eisen- und Drahtindustrie, Hamm: Zeichner (April 1889 - September 1889)
- praktische Tätigkeit im Puddel- und Walzwerk (Oktober 1889 bis März 1890)
- Studium der Eisenhüttenkunde in Braunschweig, Lausanne und Berlin
- Westfälische Union AG für Bergbau, Eisen- und Drahtindustrie, Hamm: Obermeister im Walzwerk bzw. im Puddelwerk (Januar bis August 1894)
- Düsseldorfer Röhren- und Eisenwalzwerke AG, Düsseldorf-Oberbilk: Betriebsassistent (September 1894 bis Dezember 1895)
- Gräflich Nostiz'sches Eisenwerk, Rothau/Böhmen: Bau- und Montage - anschließend Betriebsleiter des Grobeisenwalzwerkes (Februar 1896 bis November 1898)
- Vogel & Noot, Walzwerke und Werkzeugfabriken, Wartberg/Steiermark: Betriebsleiter des Blechwalzwerkes (Dezember 1898 bis August 1899).
In diesem Werdegang zeigen sich verschiedene Anstellungen in unterschiedlichsten Bereichen eines Hüttenwerkes, wodurch er sich ein breites Wissen aneignen konnte. Auch die vorhandene akademische Ausbildung führte schließlich dazu, dass Hartmann Schmelzer aufgrund seiner Bewerbung in Yawata als Betriebsleiter der Walzwerksabteilung angestellt wurde. Er unterzeichnete seinen Vertrag am 28.09.1899.
Der Vertrag begann am 08.06.1900 und lief offiziell bis 31.03.1904, allerdings wurde sein Vertag bereits zum 22.04.1901 vorfristig beendet.
Es scheint hinsichtlich der Betriebsführung in Yawata und der Arbeitsauffassung zwischen dem deutschen Betriebsleiter und der japanischen Seite erhebliche Meinungsverschiedenheiten gegeben zu haben, aus der sich dann auch eine unterschiedliche Einschätzung erklären lässt.
In einem nach der Rückkehr nach Deutschland veröffentlichten Bericht schreibt Hartmann Schmelzer, dass „in Japan im allgemeinen Jeder befehlen kann und Keiner gehorchen will“. Er kritisierte vor allem die Führungskräften, das Heer von Beamten. Das Hüttenwerk Yawata war ein staatliches Unternehmen, die Ingenieure Beamte, und damit aber auch „Elite". Sie kamen in der Regel aus den nobelsten Familien und auch den besten Universitäten. Es ist kaum anzunehmen, dass der deutsche Betriebsleiter, aber auch die anderen Deutschen, sich über den sozialen Hintergrund dieser Staatsdiener im Klaren waren. Schmelzer, der Inbegriff des pflichtbewussten Deutschen, kritisierte, dass gerade solche japanischen Meister und Beamte nicht mit gutem Beispiel vorangingen und beim Abstellen von Missständen nur Schwierigkeiten bereiteten. Hier gab es also erhebliche Irritationen, allerdings auf beiden Seiten!
Der Bericht Schmelzers gipfelt in den Worten, dass sich die Japaner selbst viel zu hoch einschätzten. Im Gegensatz dazu glaubte er, dass die Arbeiter in der Lage waren, die Handarbeit (vor allem der Handwerkern) schnell zu übernehmen. Diese Meinung wurde teilweise auch von den anderen deutschen Meistern geteilt.
Sicher führten diese Diskrepanzen in der Arbeitsauffassung zur vorfristigen Beendigung seines Vertrages am 22.04.1901.
Nach seiner Rückkehr war H. Schmelzer nach den eigenen Angaben im Mitgliederverzeichnis des Vereins deutscher Eisenhüttenleute im Jahr 1902 Ingenieur in Düsseldorf, von 1903/04 Ingenieur in Wehbach bei Kirchen, von 1905-1907 Ingenieur der Firma Steinseifer & Co. in Eisenfeld, und seine letzte Arbeitsetappe war von 1909­1930 als Direktor im Eisenwerk Quint bei Trier.

- He came from Hamm, North Rhine-Westphalia. After the matriculation he followed a technical career. From his letter of application for the Yawata Steel Works, we know his professional career, which included the following main sections:
- Westfälische Union AG for Mining, Iron and Wire Industry, Hamm: Draftsman (April 1889 - September 1889)
- practical work in the puddling and rolling mill (October 1889 to March 1890)
- Study of „Ferrous Metallurgy“ in Braunschweig, Lausanne and Berlin
- Westfälische Union AG for Mining, Iron and Wire Industry, Hamm: Senior Master in the rolling and puddling mill (January to August 1894)
- Düsseldorfer Röhren- und Eisenwalzwerke AG, Düsseldorf-Oberbilk: Assistant of Operating Manager (September 1894 to December 1895)
- Gräflich Nostiz´sches Eisenwerk (Ironworks), Rothau / Bohemia: Construction and Assembly - then operating manager of the coarse iron mill (February 1896 to November 1898)
- Vogel & Noot, Rolling Mills and Tool Factories, Wartberg / Styria: Operating Manager of the Sheet Rolling Mill (December 1898 to August 1899).
In this career you see, he realized various jobs in different areas of a metallurgical plant, thus, he could acquire a broad knowledge. In addition, the existing academic education led to the employment of Hartmann Schmelzer as Operating Director of the Rolling Department on the base of his application for Yawata. He signed his contract on September 28, 1899. The contract began on June 8, 1900 and officially ran until March 31, 1904, but his contract was already terminated on April 22, 1901.
There seems to have been considerable dissensions in Yawata between the German manager and the Japanese side regarding the operational management and the attitude to work, which also explains a different assessment.
In a report published after his return to Germany, Hartmann Schmelzer writes that "in Japan in general everyone can command but nobody wants to obey". He mainly criticized the Japanese operational leaders, the “army of officials”. The Yawata Steel Work was a nationally owned enterprise, the engineers were officials, and thus, the "elite", and as a rule, they came from the noblest families and even the best universities.
It is hardly to assume that the German operational manager, and also all the others Germans, were aware of the social background of these state officials. Schmelzer, the epitome of the dutiful German, criticized the fact that Japanese officials did not act as model, and only made difficulties with the removal of grievances. Thus, there was considerable confusion, but on both sides!
The report of Schmelzer culminates in the words that the Japanese evaluated themselves much too high. On the contrary, he believed the labourers were capable quickly to adopt the handiwork (especially among the skilled artisans). This opinion was partly shared by the other German masters.
Surely these discrepancies in the work conception led to the premature termination of his contract on Aptil 22, 1901.
According to his own data in the list of members of the Association of German Metallurgists H. Schmelzer worked after his return in 1902 as an engineer in Dusseldorf, 1903/04 engineer in Wehbach near Kirchen, 1905/ 1907 engineer of the company Steinseifer & Co. in Eisenfeld and his last working stage was from 1909-1930 as director of the Ironworks in Quint near Trier.


SCHMID, Eberhard

SCHMID, Ernst H. / P I / USA / MIS /
- Arzt. Er war der erste medizinische Missionar der American Episcopal Church, der in Nagasaki eingesetzt wurde. Im April 1860 wurde Dr. Schmid Mitarbeiter bei dem Episcopal-Missionar C. M. Williams, der seit Ende Juni 1859 in Nagasaki tätig war. Im Juli 1861 mietete er # 4 Higashiyamate in der Auslandssiedlung. Er musste aus gesundheitlichen Gründen seine Tätigkeit beenden und verließ am 25. November 1861 Japan wieder und kehrte in die USA zurück. Schmids Abreise markierte das Ende des Experiments, Ärzte an die christliche Mission in Nagasaki zu binden.
- Physician. He was the first medical missionary of the American Episcopal Church assigned to Nagasaki. In April 1860, Dr. Schmid joined the Episcopal missionary C. M. Williams, who had been in Nagasaki since the end of June 1859. In July 1861, he rented # 4 Higashiyamate within the foreign settlement. He was obliged to leave Japan to return home on account of ill health, on November 25, 1861. Schmid’s departure marked the end of the experiment to attach physicians to church missions in Nagasaki.

SCHMID, Fritz / P III / GB / TR /
- Sein Arbeitsvertrag mit der Firma Robison & Co., Vertreter für die London Sun Insurance, in der Niederlassung in Yokohama # 3 begann 1896. Im Jahr 1897 wurde er nach Kobe versetzt, wo er am 09.08.1897 starb.
- His employment contract with the company Robison & Co., Agents of the London Sun Insurance, at their branch in Yokohama # 3 began in 1896. In 1897 he was transferred to Kobe, but on August 9, 1897 he died.

SCHMID, Karl Eduard [SCHMIDT] [R. E.] / P I - II / CH / TR /
- Er war ab 1861 im britischen Konsulat als holländischer Dolmetscher und Assistent des HBM Konsulats in Nagasaki angestellt. Ab 1862 ist er weiter als außerplanmäßiger Dolmetscher im HBM Konsulat Nagasaki registriert und ab 1868 arbeitete er als 1. Assistent im HBM Konsulat in Yokohama. Diese Tätigkeit übte er bis zu seinem Tod aus. Er starb am 30.04.1875 in Odawara und er wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.
Obwohl er im britischen Konsulat arbeitete, hatte er auch immer engen Kontakt zu seinen Schweizer Landsleuten. Schon früh begannen sich einige der Schweizer auch für den majestätischen Fuji zu interessieren und bereits am 21.08.1866 standen die ersten von ihnen auf seinem Gipfel: Kaspar Brennwald, Hermann Siber, Gustav Müller und K. E. Schmid.
- In 1861 he was employed in the British Consulate as a Dutch interpreter and assistant of the HBM Consulate in Nagasaki and from 1862 on, he was registered as a supernumerary interpreter at this HBM consulate. As of 1868 he worked as a 1st assistant at the HBM Consulate of Yokohama. He continued this activity until his death. He died at Odawara on April 30, 1875, and he was buried at the Foreigners´ Cemetery of Yokohama.
Although he worked in the British Consulate, he always had close contacts to his Swiss countrymen. Already early some of the Swiss began to be interested in the majestic Fuji-san. On August 21, the first of them were on its summit: Kaspar Brennwald, Hermann Siber, Gustav Mueller and K. E. Schmid.


SCHMID, P. / P II / DE / FE-ED (24 Mon.) /
- Er hatte für 1873 und 1874 einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, als Deutsch - Lehrer am Gaimushō in Tokyo. Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He had a contract with the Japanese government, Ministry of Education, for 1873 and 1874 as a German teacher at the Gaimushō in Tokyo. After that, he is no longer listed in Japan.

SCHMID, Rodolphe

SCHMID, Willem Jan Maurits van [SCHMIDT] / P III / NL / TR /
- Er kam von Niederländisch-Indien nach Japan und begann in Nagasaki für Lake & Co., zu arbeiten. Im Jahr 1901 verließ er Nagasaki nach Yokohama. Hier konnte er keinen Fuß fassen und er hat Japan wieder verlassen.
- He came from Dutch-India to Japan and started working in Nagasaki for Lake & Co., In 1901 he left Nagasaki for Yokohama. Here he could not get a foothold and left Japan again.

SCHMIDT, -- / P I / FR / TR /
- Er arbeitete ab 1868 für Fabre, Boerne & Co., Kaufmann, in Yokohama # 81. Als sich Fabre und Boerne im Jahr 1870 trennten, hat Schmidt Japan verlassen.
- As of 1868 he worked for Fabre, Boerne & Co., Merchants, in Yokohama # 81. When Fabre and Boerne separated in 1870, Schmidt left Japan.

SCHMIDT, A. / P II / FR / TR /
- Er wurde 1874 von Alfred Gerard in der Dampfziegelherstellung der Navy Water Works, Yokohama # 188, angestellt. Als Gerard im Jahr 1878 Japan verließ, hat auch er Japan verlassen, obwohl die Firma verpachtet wurde und weiter produzierte.
- He was employed by Alfred Gerard in 1874 in the steam tile production of the Navy Waterworks, Yokohama # 188. When Gerard left Japan in 1878, he also finished his work and left Japan, too, although the company was leased and continued to produce.

SCHMIDT, Adolph / P I / DE / TR /
- Er kam 1864 nach Japan und wurde bei Kniffler & Co. in Nagasaki angestellt. Aber bereits im folgenden Jahr 1865 gründete er in Nagasaki seine eigene Firma unter seinem Namen A. Schmidt & Co. Offensichtlich war es als einzelner Kaufmann schwer sich zu behaupten und er ging eine Partnerschaft mit H. Spahn ein. Sie firmierten nun unter Schmidt, Spahn & Co. ab 1866 in Nagasaki. Die Firma entwickelte sich rasch und gründete 1868 auch eine Niederlassung in Kobe/ Osaka. Diese Entwicklung konnte jedoch Adolph Schmidt nicht mehr erleben - er starb am 27.12.1867 und wurde auf dem Ōura Friedhof von Nagasaki beigesetzt.
P. S. Im Jahr 1869 hat auch H. [J. H.] Spahn die Firma Schmidt, Spahn & Co. verlassen und unter seinem Namen in Osaka seine eigene Firma gegründet. Nur am Mitarbeiterstab kann man erkennen, dass sich aus Schmidt, Spahn & Co. im Jahr 1870 die neue Firma Schmidt, Westphal & Co. in Nagasaki und Kobe am gleichen Ort gegründet hatte, denn der Namensgeber der Firma „Schmidt" war bereits 1867 gestorben und eine neue Personen mit Namen Schmidt war nicht in der Firma gelistet. Warum dieser Firmenname entstand, ist nicht erklärbar. Schmidt, Westphal & Co. wurde 1875 liquidiert.
- He came to Japan in 1864 and was employed by Kniffler & Co. in Nagasaki. But already the following year in 1865, he founded his own company in Nagasaki under his name A. Schmidt & Co. Obviously it was difficult to operate as a sole merchant and he entered into a partnership with H. Spahn. They now operated under Schmidt, Spahn & Co. in Nagasaki from 1866 on. The company developed rapidly and they founded a branch in Kobe/ Osaka in 1868. Adolph Schmidt, however, couldn´t experience this development - he died on December 27, 1867 and was buried in the Ōura cemetery of Nagasaki.
P. S. In 1869, H. [J. H.] Spahn left the firma Schmidt, Spahn & Co. and founded his own company under his name in Osaka. It was only possible to recognize by the staff of employees that the company Schmidt, Spahn & Co. was succeeded by the new firma Schmidt, Westphal & Co. located at the same site in Nagasaki and Kobe in 1870, because the “founder Schmidt" had already died in 1867 and another new person named Schmidt was not listed in the company. Why this company name was created is not explainable. Schmidt, Westphal & Co. was liquidated in 1875.


SCHMIDT, Alfred

SCHMIDT, André / P IV / DE / ENG /
Für Vergrößerung klicken
- Er war Bau- und Elektro-Ingenieur und kam 1903 nach Japan. Er wurde zuerst bei Ed. L. van Nierop, Schiffs-, Handels- und Versicherungs-Agentur in Yokohama # 179 und teilweise auch in Kobe # 78 angestellt.
Wie der Einschreibe-Brief vom 31.08.1905 zeigt, wohnte er im Jahr 1905 in Tokyo. Ab diesem Zeitpunkt ist er bei "Siemens Schuckert Denki Kabushiki Kaisha, Siemens & Halske und Gebr. Siemens Dynamo Werke", Elektro-Ingenieure und Auftragnehmer, in Tokyo # 48 Tsukiji, angestellt.

- He was a Civil and Electrical Engineer and came to Japan in 1903. He was first employed at Ed. L. van Nierop, Shipping, Trade and Insurance Agent in Yokohama # 179 and partly also in Kobe # 78.
As the Registered letter posted on August 31, 1905 shows, he lived in Tokyo in 1905. From this time on, he is employed at "Siemens Schuckert Denki Kabushiki Kaisha, Siemens & Halske and Gebr. Siemens Dynamo Werke", electrical engineers and contractors, in Tokyo # 48 Tsukiji.



SCHMIDT, C. / P IV / DE / TR /
- Er arbeitete ab 1906 für Weinberger & Co. in der Niederlassung in Yokohama # 46.
- As of 1906 he worked for Weinberger & Co. in the branch in Yokohama # 46.

SCHMIDT, C. H. / P I - II / DE / TR /
- Er gründete 1869 in Yokohama # 159 seine eigene Firma für Ballst- und Schiffsbeladungen, die unter C. H. Schmidt & Co. firmierte. Diese Firma existierte nur kurze Zeit, bereits 1871 ist die Firma nicht mehr gelistet.
C. H. Schmidt blieb allerdings in Japan und er wohnte weiter unter der Adresse Yokohama # 159. Auch als seine Frau 1875 nach Japan kam, wohnten sie weiterhin in Yokohama # 159. Von 1875 bis 1883 war er als Wachtmeister im deutschen Konsulat in Yokohama # 81 angestellt.
Im Jahr 1883 zogen sie nach Yokohama # 114, das war allerdings nur eine kurze Phase, da er 1884 als Wachtmeister in das Konsulat von Jenchuan, Korea, versetzt wurde. Im Jahr 1886 war er wieder in Yokohama, wo er jedoch 1887 verstarb. Er wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.
P. S. Neben seinem Grab wurde 1908 E. B. Schmidt beigesetzt. Es wird vermutet, dass es sich um seinen Sohn handelt.
- In 1869, he founded his own Ballast and Stevedore Company in Yokohama # 159 which operated under C. H. Schmidt & Co. This company existed only for a short time; already in 1871 the company is no longer listed.
C. H. Schmidt, however, remained in Japan and continued to live under the address of Yokohama # 159. When his wife came to Japan in 1875, they resided on in Yokohama # 159. From 1875 until 1883, he served as constable of the German Consulate in Yokohama # 81.
In 1883, they moved to Yokohama # 114, but this was only a brief phase, since he was transferred as constable to the Consulate of Jenchuan, Corea, in 1884. In 1886 he returned to Yokohama, where he died in 1887. He was buried in the Foreigners´ Cemetery of Yokohama.
P. S. Beside his grave, E. B. Schmidt was buried in 1908. It is assumed to be his son.


SCHMIDT, C. V. [Chas. V.] / P II - III / USA / TR /
- Er kam 1883 nach Japan und wurde von A. J. Macpherson, Versicherungsagent, Yokohama # 78, angestellt. Im folgenden Jahr wurden A. J. Macpherson und James Bisset Partner und sie firmierten unter Bisset & Co., Yokohama # 78. C. V. Schmidt arbeitete bis Ende 1889 für diese Firma und wechselte 1890 zu Browne & Co., Vertreter für die Eastern & Australian Steamship Co., Yokohama # 72. Für diese Firma arbeitete er bis 1899.
Im Jahr 1900 zog er mit seiner Frau und Tochter nach Kobe, wo er bei dem Teekaufmann Geo. H. Macy angestellt wurde. 1908 arbeitete er immer noch für diese Firma in Kobe.
- He came to Japan in 1883 and was employed by A. J. Macpherson, Insurance Agent, Yokohama # 78. In the following year, A. J. Macpherson and James Bisset became partners, and they operated under Bisset & Co., Yokohama # 78. C. V. Schmidt worked for this company until the end of 1889, joining Browne & Co. in 1890, Agents of the Eastern & Australian Steamship Co., Yokohama # 72. For this company he worked until 1899.
In 1900 he moved with his wife and daughter to Kobe, where he was employed by the Tea Merchant Geo. H. Macy. In 1908 he still worked for this company in Kobe.


SCHMIDT, D. O. / P I / DE / TR /
- Er war nur 1867 in Japan und arbeitete für Grösser & Co. in der Niederlassung in Yokohama # 93.
- He stayed only in 1867 in Japan and worked for Groesser & Co. in their branch in Yokohama # 93.

SCHMIDT, Edouard / P I - II / FR / TR /
- Die Firma Remi, Schmidt & Co., Seidenhändler, hatte ihren Hauptsitz in Shanghai und im Jahr 1861 gründeten sie eine Niederlassung in Kanagawa, Japan. Der Eigentümer M. Remi war in Paris und E. Schmidt in Shanghai stationiert. Die Aufgaben in Japan wurden zuerst L. Boullet und L. C. Dupontes übertragen und ab 1864 war dann Adrian Deveze verantwortlicher Leiter der Firma in Japan.
Erst als sich M. Remi aus der Partnerschaft löste, kam Edouard Schmidt nach Japan und Remi, Schmidt & Co. wurde 1866 liquidiert. Er gründete 1867 die Firma E. Schmidt & Co. in Yokohama # 10a. Die Firma wird 1871 aufgelöst und Edouard Schmidt wird in den Jahren 1872 bis 1874 lediglich als Resident in Yokohama # 137 gelistet. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt.
- The firma Remi, Schmidt & Co., Silk Merchant, had its headquarters in Shanghai and in 1861 they founded a branch in Kanagawa, Japan. The proprietor M. Remi was stationed in Paris and E. Schmidt in Shanghai. The tasks in Japan were first transferred to L. Boullet and L. C. Dupontes, and as of 1864 to Adrian Deveze who was then responsible for the company in Japan.
Only when M. Remi cancelled his partnership, Edouard Schmidt came to Japan and Remi, Schmidt & Co. was liquidated in 1866. In 1867 he founded the company E. Schmidt & Co. in Yokohama # 10a. This company was liquidated in 1871 and Edouard Schmidt was just listed as Resident in Yokohama # 137 in the years from 1872 to 1874. Further details are not known.


SCHMIDT, Erich / P IV / DE / TR /
- Er arbeitete von 1904 bis 1906 in Japan und war bei Bergmann & Co. in der Filiale in Kobe # 60, Ura-machi, angestellt.
- He worked in Japan from 1904 to 1906 and was employed by Bergmann & Co. in the branch in Kobe # 60, Ura-machi.

SCHMIDT, F. C. / P IV / GB / ENG /
- Im Jahre 1899 trat Lord Kelvin von seinem Universitäts-Lehrstuhl zurück und wurde 1900 Direktor in der neu gegründeten Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kelvin & James White Ltd, die die Firma von James White erwarb. Die Firma fertigte Kompasshäuser und Tiefsee-Lotgeräte, die auf vielen der großen an der Clyde gebauten Schiffe eingesetzt wurden. Um 1906 wurde eine Niederlassung auch in Kobe # 35-A, Naka-machi, Japan, eröffnet, die den Namen "The Japanese Kelvin und James White Manufacturing Co., Ltd." erhielt.
Als die Niederlassung in Kobe eröffnet wurde, wurde F. C. Schmidt angestellt. Darüber hinaus war er auch bei A. Cameron & Co., Kobe # 93, Yedo-machi, als technischer Berater zur Unterstützung der Handelsaktivitäten attachiert.
- In 1899, Lord Kelvin resigned from his University chair and, in 1900 became a director in the newly formed private limited liability Company, Kelvin & James White Ltd, which acquired the business of James White. The firma manufactured binnacle compasses and deep sea sounding machines, many of which were installed on the great ships built on Clyde side. Around 1906, a branch office was opened in Kobe # 35-A, Naka-machi, Japan, which had taken the name “The Japanese Kelvin and James White Manufacturing Co., Ltd.
When the company was opened, F. C. Schmidt was employed there. Additionally he was also attached to A. Cameron & Co., Kobe # 93, Yedo-machi, as technical advisor in supporting the trading activities.


SCHMIDT, Gustav / P II / DE / FE-T-SH (18 Mon.) + TR /
- Er wurde von der japanischen Regierung angestellt und arbeitete für die Präfektur Kagoshima als Kapitän auf der Kantsū-maru. Sein Vertrag lief vom 19.11.1870 bis 11.06.1872.
Nach dem Ende seines Vertrages wurde er 1873 bei Gutschow & Co., Yokohama # 92 angestellt. Im Jahr 1875 versuchte er als selbständiger Kaufmann in Yokohama # 104 zu arbeiten. Er musste aber feststellen, dass die Konkurrenz sehr groß war und er konnte keinen Fuß fassen. Im Jahr 1876 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He was employed by the Japanese government and worked for the Kagoshima Prefecture as a captain on the Kantsū-maru. His contract ran from November 19, 1870 to June 11, 1872.
After the end of his contract, he was employed by Gutschow & Co., Yokohama # 92 in 1873. In 1875 he tried to work as an independent merchant in Yokohama # 104. He had to realize, however, that the competition was very heavy and he could not get a foothold. In 1876 he was no longer listed in Japan.


SCHMIDT, H. / P IV / DE / SER /
- Im Jahr 1902 übernahm er von A. Kraushar als Leiter das Hotel „Occidental“ (Deutsche Gastwirtschaft) in Kobe, Sakaye-machi, 1, Itchome. Bereits im Jahr 1904 ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1902 he took over the hotel "Occidental" (German Restaurant) from A. Kraushar in Kobe, Sakaye-machi, 1, Itchome. Already in the year 1904 he is no longer listed in Japan.

SCHMIDT, J. H. / P IV / DE / TR /
- Er arbeitete ab 1906 für Langfeldt & Co., Lebensmittel und Weinhändler, Schiffsversorger und Kohlelieferant, Yokohama # 73.
- As of 1906 he worked for Langfeldt & Co., Importers and Dealers in Provisions, Wine Merchants, Ship Chandlers, Navy Contractors, and Coal Dealers, Yokohama # 73.

SCHMIDT, John F. / P II / DE / FE-R-K (17 Mon.) /
- Er kam als Seemann nach Japan und wurde von der japanischen Regierung, Department of Colonization of Hokkaidō, genannt Kaitakushi, im Januar 1877 angestellt. Dieses Ministerium wurde speziell gegründet, um Hokkaidō zu entwickeln, zu verteidigen und zu verwalten. J. F. Schmidt wurde in diesem Ministerium als Hauptingenieur auf dem Dampfer Kuroda-maru [Gembu-maru - 玄武丸] angestellt. Sein Vertrag lief vom 01.01.1877 bis zum 21.05.1878. Am 04.06.1878 wurde er krank und so wurde sein Vertrag nicht mehr verlängert.
- He came to Japan as a sailor and was employed in January of 1877 by the Japanese government, Department of Colonization of Hokkaidō, called the Kaitakushi. This department was specifically created to develop, defend and administer Hokkaidō. J. F. Schmidt was employed in this department as a Chief Officer on the steamer Kuroda-maru [Gembu-maru -玄武丸]. His contract ran from January 1, 1877 to May 21, 1878. On June 4, 1878 he became ill and his contract was no longer extended.

SCHMIDT, Klaus A. G.

SCHMIDT, Paul

SCHMIDT, Thomas

SCHMIDT, T. P. / P II / DE / SER /
- Von 1871 bis 1873 ist er Eigentümer des Eureka Bowling Saloon, Yokohama # 81. Ab 1874 ist dieser Saloon nicht mehr gelistet.
- From 1871 to 1873 he is the proprietor of the Eureka Bowling Saloon, Yokohama # 81. As of 1874, this Saloon is no longer recorded.

SCHMIDT, W. [W. E.] / P III / DE / MED /
- Er ist ab 1899 als Sanitätsmaat, und ab 1901 als Ober-Sanitätsmaat im Kaiserlich-Deutschen Marine-Lazarett in Yokohama # 40 + 41 Bluff, gelistet. Zu der Zeit war der Leiter des Lazaretts Dr. Hermann Wilhelm Koch, der 1903 von Dr. Heinrich Matthiolius abgelöst wurde. W. Schmidt arbeitete bis 1905 im Marine-Lazarett.
Im Jahr 1905 übernahm er die Normal Dispensary (Deutsche Apotheke, früher J. Schedel) in Kobe. Aus unbekannten Gründen war bereits ab 1907 Fritz Starke der Eigentümer dieser Apotheke in Kobe # 16-B, Maye-machi. In Kobe # 16-A, Maye-machi ist W. Schmidt ab 1907 Agent der Union Insurance Society of Canton.
- As of 1899 he was employed as Medical Petty Officer and from 1901 as Senior Medical Petty Officer, in the Imperial German Navy Hospital in Yokohama # 40 - 41 Bluff. At that time the head of the hospital was Dr. Hermann Wilhelm Koch, who was replaced by Dr. Heinrich Matthiolius . W. Schmidt worked until 1905 in the German Navy Hospital.
In 1905 he took over the Normal Dispensary (Deutsche Apotheke, formerly J. Schedel) in Kobe. For unknown reasons, already in 1907, Fritz Starke became owner of this pharmacy in Kobe # 16-B, Maye-machi and at that time in 1907, W. Schmidt became Agent of the Union Insurance Society of Canton in Kobe # 16-A, Maye-machi.


SCHMIDT, Wilhelm / P II - III / DE / TR /
- Henry Lucas lebte seit 1872 in Japan und gründete nach einer Partnerschaft im Jahr 1875 seine eigene Firma H. Lucas & Co. in Kobe # 20 bzw. # 21.
Bis zum Jahr 1887 betrieb er seine Firma ohne ausländische Angestellte. Erst ab diesem Jahr waren zwei Nichtjapaner angestellt einer davon war Wilhelm Schmidt. Er arbeitete während seines Aufenthaltes in Japan bis 1900 nur bei Henry Lucas.
Im Jahr 1891 heiratete W. Schmidt in Kobe die Tochter von George Nankivell, Edith Elisabeth Nankivell.
Im Jahr 1900 sind sie nicht mehr in Japan gelistet.
- Henry Lucas had lived in Japan since 1872 and after a partnership he founded in 1875 his own company under H. Lucas & Co. in Kobe # 20 and # 21, respectively. Until the year of 1887 he operated his company without any foreign employees. Only in 1887 H. Lucas employed two non-Japanese clerks, one of whom was Wilhelm Schmidt. While staying in Japan Wilhelm Schmidt was only employed with Henry Lucas.
In 1891 W. Schmidt married in Kobe the daughter of George Nankivell, Edith Elisabeth Nankivell.
In 1900 they aren’t recorded any more in Japan.


SCHMIDTBORN, A. / P IV / DE / TR /
- Er war ab 1906 für die Deutsch-Asiatische Bank in Japan und war als Bereichsleiter in Kobe # 83, Kyomachi angestellt.
- As of 1906 he stayed in Japan for the German-Asiatic Bank and was employed as a Sub-Manager in Kobe # 83, Kyomachi.

SCHMIDT-LEDA, Otto Ludwig [Schmidt von Leda] [Schmidt von Leda genannt von Hattenstein] / P II - III / DE / DIP / 1852 - 1907
* 25.03.1852 in Altona, DE
† 12.05.1907 in München, DE
- 1881 war Schmidt-Leda Unterstaatssekretär in der Orientabteilung im Auswärtigen Amt in Berlin. 1884 war er Konsul des Deutschen Reichs in Kairo. Von 1884 bis 1885 führte Schmidt-Leda mit Wilhelm von Bismarck Protokoll bei der Kongokonferenz in Berlin. Er wird in Veröffentlichungen deshalb als Chef des Protokolls oder Präsident der Berlinkonferenz bezeichnet.
Von 1885 bis 1886 war Schmidt-Leda Vertreter des Deutschen Reichs bei der Zanzibar Delimitation Commission. Bei dieser Grenzkommission waren die Interessen der Unternehmen des Deutschen Reichs Zollfreiheit und Mitbenutzung des Hafens von Daressalam. Der Abschlussbericht der Grenzkommission wurde am 06.06.1886 vorgelegt. Ein Ergebnis der Grenzkommission war der Vertrag zwischen Deutschland und England über die Kolonien und Helgoland.
Nach dem Tod des Generalkonsuls Eduard Zappe in Yokohama am 26.03.1888, wurde Dr. Otto Ludwig Schmidt-Leda als Nachfolger berufen. Er kam aus Batavia und traf im September 1888 in Japan ein, wo er im deutschen Konsulat in Yokohama # 81, bzw. ab 1893 in Yokohama # 24, arbeitete. Ab 1889 war er auch amtierender Konsul für Schweden und Norwegen. Seine Amtszeit in Yokohama endete 1898. Während seiner Amtszeit unterstützte er auch kommerzielle Interessen deutscher Exporteure. So steht er beispielsweise gemäß Wikipedia im Zusammenhang mit dem Straßenbahn-Projekt der Firma Siemens in Tokyo, obwohl er hier lediglich eine Vermittlung in Rechtsfragen zu Ludwig Hermann Loenholm organisierte.
Ein Nachfolger als Generalkonsul kam mit George Coates erst am 22.05.1899 nach Yokohama.
Im Jahr 1899 vertrat Schmidt-Leda die Interessen der Investoren aus dem Deutschen Reich in Venezuela und war bei der Regierung Ignacio Andrade in Caracas akkreditiert. Über den Jahreswechsel 1901/1902 war Schmidt-Leda im Deutschen Reich. Mitte Februar 1902 erklärte Präsident Castro, Schmidt-Leda zur Persona non grata, weshalb er nicht mehr nach Caracas zurückkehrte. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er danach seine diplomatische Laufbahn.
In 1881, Schmidt-Leda was Junior State Secretary in the Oriental Department of the Foreign Office in Berlin. In 1884 he was Consul of the German Reich in Cairo. From 1884 to 1885, Schmidt-Leda and Wilhelm von Bismarck led the protocol at the Congo Conference in Berlin. He is therefore designated in publications as the head of the protocol or president of the Berlin Conference.
From 1885 to 1886, Schmidt-Leda was representative of the German Reich at the Zanzibar Delimitation Commission. At this border commission, the interests of the companies of the German Reich were a Duty Free Area and the shared use of the port of Dar-es-salam. The final report of the border commission was presented on June6, 1886. One result of the border commission was the agreement between Germany and England on the colonies and Heligoland.
After the death of Consul General Eduard Zappe in Yokohama on March 26, 1888, Dr. Otto Ludwig Schmidt-Leda was appointed as successor. He came from Batavia and arrived in Japan in September 1888, where he worked at the German Consulate in Yokohama # 81, and as of 1893 in Yokohama # 24, resp. From 1889 he was also acting consul for Sweden and Norway. His tenure in Yokohama ended in 1898. During his tenure, he also supported commercial interests of German companies. This is, for instance, connected with the Tramway Project of Siemens in Tokyo, as Wikipedia mentions, although he, however, merely provided mediation to Ludwig Hermann Loenholm in legal questions.
A successor as General Consul came with George Coates only on May 22, 1899 to Yokohama.
In 1899 Schmidt-Leda represented the interests of the investors from the German Reich in Venezuela and was accredited by the government Ignacio Andrade in Caracas. Schmidt-Leda stayed in the German Reich during the turn of the year 1901/1902. In mid-February 1902, President Castro declared Schmidt-Leda to a Persona non grata, and for this reason he did not return to Caracas. Thereafter he ended his diplomatic career for health reasons.


SCHMIDT-SCHARFF, Richard

SCHMIEDEL, Otto / P II - III / DE / MIS / 1858 - 1926
SCHMITZ, Chas. / P II / UKN / TR /
SCHMUL, Moritz / P II / DE / TR / 1844 - 1878
SCHNAKENBECK, H. / P III / DE / TR /
SCHNEDER, David Bowman [SCHNEEDER] [SCHNEIDER] / P III / USA / MIS / 1857 - 1938
SCHNEELY, Chas. E. / P III / UKN / TR /
SCHNEIDER, G. / P III / FR / MIS /
SCHNEIDER, Geo. / P III / CH / TR /
SCHNEIDER, H. / P III / CH / TR /
SCHNEIDER, W. / P III / DE / FE-R /

SCHNELL, Eduard

SCHNELL, Henry

SCHNEPEL, A. / P I / DE / TR /
SCHNEPEL, Cesar / P I - II / DE / TR /
SCHNER, S. / see SCHUER, S.
SCHODA, V. / P II / UKN / SER /
SCHOEMAKER, T. E. / P III / USA / MIS /

SCHOENE, Frederic Henri

SCHOENING, H. [SCHÖNING] [W. N.] / P II / DE / TR /
- Er kam 1873 nach Japan und wurde in der neu gegründeten Filiale der Handelsfirma Reis, von der Heyde & Co. in Kobe angestellt. Die Firma wurde jedoch bereits 1875 wieder aufgelöst und H. Schoening ging zu Kniffler & Co., Filiale Kobe. Noch bevor die Liquidation von Kniffler & Co. im Jahr 1880 begann, hat H. Schoening die Firma verlassen und arbeitete ab 1879 zuerst bei Heinemann & Co., Versicherungs-Agentur, Kobe # 8 und ab 1882 bei Hunt & Co., Kobe # 62. Er arbeitete für diese Firma bis 1886, danach hat er Japan verlassen.
Im Jahr 1879 war er Gründungsmitglied des „Club Concordia“ in Kobe.
- In 1873 he came to Japan and was employed in the newly established branch of the trading company Reis, von der Heyde & Co. in Kobe. The company was, however, liquidated in 1875 and H. Schoening joined Kniffler & Co., Branch Kobe. Even before the liquidation of Kniffler & Co. started in 1880, H. Schoening had left the company and joined as of 1879 first Heinemann & Co., Insurance Agency, Kobe # 8 and then as of 1882 Hunt & Co., Kobe # 62. He worked for the latter company until 1886, then he left Japan.
In 1879 he was a founding member of the „Club Concordia“ in Kobe.


SCHOENINGER, E. / P IV / FR / TR /
- E. Schoeninger war immer in Paris als leitender Direktor von Gysin & Schoeninger tätig, nur 1901 und 1902 weilte er in Kobe, danach ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- E. Schoeninger was always active in Paris as Managing Director of Gysin & Schoeninger , only in 1901 and 1902 he stayed in Kobe, afterwards he is no longer listed in Japan.

SCHOENINGER, J. / P III / FR / TR / (sen. + jun.)
- Gysin & Schoeninger wurde 1890 als Export-Import-Agentur mit Sitz in Paris und Yokohama # 74 gegründet, 1899 wurde auch eine Niederlassung in Kobe eröffnet. Erster Vertreter dieser Firma in Japan wurde J. Schoeninger, sen. Privat wohnten er und seine Frau in Yokohama # 168-A. 1898 wurde der Firmensitz in Japan von Yokohama # 74 nach # 93 verlegt, wo sie dann auch privat wohnten. Ab dieser Zeit ist auch ihre Tochter in Japan mit gelistet.
J. Schoeninger leitete die Niederlassung in Yokohama bis 1904, danach ist er weder in Yokohama noch in Paris gelistet. Sein Sohn J. Schoeninger jun. kam 1901 nach Japan und arbeitete in Yokohama, 1902 dann in Kobe und ab 1904 gehörte er zur Leitung der Firma in Paris. Die weiteren Leiter der Niederlassung in Paris waren E. Schoeninger und A. Gysin.
- Gysin & Schoeninger was founded in 1890 as an Export-Import Agency based in Paris and Yokohama # 74, in 1899 also a branch in Kobe was opened. The first representative in Japan became J. Schoeninger. Privately he and his wife resided in Yokohama # 168-A. In 1898, the company headquarters in Japan was moved from Yokohama # 74 to # 93 where they also resided privately. As of this time their daughter is also recorded in Japan.
J. Schoeninger led the branch in Yokohama until 1904; afterwards he is listed neither in Yokohama nor in Paris. His son J. Schoeninger jun. came to Japan in 1901 and worked in Yokohama; then he worked in Kobe in 1902 and as of 1904 he was part of the management of the company in Paris. Further Managing Directors of the branch in Paris had been E. Schoeninger and A. Gysin.


SCHOETTLER, George A. [SCHÖTTLER] [SCHOTTLER] [SHOETTLER] / P I / DE / TR + DIP /
- Er kam 1868 aus Newchuang, China nach Japan und ließ sich in Nagasaki nieder. Er begann für William J. Alt (Alt & Co.) zu arbeiten.
In den ersten Jahren der Öffnung Japans mussten ausländischen Kaufleute den Schutz bei den ausländischen Mächten suchen, die bereits einen Vertrag mit Japan abgeschlossen hatten. Nach dem Abschluss des Vertrages mit Preussen/ Deutschland im Jahr 1861 (ratifiziert am 21.01.1864) wurde 1865 Louis Kniffler, ein lokaler deutscher Kaufmann mit Sitz in Nr. 4 Deshima, der erste deutsche Konsul. In den nächsten 24 Jahren wurde die Position des deutschen Konsuls unter den vorhandenen deutschen Kaufleuten in Nagasaki ausgewählt. In den ersten Jahren wurde Louis Kniffler von Richard Lindau (1866-1868) abgelöst, danach folgten G. A. Schöttler, und Max Militzer (Juni 1870 bis Juni 1873). George A. Schöttler wurde Amtierender Konsul ab 1869 und seine Amtszeit dauerte nur bis Juni 1870. Danach ist er aus unbekannten Gründen nicht mehr in Japan gelistet.
- In 1868 he came from Newchuang, China, ti Japan and settled in Nagasaki. He started to work for William J. Alt (Alt & Co.) in Nagasaki.
In the early years of the foreign settlement, foreign merchants had to seek protection from one of the other foreign powers that already had concluded an agreement with Japan. After the conclusion of the agreement with Prussia/ Germany in 1861 (ratified on January 21, 1864), Louis Kniffler, a local German merchant headquartered at No. 4 Deshima, became the first German Consul in 1865. For the next twenty-four years, the position of German Consul rotated among the German merchants in Nagasaki. In the first period, Kniffler was followed by Richard Lindau (1866-1868), next followed by G. A. Schoettler, and Max Militzer (June 1870-June 1873). George A. Schoettler became Acting Consul in 1869 and his tenure of office lasted only until June 1870. After that, he is not listed in Japan any more for unknown reasons.


SCHOETTLER, Leopold Carl Ferdinand Friedrich

SCHOFIELD, J. / P III / USA / MIS /
SCHOFIELD, R. / P III / USA / TR /
SCHOKKER, J. A. C. Hunnink
SCHON, James / P III / USA / TR /
SCHONHARDT, H. / P II / UKN / TR /
SCHONNECKE, Heinrich A. [SHOENECKE] [SHANNAGAN] / P II / DE / SER / 1835 - 1881
SCHOOLMASTER, C. A. / P III / UKN / TR /

SCHOONMAKER, Dora E.

SCHOPFLOCHER, William / P IV / USA / TR /
- Im Jahr 1904 gründete William Schopfbucher die Handelsfirma Gebr. Schopflocher & Co., Yokohama # 76. Sein Bruder Sigmund organisierte die Anfragen und Aufträge von New York. Bei der Firmengründung in Yokohama waren noch drei japanische Mitarbeiter angestellt. Die Firma expandierte und trotzdem wurde die Partnerschaft mit seinem Bruder beendet. Ab 1906 firmierte die Firma unter W. Schopflocher & Co. und sie wurde nach Yokohama # 196 verlegt. Im Jahr 1908 arbeiteten neben William Schopflocher noch fünf weitere japanische Mitarbeiter in der Firma.
- In 1904 William Schopfbucher founded the trading company of Schopflocher Bros. & Co., Yokohama # 76. His brother Sigmund organized all inquiries and orders from New York. When the company was founded in Yokohama, three further Japanese were employed. The company expanded and yet the partnership ended with his brother. As of 1906, the company operated now under W. Schopflocher & Co. and was shifted to Yokohama # 196. In 1908, beside William Schopflocher, five additional Japanese employees worked in the company.

SCHOTMANS, J. W. / P I / NL / MIL /
- Die erste holländische Militärmission unter Leitung von G. C. C Pels Rijcken fand in der Zeit von 1855 - 1857 statt. Ziel war es, die Japaner an neu gelieferten Schiffen auszubilden. J. W. Schotman gehörte zum Ausbildungsteam.
- The first Dutch military mission commanded by G. C. C Pels Rijcken took place from 1855 to 1857. The aim was to train the Japanese to newly delivered ships. J. W. Schotman belonged to the training team.

SCHOULER, Margarete [SHOULDER] [M. C.] / P III / USA / MIS /
- Sie kam zusammen mit Reverend Dr. G. L. Perin und J. W. Cate im April 1890 als Missionar der Universalisten nach Japan Sie ließ sich in Tokyo nieder und arbeitete hier bis 1893. Danach hat sie Japan wieder verlassen.
- She came to Japan in April 1890 as a missionary of the Universalists, together with Reverend Dr. G. L. Perin and J. W. Cate. She settled in Tokyo and worked here until 1893. After that, she left Japan again.

SCHOYER, Ernest A. / P I - II / USA / TR /
SCHOYER, F. R. / P I / USA / TR /
SCHOYER, Raphael / P I / USA / TR / 1800 - 1865
SCHRADER, Cark / P II / DE / SC /
SCHRAMM, C. / P III / DE / TR /
SCHRAMM, Paul / P II - III / DE / TR /
SCHRAMM, Paul / P II / DE / FE-T-SH /
SCHRANZHOFER, Edward L. / P III / AT / TR /
SCHRAUB, Carl Emanuel [SCHAUBE] / P II / DE / TR / 1836 - 1888
SCHREFELD, O. / P I / DE / TR /
SCHREIBER, H. / P III / DE / TR /
SCHROEDER, A. / P III / DE / TR /
SCHROEDER, Emil / P III / DE / MIS /
SCHROEDER, F. / P II - III / DE / TR + JOU /
SCHROEDER, Hans / P III / DE / DIP /
SCHROERS, Heinrich Albert / P I - II / DE / TR /
SCHROTH, Wm. J. / P III / UKN / TR /
SCHRUMPF, Carl / P II / UKN / TR /
SCHUCKL, Max. [SCHUKE] / P III / UKN / TR /
SCHUEFFNER, R. [SCHUFFNER] [SHUEFFNER] [SHUFFNER] / P II - III /DE / TR /
SCHUELL / see SCHNELL
SCHUER, S. / P II / UKN / TR /
SCHUERENBERG, E. [SCHUERENBURG] [SCHÜRENBERG] / P III / DE / TR /
SCHUETT, Otto [SCHÜTT] / P II / GB / FE-R /

SCHUETTE, -- [SCHÜTTE] / P IV / DE / MIL /
- Leutnant Schütte und Leutnant Boldt wurden für Major Carl Anton von Hohenzollern und Major Fritz Bronsart von Schellendorff bei ihrem Einsatz als Militätbeobachter im russisch-japanischen Krieg zur persönlichen Verwendung abkommandiert. Sie reisten nicht mit Ihnen im August 1904, sondern erst im September 1904. Sie waren in der Mandschurei auf japanischer Seite eingesetzt. Die Rückreise traten sie alle gemeinsan am 16.05.1905 von Nagasaki an. Weitere Informationen liegen über ihn nicht vor.
- Lieutenant Schuette and Lieutenant Boldt were commanded for personal disposition of Major Carl Anton von Hohenzollern and Major Fritz Bronsart von who had been appointed as military observers during the Russo-Japanese War. They did not travel with them in August 1904 but followed in September 1904. Both were assigned in Manchuria on the Japanese side. The return journey was mutually realized on May 16, 1905 from Nagasaki. Further information is not available.

SCHUETZE, C. / [SCHUTZE] / P III / DE / TR /
SCHUETZE, J. W. [SCHUTZE] / P III / DE / TR /
SCHUFFENHAUER, O. / P I / DE / TR /
SCHULER, F. M. / P II / UKN / SER /
SCHULTZ, Chas. S. / P III / GB / TR /
SCHULTZ, G. / P II / DE / FE-T /
SCHULTZE, Adolph / P I - III / DE / TR /
SCHULTZE, Emil A. W. [Wilhelm] / P II / DE / FE-MED /
SCHULTZE, Hermann / P III / DE / DIP /
SCHULZ, A. / P III / UKN / TR /
SCHULZ, C. / P III / DE / TR /
SCHUMACHER, H. / P I / UKN / TR /
SCHUMACHER, Hermann / P III / DE / TR /
SCHUMAKER, T. E. / P III / USA / MIS /
SCHUMANN, A. C. Spuehr / P III / UKN / TR /
SCHUMANN, H. [SCHUHMANN] / P I / DE / TR /
SCHUMANN, O. / P III / UKN / TR /
SCHURIG, - / P II - III / DE / TR /
SCHURR, G. I. H. / P III / UKN / TR /
SCHUT, J. / P I - II / DE / TR /
SCHUTER, P. H. T. / P I / UKN / TR /
SCHWABACH, Fritz Curt / P III / DE / TR /
SCHWABACHER, R. / P III / DE / TR /

SCHWABE, Minnie Agnes / Miss
SCHWABE, Robert Stephen

SCHWANKE, Richard Johannes / P III / DE / TR /

SCHWARTZ, Eulogius

SCHWARTZ, Henry B. / P III / USA / MIS /
SCHWARTZ, Herbert Woodworth / see SWARTZ
SCHWARTZ, O. / P III / UKN / TR /
SCHWARTZ, William L. / P III / UKN / FE-ED /
SCHWARZ, F. / P III / UKN / SER /
SCHWARZ, S. S. / P II / GB / SER /
SCHWARZ, Theo. / P III / UKN / TR /
SCHWARZENBERG, Charles / P III / AT / DIP /
SCHWARZENSTEIN, Freiherr Mumm von / P III / DE / DIP /
SCHWEIGER, M. G. / P III / UKN / TR /
SCHWEIGERT, - / P II / DE / MIS /
SCHWEITZER, R. / P III / DE / FE-R /
SCHWENDENMANN, R. / P III / FR / MIS /
SCHWER, F. W. / P III / UKN / TR /
SCHWOB, S. / P III / UKN / TR /
SCIDMORE, E. / see SCIDMORE, E.
SCIDMORE, George H. / P II - III / USA / DIP / 1854 - 1922
SCOBIE, Jonathan / P I / USA / MIS /
SCOLASTICI, Cesare / P III / IT / FE-ED /
SCOLL, - / P II / FR / JOU /
SCORRER, R. / P II / UKN / FE-T-SH /
SCOTI, Scoto [SCOTO] / P I - II / UKN / TR /
SCOTLAND, Robert Burn / P I / GB / TR /
SCOTT, A. / P III / UKN / TR /
SCOTT, D. [D. J.] / P II - III / GB / FE-T-SH /
SCOTT, David / P II / GB / TR / 1819 - 1883
SCOTT, David jun. / P II / GB / TR / 1859 - 1877
SCOTT, Emma Faustina / P II / USA / FE-ED /
SCOTT, F. S. / P II / GB / FE-T-RW /
SCOTT, Francis N. / P III / USA / MIS / 1870 - 1947
SCOTT, G. A. / P II - III / GB / TR /
SCOTT, J. / P I - II / GB / TR /
SCOTT, J. / P II / UKN / TR /
SCOTT, J. / P III / GB / TR / Miss
SCOTT, J. A. / P III / USA / MIS /
SCOTT, J. J. / P III / UKN / TR / Miss
SCOTT, J. K. / P II / GB / FE-ED /
SCOTT, J. K. / P II / GB / FE-T /
SCOTT, J. S. / P III / UKN / TR /
SCOTT, James / P I - II / GB / FE-R + TR /
SCOTT, James Henry / P I / GB / TR / 1845 - 1912
SCOTT, John / P II - III / CAN / MIS /
SCOTT, John / P II / GB / TR /
SCOTT, John / P II / UKN / SER /

SCOTT, John Marshall

SCOTT, L. / P III / GB / MIS /
SCOTT, M. / P III / GB / TR /
SCOTT, M. / P III / UKN / TR /
SCOTT, Malcolm / P II / GB / SER /
SCOTT, Marion McCarrell / P II / USA / FE-ED /
SCOTT, Mathew [Matthew] / P II / FE-T /
SCOTT, P. R. / P III / UKN / TR /
SCOTT, R. / P II / GB / FE-T-SH /
SCOTT, R. M. / P II - III / UKN / TR /
SCOTT, T. / P I / GB / MIL /
SCOTT, T. A. / P I / GB / TR /
SCOTT, T. J. A. / P II / UKN / TR /
SCOTT, Thomas / P II - III / USA / TR /
SCOTT, Thomas / P II / GB / FE-T-RW /
SCOTT, W. H. / P III / UKN / TR /
SCOTT, W. J. / P II / GB / FE-T-RW /

SCOTT, W. Ledyard / P II - III / USA / FE-ED /
- Er beendete seine Ausbildung mit dem M. A. und unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung. Er war von 1888 bis 1892 Lehrer an der Höheren Mittelschule von Kagoshima, heiratete 1890 Mary MacNeil und sie hatten ein Kind. Nach Auslauf seines Vertrages kehrten sie 1892 zurück, bald darauf starb er durch Blitzschlag vor Point Clear, Alabama. Später heiratete sie Ernest F. Fenollosa.
- He finished his education with the M. A., afterwards he signed a contract with the Japanese government, Ministry of Education. He was employed as teacher at the Higher Middle School of Kagoshima from 1888 to 1892; in 1890 he married Mary MacNeill and they had one child. When his term expired they returned to the USA in 1892, soon after he was killed by a lightning bolt off Point Clear, Alabama. Later she married Ernest F. Fenollosa.

SCOTT, William / P II / GB / FE-T-SH /

SCRIBA, Julius Carl

SCRIBA, Carl P. H. [SCIBA] / P III / DE / TR /
SCRIBE, Francois Gustave / P II / GB / DIP /
SCRIBNER, T. M. / P III / UKN / TR /
SCRYMGEOUR, John / P III / GB / TR /
SCUDAMORE, H. F. / P III / UKN / TR /
SCUDDER, Doremus / P II / USA / MIS /
SCUDDER, Florence / P III / USA / MIS / Mrs., 1875 - 1906
SCUDDER, Frank S. / P III / USA / MIS /
SCUDDER, H. M. / P II / USA / MIS /
SCUDDER, Kate / P II / USA / MIS /
SEABROOK, W. / P II / GB / FE-T-SH /
SEAHOLM, O. A. / P III / UKN / MIS /
SEAMAN, Louis Livingsston / P III / USA / MIL / Observer Russo-Japanese War
SEARE, Benjamin / P I / GB / JOU + TR /
SEARLE, J. T. / P III / UKN / SER /
SEARLE, Susan A. / P II - III / USA / MIS / Miss
SEARLE, T. / P II / UKN / TR /
SECKENDORF, Edwin von [SECKENDORFF] / P II / DE / FE-ED /
SEDER, I. J. / P III / USA / MIS /
SEDGWICK, - / P II / UKN / MED /
SEDUE, S. / P III / FR / MIS /
SEEBACH, Hans Kurt von / P II / DE / FE-T / 1859 - 1891
SEEBERGER, F. / P III / DE / ENG /
SEEDS, Leonora / P III / USA / MIS /
SEEDS, Mabel Kate / P III / USA / MIS /
SEEDS, Nora / P III / USA / MIS /
SEEKAMP, A. / P III / DE / TR /
SEEL, Richard [SAAL] / P III / DE / ENG / 1854 - 1922
SEELHORST, G. F. / P III / DE / TR /
SEELY, Justus B. / P III / USA / MIS /
SEELYE, Julius H. / P II / USA / MIS /
SEFFERT, G. / P III / UKN / TR /

SEGER, Paul [SEEGER] / P I - II / DE / TR + FE-ED + FE-T-SH (30 Mon.) /
- Schiffbau-Ingenieur. Er kam 1869 im Auftrag von R. Menger, Architekt und Landvermesser, nach Japan und arbeitete in seinem Büro in Yokohama # 163. Als 1871 Georg Adolf Greeven nach Japan kam, gründete er mit ihm als Partner die Handelsagentur Greeven, Seger & Co. in Tokyo # 14 Tsukiji.
Aber bereits 1872 konnte er bei der japanischen Regierung eine Tätigkeit als Lehrer aufnehmen, sodass die Firma 1873 wieder aufgelöst wurde. Sein Kollege war hier E. Knipping und auch sein früherer Partner G. A. Greeven.
Sein Vertag begann mit dem Ministerium für Erziehung am 01.10.1872 über 6 Monate, wo er als Lehrer für Deutsch an der Kaisei Gakkō arbeitete, später lehrte er auch Mechanik. Sein Vertrag wurde verlängert und endete schließlich am 30.04.1874.
Bei den ausländischen Angestellten gibt es noch einen Eintrag ohne namentliche Zuordnung - セーカ - es wird vermutet, dass es sich um P. Seger handelt. Auf der Grundlage dieser Annahme war er dann vom 10.09.1874 als Schiffbau-Ingenieur für ein Jahr vom Marine-Ministerium in Kagoshima angestellt.
Danach ist er nicht mehr in Japan gelistet. Er fand später ein tragisches Ende in Peru. Er besaß dort ein Gut und wurde während eines Aufstandes erschossen.
- Naval Engineer. In 1869 he came to Japan on behalf of R. Menger, Architect & Land Surveyor, and he worked in his office at Yokohama # 163. When in 1871 Georg Adolf Greeven came to Japan, he founded with him as partner the Trading Agency Greeven, Seger & Co. in Tokyo # 14 Tsukiji.
Already in 1872, he could secure an employment with the Japanese government as a teacher and his company was winded up in 1873. Here, E. Knipping and also his former partner G. A. Greeven became his colleagues.
His contract started with the Ministry of Education on October 1, 1872 for a period of 6 months as German language teacher, later he also taught mechanics, at the Kaisei Gakkō. His contract was extended and finally ended on April 30, 1874.
The listing of Foreign Employees bears an entry with an unidentified name - セ ー カ - it is believed that this one is P. Seger. On the base of this assumption he was employed by the Navy Ministry from September 10, 1874 for one year as a shipbuilding engineer stationed in Kagoshima.
Afterwards he is no longer listed in Japan. He later found a tragic end in Peru. He owned a farm there and was shot during an uprising.


SEGUIN, Etienne [Soeur Etienne] / P III / FR / MIS /
SEHKING, L. / P II / UKN / SER /
SEHNER, S. / P II / UKN / TR /
SEIDENBERG, L. / P III / UKN / TR /
SEIDL, H. / P III / UKN / TR /
SEIDLER, Richard / P II / DE / FE-R /
SEIPLE, Wm. G. / P III / USA / MIS /
SEITZ, Charles / P II / USA / FE-T-SH-L + TR /

SELIG, Gustav

SELIGMANN, A. H. / P III / UKN / FE-R /
SELIGMANN, E. / P I / UKN / TR /
SELIGMANN, M. / P II / UKN / TR /
SELLES, E. [SELLER] / P III / UKN / TR /
SELLES, Harmanos / P III / UKN / TR /
SELLES, Jose / P III / UKN / TR /
SELLES, Juan / P III / UKN / TR /
SELLIEN, H. / P II / DE / DIP /
SELLMAN, H. / P II / UKN / TR /
SELLS, A. P. / P III / GB / MIS /
SEMENOV, Boris Anatoljevich СЕМЕНОВ Борис Анатольевич / P III / RUS / DIP /
SEMISCH, O. / P I - II / DE / TR /
SEMPLE, H. C. / P II / GB / FE-R /
SENDAL, Baron de / P III / PT / DIP /
SENDER, G. / P II / UKN / TR /
SENGSTACK, HP II / DE / TR /
SENIOR, Thomas / P II / GB / FE-T-RW /
SENIOR, Wm. / P III / GB / SER /
SENN, Otto / P II / CH / FE-ED /
SENNA, F. / P II / PT / JOU /
SENNENTZ, Joseph [SENETZ] / P P II - III / FR / MIS / 1838 - 1918
SENNETT, Fred. W. / P III / UKN / TR /
SENNETT, H. A. / P III / UKN / TR /
SENS, O. / P II / FR / DIP /
SEON, Thomas / P II / USA / TR / 1854 - 1880
SEQUIERA, M. [SEQUERA] / P III / UKN / TR /
SERGE, Père [SERGIUS]-92
SERGEI, Tihomieroff / see TIHOMIEROFF, S.
SERKIS, L. [SERQUIS] / P III / UKN / TR /
SERNO, A. / P II - III / DE / TR /
SERRES, G. [SERRET] P III / FR / TR /
SERVAS, G. / P III / UKN / TR /

SERVICE, M. / P IV / GB / MIS / Miss
- Auch britische Missionare beteiligten sich an der Ausbildung der Japaner. Die Shoin Jo Gakkō (Shoin Mädchen.Schule) in Kobe wurde gegründet, um eine christliche Erziehung für Mädchen durchzuführen, die in allgemeine Fächer, wie Englisch, Mathematik und "gute Manieren" eingebettet wurde, auch körperliche Fitness und Sport wurden berücksichtigt.
Im Jahr 1906 wurde sie als Missionar der Church of England in Japan - Society for the Propagation of the Gospel - nach Japan delegiert und wurde in Kobe stationiert. Sie arbeitete ab 1906 als Lehrer an der Mädchenschule Shoin Jo Gakkō in Kobe, die zur English Mission School (Kenko Gijiku), # 5, Nakayama-dori, San-chome, gehörte.
- British missionaries were also involved in the education of Japanese. The Shoin Jo Gakkō (Shoin Girls' School) in Kobe was founded in order to provide Christian education for girls which was imbedded in general subjects such as English, mathematics, and good manners, also physical fitness and sports were considered.
In 1906 she was delegated to Japan as a missionary of the Church of England in Japan - Society for the Propagation of the Gospel - and was stationed in Kobe. As of 1906 she worked as a teacher at the girls' school Shoin Jo Gakkō in Kobe, which belonged to the English Mission School (Kenko Gijiku), # 5, Nakayama-dori, San-chome.


SETERI, P. / P I / UKN / TR /
SETTERLUND, A. [SAETTERLUND] [SATTERLUND] / P III / SW / MIS /
SETTLEMEYER, Emma L. [SETTLEMYER] / P III / USA / MIS /
Seur Marcelle / P III / FR / MIS /

SEUX, Achille Joseph Marie [A.] / P III / FR / TR /
Für Vergrößerung klicken
- Absender-Stempel und Lack-Siegel "K & S" von einem Brief vom 14.06.1900 aus der Zeit der Partnerschaft Klingen & Seux.

- Sender's stamp and lacquer seal "K & S" of a letter dated June 14, 1900 from the period of partnership of Klingen & Seux.


- Er kam 1897 nach Japan und ist sofort als Partner von H. Klingen gelistet, die nun unter Klingen & Seux, Versicherungs-Agentur, Yokohama # 177 firmierten. Die Partnerschaft dauerte nicht lange, sie endete im Jahr 1901. Ab 1902 ist Seux nicht mehr in Japan und die Firma wurde aufgelöst.
- In 1897 he came to Japan and is immediately listed as a partner of H. Klingen, now operating under Klingen & Seux, Insurance Agency, Yokohama # 177. The partnership did not last for a long period and ended in 1901. As of 1902, Seux is no longer recorded in Japan and the company was liquidated.


SEWELL, H. / P II / UKN / TR /
SEWELL, W. B. / P III / UKN / TR /
SEVERANCE, Claude M. / P III / USA / MIS /
SEVERIM, S. [S. M.] [SEVERINE] / P II - III / UKN / TR /
SEVERIN, A. B. / P II / UKN / TR /
SEVERS, A. / P I / DE / TR /
SEVOZ, Denis / P II / FR / FE-R / 1836 - 1896
SEYD, Ernest / P I / DE / TR /
SEYD, Otto / P I / DE / TR /
SEYDLER, R. / P III / UKN / TR /
SEYMOUR, Henry / GB / FE-T-RW /
SEYMOUR, John Nicholson / P II / GB / FE-ED /
SHACKLETON, A. M. / P III / GB / MIS /
SHAICKALLY, A. / P II / UKN / TR /
SHANAGAN, Henry [SHANNAGAN] [SHANEGAN] [SHANNIGAN] [SHENNIGEN] [SHANIGAN] / see SCHONNECKE, Heinrich

SHAND, Alexander Allan

SHAND, R. / P II / GB / TR /
- Er war nur 1872 in Japan und arbeitete für Thomas, Bewick & Co., Schiffslieferant, Schiffs- und Kommissions-Kaufmann, in Hakodate. Im folgenden Jahr ist er nicht mehr in Japan gelistet.
- He stayed only in 1872 in Japan and worked for Thomas, Bewick & Co., Shipchandlers, Shipping and Commission Merchants, in Hakodate. The following year, he is no longer recorded in Japan.

SHAND, W. J. S. / P II - III / GB / TR /
- Er kam 1871 im Auftrag von Wilkin & Robison, Versicherungs-Agentur, nach Japan und wurde in der Filiale in Yokohamma # 3 eingesetzt. Er arbeitete für diese Firma bis 1878 und firmierte ab 1879 unter seinem eigenen Namen W. S. J. Shand als Agent für die Staffordshire Feuerversicherung in Yokohama # 32. Im Jahr 1882 verlegte er den Firmensitz nach Yokohama # 75 und 1889 nach Yokohama # 4. Parallel zu seiner Versicherungs-Agentur wurde er im Jahr 1888 Partner mit C. P. Low von der Union Dray and Lighter Co. (Rollwagengeschäft), Yokohama # 120 ~ 122. Seine Versicherungsagentur expandierte und flourierte weiter, trotzdem wurde W. J. S. Shand im Jahr 1890 alleiniger Eigentümer der Rollwagenfirma, wobei er hier immer einen verantwortlichen Leiter einsetzte. Die Rollwagenfirma änderte erst 1896 ihren Sitz nach Yokohama # 103.
Nach einem Aufenthalt von mehr als 25 Jahren in Japan entschloss sich W. J. S. Shand, nach England zurückzugehen. Seine Versicherungsagentur wurde 1898 liquidiert und sein Rollwagengeschäft hat sein letzter Leiter gekauft. Im Jahr 1899 ist er nicht mehr in Japan gelistet; 1901 wurde er bei der Volkszählung in Surrey, England, erfasst.
- In 1871 he came to Japan on behalf of Wilkin & Robison, Insurance Agency, and was incorporated in their branch in Yokohamma # 3. He worked for this company until 1878 and as of 1879 he operated under his own name W. S. J. Shand an Insurance Agency for the Staffordshire Fire Insurance in Yokohama # 32. In 1882, he moved the headquarters of his company to Yokohama # 75 and in 1889 to Yokohama # 4. Additionally to his insurance agency he obtained a partnership in 1888 with C. P. Low of the Union Dray and Lighter Co., Yokohama # 120 ~ 122. His insurance agency expanded and flourished continuously, nevertheless W. J. S. Shand became sole proprietor of the Dray and Lighter Co. in 1890 - however, he always installed a responsible manager. In 1896, the Dray and Lighter Co. moved to Yokohama # 103.
After a stay of more than 25 years in Japan, W. J. P. Shand decided to return to England. His insurance agency was liquidated in 1898 and his Dray and Lighter Co. was bought by his last manager. In 1899, he is no longer listed in Japan; in 1901 he was recorded in the census in Surrey, England.


SHANE, Robert / P I / GB / MIL /
SHANN, J. P. / P II / GB / TR /
SHANN, Theodore / P II / GB / FE-T-RW / 1850 - 1878
SHANNON, A. H. / P III / GB / FE-ED /
SHANNON, Ida Love / P III / USA / MIS /
SHANNON, Katherine Mary / P III / USA / MIS /
SHANNON, William / P II / GB / FE-T-SH /
SHARD, Henry / P II / GB / FE-T /
SHARLAND, E. / P II - III / USA / MIS /
SHARP, B. / P III / UKN / TR /
SHARP, Daniel / P II / GB / TR /
SHARP, Edmund Hamilton / P III / GB / FE-ED /
SHARP, Harry James / P III / UKN / TR /
SHARP, Hunter / P II - III / USA / DIP /
SHARP, Hunter / P III / USA / DIP /
SHARP, William [SHARPE] / P II / GB / FE-T-RW /
SHARPE, A. L. / P III / GB / MIS /
SHARPE, G. / P III / GB / MIS /
SHARPLES, T. / P II / UKN / FE-T-SH /
SHAW, A. / P III / USA / MIL /
SHAW, Ada / P II / USA / FE-ED + MIS / Mrs.
SHAW, Alexander Croft / P II - III / CAN / FE-ED + MIS / 1846 - 1902
SHAW, E. S. / P III / USA / MIS / Miss
SHAW, F. J. / P II / GB / MIS / Miss
SHAW, F. S. / P III / GB / ENG /
SHAW, Geo. T. / P III / UKN / TR /
SHAW, J. R. / P III / CAN / TR /
SHAW, Kate / P II - III / USA / MIS / Miss
SHAW, L. L. / P III / GB / MIS / Miss
SHAW, M. A. / P III / UKN / TR /
SHAW, R. D. M. / P III / CAN / TR + MIS /
SHAW, Simeon / P III / USA / MIS /
SHAW, T. H. R. / P III / UKN / TR /
SHAW, T. P II / UKN / TR /
SHAW, Thomas Klenworthy / P I - II / GB / TR /
SHAW, W. / P II / GB / FE-T-RW /
SHAW. John J. [John H.] / P III / UKN / FE-T-SH /
SHEA, Frank N. / P III / USA / TR /
SHEA, Martin T. [M. J.] / P II / UKN / FE-R /
SHEARD, H. / P II / UKN / FE-T /
SHEBULLY, - / P II / UKN / FE-MED /
SHED, Mary H. / P II - III / USA / MIS /
SHELTON, Edward M. / P II / USA / FE-R /
SHENTT, C. H. [SHORTT] / P III / CAN / MIS /
SHEPARD, Charles Otis / P II / USA / DIP /
SHEPHARD, Charles [SHEPPARD] [SHEPHERD] / P II / GB / FE-T-RW /
SHEPHERD, E. B. / P III / UKN / TR /
SHEPHERD, E. H. / P II - III / UKN / FE-ED + TR /
SHEPHERD, F. J. / P III / UKN / TR /
SHEPHERD, Frederick Herbert / P III / UKN / TR
SHEPHERD, George Fletcher / P III / USA / MIS /
SHEPLEY, Annie / P III / USA / MIS / 1856 - 1941
SHEPPARD, Eli T. / P II / USA / FE-L /
SHERIFF, A. W. [SHEREFF] [SHERRIFF] / P III / UKN / JOU /
SHERMAN, B. M. [Mary B.] / P III / USA / MIS / Miss
SHERNIGAN / see SCHONNECKE
SHERVINGTON, Thomas R. [SHERVINTON] [SHERWINTON] / P II - III / GB / FE-T-RW /
SHEU / see SCHEU
SHEWAN, R. / P III / UKN / TR /
SHIELDS, D. / P II / GB / FE-MED /
SHIERAS, G. / P II / UKN / TR /
SHILLINGFORD, A. N. / P I - II / FE-T /
SHIRLEY, John / P III / UKN / TR /
SHIRRAS, G. / P II / UKN / FE-T-SH + TR /
SHIVELY, Benjamin Franklin / P III / USA / MIS /
SHLIPPENBAKH, - [SCHLIPPENBACH] ШЛИППЕНБАХ / P II / RUS / DIP /
SHOEMAKER, George L. [SHOMAKER] / P II / USA / FE-T-SH / 1830 - 1882
SHOEMAKER, J. H. / P III / UKN / FE-ED /
SHOEMAKER, T. E. / P III / USA / MIS /
SHORT, Septimus / P I / GB / TR /
SHOULTY, - / P III / CAN / MIS / Miss
SHOWLER, William Young / P III / GB / TR / 1859 - 1921
SHPEIER, Aleksei Nikolaevich [SCHPEIER] ШПЕЙЕР Алексей Николаевич / P II - III / RUS / DIP /
SHRAKLER, F. / P III / UKN / TR /
SHRUMPH, H. / P II / UKN / TR /
SHUFELDT, Robert / P II / USA / RES /
SHUFFNER, R. / see SCHUEFFNER
SHUNCK, A. / P II / UKN / TR /
SHUTE, E. / P II / UKN / TR /
SHUTE-PIERS, C. P. / P III / GB / TR /

SIBER, Hermann

SIBIODON, J. / P II - III / FR / TR /
SIBSON, W. / P II / UKN / FE-MIL /
SICHELL, J. P. [SICHEL] / P II / UKN / TR /
SICHOLLET, - / P I / FR / DIP /
SICK, Julius Frederik / P I / DK / DIP / 1815 - 1884
SICKEL, G. A. F. / P II / UKN / TR /
SIDDALL, Joseph Bower / P I - II / GB / MED /
SIEBENMANN, J. E. / P II / UKN / TR /
SIEBER, H. [H. P.] / P III / CH / TR /
SIEBKE, H. / P I / UKN / TR /

SIEBOLD, Alexander von

SIEBOLD, Heinrich von

SIEBOLD, Philipp Franz von

SIEBURGH, Nicolas Charles

SIEDENBERG, L. / P II / UKN / TR /
SIEGFRIED, Alfred H. / P III / USA / TR /
SIEGFRIED, John C. / P III / USA / TR /
SIELMANN, O. / P III / DE / MED /
SIENKIEWICZ, A. / P II - III / FR / DIP /
SIETURG, N. C. / see SIEBURGH
SIEVERS, - de / see SIVERS
SIFTON, I. A. / P III / CAN / MIS / Miss
SIGRIST, F. / P I - II / UKN / TR /
SIKEMEIER, E. W. / P II / UKN / FE-T-SH /
SILLIUS, P. / P III / UKN / TR /
SILVA e Souza, Antonio Jose da / P I / PT / JOU /
SILVA, Alfred Charlton de / P II / UKN / TR /
SILVA, Antoine da / P II / PT / DIP /
SILVA, C. J. da [C. I. da] [J. C. da] / P I - II / PT / TR /
SILVA, C. M. da / P II / PT / JOU /
SILVA, Carlos Eugenio Correa da / P II / PT / DIP /
SILVA, D. D. D. de / P III / PT / TR /
SILVA, E. M. da / P III / PT / TR /
SILVA, Eca da / P III / UKN / TR /
SILVA, F. Chacon y / see CHACON y Silva, F.
SILVA, F. da / P III / UKN / TR /
SILVA, F. R. da [Fco. Romualdo da] / P II - III / UKN / TR /
SILVA, G. M. Carolis de / P III / PT / TR /
SILVA, J. A. da / P II / PT / TR /
SILVA, J. P. da / P III / PT / TR /
SILVA, Jose Marques da [J. M. E. da] / P II - III / PT / TR /
SILVA, L. J. da / P I / UKN / TR /
SILVA, Polydoro Francisco da [P. F. da] / P II - III / PT / TR /
SILVA, R. da / P II / UKN / TR /
SILVA, Teixeira da / P II / PT / DIP /

SILVA, Timotoe Emmanuel da

SILVER, J. / P II / GB / SER /
SILVESTER, - / P II / UKN / SER / Miss
SILVESTER, J. W. / P II / UKN / TR /
SILVIN, François / P II / FR / DIP / 1840 - 1885
SIM, Alexander Cameron / P II - III / GB / TR / 1840 - 1900
SIMEON, A. / P II / FR / TR /
SIMMONS, Duane B. [SIMONS] [SIMMONDS] / P I - II / USA / FE-MED / 1834 - 1889
SIMMONS, John / P II / GB / FE-R /
SIMMONS, Nathaniel / P I / USA / SER /
SIMMONS, O. / P II / DE / FE-ED /
SIMOES, F. X. / P III / UKN / TR /
SIMON, - / P I / FR / DIP /
SIMON, Albert / P III / DE / TR /
SIMON, C. / P II / UKN / FE-MED /
SIMON, D. E. / P III / DE / TR /
SIMON, Edmund H. / P III / DE / FE-ED + DIP /
SIMON, H. G. / P III / DE / TR /
SIMON, J. R. / P III / DE / TR /
SIMON, Julius / P II / DE / TR /
SIMON, M. A. / P III / DE / TR /
SIMON, P. / P II / DE / TR /
SIMONET, T. / P II / FR / TR /
SIMONI, P. M. / P II / UKN / TR /
SIMONS, M. H. / P II / USA / MED /
SIMONS, Maude E. / P III / USA / MIS /
SIMONSON, Edwin / P II / GB / FE-ED /
SIMPKINS, William / P II / GB / FE-T-SH-L / Lighthouse
SIMPSON, C. R. / P II / UKN / SER /
SIMPSON, Charles R. / P I - II / GB / TR /
SIMPSON, G. / P III / UKN / TR /
SIMPSON, H. P. / see SIMSON, H. P.
SIMPSON, J. / P II / GB / FE-MIL /
SIMPSON, James / P II / GB / FE-T /
SIMPSON, John / P I / GB / DIP /
SIMPSON, T. / P III / GB / JOU /
SIMPSON, W. / P II / GB / FE-T-SH-L / Lighthouse
SIMSON, Henry P. / P I / DE / TR /

SINCLAIR CAREW, Horace John see/ siehe CAREW, Horace John

SINCLAIR, D. / P II / GB / FE-T-PT /
SINCLAIR, James / P III / UKN / SER /
SINDIAN, R. / P I / DE / RES /
SINE, C. A. / P II / USA / DIP /
SINETY, Cte. de / P II / FR / DIP /
SINGER, Florence E. / P III / USA / MIS /
SINGER, P. / P III / UKN / TR /
SINGER, S. / P I / UKN / TR /

SINGLETON, Margaritha / P II / IR / FE-ED (2 Mon.) /
- Sie kam aus Newcastle, Australien, und traf am 10.08.1874 in Yokohama, Japan ein, um ihren Bruder Thomas A. Singleton zu besuchen, der inzwischen ein erfolgreicher Unternehmer geworden war.
Sie konnte mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, einen Vertrag als Englisch-Lehrer an der Sprachschule Tokyo abschließen, der zunächst erst einmal vom 11.04.1876 bis 10.10.1876 befristet war. Aus gesundheitlichen Gründen wurde der Vertrag bereits am 17.05.1876 wieder gelöst und sie wurde durch W. J. Whyte ersetzt. - Bald darauf verließ sie Japan wieder.
- She came from Newcastle, Australia, and arrived in Yokohama, Japan, on August 10, 1874 to visit her brother, Thomas A. Singleton, who had become a successful entrepreneur in the meantime.
She achieved to sign a contract with the Japanese government, Ministry of Education, as English teacher of the Tokyo Language School. The contract started on April 11, 1876 and was at first limited to October 10, 1876. But for health reasons the contract had to be cancelled by May 17, 1876 and her position was replaced by W. J. Whyte. - Soon after she left Japan again.


SINGLETON, R. G. [R. G. D.] / P III / IR / TR /
- Er kam 1897 im Auftrag von Singleton, Benda & Co. nach Japan und war Leiter der Niederlassung in Yokohama # 96. Zu der Zeit war sein Vater Thomas A. Singleton Direktor dieser Firma in London. Er arbeitete in Yokohama bis 1905. Der Name der Firma blieb auch nach dem Tod seines Vaters 1901 bestehen. Es ist nicht bekannt, ob er stiller Teilhaber wurde, in der Firma ist er auf jeden Fall nach 1906 nicht mehr aufgeführt.
- He came to Japan in 1897 by order of Singleton, Benda & Co. and was engaged as Manager of the branch in Yokohama # 96. At this time his father Thomas A. Singleton had been Director of this company in London. He worked in Yokohama to 1905. The name of the company was maintained still after the death of his father in 1901. It is not known whether he became silent partner; in any case, as of 1906 he is not recorded any more in the company's staff.

SINGLETON, Thomas Alexander [Theophilus] / P I - III / IR / TR / 1838-1901
- Seine Eltern stammten aus Irland und wanderten nach Australien aus. Er wurde noch in Belfast geboren. In Australien lernte er Samuel Cocking kennen und sie entschlossen sich, Australien zu verlassen und nach Japan zu gehen. Sie fuhren mit einiger Fracht auf der Barke Yeddo und trafen am 03.03.1869 im Hafen von Yokohama ein. Im Dezember 1869 gründeten sie die Firma Cocking, Singleton & Co., Kaufmann, Yokohama # 31. In den Anfangsjahren wurden sie Pioniere im sogenannten "Kuriositäten"-Handel in Japan. Das Geschäft entwickelte sich ständig weiter und aus diesem Grund mussten sie auch in größere Objekte ziehen, d. h. 1870 übergangsweise nach Yokohama # 24 b, 1871 nach # 171. Die Partnerschaft löste sich jedoch 1874 auf.
Die ökonomischen Erfolge führten sicherlich auch zum Besuch ihrer Schwestern aus Newcastle, Australien, sie trafen am 10.08.1874 in Yokohama ein. Seine Schwester Margaritha war nur kurze Zeit in Japan.
1875 gründete er in Partnerschaft mit James Annand, der nach seiner Tätigkeit als Ingenieur für die japanische Regierung weiter in Japan blieb, die Firma Annand & Singleton, Yokohama # 77, die 1876 nach Yokohama # 55 umzog. Bereits 1877 müssen sie sich schon wieder getrennt haben, es existierte nur noch Annand & Co. und Thomas A. Singleton wird nicht mehr in Japan gelistet.
Ganz sicher verbrachte er die nächsten Jahre in London, 1883 kehrte er nach Japan als Leiter von Levy & Co., Exportkaufmann, Yokohama # 57, zurück. Der Hauptsitz dieser Firma lag in London, Montague Levy hatte die Firma aber 1880 in Yokohama gegründet und Thomas A. Singleton war durch seine Kenntnisse des japanischen Marktes gut geeignet. In der folgenden Zeit arbeitete er in Yokohama, die Firma zog im nächsten Jahr um und befand sich bis 1888 in # 31, von 1889 bis 1895 in # 76 und ab 1896 dauerhaft in # 96. T. A. Singleton entwickelte sich in dieser Firma bis zum Partner; teilweise arbeitete er auch in London, dafür war dann M. Levy in Yokohama (1891 und 1892). 1892 wurde ein weiterer Partner in London integriert. 1896 ging die Firma Levy & Co. in die Hände von Singleton und Benda über, es entstand Singleton, Benda & Co. und als leitende Direktoren werden M. Levy, T. A. Singleton und C. Benda genannt. T. A. Singleton arbeitete bis zu seinem Tod 1901 in London.
Nach seinem Tod blieb der Firmenname bestehen, möglicherweise wurde sein Sohn R. G. Singleton stiller Teilhaber. Die Firma entwickelte sich zu einem führenden Unternehmen in Yokohama und Kobe, welches auch die außergewöhnlichsten Geschäfte im Import und Export mit Japan realisierte.
- His parents came from Ireland and immigrated to Australia. He was still born in Belfast. He got acquainted with Samuel Cocking in Australia and they decided to leave Australia for Japan. They sailed with some cargo on the barque Yeddo and arrived in the port of Yokohama on March 5, 1869. In December 1869 they founded a firm operating under Cocking, Singleton & Co., Merchants, Yokohama # 31. In these initial years they became pioneers of the so-called "curio" trade in Japan. The business continuously increased and for this reason they had to move to larger premises, i.e. in 1870 temporarily to Yokohama # 24b, in 1871 to # 171. In 1874, however, the partnership dissolved.
The economic success probably led to the arrival of their sisters from Newcastle, Australia, they arrived at Yokohama on August 10, 1874. His sister Margaritha stayed only for a short period in Japan.
In 1875 he established a new company in partnership with James Annand who kept staying in Japan after his employment as engineer of the Japanese government, forming Annand & Singleton, Yokohama # 77, in 1876 they relocated to # 55. As of 1877 they also must have parted, only Annand & Co. still existed and Thomas A. Singleton is not recorded in Japan any more.
Most surely he stayed during the next years in London, in 1883 he returned to Japan as Manager of Levy & Co., Export Merchants, Yokohama # 57. The main seat of this company was located in London; Montague Levy had established the company in Yokohama in 1880 and Thomas A. Singleton was well suited due to his knowledge of the Japanese market.
In the following period he worked in Yokohama, the company moved in the following year and was located to 1888 at # 31, from 1889 to 1895 at # 76 and as of 1896 permanent at # 96. T. A. Singleton advanced in this company to a partner, partly also working in London in exchange with M. Levy working in Yokohama (1891 and 1892). In 1892 another partner, Charles Benda, was incorporated in London. In 1896 the company of Levy & Co. was passing into the hands of Singleton and Benda styling Singleton, Benda & Co. and as Managing Directors are listed M. Levy, T. A. Singleton and C. Benda. T. A. Singleton stayed until his death in 1901 in London.
After his death the name of company was maintained, possible his son R. G. Singleton became a silent partner; the company developed to one of the leading houses of Yokohama and Kobe, carrying on the extraordinarily business of import and export trade of Japan.


SIOEN, E. V. / P III / UKN / SER /

SIROT, Jean Julian

SISCO, A. / P II / UKN / TR /
SISLEY, Leon / P II / FR / FE-R /
SISTER + name / see SOEUR + name
SITTENFIELD, S. S. / P III / UKN / TR /
SITWELL, Isla Ashley / P I - II / GB / TR /
SIVEN, E. V. / P III / UKN / SER /
SIVERS, Vladimir Iakovlevich von СИВЕРС Владимир Яковлевич фон / P III / RUS / DIP /
SIWIAM, Theodor Heinrich / P III / DE / FE-ED /
SJABERG, Frans Augusta / P II / UKN / TR /
SKEELS, H. J. P II / UKN / TR /
SKELDING, H. T. / P II / USA / MIL /
SKEY, James Russell / P II / GB / FE-T-PT /
SKIDMORE, Elijah / P II / GB / FE-R /
SKIDMORE, W. B. / P II / USA / ENG /
SKINNER, Alexander Douglas / P I / UKN / TR /
SKINNER, J. H. / P III / GB / MED /
SKINNER, James J. / P II / UKN / TR /
SKINNER, Percy Mackenzie / P III / GB / JOU /
SKIPWORTH, W. G. / P II - III / GB / TR /
SKOGLUND, A. / P III / UKN / MIS /
SKORODUMOV, Vitalii Aleksandrovich СКОРОДУМОВ Виталий Александрович / P III / RUS / DIP /
SKRIMSHIRE, Edgar P. W. / P III / GB / TR / 1857 - 1910
SKYBAK, O. / P III / UKN / DIP /
SLADE, Harold / P III / UKN / MED /
SLADEN, Douglas / P III / GB / JOU /
SLATE, Anna B. / P III / USA / MIS /
SLATER, - / P III / UKN / SER /
SLATER, A. / P II / UKN / TR /
SLATER, F. / P III / UKN / ENG /
SLATTER, E. A. / P II / UKN / SER /
SLICH, J. M. / P III / USA / MIS /
SLOANE, J. / P III / UKN / TR /
SLOANE, J. Lovett [SLOYAN] / P II / USA / FE-MED /
SLOANE, Robert J. [SLOAN] / P III / GB / MED /
SLOANE, W. / P III / UKN / TR /
SLOOS, J. H. M. / P II / UKN / SER /
SLOTE, J. W. / P III / UKN / MIS /
SLUYS, Pieter Jacob [SLOYS] / P II / NL / FE-MED /
SMALL, D. / P II / GB / FE-ED + DIP /
SMART, A. C. / P III / UKN / TR /
SMART, H. / P III / GB / TR /

SMART, Kara Grace / P IV / USA / MIS / 1870 - 1956
- Sie wurde in Ft. Jefferson, N. Y. im Jahre 1870 als Tochter eines methodistischen Geistlichen geboren. Kara Grace Smart wurde als Missionarin der Methodist Episcopal Church nach Japan delegiert und kam am 16.10.1902 in Tokyo an. Sie war hier spezieller Propagandist der Christian Temperance Union für Frauen und Mitglied der Ginza Methodist Church.
In Japan lernte sie ihren späteren Ehemann W. Darwin Root kennen, der 1903 als methodistischer freiwilliger Lehrer nach Japan kam. Sie verließ Japan im Jahre 1906 und sie heirateten im selben Jahr in Denver, CO, USA. Später wurde Kara Grace Root Bewährungshelfer in Los Angeles County, Kalifornien.
- She was born in Ft. Jefferson, N. Y. in 1870, the daughter of a Methodist clergyman. Kara Grace Smart was sent to Japan as a missionary of the Methodist Episcopal Church and arrived in Tokyo on October 16, 1902. She was here a special WCTU evangelist and was a member of the Ginza Methodist Church.
In Japan she got acquainted to her later husband, W. Darwin Root who came to Japan in 1903 as a Methodist volunteer teacher. She left Japan in 1906 and they married in the same year in Denver, CO, USA. Kara Grace Root later became Probation Officer in Los Angeles County, CA.


SMART, W. H. / P III / USA / MIS /
SMEAD, M. L. / P III / USA / TR /
SMEATON, William / P II / UKN / TR /
SMEDLAY, John [SMEDLEY] / P II - III / GB / FE-R /
SMELSER, F. L. [SMELZER.] [J. L.] / P III / USA / MIS /
SMISLOWSKY, Paul / P III / RUS / FE-ED /
SMITH, - / P II / GB / FE-T-RW /
SMITH, - / P II / GB / FE-T-SH /
SMITH, A. / P I / USA / TR /
SMITH, A. / P II / GB / FE-ED /
SMITH, A. / P III / GB / MIS / Miss
SMITH, A. Brooke / P III / UKN / TR /
SMITH, A. Gilmore / P II - III / UKN / MED /
SMITH, A. J. / P II / UKN / TR /
SMITH, A. J. / P III / GB / TR /
SMITH, A. J. M. / P II / UKN / TR /
SMITH, Allan / P III / USA / TR /
SMITH, B. / P III / GB / MIS /
SMITH, B. W. / P III / UKN / TR /
SMITH, C. M. / P II - III / GB / FE-MED /
SMITH, Charles / P I / GB / ENG /
SMITH, Charles / P I / USA / TR /
SMITH, Charles B. / P II / GB / SER /
SMITH, D. / P II / USA / MIS / Miss
SMITH, D. Mc. S. / P II / UKN / TR /
SMITH, David L. / P III / UKN / TR /
SMITH, E. / P I / UKN / TR /
SMITH, E. A. St. Blair [E. A. St. Clair] / P III / UKN / TR /
SMITH, E. E. / P II / GB / TR /
SMITH, E. Holden / P III / UKN / TR /
SMITH, E. Marshall / P III / UKN / TR /
SMITH, E. S. / P I - II / GB / SER /
SMITH, E. W. H. / P III / UKN / TR /
SMITH, Edward / P II / GB / TR /
SMITH, Edward / P II / GB / TR /
SMITH, Edward W. H. / P II - III / USA / TR / 1859 - 1905
SMITH, Elliott R. / P II - III / / GB / TR /
SMITH, Emma / P II / GB / FE-ED /
SMITH, Erastus Peshine / P II / USA / FE-L /
SMITH, F. / P II / UKN / SER /
SMITH, F. H. / P II / GB / TR /
SMITH, F. T. / P III / GB / TR /
SMITH, Frank Herron / P III / USA / MIS /
SMITH, G. J. / P II - III / USA / MIS /
SMITH, G. L. A. / P III / UKN / SER /
SMITH, G. M. / P II / GB / MIS / Miss
SMITH, George / P II / GB / FE-T-RW /
SMITH, H. / P II / UKN / TR /
SMITH, H. F. / P III / UKN / TR /
SMITH, H. H. / P II / UKN / JOU /
SMITH, H. R. / P II / GB / TR /

SMITH, Harcourt Stanley

SMITH, Harry / P III / UKN / TR /
SMITH, Henry / P II / GB / TR /
SMITH, Henry / P III / USA / MED /
SMITH, Henry W. / P I / GB / DIP /
SMITH, Herbert / P I - II / GB / TR /
SMITH, Hubbard T. / P III / USA / DIP /
SMITH, Ida V. / P II / USA / MIS /
SMITH, Ira Floyd / P III / USA / MIS /
SMITH, J. / P I / UKN / TR /
SMITH, J. / P II / GB / FE-T-PT /
SMITH, J. / P II / UKN / SER /
SMITH, J. / P III / UKN / TR /
SMITH, J. C. / P III / CAN / MIS /
SMITH, J. G. / P II / GB / FE-T-RW /
SMITH, J. M. / P III / CAN / MIS /
SMITH, J. Mackrill / P II / GB / TR /
SMITH, J. R. / P II / GB / FE-T-RW /
SMITH, J. W. / P III / UKN / TR /
SMITH, James / P II / GB / FE-T-SH /
SMITH, James C. / P I - III / GB / TR /
SMITH, John / P I / UKN / TR /
SMITH, John Underwood / P I - III / USA / TR + SER / 1818 - 1895
SMITH, Joseph / P II / GB / TR /
SMITH, Joseph A. / P II / USA / MIL /
SMITH, Joseph Maria / P III / GB / SER /
SMITH, K. / P III / UKN / TR /
SMITH, Killian van Reusellaer / P III / USA / TR /
SMITH, L. Satchwell / P III / GB / MED /
SMITH, Lida B. / P II - III / USA /
SMITH, M. / P I / GB / FE-T /
SMITH, M. / P II / UKN / TR /
SMITH, M. Spencer / P III / UKN / TR /

SMITH, Matthiessen

SMITH, Mortimer / P II / GB / FE-T-RW /
SMITH, Nathaniel Ferdinand / P II - III / GB / TR /
SMITH, Oliver / P I - II / USA / SH /
SMITH, P. L. / P III / UKN / TR /
SMITH, Percy Almerin / P III / USA / FE-ED + MIS / 1876 - 1945
SMITH, R. B. / P I - II / USA / TR /
SMITH, R. J. / P I / UKN / TR /
SMITH, Richard Gordon / P III / GB / RES / 1858 - 1918
SMITH, Robert / P II / GB / FE-T /
SMITH, Robert / P II / UKN / FE-T-SH /
SMITH, Robert Henry / P II / GB / FE-ED / 1851 - 1914
SMITH, Robert M. / P II -III / GB / TR /
SMITH, Roy / P III / USA / MIS /
SMITH, S. / P III / GB / FE-ED /
SMITH, S. C. / P II - III / USA / MIS /
SMITH, T. J. / P II / GB / SER / Mrs.
SMITH, T. S. / P I / GB / MIL /
SMITH, Th. / P II / UKN / TR /
SMITH, Thomas / P I / GB / TR /
SMITH, Thomas / P II / GB / FE-MIL /
SMITH, Thomas J. / P II / GB / TR /
SMITH, W. / P II / GB / FE-T-L / Lighthouse
SMITH, W. / P II / GB / TR /
SMITH, W. / P II / UKN / TR /
SMITH, W. / P III / UKN / TR /
SMITH, W. B. / P II / GB / DIP /
SMITH, W. G. C. / P II / GB / MED /
SMITH, W. H. / P I - II / GB / SER /
SMITH, W. H. / P II - III / UKN / JOU /
SMITH, W. H. / P II / UKN / TR /
SMITH, W. R. / P II / UKN / TR /
SMITH, W. Stuart / P III / UKN / TR /
SMITH, Walter Mackarsay / P II / GB / FE-T-RW /
SMITH, William / P II / GB / FE-T /
SMITH, William / P II / GB / FE-T-SH /

SMITH, William Apsley

SMITH, William George / P III / GB / FE-ED /
SMITHERS, Enock Joyce / P III / USA / DIP /
SMITHERS, Geo. F. / P III / USA / DIP /
SMITHERS, Harry B. / P III / USA / TR /
SMITHFIELD, Alexander / P II / GB / FE-R /
SMOLIK, Ottomar [SMORIC] [SMOELIK] / P II / AT / FE-T /
SMYSER, M. M. / P III / USA / MIS /
SMYTH, Annie / P III / NZ / MIS /
SMYTH, Arthur C. / P II / GB / MIL /
SMYTH, W. J. / P III / UKN / TR /
SMYTH, William Alex. / P II / GB / FE-T-SH-L / Lighthouse
SMYTHE, W. A. / P III / UKN / JOU /
SNELL, Job / P I / GB / TR / 1828 - 1862
SNETHLAGE, H. / P I / GB / TR /
SNIKE, R. / P III / UKN / TR /
SNODGRASS, E. [G.] / P II - III / USA / MIS /
SNOW, Edmund B. / P II / GB / MIL /
SNOW, H. J. / P II - III / UKN / TR /
SNOW, T. G. / P I - II / UKN / TR /
SNOWDEN, M. / P III / GB / MIS / Miss
SNOWDEN, Thomas / P I - II / GB / FE-MIL /
SNOWMAN, A. / P III / UKN / TR /
SNYDER, S. S. / P III / USA / MIS /

SOCATELLI, A. / siehe - see / LOCATELLI, A.

SODERBERG, O. / P II / UKN / FE-T-SH /
SODERQUIST, A. [SEDERGVIST] / P II / DK / TR /
SODERQUIST, Gustav [SEDERQUIST] [SODERQVIST] / P II / DK / SER /
SOEDERDAHL, T. / P II / UKN / FE-T-SH /
SOEUR / SISTER / SCHWESTER + Name
Soeur Adeline / P II - III / FR / MIS /
Soeur Agathe Marie [Marie Agathe] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Agnes / P II / FR / MIS /
Soeur Agnes Simmons / P III / FR / MIS /
Soeur Aimee / P III / FR / MIS /
Soeur Albert / P III / FR / MIS /
Soeur Alexis / P III / FR / MIS /
Soeur Amanda / P III / FR / MIS /
Soeur Amania / PIII / FR / MIS /
Soeur Ambroise / P III / FR / MIS /
Soeur Anais / P II / FR / MIS /
Soeur Anatasie [Anastasie] / P II / FR / MIS /
Soeur Andre [André] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Angeline Joseph / P II / FR / MIS /
Soeur Anne / P II / FR / MIS /
Soeur Anne Marie [Marie Anne ] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Anthelme / P III / FR / MIS /
Soeur Antoine / P III / FR / MIS /
Soeur Antonin / P III / FR / MIS /
Soeur Anysie / P II - III / FR / MIS /
Soeur Ariste / P II / FR / MIS /
Soeur Aspasie [Marie-Aspasie] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Athanais / P III / FR / MIS /
Soeur Augustine / P II - III / FR / MIS /
Soeur Augustine Joseph / P III / FR / MIS /
Soeur Bernadette / P III / FR / MIS /
Soeur Bernard / P III / FR / MIS /
Soeur Bernard Raclot / P II - III / FR / MIS /
Soeur Bernardine / P II - III / FR / MIS /
Soeur Briene / P III / FR / MIS /
Soeur Camilla da Lellis / P III / FR / MIS /
Soeur Candide / P II / FR / MIS /
Soeur Caroline / P II - III / FR / MIS /
Soeur Chantal / P III / / FR / MIS /
Soeur Cheotime / P III / FR / MIS /
Soeur Chesdose / P III / FR / MIS /
Soeur Clara / P III / FR / MIS /
Soeur Clarisse / P III / FR / MIS /
Soeur Croix / P III / FR / MIS /
Soeur Daniel / P III / FR / MIS /
Soeur Delphine / P II - III / FR / MIS /
Soeur Domitille [Domitilie] / see PALLOL, Anna
Soeur Donatien le Troquier / P II / FR / MIS /
Soeur Donatienne / P III / FR / MIS /
Soeur Dunstan / P III / FR / MIS /
Soeur Edmond / P III / FR / MIS /
Soeur Edward / P II / FR / MIS /
Soeur Electa / P III / FR / MIS /
Soeur Elie / P II - III / FR / MIS /
Soeur Elisabeth de la Nativite / P III / FR / MIS /
Soeur Elysee [Elisee] / P III / FR / MIS /
Soeur Emile du Sacre-Coeur / P III / FR / MIS /
Soeur Emile Marie / P III / FR / MIS /
Soeur Emilienne Maria / P III / FR / MIS /
Soeur Emmanuel / P II - III / FR / MIS /
Soeur Ephrem / P II - III / FR / MIS /
Soeur Epiphanie / P III / FR / MIS /
Soeur Etienne / see SEGUIN, Etienne
Soeur Eulalie de la Croix [Eulalier de la Croix] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Euphrosine / P III / FR / MIS /
Soeur Euphrosine Maria [Euphrosime Maria] / P III / FR / MIS /
Soeur Ferdinand / P II / FR / MIS /
Soeur Fernande / P III / FR / MIS /
Soeur Firmin / P III / FR / MIS /
Soeur Flavie / P III / FR / MIS /
Soeur Francis / P III / FR / MIS /
Soeur Francois d’Assise / P III / FR / MIS /

Soeur Francois de Borgia

Soeur Francois de Sales / see SALES, Francois
Soeur Francois Regis [Regis] / P III / FR / MIS /
Soeur Francois Xavier / P III / FR / MIS /
Soeur Fulgence / P III / FR / MIS /
Soeur Gelase [Gélase] [Gelace] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Germaine de la Croix / P III / FR / MIS /
Soeur Gertrude [Marie Gertrude] / P III / FR / MIS /
Soeur Gertrude du Sacre Coeur / P III / FR / MIS /
Soeur Grace / P III / GB / MIS /
Soeur Gratienne / P III / FR / MIS /
Soeur Gregoire [Gregory] / P III / FR / MIS /
Soeur Guillaume / P II - III / FR / MIS /
Soeur Haverine / P III / FR / MIS /
Soeur Helena / P III / FR / MIS /
Soeur Helene / P III / FR / MIS /
Soeur Helene Joseph / P III / FR / MIS /
Soeur Henri / P III / FR / MIS /
Soeur Honorine Joseph / P II - III / FR / MIS /
Soeur Hubert / P II / FR / MIS /
Soeur Ignace / P III / FR / MIS /
Soeur Ildephonse / P III / FR / MIS /
Soeur Iphrem / P III / FR / MIS /
Soeur Isaac / P III / FR / MIS /
Soeur Jean Baptiste / P III / FR / MIS /
Soeur Jean de la Croix / P III / FR / MIS /
Soeur Jeanne / P III / FR / MIS /
Soeur Joanis / P III / FR / MIS /
Soeur Joseph / P II - III / FR / MIS /
Soeur Joseph de la Croix / P III / FR / MIS /
Soeur Jules / P III / FR / MIS /
Soeur Julitte [Juliette] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Lea [Marie Lea] / P III / FR / MIS /
Soeur Louis de Gonzague [Gonzagne] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Louise / P II - III / FR / MIS /
Soeur Lucie / P III / FR / MIS /
Soeur Ludgarde [Lutgarde] / P III / FR / MIS /
Soeur Macarie / P II / FR / MIS /
Soeur Madeleine / P III / FR / MIS /
Soeur Marc / P II / FR / MIS /
Soeur Margeret / P II / FR / MIS /
Soeur Maria Auguste [Marie Auguste] / P III / FR / MIS /
Soeur Marie / P II - III / FR / MIS /
Soeur Marie Aspasie [Aspasie] [Marie Aspasia] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Marie Augustine / P III / FR / MIS /

Soeur Marie Colombe / siehe - see / COLOMBA, Marie


Soeur Marie Dominique / P III / FR / MIS /
Soeur Marie du Sacre Coeur / P III / FR / MIS /
Soeur Marie Elise / P II / FR / MIS /
Soeur Marie Gerasime / P II / FR / MIS /
Soeur Marie Joseph / P III / FR / MIS /
Soeur Marie Justine / P III / FR / MIS /
Soeur Marie Madeleine [Marie Magdaleine] / P III / FR / MIS /
Soeur Marie Olier / P II - III / FR / MIS /
Soeur Marie Patrice / P III / FR / MIS /
Soeur Marie Placide / P III / FR / MIS /
Soeur Marie Suzanne [Suzanne] / P II / FR / MIS /
Soeur Marie-Joseph / P III / FR / MIS /
Soeur Marine Justine [Marie-Justine] / P III / FR / MIS /
Soeur Marthe Agniel / P III / FR / MIS /
Soeur Marthe du Sacre-Coeur / P III / FR / MIS /
Soeur Martin / P III / FR / MIS /
Soeur Mary / P II / FR / MIS /
Soeur Mathilde / P II - III / FR / MIS /
Soeur Merry / P II - III / FR / MIS /
Soeur Norbert / P II - III / FR / MIS /
Soeur Odile / P III / FR / MIS /
Soeur Omer Bodaert / P II - III / FR / MIS /
Soeur Omtomine / P III / FR / MIS /
Soeur Onesime [Onezime] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Oswald / P III / FR / MIS /
Soeur Pauline / P III / FR / MIS /
Soeur Philippe / P II / FR / MIS /
Soeur Pierre / P III / FR / MIS /
Soeur Placide / P III / FR / MIS /
Soeur Rose de la Croix / P III / FR / MIS /
Soeur Sebastien / P III / FR / MIS /
Soeur Sidone [Sidonie] / P III / FR / MIS /
Soeur Sizginie / P III / FR / MIS /
Soeur Stanislas / P III / FR / MIS /
Soeur Sylvain / P III / FR / MIS /
Soeur Ternande / P III / FR / MIS /
Soeur Theodose / P III / FR / MIS /
Soeur Theophane / P III / FR / MIS /
Soeur Theophane / P III / FR / MIS /
Soeur Theotime / P III / FR / MIS /
Soeur Therese [Thérèse] / P II - III / FR / MIS /
Soeur Ulrich [Ulrick] / P III / FR / MIS /
Soeur Valerie / P III / FR / MIS /
Soeur Victor / P III / FR / MIS /
Soeur Wilfried / see SWEENEY, W.
Soeur Vitaline Joseph / P II - III / FR / MIS / 1853 - 1919
Soeur Xaverine [Xaveraine] / P III / FR / MIS /
Soeur Xavier / P II - III / FR / MIS /
Soeur Zacharie [Zaccharie] / P II - III / FR / MIS /
SOLER Y Guardiola, Pablo / P III / ES / DIP /
SOLGER, - / P III / DE / MIL /
SOLIS, Rafael Acquaroni y / see ACQUARONI y Solis, Rafael
SOLIVERES, Francisco de / P III / ES / DIP /
SOLMITZ, Adolph / P II / DE / TR /
SOLOMON, F. / P II - III / UKN / TR /
SOLOMON, H. S. / P III / UKN / SH + SER /
SOLOMON, J. / P II / UKN / SER /
SOMERTON, S. H. / P III / GB / JOU /
SOMERVILLE, John A. C. / P III / GB / DIP /
SOMERVILLE, R. W. / P III / UKN / TR /
SOMMER, B. / P I / UKN / SER /
SOMMER, F. L. [T. L.] / P II - III / UKN / FE-T-SH /
SOMOW, Alexandre de / P III / RUS / DIP /
SONDEBURG, A. N. N. [SONDERBERG] [SONDERER] [Nils] / P II / DK / FE-T-PT /
SONDHEIM, Samuel / P II - III / UKN / TR /
SOPER, E. Maud / P III / USA / MIS /
SOPER, Frank / P II / USA / FE-ED /
SOPER, Julius / P II - III / USA / FE-ED + MIS /
SOPHER, K. A. / P III / UKN / TR /
SORENSEN, Gustav / P II / UKN / TR /
SORENSEN, S. J. / P III / DK / FE-T-PT /
SORHAGEN, P. / P III / DE / TR /
SOUBRANE, Louis [SOUBRUNNE] / P II / FR / FE-T /
SOUCHONG, A. / P I / FR / FE-T /
SOUHART, - / P II / FR / DIP /
SOUTAR, Andrew J. / P III / UKN / TR /
SOUTHALL, T. / P III / UKN / TR /
SOUTHARD, A. / P III / USA / MIS / Miss
SOUTHERN, F. R. / P II / GB / TR /
SOUTHON, G. / P III / USA / MIS / Miss
SOUZA, A. B. de / P II / GB / DIP /
SOUZA, A. J. de / P III / PT / TR /
SOUZA, Almiro Cherubin de / P III / PT / TR /
SOUZA, Antonio Jose da Silva e / see SILVA e Souza, Antonio Jose da
SOUZA, F. X. / P III / PT / TR /
SOUZA, J. J. de / P III / PT / TR /
SOUZA, J. M. de [I. M.] / P III / PT / TR /
SOUZA, S. de / P III / PT / TR /
SOUZA, Simao R. de / P II - III / PT / JOU + DIP / 1837 - 1904
SOWTER / see SAWTER
SPAHN, J. H. / P I - III / CH / TR /
SPAHN, J. R. / P I - III / CH / TR /
SPAIN, G. B. / P III / UKN / TR /
SPAMER, Carl O. / P III / USA / DIP /
SPEAR, F. J. / P III / UKN / SER /
SPEAR, Herbert / P III / GB / SH + RES / 1867 - 1930
SPECKA, G. [SPECKS] / P III / DE / DIP /
SPEED, James / P II / GB / FE-R /
SPEELMAN, M. / P III / UKN / TR /
SPEIGHT, Ernest Edwin / P III / GB / FE-ED /
SPEILLER, L. / P II / UKN / TR /

SPENCE, Cecil Layton
SPENCE, Edwin J.

SPENCE, E. H. / P III / GB / TR /
- Als er 1902 nach Japan kam, wurde er von Reynall & Co., Handels-Agentur , Kobe, angestellt, wo er bis 1906 tätig war. 1907 wechselte er zum Bürsten-Hersteller Royal Brush Goshi Kaisha in Osaka, privat lebte er weiterhin in Kobe.
- When he arrived in Japan in 1902 he was employed with Reynell & Co., Trade Agents, Kobe and he worked here until 1906. In 1907 he joined Royal Brush Goshi Kaisha, Brush Manufacturers, Osaka, but privately he resided in Kobe.

SPENCE, George Malcolm
SPENCE, Percy Layton

SPENCER, C. O. / P II / USA / FE-ED /
SPENCER, Clarissa H. / P III / USA / MIS /
SPENCER, David S. / P II - III / USA / MIS /

SPENCER, Eliza Jane

SPENCER, John Oakley / P II - III / USA / MIS /
SPENCER, M. A. / P II - III / USA / MIS /
SPENCER, T. S. / P II / USA / FE-ED /
SPENGLER, H. H. / P I / FR / TR /
SPERRY, L. E. / P III / UKN / TR /
SPEYER, Alexis de / P II - III / RUS / DIP /
SPICER, H. / P III / GB / MIS / Miss
SPIEGELTHAL, J. [SPIEGETHAL] / P II / UKN / FE-T-SH /
SPIELER, A. / P III / UKN / SER / Mrs.
SPIESS, Gustav / P I / DE / DIP /
SPINCE, W. / P I / USA / MIL /
SPINNER, Heinrich Wilfried / P II - III / CH / MIS / 1854 - 1918
SPIVEY, Mary [May] / P III / USA / MIS /
SPOERER, J. O. / P III / DE / TR /
SPOERRY, Hans [SPÖRRY] / P III / CH / TR /
SPOONER, Frank Cunningham / P I - II / UKN / TR /
SPOONER, Geo. P. / P II / UKN TR /
SPOTTARSWORD, C. M. / P III / GB / FE-T-SH /
SPOTTISWOOD, Chas. N. [SPOTTISWOODE] / P II / UKN / TR /
SPRAGUE, Oliver Mitchel Wentworth / P III / USA / FE-ED / 1873 - 1953
SPRAGUE, S. S. / P II - III / USA / MIS / Miss
SPRATLING, L. W. / P II / USA / MED /
SPRENGER, - / P II / DE / TR /
SPRINGER, William / P I / UKN / TR /
SPRING-RICE, C. A. / P III / GB / DIP /
SPROWLES, Alberta [SPROULES] / P III / USA / MIS / 1872 - 1960
SPUNT, A. / P III / AT / SER /
SPUNT, Clara / P III / AT / TR / 1843 - 1902
SPUNT, Sarah D. / P III / AT / TR /
SPURR, C. / P II / GB / FE-T-RW /
SQUARIES, R. / P I / GB/ SH /
SQUIER, B. O. [SQUIRES] / P II - III / UKN / TR /
SQUIRE, E. L. / P III / GB / TR /
SQUIRE, Lee W. / P II / USA /MIS /
SQUIRE, M. / P II / GB / FE-T-SH-L / Lighthouse
SQUIRE, W. M. / P III / GB / TR /
STAATS, Albert Emil / P III / GB / TR /
STADDART, John / P II / GB / FE-R /
STADELMANN, Geo. / P II - III / DE / TR /
STADTAUS, A. / P III / DE / TR /
STAEUBLI, Theo. [STÄUBLI] [STAUBLI] / P III / CH / TR /
STAFFA, P. P. / P II / AT / FE-T-SH /
STAGNER, W. A. / P II / GB / FE-T /
STAHEL, Julius / P II / USA / DIP /
STAHN, Max / P III / DE / TR /
STAIDING, T. / P II / GB / JOU /
STAING, G. / P II / UKN / TR /
STAMBUCK, J. [STAMBUK] / P II / UKN / SER /
STAMM, B. / P III / UKN / TR /
STAMMERS, R. J. F. / P I / GB / MIL /
STANDFORD, A. W. [STANFOND] [STANFORD] / P II - III / USA / MIS /
STANFORD, S. S. / P II / GB / FE-T-RW /
STANIG, Giovanni / P II / AT / FE-ED + DIP /
STANIG, Ricardo / P III / AT / TR /
STANILAND, F. / P II - III / GB / TR /
STANLEY, F. J. / P III / USA / FE-ED /
STANLEY, Robert / P III / USA / MED /
STANNIUS, Hermann / P II / DE / DIP /
STANTON, A. L. / P III / USA / TR /
STAPLES, John J. [STAPPLES] / P I - II / UKN / TR /
STARK, George / P III / USA / MED /
STARKE, Fritz / P III / DE / FE-MIL-ED + TR /
STARKEY, Bertha F. / P III / USA / MIS /
STARKWEATHER, Alice J. / P II / USA / FE-ED + MIS /
STARR, Frederick / P III / USA / SC / 1858 - 1933
STARTOFF / see SARTOFF
STAUDE, G. / P III / DE / DIP /
STCHEGLOW, Andre [SHCHEGLOV Andrei Nikolaevich] [STCHEGLOV] ЩЕГЛОВ Андрей Николаевич / P III / RUS / DIP /
STCHERBATSKII, Aleksandr Ippolitovich [SHCHERBATSKII] ЩЕРБАЦКИЙ Александр Ипполитович / P III / RUS / DIP /
STEADMAN / see STEDMAN
STEADMAN, Fred W. / P III / USA / MIS /
STEAN, H. / [STEAM] / P II - III / UKN / TR /
STEARN, Frederick [STEARNS] / P III / USA / TR /
STEARNS, John O. P. / P I - II / GB / TR / 1832 - 1872
STECHER, Walter / P III / DE / MIL /
STEDMAN, - / P II / GB / MIS / Miss
STEDMAN, Charles Barton [STEADMAN] / P II - III / UKN / TR /
STEDMAN, John [STEADMAN] [STEEDMAN] / P II - III / GB / FE-T-SH + SH /
STEEDMAN, John / see STEDMAN, John
STEELE, H. T. / P III / / GB / MIS /
STEELE, Henry / P II - III / GB / TR /
STEENACKERS, F. [STEINACKERS] / P II - III / FR / DIP /
STEENBUCH, C. / P III / GB / MIS /
STEENEY, George Albert / P III / GB / DIP + TR /
STEFFEN, A. / P III / UKN / TR /
STEGMUELLER, Adolf / P III / DE / ENG /
STEHR, C. / P III / DE / TR /
STEICHEN, Michael / P II - III / FR / MIS / 1857 - 1929
STEIN, - / P III / UKN / SER /
STEIN, August / P I - III / DE / TR /
STEIN, B. / P III / DE / TR /
STEIN, Eugene / P III / DE / TR /
STEIN, F. / P II / DE / FE-ED /
STEIN, Lorenz von / P II / AT / ED /
STEIN, P. / P I / UKN / TR /
STEIN, W. / P III / DE / TR /
STEINACKERS, F. / see STEENACKERS
STEINBACK, I. [STEINBERG] [J.] / P II / GB / SER /
STEINER, C. / P III / DE / FE-R /
STEINER, J. F. / P III / USA / MIS /
STEINER, Paul / P III / DE / TR /
STEINFELD, Heinrich / P III / DE / TR /
STEINHARD, Joseph S. / P III / USA / SER /
STEINMANN, H. / P III / CH / TR /
STEINSCH, Wilhelm / P II - III / DE / MED + DIP /
STEINWASHER, F. [STEINWASCHER] / P III / UKN / TR /
STEMBRIDGE, Wm. / P III / USA / MED /
STEMPEL, M. / P III / DE / ENG /
STENTZ, H. / P I / DE / TR /

STEPHEN, C. E. / siehe - see STEPHENS, Charles Edward

STEPHEN, David / P II / GB / FE-T-PT /
STEPHEN, James / P II / UKN / TR /
STEPHENE, Mangeot [STEPHANE] / P II / -77

STEPHENS, A. H. / P II / GB / FE-ED /
- Im Alter von 32 Jahren unterzeichnete er einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, um Englisch ab April 1872 an der Kōbudai-gakkō (Universität für Ingenieurwissenschaften) in Tokyo zu lehren. Sein Vertrag endete nach 6 Monaten.
- He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Education, when he was aged 32 years, to teach English at the Kōbudai-gakkō (College of Engineering). His contract started in April 1872 and ended after six months.

STEPHENS, Charles Edward
STEPHENS, Gordon

STEPHENS, J. [G.] / P II / GB / TR /
- Er kam 1870 nach Japan und begann für Rangan & Co., Livery Stable, in Kawasaki zu arbeiten. 1871 wechselte er zu A. Jaffray, Golden Gate Livery Stables, Yokohama # 123, privat lebte er in Yokohama Bluff # 45. Er starb 1876 und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama bestattet.
- He came to Japan in 1870 and started work with Rangan & Co., Livery Stable, in Kawasaki. In 1871 he joined A. Jaffray, Golden Gate Livery Stables, Yokohama # 123, privately he lived in Yokohama Bluff # 45. He died in 1876 and was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.
STEPHENS, M. F. / P III / GB / TR /
- 1894 begann er in der Niederlassung Kobe # 56 von Frazar & Co. zu arbeiten, wobei er hier nur bis 1895 tätig war. Ab 1896 war er bei der Canadian Pacific Railways Co., Royal Mail Steamship Line, Yokohama # 14, mindestens bis 1908 angestellt. Über sein weiteres Leben ist nichts bekannt.
- In 1894 he started to work with Frazar & Co. in their Kobe branch but he stayed there only until 1895. From 1896 on he joined the Canadian Pacific Railways Co., Royal Mail Steamship Line, Yokohama # 14 at least until 1908. Further traces are unknown.
STEPHENS, Sydney / P III / GB / TR /
- 1904 begann er in der Niederlassung Kobe von Frazar & Co., Versicherungsgesellschaft, zu arbeiten. Mit der Bildung von Sale, Frazar & Co. begann er in diesem Firmenteil zu arbeiten. Während seiner Tätigkeit in Kobe war er ein aktives Mitglied im KR & AC (Kobe Regatta & Athletic Club). Später übernahm er die Leitung der Rising Sun Petroleum Co. in Nagasaki.
- In 1904 he joined Frazar & Co., Insurance Agency, in their Kobe branch. When Sale & Frazar was established he transferred to this part of firm. During his stay in Kobe he was an active member of the KR & AC (Kobe Regatta & Athletic Club). Later he was appointed manager of the Rising Sun Petroleum Co. Nagasaki.
STEPHENS, T. A. / P II / GB / FE-ED / Mrs.
- Sie unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, um Englisch in Osaka zu lehren. Der Vertrag begann am 18.01.1878 und endete am 17.01.1883, sie kehrte nach GB zurück.
- She signed a contract with the Japanese government, Ministry of Education to teach English in Osaka. Her contract started on January 18, 1878 and ended on January 17, 1883 returning to GB.

STEPHENSON, - / P I / GB / TR /
STEPHENSON, Basil / P III / GB / TR /
STEPHENSON, Edward Stanley / P II - III / GB / TR /
STEPHENSON, T. S. / P III / GB / TR /
STERN, Sigmund / P III / DE / TR /
STETTEN, Otto von / P III / DE / MIL / Observer Russo-Japanese War
STEUERNAGEL, J. / P III / DE / TR /
STEVENS, D. / P II / GB / FE-T-PT /
STEVENS, Durham W. / P II - III / FE-T + DIP /
STEVENS, E. G. / P III / UKN / TR /
STEVENS, E. S. / P III / GB / MIS /

STEVENS, Frances Amelia / P II - III / USA / MIS /
- Sie kam 1875 als Missionarin der American Board Mission nach Japan. Sie begann ihre Arbeit in Kobe, ab 1876 wurde sie in Osaka eingesetzt. Nach ihrer Heirat am 31.05.1880 mit John Thomas Gulick unterstützte sie ihn in seiner Arbeit.
- In 1875 she came to Japan as a missionary of the American Board Mission. She began her work in Kobe, as of 1876 she was engaged in Osaka. After her marriage with John Thomas Gulick on May 31, 1880, she supported him in his work.

STEVENS, G. R. / P III / AU / TR /
STEVENS, H. H. / P I / UKN / FE-ED /
STEVENS, Herbert Alman / P III / GB / FE-ED /
STEVENS, Herbert S. [H. A.] / P II / GB / FE-ED /
STEVENS, J. B. / P II / GB / TR /
STEVENS, L. / P I / UKN / TR /
STEVENS, S. S. / P III / UKN / TR /
STEVENS, Thos. S. / P II / USA / FE-T-SH /
STEVENS, W. / P III / GB / TR /
STEVENS, W. J. / P II / GB / TR /
STEVENS, W. L. / P II / GB / ENG /
STEVENSON, David / P II / GB / FE-T-SH-L / Lighthouse
STEVENSON, G. S. / P III / GB / MIS / Miss
STEVENSON, J. / P III / UKN / ENG /
STEVENSON, J. H. / P II / USA / MIL /
STEVENSON, Jas. S. / P III / UKN / SH /
STEVENSON, W. / P II / UKN / TR /

STEWART, Alexander [A.] / P I - III / GB / FE-T /
- 1865 kam er nach Japanund arbeitete als Sachverständiger für Lloyds' in Nagasaki bis 1870. 1871 wurde er Leiter der Motoren- und Eisenwerke Yokohama, in der Kobe-Niederlassung.
Danach gibt es keine genauen Angaben, aber 1889 ist er wieder als Vorarbeiter im Motoren- und Eisenwerk von Yokohama, Yokohama # 69, gelistet. Im darauffolgenden Jahr wird er wieder als Leiter nach Kobe versetzt, wo er bis 1892 bleibt. als die Firma geschlossen wird.
- He came to Japan in 1865 and worked as Lloyds' surveyor in Nagasaki until 1870. In 1871 he became Manager of the Yokohama Engine and Iron Works, Kobe Branch.
Afterwards his traces got lost but in 1889 he is again listed as Foreman of the Yokohama Engine and Iron Works, Yokohama # 69. In the following year he was shifted as Manager to the Kobe Branch staying there until 1892, when the company closed.

STEWART, Charles James Fife / P II / GB / FE-T /
- Angestellter der japanischen Regierung, Industrieministerium, Bereich Eisenbahnen. Er war niemals in Japan, war aber für die Unterstützung der nach England zur Ausbildung delegierten Japaner im Bereich Eisenbahnwesen verantwortlich.
- Employee of the Japanese government, Ministry of Public Works, Railroad Department. He had never been to Japan but he was responsible in assisting Japanese persons delegated to GB for being trained in railway engineering.
STEWART, Claude S. [STEUART] / P I - II / GB / TR /
- Er kam 1869 nach Japan und wurde Assistenz-Buchhalter der Oriental Bank in Yokohama # 11. 1870 wurde er in die Filiale nach Kobe versetzt und 1871 zum amtierenden Leiter der Filiale in Osaka Memotocho berufen. Er arbeitete hier bis 1875 und verließ danach Japan.
- He came to Japan in 1869 as Assistant Accountant of the Oriental Bank, Yokohama # 11. In 1870 he was shifted to their Hyogo Branch and in 1871 he was appointed acting agent of the Oriental Bank in Osaka Memotocho. He stayed there until 1875 and left Japan for good.
STEWART, Charles de B. / P II / GB / MIL /
- Er war von 1882-1884 als amtierender Assistenz-Zahlmeister und Marine-Buchhalter des Britischen Marine-Depots, Yokohama # 227 Bluff, 1884 in # 117 Bluff, tätig.
- From 1882 to 1884 he was engaged as Assistant Paymaster in Charge and Naval Accountant of the British Naval Depot, Yokohama # 227 Bluff, in 1884 at # 117 Bluff.

STEWART, G. Scott
STEWART, H. A.

STEWART, J. / P II / GB / TR /
- 1877 wurde er von Ryle Holme angestellt, der als Agent tätig war für Jardine, Matheson & Co., Nagasaki, Agent der Takashima Kohlen-Mine. Er wurde in dieser Mine Aufseher und arbeitete hier bis 1884.
- In 1877 he was employed with Ryle Holme, Agent for Jardine, Matheson & Co., Nagasaki, Agents for the Takashima Coal Mine and he became overseer in this mine staying there until 1884.

STEWART, James

STEWART, J. A. / P III / GB / TR /
- Herr und Frau J. A. Stewart kamen 1874 nach Japan und beide fanden Anstellung bei W. Watson, Yokohama # 82. 1875 ging die Firma in Konkurs und wurde von Hall & Holtz, Textil-Kaufmann, Filiale Yokohama, Yokohama # 82, übernommen, der Hauptsitz der Firma war in Shanghai. Beide arbeiteten weiter für diese Firma in Yokohama bis 1876.
- Mr. and Mrs. J. A. Stewart came to Japan in 1874 and got employed with W. Watson, Yokohama # 82. In 1875 this firm went bankrupt and it was taken over by Hall & Holtz, General Drapers, Yokohama Branch, Yokohama # 82, the headquarter was located in Shanghai. Both continued to work for this company in Yokohama until 1876.

STEWART, John
STEWART, Nina
STEWART, Robert
STEWART, Stephen Alexander

STEWART, William / P II / GB / FE-T-SH /
- Als Angestellter der japanischen Regierung arbeitete er für die Mitsubishi Mail Steamship Co. vom 01.08.1872 bis 01.08.1873 in der Funktion als 1. Ingenieur auf der Horai-maru. Sein Vertrag wurde um ein weiteres Jahr verlängert, 1874 lebte er in Osaka.
- As employee of the Japanese government he worked for the Mitsubishi Mail Steamship Co. from August 1, 1872 to July 1, 1873 as chief engineer on the Horai-maru. His contract was prolonged for another year, in 1874 he lived in Osaka.
STEWART, William J. E. / P I / GB / TR /
- 1865 und 1866 war er als Assistant bei der Chartered Mercantile Bank von Indien, London und China in ihrer Yokohama-Filiale angestellt. Weiter Informationen liegen nicht vor.
- In 1865 and 1866 he was employed as assistant of the Chartered Mercantile Bank of India, London and China in their Yokohama branch. Later traces are unknown.

STIBOLT, Nicolai / P I - III / DK / TR /
STICK, J. M. / P III / USA / MIS /
STIEBEL, B. M. / P III / UKN / TR /
STIEBEL, C. / P II / UKN / TR /
STIEBEL, S. J. / P III / UKN / TR /

STILLFRIED-RATENICZ, Raimund von

STIMPSON, Joseph H. / P III / USA / MIS /
STINGELIN, Peter / P II / CH / TR /
STINSON, L. / P II / UKN / SER /
STIREWALT, - / P III / GB / MIS /
STIRLING, C. E. / P II - III / USA / MIS / Miss
STIRLING, R. M. / P II - III / UKN / TR /
STIRLING, Sir James / P I / GB / DIP /
STITT, G. H. [STILL] / P III / UKN / TR /
STIVEN, John / P III / UKN / TR /
STOCK, Albin / P III / DE / TR /
STOCK, H. / P III / UKN / TR /
STOCKBRIDGE, H. E. / P II / USA / FE-ED /
STOCKER, John W. / P III / USA / MIS /

STODDART, John Meldrum [STODDARD]

STOECKER, - / P III / DE / ENG /
STOELLGER, Albert / P III / DE / FE-R /
STOETWEGEN, E. W. F. / P II / NL / DIP /
STOFFREGEN, Wm. [STOFFREGAN] / P II - III / DE / TR /
STOKER, John W. / P III / USA / MIS /
STOKES, C. F. / P III / USA / MED /
STOLBERG, Paul / P III / DE / TR /
STOLLERY, T. / P II / GB / MIL /
STOLTZ, Louis / P III / FR / MIS / 1852 - 1931
STONE, Cora A. [Cora M.] / P III / USA / MIL / Miss
STONE, F. / P I / UKN / TR /
STONE, F. J. H. / P III / UKN / TR /
STONE, Frederick George / P II - III / GB / TR / 1845 - 1903
STONE, G. S. / P II / UKN / TR /
STONE, N. J. / P II / USA / TR /
STONE, P. E. Frederick / P II - III / GB / TR /
STONE, T. / P II / UKN / ENG /
STONE, Thomas / P II / GB / FE-T-R /
STONE, Walter S. / P III / USA / TR /
STONE, William Henry [STONER] / P II - III / IR / FE-T-PT / 1837 - 1917
STOPES, Marie Carmichael / P III / GB / SC / 1880 - 1958
STORER, E. Gilman [STORRER] / P II / USA / FE-T + TR /
STORIE, Frank Robert / P II / GB / FE-T /
STORNEBRINK, Henricus L. [STORNYBRINK] / P II / NL / FE-T-SH /
STORNEBRINK, Ludowicus / P II - III / NL / FE-T-SH + TR / 1847 - 1917
STORRS, Charles Bigelow / P II / USA / FE-L /
STORY, W. E. / P III / USA / MIS /
STOTTS, E. O. / P III / USA / TR /
STOUDMANN, - / P II / CH / SER /
STOUGHTON, James / P III / USA / MED /
STOUT, Anna / P III / USA / MIS / Miss
STOUT, Henry / P I - III / USA / FE-ED + MIS / 1838 - 1912
STOVOLD, E. / P III / UKN / TR /
STRACHAN, B. / P II / GB / TR /
STRACHAN, William Morrison / P I - III / GB / TR /

STRAEHLER, C. [STRÄHLER] [STRAHLER] / P III / DE / TR /
- Sicher angeregt durch seinen Bruder Franz Straehler, kam er 1891 im Auftrag von Otto Reimers & Co. nach Japan und wurde in der Niederlassung in Yokohama # 198 eingesetzt. Als sein Vertrag nach 5 Jahren auslief, hat er 1896 Japan wieder verlassen.
- Surely animated by his brother Franz Straehler, he came to Japan in 1891 on behalf of Otto Reimers & Co. and was installed in the branch at Yokohama # 198. When his contract expired after 5 years, he left Japan in 1896.

STRAEHLER, Franz A. [STRÄHLER] [STRAHLER] [STRAEBLER] / P II / DE / TR / 1858 - 1932
- Er kam 1882 nach Japan und wurde von Bavier & Co., Versicherungs- und Handelsagentur, Yokohama # 76, angestellt. Im Jahr 1885 wechselte er zu Paul Heinemann & Co., Yokohama # 198. Diese Firma ging 1890 an Otto Reimers und Franz Straehler wurde von Otto Reimers & Co. übernommen. Er hatte hohes Ansehen in der Firma gewonnen und erhielt 1893 Prokura.
Im Jahr 1897 gründete Otto Reimers ein Seidenbüro in Yokohama # 208 und er wurde als Leiter des Büros mit Prokura eingesetzt.
Ab 1901 ist Franz A. Straehler nicht mehr bei Reimers & Co. angestellt. Sicherlich bereitete er seine eigene Selbstständigkeit vor, denn ab 1903 firmierte er unter F. Straehler & Co., Yokohama # 74, mit einer Niederlassung in New York, wo ein weiterer Bruder, W. O Straehler, arbeitete. Im Jahr 1908 war die Firma immer noch am gleichen Standort. Offensichtlich hatte er sich auf den Export von Rohseide spezialisiert, seine Firma ist in dem Buch "The Silk Industry of Japan", veröffentlicht 1909, unter dieser Kategorie aufgelistet.
Franz Straehler lebte immer in Japan, obwohl er wahrscheinlich die amerikanische Staatsbürgerschaft annahm, als er heiratete. Seine Frau war Amerikanerin aus Marysville. Franz und M. Ella Straehler hatten eine Tochter, Margherita, die 1896 geboren wurde. Franz starb 1932, M. Ella 1920 und Margherita 1961 - alle wurden auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.
- He came to Japan in 1882 and was employed by Bavier & Co., Insurance and Trading Agency, Yokohama # 76. In 1885 he joined Paul Heinemann & Co., Yokohama # 198. This company became the property of Otto Reimers in 1890 and Franz Straehler was taken over by Otto Reimers & Co. He had gained high reputation in the company, and in 1893 he was authorized to sign per procuration.
In 1897 Otto Reimers established a Silk Office in Yokohama # 208 and he was appointed head of the office with procuration.
As of 1901, Franz A. Straehler was no longer employed by Reimers & Co. Certainly, he prepared his own independence; as of 1903 he operated under F. Straehler & Co., Yokohama # 74 and he had a branch in New York, where another brother worked, W. O Straehler. In 1908 the company was still at the same location. Obviously, he specialized in the export of raw silk; his company is listed under this category in the book "The Silk Industry of Japan", published in 1909.
Franz Straehler always lived in Japan, although he probably took American citizenship when he married. His wife was an American from Marysville. Franz and M. Ella Straehler had a daughter, Margherita, who was born in 1896. Franz died in 1932, M. Ella in 1920 and Margherita in 1961 - all of them were buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.


STRAIGHT, E. D. / P II / UKN / FE-ED /
STRAIN, H. R. [H. K.] / P III / USA / MIS / Miss
STRANDBERG, Alice / P II / UKN / SER / Mrs.
STRANDBERG, J. / P II / SW / FE-T-RW /

STRANDT, H. [STRAND] / P II / DE / TR /
- Er kam 1870 nach Japan und ließ sich in Hakodate nieder. In Partnerschaft mit P. G. H. Schlüter gründete er hier die Firma Schlüter & Strandt, Schiffsagenten, und die Firma existierte bis zum Jahr 1884. H, Strandt verließ Japan bereits 1880, sein Partner jedoch erst 1882. Die Firma wurde danach von H. Gosch vertreten; die Geschäfte waren jedoch rückläufig und die Firma wurde 1884 liquidiert.
- He came to Japan in 1870 and settled in Hakodate. In partnership with P. G. H. Schlüter, he founded the company Schlueter & Strandt, Compradores, and the company existed until 1884. H. Strandt left Japan as early as 1880, his partner Peter Schlueter followed only two years later. The company was then represented by H. Gosch; but the business was declining and liquidated in 1884.

STRANGE, F. [F. B.] / P III / F / TR / siehe - see / BOUGOUIN, Alexander Etienne

STRANGE, Frederick William / P II / GB / FE-ED / 1854 - 1889
STRANSOME, S. J. [J.] / P II / GB / TR /
STRAUSS, A. / P III / GB / FE-ED /
STRAUSS, J. / P III / GB / TR /
STRAUSS, Louis / P II / BE / DIP + TR /
STRAUSS, Simon / P II - III / UKN / TR / 1857 - 1903
STREET, L. A. B. / P III / UKN / TR /
STREETS, T. H. / P II / USA / MED /

STREULI, Otto / P IV / CH / TR /
- Die Handelsfirma Otto Streuli & Co. wurde 1900 in Yokohama # 71 gegründet. Otto Streuli lebte und arbeitete nicht dauerhaft in Japan und hatte immer einen verantwortlichen Leiter eingesetzt. 1906 leitete Ch. Gmuer das kommerzielle Büro in Yokohama # 94. Otto Streuli wohnte und arbeitete in Lyon.
- The trading company Otto Streuli & Co. was founded in 1901 in Yokohama # 71. Otto Streuli did not live and work permanently in Japan and he had always incorporated a responsible manager. In 1906 the commercial office at Yokohama # 94 was managed by Ch. Gmuer. Otto Streuli resided and worked in Lyon.

STRICKLAND, D. T. / P II / USA / FE-T-RW /
STRIEDER, Laura [STRIDER] / P III / UKN / MIS / Miss
STROCCHI, Pio / P III / UKN / SER /
STROEHL, Hugo Gerard / P II - III / AT / SC / 1851 - 1919
STROEHLIN, H. / P III / CH / DIP /
STROEM, G. / P I / UKN / TR /
STROEM, P. / P II / UKN / TR /
STROFF, H. / P II / UKN / TR /
STROM, G. B. / P II / DK / FE-T-PT /
STROM, Peter / P I / UKN / TR /
STROME, Charles J. / P II - III / DE / TR /
STROME, O. D. / P III / UKN / TR /
STROME, Peter / P II / UKN / TR /
STRONG, J. N. / P III / GB / TR /
STRONG, Owen H. / P I / GB / MIL /
STROUD, E. P. / P III / UKN / TR /
STROULI, P. [STROUHI] / P III / IT / TR /
STRUVE, Ch. de [STURVE] [STRUVE, Kiril Vasiljevich] СТРУВЕ Кирил Васильевич / P II / RUS / DIP /
STRYKER, Anna K. / P III / USA / MIS /
STUART, C. F. J. / P I / GB / TR /
STUART, F. O. / P III / GB / TR /
STUART, J. / P II / / UKN / TR /
STUBE, R. S. [K.] / P II / DE / TR /

STUCKEN, Edmund

STUERCKE, J. [STÜRCKE] [STURCKE] / P II - III / DE / TR /
STULTZ, - / P II / UKN / SER /
STUMPF, W. / P III / DE / TR /
STURDEE, Percy / P III / GB / FE-ED /
STURGE, Ernest Adolphus / P III / USA / MIS / 1856 - 1934
STURVE / see STRUVE
STURZENEGGER, Cathrin / P III / CH / MED /
STUTCHBURY, J. J. / P I / GB / TR /
STUTCHBURY, P. J. [P. S.] / P III / GB / TR /
STUYT, Peter Czn. / P I / NL / TR /
STYLES, Wm. / P II - III / UKN / TR /

SUDZILOVSKIJ Nicolai Konstantinowitch - siehe/ see - RUSSEL, Nicholas


SUENSON, Albert / P II / DK / FE-T-PT /
SUENSON, C. / P II / DK / FE-T-PT /
SUENSON, Edouard / P I / DK / DIP / 1842 - 1921
SUERTH, Max / P II - III / DE / TR /
SUGANUMA, Mary A. / P III / USA / MED /
SUHR, Ferd. / P III / UKN / TR /
SULLIVAN, J. C. / P II / USA / MIL /
SULLIVAN, W. / P II / GB / SER /
SULTOR, G. H. C. [J. H. C.] / P II / USA / FE-ED /
SULZER, A. / P III / CH / TR /
SULZER, E. / P III / CH / TR /
SULZER, Robert / P III / CH / TR /
SUMMER, Walter / P II / UKN / TR /

SUMMERS, E. H.
SUMMERS, Hugh Vincent
SUMMERS, James A.
SUMMER, James jr.

SUMORIKKU / see SMORIC
SUNSET, M. M. / P III / UKN / FE-ED /
SUPPOT, - / P II / FR / DIP /
SURTH, M. L. [SUERTH] / P II / DE / TR /
SUSMAN, - / P II / UKN / SER /
SUSMAN, J. / P III / UKN / TR /
SUTHERLAND, Alexander / P II / GB / FE-T-RW /
SUTHERLAND, D. / P II / GB / FE-T-SH /
SUTHERLAND, J. W. / P II / AU / TR /
SUTHERLAND, Wm. B. / P III / UKN / TR /
SUTHHOF, H. A. / P III / DE / TR /
SUTHON, G. / P III / USA / MIS / Miss
SUTLIFF, E. M. / P III / USA / ENG /
SUTOR, Egmont [SUTER] / P II / GB / JOU /
SUTTER, A. / P III / UKN / TR /
SUTTER, John Bligh [SUTTON] [SUTTOR] / P III / GB / TR / 1859 - 1925
SUTTER, Louis / P II - III / FR / MIS /
SUTTER, William / P II - III / GB / TR /
SUTTON, Charles / P I - III / GB / TR / 1840 - 1892
SUTTON, Daisy B. / P III / USA / MIS /
SUTTON, F. H. / P III / UKN / TR /
SUTTON, Frederick William / P II / GB / FE-MIL-ED / 1832 - 1883
SUTTON, George / P II - III / GB / TR /
SUTTON, M. / P II / GB / TR /
SUZOR, Louis / P III / FR / TR /

SWABY, Louis

SWABY, W. S. [SVABY] [SWABEY] [H. S.] / P II / GB / TR /
- Er kam 1870 im Auftrag des Bankhauses Comptoir D’Escompte de Paris nach Japan, um in der Niederlassung Yokohama # 57 als Angestellter zu arbeiten. Im folgenden Jahr wurde er zum Bereichsbuchhalter ernannt. Diese Position hatte er bis 1875 inne und hat danach Japan wieder verlassen.
P. S. Es wird vermutet, dass W. S. und Louis SWABY Brüder sind.
- In 1870 he came to Japan on behalf of the banking house Comptoir D'Escompte de Paris to work as a clerk in their branch at Yokohama # 57. The following year he was appointed Sub-Accountant. He held this position until 1875 and left afterwards Japan again.
P. S. It is believed that W. S. and Louis SWABY are brothers.


SWAIN, Richard / P II - III / USA / FE-T-SH /
SWAN, Haward / P III / GB / FE-ED /
SWANN, S. [SWAIN] / P III / GB / MIS /
SWANSAN, A. [SWANSEN] [SWANSON] / P III / GB / TR /
SWARTZ, Edward / P III / UKN / SER /
SWARTZ, H. W. [SWARTS] [SCHWARTZ] / P II - III / USA / FE-ED + MIS /
SWARTZ, Pauline E. [E. P.] / P III / USA / MIS / Miss
SWEENEY, Soeur Wilfred [Wilfried] / P II - III / IR / MIS / 1873 - 1923
SWEET, A. M. / P III / GB / TR /
SWEET, Charles T. [C. F.] / P III / USA / MIS /
SWEET, D. E. L. / P III / GB / FE-ED /
SWEET, William E. L. / GB / FE-ED /
SVENDSEN, L. / P III / UKN / TR /
SVENDSEN, M. A. / P II / UKN / FE-T-SH /
SWENSON, J. / P II / GB / FE-ED /
SWETT, Trescott / P II / USA / FE- R /
SWIFT, - / P II / USA / MIS / Miss
SWIFT, Herbert / P II / GB / FE-MIL-ED /
SWIFT, John Franklin / P II / USA / DIP / 1829 - 1891
SWIFT, John Trumbul / P III / USA / FE-ED + MIS / 1861 - 1928
SWIFT, Thomas / P II / GB / FE-T-RW /
SWIRE, John [Jack] / P II / GB / TR / 1861 - 1933
SWIRE, John Samuel / P I - II / GB / TR / 1825 - 1898
SYBURG, F. von / P III / DE / DIP /
SYKES, Walter E. / P III / UKN / FE-ED /

SYLE, Edward W.

SYLVA, Henry / P II / UKN / FE-T-SH /
SYLVA, R. F. / P III / UKN / TR /
SYMES, Percy S. / P II - III / USA / FE-T-PT + TR /
SYMONDS, J. W. / P II / UKN / TR /
SYMONDSON, Ed. / P II / UKN / FE-ED /
SYMONS, J. / P II / UKN / SER /
SYMONS, John / P II / GB / FE-R /
SYMONS, Thos. / P II / GB / DIP /
SZATHMAR, Dominik Kiraly von [SZATHMARY-KIRALY] / P III / AT / DIP /
- S -    
SACHSE
Richard







Hinweis/ Remark:
- Diese Biografie wird in Kürze aktualisiert und erweitert.
- This biography will be updated
and expanded shortly.




Er weilte von 1895 bis 1906 als Kanzler der deutschen Gesandtschaft von Tokyo, 14 Nagatacho, Itchome, in Japan.
Während seiner Amtszeit wurde ihm der Titel Hofrat verliehen.
Er war verheiratet und auch seine Frau war mit in Japan.


Für Vergrößerung klicken
Postkarte an R. Sachse vom 30.10.1896 mit einer Einladung zum Gottesdienst von Pfarrer Dr. Christlieb.

Für Vergrößerung klicken
Postkarte an R. Sachse von Familie E. Creutz mit der Bestätigung der Einladung.

Für Vergrößerung klicken
Richard Sachse pflegte immer enge Kontakte zu seinem Sohn Hans, der in Deutschland geblieben war.

Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
Briefe an seinen Sohn, der im Pädagogium von Dr. A. Lohmann in Thale ausgebildet wurde. Auch über bedeutende Ereignisse wurde er informiert, wie z. B.:
Besteigung des Fuji-san am 30.07.1899.



From 1895 to 1906 he stayed as Chancellor of the German Legation of Tokyo, 14 Nagatacho, Itchome, in Japan.
During his tenure he was awarded the title "Hofrat".

He was married and his wife was with him in Japan.


Für Vergrößerung klicken
Postcard to R. Sachse posted Oct. 30, 1896 with an invitation for a church service by Pastor Dr. Christlieb.

Für Vergrößerung klicken
Postcard to R. Sachse from the family E. Creutz with the confirmation of invitation.

Für Vergrößerung klicken
Richard Sachse had always close contacts with his son Hans, who had remained in Germany.

Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
Letters to his son, who was educated in the pedagogy of Dr. A. Lohmann in Thale.
He was also informed about important events, such as:
His climbing of Fuji-san on July 30, 1899.
___
/ P III / DE / DIP /
SALABELLE - Family




Für Vergrößerung klicken
1880 - Lucie, Stéphane, Alfred Xavier, Pauline, Antoinette, Auguste, Amélie + Lucien SALABELLE
Alfred Xavier SALABELLE

verheiratet mit

Pauline SALABELLE geb. Tourniere
____________

Sie hatten sieben Kinder (detaillierte Lebensdaten der Kinder liegen nicht vor, sie wurden alphabetisch gelistet):

1. Amélie SALABELLE
2. Auguste SALABELLE
3. Lucie Louise SALABELLE, heiratete John Edward Scott Mason
4. Lucien SALABELLE
5. Marie SALABELLE
(starb sehr jung und wurde auf dem YFC bestattet)
6. Pauline Antoinette SALABELLE, heiratete Louis Lafaye de Micheaux
7. Stéphane Pierre SALABELLE

Alfred Xavier SALABELLE

married to

Pauline SALABELLE nee Tourniere
____________

They had seven children (detailed life dates of the children don't exist, they have been alphabetically ordered):

1. Amélie SALABELLE
2. Auguste SALABELLE
3. Lucie Louise SALABELLE, married John Edward Scott Mason
4. Lucien SALABELLE
5. Marie SALABELLE
(died very young and was buried in the YFC)
6. Pauline Antoinette SALABELLE, married Louis Lafaye de Micheaux
7. Stéphane Pierre SALABELLE

SALABELLE
Alfred Xavier
1827 -

[X.]
[Xavier]


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
1879
1827 in Valence, France



Er war Weinhändler, musste jedoch Frankreich wegen seiner Teilnahme an einer Verschwörung gegen Napoleon III verlassen. Er ging erst in die Schweiz, dann nach England, wo er Pauline Tourniere heiratete. Aber auch GB musste er wieder aus politischen Gründen verlassen.
1863 wurde X. Salabelle Partner von Salabelle & Cie. in Shanghai. 1866 eröffnete er die Privatschule "Bay View House Academy". Er kam 1869 nach Japan und ließ sich sofort in Yokohama nieder, er betrieb vermutlich die Akademie weiter, ein konkreter Hinweis ist in den Adressbüchern nicht enthalten. Von 1869 bis 1875 ist X. Salabelle in Yokohama Bluff # 155 gelistet, 1876 zogen sie nach Yokohama # 241 Bluff und ab 1877 wird hier die "Bay View House Academy" in den Adressbüchern zum ersten Mal erwähnt. Zu dieser Zeit begann auch ihre Tochter Lucie Louise Salabelle hier zu lehren. In der Akademie wurde bis 1891 unterrichtet.
Ab 1880 lebte auch ihre Tochter Antoinette P. Salabelle in Yokohama # 241 Bluff und sie unterstützte ihre Eltern bis zu ihrer Heirat 1892.
Nach 1892 wird Xavier Salabelle nicht mehr aufgeführt, wahrscheinlich starb er in etwa zu dieser Zeit, keine weiteren Hinweise konnten gefunden werden. Frau X. Salabelle lebte von 1893 bis 1898 bei ihrer Tochter P. A. de Micheaux, Yokohama # 9 Bluff.

(SALABELLE-Family)
1827 in Valence, France



He was a wine merchant but had to leave France because he took part in a plot against Napoleon III. He went to Switzerland, then to England, but had to leave England, again for political reasons. Still in England he married Pauline, nee Tourniere.
In 1863, X. Salabelle was partner of Salabelle & Cie. in Shanghai. In 1866 he opened a private school named Bay View House Academy. He came to Japan in 1869 and settled immediately in Yokohama, presumably they continued operating the Academy, no specific notice is found in the Directories. From 1869 to 1875 X. Salabelle is listed at Yokohama Bluff Lot # 155. In 1876 they moved to Yokohama # 241 Bluff.
In 1877, at this place, the Bay View House Academy is mentioned in the Japan Directories for the first time. At this time, their daughter Lucie Louise Salabelle was also occupied. The Academy was operated until 1891.
From 1880, also their daughter Antoinette P. Salabelle lived in Yokohama # 241 Bluff assisting her parents until her wedding in 1892.
After 1892 Xavier Salabelle is not mentioned any more, most surely he died about at that time, no further traces could be found. Mrs. X. Salabelle lived from 1893 until 1898 with her daughter P. A. de Micheaux at Yokohama # 9 Bluff. Later traces are not known.

(SALABELLE-Family)
___
/ P I - II / FR / ED /
SALABELLE
Auguste

[SARABELLE]
[SARABEL]


Für Vergrößerung klicken



Obwohl er als ausländischer Mitarbeiter (FE) der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, aufgeführt wird, liegen keine Einzelheiten seines Vertrages und der Einsatzzeit vor. Es ist lediglich bekannt, dass er Architektur am College für Ingenieur-Wissenschaften (Kōbudaigakkō) lehrte.
Auguste heiratete Cabane du Pac und nach Auslauf seines Vertrages mit der japanischen Regierung wurde er als Architekt der königlichen Familie von Korea angestellt.
Danach ließ er sich im französischen Indochina nieder, vorwiegend in Vietnam, und arbeitete als Architekt im Bauamt.

(SALABELLE-Family)



Although he is listed as Foreign Employee of the Japanese government, Ministry of Education, no details of his employment are revealed except that he taught architecture at the College of Engineering (Kōbudaigakkō) of the Imperial University Tokyo. Terms of teaching are also unknown.
Auguste married Cabane du Pac and after his contract expired with the Japanese government he was occupied as architect by the Royal family of Korea.
Afterwards he setteled in French Indo-China, mainly in Vietnam and worked in the civil administration as architect.


(SALABELLE-Family)
___
/ P II / FR / QFE-ED /
SALABELLE
Lucie Louise






Nach ihrer Ausbildung wurde sie ab 1877 an der von ihren Eltern geleiteten Bay View House Akademie tätig.
Am 15.10.1888 heiratete sie in der Christ-Kirche von Yokohama John Edward Scott Mason.

(SALABELLE-Family)



After her education she was occupied from 1877 on in the Bay View House Academy directed by her parents.
On 15.10.1888 she married at the Christ Church of Yokohama John Edward Scott Mason.

(SALABELLE-Family)
___
/ P II / F / ED /
SALABELLE
Lucien
1860 - 1931


Für Vergrößerung klicken

Für Vergrößerung klicken
1882 in Yokohama – Lehrer/ teacher
/ P II - III / FR /ED + JOU + TR /
1860 in Shanghai
19.03.1931 in Shanghai

1882 war er Lehrer in der Privatschule seines Vaters in Yokohama.
1883 wurde er Leiter der Zeitung L’Echo du Japon, Yokohama # 31; er blieb aber nur eine kurze Zeit hier, da die Zeitung nach Shanghai verlegt wurde. 1884 wurde er von der Comptoir d’Escompte de Paris, Yokohama # 2 angestellt. Und schon ein Jahr danach arbeitete er bei S. Bing & Co., Yokohama # 87. 1886 wechselte er sein Betätigungsfeld, er wurde als Lehrer für Französisch vom Ministerieum für Erziehung an der Handelsschule von Tokyo bis 1888 angestellt. 1889 wechselte er zur Universität von Tokyo, wo er ebenfalls Französisch bis 1890 lehrte.
Zu dieser Zeit versuchte er nochmal, mit der Zeitschrift Japan Echo sein Glück als Herausgeber. James Murdoch wurde als Redakteuer angestellt und die künstlerische Gestaltung übernahm G. F. Bigot. Die Zeitung "Rising Sun and Nagasaki Express" berichtete am 05.11.1890 darüber. Die Zeitschrift war allerdings nur sehr kurzlebig, ihr Erscheinen wurde bereits 1891 eingestellt.
Daraufhin übernahm er noch 1891 eine Lehrtätigkeit in Nagoya.

1893 kehrte er nach Yokohama zurück und wurde Leiter der Pacific Commercial Co., Yokohama # 68, die 1895 nach Yokohama # 240 umzog.
Am 06.06.1888 heiratete er Kate Helena Catlin in der HBM-Gesandtschaft, privat wohnten sie 1897 in der # 57 Bluff. Er verließ Japan 1898, zog nach Spanien, dann nach Frankreich und arbeitete in der Versicherungsbranche.
Er kehrte nach Asien/ China zurück und heiratete erneut. Er starb 1931 in Shanghai.

(SALABELLE-Family)
1860 in Shanghai
19.03.1931 in Shanghai

In 1882 he was a teacher in the private school of his father in Yokohama.
In 1883 he became Manager of L’Echo du Japon, Yokohama # 31; he stayed here for a short period, as the paper moved to Shanghai. In 1884 he was employed with Comptoir d’Escompte de Paris, Yokohama # 2. And even one year later he was employed by S. Bing & Co., Yokohama # 87. In 1886 he changed his field of occupation and was employed by the Ministry of Education as teacher at the Tokyo Commercial School, teaching French until 1888. In 1889 he changed to the Imperial University of Tokyo, also teaching French staying here until 1890.
At that time he tried again his fortune as a publisher with the magazine Japan Echo . James Murdoch was appointed editor and G. F. Bigot became illustrating artist. The newspaper "Rising Sun and Nagasaki Express" reported on November 5, 1890 about this event. The magazine, however, was only very short-lived; already in 1891 the publication was ceased.
Then, still in 1891, he took up again a post as teacher Nagoya.

In 1893 he returned to Yokohama and became Manager of the Pacific Commercial Co., Yokohama # 68, in 1895 the firm moved to Yokohama # 240.
On June 6, 1888 he married Kate Helena Catlin in the British legation, privately they lived at # 57 Bluff in 1897.
He left Japan in 1898, moved to Spain, then France and worked in the field of insurances.
He returned to Asia/ China and got married a second time. He died in Shanghai in 1931.

(SALABELLE-Family)
___
/ P II – III / FR / QFE-ED + TR /
SALABELLE
Stephane Pierre



Für Vergrößerung klicken



1880 wurde er Herausgeber und Eigentümer der Zeitung L’Echo du Japon in Yokohama # 183, zusammen mit L. Levy. 1882 trennte er sich von L. Levy und zog 1883 nach Yokohama # 31, er wurde alleiniger Herausgeber und Eigentümer. Der Leiter wurde Lucien Salabelle.
L’Echo zog 1885 nach Shanghai und erschien hier als L’Echo du Changhai for a short period.
Später ließ sich Stephane im französischen Indo-China nieder, zuerst in Vietnam, wo er im Bauamt als Bereichsleiter arbeitete, später zog er nach Südchina (Provinz Kouang-Tchéou-Wan).
Er war mit Fernande geb. Mayer verheiratet.

(SALABELLE-Family)



In 1880 he became Editor and Proprietor, together with L. Levy, of the paper L’Echo du Japon at Yokohama # 183. In 1882 he parted from L. Levy and in 1883 he moved to Yokohama # 31, he became sole Editor and Proprieter. The Manager became Lucien Salabelle.
L’Echo moved to Shanghai in 1885 and appeared there as L’Echo du Changhai for a short period.
Later Stéphane setteled in French Indo-China, at first in Vietnam working in the civil administration as area governor, later he moved to South China (Province of Kouang-Tchéou-Wan).
He was married with Fernande nee Mayer.

(SALABELLE-Family)
___
/ P II / FR / JOU /
SAMUEL
Marcus
1853 - 1927

[SAMUEL Marcus junior]


Für Vergrößerung klicken













































































05.11.1853 in London, GB
17.01.1927 bei Maidstone, GB

1830 gründete Marcus Samuel senior in London eine Firma mit seinem Namen und begann den Handel mit dem Fernen Osten.
Seine zwei Söhne Marcus und Samuel entwickelten diese Firma zu einem führenden Unternehmen, Marcus Samuel senior starb 1872.
Etwa 1859, als Yokohama, Nagasaki und Hakodate für den Außenhandel geöffnet wurden, wurde auch der Wirkungsbereich von Marcus Samuel & Co., unter Leitung des Sohnes, ausgebaut. Büros in allen wichtigen Häfen des Fernen Ostens wurden eröffnet. Konkrete Unterlagen für Japan gingen verloren, aber gemäß dem japanischen Branchenbuch gründete Samuel Samuel, Marcus' jüngerer Bruder, seine Firma 1884 in Yokohama # 10. Seine Hauptexporte waren Fischöl, Porzellan- und Lackarbeiten, Kupfer- und Leder-Artikel, er importierte Textilien, Zucker, Eisen, Stahl, Maschinen und Petroleum.
Zu dieser Zeit war Petroleum nur eine unbedeutende Handelsposition, es wurde nur zum Betrieb der Öllampen benötigt.
1886 wurde Marcus Samuel Partner von Samuel Samuel & Co., jetzt mit der Adresse # 68 Yokohama. Ab 1887 leitete er das sich entwickelnde Unternehmen von London aus.
Die Meiji Regierung gestaltete die nationale Industrie-Struktur neu und förderte die Entwicklung einer Vielzahl industrieller Vorhaben. Das Ergebnis waren eine Fülle von Rohstoffen und neuer Produkte.
In dieser Phase entschied Samuel, sich auf Kerosin zu spezialisieren, was in Japan noch nicht produziert wurde.
1890 führte Marcus eine Untersuchung des Erdölmarktes im Fernen Osten durch und im Ergebnis entschied er sich für einen gezielten Einstieg mit der lukrativen Variante eines Importes russischen Öls nach Japan, obwohl die Standard Oil Company bereits festen Fuß gefasst hatte.

Er war jedoch kein Pionier auf dem Gebiet, denn 1888 hatte bereits Jardine, Matheson & Co. die ersten Fässer russischen Öls von Batumi nach Japan geliefert und vermarktet.

Drei Jahre später unterzeichnete Samuel einen Vertrag mit einem russischen Öllieferanten zur Lieferung nach Japan.
Er wurde der Pionier für Großlieferungen! 1892 ließ er den Öltanker “Murex” bauen, der auf seiner Jungfernfahrt durch den Suez-Kanal in den Fernen Osten fuhr und dem als ersten Öltanker dafür eine Genehmigung zur Durchfahrt erteilt wurde. Öllagertanks wurden in Kobe und Yokohama gebaut und 1893 lieferte sein zweiter Öltanker “Conch” die erste Großlieferung russischen Öls nach Japan.
Samuel’s Unternehmen half ihm dabei einen Markt für seine Produkte zu schaffen und er gründete das “Tank Syndikat”, um “Shell” Kerosin an Kunden zu verkaufen, die ihre eigenen Behälter hatten.
Es traten Probleme mit der russischen Regierung auf und um sein Geschäft am Laufen zu halten, suchte er nach neuen Ölquellen, die er auf Borneo fand.
1896 erhielt er eine Konzession und begann in Balik Papan Öl zu raffinieren. Zum Schutz bestehender Interessen und um den wachsenden Bedarf an Erdöl gerecht zu werden, beschlossen er und sein Bruder Samuel, eine reine Ölhandelsfirma zu gründen, die vom bisherigen Geschäft getrennt blieb.
Am 18.10.1897 wurde in London die Shell Transport & Trading Co. gegründet. Der erste Vorstandsvorsitzende war Marcus Samuel, der 1898 zum Ritter geschlagen und später in den Adelsstand als Viscount Bearsted erhoben wurde.
Der Firmenname und -zeichen gehen auf die Seemuschel zurück, die ein wesentlicher Handelsgegenstand zu Beginn des Familienbetriebes war.
Unter seiner energischen Leitung entwickelte sich die Firma zu einem der größten Ölkonzerne der Welt.
Zur Sicherstellung der weiteren Geschäfte schloss er einen zusätzlichen Vertrag mit einem Ölfeld in Sumatra ab, später auch mit einer US-Firma in Texas.
Shell war nicht der einzige Benzin-Hersteller im Osten. Nach einem schwierigen Start der Royal Dutch Co. im Jahr 1899 mit seiner Zentrale in Den Haag, wurde Benzin auch von einem Rohlager in Sumatra vermarktet. Der Manager Kessler starb 1900, sein fähiger Assistent Henri Deterding wurde zu seinem Nachfolger berufen und da viele Aktivitäten von Shell und Royal Dutch ähnlich waren und sie in harter Konkurrenz standen, fasste Deterding einen Zusammenschluß von Shell und Royal Dutch ins Auge.
1903 schien die Lage bei Shell erneut prekär zu sein; Deterding und Samuel bildeten schließlich eine neue Gesellschaft, in der die Rothschilds den dritten Partner stellten. 1903 wurde die “Asiatic Petroleum Co.” gegründet, in der M. Samuel der Vorsitzende und Deterding der leitende Direktor waren.
Eine komplette Identifizierung von Shell und Royal Dutch schien ratsam, sodass 1907 eine weitere Vereinbarung wirksam wurde, gemäß der Royal Dutch und Shell reine Holdinggesellschaften wurden. - In Japan durchlief Samuel Samuel & Co. eine ähnliche Entwicklung und sie gründeten am 11.04.1900 die Rising Sun Petroleum Co. Ab diesem Zeitpunkt bis 1942 weitete die Firma ihre Aktivitäten und den Handel in ganz Japan aus. Als die Zeit nach dem 2. WK zur Wiederaufnahme der Geschäfte in Japan kam, wurde entschieden, dass dies unter dem Namen von Shell Sekiyu K. K. erfolgt, der Name, mit dem das Diamant-Jubiläum gefeiert wurde.
05.11.1853 in London, GB
17.01.1927 near Maidstone, GB

In 1830 Marcus Samuel senior founded in London the company that bore his name and began trading in the Far East.
His two sons Marcus and Samuel developed this company to a leading enterprise, Marcus Samuel senior died in 1872.

By 1859 when Yokohama, Nagasaki and Hakodate were opened to foreign trade, Marcus Samuel & Co., under the son of the founder, had extended its activities. Offices were opened at all the main ports of the Far East.
Records of the company’s entry into Japan have been lost, but according to the Japanese Directories Samuel Samuel, Marcus' young brother, established his business in Yokohama # 10 in 1884.
Its principal exports were fish oil, china and lacquer wares, copper wares and hides. It imported textiles, sugar, iron and steel and machinery, and petroleum.
At that time, petroleum was only a minor item in Samuel’s stock-in-trade, just for the oil-lamps.

In 1886 Marcus Samuel became partner of Samuel Samuel & Co., now located at # 68 Yokohama. From 1887 on his office was in London from where he managed the developing enterprise.
The Meiji Government carried out a reorganization of the nation’s industrial structure and encouraged the development of a variety of industrial enterprises.

The result was a flood of raw materials and manufactured articles. This situation decided Samuel to specialize in the kerosene that was not being produced in Japan.
Marcus carried out a survey in 1890 of the petroleum marketing in the Far East and decided that a determined entry into the field would be worthwhile by the import of Russian oil into Japan, although the Standard Oil Company was already firmly established there.
And he was not the pioneer in this field, for in 1888 Jardine, Matheson & Co. had imported the first cases of Russian oil into Japan from Batumi and had started marketing oil here.

It was three years later that Samuel signed a contract with a Russian production and refining group to import their oil.
He was, however, the pioneer of bulk transport for in 1892 he built the oil tanker “Murex” and sent it on its maiden voyage through the Suez Canal to the Far East. It was the first time an oil carrying ship had been allowed through the Canal.
Oil storage tanks were constructed at Kobe and Yokohama and in 1893, his second tanker “Conch” discharged Japan’s first bulk import of Russian oil.
Samuel’s enterprise helped him to establish a market for his products and he formed the “Tank Syndicate” to sell “Shell” kerosene to customers who brought their own containers.
There arose troubles with the Russian government and to keep his business going he looked for other sources of oil, and found one in Borneo.
He acquired concession in 1896 and started a refinery at Balik Papan.

Then, to protect his existing interests and to meet the growing demand for petrol, he and his brother Samuel decided to form a new company for dealing in oil, keeping it separate from the family trading business.
On October 18, 1897 the Shell Transport and Trading Co. was formed in London. The first chairman was Marcus Samuel who was knighted in 1898 and later raised to the peerage as Viscount Bearsted.
The company took its name and emblem from the sea shells which had been part of the family’s trading business in earlier years.
Prospering under his energetic leadership it had evolved into one of the world’s largest oil companies.
Also to save future business he contracted additionally with an oil field in Sumatra and later with an American firm in Texas.
Shell was not the only gasoline producer in the East. In 1899 after a troubled start the Royal Dutch Co., headquarters at The Hague, was marketing gasoline from Sumatra crude stock.
The Manager Kessler died in 1900, his able assistant Henri Deterding was appointed his successor and since many activities of Shell and Royal Dutch were similar and both companies faced intense competition, Deterding envisaged a merger of Shell and Royal Dutch.
In 1903, Shell’s position again seemed precarious; Deterding and Samuel eventually formed a new company in which the Rothschilds would act as a third partner.
In 1903 the “Asiatic Petroleum Co.” was organized with Samuel as chairman and Deterding as managing-director.
The complete identification of Shell and Royal Dutch seemed advisable and in 1907 another agreement became effective. Under the new alliance, the Royal Dutch and Shell became purely holding companies.
In Japan Samuel Samuel & Co. followed a similar course and formed the Rising Sun Petroleum Company on 11th April 1900.
From then until 1942 the company extended its activities and its trade throughout Japan. When the time came after WW II that it could resume its business in Japan it was decided that it should do so under the title of Shell Sekiyu K. K., the name in which the Diamond Jubilee was being celebrated.
___
/ P II / GB / TR /
SAMUEL
Samuel
1855 - 1834


Für Vergrößerung klicken











07.04.1855 in London, GB
23.10.1934

Bruder von Marcus Samuel.
1884 gründete er seine eigene Firma Samuel Samuel & Co., Export-Import Kaufmann, Yokohama # 10, 1886 verlegte er seine Firma nach Yokohama # 68 und sein Bruder Marcus wurde Partner. Die Firma setzte ihre Handelstätigkeit als privates Unternehmen bis 1908 fort, dann wurde aufgrund der positive Geschäftsentwicklung entschieden, die Firma in eine GmbH zu überführen.
Von Beginn der Geschäftstätigkeit in Japan hatte die Firma wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Landes und stand in engen Kontakten zur japanischen Regierung. Über die Firma seines Bruders Marcus Samuel & Co. in London waren sie in der Lage, der japanischen Regierung Kredite zu gewähren und Material für den Ausbau der Eisenbahnnetzes und anderer Bauten zu liefern. In den folgenden Jahren wurden Filialen in Kobe, Tokyo, Shimonoseki, etc. eröffnet, in größeren Niederlassungen auch spezielle Ingenieur-Büros eingerichtet, die große Firmen vertraten (z. B. Cammell, Laird & Co., Fairfield Shipbuilding Co., etc.), oder Öl-Handelsfirmen (z. B. Shell Transport & Trading Co., Anglo-Saxon Petroleum Co., etc.). Samuel Samuel & Co. war auch Generalvertreter für verschiedene Versicherungsfirmen (z. B. Commercial Union Assurance Co., London & Liverpool and Globe Insurance Co., Union Insurance Society of Canton, and the Alliance Assurance Co.).

1887 kehrte er nach GB zurück und leitete die Firma von London.
Später wurde er Politiker der Konservativen Partei und war von 1913 bis 1934 Abgeordneter im Unterhaus des britischen Parlaments.
07.04.1855 in London, GB
23.10.1934

Brother of Marcus Samuel.
In 1884 he founded his own enterprise Samuel Samuel & Co., Export-Import Merchants, Yokohama # 10. In 1886 he moved his enterprise to Yokohama # 68 and his brother Marcus became partner. The company continued trading as a private company until 1908 when owing to the great expansion of the business it was decided to incorporate the firm as a limited liability company.
From the inception of its business in Japan the firm took a conspicuous part in the development of the country and came into close relationship with the Japanese government. Through the company of his brother Marcus Samuel & Co. in London they were enabled to float loans for the Japanese government, and to supply the material for the construction of the railways and other public works. In the following years branches had been opened, such as at Kobe, Tokyo, Shimonoseki, etc., at larger branches special Engineering Departments represented famous engineering companies (e. g. Cammell, Laird & Co., Fairfield Shipbuilding Co., etc.), or oil trade companies (e. g. Shell Transport & Trading Co., Anglo-Saxon Petroleum Co., etc.). Samuel Samuel & Co. was also general agent for various insurance companies (e.g. Commercial Union Assurance Co., London & Liverpool and Globe Insurance Co., Union Insurance Society of Canton, and the Alliance Assurance Co.).

In 1887 he returned to GB and managed the company from London.
Later he became a Conservative Party politician and a member in the House of Commons from 1913 to 1934.
___
/ P II / GB / TR /
SAMUELS
F. V.















1879 wurde er von der China and Japan Trading Co., Yokohama # 89 C angestellt. Er arbeitete für diese Firma bis 1882 und wechselte dann zur Pacific Mail Steam Ship Co. und Occidental & Oriental Steam Ship Co., Yokohama # 4.
1887 ging er zu McKenzie & Co., Export und Import Kommissions-Kaufmann, Yokohama # 72, wo er nur ein Jahr arbeitete.
1888 zog er nach Kobe und wurde als Kommissionär und Leiter der Sumiyoshi Coal Co. eingesetzt, zusätzlich führte er noch seine eigene Firma als Auktionator und Kommissionär, Kobe # 1 Roku-chome, Kaigan-dori, im darauffolgenden Jahr firmierte er unter Kobe # 16. Zeitweise führte er Auktionen in Osaka durch.
1894 versuchte er sein Glück als Fracht- und Produkt-Makler in Yokohama # 30, jedoch ohne dauerhaften Erfolg und so verließ er Japan wieder 1895.



In 1879 he was employed with the China and Japan Trading Co., Yokohama # 89 C. He worked for the company until 1882 when he joined the Pacific Mail Steam Ship Co. and Occidental & Oriental Steam Ship Co., Yokohama # 4
In 1887 he changed to McKenzie & Co., Export and Import Commission Merchants, Yokohama # 72 staying there only for one year.
In 1888 he moved to Kobe and was appointed Commission Agent and Manager of the Sumiyoshi Coal Co. and additionally he run his own firm as Auctioneer and Commission Agent, Kobe # 1 Roku-chome, Kaigan-dori, moving the following year to Kobe # 16. At times he also operated auction rooms in Osaka.
In 1894 he tried his luck as Freight and Produce Broker, Yokohama # 30, but without enduring success and he left Japan in 1895.
___
/ P II – III / USA / TR /
SANDERS
Frederick Hervert
1842 -


[SAUNDERS]








Er unterzeichnete am 31.07.1870 einen Vertrag mit der japanischen Regierung als Instrukteur und sein erster Vertrag lief vom 27.09.1870 für 6 Monate. Er wurde vom Wakayama clan angestellt und da er ausgebildeter Jurist war, lehrte er Recht, Englisch und Deutsch. Zu dieser Zeit bildete Carl Koeppen die Armee aus und als sein Vertrag auslief, wurde er von Adolph Helm abgelöst.
Danach war F. H. Sanders weiterhin als ausländischer Instrukteur an der Regierungsschule für Auslandssprachen in Nagasaki vom 01.01.1874 bis 19.03.1875 tätig. 1876 und 1877 lebte und arbeite er in Tokyo Koishikawa, Ichome.
1878 verließ er Japan wieder.



He signed a contract with the Japanese government on July 31, 1870 as instructor and his first contract ran from September 27, 1870 for 6 months. He was employed with the Wakayama clan and as he was a legal expert he taught Law, English and German. At that time Carl Koeppen trained the Wakayama army and when Sanders' contract expired he was succeeded by Adolph Helm.
Afterwards F. H. Sanders continued to work as foreign instructor of the Imperial Government Foreign Language School in Nagasaki from January 1, 1874 to March 19, 1875. In 1876 and 1877 he lived and worked in Tokyo Koishikawa, Ichome. In 1878 he left Japan again.
___
/ P II / GB / FE-ED (84 Mon.) /
SANDERS
J. Maynard


[J.]
[J. M. ]
[SAUNDERS]




Er kam 1887 nach Japan und begann für den Japan Herald, Yokohama # 28 als Reporter zu arbeiten. 1890 war er Herausgeber der Hyogo News, Kobe, Division Street, allerdings nur ein Jahr.
Von 1892 bis 1898 war er Besitzer des Hotels San Francisco House, Yokohama # 106.
Auf der Basis von Korrespondenzen ergab sich, dass er etwa 1910 in Nagasaki, Ōura Kataoka # 7 mit Briefmarken handelte.
Auch 1916 lebte er noch unter dieser Adresse in Nagasaki.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte vom 13.11.1911 aus Nagasaki an die Gebr. Senf in Leipzig mit einer Bestellung – die Brüder Senf waren weltberühmte Philatelisten mit einem Briefmarkengeschäft in Leipzig.
- Postcard posted on Nov. 13, 1911 from Nagasaki to the Senf Bros. in Leipzig with an order - the Senf brothers were world famous philatelists with a stamp shop in Leipzig.



He came to Japan in 1887 and joined the Japan Herald, Yokohama # 28 as reporter. In 1890 he acted as Editor of the Hyogo News, Kobe, Division Street, however. only for one year.
From 1892 until 1898 he was proprietor of the hotel San Francisco House, Yokohama # 106.
On the base of correspondences resulted that he dealt with stamps around 1910 residing in Nagasaki, Ōura Kataoka # 7.
In 1916 he still lived under this address in Nagasaki.


Für Vergrößerung klicken
- Inlands-Postkarte mit Zusatz-Frankatur vom 16.03.1913 aus Nagasaki mit Angeboten japanische Marken als gedrucktes Rundschreiben nach Deutschland.

- Domestic postcard with additional postage posted on March 16, 1913 from Nagasaki with offers of Japanese stamps in a printed circular to Germany.
___
/ P II – III / USA / JOU + SER /
SANDERS
Jacob H. August



12.09.1838 in Born bei Stralsund, heute DE
22.09.1870 in Nagasaki

Er kam 1864 nach Japan und wurde von Alt & Co., Kaufmann und Versicherungs-Agentur, Nagasaki, angestellt. Obwohl er Deutscher war, stand er unter "britischem Schutz". 1867 wechselte er zu Schmidt, Spahn & Co., Kaufmann, und wurde Lagerverwalter.

Er starb am 20.09.1870 und wurde auf dem Internationalem Friedhof Ōura bestattet.
12.09.1838 at Born nr Stralsund, now DE
22.09.1870 in Nagasaki

He came to Japan in 1864 and got employed with Alt & Co., Merchants and Insurance Agency, Nagasaki. Although he was German he was registered "under British protection". In 1867 he changed his job and joined Schmidt, Spahn & Co., Merchants, as godown keeper.

He died on 20.09.1870, buried at Ōura International Cemetery, Nagasaki.
___
/ P I / DE / TR /
SARAZIN
François
1838 - 1906



[Francois]
[PM JF]
[SARRAZIN]
[SARAZEN]
[SARASIN]
















Für Vergrößerung klicken
P. M.J. F. SARAZIN
Consul de France Honoraire


01.10.1906 in Tokyo, Japan

Obwohl in der Literatur berichtet wird, dass Francois Sarazin ab 1868 in Japan gelebt haben soll, wird er in den Japan Directories erstmals 1876 als 2. Sekretär des französischen Konsulats in Yokohama gelistet. Gemäß offiziellen Dokumenten traf er am 21.06.1876 in Yokohama ein.
In der Funktion als 2. Sekretär arbeitete er bis Ende 1878.
Danach begann eine lange Phase, in der er von der japanischen Regierung als Berater und Lehrer für Französisch angestellt wurde.
Seinen ersten Vertrag unterzeichnete er mit dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, der vom 13.04.1879 bis zum Dezember 1885 lief und bis Februar 1893 verlängert wurde.
Vom 01.04.1893 bis 30.09.1894 lehrte er Französisch an der Artillerie-Schule in Tokyo.
Danach war er wieder im französischen Konsulat, Yokohama # 84 und von 1895 bis 1899 als Kanzler im französischen Konsulat von Kobe angestellt.
Sein nächster Vertrag mit der japanischen Regierung lief ab 01.05.1899 und er wurde vom Ministerium des kaiserlichen Haushalts als Französisch-Lehrer angestellt. Das Ministerium war unter anderem auch dafür zuständig, die kaiserlichen Prinzen und Prinzessinen der zweiten bis einschließlich der vierten Generation zu betreuen.
Auf Grund seines Gesundheitszustandes endete sein Vertrag im Februar 1906.
Er amtierte auch als französischer Ehrenkonsul für Japan.
Er starb am 01.10.1906 im Alter von 68 Jahren und wurde auf dem Aoyama Ausländer-Friedhof von Tokyo beigesetzt.


Für Vergrößerung klicken
Einschreibe-Brief an Monsieur Sarazin vom 29.10.1885 aus Coucles-les-Mines, Frankreich, nach Tokyo, Transit Paris 30.10.1885, Ankunft Tokyo 16.12.1885 mit Registered Yokohama.

01.10.1906 in Tokyo, Japan

Although it is reported in the literature that Francois Sarazin has lived in Japan since 1868, he is listed in the Japan Directories for the first time in 1876 as the second clerk of the French consulate in Yokohama. According to official documents, he arrived in Yokohama on June 21, 1876.

He worked as a second clerk until the end of 1878.
After that, a long period commenced in which he was employed by the Japanese government as an advisor and teacher for French.
He signed his first contract with the Ministry of Foreign Affairs, which ran from April 13, 1879 until December 1885 and was extended until February 1893.

From April 1, 1893 to September 30, 1894 he taught French at the artillery school in Tokyo.
He was then again employed by the French Consulate, Yokohama # 84, and as of 1895 to 1899, as a chancellor in the French Consulate of Kobe.
His next contract with the Japanese government ran as of May 1, 1899 and he was employed by the Ministry of the Imperial Household as a French teacher. Among other things, the Ministry was also responsible for attending the Imperial princes and princesses of the second to the fourth generations, inclusively.
Due to his health, his contract ended in February 1906.

He also acted as a French honorary consul for Japan.
He died on October 1, 1906, at the age of 68, and was buried at the Aoyama Foreigners´ Cemetery of Tokyo.


Für Vergrößerung klicken
Registered Cover to Monsieur Sarazin posted on October 29, 1885 from Coucles-les-Mines, France, to Tokyo, transit Paris October 30, 1885, arrival Tokyo December 16, 1885 with Registered Yokohama.
___
/ P II – III / FR / DIP + FE-ED (260 Mon.) /
SARDA
Pierre Paul
1844 - 1905

[Paul]



Für Vergrößerung klicken
- Paul Sarda vor seinem Theaterneubau: "Das Theater beginnt sich zu entwickeln", lautet der Titel.
Karikatur von Charles Wirgman in the "Japan Punch"
- Paul Sarda at the building site of his new theatre:
"The gay and festive 'Public Hall' begins to begin", reads the caption.
Caricature by Charles Wirgman in the "Japan Punch"


Für Vergrößerung klicken
André-Aléxandre Solignac
– Vice Director - École Centrale des Arts et Métiers
- Er vermittelte Sarda nach Japen.
- He arranged for Sarda's employment in Japan.









































Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
Grand Hotel, Yokohama.
- Die rechte Hälfte ist der von Sarda entworfene Anbau mit Veranda.
- The right half is Sarda's annex with veranda.





Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
- Französische Konsulat in Yokohama nach dem Wiederaufbau 1896.
- French Consulate, Yokohama, as rebuilt in 1896.



Für Vergrößerung klicken
"Le Bluff c'est moi"
12.07.1844 in Marlhes/Loire, FR
02.04.1905 in Yokohama

Paul Sarda, ein Schusterjunge aus den Bergen Zentralfrankreichs, machte in Japan eine beispiellose Karriere als Lehrer, Professor und erfolgreicher Architekt.
Als zehntes und jüngstes Kind wuchs Sarda in den bergigen Wäldern des Forez westlich von St. Étienne auf. Seine Mutter starb, als er neun Jahre alt war, und auch drei seiner Geschwister starben bereits im Kindesalter.
Erst ein Stipendium ermöglichte ihm den Schulbesuch. Erklärtes Ziel dieser Schule war es, Kindern der armen Landbevölkerung eine denen des städtischen Bürgertums gleichwertige Ausbildung zu vermitteln. Vermutlich haben diese frühen Jahre Paul Sarda eine prägende Erfahrung vermittelt: Bildung als Schlüssel zum sozialen Aufstieg.
Sarda scheint schon früh eine Begabung fürs Unterrichten entwickelt zu haben. Als er 1868 "spezielle Mathematik" an einem "Institut Lécluse" im Faubourg St. Honoré lernte, verdiente er seinen Lebensunterhalt als Nachhilfelehrer und durfte als solcher im Institut wohnen.
Im August 1869 bewarb sich Sarda an der "École Centrale des Arts et Manufactures". Der schlichte Name "école" täuscht: Es handelt sich hier um eine der berühmten französischen Elitehochschulen. Sarda bestand die Aufnahmeprüfung, konnte sich aber nicht immatrikulieren.

Die jährlichen Studiengebühren waren mit 800 FF sogar höher als das Jahresgehalt eines Lehrers! Sarda beantragte - und erhielt - ein Stipendium des Generalrats des Départements Loire. 1873 hatte er sowohl das Ingenieurdiplom als auch eine erste berufliche Anstellung in der Tasche: Mathematiklehrer in Japan.

Auf Empfehlung des amtierenden Direktors der "École Centrale", André-Aléxandre Solignac, erhielt Sarda einen Arbeitsvertrag als Professor in japanischen Diensten.
Er traf in Japan am 16.10.1873 ein und sein Vertrag lief vom 17.10.1873 bis 08.11.1876. Er unterrichtete hauptsächlich Mathematik, Geometrie und Physik an der Ingenieurschule der Yokosuka-Schiffswerft.
Zu seinen Studenten gehörte auch Tatsumi Hajime, der später in Cherbourg Schiffbauingenieur wurde. Vier weitere seiner Studenten beendeten ihr Studium, wie Sarda selbst auch, an der "École Centrale" in Paris: Yamada Torachiki (1876), Furuichi Kōi, Okino Tadao und Yamaguchi Hanroku (alle 1879).

Nach Ablauf seines Vertrags reiste Sarda Anfang 1877 nach Frankreich zurück, aber nur um bald darauf wiederzukehren.
Er wohnte zeitweilig bei J. Clataud in # 33 Tsukiji und vom 12.06.1877 bis 25.12.1877 war er Professor für Mathematik an der Universität Tokyo, Suruga-dai, # 16, Suzuki-cho.

Sarda hatte seine Lebensgefährtin Jenny geb Ducuing (1853-1940) mit nach Japan gebracht. In Tokyo wurde am 18.05.1878 Paul und Jennys Sohn Paul geboren, der wie sein Vater auch Ingenieur wurde.

Sarda fühlte sich bereits nach wenigen Jahren in Japan heimisch. Wie er 1879 schrieb, nutzte er seine Freizeit, um den Charakter dieses einzigartigen Volkes zu studieren, er sammelte japanische Kleinkunst, Porzellan, Bronzefiguren und Bilder. Er konnte Japanisch sprechen, obwohl er eingestand, dass er die Schrift nur in kana lesen konnte.

Nach dem Auslaufen seines Vertrags mit der Universität arbeitete er eine Zeit lang im Architekturbüro von J. Lescasse in Yokohama # 84 und als eigenständiger Ingenieur, d. h. 1878 in Yokohama # 51, 1879 und 1880 in Yokohama # 92.
1881 wurde er von der Mitsubishi Mail Steam Ship Company, Hauptsitz Tokyo, als Assistenz-Ingenieur für J. Lescasse, Bauingenieur und Architekt, angestellt.

Es wurde ein Vertrag gefunden, der vom 01.01.1878 bis 30.12.1883 lief, den Sarda mit der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, abgeschlossen hatte, um als Lehrer für Mathematik in Izumo, Shimane-ken zu unterrichten. Wir können aber schlussfolgern, dass dieser Vertrag nicht erfüllt werden konnte.
1882 kehrte Paul Sarda zu seiner eigentlichen Berufung zurück, wie er es bereits 1878 bis 1880 praktiziert hatte.
Er eröffnete in Yokohama # 46 Bluff ein Büro als Architekt und Landvermesser und betrieb dieses Büro bis 1897, als er dann nach Yokohama # 84-A zog, wo er bis zu seinem Tod blieb.

Seinen ersten Auftrag, einen Theaterbau, erhielt er von der "Yokohama Public Hall Association" um den Niederländer Marinus Noordhoek Hegt als zentrale Person. Der Bau begann in Yamate # 256 im Jahr 1883, musste aber zeitweise wegen Problemen mit der Finanzierung unterbrochen werden. Der Bau wurde daher um eine Etage reduziert und in dieser Form im September 1884 schließlich fertig gestellt.
Das "Gaiety Theatre" nahm am 18.04.1885 mit einem Konzert des "Yokohama Amateur-Orchester" bei ausverkauftem Haus seinen Spielbetrieb auf. Am Ende des Konzerts wurde Sarda auf die Bühne gebeten und er erhielt einen begeisterten Applaus.
Die "Public Hall" wurde eine bekannte Bühne des angelsächsischen Theaters in Japan, mit einem Repertoire, das von Shakespeare bis Oscar Wilde reichte.
In diesem Theater wurde die erste professionelle Aufführung in Japan mit "Hamlet" im Juni 1891 inszeniert, die japanische Premiere von Oscar Wildes "Salome" erfolgte 1912.
1889 entwarf Sarda einen Anbau für das "Grand Hotel" in Yokohama, einem direkt an der Uferpromenade, Bund # 20, gelegenen Haus, das zeitweilig von Louis Eppinger geführt wurde.
Das Grand Hotel Yokohama, ein frühes Hotel in Japan im westlichen Stil, wurde am 16.08.1873 eingeweiht. Es soll von Richard P. Bridgens gebaut worden sein - niemand weiß genau, wer es ursprünglich entworfen hatte. Auf jeden Fall fügte Sarda dem Bau auf dem Nachbargrundstück, Bund # 18/19, eine geräumige Galerie und eine Veranda hinzu.
1892 folgte der Bau der "Union Church" für die Presbyter-Gemeinde in Yokohama. Der Bau des "Wright's Hotel" wird ihm ebenso zugeschrieben wie der des "Hotels de Geneve".

In Zusammenarbeit mit einem japanischen Zimmermann entwickelte Sarda eine Bauweise, die mehrstöckige Bauten widerstandsfähiger gegen kleinere Beben machen sollte. Das Kernstück dieser Bauten war im Innern ein stabiles Gerüst aus Tannenholz, auf das die Steinplatten der äußeren Verkleidung mit Klammern befestigt wurden.
Für die Innenwände benutzte er Hohlziegel, die in Yokohama bei den "Steam Tile & Brick Works" seines Landsmannes Alfred Gérard hergestellt wurden.

Zwei Jahre später wurde Sarda mit dem Wiederaufbau des französischen Konsulats beauftragt, das von einem Erdbeben beschädigt worden war. Ein vertrauliches Schreiben des Konsulats an das Außenministerium am Quay d'Orsay in Paris hob Sardas Vorzüge hervor.
"Sarda besitzt bereits 18 Grundstücke, auf denen sich mehr als 50 einzelne Bauten erheben, und er kauft jedes Jahr neue hinzu. Dieser Mann wird also, um es so auszudrücken, eine Macht; er ist sich seiner Stärke bewusst und weiß, dass wir ihm zu Dank verpflichtet sind; jedenfalls ist er in seiner Lage als Architekt und Bauunternehmer derzeit ohne Konkurrenz, auch nach dem Urteil der anderen Grundbesitzer aller Nationalitäten."
Sarda hatte auch vor, eine Fabrik zur Alkohol-Destillation in Japan zu bauen; sein plötzlicher Tod 1905 verhinderte eine Verwirklichung dieses Plans. Er wurde auf dem Ausländer-Friedhof Yokohama beigesetzt.
Seine große Präsenz machte ihn zur Zielscheibe satirischer Zeichner, die ihn als bärtigen, rundlichen Herrn mit einem übergroßen Hut dargestellten.

Viele Bauten Sardas wurden durch Henri-Auguste Pélegrin, ein Ingenieur wie er selbst, bereits mit Gasbeleuchtung ausgestattet. Nach dem Eindruck von Zeitgenossen besaßen daher ganze Straßenzüge Yokohamas ein "französisches Flair". Das Große Kantō-Erdbeben zerstörte all dies. Sogar Sardas Grabstein auf dem Ausländerfriedhof in Yokohama war verschüttet.
Sein Grabstein wurde erst 1985 wieder ausgegraben. In jüngerer Zeit wurde der Brunnen auf dem ehemaligen Gelände des französischen Konsulats freigelegt und eine Nachbildung der Windmühle angefertigt. Ein Medaillon von einem Paar, die die Flügel des Konsulats geschmückt hatten, dekoriert nun das Mauerwerk einer Fußgängerbrücke, die an ihrer ehemaligen Stelle gebaut wurde.

In seiner Rundheit erinnert das Medaillon an Charles Wirgmans Karikaturen von Sarda. Es trägt die Initialen für "Republigue Francaise".
12.07.1844 in Marlhes/Loire, FR
02.04.1905 in Yokohama

Paul Sarda, a cobbler's boy from the mountains of central France, had made an unprecedented career in Japan as a teacher, professor and successful architect.
Being the tenth and youngest child, Sarda grew up in the mountainous forests of Forez, West of St Étienne. His mother died when he was nine years old, and three of his brothers and sisters also died in their childhood.
Only a grant enabled him to attend a school. The declared aim of this school was to give children of the poor rural population an education equal to those of the urban citizenship. Probably, these early years have shaped in Paul Sarda an enduring experience: education as the key to social rise.
Sarda seems to have soon developed a talent for teaching. While he was, in1868, studying "special mathematics" at an "Institut Lécluse" in Faubourg St Honoré in Paris, he earned his living as tuition teacher, being as such allowed to live in the institute.
In August 1869, Sarda applied for the "École Centrale des Arts et Manufactures". The name "école" is misleading. This "school" was (and is) in fact one of the most renowned French elite universities. Sarda passed the entrance examination but could not enrol.

The annual fee of 800 FF exceeded even a teacher's annual salary! Sarda requested - and gained - a scholarship from the General Council of the Département Loire. In 1873, he not only possessed an engineer's diploma, but a first professional employment as well: teacher of mathematics in Japan.

On recommendation of the acting director of the "École Centrale", André-Aléxandre Solignac, Sarda received a contract as professor in Japanese service.
He arrived in Japan on October 16, 1873 and the contract ran from October 17, 1873 to November 8, 1876. He taught mainly mathematics, geometry and physics at the engineer's school (kōsha) of the Yokosuka Shipyard.
Among his students was also Tatsumi Hajime, who later was trained to naval engineer in Cherbourg. Four of his other students finished their studies, as Sarda himself had done, at the "École Centrale" in Paris: Yamada Torachiki (1876), Furuichi Kōi, Okino Tadao and Yamaguchi Hanroku ( all 1879).

When his contract in Yokosuka had ended, Sarda went back to France in the beginning of 1877, but only to return very soon again.
He resided temporarily at J. Clataud at # 33 Tsukiji and from June 12, 1877 to December 25, 1877, he worked as professor of mathematics at the Tokyo University, Suruga-dai, # 16, Suzuki-cho.
Sarda had brought his wife Jenny nee Ducuing (1853-1940) to Japan. In Tokyo, Paul and Jenny's son Paul was born on May 18, 1878. He followed his father's footsteps and became an engineer, too.
After but a few years, Sarda felt already at home in Japan. As he wrote in 1879, he used his spare time to study the character of this unique people, collecting articles of Japanese art, porcelain, bronze figurines and paintings. He was able to speak fluently Japanese, though he confessed that he could only read Japanese written in kana.

When his contract at the university ended, he worked some time at the architectural bureau of J. Lescasse at Yokohama # 84 and as a sole engineer, i. e. in 1878 at Yokohama # 51, in 1879 and 1880 at Yokohama # 92.

In 1881 he was employed by the Mitsubishi Mail Steam Ship Company, Head Office Tokyo, as assistant engineer associated to J. Lescasse, civil engineer and architect.

A contract running from January 1, 1878 to December 30, 1883 was found which Sarda had signed with the Japanese government, Ministry of Education, to teach mathematics at Izumo, Shimane-ken.
We can conclude, however, this contract couldn't be fulfilled.

In 1882 Paul Sarda returned to his real vocation as he practiced from 1878 to 1880.
He opened in Yokohama # 46 Bluff a bureau as Architect and Surveyor and he maintained this office until 1897, when he then moved to Yokohama # 84-A, from then staying there until his death.

His first order, a theatre, came from the "Yokohama Public Hall Association" around the Dutchman Marinus Noordhoek Hegt as the cental person. The construction began on Yamate # 256 in 1883, but had to be temporarily interrupted because lack of funds. The building was amputated by a storey and so finally completed in September 1884.

The "Gaiety Theatre" started on April 18, 1885 with a concert of the "Yokohama Amateur Orchestra" with full house.
After the concert had finished Sarda was called to the stage and received a thriving applause.
The "Public Hall" became a well-known stage of the Anglo-Saxon theatre in Japan, its repertoire ranging from Shakespeare to Oscar Wilde.
In this theatre the first professional performance was staged in Japan with "Hamlet" in June 1891. The Japanese debut of Oscar Wilde’s Salome took place there in 1912.
In 1889 Sarda built an extension to Yokohama's "Grand Hotel", a house situated directly at the seaside promenade, Yokohama Bund # 20, and temporarily run by Louis Eppinger.
The Grand Hotel Yokohama, the early Western-style hotel in Japan, was launched on August 16, 1873. It is said to have been built by Richard P. Bridgens - nobody knows exactly who originally designed it.
Anyway, Sarda added on the neighbouring lots # 18/19 a spacious gallery and a veranda.

1892 followed the "Union Church" for the Presbyterian community at Yokohama. The design of "Wright's Hotel" was attributed to Sarda as well as the "Hotel de Geneve".
In collaboration with a Japanese carpenter, Sarda developed a technique to make multi-storey buildings more resistant against minor earthquakes.
The core of these buildings was an internal stiff spine, built from fir, whereon the exterior stone slabs were fixed by brackets.
For the interior walls he used hollow bricks made in the Yokohama "Steam Tile & Brick Works" of his compatriot Alfred Gérard.

Two years later, in 1894, Sarda was engaged in the reconstruction of the French consulate that had been damaged by an earthquake. A confidential letter from the consulate to the Foreign Ministry at the Quay d'Orsay in Paris listed Sarda's advantages.
"Sarda already owns 18 lots, from which raise more than 50 single buildings, and every year he is buying new ones. This man will therefore, to express it this way, become a power; he is conscious of his strength and knows that we are obliged to be grateful to him; anyway, he is at present in his situation as architect and entrepreneur without competition, even in the opinion of the other ground owners of all nationalities."
Sarda had also planned to establish in Japan an alcohol distillery; his sudden death in 1905 prevented the realization of this plan. He was buried in the Yokohama Foreigners' Cemetery.
His large presence made him a target of satirical cartoonists who depicted him as a bearded rotund gentleman wearing an outsized hat.
Many of Sarda's buildings had already been equipped with gaslight by Henri-Auguste Pélegrin, an engineer like himself. In the impression of his contemporaries, many parts of Yokohama had so attained a "French flair".
The Great Kantō Earthquake destroyed all this. Even Sarda's tomb on the Yokohama foreign cemetery was buried under the rubble.
His headstone was unearthed again only in 1985. More recently the well on the former French consulate grounds was excavated and a replica of the windmill built.
One of a pair of medallions that had adorned the wings of the consulate now decorates the masonry of a footbridge built at its former site.
In its rotundity the medallion recalls Charles Wirgman’s caricatures of Sarda. It bears the initials for “Republigue Francaise”.
___
/ P II – III / FR / FE-ED (37 Mon.) + ENG /
SAVATIER
Paul Amédée Ludovic
1830 - 1891

[SABATTIER]
[Paul]
[Amedee]
[P. A. L.]



Für Vergrößerung klicken





Für Vergrößerung klicken



















































































Für Vergrößerung klicken
"Enumeratio Plantarum", Savatiers opus magnum




Für Vergrößerung klicken
- Heutiges Verbreitungsgebiet von Isoetes savatieri
- Actual distribution of Isoetes savatieri


Für Vergrößerung klicken
- Ernennung Savatiers zum Offizier der Ehrenlegion
- Nomination of Savatier to Officer of the Legion of Honour

19.10.1830 in St. Georges d'Oléron, Charente-Maritime, FR
27.08.1891 in St. Georges d'Oléron, FR

In der Familie Savatier gab es einen eigenartigen Brauch, wonach der hauptsächlich gebräuchliche Vorname mit dem Buchstaben "L" begann und jeweils an dritter Stelle vor dem Familiennamen stand.
Dr. Ludovic Savatier erwarb Nachruhm nicht durch seine berufliche Tätigkeit als Marinearzt. sondern als Pionier der Erforschung und Systematisierung der Pflanzenwelt Japans.
Nach dem Besuch einer kirchlichen Bildungseinrichtung in Pons in der Charente-Maritime immatrikulierte sich Savatier am 01.10.1849 an der Marine-Sanitätsschule in Rochefort und wurde am 07.06.1852 Marine-Assistenzarzt (Médecin de 3me classe). Sein erster Auftrag führte ihn auf die französischen Antillen.
Am 28.09.1852 fuhr er auf dem Dreimaster Abeille nach Fort-de-France (Martinique), um als Schiffsarzt auf der Stationär-Fregatte Sybille Dienst zu tun. An Gelbfieber erkrankt, musste er 1853 nach Brest zurück und wurde zur Behandlung in das Marinekrankenhaus Rochefort verlegt.

Sein zweiter Auftrag endete ähnlich. Er wurde auf der Dampf-Fregatte La Cacique ins Mittelmeer entsandt und fuhr nach dem Ausbruch des Krim-Kriegs auf dem Zweidecker Charlemagne ins Schwarze Meer und nach Sevastopol.
Wegen erneutem Fieber musste er auf der Fregatte Pandore nach Frankreich zurückgeschickt werden.

Am 10.11.1855 wurde er Oberassistenzarzt (Médecin de 2me classe) und war ab April 1856 Arzt im französischen Marinekrankenhaus im indischen Pondichéry (Pondicherry), tat zeitweise aber auch Dienst in den Handelsniederlassungen Karikal und Yanaon. Im Januar 1859 verließ er Indien auf dem Handelsschiff Junon, das indische Arbeiter zu den Plantagen auf die Antillen brachte. Von Martinique aus fuhr Savatier nach Frankreich zurück und ging erneut in das Marinekrankenhaus in Rochefort, diesmal jedoch als Arzt.
Es hielt ihn nicht lange an Land. Am 31.12.1861 war er wiederum Schiffsarzt, nun an Bord des Raddampfers Tancrède mit Fahrtziel Ostasien.
Neben verschiedenen chinesischen Häfen wurde auch Yokohama angelaufen. An Bord der Tancrède erlebte er am 20.07.1863 die Beschießung von Shimonoseki hautnah: eine japanische Kanonenkugel durchschlug seine Kabine. Danach diente Savatier in einer französischen Ambulanz im chinesischen Hafen Ningbo.
Dort traf er einen Landsmann, François Léonce Verny, der als Ingenieur Kanonenboote für China baute. Diese Begegnung sollte sich später als richtungweisend für Savatiers zukünftiges Schicksal erweisen. Savatier wurde danach auf die Schraubenfregatte Sémiramis versetzt, das Flaggschiff des Konteradmirals Charles Jaurès in Ostasien.

Auf diesem Schiff nahm Savatier an der Forcierung der Passage von Shimonoseki durch ein internationales Geschwader im September 1864 teil. Im November wurde Savatier zum Marine-Stabsarzt (Médecin de 1re classe) ernannt. Nur ein Jahr später war er wirklich "Doktor": Er promovierte, ohne jemals seinen Dienst unterbrochen zu haben, an der Medizinischen Fakultät der Universität Straßburg über das Thema "Einige Betrachtungen zum Enchondrom", einem Knorpeltumor (Quelques considérations sur l'Enchondrome).
Auf diesen Höhepunkt in Savatiers Berufsleben folgte bald ein weiterer in privaten Dingen. Im September 1856 ersuchte er vorschriftsgemäß das Marineministerium um eine Genehmigung zur Heirat mit Marie Lucie Roche, der erst 18-jährigen Tochter eines Offiziers der Marine-Artillerie. Nach der Bewilligung seines Gesuchs fand die Hochzeitsfeier statt, vermutlich in St. Georges d'Oléron.
An der Feier nahm auch ein alter Bekannter aus Ningbo teil, Léonce Verny.

Verny, der inzwischen vom Shōgunat beauftragt worden war, eine völlig neue Marinewerft im japanischen Yokosuka zu errichten, weilte zur Vorbereitung der dazu nötigen Arbeiten in Frankreich.
Verny hatte die Idee, den Stellenplan für die Werft um einen Betriebsarzt zu erweitern, zum einen wegen der Verletzungsgefahr für die japanischen Arbeiter beim Umgang mit den ihnen unbekannten europäischen Maschinen, und zum anderen wegen der zu großen Entfernung zum nächsten Krankenhaus in Yokohama. Das Ehepaar Savatier zeigte sich bereit, nach Japan zu gehen. Dr. Savatier erhielt einen ersten Vertrag als außerplanmäßiger Angestellter vom 01.12.1865 bis zum 08.12.1869. Als Monatsgehalt wurde die höchste Summe überhaupt nach dem Werftdirektor und seinem Stellvertreter festgelegt.
In Yokosuka gehörte die Familie Savatier zu den Angestellten, die ein eigenes Haus auf dem Werftgelände bewohnten. Ihre drei Kinder wurden alle in Japan geboren: Jeanne Marie Louise 1866 in Yokohama, Angèle Marie Léontine zwei Jahre später in Yokosuka, und Paul Louis Léon 1873 wieder in Yokohama.
"Meine kleine Louise beginnt Wörter zu bilden - aber nur auf Japanisch! Das ist trostlos für uns!", klagte Savatier 1868 und schickte seine älteste Tochter später auf eine französische Schule in Saintes (Charente-Maritime). Und auch der Sohn Léon pendelte zwischen beiden Kulturen. Er kehrte im Alter von 19 Jahren nach Japan zurück, um drei Jahre lang an seinem Geburtsort als Angestellter der französischen Reederei "Messageries Maritimes" zu arbeiten.

Der Arztberuf in Yokosuka war offenbar recht herausfordernd. Der Kontakt der Japaner mit der westlichen Technik endete oft mit Unfällen und Verletzungen, die häufig auch eine chirurgische Behandlung erforderten und offenbar auch zur zeitweiligen Vergrößerung des medizinischen Personals führten.
Auf den Gehaltslisten der Schiffswerft finden sich daher neben Savatier noch weitere Ärzte: François Eugène Mailhet, Jean Paul Isidore Vidal, F. Brunet, und M. Bochard.

Wegen seiner botanischen Kenntnisse wurde Savatier anfänglich auch die Aufgabe übertragen, die Eignung japanischer Hölzer für den Schiffbau zu erkunden, eine Aufgabe, die ohnehin Savatiers Neigungen entsprach. Auch nachdem Adolphe François Eugène Dupont, ein Holzbau-Ingenieur, eingestellt worden war, trieb Savatier weiterhin umfangreiche botanische Studien.

Mehr und mehr fasziniert von der landeseigenen Pflanzenwelt, durchstreifte er japanische Gegenden, nicht nur die Umgebung von Yokosuka, sondern auch um Hakone, Nikkō und Atami, erreichte aber auch das südliche Hokkaidō. Pflanzenmuster bekam er von Japanern wie Itō Keisuke und Tanaka Yoshio, aber auch von anderen Ausländern wie dem Amerikaner Thomas Hogg oder dem früheren britischen Marinearzt Frederick Victor Dickins, der sich in Yokohama als Rechtsanwalt niedergelassen hatte.
Der Zoologe Franz Hilgendorf in Hakodate oder sein späterer Arztkollege in Yokosuka, Isidore Vidal in Niigata, versorgten ihn mit Material, ebenso Savatiers unmittelbarer Vorgesetzter Léonce Verny aus den Provinzen Niigata und Gunma.

Savatier bestimmte 900 Spezies, von denen mehr als hundert bislang völlig unbekannt gewesen waren. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden in der Sammlung im Herbarium des französischen Nationalmuseums für Naturgeschichte (Muséum national d'Histoire naturelle) in Paris gezeigt; Duplikate seiner Sammlungen gingen auch in die Royal Botanic Gardens in Kew/ London und in das National Herbarium in Washington, D. C. Mit Adrien Franchet schrieb Savatier das Monumentalwerk "Verzeichnis der einheimischen japanischen Pflanzen" (Enumeratio plantarum in Japonia sponte crescentium), verfasst in Latein und erschienen in zwei Bänden ab 1875 in Paris.

Obwohl Savatier in Japan als hervorragender Kenner der Botanik des Landes in hohem Ansehen stand, war er dennoch in seiner dienstlichen Stellung nicht unumstritten. Das Marineministerium beanstandete wiederholt sein als unangemessen hoch empfundenes Gehalt. Verny konnte zwar seine Entscheidung verteidigen, hatte aber künftig alle seine Ausgaben zur Genehmigung vorzulegen.
Zum Jahresende 1875 wurden ohnehin alle französischen Angestellten entlassen.

Savatier, im Januar 1876 zum Oberstabsarzt (Médecin principal) befördert, verließ am 18.01.1876 mit dem Postschiff Menzaleh der "Messageries Maritimes" Japan und fuhr über Hongkong nach Marseille, begleitet von seiner Frau, den zwei jüngeren Kindern und einer Hausangestellten. Von Ende Februar bis Ende Mai gewährte man ihm Urlaub, den er in St. Georges d'Oléron verbrachte.
Von 1876 bis 1879 arbeitete er wiederum als Schiffsarzt, und zwar auf der Schraubenfregatte La Magicienne, die unterwegs nach Tahiti war. Durch die Magellanstraße erreichte das Schiff im Februar 1877 Patagonien und Feuerland.

Als einer der ersten beschrieb und bestimmte Savatier die Pflanzenwelt am südlichsten Punkt Amerikas, und nahm diese botanischen Beobachtungen im Januar 1879 auf der Rückreise erneut auf.

Isoetes savatieri, ein von ihm auf der Insel Feuerland entdecktes Brachsenkraut, ist eine der Pflanzenarten, die ihm zu Ehren seinen Namen tragen.
Am 11.07.1880 wurde Savatier zum Offizier der Ehrenlegion ernannt. Zunächst arbeitete er wieder im Marinekrankenhaus in Rochefort, ab 01.08.1881 als General-Oberarzt (Médecin-en-chef de 1re classe). Nach weiteren Tätigkeiten in Lorient und Bordeaux bekam er im Februar 1882 einen völlig neuen Auftrag: Dienst als Arzt im Kongo, im Mai folgenden Jahres dann im Senegal. Dort, ohne Geldmittel, ohne ausreichendes Personal und mit nur unzulänglicher Ausrüstung im Kampf gegen das Gelbfieber, nahm er seinen Abschied als Marinearzt, zog sich nach St. Georges d'Oléron zurück und widmete sich weiter seinen botanischen Studien.
Er starb an Gicht am 27.08.1891 in seiner Geburtsstadt.
Das von der Familie Savatier in Yokosuka einst bewohnte Haus steht heute, restauriert, im Zentrum der US-Militärbasis von Yokosuka.
19.10.1830 in St. Georges d'Oléron, Charente-Maritime, FR
27.08.1891 in St. Georges d'Oléron, FR

In the Savatier family it was a peculiar custom to begin the most frequently used forename with the letter "L" and to range it on the third place before the family name proper.

Dr Ludovic Savatier attained posthumous fame not in his profession as a naval doctor, but as pioneer of the exploration and systematization of the Japanese flora.
Having attended an ecclesiastical institute at Pons, Charente-Maritime, Savatier enrolled on October 1, 1849 at the Navy Medical School in Rochefort.
On June 7, 1852 he was appointed Assistant surgeon (Médecin de 3me classe). His first duty led him to the French Antilles.
On September 28, 1852 he sailed aboard the 3-masted ship Abeille to Fort-de-France (Martinique), to serve as ship's doctor on the stationary frigate Sybille. Attained by the yellow fever, he had to return to Brest in 1853 and was transferred to the naval hospital at Rochefort for treatment.

His second mission ended similarly. Sent on the steam frigate La Cacique to the Mediterranean, he sailed after outbreak of the Crimean War on the two-decker Charlemagne to the Black Sea and to Sevastopol.

Again afflicted by a fever, he had to be brought back to France on the frigate Pandore.

On November 10, 1855 he became Surgeon (Médecin de 2me classe), serving from April 1856 as a doctor at the French naval hospital in Indian Pondicherry (Pondichéry), also working temporarily in the trading stations Karikal and Yanaon. In January 1859 he left India aboard the merchant vessel Junon.
This ship was carrying Indian workers to the plantations on the Antilles. Departing Martinique, Savatier sailed back to France, going to the navy hospital at Rochefort again, but this time in the role as surgeon.
He would not stay long. On December 31, 1861 he was ship's doctor again, aboard the paddle steamer Tancrède, destined to Eastern Asia.
Among various Chinese ports, a visit was also paid to Yokohama. On board of this ship he became a close witness of the shelling of Shimonoseki on July 20, 1863: a Japanese cannonball went through his cabin.
Thereafter, Savatier worked in a French clinic in the Chinese port of Ningbo.
There he met a compatriot, François Léonce Verny, who was as engineer constructing gunboats for China. This acquaintance should later prove to become decisive for Savatier's future career.
Savatier was subsequently transferred to the screw frigate Sémiramis, the flagship of Rear-Admiral Charles Jaurès in Eastern Asia.
On this ship, Savatier took part in the forcing of the Strait of Shimonoseki by an international squadron in September 1864. In November, Savatier became Staff surgeon (Médecin de 1re classe). Only a year later, he really was "Doctor".
Without having interrupted his service, he was promoted by the Medical Faculty of the University of Strasbourg with a thesis on "Some Considerations on the Enchondroma", a cartilage tumor (Quelques considérations sur l'enchondrome).
This climax in Savatier's professional life was soon to be followed by another in his private matters. In September 1856 he requested the Navy Ministry, according to the rules, to permit his marriage with Marie Lucie Roche, the only 18 years old daughter of a naval artillery officer.
Once the permit given, the wedding celebration took place, probably at St. Georges d'Oléron.
It was attended by an old acquaintance from Ningbo, Léonce Verny.

Verny, who meanwhile had been assigned by the Shōgunate to establish an entirely new navy yard in Japanese Yokosuka, stayed in France in order to prepare all the work necessary.
Verny had the idea to expand the yard's staff by a doctor, at first because of the risk of injuries for Japanese workers dealing with European machines unknown to them, and furthermore because of too great a distance to the nearest hospital in Yokohama.
The Savatier couple agreed to go to Japan. Dr. Savatier got a first contract as addditional employee, signed by the Japanese government, Ministry of Navy, from December 1, 1865 to December 8, 1869 with an extension to December 31, 1875. As salary was fixed the highest amount for any one except the yard's director and his deputy.

At Yokosuka, the Savatier family belonged to the employees living in a house of their own on the yard's grounds. Their three children were all born in Japan: Jeanne Marie Louise 1866 in Yokohama, Angèle Marie Léontine two years later in Yokosuka, and Paul Louis Léon 1873, again in Yokohama.

"My litte Louise starts to form phrases - but only in Japanese! It is bleak for us!" Savatier complained in 1868, sending his eldest daughter later to a French school in Saintes (Charente-Maritime).
And their son Léon, too, was commuting between the two cultures. When he was 19 years old, he returned to Japan, working at his birth place for three years as employee of the French line "Messageries Maritimes".

Life as a doctor in Yokosuka was, apparently, rather challenging. The contact of the Japanese with the Western technique often ended in accidents and injuries, which frequently made a surgical treatment necessary and probably led also to a temporary enlargement of the medical personnel.
On the shipyard's salary lists, other doctors besides Savatier can be found:
François Eugène Mailhet, Jean Paul Isidore Vidal, F. Brunet, and M. Bochard.

Because of his botanical knowledge, Savatier was initially assigned the task of inspecting Japanese timbers suitable for ship construction, a task corresponding anyway to his own inclinations.
Even after Adolphe François Eugène Dupont, an engineer specialized in wood construction had been employed; Savatier continued his extensive botanical studies.

More and more fascinated by the country's flora, he rambled through the Japanese scenery, not merely around Yokosuka, but around Hakone, Nikkō and Atami too, ranging north as far as Southern Hokkaidō. He got samples from Japanese like Itō Keisuke and Tanaka Yoshio, from other foreigners like the American Thomas Hogg or the former British Naval surgeon Frederick Victor Dickins, who had settled in Yokohama as a lawyer.

The German zoologist Franz Hilgendorf in Hakodate or his later fellow doctor in Yokosuka, Isidore Vidal in Niigata, provided him with material.
The same did Savatier's immediate superior Léonce Verny from the prefectures Niigata and Gunma.

Savatier identified 900 species, a hundred of them completely unknown so far. The results of this work were presented in a collection in the herbarium of the French National Museum for the History of Nature (Muséum national d'Histoire naturelle) in Paris; duplicates of his collections went to the Royal Botanic Gardens in Kew/ London and to the National Herbarium in Washington, D. C.
Together with Adrien Franchet, Savatier wrote the monumental work, "Register of Japan's Native Plants" (Enumeratio plantarum in Japonia sponte crescentium), written in Latin and appearing in two volumes from 1875 on in Paris.

Although Savatier was highly esteemed in Japan as an outstanding expert of the country's botany, he was nevertheless not undisputed in his position at the shipyard. The Japanese naval ministry repeatedly criticized his, in their eyes, exceedingly high salary.
Verny was able to defend his decision, but all his further expenses had to be approved from then.
At the end of December 1875, all French personnel were dismisssed anyway.

Savatier, appointed in January 1876 to Fleet surgeon (Médecin principal), left Japan on January 18, 1876 on the mail steamer Menzaleh of "Messageries Maritimes" and sailed via Hong Kong to Marseilles, accompanied by his wife, the two younger children and a maid. From the end of February to the end of May, he was granted a holiday which he spent at St. Georges d'Oléron.

From 1876 to 1879 he served again as ship's doctor on the screw frigate La Magicienne, sailing to Tahiti. Passing the Straits of Magellan, the ship attained in February of 1877 Patagonia and Tierra del Fuego.

Savatier was among the first to describe and identify the flora at the southernmost point of America, resuming his studies in January 1879 on the voyage back.

Isoetes savatieri, a quillworts discovered by him on the isle of Tierra del Fuego, is one of the plants to bear his name in his honour.

On July 11, 1880, Savatier was nominated Officer of the Legion of Honour. Again working in the navy hospital at Rochefort, on August 1, 1881 he got the rank of Medical Inspector (Médecin-en-chef de 1re classe). After further employments in Lorient and Bordeaux he was given an entirely new mission in February of 1882: Doctor in Congo, and, in May of the following year, in Senegal. Here, without financial funds, without sufficient personnel and only inadequately equipped for an effective struggle against the yellow fever, he took his leave as naval doctor, retreating to St. Georges d'Oléron and dedicating himself to his botanic studies.

He died of gout on August 27, 1891 in the city of his birth.

The house wherein the Savatier family once used to live in Yokosuka still exists restored, in the centre of the US military base.
___
/ P II / FR / FE-T-SH-Y-MED (120 Mon.) /
SAVORY
George


[SAVERY]










Er kam 1881 nach Japan und fand Anstellung bei A. Jaffray, Tierstallung, Yokohama # 276 + 277. 1882 wechselte er zu Loxton & Co., Pferdevermietung und Stallungen, Yokohama # 37. Dieses Objekt wurde umgestaltet zu einem Pferdegestüt und 1884 wurde der Bankier Robert Jaffray Eigentümer und benannte es Yokohama Horse Bazaar, Yokohama # 37, George Savory blieb weiterhin hier tätig.
Dieses Unternehmen schien nicht immer erfolgreich zu laufen, da der Eigentümer mehrfach wechselte. Ab 1886 war er immer noch auf dem Pferdehof tätig, der Eigentümer war aber nun C. Pequinot, Yokohama # 37, später zogen sie zur # 118.
1892 verliess er Japan.
Er hatte einen Sohn, George Alfred Savory.



He came to Japan in 1881 and was employed with A. Jaffray, Veterinary Repository, Yokohama # 276 + 277. In 1882 he changed to Loxton & Co., Livery Stable Keepers, Yokohama # 37. This Livery Stable was rebuilt to a horse stable and in 1884 the banker Robert Jaffray became proprietor of this stable named Yokohama Horse Bazaar, Yokohama # 37 and George Savory kept working there.
This business seemed to be rather a difficult one to run successfully as the proprietor changed several times. From 1886 he was employed with the Livery Stables, Proprietor was then C. Pequinot, Yokohama # 37, later shifted to # 118.
In 1892 he left Japan.
He had a son, George Alfred Savory.
___
/ P II – III / GB / TR /
SAVORY
Nathaniel
1794 – 1874


Für Vergrößerung klicken
Nathaniel Savory - Seaman's Certificate

Für Vergrößerung klicken
Benjamin Savory - jüngster Sohn von Nathaniel Savory - youngest son of Nathaniel Savory

Für Vergrößerung klicken
Isabella Savory - jüngste Tochter von Nathaniel Savory - youngest daughter of Nathaniel Savory

Für Vergrößerung klicken
Hoace + Benjamin + Family Savory

Für Vergrößerung klicken
26.06.1968 - Markenausgabe anläßlich der Rückgabe der Ogasawara-Inseln an Japan durch die USA -
Stamp issue commemorating the return of Ogasawara-Islands to Japan by the USA


Für Vergrößerung klicken
26.06.1973 - Ogasawara - National Park
31.07.1794 in Bradford, Mass., USA
10.04.1874 auf Chichi-jima, Japan

Sein Geburtsort war in der Nähe des Hafens von Salem, New England, einem Walfang-Stützpunkt. So ging er 1814 auch zur See.
1829 ging er an Bord eines britischen Handelsschiffes, verletzte sich aber im Hafen von Honolulu, Hawaii. Durch eine notwendige Operation verließ sein Schiff zwischenzeitlich den Hafen. Kapitän F. W. Beechey erforschte die Pazifischen Inseln und die Bering Straße und Nachrichten über die unbewohnten Bonin-Inseln ermutigten Nathaniel und vier weitere weiße Männer im Mai 1930 aufzubrechen. Sie überwanden die 3300 Meilen und erreichten ihr Ziel am 26.06.1830.
Auf den Inseln fand man keine Ureinwohner vor und auch keine Spuren davon. Sie brachten auf die Inseln einige Tiere und Saatgut mit, auch einige Eingeborene der Sandwich-Inseln waren als Arbeiter an Bord und sie ließen sich in Port Lloyd, Peel Insel, heute Chichi-jima, nieder und gründeten die erste dauerhafte Siedlung.
1846 traf eine Gruppe weitere Siedler an Bord des Walfangschiffes Howard ein.
Am 15.06.1853 besuchte Commodore Perry auf seinem Weg nach Yokohama die Inseln. Er betrachtete sie in der weiteren Entwicklung als strategischen Punkt im Pazifik und kaufte 165 Morgen Land für seine Pläne als Versorgungs- und Kohlenstützpunkt. Eine "Kolonie Peel-Insel (=Chichi-jima)" wurde gegründet und Nathaniel Savory zum Gouverneur der USA gewählt.
1862 wurden die Inseln als Territorium Japans zurückgefordert und Nathaniel versprach Loyalität gegenüber dem Shōgunat; die Japaner gaben den Inseln Namen nach "Familien-Mitgliedern" und 1876 wurden die Inseln dem japanischen Innenministerium direkt unterstellt; 1882 wurden alle Insel-Bewohner europäischer und amerikanischer Abstammung durch die japanische Regierung gezwungen, die japanische Nationalität anzunehmen. Diese letzten Entwicklungen erlebte Nathaniel nicht mehr, er starb 1874 und ist auf dem Ōnemura Bochi auf Chichi-jima bestattet.
Nathaniel Savory war mit der Witwe Maria del los Santos y Castro (generell Maria Dilessanto geschrieben) verheiratet, die 1828 auf Guam mit einem spanischen Elternteil geboren wurde. Sie hatten zehn Kinder, zwei starben in der Kindheit:
1. Albert Burbank Savory * 1851, † April 19, 1853
2. Agnes Burbank, * 14.02.1853; sie heiratete etwa 1869 Georg Gonzales, starb aber bereits am 14.09.1872 an Typhus. Der Name auf dem Grabstein lautet Agnes Burbank Savory Gonzalve. Sie hatten zusammen zwei Kinder:

2.1. Joseph Gonzales * 14.04.1870
2.2. Rosa Gonzales * 23.06.1872, sie heiratete später Henry Webb
3. Horace Perry, * 04.03.1855, heiratete Eliza Webb
4. Helen Jane, * 28.02.1857
5. Robert Nathaniel, * March 18, 1860, arbeitete als Farmer, starb 1932
6. Esther Thurlow, * 26.03.1862. Sie heiratete zweimal, George Washington und George B. Gilley.
7. Benjamin, * 24.06.1866, ging auf eine Missionsschule in Japan, heiratete Suzanne Webb, wurde Vater einer großen Familie.
8. Isabella Savory * 11.06.1872, verheiratet mit Charles Charles Robinson, starb am 15.02.1942.

P. S.
1940 wurde ein Gesetz verabschiedet, gemäß dem Personen mit einem nicht-japanischen Nachnamen diesen ändern mussten, ein Gesetz, welches besonders die Koreaner betraf. Einige der Inselbewohner wählten Kanjis für ihre Namen; aus Savory wurde Sebori. - Heute werden die Inseln von Tokyo verwaltet. Die Rückkehr der Inseln unter japanische Staatsgewalt 1868 bedeutete, dass auch die Amtssprache Japanisch wurde.



Für Vergrößerung klicken
Esther + Isabella Savory
31.07.1794 at Bradford, Mass., USA
10.04.1874 on Chichi-jima, Japan

His birthplace was near the port of Salem, New England, known as a whaling base. Thus, in 1814 he went away to sea.
In 1829 he went aboard a British merchant ship but got injured in Honolulu Port, Hawaiian Island. Due to a necessary operation he had to stay and the ship set sails. Captain F. W. Beechey explored the Pacific Islands and the Bering Strait and news of the uninhabited Bonin Islands encouraged Nathaniel and four other white men to set sail in May 1830. They safely traversed the intervening 3300 miles of open sea and arrived at its destination on June 26, 1830.

There were no aboriginal inhabitants found on the islands nor any trace that such had existed. They took with them some Sandwich Island natives as laborers, some livestock and seeds and settled at Port Lloyd, Peel Island now Chichi-jima forming the first permanent settlement there.
In 1846, a group of additional settlers arrived on board the whaler Howard.

On June 15, 1853, on his way to Yokohama, Commodore Perry visited the islands. He assumed these islands an important area of the Pacific in future and bought 165 acres property from N. Savory. He had plans for establishing a supplying and coal reserve place there. A "Colony of Peel Island (=Chichi-jima)" was created and Nathaniel Savory was elected as the Governor of the colony for the United States.
In 1862 the islands were reclaimed as a territory of Japan and Nathaniel promised loyalty to the shōgunate, the Japanese naming of each island as a "family member" was settled and in 1876, the islands were put under the direct control of the Japanese Home Ministry, and in 1882 all islanders of European and American ancestry were forced by the Japanese government to accept Japanese nationality.
These last developments Nathaniel Savory did not experience, he died in 1874.
He is buried in the Ōnemura Bochi on Chichi-jima.
Nathaniel Savory was married with a native of Guam, Maria del los Santos y Castro (generally written Maria Dilessanto). She was half Spanish and born in the Island of Guam in 1828 and widowed.
They had ten children, two died in childhood:
1. Albert Burbank Savory * 1851, died April 19, 1853
2. Agnes Burbank, * February 14, 1853; about in 1869 she married Georg Gonzales. She died of typhus already on September 14, 1872. The name on her tombstone is given with Agnes Burbank Savory Gonzalve. They had two children
2.1. Joseph Gonzales * 14.04.1870
2.2. Rosa Gonzales * 23.06.1872, she married later Henry Webb
3. Horace Perry, * March 4, 1855, married Eliza Webb
4. Helen Jane, * February 28, 1857
5. Robert Nathaniel, * March 18, 1860, worked as farmer, died 1932
6. Esther Thurlow, * March 26, 1862. She married twice, George Washington and George B. Gilley.
7. Benjamin, * June 24, 1866, went to a mission school in Japan, married Suzanne Webb, father of a large family.

8. Isabella Savory * June 11, 1872, married to Charles Robinson, died February 15, 1942.

P. S.
In 1940 a law was introduced forcing people with non-Japanese surnames to change them, a law that especially affected Koreans. Some of the islanders adopted kanji for their names; thus Savory became Sebori.
Today the islands are administratively part of Tokyo. The return of the islands to Japanese sovereignty in 1968 has meant that Japanese has once again become the dominant language.



Für Vergrößerung klicken
Horace + Robert Savory
___
/ P I – II / USA / DIP /
SCHARBAU
Henry
1822 - 1902




Henry Scharbau war Chefzeichner der Royal Geographical Society London und aufgrund seiner langjährigen Verdienste veröffentlichte auch das „Geographical Journal“ im July 1904 seinen Nachruf.
Seine kartographischen Arbeiten über einen Zeitraum von fast einem Vierteljahrhundert, ob in England oder im Ausland, sind allen Mitgliedern der Gesellschaft vertraut.

Henry Scharbau hatte das Alter von achtzig Jahren überschritten und war seit einiger Zeit nicht mehr gesund, der Tod seiner Frau vor einigen Monaten war ein zusätzlicher Schlag, von dem er sich nicht wieder erholte, obwohl er an seiner Arbeit fast bis zuletzt festhielt.

Henry Scharbau wurde 1822 in Lübeck, Norddeutschland, geboren und kam als junger Mann nach England. Durch seine besondere Begabung für Vermessung und Zeichnung wurde er von der „Ordnance Survey“ angestellt und zuerst im Süden Schottlands und danach, zwischen 1858 und 1864, von der „Admiralty Surveys“ auf den Hebriden und bei einigen der westlichen Seen eingesetzt.
Im Jahre 1865 wurde er zum Hilfsassistent des Hydrographischen Amtes ernannt, wo er neun Jahre bis 1874 arbeitete.

In diesem Jahr erhielt er auch die britische Staatsbürgerschaft. Ab diesem Zeitraum nutzte er oft den Namen Sharbau, in dem Beitrag wird aber Scharbau beibehalten.
1873 wurde er von der japanischen Regierung, Ministerium des Innern, eingeladen, um als Assistent und Berater der Vermessungsabteilung zu arbeiten.
Sein Vertrag lief vom 01.11.1873 und endete am 31.10.1876.
Über seine Arbeit in Japan ist nicht sehr viel überliefert, er führte jedoch die Triangulation in Japan ein und schulte japanische Ingenieure auf diesem Gebiet. Bei einer Vermessung im Gebiet bei Nasu, Tochigi-ken, arbeitete er auch mit Colin A. McVean zusammen.

Nach seiner Rückkehr im Jahr 1877 arbeitete er als Zeichner im Innenministerium für die Admiralität bis zu seiner Berufung 1881 in die Königliche Geographische Gesellschaft.
Die Arbeit von H. Scharbau war durch seine mühevolle und gewissenhafte Art geprägt; er scheute keine Mühen bei der Überarbeitung kartographischen Materials, welches Reisende mitbrachten. Eines der wichtigsten Ergebnisse seiner Arbeit in dieser Richtung war die Karte von Tibet, die von ihm unter Oberaufsicht des Generals Walker zusammengestellt und erstmals von der Gesellschaft im Jahre 1894 veröffentlicht wurde.
Diejenigen, die nur seine Karten gesehen haben, wie sie vom Lithographen kamen, haben nur wenig Vorstellung von der ursprünglichen, künstlerischen Brillianz seiner Arbeit, die zu einem gewissen Grad im Endprodukt verloren ging.

P. S.
(1) Dieser Beitrag konnte insbesondere durch die Hilfe von YAMAMOTO Akira entstehen, herzlichen Dank.
(2) Entschlüsselter "Unbekannter ausländischer Angestellter" # 291 - 3



Henry Scharbau was the chief draughtsman of the Royal Geographical Society London, and his obituary was also published in the "Geographical Journal" of July 1904 due to his many years of merit.
His cartographic works for a period of almost a quarter of a century, whether in England or abroad, is familiar to all members of society.

Henry Scharbau, who had passed the age of eighty, had for some time been in failing health, and the death of bis wife not many months before his own came as an additional blow from which he never recovered, though he stuck to his work manfully almost to the last.

Henry Scharbau was born at Luebeck in North Germany in 1822, but came to England when a young man. Due to his special aptitudes in the direction of surveying and draughtsmanship finding scope, firstly in work on the Ordnance Survey of the south of Scotland, and afterwards (between 1858 and 1864) in the Admiralty Surveys in the Hebrides and some of the western lochs.
In 1865 he was appointed temporary assistant in the Hydrographic Office, a post which he held for nine years until 1874.

In this year he also became naturalized as a British subject. As of this date he often used the name Sharbau but in this paper the name Scharbau is kept.
In 1873, he received an invitation of the Japanese government to work as an assistant and advisor of the Surveying Department of the Ministry of Interior.
His contract ran from November 1, 1873 and expired on October 31, 1876.

There is not much to be said about his work in Japan, but he introduced the triangulation into Japan and trained Japanese engineers in this field. During a survey work in the region of Nasu, Tochigi-ken, he also worked together with Colin A. McVean.

After his return in 1877 he did work as a draughtsman for the Home Office, Admiralty, until his appointment under the Royal Geographical Society in 1881.

Scharbau's work was marked by its painstaking and conscientious character; he spared no pains in the working up of the cartographic material brought home by travelers.
One of the most important results of his labours in this direction was the map of Tibet, compiled by him under the superintendence of General Walker, and first published by the Society in 1894.

Those who have only seen his maps as they came from the lithographer's hands have little idea of the excellence of the original drawings, which possessed an artistic finish which was frequently to some extent lost in the final product.

P. S.
(1) This contribution could be created, in particular, only by the help of YAMAMOTO Akira, many thanks.
(2) Decoded Unknown Foreign Employee
# 291 - 3
___
/ P II / DE / FE-T (36 Mon.) /
SCHEDEL
Josef Maria
1856 - 1943







Für Vergrößerung klicken
Normal Dispensary
Joseph Schedel-Yokohama


10.01.1856 in Bamberg
07.04.1943 in Bamberg

Apotheker; er besuchte bis 1873 das Gymnasium, begann danach eine Lehre in der Apotheke und blieb hier bis 1880. Danach begann er ein Studium in München, wechselte 1881 nach Kiel, wo er 1884 das pharmazeutische Staatsexamen bestand. Nach der Leitung von verschiedenen Apotheken bewarb er sich als Apotheker bei der englischen Firma „Japan Dispensary Brett & Co.“, hatte Erfolg und traf am 29.11.1886 in Yokohama ein. Er arbeitete für Brett & Co., Chemische und Pharmazeutische Waren, Yokohama # 60, bis 1891, abgelöst durch A. Farquharson. Im Jahr 1891 kaufte er die „Pharmacy Francaise-Machefert’s Normal Dispensary Yokohama“, die er am 01.12.1891 unter dem Namen „Deutsche Apotheke“, Analytischer und Pharmazeutischer Chemiker, Yokohama # 77, eröffnete. Er betrieb erfolgreich die Apotheke bis zu seiner Rückkehr nach DE Anfang 1899; bei Rückkehr verpachtete er die Apotheke an seinen Assistenten Wilhelm Müller, an den er sie 1900 verkaufte.
Joseph Schedel war Mitglied im Club Germania und Vorstandsmitglied im Jahr 1891. Er war ein begeisterter Amateurfotograf mit eigener Fotoausrüstung und war, aufgrund seiner Fotoleidenschaft, mit dem Fotografen A. Farsari befreundet. Ein herausragendes Zeugnis des gesellschaftlichen Lebens der deutschen Kolonie in Japan sind neben den Aufzeichnungen in seinem Tagebuch auch die mit seinem eigenen Apparat angefertigten Fotos, die er in seinen Alben aufbewahrte.
Selbst bei der Besteigung des Fujiyama ließ er seine Ausrüstung von fünf Trägern zum Gipfel schaffen, um die Kraterlandschaft und die Exkursionsteilnehmer zu fotografieren (12.06.1888). Die erhaltenen Fotobestände Schedels befinden sich heute im Stadtarchiv Bamberg.

Joseph Schedel war nie verheiratet, gemäß dem Tagebuch von Dr. Kleffel war er homosexuell.
Er hatte des Öfteren gesellschaftlichen Umgang mit den Ärzten des Marinelazaretts und führte die Bestandsaufnahme der Lazarett-Apotheke.
Nach Rückkehr nach Deutschland wohnte er zuerst in Bamberg, zog dann nach München und von 1909 - 1921 war er in China tätig. Aus gesundheitlichen Gründen kehrte er im Januar 1922 zurück. Er ließ sich im Bürgerspital in Bamberg als „Seperatpflegling“ nieder, wo er am 07.04.1943 verstarb. Schedel hinterließ den größten Teil seiner umfangreichen Sammlungen öffentlichen Einrichtungen Bambergs.



Für Vergrößerung klicken
10.01.1856 at Bamberg
07.04.1943 at Bamberg

Pharmacist; he visited the Senior High School until 1873 and started a pharmacy apprenticeship, staying there until 1880. Afterwards he studied pharmacy in Munich, changed to Kiel in 1881 and graduated here in 1884 getting his pharmaceutical licence. After some experiences as head in various pharmacies he applied as pharmacist and succeeded at the British firm “Japan Dispensary Brett & Co.”, arriving in Yokohama on 29.11.1886. He worked for Brett & Co., Chemists and Druggist, Yokohama # 60, until 1891, replaced by A. Farquharson.
In 1891 he bought „Pharmacy Francaise-Machefert’s Normal Dispensary Yokohama“, and re-opened this pharmacy on 01.12.1891, named “Deutsche Apotheke“, Analytical and Pharmaceytical Chemist, Yokohama # 77. He ran this pharmacy with great success until early 1899 when he returned to Germany. The pharmacy was at first leased out to his assistant Wilhelm Müller who bought it in 1900.

Joseph Schedel was a member of the Club Germania and board member in 1891.
He was an avid amateur photographer with his own photo equipment and was, due to his photographic passion, closely befriended with photographer A. Farsari.
The photos taken by him with his own camera, collected in his albums and additionally the records of his diary form an outstanding testimony on the social life of the German community in Japan.
Even when climbing the Fujiyama, his equipment was carried to the summit by five carriers in order to take pictures of the crater and the excursion participants (June 12, 1888). The photos of Schedel which have survived are now preserved in the City Archives of Bamberg.

Joseph Schedel was never married; according to the diary of Dr. Kleffel he was homosexual.
Many a times he had social contacts with the physicians of the Naval Hospital and he also kept updated the inventory of hospital-pharmacy.

After his return to Germany he lived at first at Bamberg, moved to Munich but started for another venture in China from 1909-1921. He returned to Germany in January 1922 for health reasons and settled at Bamberg in a nursing home with special care where he also died.
The largest part of his extensive collection of Asian art objects he left public establishments of Bamberg.


Ganzsachen-Karte von Tokyo 23.08.1899, an J. Schedel, Yokohama # 77, obwohl er zu diesem Zeitpunkt Japan bereits verlassen hatte, die Apotheke jedoch noch existierte. Ab 01.04.1899 betrug das Porto für Inlandspostkarten 1,5 Sen, deshalb wurde Nachporto erhoben. (Marke entfernt).

Postal Stationary Card posted Tokyo 23.08.1899 to J. Schedel, Yokohama # 77, although he had left Japan at this date but the pharmacy still existed. From 01.04.1899 the postal charges had increased to 1.5 Sen for domestic postcards therefore Postage Due cancel was applied (stamp removed).
___
/ P II – III / DE / MED /
SCHEIDT
Johann Friedrich
1833 - 1909

[Fritz]
[Fred]


Für Vergrößerung klicken
- Familie F. Grösser mit Onkel F. Scheidt (stehend) in Yokohama.
- Groesser family with uncle F. Scheidt (standing) in Yokohama.

23.01.1833 in Krefeld, DE
13.06.1909 in Kobe, Japan

Er kam bereits 1865 nach Japan und begann bei der Handelsfirma Schultze, Reis & Co., Yokohama # 153, zu arbeiten.
1868 wechselte er zu Textor & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, Yokohama # 29, privat lebte er im Bluff # 25. 1877 gründete er seine eigene Firma als Öffentlicher Inspektor für Seide, Yokohama # 75, verlegte es aber 1888 nach Kobe.
Im Jahr 1900 bildete er in Partnerschaft mit Erwin Oldenburg eine Makler-Firma, die unter Oldenburg & Scheidt, Bill and Bullion Broker, in Kobe firmierte und bis zum Tod von F. Scheidt existierte.
Er wurde auf dem Kobe Kasugano Friedhof bestattet und später auf den Shuhogahara Friedhof umgebettet.
Anläßlich seines 75. Geburtstages 1908 wurde er Ehrenmitglied des Klubs Concordia.

P. S. Die Beziehung zu Friedrich Grösser konnte nicht ermittelt werden.
23.01.1833 in Krefeld, DE
13.06.1909 in Kobe, Japan

Already in 1865 he came to Japan and joined Schultze, Reis & Co., Merchants, Yokohama # 153.
In 1868 he changed to Textor & Co., Trade and Insurance Agency, Yokohama # 29, privately he resided at Bluff # 25.
In 1877 he established his own business as Public Silk Inspektor, located at Yokohama # 75, 1888 he moved, however, his business to Kobe.
In 1900 he formed in partnership with Erwin Oldenburg another company operating under the name of Oldenburg & Scheidt, Bill and Bullion Broker, Kobe, existing until the death of F. Scheidt.
He was buried in the Kobe Kasugano Cemetery and later transferred to Shuhogahara Cemetery.
On the occasion of his 75th birthday in 1908 he became Honorary Member of the Club Concordia.

P. S. The relationship with Friedrich Grösser could not be ascertained.
___
/ P II – III / DE / TR /
SCHELLENBERG
Martin
1873 - 1920








Einladungen/ Invitations


Für Vergrößerung klicken





Für Vergrößerung klicken





Für Vergrößerung klicken




Der aus Zürich stammende Martin Schellenbach kam 1893 nach Yokohama und wurde bei Merian & Co. (bis 1892 Ziegler & Merian), Yokohama # 89, als Seidenspezialist in der Abteilung für Rohseide angestellt. Als diese Firma 1895 aufgelöst wurde, wechselte er zu R. D. Robison & Co., Yokohama# 3, wo er 1897 Prokura erhielt.

1889 gründete der Seidenkaufmann Eduard Sulzer-Frizzoni (1862-1922) in Zürich eine Firma für den Import ostasiatischer Rohseide. Seit 1897 war diese Firma auch in Shanghai tätig und etablierte sich in Yokohama 1901 unter Sulzer, Rudolph & Co., Yokohama # 174. Anfänglich bezog der Zürcher Rohseide aus Japan über die deutschen Otto Reimers & Co. in Yokohama.
Dies änderte sich mit der neuen Sulzer-Niederlassung in Yokohama. Die Leitung wurde dem jüngsten Bruder Sulzers, Robert Sulzer (*1875), übertragen. Ihm zur Seite gestellt wurde Martin Schellenberg, der zu dieser neuen Firma aufgrund seiner großen Erfahrungen wechseln konnte und auch bei dieser Firma sofort Prokura erhielt.

Das Einkaufsvolumen muss beträchtlich gewesen sein, denn vom Beginn an wurden auch 12 Chinesen und Japaner beschäftigt. Während Robert Sulzer die Inspektion der Seide und die Korrespondenz erledigte, war Martin Schellenberg hauptsächlich für die Buchhaltung und den Bankverkehr zuständig.
Martin Schellenberg war verheiratet und seine Frau lebte ebenfalls in Yokohama. Ihr Sohn Hans wurde in der Schweiz ausgebildet. Sie gehörten zur deutschsprachigen evangelischen Gemeinde und waren Mitglied der Literarischen Gesellschaft Yokohamas.

1919 verliess Robert Sulzer zusammen mit seiner Familie Yokohama für immer, um nach Zürich zurückzukehren, die Leitung in Japan übernahm Paul Nipkow. Martin Schellenberg starb 1920 tragisch an einer schweren Lungenentzündung.


Für Vergrößerung klicken
- Brief aus Osaka vom 27.06.1898 an M. Schellenberg bei Robison & Co., Yokohama # 3, Ankunft 27.06.1898.
- Cover from Osaka posted June 27, 1898 to M. Schellenberg c/o Robison & Co., Yokohama # 3, arrival June 27, 1898.


Für Vergrößerung klicken



Martin Schellenbach was born in Zurich and came to Yokohama in 1893. He was employed by Merian & Co. (until 1892 Ziegler & Merian), Yokohama # 89, as a silk specialist and worked in their Raw Silk Department. When this company was dissolved in 1895, he joined R. D. Robison & Co., Yokohama # 3, where he was authorized to sign per procuration in 1897.
In 1889 the silk merchant Eduard Sulzer-Frizzoni (1862-1922) founded a company in Zurich for the import of East Asian raw silk. As of 1897, this company also operated in Shanghai and established a branch in Yokohama 1901 operating under Sulzer, Rudolph & Co., Yokohama # 174. Initially, raw silk was delivered from Japan by the German Otto Reimers & Co. in Yokohama.
This changed when the new Sulzer branch in Yokohama started to work. The management was given to the youngest Sulzer brother Robert (* 1875). He was joined by Martin Schellenberg, who was able to join this new company on account of his great experience and was immediately authorized to sign per procuration.

The volume of purchases must have been considerable, because 12 Chinese and Japanese were also employed from the very beginning. While Robert Sulzer was engaged in the inspection of silk and realized the correspondence, Martin Schellenberg was mainly responsible for accounting and banking.
Martin Schellenberg was married and his wife also lived with him in Yokohama. Her son Hans was educated in Switzerland. They belonged to the German-speaking Evangelical Community and were members of the Literary Society of Yokohamas.

In 1919, Robert Sulzer and his family left Yokohama for good to return to Zurich, and Paul Nipkow took over the leadership in Japan.
Martin Schellenberg died in 1920 tragically in a severe lung inflammation.


Für Vergrößerung klicken



Für Vergrößerung klicken

- Postkarte aus Yokohama vom 22.11.1898 nach Zürich mit Neujahrsgrüßen an den Lehrer Leber, der sicherlich seinen Sohn Hans betreute.

- Postcard from Yokohama posted November 22, 1898 to Zurich with Season´s Greetings to Mr. Leber, surely the teacher of his son Hans.


Für Vergrößerung klicken
___
/ P III / CH / TR /
SCHENCK
Carl August
1838 – 1912 ca.



[SCHENK]
[Karl]
[Charles]

























































20.02.1838 in Aalen, bei Schwäbisch-Gmünd, DE
1912 ca. in San Francisco, USA

Er wurde als zweiter von 3 Söhnen geboren, sein Vater Christian Gottlob war Steiger in Wasseralfingen, einem Stadtteil von Aalen, wo Carl auch seine Jugend verbrachte. Nach seiner Grundausbildung studierte er Architektur und Mineralogie in Stuttgart. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Bergbauingenieur in Stuttgart.
Wie und wann er nach Japan kam, ist nicht bekannt. Er unterzeichnete in Tokyo mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, einen Vertrag und seine erste Tätigkeit als Lehrer begann am 24.10.1871. Er lehrte Arithmetik (Mathematik), Geographie und Deutsch an der „Universitäts- Südschule“. 1872 lehrte er an der Junior High School und er begann auch Chemie zu lehren, er war damit einer der ersten, der dieses Fach lehrte.
Im Dezember 1872 verlobte er sich mit der älteren Schwester Eugenie von Erwin Knipping, die er auch später heiratete.
Als im April 1873 die Kaisei Gakkō gegründet wurde, wurde sein Vertrag verlängert und er begann zusätzlich das Fach Mineralogie zu lehren. Er war der erste, der dieses Fach am Vorläufer der Universität von Tokyo lehrte. Bereits 1869 wurde eine „Bergbau-Schule“ in Ikuno gegründet, die seitdem vom französischen Bergbau-Ingenieur und Professor für Mineralogie, F. Coignet, geleitet wurde. Dies war jedoch eine Bergbau-Ingenieur-Ausbildung, die mehr Bezug zur Praxis hatte und ganz anders geartet war als die wissenschaftlichen Hochschul-Vorträge von C. Schenk. Zu Beginn gab es kaum Lehrmittel und er organisierte entsprechendes Material und Mineralogie-Muster.
Im Mai 1874 wurde aus der Kaisei Gakkō die Tokyo Kaisei Gakkō und es erfolgte erneut eine Umstrukturierung. Die Schule sollte die Deutsch - und Französisch-Klassen aufgeben und nur noch Englisch fortsetzen. Vorübergehend wurden die Französisch-Klassen mit Kunstfächern und die Deutsch-Klassen mit der Mineralogie kombiniert und C. Schenck für die Mineralogie-Fächer eingesetzt.
Einer seiner Schüler, Wada Tsunashirō, wurde an dieser Schule 1875 Assistenz-Lehrer für Mineralogie. Zu dieser Zeit war bereits entschieden, dass das Fach Mineralogie auslaufen wird und es war für Schenck und Wada eine angenehme Aufgabe, die Sammlung mit 600 Mineralien und 120 Kristallmodellen der Technischen Hochschule Osaka zu übergeben und ein Minerallabor einzurichten. Mit der Streichung des Faches Mineralogie wurde auch sein Vertrag nicht mehr verlängert und er wurde zum 15.07.1875 entlassen. Er verließ Japan mit seiner Frau im Dezember 1875, um in San Francisco zu leben. Er war zu dieser Zeit 37 Jahre alt. - Noch vor seiner Ausreise schrieb er zwei Abhandlungen für die Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens, die 1875 veröffentlicht wurden (1. Beschreibung eines in Japan gebräuchlichen Erdbohrers, und 2. Reise von Kōfu nach den Quarz- und Bergkristallgruben bei Kurobara). Er ließ sich in San Francisco nieder und arbeitete als Architekt. Es wird gesagt, dass er bei den ersten Konstruktionen zur Golden Gate Brücke beteiligt war, das läßt sich aber nicht mehr bestätigen.
Spätere Spuren entdeckte Ozawa Takeshi:
1. Vier Jahre nach seiner Abreise, 1879, besuchte er Japan erneut und hielt einen Vortrag über „Poliermethoden japanischer Edelsteine“. Ziel und Dauer dieser Reise sind unbekannt.
2. Im Jahr 1892 besuchte seine jüngere Schwester Sophie ihn in San Francisco. Während ihres Aufenthaltes erhielt sie eine Sammlung japanischer Fotografien von ihm, die sorgfältig von den Nachkommen bewahrt werden.
3. 1904, als C. Schenck 66 Jahre alt war, besuchte er Hamburg, wo er als Assistent im meteorologischen Marine-Observatorium tätig war. Er besuchte den älteren Bruder seiner Frau, Herrn Knipping. Gemäß den Aufzeichnungen der Familie verstarb C. Schenck zwischen 1910 und 1912 in San Francisco, Einzelheiten sind nicht bekannt.
20.02.1838 at Aalen nr. Schwaebisch-Gmuend, DE
1912 ca. in San Francisco, USA

He was born as the second son of three; his father Christian Gottlob was a mining overman at Wasseralfingen, a section of Aalen where Carl also spent his boyhood. After his basic education he studied architecture and mineralogy in Stuttgart. After his graduation he was engaged as mining engineer in Stuttgart.
How and when he came to Japan is unknown. He signed a contract in Tokyo with the Japanese government, Ministry of Education, and his first job started at the University South School on October 24, 1871 as teacher and he taught arithmetics (mathematics) and geography as well as the German language. In 1872 he taught at the Junior High School and started to teach chemistry, he became one of the first lectures to teach this subject.
In December 1872 he got engaged with the older sister Eugenie of Erwin Knipping, and later they also married.

When the Kaisei Gakkō was founded in April 1873 he was taken over, his contract was prolonged, and he additionally began to lecture on mineralogy. He became the first mineralogy tutor at the forerunner school of the Tokyo University. In 1869 the Mining School at Ikuno was established led since then by the French mining engineer and professor of mineralogy, F. Coignet. This was, however, a mining engineering education more related to the mining site and it was quite different from the scientific high school lectures of Schenck. At the beginning there were hardly any teaching aids and he organised corresponding material and mineralogical specimen.

In May 1874, Kaisei Gakkō became Tokyo Kaisei Gakkō and the nomenclature was again changed. This school should abolish German and French classes by governmental policy, only English classes should continue. Temporarily, for the French classes the art and for the German classes the mineralogy subjects were installed and C. Schenck was in charge of this mineralogy subject.
One of his pupils was also Wada Tsunashirō, who became assistant instructor in mineralogy at this school in 1875.
At that time it was already decided that the mineral subject had to phase out and it was a nice matter for Schenck and Wada to transfer the collection of 600 mineral items and 120 crystal models to the Osaka technical high school, and additionally a mineralogical laboratory was established.
With the abolition of the mineralogy subject his contract was not prolonged and he was dismissed on July 15, 1875. He left Japan for San Francisco with his wife in December, 1875 Then he was 37 years old.
Before he left Japan, he also wrote two papers in the "Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Voelkerkunde Ostasiens” (Notifications of the O.A.G.), published in 1875 (1. Description of an Earth Drill used in Japan and 2. Trip from Kōfu to the Quartz and Rock Crystal Pits of Kurobara). He settled in San Francisco and worked as an architect. It is said he was involved in the first designs of the Golden Gate Bridge, but proves have faded.
Later traces on C. Schenck have been found by Ozawa Takeshi.
1. Four years after his departure, in 1879, he visited Japan again and he had given a lecture on “Polish Methods for Japanese Gems”. It isn’t known, however, the aim and the duration of this visit.
2. In 1892 his younger sister Sophie came to San Francisco. During her stay she received from Carl a collection of Japanese photographs; these are kept carefully by the descendents.
3. In 1904, when C. Schenck was 66 years old, he visited Hamburg and acted as assistant of the marine meteorological observatory of Hamburg. He visited the older brother of his wife, Mr. Knipping. According to the records of the relatives, C. Schenck died about within 1910 and 1912 in San Francisco, details are unclear.
___
/ P II / DE / FE-ED (45 Mon.) /
SCHEUBE
Heinrich Botho
1853 - 1923

[Batho]



Für Vergrößerung klicken

18.08.1853 in Zeitz, DE
04.03.1923 in Greiz, DE

Nach dem Besuch des Domgymnasiums in Naumburg studierte H. B. Scheube von 1871 zunächst Naturwissenschaften, dann Medizin an der Universität von Leipzig, wo er am 12.01.1876 promoviert wurde.
In diesen Jahren lernte er auch Erwin Bälz kennen, der seit 1872 als Assistent des Internisten Carl Reinhold August Wunderlich an der Medizinischen Klinik der Universität Leipzig arbeitete und 1877 an die Medizinische Hochschule Tokyo berufen wurde.
Wunderlich war einer von H. B. Scheubes Examinatoren bei seiner Promotion. Nach einem nur wenige Monate dauernden Studienaufenthalt in Wien wurde auch Scheube klinischer Assistent bei Dr. Wunderlich.

Im Oktober 1877 folgte Scheube einer Einladung der japanischen Regierung und ging als Nachfolger des Niederländers Constant George van Mansvelt (1832-1912) an die 1872 gegründete Medizinschule Kyoto (heute Präfekturale Medizinische Universität Kyoto).
Hier hielt er Vorlesungen zur Inneren Medizin, Physiologie, Histologie sowie Diagnostik. Er wurde als Professor berufen und sein Unterricht und die ärztlichen Prüfungen erfolgten streng nach preußischem Muster.
Zugleich war er ärztlicher Direktor des dortige Regierungshospitals. Im Jahr 1880 unternahm er während seines Urlaubs eine Forschungsreise nach Hokkaidō, wo er die Sitten und Gebräuche der Ainu untersuchte. Im Dezember 1881 endete sein Vertrag und während dieser Zeit leistete er einen großen Beitrag zur medizinischen Entwicklung der Region. Er wurde von Dr. Ferdinand von Langegg abgelöst.
Im Anschluss an seine Tätigkeit unternahm er 1882 ausgedehnte Reisen durch China, Siam (Thailand), Java und Ceylon und kehrte im Oktober 1882 nach Leipzig zurück. Im Dezember 1882 stellte er an die Medizinische Fakultät der Universität einen Antrag auf Habilitation für das Fach Innere Medizin mit einer Schrift zur „japanischen Kak-ke Krankheit“ (Beri-Beri).
Die Probevorlesung fand am 27.01.1883 statt. Von 1883 an hielt er als Privatdozent Vorlesungen zur Klinischen Propädeutik und Harnanalyse. Zugleich wirkte er als praktischer Arzt in Leipzig. 1885 wurde ihm von der „Reuhs-Plauischen Landesregierung“ die Stelle eines „Stadt- und Landphysicus“ in Greiz (Thüringen) angeboten. Hier war er als Sanitätsrat zugleich Arzt des Fürstenhauses Reuß. 1903 übernahm er zudem die Leitung des lokalen Landeskrankenhauses.
Scheube starb 1923 nach kurzer Krankheit in Greiz.
Der Einfluss von Scheube auf die japanische Medizin blieb begrenzt.
Seine Beiträge
- Die Ainos, 1881, Yokohama
- Klinische Propadeutik, 1884, Leipzig
- Die Beriberi - Krankheiten, 1894, Jena
- Die Krankheiten der warmen Länder, 1896, Jena
sind heute noch bekannt und er übersetzte auch wissenschaftliche Werke ins Englische und Deutsche.

Sein Interesse für die Ainus führte zu einer umfangreiche ethnologische Sammlung, die im Jahr 1909 vom Museum für Völkerkunde zu Leipzig gekauft wurde.
Die Stadt Greiz ehrte ihn mit einem Strassennamen (Dr.-Scheube-Straße).


Für Vergrößerung klicken
Brief von Dr. E. Baelz aus Tokyo vom 22.05.1879 an Dr. B. Scheube, Ankunftsstempel in Kyoto 24.05. Baelz und Scheube hatten auch in Japan weiter private Kontakte und tauschten ihre Forschungsergebnisse zur Beri-Beri Krankheit aus. (Briefausschnitt)
18.08.1853 in Zeitz, DE
04.03.1923 in Greiz, DE

After attending the Domgymnasium in Naumburg, H. B. Scheube first studied natural sciences, but majored in medicine at the University of Leipzig, where he was promoted on January 12, 1876.
During these years he also met Erwin Baelz, who had been working at the Medical Clinic of the University of Leipzig since 1872 as assistant of the internist Carl Reinhold August Wunderlich and in 1877 was appointed to the Medical University of Tokyo.
Wunderlich was one of H. B. Scheubes examiners in his doctorate. After only a few months of study in Vienna, Scheube became a clinical assistant for internal medicine with Dr. Wunderlich, too.

In October 1877, Scheube followed an invitation of the Japanese government and, as successor of the Dutchman Constant George van Mansvelt (1832-1912), joined the Kyoto Medical School (now known as Prefectural Medical University of Kyoto), which was founded in 1872.
Here he gave lectures on internal medicine, physiology, histology, and diagnostics. He was appointed professor, and his lessons and medical examinations were strictly realized on Prussian principles.
At the same time, he was the medical director of the local government hospital. During his holidays in 1880, he went on a research trip to Hokkaidō where he studied the habits and customs of the Ainu. In December 1881 his contract expired and during his tenure he achieved great contribution for the medical development of the region. He was succeeded by Dr. Ferdinand von Langegg.

After his tenure, he undertook extensive journeys through China, Siam (Thailand), Java and Ceylon in 1882, and returned to Leipzig in October 1882.
In December 1882, he applied to the Medical Faculty of the University for a habilitation in the field of internal medicine with a paper on "Japanese Kak-ke Disease" (Beri-Beri).
The trial lecture took place on January 27, 1883. As of 1883 he lectured as a private lecturer on clinical propaedeutics and urinalysis.
At the same time, he worked as a physician in Leipzig. In 1885 the "Reuhs-Plauish Government" offered him the position of a “city- and country physicus” in Greiz (Thuringia). Here he was appointed Medical Councellor and at the same time physician of the Royal House Reuss. In 1903 he took over the management of the local country hospital.
Scheube died in Greiz after a short illness in 1923.
The influence of Scheube on Japanese medicine remained limited.
His contributions
- The Ainos, 1881, Yokohama
- Clinical Propadeutics, 1884, Leipzig
- The Beriberi Diseases, 1894, Jena
- The Diseases of Warm Countries, 1896, Jena
are still known today and he also translated scientific works into English and German.

His interest in the Ainus led to an extensive ethnological collection, which was purchased in 1909 by the Leipzig Museum of Ethnography.
The town of Greiz honored him with a street name (Dr. Scheuble Street).


Für Vergrößerung klicken
Letter from Dr. E. Baelz posted in Tokyo on May 22, 1889 to Dr. B. Scheube, arrival cancel Kyoto May 24. Baelz and Scheube continued their private contacts in Japan and exchanged their research results on the Beri-Beri disease.
(Excerpt from letter)
___
/ P II / DE / FE-MED (48 Mon.) /
SCHIFF
Felix
1855 - 1926


Für Vergrößerung klicken

17.03.1855 in Breslau (heute Wroclaw, PL), DE
18.04.1926 in Wien, Österreich

Er wurde als Sohn des Kaufmanns Carl Schiff und seiner Frau Natalie geb. Schlesinger geboren. Auch Felix wurde Kaufmann und kam 1880 nach Japan.
Er war seit dieser Zeit tätig für Morf & Co., Handels- und Versicherungsagentur, Yokohama # 176; ab 1883 wohnte er # 57 Bluff, 1884 # 107 Bluff und ab 1887 # 25 Bluff. Er war für Morf & Co. ununterbrochen tätig, 1892 erhielt er Prokura. Er beendete seinen Einsatz in Japan 1895.

Nach seiner Rückkehr aus Japan ließ sich Felix in Wien nieder, wo er ein Geschäft eröffnete, das sich mit "Import von Japan-, China- und Indien-Waren" befasste.
Er heiratete in Wien am 5. November 1916 Hermine Blaschczik.
Felix Schiff starb 1926 in Wien.
P. S. Diese überarbeitete Fassung war Dank der Informationen der Urenkelin des Bruders von Felix, Ludwig Schiff, möglich.


Für Vergrößerung klicken
Ganzsachen-Antwortkarte von Tokyo, 23.10.1891, an F. Schiff, Yokohama # 176, mit einer Einladung zu einer OAG–Sitzung am 28.10.1891.
17.03.1855 in Breslau (today Wroclaw, PL), DE
18.04.1926 in Vienna, Austria

He was born the son of the merchant Carl Schiff and his wife Natalie nee Schlesinger. Felix became a merchant, too, and arrived in Japan in 1880.
From this time on he was engaged with Morf & Co., Trade and Insurance Agency, Yokohama # 176. His private residences were in 1883 # 57 Bluff, 1884 # 107 Bluff and 1887 # 25 Bluff. He worked for Morf & Co. uninterruptedly, in 1892 he signed per procuration. He left Japan in 1895.

After his return from Japan, Felix settled in Vienna, where he opened a shop that dealt with "Goods imported from Japan, China and India".
He married in Vienna Hermine Blaschczik on November 5, 1916.
Felix Schiff died in 1926 in Vienna.
P. S. Thanks to the information of the great-grand-daughter of Felix' brother, Ludwig Schiff, this updated version was possible.


Für Vergrößerung klicken
Postal Stationary Reply Card posted Tokyo 23.10.1891 to F. Schiff, Yokohama # 176, with an OAG-invitation for a meeting on 28.10.1891.
___
/ P II – III / DE / TR /
SCHILLER
Emil
1865 - 1945












Für Vergrößerung klicken
- Einladung an P. Griebell zum Gottesdienst von E. Schiller in der Union Church in Kobe.
- Invatation of P. Griebel for the service of E. Schiller at the Union Church in Kobe.

16.10.1865 in Husum, DE
??.08.1945 in Bad Godesberg, DE

Nach seiner Grundausbildung studierte er Theologie bis 1890 an den Universitäten in Bonn und Berlin. Anschließend war er von 1890 bis 1891 als Hilfsprediger in Siegburg tätig, von 1891 bis 1894 war er Pfarrer und Rektor der Lateinschule in Tecklenburg (Westfalen).
Vom 01.10.1894 bis zu seinem Ruhestand im Oktober 1931 arbeitete Schiller für den Allgemeinen Evangelisch-Protestantischen Missionsverein/ Ostasienmission (OAM) und hielt sich von 1895-1931 in Japan auf. Er folgte Carl Munzinger in Tokyo Koishikawa und ab 1899 war auch seine Frau mit in Japan. Zwei Töchter wurden 1900 und 1901 in Tokyo geboren.
Im Jahr 1900 zog er nach Kyoto, wo er bis 1931 lebte und arbeitete.
Von 1907 bis 1910 lehrte er Philosophie an der Kyoto Imperial University, Fakultät für Literatur.
Emil Schiller führte auch Gottesdienste in der Union-Church in Kobe durch. Im Jahr 1910 beauftragte man ihn mit der Aufsicht über die deutsche Schule in Kobe, da er vor Aufnahme seiner Missionstätigkeit in Japan Rektor einer Realschule in Deutschland war. Pfarrer Schiller stellte in Anlehnung an die Lehrpläne entsprechender Schulen in Deutschland die Unterrichtspläne für die Jahre 1911 und 1912 auf.
Im Jahre 1916 wurde er Religionslehrer an der deutschen Schule und nahm in den folgenden 17 Jahren direkten Einfluss auf die Leitung der Schule.
Seine Tätigkeit in Japan unterbrach er für nur drei Heimaturlaube 1903-1904, 1913 und 1926, während der er Vorträge über Japan hielt.
Von 1904 bis 1913 war Schiller als Dozent für deutsche Sprache und Literatur an der Universität in Kyoto tätig.

Im Jahr 1908 wurde er zum Missionssuperintendent der gesamten Japanarbeit der OAM ernannt. Diese Stellung hielt er bis zum Ende seiner Missionstätigkeit inne.
1911 erschien seine Schrift „Shintō: die Volksreligion Japans“. Es ist eine der ersten deutschsprachigen Publikation, die sich, wenn auch aus christlich-missionarischer Sicht, mit dem Shintōismus auseinandersetzt.
Als zu Beginn des 1. Weltkrieges 118 deutsche Reservisten und Freiwillige von Japan nach Tsingtau aufbrachen, wurde ihnen auf dem Bahnhof in Kobe ein herzlicher Abschied bereitet.
Wenige Wochen später kehrten die meisten von ihnen als Kriegsgefangene wieder nach Japan zurück und wurden in 18 verschiedenen Lagern gefangen gehalten. Dort gewährte man ihnen relativ viele Freiheiten. Sie erhielten Briefe, auch mit Geld, Pakete und durften Besuche empfangen. Auch Pfarrer Schiller reiste häufig zu ihnen und gab vielfältige Unterstützung.
Ab etwa 1923 war er an der Missionsuniversität in Kyoto bis zum Ende seiner Tätigkeit erneut als Dozent für Deutsch tätig. Im Jahr 1931 kehrte er nach Deutschland zurück.
Er starb im August 1945 in Bad Godesberg.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte vom 05.09.1895 aus Tokyo nach Köln im ersten Jahr seiner Ankunft.
- Postcard posted on 05.09.1895 from Tokyo to Cologne in the first year of his arrival.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte vom 03.11.1899 aus Tokyo bevor ern ach Tokyo umzog.
- Postcard posted on 03.11.1899 from Tokyo before he moved to Kyoto.
16.10.1865 in Husum, DE
??.08.1945 in Bad Godesberg, DE

After his basic education he studied theology until 1890 at the universities in Bonn and Berlin. Afterwards, he worked as an assistant prayer in Siegburg from 1890 to 1891; from 1891 to 1894 he was pastor and rector of the Latin school in Tecklenburg (Westphalia).
From October 1, 1894 until his retirement in October 1931, Schiller worked for the General Evangelical Protestant Missionary Association / East Asia Mission (OAM) and stayed in Japan from 1895-1931. He succeeded Carl Munzinger in Tokyo Koishikawa and from 1899 on also his wife stayed with him in Japan. Two daughters were born in 1900 and 1901 in Tokyo.
In 1900, he moved to Kyoto, where he lived and worked until 1931.
From 1907 to 1910 he taught philosophy at the Kyoto Imperial University, Faculty of Literature.
Emil Schiller also ministered church services at the Union Church in Kobe. In 1910, he was commissioned to survey the German school in Kobe, as he was experienced as rector of a secondary school in Germany before taking up his missionary activities in Japan. Pastor Schiller set up the schedules for 1911 and 1912 according to the curricula of corresponding schools in Germany.

In 1916 he became a teacher of religion at the German school and in the following 17 years he directly influenced the school's management.
He interrupted his work in Japan for only three vacations in 1903-1904, 1913 and 1926, during which he gave lectures on Japan.
From 1904 to 1913, Schiller became a lecturer of German language and literature at the University of Kyoto.

In 1908, he was appointed superintendent of the OAM's entire Japanese work. He held this position until the end of his missionary activity.

In 1911, his paper "Shintō: The Religion of Japan" appeared. It is one of the first German-language publications, which deals with Shintōism, although just from a Christian missionary point of view.
When, at the beginning of the First World War, 118 German reservists and volunteers set off from Japan to Tsingtau, a cordial farewell was made to them at the station in Kobe.

A few weeks later, most of them returned to Japan as prisoners of war and were imprisoned in 18 various Prisoner of War Camps. They were given a relatively great deal of freedom. They could receive letters, including money, parcels and were allowed to be visited.
Pastor Schiller often traveled to them and gave a wide range of support, too.
From about 1923 onwards, he worked as a lecturer for German at the Kyoto University of Mission until the end of his work. In 1931 he returned to Germany.
He died in August 1945 in Bad Godesberg.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte vom 07.08.1896 aus Tokyo an seinen Vater in Leipzig.
- Postcard posted on 07.08.1896 from Tokyo to his father in Leipzig.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte aus Kyoto vom 03.07.1901 mit der Information der Geburt der 2. Tochter.
- Postcard from Kyoto posted on 03.07.1901 with the information of the birth of his second daughter.
___
/ P III / DE / MIS + QFE-ED /
SCHINZINGER
Albert Joseph Fridolin
1856 – 1926

[E.]























Für Vergrößerung klicken
Schinzinger + Baelz











































Reference:
Dr. Rolf-Harald Wippich, Ein (fast) vergessener Japan-Deutscher: Albert Schinzinger (1856-1926) - Artillerieoffizier, Krupp-Agent, japanischer Honorarkonsul und Geschäftsmann, in: OAG-Notizen, Juni 2014, S. 10-22).

31.03.1856 in Freiburg, Breisgau, DE
26.07.1926 in Buehl, (heute Baden-Württemberg)

Hauptmann. Er wurde in Freiburg/ Breisgau geboren, wo er auch aufwuchs.
In Freiburg hatte sich Albert Schinzinger ab Wintersemester 1872/73 für Philosophie und Medizin an der Universität immatrikuliert, dieses Studium jedoch bereits 1874 abgebrochen. Im gleichen Jahr trat er als Freiwilliger in das württembergische Feldartillerie-Regiment No. 13 in Ludwigsburg ein.
Durch seine Heirat mit der Tänzerin Florentine (Flora) Farchow am 5.7.1881 quittierte er seinen aktiven Dienst und siedelte nach Berlin über, wo er bis 1884 als Versicherungsinspektor tätig war.
Von 1884-89 war er im gehobenen konsularischen Dienst, zunächst in Siam, dann in Ägypten. 1889 trat er als Technischer Vertreter in die Dienste der Fa. Krupp in Essen. In dieser Funktion war er zunächst bis 1894 für Mittel- und Südamerika zuständig und wurde dann als Spezialvertreter Krupps für Feld- und Gebirgsgeschütze zur Unterstützung der Fa. Illies & Co. nach Japan entsandt. Die Geschäfte von Krupp in Japan erforderten technische Beratung, um der englischen und französischen Konkurrenz Paroli bieten zu können. Die kommerziellen Vertreter waren überfordert und es wurden Spezialvertreter eingesetzt, von denen Albert Schinzinger ab 1896 im Einsatz war. Er wurde zum Generalvertreter für das Krupp-Unternehmen berufen, war in Tokyo # 29 Tsukiji stationiert und an C. Illies & Co. attachiert. Seine Frau Flora begleitete ihn. Sie waren mit der Familie Baelz befreundet.

1907 verließen sie Japan und kehrten 1908 wohlhabend nach Freiburg i. Br. zurück.
Ab etwa 1900 hatte Freiburg stark expandiert. In der Mercystrasse entstanden große Villen, die teilweise heute noch existieren. Dazu gehört auch das mehrgeschossige Gebäude Mercystraße 23, das im Jahre 1908 erbaut wurde. Das Grundstück hatte 1907 Albert Schinzinger erworben.
Er wurde in Freiburg von 1909 bis 1914 japanischer Honorarkonsul, 1909 Major und er war aktiv in der Lokalpolitik.
Die 1908 erbaute Villa nannte er "Villa Sakura", die sich bis zum Ersten Weltkrieg zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt Freiburgs entwickelte und zahlreiche japanische Würdenträger und Studenten als Gäste anzog. Nach dem 1. Weltkrieg ließ er sich in Berlin als Kaufmann nieder und bekleidete wiederum das Amt eines japanischen Honorarkonsuls und stieg sogar zum Generalkonsul auf (1920-26).

Schinzingers Im- und Exportfirma, in der Friedrich-Wilhelm Hack mitarbeitete, der die Firma nach Schinzingers Tod weiterführte, war vorwiegend im Rüstungsgeschäft mit Japan tätig und lieferte u. a. über die Niederlande Marineausrüstung, da man auf diese Weise die rigiden Bestimmungen des Versailler Vertrags umgehen konnte.
Albert Schinzinger starb 1926 während eines Ausflugs auf der Bühlerhöhe bei Baden-Baden, wo er auch kremiert wurde. Sein Grab konnte noch nicht gefunden werden.
Schinzinger wirkte auch als Schriftsteller. Als lebenslanges Mitglied der OAG ab 1896 schrieb er hauptsächlich Artikel für die OAG über Jagd, Waffen, und Militär-Angelegenheiten.
Er übersetzte auch ins Deutsche „Nikudan-Menschenopfer“, Tagebuch eines japanischen Offiziers während der Belagerung und Erstürmung von Port Arthur von Tadayoshi Sakurai, Hauptmann der japanischen Armee.


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
Karte adressiert an J. L. Janson mit der Absage von Hauptmann Schinzinger und Frau an einer OAG Veranstaltung 1897 mit einem Vortrag von R. Lehmann.
31.03.1856 in Freiburg, Breisgau, DE
26.07.1926 in Buehl, (today Baden-Wuerttemberg), DE

Captain. He was born in Freiburg/ Breisgau where he also grew up.
In Freiburg, Albert Schinzinger had enrolled for philosophy and medicine at the university in the 1872/ 73 winter semester, but he interrupted this study aleady in 1874.
In the same year he joined the Wurttemberg Field Artillery Regiment No. 13 in Ludwigsburg as a volunteer.

By his marriage with the dancer Florentine (Flora) Farchow on July 5, 1881 he quit his active service and moved to Berlin, where he worked as an insurance inspector until 1884.
From 1884-89 he was in the high consular service, first in Siam, then in Egypt. In 1889 he joined Krupp in Essen as a technical representative.
In this function, he was first responsible for Central and South America until 1894 and was then sent to Japan as a special representative of Krupp for field and mountain guns in order to support Illies & Co. The Japan business of Krupp required technical advice in order to be competitive with British and French exports. As commercial representatives could not realise this task special representatives had been involved in this business, among others also Albert Schinzinger as of 1896. He was appointed general representative of the Krupp enterprises stationed in Tokyo # 29 Tsukiji and attached to the German enterprise C. Illies & Co. He was accompanied by his wife Flora and during their stay they were frieds with the Baelz-family.

In 1907 they left Japan and returned in 1908 wealthy to Freiburg i. Br.
As of about 1900 on, Freiburg had expanded a great deal. Exclusive villas were built in the Mercy Street partly still existing today. The multi-storeyed building of the Mercy Street # 23 is part of this development and was built in 1908. The property had been purchased by Albert Schinzinger in 1907. He became Japanese honorary consul from 1909 to 1914, was appointed Major in 1909 and devoted himself in local policy.
The villa, built in 1908, he called "Villa Sakura", which developed into a social center of Freiburg until the First World War and attracted numerous Japanese dignitaries and students as guests.
After the First World War, he settled down in Berlin as a merchant and again held the office of a Japanese Honorary Consul, and even rose to the Consul General from 1920 to 1926.

Schinzinger's Import and Export Company, in which Friedrich-Wilhelm Hack also worked and who continued the company after Schinzinger's death, mainly worked in the armaments business with Japan, supplying naval equipment, among other things, through the Netherlands, thereby circumventing the rigid provisions based on the Treaty of Versailles.
Albert Schinzinger died in 1926 during an excursion on the Bühlerhöhe near Baden-Baden, where he was also cremated. His grave could not yet be found.
Schinzinger also acted as a writer. As a lifelong member of the OAG from 1896 on, he mainly wrote articles for the OAG on hunting, weapons, and military affairs.
He also translated into German "Nikudan-Menschenopfer", the diary of a Japanese officer during the siege and taking of Port Arthur by Tadayoshi Sakurai, captain of the Japanese army.



- Karte an Emilie KOEPFER, c/ o Frau Hauptmann Schinziger c/o Illies & Co., Yokohama 1900 (Es ist nicht bekannt, wer Emilie Koepfer ist).

- Card addressed to Emilie KOEPFER, c/ o Mrs. Captain Schinzinger c/ o Illies & Co., Yokohama 1900 (It is not known who Emilie Koepfer is).





Für Vergrößerung klicken
Card addressed to J. L. Janson with a refusal of the invitation for the OAG meeting with a lecture of R. Lehmann in 1897 by Captain Schinzinger and wife.
___
/ P III / DE / TR + DIP /
SCHIRMER
Alfred
1872 - 1928
































Für Vergrößerung klicken

30.04.1872 in Kiel, DE
05.01.1928 in Kobe, Japan

Nach dem Tod seines Vaters heiratete seine Mutter Thekla verwitwete Schirmer den Kaufmann Emil Popp.
Anläßlich des Abschieds-Picknicks von Ferdinand Krien in Kobe finden wir auf der Einladungs-Karte die Unterschriften von E. Popp und Th. [Thekla] Popp. Daraus können wir schlußfolgern, dass die seit 1894 existierende Firma E. Popp & Co. seinem Stiefvater gehörte. Emil Popp arbeitete bereits seit 1874 in Japan.

So ist es nicht verwunderlich, dass sein Stiefsohn Alfred Schirmer 1895 nach Japan kam und sich auch in Kobe niederließ. Er wurde sofort bei Popp & Co., Vertreter der North Queensland Insurance Co., Kobe # 70, angestellt. Nach einer kurzen Tätigkeit bei der Firma Strauss & Co. , Kaufmann, Yokohama # 204, im Jahr 1897 ist er von 1898 bis 1900 nicht mehr in den Japan Directories gelistet. 1901 ist er wieder bei Popp & Co. in Kobe angestellt, die aber zwischenzeitlich ihren Firmensitz nach # 6 Kano-cho, Roku-chome verlegt hatten und neben Versicherungsleistungen auch einen Export-Import-Handel durchführten.
Ab 1903 befindet sich die Firma Popp & Co. in Liquidation, Erich Popp und Frau blieben aber weiterhin bis etwa 1910 in Kobe.
Von 1902 bis 1908 gibt es in den Japan Directories keinen Eintrag von Alfred Schirmer.
Er war mit Marie Wilhelmine Christine [Mimmi] geb. Holdorf verheiratet. Sie hatten drei Söhne:
- Wilhelm Hans * 27.01.1908 in Kobe
- Friedrich Emil * 16.12.1908 in Kobe
- Otto Wilhelm * 13.10.1915 in Kobe

Friedrich Emil Schirmer ist der Vater des Informanten Ralph Schirmer zu dieser Kurz-Biographie. Friedrich Emil wurde im Haus von Emil Popp am 24.01.1909 getauft, der auch als Pate eingesetzt wurde.

Alfred Schirmer starb am 05.01.1928 in Kobe. Er wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Kobe beigesetzt.
Seine Frau informierte das Konsulat in Kobe, dass der Nachlass ihres Mannes aus dem Handelsgewerbe und dem Kassierergeschäftes mit ca. 5.500 Yen überschuldet ist; sie und ihre zwei ältesten Söhne, die bereits in Kobe arbeiteten, jedoch bereit sind, alle Schulden zu begleichen. Zur Realisierung dieser Tilgung trug auch das Erbe seiner Eltern, Thekla Popp († 30.06.1924) und Emil Popp († 08.01.1925), wesentlich bei.
30.04.1872 in Kiel, DE
05.01.1928 in Kobe, Japan

After his father's death, his mother Thekla, widowed Schirmer, married the merchant Emil Popp.
On the occasion Ferdinand Krien's farewell picnic in Kobe we find signatures of E. Popp and Th. [Thekla] Popp on the Invitation Card. From this we can conclude that the company E. Popp & Co. existing since 1894, was owned by his stepfather, Emil Popp who had already been working in Japan since 1874.

Thus, it is not surprising that his stepson Alfred Schirmer came to Japan in 1895 and also settled in Kobe. He was immediately employed at Popp & Co., Agents of the North Queensland Insurance Co., Kobe # 70. After a short stint at the company Strauss & Co. , Merchants, Yokohama # 204 in 1897, he is no longer listed in the Japan Directories from 1898 to 1900.
In 1901 he is again employed with Popp & Co. in Kobe which in the meantime had moved its headquarters to # 6, Kano-cho, Roku-chome and besides insurance services they also carried on an export-import trade.

Starting from 1903, the company Popp & Co. went into liquidation but Erich Popp and his wife continued to stay in Kobe until about 1910.
From 1902 to 1908, there is no entry of Alfred Schirmer in the Japan Directories.
He was married to Marie Christine Wilhelmine [Mimi] nee Holdorf. They had three sons:
- Hans Wilhelm * 27.01.1908 in Kobe
- Friedrich Emil * 16.12.1908 in Kobe
- Otto Wilhelm * 10.13.1915 in Kobe

Friedrich Emil Schirmer is the father of the informant Ralph Schirmer for this short biography. Friedrich Emil was baptized in the home of Emil Popp on January 24, 1909 who was also nominated as godfather.

Alfred Schirmer died on January 5, 1928 in Kobe. He was buried in the Foreigners' Cemetery of Kobe.
His wife informed the consulate in Kobe that her husband's bequest indicates an over-indebtedness of approximately 5,500 yen left over from his commercial and cashier business. She and her two oldest sons, who were already working in Kobe, are, however, willing to settle all debts. In order to realize this repayment, the inheritance from his parents, Thekla Popp († 30.6.1924) and Emil Popp († 01.08.1925), contributed to that effect.
___
/ P III / DE / TR /
SCHLUETER
Franz H.


[SCHLUTER]





Er kam 1878 im Auftrag der Firma Heinemann & Co. nach Japan und wurde in der Filiale in Yokohama # 196 + 198 eingesetzt.
Als im Jahr 1879 zwei Mitarbeiter von Heinemann & Co. die Firma Delacamp, MacGregor & Co. in Kobe gründeten, wechselte er zu dieser neuen Firma.
Im Jahr 1886 entwickelte sich aus der Firma Delacamp & Co., Kobe # 121, und er arbeitete weiterhin hier bis 1889.
Im Jahr 1889 wurde A. A. Thomas & Co., Teehändler, in Kobe # 39 gegründet und Schlueter wechselte zu dieser neuen Firma.
1890 bis 1894 ist er nicht in Japan gelistet und von 1894 bis 1896 arbeitete er für John Siegfried & Co., Kobe # 83.
Überraschenderweise ist er ab 1896 wieder bei Delacamp & Co. in Kobe # 121 angestellt. Hier arbeitet er bis Anfang 1903, als er und seine Frau Japan verließen.
Franz H. Schlueter war Gründungsmitglied des „Club Concordia“ im Jahr 1879 in Kobe. Ab 1886 war auch seine Frau mit in Japan.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte von Frau Schlueter aus Kobe vom 28.12.1895 nach DE.
- Postcard from Mrs. Schlueter posted at Kobe on Dec. 28, 1895 to Germany.


Für Vergrößerung klicken


- Postkarte aus Kobe vom 13.11.1902 von Franz H. Schlüter an seine Mutter in Hamburg. Er informiert, dass sie Mitte Februar 1903 voraussichtlich abreisen.

- Postcard posted at Kobe on Nov. 13, 1902 by Franz H. Schlueter to his mother in Hamburg. He informs that they probably depart in mid-February of 1903.



He came to Japan on behalf of the firm Heinemann & Co. in 1878 and he was installed in their branch at Yokohama # 196 + 198.
When two former employees of Heinemann & Co. founded Delacamp, MacGregor & Co. in Kobe in 1879, he joined this new company.
In 1886, from this company developed Delacamp & Co., Kobe # 121, and he continued to work here until 1889.

In 1889, A. A. Thomas & Co., Tea Merchant, was founded in Kobe # 39, and Schlueter joined this new company.
From 1890 to 1894 he was not listed in Japan and from 1894 to 1896 he worked for John Siegfried & Co., Kobe # 83.
Surprisingly, he was again employed at Delacamp & Co. in Kobe # 121 from 1896 onwards. He works here until early 1903, when he and his wife left Japan.
Franz H. Schlueter was a founding member of the "Club Concordia" in Kobe in 1879. From 1886 on also his wife resided with hin in Japan.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte von Honolulu, Hawaii, vom 22.02.1899 an F. H. Schlüter in Kobe.
- Postcard from Honolulu, Hawaii, posted Feb. 22, 1899 to F. H. Schlueter in Kobe.


Für Vergrößerung klicken
___
/ P II – III / DE / TR /
SCHMID
Eberhard
















Er kam 1871 nach Japan und fand eine Anstellung bei Valmale, Schoene & Milsom, Kaufmann, Yokohama # 177 und Bluff # 154.
Hinrich Ahrens suchte einen Teilhaber, weil seine Firma schnell expandierte. 1872 wurde Eberhard Schmid aus Stuttgart Partner bei H. Ahrens & Co. Zunächst arbeitete er in der neugegründeten Filiale in Yokohama # 29. Später arbeitete er in Tokyo # 41 Tsukiji und übernahm auch koordinierende Aufgaben zwischen Japan und den europäischen Lieferanten und der Niederlassung in London.
Eberhard Schmid gehörte zur Gruppe von deutschen Kaufleuten, Gelehrten und Diplomaten, die im März 1873 in Japan die bis heute bestehende "Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens"(OAG) gründeten.
Nach der geschäftlichen Trennung von Ahrens und Bair im Jahr 1879 liegen keine Informationen über ihn vor. Er wird auch nicht in den Verfügungen zum Testament von H. Ahrens über die Firma erwähnt.



In 1871 he arrived in Japan and was employed with Valmale, Schoene & Milsom, Merchants, Yokohama # 177 and Bluff # 154.
Hinrich Ahrens required a partner because his company expanded fast. In 1872 Eberhard Schmid from Stuttgart became partner in H. Ahrens & Co.
At first he worked in the newly founded branch office in Yokohama # 29. Later he worked in Tokyo # 41 Tsukiji and acquired coordinating tasks between Japan and the European suppliers and the branch office in London.
Eberhard Schmid belonged to the group of Geman merchants, scholars, and diplomats who founded the "German Society for Natural and Ethnological History of East Asia" (OAG) in March 1873 in Japan, still existing today.
After the commercial separation of Ahrens and Bair in 1879, no further information about him has been handed down. He also has not been mentioned in the instructions of Ahrens last will covering the company.
___
/ P II / DE / TR /
SCHMID
Rudolphe
1871 - 1954

[Rodolphe]










Für Vergrößerung klicken




Der aus Neuenburg stammende Rudolphe Schmid kam 1894 nach Yokohama. Er gründete zuerst ein Export-Importgeschäft und firmierte unter R. Schmid & Co. in Yokohama # 95. Im Laufe der Jahre konzentrierte er sich auf den Import von Uhren aus der Schweiz. R. Schmid war erfolgreich, er verkaufte jährlich bald über 20.000 Zeitmesser und gehörte damit zu den größten Uhrenimporteure der Stadt.
Die Geschäftsentwicklung war jedoch durch die eingeführten Zollbarrieren begrenzt, die Japan nach 1900 zum Schutz von Hattori Kintarō und anderer einheimischer Hersteller errichtet hatte. Schmid begann deshalb 1908, die Uhren in Japan selbst zu montieren, die Werke und Gehäuse wurden gesondert importiert.
Für das Know-how konnte er auf das Wissen seiner Fabrik in Neuenburg, Cassardes Watch, zurückgreifen, die ihm seit 1903 gehörte. Da nur fertige Uhren dem Zoll unterlagen, war der Schmid auf diese Weise gegenüber der Konkurrenz nicht mehr benachteiligt. 1912 verlegte er den Firmensitz nach Tokyo. Das Unternehmen nahm einen bedeutenden Aufschwung, immer mehr Einzelteile wurden in Japan durch die Firma des Schweizers produziert. Schmid führte neue Eigenmarken ein, wie die Japan Watch und die Gunjin Tokei als Armeemodell. Die Zahl der Angestellten nahm bis 1927 auf 200 Personen zu.
Um weiter expandieren zu können, fusionierte Schmid 1930 unter unklaren Umständen mit dem kleinen, finanziell angeschlagenen Konkurrenten Shokosha.
Das neue Unternehmen erhielt den Namen „Citizen“, die Marke befand sich seit 1918 im Besitz von R. Schmid.
Obwohl R. Schmid nur 1,5 % der Aktien selbst hielt, erreichte er über Mittelsmänner einen großen Einfluss auf das Unternehmen, vor allem durch:
- Direktor Oscar [Oskar] Abegg (1897-1950) aus Zürich, Sohn von Hans Abegg, der 1922 in die Firma eintrat und in Yokohama geboren wurde. Abegg leitete die Firma in Japan wegen der häufigen Geschäftsreisen von Schmid und er hielt 3,4 % der Aktien.
- Nakajima Shinji (*1864) war ebenfalls Direktor von Schmid & Co, er hatte als Verkäufer 1897 angefangen und hielt 15%.
- Suzuki, ein weiterer Direktor von Schmid, besaß ebenfalls 15 % der Aktien.
Die übrigen Teilhaber rekrutierten sich weitgehend aus Uhrenhändlern, die von Nakajima und Suzuki zum Zeichnen der Aktien ermuntert worden waren.
Im Juli 1932 wurde die Mehrzahl der Maschinen nach Shanghai transferiert und der japanische Geschäftsbetrieb erheblich eingeschränkt. Damals zog sich Nakajima aus dem Geschäft zurück und Oscar Abegg blieb alleiniger Leiter.
Der über 60-jährige Schmid sicherte dem Unternehmen bis 1945 seine technische Unterstützung. Er importierte 1934 Werkzeugmaschinen und holte im folgenden Jahr für den Entwurf neuer Modelle einen Genfer Techniker ins Land. Weitere wertvolle Impulse entstanden für Citizen durch den Erwerb der Firma Star Shōkai. Dieses Geschäft wurde 1926 durch Schmid, Nakajima und Suzuki für den Import der Mido Uhren aus der Schweiz gegründet. Mehrere Citizen-Typen waren dann auch genaue Mido-Kopien.
Die unverändert bestehende Firma R. Schmid & Co. in Tokyo wurde 1945 vollständig durch Feuer als Folge der Bombardements zerstört.
R. Schmid heiratete die in Bern 1879 geborene Margaretha Neukomm und sie hatten zwei Kinder, die in Yokohama geboren wurden, Rose-Elisabeth *1898 und Rudolphe-Eugene (*1899). Letzterer arbeitete nach 1920 beim Schweizer Unternehmen Nabholz & Co.
Im Laufe der 1930er-Jahre kehrte der erfolgreiche Rudolphe Schmid endgültig in die Heimat zurück und besuchte Japan nur noch sporadisch. Er behielt bis 1948 eine Beteiligung an Citizen, die heute eine der weltweit größten Uhrenfabriken ist.
Nach 1945 traf ihn geschäftlich ein harter Schlag. Er hatte vor Ausbruch des Weltkrieges bei einem Vertrauensmann in Kobe 1890 komplette Uhren und 6300 Uhrwerke im Wert von über einer Million Yen, was damals der gleichen Summe in Schweizer Franken entsprach, deponiert.
Die großen Bestände blieben im Krieg unversehrt. Nun versuchte Schmid diese nicht nur zu verkaufen, sondern den Erlös auch in die Schweiz zu transferieren. Aus unklaren Gründen erfolgte der Verkauf erst nach einigen Jahren zum Preis von über zwei Millionen Yen. Es bestand aber kein Grund zur Freude. Da die japanische Währung in der Zwischenzeit völlig an Wert verloren hatte, erlöste Schmid für die Uhren nur noch rund 35 000 Franken.
Oscar Abegg verbrachte den Krieg in Japan und kehrte nach 22 Jahren als Direktor der Firma Schmid zusammen mit seiner Familie 1946 wieder in die Schweiz zurück. Er hatte Marie Kaiser (*1904) aus Appenzell geheiratet, das Ehepaar hatte drei Söhne, die in Japan geboren wurden aber in der Schweiz aufwuchsen.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte in die Schweiz vom 29.11.1900 mit Firmenstempel von Yokohama # 95, Ankunft am 28.12.1900.
- Postcard to Switzerland posted on Nov. 29, 1900 with company cancel of Yokohama # 95; arrival on Dec. 28, 1900.



Rudolphe Schmid, who came from Neuchâtel, arrived in Yokohama in 1894. He first founded an Export-Import business and operated under R. Schmid & Co. in Yokohama # 95. Over the years he concentrated on the import of watches from Switzerland. R. Schmid was successful; he sold more than 20,000 chronometers every year and was one of the largest watch importers in the city.
The business development was, however, limited by the introduced customs barriers that Japan had established after 1900 in order to protect Hattori Kintarō and other local producers. Schmid therefore began in 1908 to assemble the watches in Japan, clockworks and housings were imported separately.

For the know-how, he was able to refer to the knowledge of his factory in Neuenburg, Cassardes Watch, which he possessed since 1903. Because only completed watches were subject to customs, Schmidt was no longer at a disadvantage compared to the competitors. In 1912 he relocated the company to Tokyo. The company took a significant boom; more and more single items were produced in Japan by the company of the Swiss. Schmid introduced new own brands, such as the Japan Watch and the Gunjin Tokei as an army model. The staff number increased until 1927 to 200 persons.
In order to expand further, Schmid merged in 1930 under unclear circumstances with the small, financially battered competitor Shokosha.
The new enterprise was named “Citizen”, the brand was owned by R. Schmid since 1918.
Although the Swiss held only 1.5% of the shares himself, he achieved great influence on the company by middlemen, above all through:
- Director Oscar [Oskar] Abegg (1897-1950) from Zurich, son of Hans Abegg, who joined the company in 1922; he was born in Yokohama. Abegg headed the company in Japan because of the frequent business trips of Schmid and he held 3.4% of the shares.
- Nakajima Shinji (* 1864) was also director of Schmid & Co, he started as a seller in 1897 and held 15%.

- Suzuki, another Schmid director, also owned 15% of the share capital.
The remaining shareholders were largely recruited from watchmakers, who had been encouraged by Nakajima and Suzuki to subscribe for the shares.
In July 1932, the majority of the machines were transferred to Shanghai and the Japanese business was considerably reduced. At that time, Nakajima withdrew from business and Oscar Abegg remained the sole leader.

Schmid, now over sixty years old, assured the company his technical support until 1945. In 1934, he imported machine tools and in the following year he involved a technician from Geneva in Japan for the design of new models. Additional valuable impulses were created for Citizen through the purchase of Star Shōkai. This business was founded in 1926 by Schmid, Nakajima and Suzuki especially for the import of Mido watches from Switzerland. Several Citizen types were then also exact Mido copies.
The unchanged existing company R. Schmid & Co. in Tokyo was destroyed completely in 1945 by fire as a result of the bombardment.
R. Schmid married Margaretha Neukomm, born in Berne in 1879, and they had two children born in Yokohama, Rose-Elisabeth * 1898, and Rudolphe-Eugene (* 1899). The latter worked after 1920 at the Swiss company Nabholz & Co.

In the course of the 1930s the successful Rudolphe Schmid finally returned home and visited Japan only sporadically. He kept a partnership in Citizen until 1948, which is now one of the world's largest watch factories.

After 1945 he was hit hard by business. Before the outbreak of the world war, he had deposited at a trustworthy man in Kobe 1890 complete clocks and 6300 clockworks worth over one million yen, which at the time corresponded to the same sum in Swiss Francs.
The large storage of clocks remained intact in the war. Now Schmid tried not only to sell them, but also to transfer the proceeds to Switzerland. For unclear reasons the sale took place only after a few years at the price of more than two million yen. But there was no reason for joy. Since the Japanese currency had lost its full value in the meantime, Schmid only saved around 35,000 francs for the watches.
Oscar Abegg spent the war in Japan and after 22 years as a director of the Schmid company he returned to Switzerland together with his family in 1946.
He had married Marie Kaiser (* 1904) from Appenzell; the couple had three sons, all born in Japan, but they all grew up in Switzerland.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte aufgegeben am 11.11.1907 von Yokohama, Marke mit Firmen-Sicherungs-Stempel R. Schmid & Co. gegen Mißbrauch
- Postcard posted on Nov. 11, 1907 in Yokohama, stamp with company securing cancel "R. Schmid & Co." in order to avoid misuse.
___
/ P III / CH / TR /
SCHMIDT
Alfred





H. Ahrens & Co., Nachf. war Vertreter für die Badische Anilin- und Sodafabrik AG (BASF). Da ein Verkauf durch technische Beratung erfolgreicher war, entschloss sich BASF, einen technischen Experten nach Japan zu entsenden, der bei Ahrens & Co., Nachf. attachiert wurde.
Alfred Schmidt traf als technisch-kommerzieller Berater 1906 in Yokohama ein und er wurde in dem Büro in Yokohama # 29 involviert.
Da sein Einsatz auf Dauer angelegt war, begleitete ihn auch seine Frau. Sie wohnten in Yokohama # 53 Bluff.

Etwa nach dem 1. Weltkrieg arbeitete er in der Kobe-Filiale von Ahrens & Co. Nachf. 1925 lebten sie immer noch in Japan.


Für Vergrößerung klicken
- Privater Brief vom 13.12.1908 an Herrn + Frau Schmidt in Yokohama # 53 Bluff.

- Private letter posted on December 13, 1908 to Mr. + Mrs. Schmidt at Yokohama # 53 Bluff.


Für Vergrößerung klicken
- Brief vom 05.07.1924 vom Hauptsitz in Tokyo an A. Schmidt in Kobe.

- Letter posted July 5, 1924 from the headquarters in Tokyo to A. Schmidt in Kobe.



H. Ahrens & Co., Nachf. was the agent for the Badische Anilin- und Sodafabrik AG (BASF). As sales were more successful through technical consulting, BASF decided to send a technical expert to Japan, which was attached to Ahrens & Co., Nachf.
Alfred Schmidt arrived as a technical-commercial consultant in Yokohama in 1906 and he was involved in the branch in Yokohama # 29.
Since his assignment was planned to be long-termed, his wife also accompanied him. They resided in Yokohama # 53 Bluff.
About after World War I he worked in the Kobe branch of Ahrens & Co. Nachf. In 1925 they were still staying in Japan.


Für Vergrößerung klicken
- Brief vom 02.06.1912 an seine Geschäftsadresse bei Ahrens & Co., Nachf.

- Letter posted on June 2, 1912 to his business address at Ahrens & Co. Nachf.


Für Vergrößerung klicken
- Postkarte vom 16.05.1925 des Clubs Concordia mit einer Einladung.

- Postcard from the Club Concordia of May 16, 1925 with an invitation.
___
/ P IV / DE / TR /
SCHMIDT
Klaus A. G.
1843 - 1877

[C.]


1843 in Kiel – Ellerbek, DE
20.05.1877 in Yokohama

Klaus Schmidt fuhr schon als Junge zur See, kehrte aber nach Kiel zurück und lernte Schiffszimmermann. Anschließend absolvierte er die Seemannsschule von Schleswig-Holstein und erhielt im April 1874 das „Zeugnis über die Befähigung zum Schiffer auf großer Fahrt". Damit war er berechtigt, ,,deutsche Handelsschiffe jeder Größe in allen Meeren zu führen". Als Steuermann auf dem Schiff „Adelheid" der Kieler Firma Sartori & Berger ging er auf Ostasienfahrt und lernte besonders Japan kennen.
In Japan wurde er von der japanischen Regierung, Department of Colonization of Hokkaidō, genannt Kaitakushi, noch im Jahr 1874 angestellt.
Dieses Ministerium wurde speziell gegründet, um Hokkaidō zu entwickeln, zu verteidigen und zu verwalten. Klaus Schmidt wurde in diesem Ministerium als Kapitän auf dem Dampfer Kuroda-maru [Gembu-maru - 玄武丸] angestellt, der nach dem Leiter des Kaitakushi, Kuroda Kiyotaka, benannt worden war. Mit dem Schiff brachte er für die Entwicklung Hokkaidōs benötigte Materialien aus anderen Teilen Japans nach Hokkaidō.
Sein Vertrag mit der japanischen Regierung lief bis zum 31.12.1877.
Leider wurden seine Dienste jäh beendet; nach kurzer schwerer Krankheit starb Schmidt am 20.05.1877 an Typhus im Eureka Hotel in Yokohama.
Die japanische Regierung ordnete ein Staatsbegräbnis an, an dem deutsche und japanische Offiziere und Mannschaften teilnahmen.
P. S. Es treten einige Diskrepanzen mit dieser Person auf. In der japanischen Literatur wird C. Schmidt genannt, ansonsten K. Schmidt.
Das wäre eigentlich unerheblich, wenn nicht zwei Grabstellen existieren würden, bei denen es sich offensichtlich um die gleiche Person mit gleichem Alter, Sterbedatum und Sterbeort handelt.
- Klaus Schmidt, beerdigt auf dem Yamate Ausländerfriedhof von Yokohama, Grabstelle # 2910
- C. Schmidt, beerdigt auf dem Ōura Friedhof Nagasaki, Grabstein teilweise jedoch unleserlich; Anzeige im Rising Sun & Nagasaki Express vom 02.06.1877.
1843 in Kiel – Ellerbek, DE
20.05.1877 in Yokohama

Klaus Schmidt already sailed as a boy on sea, but returned to Kiel and completed an apprenticeship as a ship’s carpenter. He then graduated from the Seamen Academy of Schleswig-Holstein, and in April 1874, he received the "Certificate as a Master Mariner for Long-Distance Trips". Thus, he was qualified to "head German merchant ships of every size on all seas." As a helmsman on the ship "Adelheid" of the Kiel company Sartori & Berger he went on East Asian Tour and got to know Japan in particular.
In Japan he was employed in 1874 by the Japanese government, Department of Colonization of Hokkaidō, called the Kaitakushi.
This department was specifically created to develop, defend and administer Hokkaidō. Klaus Schmidt was employed in this department as a captain on the steamer Kuroda-maru [Gembu-maru -玄武丸], named after the head of the Kaitakushi , Kuroda Kiyotaka.
By ship, he took regularly necessary material for the development of Hokkaidō from different parts of Japan to Hokkaidō.
His contract with the Japanese government ran until December 31, 1877.
Unfortunately his services were abruptly ended; after a short illness, Schmidt died of typhoid fever in the Eureka Hotel in Yokohama on May 20, 1877.
The Japanese government ordered a state funeral, in which German and Japanese officers and men took part.

P. S. There are some discrepancies with this person. In the Japanese literature he is called C. Schmidt, otherwise K. Schmidt.
In general, that would be irrelevant, if there were not existing two grave places for apparently the same person with the same age, death date and place of death.
- Klaus Schmidt, buried in the Yamate Foreigners’ Cemetery of Yokohama, plot # 2910
- C. Schmidt, buried in the Ōura Cemetery of Nagasaki, tombstone partly illegible; Advertisement in the Rising Sun & Nagasaki Express dated June 2, 1877.
___
/ P II / DE / FE-R-SH + K (30 Mon.) /
SCHMIDT
Paul








Für Vergrößerung klicken

Für Vergrößerung klicken
- Einladung der Evangelischen Gemeinde
- Invitation of the evangelical community




Paul Schmidt war ab 1898 bei E. Krauss & Co., Optische Werke, in Tokyo # 50 Tsukiji bzw. # 34 ab 1901, angestellt.
Krauss & Co. hatte ihren Sitz in Paris, wo auch E. Krauss stationiert war. Zu dieser Zeit gab es noch weitere Niederlassungen in Berlin, Wien, und St. Petersburg, die etwa 1902 noch um Filialen in London, Rochester und Barcelona ergänzt wurden.
Gemäß einer Postkarte vom August 1897 aus Nagasaki an seinen Vater schreibt Paul, dass er sich wieder auf sein Heim in Tientsin freut. Offensichtlich arbeitete er in China und besuchte Japan mit seiner Frau.
Letztendlich haben sie sich doch für ein Leben und einer Tätigkeit in Japan entschieden und Paul Schmidt erhielt schon im Jahr 1899 Prokura. Er arbeitete für die Firma bis 1906 in Japan, danach sind sie nicht mehr in Japan gelistet, ihre Spuren verlieren sich, möglicherweise wurde er in einer anderen Filiale der Firma eingesetzt.


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
Einladungskarte vom 04.12.1901 zu einem Herrenabend der „OAG“ in Tokyo Kanda Imagawakoji Ichome 8.



Paul Schmidt had been employed at E. Krauss & Co., Optical Works, in Tokyo # 50 Tsukiji and # 34 since 1901 resp. Krauss & Co. was based in Paris, where E. Krauss was also stationed. At that time, there were further branches in Berlin, Vienna, and St. Petersburg, which were supplemented by branches in London, Rochester and Barcelona around 1902.
According to a postcard from August 1897 posted at Nagasaki to his father, Paul writes that he is looking forward to his home in Tientsin again. Obviously, he worked in China and visited Japan with his wife.
In the end, they decided to live and work in Japan and Paul Schmidt was already authorized to sign per procuration in 1899. He worked for the company in Japan until 1906, after which they are no longer recorded in Japan. Their traces are lost, possibly he was transferred to another branch of the company.


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
Invitation card posted on December 4, 1901 to a Men's Evening of the "OAG" in Tokyo Kanda Imagawakoji Ichome 8.
___
/ P III / DE / TR /
SCHMIDT
Thomas
1882 – 1952


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken

1882
13.04.1952 in Kobe, Japan

Er kam 1907 nach Japan und arbeitete dauerhaft für Weinberger & Co. in der Filiale in Kobe.

Nach dem Tod von Carl Loeffler heiratete er Eliza geborene Webb verwitwete Loeffler und sie hatten zwei Kinder, Werner und Lucy.

Sie wurden beide auf dem Ausländerfriedhof von Kobe beigesetzt.


P. S. Carl Loeffler war der richtige Großvater von Ralph Schirmer, dem Informant der Schirmer-Loeffler-Schmidt-Familie.
1882
13.04.1952 in Kobe, Japan

He came to Japan in 1907 and worked permanently for Weinberger & Co. in the Kobe branch.

After the death of Carl Loeffler he married Eliza nee Webb, widowed Carl Loeffler and they had two children, Werner and Lucy.

They were both buried in the Foreigners' Cemetery of Kobe.



P. S. Carl Loeffler was the actual grandfather of Ralph Schirmer, the informant to the Schirmer-Loeffler-Schmidt family.
___
/ P IV / DE / TR /
SCHMIDT-SCHARFF
Richard
1871 - 1954

[SCHMIDT-SCHARF]


Für Vergrößerung klicken
Richard, Paula Victoire, Paula, Anna Maria Schmidt-Scharff

Für Vergrößerung klicken





Für Vergrößerung klicken
- Im Jahr 1919 lebte die Familie immer noch in Japan.
- In 1919 the family still lived in Japan.
14.10.1871 in Frankfurt/ Main, DE
24.11.1954 in Frankfurt/ Main, DE

Er kam 1896 nach Japan und arbeitete für Reimers & Co., Handels- und Versicherungs - Agentur, Yokohama # 198, ab 1897 war er verantwortlich für den Bereich "Seide", der sich in Yokohama # 208 befand.
Ab 1904 gehörte er zum Vorstand der Gebr. Helm, Ltd., Yokohama # 43 und der Normal Dispensary (Deutsche Apotheke) Ltd., Yokohama # 77.

1906 gründete er seine eigene Firma R. Schmidt-Scharff & Co., Kaufmann für Seide, Yokohama # 214, die sich im Haus von Retz & Co. befand, wo er auch parallel in dieser Firma tätig war. Zusätzlich agierte er auch als Stellvertretender Konsul für Norwegen im Konsulat Yokohama.

Am 04.01.1905 heiratete er Paula Sophie Retz (*19.06.1882 in Yokohama, † 06.04.1964 in Frankfurt/ M.), Tochter von Friedrich Retz, in Yokohama. Die Trauung fand im Haus von Friedrich Retz statt; anwesend waren auch Major Prinz Carl Anton von Hohenzollern und Major Bronsart von Schellendorff, die mit Friedrich Retz befreundet waren; beide waren zu dieser Zeit als Militärbeobachter im russisch-japanischen Krieg .
Richard und Paula Schmidt-Scharff hatten zwei Töchter:
- Paula Victoire (* 14.03.1906 in Yokohama, † 22.02.1986 in Frankfurt/M.)
- Anna-Maria (* 24.03.1910, † 16.12.1989 in Frankfurt/M.)

Richard und Paula Schmidt-Scharff sind auf dem Hauptfriedhof Frankfurter/ M., Gruftenhalle, Gruft 55 beigestzt.


Für Vergrößerung klicken
Postkarte von Richard Schmidt-Scharff an seine Mutter von einem Besuch einer Ausstellung in Osaka am 16.05.1903. Zu der Zeit arbeitete er noch für Otto Reimers & Co., wie der Firmen-Sicherungs-Stempel O. R. & Co. auf der Briefmarke belegt.
14.10.1871 in Frankfurt/ Main, DE
24.11.1954 in Frankfurt/ Main, DE

He arrived in Japan in 1896 and joined Reimers & Co., Trade and Insurance Agency, Yokohama # 198; from 1897 on he was responsible for the silk department, located in Yokohama # 208.
As of 1904 he became a member of the board of directors at Helm Bros., Ltd., Yokohama # 43 and the Normal Dispensary (German Pharmacy) Ltd., Yokohama # 77.

In 1906 he established his own firm R. Schmidt-Scharff & Co., Silk Merchant, Yokohama # 214, located in the premises of Retz & Co.
Additionally he was also employed at this company. Moreover he was appointed deputy consul for Norway in the consulate of Yokohama.

On January 4, 1905 he married Paula Sophie Retz (* 19.06.1882 in Yokohama, † 06.04.1964 in Frankfurt/M.), daughter of Friedrich Retz, in Yokohama. The marriage ceremony took place in the house of Friedrich Retz. Major Prinz Carl Anton von Hohenzollern and Major Bronsart von Schellendorff, friends of Friedrich Retz, were also present; at that time they were both occupied as German military observers in the Russo-Japanese War.
Richard and Paula Schmidt-Scharff had two daughters:
- Paula Victoire (* 14.03.1906 in Yokohama, † 22.02.1986 in Frankfurt/M.)
- Anna Maria (* 24.03.1910, † 16.12.1989 in Frankfurt/M.)

Richard and Paula Schmidt-Scharff are buried in the Main Cemetery of Frankfurt/ M., Vault Hall, Vault 55.


Für Vergrößerung klicken
Postcard from Richard Schmidt-Scharff to his mother from a visit to an exhibition in Osaka on May 16, 1903. At this time he was still working for Otto Reimers & Co., as the company securing cancel O. R. & Co. on the stamp shows.
___
/ P III / DE / TR /
SCHNELL
Eduard
1834 -

[SCHUELL]
[Edward W.]



Für Vergrößerung klicken
Eduard Schnell



























Für Vergrößerung klicken
Edward Schnell und Takeda Kango - "A Map of the World in Japanese"
- handkolorierter Kupferstich, Yokohama 1862, Format 90x160 cm
- hand-coloured copper engraving, Yokohama 1862, size 90x160 cm













Für Vergrößerung klicken

Für Vergrößerung klicken
Eduard Schnell & François Perregaux -
Start + End

1834 -


Eduard Schnell hatte einige Zeit in der Preußischen Armee gedient. In Japan wurde er daher "General Schnell" genannt, aber diese Bezeichnung würde eigentlich mehr auf seinen älteren Bruder Henry Schnell zutreffen. Während des Bōshin-Krieges fungierte Henry als Strategie-Berater für die Truppen des Daimyō von Aizu, während Eduard mehr Kaufmann war und die Streitkräfte der Clans von Aizu, Nakaoka und Shōnin mit modernen Waffen ausrüstete. Darunter waren sogar Maschinengewehre.

Als er nach Japan kam, sprach Eduard Schnell neben Deutsch, Holländisch, Englisch und Französisch anscheinend auch etwas Malaiisch, das er sicherlich in Singapore gelernt hatte. Auch Japanisch beherrschte er sehr schnell.
In Singapore hatte er auch Françcois Perregaux kennen gelernt, der zwischen Mai 1859 und Oktober 1860 das erste asiatische Verkaufskontor der Schweizer Uhrmachervereinigung führte. Dieses Büro sollte nach Japan umziehen, und als Perregaux im Dezember 1860 in Yokohama eintraf, wurde er bereits von Eduard Schnell empfangen. Eduard Schnell war am 12.04.1859 an Bord des holländischen Handelsschiffes Jacob & Anna in Nakasaki eingetroffen.
Von den Gebrüdern Schnell wird gesagt, sie seien holländischer oder deutscher Herkunft gewesen oder beides zugleich. Es gibt hierzu keine eindeutige Bestätigung. Anscheinend stammten sie jedoch aus Württemberg oder Baden. Dem entspricht die Angabe, sie wären deutscher Staatsangehörigkeit aber vorgegeben, Niederländer zu sein.

Da die Niederlande damals als einziges Land von der japanischen Regierung als Handelspartner anerkannt wurde, war es sicherlich von Vorteil, für einen Holländer gehalten zu werden.
Henry arbeitete als Dolmetscher für den preußischen Konsul Max von Brandt, Eduard soll in der gleichen Funktion für den niederländischen Gesandten Dirk de Graeff van Polsbroek tätig gewesen sein.

Als vermeintlicher Holländer war Eduard Schnell in der Lage, auf seinen Namen, aber für die Schweizer Uhrmacher-Vereinigung Grundbesitz in Japan zu erwerben. Er kaufte in Yokohama das Grundstück # 44, wo die Vereinigung ihr neues Verkaufsbüro für Asien eröffnete.

Privat wohnte Eduard Schnell in Yokohama und lebte mit einer japanischen Frau zusammen; sie hatten einen Sohn, der um 1862 geboren wurde. Im Februar 1862 brachte "Edward" Schnell mit dem japanischen Kartographen Takeda Kango eine handkolorierte Weltkarte auf Japanisch heraus, die Übersetzung einer Karte in Mercator-Projektion des Engländers John Purdy, die unter Takedas Namen allein und mit dem japanischen Titel "Bankoku kōkaizu" erschien.

Nachdem sich der Verkauf von Uhren in Japan als ziemlich schwierig erwies, wurde das Verkaufsbüro in Yokohama 1863 geschlossen. Die erfolgreiche Liquidation übernahm James Favre-Brandt, ein Teilnehmer der Schweizer Japan-Mission.
Teilweise wegen der Erfahrungen mit dem Kontor der Uhrmachervereinigung, aber wahrscheinlich auch unter Eduard Schnells Einfluss wandte sich Perregaux zeitweilig allgemeinen Geschäften zu. Am 12.01.1864 wurde eine neue Partnerschaft unter dem Namen "Schnell & Perregaux" angezeigt.
Sie bezeichneten sich selbst als "allgemeine Kommissions- und Importkaufleute", aber für Eduard Schnell bedeutete dies zu einem beträchtlichen Teil auch den Verkauf von modernen Feuerwaffen an die japanische Shōgunatsregierung.
Perregaux war ein Gegner des Verkaufs von Waffen an ein Land, das bereits am Vorabend eines Bürgerkriegs stand, und beendete die Partnerschaft nach nur einem Jahr. Beide gründeten ihre eigene Firma: Perregaux & Co. und Schnell & Co., letztere firmierte weiterhin in Yokohama # 44.
Eduard Schnell fuhr fort, die Streitkräfte des Shōgunats mit Waffen auszurüsten. Dazu hatte er im Jahr 1868 eine Niederlassung mit Waffenlager in Niigata eingerichtet.
Dem Daimyō von Nakaoka verkaufte er zwei der drei Gatling-Maschinengewehre, die damals in Japan existierten, außerdem 2.000 französische Gewehre und andere Waffen. Diese Verkäufe wurden auch von dem niederländischen Ministerresidenten van Polsbroek kritisiert.
In einem Brief vom 06.12.1868 an van Polsbroek versuchte Eduard Schnell die Beweggründe für seine Unterstützung der Shōgunats-Clans durch Waffen zu erklären. In der Rückschau war es deren verzweifelter Versuch, ihre überlieferten Privilegien gegen eine Welt zu verteidigen, die bereits im Begriff war, sich ebenso schnell wie gründlich zu verändern.
In der Schlacht von Aizu in Nord-Honshū standen etwa 5.000 Samurai 15.000 kaiserlichen Truppen aus Satsuma, Chōshū und Tosa gegenüber. Trotz Eduards Feuerwaffen wurden die Tokugawa-Streitkräfte entscheidend geschlagen.
Während Henry Schnell mit seinem Anhang nach Kalifornien auswanderte, ist Eduard Schnell bereits ab 1869 wieder in Yokohama # 104 Bluff gelistet und ab 1871 als Kommissionskaufmann in Tokyo Tsukiji. Hier ist er bis 1875 aufgeführt.
In dieser Zeit scheint eine "Versöhnung" mit F. Perregaux stattgefunden zu haben, der auch in Tsukiji als Kaufmann arbeitete.
Als im Jahr 1876 F. Perregaux seine Firma Perregaux & Co., Uhrmacher und Juwelier, nach Yokohama # 71 verlegte, finden wir auch E. Schnell unter Yokohama # 71 gelistet, allerdings nicht als Partner oder Mitarbeiter. Auch privat wohnte Perregaux in Yokohama # 168 Bluff und E. Schnell in Yokohama # 167 Bluff.
F. Perregaux starb am 18.12.1877 und kurioserweise ist auch E. Schnell danach nicht mehr in Japan gelistet.

Sein Waffenlager in Niigata wurde 1869 von kaiserlichen Truppen geplündert.
Durch Vermittlung des neuen niederländischen Konsuls erhielt er vier Jahre später eine Entschädigung von 40.000 mexicanischen Dollar. Das meiste davon soll er nach dem "Gründerkrach" 1873 in Deutschland verloren haben.

Der letzte Hinweis auf Eduard Schnell scheint von Kawashima Chūnosuke gekommen zu sein. Der japanische Übersetzer von Jules Vernes Romanen berichtete, ihn 1888 in Genf in der Schweiz gesehen zu haben. Danach verliert sich jede Spur.
1834 -


Eduard Schnell had served for some time in the Prussian army. In Japan he was therefore called "General Schnell", but this term would have been more appropriate for his elder brother Henry Schnell.
During the Japanese Bōshin war, Henry acted as strategical adviser for the troops of the daimyō of Aizu, whereas Eduard was more a salesman and equipped the forces of the Aizu, Nakaoka and Shōnin clans with modern weapons. This comprised even machine guns.

When he came to Japan, Eduard Schnell apparently spoke besides German, Dutch, English and French also some Malay, which he possibly had learned in Singapore. Also Japanese he mastered very quickly.
In Singapore he had also met François Perregaux who had been running between March 1859 and October 1860 the first Asian "comptoir" of the Swiss Watchmakers' Union.
This office was to be transferred to Japan, and when Perregaux arrived in December of 1860 at Yokohama, he was already welcomed by Eduard Schnell.
Eduard Schnell had arrived on April 12, 1859 aboard the Dutch merchant ship Jacob & Anna in Nakasaki.

The Schnell brothers are sometimes said to have been of either Dutch or German descent or both at a time. There is, however, no secured confirmation on this fact. Apparently they came, however, from Wurttemberg or Baden in Southern Germany. This corresponds to the information they were of a German nationality only pretending to be Dutch.
Since the Netherlands were then the only country which was acknowledged as a commercial partner by the Japanese government, it was certainly an advantage being taken for Dutch.
Henry worked as an interpreter for the Prussian Consul Max von Brandt; Eduard is supposed to have been working in the same function for the Dutch minister Dirk de Graeff van Polsbroek.

As an alleged Dutch, Eduard Schnell was able to obtain land in Japan in his name, but on behalf of the Swiss Watchmakers' Union.
He bought in Yokohama site # 44, where the Union opened its new Asian sales agency.

Privately Eduard Schnell lived in Yokohama and had a liaison with a Japanese woman; they had a son born around 1862.
In February of 1862 "Edward" Schnell published jointly with the Japanese cartographer Takeda Kango a hand-coloured world map in Japanese, the translation of a map in Mercator projection by the Englishman John Purdy, which was also published under Takeda's name alone, entitled in Japanese "Bankoku kōkaizu".

Since the sale of watches and clocks in Japan proved to be rather difficult, the Yokohama sales office was closed in 1863. It was successfully liquidated by James Favre-Brandt, a member of the Swiss mission to Japan.

Partly because of the experience with the watchmakers' "comptoir", but probably also under Eduard Schnell's influence, Perregaux temporarily shifted to general trade. On January 12, 1864, a new partnership under the name "Schnell & Perregaux" was announced.

They named themselves "General Commission and Import Merchants", but for Eduard Schnell this apparently also meant, to a considerable extent, selling modern firearms to the Japanese shōgunate government.

Perregaux was opposed to the sale of arms to a country that was already at the eve of a civil war, and therefore the partnership ended after only one year. Both founded their own company: Perregaux & Co. and Schnell & Co., latter company was still operating at Yokohama # 44.

Eduard Schnell continued to equip the shōgunate forces with arms. For this purpose he had established in 1868 a new branch in Niigata with a weapons depot. To the daimyō of Nakaoka he sold two of the three Gatling machine guns then existing in Japan, furthermore 2.000 French rifles and other armaments.
Such sales were also criticised by the Netherlands Resident Minister van Polsbroek.
In a letter to van Polsbroek dated December 6, 1868, Eduard Schnell tried to explain the motifs for his massive support of the shōgunate clans with arms.
Looking back, it was their desperate attempt to defend their traditional privileges against a world that already was going to change as rapidly as fundamentally.

In the battle of Aizu in Northern Honshū, some 5,000 Aizu samurai stood against 15,000 imperial troops from Satsuma, Chōshū and Tosa. Despite of Eduard's firearms, the Tokugawa forces were decisively defeated.

Whereas Henry Schnell emigrated with his entourage to California, we can find E. Schnell as of 1869 again listed at Yokohama # 104 Bluff and as of 1871 in Tokyo Tsukiji as Commission Merchant. Here he is recorded until 1875.

During this time a "reconciliation" with F. Perregaux seems to have taken place, who worked as a merchant in Tsukiji.

When in 1876, F. Perregaux shifted his company Perregaux & Co., Watchmaker and Jeweller, to Yokohama # 71 we find E. Schnell listed under Yokohama # 71, too, but not as a partner or an employee. Also privately Perregaux lived in Yokohama # 168 Bluff and E. Schnell in Yokohama # 167 Bluff.
F. Perregaux died on December 18, 1877 and curiously, afterwards also E. Schnell is no longer listed in Japan.

His arms stores in Niigata were plundered by imperial troops in 1869.
By mediation of the new Dutch consul he was granted, four years later, a compensation amounting to 40,000 Mexican Dollar. He is supposed to have lost most of it through the "founders' panic" (Gründerkrach) in Germany after 1873.

The last hint about Eduard Schnell seems to have come from Kawashima Chūnosuke. The Japanese translator of Jules Verne's novels reported to have seen him in 1888 in Geneva in Switzerland. Any trace thereafter is lost.
___
/ P I – II / DE / TR /
SCHNELL
Henry


[John Henry]
[J. A.]
[I. Henry]








































Für Vergrößerung klicken
- Die Überbleibsel von Henry Schnells Wohnung auf der Burg Wakamatsu
- The remnants of Henry Schnell's residence in Wakamatsu Castle









Für Vergrößerung klicken
- Die beschädigte Burg Wakamatsu unmittelbar nach der Schlacht von Aizu
- The damaged Wakamatsu Castle immediately after the Battle of Aizu






















Für Vergrößerung klicken
Pacific-Mail-Steamer "China"












Für Vergrößerung klicken
- Erinnerungstafel an die Wakamatsu-Kolonie aufgestellt anlässlich des 100. Jahrestags 1996.
- Commemorative plaque for the Wakamatsu Colony erected at the 100th anniversary in 1996.







Für Vergrößerung klicken
Itō Okei






Für Vergrößerung klicken

Für Vergrößerung klicken
- Okeis Grabstein in California + seine Kopie in Aizu-Wakamatsu
- Okei's tomb in California + its replica in Aizu-Wakamatsu




Für Vergrößerung klicken
- Wappen des Matsudaira-Clans
- Matsudaira crest




Die Brüder Henry und Eduard Schnell, die gegen Ende des Tokugawa-Shōgunats nach Japan gekommen waren, werden oft miteinander verwechselt. Henry, der ältere von beiden, war der erste Dolmetscher des preußischen Konsuls.
Dann kämpfte er, wenig diplomatisch, als militärischer Befehlshaber im Rang eines Samurai gegen die neue japanische Regierung. Nach der Meiji-Restauration emigrierte er nach Kalifornien und gründete dort eine der ersten japanischen Ansiedlungen auf amerikanischem Boden.
Trotz der englischen Vornamen, die sie sich in Japan entweder zugelegt oder die sie in diesen Jahren erhalten hatten, wurden beide Schnell-Brüder ganz sicher in Deutschland geboren, in einem der damals unabhängigen Staaten Baden oder Württemberg. Eduard soll im preußischen Militär gedient haben, aber auch Henry hatte stets eine, vielleicht sogar engere, Nähe zum Militärischen.

Auch über Henry Schnell's Leben liegen nur unvollständige Informationen vor, ebenso wie zu seinem Bruder Eduard.
Man kann annehmen, dass beide zusammen am 12.04.1859 in Nagasaki auf dem holländischen Handelsschiff Jacob & Anna angekommen sind und sie ließen sich dann in Yokohama als Kaufmann nieder.
Es wird berichtet, dass Henry Schnell bereits 1861 eine Molkerei gegründet hatte, in den Japan Directories wird dieses Geschäft jedoch nicht aufgeführt.
Auf jeden Fall hat er sich schnell den örtlichen Bedingungen angepasst und die japanische Sprache erlernt. Er beherrschte auch die niederländische Sprache und so wurde er zuerst als Sekretär und etwas später als Dolmetscher des preußischen Konsuls Max von Brandt angestellt, als dieser am 04.01.1863 sein Amt antrat.

Beide Brüder wurden in Edo (Tokyo) am 14.08.1867, als sie in einer offenen Kutsche unterwegs waren, von einem japanischen Samurai mit dem Schwert angegriffen. Über diese Begebenheit berichtet Konsul von Brandt auch in seinen Erinnerungen, erwähnt aber nur ein einziges Opfer:
"Herr Schnell", wie er seinen Dolmetscher Henry Schnell nannte. Bei der folgenden Schießerei wurde nur ein Passanten und der Angreifers selbst verletzt. Der war in die Brust getroffen worden, konnte aber entkommen.

Als Konsequenz aus diesem Vorfall forderte von Brandt von den japanischen Behörden "die Hinrichtung jedes Samurai, der, ohne einen berechtigten Grund dazu zu haben, das Schwert gegen einen preußischen Untertan" zieht.

Die Gebrüder Schnell hatten inzwischen ziemlich enge politische und geschäftliche Beziehungen zu Shōgunats-Clans in Nord-Honshū geknüpft, besonders zum Lehnsherrn (daimyō) von Aizu, Matsudaira Katamori, einem der Hauptkunden bei Eduards Waffengeschäften. Im Januar 1868 gab Henry Schnell seine Stellung als Dolmetscher in Edo auf.

Danach ist er als Partner bei der Handelsfirma Schnell & Co. gelistet, allerdings als "abwesend" angegeben, denn im April oder Mai 1868 hielt er sich bereits im heutigen Aizu-Wakamatsu auf und hielt Vorträge über westliche Militärtaktik. Diese Taktik wäre seiner Ansicht nach von großem Vorteil im Kampf gegen die kaiserlichen Streitkräfte.
Schnells Rat wurde bald sehr geschätzt und belohnt. Er wohnte auf der Burg Wakamatsu und hatte eine japanische Frau aus Shōnai namens Jou.
Henry Schnell erhielt sogar die rechtliche Stellung eines Samurai und einen japanischen Namen, Hiramatsu Buhei.
Dies war eine Umstellung des Namens Matsudaira, weil das japanische Schriftzeichen (kanji) für "daira" oder "taira" auch als "hira" gelesen werden kann. Hiramatsu Buhei alias Heny Schnell trug nun die charakteristischen Merkmale eines Samurai: den Haarknoten (chonmage), ein Paar Schwerter (daishō) und die Kleidung eines Kriegers: den Kimono für Männer (haori) und weite Hosen (hakama).

Am 13.07.1868 wurde ein Aizu Kriegsrat gehalten. In dessen Mittelpunkt stand Henry Schnell, der keinen Dolmetscher brauchte und seine Pläne erläuterte.
Er schlug vor, das ehemalige US-Kanonenboot Sagamore zu kaufen, das nun unter dem Namen Kagano-kami dem Akita-Clan gehörte und zum Verkauf stand.
Unterstützt durch dieses Schiff sollten die Aizu-Truppen von Takada (heute Teil von Jōetsu) aus die in der Nähe gelegene Stadt Niigata angreifen.

Zur Verstärkung der Shōgunats-Streitkräfte sollten später Söldner aus Indien angeworben werden. In der Absicht, seine Pläne in die Tat umzusetzen, reiste Henry Schnell in Richtung Niigata, begleitet von Kriegern aus Aizu und Yonezawa.
Nach seiner Ankunft in Niigata gab Henry Schnell Anweisungen für den Aufbau der Batterien. Am 02.08.1868 wurden die kaiserlichen Truppen angegriffen; Henry Schnell feuerte selbst eine Kanone ab.
Vier Tage später verließ er die Aizu-Streitkräfte, um weitere Waffen und mehr Munition herbeizuholen, kehrte aber anscheinend niemals zurück.
Am 06.09.1868 eroberten die kaiserlichen Streitkräfte Nakaoka, obwohl es von Eduard Schnells Gatling-Maschinengewehren verteidigt wurde.
Vier Wochen später begann die kaiserliche Truppe Aizu's Hauptstadt Wakamatsu einzunehmen. Einige Tage danach wurde die Burg Wakamatsu schwer beschädigt, und Aizu kapitulierte.
Damit war der Bürgerkrieg größtenteils zu Ende.

Henry Schnells Frau Jou war aus Sicherheitsgründen bereits in Begleitung von Leuten aus dem Shōnai-Clan zur Burg Aoba in Sendai geflohen. Als sie am 19.10.1868 dort ankam, war Henry Schnell vermutliche bereits da, und auch Yoneda Keijirō. Unter seinem ursprünglichen Namen Tateishi Onojrō war er 1860 der junge Samurai "Tommy", der bei seinem USA-Besuch mit der "Japanischen Abordnung" großes Aufsehen erregt hatte.
Aus nicht näher bekannten Gründen reisten Schnell und Yoneda im Dezember 1868 nach Shanghai, wahrscheinlich um mit Enomoto Takeaki in Verbindung zu treten, dem Präsidenten der kurzlebigen Rebellen-Republik Ezo (Hokkaidō).
Trotz seiner Beteiligung am Bürgerkrieg fühlte sich Henry Schnell selbst vergleichsweise sicher. Max von Brandt hatte der neuen japanischen Regierung erklärt: "Falls ein Preuße von der Regierung des Mikado gefangengenommen würden, würde er erwarten, dass die Preußen nach preußischem und internationalem öffentlichen Recht zur Bestrafung ihm ausgeliefert werden".
Daher reiste Schnell offen unter seinem deutschen Namen, während Yoneda sich nun zur Tarnung "Nagano Keijirō" nannte.

Die Reise hatte, aus welchen Gründen auch immer, nicht das erhoffte Resultat. Henry Schnell kehrte nach Yokohama zurück und begann Vorkehrungen für eine Zukunft außerhalb Japans zu treffen. Sein Plan war, Geld von dem immer noch wohlhabenden Aizu-Clan zu borgen, Land in Kalifornien zu erwerben und eine Farm aufzubauen, auf der er sich mit seiner Frau und einer Gruppe von Japanern niederlassen konnte. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Henry Schnell auch erwartete, Gold zu finden.

Das japanische Außenministerium willigte ein. Dem "Preußen Schnell" wurde gestattet, "mit etwa zwanzig Japanern nach San Francisco zu reisen, um dort Landwirtschaft zu betreiben".

Am 30.04.1869 verließ der Raddampfer China der "Pacific Mail Steamship Co." Yokohama mit dem Ziel San Francisco. An Bord befanden sich Henry Schnell, seine schwangere Frau Jou, ihr Kindermädchen Itō Okei und etwa zwanzig japanische Einwanderer. Eine weitere Gruppe folgte auf einem zweiten Schiff. Sie hatten ein ungewöhnliches "Gepäck": 50.000 dreijährige Maulbeerbäume, Seidenraupen-Kokons, Bambuswurzeln, sechs Millionen Teesaaten, 500 japanische Wachsbäume, Traubensamen - und japanische Kochgerätschaften.

In San Francisco am 27.05.1869 angekommen, gab Henry Schnell eine Anzeige bei der Zeitung "Daily Alta California" auf und kaufte dann von einem gewissen Charles M. Graner für 5.000 $ ein 65 Hektar großes Grundstück in 494 Meter Höhe in "Gold Hill" bei Sutter's Mill im heutigen County El Dorado. Sutter's Mill war der Ort, an dem der "California Gold Rush" zwanzig Jahre zuvor begonnen hatte.

Mit dem Flussdampfer Sitka reiste die Gruppe nach Sacramento und von dort mit gemieteten Wagen nach Placerville und zog dann weiter nach Gold Hill. Henry Schnell taufte seine japanische Siedlung dort "The Wakamatsu Tea and Silk Farm Colony".
Zuerst schien die Farm zu prosperieren. Die Siedler stellten ihre Erzeugnisse 1869 auf der "Landwirtschaftsmesse des Staates California" in Sacramento vor, und ein Jahr später auf der "Gartenbau-Ausstellung" in San Francisco. Aber die Lage wurde bald shlechter, aus zwei verschiedenen Gründen:
(1) In Japan wurde der Hausarrest für Matsudaira Katamori aufgehoben, unter der Bedingung, dass er auf sein Vermögen verzichten würde; daher versiegte plötzlich seine finanzielle Unterstützung für die Farm in Kalifornien.
(2) Langsam vertrocknete buchstäblich auch die Farm selbst. Die Gold-Hill-Gruben in der Nachbarschaft wurden auch "Dry Diggins" genannt, weil sie nicht genügend Wasser zum Goldwaschen besaßen. Während der Dürre von 1870 blockierten Minenarbeiter den Wasserzulauf für die japanische Ansiedlung, was Missernten und eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage zur Folge hatte.

Henry Schnell versprach Hilfe. Er kündigte an, nach Japan zu reisen um Geldmittel aufzutreiben, und verließ im Sommer Wakamatsu mit seiner Frau und inzwischen zwei Töchtern, Frances und Mary. Man hat niemals wieder etwas von ihnen gehört.
Schnells Verschwinden bedeutete das Ende der Kolonie von Wakamatsu. Einige Siedler kehrten nach Japan zurück. Andere verließen die Gegend und suchten ihr Glück anderswo in California. Ein Farmer aus der Nachbarschaft, Francis Veerkamp, erwarb 1873 schließlich Wakamatsu.

Die Familie Veerkamp hatte sich in den Jahren zuvor schon um Itō Okei gekümmert, das frühere Kindermädchen der Schnells. Sie hatte sich mit Malariafieber infiziert und war 1871 verstorben. Itō Okei war die erste Person aus Japan, die in amerikanischer Erde bestattet wurde. Ihr Grab liegt am Fuß der mittleren Sierra Nevada auf dem Gelände der früheren Kolonie. Okei hatte einst davon gesprochen, dass der Ausblick von dieser Stelle sie an ihre japanische Heimat erinnere. Der Grabstein wurde von der Familie Veerkamp aufgestellt. Eine Kopie ist inzwischen in der japanischen Stadt Aizu-Wakamatsu zu finden.

Als Henry Schnell 1871 Wakamatsu Kolonie verließ, ließ er zwei wertvolle Gegenstände zurück: einen tanto-Dolch aus dem 15. Jahrhundert und eine mit Goldfäden durchwirkte Seidenfahne, beide mit dem Wappen des Matsudaira-Clans. Um die Erinnerung an die Wakamatsu-Kolonie aufrecht zu halten, übereignete die Familie Veerkamp beide Objekte im Jahr 2001 dem Archiv des Staates California.

In einem neueren Roman lebt Henry Schnell weiter. In dem Kinderbuch "Samurai of Gold Hill" der amerikanischen Schriftstellerin japanischer Herkunft Ushida Yoshiko wurden große Teile der Geschichte der Siedlung Wakamatsu literarisch gestaltet. "Herr Schnell" ist ein von sich überzeugter Mann. Er liebt es, einer Zuhörerschaft lautstark seine jeweiligen Pläne zu erklären.

Mit Landwirtschaft hatte er nie zu tun, und er besitzt auch kein Einfühlungsvermögen in das Leben der zarten Seidenraupen, also in das Leben überhaupt. Daher mussten alle seine Pläne letztlich scheitern.
Es könnte sein, dass dieses Bild ziemlich genau auf den historischen Henry Schnell zutrifft - aber wir werden es niemals mit Sicherheit wissen.



The brothers Henry and Eduard Schnell, who had come to Japan towards the end of the Tokugawa shōgunate, are often confounded with each other. Henry, the elder of the two, was the first interpreter of the Prussian Consul.

Then he fought, less diplomatically, as a military leader in the rank of a samurai against the new Japanese government. After the Meiji Restoration he immigrated to California, founding there one of the very first Japanese settlements on the American soil.

Despite of the English first names which they probably had adopted in Japan or which were given to them in these years, both Schnell brothers were born most surely in Germany, in one of the then independent southern states of Baden or Wurttemberg. Eduard is supposed to have served in the Prussian army. Henry, too, had always a possibly even closer affinity to military matters.

Also about Henry Schnell's life we only have incomplete information, just as for his brother Eduard. .
We can assume that both arrived together on April 12, 1859 in Nagasaki on the Dutch merchant ship Jacob & Anna and they then settled in Yokohama as merchants.

It is reported that already in 1861 Henry Schnell had founded a dairy; in the Japan Directories, however, this business is not listed.
Anyway, he has quickly adopted all local customs and possessed the Japanese language. He also mastered Dutch and thus, he was employed by the Prussian Consul Max von Brandt when he took office on January 04, 1863; at first he acted as a secretary and later was engaged as an interpreter.

Both brothers had been attacked in Edo (Tokyo) on August 14, 1867, when riding in an open coach, by a Japanese samurai with his sword.
The occurrence is also reported by Consul von Brandt in his memoirs, but he mentions only one victim:
"Herr Schnell", as he called his interpreter Henry Schnell.
In the following shooting only a passer-by and the attacker himself were hurt. He had been hit in the chest, but could escape.

As a consequence of this incident, von Brandt demanded from the Japanese authorities "that every samurai be executed who without a legitimate reason would draw his sword against a Prussian subject".

The Schnell brothers had meanwhile established rather close political and economical relations to shōgunate clans in Northern Honshū, especially to the daimyō of Aizu, Matsudaira Katamori, one of the main clients for Eduard's arms deals.
In January of 1868, Henry Schnell resigned from his post as an interpreter in Edo.

Afterwards he is again recorded as partner of the trading company Schnell & Co., but stated as "absent" because in April or May, he already stayed at today's Aizu-Wakamatsu, giving lectures on Western military tactics. Such tactics would be, in his eyes, of great advantage in the fight against the imperial forces.
Schnell's advice was soon highly esteemed and rewarded. He lived in Wakamatsu Castle and had a Japanese wife from Shōnai named Jou.

Henry Schnell was even granted the rights of a samurai and given a Japanese name, Hiramatsu Buhei.
This was an inversion of the name Matsudaira, because the Japanese character (kanji) for "daira" or "taira" could also be read as "hira".
Hiramatsu Buhei alias Henry Schnell now wore the typical attributes of a samurai: the hairknot (chonmage), a pair of swords (daishō) and the clothes of a warrior: the men's kimono (haori) and wide trousers (hakama).

On July 13, 1868, a war council took place in Aizu. In its focus stood Henry Schnell, who didn't need an interpreter and he explained his plans.
He proposed to buy the former US gunboat Sagamore, which now, renamed Kagano-kami, belonged to the Akita clan and was offered for sale.
Supported by this vessel, the Aizu troops should make an attack from Takada (today part of Jōetsu) to the nearby town of Niigata.

To reinforce the shōgunate forces, mercenaries from India should later be recruited. To make his plans come true, Henry Schnell left for Niigata, accompanied by warriors from Aizu and Yonezawa.

After his arrival at Niigata, Henry Schnell gave instructions about constructing batteries. On August 2, 1868, the Imperial troops were attacked; Henry Schnell himself fired a gun.
Four days later, he left the Aizu forces to get them more arms and ammunition, but apparently never returned.

On September 6, 1868, Imperial forces conquered Nakaoka despite it being defended by Eduard Schnell's Gatling machine guns.
Four weeks later the imperial forces began to advance on Aizu's capital Wakamatsu. A few days later, Wakamatsu Castle was heavily damaged, and subsequently Aizu surrendered.
With this defeat, most of the Bōshin war ended.

Henry Schnell's wife Jou had for security already fled, escorted by Shōnai clansmen, to Aoba Castle at Sendai.
When she arrived there on October 19, 1868, Henry Schnell was probably there, and also Yoneda Keijirō. Originally named Tateishi Onojrō, he had in 1860 been the young samurai "Tommy" causing attraction during his visit to America with the "Japanese Embassy".

From unknown reasons, Schnell and Yoneda went to Shanghai in December 1868, possibly in an attempt to get into contact to Enomoto Takeaki, the president of the short-lived rebel Republic of Ezo (Hokkaidō).

Despite of his involvement in the civil war, Henry Schnell himself felt relatively safe. Max von Brandt had declared to the new Japanese government: "if any Prussians should be caught by the Mikado's government, he would expect the Prussians to be delivered up to him for punishment according to Prussian law and public international law".

Therefore Schnell travelled openly under his German name, whereas Yoneda was calling himself now in disguise "Nagano Keijirō".

From which reasons whatsoever, the journey had apparently not the desired result. Henry Schnell returned to Yokohama and started to make arrangements for a future outside of Japan. His plan was to lend money from the still wealthy Aizu clan in order to buy land in California and to erect a farm where he could settle with his wife and a group of Japanese.
It is not unlikely that Henry Schnell also expected to find gold.

The Japanese foreign ministry gave its permission. It declared officially that the "Prussian Schnell was allowed to go to San Francisco with about twenty Japanese people for the purpose of farming".

On April 30, 1869, the side wheel steamer China of the "Pacific Mail Steamship Co." departed from Yokohama to San Francisco. Embarked were Henry Schnell, his pregnant wife Jou, their maid Itō Okei and some twenty Japanese immigrants.
Another group followed in a second ship. With them they had an unusual "luggage": 50,000 three-year-old mulberry trees, silkworms cocoons, bamboo roots, six million tea seeds, 500 Japanese wax trees, grape seeds - and Japanese cooking utensils.

Arrived at San Francisco on May 27, 1869, Henry Schnell placed an advertisement in the "Daily Alta California" newspaper and bought from a certain Charles M. Graner for 5,000 Dollar a site of 65 hectares, situated 494 metres high, at "Gold Hill" near Sutter's Mill in today's El Dorado County. Sutter's Mill was exactly the place where the California Gold Rush had started twenty years ago.

On the river steamer Sitka, the group went to Sacramento and then hired wagons for Placerville, moving from there on to Gold Hill. Henry Schnell baptised his Japanese settlement there "The Wakamatsu Tea and Silk Farm Colony".

At first, the farm seemed to blossom. The colonists showed their products at the "California State Agricultural Fair" 1869 in Sacramento and, a year later, at the "Horticultural Fair" San Francisco.
But the situation soon worsened, from two different reasons:
(1) In Japan, Matsudaira Katamori was released from house arrest under the condition that he would give up his wealth; so his financial support for the Californian farm suddenly dried out.
(2) Slowly, the farm itself was literally drying out as well. The Gold Hill mines nearby were called "Dry Diggins", lacking sufficient water for washing gold.
During the drought of 1870, miners blocked the water supply for the Japanese settlement, which resulted in bad harvests and a further deterioration of their economic situation.

Henry Schnell promised to get help. He announced that he would go to Japan to raise funds, and in summer left Wakamatsu with his wife and their meanwhile two daughters, Frances and Mary. Nothing was ever heard of them.

Schnell's disappearance meant the end of the Japanese settlement. Some colonists returned to Japan.
Others left the region to seek their fortune elsewhere in California. A neighbouring farmer, Francis Veerkamp, finally bought in 1873 Wakamatsu.

The Veerkamp family had already cared for Schnells' former nanny Itō Okei in the preceding years.
She had been infected by a malarial fever and had died in 1871. Itō Okei became the first Japanese to be buried on American soil. Her grave lies at the foot of the central Sierra Nevada on the grounds of the former colony.
Okei once had remarked that the view from this site reminded her of her native Japan. The tomb had been erected by the Veerkamp family.
A replica of the gravestone is meanwhile to be found in the Japanese town of Aizu-Wakamatsu.

When Henry Schnell left the Wakamatsu Colony in 1871, he had left only two valuable items behind: a tantō dagger from the 15th century and a silk banner interwoven with gold threads, both bearing the crest of the Matsudaira clan. To preserve the remembrance of the former Wakamatsu Colony, the Veerkamp family donated both objects in 2001 to the California State Archives.

In a rather recent novel, Henry Schnell lives on. In the children's book "Samurai of Gold Hill", written by the American lady writer of Japanese descent Ushida Yoshiko, large parts of the history of the Wakamatsu Colony are brought into fiction. "Herr Schnell" is portrayed as a self-assured man. He loves to address an audience with his loud voice explaining his relative plans.

Never having done farming himself, he has not developed any sense for the life of tender silkworms, thus for life in general. Therefore all his plans eventually had to fail.

It could be possible, that this picture almost exactly fits the historical Henry Schnell - but we will never know for sure.
___
/ P I – II / DE / QFE + TR /
SCHOENE
Henri Frederic
1837 – 1885

[SCHŒNE, Henri Frédéric]
[SCHOENE, Fritz]
[SCHÖNE]









Für Vergrößerung klicken
John Bull Auction Hong Kong
- Brief vom 23.09.1873 über das US-Postamt Yokohama nach London, "via San Francisco", mit blauem Absender-Stempel "Valmale, Schoene & Milsom, Yokohama"
- Letter posted Sept. 23, 1873,from US-PO Yokohama to London, via San Francisco with blue sender's handstamp "Valmale, Schoene & Milsom, Yokohama"





Für Vergrößerung klicken
Valmale, Schoene, Milsom – JAPAN – Yokohama






Für Vergrößerung klicken
- Brief von Schoene & Mottu, Yokohama 31 JAN 1888 nach Genf via San Francisco, Transit und Ankunftsstempel 06.03.1888 rückseitig.
- Cover from Schoene & Mottu, Yokohama 31 JAN 1888 to Geneva via San Francisco, transit and arrival cancel 06.03.1888 on reverse.

1837 in Corcelles/ NE, Schweiz
??.06.1895 in Yokohama, Japan

Um 1865 lebten etwa 30 Schweizer in Japan, die meisten von ihnen waren Geschäftsleute in Yokohama.
Sie verkehrten gesellschaftlich miteinander, trafen sich regelmäßig im "Schweizer Schützenverein", und wenn es sich lohnte, teilten sie auch das eine oder andere Geschäft. Wenn aber eine dieser engen Freundschaften zerbrach, konnte eine hartnäckige Feindschaft entstehen.

Der Rechtsstreit zwischen James Favre-Brandt und Fritz Schoene in Yokohama zog sich über Jahrzehnte hin und beschäftigte schließlich sogar die Schweizer Bundesversammlung in Bern.

Henri Frédéric Schœne wurde im Weinbaudorf Corcelles bei Neuenburg in der Schweiz geboren; er wurde zumeist "Fritz Schoene" genannt.
Er ist erstmals 1866 als Einwohner von Yokohama im Japan Directory gelistet. Im folgenden Jahr ist er Mitarbeiter bei Valmale & Co., Yokohama # 100 und 1868 wurde er mit Adolf Milsom Partner von Charles Valmale. Sie firmierten jetzt unter Valmale, Schoene & Milsom, Yokohama # 32 und sie konzentrierten sich insbesondere auf den Export von Rohseide. Ab 1869 war der Hauptsitz dauerhaft in Yokohama # 177.
Im Jahr 1879 war die Firma, da bereits Schoene & Milsom, mit 102 Tonnen Rohseide der drittgrößte japanische Seidenexporteur nach Siber & Brennwald (146 Tonnen) und Édouard Bavier & Cie. (134 Tonnen).

Während Siber & Brennwald und auch Bavier & Cie. sich durch eine lange Kontinuität sowohl in ihren persönlichen wie auch in Geschäftsbeziehungen auszeichneten, besaßen die Firmengeschichten bei einer Partnerschaft mit H. F. Schoene einige auffällige Brüche, deren Ursachen jedoch meistens durch den Tod eines Partners begründet waren.
Nach Valmales Tod 1875 wurde die Firma gelöscht. Der Nachfolger wurde 1878 Schoene & Milsom; die Firma wurde jedoch Ende 1880 ebenfalls wieder aufgelöst, da Milsom als Seideninspekteur nach Shanghai ging. Als Liquidator für Schoene & Milsom fungierte Fritz Schoene. Er rief ein Jahr darauf mit seinem Genfer Landsmann A. Mottu die neue Firma "Schoene & Mottu" ins Leben.

In Fritz Schoenes Leben gab es aber einen langen juristischen Streitfall, der immer einen Schatten auf sein Berufsleben warf.
Fritz Schoene und James Favre-Brandt waren befreundet und machten seit 1865 gemeinsam einige Geschäfte im völligen gegenseitigen Vertrauen: sie "debitierten und kreditierten sich gegenseitig" ohne jeden schriftlichen Beleg.
Ein erster Versuch zur Bereinigung einer Bilanz mit Rechnungslegung fand 1877 statt, erreichte aber kein Einvernehmen.
Vier Jahre danach erstellte Favre-Brandt eine Rechnung für die Jahre 1869 bis 1881. Sie wurde von Schoene akzeptiert, der den sich ergebenden Betrag in Höhe von 7.109 Dollar bezahlte. Der Streit schien damit beigelegt. Er wurde aber nur für kurze Zeit beruhigt.
Im Jahr 1884 gingen James in Yokohama und sein Bruder und Partner Charles Favre-Brandt in Neuenburg 1884 nochmals ihre Bücher durch.
Beide glaubten nun, Fehler entdeckt zu haben, und forderten von Schoene 3.658 Dollar zurück. Zu dieser einen Forderung an Schoene traten aber jetzt noch zwei weitere hinzu. Die Firma Favre-Brandt machte auch 2.814 Schweizer Franken geltend, die Schoenes Schwester Anna aus dem Erlös einer gemeinsamen Spekulation mit Seidenraupen im Jahr 1876 nicht bezahlt habe.
Und schließlich sollte Schoene 3.800 Dollar bezahlen, die aus einem Waffengeschäft vom 29.06.1868 stammen sollten. Damals hatten Valmale, Schoene & Milsom in Kommission 200 Gewehre und 20 000 Patronen zum Weiterverkauf erhalten; dieses Geschäft sei aber nie abgerechnet worden.
Schoene weigerte sich, diese neuen Rechnungen zu zahlen, und daher brachten Favre-Brandt die Angelegenheit vor Gericht, ein Schweizer Gericht in Japan. Nach Artikel 4 bis 6 des "ungleichen Vertrags" vom 06.02.1864 waren Streitigkeiten zwischen "Schweizerbürgern" in Japan der "Jurisdiktion der in Japan eingesetzten schweizerischen Behörden unterstellt". Daher trat in Yokohama ein Schweizer Konsulargericht zusammen, bestehend aus dem Generalkonsul - seit dem 12.04.1892 Paul Ritter - und zwei Beisitzern.
Das Gericht entschied am 05.12.1892, die Klage der Firma Favre-Brandt zu den ersten beiden Punkten abzuweisen, da keine schriftlichen Unterlagen vorgelegt wurden und die Forderungen ohnehin als verjährt anzusehen seien. Ein ähnlicher Entscheid erging am 04.02.1893 in Sachen der Waffengeschäfte.

Die Angelegenheit wurde noch verwickelter und erreichte eine neue Dimension, als sich Charles und James Favre-Brandt im März 1893 nun sogar an die Regierung der Schweiz wandten, den Bundesrat. Nach Prüfung der Rechtslage und der Prozessakten stellte der Bundesrat am 06.12.1894 fest, dass es keine formalen Gründe gebe, das Urteil aus Yokohama zu "kassieren". Dennoch machten Favre-Brandt am 28.12.1894 und abermals am 23.04.1895 weitere "Rekurse" (Eingaben) an den Bundesrat und forderten eine Revision genau dieser Entscheidungen, nun wegen möglicher Befangenheit der beiden Beisitzer sowie des Sachverständigen O. O. Keil in Yokohama. Nach einer vom Bundesrat angeforderten Stellungnahme des Generalkonsuls Paul Ritter - der selbst ein juristisches Doktorat besaß - wurden diese neuerlichen Eingaben am 29.07.1895 ebenfalls zurückgewiesen.
Auch diese Entscheidung wurde von den Gebrüdern Favre-Brandt nicht akzeptiert; sie reagierten mit einer erneuten Eingabe am 23.02.1897, wobei sie jetzt mit einer ihnen sonst verwehrten "Appellation" argumentierten. Sie wurde auch abgelehnt.
Nachdem auch dieser letzte Versuch gescheitert war, antworteten die Gebrüder Favre-Brandt nun sogar mit einer Eingabe an den Souverän, die Schweizer Bundesversammlung. Der Bundespräsident Eugène Ruffy, selbst Jurist, empfahl dem Parlament, den Fall wegen "Inkompetenz", also fehlenden Zuständigkeit der Schweizer Bundesorgane, nicht weiter zu verfolgen.
Die Bundesversammlung folgte diesem präsidentiellen Rat am 12.04.1898 und beendete damit endgültig eine Angelegenheit, die mehr als zwanzig Jahre zuvor im fernen Japan begonnen hatte. Dieses endgültige Ergebnis hatte Fritz Schoene nicht mehr erlebt, er war im Juli 1895 in Yokohama gestorben.
Das gesamte Verfahren hatte länger gedauert, als die Konsulargerichtsbarkeit Bestand hatte. Am 10.11.1896 war ein neuer "Freundschafts-, Niederlassungs- und Handelsvertrag" zwischen Japan und der Schweiz unterzeichnet worden.
Mit dessen Inkrafttreten fand die "in Japan von schweizerischen Konsulargerichten ausgeübte Gerichtsbarkeit" gemäß Art. XIV "ohne weitere Notifikation" ihr Ende.
Am 02.05.1893 berichtete "The Japan Daily", dass die Schweizer Firma Schoene & Mottu wegen des Todes von Alfred Mottu (1841-1893) aufgelöst wurde.
In den letzten Jahren wurde die Geschäftstätigkeit der Firma Schoene & Mottu immer mehr auf Versicherungen gelegt. Nach dem Tod von Alfred Mottu wurde Fritz Schoene an gleicher Anschrift unter seinem Namen selbständiger Vertreter für die Schweizer Marine - Versicherungen, Zürich und die Lion Fire Insurance, London. Sein Mitarbeiter H. Klingen wurde bald Partner und übernahm nach dem Tod dann auch unter seinen Namen die Geschäftsbereiche.
Noch kurz vor dem Tod hatte neben H. Klingen auch noch sein Sohn Frederic (Fritz) Schoene Jr. in der Firma begonnen. F. Schoene jr. wurde 1876 in Yokohama geboren und in der Schweiz ausgebildet.

Nach der Übernahme und der Umbenennung der Firma in Klingen & Co. verlieren sich seine Spuren.

Über das private Leben von Henri Frederic Schoene und seiner Familie ist wenig bekannt. Nur auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama finden wir sieben Grabsteine mit dem Namen Schoene, die eine Verwandtschaft vermuten lassen, ohne jedoch einen Beweis dafür zu haben.
Henri Frederic Schoene war zuerst mit einer Deutschen verheiratet, anschliessend lebte er mit der Japanerin Tanabe Toriko zusammen. Ihre Kinder Frederic Henri (*1876), Anna Henriette und Jan Frederic (*1895) kamen in Yokohama zur Welt.

Ein Grabstein berichtet, dass Frederik [H.] Schoene 1876 geboren wurde und 1948 starb. Im gleichen Grab wurde Millie Schoene bestattet (*1882 - † 1949).
Wurde Anna H. "Millie" genannt?

Die anderen Namensträger Schoenes, die in Yokohama begraben sind, "Lina Lucy" (1910-1980), "Herbert J." (1914-1989) und "Fritz Michael" (1952-1972) können Nachkommen der Familie Schoene sein.
Fritz Schoenes Schwester Anna Schoene, die an seinem Seidenraupengeschäft von 1876 beteiligt war, starb 1885; es ist ungewiss, ob sie jemals in Japan war.
1837 in Corcelles/ NE, Switzerland
??.06.1895 in Yokohama, Japan

At around 1865, some 30 Swiss nationals were living in Japan, most of them businessmen from Yokohama.
They usually were at familiar terms with each other, met regularly in the "Swiss Rifle Club", and, if it paid, were every now and then sharing a business. But once a close friendship had broken, a persistent hostility could take its place.

The lawsuit between James Favre-Brandt and Fritz Schoene in Yokohama was dragging on for decades, finally even occupying the Swiss Federal Assembly (Bundesversammlung) at Berne.

Henri Frédéric Schœne was born in the wine village of Corcelles near Neuchâtel, Switzerland; he was mostly called "Fritz Schoene".
He is recorded in 1866 for the first time as resident of Yokohama. The following he was employed at Valmale & Co., Yokohama # 100 and in 1868 he received with Adolf Milsom a partnership of Charles Valmale. They operated now under Valmale, Schoene & Milsom, Yokohama # 32. Their main business field was concentrated on the export of raw silk. As of 1869, the headquarters was permanently located in Yokohama # 177.
In 1879 this firm, then already Schoene & Milsom, was with an annual export of 102 tons raw silk, the third exporter of silk from Japan following Siber & Brennwald (146 tons) and Édouard Bavier & Cie. (134 tons).

Whereas Siber & Brennwald as well as Bavier & Cie. were both remarkable for their long-time steadiness in business relations and in personnel matters. The history of companies in partnership with H. F. Schoene, however, had some conspicuous breaks, but chiefly caused by the death of a partner.

After Valmale's death in 1875, the firm was closed. Its successor became in 1878 Schoene & Milsom, which was, however, abandoned again towards the end of 1880, because Milsom went to Shanghai as a silk inspector. As liquidator for Schoene & Milsom acted Fritz Schoene. He established in the following year with his compatriot A. Mottu from Geneva a new company "Schoene & Mottu".

There is, however, a lengthy legal dispute in the life of Fritz Schoene that always cast a shadow over his business career.

Fritz Schoene and James Favre-Brandt were closely befriended and since 1865 they had made some common business in complete mutual confidence: they "debited and credited each other" without any written account.

A first attempt to remedy the balance with accounting took place in 1877, but no agreement was attained.

Four years later, Favre-Brandt made an accounting for the years from 1869 till 1881. It was approved by Schoene who subsequently paid the resulting amount of 7,109 Dollar. The conflict seemed to have been settled. But it was only calmed down for a short period.
In 1884, James at Yokohama and his brother and partner Charles Favre-Brandt at Neuchâtel again went through their books.
Both now thought to have discovered mistakes, and charged Schoene with 3,658 Dollars. To this first claim, however, two more were added.
Favre-Brandt now also charged 2,814 Swiss francs from a mutual silkworm speculation in 1876 that Schoene's sister Anna had not paid.

And moreover, Schoene was asked to pay 3,800 Dollar resulting from an arms deal on June 29, 1868.
Valmale, Schoene & Milsom had then received in commission 200 rifles and 20,000 cartridges for selling them; this business was said to have never been finalised.
Schoene refused to pay these new invoices and so Favre-Brandt brought the matter to court, a Swiss court in Japan.
According to Art. 4 to 6 of the "unequal treaty" between Japan and Switzerland from February 6, 1864, disputes between Swiss citizens in Japan were "subordinated to the jurisdiction of the Swiss authorities in Japan".
Therefore, at Yokohama a Swiss Consular Court assembled, consisting of the General Consul - since April 12, 1892 it was Paul Ritter - and two assessors.

The court decided on December 5, 1892 to reject the suit in its two first points because no written accounts could be presented and the claims had, anyway, exceeded their limitation.
A similar decision was made on February 4, 1893 concerning the arms business.

The affair became still more complicated and attained a new dimension when Charles and James Favre-Brandt in March of 1893 now even turned to the Swiss government, the Federal Council (Bundesrat). After an examination of the legal situation and of the process files, the Council stated on December 6, 1894 that there were no formal reasons to declare the judgement from Yokohama invalid. Nevertheless Favre-Brandt made on December 28, 1894 and again on April 23, 1895 more petitions to the Federal Council, requesting a revision of these very decisions, now because of a possible bias of the two assessors as well as of the expert O. O. Keil in Yokohama.
After an opinion requested from General Consul Ritter - who also had a juristic doctorate himself - these new petitions were rejected as well on July 29, 1895.

Even this decision was not accepted by the Favre-Brandt brothers; they reacted with another petition on February 23, 1897, now arguing with an otherwise denied right of appeal.
It was rejected, too.

After also this last attempt had failed, the Favre-Brandt brothers now answered even with a petition to the sovereign, the Swiss Federal Assembly.
The Federal President, Eugène Ruffy, a jurist himself, recommended, that the parliament should not pursue the case because of the "incompetence" of the federal institutions.
The Federal Assembly followed this presidential advice on April 12, 1898, so finally closing a matter which had begun more than twenty years ago in distant Japan.
Fritz Schoene had not experienced this final result; he had died in July 1895 in Yokohama.

The whole process had taken longer than the consular jurisdiction should exist. On November 10, 1896, a new "Treaty of Friendship, Settlement and Trade" between Japan and Switzerland had been signed.

When it came into effect, the "jurisdiction by the Swiss Consulate Courts" ended, according to Art. XIV, "without further notice".

On May 2, 1893 "The Japan Daily" reported that the Swiss company Schoene & Mottu was closed because of the death of Alfred Mottu (1841-1893).
In the last years, the scope of business of Schoene & Mottu changed more and more to insurances.
After the death of Alfred Mottu, Fritz Schoene continued the insurance trade at the same address under his name and became an independent agent for the Swiss Marine Insurance, Zurich and the Lion Fire Insurance, London. His employee H. Klingen became soon a partner and took over the portfolio after the death of F. Schoene, then under his own name.
Shortly before the death, beside H. Klingen also his son Frederic (Fritz) Schoene jr. had begun to work in the company. F. Schoene jr. was born in 1876 in Yokohama and educated in Switzerland.
But after the acquisition and renaming of the company to Klingen & Co. , the traces of Schoene jr. are lost.

Little is known about the private life of Henri Frederic Schoene and his family. Only at the Foreigners' Cemetery of Yokohama we find seven grave stones with the names of Schoene, suggesting a relationship, but without having any proof.

Henri Frederic Schoene was first married to a German, then he lived with the Japanese Tanabe Toriko. Their children Frederic Henri (* 1876), Anna Henriette and Jan Frederic (* 1895) were all born in Yokohama.

One tomb stone tells, that a Frederik [H.] Schoene was born in 1876 and died in 1948. In the same grave was buried Millie Schoene (*1882 - † 1949).
Was Anna H. called "Minnie"?

The other Schoene namesakes buried at Yokohama, "Lina Lucy" (1910-1980), "Herbert J." (1914-1989) and "Fritz Michael" (1951-1972) may be descendants of the Schoene family.
Fritz Schoene's sister Miss Anna Schoene, who was involved in his silkworm business of 1876, died in 1885; it is uncertain if she ever had been to Japan.
___
/ P I – III / CH / TR /
SCHOETTLER
Leopold Carl Ferdinand Friedrich
1881 - 1948

[Leopold]
[L.]
[SCHÖTTLER]


Für Vergrößerung klicken
Takeshi Sen, ca. 17 years

Für Vergrößerung klicken
Sen Takeshi Schoettler + Harry, 1909

Für Vergrößerung klicken
Leopold Schoettler

Für Vergrößerung klicken
Leopold + Sen Schoettler

Für Vergrößerung klicken
"Schoettler I" + Team
07.04.1881 in Bruchhausen, Provinz Hannover, DE
† 27.09.1948 in Berlin

Nach seiner Ausbildung als Techniker wurde er nach Japan geschickt, um die Vertriebsaktivitäten der Firma Siemens als technischer Berater zu unterstützen. 1906 kam er nach Japan und wurde bei der "Siemens Schuckert Denki Kabushiki Kaisha, Siemens & Halske und Gebr. Siemens Dynamo Werke", Elektro-Ingenieure und Auftragnehmer, in Tokyo # 48 Tsukiji, beschäftigt.

Während er in Japan lebte, heiratete er die Japanerin TAKESHI Sen, die Englisch bei Missionaren in Yokohama lernte und in dieser Zeit zusätzlich den Name Priscilla annahm; in der Regel wurde sie aber Senny genannt. Sie wurde 1887 geboren und starb im Jahre 1980.
Sie hatten ihr erstes Kind Harry in Yokohama im Jahr 1909.
Etwa 1912 ließ er sich mit seiner Frau und Sohn in Shanghai, China, nieder, ganz sicher beruflich bedingt. In Shanghai hatte sie zwei weitere Kinder, Töchter.

Er war immer noch in China, als der 1. WK begann und auch er eingezogen wurde. Im August 1914 wurde er Obermatrose der Seeabwehr einer Marine-Kompanie. Doch im November 1914 geriet er in japanische Gefangenschaft und wurde zuerst im Lager Kumamoto (Gef.-Nr. 3714) inhaftiert, dann aber am 09.06.1915 in das Lager Kurume verlegt. Das war ein großes Lager, die Zahl der Gefangenen des Kurume-Lagers betrug durchschnittlich etwa 1200 Gefangene. Für die Kunst-und Industrieausstellung im Jahr 1918 stiftete Leopold Schöttler die Pflanzen- und Blumen-Dekoration.
Während seiner Gefangenschaft lebte seine Frau mit den Kindern weiter in Shanghai. Im Dezember 1919 wurde er entlassen und er ging zu ihr nach Shanghai zurück.

Die weiteren Spuren in seinem Leben liegen noch weitgehend im Dunkeln. Gemäß Berichten in Luftfahrt-Journalen hat er sich einen Namen durch die Konstruktion und den Bau einer der ersten Flugzeuge in China gemacht. Diese Flugzeuge tragen auch seinen Namen.
Von 1924 bis 1927 lebten sie in Taiyuanfu (Shanxi). Von 1932 bis 1936 arbeitete er für die Firma Hugo Reis & Co. in Shanghai und ab 1937 für die China Steel Industries, Shanghai.
Er und sein Sohn Harry wurden allerdings 1939 zum Militär eingezogen und man hat nie jemals von ihnen wieder gehört.

P. S. Dieser grundlegende Inhalt sowie die Fotos wurden von der Enkelin von Leopold Carl Schöttler bereitgestellt.


Für Vergrößerung klicken





- Ansicht der "Schoettler I" mit Konstrukteur Leopold Carl Schöttler; Doppeldecker mit einem 160 PS-Mercedes-Motor. Das Flugzeug wurde in Lunghwa, China, gebaut und im Sommer des Jahres 1923 erstmals geflogen.

- View of the "Schoettler I" biplane with designer Leopold Carl Schoettler, fitted with a 160 h.p. Mercedes engine. This plane was built and flown for the first time at Lunghwa, China, during the summer of 1923.
07.04.1881 in Bruchhausen, Province Hannover, Germany
† 27.09.1948 in Berlin

After his education as a technician he was sent to Japan to support the sales activities of the Siemens Company as technical advisor.
In 1906 he arrived in Japan and got employed with "Siemens Schuckert Denki Kabushiki Kaisha, Siemens & Halske and Siemens Bros. Dynamo Works", Electrical Engineers and Contractors, Tokyo # 48 Tsukiji.

During his life in Japan he married a Japanese woman named TAKESHI Sen who studied English with the missionaries in Yokohama and there adopted additionally the name Priscilla; but generally she was called Senny. She was born in 1887 and died in 1980.
They had their first child Harry in Yokohama in 1909.
Around in 1912 he settled with his wife and son in Shanghai, China, most probably occupationally influenced. In Shanghai they had two more children, daughters.

He was still in China when WW I started and he was conscripted. In August 1914 he became Chief Rating of the Sea Defence in a Marine Company. However, in November 1914, he was captured by the Japanese and at first imprisoned at Camp Kumamoto (Prisoner No. 3714) but shifted to Kurume on June 9, 1915. This was a large camp, the number of prisoners of the Kurume Camp averaged about to 1200 prisoners. In 1918, Leopold Schoettler sponsored the plant and flowers decoration for the Art and Industrial Exhibition.

During his captivity his wife continued to live in Shanghai with the children. In December 1919 he was released and returned to his wife in Shanghai.

Further traces in his life are still largely in the dark.
According to reports in aviation journals, he has made ​​a name for himself through the design and construction of one of the first aeroplanes in China. These aeroplanes also bear his name.
From 1924 to 1927 they lived in Taiyuanfu (Shanxi). From 1932 to 1936 he worked for Hugo Reise & Co. in Shanghai and as of 1937 for the China Steel Industries, Shanghai.

However, he and his son Harry were taken for the war effort in 1939 and nobody ever heard from them again.


P. S. This basic contents and photos result from the grand-daughter of Leopold Carl Schoettler.


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
___
/ P IV / DE / ENG /
SCHOONMAKER
Dora E.
1851 – 1934












14.01.1851 in Olive, Ulster, New York
05.12.1934 in Eagle Rock, CA; bestattet Odd Fellows Friedhof, Los Angeles, CA

Missionar; sie wurde von der American Methodist Episcopal Church, als Missionar nach Japan berufen.
Bevor sie nach Japan ging, war sie Lehrer an einer öffentlichen Schule in Morris, IL.
Sie kam am 28.10.1874 nach Tokyo, mietete ein Haus und gründete die Jōshi Sho Gakkō, eine Grundschule für Mädchen, die mit 7 Schülern eröffnet wurde. Diese Schule war der Vorläufer der Aoyama Gakuin, eine Bildungseinrichtung mit einer Ausbildung vom Kindergarten bis zur Universität. Heute, ebenso wie zur Gründungszeit, nimmt die Schule eine führende Rolle bei der Ausildung von Frauen in Japan ein. - Während Ihres Aufenthaltes war sie vom 01.02.1876 bis 30.10.1877 in Tokyo bei TSUDA Sen als Englisch-Lehrer angestellt (FE).
Sie verließ Japan am 03.11.1879 um in den USA zu leben. 1880 heiratete sie Henry Martin Soper in Chicago und unterstützte ihn in seiner Schule. Sie hatten ein Kind, Duane.


Für Vergrößerung klicken
14.01.1851 at Olive, Ulster, New York
05.12.1934 at Eagle Rock, CA; interred Odd Fellows Friedhof, Los Angeles, CA

Missionary; appointed by the Woman’s Foreign Missionary Society of the American Methodist Episcopal Church., to Japan.
Before going to Japan she was a teacher of a public school at Morris, IL.
She arrived in Tokyo on 28.10.1874, rented a house in Tokyo and founded the Jōshi Sho Gakkō, an elementary school for girls, which was the forerunner of Aoyama Gakuin, an educational institution comprising schools from kindergarten to graduate school. Today, as in years of the foundation, Aoyama Gakuin Women’s Junior College takes a leading role in the education of women in Japan.
During her stay in Japan she signed a contract as Foreign Employee with TSUDA Sen, Tokyo to teach English.
She departed Japan on 03.11.1879 for the USA. In 1880 she married Henry Martin Soper in Chicago and assisted him in his “Soper School of Oratory” in Chicago. They had one child, Duane.


Eingangspost aus den USA vom 02.08.1878 an Dora E. Schoonmaker, # 10 Akashi-cho Tsukiji, Tokyo, mit Transitstempel YOKOHAMA - SEP 11 - PAID ALL, Ankunftsstempel Tokyo rückseitig.

Arriving Mail from the USA, posted 02.08.1878 to Dora E. Schoonmaker, # 10 Akashi-cho Tsukiji, Tokyo, with transit cancel YOKOHAMA - SEP 11 - PAID ALL, arrival cancel of Tokyo on reverse.
___
/ P II / USA / FE-ED + MIS /
SCHWABE
Minnie Agnes
1877 – 1918



16.04.1877 in Yokohama, Japan
14.07.1918 in Yokohama, Japan

Tochter von Robert Stephan Schwabe.
Nach ihrer Grundausbildung kam sie 1902 nach Japan zurück und begann 1903 bei Sale & Frazar, Handels- und Versicherungs-Agentur, Yokohama # 167, zu arbeiten.
Sie war nicht verheiratet und lebte bei ihren Eltern.
Sie starb 1918 und wurde neben ihren Eltern auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama beigesetzt.
16.04.1877 in Yokohama, Japan
14.07.1918 in Yokohama, Japan

Daughter of Robert Stephan Schwabe.
After her basic education she came back to Japan in 1902 and started work in 1903 with Sale & Frazar, Trade and Insurance Agents, Yokohama # 167.
She was not married and lived with her parents.
She died in 1918 and was buried beside her parents in the Yokohama Foreigners' Cemetery.
___
/ P III / GB / TR /
SCHWABE
Robert Stephan
1841 - 1908


















05.08.1841 in Manchester, GB
08.01.1908 in Yokohama, Japan

Er kam 1868 nach Japan und wurde von J. Davison & Co., Seiden-Inspektor und Kommissions-Händler, Yokohama # 28 a, angestellt.
Im folgenden Jahr wurde er Partner von N. P. Kingdon und sie gründeten eine Versicherungs-Agentur, die unter Kingdon, Schwabe & Co., Yokohama # 89, firmierte, 1884 zog die Firma nach # 193. Er verließ die Firma 1892, blieb aber "stiller" Teilhaber. Der Firmenname wurde bis zur Abwicklung der Firma nach dem Tod von N. P. Kingdon 1903 nicht verändert.
1892 ging er zu Jardine, Matheson & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, Yokohama # 1, zusätzlich war er noch Buchprüfer von 1888 bis 1898 bei der Japan Brewery Co. und Vorstands-Mitglied der Yokohama Printing and Publishing Co.
1901 ging er in den Ruhestand und sie lebten in Yokohama # 5 Nakamura.
Er heiratete Miyadera Kini (* 05.06.1849 - † 13.12.1925) am 20.11.1896 in der Christ Church, Yokohama.
Sie hatten drei Töchter, alle wurden in Yokohama geboren:
- Minnie Agnes, * 16.04.1877 - † 14.07.1918
- Nellie Edith, * 27.11.1878
- Clara Ethel Unwin, geb. Schwab, * 18.11.1889

Er starb 1908 und wurde auf dem Ausländer-Friedhof Yokohama bestattet.
05.08.1841 in Manchester, GB
08.01.1908 in Yokohama, Japan

He came to Japan in 1868 and got employed with J. Davison & Co., Public Silk Inspector and Commission Merchant, Yokohama # 28 a.
In the following year he became partner with N. P. Kingdon forming the Insurance Agency Kingdon, Schwabe & Co., Yokohama # 89, in 1884 the firm moved to # 193. He stayed with this company until 1892; he left it and kept "silent" partner, the name still existed unchanged until the death of N. P. Kingdon in 1903, when the company was wound up.
In 1892 he joined Jardine, Matheson & Co., Trade and Insurance Agency, Yokohama # 1, additionally he acted as auditor at the Japan Brewery Co. from 1888-1898 and member of the board of Directors of the Yokohama Printing and Publishing Co.
In 1901 he retired and they lived at Yokohama # 5 Nakamura.
He married Miyadera Kini (* 05.06.1849 - † 13.12.1925) on November 20, 1896 at the Christ Church, Yokohama.
They had three daughters, all born in Yokohama:
- Minnie Agnes, * 16.04.1877 - † 14.07.1918
- Nellie Edith, * 27.11.1878
- Clara Ethel Unwin, nee Schwab, * 18.11.1889

He died in 1908 and was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.
___
/ P I – III / GB / TR /
SCHWARTZ
Eulogius


[SCHWARZ]















Auch E. Schwartz wurde von dem asiatischen Markt angelockt und etwa 1860 reiste er nach China. Bald nach seiner Ankuft begann er bei H. Muller & Co., Chronometer- und Uhren-Hersteller in Shanghai zu arbeiten. 1863 wurde er Partner von Edouard Juvet & Co. in Shanghai. E. Juvet hatte 1856 begonnen, speziell für den chinesischen Markt entwickelte Uhren zu produzieren.
1867 ging er nach Japan und gründete seine eigene Firma, die unter E. Schwarz & Co., Uhrenhersteller und Klavierstimmer, Yokohama # 31e firmierte. 1869 wurde L. Schilling in Paris Teilhaber, die Firma zog nach Yokohama # 80 um und firmierte nun unter Uhrenhersteller und Juwellier.
1876 gab E. Schwarz seine Firma auf und sein früherer Angestellter Friedrich Retz führte das Geschäft weiter, allerdings in eigenem Namen Retz & Co., aber immer noch in # 80 Yokohama.
E. Schwartz ist ab 1877 nicht mehr in Japan gelistet.



Also E. Schwartz was attracted by the Asian market and about in 1860 he travelled to China. Soon after his arrival he started work at H. Muller & Co., Chronometer and Watchmaker, at Shanghai. In 1863 he became partner of Edouard Juvet & Co. in Shanghai. E. Juvet had started the production of watches especially designed for the Chinese market in 1856.
In 1867 he went to Japan and established his own business operating under E. Schwartz & Co., Watchmaker and Piano Tuner, Yokohama # 31e.
In 1869 he took a partner in Paris, L. Schilling, and he moved his company to Yokohama # 80, operating now under Watchmakers and Jewellers.
In 1876 E. Schwartz abandoned his company and his former employee Friedrich Retz continued the business, however, in his own name Retz & Co., but still at # 80 Yokohama.
From 1877 on E. Schwartz is not listed any more in Japan.
___
/ P I – II / CH / TR /
SCOTT
John Marshall
1835 - 1900

[John Scott]








Für Vergrößerung klicken
Hochzeitsurkunde - 1882 - Marriage Certificate














24.04.1835 in Newry, County Down, Irland
31.05.1900 in Yokohama, bestattet auf dem YFC

Er wurde als 5. Kind des Kaufmanns George Scott und Mary Marshall geboren. Er begann eine Lehre als Matrose bei der Fa. Barbour in Liverpool. Später fand er eine Anstellung bei der Peninsular & Oriental Steam Navigation Co. und er wurde auf einer ihrer Niederlassungen in China eingesetzt. In dieser Funktion arbeitete er drei bis vier Jahre und als er glaubte, er konnte seine Position verbessern, ging er nach Japan. 1869 ließ er sich in Kobe nieder und gemäß einer Notiz der Hiogo News vom 13.11.1869 war er Gründungsmitglied der Freimaurer-Loge in Kobe. - 1871 gründete er seine eigene Firma J. M. Scott & Co., Auktionator und Kommissionshändler in Hyōgo # 100 Division Street, 1873 zog er in Kobe in die # 46 Native Town um.
1876 zog er aufgrund seiner neuen Tätigkeit als 1. Offizier der britischen P & O Steam Navigation Co.nach Kyoto. Bei einem Unfall verlor er ein Bein und als er in Yokohama im Krankenhaus lag, verliebte er sich in die Krankenschwester Kinoshita Yuki (anglisiert in Kinoshta). Sie wohnten bis 1878 in Kyoto und während dieser Zeit wurde ihre erste Tochter Miya Josephine Scott am 21.06.1878 geboren, die später John Henry Duus heiratete. - Er heiratete Kinoshta Yuki (ihr Vater Kinoshita Takei war ein Seidenhändler) am 14.02.1882 im britischen Konsulat von Hyōgo/ Osaka und sie wohnten dann wieder in Kobe. Sie hatten insgesamt 3 Kinder, die zweite Tochter Irene Caroline wurde am 17.06.1882 (starb 09.07.1971), und der Sohn Ernst Marshall am 07.03.1886 (starb 25.12.1934), geboren, beide in Yokohama, und auf dem YFC bestattet.
Als er 1882 heiratete, weist ihn das Formular als Zahlmeister der Mitsubishi Steam Ship Co. aus, 1884 war in dieser Funktion auf der Nagoya-maru. 1885 wurde die Mitsubishi Mail Steamship Co. Teil der neu gegründeten Nippon Yūsen Kaisha (NYK) und er wurde mit übernommen. 1885 und 1886 arbeitete er immer noch als Zahlmeister auf der Nagoya-maru jetzt unter NYK, 1887 als Zahlmeister auf der Satsuma-maru, 1888 auf der Saikio-maru. Ab 1889 lebten sie in Yokohama # 127, er arbeitete immer noch für die NYK. - Im Jahr 1885, als er noch für NYK tätig war, bewarb er sich um Aktien für die Japan Brewery Co., in der Direktoren- Versammlung am 19.05.1886 wurde der Kauf von zwei Aktien verkündet.
1893 veränderte er vollständig seine Tätigkeit. Er wurde von der London and New York Tailoring Co., Yokohama # 100, angestellt, die private Wohnung war # 276. 1895 gründete er seine eigene Firma Scott’s Tailoring Co. (Schneiderei) in Yokohama # 108, die er bis zu seinem Tod betrieb. Er und seine Frau sind auf dem Ausländer-Friedhof in Yokohama bestattet. Yuki Scott starb am 25. 01.1934 im Alter von 77 Jahren.
24.04.1835 at Newry, County Down, Ireland
31.05.1900 in Yokohama, buried in the YFC

Born the fifth child of a merchant, George Scott and Mary Marshall. He started an apprenticeship as a sailor with Messrs Barbour in Liverpool. Later he got an appointment in the Peninsular & Oriental Steam Navigation Co. and he was then placed on one of their China Stations. In this service he continued three to four years and then thinking he could improve his position he embarked in business pursuits in Japan. In 1869 he had settled in Kobe, according to a notice in the Hiogo News of November 13th, 1869 he was a founder member of the Masonic Lodge in Kobe.
In 1871 he established his own firm J. M. Scott & Co., Auctioneers and Commission Merchants in Hyōgo # 100 Division Street, in 1873 he transferred to Kobe # 46 Native Town.
In 1876 he moved to Kyoto, this was connected with his new job, when he became First Officer of the British P & O Steam Navigation Co. In an accident he lost a leg and whilst in hospital in Yokohama he met and fell in love with a Japanese Nurse, Kinoshita Yuki (Anglicized Kinoshta). They stayed in Kyoto until 1878 and during this time their first daughter Miya Josephine Scott, was born on June 21st, 1878 who later married John Henry Duus.
He married Kinoshta Yuki (her father was a silk merchant) on February 14th, 1882 at the HBM Consulate for Hyōgo and Osaka, they lived then in Kobe again. Altogether they had 3 children, the second daughter Irene Caroline Scott was born on June 17th, 1882 (died on July 9, 1971) and the son Ernest Marshall Scott on March 7th, 1886 (died December 25, 1934), both born in Yokohama and buried in the YFC.
When he married in 1882 the marriage form shows him as a Purser with the Mitsubishi Steam Ship Co. and in 1884 he was Purser on the Nagoya-maru. In 1885 the Mitsubishi Mail Steamship Co. became part of the newly established Nippon Yūsen Kaisha (NYK - Japan Mail Steamship Co.) and he was taken over. In 1885 and 1886 he still worked as Purser on the Nagoya-maru under NYK, in 1887 as Purser on the Satsuma-maru, in 1888 on Saikio-maru. From 1889 on they lived in Yokohama # 127 still working for NYK. - In 1885, while employed with the NYK, he applied for shares of the Japan Brewery Co. and on a Directors’ meeting on May 19th, 1886 his paying of two shares was announced.
In 1893 he entirely changed his work. He was employed with The London and New York Tailoring Co., Yokohama # 100, their private residence was # 276. In 1895 he established his own firm named Scott’s Tailoring Co., settled in Yokohama # 108 running it until his death. He and his wife are buried at the Yokohama Gaijin Bochi. Yuki Scott died on January 25, 1934, aged 77.
___
/ P I – III / IR / TR /
SCRIBA
Julius Carl
1848 – 1905






Detail der Bronze-Büste von Julius Carl Scriba auf dem Campus der Universität Tokio.
Bronze bust detail of Julius Carl Scriba on the campus of the University of Tokyo


Für Vergrößerung klicken
Scriba + Baelz - Monument
05.06.1848 in Rheinheim/ Darmstadt, Hessen
03.01.1905 in Kamakura, Kanagawa-ken, bestattet auf dem Ausländerbereich des Aoyama-Friedhofs, Tokyo

Dr. med. Professor der Chirurgie; er wuchs in einer berühmten Apotheker-Familie auf, studierte an der Universität Heidelberg Medizin, diente im Deutsch-Französischen Krieg von 1870-71 als Hilfs-Militärarzt und promovierte 3 Jahr nach Ende des Krieges. Anschließend war er als Assistenzarzt und nach seiner Habilitation im Jahr 1879 als Dozent für Chirurgie an der Universität Freiburg/ Breisgau tätig.
Auf der Grundlage eines Vertrages mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, wurde er als Professor für Chirurgie, Dermatologie, Augenheilkunde, Gynäkologie und medizinische Rechtswissenschaft an der Universität von Tokyo, Medizinische Fakultät, angestellt. Sein erster Vertag lief vom 06.06.1881 bis 05.06.1884, der jedoch kontinuierlich verlängert wurde, und zwar vom 06.06.1884 bis 05.06.1887, bestätigter Urlaub mit Aufenthalt in Deutschland bis 10.09.1889, und dann wieder vom 11.09.1889 bis 10.09.1892, vom 11.09.1892 bis 10.09.1895, vom 11.09.1895 bis 10.09.1898 und vom 11.09.1898 bis 10.09.1901.
Zusätzlich war er Leiter der chirurgischen Abteilung des Hospitals der Universität. Zusammen mit Erwin Bälz zählte er damit zu den ersten Medizinprofessoren an der vier Jahre zuvor gegründeten Universität.
Ab 1893 war er zuständiger Arzt für die deutschen Gesandtschaft in Tokio.
Er trat im Jahr 1901 von seinem Lehramt an der Universität zurück. Danach wurde er bis zu seinem Tod Chefchirurg des St. Luke’s Hospital in Tsukiji, Tokyo, einem amerikanischen Missionskrankenhaus.
Viele seiner Schüler wurden später in Japan in ranghohe Positionen an Krankenhäusern und Universitäten berufen. Sein japanischer Assistent Miyake Hayari (1867-1945) war einer der ersten japanischen Neurochirurgen.
Er war mit einer japanischen Frau verheiratet, sie hatten 3 Söhne.
05.06.1848 in Rheinheim/ Darmstadt, Hesse
03.01.1905 in Kamakura, Kanagawa-ken, buried in the foreign section of the Aoyama cemetery, Tokyo

MD. Professor of Surgery; he grew up in a renowned pharmacist family, studied medicine at the University of Heidelberg, during this time he served in the German-French War of 1870-71 as assistant field surgeon. Three years after the war he was conferred a doctorate by the University of Heidelberg. Afterwards he became assistant doctor and after his habilitation in 1879 he lectured on surgery at the University of Freiburg/Breisgau.
On the basis of a contract with the Japanese government, Ministry of Education, he was employed at the University of Tokyo, Medical Department, as Professor of surgery, dermatology, ophthalmology, gynaecology, and medical jurisprudence.
His first contract ran from 06.06.1881 to 05.06.1884 which was continuously prolonged, i. e. from 06.06.1884 to 05.06.1887 (then until 10.09.1889 he was on an admitted holiday staying in Germany), and following from 11.09.1889 to 10.09.1892, 11.09.1892 to 10.09.1895, 11.09.1895 to 10.09.1898 and from 11.09.1898 to 10.09.1901.

Additionally he was the head of the surgical division of the university hospital. Together with Erwin Baelz he belonged to the first medicine professors of the University of Tokyo established in 1877.
Since 1893 he was also responsible for the German Legation in Tokyo.
In 1901 he resigned his teaching profession at the university and became chief surgeon of St. Luke’s hospital in Tsukiji, Tokyo, an American missionary hospital, until his death.
He trained many surgeons who later became leaders in modern Japanese surgery in hospitals and universities, his Japanese assistant Miyake Hayari (1867-1945) was one of the first Japanese neurosurgeons.
He was married to a Japanese woman, they had 3 sons.
___
/ P II – III / DE / FE-MED (216 Mon.) /
SELIG
Gustav
1876 – 1938


Für Vergrößerung klicken
- Gustav Selig und Frau Sophie mit ihren beiden Söhnen im Urlaub in Karuizawa, August 1915.

- Gustav Selig and wife Sophie with their two sons during a holiday at Karuizawa, August 1915.
Quelle/ Source:
StuDeO-Fotothek P8887





12.10.1876 in Dielingen/ Lübbecke, DE
20.08.1938 in Yokohama

Gustav Selig kam auf Vermittlung von F. Danckwerts, mit dem er verwandt ist, gut vorbereitet 1898 nach Japan. Er hatte in Berlin in dem 1887 gegründeten „Seminar für orientalische Sprachen“ ein Jahr lang intensiv Japanisch studiert, und begann eine Tätigkeit bei der Handelsfirma Winckler & Co., Yokohama # 256. Auf Grund seiner Fähigkeiten avancierte er bald zum Partner in der Firma.
Am 05.02.1912 wurde Winckler & Co. in eine Kommandit-Gesellschaft (Gōshi Kaisha) umgewandelt. Als Kommanditisten erschienen Frau Hedwig Winckler, die Witwe von Jakob Winkler, sowie u. a. Gustav Selig sen. Er war bis zu seinem Tod in dieser Firma tätig. Gustav Selig wurde auf dem Ausländerfriedhof Yokohama bestattet, ebenso wie seine Frau Sophie (29.05.1880- 05.12.1974).
Sie hatten zwei Söhne:
Hans (* 06.09.1910 in Yokohama, gest. 26.08.1992, beerdigt auf dem Futatabi Friedhof in Kobe), der Vater der Informantin zu diesem Eintrag;
und
Gustav jun. (geb. 08.01.1912 in Yokohama, gest. 16.07.1992 in München).
Beide Söhne haben in der Firma gelernt und waren später Teilhaber der Firma Winckler & Co.
Unter der Leitung von Gustav Selig jun., der als einziger Partner 1947 nicht repatriiert worden war, und mit Unterstützung seines Bruders Hans Selig, der 1953 wieder zurückkehren durfte, beginnt nun nach dem 2. WK ganz allmählich die Wiederbelebung der Firma Winckler & Co. in Japan.
1985 feiert die Firma ihr 100-jähriges Bestehen. 1988 wird die Aktiengesellschaft „Winckler & Co. Kabushiki Kaisha“ gegründet, die Leitung übernehmen jetzt die Söhne von Gustav Selig jun., Ingo und Robert Selig, womit die Familie Selig in dritter Generation aktiv in der Firmenleitung von Winckler & Co. tätig ist. Als neuer Partner wird Herbert Feid integriert, der Autor zur Firmengeschichte von Winckler & Co., der seit 1971 der Firma angehört.
12.10.1876 in Dielingen/ Luebbecke, DE
20.08.1938 in Yokohama

Gustav Selig arrived in Japan in 1898 through the agency of his relative F. Danckwerts, well prepared due to his one-year crash study of the Japanese language in Berlin at the “Seminary for Oriental Languages” which was founded in 1887. He started work with the trade company Winckler & Co., Yokohama # 256 and according to his competence soon was to become a partner in this firm.
Winckler & Co. was converted into a limited partnership (Gōshi Kaisha) on February 5, 1912. As limited partners appeared Mrs Hedwig Winckler, widow of Jakob Winckler and, among others, Gustav Selig sen.
He remained in this company until his death. Gustav Selig was buried in the Yokohama Foreigners’ Cemetery as well as his wife Sophie (29.05.1880-05.12.1974).
They had two sons:
Hans (* 06.09.1910 in Yokohama, died 26.08.1992, buried in the Futabi Cemetery in Kobe), he is the father of the informant of this entry;
and
Gustav jun. (* 08.01.1912 in Yokohama, died 16.07.1992 in Munich).
Both sons learnt in the firm from bottom up and became later associates of Winckler & Co.
After WW II the revival of Winckler & Co. started slowly but surely under the management of Gustav Selig jun.; he was the onliest of the partners who was not repatriated in 1947 and his brother Hans Selig could assist him from 1953 on when he was again allowed to return to Japan.

In 1885, the company celebrated the 100th anniversary of existence. In 1988 the Public Limited Company “Winckler & Co. Kabushiki Kaisha” has been established, then managed by the sons of Gustav Selig jun., Ingo and Robert Selig, thus, the Family Selig is active in the management of Winckler & Co. in 3rd generation. A new partner, Herbert Feid, is additionally adopted; he is the author of the firm history of Winckler & Co. and joined the company in 1971.
___
/ P III / DE / TR /
SHAND
Alexander Allan
1844 - 1930


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken







Für Vergrößerung klicken
- Shands früherer Botenjunge Takahashi als Präsident der Bank von Japan auf einem 50-Yen-Schein von 1951.
- Shand's former messenger boy Takahashi as president of the Bank of Japan on a 50 Yen bill from 1951.












Für Vergrößerung klicken
Alexander Allan Shand - Ginkō boki seihō
- "Detaillierte Darstellung der Buchführung für Banken".
- "Detailed Accounts on Bank Book-keeping".























Für Vergrößerung klicken
- Kaiserlich-Japanische Staatsanleihe zu vier Prozent, ausgegeben am 27.11.1905.
- Imperial Japanese Government 4 % loan, issued on 27.11.1905.







Für Vergrößerung klicken
- Alexander Shand, bescheiden im Hintergrund bei einem feierlichen Abschieds-Dinner für Takahashi Korekiyo, Dezember 1905, Savoy Hotel, London.
- Alexander Shand, keeping modestly in the background at a formal farewell dinner for Takahashi Korekiyo, December 1905, London Savoy Hotel.






















Für Vergrößerung klicken
- Montagues Grabstein in Hakone:
"In liebevoller Erinnerung an Montague Shand, ältester Sohn von Alexander Allan und Emmeline Christmas Shand, geboren 1871, gestorben 8. Aug. 1873".
- Montague's tomb in Hakone: "In Loving Remembrance of Montague Shand, eldest Son of Alexander Allan and Emmeline Christmas Shand, born 1871, died 8 Aug 1873".

11.02.1844 in Turriff, Aberdeenshire, GB
12.04.1930 in Parkstone, Dorsetshire, GB

Alexander Shand kam als britischer Bankangestellter nach Yokohama. Nach einigen Jahren begann er für das japanische Finanzministerium zu arbeiten und lehrte westliche Methoden in Bankwesen und Buchführung.
Nach seiner Rückkehr nach England vermittelte er Kontakte, wodurch Japan die Ausgaben für den Russisch-Japanischen Krieg durch japanische Staatsanleihen auf dem internationalen Kapitalmarkt absichern konnte.
Alexander Shand war ein Arztsohn aus Turriff nördlich von Aberdeen. Seinem Familiennamen fügte er den seiner Mutter, Margaret Allan, hinzu, und unterschrieb mit "A. Allan Shand". Nach einer Banklehre in Aberdeen, wurde er Bankangestellter in London.
Ab 1863 arbeitete er für die "Chartered Mercantile Bank of India, London, and China", die gegründet worden war um den Anforderungen des sich ausweitenden Ostasiengeschäfts gerecht zu werden.
Den Handelswegen folgend, war die Mercantile Bank 1864 die zweite britische Bank (nach der "Central Bank of India"), die eine Niederlassung in Japan eröffnete.
Leiter der neuen Filiale in Yokohama # 78 wurde der erst 20-jährige Shand. Mit ihm arbeiteten als Buchhalter William Duncan Henderson und Shands Assistent war J. Watson. Ab November 1864 beschäftigte Shand einen Botenjungen mit Namen Takahashi Korekiyo. Für Takahashi war dies der erste Kontakt mit der Bankenwelt; er wurde später selbst Bankier, Präsident der japanischen Zentralbank, Finanzminister und Ministerpräsident.

Am 15.12.1870 heiratete Shand Emmeline Christmas Protheroe [Protherae] in der Britischen Gesandtschaft.
Im nächsten Jahr wurden ihre ersten Kinder geboren: Eva und ihr Zwillingsbruder Montague. Später sollten noch sechs weitere Kinder folgen, unter ihnen die Töchter Helen, Ida und Winifred.
Bei einem Aufenthalt in Hakone lernte Shand zufällig 1869 Kido Takayoshi kennen, ein Mitglied des japanischen Staatsrates (dayōkan).
Beide Männer erörterten bei dieser und weiteren Begegnungen die Gründung einer japanischen Zentralbank nach amerikanischem Muster. Vielleicht auf Grund der Beziehung zu Kido wurde Shand am 29. August 1872 beim japanischen Finanzministerium angestellt, zunächst mit einem vorläufigen Vertrag in der Banknoten-Abteilung und ab dem 01.10.1872 endgültig. Der Vertrag endete schließlich am 27.01.1877, obwohl er noch etwa 3 Monate länger im Amt blieb.

Shands erste Aufgabe war es, für das Ministerium die westlichen Methoden der Buchführung im Bankwesen darzustellen. Ergebnis waren fünf Bände, die im Dezember 1873 im Finanzministerium gedruckt wurden: Ginkō boki seiho (Detaillierte Darstellung der Buchführung für Banken). Die japanische Übersetzng besorgten Yoshikawa Akimasa, Umeura Seiichi und Ebihara Wataru.
Zu ihrer Unterstützung wurde eigens Joseph Heco zwischen 1872 und 1874 angestellt. Er hieß eigentlich Hamada Hikozō und war der erste Japaner, der die US-Staatsbürgerschaft erworben hatte.

In ihrer Zeit in Japan traf die Familie Shand ein schwerer Schicksalsschlag. Bei einem Aufenthalt am See von Hakone erkrankte ihr dreijähriger Sohn Montague schwer und verstarb am 08.08.1873. Shand war offenbar zutiefst betroffen durch den plötzlichen Tod seines Sohnes.
Er erhielt einen längeren Krankheitsurlaub und reiste mit Familie mit dem P & O-Dampfer Hindostan nach Großbritannien. Aber noch an Bord begann Shand wieder, Vorschläge zur Neustrukturierung des japanischen Finanzwesens auszuarbeiten.

Im April 1874 wurde beim japanischen Finanzministerium eine neue "bankwissenschaftliche Abteilung" gegründet. Nach seiner Rückkehr nach Japan im Oktober 1874 arbeitete Shand nun in dieser Abteilung und entwickelte Einführungs- und Aufbaukurse für öffentliches Finanzwesen.
Ab November 1874 hielt er selbst Vorlesungen, zumeist über John Stuart Mills "Prinzipien der politischen Ökonomie" und über Buchführung nach seinem eigenen Buch Ginkō boki seihō. In den folgenden fünf Jahren nahmen insgesamt 341 Studenten an diesen Kursen teil, 188 von ihnen aus dem Finanzministerium, 42 von lokalen oder regionalen Verwaltungen und 181 von Banken. Es war die erste Generation japanischer Beamten und Bankiers, die unter Shand ihre Ausbildung in westlicher Ökonomie erhielt.

Im Mai 1877 erschien nochmals ein schmales Büchlein Shands auf Japanisch, Ginkōtaii (Kurze Einführung in das Bankwesen). Danach verließ er mit seiner Familie Japan und kehrte nach London zurück. Dort war er, vermutlich in einer untergeordneten Stellung, bei der "Alliance Bank" tätig. Als diese Bank sich 1892 mit der "Parr's Bank" vereinigte, war er bereits bevollmächtigt, Schecks im Verkehr mit der Bank von England zu unterzeichnen und stieg zum Leiter der Filiale von Parr's in der Londoner Lombard Street auf. Am 09.10.1902 wechselte er in die Geschäftsführung bei der Bankzentrale. Hier blieb er bis 1908 und wurde am 31.01.1909 einstimmig in den Aufsichtsrat gewählt. Diese Position behielt er, bis Parr's Bank 1918 mit der "London County und Westminster Bank" fusionierte.

Die Kontakte zwischen Shand und seinem einstigen Botenjungen Takahashi lebten nach 1898 wieder auf.
Im Februar 1897 hatte die Bank of Japan dem Londoner Zweig der "Specie-Bank" eine Million Pfund für Operationen auf dem Londoner Kapitalmarkt bereitgestellt.
Im Juli hatte die japanische Regierung in London eine Kriegsanleihe über 4,39 Millionen £ (43 Millionen ¥) ausgegeben, die erfolgreich war.
Daraufhin wurde der Vizepräsident der Specie-Bank, Takahashi, im Auftrag der japanischen Regierung in die USA und nach Europa entsandt, um weitere Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung auszuloten. Takahashi reiste nach London um nochmals Alexander Shand zu treffen.
Aber die daraus entstandene vierprozentige Staatsanleihe über 10 Millionen £ war nicht erfolgreich. Es wurde nur ein mageres Zehntel verkauft, teilweise wegen der Lage auf dem Geldmarkt nach dem Ausbruch des Burenkrieges, und teilweise wegen der überlangen Tilgungszeit von 55 Jahren.

Nach dem Ausbruch des Russisch-japanischen Krieges im Februar 1904 wurde Takahashi, inzwischen Vizepräsident der Bank von Japan, abermals von der japanischen Regierung ausgesandt, um japanische Schatzanleihen auf den Geldmärkten zu platzieren.
Er reiste erst per Schiff und Zug nach New York, stieß aber in der Wall Street auf ziemliche Ablehnung. Umgehend reiste er mit dem Schiff nach Liverpool ab. Als er am 01.04.1904 in London eintraf, hatte er mehr Erfolg und konnte mit einigen der einflussreichsten Londoner Bankiers sprechen, darunter den Leiter von Parr's Bank, Lord Revelstoke, und der Hongkong & Shanghai Bank, Sir Ewen Cameron.
Bei seinem nächsten Schritt vertraute Takahashi abermals auf die Hilfe von Alexander Shand. In seinem Tagebuch notierte Takahashi am 12.04.1904: "Mr. Shand besuchte mich nachmittags auf mein Ersuchen und wir sprachen über die Form eines Schatzbriefes und über die Möglichkeiten, das Wohlwollen von Cameron und Rothschild zu wecken".
Die Londoner Rothschilds, die Takahashi am nächsten Tag in ihrem Büro aufsuchte, waren jedoch wegen ihrer Interessen in Russland etwas zurückhaltend.
Aber am 22.04.1904 erhielt Takahashi von dem Börsenmakler H. R. Beeton einen ebenso kurzen wie nützlichen Rat: "Bringen Sie eine dicke Anleihe heraus, um dadurch ein anglo-amerikanisches Consortium herzustellen". Genau dies tat Takahashi. Dem Vernehmen nach war es Shand, der herausfand, dass Jacob H. Schiff von Kuhn, Loeb & Co. in New York Interesse am Japan-Geschäft besaß. Schiff brachte zwei weitere New Yorker Banken dazu, mit einzusteigen: die National City Bank und die National Bank of Commerce.
Bereits am 11.05.1904 wurde gleichzeitig in London und New York eine 6 %-ige japanische Staatsanleihe über 10 Millionen £ herausgebracht, rückzahlbar nach sieben Jahren. Wie die "Financial Times" nur zwei Tage später berichtete, war die Nachfrage nach der Anleihe gewaltig und übertraf alle Erwartungen.
Daher setzte sich die anglo-amerikanische Zusammenarbeit bei einer geringfügig vergrößerten Anleihe fort, die am 14.11.1904 abermals in London und New York auf den Markt kam.
Zwei weitere japanische Staatsanleihen wurden am 29.03.1905 und nochmals am 11.07.1905 emittiert. Sie addierten sich zu 60 Millionen £, besaßen einen Zinssatz von 4 ½ Prozent und liefen über 25 Jahre.
Der größte Partner war inzwischen der amerikanische Investor Kuhn Loeb.

Nach dem Russisch-japanischen Krieg wurden zwei weitere japanische Staatsanleihen lanciert, jetzt unter Beteiligung der Rothschilds, sowohl derer aus London wie auch aus Paris. Die erste Anleihe für 25 Millionen £ zu vier Prozent wurde am 27.11.1905 ausgegeben.
Das britische Syndikat in London und die englische Rothschild-Bank emittierten je 3,25 Millionen £. Der gleiche Betrag übernahmen Kuhn Loeb in New York und, gemeinsam, zwei deutsche Banken: M. M. Warburg aus Hamburg und die Deutsche Asienbank, Shanghai und Berlin.
Die größte Verpflichtung übernahm diesmal die französische Rothschild-Bank mit 12 Millionen £.
Eine letzte Anleihe für 23 Millionen £ zu fünf Prozent erschien auf dem Markt am 09.03.1907. Sie wurde zu gleichen Teilen von dem britischen Syndikat und der Rothschild-Bank in London auf der einen Seite und der Rothschild-Bank in Paris auf der anderen Seite herausgegeben. Amerikanische Banken waren nicht mehr vertreten. Shands Anteil zur Sicherung japanischer Anleihen scheint nur unbedeutend gewesen zu sein. Aber Shand blieb stets in der zweiten Reihe, weil nur durch diese Diskretion enge Kontakte zur japanischen Finanzwelt effektiv möglich waren.
Das Ergebnis war in der Tat alles andere als marginal: Die zwischen 1899 und 1907 emittierten japanischen Anleihen erbrachten insgesamt 140 Millionen £ (oder 1.211.549.929 ¥) und deckten somit mehr als 70 Prozent des gesamten japanischen "Sonderhaushalt für ausserordentliche Kriegsausgaben" (Rinji gunji-hi tokubetsu kaikei).

Shands Beitrag im Russisch-Japanischen Krieg wurde stillschweigend auch von der japanischen Regierung anerkannt.
Für "seine guten Dienste in Sache der japanischen Anleihen" erhielt Shand vom japanischen Finanzministerium im August 1899, Dezember 1904, Dezember 1905 und erneut im März 1907 Bonuszahlungen von jeweils 1.000 £.
Shand, seit 1913 verwitwet, trat 1918 im Alter von 74 Jahren, aber immer noch Direktor der Bank, in Ruhestand und lebte zunächst in Chudleigh bei Newton Abbott, Devonshire. Später verzog er nach Parkstone, Dorsetshire, wo er mit seinen Töchtern Ida und Winifred lebte.

Nach Shands Rückkehr nach England hatten Freunde sich um das Grab seines Sohnes Montague in Hakone gekümmert. Sie richteten es auch wieder her, nachdem es 1923 beim Großen Kantō-Erdbeben schwer beschädigt worden war.
11.02.1844 in Turriff, Aberdeenshire, GB
12.04.1930 in Parkstone, Dorsetshire, GB

Alexander Shand came to Yokohama as a British bank clerk. After some years, he began to work for the Japanese Ministry of Finance, teaching Western methods of banking and book-keeping.
Having returned to England, Shand arranged contacts enabling Japan to secure the expenses for the Russo-Japanese War by a series of Japanese Government Loans on the international capital market.

Alexander Shand was a surgeon's son from Turriff, north of Aberdeen. To his family name he added the surname of his mother, Margaret Allan, and used to sign "A. Allan Shand". Apprenticed at a bank in Aberdeen, Shand became a bank clerk in London.
From 1863 on he worked for the "Chartered Mercantile Bank of India, London, and China" which had been founded to meet the requirements of the expanding East Asia business.
Following the trade routes, the Mercantile Bank was in 1864 the second British bank (after the "Central Bank of India") to open a subsidiary in Japan.
Director of the new branch at Yokohama # 78 became the only 20 years old Shand. With him worked as book-keeper William Duncan Henderson and Shand's assistant became J. Watson. From November of 1864, Shand engaged a messenger boy called Takahashi Korekiyo.. For Takahashi, this was his first contact to the world of banking; he later became a banker himself, President of the Japanese Central Bank, Minister of Finance, and Prime Minister.

On December 15, 1870, Shand married Emmeline Christmas Protheroe [Protherae] in the British Legation.
In the next year their first children were born: Eva and her twin brother Montague. Six more children were to follow, among them the daughters Helen, Ida and Winifred.

While staying at Hakone, Shand happened to meet in 1869 Kido Takayoshi, a member of the Japanese State Council (dayōkan).
At this and further meetings, the two men discussed the founding of a Japanese central bank according to the American pattern.
Possibly because of these contacts to Kido, Shand was employed on August 29, 1872 by the Japanese Ministry of Finance, at first with a preliminary contract in the banknote department and from October 1, 1872 on definitely.
The contract expired eventually on January 27, 1877 although he still was in office for about 3 months.

Shand's first task was to outline for the Ministry the Western methods of bank book-keeping.
As a result, five volumes were printed in December of 1873 by the Ministry of Finance: Ginkō boki seiho (Detailed Accounts on Bank Book-keeping). The Japanese translation was made by Yoshikawa Akimasa, Umeura Seiichi and Ebihara Wataru.
For their support, Joseph Heco was specially employed between 1872 and 1874. Formerly called Hamada Hikozō, he was the first Japanese to have acquired the US citizenship.

While staying in Japan, the Shand family was hit by a serious blow. During a holiday at Lake Hakone, their three years old son Montague fell seriously ill and died on August 8, 1873. Shand was apparently deeply shaken by his son's sudden death.

He was granted an extended sick leave, departing with his family on the P & O steamer Hindostan to Great Britain. But while still aboard, Shand began to elaborate proposals for restructuring the Japanese finance administration.

In April of 1874, a new "banking science section" had been founded at the Japanese Ministry of Finance.
Shand, after his return to Japan in October 1874, was now working in this department, developing introductory and regular courses in public finance.

From November of 1874 on, he himself gave lessons, mostly on John Stuart Mill's "Principles of Political Economy" and about bank book-keeping according to his own Ginkō boki seihō. In the next five years, a total of 341 students participated in these courses, 118 of them from the Ministry of Finance, 42 from local or regional administrations, and 181 from banks.
It was the first generation of Japanese officials and bankers receiving under Shand their training in Western economy.

In May of 1877, again a small book by Shand was published in Japanese, Ginkōtaii (Short Introduction to Banking). Afterwards, he left Japan with his family and returned to London. Here he was employed, probably in a subordinate position, at the "Alliance Bank".
When, in 1892, this bank merged with "Parr's Bank", he was already entitled to sign cheques in dealing with the Bank of England and advanced to director of Parrs' subsidiary in London's Lombard street. On October 9, 1902 he joined the management in the bank's headquarters.
He remained there till the end of 1908 and was unanimously elected into the board of directors on January 31, 1909. He held this position until Parr's Bank amalgamated in 1918 with the "London County and Westminster Bank".

The contacts between Shand and his former messenger boy Takahashi revived after 1898.
In February 1897 the Bank of Japan had lent the London branch of the Specie Bank one million £ for operations on the London capital market.
In July, the Japanese Government had issued in London a war bond for 4,39 million £ (43 million ¥), which had been successful.
Thereupon, the vice-president of the Specie Bank, Takahashi, was sent to the USA and Europe by order of the Japanese government to investigate further possibilities for fund raising. Takahashi travelled to London and met Alexander Shand again.
But the resulting Government four percent loan for ten million £ was not successful. Only a meagre tenth could be sold, partly because of the situation on the money market after the outbreak of the Boer War, and partly because of the extended redemption period of 55 years.

After the outbreak of the Russo-Japanese War in February of 1904, Takahashi, now vice-president of the Bank of Japan (Nihon ginkō, in short: Nichigin), was again sent out by the Japanese Government to place Japanese treasury bonds on the money markets. He first travelled by ship and train to New York, but at Wall Street encountered only rather unwilling bankers. So he took almost immediately a boat to Liverpool. Arriving in London on April 1, 1904, he had more success and could talk to some of the most influential London bankers, among them the head of Parr's Bank, Lord Revelstoke, and, of the Hongkong & Shanghai Bank, Sir Ewen Cameron.

For the next step, Takahashi relied again on the help of Alexander Shand.
In his diary, Takahashi wrote on April 12, 1904: "Mr. Shand came to see me afternoon on my request and we talked about the form of treasury bill and of the means of making good feelings of Cameron and Rothschild".
The London Rothschilds, whom Takahashi saw the next day at their office, were, however, somewhat reluctant, considering their interests in Russia.
But on April 22, 1904, Takahashi got from the stockbroker H. R. Beeton a short but useful advice:
"Bring out a big loan so as to establish an Anglo-American syndicate". This is exactly what Takahashi did.
It has been said that it was Shand who discovered that Jacob H. Schiff of the New York's Kuhn, Loeb & Co. was interested in the Japan business. Schiff succeeded in gaining two more New York banks to join in: the National City Bank and the National Bank of Commerce.

Already on May 11, 1904, a 6 percent Japanese Government Loan for 10 million £, redeemable in seven years, was issued simultaneously in London and New York. As the "Financial Times" reported only two days later, the demand for this loan was huge and exceeded all expectations.

Therefore, this Anglo-American cooperation was continued in a slightly extended 12 million loan, issued on November 14, 1904 at London and New York.

Two further Japanese Government Loans were emitted on March 29, 1905 and again on July 11, 1905. They added to 60 million £, had an interest rate of 4 ½ percent and were redeemable in 25 years.
Their largest underwriter had meanwhile become the American investor Kuhn Loeb.

After the Russo-Japanese War, two further Japanese Government Loans were issued, now under participation of both the London and the Paris Rothschilds. The first loan for 25 million £ at four percent was emitted on November 27, 1905.
The British syndicate in London and the English Rothschild Bank issued each 3.25 million £. The same amount was issued by Kuhn Loeb in New York and, jointly, by two German banks: M. M. Warburg of Hamburg and the Deutsche Asienbank, Shanghai and Berlin.

The largest underwriter this time was the French Rothschild bank with 12 million £.
A last loan for 23 million £ at five percent, issued on March 9, 1907, was shared to equal parts by the British syndicate and the London Rothschild bank on the one hand and the Paris Rothschild bank on the other hand. American banks were now not represented any longer.

Shand's part in realizing these loans appears to have been rather unimportant. But Shand always kept in the second row because only this discreteness allowed an effective use of his contacts to the Japanese finance world.

The result was indeed anything but marginal: The Japanese loans issued between 1899 and 1907 raised altogether 140 million £ (or 1,211,549,929 ¥), covering more than 70 percent of the complete Japanese "Extraordinary War Expenditure Special Account" (Rinji gunji-hi tokubetsu kaikei).

Shand's contribution to the Russo-Japanese War was implicitly acknowledged by the Japanese Government.

For "his good services in the matter of the Japanese loans", Shand received from the Japanese Ministry of Finance bonuses of each 1,000 £ in August 1899, December 1904, December 1905 and again in March 1907.
Shand, since 1913 widowed, retired in 1918 at the age of 74 years, but still director of the bank, and lived initially in Chudleigh near Newton Abbot, Devonshire. Later he moved to Parkstone, Dorsetshire, living there with his daughters Ida and Winifred.

After Shand's return to England, Japanese friends had cared for the grave of his son Montague at Hakone.
They even restored it after it had been heavily damaged in 1923 by the Great Kantō Earthquake.
___
/ P P II / GB / TR + FE-T (52 Mon.) /
SIBER
Hermann
1842 - 1918

[SIEBER]



Für Vergrößerung klicken



















Für Vergrößerung klicken
Firmenetikett - Company Label


Für Vergrößerung klicken
Marken mit Handstempel-Aufdruck "SW & Co." = Siber, Wolf & Co. als Sicherheitsmaßnahme gegen Diebstahl.
- Stamps with handstamped overprint "SW & Co." = Siber, Wolf & Co. to discourage theft.





Für Vergrößerung klicken
Yokohama # 90 – Außdenansicht – Outside View




Für Vergrößerung klicken
Firmenetikett - Siber, Hegner & Co. - Company Label
25.02.1842 in Bergamo, IT
09.09.1918 in Zürich (Stadt), CH

Hermann Siber entstammte einer Dynastie von Zürcher Seidenindustriellen, die auch Betriebe in der Lombardei, Italien, besaßen. Als Mitgründer der Firma Siber & Brennwald verlagerte Hermann Siber seine berufliche und private Tätigkeit nach Japan.
Hermann Siber wurde in Bergamo in Italien geboren, wo sein Vater, Johannes Siber, Teilhaber der Seidenfabrik Zuppiger, Siber & Co. war. Nach dem Schulbesuch im heutigen Zürcher Quartier Enge war Hermann Siber im väterlichen Betrieb in Bergamo sowie im Handelshaus Fred Huth & Co. in London tätig.

Mit Caspar Brennwald, der als Vertreter der Textilindustrie 1863 mit der zweiten Schweizer Mission nach Japan entsandt worden war, gründete Hermann Siber am 28.11.1865 in London die Handelsfirma Siber & Brennwald. Sie hatte ein Stammkapital von 10.000 britischen Pfund und wurde in Yokohama # 90 ansässig. Geschäftsfelder waren der Import und Verkauf Schweizer Industrie-Erzeugnisse in Japan und auf der anderen Seite der Export von Reis, Baumwollstoffen und vor allem großer Mengen Rohseide für die Schweizer Textilindustrie.

Nachdem Brennwald 1866 Schweizer Generalkonsul in Japan geworden war, fungierte Siber ab 1867 als Vizekonsul.

1872 heiratete er die Japanerin Kashiwagi Shiho; im gleichen Jahr wurde der Sohn Shionoyo Nakamura Jirō geboren.
Nach amtlichen Schweizer Unterlagen galt er jedoch als ledig.
Sibers Bruder Gustav starb auch 1872, er kehrte in diesem Jahr nach Zürich zurück und wurde Leiter der Schweizer Niederlassung von Siber & Brennwald.

Über Siber & Brennwald wurde auch die gesamte Technik für die Gasbeleuchtung von Yokohama und Tokyo, durch die Vermittlung von H. A. Pelegrin, geliefert.

Als die Iwakura-Delegation 1873 die Schweiz besuchte, begleitete H. Siber zusammen mit A. Humbert die Delegation auf ihrer Schweizreise und agierte auch als Dolmetscher für Japanisch. Am 15.07.1873 bestieg die Iwakura-Delegation in Genf den Zug nach Marseille und verließ die Schweiz.

Sibers Nachfolger als Seidenhändler in Yokohama wurde Arnold Wolff. Nach Brennwalds Tod 1899 wurde Wolff Partner der Firma, die jetzt den Namen Siber, Wolff & Co. annahm.

1888 brachte Hermann Siber seinen Neffen Robert Hegner von Juwalta in die Firma. Dieser hatte vorher, wie Hermann Siber selbst, in Seidenfabriken in Bergamo und Lyon gearbeitet. Nach dem Tod von A. Wolff 1909 änderte sie abermals ihren Namen, jetzt in "Siber, Hegner & Co.", Zweigniederlassungen bestanden nun in Kobe, Osaka, Tokyo und Shanghai.
Siber, Hegner & Co. entwickelte sich zu einer bedeutenden Welt­handelsfirma, die zusammen mit den anderen weltweit agierenden schweizerischen Firmen Diethelm und Keller heute den Konzern "DKSH" mit Hauptsitz in Zürich bildet.


Für Vergrößerung klicken
Yokohama # 90 – Drucker und Graveur Sasaki S. – Printer and Engraver. Innenansicht – Inside View

Für Vergrößerung klicken
- Brief von H. Siber an seinen Bruder Gustav von 1870 über Französische Post "5118" Yokohama nach Zürich
- - Cover from H. Siber to his brother Gustav posted 1870 and delivered by the French Post "5118" Yokohama to Zurich.

[165. Corinphila Auction 2010]
25.02.1842 in Bergamo, IT
09.09.1918 in Zurich (City), CH

Hermann Siber descended from a dynasty of silk industrialists from Zurich who also possessed factories in the Italian Lombardy. As co-founder of Messrs Siber & Brennwald, Hermann Siber shifted his professional and personal activities to Japan.
Hermann Siber was born in Bergamo in Italy, where his father, Johannes Siber, held interests in the silk factory Zuppiger, Siber & Co. After having attended school in Enge, today a quarter of Zurich, Hermann Siber worked in his father's factory in Bergamo and in the trading company Fred Huth & Co. in London.

With Caspar Brennwald, who had been in 1863 a member of the second Swiss mission to Japan as a textile industry representative, Hermann Siber founded on November 28, 1865 in London the trading company Siber & Brennwald.
The company had a capital of 10,000 British pounds and settled in Yokohama # 90. The scope of business consisted of the import and sale of Swiss industrial products to Japan, and on the other hand, the export of rice, cotton cloth and, above all, quantities of raw silk for the Swiss textile industry.

When Brennwald had become Swiss Consul General in Japan, Siber acted as Vice Consul as of 1867.

In 1872 he married the Japanese woman Kashiwagi Shiho. In the same year, their son Shionoyo Nakamura Jirō was born.
According to official Swiss documents he was registered as unmarried.
Siber's brother Gustav also died in 1872. For this reason, Siber went back to Zurich in this year and became director of Siber & Brennwald's Swiss branch.

Through Siber & Brennwald also the complete technology for the gas lighting of Yokohama and Tokyo was delivered by the mediation of H. A. Pelegrin.

When the Iwakura Delegation visited Switzerland in 1873, H. Siber accompanied together with A. Humbert the delegation during their trip in Switzerland and he also acted as an interpreter for Japanese. On July 15, 1873 the Iwakura delegation boarded the train to Geneva for Marseille and left Switzerland.

Siber's successor in the silk business in Yokohama became Arnold Wolff. After Brennwald's death in 1899, Wolff became partner of the company, which now operated under Siber, Wolff & Co.

In 1888, Hermann Siber brought his nephew Robert Hegner von Juwalta into the company. He started, as Hermann Siber himself, in silk factories in Bergamo and Lyon. After the death of A. Wolff in 1909 the company changed its name once more, now to "Siber, Hegner & Co." Branches now existed in Kobe, Osaka, Tokyo and Shanghai.

Siber, Hegner & Co developed to a major world trading company which form today, together with the other global Swiss companies Diethelm and Keller, the Affiliated Group "DKSH" headquartered in Zurich.


Für Vergrößerung klicken
Yokohama # 90 – Photo "Gebäude-Komplex - Compound " + Seidenabteilungen – Silk Departments

Für Vergrößerung klicken
- Der Firmenname änderte sich erst nach dem Tod von Brennwald in Siber, Wolff & Co. Brief vom 22.03.1901.
- The company name changed only after the death of Brennwald in Siber, Wolff & Co. Letter from March 22, 1901.
___
/ P I - II / CH / TR /
SIEBOLD
Alexander von
1846 – 1911


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken


















































16.08.1848 in Leiderdorp bei Leiden, NL
23.01.1911in Pegli bei Genua, IT

Er war der älteste Sohn von Philipp Franz von Siebold. Von 1847 bis 1853 lebten sie in Boppard/ Rhein und zogen dann nach Bonn, wo er ab 1857 das Gymnasium besuchte. Als sein Vater unerwartet die Erlaubnis für einen zweiten Japanbesuch erhielt, nahm er Alexander mit und sie erreichten Nagasaki am 04.08.1859. Nach der Ankunft bot ein früherer Schüler des Vaters seinen Sohn SHŪZO Mise als persönlichen Begleiter für Alexander, der ihm auch Japanisch lehrte.
Am 05.12.1861 machte Philipp Franz mit seinem Sohn den Antrittsbesuch beim britischen Gesandten Sir Rutherford Alcock, er wurde zum außerplanmäßigen Dolmetscher der japanischen Sprache ernannt und im britischen Konsulat in Tokyo eingesetzt. Er wurde provisorisch am 19.04.1862 bestätigt und am 21.8.1863 nach Vollendung des 16. Lebensjahres und Ablegung einer Prüfung in der britischen Gesandtschaft Tokyo als Dolmetscher und Übersetzer angestellt. Seine achtjährige Tätigkeit in der Gesandtschaft brachten ihm fruchtbare Kontakte zu japanischen Persönlichkeiten, die später eine führende Rolle in der Meiji-Regierung übernahmen.
1869 leistete er einer österreichisch-ungarischen Handelsmission bei den Verhandlungen mit den japanischen Behörden so erfolgreiche Dienste, dass er dafür am 18.02.1870 vom österreichischen Kaiser in den erblichen Freiherrenstand erhoben wurde.
Trotz seines Erfolges im Dienst der britischen Gesandtschaft beendete er am 01.08.1870 den Dienst und nahm das Angebot der japanischen Regierung mit Dienstantritt am 15.08.1870 an. Während dieser Tätigkeit bekleidete er die unterschiedlichsten Funktionen, z. B. als Sekretär und Dolmetscher japanischer Delegationen nach Europa und bei der Weltausstellung in Wien 1873.
Noch 1873 reiste er mit Sano Tsunetami nach Rom, um Japans erste diplomatische Vertretung in Italien zu eröffnen, Alexander blieb bis Anfang 1874 als Geschäftsträger.

Im April 1874 kehrte er nach Japan zurück, im Januar 1875 wechselte er zum Finanzministerium zur Mitwirkung bei der Reorganisation und unterbreitete u. a. Vorschläge für das Steuersystem und landwirtschaftliche Kreditwesen. Im März 1877 reiste er nach Europa mit dem Auftrag, in Deutschland, Österreich und Frankreich Informationen über deren Finanzverwaltung zu sammeln. 1878 begleitete er den Vize-Finanzminister Matsukata Masayoshi zur Weltausstellung in Paris und weiterer europäischer Länder. Im Januar 1879 wurde Alexander der japanischen Gesandtschaft in Berlin als Honorardelegationssekretär für Aoki Shūzō zugeteilt.
Ende 1881 wurde er nach Tokyo gerufen, um bei der Ersten Internationalen Konferenz zur Revision der "ungleichen" Handelsverträge als Mitglied des Protokolls und als Privatsekretär des Außenministers Inoue Kaoru beizustehen.
Am 08.10.1882 kehrte er auf seinen Posten in Berlin zurück. Ab September 1884 war Alexander in der japanischen Gesandtschaft in Rom, wo er bis April 1885 blieb. Dann wirkte er als Sekretär und Protokollführer bei der zweiten Konferenz für die Revision der „ungleichen Verträge“, die mit Unterbrechungen bis Ende Juli 1887 dauerte. Ende 1887 machte er seinen Abschiedsbesuch bei Itō Hirobumi und kehrte endgültig nach Europa zurück. Nun war er keiner bestimmten Gesandtschaft, sondern dem Minister für Auswärtige Angelegenheiten in Tokyo unterstellt. Im Auftrag der japanischen Regierung nahm er an diversen Vertragsverhandlungen teil.
Der neue englisch-japanische Handels- und Schifffahrtsvertrag wurde am 16.07.1894 in London unterzeichnet. Mit diesem Vertrag wurde die völkerrechtliche Gleichstellung mit dem Westen erreicht.
Ähnlich wie in London war er in den folgenden Jahren auch bei den Verhandlungen zur Vertragsrevision in Berlin, Rom und Bern beteiligt. Weitere wichtige Aufgaben für Alexander bestanden darin, die japanische Regierung durch Hintergrundberichte über die politische Entwicklung in den Hauptstädten Europas zu informieren und Japan in der europäischen Presse durch eigene Berichte und Veröffentlichungen positiv herauszustellen.
Nach 1905 ließ Alexanders Gesundheit stark nach, vor allem seine Sehkraft. So wurde er auch für weitere Sonderaufgaben der Regierung nicht mehr berücksichtigt. Japan war inzwischen Großmacht geworden und seine spezifischen Dienste waren nicht mehr erforderlich.
Am 15.08.1910 beging er sein 40. Jubiläum im Dienste der japanischen Regierung mit hohen Auszeichnungen von Japan und Deutschland. Bald danach verstarb Alexander von Siebold im Alter von 64 Jahren.


Für Vergrößerung klicken
Einschreibbrief von der japanischen Gesandtschaft in Rome vom 21.06.1902 an Alexander von Siebold.

Ergänzende Hinweise von Rolf Wassermann, Siebold-Museum Würzburg:
Aus den Tagebüchern von Alexander von Siebold geht hervor, daß er sich tatsächlich in diesen Tagen in Berlin aufhielt (gekürzt):
Eintrag zu Freitag, 06.06.1902: "Sehr nette Reise nach Berlin, dort Pension Herzberg abgestiegen."
Eintrag zu Dienstag, 24.02.: "Von Berlin abgereist."
Als Quartier nahm er, wie schon früher einmal, die renommierte Pension Herzberg – sicher nur aus finanziellen Gründen. Es scheint wieder einmal das Geld knapp geworden zu sein, worauf er regelmäßig mit Personalentlassung, Gehaltskürzungen und dem Bezug preiswerterer, daher aber auch nicht recht standesgemäßer Quartiere reagierte.
Das Schreiben hatte ihn offensichtlich nicht mehr erreichen können, wahrscheinlich wegen falscher Anschrift. Die Anschrift muß richtig lauten "Potsdamerprivatstrasse 121b", nicht "126b".
Für die fragliche Zeit sind in den Tagebüchern Kontakte zu einigen japanischen Partnern/ Diplomaten angedeutet, allerdings ohne Details der geführten Gespräche. Der Grund seiner Reise ist also nicht bekannt.
Zum Briefinhalt gibt es eine Hypothese: Am 21.03.1902 erhielt er, ebenfalls aus der japanischen Gesandschaft in Rom, einen Brief mit seinem "Gehaltsscheck" für den Monat April (aufbewahrt in der Bochumer Sieboldiana-Sammlung).
Dieser Umschlag enthielt möglicherweise seinen Scheck für Juli?!
16.08.1848 at Leiderdorp nr. Leiden, NL
23.01.1911at Pegli nr. Genua, IT

He was the eldest son of Philipp Franz von Siebold. From 1847 until 1853 they lived at Boppard/ Rhine and then moved to Bonn where he visited the Secondary School from 1857. Unexpectedly, his father was allowed to visit Japan for a second time and he took Alexander along with him. They arrived in Nagasaki on 04.08.1859. A former pupil of his father offered his son SHŪZO Mise to accompany Alexander personally and he taught him the Japanese language.

On 05.12.1861, Philipp Franz von Siebold made his first visit to Sir Rutherford Alcock, envoy of the HBM Legation, together with his son. Alexander was appointed supernumerary interpreter for the Japanese language and engaged in the British consulate in Tokyo. On 19.04.1862, he was tentatively confirmed and on 21.08.1863, after the completion of his 16th year of life and passing an examination finally employed in the HBM Legation as interpreter and translator. During his activities over 8 years he established fertile contacts to Japanese personalities who later took over a leading role in the Meiji government.
In 1869, when an Austrian-Hungarian trade mission negotiated with the Japanese authorities he rendered during the negitiations such successful services that he was raised by the Austrian Emperor into the hereditary baron state on February 18, 1870.

Despite his success during the engagement at the HBM legation he left the British service as per 01.08.1870 and accepted the offer of the Japanese government; he started for his new post on 15.08.1870. During this activity he occupied the most different functions, such as secretary and interpreter of Japanese delegations to Europe and at the world exhibition in Vienna in 1873.
Still in 1873 he travelled with Sano Tsunetami to Rome to inaugurate Japan’s first diplomatic representation in Italy, Alexander stayed there as chargé d’affaires until the beginning of 1874.

In April 1874 he returned to Japan, and in January 1875 he changed to the Ministry of Finance (Ōkurashō) in order to assist the reorganisation, among others he submitted proposals for the tax and the agricultural loan systems. In March 1877 he travelled to Europe with the order to collect information on the financial administrations in Germany, Austria, and France. In 1878 he accompanied Vice-Minister of Finance, Matsukata Masayoshi, to the world exhibition in Paris and to further European countries. In January 1879 Alexander was appointed honorary delegation secretary directly assigned to Aoki Shūzō in the Japanese legation in Berlin.
He was called back to Tokyo at the end of 1881 to take part in the first international conference on the revison of the "unequal" trade treaties as member of the protocol and private secretary of the Foreign Minister, Inoue Kaoru.
On 08.10.1882 he returned to his post in Berlin. In September 1884, Alexander changed from Berlin to the Japanese legation in Rome where he remained until April 1885. Afterwards he acted again as secretary and clerk of the court at the second conference on the revision of the “unequal treaties” which lasted with interruptions until July 1887. At the end of 1887 he made his parting visit at Itō Hirobumi and returned to Europe for good. From this time he didn’t belong to any Japanese legation but was directly subordinated to the minister of foreign affairs in Tokyo. He took part in various contract negotiations in order of the Japanese government.

The new English-Japanese trade and navigation treaty was signed in London on 16.07.1894. This treaty signified the equality with the West under international law.
Just like in London, in the following years he was also involved in the negotiations as for the revision of the unequal treaties in Berlin, Rome, and Berne.
Further important tasks for Alexander consisted in delivering background information on political developments in the capitals of Europe to the Japanese government and on the other hand to delineate Japan positively by own reports and corresponding publications in the European press.
After 1905 Alexander’s health decreased heavily, especially his eyesight. Thus, he wasn’t considered any more for further specific functions of the government. In the meantime, Japan has become a great power and his specific services weren’t required any more.

On 15.08.1910 he celebrated his 40th anniversary of service in the Japanese government with high awards of Japan and Germany. Alexander of Siebold died soon after at the age of 64 years.


Für Vergrößerung klicken
Registered cover from the Japanese Legation in Rome, posted 21.06.1902 to Alexander von Siebold.

Supplementary information by Rolf Wassermann, Siebold Museum Wurzburg:
From the diaries of Alexander von Siebold we learn that he actually resided in Berlin during these days (shortened):

Entry for Friday, 06/06/1902: "Very nice trip to Berlin, there staying at the Pension Herzberg."
Entry for Tuesday, 02/24/: "Departed from Berlin."
When in Berlin, he took quarters, as on a previous occasion, at the renowned "Pension Herzberg" – surely only for financial reasons. It seems once again he was short of money and in such cases he responded regularly with staff dismissal, salary cuts and taking cheaper boarding houses even if it did not quite befit his social status.
Obviously, the letter couln't reach him in time, probably due to the wrong address. The proper address had to read "Potsdamerprivatstrasse 121b", and not "126b".
For the period in question contacts are indicated in the diairies to some Japanese partners / diplomats, but without any details on the contents.
Thus, the reason of his trip so is not known.
As for the content of the cover there is a hypothesis: On March 21, 1902 he received, also from the Japanese Legation in Rome, a letter with his " paycheck" for April (kept in the Bochum Sieboldiana Collection).
Possiblly this cover contained his paycheck for July?!
___
/ P I – III / DE / FE-T + DIP /
SIEBOLD
Heinrich von
1852 – 1908


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken

21.07.1852 in Boppard/ Rhein, DE
11.08.1908 in Eppan, IT (Schloß Freudenstein)

Er war der zweite Sohn von Philipp Franz von Siebold und wuchs in Bonn, Leiden und Würzburg auf. 1869 verließ er das Gymnasium ohne Abschluss oder irgendeine höhere Ausbildung und er kam auf eigene Faust nach Japan. Zuerst war er bei der Kommissions- und Versicherungsagentur Hudson, Malcolm & Co., Yokohama # 73, tätig.
1871 zog er nach Tokyo # 16 Tsukiji und da er die japanische Sprache souverän beherrschte, stellte ihn die neu eröffnete österreichisch-ungarische Vertretung in Tokyo als Übersetzer ein.
Für die Weltausstellung in Wien wurde er von der japanischen Regierung in dem Vorbereitungs-Komitee ab Januar 1873 eingesetzt. Im März 1874 kehrte er nach Japan zurück. Von 1877 bis 1882 war er erneut von der japanischen Regierung, Ministerium der Finanzen (Ōkurashō), Abteilung Ausländische Waren, eingesetzt.
Bis 1895 war er in Diensten der Österreicher, ohne Hochschulabschluss, lange Zeit sogar ohne Staatsbürgerschaft. Dazu kam, dass er nie japanische Schriftzeichen lesen und schreiben lernte.
Als der österreichische Konsul Kreitner 1893 plötzlich verstarb, war er als amtierender Konsul von November 1893 bis Juni 1894, dem Beginn des Einsatzes von A. Flesch, tätig. Danach zog sich Heinrich von Siebold aus gesundheitlichen Gründen zurück.
1872 heiratete er in Tokyo Hana, die Tochter eines Kunsthändlers und 1885 heiratete er in Osaka die Tochter eines Hotelbesitzers, auch mit Namen Hana.
1898 heiratete er Euphemia Carpenter, die Witwe eines britischen Offiziers. Sie kaufte Schloss Freudenstein bei Eppan, IT, wo sie ihre letzten Jahre komfortabel lebten, umgeben von seinen wertvollen Sammlungen. Er war ein anerkannter Berater in asiatischen Fragen sowie Führer und Übersetzer für bedeutende Besucher aus Japan.
Wie sein Vater zuvor, wurde er ein hervorragender deutscher Japanforscher. Seine antiquarischen Interessen befähigten ihn zu einem Sammler japanischer Kunst, Münzen und ethnographischer Objekte.
Seine große, mehr als 5.000 Positionen umfassende völkerkundliche Japansammlung schenkte er 1888 dem österreichischen Kaiserhaus und handelte sich damit den Freiherrnstand ein.
Er ist auch als Autor von Arbeiten zur japanischen Archäologie und Ethnographie über die Ainu bekannt.
Am 11.08.1908 starb er auf Schloß Freudenstein, seine Witwe folgte ihm bald nach. Im März 1909 wurden seine Sammlungen in Wien verkauft.
21.07.1852 at Boppard/ Rine, DE
11.08.1908 at Eppan, IT (Castle Freudenstein)

He was the second son of Philipp Franz von Siebold, he spent his youth in Bonn, Leiden, and Wuerzburg. In 1869, without finishing his secondary school or any higher education, he arrived on his own in Japan. At first he was employed with Hudson, Malcolm & Co., Merchants, Commission and Insurance Agents, Yokohama # 73.
In 1871 he moved to Tokyo # 16 Tsukiji and as he knew the Japanese language very well he was employed as interpreter of the newly established Austro-Hungary Legation in Tokyo.
As for the World Exposition in Vienna he was dispatched to the preparatory committee from January 1873 by the Japanese government, he returned to Japan in March, 1874. From 1877 until 1882 he was again employed by the Japanese government, Ministry of Finance (Ōkurashō), Section of Foreign Goods.
He was engaged in the Austrian legation until 1895, without any university degree, a long time even without nationality. Additionally, he never could read or write Japanese characters.
When the Austrian consul Kreitner suddenly died in 1893, he was engaged as acting consul from November 1893 until June 1894, when A. Flesch started to be consul.
Shortly after Heinrich von Siebold retired for healthy reasons.
In 1872 he married in Tokyo Hana, daughter of an art dealer and in 1885 he married in Osaka the daughter of a hotel proprietor, also named Hana.
In 1898 he married Euphemia Carpenter, the widow of a British officer. She bought Castle Freudenstein at Eppan, IT, where they spent comfortably their last years surrounded by his rich collections. He was a well-recognized adviser in Asian affairs, and a guide and translator for important visitors from Japan.
Like his father before him, he became one of the distinguished German researchers on Japan. His antiquarian interest made him a vivid collector of Japanese ethnological items, art, and coins.
In 1888 he donated his large ethnological collection containing more than 5,000 Japanese items to the Austrian Imperial Family, by which he was raised into the hereditary baron state.
He is also known as the author of works on Japanese archeology and ethnography about the Ainu.
On August 11, 1908, he died on Castle Freudenstein, his widow followed soon. In March 1909, his collections were sold in Vienna.
___
/ P I – III / DE / FE-T + DIP /
SIEBOLD
Philipp Franz von
1796 – 1866








Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
Narutaki






































17.02.1796 in Würzburg, DE
18.10.1866 in Würzburg, DE

Sohn des Würzburger Medizinprofessors Johann Georg Christoph von Siebold, er nahm 1815 sein Studium an der Universität Würzburg auf. Neben medizinischen Fächern studierte er auch Pharmazie, Chemie und Botanik. Diese umfassende wissenschaftliche Kenntnis wurde eine wichtige Basis für seine spätere Forschung.
1820 schloss er sein Studium mit der Promotion in Medizin ab. Er ließ sich in Heidingsfeld als Arzt nieder, 1822 jedoch erhielt er das Angebot, als Militärarzt im niederländischen Dienst nach Ostindien zu gehen. Im Juni 1822 wurde er in die Streitkräfte aufgenommen, Abreise nach Batavia (heute Djakarta) am 23.09.1822 und bald nach Ankunft als Arzt und Forscher in die niederländische Faktorei nach Nagasaki/ Deshima, Japan beordert, wo er am 11.08.1823 eintraf. Bereits am 15.11.1823 heiratete er pro tempore Kusumoto Taki (1807-1865), die Tochter Ine wurde 1827 geboren.
In kurzer Zeit war er der Mittelpunkt eines Kreises von japanischen Ärzten und Naturwissenschaftlern, von weither kamen Patienten, um sich von ihm behandeln zu lassen. Mit Vorliebe betrieb er die Augenheilkunde, lehrte japanischen Ärzten die Operationstechnik am Auge, machte sie mit der Staroperation bekannt usw.
Da er die Patienten kostenlos behandelte und bekannt war, dass er typisch japanische Gegenstände sammelte, erwiesen die Patienten ihre Dankbarkeit durch entsprechende Geschenke.
Auf Deshima erwarb er das Grundstück Narutaki, dessen Gebäude er ausbaute, er richtete eine Klinik ein, hier hielt er seine Vorlesungen und auf diesem Grundstück legte er einen botanischen Garten an, der ihn nicht nur mit den benötigten Heilpflanzen versorgte, sondern der auch viele Pflanzen aufnahm, die er sammelte oder von seinen Schülern erhielt. Die Schüler mußten eine Art Dissertation über ein von ihm angegebenes Thema schreiben. Meist wurden die Themen so gewählt, dass sie kleine, aber wichtige Beziehugen zu Volk und Land klärten. Einer seiner Schüler war der später berühmte Mediziner und Botaniker ITŌ Keizuke.

Ein Höhepunkt seines Aufenthaltes war die Reise nach Tokyo vom 15.02. bis 07.07.1826, auf der er den Direktor der niederländischen Faktorei zur Audienz beim Shōgun begleitete. Auf dem Weg konnte er eine Vielzahl von Messungen und Experimente durchführen und Pflanzen und Tiere erwerben, wodurch die Reise sehr erfolreich war.
1828 wurden einige japanische Freunde von Siebold verhaftet, da der Regierung bekannt geworden war, dass sie ihm geographische Karten Japans geschenkt hatten, er durfte bis zum Ende der Untersuchung sein Haus nicht verlassen. - Der Astronom und Bibliotheks-Direktor Takahashi Sakuzaemon und andere Freunde oder Schüler wurden teilweise empfindlich bestraft.
Als sich die japanische Behörde überzeugt hatte, dass Siebold keinen Landesverrat begangen hatte, wurde er begnadigt, mußte aber Japan endgültig verlassen, am 22.10.1829 wurde er für immer aus Japan wegen „Spionage“ ausgewiesen. Es gelang ihm aber, wesentliche Sammlungsteile und zahlreiche Schriften außer Landes zu bringen. Seine Ausreise erfolgte am 02.01.1830. Im Januar 1830 traf Siebold in Batavia ein, im Juli war er wieder in Europa. Er wurde mit großen Ehren empfangen und erhielt die Möglichkeit, sich der Bearbeitung seiner Forschungsergebnisse zu widmen.
1845 schloss er mit Helene von Gagern die Ehe, aus der vier Kinder hervorgingen; die Söhne Alexander und Heinrich wurden später in Japan tätig.

Zwischen Japan und Holland wurde 1856 ein Freundschaftsvertrag und 1858 ein Handelsvertrag abgeschlossen und auch Siebolds Verbannung aufgehoben. Am 13.04.1859 reist er mit seinem Sohn Alexander nach Japan, Ankunft in Nagasaki am 04.08.1859. Er traf seine Frau und Tochter wieder, die Geburtshelferin geworden war. Eines der Ziele dieser Reise war es, seine Hauptwerke Nippon und Flora Japonica zu vollenden.
Im Februar 1861 wurde er nach Tokyo gerufen, wo er neben der Beratung der japanischen Regierung in verschiedenen Fächern wissenschaftliche Vorträge hielt.
Die Rolle, die er am japanischen Hof zu spielen hatte, erregte bei den Ausländern in Japan großes Aufsehen, und die holländische Regierung fordete ihn am 13.10.1861 auf, Tokyo zu verlassen. Zurück in Nagasaki begannen Vorbereitungen für eine Rückkehr und er verließ Japan Ende April 1862. Am 14.11.1862 reiste er von Batavia ab und erreichte Bonn am 10.01.1863. Nach der Heimkehr versuchte er eine Ernennung zum niederländischen Gesandten, blieb jedoch erfolglos, so dass er schließlich um seinen Abschied bat, der ihm zum 1. November 1863 gewährt wurde. Er zog nach Würzburg, wo er sich ausschließlich der Bearbeitung seiner Manuskripte und Sammlungen widmete. Weitere Pläne wurden durch seinen Tod vereitelt.

siehe auch KAEMPFER, Engelbert


Für Vergrößerung klicken
17.02.1796 in Wuerzburg, DE
18.10.1866 in Wuerzburg, DE

Son of Johann Georg Christoph von Siebold, professor of medicine in Wuerzburg. After entering Wuerzburg University in 1815, he studied not only medicine but also pharmacy, chemistry, and botany. This extensive scientific knowledge became an important tool for his later research in Japan.
He completed his studies with his doctorate in medicine in 1820. He settled at Heidingsfeld as a doctor; in 1822, however, he was offered to go to Dutch East India as an army doctor. In June 1822 he was enlisted in the Dutch army and he started to Batavia (today’s Djakarta) on September 23, 1822. Soon after his arrival he was transferred to the Dutch Trading Post in Nagasaki/ Deshima, Japan, to work there as physician and researcher, arriving on August 11, 1823. Already on November 15, 1823 he married pro tempore Kusumoto Taki (1807-1865), their daughter Ine was born in 1827.

Within a very short period he became the centre of a circle of Japanese physicians and natural scientists and patients from all over the country came to him to get treated. Especially he liked to practise on ophthalmology and he also taught Japanese physicians on surgery techniques at the eye as well as the operation for cataract, etc. He treated all patients free of charge and generally was known that he collected typical Japanese objects. For this reason his patients proved their gratitude by corresponding presents.
On Deshima he purchased the property Narutaki; he extended the buildings, established a clinic and gave lectures there. Additionally he laid out a botanic garden on this property which didn't only provide him with the required medicinal plants but which also took up many of the plants collected by him or that he got from his pupils.
The pupils had to write a kind of thesis about a topic given by Siebold. Usually the topics were chosen to clarify a small but quite an important relation of specific questions on people and country.
One of his pupils was ITŌ Keizuke who became later famous as physician and botanist.

A climax of his stay was the journey to Tokyo from February 15 to July 7, 1826 accompanying the director of the Dutch Trading Post on his audience with the shōgun. During that time he could realise many measurements and examinations and acquire a large variety of plants and animals whereby the the journey was very successful.
In 1828, some Japanese friends of Siebold were arrested; the government had got to know that they had given him geographical maps of Japan. Siebold wasn’t allowed to leave his house until the end of the investigation.
The astronomer and director of the library, Takahashi Sakuzaemon, and some further friends and pupils were partly seriously punished.
When the Japanese authority was convinced that Siebold didn’t commit treason, he was pardoned, but had to leave Japan for good. On October 22, 1829 he was ordered to leave Japan for ever because of "spying". However, he succeeded in bringing abroad essential parts of his collection and numerous documents. Finally he departed Japan on January 2, 1830. Siebold arrived in Batavia in January 1830, he was in Europe in July again. He was welcomed with great honours and got the possibility of devoting himself to the compilement of his research results.

In 1845 he married Helene von Gagern and they had four children, their sons Alexander and Heinrich became also engaged in Japan.

Japan and the Netherlands concluded an Agreement on Friendship in 1856 and an Agreement on Trade in 1858; the banishment on Siebold was abrogated. On April 13, 1859 he started for Japan with his son Alexander, arriving in Nagasaki on August 4, 1859. He met his wife and daughter again who had become a obstetrician. One of his aims of this journey was to complete his main works Nippon and Flora Japonica.
He was called to Tokyo in February 1861 where he had to advise the Japanese government and to lecture on various scientific subjects.
The role which he had to play at the Japanese court caused irritation with the foreigners in Japan and on October 13, 1861 the Dutch government asked him to leave Tokyo. Back to Nagasaki he started with preparations for his return and left Japan at the end of April 1862. On November 14, 1862 he travelled from Batavia to Bonn and arrived there on January 10, 1863.
After his return he tried to get an appointment as Dutch Envoy, but his efforts were unsuccessful. For this reason he asked for valediction which was granted as per November 1, 1863.
He moved to Wuerzburg where he exclusively devoted himself to the compiling of his manuscripts and collections. Further plans were foiled by his death.

see also KAEMPFER, Engelbert


Für Vergrößerung klicken
___
/ P I / DE / MED + SC /
SIEBURGH
Nicolas Charles
1827 -

[Nicolaas Charles]
[SIETURG, N. C.]






































Für Vergrößerung klicken
"Algemeen Handelsblad", Amsterdam
- Todesanzeige
- Death information

18.10.1827 in Amsterdam, NL
27.06.1862 in Nagasaki, Dejima, Japan

Charles Sieburgh war ein holländischer Marineoffizier, der vorzeitig seinen Abschied genommen hatte, entweder wegen seiner inzwischen entwickelten journalistischen Neigungen, oder aus gesundheitlichen Gründen oder einer Mischung von beidem. Sieburgh, mit einer Niederländerin aus Shanghai verheiratet, ließ sich in Nagasaki auf Dejima in Japan nieder, erkrankte aber bald schwer und starb.

Sieburgh war als Seekadett in die holländische Marine eingetreten und wurde bereits 1857 auf eigenes Ersuchen als Oberleutnant zur See ehrenhaft verabschiedet.

Seit 1855 war er regelmäßiger Mitarbeiter der Zeitschriften "Nederland" und "De Gids". In einem längeren Artikel, der 1858 in zwei Teilen in "De Gids" veröffentlicht wurde, legte Sieburgh ausführlich dar, dass die niederländische Marine, obwohl ausreichend für den Kolonialdienst in Niederländisch-Indien gerüstet, weder die personellen noch die materiellen Fähigkeiten zur Verteidigung des eigenen Mutterlandes besaß.
Um 1857 schlug eine Gruppe einflussreicher Geschäftsleute und Politiker unter dem Titel "De Doorgraving van Holland op zijn Smalst" (Die Durchgrabung Hollands an seiner schmalsten Stelle) den Bau eines Verbindungskanals zwischen der Nordsee und der "Zuiderzee" (wörtlich: Südsee) vor.
In Vorträgen, darunter bei der Amsterdamer nautischen Vereinigung "Collegium Zeemanshoop", und in seinen Schriften war Sieburgh 1859/60 ein überzeugter Anhänger dieses Projekts.
Es wurde jedoch erst etwa zwanzig Jahre später, in abgeänderter Form, als der heutige "Noordzeekanaal" verwirklicht.
Im April 1862 übersiedelte Sieburgh nach Japan. In Kanagawa (Yokohama) angekommen, ließ er sich schließlich im holländischen Handelsstützpunkt auf Dejima in Nagasaki nieder und arbeitete für die Firma De Coning, Carst & Lels.
Wie bei seinem Ausscheiden aus der Marine, liegen auch die Gründe, warum er überhaupt nach Japan ging, im Dunklen.

In einer "Fernheirat", deren Zeitpunkt und Ort unbekannt sind, wurde Sieburgh mit Adeline Slaghek getraut. Sie war ebenfalls aus Holland, lebte aber in Shanghai.
Wahrscheinlich haben sich die beiden nach der Trauung nie getroffen.
Sieburgh, der anscheinend nicht sehr wohlhabend war, erkrankte plötzlich schwer und starb.
Er wurde in Nagasaki auf dem Holländischen Friedhof des Goshinji Tempels, der sich linkerhand des Inasa International Cemetery des Goshinji Tempels befindet, bestattet.
Sein Freund und Landsmann Albertus Johannes Bauduin veräußerte seinen Nachlass.

Sieburghs Witwe Adeline heiratete 1863 Theodorus Kroes, der als holländischer Geschäftsmann auch Vizekonsul seines Landes in Shanghai war.
18.10.1827 in Amsterdam, NL
27.06.1862 in Nagasaki, Dejima, Japan

harles Sieburgh was a Dutch naval officer who had taken his premature leave from the navy, either because of his meanwhile developed journalistic ambitions, or because of health reasons or in a combination of both.
Sieburgh was married to a Dutch woman from Shanghai, settled in Nagasaki on Dejima in Japan, but soon fell seriously ill and died.

Sieburgh had entered the Dutch navy as a cadet and was already in 1857, at his own request, honourably discharged as lieutenant.

From 1855 on he had been a regular contributor to the magazines "Nederland" and "De Gids". In a longer article published 1858 in two parts in "De Gids", Sieburgh explained at great length that the Dutch navy, although adequately equipped for colonial service in Netherlands India, however, the personnel as well as the material capabilities lacked for the defence of its own homeland.

At around 1857, a group of influential businessmen and politicians proposed, under the title "De Doorgraving van Holland op zijn Smalst" (The Digging through Holland at its narrowest), the construction of a channel connecting the North Sea to the "Zuiderzee" (literally: South Sea).

In lectures, one at the Amsterdam nautical union "Collegie Zeemanshoop", and in several works, Sieburgh was a convinced supporter of this project in 1859/60.

It was, however, realized only about two decades later in a modified form as today's "Noordzeekanaal".

In April of 1862, Sieburgh moved to Japan. Having arrived at Kanegawa (Yokohama), he settled finally in the Dutch trading post on Dejima in Nagasaki, working for the company De Coning, Carst & Lels.

As it had been the case when he left the navy, it is again somewhat mysterious why he went to Japan at all.

In a proxy marriage whose date and place are unknown, Sieburgh was married to Adeline Slaghek. She was Dutch, too, but was living in Shanghai.
They probably never met after their marriage.

Sieburgh, apparently not a very wealthy man, fell suddenly ill and died.
He was buried in Nagasaki in the Dutch Cemetery of the Goshinji temple, located lefthand of the Inasa International Cemetery of the Goshinji temple.

His friend and compatriot Albertus Johannes Bauduin sold his belongings.

Sieburgh's widow Adeline married in 1863 Theodorus Kroes, who, as a Dutch businessman, was also acting as a Vice-Consul for his country in Shanghai.
___
/ P I / NL / TR /
SILVA
Timotoe Emmanuel da
1871 - 1948







Für Vergrößerung klicken
- Foto zeigt den Mitarbeiterstab von Wieler & Co. in Hong Kong um 1893. In der ersten Reihe mittig sitzt Thomas Bunge und links von ihm T. E. Silva.
- Photo depicts the staff of Wieler & Co. in Hong Kong in about 1893. The front central person is Thomas Bunge, on his left side T. E. da Silva is sitting.




Für Vergrößerung klicken
Timotoe E. da Silva – 1932 in Kobe
24.01.1871 in Macau
06.02.1948 in Yokohama, Japan

Gemäß einem Artikel in der Hong Kong Government Gazette kam Timoteo Emmanuel da Silva im Jahr 1891 nach Hong Kong und begann für die in Hong Kong etablierte Handelsgesellschaft Wieler & Co. als Assistent zu arbeiten; 1893 wurde er Sachbearbeiter.

Im Jahr 1898 gründete Robert Becker Sander, Wieler & Co. durch Vereinigung von Wieler & Co. mit Sander & Co.
Und auch in diesem Jahr 1898 kam T. E. da Silva im Auftrag der Hong Kong und Shanghai Bank nach Japan und wurde in ihrer Filiale in Yokohama # 2 eingesetzt.

Die Gründe für diesen Schritt sind nicht bekannt. Möglicherweise veranlaßte die soziale Lage ihn nach Japan zu gehen. In Hong Kong waren Rassendiskriminierung und Abgrenzung an der Tagesordnung - Chinesen erhielten nur untergeordnete, Portugiesen mittlere und nur "weiße" Europäer höhere Leitungsaufgaben.
Ein weiterer Grund könnte die Gründung dieses neuen Unternehmens gewesen sein.
Wie auch immer, er wurde ein geachteter Bankier und 1908 war er noch immer in dieser Filiale beschäftigt.

Nachdem er begann, bei der Hong Kong und Shanghai Bank zu arbeiten, gibt es keine dienstlichen Beziehungen zu Robert Becker, auch nicht zu Ernst Becker, der seine Firma E. Becker & Co. in Japan gegründet hatte. Aber sicherlich waren sie privat in Kontakt, da Robert auch seinen Bruder in Japan mehrmals besuchte.

Timotoe E. da Silva war mit Quirina Emilia Farias (1874-1936) verheiratet. Nach dem Umzug nach Japan wurde ihr erster Sohn Ernesto Isidoro da Silva in Yokohama geboren. Fünf weitere Kinder wurden noch geboren, alle in Japan:
- Ernesto Isidoro [Ernie] (1899 - 1972)
- Juan H. (1900 - 1995)
- Emilie Casilda (1902 - 1959)
- Guilherme A. [Gillie] (1904 - 1978)
- Julia Vincenta [Julie] (1906 - 1999)
- Jose Ricardo (1911 - 1977)

Irgendwann ist Timotoe E. da Silva nach Kobe gezogen, möglicherweise auch im Auftrag der Hong Kong und Shanghai Bank, aber im Jahr 1913 wird er nicht mehr bei dieser Bank gelistet. Er gehörte auch 1913 nicht zum Mitarbeiterstab von Becker & Co. Es ist nichts weiter über seinen Werdegang bekannt.
Sein Sohn "Gillie" heiratete im Jahre 1932 Marie Josephine Renault, Tochter von Hyacinthe Renault.

Timotoe E. da Silva starb 1948 und wurde auf dem Ausländerfriedhof von Yokohama beigesetzt.

P. S.
1. Auf Basis der vorliegenden Forschung gehört keine weitere Person der zusätzlich aufgeführten Silvas zu dieser Familie.
2. Dank des Nachkommen Angela Rainsberger konnten diese kurzen Lebensläufe für T. E. da Silva und T. E. Renault erstellt werden.
24.01.1871 in Macau
06.02.1948 in Yokohama, Japan

According to an article in the Hong Kong Government Gazette, Timoteo Emmanuel da Silva came to Hong Kong in 1891 and started to work for the Hong Kong based Trading Company Wieler & Co. as an assistant and in 1893 he was promoted to a clerk.

In 1898 Wieler & Co. amalgamated with Sander & Co. and Sander, Wieler & Co. was established by Robert Becker.
And also in this year 1898 T. E. da Silva came to Japan by order of the Hong Kong und Shanghai Bank and was installed in their branch in Yokohama # 2.

The reasons for this step are unknown. Possibly the social situation caused him to go to Japan. In Hong Kong at that time there were racial discrimination and segregation laws in place restricting Chinese to the lowest jobs, Portuguese to middle managment and only "white" Europeans to upper managment.
Another reason could have been the foundation of this new company.
Anyway, he became a respected banker and in 1908 he still was employed in this branch.

After he started to work at the Hong Kong and Shanghai Bank there are not recorded any official relations to Robert Becker, nor Ernst Becker, who had founded his company E. Becker & Co. in Japan. But most surely they were privately in contact as Robert also visited his brother in Japan several times.

Timotoe E. da Silva was married to Quirina Emilia Farias (1874-1936). After their move to Japan, their first son Ernesto Isidoro da Silva was born in Yokohama. Five further children are to come, all born in Japan:
- Ernesto Isidoro [Ernie] (1899 - 1972)
- Juan H. (1900 - 1995)
- Emilie Casilda (1902 - 1959)
- Guilherme A. [Gillie] (1904 - 1978)
- Julia Vincenta [Julie] (1906 - 1999)
- Jose Ricardo (1911 - 1977)

At any time Timotoe E. da Silva moved to Kobe, possibly also by order of the Hong Kong and Shanghai Bank but in 1913, this Bank does not record him anymore. He also does not belong to the staff of Becker & Co. in 1913. Nothing is known on his further career.

His son "Gillie" married in 1932 Marie Josephine Renault, daughter of Hyacinthe Renault.

Timotoe E. da Silva died in 1948 and was buried in the Foreigners' Cemetery of Yokohama.

P. S.
1. On the base of the present research no further person of the additionally recorded Silvas belongs to this family.

2. Thanks to the descendant Angela Rainsberger, these short curriculums vitae on T. E. da Silva and on T. E. Renault could be prepared.
___
/ P III / PT / TR /
SIROT
Jean Julien
1869 - 1912







Für Vergrößerung klicken
Hotel de France
1869 in Cours bei Lyon, Frankreich
06.12.1912 in Nagasaki, Japan

Nach seiner Ausbildung kam er nach China und arbeitete etwa fünf Jahre für das chinesische Marine-Zollamt in Shanghai, bevor er 1895 nach Nagasaki kam. Wahrscheinlich kam er im Auftrag von J. Gaillard nach Japan, um in der Nagasaki-Filiale von J. Gaillard & Co. als Leiter zu arbeiten.
Diese Filiale war eine französische Firma, die die Versorgung der französischen Marine mit Kohle, Lebensmitteln und anderen Vorräten durchführte. Der Besitzer, J. Gaillard, blieb in Shanghai. Sirot arbeitete weiter als Leiter dieser Firma bis 1897. 1898 eröffnete er sein eigenes kleines Unternehmen als Weinhändler in Nagasaki.
Am 06.07.1899 heiratete er Anna Louise Balmes, die älteste französisch-japanische Tochter von Edouard und Marie Yamamoto Balmes.
Er begann, in ihrem Familiengeschäft namens Boulangerie Francais zusammen mit seinem Schwager, Henri Balmes, zu arbeiten. Außerdem betrieb er noch ein Fahrradgeschäft in Nagasaki.

Aufgrund der Vielzahl ausländischer Händler und Marineschiffe, die Nagasaki um die Jahrhundertwende anliefen, waren seine Geschäfte sehr erfolgreich. 1903, unter Nutzung dieser Welle des Wohlstands, baute er das Hotel de France auf Grundstück # 33 Ōura und Henri Balmes wurde als Leiter eingesetzt.
Das Hotel, ein zweistöckiges Gebäude aus Stein, hatte vor allem Gäste aus Russland und Europa und wurde als eines der besten Hotels in Nagasaki bekannt. Doch der Ausbruch des russisch-japanischen Krieges im Jahre 1904 führte zu einem starken Rückgang der Besucher.
Von Schulden und mangelnder Gesundheit geplagt, verkaufte Sirot das Hotel 1907 an seinen Schwager, H. Balmes.
1909 ging Jean Sirot nach Korea. Dort arbeitete er für einen französischen Goldbergbaukonzern, bis ein schweres Nierenleiden ihn zwang, nach Nagasaki zurückzukehren.
Am 06.12.1912, zwei Tage nach seiner Rückkehr nach Nagasaki, starb Sirot. Er hinterließ zwei Kinder und seine Frau und wurde auf dem Internationalen Friedhof Sakamoto in Nagasaki begraben.
1869 in Cours bei Lyon, France
06.12.1912 in Nagasaki, Japan

After his education he came to China and worked for about five years with the Chinese Maritime Customs at Shanghai before coming to Nagasaki in 1895. Most surely he came to Japan by order of J. Gaillard to join the Nagasaki branch of J. Gaillard & Co. as manager.

This branch was a French trading firm provisioning the French Navy with coal, food and other provisions.
The proprietor, J. Gaillard, kept staying in Shanghai. Sirot continued to work as manager of this company until 1897. In 1898, he opened up his own small business as Wine Merchant at Nagasaki.

On July 6, 1899 he married Anna Louise Balmes, the eldest French-Japanese daughter of Edouard und Marie Yamamoto Balmes.
He started to work at their family business named Boulangerie Francais, together with his brother-in-law, Henri Balmes. Additionally he also operated a Bicycle Store in Nagasaki.

He was very successful in his business because of the large number of foreign merchants and naval vessels that visited Nagasaki around the turn of the century. In 1903, using this wave of prosperity, he built the Hotel de France at # 33, Ōura and Henri Balmes was appointed Manager.

This hotel, a three-storied stone building, catered mainly to guests from Russia and Europe and was known as one of the finest hotels in Nagasaki.
However, the outbreak of the Russo-Japanese War in 1904 caused a sharp drop in visitors.
Plagued by debts and failing health, Sirot sold the hotel to his brother-in-law, H. Balmes, in 1907.

In 1909 Jean Sirot moved to Korea. There he worked for a French gold mining concern until a severe kidney ailment forced him to return to Nagasaki.
On December 6, 1912, two days after returning to Nagasaki, Sirot passed away, leaving behind two children and his wife. He was buried in the Sakamoto International Cemetery of Nagasaki.
___
/ P III / FR / TR /
SMITH
Harcourt Stanley
1867 - 1932










10.12.1867 in London
03.05.1932 in Tarumi, Japan, bestattet auf dem YFC

Kapitän Harcourt Stanley Smith, jüngerer Bruder von Matthiessen Smith. Er wuchs auf in Wavertree, Liverpool, Lancashire. Nach Japan kam er Ende der 1890er und er war einer der ausländischen Kapitäne, die der japanische Schifffahrt zum Aufschwung verhalfen. - Am 06.04.1901 heiratete er Irene Caroline Scott, Tochter von John Marshall Scott. - Er war zuerst angestellt bei der Toyo Kisen Kaisha (Östliche Dampfschifffahrtsgesellschaft), später bei der NYK. Während des Russisch-Japanischen Krieges transportierte er auch japanische Truppen nach Harbin und war für viele Jahre Kapitän der Tenryū-maru und Shinyō-maru. Er war einer der letzten Kapitäne, die die NYK 1918 verlassen haben, da dann genügend japanische Kapitäne zur Verfügung standen. Danach pendelte er zwischen America und Europa, starb allerdings an Herzasthma in Tarumi/ Japan.
10.12.1867 in London
03.05.1932 at Tarumi, Japan, buried in the YFC

Captain Harcourt Stanley Smith, younger brother of Matthiessen Smith. He grew up in Wavertree, Liverpool, Lancashire. He came to Japan at the end of the 1890's and was one of the foreign captains who assisted Japanese shipping to attain its present status.
On April 6, 1901 he married Irene Caroline Scott, daughter of John Marshall Scott.
He was employed by the Toyo Kisen Kaisha (Oriental Steamship Co.) and later joined the Nippon Yūsen Kaisha. He transported Japanese troops to Harbin during the Russo-Japanese War and for several years commanded the Tenryū-maru and Shinyō-maru. He was one of the last Captains to leave the NYK in 1918 as the NYK then had enough trained Japanese captains to take over their ships. Afterwards he plied between American and European ports, but died at Tarumi/ Japan of cardiac asthma.
___
/ P III / GB / SH /
SMITH
Matthiessen
1865 - 1918







06.04.1865
11.01.1918, bestattet auf dem YFC

Älterer Bruder vom Kapitän Harcourt Stanley Smith. Er kam 1887 nach Japan und begann bei Holme, Ringer & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, Nagasaki-Niederlassung, zu arbeiten. 1890 war er Sekretär und Kassenwart des Nagasaki-Klubs. Bei Holme, Ringer & Co. war er bis 1885 tätig, danach wechselte er zu Dodwell, Carlill & Co., Schiffs- und Versicherungs-Agentur, Niederlassung Kobe, die ihren Namen 1898 in Dodwell & Co., Spedition, Schiffs-und Versicherungs-Agentur änderte. 1899 wurde er Leiter der Niederlassung in Kobe. Er war mindestens bis 1908 hier tätig, spätere Spuren sind nicht bekannt.
06.04.1865
11.01.1918, buried in the YFC

Elder brother of Captain Harcourt Stanley Smith. In 1887 he came to Japan and started work with Holme, Ringer & Co., Merchants and Insurance Agency in their Nagasaki branch. In 1890 he was Secretary & Treasurer of the Nagasaki Club. He was employed with Holme, Ringer & Co. until 1895 when he transferred to Dodwell, Carlill & Co., Shipping and Insurance Agency, Kobe Branch; in 1898 their name changed to Dodwell & Co., Shipping, Forwarding and Insurance Agency, Kobe. In 1899 he became Manager of the Kobe branch. He was employed there at least until 1908, later traces are unknown.
___
/ P III / GB / TR /
SMITH
William Apsley
1856 - 1927

[APSLEY-SMITH, William]


Für Vergrößerung klicken
Ordensschnalle
Decoration Clasp
(Quelle/ Source: Shropshire Regimental Museum, Shrewsbury Castle)


11.03.1856 in Britwell House, Oxon., GB
01.05.1927 in Dane Hill, Sussex, GB

Er wurde in Eton und der Militärakademie von Woolwich ausgebildet und am 19.08.1875 zum Leutnant befördert. Er diente in Afghanistan 1880, dann 1882 in Ägypten. Er bestand die Prüfungen am Stabs-College 1886 mit Auszeichnung. Von 1886-1888 diente als Stabs-Hauptmann im SO-Distrikt und als Brigade-Major in Aldershot 1888-1891. Am 13.05.1892 wurde er zum Major befördert und dientevon 1894-96 als Assisten des Militär-Sekretärs in Canada und von 1896-1898 als Offizier mit Spezialaufgaben im Hauptquartier. Er nahm am Burenkrieg 1899-1900 teil, am 15.11.1900 wurde er Oberstleutnant.
Während des Russisch-Japanischen Krieges wurde er als Militär-Beobachter der 3. Japanischen Armee in der Mandschurei von August bis Dezember 1904 attachiert und erhielt die Kriegsmedaille und den Orden der Aufgehenden Sonne, 3. Klasse.
Nach seinem Dienst im Generalstab von 1906-1908 wurde er 1908 als Brigade-General Befehlshaber der 3. Division der Feldartillerie, 1909 wurde er in den Ruhestand versetzt. Bei Ausbruch des 1. WK wurde er als amtierender General-Quartiermeister, Kommando Ost, von 1914 bis 1918 wieder eingesetzt.
1918 ging er in den endgültigen Ruhestand.
Colonel Apsley Smith heiratete 1885 Mary, die 2. Tochter von General Sir John Adye. Sie hatten eine Tochter und lebten im Ashdown Hause, Dane Hill, Sussex, wo er auch starb.
11.03.1856 in Britwell House, Oxon., GB
01.05.1927 in Dane Hill, Sussex, GB

He was educated at Eton and the Royal Military Academy of Woolwich, promoted to Lieutenant on August 19, 1875. He served in Afghanistan in 1880, then 1882 in Egypt. He passed the Staff College in 1886 with honours and served as Staff Captain S.E.District 1886-88; Brigade Major at Aldershot 1888-1891.
On May 13, 1892 he was promoted to Major and served as Assistant Military Secretary to G.O.C. in Canada from 1894-96 and from 1896 to 1898 as Special Service Officer at Headquarters.
He served in the Boer War from 1899-1900, promoted to Lieutenant Colonel on November 15, 1900.
During the Russo-Japanese War he was attached as Military Observer to the Japanese 3rd Army in Manchuria from August to December 1904 and he was decorated with the War Medal and Order of the Rising Sun, 3rd Class.
After his service on the Ordnance Committee 1906-1908 he was appointed in 1908 Brigadier-General Commanding the 3rd Division of the Royal Field Artillery and in 1909 he was retired.
On the outbreak of WW I he was rejoined and appointed Acting Quartermaster General 1914-18, Eastern Command.
In 1918 he finally retired.
Colonel Apsley Smith married in 1885 Mary, second daughter of General Sir John Adye. They had one daughter and lived at Ashdown House, Dane Hill, Sussex, where he also died.
___
/ P III / GB/ MIL / Observer Russo-Japanese War
SPENCE
Cecil Layton
1862 - 1961


1882 in Dunedin, Neuseeland
??.03.1961 in Middlesex, GB

Er kam 1905 nach Japan und fand Anstellung bei Birch, Kirby & Co., Kaufmann und Ingenieure, Kobe. 1907 wurde er als Direktor berufen und erhielt Procura.
Sohn von Edwin J. Spence und Bruder von Percy Layton Spence.
On April 27, 1911 he married Florence Fitzgerald in Kobe, All Saints Church.
1882 in Dunedin, New Zealand
??.03.1961 in Middlesex, GB

He came to Japan in 1905 and got employed with Birch, Kirby & Co., Merchants and Engineers, Kobe. In 1907 he was appointed director and signed per pro.
Son of Edwin J. Spence and brother of Percy Layton Spence.
On April 27, 1911 he married Florence Fitzgerald in Kobe, All Saints Church.
___
/ P III / GB / TR /
SPENCE
Edwin J.
1840 - 1918






??.07.1840 in Camberwell, Surrey, GB
19.04.1918 in Surrey, GB

Er kam 1862 nach Japan als Angestellter der Firma Aspinall, Cornes & Co., Kanagawa, und er wohnte in Yokohama. Für diese Firma arbeitete er bis 1868.
1869 wechselte er zu Hudson, Malcolm & Co., Versicherungs-Agentur, Yokohama # 73, wo er bis 1872 blieb. Er verließ Japan und ging nach Neuseeland.
1870 heiratete er Annie Jane Layton (geb. 1850 in Newington, GB) in Bromley, Kent, GB. Sie hatten zwei Söhne, Percy Layton Spence und Cecil Layton Spence, die auch ihren Weg in Japan machten, obwohl beide in Neuseeland geboren wurden.
??.07.1840 in Camberwell, Surrey, GB
19.04.1918 in Surrey, GB

He came to Japan in 1862 as employee of Aspinall, Cornes & Co., Kanagawa, and he resided in Yokohama. He worked at this company until 1868.
In 1869 he joined Hudson, Malcolm & Co., Insurance Agency, Yokohama # 73 staying until 1872. He left Japan for New Zealand.
In 1870 he was married to Annie Jane Layton (born in 1850 in Newington, GB) at Bromley, Kent, GB. They had two sons, Percy Layton Spence and Cecil Layton Spence, who also made their way in Japan, although both were born in New Zealand.
___
/ P I – II / GB / TR /
SPENCE
George Malcolm
1870 -









Er war ab 1905 als Buchhalter für E. H. Hunter & Co., Kaufmann, in deren Kobe-Niederlassung tätig.
Am 26.04.1906 heiratete er Georgina Maud Lay, geb. 1868, Tochter von Horatio Nelson Lay, in der Kirche Allerheiligen, Kobe.
Sie hatten vier Kinder, alle in Kobe geboren:
- Alice Ginetta Spence, * 19.05.1908
- Frank Edward Lay Spence, * 07.02.1907
- Murray George Spence, * 11.03.1911
- Gerald Lay Spence, * 02.09.1913



From 1905 on he was employed as accountant with E. H. Hunter & Co., Merchants, in their Kobe Branch.
On April 26, 1906 he married Georgina Maud Lay, born in 1868, daughter of Horatio Nelson Lay, at the All Saints Church, Kobe.
They had four children, all were born in Kobe:
- Alice Ginetta Spence, * May 19, 1908
- Frank Edward Lay Spence, * February 7, 1907
- Murray George Spence, * March 11, 1911
- Gerald Lay Spence, * September 2, 1913
___
/ P III / GB / TR /
SPENCE
Percy Layton
1878 - 1959




1878 in Dunedin, Neuseeland
??.06.1959 in Hammersmith, London, GB

1899 kam er als Angestellter der Firma Cornes & Co., Versicherungs-, Handels- und Schiffs-Agentur, nach Japan und arbeitete in ihrer Kobe-Niederlassung. Er blieb hier bis wenigstens 1910, spätere Details sind nicht bekannt.
Sohn von Edwin J. Spence und Bruder von Cecil Layton Spence.
Percy Layton Spence heiratete am 11.01.1906 Edith Ellerton in der All Saints Kirche in Kobe. Edith Spence wurde am 01.08.1886 geboren und starb 1968 in London.
1878 in Dunedin, New Zealand
??.06.1959 in Hammersmith, London, GB

In 1899 he came to Japan as employee of Cornes & Co., Insurance, Trade and Shipping Agency, in their Kobe Branch. He continued to work for this companany at least until 1910, later traces are not known.
Son of Edwin J. Spence and brother of Cecil Layton Spence.
Percy Layton Spence married Edith Ellerton on January 11, 1906 at the All Saints Church in Kobe. Edith Spence was born on August 1, 1886 and died in 1968 in London.
___
/ P III / GB / TR /
SPENCER
Eliza Jane
- 1933

[Eliza Jane LARGE]
[E. Spencer LARGE]
[E. S. LARGE]


Für Vergrößerung klicken
Eliza Spencer Large + Kate

Für Vergrößerung klicken
- Ganzsachen-Brief vom 11.01.1898 an E. S. Large in Tokyo.
- Postal Stationary Cover posted January 11, 1898 to E. S. Large in Tokyo.

in Paris, ONT, CAN
23.08.1933 in Orrtana, PA, USA

Sie wuchs in einem christlichen Elternhaus auf, ihr Vater war ein prominenter methodistischer Pastor und Herausgeber des Christian Guardian.

Sie wurde Lehrer in Winnipeg, beschloß aber, Missionar zu werden. Von der methodistischen Kirche von Kanada delegiert, traf sie zusammen mit Thomas Alfred Large , der auch methodistischer Missionar war, am 28.02.1885 in Japan ein.

Sie wurde Rektor der Tōyō Eiwa Jogakkō (Schule für Mädchen) in Tokyo. Sie unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung als Englischlehrer, der ab März 1885 in Kraft trat. Er wurde mehrmals verlängert und lief mit Unterbrechungen, bis 31.03.1896.

Am 18.07.1887 heiratete sie in Yokohama Thomas Alfred Large.
Bei einem Angriff von zwei rōnin wurde Thomas am 05.04.1889 getötet und auch sie wurde schwer verletzt; sie erlitt eine große Schnittwunde auf der Stirn und büsste zwei Finger ein.
Nach diesem Unfall und ihrer teilweisen Genesung ging sie zurück nach Kanada.
Im Jahre 1891 kehrte sie jedoch nach Japan zurück und erfüllte ihren Vertrag an der Tōyō Eiwa Jogakkō in Tokio # 15, Higashi Toriizaka, Azabu.

1896 ging sie wieder nach Kanada, auf Urlaub, und 1897 kam sie wieder nach Japan, nun als Missionar der Women’s Christian Temperance Union. Sie wirkte dann in Tokyo bis 1901 und verließ Japan für immer im Februar 1901.

Ihre letzten dreißig Jahre verbrachte sie als Obstbauer in Pennsylvania und sie wurde von ihrer Tochter Kate und einer Enkelin überlebt.
in Paris, ONT, CAN
23.08.1933 in Orrtana, PA, USA

She grew up in a Christian home; her father was a prominent Methodist pastor and editor of the Christian Guardian.

She became a school teacher in Winnipeg and decided to be a missionary. Delegated by the Methodist Church of Canada she arrived in Japan on February 28, 1885, together with Thomas Alfred Large , who was a Methodist missionary, too.

She became principal of the Tōyō Eiwa Jogakkō (Girls School) in Tokyo. She signed a contract with the Japanese government as English teacher starting on March, 1885. It was extended several times and lasted, with interruptions, finally until March 31, 1896.

On July 18, 1887 she married in Yokohama Thomas Alfred Large.
During an attack of two rōnins, Thomas had been killed on April 5, 1889 and she got also seriously injured suffering a large gash on her forehead and the loss of two fingers.
After this accident and her partial recovery she went back to Canada.

In 1891, however, she returned to Japan and realized his contract at the Tōyō Eiwa Jogakkō at Tokyo # 15, Higashi Toriizaka, Azabu.

In 1896 she went again back to Canada on furlough and in 1897 she returned as a missionary of the Women’s Christian Temperance Union. She acted then in Tokyo until 1901 and left Japan in February 1901 for good.

Her last thirty years were spent as a fruit farmer in Pennsylvania and she was survived by a daughter, Kate, and a granddaughter.
___
/ P III / CAN / QFE-ED + MIS /
STEPHENS
Charles Edward
1850 – 1918 ca.

[STEPHEN]
















1850 in Hampshire, GB
zwischen 1916-20 in Kobe, Japan

1878 kam er nach Japan und arbeitet bis 1881 im Versorgungsdienst der britischen Gesandtschaft in Yokohama. Als sein Vertrag auslief, blieb er in Japan und arbeitete als Buchhalter bis 1884 bei der Japan Gazette, Yokohama # 70. Dann zog er nach Kobe um für Strachan & Co. zu arbeiten. 1886 wechselte er erneut und war für C. Baker & Co. bis zu deren Konkurs 1892 tätig. Daraufhin gündete er dann seine eigene Firma, die unter Stephens & Co., Auktions-und Kommissions-Agentur, Kobe # 31, firmierte. Diese Unternehmung lief aber nicht gut, bereits 1894 ging er zu der Kobe-Niederlassung von Dodwell, Carlill & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur. 1896 wechselte er zu Christensen & Co., Verlade- und Transport-Agenten, und ab 1898 bis 1906 arbeitete er für A. Drewell, Fracht-Makler und Händler spezialisiert für Weine und Spirituosen, in 20, Harima-machi, Kobe. Schließlich war er ab 1907 bei Tata Sons, Kolonialwarenhändler in Kobe.
Zwischen 1881-1885 heiratete er Helen Florence geb. Fitzgerald in Kobe. Sie stammte aus North Carolina, USA und sie hatten einen Sohn Gordon. Charles und Helen sind beide auf dem Ausländerfriedhof von Kobe bestattet.
1850 in Hampshire, GB
between 1916-20 in Kobe, Japan

He came to Japan in 1878 as clerk of the victualling yard of the British Legation in Yokohama staying there until 1881. When his term expired he joined the Japan Gazette, Yokohama # 70, as a book-keeper until 1884 when he moved to Kobe starting work with Strachan & Co. In 1886 he changed his work again, now getting employed with C. Baker & Co. in Kobe # 49. When Colgate Baker went bunkrupt in 1892 he established his own enterprise under Stephens & Co., Auctioneers and Commission Agents, Kōbe # 31. But his business did not run well, in 1894 he joined Dodwell, Carlill & Co., Trade and Insurance Agency, in their Kobe Branch. In 1896 he changed to Christensen & Co., Landing, Shipping and Forwarding Agents, Kobe, and from 1898 until 1906 he worked at A. Drewell, Freight Broker, Wine, Spirit, and General Merchant in 20, Harima-machi, Kobe. Finally, from 1907, he was employed with Tata Sons, General Merchants in Kobe.

He married Helen Florence nee Fitzgerald in Kobe between 1881-1885. She came from North Carolina, USA and they had a son Gordon. Both Charles and Helen are buried together in the Foreigners' Cemetery of Kobe.
___
/ P II – III / GB / TR /
STEPHENS
Gordon
1885 - 1917









1885 in Kobe
28.10.1917

Sohn von Charles Edward STEPHENS.
Nach seiner Grundausbildung begann er für Shewan, Tomes & Co., Phillipine - Handel und Vesicherungen, in Kobe zu arbeiten und blieb hier bis 1904. Aufgrund gesundheitlicher Probleme ging er 1905 nach Colorado, USA. Die US-Volkszählung von 1910 erfasste ihn in Colorado Springs. 1914 kehrte er nach Kobe zurück und arbeitete Anfang 1915 für den Japan Chronicle. Ein gesundheitlicher Rückfall ließ ihn wieder nach Colorado Springs über San Francisco reisen, Ankunft in S. F. am 31.08.1917. - Er starb nach langer, schmerzvoller Krankheit im Alter von nur 33 Jahren, sein Tod am 28.10.1917 wurde im Konsulat Kobe registriert.
1885 in Kobe
28.10.1917

Son of Charles Edward STEPHENS.
After his basic education he started work with Shewan, Tomes & Co., Phillipine Trade and Insurance Co. in Kobe staying there until 1904.
His health broke down and he went to Colorado, USA, in 1905. The US-Census of 1910 listed him boarding in Colorado Springs. He returned to Kobe in 1914 and joined the staff of the Japan Chronicle early 1915. He had relapsed and returned to the USA arriving in San Francisco on August 31, 1917 on way to Colorado Springs.
He died after a long and painful illness, only 33 years of age, his death is registered in the Kobe consulate as on October 28, 1917.
___
/ P III / GB / TR /
STEWART
G. Scott


[T. Scott]
[J. S.]














Oberst. G. Scott Stewart wurde am 10.02.1868 zum Konsul berufen, traf aber nicht vor dem 16.07.1868 in Kobe ein und trat sein Amt nicht vor dem 20.07. an. Seine erste bekannte Aktion war ein Brief an den Staatssekretär, wo er informiert, dass er Paul Frank entlastet hat, der als US-Konsular-Agent in Kobe tätig war.
Stewart verließ Kobe erneut am 19.10.1870 zwecks medizinischer Betreuung in den USA, Paul Frank kehrte als Vize-Konsul nach Kobe zurück, um das Konsulat während der Abwesenheit Stewart's zu leiten. Stewart trat dann am 11.12.1871 von seinem Amt zurück, ab 01.01.1872 wirksam, und Daniel Turner wurde als Nachfolger berufen (16.01.1872). Frank blieb vom Oktober 1870 bis zu Turner's Ankuft am 03.06.1872 verantwortlich im Konsulat, Turner war dann Konsul bis zu seinem Tod 1875.
Da der US-Postdienst in Kobe am 31.12.1874 eingestellt wurde, können wir schlußfolgern, dass es nur drei Postagenten gab - Frank, Stewart, Frank nochmals und schließlich Turner.



Colonel. G. Scott Stewart was appointed Consul on February 10, 1868 but didn't reach Kobe until until July 16, 1868 and didn't take charge until July 20.
On the latter date he wrote to the Secretary of State reporting that he had relieved Paul Frank who had been "US-consular agent" at Kobe.
Stewart left Kobe again on October 19, 1870 to obtain medical treatment in the USA, Paul Frank returned to Kobe as Vice Consul to run the consulate during Stewart's leave of absence. Stewart eventually resigned his commission on December 11, 1871, effective January 1, 1872 and Daniel Turner was appointed to replace him (16 January 1872). However, Frank remained in charge of the consulate from October 1870 until Turner's arrival there on 3 June 1872, Turner continued as consul until his death in 1875.
As the U. S. postal agency in Kobe was discontinued on December 31, 1874 we can conclude that there were only three postal agents - Frank, Stewart, Frank again, and finally Turner.
___
/ P I / USA / DIP /
STEWART
H. A.


[A. H.]







Er kam 1890 als Angestellter von Findlay, Richardson & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, Yokohama # 6, nach Japan. Nach einem Jahr kehrte er nach Glasgow zurück, dem Hauptsitz dieser Firma.
1897 kam er wieder nach Japan für diese Firma, die immer noch am gleichen Standort in Yokohama # 6 wirkte und blieb hier bis 1902.
1906 wurde er zum Direktor der Russisch-Chinesische Bank, Yokohama # 77, berufen.
Ab dieser Zeit wohnte er privat zusammen mit seiner Frau in Yokohama # 46 B.



He came to Japan in 1890 as employee of Findlay, Richardson & Co., Trade and Insurance Agents, Yokohama # 6. After one year he returned to Glasgow, the head office of this company.
In 1897 he came again to Japan for this company, still located at Yokohama # 6 and he remained with this firm until 1902.
In 1906 he was appointed Manager of the Russo-Chinese Bank, Yokohama # 77. From this time on he resided privately together with his wife in Yokohama # 46 B.
___
/ P III / GB / TR /
STEWART
James
1867 - 1935


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken






03.03.1857 in Inveresk, Musselburgh, Scotland
18.11.1935 in Kobe, Japan

Er wurde als zweitältester von 8 Geschwistern geboren, er war aber der Einzige der Familie, der sein Glück in Japan suchte.
Bereits im Alter von 13 Jahren trat er 1870 in den Dienst der North British Railway Telegraph Co., wo er bis 1875 arbeitete. Am 30.01.1875 unterschrieb er in Monktonhall, Scotland einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Industrieministerium, Bereich Telegraphie und er traf 03.06.1875 in Yokohama ein. Sein erster Vertrag über drei Jahre wurde kontinuierlich verlängert, er wirkte in Tokyo, Yokohama und Nagasaki, bis er 1888 seinen Vertrag aufhob.
1889 wurde er bei H. E. Reynell & Co., Handels-Agentur, Kōbe # 14, angestellt, privat lebte er # 33 Shimoyamate-dori, Sanchome und er war hier bis Anfang 1893 tätig.
Etwa im Mai 1893, nachdem Wilson Walker zurückgetrten war, wurde James Stewart Sekretär der Japan Brauerei (KIRIN-Bier), Yokohama # 123 Bluff, später wurde er auch zum Leiter berufen. Diese Position kündigte er zum 31.12.1901, sein Nachfolger wurde J. H. Dinsdale.
Von 1902 - 1904 ist er lediglich als Bürger von Yokohama Bluff # 7-B gelistet.
1905 wurde er bei G. Blundell & Co. Ltd., Import und Export, Yokohama # 41, angestellt, er arbeitete für diese Firma bis zur Pensionierung im Jahr 1921.
Ungefähr um 1895 heiratete er eine Japanerin, ONO Take, geb. am 04.05.1878 in Yokohama, sie starb am 12.12.1944 in Omama.
James und Take Stewart haben das große Erdbeben 1923 körperlich unbeschadet überstanden, danach zogen sie aber nach Kobe und lebten zuerst in Tarumi und später in Kumochi-machi.
James Stewart war Mitglied des Londoner Instituts der Elektro-Ingenieure und ein eifriger Student der Astronomie. Er besaß ein ausgezeichnetes Dollond-Teleskop in seiner Yokohama Wohnung, welches aber, zusammen mit seiner Bibliothek und seinen Notizen des Sternenhimmels über einen Zeitraum von 20 Jahren, durch das Erdbeben verloren gingen. Er war ein Zeitgenosse und befreundet mit dem verstorbenen Prof. B. H. Chamberlain.
Ab 1934 ließ sein Gesundheitszustand nach, er war aber fast bis zum letzten Tag aktiv. 1935 starb er im Internationalen Hospital von Kobe.
Sie hatten zwei Söhne:
- James Andrew Stewart, auch bekannt unter ONO Masuo (*30.11.1896 in Yokohama, gest. 17.01.1979 in Luton, Bedfordshire, GB).
- Charles Stewart, auch bekannt unter ONO Sokichi (*25.09.1900 in Yokohama, gest. 19.10.1973 in Sale, Cheshire, GB).
Sie wurden als Teenager zur College Ausbildung nach GB geschickt. James besuchte gelegentliche seine Familie in GB, Take reiste aber nicht und war nie in England.
Die Söhne kehrten nicht nach Japan zurück und waren beide im Ingenieurwesen tätig.

Hinweis:
James Stewart war der Grossvater väterlicherseits des Informanten.
03.03.1857 at Inveresk, Musselburgh, Scotland
18.11.1935 in Kobe, Japan

He was born the second eldest of 8 siblings and was the only one of the family to try his luck in Japan.
As a lad of 13 years of age he entered the North British Railway Telegraph Co. service in 1870, where he remained till 1875. He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Public Works, Telegraph Department, at on January 30, 1875. On June 3, 1875 he arrived in Yokohama and his first contract ran for three years and was continuously prolonged until he resigned in 1888 serving in various capacities at Tokyo, Yokohama and Nagasaki.
In 1889 he was employed with H. E. Reynell & Co., Trade Agents, Kōbe # 14, privately residing at # 33 Shimoyamate-dori, Sanchome, he worked there until the beginning of 1893.
About May 1893, after the resignation of Wilson Walker, James Stewart became Secretary of the Japan Brewery (KIRIN Beer), Yokohama # 123 Bluff, he was later also appointed Manager. He resigned his position to the Company on December 31, 1901 and was succeeded by J. H. Dinsdale.
In 1902 - 1904 he is simply listed as Yokohama Bluff-resident at # 7-B.
In 1905 he joined G. Blundell & Co. Ltd., Importers and Exporters, Yokohama # 41, he remained in that firm till his retirement in the year 1921.
Around 1895 he married a Japanese woman, ONO Take, born on May 4, 1878 in Yokohama and died on December 12, 1944 in Omama.
James and Take Stewart passed physically uninjured through the great 1923 earthquake and following they moved to Kobe and lived first at Tarumi and later on at Kumochi-machi.
James Stewart was a former Associate of the London Institute of Electrical Engineers, and a keen student of astronomy. He owned a fine Dollond telescope at his residence on the Yokohama Bluff, which, however, along with his library and his notes on celestial observations during a period of twenty years, was destroyed in the 1923 catastrophe. He was a contemporary and friend of the late Professor Basil Hall Chamberlain.
From 1934 on he had been failing in health, but was active almost to the last. He died at the International Hospital of Kobe in 1935.
They had two sons:
- James Andrew Stewart, also known as ONO Masuo (*30.11.1896 in Yokohama, died 17.01.1979 in Luton, Bedfordshire, GB).
- Charles Stewart, also known as ONO Sokichi (*25.09.1900 in Yokohama, died 19.10.1973 at Sale, Cheshire, GB).
They were sent to GB as teenagers for their college education.
James occasionally made the journey to GB to see his family, but Take did not travel well and never visited England.
The sons did not return to Japan and were both engaged in engineering business.
Remark:
James Stewart was the paternal grandfather of the informant for this entry.
___
/ P II – III / GB / FE-T-PT + T /
STEWART
John
- 1876

[J.]
[STEWARD]



01.07.1876 - bestattet in Kobe

Er kam 1873 nach Japan und gründete in Partnerschaft mit James Stephens die Firma Stephen & Stewart, Schiffbauer, Zimmerer, Schlosser und Hufschmied, Yokohama. Aber bereits 1874 trennten sie sich wieder und John Stewart wurde selbständiger Schiffbauer, Sitz Yokohama # 161, privat lebte er in # 122.
Ende 1875 unterzeichnete er einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Industrieministerium, er wurde in der Werkstatt angestellt, starb allerdings kurz darauf.

01.07.1876 – buried in Kobe

He came to Japan in 1873 and established a company in partnership with James Stephen operating under Stephen & Stewart, Shipwrights, Carpenters, Blacksmiths and Farriers, Yokohama. But already in 1874 they parted again and John Stewart started as sole shipwright, Yokohama # 161, privately he resided in # 122.
At the end of 1875 he signed a contract with the Japanese government, Ministry of Public Works, and he was employed at the workshop but soon after he died.
___
/ P II / GB / TR + FE-T /
STEWART
Nina C.


[STEWERT]



















Sie kam aus Northfield, Minn., USA und sie wurde von der American Board Mission 1891 nach Japan delegiert. Zuerst begann ihre Tätigkeit in Okayama, wo sie bis 1893 arbeitete, dann wurde sie bis 1896 nach Tsuyama versetzt, um danach am Kobe College zu lehren. Im April 1897 verließ sie Japan nach Northfield, Minn., USA.


Für Vergrößerung klicken
Brief aus Northfield, Minn. vom 27.01.1897, Ankuftsstempel rückseitig Kobe 23.02.1897, adressiert an die Mädchenschule, wo sie lehrte.
Letter posted at Northfield, Minn. on 27.01.1897, arrival cancel on reverse Kobe 23.02.1897, addressed to the Girls' School, where she taught.



She came from Northfield, Minn., USA and was delegated to Japan by the American Board Mission in 1891. At first she took office at Okayama until 1893, then she was transferred to Tsuyama until 1896 when she went to Kobe teaching at the Kobe College. In April 1897 she left Japan for Northfield, Minn., USA.


Für Vergrößerung klicken
Brief aus Highland Park, Ill. vom 26.03.1897. Als der Brief am 24.04.1897 in Kobe eintraf, war sie bereits in die USA abgereist und der Brief wurde zurückgesandt.
Letter posted at Highland Park, Ill. on 26.03.1897. When the letter arrived in Kobe on 24.04.1897, she had already left for the USA and the letter was returned.
___
/ P III / USA / MIS /
STEWART
Robert
1850 -









Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Industrie- und Innen-Ministerium. Seine Vertragszeit begann am 28.02.1872 in Tokyo und sie endete am 15.01.1876, auch in Tokyo, hier lebte er in # 9 Yamamoto Yashiki. 1873 arbeitete er in Kyoto, wo er am 05.01.1873 eintraf. Er war immer als Ausbilder für Vermessungen eingesetzt.
Als sein Vertrag auslief, ging er nach Nagasaki, wo er von Ryle Holme angestellt wurde, der als Agent tätig war für Jardine, Matheson & Co., Nagasaki, Agent der Takashima Kohlen-Mine. Er wurde in dieser Mine Aufseher und arbeitete hier bis 1885.



He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Public Works and the Ministry of the Interior. His contract term started on February 28, 1872 in Tokyo and ended on January 15, 1876 in Tokyo, then living in # 9 Yamamoto Yashiki. In 1873 he worked in Kyoto arriving there on January 5, 1873. He was always occupied as Surveying Instructor.
When his contract expired he went to Nagasaki and was employed in 1877 with Ryle Holme, Agent for Jardine, Matheson & Co., Agents for the Takashima Coal Mine and he became overseer in this mine staying there until 1885.
___
/ P II / GB / FE-T + TR /
STEWART
Stephen Alexander
1876 - 1959





























22.07.1876 in Union County, North Carolina, USA
18.10.1959 in Mesa, Arizona, USA

Missionar der American Methodist Episcopal Church, Süd. Er besuchte die Duke University (Trinity College), Durham, NC und erhielt den BA 1900, den MA 1904 und den Batchelor der Theologie der Yale Divinity School 1906.
Er wurde 1906 anläßlich der Western North Carolina Konferenz zum Priester geweiht.
Als er durch die Missionsleitung zum Missionar ausgewählt wurde, war er Lehrer und Schuldirektor. Nach seiner Heirat am 16.08.1906 in Durham gingen sie nach Japan, wo sie am 11.10.1906 ankamen. Er organisierte Land und ein neues Gebäude für das Palmore Instituts in Kobe, welches 1886 gegründet worden war, wurde errichtet. Von 1909 bis 1912 arbeitete er in Mitajiri, Yamaguchi-ken und er war Bereichs-Superintendent in Hiroshima von 1912 bis 1914. Gegen Ende des 1. WK war er einige Monate für den YMCA in Sibirien bei alliierten Soldaten. Als Direktor der Mädchenschule von Hiroshima (Jogakkō) von 1919 bis 1930 spielte er eine bedeutende Rolle bei der Umgestaltung der Schule und der Einführung des College Bereiches mit behördlicher Bestätigung.
Im März 1943 ging er wieder in die USA. Während des 2. WK kümmerte er sich um Japan-Amerikaner in Mesa, AZ.
Er heiratete Lilian Estelle geb. Bridges am 16.08.1906. Sie wurde am 15.02.1880 in Spartanburg, South Carolina, geboren, sie studierte auch an der Duke University (Trinity College), Durham, NC, und erhielt den BA. Vor der Ausreise nach Japan war sie Lehrer am Littleton Female College. Durch Komplikationen bei der Geburt des ersten Kindes starb sie am 05.06.1907, sie wurde auf dem Ausländer-Friedhof von Kobe beigesetzt.
Er heiratete ein zweites Mal, Anna Bird LANIUS, in Kobe am 20.07.1910 und sie hatten einen Sohn, James Lanius Stewart, der Korrespondent der Associated Press wurde und später bei der Asia Foundation arbeitete. Er heiratete Eleanor Heckelman, die ebenfall in Japan geboren wurde und deren Eltern ebenfalls Missionare waren.
22.07.1876 at Union County, North Carolina, USA
18.10.1959 at Mesa, Arizona, USA

Missionary of the American Methodist Episcopal Church, South. He attended the Duke University (Trinity College), Durham, NC and received the BA in 1900 and the MA in 1904 and the BD of the Yale Divinity School in 1906.
He was ordained in 1906 at the Western North Carolina Conference.
He was a teacher and school principal when he was appointed missionary by the Board of Mission. After his marriage on August 16, 1906 at Durham they went to Japan arriving on October 11, 1906. He secured land and a new building for the Palmore Institute in Kobe, which had been founded in 1886 was erected. From 1909 until 1912 he stayed at Mitajiri, Yamaguchi-ken and he was district superintendent in Hiroshima from 1912 to 1914.
Toward the end of World War I he spent some months in Siberia in YMCA work among the allied soldiers. As principle of Hiroshima Jogakkō (Girls School) from 1919 to 1930 he played a significant role in reorganizing the school and establishing its college department with government accreditation. He left Japan for the USA in March 1943. During World War II he ministered to Japanese-Americans in Mesa, AZ.
He married Lilian Estelle nee Bridges on August 16, 1906. She was born on February 15, 1880 at Spartanburg, South Carolina; she also studied at the Duke University (Trinity College), Durham, NC, and received the BA. Before coming to Japan she was a teacher at Littleton Female College, Littleton, NC. Due to birth complications with her first child she died on June 5, 1907 and she was interred in the Kobe Municipal Foreign Cemetery.
He married another time, Anna Bird LANIUS, in Kobe on July 20, 1910 and they had a son, James Lanius Stewart who became an Associated Press correspondent and later worked with the Asia Foundation.
He married Eleanor Heckelman, who was also born in Japan to missionary parents.
___
/ P III / USA / MIS /
STILLFRIED–RATENICZ
Raimund von
1839 – 1911


[STILLFRED]
[STILFRIED]
[RATENIZ]
[HILLFRIED]


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken


Für Vergrößerung klicken
23.07.1880 - Yokohama # 80












06.08.1839 in Komotau, AT (heute Chomutov)
12.08.1911 in Wien, AT

Er wurde in Böhmen geboren und schlug zunächst die militärische Laufbahn ein. Bereits 1863 schied er freiwillig wieder aus der österreichischen Armee aus.
Er kam bereits 1864 nach Nagasaki und arbeitete zunächst als Lager-Verwalter bei Textor & Co., Kaufmann auf Deshima.
1869 zog er nach Yokohama und war als Assistent der Gesandtschaft des Norddeutschen Bund tätig.
Stillfried gründete 1871 ein Fotostudio, das bis 1877 unter Stillfried & Co. in Yokohama # 60-61 firmierte. In dieser Zeit war er auch Leiter der Photographischen Gesellschaft und Fotograf an der österreichischen Gesandtschaft.
1877 erwarb er das Studio von Felice Beato (1832-1909), dem italienischen Pionier der frühen Fotographie in Japan, und gründete in Partnerschaft mit H. Andersen das Fotostudio Stillfried & Andersen, Yokohama # 17 bzw. # 80. Als Stillfried 1884 nach Österreich zurückkehrt, übernimmt A. Farsari das Fotogeschäft.
Stillfried war auch im Dienst der japanischen Regierung, Ministerium für Finanzen und wurde der erste FE auf dem Gebiet der Fotografie.
Sein Vertrag lief vom 01.11.1878 bis 30.04.1879, wo er als Instrukteur für Fotografie in der Staatsdruckerei (Insatsukyoku) tätig war.
Auf Anforderung des Ministeriums für die Entwicklung von Hokkaidō (Kaitakushi) hat er durch umfangreiche Fotoserien den systematischen Fortschritt dieser Region aufgezeichnet und vor allem auch japanische Fotografen ausgebildet, die dann diese Arbeit fortsetzten.
Stillfried hatte einen ausgezeichneten Ruf wegen seiner Porträtfotografie und der zahlreichen Genre- und Landschaftsaufnahmen. Typisch für die Aufnahmen von Stillfried war die sorgfältige Handkolorierung.
Besonders bekannt wurde Stillfried für die unbefugte Ablichtung des Meiji-Tennō bei einem Besuch in Yokosuka. Der restriktive Umgang mit Fotographien des Kaisers konnte wegen der exterritorialen Rechte aller Ausländer nicht zur Beschlagnahmung des Fotos oder zur Bestrafung führen.
1884 kehrte er nach Wien zurück wo er auch 1911 starb.

Fotos von Stillfried


Für Vergrößerung klicken
Schloss - Edo [Tokyo] - Castle

Für Vergrößerung klicken
Spinning
06.08.1839 in Komotau, AT (today Chomutov)
12.08.1911 in Vienna, AT

He was born in Bohemia and at first pursued a military career. But already in 1863 he retired voluntarily from the Austrian army.
Already in 1864 he came to Nagasaki and at first he was employed as godown keeper with Textor & Co., Merchants on Deshima.
In 1869 he moved to Yokohama and became an assistant of the Legation of the North German Federation.
In 1871 he founded a Photographic Studio, until 1877 operating under Stillfried & Co., Yokohama # 60-61. Within this period he was also manager of the Photographic Association and photographer at the Austrian legation.
In 1877 he purchased the studio of Felice Beato (1832-1909), the Italian pioneer of the early photography in Japan, and in partnership with H. Andersen he established the photographic studio of Stillfried & Andersen, Yokohama # 17 and # 80 resp. When Stillfried returned to Austria in 1884, A. Farsari succeeded his business.
Stillfried was also in service of the Japanese government, Ministry of Finances and he became the first FE in the field of photography. His contract ran from November 1, 1878 to April 30, 1879 and he was employed as instructor of photography in the Imperial Printing Bureau (Insatsukyoku).

On request of the Ministry for development of Hokkaidō (Kaitakushi) he has recorded systematically the progress of this region by extensive photo series and above all he also trained Japanese photographers who could continue this work.
Stillfried had an excellent reputation due to his portrait photography and the numerous genre and landscape photographs. The careful hand colorization was a typical mark of the Stillfried photos.
He became particularly known by his unauthorized photography of the Meiji-tennō at a visit in Yokosuka. Because of the extraterritorial rights of all foreigners the Japanese authorities could not confiscate the photo nor punish him for restrictive dealing with photographs of the Emperor.
He left Japan for Vienna in 1884 where he also died in 1911.

Photos by Stillfried


Für Vergrößerung klicken
Kobe Bund

Für Vergrößerung klicken
Teehaus - Negishi - Teahouse
___
/ P I – II / AT / FE-T + TR + ART /
STODDART
John Meldrum
1854 – 1892

[STODDARD]






































29.05.1854 in Edinburgh, GB
11.01.1892 in Nagasaki

Ingenieur; er wurde in Schottland als Sohn von John und Marjory Stoddart, geb. Meldrum, geboren. Er studierte an der Universität von Edinburgh und begann seine praktische Ausbildung bei der bekannten Maschinenbau-Firma Rankin & Co. in Glasgow. Nach Beendigung der Ausbildung wurde er von Thomas Glover entdeckt und er ging 1878 nach Nagasaki, wo er von Jardine, Matheson & Co. als Assistenz-Bergbau-Ingenieur des Chefs Yamawaki im Takashima Bergwek tätig wurde und den Kohlenabbau überwachte.
Als 1881 Mitsubishi Co. die Mine übernahm, wurde er von Mitsubishi angestellt. Er wurde später zum Leitenden Bergbau-Inspektor berufen und leitete die Projekte zur Öffnung der Minen in Ikejima, Matsushima und weiterer Bergwerke auf Kyūshū. - Nach einem ununterbrochenen Aufenthalt von 12 Jahren kehrte er nach Schottland zurück und heiratete Elizabeth Jane Banks in Edinburgh am 01.10.1889. Sie war die Tochter von William Banks, Kupferstecher, und Elizabeth Hay.
Nachdem er mit seiner Frau nach Nagasaki zurückgekehrt war, lebten sie in # 27A, Minamiyamashite. Nach einer glücklichen Weihnacht 1891 segelte er geschäftlich am 03.01.1892 nach Schanghai, er erkrankte aber an Grippe. Auf seiner Rückfahr nach Nagasaki wurde er immer kranker, die Grippe hatte sich zu einer ernsten Lungenentzündung entwickelt und alle Bemühungen des Arztes Dr. Arnold waren vergeblich. Er starb in Nagasaki am 11.01.1892 und wurde auf dem Internationalen Friedhof Sakamoto beigesetzt.
Sein Haus steht heute noch auf der Bergseite von Minami-Yamashite.


Für Vergrößerung klicken
J. M. Stoddart – Mitte vordere Reihe / Front row midst + Mr. Yamawaki, 2. von rechts, hintere Reihe, Betriebsleiter von Takashima / back row, second from right, Chief of Takashima


Für Vergrößerung klicken
Wohnhaus - Residence
Nagasaki # 27A, Minamiyamashite
29.05.1854 in Edinburgh, GB
11.01.1892 in Nagasaki

Engineer; Born in Scotland, the son of John Stoddart and Marjory Adam Meldrum He graduated from the University of Edinburgh and was apprenticed to the well-known engineering firm of Rankin & Co., Glasgow.
After completing the usual apprenticeship he was discovered by Thomas Glover and went to Nagasaki in 1878.
He was employed by Jardine, Matheson & Co. as assistant mining engineer to the Chief Yamawaki at Takashima Colliery supervising coal mining operations.

When the Mitsubishi Co. took over the mine in 1881, he became an employee of the company. He was later appointed superintending mining engineer and led the projects to open Ikejima, Matsushima and several other new coal mines in Kyūshū.
After a continuous residence of 12 years he returned to Scotland and married Elizabeth Jane Banks in Edinburgh on 1 October 1889. She was the daughter of William Banks, engraver, and Elizabeth Hay.
Afterwards he returned to Nagasaki with his wife, and they settled at # 27A, Minamiyamashite.
After a happy Christmas holiday in 1891 he sailed on 3 January 1892 to Shanghai on business but came down with influenza.
He was very ill on his voyage back to Nagasaki. The disease had developed into severe pneumonia and the efforts of Dr. C. Arnold were in vain.
He died on 11 January 1892 and was buried in Sakamoto International Cemetery, Nagasaki.
His house still stands today on the hillside of Minami-Yamashite.



Für Vergrößerung klicken
Todesanzeige - Death Advertisment




Für Vergrößerung klicken
Todesurkunde des britischen Konsulats von Nagasaki
Death Certificate of the HBM consulate of Nagasaki
___
/ P II / GB / FE-R /
STUCKEN
Edmund
1850 - 1920










02.05.1850 in Bremen
11.04.1920 in Kobe

Er stammt aus einer wohlhabenen Familie aus Bremen, Edmund’s Mutter war eine Bastian, die große Tuchhändler waren und es wird vermutet, dass er nach Japan kam, um diese Interessen zu vertreten. Er kam 1872 in Kobe an, wo er sich niederließ. Er fand eine Anstellung in der Versicherungsagentur T. Lenz in Kobe, der Vertreter für die Schweizer Lloyd Versicherungs-Ges. in Winterthur war. 1874 wurde er Partner in der Versicherungsagentur Stucken, Rasch & Ruyter in Kobe # 28.
Er löste die Partnerschaft 1879 und wurde selbständiger Versicherungs- und Handelskaufmann in Kobe # 55, ab 1882 in # 66. Unter anderem vertrat er die Mannheimer Schiffsversicherungs-Gesellschaft, und er importierte eine große Vielfalt von Waren wie z. B. Tsingtao-Bier oder aber auch Singer Nähmaschinen. Er war ein erfolgreicher Kaufmann in Kobe bis zu seinem Tod. - Er war mit KOSHIRO Fuku aus Ōita-ken, Kyūshū verheiratet, sie hatten vier Kinder. Nach ihrem Tod am 05.12.1901 heiratete er erneut eine Japanerin, KAWAHARA Masu.
Edmund Stucken war ab 1873 Mitglied der OAG und Gründungsmitglied des „Club Concordia“ in Kobe 1879.

Er wurde auf dem Kasugano Friedhof von Kobe bestattet, später umgebettet zum Shuhogahara Friedhof.
02.05.1850 in Bremen
11.04.1920 in Kobe

He was born in a wealthy family of Bremen, Edmund’s mother was a Bastian. The Bastians were a big wool trading family and it is believed that Edmund came to Japan to represent their interests.
He arrived in Kobe in 1872 and settled here. He found employment with T. Lenz at Kobe, Representative of Swiss Lloyd Ins. Co. at Winterthur. In 1874 he became Partner of Stucken, Rasch & Ruyter, an Insurance Agency in Kōbe # 28.
In 1879 he cancelled the contract and became a sole Insurance Agent and Merchant at Kobe # 55, from 1882 on in # 66. Among others he represented the Mannheim Marine Insurance Co., and he imported a wide range of things such as Tsingtao beer or Singer Sewing Machines. He stayed in Kobe as a successful merchant until his death.
He was married to KOSHIRO Fuku, she came from Ōita-ken, Kyūshū. They had four children and after her death on December 5, 1901 he married again a Japanese woman, KAWAHARA Masu.
Edmund Stucken was a member of the OAG from 1873 on and a founding member of the “Club Concordia” in 1879 in Kobe.
He was buried in the Kasugano Cemetery of Kobe, later his grave has been removed to the Shuhogahara Cemetery.
___
/ P II - III / DE / TR /
SUMMERS
Edward Henry
1876 -

[SUMMER]


























Sohn von James und Ellen Summers. Nach seiner Ausbildung kam er 1894 nach Japan und begann bei Samuel Samuel & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur in der Niederlassung Kōbe # 54 zu arbeiten. Nach zwei Jahren, 1896, wechselte er zu Gill & Co., Kaufmann, Kōbe # 74, wo er bis zur Auflösung der Firma 1903 tätig war. 1904 wurde er Leitender Direktor von Taylor, Cooper & Co., Kaufmann und Kommissionär, Kobe # 39.
Er war in Kobe Leiter mehrerer Firmen, bis er schließlich für A. Cameron & Co. tätig wurde. Als er 1912 diese Firma verließ, gründete er seine eigene Firma und firmierte unter Summers & Co. Ganz abgesehen von seiner langjährigen Erfahrung und den guten Kenntnissen der japanischen Verhältnisse und Sprache hatte er enge und erfolgreiche Beziehungen mit japanischen Geschäftspartnern, besonders in Schiffskreisen, wie die Geschäftsergebnisse belegen.
Im folgenden Jahr wurde Davis, Summers & Co. gegründet, zuerst war das Hauptbüro in Kobe, wurde dann aber durch die schnelle Erweiterung nach Yokohama verlegt. Partner waren sein Bruder H. V. Summers und E. C. Davis, der letztere war leitender Direktor bei Samuel Samuel & Co. von 1902 bis 1912 und H. V. Summers war bei der gleichen Firma Versandleiter, Mr. Davis war sein Direktor.
Das Büro in Yokohama war hauptsächlich für den Exporthandel zuständig. E. H. und H. V. Summers waren für Kobe zuständig und wohnten da auch, unter ihrer Leitung stand insbesondere der Versand.
Das Büro in Kobe und die Warenlager waren in der # 62 Naniwa-machi.
E. H. Summers heiratete am 01.06.1899 Louisa A. geb. Mola, Tochter seines Kollegen H. A. Mola, in der All Saints Kirche von Kobe.



Son of James and Ellen Summers. After his basic education he started work in 1894 with Samuel Samuel & Co., Trade and Insurance Agency, in their branch at Kōbe # 54. After two years, in 1896 he changed to Gill & Co., Merchants, Kōbe # 74 where he stayed until this company ceased their activities in 1903. In 1904 he became Managing Director of Taylor, Cooper & Co., General Merchants and Commission Agents, Kobe # 39.
He had been manager for several firms in Kobe, finally for the company of A. Cameron & Co. When he left this company in 1912 he entered business on his own account with the firm of Summers & Co. Quite apart from the lengthy experience and wide knowledge of conditions in Japan which these records of business suggest, the Messrs. Summers are fluent speakers of Japanese, and have established the most intimate relations with Japanese businessmen, especially in shipping circles.
In the following year Davis, Summers & Co. was established, at first the head office was in Kobe until the extension to Yokohama. The partners were his brother H. V. Summers and E. C. Davis, the latter had been Managing Director of Samuel Samuel & Co.from 1902 to 1912 and H. V. Summers had been with the same company as Chief Shipping Clerk working under the direction of Mr. Davis.
The Yokohama office was mainly concerned with the export trade. E. H. and H. V. Summers were the resident partners of the Kobe branch and had under their direction the shipping interests of the firm.
The Kobe office and godowns were at # 62 Naniwa-machi.
E. H. Summers married Louisa A. nee Mola, daughter of his collegue H. A. Mola, on June 1, 1899 at All Saints Church of Kobe.
___
/ P III / GB / TR /
SUMMERS
Hugh Vincent









Sohn von James and Ellen Summers. Er begann 1895 in der Transportabteilung von Samuel Samuel & Co., Handels- und Versicherungs-Agentur, Yokohama # 27. 1897 wurde er als Leiter des Versandes eingesetzt, wo er bis 1912 tätig war. Danach wurde er Partner in der neu gegründeten Firma Davis, Summers & Co.
Für weitere Informationen siehe unter E. H. Summers.
1904 heiratete er und sie wohnten privat in Yokohama # 68-B Bluff.



Son of James and Ellen Summers. He started work in 1895 as Shipping Clerk with Samuel Samuel & Co., Trade and Insurance Agency, Yokohama # 27. In 1897 he was appointed Chief Shipping Clerk. He was busy for this firm until 1912 when he became partner of the newly founded company Davis, Summers & Co.
For further information see E. H. Summers.
He married in 1904 and was privately living in Yokohama # 68-B Bluff.
___
/ P III / GB / TR /
SUMMERS
James A.
1828 - 1891

[SUMMER]
























































05.06.1828 in Richfield, Kent, GB
26.10.1891 in Tokyo

Er erhielt nur eine schwache Grundausbildung, die Familie war arm, sie konnte ihm keine Hochschulausbildung finanzieren und so studierte er selbst Fremdsprachen und klassische Literatur. Er entschloss er sich, auf ein Studium zu verzichten und ging nach China. 1848 konnte er in Hong Kong als Tutor an der für die Ausbildung von Missionaren gegründeten St. Paul Schule arbeiten. Im Juni 1849 wurde er in Macao inhaftiert, 1851 von britischen Truppen wieder befreit und nahm danach wieder seine Tätigkeit bei St. Paul Schule auf.
1852 kehrte er nach GB zurück und wurde Professor für chinesische Sprache am Kings College der Universität London im Alter von erst 25 Jahren, obwohl er keinen akademischen Grad hatte. 1853 publizierte er sein erstes Buch "Chinesische Sprache und Lesebuch", im folgenden Jahr übersetzte er die Bibel in den Shanghai Dialekt in lateinischer Schrift. Konsule, Missionare und Kaufleute hatten Unterricht bei ihm, unter ihnen auch Ernest Satow, der Übersetzer der HBM-Gesandtschaft in Tokyo und später Konsul wurde.
1863 wurde er zum Diakon von Hertfordshire, Hitchin-Kirche berufen.
1864 schrieb Summers seine erste Abhandlung über "Japanisch und die japanische Grammatik". Es ist nicht klar, wer ihm Japanisch lehrte, es könnte aber MINAMI Teisuke gewesen sein, der 1865 in England war.
1873 gab er die erste Zeitung in japanisch, The Taisei Shinbun, in London unter Mitwirkung von Minami heraus. Summers beabsichtigte, dass japanische Studenten in London die Zeitung lesen, weitere Exemplare schickte er auf eigene Kosten nach Japan. Er stellte die Zeitung aber bald ein, sie verkaufte sich nicht gut.
Als 1872 Iwakura in London weilte, lud er Summers als Lehrer für Englisch und englische Literatur an die Kaisei Gakkō (später Tokyo Universität) ein. Er reiste ab Southernputon mit Frau und 4 Kindern und sie trafen im Oktober 1873 in Tokyo ein. Sein erster Vertrag mit der japanischen Regierung lief vom 08.10.1873 bis 07.10.1875, der bis 31.08.1876 verlängert wurde. Er wurde dann an die Niigata Eigo Gakkō (08.09.1876 - 15.02.1877), danach an die Osaka Eigo Gakkō vom 10.09.1877 bis 10.06.1880 versetzt. Seine letzte Anstellung hatte er an der Landwirtschaftsschule in Sapporo vom 22.06.1880 bis 12.06.1882. Das verwendete Lehrbuch war das "Handbuch der englische Literatur" von Francis H. Underwood. Als Schüler waren bei ihm u. a. INOUE Tetsujirō, OKAKURA Kakuzō, KANŌ Jigorō, OKAKURA Yoshisaburō, etc.
Als sein Vertrag 1882 auslief, kehrte er nach Tokyo zurück. 1884 eröffnete er eine Privatschule, genannt "Summer Schule".
Er war mit Ellen nee Williams verheiratet und sie hatten 10 Kinder (7 Töchter und drei Söhne). 1891 starb er in seiner Wohnung Tsukiji # 33, Tokyo an Gehirnblutung.
Nach seinem Tod lehrten Frau Ellen Summers und ihre Töchter die Studenten in Englisch. Die private Schule wurde eine Art sozialer Kreis und wurde 1908 auf Beschluss geschlossen, weil nach dem Tod von Frau Summers am 10.06.1907 kein Unterricht mehr gegeben wurde. Sie wurde neben ihrem Mann auf dem Ausländer-Friedhof von Yokohama bestattet. Ihre Tochter Ellen Lily Summers setzte die Lehrtätigkeit für Englisch bis zu ihrem 90. Geburtstag fort und starb in Japan am 30.04.1958 im Alter von 92 Jahren, sie wurde bei ihren Eltern bestattet.
Die drei Söhne Edward Henry, James jr. und Hugh Vincent Summers waren im Geschäftsleben erfolgreich.
05.06.1828 in Richfield, Kent, GB
26.10.1891 in Tokyo

He received only a small primary education, studied foreign languages and classic literature by himself, the family was too poor to afford a higher education. So he gave up to enter the university and made up his mind to go to China. In 1848 he went to Hong Kong to be a tutor of St. Paul School founded for the purpose of educating missionaries in China.
In June 1849 he was arrested and imprisoned by Portuguese forces in Macao. He was saved by British troops in 1851 and resigned the post as teacher of the St.Paul School again.
In 1852 he returned to GB and became professor of Chinese language of Kings College of London University at the age of only 25 though he did not have any academic career. In 1853 he published his first book of “Chinese language and literal lecture” and the next year translated the Bible into Shanghai dialect in romaji. Consuls, missionaries and merchants got the lecture of Summers, among them was Ernest Satow, who became interpreter of the HBM Legation in Tokyo and consul thereafter.
In 1863 he was appointed deacon of Hertfordshire, Hitchin church.
In 1864 Summers wrote his first essay, “Japanese and Japanese grammar”. It is not clear who taught Summers Japanese but his teacher could have been MINAMI Teisuke who had been in Britain in 1865.
In 1873 he published the first Japanese newspaper, The Taisei Shinbun, in London by Minami’s cooperation. Summers wanted Japanese students in London to read the newspaper, while he sent it to Japan by himself. As the newspaper did not sell well, he stopped publishing it thereafter.
Staying in London in 1872, Iwakura invited Summers to the Kaisei Gakkō (later Tokyo University) as an teacher for English and English literature. Summers left Southernputon with his wife and 4 children in summer of 1873 and arrived in Tokyo in October. His first contract with the Japanese government to teach at the Kaisei Gakkō ran from October 8, 1873 until October 7, 1875, prolonged until 31.08.1876. He was transferred to the Niigata Eigo Gakkō (September 8, 1876 to February 15, 1877), then to the Osaka Eigo Gakkō from September 10, 1877 to June 10, 1880. His last employment at the Sapporo Agricultural School took place from June 22, 1880 until June 12, 1882. The text-book Summers used was “A handbook of English Literature compiled by Francis H. Underwood”. Among the students were INOUE Tetsujirō, OKAKURA Kakuzō, KANŌ Jigorō, OKAKURA Yoshisaburō, etc.
After the contract expired in 1882 Summers returned to Tokyo. In 1884 he opened a private school, which was called “ Summer School “.
He was married with Ellen nee Williams and they had 10 children (7 daughters and three sons). In 1891 he died of cerebral hemorrhage at his home, Tsukiji # 33, Tokyo.
After his death the students were taught English by Mrs. Ellen Summers and her daughters. The private school became a kind of social circle and was ordered to close in 1908, because there were not given any lessons after the death of Mrs. Summers, who died on June 10, 1907 at the age of 64. She was buried with her husband in the Yokohama Foreigners' Cemetery. Their daughter Ellen Lily Summers kept teaching English until her 90th birthday and died in Japan on April 30, 1958, aged 92 years, she was buried with her parents.
The three sons Edward Henry, James jr. and Hugh Vincent Summers went their way in business life in Japan.
___
/ P II – III / GB / FE-ED /
SUMMERS
James jr.
1870 - 1925

[Jas.]






26.02.1925 in Yokohama, bestattet auf dem YFC

Sohn von James and Ellen Summers. Nach seiner Ausbildung begann er 1897 bei Gill & Co., Kaufmann, in Kōbe # 74, er blieb bei dieser Firma, bis sie 1903 ihre Tätigkeit einstellt. 1901 wurde er nach Moji versetzt, um für die Firma eine Niederlassung zu gründen, in dieser Zeit hatte er Procura. Die Bemühungen wurden aber nach einem Jahr aufgegeben, er kehrte nach Kobe zurück.
1904 wechselte er kurzzeitig zu E. H. Hunter & Co., Osaka, 1906 zog er wieder nach Kobe und begann für Taylor, Cooper & Co., Kaufmann, Kommissionär, und Vertreter für Dampfschiffe und Unter-Vetreter für die Yorkshire Versicherung, Kobe.

26.02.1925 in Yokohama, buried in the YFC

Son of James and Ellen Summers. After his basic education he was employed in 1897 with Gill & Co., Merchants, Kōbe # 74 where he stayed until this company ceased their activities in 1903. In 1901 he was transferred to Moji to establish a branch for this company with the authority to sign per procuration but after one year the venture was abondoned and he returned to Kobe.
In 1904 he transferred to E. H. Hunter & Co., Osaka but in 1906 he moved again to Kobe starting to work for Taylor, Cooper & Co., General Merchants and Commission Agents and Steamship Agents, Sub-Agents for Yorkshire Insurance, Kobe.
___
/ P III / GB / TR /
SWABY
Louis
1849 -

[SWABEY]
[WABY]
[Luis]


1849 in Brentford/Middlesex, GB


Der ausgebildete Buchhalter Louis Swaby arbeitete in Japan an der Münzanstalt Osaka. Als "Assistant Accountant" in der von Vicente Emílio Braga geleiteten Buchhaltungsabteilung war er an der Einführung der westlichen doppelten Buchführung in Japan mit beteiligt.
Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium der Finanzen als Buchhalter in der Münzanstalt von Osaka, der vom Februar 1871 bis November 1874 lief.
Nachdem jedoch beschlossen worden war, die meisten ausländischen Angestellten Ende Januar 1875 zu entlassen, erhielt auch Swaby die Nachricht, dass auch er erst Ende Januar 1875 aus japanischen Diensten ausscheidet.
Als sein Vertrag bei der Münzanstalt endete, erhielt er einen weiteren Vertrag der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, um an der Osaka Government School Englisch zu lehren. Sein Vertrag begann im März 1875 und lief zunächst bis Februar 1876; der Vertrag wurde mehrmals verlängert und endete schließlich im Februar 1879.
Während seiner Tätigkeit in der Münze heiratete er im Konsulat von Hyogo & Osaka im Jahr 1873 Louisa Belshaw. Ihr erstes Kind, Harold Louis, starb kurz nach der Geburt am 08.09.1874 und wurde auf dem Ono Friedhof von Kobe beigesetzt.
Zwei weitere Kinder wurden in Osaka geboren: Hubert Louis William im Jahr 1876, Esther ein Jahr später. Ihr letztes Kind Reginald Lucas kam 1881 in Kensington zur Welt, wo die Familie nach ihrer Rückkehr nach England zuerst lebte.
Um 1887 war Swaby einer der Direktoren - vermutlich der kaufmännische - der "Maxim-Weston Electric Company Ltd." in London. Dieser Zweig eines amerikanischen Konzerns war gegründet worden, um bei der Einreichung von Angeboten für die Beleuchtung der britischen Hauptstadt nach dem "Electric Lighting Act" vom 08.08.1882 bessere Erfolgsaussichten zu haben. Die Familie Swaby wohnte außerhalb der damaligen Stadtgrenzen Londons in der Churchfield Road 23, in Ealing, Middlesex. Zur Erinnerung an Swabys Zeit in Japan erhielt ihr Haus den Namen "Osaka House".
P. S. Es wird vermutet, dass W. S. und Louis Swaby Brüder sind.
1849 in Brentford/Middlesex, GB


The trained book-keeper Louis Swaby was working in Japan at the Osaka Mint. As an Assistant Accountant in the department directed by Vicente Emílio Braga, he participated in the introduction of the Western double entry book-keeping in Japan.
He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Finance, as an accountant in the Mint of Osaka, which ran from February 1871 to November 1874.

However, after it was decided to dismiss most of the other foreign employees at the end of January 1875, also Swaby was informed that he would only be withdrawn from Japanese services at the end of January 1875.
When his contract expired in the Mint, he was awarded another contract by the Japanese government, Ministry of Education, as English teacher at the Osaka Government School. His contract began in March 1875, and ran first to February 1876; the contract was extended several times and finally ended in February of 1879.

During his tenure in the Mint, he married at the consulate of Hyogo & Osaka in 1873 Louisa Belshaw. Their first child, Harold Louis, died shortly after birth on September 8, 1874, and was buried in the Ono Cemetery of Kobe.

Two further children were born in Osaka: Hubert Louis William im Jahr 1876, Esther a year later. Their last child Reginald Lucas was born in 1881 in Kensington, where the family lived after their return to England at first.

Around 1887, Swaby was one of the directors - probably the commercial one - of the Maxim-Weston Electric Company Ltd in London.
This branch of an American consortium had been established in order to have better chances when submitting a tender for the lighting of the British capital according to the Electric Lighting Act of August 8, 1882.
The Swaby family lived outside of London's then city boundaries at 23, Churchfield Road, Ealing, Middlesex.
In remembrance of Swaby's time in Japan, their home got the name "Osaka House".
P. S. It is believed that W. S. and Louis Swaby are brothers.
___
/ P II / GB / FE-T (45 Mon.) + FE-ED (60 Mon.) /
SYLE
Edward W.
1817 - 1890

[W. E.]

1817 in Devonshire, GB
05.10.1890 in London, GB

Reverend, Amerikanisch-Anglikanische Kirche. Bald nach seiner Geburt emigrierten seine Eltern in die USA, wo er auch zur Schule ging. Er absolvierte das Kenyon College und erwarb den Doktor der Theologie und den MA. 1845 ging er nach China als Missionar der Amerikanisch-Anglikanischen Kirche, wo er vor allem in der Missionsarbeit und in der Bildung in Shanghai tätig war.
Er gilt als Gründer der formalen Berufs-Ausbildung für blinden Menschen in China und wirkte an der Blindenschule in Shanghai, wo er auch eine detaillierte Übersicht seiner Arbeit führte.
Er wurde 1853 krank und ging in die USA zurück, wo er sich in Kalifornien erholte. Nach seiner Genesung kehrte er nach Shanghai 1856 zurück, unterbrach 1860 wieder seine Arbeit und verließ China. Er wurde Pfarrer der Amerikanisch-Anglikanischen Kirche in Philadelphia, später ging er nach Long Island, New York.
Asien zog ihn immer an und aus diesem Grund besuchte er etwa 1871 Japan.
Von 1872 bis 1874 wurde er zeitweilig Pfarrer des britischen Konsulats in Yokohama # 101 und amtierender Kaplan der Yokohama Christ Church.
Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Bildung, um als FE an der Kaisei Gakkō zu lehren, die später die Universität von Tokyo wurde. Dann wurde er als Professor für Geschichte und Moralphilosophie berufen. Sein erster Vertrag lief vom 09.11.1874 bis 08.11.1875, wurde aber kontinuierlich verlängert und endete schließlich am 20.04.1879.
Er war verheiratet und seine Frau Rebecca begleitete ihn während der meisten Zeit. Sie hatten eine Tochter Annie, die später Thomas B. Washington heiratete.
Im Jahr 1880 zog nach England und lebte in Sally, Surbiton, London. Er starb in Chelsea, London.
1817 in Devonshire, GB
05.10.1890 in London, GB

Reverend of the American Anglican Church. Soon after his birth his parents immigrated to the USA and he took education. He graduated from Kenyon College and acquired a degree of Dr. theol. and Master of Art. In 1845 he went over to China as a missionary of the American Anglican Church, mainly engaged in missionary work and in education in Shanghai.
He is deemed having founded the formal vocational work with blind people in China, at the Shanghai Asylum for the Blind and he introduced and kept a detailed journal.

He injured health in 1853 and went back to the USA resting in California. After his recovery he returned to Shanghai in 1856, again interrupting his work there in 1860 leaving China for the USA. He became a clergyman of the American Anglican Church in Philadelphia, later he turned to Long Island, New York.
Asia always attracted him and for this reason he visited Japan about in 1871.
From 1872 to 1874 he became temporary pastor of the British consulate at Yokohama # 101 and acting chaplain of the Yokohama Christ Church.
He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Education, as FE to teach at the Kaisei Gakkō which became the University of Tokyo, and then he was appointed professor for History and Moral Philosophy. His first contract run from November 9, 1874 to November 8, 1875, but his contract was continuously prolonged, and eventually cancelled by April 20, 1879.
He was married and his wife Rebecca accompanied him during most of his time. They had a daughter Annie, she married later Thomas B. Washington.
In 1880 he moved to the U.K. and lived at Sally, Surbiton, London. He died in Chelsea, London.
___
/ P II / GB / FE-ED (52 Mon.) + MIS /
2. JAPANER >>> <<< JAPANESE
(AUSLÄNDER >>> <<< FOREIGNERS)

SADA Seiji 佐田清次 / JAP / ENG / 1840 - 1913
SADANARU see FUSHIMI NO MIYA Sadanaru Shinnō
SAEKI Riichirō 佐伯理一郎 / JAP / SA / 1862 - 1953
SAEKI Unnosuke 佐伯運之祐 / JAP / SA /
SAGARA Gentei [Motosada] 相良元貞 / JAP / SA / 1842 - 1875
SAGARA Tomoyasu相良知安 / JAP / MED / 1836 - 1906
SAGAWA Eijirō 佐川栄次郎 / JAP / SA / 1873 - 1941
SAIDA Kōtarō 斉田功太郎 / JAP / SA / 1859 - 1923
SAIGŌ Kichiya [SAIGO] 西郷吉弥 / JAP / SA / 1872 - 1945

SAIGŌ Takamori 西郷隆盛

SAIGŌ Toratarō 西郷太郎 / JAP / SA /

SAIGŌ Tsugumichi 西郷従道

SAIGŌ Yoshimichi 西郷吉義 / JAP / SA /
SAIONJI Hachirō 西園寺八郎 / JAP / SA /

SAIONJI Kinmochi 西園寺公望

SAISAWA Kōzō 西澤行藏 / JAP / SA /
SAITŌ Agu 斎藤阿具 / JAP / SA / 1868 - 1942
SAITŌ Daikichi 斎藤大吉 / JAP / SA / 1872 - 1949
SAITŌ Hishō 斎藤斐章 / JAP / SA / 1867 - 1944
SAITŌ Itohei / JAP / SA /
SAITŌ Kaku 斎藤格 / JAP / SA /
SAITŌ Kiichi [SAITO] 齋藤紀一 / JAP / SA / 1863 - 1928
SAITŌ Kyōzō 斉藤恭三 / JAP / SA /
SAITŌ Makoto 斎藤 誠 / JAP / MIL / 1858 - 1936

SAITŌ Mokichi 齋藤茂吉

SAITŌ Seiichirō 斎藤精一郎 / JAP / SA /
SAITŌ Seitarō 斎藤精太郎 / JAP / SA / 1872 - 1941
SAITŌ Sen'ya 斎藤仙也 / JAP / SA /
SAITŌ Tsunesaburō 斉藤常三郎 / JAP / SA /

SAITŌ, Tsunezō 斉藤 恒三

SAITŌ Yoichirō 斎藤与一郎 / JAP / SA / 1873 - 1961
SAKAGI Junjirō / JAP / SA / 1859 - 1939
SAKAGUCHI Kakutarō 坂口格太郎 / JAP / SA /
SAKAGUCHI Takashi 坂口昂 / JAP / SA / 1872 - 1928
SAKAI Kikujirō 酒井亀二郎 / JAP / SA /
SAKAI Kiyoshi 阪井 清 / JAP / SA /
SAKAI Naotsune 阪井直常 / JAP / SA /
SAKAI Seiichi 阪井精一 / JAP / SA / 1875 - 1933
SAKAI Tadamichi 酒井忠宝 / JAP / SA / 1856 - 1921
SAKAI Tadazumi 阪井忠篤 / JAP / SA /
SAKAKI Hajime 榊俶 / JAP / SA / 1857 - 1897
SAKAKI Junjirō 榊順次郎 / JAP / SA / 1859 - 1939
SAKAKI Yasusaburō 榊呆三郎 / JAP / SA / 1870 - 1929
SAKAKIBARA Tadayoshi 榊原忠誠 / JAP / SA /
SAKAMOTO Ikutarō 阪本育太郎 / JAP / SA /
SAKAMOTO Norimi 坂本則美 / JAP / POL / 1850 - 1913
SAKAMOTO Saburō 阪本三郎 / JAP / SA / 1867 - 1931
SAKAMOTO Shunichi 坂本俊一 / JAP / SA /
SAKANISHI Yoshizō [Yuzō] 阪西由藏 / JAP / SA / 1877 - 1942
SAKATA Kaitarō 阪田怪太郎 / JAP / SA / 1865 - 1931
SAKATA Shenzō 左方潜造 / JAP / SA /
SAKATANI Hidemitsu / JAP / SA /
SAKUMA Samata 佐久間左馬太 / JAP / MIL / 1844 - 1915
SAKURAGI Yūkichi 桜木勇吉 / JAP / SA / 1876 - 1951
SAKURAI Chika 櫻井ちか / JAP / SA / 1855 - 1928
SAKURAI Jōji 桜井錠二 / JAP / SC / 1858 - 1939
SAKURAI Kikunosuke 桜井規矩之左右 / JAP / MIL / 1848 - 1912
SAKURAI Masataka 桜井政隆 / JAP / SA /
SAKURAI Takuji 桜井卓二 / JAP / SA /
SAKURAI Tsunejirō [Tsunejiro] 櫻井恒次郎 / JAP / SA / 1872 - 1928
SAKURANE Kōnoshin 桜根孝之進 / JAP / SA / 1870 - 1950
SAMEJIMA Hisanobu 鮫島尚信 / JAP / SA / 1847 - 1880
SAMEJIMA Kazunori 鮫島員規 / JAP / MIL / 1845 - 1910
SAMEJIMA Naonobu / JAP / DIP /
SANEYOSHI Sumio 実吉純郎 / JAP / SA / 1879 - 1942
SANEYOSHI Yasuzumi 實吉安純 / JAP / SA / 1848 - 1932

SANJŌ Sanetomi 三条実美

SANNOMIYA Yoshitane / JAP / SA / 1844 - 1905
SANO Kaisuke 佐野会輔 / JAP / SA /
SANO Kichisaku 佐野喜代作 / JAP / SA /
SANO Seifū 佐野清風 / JAP / SA /
SANO Tsuneha 佐野常羽 / JAP / SA /
SANO Tsunetami 佐野常民 / JAP / POL / 1822 - 1902
SARAI Tatsusaburō 皿井立三郎 / JAP / SA /
SASAKAWA Minazō 笹川三男三 / JAP / SA / 1864 - 1935

SASAKI Chōjun 佐々木長淳

SASAKI Chūjirō 佐々木忠次郎 / JAP / SA / 1857 - 1938
SASAKI Hideichi 佐々木秀一 / JAP / SA / 1878 - 1972
SASAKI Hiroshi 佐々木博 / JAP / SA /
SASAKI Ichirō 佐々木一郎 / JAP / SA /
SASAKI Ichō 佐々木惟朝 / JAP / SA / 1867 - 1950
SASAKI Jirōsaburō 佐々木次郎三郎 / JAP / SA / 1869 - 1946
SASAKI Kichisaburō 佐々木吉三郎 / JAP / SA / 1872 - 1924
SASAKI Kumoji / JAP / SA /

SASAKI, Kuni 佐々木 邦

SASAKI Masakichi 佐々木政吉 / JAP / SA / 1855 - 1939
SASAKI Nobutsuna 佐佐木信綱 / JAP / SA / 1872 - 1963
SASAKI Sōichi佐々木 惣一/ JAP / SA / 1878 - 1965
SASAKI Takaoki 佐々木隆興/ JAP / SA / 1878 - 1966
SASAKI Takayuki 佐佐木高行 / JAP / POL / 1830 - 1910
SASAMORI Uichiro笹森宇一郎 / JAP / SA / 1867 - 1911
SASAO Kumetarō 笹尾粂太郎 / JAP / SA / 1871 - 1941
SASUGA Chōsuke / JAP / ENG /
SATA Aihiko 佐多愛彦 / JAP / SA / 1871 - 1950
SATACHI Shichijirō / JAP / ENG / 1856 - 1922
SATŌ Kakuo [SATO] 佐藤 嘉久雄 / JAP / SA /
SATŌ Kōjirō 佐藤鋼次郎 / JAP / SA / 1862 - 1927
SATŌ Masatake 佐藤正武 / JAP / SA /
SATŌ Sankichi 佐藤三吉 / JAP / SA / 1857 - 1943
SATŌ Susumu 佐藤進 / JAP / SA / 1845 - 1921
SATŌ Tadao 佐藤忠雄 / JAP / SA / 1873 - 1939
SATŌ Tasuku 佐藤佐 / JAP / SA / 1857 - 1919
SATŌ Tatsujirō佐藤 達次郎 / JAP / SA / 1868 - 1959
SATŌ Tomozō 佐藤友蔵 / JAP / SA /
SATŌ Toshio 佐藤敏夫 / JAP / SA / 1875 - 1934
SATŌ Tsunehisa 佐藤恒久 / JAP / SA / 1862 - 1907
SATŌ Tsuneji 佐藤恒二 / JAP / SA / 1878 - 1952
SATŌ Tsunemaru 佐藤恒丸 / JAP / SA / 1872 - 1954
SATŌ Ushijirō 佐藤丑次郎 / JAP / SA / 1877 - 1940
SATŌ Yasunosuke 佐藤安之助 / JAP / SA /
SATŌ Yoshimaro 佐藤愛麿 / JAP / SA / 1857 - 1934
SATŌ Yoshinaga 佐藤義長 / JAP / SA / 1866 - 1937
SAWA Ryōkan 沢良煥 / JAP / SA /
SAWABE Takuma 沢辺琢磨 / JAP / MIS / 1834 - 1913
SAWABE Yasuo 沢辺呆雄 / JAP / SA /
SAWADA Keigi 沢田敬義 / JAP / SA / 1873 - 1952
SAWAI Ren 澤井廉 / JAP / SA / 1865 - 1894
SAWAI Yōichi 沢井要一 / JAP / SA /
SAWAKI Ijū 沢木伊重 / JAP / SA /
SEGAWA Masaki [Masatoshi] 瀬川昌耆 / JAP / SA / 1856 - 1920
SEGI Motoo 瀬木本雄 / JAP / SA /
SEKI Hajime 関一/ JAP / SA / 1873 - 1935
SEKI Toyotarō 関豊太郎 / JAP / SA / 1868 - 1955
SEKIBA Fujihiko 関場不二彦 / JAP / SA / 1865 - 1939
SEKIYA Meijirō 関谷銘次郎 / JAP / SA /
SEKIYA Seikei 関谷清景 / JAP / SA / 1854 - 1896
SEMBON Yoshitaka 千本福隆 / JAP / SA / 1854 - 1918
SENBA Tarō 仙波太郎 / JAP / SA /
SENDŌ Takenaka [SENTO] 仙頭武央 / JAP / SA / 1864 - 1919
SENGA Tsurutarō 千賀鶴太郎 / JAP / SA / 1857 - 1929
SENSHŪ Kenji 千秋謙治 / JAP / SA /
SEO Genshi 瀬尾原始 / JAP / SA / 1861 - 1930
SEO Shōsaku 瀬尾昌索 / JAP / SA / 1868 - 1903
SEO Yūzō [Shinzō] 瀬尾雄三 / JAP / SA / 1875 - 1917
SERA Yoshita 瀬良好太 / JAP / SA / 1878 - 1964
SHIBA Chūzaburō [Chuzaburo] 斯波忠三郎 / JAP / SA / 1872 - 1934

SHIBA Gorō 柴五郎

SHIBA Junrokurō 斯波淳六郎 / JAP / SA / 1861 - 1931
SHIBA Ryōkai 司馬凌海 / JAP / MED / 1839 - 1879
SHIBA Shirō [Shiro] 柴四郎 / JAP / SA / 1858 - 1922
SHIBA Shun'ichi / JAP / SA /
SHIBAHARA Kameji 柴原亀二 / JAP / SA / 1867 - 1935
SHIBATA Azesaku 柴田畦作 / JAP / SA / 1873 - 1925
SHIBATA Keita 柴田桂太 / JAP / SA / 1877 - 1949
SHIBATA Kōichi 柴田耕一 / JAP / SA /
SHIBATA Shōkei 柴田承桂 / JAP / SA / 1849 - 1910
SHIBATA Yūji柴田雄次/ JAP / SA / 1882-1980
SHIBAYAMA Gorosaku 柴山五郎作 / JAP / MED / 1871 - 1913
SHIBUSAWA Motoji渋沢元治/ JAP / SA / 1876 - 1975
SHIBUZAWA Eiichi 渋沢栄一 / JAP / POL / 1840 - 1931
SHIDA Jun 志田順 / JAP / SC / 1876 - 1936
SHIDA Kōtarō / JAP / SA / 1868 - 1951
SHIDA Rinzaburō / JAP / SA / 1856 - 1892
SHIDA Toshi / 志田順 / JAP / SA / 1876 - 1936
SHIGA Kiyoshi 志賀潔 / JAP / SA / 1871 - 1951
SHIGA Taizan 志賀泰山 / JAP / SA / 1854 - 1934
SHIGENO Yasutsugu 重野安繹 / JAP / SC / 1827 - 1910
SHIKINAMI Jūjirō 敷波重次郎 / JAP / SA / 1872 - 1965
SHIMA Takejirō [Yasujirō] 島安次郎 / JAP / SA / 1870-1946
SHIMADA Kichisaburō 島田吉三郎 / JAP / SA /
SHIMADA Kyūbei島田久兵衞 / JAP / SA / 1864 - 1932
SHIMADA Saburō 島田三郎 / JAP / POL / 1852 - 1923
SHIMADA Taketsugu 島田武次 / JAP / SA / 1861 - 1893
SHIMAMINE Tōru 島峰徹 / JAP / SA / 1877 - 1945
SHIMAMURA Hayao 島村速雄 / JAP / POL / 1858 - 1923
SHIMAMURA Shun'ichi 島村俊一 / JAP / SA / 1861 - 1921
SHIMAMURA Takitarō 島村滝太郎 / JAP / SA / 1871 - 1918
SHIMAMURA Tetsutarō 島村鉄太郎 / JAP / SA / 1869 - 1953
SHIMANUKI Hyōdayū 島貫兵太夫 / JAP / MIS / 1866 - 1913
SHIMAZAKI Tōson [Haruki] 島崎藤村 / JAP / SA / 1872 - 1943

SHIMAZU Hisamitsu 島津久光

SHIMAZU Tadashige / JAP / POL /
SHIMIZU Ichitarō [Ichitaro] 清水市太郎 / JAP / SA / 1863 - 1934
SHIMIZU Ikutarō清水郁太郎 / JAP / SA / 1857 - 1886
SHIMIZU Tōru 清水澄 / JAP / SA / 1868 - 1947
SHIMIZU Yosaburō 清水輿三郎 / JAP / SA /
SHIMODA Jirō 下田次郎 / JAP / SA / 1872 - 1938
SHIMODAIRA Yōsai 下平用彩 / JAP / SA / 1863 - 1923
SHIMOMURA Fusajirō 下村房次郎 / JAP / BM / 1856 - 1913
SHIMOSE Kentarō 下瀬謙太郎 / JAP / SA /
SHIMOSE Masachika 下瀬雅近 / JAP / SA / 1859 - 1911
SHIMOTSUMA Kūkyō 下間空教 / JAP / SA / 1878 - 1931
SHIMOYAMA Jun’ichirō 下山順一朗 / JAP / SA / 1853 - 1912
SHINAGAWA Yajirō 品川弥二郎 / JAP / SA / 1843 - 1900
SHINBO Toshio 真簿利雄 / JAP / SA /
SHINDŌ Jirō 新藤次郎 / JAP / SA /
SHINDŌ Shōzō / JAP / SA /
SHINGU Ryōkoku 新宮涼国 / JAP / SA /
SHINGU Suzuo 新宮涼男 / JAP / SA /
SHINJŌ Shinzō [SHINJO Shinzo] 新城新蔵 / JAP / SA / 1873 - 1938
SHINMI Kichiji 新見吉治 / JAP / SA / 1874 - 1974
SHINMURA Izuru 新村出 / JAP / SA / 1876 - 1967
SHINOZAKI Tomozō 篠崎友三 / JAP / SA /
SHINRA Eikichi 新良栄吉 / JAP / SA /
SHIN-YA Shōkichi 新谷庄吉 / JAP / SA /
SHIODA Saburō 塩田三郎 / JAP / POL / 1844 - 1889
SHIONOYA On塩谷温 / JAP / SA / 1878 - 1962
SHIOZAWA Masasada 塩沢昌貞 / JAP / SA / 1870 - 1945
SHIRAI Mitsutarō 白井光太郎 / JAP / SA / 1863 - 1932
SHIRAMINE Shumme / JAP / SA / 1836 - 1909
SHIRASE Naoshi 白瀬矗 / JAP / SC / 1861 - 1946
SHIRASU Bunpei 白洲文平 / JAP / SA /
SHIRATORI Kurakichi 白鳥庫吉 / JAP / SA / 1865 - 1942
SHŌDA Heigorō [SHODA] 莊田平五郎 / JAP / BM / 1847 - 1922
SHŌJI Tōzaburō 庄可藤三郎 / JAP / SA /
SŌ Yōsuke / JAP / SA /
SOEDA Gorō 添田五郎 / JAP / SA /
SOEDA Hyūtarō 添田飛雄太郎 / JAP / SA / 1864 - 1937
SOEDA Juichi 添田寿一 / JAP / SA / 1864 - 1929
SOEJIMA Giichi [SOESHIMA] 副島議一 / JAP / SA / 1867 - 1947
SOEJIMA Taneomi副島種臣 / JAP / POL / 1828 - 1905
SOGA Sukenori 曾我祐準 / JAP / POL / 1843 - 1935
SŌMA Nagatane [SOMA] / JAP / SA / 1850 - 1924

SONE Arazuke 曾禰 荒助

SONE Masuo / JAP / SA /
SONE Tatsuzō 曾根達三 / JAP / ENG /
SONO Teruko 園輝子/ JAP / L + ED /
SONODA Shūe 園田宗恵 / JAP / SA / 1863 - 1922
SOYAMA Yukihiko 曽山幸彦 / JAP / ART / 1857 - 1892
SUDA Takuji 須田卓爾 / JAP / SA / 1869 - 1941
SUDA Tetsuzō [Tetsuzo] 須田哲造 / JAP / MED / 1848 - 1894
SUEHIRO Chūsuke 末広忠介 / JAP / SA / 1871 - 1938
SUEHIRO Kyōji 末広恭二 / JAP / SA / 1877 - 1932
SUEMATSU Kenchō 末松謙澄 / JAP / POL / 1855-1920
SUEOKA Seiichi 末岡精一 / JAP / SA / 1855 - 1894
SUGA Koreyoshi [Yukiyoshi] 菅之芳 / JAP / SA / 1854 - 1914
SUGI Koichirō / JAP / SA /
SUGI Umesaburō杉梅三郎 / JAP / SA / 1873 - 1941
SUGIHARA Miyotarō 杉原美代太郎 / JAP / SA / 1880 - 1943
SUGIMOTO Isuzu 杉本五十鈴 / JAP / SA / 1876 - 1951
SUGIMURA Shichitarō 杉村七太郎 / JAP / SA / 1879 - 1960
SUGIURA Jūgō 杉浦重剛 / JAP / SA / 1855 - 1924
SUGIURA Yuzura see MAESHIMA Hisoka
SUGIYAMA Gensaku 杉山源作 / JAP / SA /
SUGIYAMA Kōhei 杉山孝平 / JAP / SA /
SUGIYAMA Masaharu 杉山正治 / JAP / SA /
SUGIYAMA Naojirō杉山直次郎 / JAP / SA / 1878 - 1966
SUGIYAMA Shigorō 杉山四五郎 / JAP / SA / 1871 - 1928
SUMIKAWA Toku 澄川徳 / JAP / SA / 1861 - 1926
SUMITA Masao 住田正雄 / JAP / SA / 1878 - 1946
SUNOHARA Kumajirō 春原隅次郎 / JAP / SA / 1856 - 1927
SUTŌ Kenzō [SUTO] [SUDŌ] 須藤憲三 / JAP / SA / 1872 - 1934
SUTŌ Takima 首藤多喜馬 / JAP / SA /
SUWA Eiichi 諏訪栄一 / JAP / SA /
SUZUKI Buntarō [Buntaro] 鈴木文太郎 / JAP / SA / 1864 - 1921
SUZUKI Kannosuke 鈴木寛之助 / JAP / SA / 1875 - 1925
SUZUKI Kantarō 鈴木貫太朗 / JAP / SA / 1867 - 1948
SUZUKI Kasuke 鈴木嘉助 / JAP / SA /
SUZUKI Kazue 鈴木和江 / JAP / SA /
SUZUKI Kennosuke 鈴木謙之助 / JAP / SA /
SUZUKI Kōnosuke 鈴木孝之助 / JAP / SA /
SUZUKI Kōnosuke 鈴木孝之助 / JAP / SA /
SUZUKI Masakichi 鈴木政吉 / JAP / BM / 1859 - 1944
SUZUKI Seizō 鈴木清藏 / JAP / SA / 1877 - 1940
SUZUKI Shigehiro 鈴木重禮 / JAP / SA /
SUZUKI Tadakazu 鈴木唯一 / JAP / SA / 1845 - 1909
SUZUKI Tadashi 鈴木正 / JAP / SA /
SUZUKI Takao 鈴木孝男 / JAP / SA /
SUZUKI Tatsuji 鈴木達治 / JAP / SA / 1871 - 1961
SUZUKI Tatsuo 鈴木立男 / JAP / SA /
SUZUKI Tokujirō 鈴木徳次郎 / JAP / SA /
SUZUKI Tokujirō see IZUMI Yōsuke
SUZUKI Tokuo 鈴木徳男 / JAP / SA /
SUZUKI Tōzaburō 鈴木藤三郎 / JAP / BM / 1855 - 1913
SUZUKI Tsuneo 鈴木庸生 / JAP / SA /

SUZUKI, Uhei 鈴木宇平

SUZUKI Umetarō 鈴木梅太郎 / JAP / SA /
SUZUKI Yōzaburō 鈴木要三郎 / JAP / SA /
- S -    
SAIGŌ
Takamori
西郷 隆盛
1827 – 1877

[SAIGO]


23.01.1828 in Kagoshima
24.09.1877 in Kagoshima

Er war samurai, Patriot und Staatsmann, berühmt wegen seiner hartnäckigen, konservativen Ideale. Er war frühzeitig ein Gegner des Tokugawa Shōgunat. 1859 wurde er ins Exil geschickt, 1864 kehrte er jedoch zurück, um Satsuma-Krieger auszubilden. 1867 unterstützten seine Truppen den Kaiser bei der Meiji-Restauration. In der neuen Regierung war er als Berater des Kaisers tätig und 1873 befürwortete er einen Krieg gegen Korea und er sprach sich gegen den westlichen Einfluß in Japan aus. Als sein Rat zurückgewiesen wurde, beendeten er und eine Gruppe Dissidenten den Regierungsdienst und sie kehrten nach Kyūshū zurück. Er bildete vier Jahre militärische Kräfte aus und befehligte 1877 den Aufstand von Satsuma. Seine samurai Gefolgschaft wurde von den kaiserlichen Truppen geschlagen. Saigō beging Selbstmord. Die Regierung vergab ihm postum 14 Jahre später. Er wurde ein Symbol für prinzipielle Ergebenheit.
23.01.1828 in Kagoshima
24.09.1877 in Kagoshima

He was a samurai, patriot and statesman, noted for his obstinate conservatism. He was an early opponent of the Tokugawa shōgunate. He was exiled in 1859 but returned in 1864 to train Satsuma warriors. In 1867 his troops supported the emperor in the Meiji Restoration.
In the new government he was an imperial adviser, and in 1873 he advocated war with Korea and opposed the Westernization of Japan. He argued for a plan to employ the samurai by invading Korea.
When his advice was rejected, he and a group of dissidents retired from the government and returned to Kyūshū. He spent four years training a military force, and in 1877 he led the Satsuma revolt; his samurai followers were defeated by imperial troops. Saigō committed suicide. The government posthumously pardoned him 14 years later. He became a symbol of devotion to principle
___
/ JAP / POL /
SAIGŌ
Tsugumichi
西郷 従道
1843 – 1902

[SAIGO]




01.06.1843 in Kagoshima
15.07.1902 in Tokyo

Sohn eines samurai des Kagoshima-han, der von seinem älteren Bruder Takamori beeinflußt wurde. Er war Teilnehmer der sonnō-jōi Bewegung und diente im Boshin Krieg. Er und Yamagata Aritomo unternahmen eine Inspektionsreise nach Preußen, Frankreich, und Rußland 1869-70 und er begann für die neue Regierung zu arbeiten. 1874 kommandierte er als Generalleutnant die Expedition nach Taiwan. Während des Satsuma-Aufstandes verband er sich nicht mit seinem Bruder sondern blieb auf der Seite der Regierung. Er war nacheinander Minister für Erziehung, des Heeres, für Landwirtschaft und Handel. 1885, als das Kabinettsystem eingeführt wurde, wurde er Marineminister im ersten Itō Kabinett, 1894 wurde er zum Admiral befördert. Im Chinesisch-Japanischen Krieg war er Minister der Marine und im folgenden Jahr erhielt er den Titel kōshaku (Marquis) in Anerkennung seiner Verdienste im Krieg. 1898 wurde er zum Flottenadmiral befördert. Insgesamt war er mehr als 10 Jahre Minister der Marine und er legte sein Hauptaugenmerk auf die Entwicklung und Reform der Marine.
01.06.1843 in Kagoshima
15.07.1902 in Tokyo

Son of a Kagoshima-han samurai, influenced by his elder brother Takamori. He took part in the sonnō-jōi movement to revere the emperor and expel the barbarians and served in the Boshin War. He and Yamagata Aritomo inspected Prussia, France and Russia in 1869-70 and he worked for the new government. In 1874 he commanded the Taiwan Expedition as an lieutenant general. During the Satsuma Rebellion he did not join his brother Takamori but remained on the side of the government.
He successively held ministerial posts as education, war and agriculture and commerce minister. In 1885, when the cabinet system was adopted, he became the navy minister in the first Itō cabinet. In 1894 he became an admiral. He served in the Sino-Japanese War as navy minister, and in the following year received the title of kōshaku (marquis) in recognition of his distinguished services during the war. In 1898, he became a fleet admiral. Serving as the navy minister for 10 years in total, he focused on the development and reform of the navy.
___
/ JAP / POL /
SAIONJI
Kinmochi
西園寺 公望
1849 – 1940




23.10.1849 in Kyoto
24.11.1940 Okitsu, Shizuoka-ken

Politiker; zweiter Sohn von Tokudaiji Kinzumi, adoptiert von Saionji Morosue. Er nahm am Boshin Krieg teil und kämpfte für den Kaiser. Anschließend ging er zum Rechtsstudium von 1871-80 nach Frankreich. Als er zurückkehrte, gründete er die Meiji Rechtsschule, ein Vorläufer der Meiji Universität und begann, die Zeitung Tōyō Jiyū Shimbun herauszugeben. 1882 war er Teilnehmer der Itō Hirobumi-Mission, um die Verfassungen europäischer Länder zu studieren. In der Folge wurde er Gesandter in Österreich, Deutschland und Belgien. Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er Direktor des Büros zur Ordensverleihung, Staatsrat, Minister für Erziehung im ersten Kabinett von Itō, dann Minister für Auswärtige Angelegenheiten und erneut Erziehungsminister im zweiten Kabinett von Itō. Er wurde Vorsitzender des Staatsrates 1900, Premierminister 1906 und von dieser Zeit an hatte er diese Funktion im Wechsel mit Katsura Tarō. Er leitete die japanische Delegation 1919 zur Pariser Friedenskonferenz. Vom Ende der Taishō Ära bis Anfang der Showa Ära hatte er als letzter genrō die Aufgabe, den folgenden Premierminister zu empfehlen.
23.10.1849 in Kyoto
24.11.1940 Okitsu, Shizuoka-ken

Politician; second son of Tokudaiji Kinzumi, adopted by Saionji Morosue. He participated in the Boshin War against pro-Shogunate forces (1868) and studied Law in France from 1871-80. When he returned he established the Meiji Law School, predecessor of Meiji University, and started the paper Tōyō Jiyū Shimbun for the purpose of popularizing Western democratic ideas. In 1882 he went to Europe in attendance of Itō Hirobumi’s mission to investigate the constitutions of European countries. Afterwards he served as Minister to Austria, Germany and Belgium. After returning to Japan, he became the director of the Decoration Bureau, a privy councillor, and later served as education and foreign minister in the second Itō, second Matsukata and third Itō cabinets. He became the chairman of the Privy Council in 1900, in 1906 prime minister and from then on assumed that office alternately with Katsura Tarō. In 1919 he headed the Japanese delegation to the Paris Peace Conference. For a period from the end of the Taishō Era until the early Showa Era, he took on the role of recommending succeeding prime ministers as the latest genrō.
___
/ JAP / SA / POL /
SAITŌ
Mokichi
齋藤 茂吉
1882 – 1953


[MORIYA Shigeyoshi]
[SAITO]




Für Vergrößerung klicken

14.05.1882 in Kanakame (heute Kaminoyama), Yamagata-ken
25.02.1953 in Tokyo

Dichter und Dr. med. Er wurde in Yamagata-ken nahe der Vulkangruppe namens Zaōsan geboren, die auch im Markenmotiv enthalten sind. Er war der dritte Sohn der Bauernfamilie Moriya. 1896 zog er nach Tokyo, um bei einem Verwandten, Saitō Kiichi, einem Psychiater und Direktor der Psychiatrischen Aoyama Klinik, zu leben, der nur zwei Töchter und keinen Sohn hatte. 1905 wurde er von Saitō adoptiert und als Erbe eingesetzt. Er studierte Medizin an der Universität Tokyo und beendete sein Studium 1910, wurde Assistent an der Universität und zum Professor am Medizinischen Institut in Nagasaki berufen. Er studierete Psychopatie in Deutschland und Österreich von 1921-1925, und erhielt seinen Doktortitel für die Dissertation über „Paralytische Demenz“. Nach seiner Rückkehr nach Japan übernahm er als Direktor die Psychiatrischen Aoyama Klinik seines Adoptivvaters.
Saitō Mokichi ist jedoch auch äußerst bekannt als waka Dichter im tanka Stil mit 31 Silben (5/7/5/7/7). Die erste Sammlung seiner Gedichte wurde 1913 veröffentlicht. Er schrieb auch ein 5-bändiges Werk über den Dichters Kakinomoto no Hitomaro des 7. Jh., eine Manyōshū Gedichtsammlung.
Er starb an Herzasthma; die Trauerfeier fand am 02.03.1953 statt.
14.05.1882 in Kanakame (today Kaminoyama), Yamagata-ken
25.02.1953 in Tokyo

Poet and Physician, M.D. He was born in Yamagata-ken near the group of volcanoes called Zaōsan which are also shown in the stamp design. He was the third son in a farm family named Moriya.
In 1896 he moved to Tokyo to live with a relative, Saitō Kiichi, psychiatrist and director of the Aoyama Mental Hospital, who had two daughters but no son. In 1905, he was adopted into the Saitō family as a son-in-law and heir. He graduated from Medical Department, Tokyo University (1910), became an assistant at his alma mater and was appointed professor at Nagasaki Medical College.
He studied psychopathy in Germany and Austria (1921-25) and received his doctorate for his thesis on dementia paralytica (1924). After returning to Japan, he succeeded his adoptive father as director of the Aoyama Mental Hospital.
However, Saitō Mokichi is most famous as a waka poet in the tanka style of 31 syllables (5/7/5/7/7). The first collection of his poems was published in 1913. Saitō also wrote a definitive five-volume study of the 7th century poet Kakinomoto no Hitomaro, a Manyōshū Anthology poet.

He died of cardiac asthma; the funeral service took place on March 2, 1953.
___
/ JAP / SA / MED + ART /
SAITŌ
Tsunezō
斉藤 恒三
1858 - 1937

[Kōzō]
[SAITO]
[Tsunezo]













Für Vergrößerung klicken
Dampfmaschine – Steam Engine
Hick Nr. 9 - 1882
- Die für die Spinnerei in Osaka im folgenden Jahr gelieferte Maschine dürfte im Aufbau sehr ähnlich gewesen sein.
- The engine delivered for the Osaka mill a year later was probably of a very similar construction.


1858 Nagato, Japan
1937

Durch einen Zufall kam der junge japanische Ingenieur Saitō Tsunezō in Berührung mit der in seinem Land neu entstehenden Baumwollindustrie. Diese Begegnung wurde entscheidend für seinen weiteren Lebensweg.

Tsunezō wurde in der damaligen Provinz Nagato (heute Yamaguchi-ken) geboren und 1868 von der Familie Saitō adoptiert. Von 1878 bis 1882 studierte er an der Kaiserlichen Hochschule für Ingenieurwesen Kōbu Daigakkō und arbeitete dann in der technischen Abteilung der Kaiserlichen Münzanstalt in Osaka. Als die neue Baumwollfabrik in Osaka errichtet wurde, wurde Saitō wegen eines ernsten technischen Problems um Hilfe gebeten.
Für die neue Spinnerei, die auf Initiative des Unternehmers Shibusawa Eiichi entstand, hatte der eigens dafür ausgebildete Ingenieur Yamanobe Takeo erstmals für Japan Dampf als Antriebsquelle vorgesehen, und hatte bei Hick, Hargreaves & Co. in Lancashire eine stationäre, liegende, doppeltwirkende Dampfmaschine bestellt. Die riesige Maschine war 9,14 m lang und besaß einen Kolben mit einem Durchmesser von 2,1 m.
Von der Herstellerfirma war kein Ingenieur abgestellt worden, daher wurde der mit dem Aufbau der Textilmaschinen befasste britische Ingenieur William Nield von Platt & Co. gebeten, auch die Dampfmaschine zusammenzubauen. Nield jedoch weigerte sich, aus welchen Gründen auch immer. Ein weiterer britischer Ingenieur, der für die Münzprägeanstalt Osaka arbeitete, lehnte ebenfalls ab, schlug aber seinen japanischen Untergebenen Saitō vor. Saitō brachte die Maschine zum Laufen; sie lief jedoch rückwärts. Saitō beteuerte, der Fehler läge beim Hersteller; der Schieber sei wahrscheinlich falsch herum bearbeitet worden. Nield hielt dies für unmöglich, aber es stellte sich heraus, dass Saitō Recht hatte.

Nach diesem Vorfall empfahl Yamanobe dem Mehrheitsaktionär Shibusawa, Saitō als leitenden Ingenieur für die geplante neue Baumwollfabrik in Mie (Mie Bōseki, kurz: Miebō) einzustellen. 1886 wechselte Saitō zu Miebō.
Auch er ging zum Jahresende nach England, um die britische Baumwollindustrie kennen zu lernen.
Anschließend kaufte er von der Firma Platt die Maschinen für Miebō. Statt der ursprünglich geplanten herkömmlichen "mules" bestellte Saitō jedoch nach brieflicher Abstimmung mit dem Firmenleiter Itō Denshichi 3.000 der einfacher zu bedienenden Ringspinnmaschinen. Er gewann auch einen Techniker von Platt, Thomas Walter Dronsfield, die Maschinen in Japan aufzubauen und einzurichten. Nachdem er diese Arbeit erledigt hatte, verrichtete Dronsfield 1888/89 die gleiche Tätigkeit bei der Baumwollfabrik Hirano.

Im Oktober 1887 kehrte Saitō nach Japan zurück. Wie Kikuchi Kyōzō bei den Spinnereien von Hirano, Amagasaki und Settsu, forcierte auch Saitō 1905 erste Firmenzusammenschlüsse bei Miebō.
1912 wurde er geschäftsführender Direktor bei Miebō. Die Firma fusionierte am 26.06.1914 mit Osakabō zur neuen Tōyōbō unter deren Präsidenten Yamanobe und dem geschäftsführendem Direktor Saitō. Von 1920 bis 1926 fungierte dann Saitō als Präsident von Tōyōbō.

Aus bescheidenen Anfängen entstanden, zählten wenige Jahre nach der Meiji-Ära die mit den Namen Yamanobe, Saitō und Kikuchi verbundenen japanischen Baumwollkonzerne Tōyōbō und Dai Nihonbō - zusammen mit der zum Mitsui-Imperium gehörenden Kanegafuchi-Spinnerei (Kanebō) - zu den größten Textilfabriken der Welt.
1858 Nagato, Japan
1937

Purely by chance, the young Japanese engineer Saitō Tsunezō came in contact with the cotton industry that just was about to develop in his country. This encounter proved decisive for his future career and life.

Tsunezō was born in the former province Nagato (today Yamaguchi-ken) and had been adopted by the Saitō family in 1868. From 1878 till 1882 he studied at the Imperial College of Engineering Kōbu Daigakkō, subsequently working in the technical department of the Imperial Mint in Osaka.
When the new Osaka cotton mill was established, Saitō was asked for help in a serious technical problem.

For the new mill founded by the entrepreneur Shibusawa Eiichi, the specially trained engineer
Yamanobe Takeo had for the first time in Japan suggested steam as motive power, and had ordered from Hick, Hargreaves & Co. in Lancashire a stationary double-acting horizontal steam engine. The huge engine was 9,14 metres long and had a piston with a diameter of 2,1 metres.

From the manufacturer no engineer was sent with the engine, so the British engineer William Nield from Platt & Co., right now assembling the textile machines, was asked to assemble the steam engine as well. But Nield refused, from which reasons whatsoever.
Another British engineer working for the Osaka Mint denied also, but proposed one of his Japanese subordinates, Saitō.

Saitō managed to get the engine running, but it ran in reverse. Saitō argued, the failure must have been made at the manufacturers', the slide valve probably having been machined the wrong way. Nield thought that impossible, but it turned out that Saitō was right.

After this incident, Yamanobe recommended the majority shareholder Shibusawa to hire Saitō as chief engineer for the newly planned cotton mill at Mie (Mie Bōseki, in short: Miebō). In 1886 Saitō changed to Miebō.
At the end of the year he also went to England to get familiar with the British cotton industry.
Afterwards he bought from Platt the machines for Miebō. Instead of the traditional mules planned at first, Saitō ordered, after written accordance with Miebō's director Itō Denshichi, 3,000 ring spinning machines, because they were easier to handle, and he successfully persuaded a technician from Platt, Thomas Walter Dronsfield, to erect and assemble the machines in Japan.
After having realized this task, Dronsfield subsequently did the same job in 188/89 at the Hirano cotton mill.

In October of 1887 Saitō returned to Japan. Just like Kikuchi Kyōzō at the mills of Hirano, Amagasaki and Settsu, Saitō also pushed the first merger in 1905 at Miebō.

In 1912 he became managing director at Miebō. The firm amalgamated on June 26, 1914 with Osakabō to form the new Tōyōbō under its president Yamanobe and its managing director Saitō. From 1920 to 1926, Saitō then acted as Tōyōbō's president.

Grown up from humble beginnings, the cotton trusts Tōyōbō and Dai Nihonbō, linked to the names Yamanobe, Saitō and Kikuchi, ranked a few years after the Meiji Era - together with the Kanegafuchi cotton mill (Kanebō) of Mitsui's industrial empire - among the biggest textile factories in the world.
___
/ JAP / SA / ENG /
SANJŌ
Sanetomi
三条 実美
1837 – 1891

13.03.1837 in Kyoto
18.02.1891 in Tokyo

Er war eine zentrale Figur bei den Befürwortern der sonnō-jōi Bewegung „Verehrt den Kaiser!-Hinweg mit den Barbaren!“. Nach der Wiedereinsetzung des Kaisers 1868 hatte er nacheineinder bedeutende Posten in der neuen Regierunginne, wie z. B. als gijō (einer der drei höchsten Posten zu Beginn der Meiji Regierung) und als Minister zur Rechten. Er wurde 1871 Großkanzler und wirkte in dieser Funktion bis zur Abschaffung 1885. Nach der Bildung des Kabinettsystems wurde er Lordsiegelbewahrer und 1889, als das Kuroda-Kabinett zurücktrat, fungierte er als geschäftsführender Premierminister.

siehe auch Chronologie 06.04.1868
13.03.1837 in Kyoto
18.02.1891 in Tokyo

He was a central figure among the supporters of the sonnō-jōi doctrine of revering the Emperor and expelling the barbarians. After the restoration of Imperial rule in 1868, he successively held important posts in the new government such as gijō (one of the three highest posts in the beginning of the Meiji government) and minister of the right. He assumed the post of grand minister of state in 1871 and served until 1885. After the Cabinet system was established, he became Lord Keeper of the Privy Seal, and in 1889, when the Kuroda cabinet resigned, he served concurrently as interim prime minister.

see also Chronology 06.04.1868
___
/ JAP / POL /
SASAKI
Chōjun
佐々木 長淳
1830 – 1916

[Chojun]
[Naganobu]
[Nagaatsu]









Für Vergrößerung klicken
SASAKI Chōjun + August Greeven

























19.10.1830 (Bunsei 13.9.3)
25.01.1916

Sohn eines samurai aus Echizen, Fukui. Der daimyō stand der Ideologie der Öffnung des Landes positiv gegenüber und befürwortete die Industrialisierung. Sasaki Chôjun spielte in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Er studierte 1853 an der Artillerieschule in Edo, 1857 wurde er zum Direktor für die Schiesspulverproduktion ernannt. 1868 reiste er in die USA, um die amerikanische Artillerie kennen zu lernen, er besuchte Waffen- und Schiesspulverfabriken und Schiffswerften. Es gelang ihm, nicht mehr benötigte Waffen aus dem Bürgerkrieg zu kaufen; später konstruierte er nach diesem Muster eine 3-Zoll-Kanone. - Sasaki kaufte auch zwei amerikanische Spinnmaschinen zur Verbesserung der Textiltechnik. Nach der Reorganisation der han im Jahr 1871 widmete er seine Aktivitäten ganz der Industrialisierung.
Im März 1872 wurde Sasaki zum Verantwortlichen für die Weltausstellung in Wien ernannt, wo er ein Jahr später den Aufbau des japanischen Pavillons leitete. Während der Ausstellung unternahm er mit A. Greeven, deutscher Ingenieur (Fachmann für Seidenproduktion, Professor an der Kaisei-Schule des Erziehungsministeriums und Lehrer für Seidenraupenzucht) eine Inspektionsreise in mehrere für die Seidenherstellung bekannte Regionen in Italien, Österreich und der Schweiz. In der Schweiz lernte er aber zum ersten Mal Maschinen zur Florettseiden-Herstellung kennen.
Der von Sasaki verfasste Bericht über Seidenspinnmaschinen wurde, zusammen mit einem Vorschlag von Greeven, dem Ministerium des Inneen übergeben. Am 4. November 1873 wurde Sasaki Chōjun nach Japan zurückgerufen, wo er am 31. Dezember zusammen mit Greeven eintraf. Nach der Rückkehr machte er den Vorschlag zur Errichtung einer Seidenspinnerei, der nach reiflicher Prüfung bestätigt wurde.
Von August bis Oktober 1875 klärte Sasaki die Standortfrage zur Errichtung der Fabrik in den Regionen Musashi (heute Tokyo-fu), Kai (heute Yamanashi-ken), Sagami (heute Kanagawa-ken) und Kazusa (heute Gunma-ken). Die Untersuchungen ergaben, dass das Gebiet um Shinmachi, Kōzuka für den Bau der Fabrik am besten geeignet wäre. Diese Region war schon lange für die Zucht von Seidenraupen bekannt. Shinmachi (heute Takasaki, Gunma-ken) wurde schlussendlich definitiv als Standort für die Fabrik gewählt, um auch die von der Spinnerei in Tomioka nicht verwendete Seide zu verarbeiten. Der Landkauf kam im Januar 1876 zustande.
Am 10.01.1876 unterzeichneten die Firma H. Ahrens & Co. (Export- Import-Handel) und Kawase Hideharu, Untersekretär des Innenministeriums, unter Teilnahme des Deutschen Konsulats den Bestellungsvertrag für die Spinnmaschinen und die Instrukteure zur Montage und Einweisung des japanischen Personals.
Im Februar 1876 wurde mit dem Bau begonnen und Sasaki Chōjun trug die Verantwortung für den Aufbau der Fabrik mit Unterstützung von A. Greeven.
Im Verlauf des Monats November 1876, als die Fabrik noch im Bau war, wurde Sasaki Chōjun zum Direktor der Fabrik ernannt. Er erstellte die Fabrikorganisation und schuf innerhalb des Ministeriums für Industrie ein Büro für die Spinnerei in Shinmachi. Sein Augenmerk galt vorrangig dem ökonomischen Einsatz der Maschinen bei hoher Erzeugnis-Qualität, um diese Fabrik auch als Vorzeige-Fabrik auszubauen.

Die bestellten Maschinen trafen im Dezember 1876 in Yokohama ein und sie wurden teils auf dem Landweg, teils auf dem Wasserweg transportiert. Die Maschinen wurden unter Anleitung von C. M. Heer/ Schweiz und C. F. Martin/ Deutschland, Spezialisten der Lieferanten, aufgestellt und das japanische Personal eingewiesen.
Die Eröffnungsfeier fand am 20.10.1878 statt.
Nachdem Sasaki bis 1885 im Ministerium des Innern gearbeitet hatte, beendete er seine Tätigkeit in der Regierung. Von da an war er in der Ausbildung für Seidenraupenzucht in ganz Japan tätig.
1916 starb er im Alter von 86 Jahren.
Im Dorf Midori wurde ihm ein Denkmal gesetzt, welches 1952 dank den Anstrengungen von Mitgliedern der Redaktion für Geschichtsschreibung der Stadt Shinmachi und einem Spender ins Gelände der Spinnerei Shinmachi umgesetzt wurde. Am 17.09.2005 wurde ein Förderverein gegründet.
19.10.1830 (文政13年9月3日)
25.01.1916

Son of a samurai from Echizen, Fukui. The daimyō faced positively the ideology of opening the country and approved the industrialization. In this connection, Sasaki Chōjun played an important role. In 1853 he studied at the artillery school of Edo, in 1857 he was appointed director for the production of gunpowder. In 1868 he went to the USA to get to know the American artillery, he visited factories producing weapons and gunpowder, and shipyards. He succeeded in acquiring cannons and guns of the Cicil War not required any more; later he even designed a 3-inch-cannon on the base of such sample.
Sasaki also bought two American spinning machines for further improvements of the textile engineering. After the reorganisation of the han in 1871 he completely dedicated his activities to the industrialization.
In March 1872, Sasaki was appointed responsible for the World Exhibition in Vienna and one year later he was also present there. He conducted the construction of the Japanese pavilion. During the exposition he undertook an inspection tour with A. Greeven, a German engineer (expert for the silk production, professor at the Kaisei school of the Ministry of Education and teacher for sericultures) visiting several regions of Italy, Austria, and Switzerland known for silk production. In Switzerland, however, he got to know machines for the floss silk production for the first time.
The report written by Sasaki on silk spinning machines was delivered to the Ministry of the Interior together with a suggestion of Greeven. Sasaki Chōjun was called back to Japan on November 4, 1873, he arrived together with A. Greeven on December 31. After his return he made a suggestion on establishing a silk spinning mill on the base of the Swiss factory which was confirmed after a thorough check.
From August until October 1875 Sasaki had to choose the site for the planned spinning mill which should be located in the regions of Musashi (today Tokyo-fu), Kai (today Yamanashi-ken), Sagami (today Kanagawa-ken) and Kazusa (today Gunma-ken). The examinations showed the area around Shinmachi, Kōzuka to be the best suitable one for the construction of the factory. This region has been known for a long time for the breeding of silkworms. Eventually Shinmachi (today Takasaki, Gunma-ken) was elected definitely as the site for the factory, also to work up the “waste silk” from the spinning mill of Tomioka. The land was purchased in January 1876.
On January 10, 1876, H. Ahrens & Co. (Export-Import Merchants) and Kawase Hideharu, sub-secretary of the Ministry of the Interior, under participation of the German consulate, signed the order contract for the spinning machines and the technicians for the installation and instruction of Japanese workers.
In February 1876 the construction was started and Sasaki Chōjun was appointed responsible manager for the erection of the factory supported by A. Greeven.
In the course of Novembers 1876, when the factory was still being under construction, Sasaki Chōjun was appointed director of the factory. He drafted the factory organisation and created an office within the Ministry of Public Works responsible for the spinning mill in Shinmachi. The priority of his work was determined by an economic use of the spinning machines, producing high quality products to generate a model plant.
The ordered machines arrived in December 1876. They arrived in Yokohama and were transported to the site partly on the waterway and partly over land. The supplied machines were installed and the Japanese staff instructed under supervision of C. M. Heer/ Switzerland and C. F. Martin/ Germany, specialists of the manufacturers.
The opening ceremonies took place on October 20, 1878.
After Sasaki had worked until 1885 within the Ministry of the Interior, he ceased his activity in the government. From then on he was enployed in the education of sericultures in all Japan.
He died in 1916 at the age of 86 years.
In the village of Midori a monument was dedicated to him, which was replaced in 1952 to the site of the spinning mill of Shinmachi thanks to the efforts of the members of the editorial staff of historiography on Shinmachi and a donator. On September 17, 2005 a corresponding promoting association has been established.
___
/ JAP / ENG /
SASAKI
Kuni
佐々木 邦
1883 - 1964


Für Vergrößerung klicken

04.05.1883 in Numazu, Shizuoka-ken, Japan
22.09.1964

Schriftsteller. Er ging nach Tokyo und studierte an dem Meiji Gakuin College, welches er 1905 abschloss.
Seine ausländischen Lehrer waren u. a. Albert Oltmans, M. N. Wyckoff, und D. Ruigh, sein japanischer Lehrer Kumano Yūshichi. Einer seiner Mitschüler war FURUKAWA Takeo.
Er begann als Übersetzer englischer Humor-Geschichten und wurde Professor für Englisch an der 6. Höheren Schule (Okayama), dann an der Vorbereitungsschule für die Keiō Universität und emeritierter Professor an dem Meiji Gakuin College. Übersetzungen führte er weiterhin durch und schrieb Chintarō's Diary für das Frauen-Magazin Shufu-no-tomo. Nachdem er seine Tätigkeit an der Keiō University (1928) beendete, schrieb er dann viele humorvolle Romane über Menschen der Mittelklasse, einschließlich Garamasa-don und andere. Er wurde Ehrenmitglied der Internationalen Mark Twain Gesellschaft. Viele seiner Werke wurden verfilmt.
04.05.1883 in Numazu, Shizuoka-ken, Japan
22.09.1964

Novelist. He went to Tokyo and studied at the Meiji Gakuin College and graduated in 1905.
His foreign teachers were among others Albert Oltmans, M. N. Wyckoff, and D. Ruigh and his Japanese teacher Kumano Yūshichi. One of his classmates was FURUKAWA Takeo.
He started as a translator of English humorous stories and became professor of English at the Sixth Higher School (Okayama), then at the Keiō University Preparatory school, and later also Emeritus professor at Meiji Gakuin College. He continued translation work and wrote Chintarō's Diary for the women's magazine Shufu-no-tomo.
After his resignation from Keiō University (1928) he subsequently wrote many humorous novels about midd1e class people, including Garamasa-don and others. He became honorary member of the International Mark Twain Association. Many of his works were filmed.
___
/ JAP / ART /
SHIBA
Gorō
柴 五郎
1860 – 1945





21.06.1860 in Aizuwakamatsu
13.12.1945 Tokyo

General. Er wurde als 5. Sohn des samurai Shiba Satazō des Aizu han geboren. Als Kind war er Zeuge des Boshin-Krieges, später arbeitete er für die Meiji-Regierung. Nachdem er kurz für die Regierung des Aomori-ken gearbeitet hatte, besuchte er die Kaiserlich-Japanische Militärakademie. 1879 wurde er zum Leutnant und 1884 zum Oberleutnant befördert. Shiba nahm am Chinesisch-Japanischen Krieg 1894-95 teil und nachdem er 1900 Oberst wurde, war er als Militärattaché in die japanische Gesandtschaft in China während des Boxer-Aufstandes. Er zeichnete sich in dieser Zeit einschließlich der Besetzung von Peking besonders aus und er wurde von vielen westlichen Nationen der Acht-Staaten-Allianz, die am Kampf teilnahmen, geehrt.
Im März 1901 wird er Mitglied des Generalstabs und im Juni des gleichen Jahres Kommandant des 15. Artillerie-Regiments. Vom April 1904 nahm er am Russisch-Japanischen Krieg teil und nach seiner Rückkehr wurde er als Militärattaché an die japanische Botschaft in London berufen, seinen Posten trat er im Juli 1906 an.
Im November 1907 wurde er zum Generalmajor befördert und kehrte nach Japan zurück, wo er unterschiedliche Kommandos übernahm. Er wurde als Begleitung von Prinz Higashifushimi Yorihito bei seinem offiziellen Besuch in England 1918 bestimmt. Nach seiner Rückkehr nach Japan war er kurzzeitig Kommandeur der Taiwan-Armee bevor er in den Ruhestand trat.
21.06.1860 in Aizuwakamatsu
13.12.1945 Tokyo

General. He was born the 5th son of the samurai Shiba Satazō of the Aizu han. He witnessed the events of the Boshin War as a child and later joined the new Meiji government. After working for a short time for the Aomori-ken government, he attended the Imperial Japanese Army Academy. He was appointed a second lieutenant in the artillery in 1879, and first lieutenant in 1884. Shiba served in the Chinese-Japanese War of 1894-95 and as a colonel in 1900, he was military attaché at the Japanese legation during the Boxer Rebellion. He served with distinction during that campaign, including the siege of Beijing, and was awarded with decorations by many of the western nations in the Eight-Nation Alliance participating in the combat.

In March 1901 he becomes a member of the general staff and in June of the same year commander of the 15th Artillery Regiment. From April 1904 he took part in the Russo-Japanese war and after his return he was appointed military attaché to the Japanese Embassy in London, taking up his new post in July 1906.
In November 1907 he was promoted to the rank of Major General and he returned to Japan to take commands of different divisions. He was chosen to accompany Prince Higashifushimi Yorihito on an official visit to England in 1918. After his return to Japan, he was briefly placed in charge of the Taiwan Army before retirement.
___
/ JAP / MIL /
SHIMAZU
Hisamitsu
島津 久光
1817 – 1887






28.11.1817 in Kagoshima, Schloss
06.12.1887 in Kagoshima

Sohn von Shimazu Narioki, daimyo des Kagoshima-han und jüngerer Bruder von Nariakira. Er wurde als Erbe des daimyo von Shigetomi-han adoptiert, der ein Zweig des Satsuma-han (Kagoshima-ken) der Shimazu-Familie bildete, mit der Aufgabe, die Küstenverteidigung zu überwachen. Nach dem Tod von Nariakira’s (1858) wurde der älteste Sohn von Hisamitsu, Shigehisa, daimyo des Satsuma-han. Hisamitsu unterstützte ihn und war praktisch der daimyo mit umfangreichen Reformen in der han-Verwaltung und Bemühungen zur Vereinigung des Kaiserhofes mit dem Shogunat. - 1862 ging er nach Kyoto, um Ōhara Shigetoku, ein kaiserlicher Kurier, nach Edo zu begleiten. Auf seinem Rückweg nach Kyoto ereignete sich der Namamugi Zwischenfall. Vier Engländer (3 Männer, 1 Frau) behinderten bei Namamugi (Yokohama) die Gefolgschaft und empörte samurai töteten C. L. Richardson und verwundeten die beiden anderen Männer. Dieser Zwischenfall löste den Anglo-Satsuma-Krieg 1863 aus und führte zur dauerhaften Stationierung britischer und französischer Truppen in Yokohama. - Zur Meiji-Restauration spielte er eine bedeutende Rolle bei der Organisierung der neuen Regierung und wurde zum sangi (Staatsrat) und dann zum sadaijin (Minister zur Linken) ernannt. Er war ein konservativer Gegner des Reformprogrammes und gab sein Amt ab, als sein Rat gegen eine übereilte Veränderung nicht berücksichtigt wurde. Er ging 1874 nach Kagoshima zurück.
28.11.1817 in Kagoshima Castle
06.12.1887 in Kagoshima

Son of Shimazu Narioki, daimyo of the Kagoshima-han and younger brother of Nariakira. He was adopted as heir by the daimyo of the Shigetomi-han which was a branch of the Satsuma-han (Kagoshima-ken) of the Shimazu family and supervised its coastal defense. After Nariakira died (1858), Shigehisa, Hisamitsu's eldest son, became the daimyo of the Satsuma-han. Hisamitsu, who assisted Shigehisa, was virtually the daimyo of Satsuma-han. He reformed han-administration and played a central role in the movement for union of Imperial Court and Shogunate.
In 1862 he went to Kyoto and accompanied Ōhara Shigetoku, an Imperial messenger, to Edo. On his way back to Kyoto, the Namamugi Incident occurred. At Namamugi (Yokohama), four Britons (3 men and a woman) on horseback crossed the procession of Hisamitsu's party. His indignant retainers killed C. L. Richardson, one of the Britons, and wounded two other men. This incident triggered the Anglo-Satsuma War in 1863 and additionally led to a permanent stationing of British and French troops in Yokohama.
At the Meiji Restoration (1868), he played a major part in organizing the new government and was appointed a sangi (Councilor) and then sadaijin (Minister of the Left). He was a conservative opponent of Meiji reform program, resigned and went back to Kagoshima (1874) after his advice against over-hasty progressive changes went unheeded.

___
/ JAP / POL /
SHIRASE
Nobu
白瀬矗
1861 – 1946


























































































































20.07.1861 in Konoura, Yuri-gun (heute Nikaho, Akita-ken)
04.09.1946 in Toyota, Aichi-ken

Er war der älteste Sohn von Shirase Chikamichi, der oberste Priester eines buddhistischen Tempels namens Joren-ji. 1877 besuchte er die buddhistische Grundschule in Yamagata, die er 1879 abschloß. Mit 18 trat er der Armee bei und wurde zur Armeeschule Hibiya Kyododan in Tokyo geschickt, die Unteroffiziere ausbildete. 1881 wurde er zum Armee-Standort in Sendai abkommandiert. Über sein Leben zwischen 1879 und 1893 ist nichts bekannt, es wird vermutet, dass er die vollen 12 Jahre Militärdienst bis Oktober 1891 absolvierte. - Am 20.03.1893 fuhr Shirase von Tokyo als Mitglied der Expedition zur Erforschung Japans nördlichsten Besitz, der Shumushu (Shumshu)-Insel, vor der Halbinsel Kamtschatka gelegen; Organisator und Leiter dieser Expedition war Gunji Naritada (1860-1924), Leutnant der Reserve in der japanischen Marine. - Im April 1897 wurde er Mannschaftsmitglied auf einem Robbenschoner in Vancouver, Canada, fuhr zu den Aleuten durch die Bering Straße über den Nordpolarkreis und verbrachte einen Winter auf Point Barrow, Alaska. Das war seine weiteste Reise nordwärts. - Am 08.02.1904 begann der Russisch-Japanische Krieg und er wurde zum aktiven Dienst einberufen.
Als 1909 der Nordpol erreicht wurde, weckte der Südpol sein Interesse. Im Januar 1910 reichte er einen Antrag an das Parlament ein, in dem er um 100.000 Yen zur Finanzierung einer Antarktis-Expedition bat. Beide Häuser des Parlamentes befürworteten den Antrag, das Finanzministerium verweigerte jedoch eine Zahlung. Trotz fehlender Unterstützung durch die Regierung, suchte Shirase private Hilfe. Am 05.07.1910 verkündete er bei einer öffentlichen Veranstaltung in Tokyo die Bildung einer „Gesellschaft zur Unterstützung der Erforschung der Antarktis“. Präsident dieser Gesellschaft war Ōkuma Shigenobu (1838-1922). Ihm zu Ehren gab Shirase einer Bay am Rand des Ross Schelfeises den Namen „Okuma Wan“[Okuma Bay], der heute noch anerkannt ist. - Mit dem von der Gesellschaft zugeführten Geldern kaufte Shirase von seinem alten Freund Gunji ein Schiff, welches Gunji auf seiner zweiten Reise zu den Shumushu Inseln nutzte. Dieses kleine Schiff (204 t) wurde gründlich überholt, nachgerüstet und für einen Einsatz im Eis entsprechend vorbereitet. Das Schiff erhielt für die Shirase-Expedition einen neuen Namen, der von Admiral Tōgō Heihachirō (1848-1934) ausgewählt wurde: Kainan - „Öffne den Süden“. Am 29.11.1910 stach die Kainan Maru von Shibaura (Tokyo) 20 Minuten nach 12 in See. Eine private Abschiedsparty fand am 26.11.1910 in der Residenz von Graf Ōkuma statt, am gleichen Tag erfolgte auch eine öffentliche Abschiedsfeier im Hibiya Park, Tokyo. Der wesentlichste Zeitaublauf war wie folgt:
07.02.1911 - die Kainan Maru kam in Wellington, New Zealand an, um neue Vorräte aufzunehmen.
11.02.1911 - Abfahrt von Wellington in Richtung der Ross See.
06.03.1911 - Victoria Land, Antarktis, wurde gesichtet, Treibeis machte eine Landung unmöglich.
12.03.1911 - nachdem die Coulman-Insel passiert war, kam die Kainan Maru in Packeis. Das Schiff fuhr nach Australien zurück, um nicht eingefroren zu werden.
01.05.1911 - sie kamen in Sydney, Australien an. Shirases Expedition wurde erlaubt, Quartier in Vaucluse, eine Halbinsel an der Hafen-Ostseite von Sydney, zu beziehen und sie blieben hier mehr als 6 Monate; sie bereiteten sich auf einen zweiten Antarktis-Versuch vor. Während dieser Zeit befreundeten Sie sich mit Prof. T. Edgeworth David (1858-1934), Geologe der Sydney University, der an der Shackleton-Expedition 1907-09 in die Antarktis teilnahm.
17.05.1911 - Kapitän der Kaiman Maru, Nomura Naokichi, kehrte nach Japan zurück, um über die Gesellschaft zur Unterstützung der Expedition weiteren Vorräten und Hunden zu organisieren.
18.10.1911 - Kapitän Nomura kehrt nach Sydney mit frischen Proviant und Vorräten zurück; später kamen neue Expeditionsteilnehmer und 29 Hunde aus Karafuto (Sachalin) nach, andere der Mannschaft wurden aus Krankeitsgründen nach Hause geschickt.
19.11.1911 - die Kainan Maru läuft wieder aus.
14.12.1911 - Roald Amundsen (1872-1928) und vier weitere Norweger erreichten als erste den Südpol. Shirases Männer sahen niemals Amundsen, stießen aber auf sein Schiff Fram und sprachen mit der norwegischen Mannschaft wenigstens zu zwei Anlässen.
16.01.1912 - die Kainan Maru fuhr in eine Bucht am Rande des Ross Schelfeises. Er benannte sie Kainan Bay (ein Name, heute immer noch international anerkannt).
19.01.1912 - Shirase und sechs weitere Mitglieder der Expedition wurden in der Bucht von Whales (östlich der Kainan-Bucht) abgesetzt und es wurde ein Basislager errichtet. Muramatsu (Expeditionssekretär) und Yoshino (Verantwortlicher für Ausrüstung) blieben im Lager.
20.01.1912 - Shirase und vier weitere Männer starteten landeinwärts: Takeda (Wissenschaftler); Mii oder Mitsui (Physiker - Name nicht eindeutig geklärt); zwei Ainu-Männer (Hanamori und Yamabe), die die 30 Sachalin-Hunde betreuten. Sie nannten sich „Stoßtrupp“. Alle 5 Männer des Stoßtrupps trugen Seehund-Schuhe, „Ainu-Fabrikat“, die komplett wasserdicht und allen anderen Schuhen gegenüber überlegen waren. Handschuhe und Strümpfe allerdings waren nicht aus Wolle. Das Gesamtgewicht der Ausrüstung betrug etwa 750 kg. Die Belastung eines jeden Hundes betrug also etwa 26 kg. Es kamen sowohl Schlitten als auch Hundeschlitten zum Einsatz.
28.01.1912 - Nach 257 km in neun Tagen waren die Männer und Hunde so erschöpft, dass sie nicht weiter gehen konnten. An ihrem südlichsten Punkt, den Takeda mit 80° 5' S / 156° 37' W ermittelte, versenkten sie ein Kupfergefäß mit der Namensliste derer, die die Expedition finanziell unterstützt hatten und setzten einen Bambusmast mit der Nationalflagge Japans. Shirase benannte das Gebiet „Yamato Schneefeld“. Der Teil des „Yamato Schneefeldes“ westlich der Roosvelt Inseln ist heute als die „Shirase Küste“ bekannt.
31.01.1912 - der Stoßtrupp erreichte das Basis-Lager, nachdem der Rückweg viel schneller zurückgelegt werden konnte. Während der Abwesenheit des Stoßtrupps , führten die zwei zurückgebliebenen Männer im Basislager metereologische Beobachtungen durch.

In der Zwischenzeit fuhr die Kainan Maru zum westlichen Rand des Ross Schelfeis für weitere Forschungen:
23.01.1912 - Das Schiff ankerte in der Biscoe Bay bei 76°56' S / 155° 55' W, und zwei Gruppen gingen an Land. Eine Gruppe von 4 Personen leitete der erste Maat Tsuchiya, sie versuchten nach Süden zu gehen, eine Eiswand von etwa 65 m Höhe zwang sie zur Umkehr. Zur anderen Gruppe unter Leitung von Nishikawa (Verwalter während der Expedition) gehörten noch Taizumi (Fotograf) und Watanabe (Koch), sie gingen nach Südwesten. Diese 2. Gruppe traf auch auf eine 65 m hohe Eisbarriere, die sie überwinden konnten, Taizumi ging aber danach zurück zum Schiff. Nishikawa und Watanabe jedoch erforschten weiter das Berggebiet von Alexandra.
25.01.1912 - Nach Rückkehr der beiden Gruppen fuhr Kapitän Nomura die Kainan Maru Richtung Osten, um die Gruppe um Shirase in der Bucht von Whales aufzunehmen.
04.02.1912 - Shirase und seine sechs Begleiter kamen zurück an Bord der Kainan Maru.
23.03.1912 - die Expedition traf in Wellington, Neuseeland, ein und blieb dort bis 02.04.1912.
19.06.1912 - die Kainan Maru traf um 18 Uhr in Yokohama ein.
20.06.1912 - die Kainan Maru beendete ihre Reise über 48.300 km in Shibaura/ Tokyo, wo sie vor 19 Monate begann.

Shirases japanische Expedition war gezwungen, ungefähr 1013 km vom Südpol entfernt, umzukehren, anders als die Expeditionen von Amundsen und Scott. Den Japanern mangelte es nicht an Kraft und Ausdauer, sondern an geeigneter Kleidung, Ausrüstung und Versorgung. Angesichts des tragischen Todes der Scott Gruppe hatten die Japaner das Glück, keinen Menschen zu verlieren. Und obwohl ihre Expedition in Japan und der Welt wenig Resonanz fand, hatte sie doch einige positive Erfolge erzielt - z. B. waren die Japaner die ersten gewesen, die die Südseite des Alexandra-Gebirges erforscht hatten und sie zeichneten viele wissenschaftliche Beobachtungen auf, die die Kenntnis der Antarktis erweiterten.
Die japanische Regierung hat offenbar nie formal-offiziell Anspruch auf das „Yamato-Schneefeld“ als Teil der Antarktis erhoben. Die Hauptansprüche wurden von GB am 30.07.1923 gestellt und es ist jetzt das Ross Schutzgebiet von Neuseeland. - Japanische Quellen sagen nichts über das Leben Shirases nach 1912. Offensichtlich lebte er in Konoura (Akita-ken), seinem Geburtsort, bis er 1935 nach Yokohama zog. 1944 zog er zurück nach Konoura und im November 1945 zog er zu seinem 2. Sohn Takeshi im Dorf Katayama, Saitama-ken (heuteTeil der Stadt Niiza). Am 04.09.1946 starb er im Alter von 85 Jahren im Haus seiner 2. Tochter Takeko im Dorf Sanage, Aichi-ken (heute Teil von Toyota-city).
1911 hatte Shirase aus Dankbarkeit für die erteilte Hilfe ein wertvolles altes japanisches Schwert dem australischen Professor T. Edgeworth David gegeben. Kurz nach Shirases Tod 1946 gab die Witwe Davids das Schwert dem „Geburtort“ von Shirase, der Stadt Akita, zurück, wo es noch heute zu sehen ist. Sein Geburtsort war jedoch Konoura, 55 km südlich der Staadt Akita.

siehe auch Chronologie - 1. Japanische Antarktis-Expedition
20.07.1861 in Konoura, Yuri-gun (today Nikaho, Akita-ken)
04.09.1946 in Toyota, Aichi-ken

He was the eldest son of Shirase Chikamichi, the chief priest of a Buddhist temple named Joren-ji. In 1877 he enrolled in a Buddhist elementary school in Yamagata-city and graduated in 1879. At age 18, Shirase entered the army and was sent to the Hibiya Kyododan, an Army school in Tokyo that trained soldiers for appointment as non-commissioned officers. In 1881 he was assigned to the Army garrison in Sendai. Sources make no mention of his life between 1879 and 1893 but he presumably completed the full 12 years military service in October 1891. - On 20.03.1893 Shirase sailed from Tokyo as a member of an expedition to explore Japan's northernmost possession, Shumushu (Shumshu) Island, located near the Kamchatka peninsula, organizer and leader of this expedition was Gunji Naritada (1860-1924), a lieutenant in the Japanese Navy reserve. - In April 1897 Shirase joined the crew of a sealing schooner in Vancouver, Canada, sailed to the Aleutian Islands and through the Bering Strait across the Arctic Circle, and spent one winter on Point Barrow, Alaska. This was to be his farthest journey northward. - On 08.02.1904 the Russo-Japanese War began and Shirase was recalled to active duty.

When in 1909 the North Pole was reached Shirase’s interest switched from the North Pole to the South Pole. In January 1910 he submitted to the Diet a memorial requesting a government grant of 100,000 yen to finance an Antarctic expedition. Both houses of the Diet approved the request, but it was rejected by the Finance Ministry. Despite this lack of government support, Shirase sought private help and on 05.07.1910 he held a public meeting in Tokyo to announce formation of an "Antarctic Exploration Support Society". The president of the support society was Ōkuma Shigenobu (1838-1922). In honor of him, Shirase gave the name "Okuma Wan" [Okuma Bay] to a bay at the edge of the Ross Ice Shelf, a name still recognized internationally today.
With money raised by the support society, Shirase purchased from his old friend Lt. Gunji a ship used on Gunji's second voyage to Shumushu Island. This small ship (204 tons) was thoroughly overhauled, refitted and strongly built for ice-navigation.
For Shirase’s expedition, a new name was given to the ship by Admiral Tōgō Heihachirō (1848-1934), he chose the name Kainan - "Open the South". On 29.11.1910, the Kainan Maru sailed from Shibaura (Tokyo) at 20 minutes past noon. A private farewell party had been held at Count Ōkuma's residence on 26.11.1910 and a public farewell on the same day in Hibiya Park, Tokyo.
The main expedition schedule was as follows:

07.02.1911 - the Kainan Maru arrived in Wellington, New Zealand, and took on fresh supplies.
11.02.1911 - they left Wellington, headed for the Ross Sea.
06.03.1911 - Victoria Land, Antarctica, was sighted but floating ice made landing impossible.
12.03.1911 - after passing Coulman Island, the Kainan Maru came into heavy ice. In danger of being frozen, the ship turned back northward for Australia.
01.05.1911 - they arrived in Sydney, Australia. Shirase's expedition was allowed to pitch its tent at Vaucluse, a peninsula on the east side of Sydney harbor, and remained there for more than six months to prepare for a second attempt in Antarctica.
During that time, they were befriended by Professor T. Edgeworth David (1858-1934), a Sydney University geologist who had been on the 1907-09 Shackleton expedition to Antarctica.
17.05.1911 - Captain Nomura Naokichi of the Kainan Maru returned to Japan to talk with the Antarctic Exploration Support Society to get more supplies and dogs to assist the expedition further on.
18.10.1911 - Captain Nomura returned to Sydney with a fresh stock of provisions and supplies; later on, some new members of the staff, and 29 dogs from Karafuto (Sakhalin) arrived, and some of the crew had to be sent home on account of sickness.
19.11.1911 - the Kainan Maru left again for Antarctica.
14.12.1911 - Roald Amundsen (1872-1928) and four other Norwegians became the first to reach the South Pole. Shirase's men never saw Amundsen but did encounter his ship Fram and talked with the Norwegian crew on at least two occasions.
16.01.1912 - Kainan Maru entered a bay at the edge of the Ross Ice Shelf. He named it Kainan Bay (a name still recognized internationally).
19.01.1912 - Shirase and six other members of the expedition were put ashore at the Bay of Whales (east of Kainan Bay), and erected a base tent. Muramatsu (the expedition secretary) and Yoshino (in charge of clothing and equipment) remained at the tent.
20.01.1912 - Shirase started inland with the other four: Takeda (scientist), Mii or Mitsui (physician-name not definitely known), and the two Ainu men (Hanamori and Yamabe), controlling 30 Sakhalin dogs. They called themselves the “Dash Patrol”. All five men in the Dash Patrol wore sealskin boots of Ainu make, which being completely waterproof and superior to any other kind of footwear. However, their mittens and stockings were of cotton, not wool. The total weight of their equipment was in the neighbourhood of 750 kg. The carrying capacity of the dogs was rather more than 26 kilogrammes each. Both hand sledges and dog sledges were used.

28.01.1912 - After trudging 160 miles in nine days, men and dogs alike were exhausted and could go no farther. At their southernmost point, which Takeda's observations showed to be 80°5'S / 156°37'W, they buried a copper case containing a list of those who had donated funds for the expedition, and raised a bamboo pole with the national Sun flag. Shirase named the area "Yamato Snowfield", and claimed it for Japan. The part of "Yamato Snowfield" west of Roosevelt Island is today known internationally as the "Shirase Coast".
31.01.1912 - the Dash Patrol reached the base tent, having covered the 160 miles much faster than on the inland march. During the Dash Patrol's absence, the two men staying behind at the base tent had been making meteorological observations.

Meanwhile, the Kainan Maru had gone to the west edge of the Ross Ice Shelf for other explorations:
23.01.1912 - The ship anchored in Biscoe Bay at 76°56' S / 155°55' W, and two parties went ashore. First Mate Tsuchiya, heading one party of four, tried to march due south but turned back upon encountering a steep ice-wall 200 feet (ca. 65 m) high. The other party comprised Nishikawa (the expedition steward), Taizumi (the cinematographer), and Watanabe (the cook), headed southwest. This second party also came to a 200-foot ice barrier, but managed to climb it and got down again. Photographer Taizumi then went back to the ship, while Nishikawa and Watanabe continued exploring the Alexandra range of mountains.
25.01.1912 - After the two shore parties returned, Capt. Nomura took Kainan Maru back east to pick up Shirase's group at the Bay of Whales.

04.02.1912 - Shirase and his six companions came back aboard the Kainan Maru.
23.03.1912 - the expedition arrived in Wellington, New Zealand, staying there until 02.04.1912.
19.06.1912 - the Kainan Maru arrived in Yokohama at six p.m.
20.06.1912 - the Kainan Maru ended its 30,000 mile (48.315 km) voyage at Shibaura/ Tokyo, where it began 19 months earlier.

Unlike the Amundsen and Scott expeditions, Shirase's Japanese expedition was forced to turn back about 629 miles (1013 km) from the South Pole. What the Japanese lacked was not fortitude but adequate clothing, equipment, and supplies. In light of the tragic deaths of Scott's party, the Japanese were fortunate not to lose any men. And though their expedition received little attention in Japan or abroad, it did have some positive achievements - the Japanese were, for example, the first to explore the south side of the Alexandra mountain, and they recorded many scientific observations that contributed to knowledge of Antarctica.
The Japanese government seems never to have made any formal official claim to the "Yamato Snowfield" part of Antarctica. Most if not all of it was claimed by Great Britain on 30.07.1923 and is now New Zealand’s Ross Dependency.
Japanese sources say nothing about Shirase's life after 1912. Apparently he lived in Konoura (Akita-ken), his birthplace, until moving to Yokohama in 1935. In 1944 he moved back to Konoura, and in November 1945 he moved to the home of his second son, Takeshi, in Katayama village, Saitama-ken (now part of Niiza city). On 04.09.1946 at the age of 85, he died at the home of his second daughter, Takeko, in Sanage village, Aichi-ken (now part of Toyota city).
In 1911, Shirase had given a valuable old Japanese sword to Australian Professor T. Edgeworth David in gratitude for his assistance. Shortly after Shirase's death in 1946, David's widow returned the sword to the explorer's birthplace, Akita City, where it is now on display. However, his birthplace was Konoura, 55 km (34 miles) south of Akita city.

see also Chronology - 1st Japanese Antarctic Expedition
___
/ JAP / MIL + SC /
SONE
Arasuke
曾彌 荒助
1849 – 1910

[Kōsuke]


Für Vergrößerung klicken


























































Für Vergrößerung klicken
- Der japanische Panzerkreuzer Azuma
- The Japanese armoured cruiser Azuma

20.02.1849 in Chōshū, damalige Provinz Nagato (heute Präfektur Yamaguchi)
13.09.1910

Zwei Jahre, nachdem eine Gruppe von zehn künftigen japanischen Offizieren unter Leutnant Charles Buland zur weiteren Ausbildung nach Frankreich geschickt worden war, folgte 1872 eine weitere Gruppe von jetzt sieben Kadetten der Heeresoffiziersschule Osaka. Zu dieser zweiten Gruppe gehörte Sone Arasuke. Er kehrte 1893 als japanischer Botschafter nach Frankreich zurück, wurde 1901 japanischer Finanzminister und hatte während des Russisch-Japanischen Krieges maßgeblichen Anteil am Zustandekommen der japanischen Staatsanleihen.

Sone wurde in Chōshū geboren, war von einem Samurai des Hagi-Clans adoptiert worden und kämpfte im japanischen Bōshin Krieg gegen das Shōgunat. Nach der Meiji-Restauration wurde er Kadett an der Heeresoffiziersschule (heigaku-ryō) in Osaka. Mit 6 anderen Kadetten wurde er 1872 zum Studium nach Frankreich geschickt.
Die sechs anderen Kadetten waren:
Kokushi Masasuki, Nagase Shosuke, Suwa Shusaburō, Toraichi Hirō, Watanabe Kosaburō und Yukawa Onsaku.
Sone soll an der "École primaire" in Fontainebleau Französisch gelernt haben, aber wie sein späterer Lebenslauf zeigt, war seine Ausbildung in Frankreich nicht auf den Spracherwerb beschränkt, sondern weitaus breiter gefächert. Nach fünfjährigem Aufenthalt in Frankreich kehrte Sone nach Japan zurück und arbeitete zunächst in der Buchhaltung des Armeeministeriums.
Seine nächsten Tätigkeiten führten ihn näher zu Regierung und Parlament von Japan. Er wurde Leiter des Büros für das Kabinetts-Amtsblatt (naikaku kanpō-kyoku). Dieses 1883 vom damaligen Kabinettsrat Yamagata Aritomo 1883 gegründete Blatt hatte sich zum wichtigen Nachrichtenorgan entwickelt, das bald mehr geworden war als nur ein Gesetzesblatt und täglich in hoher Auflage erschien. Sone war als Direktor für Herstellung und Inhalt dieser Zeitschrift verantwortlich. Er hat möglicherweise veranlasst oder dazu beigetragen, dass 1890 bei der Firma "Presses Marinoni" in Paris zwei neuartige Druckmaschinen für das Kabinettsorgan beschafft wurden - sie gehörten zu den ersten Rotations-Druckmaschinen in Japan überhaupt.
Sone wurde danach Sekretär des Kabinett-Legislativbüros und übernahm 1890 das Amt des Ersten Leitenden Sekretärs des Abgeordnetenhauses. Bei den zweiten Reichstagswahlen am 15.02.1892 wurde er zum Abgeordneten gewählt und im selben Jahr auch zum Vizepräsident beider Kammern des japanischen Parlaments.

1893 wurde Sone Botschafter seines Landes in Frankreich und war damit auch in die Verhandlungen für eine Revision des "ungleichen Vertrags " vom 09.10.1858 einbezogen. Dieser "Freundschafts- und Handelsvertrag zwischen Frankreich und Japan" wurde in Japan zunehmend als ungerecht empfunden, da er Regelungen insbesondere zum Nachteil der japanischen Seidenanbauern enthielt.
Während die USA 1878 einer Revision ihres gleichartigen Vertrags mit Japan zugestimmt hatten, war Frankreich jahrelang nicht zu Gesprächen über eine Neufassung bereit. Die Bemühungen des japanischen Außenministers Inoue Kaoru seit 1885 waren erfolglos, was sogar zu Inoues Rücktritt im August 1887 führte.
Nach etwa 1894 gab sich die französische Regierung aufgeschlossener gegenüber dem japanischen Ersuchen.
Bei inoffiziellen Vorgesprächen zeigte die französische Seite erstmals Bereitschaft, falls Japan im Gegenzug Kriegsschiffe bei französischen Werften in Auftrag geben würde. Diese Gespräche waren natürlich ebenso vertraulich wie die Rolle, die Sone dabei gespielt hatte. Das Ergebnis ist jedoch offenkundig.
Der japanische Reichstag hatte in seiner 9. Sitzungsperiode am 04.02.1896 den ersten Teil eines umfangreichen Marinerüstungsprogramms in Höhe von insgesamt 213.100.954 ¥ genehmigt, mit dem für die nächsten zehn Jahre unter anderem der Bau von vier Schlachtschiffen und sechs Panzerkreuzern bewilligt wurde. Im Juni 1896 wurde ein Vorvertrag für den Bau eines der Panzerkreuzer in Frankreich unterzeichnet. Gegen Ende seiner 10. Sitzungsperiode bewilligte der Reichstag dann im Februar oder März 1897 auch den zweiten Teil dieses Rüstungsprogramms.
Die jahrelang stockenden Verhandlungen über eine Revision des Freundschafts- und Handelsvertrags zwischen Japan und Frankreich schritten nun rasch voran. Am 29.10.1897 stimmte das japanische Abgeordnetenhaus und am 23.12.1897 auch das Oberhaus dem nun geänderten Handelsvertrag mit Frankreich zu, und am 01.02.1898 erfolgte die endgültige Auftragsvergabe für den Panzerkreuzer an die Werft Atéliers et Chantiers de la Loire in Saint-Nazaire. Der Bau war offenbar dort bereits vorbereitet worden und wurde noch im März begonnen; das neue Schiff erhielt den Namen Azuma.
Vermutlich hatte sich Sone nun endgültig für höhere Aufgaben qualifiziert.
Er diente in der Folgezeit in verschiedenen Regierungen als Minister. Ab 12.01.1898 war er Justizminister unter Itō Hirobumi; im zweiten Kabinett von Yamagata Aritomo war er Minister für Landwirtschaft und Handel vom 08.11.1898 bis 19.10.1900, und als Katsura Tarō am 02.06.1901 erstmals Ministerpräsident wurde, ernannte er Sone zu seinen Finanzminister.
Vor allem Sones Tätigkeit als Finanzminister ist bemerkenswert.
Die koloniale Expansion Japans hatte finanzielle Aufwendungen zur Folge, die kaum noch aus dem Staatshaushalt zu erbringen waren.
Nach Beginn des Japanisch-russischen Kriegs entsandte daher die japanische Regierung den Vize-Präsidenten der Bank von Japan, Takahashi Korekiyo, um auf den westlichen Kapitalmärkten japanische Staatsanleihen zu platzieren. Dabei arbeitete Takahashi eng mit dem britischen Bankier A. Allan Shand zusammen, der einige Jahre als Berater in Japan war.
Schon die am 11.05.1904 von Japan ausgegebene erste Kriegsanleihe wurde ein unerwartet großer Erfolg. Takahashi erhielt umgehend von Sone Eckdaten für eine größere Anleihe, die in abgeänderter Form im November 1904 realisiert wurde. Und nach einer Kabinettssitzung im Januar 1905 forderte Sone Takahashi auf, erneut eine Auslandsanleihe über 200.000.000 ¥ zu einem Zinssatz von unter 6 Prozent zu arrangieren, da Japan gezwungen sei, einen Großteil seiner militärischen Ausrüstung zu importieren.
Nach dem Ende des ersten Kabinetts Katsura am 07.01.1906 war Sone nicht mehr in der japanischen Regierung vertreten. Er hatte bereits viele Ehrungen empfangen, war 1900 vom Kaiser zum Mitglied des Oberhauses ernannt worden, hatte 1902 den Adelstitel Baron (danshaku) erhalten, wurde 1906 Staatsrat und 1907 Vizegraf (shishaku).
1907 wurde Sone Vizeresident der japanischen Verwaltung von Korea und 1909 als Nachfolger von Itō Hirobumi Generalresident. Er war ein Gegner der japanischen Annexion Koreas und legte im Mai 1910, auch aus gesundheitlichen Gründen, sein Amt nieder. Am 29.08.1910 wurde Korea als "Chōsen" zur japanische Provinz erklärt. Sone Arasuke starb nicht einmal vierzehn Tage später.
20.02.1849 in Chōshū, former Nagato Province (today Yamaguchi-ken)
13.09.1910

Two years after a group of ten future Japanese officers under Lieutenant Charles Buland had been sent to France for further training, another group of now seven cadets of the Army Officers' School Osaka followed in 1872.
To this second group belonged Sone Arasuke. He returned to France as Japanese ambassador in 1893 and became Japanese Minister of Finance in 1901.
During the Russo-Japanese War he was involved in a major part in order to realize the Japanese government bonds.

Sone was born in Chōshū and adopted by a samurai of the Hagi clan: He fought against the shōgunate in the Japanese Bōshin War. After the Meiji restoration, he became a cadet at the Army Officers' School (heigaku-ryō) in Osaka.
In 1872 he was sent to France with six other cadets for further studies.
The others cadets were:
Kokushi Masasuki, Nagase Shosuke, Suwa Shusaburō, Toraichi Hirō, Watanabe Kosaburō and Yukawa Onsaku.
Sone is said to have studied French at the "École primaire" in Fontainebleau, but, as his later career shows, his education in France was not limited to his language training but was much more widespread. After a five-years' stay in France, Sone returned to Japan and initially worked in the book-keeping department of the Army Ministry.

His next activities led him closer to the government and parliament of Japan. He became director of the Cabinet Gazette Bureau (naikaku kanpō-kyoku).
This paper, founded in 1883 by the Cabinet Council Yamagata Aritomo, had developed into an important news organ which soon had become far more than a mere promulgation paper, appearing daily in high circulation.
Sone was responsible as director for the production and contents of this magazine. He may have caused or contributed to the fact that in 1890 two new presses were acquired for the Cabinet Gazette from "Presses Marinoni" in Paris - they were among the first rotary printing machines in Japan anyway.
Sone then became secretary of the Cabinet Legislation Office and in 1890 took over the position of First Chief Secretary of the House of Representatives. In the second elections for the Diet on February 15, 1892, he was elected deputy, and in the same year also to Vice President of both houses of the Japanese parliament.

In 1893 Sone became ambassador of his country to France and was thus involved in the negotiations for a revision of the "unequal treaty" of October 9, 1858. This "Treaty of Friendship and Commerce between France and Japan" was regarded in Japan more and more as unjust because it contained terms of trade which were unfavourable especially for the Japanese silk farmers.
Whereas the USA had a